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Von der Straße auf die Schiene

Kipfenberg, 21. Juni 2016 - Während die kleineren Verladebahnhöfe vielerorts stillgelegt werden, entwickelt sich die Verfrachtung von Holz mit der Bahn am Verladegleis Eichstätt (Forstbetrieb Kipfenberg) zu einer Erfolgsgeschichte. Dort betreiben die Bayerischen Staatsforsten seit über 10 Jahren in Eigenregie eine Verladestation für Holz. Mit dieser Logistikeinrichtung ergibt sich eine zusätzliche Möglichkeit auf dem Holzmarkt. Aktuell werden Hölzer aus den Forstbetrieben Kaisheim, Kelheim, Allersberg und Kipfenberg über den Verladebahnhof Eichstätt abgewickelt. Die Station bietet zwei große Vorteile: Es können zum einen bei stärkeren Schadereignissen Hölzer schneller und konzentrierter abtransportiert werden und so in „freie“ Märkte fließen. Zum anderen besteht auch die Option, namhafte Kunden der Bayerischen Staatsforsten in der Fernzone zu bedienen. Bei einer Vollbeladung eines Zuges mit neun Waggons können über 1.000 fm schnell und umweltfreundlich abtransportiert werden. Dadurch werden über 40 LKW-Ladungen von der Straße auf die Schiene verlagert.