Bayerische Staatsforsten http://www.baysf.de/ de-de Bayerische Staatsforsten Mon, 23 Jul 2018 09:11:21 +0200 Mon, 23 Jul 2018 09:11:21 +0200 news-1663 Fri, 20 Jul 2018 15:35:47 +0200 Der "Himmel über Franken" feiert Weinfest am 21. und 22. Juli am Baumwipfelpfad Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1663&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d60e7e6b1adda85bebabfb55461576aa Mit dem Motto WALD - WILD – WEIN feiert der Baumwipfelpfad Steigerwald das zweite Mal in Folge das Weinfest mit regionalen Winzern und Gastronomen.

Ebrach, 18. Juli 2018 – Am Samstag, den 21.7 startet das Weinfest am Baumwipfelpfad um 13 Uhr auf dem Festplatz neben dem Baumwipfelpfad-Turm. Als besonderes Highlight wird dieser wieder abends stimmungsvoll beleuchtet. Wie das Motto "WALD - WILD - WEIN" bereits verrät, können Besucher auf dem Festplatz des Baumwipfelpfades in einer einmaligen Kulisse mitten im Wald erlesene Weine aus dem Steigerwald und Umgebung verkosten. Köstlichkeiten vom Wild werden jeden Gaumen begeistern. Das Schießen mit Pfeil und Bogen und die musikalische Umrahmung runden das Angebot ab. Tipp: Abends ist der Pfad am Samstag bis 22 Uhr geöffnet und wundervoll beleuchtet. Am Sonntag ist er bis 20 Uhr offen. Kassen schließen jeweils 1 Stunde davor.

Das Programm

Samstag, 21. Juli, 13 – 23 Uhr
13 - 17.30 Uhr Steigerwaldmusikanten
13 - 18 Uhr Bogenschießen
18 - 21 Uhr Jazz Colors Bamberg

Sonntag, 22. Juli, 11 – 21 Uhr
11 - 18 Uhr Wald erleben mit dem Steigerwald-Zentrum, Infostand
13 - 16.30 Uhr Steigerwaldmusikanten
13 - 18 Uhr Bogenschießen
17 - 20 Uhr Jazz Colors Bamberg

An beiden Tagen gibt es Verpflegung mit Wildspezialitäten, Wildkräuterwraps, frischen Waffeln, Kaffee, Kuchen, Wein und vieles mehr.

Dazu wartet ein besonderes Angebot auf die Besucher - jeder Erwachsene bekommt zum Eintrittsticket 1 Euro Rabatt auf ein Glas Wein. Kostenlose Pkw- und Busparkplätze sind vorhanden. Der Zugang zum Festplatzgelände ist kostenfrei.

Auf den Baumwipfelpfad Steigerwald bei Ebrach können Besucher auf einer Höhe von bis zu 42 Metern und einer Länge von insgesamt 1.150 Metern den Steigerwald auf einer völlig neuen Perspektive erkunden. Meist in den Baumkronen verlaufend, bietet der Pfad neue Eindrücke rund um den Lebensraum Wald. Neu sind Rot- und Rehwildgehege und Streichelwald mit tierischen Bewohnern wie Zwerghasen, Ziegen, Schafe und Meerschweinchen. Mehr Infos: www.baumwipfelpfadsteigerwald.de

Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an

Neben dem Weinfest hat das Baumwipfelpfad-Team wieder zahlreiche Veranstaltungen für seine Besucher geplant. So ist an erster Stelle die Abendstimmung am 16.August zu nennen, die auf dem Turm mit Livemusik und Kulinarik genossen werden kann. Begeistert werden die Besucher wieder von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen sein. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadsteigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald einsehen.

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news-1662 Fri, 20 Jul 2018 09:25:05 +0200 Wanderhütte Rodberghütte aufgewertet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1662&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bdc1c2e030dac70852eccd96eea37cb1 Die überregional bekannte Wanderhütte Rodberghütte östlich von Schöllkrippen, auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten und bewirtschaftet vom Spessartbund, wurde aufgewertet: Der Forstbetrieb Heigenbrücken, vertreten durch den Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und den örtlich zuständigen Revierleiter Rudolf Schlenke, spendierte neue Picknick-Bänke für den Außenbereich des Areals.

In einer kleinen Feierstunde Anfang Juli würdigten die Stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen, Bürgermeister Reiner Pistner aus Schöllkrippen und die Geschäftsführerin des Spessartbundes Heike Buberl-Zimmermann die neuen Sitzgruppen aus Spessart-Douglasie. Wanderer und Radfahrer sind eingeladen, bei einer Rast die Ruhe und den wunderbaren Blick über den Kahlgrund zu genießen.

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Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1661 Fri, 20 Jul 2018 09:17:14 +0200 Verhüllte Hackschnitzelgebirge bei Bischofsgrün http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1661&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=36f4beb0fe32ddfe697cf218a5ea4c46 Bayerische Staatsforsten lagern umweltfreundlichen Brennstoff

Bischofsgrün, 20. Juli 2018 – An der B 303 bei Bischofsgrün liegt derzeit ein auffälliger Berg unter grünen Stoffbahnen. Dort lagern die Bayerischen Staatsforsten Holzhackschnitzel.

Gut 70 Meter lang ist der in grüne Stoffbahnen verhüllte „Bergrücken“ zwischen der B303 und dem Hotel Kaiseralm nördlich von Bischofsgrün. Das Bild erinnert ein wenig an die spektakulären Kunst­aktionen vom Verpackungskünstler Christo, der vor einigen Jahren das Brandenburger Tor und den Reichstag in Berlin mit Tüchern verhüllte. Hier im Fichtelgebirge hat die Verpackung aber keinen künstlerischen Anspruch, sondern ganz praktische Gründe, wie Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg erklärt: „Wir lagern hier 1.500 Kubikmeter Holz-Hackschnitzel bester Qualität unter einem diffusionsoffenem Vlies, quasi einer atmungsaktive Regenjacke für Holz. Das Gewebe verhindert, dass Regenwasser hineinsickert, gleichzeitig lässt es aber Wasserdampf entweichen, so dass die Hackschnitzel in den nächsten Wochen abtrocknen.“

Hackschnitzel aus Waldresthölzern sind ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff, der CO2-neutral verbrennt, also nur so viel vom klimaschädlichen Kohlendioxid freisetzt, wie vorher beim Wachstum des Baumes aus der Luft entnommen wurde. Das Hackgut aus den Wäldern rund um den Ochsenkopf entstand aus anderweitig nicht verwertbaren Fichtenhölzern, die im Laufe des Frühjahrs und Sommers angefallen sind. Um waldschädlichen Insekten wie dem Borkenkäfer möglichst wenig Brutraum zu überlassen, lies der Forstbetrieb Fichtelberg das Gipfel- und Bruchholz entasten. Dadurch bleiben die grünen Nadeln und damit den Großteil der wichtigen Nährstoffe im Wald. Das übrig geblieben, fast reine Holz wurde aus dem Wald heraustransportiert und von großen Häckslern zerkleinert.

Diese Premium-Hackschnitzel werden voraussichtlich im nächsten Winter zur Firma WunBioenergie bei Wunsiedel transportiert. Dort werden sie zermahlen und zu Holzpellets verarbeitet.

Insgesamt rechnen die Fichtelberger Förster in diesem Jahr mit einem Anfall von ca. 25.000 m³ Hackschnitzel, was energetisch etwa 2 Millionen Liter Heizöl entspricht und die Umwelt vor einem Ausstoß von  5.000 t Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl bewahrt.  

„Bitte betreten Sie die Abdeckungen auf den Hackschnitzel-Lagern nicht“ appelliert Martin Hertel an Besucher des Lagerplatzes. „Sie vermeiden dadurch, dass die Planen beschädigt werden und Wasser eindringen kann.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1660 Fri, 20 Jul 2018 09:11:15 +0200 „Field Trip“ für Studentinnen/en der Uni für Bodenkultur Wien bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1660&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7e5021db4772482d124807572dbc5f2 Berchtesgaden, 20. Juli 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten ermöglichen der österreichischen Forstuniversität praktische Einblicke in geländeangepassten Wegebau sowie naturschonende Holzernte mit Seilgerät im Gebirgswald.

Über 65 Studentinnen und Studenten der Universität für Bodenkultur in Wien (genannt BOKU) informierten sich über den Einsatz moderner Forsttechnik bei den Bayerischen Staatsforsten. Schwieriges Gelände, hohe Niederschläge und wiederkehrende Kalamitäten erfordern modernste Technik zur Bewältigung der vielfältigen forstlichen und gesellschaftlichen Aufgaben. Die erfolgreiche Sicherung der Schutz- und Erholungsfunktionen und die Pflege der Bergwälder bilden einen Schwerpunkt der forstlichen Aufgaben. Einen ganzen Tag lang stand der stellvertretende Forstbetriebsleiter Armin Haberl den interessierten Gästen für ihre Fragen zur Verfügung. Prof. Dr. Karl Stampfer dankte im Namen der BOKU für die wertvolle Unterstützung bei der Ausbildung des forstlichen Nachwuchses.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1659 Tue, 17 Jul 2018 13:50:37 +0200 Auf ins Grüne Klassenzimmer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1659&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=48d04d094ae84ad8429fc0014f89b6a2 17.07.2018, Ostertal - Für die Schüler der Naturparkschulen heißt es ab sofort: Auf ins neue „grüne Klassenzimmer“. Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting übergab das frisch errichtete grüne Klassenzimmer dem Geschäftsführer des Naturparks Nagelfluhkette Rolf Eberhardt und Dominik Bartenschlager von der Grundschule Blaichach nutzte es sogleich mit seinen 22 Schülerinnen und Schülern.  

Mehrere Holzbänke und eine schöne Tafel fügen sich zu einem auf Hackschnitzel gebetteten Rondell mit idyllischem Ausblick am Ende des Ostertals. „Hier haben jetzt unsere Naturpark-Ranger zusammen mit den Lehrern, Schülerinnen und Schülern die besten Voraussetzungen, um das erlernte Wissen aus den Schulbüchern in der Praxis zu verproben“, freute sich Elisabeth Mayr, die beim Naturpark Nagelfluhkette die Umweltbildung koordiniert.

„Und es gibt das ganze Leben lang viel über das Ökosystem Wald zu lernen“ ergänzte Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Gerade vor dem Hintergrund großer Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Artenschwund sei es wichtiger denn je, dass Kinder und Jugendliche wieder ein Gespür für die natürlichen Prozesse und die erforderlichen Pflege- und Nutzungseingriffe im Wald bekommen. „Deshalb haben wir das grüne Klassenzimmer gebaut und unterstützen gerne den Naturpark, der solche Themen hier im Staatswald rund um die Grafenälpe wunderbar aufgreifen kann“, so Oetting.  

Im Frühsommer dieses Jahres brachten Forstbetriebsleiter Jann Oetting zusammen mit Naturparkgeschäftsführer Rolf Eberhardt beim zuständigen Revierförster Hubert Heinl den Ball ins Rollen. „Dass wir das Projekt so rasch umsetzen konnten, damit hatten wir nicht gerechnet“, freuen sich beide. Mitte Mai wurde der Platz gemeinsam festgelegt und schon kurz danach bauten die Waldarbeiter Hermann Guggemoos und Roland Hipp die Bänke.

Förster Heinl klärte schnell und unbürokratisch bei der Unteren Naturschutzbehörde, dass der Standort geeignet ist und „mit Unterstützung eines Baggers und vor allem der tatkräftigen Arbeit von Naturpark-Ranger Florian Heinl haben wir als Gemeinschaftswerk geschafft, das Waldklassenzimmer so schön herzurichten“, erzählt Jann Oetting.

Das Ergebnis kam bei den 22 anwesenden Schülerinnen und Schülern bestens an. Mit einem kleinen Programm rund um die Bedeutung des Mischwaldes und der Waldbewirtschaftung wurde das grüne Klassenzimmer von Grundschullehrer Dominik Bartenschlager eingeweiht.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1658 Fri, 13 Jul 2018 14:51:19 +0200 Insektenhotel für mehr natürliche Vielfalt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1658&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c57aebd23fb972028a32ec28a2e64404 Die Natur in die Stadt geholt Regensburg, 13. Juli 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben an ihrer Zentrale im Regensburger Kasernenviertel das vermutlich größte Insektenhotel der Stadt aufgebaut. Sie wollen damit nicht nur in den Bayerischen Wäldern, sondern auch im städtischen Umfeld ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen und dazu animieren, Lebensräume für Insekten zu schaffen. Das etwa 2,50 Meter große Bauwerk kann tausenden Insekten als Brutstätte und Unterschlupf dienen.

Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer bedankte sich bei den Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld, die das Insektenhotel im Rahmen ihre Ausbildung gebaut haben. „Ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit im Wald ist der Erhalt der Biodiversität“, so Neumeyer. Die Insekten erfüllen dabei eine wichtige Funktion in unserer Natur: „Rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen werden von Insekten bestäubt. Sie sind für unser Ökosystem unverzichtbar. Mit dem Insektenhotel ergänzen wir das Programm „Der Wald blüht auf“, in dem wir zurzeit auf ausgewählten Flächen im Bayerischen Staatswald Blühflächen schaffen und so dazu beitragen, Insekten zu schützen und die biologische Vielfalt zu erhalten.“

Die Bayerischen Staatsforsten haben zudem rund um das Bürogebäude in der Tillystraße Blühflächen angesäht sowie Nistkästen für Fledermäuse, Mauersegler und weitere Vogelarten sowie Fledermauskästen installiert.

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Naturschutz Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1657 Thu, 12 Jul 2018 16:38:50 +0200 Sanierungserfolg: Haselhühner freuen sich über die neuen Kehlsteinwege http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1657&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fce0b9ee76fc633c19585b4e09cfbcb2 Berchtesgaden, 12. Juli 2018 – In den letzten Wochen konnten vermehrt Haselhühner auf den neu hergestellten Kehlsteinwegen beobachtet werden. An den Randbereichen der feinen, aus natürlichen Gesteinsmaterial bestehenden, Deckschicht finden sich viele kleinere Steine. Diese werden von den Hühnern bevorzugt als sogenannte Magensteine aufgenommen, um die Verdauung fester Nahrung im Magen zu verbessern. „Wir können davon ausgehen, dass sich dieser positive Effekt auch auf andere Raufußhühner wie z.B. das Auerwild auswirkt. Die Hühner werden diese Steine sicherlich besser vertragen als Teerbrösel“ berichtet Korbinian Häuslschmid von den Bayerischen Staatsforsten. Zusätzlich bieten die neuen Forst- und Wanderwege für die Hühner auch noch die Möglichkeit bei trockener Witterung mit Hilfe des feinen Deckmaterials sich intensiv der Pflege des Federkleides zu widmen.

In den letzten Tagen wurden die letzten größeren Restarbeiten an den Wegen ausgeführt, die Sperrschilder abgehängt und die alten Wegweiser wieder aufgestellt. Auch der Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller freut sich: “Wir sind froh darüber, die Wege für die Menschen und die Umwelt vom giftigen Teer befreit zu haben. Dass sich die scheuen Haselhüner nun in ruhigen Momenten auf den sanierten Wegen einfinden, sehe ich als eine weitere Bestätigung.“

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1656 Thu, 12 Jul 2018 16:32:59 +0200 Der „Lichterbaum“ brennt wieder http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1656&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8da0c92a97cd6944afffffffb8a54f37 Tiergarten Straubing hat mit Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten Baumarten erneuert

Straubing, 12. Juli 2018 - Der Tiergarten ist sehr erfreut, dass der Lichterbaum aus sechs Baumarten im Waldhäuschen wieder in neuem Glanz erstrahlt. Die Bayerische Forstverwaltung am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Straubing (AELF) hatte vor langer Zeit das sog. „Waldhäuschen“ samt Ausstattung dem Tiergarten Straubing geschenkt. Mit der Zeit waren allerdings die Säulen des „Lichterbaums“ aus einheimischen Holzarten natürlich recht unansehnlich geworden, insbesondere war auch schon die Rinde abgefallen. Auf Vermittlung von Forst-Bereichsleiter Klaus Stögbauer (AELF) hat nun der Forstbetrieb Bodenmais unter Leitung von Herrn Jürgen Völkl mit seinem Forstwirtschaftsmeister Paul Hilgart und seinen Azubis die Baumarten für den Lichterbaum in den Staatswäldern um den Arber gefällt und speziell getrocknet.

Tiergartendirektor Wolfgang Peter, Forst-Bereichsleiter Klaus Stögbauer und das Team vom Forstbetrieb, Jürgen Völkl und Paul Hilgart mit den Azubis freuen sich, dass die neuen Holzarten Kiefer, Tanne, Lärche, Eiche, Birke und Buche wieder mit anhaftender Rinde in den Lichterbaum eingebaut werden konnten und dieser im wahrsten Sinne wieder erstrahlt. Die Besucher können den Baumartenbaum im Waldhäuschen ab sofort wieder bewundern.

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Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
news-1654 Tue, 10 Jul 2018 13:51:42 +0200 700 Feuchtbiotope am Forstbetrieb Hammelburg angelegt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1654&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3284e92cb78ebf402e0ac8697c12459 Naturschutzfachliche Kleinode made by BaySF

Hammelburg/Neuwirtshaus/Mittelsinn, 10. Juli 2018 – Nach dem Sturm Kyrill 2007, der in Bayern rd. 5 Millionen Festmeter Windwurf-Schadhölzer gebracht hat, machte man sich am Forstbetrieb Hammelburg an die Wiederaufforstung der Schadflächen. Eine Idee dabei war, durch die künstliche Anlage von Feuchtbiotopen auf stark wasserbeeinflussten Standorten bzw. waldbauliche Grenzstandorten hier den Naturschutz mit zu integrieren.

Die Idee war im Kleinen schon viel länger vorhanden. Hier haben die BUND Kreisgruppen Bad Kissingen und Main Spessart Vorarbeit geleistet und die ersten kleineren Biotope (schon weit vor dem Jahr 2000) mit finanziellen Mitteln unterstützt. Seit 2010 gab es die Möglichkeit dies mit Fördermittel der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung finanziell zu unterstützen. Arnulf Schöberl und Christian Müller-Wirth, Revierleiter am Forstbetrieb Hammelburg erinnern sich noch gut an den Beginn der Maßnahmen. „Wir haben nicht einfach drauf los gemacht, sondern uns anhand der Standorte und der Flächengrößen ein naturschutzfachliches Konzept zu der Anlage dieser Feuchtbiotope gemeinsam erarbeitet“ so Arnulf Schöberl. „Dabei sind wir zum einen von Naturschutzspezialist, der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten, Herrn Axel Reichert, als auch der unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter Bad Kissingen und Main-Spessart sowie ehrenamtlichen Helfern aus Reihen der Naturschutzverbände sehr gut unterstützt worden“, ergänzt Christian Müller-Wirth.

Insgesamt sind seitdem rund 700 Feuchtbiotope auf einer Fläche von ca. 70 Hektar, was etwa 100 Fußballfeldern entspricht, angelegt worden. Dabei wurde darauf geachtet, dass sie gut verteilt sind um Vernetzungen unter diesen Feuchtbiotopen zu ermöglichen als auch die Biotope in der Größe und Tiefe zu variieren, so dass man für möglichst viele Arten Nieschen schaffen kann, die diese besetzen können. Leitarten bei diesem Anliegen war zum einen der typische Waldbewohner Schwarzstorch, aber auch zahlreiche Libellen, wie die Mossjungfern, Amphibien wie der Feuersalamander oder Molche, die diese Biotope als Nahrungsquelle oder Lebensraum benötigen.

Dass das auch viel Geld gekostet hat, dürfte klar sein, ergänzt Daniel Zippert, Forstbetriebsleiter des Forstbetriebs Hammelburg die Ausführungen seiner Kollegen. Insgesamt sind in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Summe von ca. 400.000 €, zum größten Teil Fördergelder der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung aber auch Mittel der Naturschutzverbände LBV und BN sowie Naturschutzstiftungen und Ausgleichsgelder vom Landratsamt Bad Kissingen, investiert worden.

Aber die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. So sind neben dem Schwarzstorch, der mit mindestens zwei Brutpaaren am Forstbetrieb wieder heimisch ist, oder dem Eisvogel und der Bekassine, auch zahlreiche andere, seltene Arten in den Spessart und die Rhön zurückgekehrt bzw. haben sich erfreulich vermehrt. Darunter Amphibien, wie der Grasfrosch, Feuersalamander, Kamm-, Teich- und Bergmolch, als auch etliche Libellenarten, wie die Speerazurjungfer, diverse Moosjungferarten, oder seltene Pflanzen, wie der Sonnentau und das Wollgras. „Die Hauptaufgabe wird es zukünftig sein, diese Flächen zu pflegen und weitgehend offen zu halten“ so Zippert weiter

„Hier sehen wir in der Zukunft den Schwerpunkt unserer Tätigkeiten. Die Neuanlage von Feuchtbiotopen wird nur noch reduziert stattfinden. Die Erfolge zeigen uns, dass die Habitate für die Tiere passen. Jetzt müssen wir schauen, dass die Feuchtbiotope auch in dieser attraktiven Qualität erhalten bleiben.“ Verschiedene Verfahren bei der Offenhaltung der Feuchtbiotope werden jetzt ausprobiert um ein möglichst kostengünstiges und bestens geeignetes Verfahren zu finden.

Als aktuellste Maßnahmen sind in diesem Frühjahr erneut Futterfische in die größeren Feuchtbiotope eingesetzt worden, die insbesondere dem Schwarzstorch und den Eisvogel als Nahrungsquelle dienen sollen. Auch ein Versuch, die Feuchtbiotope noch attraktiver zu gestalten.

Alle Beteiligten sind sich einig: Ein tolles und erfolgreiches Naturschutzprojekt… made by BaySF….

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Naturschutz Newsticker Startseite Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
news-1653 Tue, 10 Jul 2018 08:19:22 +0200 PEFC-Mitgliederversammlung 2018: PEFC-Waldzertifizierung nimmt international weiter Fahrt auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1653&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3a5ac20f0dc780ed065dccec1de62902 Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2019 und für weitere Marketingkampagne gestartet

Stuttgart, 09.07.2018: Die 20. Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e. V. fand am 05.07.2018 und damit am Folgetag des zweiten PEFC-„Forum Zertifizierung“ in Heidelberg statt. Die diesjährige PEFC-Waldhauptstadt bot rund 40 Mitgliedern sowie Vertretern aus dem Cluster Forst und Holz und weiteren Interessengruppen die Möglichkeit, sich über die Weiterentwicklung von PEFC auf nationaler und internationaler Ebene zu informieren.

Wie PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers berichtete, bemüht sich Indien derzeit um den Aufbau eines Systems zur Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung mit dem Ziel, dieses bei PEFC International zur Anerkennung einzureichen. Diesen Schritt hat Südafrika bereits gewagt und sein SAFAS Certification Scheme zur Anerkennung vorgelegt. Die Waldbewirtschaftung in Rumänien, dessen Zertifizierungssystem erst kürzlich von PEFC International anerkannt wurde, wurde im Rahmen einer PEFC-Exkursion in der ersten Maiwoche 2018 vor Ort erkundet.

Zudem wurde den Teilnehmern der aktuelle Stand der PEFC-Standardrevision auf internationaler Ebene vorgestellt. Der PEFC-Vorsitzende Prof. Dr. Andreas W. Bitter arbeitet als Mitglied der Arbeitsgruppe intensiv an der Fertigstellung der internationalen PEFC-Waldstandards mit. Die Generalversammlung wird das Dokument voraussichtlich auf ihrer nächsten Sitzung Mitte November in Genf verabschieden. Hannah Kuhfeld, zuständig für Marketing und Kundenmanagement, berichtete den Teilnehmern von den Erfolgen der PEFC-Endverbraucherkampagne „Wunschwald“: Diese 2017 gestartete Kampagne wird seit Beginn 2018 von der BAUHAUS AG mit der PEFC-zertifizierten Eigenmarke „Logoclic“ weitergeführt und konnte bereits über 40.000 Wünsche sammeln.

Catrin Fetz, verantwortlich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, stellte die Planungen für die kommunikative Begleitung des PEFC-Jubiläumsjahres 2019 vor. PEFC Deutschland wird 2019 Gastgeber für die internationale PEFC-Generalversammlung sein, die im Spätherbst in Würzburg stattfinden wird. Zudem wurde entschieden, den Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“ auch 2019 fortzuführen.

Drei neue Mitglieder wurden von der PEFC-Mitglieder­versammlung in den Deutschen Forst-Zertifizierungsrat (DFZR) gewählt: Karsten Spinner, AGDW – Die Waldeigentümer (für Petra Sorgenfrei); Andreas Schlegel, Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (auf die vakante Stellevertreterposition) sowie Martin Drews für den Verband Deutscher Papierfabriken (für Vanessa Sterner). Auch wurde die Interessengemeinschaft (IG) Forst als Mitglied von PEFC Deutschland e.V. aufgenommen.

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news-1652 Mon, 09 Jul 2018 17:00:11 +0200 Bundesverdienstkreuz für Vorsitzende des Forstvereins Gudula Lermer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1652&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b244593b9b9e1c18ea17629234f51acb Pressemitteilung Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

(9. Juli 2018) München – Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist die Vorsitzende des Bayerischen Forstvereins, Gudula Lermer, aus Landau a. d. Isar (Lkr. Dingolfing-Landau), mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Forstministerin Michaela Kaniber überreichte der 59-Jährigen am Montag die hohe Auszeichnung bei einer Feierstunde im Ministerium in München.

„Mit Ihrem herausragenden Einsatz, den Sie seit Jahrzehnten für die Forstwirtschaft in Bayern und das kulturelle Leben Ihrer Heimat leisten, sind Sie ein Vorbild für unsere ganze Gesellschaft“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Die Gemeinschaft brauche Menschen wie Lermer, die für andere Verantwortung übernehmen. Der Verdienstorden sei der symbolische Dank des Staates für diesen außergewöhnlichen Einsatz.

Die Forstwissenschaftlerin engagiert sich bereits seit den 1980er Jahren im Bayerischen Forstverein, seit 2002 ist sie dort Vorsitzende. Mit einer Vielzahl forstwirtschaftlicher Veranstaltungen versorgt der Verein die Berufskollegen bayernweit mit aktuellen Informationen. Als Vizepräsidentin des Deutschen Forstvereins tritt Lermer seit 2006 auch außerhalb der weiß-blauen Landesgrenzen für die Belange der Forstleute ein.

Darüber hinaus würdigte die Ministerin das kulturelle Engagement Lermers. Als Organisatorin der Wildthurner Kunsttage trage sie seit 25 Jahren wesentlich dazu bei, die niederbayerische Kulturszene zu bereichern. „Ihrem leidenschaftlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Menschen jedes Jahr ein Kulturprogramm genießen können, das seinesgleichen sucht“, so die Ministerin. Gudula Lermer ist Leiterin des Forstbetriebs Neureichenau der Bayerischen Staatsforsten.

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Forstbetrieb Neureichenau Nachrichten
news-1651 Mon, 09 Jul 2018 16:49:12 +0200 Musik für den Rehbock http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1651&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6712398c205c80ba7c3a4b062f06d175 Selb, 9. Juli 2018 – Der diesjährige Jägertag des Forstbetriebs Selb stand ganz im Zeichen der Jagd auf den Rehbock. Der Leiter des Fürstlich Oettingen-Spielberg´schen Jagdbetriebs, Matthias Meyer unterwies die Jägerinnen und Jäger in der Kunst des „Blattens“, der Lockjagd auf den Rehbock in der Paarungszeit im Sommer. In einem kurzweiligen Vortrag in der Weidenbrunnenhütte am Kleinen Waldstein erklärte er den rund 40 Teilnehmern Tricks und Kniffe dieser anspruchsvollen Jagdart. Dabei werden mit einem Buchenblatt oder mit einem speziellen Instrument Laute erzeugt, die den liebestollen Rehbock magisch anziehen und so vor die Büchse des Jägers locken. Der Forstbetrieb Selb bedankt sich mit dem jährlichen Jägertag bei seinen fleißigen Jägern, die tatkräftig mithelfen, den Abschuss der Bayerischen Staatsforsten zu erfüllen und so am Umbau der Wälder mitzuwirken. Im Anschluss wurde gegrillt und die dann ging´s noch zu einem gemeinsamen Abendansitz. „Insgesamt eine gelungene Veranstaltung“, resümierten die Teilnehmer. „Wir hoffen, damit die Effizienz der Rehwildbejagung im Staatswald weiter zu steigern“, erklärt Forstbetriebsleiter Michael Grosch den Zweck der Veranstaltung. „Ein straffer Rehwildabschuss ist die entscheidende Größe für den Waldumbau im Hinblick auf den Klimawandel. Dabei sind motivierte Mitjäger immer gefragt“, so der Forstmann weiter.

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Forstbetrieb Selb Nachrichten
news-1650 Mon, 09 Jul 2018 15:33:06 +0200 Dem Schwarzstorch geht es im Allgäu gut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1650&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fa1320e77417c15d59346592f8165f6 06.07.2018, Sonthofen – Die Bayerischen Staatsforsten Sonthofen führten zusammen mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV) eine Beringungsaktion für junge Schwarzstörche im Allgäu durch. „Bei unserer Beringungsaktion im Forstbetrieb Sonthofen konnten wir erfolgreich junge Waldstörche beringen. Die Aktion wurde wie immer höchst professionell von Carsten Rohde durchgeführt. Innerhalb von 20 bis 25 Minuten pro Horst hatten alle Jungstörche ihren Ring bekommen“, berichtet Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz.  

„Derzeit sitzen insgesamt 20 junge Schwarzstörche in ihren Nestern in Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen“, ist Forstbetriebsleiter Jann Oetting stolz. „Bei uns greifen Wälder, Moore, Feuchtwiesen und zahlreiche kleine Bäche ineinander und bieten ideale Lebensbedingungen für diese seltenen Vögel. Die naturnahe Bewirtschaftung der Waldbestände und die hohe Anzahl geeigneter Altholzstrukturen ermöglichen dem Schwarzstorch genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut“, so Oetting weiter.  

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts wurden Kunsthorste im Staatswald errichtet, die bereits von den Schwarzstörchen bewohnt sind. Harald Farkaschovsky erklärt, dass es sich bei den ausgesuchten Kunsthorstbäumen meist um sehr alte, hohe Bäume handelt. Sie liegen in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen und weisen günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch auf. „Im Staatswald des Forstbetriebs Sonthofen findet man solche Lebensräume dank der naturnahen Waldbewirtschaftung“, freut sich Farkaschovsky.  

Fünf Brutpaare mit insgesamt 20 Jungtieren sind mittlerweile im Forstbetrieb Sonthofen beheimatet. „Die integrative Waldbewirtschaftung, bei der Schützen und Nützen auf gleicher Fläche erfolgt und die erfolgreiche vertrauliche Zusammenarbeit mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu tragen so erfolgreich zum Artenschutz bei“, ist Oetting überzeugt.  

Nochmal Harald Farkaschovsky: „Es bleibt zu hoffen, dass alle Jungen flügge werden und ihren gefahrenvollen Zug in den Süden antreten können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und Ihre Rücksichtnahme an den Schwarzstorch-Brutplätzen. Ohne die Unterstützung wäre dieser Bruterfolg nicht möglich!"

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1649 Mon, 09 Jul 2018 09:31:07 +0200 Walderlebnisweg Oehrbachtal eingeweiht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1649&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=43cd8197ef7d3fd3d51f4268e63dcbc4 Es rührt sich was! (07.07.2018) – Hammelburg/Oberthulba – Am Samstag, den 07.07.2018 wurde in Hassenbach am Gemeindehaus die Einweihung des neu gebauten Walderlebnisweges im Oehrbachtal zwischen Oberthulba und Oehrberg gefeiert. Damit schaffen die Bayerischen Staatsforsten eine weitere touristische Attraktion in den Wäldern nördlich von Oberthulba.

Die Initiative in dem beschaulichen Oehrbachtal einen attraktiven Wanderweg zu errichten, der die Bevölkerung über Waldbewirtschaftung und die Region informieren soll, kam gleichermaßen vom Tourismusverein Thulbatal, als auch der Marktgemeinde Oberthulba. Diese Idee haben die Bayerischen Staatsforsten gerne aufgegriffen. Damit auch die Kinder nicht zu kurz kommen, wurden auf dem Weg, der auf einer Länge von rd. 10 Kilometern 13 Informationsstationen hat, auch zahlreiche Spielgelegenheiten, wie z.B. Balancierstangen, ein Kletternetz oder ein Holzxylophon, geschaffen.

Der Walderlebnisweg wurde dabei direkt an den bereits bestehenden Lehrpfad „Natur &Kultur“ angehängt, wodurch nun das gesamte Oehrbachtal von Hassenbach bis nach Oehrberg und zurück mit interessanten und abwechslungsreichen Attraktionen ausgestattet ist.

Besonders lobenswert war die Zusammenarbeit zwischen den Forstbetrieben Hammelburg und Bad Brückenau sowie dem Markt Oberthulba und dem Tourismusverein Thulbatal e. V., die gemeinsam das Projekt vorangetrieben und nun zu einem guten Abschluss gebracht haben. Im Ergebnis entstand ein vielseitig-interessanter Walderlebnisweg, der die Reize des Tales und dessen Urtümlichkeit in sich verkörpert.

Gefördert wurde der Walderlebnisweg durch die Bayerische Forstverwaltung aus Mitteln der besonderen Gemeinwohlleistungen. Insgesamt wurde ein sechsstelliger Betrag investiert.

Der Markt Oberthulba und die Forstbetriebe Bad Brückenau und Hammelburg würden sich freuen, wenn möglichst viele Bürger aus der Region und darüber hinaus den Walderlebnisweg besuchen würden.

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Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
news-1648 Fri, 06 Jul 2018 13:08:17 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1648&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd08ab7391a0631bdd00d66ee6fd042b Schaubienenstand im Forstbetriebsgarten der Bayerischen Saalforste (06.07.2018) St. Martin b. Lofer - Die Bayerischen Saalforste haben das Frühjahr genutzt und zahlreiche blühende Sträucher und Wildobst gepflanzt. Viele Insekten und Bienen werden davon profitieren. Wie Bienen leben zeigt nun auch ein Schaubienenstand im Forstbetriebsgarten, den Besucher betrachten können. Alle Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten und damit auch der Forstbetrieb St. Martin widmen sich heuer einer Initiative „Der Wald blüht auf“, die durch Geldmittel des Freistaates Bayern unterstützt werden. Die Mitarbeiter des Forstbetriebs haben im Frühjahr 2018 1.500 Stück blühende Sträucher und 2.000 Stück Wildobst gepflanzt. Die Pflanzung erfolgte an Waldrändern und Lichtungen, wo nun zahlreiche Insekten vom Nektar profitieren. Bienen sind ohnehin in aller Munde. Da lag die Idee nahe, einen Schaubienenstand im großen Forstbetriebsgarten aufzustellen. Anton Möschl, unser stellvertretender Teamleiter im Forstbetrieb ist selber Imker und betreut den Stand, der nun der Allgemeinheit die Geheimnisse eines Bienenvolks enthüllt. Er freut sich und sagt: „Die Faszination des Imkerns - eine bezaubernde Welt zum Bestaunen, Entdecken und Bewundern“.

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Naturschutz Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
news-1647 Thu, 05 Jul 2018 16:18:44 +0200 Voller Einsatz rund um den Ochsenkopf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1647&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc6ac38bac1364dd6461a26d2dc71a9b Geflüchtete Jugendliche engagieren sich am Forstbetrieb Fichtelberg

(07.07.2018) Fichtelberg. – Junge Geflüchtete aus zehn Nationen arbeiten bei einer Projektwoche vom Bergwaldprojekt e.V. im Bereich des Forstbetriebs Fichtelberg. Dort unterstützen sie Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt.

Mohammed, Oumar, Said, Diana und Akberet – geflüchtete junge Menschen, die freiwillig im Wald arbeiten. Jugendliche, die Bachläufe bei Bischofsgrün pflegen, die Felsen am Ochsenkopf von überdichtem Fichtenbewuchs freistellen, die die Rinde von Baumstämmen abschälen, um später am Moorbad in Fleckl als Geländer zu dienen. Jugendliche, die oft schon mehr erlebt haben, als es für ihre junge Seele gut ist.

„Ich will gar nicht zu viel hören über die Schicksale und Erlebnisse, die die Menschen mit sich herumtragen“ sagt Anke Roscher, Verwaltungsangestellte aus dem Erzgebirge. Sie betreut in ihrem Urlaub die Gruppe der jungen Geflüchteten. Damit unterstützt sie die Sozialpädagogin Adelheid Rader und die Lehrerin Petra Murr, die die Gruppe ebenfalls begleiten. Die beiden arbeiten an der Franz-Oberthür-Schule in Würzburg. Dort verbessern die jungen Menschen ihre Deutschkenntnisse und bereiten sich in Berufsintegrations­klassen auf ihre Ausbildung vor.

16 von ihnen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren fanden sich freiwillig aus unterschiedlichen Klassen für diese Projektwoche im Fichtelgebirge zusammen. Sie stammen aus Syrien, Guinea, Äthiopien, Eritrea, Afghanistan, Somalia und anderen Kriegsgebieten und Krisenregionen. Organisiert wird der Einsatz vom Bergwaldprojekt, einem gemeinnützigen Verein. Ziel ist es, sinnvolle Arbeiten für Natur und Umwelt zu verrichten und dabei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen. Aber auch das Miteinander, der Austausch und das Verständnis für die Eigenheiten anderer Menschen, ist ein erklärtes Ziel der Veranstaltung.

Freiwillig meldeten sich die jungen Menschen, weil sie helfen wollen, weil sie Neues kennenlernen wollen, weil sie im Austausch mit anderen Deutsch lernen wollen. In Zelten und einer rustikalen Forsthütte ist die Gruppe untergebracht. Dort leben sie eine Woche lang unter einfachen Verhältnissen. Jeder Tag ist anders, immer wieder haben die Förster des Forstbetriebs Fichtelberg neue Aufgaben.

Mal sind Fichten abzusägen, das Umfeld um Wanderwege zu säubern, Feuchtbiotope zu pflegen. Abwechslung motiviert. Und die Betreuer vermitteln den Jugendlichen den Sinn und Zweck ihrer Arbeit, versuchen Verständnis für die Natur und ihre Abläufe zu vermitteln. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz: ein Besuch im Wildpark Mehlmeisel und lustiges Plantschen im Moorbad Fleckl sind der Ausgleich zur anstrengenden Arbeit im Wald. Abends am Lagerfeuer sind alle Teilnehmer entspannt und ruhig. „Die Gruppe versteht sich richtig gut“ stellt Anke Roscher fest. „Wir können der Natur etwas zurückgeben. Und aus vorher Fremden sind gute Freunde geworden“ – Ziel erreicht.

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news-1646 Thu, 05 Jul 2018 09:17:54 +0200 Jakob Bamgratz neuer Revierförster in Tussenhausen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1646&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2bdcb19c9f92c33324a42c35f8f3e359 Ottobeuren, 05. Juli 2018 - Das Staatswaldrevier Tussenhausen hat einen neuen Förster: Jakob Bamgratz (31) folgt auf Wolfgang Striegel, der nach sechs Jahren am Forstbetrieb Ottobeuren wieder in seine Heimat zurückkehrt und dort das Hochgebirgsrevier Partenkirchen am Forstbetrieb Oberammergau der Bayerischen Staatsforsten übernimmt. Forstingenieur Jakob Bamgratz stammt aus dem Raum Weilheim und war in den vergangenen 1,5 Jahren unter anderem als Revierleiter an den Forstbetrieben Zusmarshausen und Burglengenfeld beschäftigt. „Ich freue mich schon sehr auf die schöne neue und abwechslungsreiche Aufgabe in dieser landschaftlich wunderbaren Gegend“, so Bamgratz. „Wolfgang Striegel hat das Revier Tussenhausen mit großer Leidenschaft und Engagement geführt“, sagt Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter. „Es ist großartig, dass wir in Jakob Bamgratz einen fähigen, hervorragend ausgebildeten und trotz seiner jungen Jahre bereits erfahrenen Nachfolger für das Revier gefunden haben.“ Er wisse das jagdlich, naturschutzfachlich und waldbaulich anspruchsvolle Revier mit seinen umfangreichen Forst- und Holzrechten bei ihm in guten Händen. Das Revier Tussenhausen umfasst die Staatswalddistrikte Frauenreis, Angelberger Forst, Birkenberg, Kastenholz, Schlatte, Bärnau, Buchberg und das Kirchholz. Der Reviersitz befindet sich unverändert am Ziegelstadel 2. Die Sprechzeiten sind wie bisher Mittwoch zwischen 11 und 13 Uhr.

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Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
news-1645 Thu, 05 Jul 2018 08:23:05 +0200 Spessartförster stiften Sitzgelegenheiten für Waldkindergarten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1645&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c0b94a971cb70d09c6b8f8b5378fbafe Der Waldkindergarten nahe der Rodberghütte östlich von Schöllkrippen erhielt einige kindgerechte Sitzgarnituren aus massiven Douglasienholz. Die Forstwirts-Lehrlinge der Bayerischen Staatsforsten in Heigenbrücken hatten acht Sitzbänke im Rahmen ihrer Ausbildung hergestellt und nun zusammen mit Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und dem örtlich zuständigen Revierleiter Rudolf Schlenke den Kindern überreicht. Der Elternbeirat und die Erzieherinnen der Einrichtung bedankten sich. Die Kinder sangen als ersten Dank den Spendern ein Dankeslied. Nun können die Waldzwerge sich flexibel zu einem Sitzkreis zusammenfinden und u.a. ihre Brotzeit dort abhalten. Gleichzeitig kann die Möblierung als sog. Grünes Klassenzimmer für Schüler genutzt werden.“

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1644 Wed, 04 Jul 2018 09:24:22 +0200 Neue Naturschutzfläche im Kropfbachtal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1644&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6df52c3a08c7eae5f69e4023c1f49bd4 Forstbetrieb übergibt Wald-Naturschutzfläche bei Warmensteinach

03.07.2018) Warmensteinach. – Eine Waldfläche bei Warmensteinach gestalteten die Bayerischen Staatsforsten in den letzten Wochen zu einem Feuchtbiotop um und optimierten sie für Belange des Naturschutzes. Jetzt erfolgte die offizielle Einweihung.

Schwarzstörche, die über die Moorwiesen stacksen und nach Amphibien und Würmern jagen. Kreuzottern, die sich am Bachufer sonnen. Ein neu entstehender, artenreicher Bruchwald mit Erlen und Birken. Das alles erwartet sich Förster Toni Eichermüller von seinem neu geschaffenen „Schmuckstück“ im oberen Kropfbachtal. Wo noch im vergangenen Herbst dichter Fichtenaufwuchs das Sonnenlicht verschluckte, wo der Bach eingeklemmt zwischen dunklen Bäumen dahinfloss, da ist jetzt eine offene Landschaft entstanden. Auf einer Fläche von knapp einem Hektar - das entspricht in etwa einem Fußballfeld - haben Eichermüller und seine Mitarbeiter die Fichten entlang des Bachlaufes entfernt. Drei kleine Weiher entstanden abseits des Gewässers, mit Flach- und Tiefwasserbereichen. Sie bieten vielfältige Lebensräume und damit Heimat für seltene Tiere und Pflanzen. Oberhalb der Fläche gestalteten die Forstmitarbeiter einen Aussichtspunkt mit einer Infotafel, von dem aus der interessierte Besucher einen spannenden Ausblick auf die Fläche genießen kann.

„Hier ist was Tolles entstanden, für die Natur und für die Menschen“ lobte Axel Herrmann, Bürgermeister von Warmensteinach die Maßnahme. Bei der offiziellen Einweihung konnte er sich gemeinsam mit Udo Wenzel, Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Winfried Pfahler, dem Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg ein Bild von dem neuen Schutzgebiet machen.

Insgesamt investierte der Forstbetrieb Fichtelberg hier rund 10.000,- Euro für Wasserrückhalt, Natur- und Artenschutz. Die Forstverwaltung förderte die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatforsten.

Jetzt müssen sie nur noch kommen, die Schwarzstörche und Kreuzottern. Wobei Förster Eichermüller kürzlich schon einen großen schwarzen Vogel gesehen hat, der über dem Gebiet gekreist ist. Es könnte also klappen!

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Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1643 Tue, 03 Jul 2018 13:28:50 +0200 Jazz- und Swing-Abend am 07.07.18 auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald in Ebrach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1643&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f13cf9bb92ad6907b9380f2206b9fc5 Am Jazz- und Swing-Abend spielt die in der Region bekannte Big Band "Just Swing"

Ebrach, 3. Juli 2018 - Auch in diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher des Baumwipfelpfades auf einen musikalischen Sommerabend unter freiem Himmel freuen. Eingehende Jazz- und Swingklänge schallen ab 18.00 in malerischer Waldkulisse. Für Kulinarisches und Getränke ist auch gesorgt.

Am Samstag, den 07.07. kommen die rund 20 Musikerinnen und Musiker der beliebten „Just Swing Bigband“ auf die untere Plattform des Turms am Baumwipfelpfad. Wie schon im letzten Jahr begeistern sie die Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm mit der klassischen Bigband Besetzung Schlagzeug, Gitarre, E-Bass, Saxophon, Klarinette, Posaune, Trompete und Gesang unter der Leitung ihres Bandleaders Reinhold Stärk. Gespielt wird neben Klassikern von Glenn Miller, Benny Goodman, Frank Sinatra oder Louis Armstrongs auch moderne, tanzbare Unterhaltungsmusik. Eintrittspreise belaufen sich auf 12€ für Erwachsene und 9€ für Kinder, inklusive Eintritt zum Pfad.

Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an


Neben dem Jazz- und Swing-Abend hat das Baumwipfelpfad-Team wieder zahlreiche Veranstaltungen für seine Besucher geplant. So ist an erster Stelle das Weinfest mit dem passenden Motto Wald – Wild – Wein zu nennen, das auf dem neugeschaffenen Festplatz nahe des Turms gefeiert wird. Begeistert werden die Besucher wieder von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen sein. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadsteigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald/ einsehen.

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Nachrichten
news-1642 Tue, 03 Jul 2018 12:58:40 +0200 Architekturwettbewerb für Forsthütte http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1642&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab366c6df59eb5c8548c22a60a6cff48 Frammersbach/Berlin, 28. Juni 2018 – Bei einem Kooperationsprojekt zwischen den Bayerischen Staatsforsten und der Marienschule Berlin-Neukölln wurde im Frammesbacher Forst eine Blockhütte durch Schüler selbst entworfen und gebaut. Ein bisher einzigartiges Projekt in Bayern.

Nein, wir haben es hier nicht mit einem spektakulären Fall von Steuergeldverschwendung zu tun – vielmehr zeigt diese Geschichte, dass man in der Schule auch wirklich fürs Leben lernen kann.

Die 8. Klasse der Marienschule Berlin-Neukölln zeltete letzte Woche in Frammersbach und baut zusammen mit ihrem Klassenleiter und dem Werklehrer eigenhändig eine komplette Forsthütte nach eigenem Entwurf auf. Am Freitag wurde das Gebäude in einem Abschlussfest zusammen mit dem Forstbetrieb Hammelburg feierlich eingeweiht.

Geboren wurde die Idee 2016 zwischen Andreas Birkner, dem Werklehrer und dem örtlichen Revierleiter im Spessart, Jochen Raue. Die Schüler sollten einmal ein reales Projekt von A- bis Z- selbst auf die Beine stellen. Zunächst gab es einen regelrechten Architekturwettbewerb, bei dem sechs Modelle im Maßstab 1:10 entstanden. Wie im richtigen Leben mussten sich die jungen Bauleiter bei der Umsetzung nicht für die spektakulärste sondern eine praktikable Lösung entscheiden. Das Gebäude aus Lärche und Douglasie wurde gemeinsam in Berlin in Modulbauweise erstellt.

Am 30. Mai war das Richtfest auf dem Pausenhof zusammen mit den Eltern. Danach erfolgte die Demontage und der Transport nach Unterfranken. Nach ziemlich genau einem Jahr Vorbereitungszeit findet das Projekt jetzt vor Ort seinem Abschluss. Mit gerade einmal 14 Jahren wissen die jungen Leute jetzt schon, wie man ein Haus baut. Das können nicht viele von sich behaupten.

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Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
news-1641 Tue, 03 Jul 2018 08:37:57 +0200 Ausweichquartiere für nachtaktive Flugkünstler http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1641&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=04600378aff501627ffaf9dfcda8039b Umfassende Bestandsaufnahme an 13.600 Nistkästen in der Oberpfalz

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Bayerischen Staatsforsten, des Landesamtes für Umwelt und der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

3. Juli 2018 – Ein Gemeinschaftsprojekt von Forst und Naturschutz hat die Fledermausbestände in Oberpfälzer Waldgebieten ermittelt und den erfolgreichen Einsatz von Nistkästen für Waldfledermäuse bestätigt. Über 13.000 Nistkästen im bayerischen Staatswald, auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels sowie in kommunalen und privaten Wäldern wurden untersucht – 14 Waldfledermausarten mit annähernd 9.500 Individuen wurden angetroffen. Träger des Projekts sind die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU).

Wälder sind wichtige Jagd- und Wohnhabitate für viele Fledermausarten. Baum- oder Felshöhlen im Wald sind ideale Behausungen für die nachtaktiven Säugetiere. Diese zu erhalten und neuen Lebensraum für die Fledermäuse zu schaffen, ist eine Aufgabe der sich Förster und Naturschützer in der Oberpfalz angenommen haben. Dabei leisten auch künstliche Ausweichquartiere einen wichtigen Beitrag. Das hat nun eine Bestandsaufnahme an 13.600 angebrachten Nist- und Wohnkästen in der Oberpfalz eindrucksvoll gezeigt. Im vergangenen Jahr wurden alle bekannten Kästen inventarisiert, deren Zustand dokumentiert und die angetroffenen Fledermäuse bestimmt. Insgesamt 14 heimische Fledermausarten wurden vorgefunden – das sind mit Ausnahme der Nymphenfledermaus sämtliche Waldfledermausarten Bayerns. Dies ist ein überraschend positives Ergebnis vor dem Hintergrund, dass einige Experten die Wirksamkeit von Fledermauskästen anzweifeln. „Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass wir mit diesem zusätzlichen Quartierangebot die natürlichen Lebensräume, die durch unsere naturnahe Waldbewirtschaftung entstehen, wirkungsvoll ergänzen können.  

"Die Bayerischen Staatsforsten werden so ihrer Verantwortung für alle im Wald lebenden Fledermausarten gerecht“, sagte Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft in Schnaittenbach. Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt ergänzt: „Wir brauchen in unseren Wäldern flächendeckende Biodiversität und Artenschutz. Nistkästen bieten für unsere Waldfledermäuse wertvolle Ausweichquartiere bei feh-lenden Biotopbäumen.“ Der Präsident der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Olaf Schmidt, betonte, dass „Experten der LWF und des regionalen Natura 2000-Kartierteams maßgeblich zu einer zeitnahen und fundierten Artenerfassung beitragen konnten.“

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Naturschutz Newsticker Startseite Forstbetrieb Schnaittenbach Nachrichten
news-1640 Fri, 29 Jun 2018 13:34:43 +0200 Waldspaziergang rund um Geisfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1640&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e25c77852910c1a1f4faa398c52801c Am Freitag, dem 27.07.2018 von 17:00 – ca. 19:30 Uhr    

Das Forstrevier Leesten der Bayerischen Staatsforsten lädt am Freitag, dem 27.07.2018 von 17:00 – ca. 19:30 Uhr ein zu einem Waldspaziergang in den Staatswald rund um Geisfeld.  

Dabei werden am Fuße des Geisbergs nicht nur der Waldaufbau sowie dort durchgeführte und geplante waldbauliche Maßnahmen vorgestellt, sondern auch neben der Wendelinuseiche einige eher verborgene Besonderheiten gezeigt.  

Treffpunkt ist am 27.07.2018 um 17.00 Uhr in der Melkendorfer Straße am Ortsende Geisfeld (Beginn Waldweg Geisfeld in Richtung Melkendorf). Die Wanderung dauert etwa 2-3 Stunden. Es wird festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung empfohlen.  

Auf zahlreiche interessierte Teilnehmer und einen anregenden Gedankenaustausch freut sich der zuständige Förster vor Ort, Gerhard Rühling.  

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
news-1639 Fri, 29 Jun 2018 13:25:28 +0200 Eine Begegnung der besonderen Art http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1639&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a3bc29d874b0ea01d455fa9c897d4ff9 29.06.2018, Sonthofen - Die Beobachtung, welche Rolf Eberhardt, Geschäftsführer des Naturparkes Nagelfluhkette und leidenschaftlicher Ornithologe und Naturfotograf in den Staatswäldern des Forstbetriebes Sonthofen am Sipplinger im Gunzesrieder Tal kürzlich machte, ist für den erfahrenen Ornithologen eine absolute Rarität: Einen Zwergschnäpper! Den hatte er bei seiner Bergtour dort nicht erwartet.  

Der Vogel ist so groß wie ein Zaunkönig, die Männchen haben einem roten Kehlfleck wie beim Rotkehlchen. Der Zwergschnäpper ist eine sehr seltene Vogelart, welche höchste Ansprüche an ihren Lebensraum stellt. Alte Laubwälder, vor allem Buchenwälder mit einem hohen Strukturreichtum brauchen diese Vögel. Für viele Experten gilt der Zwergschnäpper sogar als Weiserart für Buchenurwälder. Zudem ist das Oberallgäu mit dem benachbarten Vorarlberg die westliche Verbreitungsgrenze dieser Vogelart.  

Noch überraschender war die Beobachtung, dass die Altvögel dort ihre Jungen fütterten. „Dies kommt bei uns wahrscheinlich nur alle vier bis fünf Jahre vor“, so Eberhardt. Auch der für den Staatswald in Gunzesried zuständige Revierleiter Hubert Heinl, der mit Rolf Eberhardt die Vögel bestaunte, freut sich über diese Rarität. „Wieder einmal bestätigt sich, dass der Forstbetrieb Sonthofen mit seinem Naturschutzkonzept den Lebensraumansprüchen selbst der ganz seltenen Arten gerecht wird. Wir haben bei uns sehr naturnahe, alte Buchenwälder in diesem Gebiet, die behutsam und vorsichtig gepflegt werden. Der hohe Naturschutzwert wird sich im Laufe der Jahre noch weiter steigern. Ich bin mir sicher, wir werden hier noch manche unerwartete Beobachtung machen dürfen“, so der Förster.

Auch Forstbetriebsleiter Jann Oetting freut die Beobachtung seines Revierleiters. „Mit dem integrativen Waldbehandlungskonzept der Bayerischen Staatsforsten, dem Nutzen des Staatswaldes auf ganzer Fläche unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Naturschutzaspekte werden wir sowohl dem Anspruch der Gesellschaft nach Nutzholz, als auch dem Erhalt der hohen Artenvielfalt in den Wäldern, gerecht.“ Die angrenzenden Fichtenreinbestände werden vom Forstbetrieb umgebaut zu tannenreichen, stabilen Bergmischwäldern. Und gleichzeitig werden zehn Prozent der Forstbetriebsfläche gar nicht bewirtschaftet.  

Leider gibt es aber eine schlechte Nachricht für alle Hobbyornithologen: Die jungen Zwergschnäpper sind mittlerweile erwachsen geworden und haben sich auf ein großes Gebiet verteilt. Zu einer Beobachtung braucht es jetzt noch viel mehr Glück, als es Rolf Eberhardt und Förster Hubert Heinl eh schon hatten.

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1638 Fri, 29 Jun 2018 08:53:52 +0200 Neues Zertifikat und neuer Mann – Franz Thoma beginnt am Forstbetrieb Bodenmais mit dem PEFC-Audit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1638&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7c9908cb30d0eab7072ab859b1b750a Bodenmais, 29. Juni 2018 - Franz Thoma startet als neuer stellvertretender Leiter im Forstbetrieb Bodenmais, der erst kürzlich für seine nachhaltige Waldbewirtschaftung ausgezeichnet wurde. „Dem Betrieb kann in alle zutreffenden Bereichen vorbildliche PEFC-Konformität bestätigt werden“- so schreibt Horst Gleißner, Auditor der HW-Cert GmbH, am Ende des zweiten Tages in sein Ergebnisprotokoll. Doch was bedeutet das alles?

Zum Ersten:

Franz Thoma folgt Dominik Schwarz nach, der nach dem Tod von stellvertretendem Forstbetriebsleiter Anton Bauriedl im Jahr 2017 befristet die Stelle übernommen hatte. Schwarz hat sich mit seiner sehr engagierten und offenen Art im letzten Jahr sehr für den Forstbetrieb eingesetzt und wurde zurück an die BaySF-Zentrale in Regensburg in den Bereich Waldbau geholt.

Franz Thoma (37), geborener Deggendorfer, hat nach dem Forststudium in München, nach Referendarzeit und Staatsprüfung verschiedene Stationen absolviert – vom Forstbetrieb Bodenmais über die Landwirtschaftskammer Steiermark in Österreich, den Europäischen Waldbesitzerverband (CEPF) in Brüssel – an den Forstbetrieb Sonthofen und in die BaySF-Zentrale in Regensburg. Nun hat sein „Heimspiel“ in Niederbayern begonnen. Er ist voller Begeisterung über seine neue Aufgabe „nach vielen Jahren und unterschiedlicher Stationen freue ich mich jetzt in meiner Heimat meine forstlichen Erfahrungen und Begeisterung für den Wald einzubringen.“

Zum Zweiten:

PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter "Wald-TÜV". PEFC ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes", also übersetzt ein "Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen". Wird ein Wald nach diesen Standards zertifiziert, gelten für seine nachhaltige Bewirtschaftung sehr strenge Richtlinien. In Bayern gibt es das Verfahren seit 18 Jahren, und bis heute wurden rund 80 % der rund 2,4 Mio. Hektar Waldflächen zertifiziert. Auch die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) sind seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2005 dabei.

Wie bei allen Systemen von Qualitätsmanagement, ISO-Normen oder Zertifizierungen genügt es natürlich nicht, dass ein Zertifikat einfach verliehen wird. Vielmehr ist eine wiederholte Überprüfung der Konformität notwendig. Jährlich werden im Rahmen einer Kontrollstichprobe rund 10 % der zertifizierten Waldfläche auf die über 50 Regelungen kontrolliert, im Fall der BaySF also meist 4 der 40 Forstbetriebe.

Horst Gleißner, geschäftsführender Gesellschafter der HW-Zert GmbH, und seit rund 30 Jahren im praktischen Einsatz als Auditor für Systeme dieser Art, nahm sich dazu am Forstbetrieb Bodenmais zwei Tage Zeit.

Was passiert beim Audit? Worum ging es nun konkret? Beispielhaft ein Auszug aus den Prüfkriterien:

  • Wird nach Bewirtschaftungsplänen gearbeitet und werden diese auch eingehalten?
  • Wie werden Unternehmer und deren Maschinen eingesetzt?
  • Werden die Bodenschutzvorgaben beachtet, findet Maschineneinsatz unter höchstmöglicher Schonung des Waldbodens statt?
  • Werden die Rückegassen eingehalten?
  • Wird auf die biologische Vielfalt in den Waldökosystemen geachtet?
  • Wird alles getan, um angepasste Wildstände zu haben und damit die Erhaltung standortgerechter Mischwälder sicherzustellten?
  • Setzt der Betrieb forstwirtschaftlich ausgebildetes Fachpersonal ein?
  • Kommt der Forstbetrieb seinen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft in ausreichendem Maße nach?

Zuerst gab es in der Früh am Forstbetrieb einen theoretischen Teil: anhand von Karten, Plänen und den Ausführungen des Betriebsleiters Jürgen Völkl und seines Stellvertreters Franz Thoma verschaffte sich Horst Gleißner einen genauen Überblick über die forstlichen Verhältnisse im Forstbetrieb Bodenmais. Dann drängte es ihn in den Wald. Denn Papier ist geduldig! Der Wald aber verrät schnell, wie bei Holzernte und Durchforstung gewirtschaftet wurde. Gemeinsam mit Jürgen Völkl, Franz Thoma, dem Servicestellenleiter Karlheinz Fuchs suchte er daher ausgewählte Waldbestände auf und überprüfte dabei die Einhaltung der Kriterien wie den Verzicht auf flächiges Befahren der Waldbestände mit Maschinen, das Vorgehen bei der Waldverjüngung, die Qualität der der Waldarbeit sowie die Schonung von naturschutzrelevanten Biotopen. Auch wurden die Arbeitsverhältnisse der Waldarbeiter begutachtet.

Nach Abschluss des Audits fand der Gutachter viele lobende Worte für den Wald des Forstbetriebs Bodenmais und konnte feststellen: „Dem Betrieb kann in allen zutreffenden Bereichen eine vorbildliche PEFC-Konformität bestätigt werden.“ Somit hatten am Ende des zweiten Tages nicht nur der sonst so strenge Auditor, sondern vor allem Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl und sein neuer Stellvertreter Franz Thoma ein richtiges Strahlen auf dem Gesicht.

Übrigens: Viele Holz- und Papierprodukte gibt es bereits mit dem PEFC-Label. Verbraucher können mit der gezielten Nachfrage nach zertifizierten Produkten die Waldbesitzer in ihrer Entscheidung für eine nachhaltige Waldwirtschaft unterstützen und aktiv etwas für den Waldschutz leisten.

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Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
news-1637 Thu, 28 Jun 2018 17:01:33 +0200 50.000 Arnika-Samen für den Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1637&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9bcbbd6b0393938808f95de17128ef38 Biotop der Bayerischen Staatsforsten als Spenderfläche  

(28.06.2018) Nordhalben/Bad Steben – In enger Zusammenarbeit haben die Bayerischen Staatsforsten und der Landschaftspflegeverband Hof bei Bad Steben 50.000 Samen der seltenen und streng geschützten Arnika auf einer Fläche im Staatswald gesammelt. Damit sollen kleine Restbestände dieser sehr seltenen, wunderschönen Blume an anderen Stellen im Frankenwald erhalten und durch die Saat der Samen vergrößert werden. Forstbetriebsleiter Fritz Maier, Regina Saller vom Landschaftspflegeverband und Revierleiter Walter Odorfer haben die bisher sehr erfolgreichen Maßnahmen zum Erhalt der Arnika im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben begutachtet und eigenhändig die Samen gesammelt.  

Die Echte Arnika (Arnika montana) ist eine aromatisch duftende, von Juni bis Juli gelb blühende Heilpflanze. In Deutschland gilt die Art als besonders gefährdet und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten, sie ist eine Verantwortungsart mit deutschlandweiter Bedeutung. Ein kleines Restvorkommen an einem Maschinenweg in der Nähe von Bad Steben hat vor einigen Jahren Dietmar Friedrich von den Bayerischen Staatsforsten in seinem Revier entdeckt. In den Jahren 2005 und 2006 wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Landkreis und Stadt Hof auf dem angrenzenden Bereich die Bäume entnommen, damit die sonnenhungrige Art mehr Licht erhält. 2014 wurde der mittlerweile wieder stark bewachsene Oberboden abgetragen und ein Rohbodenbereich für die Ansamung der Arnika-Pflanzen geschaffen. Seitdem wird die Fläche einmal jährlich gemäht, vorhandene Lupinen werden ausgestochen. Diese Pflegemaßnahmen, die durch das Bayerische Landschaftspflegeprogramm gefördert werden, haben zu einer deutlichen Ausbreitung der Arnikapflanzen geführt.  

Seit Mai 2018 führt der Landschaftspflegeverband Hof das Bayerische Biodiversitätsprojekt „Arnika & Co. – das Wiesenprojekt im Frankenwald“ durch. Eine der Aufgaben dieses Projektes ist es, die noch vorhanden Arnikastandorte im Bereich des Frankenwaldes zu erfassen, zu bewerten und gegebenenfalls zu vermehren. Mit einer Sondergenehmigung der Regierung von Oberfranken wurden jetzt ein Teil der bereits abgeblühten Fruchtstände vorsichtig geerntet. So konnten rd. 50.000 Samen der geschützten Arnika im Staatswald gewonnen werden. Forstbetriebsleiter Fritz Maier und Revierleiter Walter Odorfer von den Bayerischen Staatsforsten waren beim Sammeln selber aktiv. „Es ist eine Freude zu sehen und selbst zu erleben, dass die Naturschutzmaßnahmen durch unseren Partner, den Landschaftspflegeverband Hof, so erfolgreich waren. Jetzt können von hier aus Samen an gefährdete Arnika-Standorte im Frankenwald verbracht werden. Das Biotop im Staatswald ist somit Spenderfläche für das Überleben der gefährdeten Arnika“, betonte Fritz Maier.  

Regina Saller, die Projektleiterin des Wiesenprojektes, freute sich über den guten Zustand der Arnikapflanzen und die Vielzahl von Samen. „In unserem Projekt sollen neben der Arnika auch noch die für den Frankenwald bedeutsamen Rote-Liste-Arten Breitblättriges Knabenkraut, Stattliches Knabenkraut, Holunderorchis, Katzenpfötchen, Perückenflockenblume und Bärwurz kartiert und gegebenenfalls vermehrt werden“. Weiterhin wird ein Fotowettbewerb mit dem Titel „Land im Licht“ durchgeführt und das Konzept für ein Wiesenmuseum erarbeitet.  

„Die Optimierung der Arnikafläche im Höllental ist ein gelungenes Beispiel, dass nicht nur das Erarbeiten  der Naturschutzkonzepte in den Bayerischen Staatsforsten wichtig ist, sondern vor allem ihre Umsetzung vor Ort im Wald mit unseren qualifizierten Partnern“ betonte Fritz Maier.  

Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte Regina Saller für Ihren Einsatz zum Erhalt der Arnika und für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landschaftspflegeverband Hof und den Staatsforsten.

Steckbrief Arnika

Botanischer Name: Arnika montana
Deutscher Name: Arnika, Bergwohlverleih, Wolfsblume, Kannesblume
Schutzstatus: Rote Liste 3, Verantwortungsart Deutschlands
Blütezeit: Juni/Juli
Standort: sehr magere, vollsonnige Bereiche, konkurrenzschwach
Heilwirkung: Arnikatinktur wirkt hauptsächlich entzündungshemmend, äußerliche Anwendung bei Prellungen, Verstauchungen, Insektenstichen, Blutergüssen  

Da es sich um eine besonders geschützte Art handelt, ist die Entnahme jeglicher Pflanzenteile (Blüte, Blätter, Samen, Wurzeln) verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden!

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news-1636 Wed, 27 Jun 2018 08:07:12 +0200 Zurückhaltung beim Nadelfrischholz-Einschlag - Waldbesitzer reagieren damit auf Überangebot am Holzmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1636&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8727344dc26e7bf020cb8f6b5cee479 Gemeinsame Erklärung von Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Bayerischen Staatsforsten

Regensburg, 27. Juni 2018 – Spitzenvertreter von Bayerischem Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und der Bayerischen Staatsforsten trafen sich kürzlich zu einem Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen in Regensburg. Hintergrund des auf Initiative der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern angeregten Treffens waren die derzeit für den Waldbesitz massiv spürbaren Folgen des Klimawandels, etwa durch vermehrt auftretende Sturmereignisse und daraus begünstigten Borkenkäferbefall der Wälder. Der Holzmarkt sei derzeit aufgrund der großen Schadholzmengen, die auch aus anderen Bundesländern nach Bayern fließen, angespannt und durch ein Überangebot an Holz gekennzeichnet. Man stellte übereinstimmend fest, dass dem Waldbesitz aus diesen Entwicklungen ein nennenswerter zusätzlicher Arbeitsaufwand und erhebliche Zusatzkosten in Millionenhöhe entstehen - eine Situation, die auch nach neuen Lösungen und Strategien verlangt.

Die Bayerischen Staatsforsten verfolgen daher die Strategie, den Nadel-Frischholz-Einschlag gerade auch in den kommenden Sommermonaten spürbar zu reduzieren und so zur Marktentlastung beizutragen. Wie Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer unterstrich, hätten die Staatsforsten zudem durch den bayernweiten Aufbau von erheblichen Nasslager-Kapazitäten für derartige Situationen vorgesorgt und lagerten aktuell größere Mengen an Nadelstammholz in ihre Nasslager ein. Dies sichere den Qualitätserhalt des wertvollen Holzes und effektiven Waldschutz gleichermaßen.

Vertreter der Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Staatsforsten beschlossen zudem, in einem gemeinsamen Pilotprojekt Nasslager-Kapazitäten der Staatsforsten gemeinsam zu nutzen, um hochwertiges Frischholz aus Kalamitätsereignissen qualitätserhaltend dem Markt vorübergehend zu entziehen und so zu einer Marktstabilisierung beizutragen.

Die Vertreter der anwesenden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen kündigten an, Waldbesitzer und ihre Mitgliedervereinigungen dahingehend zu beraten, Frischholz in den kommenden Monaten nur sehr zurückhaltend zu ernten, um den Holzmarkt möglichst rasch zu stabilisieren und nicht weiteres Frischholz in einen ohnehin überlasteten Markt zu geben. Ein ausgeglichener stabiler Holzmarkt diene allen am Markt Beteiligten, so die Spitzenvertreter von Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Staatsforsten.

Die Borkenkäfersituation stellt sich in Bayern nach übereinstimmendem Urteil der Anwesenden differenziert dar. Aktuell werde trotz intensiver Borkenkäfersuche nur in begrenztem Umfang frischer Befall stehender Bäume festgestellt. Statt dessen sei im Wald lagerndes Stammholz stark befallen. Da diese Hölzer aber in großem Umfang aus dem Wald in Nass- und Trockenlager gebracht, entrindet oder auf andere Weise waldschutzwirksam behandelt werden können, bestehe differenziert nach Regionen die Chance, die Borkenkäferdynamik in diesem Jahr unter Kontrolle zu halten. Man war sich einig, dass für ein endgültiges Urteil die weitere Entwicklung im Sommer abzuwarten sei.

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news-1635 Wed, 27 Jun 2018 07:53:03 +0200 Sieger am Grill http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1635&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c61d8f8ecbc2664049e35d0ee5a8e8e9 Spitzensportler besuchen den Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg 26. Juni 2018 - Sportlicher Besuch am Forstbetrieb Fichtelberg: Olympiasieger Eric Frenzel, Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder, Horst Hüttel, Sportdirektor im Deutschen Skiverband und Mannschaftsarzt Dr. Stefan Pecher überzeugten sich von der Qualität des Wildbrets aus der Region.

So viele Goldmedaillen versammeln sich selten an einem Forstbetrieb. Ganz besondere Gäste konnte der Fichtelberger Forstchef Winfried Pfahler zum „Wilden Grillen“ begrüßen: Eric Frenzel, wohnhaft bei Flossenbürg, Gewinner von drei olympischen Goldmedaillen in der Nordischen Kombination, 5-facher Weltmeister, 52 Weltcupsiege und 5-facher Gewinner des Gesamtweltcups. Dazu Gerd Schönfelder aus Kulmain. Er gewann unter anderem 16 Goldmedaillen bei den Paralympics und ist damit der bisher erfolgreichste Athlet bei den paralympischen Spielen. „Nebenbei“ ist er auch noch 11-facher Weltmeister als Behindertensportler in den alpinen Skidisziplinen. Begleitet wurden die beiden Spitzenathleten von Horst Hüttel, sportlicher Leiter in den Disziplinen Nordische Kombination und Skisprung beim Deutschen Skiverband und Dr. Stefan Pecher, dem Teamarzt der nordischen Ski-Nationalmannschaft.

Thema des Grillabends war der Genuss von Wildbret als wohlschmeckendes, gesundes und nachhaltiges Lebensmittel. Mit Rehcarpaccio, Keulensteaks, Hirschrücken-Medallions und Tomahawksteaks vom Wildschwein verwöhnten die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten die Sportler. Als fettarmes, mineralstoff- und eiweißreiches Fleisch ist Wildbret ideal geeignet zur gesunden Ernährung. Und da die Tiere kein künstliches Futter und keine Medikamente verabreicht bekommen, ist ihr Fleisch auch frei von Rückständen – gut für Spitzensportler, die regelmäßig auf Dopingsubstanzen getestet werden. Deshalb genau das richtige für Eric Frenzel: vor der Grillparty war er „mal schnell“ 40 km weit mit den Skirollern unterwegs und dazu noch 20 km gelaufen. Da kamen die „wilden Delikatessen“ gerade recht, die er sich gemeinsam mit den anderen Gäste schmecken ließ.

Dabei zeigten die Sportler, dass sie schon lange Liebhaber von Wildbret sind. Deshalb hatten sie großes Interesse an den vielen leckeren Kochideen, die im neuen Wildkochbuch der Bayerischen Staatsforsten und den Rezeptsammlungen der Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg zu finden sind.

Mit einem Lachen formulierte Winfried Pfahler die Botschaft des Abends: „Esst mehr Wildbret und Ihr lauft so schnell und springt so weit wie Eric Frenzel.“

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news-1634 Tue, 26 Jun 2018 13:39:16 +0200 Projektstart Steinschlagschutzzaun am Fuderheuberg in Piding http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1634&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca9f97bf49fcd1f5ec257ae2edcb1fd6 (27.06.2018) – Piding – Anfang Juli beginnt die Baufirma Brunner und Berger mit den Arbeiten für die beiden Steinschlagschutzzäune mit Lawinenschutz am Fuderheuberg. „Dieses Projekt zeigt, wie gut die Bayerischen Staatsforsten mit der Gemeinde Piding zum Schutz der Bevölkerung zusammenarbeiten“, betont der stellvertretende Leiter des BaySF-Forstbetriebs Berchtesgaden, Armin Haberl.

Der Projektumfang liegt bei knapp einer Million Euro und wird vom Freistaat Bayern und der Gemeinde Piding gemeinsam finanziert. Im Rahmen eines Ortstermins mit Armin Haberl, dem Bürgermeister der Gemeinde Piding, Hannes Holzner, dem Staatswaldförster Hubert Grassl und Klaus Smettan vom Ingenieurbüro Bernhard Gebauer wurde die beauftragte Tiefbaufirma in die Baustelle eingewiesen.

Zum Schutz des Rad- und Wanderwegs Piding-Nonn sowie des Campingplatzes wird, versteckt hinter dem verbleibenden Waldrand, ein 500 m langer und 4 m hoher Steinschlagschutzzaun errichtet. Die notwendigen Bohrarbeiten für die zahlreichen Anker werden von einem Lastwagen aus durchgeführt. Der Zaun soll zuverlässig ein Überspringen von losen Steinen verhindern, welche sich immer wieder vom Fuderheuberg loslösen. Der Weg muss deshalb ab Anfang Juli aus Sicherheitsgründen während der Bauarbeiten gesperrt werden. Eine Umleitung wird vorher von Mitarbeitern der Gemeinde Piding ausgeschildert.

Ab Anfang August wird anschließend entlang der alten Reichenhalller Straße ein 350 m langer und zwei Meter hoher Steinschlagschutzzaun, welcher auf weiten Strecken hinter dem dichten Waldrand verläuft, errichtet. Die dafür notwendigen Bohrarbeiten werden in diesem Abschnitt durch einen Schreitbagger vom Typ „Menzi Muck“ erledigt. Im Bereich der Lawinenrunse wird ein Lawinenschutzzaun mit vorgelagertem Fangnetz errichtet.

Dadurch sollen in Zukunft weitere Straßensperren auf Grund von Nassschneelawinen verhindert werden. Durch den Einsatz des Schreitbaggers oberhalb der Straße kann bis auf wenige Tage eine Sperrung der Reichenhallerstraße vermieden werden. Das Projekt soll bis Ende September fertiggestellt werden. Spätestens dann sollten Nutzer der Straße und Anwohner vor herunterstürzenden Steinen oder Nassschneelawinen geschützt sein.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1633 Mon, 25 Jun 2018 11:24:31 +0200 Aktion Schutzwald: Freiwilligeneinsatz für die Weißtanne http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1633&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=631de04421d11594ac7c2c46096b1efe 25.06.2018, Sonthofen - Im Rahmen der Aktion Schutzwald, einer Kooperation von Bayerischen Staatsforsten und Deutschem Alpenverein, haben im Juni während einer Woche Mitglieder des DAV ehrenamtliche Arbeit für den Schutzwald im Hintersteiner Tal bei Bad Hindelang im Oberallgäu geleistet. In Zusammenarbeit mit Berufsjäger Arno Bletzinger, den Forstwirten des Forstbetriebs Sonthofen Hermann und Florian Karg sowie Fabian Schmidt wurden auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten Steige angelegt, aufgelassene Alpflächen geschwendet und Wiesen gemäht. Der Schwerpunkt der Aktion lag in der Erhaltung von Infrastrukturen für die Jagd. Es wurden Hochsitze instand gesetzt und mehrere Jagdschneisen in mühevoller Handarbeit angelegt. Die ehrenamtliche Unterstützung durch die Teilnehmer der Aktionswoche ist dabei eine unverzichtbare Hilfe für den Berufsjäger Arno Bletzinger: „Ich bin jedes Jahr aufs Neue zutiefst beeindruckt von der Motivation und Tatkraft der Teilnehmer“. Martin Sommer und Achim Hubert, Mitarbeiter des Software-Unternehmens Sage, wurden für die Aktionswoche von ihrem Arbeitgeber schon zum zweiten Mal freigestellt. Krankenpflegerin Iris Schad nimmt schon seit mehreren Jahren extra Urlaub, um an der Aktionswoche teilzunehmen. Aber auch Studenten und Rentner waren mit von der Partie. „Ohne diese Unterstützung könnten wir all die Arbeit, die in dieser einen Woche mit vereinten Kräften für den Schutzwald geleistet wird, kaum leisten“, so Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting dankbar über die hohe Motivation der Teilnehmer. Denn damit der Wald in der für einen Schutzwald erforderlichen Zusammensetzung aufwachsen kann, darf der Wildbestand nicht zu hoch sein. Vor allem der Weißtanne kommt eine hohe Bedeutung für den Schutzwald zu. Im Vergleich zum Flachwurzler Fichte ist die Tanne ein Tiefwurzler. Dadurch ist sie gegen die häufiger werdenden Stürme besser gewappnet als die Fichte. Darüber hinaus kann die Tanne auch besser mit dem einsetzenden Klimawandel umgehen, sie verträgt auch Trockenheit und Wärme besser als die Fichte. Die zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden schwächen die Fichte, wodurch sie zum Beispiel anfälliger für den Befall durch Borkenkäfer wird. Die Triebe der für den Schutzwald wichtigen jungen Weißtannen werden jedoch besonders gerne von Reh, Gems und Hirsch verbissen. Deshalb muss der Wildbestand durch die Jagd auf einem begrenzten Niveau gehalten werden, damit für den Schutzwald ausreichend viele Weißtannen aufwachsen können.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1632 Tue, 19 Jun 2018 15:23:47 +0200 Der Wald blüht auf! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1632&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=385e1ac1830e39f6d1943d1e43d08777 Sonthofen, 19. Juni 2018 – Gibt es etwas Schöneres, als üppig blühende Sommerwiesen? Für viele Insekten wohl kaum. Die reiche Blütenpracht ist nicht nur für das menschliche Auge beeindruckend, sondern eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten.   „Die blütenreichen Feuchtwiesen im Forstrevier Kempter Wald des Forstbetriebs Sonthofen sind ein echtes Kleinod für heimische Insekten aller Art“, erklärt Revierleiter Sebastian Neubauer von den Bayerischen Staatsforsten. „Diese extensiv genutzten Wiesen werden nur ein-, maximal zweimal im Jahr gemäht und nicht gedüngt, weshalb dort eine artenreiche Vegetation aus Gräsern und zahlreichen standortsheimischen Blütenpflanzen erhalten geblieben ist“, so Neubauer weiter.   In unserer heutigen Kulturlandschaft sind solche artenreichen Blühflächen selten geworden, mit spürbaren Folgen für viele Insektenarten, die auf Pollen und Nektar der Pflanzen angewiesen sind. Nicht nur die Honigbiene benötigt eine blütenreiche Vegetation, um genügend Nektar sammeln zu können. Auch zahlreiche Arten von Wildbienen, Hummeln, Käfern und Schmetterlingen sind auf die energiereiche Nahrung aus den Blüten angewiesen, stellt Sebastian Neubauer fest.   Um in den Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. „Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern, also der Bayerischen Forstverwaltung, aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald. Alle acht Reviere des Forstbetriebs Sonthofen beteiligen sich an der bayernweiten Aktion, allein Sebastian Neubauer in seinem Revier Kempter Wald mit der Neuanlage von drei Blühflächen“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.   Die insgesamt 0,3 Hektar großen Blühflächen sind gezielt auf alten Holzlagerplätzen angelegt worden, welche lediglich von Brennnesseln und Klettenlabkraut besiedelt wurden. Zur Vorbereitung des Saatbeets wurden die Flächen mit einer Forstfräse bearbeitet. Die durch das Fräsen aufgelockerten und krümeligen Böden bieten ein ideales Keimbeet für das speziell auf den Standort abgestimmte Regiosaatgut. „Dieses wurde mit feuchtem Sand vermischt und händisch von den engagierten Forstwirtsauszubildenden des Forstbetriebs Sonthofen ausgebracht. Für eine erfolgreiche Keimung musste das Saatgut im Anschluss noch mit Hilfe eines Rechens, sowie mit einer kleinen Handwalze verteilt und angedrückt werden“, erläutert Revierleiter Neubauer. Im kommenden Herbst werden die Blühflächen noch mit einem Saum aus Wildbirnen und Wildäpfeln, sowie verschieden Büschen ergänzt. Nochmal Revierleiter Sebastian Neubauer: „Ziel ist es, über die ganze Vegetationsperiode hinweg eine Blütentracht aus verschiedenen ein- und mehrjährigen Blühpflanzen, sowie blühenden Gehölzen für unsere heimischen Insekten zu schaffen, um auf diesem Wege die Staatswälder um einen weiteren Trittstein der Artenvielfalt zu bereichern.“

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1631 Mon, 18 Jun 2018 16:48:52 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1631&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ed1da78091b2721f45ffc8f2b9b0b78 Forstbetrieb Fichtelberg schafft Lebensraum für Insekten Fichtelberg, 18. Juni 2018 - Der Forstbetrieb Fichtelberg erstellt derzeit im Staatswald viele kleine Blühwiesen als neuen Lebensraum für Insekten. Durch diese Trittsteine leistet der Forst einen Beitrag gegen das Insektensterben in unserer Landschaft. Knoblauchsrauke, Schlangenknöterich, schwarze Königskerze, Mädesüß. Was sich liest, wie die Rezeptur eines Zaubertranks, ist ein kleiner Teil der Saatgutmischung, die Landwirt Oliver Müller im Staatswald des Forstbetriebs Fichtelberg aussät. Seit Mitte Mai hat er, verteilt über das südliche und westliche Fichtelgebirge, viele kleine Saatstreifen gefräst und geeggt, um ein optimales Saatbeet für die Blütenpflanzen vorzubereiten. „Die Bayerischen Staatsforsten setzen sich bayernweit aktiv für Insekten und ihre Lebensgrundlagen ein.“ beschreibt Winfried Pfahler, Forstbetriebsleiter in Fichtelberg, den Hintergrund der Aktion. „Damit leisten wir einen Beitrag gegen den dramatischen Rückgang der Insekten. In unserem Forstbetrieb legen wir in diesem Jahr etwa 30.000 m² Blühstreifen mit heimischen Blütenpflanzen an, die andernorts in unserer Landschaft ausgesprochen selten geworden sind. Und natürlich profitieren davon auch Vögel und Wild“ so Winfried Pfahler. „Und letztlich auch der Mensch. Denn ohne Bienen und andere Bestäuber würden Obst und Gemüse nicht wachsen.“ Eine darauf spezialisierte Firma mischte die Pflanzenarten für das Saatgut so zusammen, dass im Jahresverlauf immer Blüten unterschiedlicher Arten als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten zur Verfügung stehen – ein sogenanntes durchgehendes Trachtband. Ausgesät werden ausschließlich Sämereien von ein- und mehrjährigen Pflanzen, die hier in den nordostbayerischen Mittelgebirgen heimisch sind. Die Fläche im Forstbetriebsbereich, die gut fünf Fußballfeldern entspricht, verteilt sich auf 13 Teilflächen zwischen Goldkronach und Wunsiedel und zwischen Bischofsgrün und Mehlmeisel. Damit schafft der Forstbetrieb Trittsteine zur Erhaltung und Verbreitung der Insekten. Ganz gezielt wählten die Förster dafür Wegränder, Loipenstreifen und Holzlagerplätze aus, die bisher hauptsächlich von Gräsern bewachsen waren. Solche Grasflächen sind für die kleinen Krabbeltiere eher uninteressant. In den nächsten Jahren sollen weitere Blühflächen dazukommen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten fördert die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten. „Jetzt muss die Saat nur noch aufgehen und in den nächsten Wochen heranwachsen“ hofft Winfried Pfahler. „Dann können wir uns über bunte, blütenreiche Wiesenflächen im Wald freuen, in denen Bienen und Hummeln summen.“ Und das alles ganz ohne Zauberei.

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Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1630 Fri, 15 Jun 2018 12:04:22 +0200 Tag der offenen Tür am Forstbetrieb Oberammergau, 30.6./1.7.2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1630&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4aa5eaf5657d28db00da2cb1c07ccc7 Eckdaten:

Wann: Samstag, 30.6. + Sonntag, 1.7. von 9-18 Wo: Forstbetriebssitz in der Ettaler Straße 3, 82487 Oberammergau Veranstalter: Bayerische Staatsforsten AöR, Forstbetrieb Oberammergau, Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger Wir beginnen um 10 Uhr mit den Grußworten und besichtigen im Anschluss gemeinsam die Ausstellung im Gebäude des Forstbetriebs. Grußworte von: 

  • Herr Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten
  • Herrn Speer, Landrat Garmisch Partenkirchen
  • Herrn Nunn, 1. Bürgermeister Oberammergau

Inhalt/Programm: Der Forstbetrieb Oberammergau öffnet seine Pforten und bietet in seinem Betriebssitz Einblicke in seine vielfältigen Aufgabenbereiche. Bereichert wird dieser Tag durch die Teilnehme des Zentrums für Energieholz der bayerischen Staatsforsten, das ebenfalls in dem historischen Forsthaus angesiedelt ist. Das Zentrum für Energieholz in Oberammergau ist als Teil der Bayerischen Staatsforsten Ansprechpartner innerhalb der Unternehmenssparte "Energieholz". Das Zentrum beliefert Biomasseheizkraftwerke und Biomassehöfe mit Waldhackschnitzeln und Energierundholz. Brennhholz zur Selbstwerbung für Ihr Kaminfeuer erhalten Sie noch immer vor Ort von Ihrem Förster. Neben den aus dem Staatswald entnommenen Hackschnitzeln kaufen die Bayerischen Staatsforsten auch Energieholz von privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern.  Wald ist elementarer Lebensraum und hat für uns Menschen eine unschätzbare Bedeutung. Er schenkt uns Sauerstoff und speichert sauberes Wasser. Er liefert uns den nachwachsenden Rohstoff Holz und ist gleichermaßen Auftankstation für die Seele. Aus der Vielzahl seiner Funktionen ergibt sich für uns eine facettenreiche Verantwortung. Wir denken Begriffe wie Ökologie und Wirtschaftlichkeit, soziale Verantwortung und Zukunftsfähigkeit zusammen. Denn nur in der sorgsamen Balance der Vielzahl an einzelnen Werten schaffen wir einen Mehrwert. Und erreichen so schließlich unser Ziel: einen zukunftsfähigen, gesunden und klimastabilen Wald.   Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten wurde als Anstalt des öffentlichen Rechts am 1. Juli 2005 gegründet. Unser Auftrag ist die nachhaltige Bewirtschaftung des bayerischen Staatswaldes, und zwar nach klaren Vorgaben: Der Staatswald soll vorbildlich bewirtschaftet werden. Forstwirtschaft heißt für uns, die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und die soziale Funktion der Wälder in der Balance zu halten. Die Menschen sollen mit dem nachwachsenden und ökologischen Rohstoff Holz versorgt werden. Die Natur soll erhalten und Biodiversität gefördert werden. Die wichtigen Waldfunktionen für die Luft und unser Wasser müssen gesichert werden. Die Erholungsfunktionen der Wälder müssen erhalten werden. Und: Die Bewirtschaftung hat nach unternehmerischen Grundsätzen zu erfolgen. Den Wald auf ganzer Fläche Schützen und Nutzen, das ist das Prinzip, nach dem die Bayerischen Staatsforsten Forstwirtschaft betreiben. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum. Mythos Bayern“ in Kloster Ettal, bei der die Bayerischen Staatsforsten Projektpartner sind und sich mit verschiedenen Aktionen wie Führungen, der Konstruktion eines Waldblickweges zwischen Kloster Ettal und Schloss Linderhof und der Durchführung eines Tag der offenen Türe beteiligen. Bei einem Rundgang durch das Gebäude präsentiert der Forstbetrieb in mehreren Räumen seine verschiedenen Arbeitsschwerpunkte:

  • Waldarbeit und Forstwirtschaft: Vom Schlitten und Floß zur digitalisierten Logistikkette; Was heißt Nachhaltigkeit und warum lautet das Motto der Staatsforsten „Nachhaltig Wirtschaften“?
  • Förster und Waldbau: Die Arbeit des Försters als anspruchsvolle Planungsaufgabe auf Grundlage einer breiten Datenbasis und mit Hilfe neuester Digitaltechnik; Waldbau: wie sich ein gesunder Wald erhalten und für die Zukunft planen lässt.
  • Jagd und Naturschutz: Die Jagd im Ammergebirge vom monarchischen Vergnügen zum modernen Wildtiermanagement; Forstwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand: das Engagement des Forstbetriebs für den Naturschutz
  • Wald und Gesellschaft: Forstwirtschaft als Landschaftspflege, der Wald als Teil des „Mythos Bayern“; gesellschaftliche Ansprüche an den Wald und Leistungen des Waldes für die Gesellschaft
  • Holz als Energieträger: Das Zentrum für Energieholz der Bayerischen Staatsforsten zeigt die Möglichkeiten des regenerativen Energieträgers Holz auf. 
  • Die Immobilien der Bayerischen Staatsforsten: Wie die Staatsforsten auch bei ihrem Gebäudebestand auf Nachhaltigkeit achten und durch den Erhalt der Häuser, Hütten und Kapellen zur Bewahrung des landeskulturellen Erbes beitragen. (Schon die bayerischen Könige und der Schriftsteller Ludwig Ganghofer haben in den Hütten des Staatsforsts übernachtet und Einträge in den Hüttenbüchern hinterlassen.)

Die Ausstellung wird vom Fachpersonal des Forstbetriebs betreut, das aus seiner täglichen Berufserfahrung als Förster, Forstwirt oder Berufsjäger berichtet und Fragen unserer Gäste gerne beantwortet. Die Ausstellung wird ergänzt durch Filme zu den einzelnen Themen, die im Rahmen des „Waldblickwegs“ von Ettal nach Linderhof zur Landesausstellung entstanden sind (www.waldblickweg.de). Auch das historische Forsthaus in Oberammergau, das 1763 erbaut wurde und mit seinen stattlichen Abmessungen und seiner kunstvollen Fassadenbemalung ein zentraler Bestandteil des charakteristischen Ortskerns von Oberammergau mit Kirche und sogenanntem „Lüftlmalereck“ ist, steht im Mittelpunk. In einem eigenen Ausstellungsraum wird die Geschichte des Gebäudes präsentiert und in regelmäßigen Führungen an beiden Tagen erfahren die Besucher mehr über die wechselvolle Geschichte und die Bedeutung der Fassadenbemalung, die das Haus zu einem begehrten Fotomotiv für Touristen macht. Rahmenprogramm im Außenbereich: Samstag, 30.6. um 10 Uhr offizielle Eröffnung mit Grußwort des Landrats Edelweißschnitzen mit Sepp Wolf und Hubert Schmid, beide Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Verkauf von feinen Grillgerichten aus heimischem Wildbret durch das Hotel Maximilian. Wildbretverkauf im Forstbetrieb: frisches Wildbret von Hirsch, Reh und Gams aus dem heimischen Staatswald; Beratung durch die Berufsjäger des Forstbetriebs; Kochbücher mit Wildrezepten für das ganze Jahr sind ebenfalls erhältlich.

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-1629 Fri, 15 Jun 2018 11:47:22 +0200 Tagung zum Thema „Wald – Wild – Wolf“ in Freising http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1629&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4b9eebefb10ccf49b1caec53a93baf6c Presseeinladung Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan

Rund 150 Jahre waren Wölfe in Deutschland ausgestorben. Erst um die Jahrtausendwende wanderten sie wieder aus Polen ein. Mittlerweile leben in Deutschland über 60 Wolfsrudel und auch in Bayern treten bereits Wölfe in freier Wildbahn auf. In puncto mediale Aufmerksamkeit kann sich kein anderes Tier mit dem Wolf messen. Google liefert bei der Suchanfrage „Wolf Deutschland“ über 39 Millionen Ergebnisse.

Wälder gehören zum natürlichen Lebensraum des Wolfs. Doch welche Bedeutung hat die Rückkehr des Wolfs für das Ökosystem Wald und das Wild? Die Fachtagung „Wald – Wild – Wolf – Was Forstleute bewegt“ greift diese Fragestellung auf und nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan möchte Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung einladen. Bitte beachten Sie: Da die Veranstaltung bereits ausgebucht ist bitten wir um Anmeldung an wf@hswt.de, damit wir Ihnen einen Presseplatz reservieren können.

Wann?

06. Juli 2018, 09:00 bis 16:30 Uhr

Wo?

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Gebäude D1, Raum D1.202
Am Staudengarten 1, 85354 Freising

Veranstalter

Fakultät Wald und Forstwirtschaft, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Kontakt

Dr. Fiona Schönfeld, T +49 8161 71-5924, fiona.schoenfeld@hswt.de

Weitere Informationen

https://www.hswt.de/presse/veranstaltungen/article/wald-wild-wolf-was-forstleute-bewegt.html

Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan
Forstliche Forschung, Lehre und Beratung sind die Kernkompetenzen des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan. Das Zentrum ist ein Zusammenschluss der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der

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news-1628 Fri, 15 Jun 2018 10:17:21 +0200 Freiwilliger Einsatz für einen naturnahen Wald: Das Bergwaldprojekt im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1628&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6247cf7fb27eaa59de5027350b96ab56 Würzburg / Heigenbrücken, 15.06.2018, Vom 17. bis 23. Juni 2018 ist das Bergwaldprojekt e.V. mit zahlreichen ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zum ersten Mal im Forstbetrieb Heigenbrücken des Unternehmens Bayerische Staatsforsten im Spessart im Einsatz. Die Freiwilligen werden in der Projektwoche verschiedene Naturschutz-Arbeiten durchführen und das Ökosystem Wald näher kennenlernen. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.   Unter der Anleitung von Projektförster Christoph Wehner vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie der Revierleiterinnen und Revierleiter Franziska Partenhauser, Christina Heinzelmann und Albert Englert vom Forstbetrieb Heigenbrücken werden die Ehrenamtlichen Naturverjüngung auf der Tornado-Sturmfläche vom 4. Januar 2018 freilegen und aufrichten. Die Maßnahme hilft, eine teure Pflanzung zu sparen und sichert die bestmögliche nächste Waldgeneration, da Naturverjüngungs-Pflanzen in der Regel besser verwurzelt sind als gepflanzte Jungbäume. Außerdem steht Jungwuchspflege in einer Eichenkultur auf dem Programm, die berühmte Zucht der Spessarteichen ist in den „Jugendjahren“ der Eiche sehr pflegeintensiv. Die Eiche wird zudem aufgrund ihrer Wuchseigenschaften als wichtiges Element im Wald von Morgen gesehen: ein von Klimaextreme gestresster Wald. Es werden ferner Fichten- und Kiefern-Anflug zur Förderung von Erle, Birke, Weide, Ahorn und anderen Laubbäumen in einem bachbegleitenden Wald im Keßlergrund entnommen und die Ufervegetation (Bäume und Büsche) um einen Waldweiher zur Verbesserung der Biotopqualität aufgelichtet.   Neben der praktischen Tätigkeit ist in der Woche auch ein Exkursionsnachmittag vorgesehen. Diese dient dazu, mehr über den Einsatzort zu erfahren und die vielfältigen Zusammenhänge in der Natur, die Belastungen der Ökosysteme und die Abhängigkeit des Menschen von den natürlichen Lebensgrundlagen deutlich zu machen.   Ein wichtiges Anliegen des Arbeitseinsatzes ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen aktiv die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten in dieser abwechslungsreichen Woche einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt auch für kommende Generationen. Das ist auch uns von den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen“, sagt Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter des BaySF-Forstbetriebs Heigenbrücken. Christoph Wehner vom Bergwaldprojekt e.V. fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen aktiv für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur. Die Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken die Teilnehmenden darin, auch den eigenen Alltag naturverträglicher und ressourcenschonender zu gestalten. Sie tragen somit zum dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.“   Bergwaldprojekt e.V.   Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg organisiert in Deutschland jedes Jahr ca. 100 Einsatzwochen mit über 2.000 Freiwilligen. Die Teilnahme ist für Erwachsene kostenlos. 2018 gibt es 46 verschiedene Standorte deutschlandweit.   Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen. Der Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden. Anmeldung zu den Projektwochen unter: www.bergwaldprojekt.de.   Weitere Informationen:   Bayerische Staatsforsten
Forstbetrieb Heigenbrücken
Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter
Tel.: 06020 97995-0
E-Mail: info-heigenbruecken@baysf.de    Christoph Wehner (Bergwaldprojekt e.V.)
mobil: 0171 4865503  
Peter Naumann, Projektförster und Pressesprecher Bergwaldprojekt e.V.
Tel.: 0831 512 7635
Mobil: 0171 207 2265
E-Mail: presse@bergwaldprojekt.de 

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news-1627 Wed, 13 Jun 2018 17:54:00 +0200 Wilder Genuss http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1627&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1c654e88d4905415e5f96902bdde6eb Berchtesgaden, 13. Juni 2018 – Forstministerin Michaela Kaniber eröffnet kommenden Freitag die Wildbret-Direktvermarktung in der Wildbret-Boutique am Forstbetrieb Berchtesgaden.   Außergewöhnlich viel los ist derzeit am Forstbetrieb Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten: Ein Zelt wird aufgestellt, Metzger gehen ein und aus und die Grillroste werden probeweise angeheizt. Denn ein frisches, regionales und naturbelassenes Produkt wird ab kommenden Freitag das Angebot des Forstbetriebes Berchtesgaden erweitern. „Mit dem Einstieg in die Direktvermarktung von qualitativ hochwertigen Wildfleisch und Wildprodukten wollen wir der Öffentlichkeit zeigen, dass die Jagd für uns nicht nur eine Schlüsselrolle für eine naturnahe Forstwirtschaft besitzt, sondern dass dabei auch ein hochwertiges, biologisches Lebensmittel produziert wird“ so Dr. Daniel Müller, Forstbetriebsleiter der BaySF.   Dass das Produkt Wildfleisch derzeit bei den Bayerischen Staatsforsten hoch im Kurs steht, belegt auch die Tatsache dass vor einigen Tagen ein eigenes Kochbuch der BaySf in München vorgestellt wurde. Unter dem Titel des Kochbuches „Wilder Genuss“ grillte dort Revierjagmeister Hubert Reiter aus Unterjettenberg zusammen mit der Forstministerin Frau Michaela Kaniber und dem aus Bad Reichenhall stammenden Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Herrn Martin Neumeyer in München groß auf. Am kommenden Freitag gewinnt das Berchtesgadener Land mit der feierlichen Eröffnung der Wildbret-Boutique am Forstbetrieb Berchtesgaden eine weitere Attraktion: Köstliche Grillspezialitäten vom Wild aus der Region für die Region. Nun kommen nicht nur die Bayerische Forstministerin und anerkannte Grillexperten sondern auch hochwertiges Grillgut vom Wild aus dem Berchtesgadener Land.   Für das leibliche Wohl ist bei der Eröffnungsfeier bestens gesorgt. Zusätzlich wird es einen Blasrohrschießwettbewerb geben. Die Jäger des Forstbetriebes Berchtesgaden schießen dabei Ihre Schützenscheibe im Zuge des traditionellen Jägertages aus. Allen Besuchern winken dagegen Wildbret-Gutscheine als Preise für die besten Schützen. Los geht’s am Freitag den 15. Juni ab 16:00 Uhr, am Forstbetriebsgebäude in Berchtesgaden.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1626 Wed, 13 Jun 2018 16:11:26 +0200 Andrang immer noch groß, Baumwipfelpfad begrüßt nach zwei Jahren den 500.000 Besucher http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1626&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e169bcfc0576cd3cbae17c60812d6a5 Ebrach, 13. Juni 2018 – Nach wie vor ist der Baumwipfelpfad Steigerwald ein Besuchermagnet. Als Beweis dafür begrüßten die Bayerischen Staatsforsten heute die 500.000sten Besucher auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald. Staatsforstenchef Martin Neumeyer, Landrat Johann Kalb und Waldkönigin Johanna Gierl überraschten die Jubiläumsgäste Familie Mahler aus Thüringen mit einer kleinen Überraschung. Der Inhalt des Überraschungspakets darf durchaus als Aufforderung zum Wiederkommen gewertet werden, denn Familie Mahler bekam neben dem neuen Wildkochbuch der Bayerischen Staatsforsten (Mehr dazu unter www.baysf.de/wildbret) und einem Spezialitätenkorb des Landkreises Bamberg eine Jahreskarte für den Baumwipfelpfad überreicht. „Wir freuen uns sehr, dass der Baumwipfelpfad immer noch so gut angenommen wird“, so Martin Neumeyer bei der kleinen Feierlichkeit. „Mit so vielen Besuchern haben wir vor zwei Jahren bei weitem nicht gerechnet“. In der Tat ist Baumwipfelpfad bei Ebrach auch nach gut zwei Jahren ein sehr beliebtes Ausflugziel im Steigerwald. Seit der Eröffnung im März 2016 hat der 1,2 Kilometer lange Weg durch die Baumwipfel alle Erwartungen übertroffen. Im letzten Jahr haben die Staatsforsten die imposante Holzkonstruktion um ein Tiergehege für Rehe und Hirsche und einen Streichelzoo für kleine Baumwipfelpfadbesucher erweitert. Veranstaltungen wie das Weinfest im letzten Sommer, der alljährliche Weihnachtsmarkt und regelmäßige Veranstaltungen sorgen dafür, dass der Besucherstrom nicht abreißt. Seit kurzem hat die Leiterin der Pfads, Barbara Ernwein mit ihrem Team neue Sitzbänke und Brotzeittische aufstellen lassen. Gefertigt wurden diese von den umliegenden Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten aus regional produziertem Holz. Nach dem Aufstieg auf den 42 Meter hohen Turm schaffen die Bänke einen willkommenen Ruhebereich zum Abschluss des Rundgangs.

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news-1625 Wed, 13 Jun 2018 16:04:56 +0200 Forstwegebau einst und heute … http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1625&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4c974a0516b949493f397350e4783919 Sulzschneid, 13. Juni 2018 – Forstwegebau ist komplizierter als auf den ersten Blick: Da viele Böden extrem labil sind, kann man nicht einfach Kies auf den Boden aufschütten. Das Material würde mit der Zeit im weichen Boden versinken. In früheren Zeiten wurden deshalb sogenannte „Bengelwege“ gebaut.  

„Wie Bohlenwege, mit einer Schotterschicht darüber. Wer heute mit aufmerksamen Blick in den Bergen wandert, entdeckt hier und dort noch solche alten Bauweisen“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Dabei wurden Bäume, die auf den neuen Wegtrassen standen, in drei Meter lange Stücke abgesägt und quer zum Wegeverlauf nebeneinander gelegt und mit Reisig überdeckt. Darüber wurde dann Kies aus örtlichen Gruben geschüttet. Damit sich das Material im Wegkörper binden konnte, ließ man die neuen Wege dann über den nächsten Winter ruhen. „Übrigens wurden die alten Wege vor knapp 50 bis 100 Jahren von einer heute sagenhaft großen Waldarbeiterzahl gebaut und gepflegt: Ca. 40.000 Menschen waren damals nur mit dem Waldwegebau in Bayerns Staatswald beschäftigt. Denn es war mühsamste Handarbeit, was heute Maschinen erledigen“, blickt Oetting ehrfürchtig zurück.  

„In der heutigen Zeit benutzt man statt Holzbengel ein sogenanntes Geotextil. Ein verstärktes Flies, auf das dann gebrochenes Gestein, auch Schroppen genannt, geschüttet wird. Durch dieses Vorgehen kann der neue Weg sofort genutzt werden“, ergänzt Förster Jürgen Sander, in dessen Revier Sulzschneider Wald gerade zwei solche Wege entstanden sind. Dass die Wege schnell nutzbar sind, ist gerade in diesem Jahr besonders wichtig: Wegen der vielen vom Sturm geworfenen Bäumen und der befürchteten Borkenvermehrung.  

Entgegen der landläufigen Auffassung, dass Waldwege für die Erholung gebaut werden, muss das Wegenetz in erster Linie den Anforderungen der Forst- und Waldwirtschaft entsprechen und wird dafür gepflegt. Jedes Jahr werden rund 12.000 Festmeter Holz im Sulzschneider Wald gefällt und in Sägewerken zu wertvollen Holzprodukten weiterverarbeitet. Dafür ist im Laufe der Zeit in diesem Staatswalddistrikt ein Wegenetz von ca. 65 Kilometern entstanden. Das gefällte Holz wird mit Spezialmaschinen auf den sogenannten Rückegassen aus den Beständen zu den Waldstraßen gebracht, um dann von Holzlastern zu den Sägewerken gefahren zu werden. Ein ausreichendes Straßennetz muss aber erst finanziert, gebaut und laufend unterhalten werden. So geben die Bayerischen Staatsforsten im gesamten Forstbetrieb Sonthofen fast 500.000 € für die Pflege des Waldwegenetzes aus. „Allein in meinem Revier Sulzschneider Wald sind es in diesem Geschäftsjahr rund 90.000 €“, freut sich Revierleiter Jürgen Sander.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1624 Wed, 13 Jun 2018 15:57:19 +0200 Mit Hybridantrieb in die Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1624&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85be2e17392f2baf256c8db3b5fdc4c7 Bayerische Staatsforsten testen Harvester mit neuartigem Antrieb

Fichtelberg, 13. Juni 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten testen am Forstbetrieb Fichtelberg einen Harvester mit innovativem Hybridantrieb. Damit arbeitet die Forstmaschine verbrauchsgünstig, umweltschonend und gleichzeitig mit hoher Leistung. Eigentlich schaut der neue Harvester vom Typ LOGSET 12H GTE Hybrid aus, wie fast alle anderen Holzerntemaschinen: acht Räder, Kran mit Harvesterkopf, Fahrerkabine, Antriebseinheit unter einer sehr langen Motorhaube – fertig. Was soll daran innovativ sein? Dr. Michael Kutscher, Leiter der Forsttechnik-Sparte bei den Bayerischen Staatsforsten, erklärt das System: „Unter der langen Motorhaube steckt ein innovatives Antriebskonzept, das es in dieser Form bisher noch nicht gab. Ein 300 PS-Dieselmotor treibt neben den üblichen Hydraulikpumpen einen Stromgenerator an. Dieser lädt einen Stromspeicher auf. Wenn Harvesterkopf, Kraneinheit oder Antrieb kurzzeitig viel Leistung brauchen, wird der Generator automatisch zum Elektromotor, entlädt die Speicherbatterie und treibt gemeinsam mit dem Dieselmotor die Hydraulikpumpen an. Damit stehen plötzlich weitere 210 PS Leistung zur Verfügung. Dies funktioniert ähnlich wie das vor einigen Jahren im Motorsport verwendete KERS-System, das Formel 1-Boliden zusätzliche Power verschaffte.“ Hier bei der Forstmaschine geht es allerdings nicht um schnellere Rundenzeiten. Ziel ist vielmehr, anfallende Leistungsspitzen abzufangen, die Motordrehzahl im optimalen Bereich zu halten und zu verstetigen. Damit spart der Motor Treibstoff und schont die Umwelt. Erste Erfahrungen zeigen, dass bis zu 30 % Treibstoff eingespart werden können, ohne auf Leistung zu verzichten. Der Praxistest des Hybrid-Harvesters bei den Bayerischen Staatsforsten stellt eine Premiere in Mitteleuropa dar. Erstmals kann sich das Gerät des finnischen Herstellers LOGSET im Fichten-Starkholz am Forstbetrieb Fichtelberg bewähren. Unternehmer und staatliche Forstbehörden aus ganz Deutschland informierten sich vor Ort über die Innovation. 

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1623 Mon, 11 Jun 2018 11:44:08 +0200 Auf den Spuren des Wilddiebs im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1623&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f7e061b08971a21f2164f766028eea1 Am Samstag den 9. Juni nahmen im Spessart über 500 begeisterte Wanderer und Wanderinnen an dem Wanderevent „12 Stunden im Räuberland“ des Touristikverband RRÄUBERLAND e.V. teil. Der 40 km-lange Rundkurs startete in Rothenbuch und erstreckte sich entlang von mehr als 25 kulturellen und kulinarischen Erlebnisstationen durch die Wälder des Forstbetriebs Rothenbuch. Die Station des Forstbetriebs befand sich an der Prinzregenten-Eiche, in unmittelbarer Nähe des Naturwaldreservates Eichhall und etwa 1,5 km vor dem höchsten Punkt der Wanderung, dem Gipfel des Geiersbergs auf 585 Höhenmetern.

Die Station wurde von Forstbetriebsleiter Florian Vogel persönlich und den beiden Referendaren, Raphael Brasch und Karina Balzer, betreut. Dort konnten die Teilnehmer/ -innen Fragen über die BaySF, den Forstbetrieb und den Wald im Allgemeinen loswerden, Infomaterial und eine signalorange BaySF-Kappe ergattern. Die Mitarbeiter des Forstbetriebes freuten sich über das rege Interesse der Wanderer am Wald. In vielen Einzelgesprächen konnte die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Wälder durch die Bayerischen Staatsforsten einem breiten Publikum näher gebracht werden.

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Forstbetrieb Rothenbuch Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Nachrichten
news-1622 Thu, 07 Jun 2018 16:00:01 +0200 "Blühversuche" im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1622&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ffdb7b04f5c670625f878bcaa9967ea Rothenkirchen, 07. Juni 2018 - Ganz hinten, am Ende des Mulchstreifens, wird noch gesät. Die Forstwirt-Azubis des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten leuchten in ihren signalfarbenen Jacken aus weiter Entfernung. „So“, sagt Forstbetriebsleiter Peter Hagemann, „das war Parzelle 13“. Im Forstrevier Ködel wird auf rund einem Hektar ein „Offenlandstreifen“ bestellt  - und damit gleichzeitig eine dauerhafte Versuchsfläche angelegt. „Hier hatten wir nach dem „Kyrill“-Sturm 2007 in Kombination mit Borkenkäferschäden eine unserer größten Kahlflächen“, erklärt Hagemann mit Blick auf den angrenzenden Jungwald. „Wo zuvor Fichten-Althölzer standen, haben wir dann Kulturen aus Bergahorn, Buche und Douglasie angelegt.“ Zusammen mit Lärchen, Fichten, Birken und Vogelbeeren aus „Naturverjüngung“ sei inzwischen ein geschlossener artenreicher Mischwald entstanden. „Schade nur, dass sich damit die Lebensgemeinschaft, die sich vor zehn Jahren schnell auf den großen Freiflächen eingefunden hatte, jetzt allmählich wieder zurückzieht.“ Zahlreiche „Offenlandarten“ hätten hier über Jahre beste Lebensbedingungen gefunden: Die reiche Insektenfauna bildete einen üppig gedeckten Tisch für Eidechsen, Fledermäuse und zahlreiche Kleinvogelarten. Der Neuntöter, eigentlich ein Heckenbrüter, hat hier gleich mit mehreren Paaren über Jahre erfolgreich gebrütet. Schwalben und Mauersegler jagten regelmäßig die schwärmenden Wiesenameisen, deren Larven wiederum dem seltenen Grauspecht reichlich Nahrung boten. Von den Grasflächen hätten zudem die Mäusejäger Turmfalke, Rauhfuß- und Waldkauz sowie die Wildkatze profitiert. Für Letztere wurde hier im Umfeld der sich allmählich wieder schließenden Freiflächen in einem Monitoring des Forstbetriebes eine beeindruckende Population nachgewiesen. „Für die typischen Waldbewohner, wie Wildkatze und Schwarzstorch, die strukturreiche und naturnahe Wälder benötigen, haben wir Förster schon immer die Verantwortung. Für die „Offenlandarten“ übernehmen wir sie gerne zusätzlich“, sagt Hagemann. Genau diesen Tierarten, deren Lebensraum außerhalb des Waldes oft gefährdet ist, solle im Staatswald eine dauerhafte Heimstatt geboten werden. „Das funktioniert nur, wenn wir bleibende, ausreichend große Offenlandsituationen schaffen.“ Um dafür Erfahrungen zu sammeln, habe man deshalb im Revier Ködel im vergangenen Jahr einen ehemaligen Holzlagerstreifen gemulcht und jetzt als Versuchsfläche für unterschiedliche Techniken der Bodenbearbeitung, der Saat und der Pflanzung hergerichtet. Auf den mit Pflöcken abgegrenzten Parzellen kommen sowohl die Saatmischungen des Blühstreifenprojektes „Der Wald blüht auf“ der Bayerischen Staatsforsten zum Einsatz, als auch unterschiedliche blumenreiche Wildackermischungen. Zusätzlich werden blühende Wildsträucher und Wildobstbäume als gestufter Waldrand mit und ohne Zaunschutz gepflanzt. „Wichtig ist, dass wir ausschließlich mit heimischen Arten und ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel arbeiten“, wissen auch die Forstwirt-Azubis. Sie haben zwischen den Saat-Parzellen auch immer wieder sogenannte „Null-Flächen“ freigelassen. Hier wird beobachtet, welche Pflanzenarten sich von selbst wieder einfinden. Der Versuch soll über mehrere Jahre begleitet werden, wobei auch unterschiedliche Pflegemaßnahmen ausprobiert werden, um die Flächen für eine artenreiche Fauna und Flora dauerhaft attraktiv zu halten. „Die Versuchsergebnisse sollen dann auch in unseren anderen Revieren und beim Blühstreifen-Projekt der Bayerischen Staatsforsten zur Anwendung kommen“, verspricht der Forstbetriebsleiter. „Wenn alles klappt, wird es hier in wenigen Wochen grünen und blühen. Aber dafür muss es jetzt zu Beginn erstmal dringend regnen.“

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Naturschutz Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1621 Thu, 07 Jun 2018 11:20:11 +0200 Hundeführerlehrgang Bayerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1621&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f92502e33c8fa458bf1a050c16abfbb2 Bodenmais, 7. Juni 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben es sich schon immer auf ihre Fahnen geschrieben, dass sie im Bereich Jagd das Hundewesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Für den Forstbetrieb Bodenmais war es deshalb eine Ehre, für einen schon länger geplanten Hundeführerlehrgang „Bayerwald“ des Vereins Dachsbracke das Revier Rusel zur Verfügung zu stellen. Die Landesgruppe Bayern im „Verein Dachsbracke e.V.“ ist bundesweit die größte, und so fanden sich knapp 20 Leute (Organisator/en, Helfer, Hundeführer) mit Ihren vierbeinigen Jagdgefährten zum „Hundeführerlehrgang Bayerwald“ am Forstbetrieb Bodenmais ein. Revierleiter und Dachsbracken-Richter Ingo Hülsemann hatte souverän die Organisation vor Ort übernommen.

Ein reichhaltiges 2-Tage-Programm erwartete die Teilnehmer: Besuch im Bayerwald-Schwarzwild-Übungsgatter Fahrnbach, Erfahrungsaustausch, Theorie zur Schweißarbeit, Arbeit auf der Schweißfährte, Durcharbeiten aller Prüfungsfächer für die Gebrauchsprüfung, Probeformbewertung. Natürlich kam auch das gesellige Zusammensein mit den Kameradinnen und Kameraden und den Hunden nicht zu kurz.

Am Ende waren sich Landesobmann Peter Fickentscher und Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl einig: „das war ein richtig gutes Wochenende – nochmals vielen Dank an Ingo Hülsemann und sein Organisationsteam – Wiederholung nicht ausgeschlossen!“

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Forstbetrieb Bodenmais
news-1620 Thu, 07 Jun 2018 08:05:38 +0200 Neue Informationstafeln zum neuen Eichenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1620&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=765df34375b34963a899e50354455e4d 5. Juni 2018 – Heigenbrücken     Künftig erklären an neuen Eichensaaten oder –pflanzungen im spessarter Staatswald Informationstafeln die interessierten Waldbesucher über den Sinn dieser forstwirtschaftlichen Maßnahme. MdL Peter Winter, der unterfränkische Bauernverbandpräsident Stefan Köhler und Forstbetriebsleiter Joachim Keßler stellten das Schild nun der Öffentlichkeit vor.

Die Anlage von neuen Eichenwäldern ist sehr aufwändig. Zudem fällt so eine Maßnahme der Öffentlichkeit alleine durch seine Größe von oftmals bis zu drei Hektar schnell ins Auge. Da die Eichen eine ausgesprochen lichtbedürftige Baumart ist, muss die Fläche relativ frei von alten Bäumen gestellt werden. Da die jungen Eicheln oder Pflänzchen sehr gerne von Wildschweinen gefressen oder zumindest beschädigt werden, ist ein Zaun notwendig.

Die neuen selbsterklärenden Info-Tafeln mit Eichenholzrahmen werden an den rund 15 bis 20 neu entstehenden Eichenflächen der kommenden Jahre aufgestellt.

Forstbetrieb Heigenbrücken:

Der Forstbetrieb Heigenbrücken mit seiner in Bayern einmaligen Baumartenvielfalt liegt im bayerischen Nordspessart. Neben Buchen und Eichen wachsen auch Fichten, Kiefern, Tannen, Stroben, Lärchen und Douglasien, darunter der höchste Baum Bayerns, eine Douglasie mit über 60 m Höhe.

Der Forstbetrieb Heigenbrücken ist Ausbildungsbetrieb. Die ausgebildeten Forstreferendare, Forstanwärter und jährlich zwei bis drei Auszubildende zum Forstwirt/ zur Forstwirtin sind wichtiger forstlicher Nachwuchs.

Das Wasser aus dem Heigenbrückener Wald versorgt 40.000 bis 50.000 Menschen. Damit die Qualität gleichbleibend gut ist, wird der Wald schonend und naturgemäß bewirtschaftet. Der Waldumbau zu noch mehr Laubholz, vor allem Buche trägt dem sich abzeichnenden Klimawandel Rechnung und erhöht den Erholungswert.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1619 Wed, 06 Jun 2018 10:11:52 +0200 Nicht nur irgendein Hund… http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1619&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c4545715b97f703df10beda2948e9d1 06.06.2018, Sonthofen – Hunde werden bei den Bayerischen Staatsforsten nicht aus Hobbygründen oder aus Freude gehalten, sondern erfüllen als Jagdhunde ganz wichtige Aufgaben. „Sie sind wichtige Kollegen, Betriebshelfer und für den jeweiligen Hundeführer Begleitung in fast jeder Situation. Waldbau und Jagd gehören bei uns untrennbar zusammen“, erklärt Sonthofens Staatsforstenchef Jann Oetting. Die Berufsjäger und Revierleiter am Forstbetrieb Sonthofen führen die unterschiedlichsten Jagdhunderassen. Diese Mischung aus Rassen wie Stöberhunde, Schweißhunde und Vorstehhunde ergänzen sich gegenseitig, leisten gemeinsam vielfältige Arbeit auf der Jagd und damit für den Forstbetrieb. „Insgesamt 16 Hunde und sechs Hunderassen arbeiten am Forstbetrieb Sonthofen“, zählt Forstbetriebsleiter Oetting stolz auf. Die deutsche Wachtelhündin Regia von der Nonnenkappel ist eines der jüngeren Mitglieder im Forstbetrieb und wird von Forstreferendarin Ines Schnell geführt. Mit gut einem Jahr hat sie bereits ihre ersten Drückjagden und Nachsuchen, sowie die Jugendprüfung des deutschen Wachtelvereins gemeistert. Als typischer Stöberhund, der hauptsächlich im Herbst auf den Bewegungsjagden eingesetzt wird, benötigt sie auch im Sommer Arbeit. Der Sommer wird daher dazu genutzt, den Hund für jeglichen Jagdeinsatz fit zu machen. Momentan wird fleißig trainiert und geübt für die Brauchbarkeitsprüfung im Herbst. Apportieren, Wasser-, Nasenarbeit und Gehorsam sind nur einige Fächer in der sie ausgebildet wird. Für ihr Frauchen ist sie nicht nur ein „Berufshund“. Regia begleitet sie täglich sowohl zur Arbeit, als auch in der Freizeit. Das ständige Dabeisein ist für einen treuen Jagdgefährten sehr wichtig und stärkt die Bindung zum Hundeführer. Das Führen eines Jagdhundes gilt als Voraussetzung für die waidgerechte Jagd. Das Bayerische Jagdgesetz schreibt vor, dass bei jeder Such-, Drück-, Riegel- und Treibjagd sowie bei jeder Jagdart auf Wasserwild brauchbare Jagdhunde in genügender Zahl zu verwenden sind. Daher ist es wichtig, neuen Nachwuchs auszubilden. Die zeitintensive Ausbildung der Hunde wird hauptsächlich in der Freizeit der Hundeführer geleistet. Dieses zusätzliche Engagement hebt Forstbetriebsleiter Jann Oetting besonders hervor: „Insgesamt ist es unglaublich, was unsere Hunde und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine waldgerechte Jagd leisten!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1618 Fri, 01 Jun 2018 16:17:54 +0200 Fenster auf im Wald! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1618&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=310d6943742f747ef2844c2f203d1aff 30.05.2018, Kempten - Wir Allgäuer lieben die Aussichten in die weite Landschaft. Gerade nach einer längeren Wanderung oder einer Radtour durch den Wald tut ein Fernblick richtig gut. Förster Johann Mayr hat in seinem Staatswaldrevier in der Kürnach in den vergangenen Jahren bildlich gesprochen „die Fenster in seinem Wald aufgemacht“ an besonders schönen Aussichtspunkten.   „Wenn ich an einem Sonnentag durch den Wald streife, liegt der Vergleich mit einer Schlossführung gar nicht so fern“, schwärmt Hans Mayr, Revierleiter beim Forstbetrieb Sonthofen. „Im Schloss sind es die Butzenscheiben, die die Schätze um einen herum in ein eigenes Licht tauchen, im Wald gleicht das Kronendach einem riesigen Lichtsieb. Im Schloss wie im Wald wirkt dann ein offenes Fenster befreiend und der Blick geht hinaus in die Welt“, so Mayr weiter.   „Natürlich lebt der Staatsforstbetrieb Sonthofen weniger von der schönen Aussicht als vielmehr vom Holzverkauf. Aber wenn sich beides kombinieren lässt, dann umso besser“, freut sich auch Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Um zugewachsene Ruhebänke herum sind jetzt Sichtschneisen entstanden, die den Blick freigeben bis zum Säntis im Appenzeller Land in der Schweiz. „Manchmal muss man richtig zielen, wenn man nur eine Wand von dichtem Jungwald vor sich hat, aber die Tannheimer Kletterberge treffen will,“ schmunzelt Förster Mayr und denkt dabei an einen besonders reizvollen Ausblick, den sich der Wald in den vergangenen 30 Jahren vollständig zurückgeholt hatte. Landläufig heißt der Platz nicht umsonst „Schöne Aussicht“.   Manche Anblicke sind sozusagen aus einem Dornröschenschlaf erwacht. Wer vom Eschacher Weiher durch den Staatswald nach Unterkürnach radelt, sieht erstmals seit 100 Jahren wieder frei auf den Weiler Unterkürnach mit der ehemaligen Sommerresidenz der Fürstäbte von Kempten und der Marienkapelle.   Sichtschneisen im Wald sind übrigens nicht nur bei Waldbesuchern beliebt. Mit dem Licht kommt Wärme auf den Waldboden und das lockt eine Vielzahl von Wildtieren an. Auffällig viele Bussarde hat Förster Mayr hier beobachtet. Klar, denn im tiefen Wald finden sie sonst kaum geeignete Jagdflächen. Die Aussichten auf Beute sind in den Sichtschneisen besonders gut. - Natürlich nur dann, wenn nicht gerade die Ruhebänke von Menschen besetzt sind

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1617 Tue, 29 May 2018 16:04:27 +0200 Zweiter Seeadlerhorst im Forstbetriebsbereich Burglengenfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1617&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57c1d843cd577f249151372d518a6d04 Seeadlernachwuchs in Gemeinschaftsaktion beringt  

Schwandorf, 24.05.2018 - Die Oberpfälzer Seenlandschaft zieht magisch an. Nicht nur Touristen, auch die Seeadler werden mehr. Paul Baumann, regionaler Fisch- und Seeadlerexperte im Auftrag der höheren Naturschutzbehörde konnte mit Unterstützung von Thilo Wiesent vom Landesbund für Vogelschutz über die beobachteten und eingepeilten Balzflüge eines Seeadlerpaares einen zweiten Horst- und Brutstandort bei den Bayerischen Staatsforsten im Großraum Schwandorf entdecken. Nach rund fünf Brutwochen machte man sich auf, den Seeadlernachwuchs zu begutachten und zur späteren Wiedererkennung zu beringen. Die Baumsteiger der Bayerischen Staatsforsten, Manfred Ferstl und Domenik Jobst, wurden aus dem Nachbarforstbetrieb Kelheim engagiert. Mit von der Partie waren neben dem Beringunsspezialisten Martin Gabriel auch Wolfgang Nerb von der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung der Oberpfalz als Initiator des Artenhilfsprogrammes Fisch- und Seeadler in der Oberpfalz sowie Forstbetriebsleiter Thomas Verron mit seinen Revierleitern Michael Simmeth und Alexander Krause. Im neu gebauten Horst konnte ein kräftig entwickelter Jungvogel bestätigt und beringt werden.   Baumsteiger Manfred Ferstl signalisierte als erster die frohe Kunde vom Nachwuchs, als er über den Nestrand schaute. Derweil kreiste ein Altvogel Warnrufe ausstoßend in gebührendem Abstand über ihm. Seeadler gelten im Gegensatz zu Steinadlern als eher scheu und keineswegs aggressiv angreifend. Der Jungvogel hatte genau die richtige Größe, um vorsichtig in einem Stoffsack abgeseilt zu werden. Am Boden wurde er von Paul Baumann mit 3200 Gramm gewogen und dann von Martin Gabriel beidfüßig beringt. So ist sichergestellt, dass ein eventueller Totfund immer zweifelsfrei identifiziert und zugeordnet werden kann. Die Sterblichkeit der Jungvögel ist im ersten Jahr hoch, vor allem dann, wenn ein neues Revier gesucht werden muss. Nach der kurzen Steckbriefprozedur ging es am Seilzug wieder rasch nach oben zur Baumkrone und ins gemachte Nest. Zügig verließ die zufriedene Gemeinschaft das Terrain und überließen das beeindruckende Küken wieder seinen Eltern.   Seeadler suchen sich zielgerichtet mit perfektem Blick aus ihrer Vogelperspektive die geeigneten Horstbäume. Für einen festen Halt des rund zwei Meter großen Nestes sind flachere Baumkronen ideal, oft hilft auch die Unförmigkeit eines alten ausgewachsenen Schneebruchs mit. Zudem müssen die Horstbäume wegen der über zwei Meter Flügelspanne der Altvögel zumindest von einer Seite frei anfliegbar sein. Die Waldstruktur ist oftmals vielfältig mit einem guten Deckungsgrad aus verschiedenen Baumarten und Höhenstufen. Der strukturreiche naturnahe Waldbau der Bayerischen Staatsforsten kommt den Habitatansprüchen des Seeadlers perfekt entgegen. Der Wasserreichtum der oberpfälzer Seenlandschaft sorgt mit allerlei Wasservögeln und Fischen für eine ideale Nahrungsgrundlage. Auch Verkehrsunfallwild, hauptsächlich entlang der Bahnlinien, steht auf dem Speisenplan. Das Artenhilfsprogramm der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung in Regensburg tut ein Übriges für eine langfristig nachhaltige Ansiedlung des Seeadlers, bis hin zur Schaffung künstlicher Nisthilfen auf ausgesuchten potentiellen Horstbäumen. Alle Beteiligten ziehen hier an einem Strang. Schließlich ist der Seeadler das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland.

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Naturschutz Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1616 Fri, 25 May 2018 11:57:00 +0200 Heimat für Schwarzstorch und Kreuzotter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1616&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7229315362e42b9519dd00cab8cd3ec Forstbetrieb Fichtelberg schafft bei Warmensteinach neuen Lebensraum

Warmensteinach, 25. Mai 2018 – Im Kropfbachtal oberhalb von Warmensteinach lassen  die Bayerischen Staatsforsten die überdichte Fichten-Verjüngung entlang des Bachlaufs entfernen und legen mehrere kleine Tümpel als Lebensraum für Amphibien und Reptilien an. Schmatzend gräbt sich die mächtige Baggerschaufel in den Lehmboden entlang des Kropfbaches bei Warmensteinach. Mit geschickten Bewegungen an den Joysticks seines Kettenbaggers modelliert Andreas Robisch, aus dem tonigen Material einen kleinen Damm, hinter dem sich das Wasser sammeln kann. Hier im Staatswald des Forstbetriebs Fichtelberg entsteht gerade ein „natürliches Schmuckstück“, ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die sich am und im Wasser wohlfühlen.    „Unser Ziel ist es, am Oberlauf des Kropfbaches eine Landschaft aus offenen Feuchtwiesen und Birken-Erlenbruchwald zu schaffen.“ erläutert Toni Eichermüller, der zuständige Leiter des Forstreviers Goldkronach. „Schwarzstorch und Kreuzotter finden hier in Zukunft einen geeigneten Lebensraum. Auf den offenen Flächen wächst Torfmoos und Pfeifengras. Kleine Fichtenbäumchen, die dicht am Bachlauf stehen entfernen wir, damit das wärmende Sonnenlicht bis zum Grund scheinen kann. Und wir schaffen mehrere Feuchtbiotope. Die kleinen Tümpel wirken ausgleichend auf den Wasserhaushalt und beheimaten viele Insekten, Amphibien und Reptilien.“ Gemeinsam mit Experten von Wasserwirtschaft und Naturschutz planten die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten diese Naturschutzmaßnahme, die zugleich das Naherholungsgebiet von Warmensteinach aufwertet. Spaziergängern, die vom Ort her kommend dem Kropfbach in Richtung seiner Quelle folgen, ermöglicht ein oberhalb gelegener Aussichtspunkt mit Infotafel einen guten Einblick in das neu entstandene Biotop. „Vielleicht können Naturfreunde hier im Talgrund zukünftig die eindrucksvollen Schwarzstörche bei der Nahrungssuche beobachten“ hofft Toni Eichermüller. „Aber das klappt nur, wenn sie sich ruhig verhalten und die Vögel nicht stören.“ Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth fördert die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

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Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1615 Fri, 25 May 2018 07:54:52 +0200 Staatswald als Heimat für Bienen und seltene Insekten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1615&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02dba080bf9c5d168d64a30991df7eb0 Frankenwald verbindet – Wald und Naturschutz

Nordhalben/Wallenfels, 25. Mai 2018 – Imker aus dem Frankenwald stellen ihre Honigbienen in den Staatswald um besten Honig zu ernten. Etwa 20 Imker haben  unentgeltliche Stellplätze für Ihre Bienen im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben. Weitere Imker sind mit ihren Bienen gern gesehen. Forstbetriebsleiter Fritz Maier besuchte Imker Thorsten Hugel im Staatswald des Forstreviers Zeyern bei Wallenfels und stellte dabei das Projekt „Der Wald blüht auf“ vor, das den Honig- und den vielen unterschätzten Wildbienenarten neue Lebens- und Nahrungsgrundlagen sichern soll.   Es gibt ca. 130.00 Imker in Deutschland  mit rd. 850.000 Völkern von Honigbienen. Seit etwa 10 Jahren ist die Zahl der Imker um etwa 1/3 gestiegen. Diese positive Entwicklung zeigt sich auch in Nordbayern. Einige dieser Imker stellen im Sommer Ihre Bienen vorübergehend in den Staatswald um dort Honig aus dem Wald zu produzieren. Andere haben ganzjährige Standplätze oder „Bienenhäuser“. Waldbestände mit Alttannen wie im Raum Wallenfels im Frankenwald sind von besonderem Interesse für dunklen „Tannenhonig“, Lindenbäume und ihre Blüten ergeben besonders süßen „Lindenhonig“. Forstbetriebsleiter Fritz Maier besuchte und begrüßte Imker Thorsten Hugel vom Imkerverein Kronach, der im Staatswald bei Wallenfels seine Honigbienenvölker aufgestellt hat.   Der naturnahe Staatswald mit gemischten Waldbeständen, verschiedenen Baumarten, sonnigen Bereichen entlang von Wegrändern und auf Freiflächen sowie liegendem und stehendem Totholz sowie Biotopbäumen mit Höhlen ist nicht nur für die Honigbiene interessant. Ca. 550 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, die verschiedene Nahrungspflanzen und Nistplatzanforderungen haben. Etwa 3/4 der Wildbienenarten nisten im Boden und über 90% sind solitär, also einzeln lebende Insekten mit Brutröhren im Boden oder im Holz. Etwa die Hälfte der deutschen Wildbienenarten steht auf der Liste der gefährdeten Arten. Während die Honigbienen bis zu 3 km weit fliegen, liegt der Flugradius bei den Wildbienen mit rd. 300 m deutlich niedriger. Für sie ist eine enge Verzahnung von Blühflächen oder blühenden Waldinnenrändern und offenen Sandflächen, Rohbodenstandorten oder schütter bewachsenen Böschungen besonders hilfreich.     „Wichtig ist nicht nur das Erarbeiten unserer Naturschutzkonzepte, sondern vor allem auch ihre Umsetzung vor Ort im Wald“ betonte Fritz Maier, Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Nordhalben. „Die Bayerischen Staatsforsten haben deshalb in diesem Jahr mit dem Naturschutzprojekt „Der Wald blüht auf“ begonnen. Wir bringen standortangepasstes Saatgut auf Freiflächen im oder am Wald aus und schaffen damit blühende Oasen als Nahrungs- und Rückzugsräume für viele Insekten. Die Anlage von Obstbaumgruppen, die Gestaltung von Waldrändern mit blühenden Sträuchern und Bäumen sowie sonnige Wegeränder mit blühenden Pflanzen werden den Wald als Lebensraum für Wildbienen, Honigbienen und viele weitere Insektenarten verbessern“.   Dieses Projekt wurde von den Abgeordneten des Bayerischen Landtags mit gesonderten Finanzmitteln ausgestattet und stärkt damit den Naturschutz auf der Fläche. Im Bayerischen Staatswald sollen schon in diesem Jahr in rd. 300 Revieren solche Blühflächen geschaffen werden.   Die Anlage der Flächen findet gerade statt. Hierzu wird es gesonderte Pressetermine geben.   Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte den Imkern und den Insektenfreunden für die Zusammenarbeit und das  bestehende Netzwerk zum Naturschutz im naturnah bewirtschafteten Staatswald. Er lobte ausdrücklich auch die Mitarbeiter der Forstbetriebe: „Ihr Engagement ist ein wesentlicher Baustein zu einem erfolgreichen Waldnaturschutz.“   Die regionalen Naturschutzkonzepte der Frankenwald Forstbetriebe stehen zum Download auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten zur Verfügung: www.baysf.de/naturschutz   Imker, die Standplätze für Bienen im Wald suchen, können sich an die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten wenden, z.B. Forstbetrieb Nordhalben(Tel.:09267-9140-0 oder info-nordhalben@baysf.de). Weitere Kontakte unter www.baysf.de/standorte. Mehr zum Thema in unserem Themenspecial: Bienen. Schwärmen für den Wald.

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Naturschutz Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
news-1614 Thu, 24 May 2018 10:42:25 +0200 Einladung zum Symposium "Wald und Mensch" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1614&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d6529081c095d58416349eb4888b423e Herzliche Einladung zum Waldsymposium »WALD & MENSCH« am 15. Juni 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2018.

Die Ausstellung im oberbayerischen Kloster Ettal spürt dem »Mythos Bayern« nach. Der Wald mit seinen unterschiedlichen Funktionen trägt wesentlich zu diesem Mythos bei. Ein Drittel der bayerischen Landesfläche ist Wald. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist es mehr als die Hälfte. Der Mensch braucht den Wald. Er bietet Schutz und wertvolles Trinkwasser, ist Erholungs- und Lebensraum und liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz. Bei dem Symposium sollen die vielfältigen Beziehungen zwischen Wäldern und Menschen aufgezeigt werden. Dabei geht es um die Ansprüche der Bevölkerung an den Wald genauso wie um die berechtigten Interessen von Waldbesitzern, Forstleuten oder Naturschützern. In drei Themenblöcken werden Waldeigentümer, Kommunalpolitiker, Förster, Tourismusvertreter, Mediziner, Architekten und Sportler zu Wort kommen. Schließlich wagen wir einen Ausblick in den Wald von morgen im Spannungsfeld zwischen Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Wünschen der Allgemeinheit. Nutzen Sie die Chance, das »grüne Drittel Bayerns« aus verschiedenen Blickwinkeln heraus kennenzulernen. Vor der Kulisse der Bergwälder unterhalb der Zugspitze haben Sie vielfältige Gelegenheiten, mit Waldexperten und Waldinteressierten ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen

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Nachrichten
news-1613 Thu, 24 May 2018 09:29:47 +0200 Forstrevier Wackersdorf wieder in fester Hand http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1613&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=456347bd136bfed073f8ed118288f063 Michael Simmeth aus Dieberg neuer Revierleiter im Staatswald

Wackersdorf, 24. Mai 2018 – Ab sofort übernimmt der 27-jährige Michael Simmeth langfristig die Revierleitung im Revier Wackersdorf. Der aus Dieberg im Regental stammende hatte sich im Bewerbungsverfahren um die Revierleiterstelle durchgesetzt. Für Simmeth ist die heimatnahe Revierstelle „wie ein Sechser im Lotto“. Damit tritt wieder ein echter Oberpfälzer die Nachfolge von Johannes Steigner an, der im Zuge der Familienzusammenführung an den Forstbetrieb München wechseln konnte. „Nun haben Brennholzkunden, Kommunen und die Bevölkerung mit Michael Simmeth wieder einen langfristig konstanten Ansprechpartner für alle Waldfragen“, so der Burglengenfelder Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Thomas Verron, der seinen neuen Mitarbeiter herzlich im Revier begrüßte.

Michael Simmeth ist sozusagen ein Eigengewächs der Bayerischen Staatsforsten. Bevor er 2017 nach dem obligatorischen Forstanwärterjahr die Staatsprüfung ablegte, absolvierte er eine verkürzte Waldfacharbeiterlehre im hiesigen Forstbetrieb, ging anschließend mit einem Stipendium der Bayerischen Staatsforsten an die forstliche Fachhochschule nach Freising und machte dort sein Bachelor. Seine erste forstliche Berufsstation innerhalb der Bayerischen Staatsforsten war das Forstrevier Furth i. W. am Nachbarforstbetrieb Roding.

Verron wünschte ihm einen guten Start in seine jetzt erste feste Stelle in den Staatswäldern um Wackersdorf. Verschiedene gesellschaftliche Ansprüche in einem stadt- und ortsnahen Erholungsraum sowie die große naturschützerische Verantwortung für das Charlottenhofer Weihergebiet erwarten ihn. Jetzt gilt es, das neue Umfeld und die großen Revierflächen kennenzulernen. „Michael Simmeth hat sein Revierleitergeschäft von der Pike auf gelernt und wird alle Aufgaben bestens meistern“, ist sich Verron sicher. Er wünscht seinem jungen Kollegen eine schnelle Anreicherung des notwendigen Erfahrungsschatzes.

Simmeth‘s Reviersitz ist nach wie vor im Tierzuchtzentrum Schwandorf. Zu den gewohnten Sprechzeiten donnerstags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr ist er dort anzutreffen. Die telefonische Erreichbarkeit des Reviers bleibt unverändert 09431-61889 (Fax -378918).

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1612 Thu, 24 May 2018 09:21:57 +0200 Allerlei im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1612&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6cf2bb1c6df6545562af355cb3894255 Sonthofen, 24. Mai 2018 – Im Wald gibt es immer und überall etwas zu entdecken. Besonders nach dem Regen kommen Lebewesen zum Vorschein die sonst kaum sichtbar sind und von denen sich einiges ableiten lässt.  

In den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen gibt es allerlei Lebewesen, die sich gut auf Regen eingestellt haben. Raupen, Schmetterlinge, Frösche, Alpensalamander und Schnecken sind besonders nach Regenfällen unterwegs. „Wer innehält und sich im Wald ein paar Minuten Zeit nimmt, wird an einem Platz viele kleine Lebewesen entdecken, die hier leben. Es lohnt sich, den Blick auch einmal auf den Boden oder in der Luft schweifen zu lassen und die kleinen Lebensdetails im Wald zu entdecken!“ schwärmt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Vordergründig dreht sich im Forstbetrieb Sonthofen alles um Wald, Holz und die großen Wildtiere wie Reh-, Rot- und Gemswild. Aber bei allen forstlichen Arbeiten spielen auch die kleinen Geschöpfe eine wichtige Rolle. Und ganz nebenbei geben sie uns Informationen über den Waldzustand“, so Oetting weiter.  

In den letzten Tagen konnte man zum Beispiel einen Nachtfalter beobachten, der nur drei Wochen im April und Mai fliegt. „Ein Nagelfleck!“ erkennt Ludwig Weiß, der Berufsjäger im Staatswald ist. Dieser Falter kommt vor allem in Laubwäldern vor. „Das ist ein Beleg dafür, dass aus unseren ehemaligen Fichtenmonokulturen immer häufiger Mischwälder werden mit nennenswerten Laubholzanteilen mit Buche, Vogelkirsche und Bergahorn“, ergänzt Forstreferendarin Ines Schnell. Auch andere faszinierende Tiere sind zu sehen. Wie die Raupe, welche ziemlich lange Haare mit sich trägt. Diese schützen die Raupe vor Fressfeinden. Aber auch davor, dass sie nicht nass wird bis auf die Haut, da die Regentropfen an den Haaren hängen bleiben. „Dieses Vielerlei macht unsere Wälder aus. Artenreichtum und Vielfalt, auf Neudeutsch Biodiversität zeigen uns die Stabilität und Gesundheit unserer Wälder. Unser Wald im Allgäu beherbergt sehr viele Lebewesen, ob Tiere oder Pflanzen. Und gleichzeitig liefert er den sehr wertvollen, nachwachsenden und nachhaltig nutzbaren Rohstoff Holz, bietet Arbeitsplätze und Raum für Erholung. Alles auf einmal und auf der gleichen Fläche: Bei den Bayerischen Staatforsten nennen wir das integrative Waldwirtschaft“, freut sich Forstmeister Oetting.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1611 Tue, 22 May 2018 14:01:08 +0200 Nasslagerplatz in Öslau füllt sich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1611&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7c7b2bb7ee9e0cca34f2c4010d9696ba Coburg, 22. Mai 2018 - Nahezu 10.000 Festmeter Fichten-Fixlangen sind bereits auf dem Nasslagerplatz in Öslau gelagert. Die Strategie durch Bewässerung den Holzpreis zu stabilisieren, kommt jedem Waldbesitzer zugute. Das Holz kommt zeitnah aus dem Wald, Waldschutzprobleme (Borkenkäferbefall mit Holzentwertung) lassen sich so vermeiden.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
news-1609 Tue, 22 May 2018 13:25:50 +0200 Die Bayerischen Staatsforsten eröffnen den Waldblickweg im Graswangtal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1609&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f71dc38da8a2e27e6c747fa655473439 Was könnte den Mythos Bayern besser erlebbar machen als eine Wanderung zu Fuß oder mit dem Rad vom Kloster Ettal über die Dickelschwaig zum Schloss Linderhof? Die Wegstrecke führt großenteils durch den seit Jahrhunderten bewirtschafteten Wald, der die Kulturlandschaft rund um das Graswangtal prägt. Die diesjährige Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ widmet sich den vielfältigen Aspekten dieses so wichtigen Teils unserer Natur. Der neue Waldblickweg im Graswangtal ermöglicht dem interessierten Besucher Einblicke in dieses komplexe Ökosystem aus verschiedenen Blickwinkeln.  

Waldblick

Auf 14 Kilometer Radwanderweg zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof lässt sich der Wald, seine besonderen Strukturen und seine Bedeutung für den Menschen mit allen Sinnen erleben und entdecken. Sieben großformatige Rahmen lenken den Blick des Besuchers auf charakteristische Merkmale des Waldes. So ist es möglich auf der Fahrt durchs Graswangtal die Ansprüche von Forstwirtschaft, Jagd, Naturschutz, von Köhlern, Förstern, Holznutzern und Holzrückern zu erleben Für mehr Informationen kann man  direkt vor Ort oder zuhause unter www.waldblickweg-landesausstellung2018.de auf Informationen, Zahlen und Filme zugreifen. So wird jedem Besucher eine individuelle Informationsvielfalt ermöglicht, ohne vom Wesentlichen abzulenken: dem Wald.  

E-Bikes

Wer den Waldblickweg nicht zu Fuß oder auf dem eigenen Rad zurücklegen möchte, kann vor Ort E-Bikes ausleihen. In Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten werden bei der Sportzentrale Papistock in Oberammergau und dem Gästehaus Ethiko in Ettal E-Bikes für die Fahrt angeboten. Für Besucher der Landesausstellung mit einem Preisnachlass. Der Waldblickweg bietet sich somit für jeden als ideales Anschlussprogramm nach dem Besuch der Ausstellung an. Weitere Informationen unter baysf.de oder direkt vor Ort beim Infomobil der Ammergauer Alpen.

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Nachrichten
news-1608 Tue, 22 May 2018 13:16:39 +0200 Die Esskastanie im Forstbetrieb Sonthofen – Baum des Jahres und Klimaerwärmung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1608&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=332bd460c426c80994ed3e00fc0c0cc7 11. Mai 2018, Sonthofen – „In Zeiten der Klimaerwärmung haben wir den Auftrag, unsere Wälder fit für die Zukunft zu gestalten. Hierzu können auch Baumarten beitragen, die ihre ursprüngliche Verbreitung in wärmeren Gegenden haben“, erklärt Förster Jörg Tarne, der die Staatswälder von Oberstaufen bis zum Bodensee bewirtschaftet. Die Esskastanie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und braucht ausreichend warme Standorte. Deshalb ist sie im Forstbetrieb Sonthofen, der hauptsächlich durch Gebirgslagen geprägt ist, derzeit nur im Bereich Lindau zu finden. Dort kommt diese Baumart an drei Stellen vor. Die Bestände sind alle durch Pflanzung entstanden und wachsen gut bis sehr gut.   Die ersten Bäume wurden schon durch die Römer über die Alpen gebracht und kultiviert. Die Römer hatten es insbesondere auf die Früchte der Esskastanie abgesehen, die auf veredelten Bäumen besonders groß werden. Auf den Waldbäumen bleiben die „Maronis“ kleiner und sind nicht so schmackhaft. Dafür setzt die Forstwirtschaft auf die Nutzung des Holzes. Dieses Holz wird wegen seiner Dauerhaftigkeit unter anderem auch in der Schutzwaldsanierung für Verbauungen gegen Gleitschnee eingesetzt. Vor allem in Italien und Frankreich werden daraus auch Böden, Dachstühle oder Möbel aus dem sehr schönen Holz hergestellt, das in seinen Eigenschaften der Eiche sehr ähnelt.   Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting berichtet: „Um die Eignung der Esskastanie für unseren Wald der Zukunft beurteilen zu können, wurden in den letzten Jahren unsere Esskastanien im Staatswald im Lindauer Umland von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft beprobt. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt. Eine vielseitig verwendbare und kulturhistorisch und forstlich sehr spannende Baumart ist die Esskastanie, die auch Baum des Jahres 2018 ist, auf jeden Fall“.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1606 Tue, 22 May 2018 10:58:43 +0200 Technische Universität München auf Exkursion im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1606&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f8589e7e74304d114391f4c8d46cb0b Rothenkirchen, 22. Mai 2018 - Überall im Frankenwald hat die frühere Landnutzung ihre Spuren hinterlassen. Zeugnisse historischer Waldbewirtschaftung und die Bedeutung der Forstwirtschaft für den Frankenwald heute und morgen: Das waren die Themen, die Studierende der Technischen Universität (TU) München im Rahmen einer Exkursion in den Staatswald des Forstbetriebes Rothenkirchen führte.

Professor Sören Schöbel vom Lehrstuhl für „Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume“ entwirft Konzeptionen für die Entwicklung einer Landschaft auf der Basis vorhandener, gewachsener Strukturen. Deshalb waren er und sein Team in Nordbayern gezielt auf der Suche nach erkennbaren Spuren der Wirtschaftsgeschichte. In den Waldgebieten des Frankenwaldes sind es vor allem Reste früherer Kohlenmeiler, alte Hohlwege und historische Floßanlagen, die noch heute von der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes zeugen. Entsprechend groß war das Interesse der Reisegruppe an den Ergebnissen der „Kulturgüterkartierung Frankenwald“, mit der die Bayerischen Staatsforsten zusammen mit kundigen Heimatpflegern diese alten Strukturen im Forstbetrieb Rothenkirchen erfassen und sichern.

Bei einer Führung im Staatswald erläuterte Forstbetriebsleiter Peter Hagemann, wie die gewonnenen Ergebnisse in das Konzept der aktuellen Waldbewirtschaftung integriert werden. So werde beim Einsatz von Holzerntemaschinen Rücksicht auf die archivierten Kulturgüter genommen. Das über die Jahrhunderte gewachsene Wegesystem werde noch heute genutzt, wobei durch moderne Seiltechnik auf einen großen Teil früherer Erschließung verzichtet werden könne. Dadurch sei nachhaltige Holznutzung bei gleichzeitigem Bodenschutz möglich und gleichzeitig würden attraktive Wanderwege erhalten und große Flächen als Rückzugsräume für bedrohte Arten blieben ungestört erhalten.

Dieses unmittelbare Nebeneinander aller wichtigen Leistungen des Waldes konnten die Studierenden und ihre Lehrkräfte mit Blick auf die Ködeltalsperre erleben. Wasser- und Bodenschutz, nachhaltige Rohstoffproduktion, Waldnaturschutz und Walderholung fänden hier auf der gleichen Fläche statt, so Hagemann. Zahlreiche Fragen zum laufenden Waldumbau als Grundlage für die Sicherung dieser Funktionen auch für nachfolgende Generationen führten anschließend immer wieder zum Thema „Zukunft des Frankenwaldes“ zurück. Eine Zukunft, so war man sich einig, in der dem Wald weiter eine Schlüsselrolle zukommen wird.

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1610 Tue, 22 May 2018 09:37:00 +0200 Einladung zum Forstfrauentreffen 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1610&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=38a2dca9bcd781e4e9b72d8e12c678bc 27./28. September 2018

am Kloster Weltenburg und im Forstbetrieb Kelheim

Um den Austausch von Frauen im Forstbereich über alle Institutionen hinweg zu fördern, persönliche Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu verstärken, freuen sich die Bayerischen Staatsforsten AöR, Sie zu folgendem Programm einzuladen:

Donnerstag, den 27.09. 17.00h: Eintreffen und Ankommen
Zimmerkontingent: Gästehaus St. Georg, Kloster Weltenburg Anzahl derÜbernachtungsplätze: 5 Einzelzimmer (51€), 6 Doppelzimmer (43 €) jeweils Übernachtung inkl. Frühstück und Parken
Gemeinsame Brotzeit im Biergarten Kloster Weltenburg, bei schlechtem Wetter: Eintreffen und Abendessen in Irlbrunn
Abendprogramm zum Thema „Status“ mit theaterpädagogischer Anleitung - zum Ausprobieren, aber auch einfach Zuschauen – ab ca. 19.30h

Freitag, den 28.09.9.00h: Treffen am Forstbetrieb Kelheim (Fahrt mit Bussen)
Wanderung über die Wipfelsfurt, Impulsreferat: Anna Maria Meier B.Sc..Forstwirtschaft (angefragt)
Fahrt mit Holzzillen durch den Donaudurchbruch nach Kloster Weltenburg
12.30h Mittagessen im Forsthaus Irlbrunn14.00h: Diskussion mit Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzendem der BaySF und N.N. zu Frauen im Forstbereich und in Führungspositionen
Impulsreferat: Johannes Hillenbrand Bachelorarbeit HSWT

Für Beschäftigte der BaySF wird die Teilnahme als Fortbildungsreise anerkannt.

Verbindliche Anmeldung bis zum Freitag, den 27.07.2018

Programm und Organisation: Silke Kettner, Gleichstellungsbeauftragte BaySF Bereich Süd
Kontakt: silke.kettner@baysf.de Telefon: 0821 2489332

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Nachrichten
news-1605 Thu, 17 May 2018 17:42:55 +0200 Bayerische Staatsforsten bei der Landesgartenschau in Würzburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1605&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4aa6801f46e979ad02c54a66202767d3 Bis 7. Oktober wird in Würzburg die diesjährige Landesgartenschau unter dem Motto „Wo die Ideen wachsen“ veranstaltet, und die Bayerischen Staatsforsten sind dabei. Bei über 2.000 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Theateraufführungen und Vorträge, werden unter anderem die Themen Mobilität, Bewegung, gutes und gesundes Essen, sowie Klimawandel behandelt. Einen tatkräftigen Beitrag zu einem attraktiven Programm leisten auch einige Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, die an insgesamt drei Wochenenden forstliche Themen lebendig und interaktiv für die Besucher aufbereiten. Von Samstag, 19. Mai bis Montag, 21. Mai werden die Forstbetriebe Arnstein und Heigenbrücken den zahlreichen Besuchern mit dem Thema „Heute schon an Morgen denken - Klimawandel und Waldumbau bei den Bayerischen Staatsforsten“ einen Einblick in die Waldbewirtschaftung ermöglichen. Förster und Forstwirte zeigen den Besuchern, wie Bäume fachgerecht gepflanzt werden und wie wir unseren Wald fit für die Zukunft machen. Zudem können Sie bei einem Baumarten-Fühl-Quiz eine Familienkarte für den Baumwipfelpfad Steigerwald gewinnen. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Landesgartenschau.

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news-1604 Wed, 16 May 2018 08:07:34 +0200 Mit Hightech auf Käfersuche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1604&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2f696a4f140a4331abb8a1fb92502d14 Borkenkäfer-App hilft bei der Schädlingsbekämpfung 15.05.2018, Kempten - Jährlich fallen in den Wäldern sehr viele alte Bäume dem Borkenkäfer zum Opfer. Er vermehrt sich derzeit sehr stark, weil ihm der außergewöhnlich warme April optimale Brutbedingungen bescherte und es noch viel Sturmwurfholz aus dem Winter im Wald gibt. Um den Befall der Fichten durch den Borkenkäfer soweit wie möglich einzuschränken, müssen befallene Bäume so rasch wie möglich gefunden und sofort aufgearbeitet werden. Dafür haben die Bayerischen Staatsforsten ein Programm entwickelt, das dieses Auffinden unterstützt und die Ergebnisse tagesscharf dokumentiert. Installiert ist diese App auf den Smartphones aller Waldarbeiter und Förster.  Forstbetriebsleiter Jann Oetting erklärt: „Bohrmehl kann man nur an trockenen, windstillen Tagen finden Abhängig. Dann suchen wir mit Mann und Maus Borkenkäfer. Jeder Sucher hat ein vorher definiertes Waldgebiet abzusuchen. Vorrangig sollen hot-spots angelaufen werden. Dies sind z.B. bekannte Befallspunkte der letzten Jahre, die aus einem Kartenarchiv abgerufen werden können. Wird ein „Käfernest“ gefunden – ob nun alter hot-spot oder Neubefall - so kann dies auf dem Handy gps–gestützt punktgenau markiert werden.“ Dies hat den Vorteil, dass die Befallspunkte auch von Ortsunkundigen jederzeit auffindbar sind. Die Sucher halten direkt vor Ort auch Baumzahlen und Holzmengen in der App fest, markieren die befallenen Stämme, sowie den Befallsgrad und das Entwicklungsstadium der Käfer zu dokumentieren. Auch kann draußen im Wald eine Empfehlung an die Forstbetriebsleitung gegeben werden, ob das Holz aufgearbeitet oder von Hand entrindet werden soll. Die Handentrindung ist notwendig, wenn die Bringung technisch nicht möglich ist, was v. a. im Hochgebirge der Fall sein kann. Zusätzlich werden die Rückegassen, die zur Aufarbeitung befahren werden müssen, an der Forststraße mit Bändern markiert. So können unnötige Wege und Bodenschäden vermieden werden. Oetting weiter: „Die so erfassten Daten werden vom Suchpersonal täglich synchronisiert, so dass stets eine komplette und aktuelle Übersicht für das jeweilige Revier bzw. den Forstbetrieb entsteht. So sehen wir auch, wie sich die Käferpopulation entwickelt und können wenn nötig zusätzlich Kapazitäten zur Aufarbeitung organisieren“. Am Forstbetrieb selbst wird entschieden, ob die Aufarbeitung mit eigenem Personal oder mit Unternehmern erfolgen soll. Staatwald-Revierleiter Markus König ergänzt: „Damit der laufende Arbeitsfortschritt auch nachvollzogen werden kann, werden die Punkte, die beim Auffinden rot markiert waren, vom jeweiligen Einsatzleiter auf gelb umgesetzt, sobald mit der Aufarbeitung begonnen wird. Sind die Arbeiten abgeschlossen und das Holz abfuhrbereit an der Straße, erfolgt ein weiteres Umsetzten in die Farbe Grau. Ab diesem Zeitpunkt ist das Holz von mir aufgenommen, d.h. die Holzmaße ermittelt und es kann möglichst vor dem Ausflug der fertig entwickelten Borkenkäfer abgefahren werden. Die grauen Punkte dienen mir dann im kommenden Jahr zum Auffinden neuer Käfernester. Durch dieses System gelingt es, wesentlich schneller und effizienter den Käferbefall einzudämmen.“ Holz das nicht direkt zum Kunden geht, wird auf Nasslagerplätze gebracht und dort konserviert. So werden einerseits Folgeschäden im Wald vermieden, andererseits wird aber auch der Markt entlastet, weil weniger Käferholz auf den Markt gelangt.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1603 Fri, 11 May 2018 15:45:25 +0200 Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag deutlich – 200.000 Festmeter Holz werden weniger eingeschlagen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1603&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c9175ea32e24bc9037d65de9adef06e2 Vorsorge vor Überangebot an Borkenkäfer- und Sturmholz – Klimawandel in Bayerns Wäldern deutlich zu spüren

Regensburg, 11. Mai 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben entschieden, den Holzeinschlag im laufenden Geschäftsjahr 2018 um 200.000 Festmeter zu reduzieren. Der geplante Holzeinschlag des größten deutschen Forstunternehmens beträgt nach der Reduzierung noch 4,75 Mio. Festmeter, mit der niedrigste Einschlag seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005. Dementsprechend wird sich auch der Gewinn der Staatsforsten von 54 Mio. Euro 2017 auf rund 26 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2018 halbieren.   Die Rücknahme des Holzeinschlags vorwiegend für frisches Nadelholz begründet der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten Martin Neumeyer mit dem durch den Klimawandel ausgelösten Überangebot auf dem deutschen und bayerischen Holzmarkt.   Neumeyer: „Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahren deutlich Spuren im Staatswald hinterlassen. Sturmereignisse wie Orkan Niklas im Jahr 2015 oder der Sturm Kolle 2017 sowie danach aufgetretene Borkenkäfervermehrungen haben große Schäden in den Wäldern Bayerns verursacht – vor allem in fichtendominierten Waldbeständen. Im Januar 2018 folgte Orkantief Friederike, das rund 10-12 Mio. Festmeter Holz in der Mitte und im Norden Deutschlands geworfen oder gebrochen hat.“   Der wärmste Aprilmonat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, den wir in diesem Jahr zu verzeichnen hatten, führe aktuell zu einem hohen Befall durch den Borkenkäfer bereits sehr früh im Jahresverlauf. Die Vorbelastung der Wälder sei mit hohen Borkenkäfermengen aus den vergangenen Jahren wegen überdurchschnittlich warmer Witterung und Sturm bereits hoch. Die Staatsforsten rechnen deshalb auch für 2018 mit einer sehr angespannten Borkenkäfersituation und erhebliche Mengen Schadholz, die aus Staats-, Privat- und Kommunalwäldern auf den Holzmarkt drängen und den Holzabfluss aus den Wäldern verlangsamen werden. Belastend kommt hinzu, dass etliche Sägewerke im Süden Deutschlands und auch in Österreich sich aktuell zu nicht unerheblichen Teilen mit günstig angebotenem Friederike-Sturmholz aus Mittel- und Norddeutschland versorgen.   Nachdem sich bei der sich zuspitzenden Borkenkäferlage und der großen sich am Markt befindlichen Holzmenge derzeit bereits Stockungen im Holzabfluss bemerkbar machen, haben jetzt die Staatsforsten mit einer spürbaren Reduzierung des Einschlags reagiert. Als öffentliches Unternehmen sehen sich die Staatsforsten auch in der Verantwortung für die vielen privaten und kommunalen Waldbesitzer, die vom Klimawandel in gleicher Weise betroffen sind. Neumeyer: „Die Reduzierung des Einschlags bedeutet aktives und präventives Handeln, folgt dem Vorsorgeprinzip und ist ein solidarischer Beitrag zur Entlastung der Holzmärkte und zur Entspannung der Waldschutzsituation. Die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels und seiner Folgen auf den Wald haben auch einen direkten Einfluss auf die Geschäftszahlen der Bayerischen Staatsforsten.“   Als Reaktion auf den Klimawandel setzen die Bayerischen Staatsforsten ein Maßnahmenpaket um: Wichtigste Maßnahme ist ein forcierter Waldumbau. Bereits seit Jahren bereiten die Förster der Bayerischen Staatsforsten den Wald auf die Klimaveränderung vor, indem sie mehr klimatolerante Laub- und Nadelwälder schaffen. Der Anteil der trockenheits- und sturmempfindlichen Fichte geht dabei zurück, der Anteil von Laubbäumen und Tanne steigt. Der Waldumbau hat zum Ziel, strukturreiche und artenreiche Mischwälder zu schaffen, die dann weniger anfällig für Stürme und Borkenkäfer sind. Weitere Maßnahmen sind ein aktives Borkenkäfermanagement wie etwa das schnelle Auffinden befallener Fichten mit Hilfe einer GPS-gestützten Borkenkäfer-App und die Nasslagerung von Sturm- und Borkenkäferholz zur Qualitätssicherung und temporären Entlastung des Holzmarktes.   Die Folgen des Klimawandels sind in Bayerns Wäldern bereits deutlich spürbar. Badewetter und Waldbrandgefahr im April: Mit Temperaturen von fast 30 Grad und im Schnitt fast fünf Grad Celsius mehr als normal hat der April 2018 nicht nur einen neuen Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen aufgestellt, sondern auch gravierende Folgen für Wald und Forstwirtschaft. Seit 2014 gibt es eine spürbare Zunahme von Sturmereignissen: Im Bayerischen Wald wütete im Spätsommer 2017 Orkan „Kolle“, im Januar 2018 im Spessart sogar ein Tornado bei Sturm „Burglind“ und nur zwei Wochen später sorgte Orkan „Friederike“ für rund 10-12 Mio. Festmeter Schadholz in West- und Mitteldeutschland. In den letzten vier Jahren sind allein im bayerischen Staatswald durch Windwurf 2,56 Mio. Festmeter Sturmholz angefallen. Dazu werden die Sommer wärmer und trockener, was die Ausbreitung des Borkenkäfers begünstigt.

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news-1607 Wed, 09 May 2018 11:27:00 +0200 Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erkennt PEFC als Label für Holzbauprodukte an http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1607&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1d441b22743a58b62058f18efd7bb0f Pressemitteilung PEFC

Stuttgart, 09.05.2018: Architekten, Planer und Bauherren, die eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem DGNB-System anstreben, können beim Einsatz von Holzbauprodukten bequem auf das PEFC-Siegel setzen: In der aktuellen Version 2018 ihres Gebäudezertifizierungssystems berücksichtigt die DGNB erstmals Bauproduktlabels, darunter PEFC. Die Anerkennung der Labels kann sich auf drei Kriterien innerhalb des DGNB-Systems beziehen: die verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung, die Vermeidung von Schad- und Risikostoffen sowie die Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit. Die ersten sechs Standards, die anerkannt wurden, sind CSC, FSC, Holz von hier, Indoor Air Comfort Gold, PEFC und Win=Win Fair Stone.

Die Anerkennung des PEFC-Labels bezieht sich auf das Kriterium „Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung". Hierbei existieren für drei verschiedene Kategorien unterschiedliche Aner­kennungs­stufen. Produkte, die als „PEFC zertifiziert" (100%) zertifiziert wurden, werden in der höchsten Qualitätsstufe 1.3 anerkannt. Für „PEFC zertifiziert" (70-100%) gilt die mittlere Qualitätsstufe 1.2. und für „PEFC recycelt" die Qualitätsstufe 2.2, welche für Sekundärrohstoffe die höchste erreichbare Qualitätsstufe ist. „Insbesondere in Bezug auf das Thema Responsible Sourcing wollen wir mit dem neuen Verfahren Bauproduktehersteller dazu ermutigen, transparent nachzuweisen, dass soziale und ökologische Mindeststandards konsequent eingehalten werden – vor allem in Erzeugerländern mit einer weniger strengen Gesetzgebung als in Deutschland“, so Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB.  

Weitere Informationen zur Labelanerkennung durch die DGNB: http://www.dgnb.de/de/aktuell/pressemitteilungen/2018/dgnb-labelanerkennung

Den Prüfbericht mit den Ergebnissen zur Anerkennung des PEFC-Siegels finden Sie hier: http://www.dgnb-system.de/de/system/labelanerkennung/uebersicht/label/PEFC.php

Weitere Informationen zum DGNB-System in der Version 2018: http://www.dgnb-system.de/de/system/version2018/

Bildmaterial: https://www.dropbox.com/sh/jgba1qiuxdnge1j/AABhinuAzkTn5JpKrhegUjbJa?dl=0 

Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern: Bauherren können beim Einsatz von Holzbauprodukten auf das PEFC-Siegel setzen, wenn sie eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem DGNB-System anstreben.

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news-1602 Wed, 09 May 2018 11:16:09 +0200 „Gegenseitige Anerkennung von FSC und PEFC - sinnvoll, praktikabel, wünschenswert?" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1602&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9125ac5f4cd88a1fbc11295b41adfcee Presse-Einladung zum zweiten Forum Zertifizierung

Pressemitteilung PEFC Deutschland

Zwei Wege – ein Ziel: PEFC (Programme for the endorsement of Forest Certification Schemes) und FSC (Forest Stewardship Council) stellen weltweit mit dem Instrument der Waldzertifizierung eine nachhaltige bzw. verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung sicher. Waldbesitzer, Holz- und Papierindustrie, Handel oder Verbraucherorganisationen betonen stetig die Vor-, aber auch die Nachteile, die die Existenz zweier Systeme mit dem gleichen Ziel mit sich bringt. Im zweiten PEFC-Forum laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren: Wäre eine gegenseitige Anerkennung von PEFC und FSC überhaupt möglich? Falls ja, unter welchen Umständen? Und wer profitiert davon? Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beiträge

am Mittwoch, 04. Juli 2018, von 11.00 bis 17.00 Uhr,

im Alten Hallenbad, Heidelberg.

Alle Informationen zum Programm, den Referenten und der Anmeldemöglichkeit finden Sie im unter pefc.de/neuigkeiten/einladung-zum-zweiten-pefc-forum-zertifizierung-gegenseitige-anerkennung-von-fsc-und-pefc-sinnvoll-praktikabel-wunschenswert.

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news-1601 Mon, 07 May 2018 16:48:47 +0200 Wilde Rallye im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1601&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8e938b545c18069f6ceca437afd85de Spannung und Spaß im Spessart für Jung und Alt Am Samstag, den 5. Mai von 11 bis 16 Uhr veranstaltete der Forstbetrieb Heigenbrücken eine spannende Waldrallye für Jung und Alt. Rund 200 Teilnehmer konnten bei strahlendem Maiwetter ihr Wissen über das Ökosystem Wald testen sowie Neues erfahren und erleben. In den Wäldern Heigenbrückens trafen sich die ersten wissbegierigen Waldbesucher bereits am Vormittag, um auf der etwa 3 Kilometer lange Rallye-Strecke im Wald zu starten. Ausgestattet mit festem Schuhwerk und dem Quizbogen gab es an insgesamt 15 Stationen nicht nur Informationen zu unseren heimischen Baumarten, wie Buche und Eiche, sondern auch spannende Informationen rund um das gesamte Ökosystem Wald und die heimischen Wildtiere. Es galt insgesamt elf Fragen zum Wald zu beantworten. Mit Hilfe der Informationen der Schautafeln an den Stationen und dem ein oder anderen Tipp der Förster erhielten die Teilnehmer dabei interessante Hinweise zu den Funktionen des Waldes. Schließlich ist der Wald nicht nur Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz, sondern auch wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere und natürlich ein Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung. Wer alle elf Fragen richtig beantwortete, konnte an einer Verlosung teilnehmen. Als Hauptpreis wartete ein Gutschein für ein Hüttenwochenende im Wald. Der zweite Gewinner kann sich auf einen Besuch des BaySF-Baumwipfelpfades im Steigerwald freuen. Im Kletterwald von Heigenbrücken kann sich der Drittplatzierte austoben. Für die Verpflegung der Teilnehmer sorgte der Foodtruck der BBQ Jungs, welcher auch Wildprodukte im Angebot hatte. Im aufgebauten Waldcafé des Spessartkindergartens Johannisbären konnte man schließlich den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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news-1600 Fri, 04 May 2018 13:23:59 +0200 Wiederherstellung der Kehlsteinwege in abschließender Phase http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1600&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=171d5386e21b8709cd712808dd6217d0 Die Kehlsteinwege werden in den kommenden Wochen endgültig wieder hergestellt. Aufgrund des erhöhten Baustellenverkehrs und der dadurch bedingten Gefahr für Besucher werden die Wege bis Ende Juni gesperrt. Umleitungsstrecke zum Kehlstein ist ausgewiesen. 

Seit einigen Tagen rollen die Bagger und Wegebaumaschinen wieder am Kehlstein an. Bereits im letzten Jahr konnten noch vor Wintereinbruch, 11 der 13 km mit einem Wege-Unterbau und einer Tragschicht versehen werden. Diese Arbeiten werden nun fertig gestellt und anschließend eine feine Deckschicht über die Wege gezogen, um die Wege angenehmer für Fußgänger und Radfahrer zu gestalten. „Im Vorfeld müssen wir noch einige Reparaturen an dem im Vorjahr bereits begonnenen Wegeabschnitten erledigen, im Großen und Ganzen sind die Wege aber gut aus dem Winter gekommen“ stellt Korbinian Häuslschmid vom Forstbetrieb Berchtesgaden zufrieden fest.

Da durch den Baustellenverkehr und die Bautätigkeiten allerdings für Besucher der Wege ein erhöhtes Gefahren Risiko besteht, werden die Wege bis Ende Juni gesperrt. Die aus dem Vorjahr bekannte Umleitungsstrecke zum Kehlstein, ermöglicht es trotzdem jeden Besucher auf den Kehlstein zu kommen. Sie beginnt am Dokumentationszentrum Obersalzberg, verläuft dann zunächst parallel zur Kehlstein-Busstraße und führt dann über den sog. Sandweg zur Dalsenwinkelstraße.

Der Aufstieg zum Kehlstein über den Bereich Scharitzkehlalm (bzw. auch Sommerrodelbahn und Windbeutelbaron/ Gräfl-Höhe) ist während der Bauzeit nicht möglich. Parkmöglichkeiten bestehen am Großparkplatz Kehlsteinabfahrt und am Ausweichparkplatz Klaushöhe. Der Zugang für Fußgänger vom Wanderparkplatz Ofnerboden ist frei. Auch hier wurde eine Umleitung beschildert.

Die Scharitzkehlalm einschließlich Gastwirtschaft ist weiterhin regulär über den dortigen Wanderparkplatz zu erreichen, ebenfalls die Klettergebiete im Endstal/Hoher Göll.

„Sobald einzelne Wegeabschnitte fertig gestellt sind, werden wir diese natürlich vorzeitig wieder freigeben und die Bevölkerung wie gewohnt darüber informieren“, so Dr. Daniel Müller vom Forstbetrieb Berchtesgaden.Die Bayerischen Staatsforsten bitten alle Einheimische, Gäste und Erholungssuchende um Verständnis für die Maßnahme und die Einhaltung der Wegesperrung.

Eine Übersichtskarte der gesperrten Wege, sowie der ausgewiesenen Umleitungsstrecke finden Sie --> HIER.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1599 Fri, 04 May 2018 11:42:17 +0200 Kreuzwegstation im Geiselbacher Wald im Spessart erhält neue Sitzbänke http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1599&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e7e6fd528b5624446bcd77f06d750e42 Im Revier Schöllkrippen vom Forstbetrieb Heigenbrücken verläuft im Geiselbacher Waldgebiet Birkenhain die Kreuzwegstation der Gemeinde Geiselbach. Am Stationsende auf dem Kreuzberg waren zwischenzeitlich einige der vorhandenen Sitzgelegenheiten in die Jahre gekommen und mussten ersetzt werden. Die Bayerischen Staatsforsten stifteten hierfür drei neue Sitzbänke, die am Freitag, den 04.05.2018 in Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde Geiselbach aufgestellt wurden. Der Platz rund um das Kreuz erhielt dadurch eine Aufwertung und auch den Waldbesuchern gibt es jetzt wieder die Möglichkeit zu rasten und Wald und Natur zu genießen.

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news-1598 Fri, 04 May 2018 11:05:16 +0200 Zukunftsfähiges Modell: Neuer Tarifvertrag für Waldarbeiter unterzeichnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1598&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5382a251f77d764aa0ef1013d9187e32 Nach knapp eineinhalb Jahren Verhandlungszeit haben der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten und die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den neuen Tarifvertrag über die Leistungszulage für Waldarbeiter unterschrieben. Die neue Vereinbarung löst die bisher gültige Leistungszulage aus dem „Monatslohn mit Leistungszulage“ (MoLz) ab.

Nach mehr als 13 Jahren wird die bisher gültige Tarifregelung über die Leistungszulage für die Waldarbeiter, der „MoLz“, ab dem 01.07.2018 durch einen neuen Tarifvertrag abgelöst. Davon werden allein bei den Bayerischen Staatsforsten rund 1.300 Waldarbeiterinnen und Waldarbeiter profitieren. Der neue Tarifvertrag wird bei deren Entlohnung der geänderten Arbeitssituation Rechnung tragen, wie Reinhardt Neft, Vorstand der Bayerischen Staatsforsten betonte: „Der neue MoLz ist eine gute, gerechte und zukunftsorientierte Lösung, denn die hochwertige Arbeit, die die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich leisten, muss sich lohnen.“ Die Personalchefin der Staatsforsten, Petra Bauer, fügte hinzu: „Die neue Leistungszulage bildet die heutige Arbeitsrealität viel besser ab und ist damit im Interesse beider Seiten, der Beschäftigten wie des Unternehmens. Die gravierendste Veränderung zum bisherigen Molz ist die neue Leistungsermittlung. Statt bisher die Mengenleistung in der Holzernte heranzuziehen, wird die Leistungskomponente nun über die Tätigkeit in verschiedenen Betriebsarbeiten ermittelt.“

Ähnlich äußerten sich die Vertreter von Gesamtpersonalrat und Gewerkschaft: „Neue Arbeitsverfahren können künftig viel einfacher in das Entlohnungssystem integriert werden“, sagte GPR-Vorsitzender Hubert Babinger. Der Vertreter der IG BAU, der Fachreferent Forst, Michael Schmitt, ergänzte: „Im Rahmen konstruktiver und richtungsweisender Verhandlungen haben die Vertragsparteien „Leistung“ neu definiert und deren Honorierung neu geregelt.“

Neuer MoLz ist zeitgemäß

Der bisherige MoLz war weitgehend auf die Holzernteleistung fokussiert und damit aufgrund der veränderten Arbeitsrealität nicht mehr zeitgemäß. Das neue System soll neben der Erhaltung der hohen Produktivität der Waldarbeiter vor allem den Einsatz bei Arbeiten belohnen, für die aus betrieblicher Sicht vorrangig eigenes Fachpersonal eingesetzt werden soll. Da die Berechnung der neuen Leistungszulage künftig unabhängig vom Holzprozess des Unternehmens stattfindet, ist die Lohnermittlung deutlich einfacher und schneller durchzuführen. Zur Sicherung der Leistung in der Holzernte als nach wie vor wichtige Betriebsarbeit wurde ein unternehmensweites Leistungsmonitoring auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung vereinbart. Sinkt oder steigt die Holzernteleistung der BaySF insgesamt wesentlich, so verändert sich auch die Leistungszulage nach unten oder oben. Dadurch bleibt die Zulage leistungsabhängig.

Gute Lösung für alle Seiten

Die neue Struktur der Leistungszulage soll sicherstellen, dass unsere Waldarbeiter für ihre hohe Produktivität weiterhin belohnt werden. Auch außerhalb der Holzernte sollen sie ihre wertvolle Arbeit in der Bemessung der Leistungszulage wiederfinden und das gesamte Arbeitsleben lang vollständig an der Leistungszulage teilnehmen können. Neben der Prozessvereinfachung gewinnt die BaySF durch die moderne Leistungszulage an Arbeitgeberattraktivität.

Mit der Unterschrift unter das neue Vertragswerk, so betonten alle Beteiligten unisono, haben die Vertragspartner ein zukunftsfähiges Modell entwickelt, das für alle Seite Vorteile bietet.

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Nachrichten Zentrale
news-1597 Thu, 03 May 2018 12:35:11 +0200 Waldgruppe Heigenbrücken sorgt für strahlende Waldbären-Gesichter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1597&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52c3a60d60686323d91723da30bef6b4 27. April 2018 – Heigenbrücken    In der neuen Waldgruppe des Spessartkindergartens Johannisbären e.V. zwischen Buchen, Kiefern, Eichen und Fichten ist in diesen Frühlingstagen viel los. Die 3 bis 6-jährigen „Waldbären“ aus dem Gemeindebereich Heigenbrücken basteln, spielen und erleben so Einiges im Wald und der Natur. Davon konnten sich Bürgermeister Werner Englert,  Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der örtlich zuständige Bayerische Staatsforsten-Förster Albert Englert bei einem Antrittsbesuch überzeugen.

Sie zeigten sich begeistert wie die Kinder das neue Konzept annehmen. Von Montag bis Freitag finden sich die Kinder vormittags an ihrem festen Waldort am Rande von Heigenbrücken ein - bei jedem Wetter. Keßler: „Toll mit wie viel Phantasie und Begeisterung die Kinder hier im Wald spielen – ohne viel Spielzeug oder Medien. Es freut mich sehr, dass wir ein passendes Waldstück für dieses sinnvolle Waldprojekt zur Verfügung stellen konnten.“ Bürgermeister Englert ergänzt: „ Eine Waldgemeinde wie Heigenbrücken muss ja geradezu eine Waldkindergartengruppe vorweisen. Ich bin begeistert, dass ich hier in rundum glückliche Gesichter blicke.“

Die Gruppenleiterin der Waldgruppe des Kindergartens Claudia Aulbach erklärt: „Durch den ständigen Aufenthalt in der Natur erleben und erfahren die Kinder die Umwelt in einer Intensität, die sie ein Leben lang prägt. Die Natur ist der ideale Bewegungsraum für die Kinder. Jeder Tag ist anders und spannend!“

Die Bayerischen Staatsforsten stellen die Waldfläche am Ortsrand von Heigenbrücken kostenfrei zur Verfügung. Der Johannisverein Heigenbrücken ist Träger des Kindergartens und hat mit Unterstützung der Gemeinde den viergruppigen Spessartkindergarten durch die Waldgruppe erweitert. Als Spielgelände dienen die vielen buntgemischten Wälder. Hier können sich die Kinder bei jedem Wetter austoben. Sollte das Wetter einmal nicht so schön sein, so haben die Kinder die Möglichkeit sich in dem eigens angeschafften Bauwagen zu wärmen und zu trocknen.

Forstbetriebsleiter Keßler ist begeistert, dass die Kinder schon so früh Kontakt zur Natur bekommen und viele Dinge über den Wald erfahren. Daher unterstützen die Bayerischen Staatsforsten die Waldbären dieser Tage noch mit einer Sitzgelegenheit, welche die Auszubildenden des Forstbetriebs Heigenbrücken erstellt haben.

Forstbetrieb Heigenbrücken

Der Forstbetrieb Heigenbrücken mit seiner in Bayern einmaligen Baumartenvielfalt liegt im bayerischen Nordspessart. Neben Buchen und Eichen wachsen auch Fichten, Kiefern, Tannen, Stroben, Lärchen und Douglasien, darunter der höchste Baum Bayerns, eine Douglasie mit über 60 m Höhe.

Der Forstbetrieb Heigenbrücken ist Ausbildungsbetrieb. Die ausgebildeten Forstreferendare, Forstanwärter und jährlich zwei bis drei Auszubildende zum Forstwirt/ zur Forstwirtin sind wichtiger forstlicher Nachwuchs.

Das Wasser aus dem Heigenbrückener Wald versorgt 40.000 bis 50.000 Menschen. Damit die Qualität gleichbleibend gut ist, wird der Wald schonend und naturgemäß bewirtschaftet. Der Waldumbau zu noch mehr Laubholz, vor allem Buche trägt dem sich abzeichnenden Klimawandel Rechnung und erhöht den Erholungswert.

Bayerische Staatsforsten

Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 805.000 Hektar und mit etwa 2.800 Beschäftigten das größte deutsche Forstunternehmen. Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften den gesamten bayerischen Staatswald. Und das nach klaren Vorgaben: Natur bewahren. Profitabilität sichern. Dem Menschen dienen. Nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft, so wie sie bei den Bayerischen Staatsforsten gelebt wird, wird allen gerecht: den Menschen, die im Wald arbeiten oder sich erholen wollen, der Gesellschaft, die den nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz zunehmend nachfragt, und den Tieren und Pflanzen, für die der Wald wertvollen Lebensraum bietet.

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news-1596 Wed, 02 May 2018 10:04:39 +0200 Gemeinsame Wege gehen! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1596&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44f1ba291467594bbcefd66ccd083982 Gedankenaustausch mit Jägern im Forstbetrieb Sonthofen 02.05.2018, Kempten - Zu einem Gedankenaustausch im Grünen, zu dem Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting geladen hatte, trafen sich kürzlich einige Jägerinnen und Jäger der Eigenbewirtschaftung Wiggensbach im Kürnacher Staatswald. Es ging ganz praktisch anhand von Beispielen um die Theorie der Bewegungsjagden auf Reh- und Schwarzwild.

Das Schwarzwild dringt aufgrund der optimalen Lebensbedingungen, die Ihnen die Land- und Forstwirtschaft in Verbindung mit dem Klimawandel bietet, immer weiter in die höheren Lagen vor. So sind seit ein paar Jahren auch in der Kürnach Staats- und Privatwaldflächen betroffen. „Revierübergreifend ist hier das Zauberwort. Denn da der Lebensraum des Schwarzwildes mit seinen Wanderbewegungen sehr groß ist, kann eine effektive Bejagung nur durch eine gute Vernetzung der Jäger und eine revierübergreifende Bejagung erfolgen!“ erklärt Berufsjäger Jörg Finze.

Um diese Zusammenarbeit zu intensivieren und das Jagdkonzept des Forstbetriebes Sonthofen vorzustellen, wurden verschiedene Jagdeinrichtungen besichtigt. Am Forstbetrieb Sonthofen sind Bewegungsjagden ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der Einzeljagd. Berufsjäger Jörg Finze erläuterte dabei die Besonderheiten des jeweiligen Standortes, die Sicherheitsaspekte während der Jagd und stellte seine organisatorischen Überlegungen vor, um den Jagderfolg zu erhöhen. „…und dieses Konzept geht auf!“ erklärt Sonthofens Forstchef Jann Oetting, zu dessen Verantwortungsbereich der Staatswald in der Kürnach gehört. Neben einem sehr guten Jagdergebnis bei Reh-, Rot- und Gamswild konnten in der Kürnacher Staatjagd auch acht Wildschweine erlegt werden - von insgesamt 49 Stück Schwarzwild, die letztes Jahr im kompletten Oberallgäu zur Strecke kamen.

Dass viele Köche nicht immer den Brei verderben, wurde anhand der konstruktiven Diskussion schnell deutlich. Nach über zwei Stunden fuhren alle Beteiligten mit dem guten Gefühl nach Hause, dass die Wiggensbacher Jägerinnen und Jäger und die Staatsforsten gemeinsam alles unternehmen, um das Schwarzwild in der Kürnach zu verhindern.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1595 Fri, 27 Apr 2018 15:37:41 +0200 Inventur des Waldnachwuchses beim Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1595&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=482ea9d63e9728242d7606b528954f87 Wertach/Bad Hindelang, 27.04.2018 – In diesen Wochen schmilzt nach einem langen Winter der viele Schnee auch in den höhergelegenen Staatswäldern des Forstbetriebes Sonthofens. Die zuständigen Förster sind unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen. Wo gibt es Windwurf, Schneebruch oder Käfer und wie ist der Waldnachwuchs, die Verjüngung der Waldbäume über den Winter gekommen? Insbesondere der Verbiss durch Reh, Rotwild und Gems interessiert die Forstleute.  „Unser Auftrag ist es, den Staatswald vorbildlich zu bewirtschaften“, erläutert Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Wir sind gehalten, standortsgemäße, gesunde und stabile Wälder zu erhalten und zu schaffen“, so Oetting weiter. „Hierzu soll die natürliche Verjüngung der standortgemäßen Baumarten im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen möglich sein. Das geht nur mit einer entsprechenden Bejagung der vorkommenden Schalenwildarten“. Somit kommt der zielgemäßen Verjüngung des Waldes eine Schlüsselrolle im jagdlichen Handeln der Staatsforsten zu. Eine möglichst genaue Kenntnis der Verjüngungssituation ist also Grundvoraussetzung für zielgerichtete forstliche und jagdliche Entscheidungen. Damit sich die Försterinnen und Förster nicht nur auf ihr Bauchgefühl bei der Beurteilung der Waldverjüngung verlassen müssen, haben sich die Staatsforsten ein Inventurverfahren, das sogenannte Traktverfahren als betriebsinternes Kontrollsystem überlegt. In möglichst gemischten, standortgemäßen Altbeständen mit Naturverjüngung werden permanente Aufnahmelinien – Trakte angelegt. Die ausgewählten Bestände sollen gleichmäßig über das Revier verteilt sein und die verschiedenen Wuchsbedingungen wiederspiegeln. Immer dieselben Trakte werden jährlich begutachtet, bis die Waldverjüngung dem Wildäser entwachsen ist. Dann wird ein neuer Trakt angelegt. An den jeweiligen Trakten werden auf einem Streifen bis 2 Meter Breite die jungen Bäume getrennt nach Baumarten auf vorhandenen Leittriebverbiss angesprochen. Durch die jährlichen Wiederholungsaufnahmen werden genaue Aussagen zur Entwicklung der Verbissbelastung, zu den Änderungen in der Baumartenverteilung und über die Höhenentwicklung der einzelnen Baumarten ermöglicht. Wichtig ist, dass dieses Inventurverfahren ein rein betriebsinternes Kontroll- und Steuerungselement ohne Anspruch auf statistische Absicherung ist. Nur die Zeitreihe kann Entwicklungen aufzeigen. Das Verfahren hat nichts mit den amtlichen Aufnahmen zum Vegetationsgutachten durch die Forstverwaltung zu tun. Auch Revierförster Rainer Ruf ist derzeit unterwegs. Oft zusammen mit dem Berufsjäger. Sie nehmen die Trakte in seinem Zuständigkeitsbereich auf. Im Großen Wald, Retterschwanger Wald und in der Hintersteiner Sonnseite sind das 20 Aufnahmelinien. Von Bergmischwaldbeständen mit viel Tannen-, Buchen- und Bergahorn-Naturverjüngung über Schutzwalsanierungsflächen bis zum subalpinen Fichtenwald ist alles dabei. Manche Trakte liegen nahe an Forstwegen, andere erfordern einen Fußmarsch bis zu einer halben Stunde. „Anfänglich war ich sehr skeptisch, was uns dieses Aufnahmeverfahren an zusätzlicher Information verschafft“, so Rainer Ruf. Da ihn der Zustand des Waldnachwuchses aber immer schon interessiert hat und er auch vorher seine Verjüngungsflächen kontrolliert hat, sieht er das Verfahren mittlerweile positiv. Sein Chef Jann Oetting ergänzt: „Für die jagdbetriebliche Steuerung in einem so großen Forstbetrieb ist das Traktverfahren eine ganz wichtige Zusatzinformation und insbesondere die Zeitreihe zeigt gut die Entwicklung auf. Auch wenn es Arbeit macht: Ich will deshalb nicht darauf verzichten!“

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Forstbetrieb Sonthofen
news-1594 Fri, 27 Apr 2018 14:03:25 +0200 Waldrallye in Heigenbrücken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=977f64f036ec350f4988be845f1fdd74 Die Bayerischen Staatsforsten organisieren einen spannenden „Waldsamstag“ für Waldinteressierte, Familien und Wanderer. Auf einem Rundweg durch den Wald westlich von Heigenbrücken erhalten die Teilnehmer der Waldrallye neue Einblicke in den (scheinbar) altvertrauten Wald und die Forstwirtschaft. Unterwegs findet man Stationen mit Verpflegung. Unter allen Teilnehmern werden zudem Preise verlost.

Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-pdf.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken
news-1593 Fri, 27 Apr 2018 08:25:38 +0200 Junge Frauen im Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1593&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8740311565ab6150045ce70954076b6a Girls‘ Day am Forstbetrieb Fichtelberg Am diesjährigen Girls‘ Day, dem Zukunftstag für Mädchen besuchten fünf junge Damen den Forstbetrieb Fichtelberg. Dort präsentierten ihnen Mitarbeiterinnen der Bayerischen Staatsforsten und der Forstverwaltung ein buntes Programm zum Mitmachen mit vielen Informationen und Beispielen zu beruflichen Möglichkeiten rund um Wald, Holz und Natur.

Endlich einmal nicht in die Schule gehen, dafür in den Wald – das mögen früh morgens die Gedanken der Teilnehmerinnen am Girls‘ Day beim Forstbetrieb Fichtelberg gewesen sein. Selina, Elisabeth, Laura, Anna und Romina - junge Damen zwischen 12 und 16 Jahre alt aus dem Fichtelgebirge und der angrenzenden Oberpfalz - trafen sich Donnerstag früh beim Forstbetrieb in Fichtelberg. Empfangen wurden sie von Miriam Lang und Maria Lichtblau, beide Mitarbeiterinnen bei den Bayerischen Staatsforsten, und Ruth Mattheas, Mitarbeiterin der Bayerischen Forstverwaltung.

Der Girls‘ Day – eine Aktion, die alljährlich in ganz Deutschland stattfindet - vermittelt Mädchen und jungen Frauen Eindrücke von vermeintlich männertypischen Berufen. Damit erweitern sie das Spektrum ihrer Interessen, ihrer Kompetenzen und damit ihrer Berufswahlmöglichkeiten.

„Wir wollen den Teilnehmerinnen einen kleinen Einblick in unseren vielfältigen Berufsalltag geben“ beschreibt Miriam Lang das Ziel des Tages. „Und natürlich soll es den Mädels auch Spaß machen.“

Auf dem Programm stand eine kleine Baumpflanzaktion. Anschließend konnten die Teilnehmerinnen virtuell auf die Jagd gehen und die Suche nach Wild mit einem ausgebildeten Schweißhund erleben. Maria Lichtblau, ausgebildete Forstwirtin, demonstrierte eindrucksvoll die Fällung einer mächtigen Fichte.

Gemeinsam mit Ruth Mattheas erkundeten die jungen Damen die Tierwelt im Wildpark in Mehlmeisel und konnten sich zum Abschluss selbst ein Bild von den Tieren machen, deren Spuren sie vorher in der freien Natur gesehen hatten.

Zu Beginn des Tages hatten die Teilnehmerinnen zusammengetragen, was ihrer Meinung nach ein Förster den ganzen Tag macht. Unter anderem wurde als Erwartung geäußert: „mit dem Hund im Wald spazieren gehen“. Die folgenden Stunden zeigten dann einen kleinen Teil der vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten beim Forst. Spazierengehen mit dem Hund war nicht dabei.

Bayerische Staatsforsten:

Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten bewirtschaftet als Anstalt des öffentlichen Rechts mehr als 800.000 ha Staatswald in Bayern. Dabei gilt das Prinzip der naturnahen, integrativen Forstwirtschaft auf ganzer Fläche. Nachhaltiges Nutzen und Schützen stehen als miteinander gleichrangige Ziele. Daran arbeiten rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast 20 % der Beschäftigten sind weiblich – und deren Anteil steigt stetig. In allen Funktionen bei den Bayerischen Staatsforsten sind mittlerweile Frauen zu finden, als Forstwirtin draußen im Wald ebenso wie als Bereichsleiterin in der Unternehmensspitze. Schon wiederholt wurde das Unternehmen mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ für seine familienfreundliche Unternehmensführung ausgezeichnet.

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Forstbetrieb Fichtelberg
news-1592 Thu, 26 Apr 2018 09:34:09 +0200 Brennholz machen – aber sicher http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1592&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f973c2b2340b8ac7a1bd13b55b335348 Forstbetrieb Fichtelberg bietet Motorsägenkurse für Brennholz-Selbstwerber an (26.04.2018) Fichtelberg. Der Forstbetrieb Fichtelberg bietet in diesem Jahr wieder Lehrgänge für Brennholzselbstwerber zum sicheren Umgang mit der Motorsäge an.

Holz bringt als Heizmaterial heimelige und ökologisch nachhaltige Wärme in die Wohnstube. Gerade jetzt nach dem langen Winter ist der Bedarf nach dem nachwachsenden Brennstoff groß. Das Aufbereiten von Holz im Wald birgt aber auch viele Gefahrenquellen.

„Uns ist es wichtig, dass jeder, der im Wald mit der Motorsäge arbeitet, auch eine Grundausbildung absolviert hat“ erklärt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs. „Seit einigen Jahren ist der Motorsägen­führerschein für alle Brennholzselbstwerber im Staatswald verpflichtend vorgeschrieben. Dies schreibt die internationale Waldzertifizierungsorganisation PEFC vor, nach deren strengen Standards die  bayerischen Staatswälder bewirtschaftet werden.“

Trainiert werden die Teilnehmer bei ihrem Motorsägenkurs durch Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten - Profis, die teilweise schon seit Jahrzehnten mit der Motorsäge im Wald arbeiten und aus ihrer langjährigen Erfahrung viele Tipps und Tricks im Umgang mit Axt und Säge vermitteln können.

Der Motorsägenlehrgang am Forstbetrieb in Fichtelberg gliedert sich in zwei Teile. Am ersten Tag abends findet ein vierstündiger theoretischer Unterricht statt. Hier stellen die Ausbilder wichtiges und interessantes rund um das Thema Motorsäge vor. Und beantworten natürlich auch alle Fragen. Der zweite Tag ist für die Praxis reserviert. Jetzt sind die künftigen Motorsägen-Profis selbst an der Reihe. Nacheinander dürfen sie nun ihr theoretisches Wissen, welches sie am Vorabend erworben haben, in der Praxis unter Beweis stellen und unter Anleitung üben.

Alle Teilnehmer erhalten schriftliche Lehrgangsunterlagen, eine Signalweste und bei erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat, den „Motorsägenführerschein“. Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Brotzeit und Getränk stehen für die Holzfäller im Wald bereit. Die Teilnahmegebühr für die Schulung beträgt 120,- €. Die Kurse sind offen für alle Brennholzinteressenten ab 16 Jahre mit Grunderfahrung im Umgang mit der Motorsäge.

Aber nicht nur die richtige Handhabung des Werkzeugs ist wichtig. Auch die vollständige Schutzausrüstung beugt Unfällen vor. Für die Teilnahme an der Motorsägenschulung ist es daher notwendig, neben der eigenen Motorsäge auch geeignete Schutzkleidung mitzubringen. Diese umfasst Helm mit Gehörschutz und Klappvisier, Handschuhe, Schnittschutzhose sowie geeignetes Sicherheitsschuhwerk.

Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0 92 72 / 90 99 0 am Forstbetrieb Fichtelberg für einen der Kurse anmelden.

Die nächsten Lehrgänge finden am 08./09. Juni 2018 und am 19./20. Oktober 2018 im Bereich Fichtelberg statt.

Den genauen Treffpunkt und die Anfangszeit erfahren Sie bei der Anmeldung.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1591 Fri, 20 Apr 2018 12:26:42 +0200 Gemeinsam für mehr Naturschutz im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1591&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=439090ef1959cdde47a57e628f162eff Gemeinsame Presseerklärung Bayerische Staatsforsten und Landratsamt Pfaffenhofen

Bayer. Staatsforsten und Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm vereinbaren Zusammenarbeit zur ökologischen Weiterentwicklung des Nördlichen Feilenforsts   Pfaffenhofen, 20. April 2018 - Vor allem Mittelspecht, Waldkauz und Heidelerche werden sich über die Kooperation der Bayerischen Staatsforsten mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm freuen, die der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Landrat Martin Wolf heute unterzeichneten. Sie setzen damit ein bayernweit einmaliges Zeichen für den kooperativen Naturschutz in einem besonderen Waldgebiet. Konkret handelt es sich um den Nördlichen Feilenforst bei Geisenfeld, der aufgrund seines charakteristischen engen Wechsels aus Wald, Gewässern und Offenlandflächen und dem Vorkommen von besonderen Arten wie Frauenschuh, Halsbandschnäpper und Waldschnepfe, ein ökologisches Kleinod darstellt. In seinem Charakter erhalten und fortentwickelt wird der Feilenforst durch die Bayerischen Staatsforsten, deren Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer in der gemeinsamen Vereinbarung den Wald und seine Bewohner als große Gewinner sieht: „Nur wenn wir diese Kulturlandschaft bewahren und aktiv weiterentwickeln, können wir die Naturschönheiten auch erhalten. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm wollen wir zeigen, dass nachhaltiger Naturschutz in der Kooperation verschiedener Partner sehr gut funktioniert“, so der Staatsforstenchef. Hierfür haben die Partner Maßnahmen und Projekte definiert, die ab sofort schrittweise umgesetzt werden sollen. Beispielsweise die Sicherung und Erhöhung des Alt- und Totholzanteiles, die Freistellung und Vitalisierung alter Eichen und besonderer Kiefern sowie die Umsetzung eines Beweidungskonzepts zur Pflege der Offenlandbereiche mit geeigneten Weidetieren. Zudem werden heimische Blühpflanzen als Nahrungsgrundlage für Insekten gefördert und eine Verbesserung der Besucherlenkung und des Bildungsangebots im Feilenforst, u.a. mit Schautafeln, Faltblättern und einem Informationspavillon realisiert. Landrat Wolf begrüßt die Zusammenarbeit mit den Staatsforsten. „Wir erhalten und verbessern nicht nur einen besonderen Lebensraum in unserem Landkreis, sondern beschreiten für die Umsetzung der Ziele auch einen beispielhaften Weg. In kooperativer Form und nicht in Naturschutzverordnungen werden wichtige Zielsetzungen umgesetzt. Die Menschen sind eingeladen, die Umsetzung der Ziele zu verfolgen. Das ist für mich das Besondere an dieser Kooperation“. Der für den Feilenforst zuständige Forstbetrieb Freising der Bayerischen Staatsforsten hat in Absprache mit dem Landratsamt bereits wichtige Projektmaßnahmen umgesetzt, wie etwa die Verdopplung der Flächen der beiden zum Feilenforst gehörenden Naturwaldreservate oder den Ausbau eines Besucherwegs.

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Naturschutz Forstbetrieb Freising Nachrichten
news-1590 Thu, 19 Apr 2018 13:37:18 +0200 Unbekannte Pflanzenart im Werdensteiner Moor entdeckt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1590&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d5d4e7fb1c63b9906b1a555591901c64 19.04.2018, Sonthofen - Sie blüht rot oder schwarz und sie blüht als einzige Pflanzenart das ganze Jahr. Der bevorzugte Lebensraum erstreckt sich entlang von Rundwanderwegen. Aber nie weiter als eine menschliche Wurfweite entfernt, erstaunlicherweise oft direkt neben dem Weg. Je näher zum Parkplatz, umso größer das Vorkommen.  

Obwohl diese Pflanze nicht geschützt ist, pflückt sie kein Mensch und dekoriert damit zuhause seine gute Stube. So kann sich diese auffallende, etwas übelriechende Pflanze immer weiter vermehren. Einen botanischen Namen hat die Pflanze noch keinen. Sie ist bislang auch in keinem Pflanzenführer zu finden. Botaniker und Förster haben ihr den Arbeitstitel "Hundsgemeines Kotbeutelchen" gegeben. Verbreitet wird sie ausschließlich durch Menschen der speziellen Gattung "Homo sapiens canis, Subspecies rücksichtslose Hundebesitzer oder Besitzerin" immer gemeinsam mit seinem vierbeinigen Begleiter in unterschiedlicher Größe und Farbe. Die Verbreitung über größere Entfernungen erfolgt mittels Auto. Selbst eine Entfernung bis Kempten stellt kein Verbreitungshindernis dar.  

So sensationell sich die Entdeckung anhört, so wenig löst sie bei vielen Naturliebhabern und –liebhaberinnen Begeisterungsstürme aus. "Der Forstbetrieb Sonthofen, der Freistaat Bayern und die örtliche Kreisgruppe des Bund Naturschutz haben sehr viel Geld, Engagement und Herzblut in die Renaturierung des Werdensteiner Moores gesteckt. Der Erfolg ist wirklich beachtlich. Daher ist es umso ärgerlicher, wenn durch rücksichtslose Menschen, bzw. durch deren unschuldigen vierbeinigen Begleitern Verunreinigungen in den hochsensiblen Lebensraum Moor eingetragen werden", ärgert sich der Sonthofer Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Das Werdensteiner Moor gehört zum Staatsforstbetrieb Sonthofen. Dabei stellen aber nicht nur die Plastikbeutel ein Problem dar, "die umher rennenden Hunde zertrampeln seltene Pflanzen, zerstören Laich von Amphibien und Gelege von Vögeln", weiß der für das Werdensteiner Moor verantwortliche Förster Hubert Heinl anhand eigener Beobachtungen zu berichten. "Im vergangenen Winter wurden nach Aussage vom Jagdpächter sogar zwei Rehe von Hunden getötet.

Das Werdensteiner Moor mit seinem Rundwanderweg bietet den vielen Besuchern einen ganz außergewöhnlichen Naturgenuss. Dieser verlangt aber Rücksichtnahme zugunsten der Naturjuwele“, so der Staatswald-Revierleiter Heinl weiter. Für das Werdensteiner Moor, aber auch stellvertretend für viele Bereiche in der freien Natur ist die Lösung des Problems dabei ganz einfach und unkompliziert: Hunde an die Leine und Mitnehmen der Kotbeutel mit Entsorgen in der Mülltonne. Alles gemäß der Idee "Dein Freiraum, mein Lebensraum - rücksichtsvoll unterwegs in der Natur“.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1589 Thu, 19 Apr 2018 13:11:38 +0200 Borkenkäfer schwärmen aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1589&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8b86802152c1ce3d8a098f589ce75283 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

(18. April 2018) München – Das sonnig-warme Wetter hat die Entwicklung der Borkenkäfer im Freistaat beschleunigt. Wie Forstministerin Michaela Kaniber mitteilte, ist in den nächsten Tagen mit dem ersten großen Schwärmflug der Waldschädlinge zu rechnen. Die Ministerin ruft deshalb die Waldbesitzer auf, in den kommenden Wochen gründlich zu kontrollieren, ob ihre Fichtenwälder befallen sind. Die Symptome seien gut erkennbar: Frischer Befall ist am braunen Bohrmehl zu sehen, das sich auf Rindenschuppen, am Stammfuß, in Spinnweben oder auf der Bodenvegetation sammelt. Bei länger befallenen Bäumen färben sich die Kronen braun und die Rinde blättert ab. In solchen Fällen ist es laut Kaniber wichtig, auch benachbarte Bäume intensiv zu untersuchen. Heuer sei besonders große Wachsamkeit geboten, um eine starke Vermehrung der Käfer zu verhindern. Denn wegen der idealen Lebensbedingungen im letzten Jahr hätten mehr Käfer als sonst im Boden und unter der Rinde befallener Fichten überwintert. Befallene Stämme sollten nach Aussage der Ministerin rasch aufgearbeitet und dann entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden. Zudem sei es ratsam, die Baumkronen zu häckseln, denn die Käfer nutzen schon Äste ab drei Zentimetern Durchmesser als Brutstätte. Aber auch bisher nicht aufgearbeitetes Bruch- oder Windwurfholz aus vorausgegangenen Stürmen ist für die Käfer ideales Brutmaterial und sollte daher zügig entfernt werden. Diese sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist laut Kaniber die einzig wirksame und bewährte Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern, die auch größere Waldflächen zum Absterben bringen kann. Beratung und Unterstützung bei der Bekämpfung bieten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. Detailinfos zum Borkenkäfer und einen Überblick über die Gefährdungslage gibt es unter www.borkenkaefer.org. In unserem Video erfahren Sie, wie das richtige Entrinden funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=EHlQfGtOfmY

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Nachrichten
news-1588 Mon, 16 Apr 2018 11:40:48 +0200 HSWT und Bayerische Staatsforsten verstärken die Zusammenarbeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1588&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=caa0d289e36f7af9ebfc3f8ee462ff13 Weihenstephan, 16. April 2018 - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) arbeiten bei der Ausbildung von Försterinnen und Förstern bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. So steht den Studierenden etwa ein Lehrwald zur Verfügung, in dem auch zwei Förster der Bayerischen Staatsforsten unmittelbar bei deren praktischer Ausbildung mitarbeiten, der Staatswald ist vom Gebirge bis in den Spessart regelmäßiges Ziel von Lehrfahrten, Praktika und Exkursionen finden in Kooperation statt und auch finanziell unterstützen die Staatsforsten im Rahmen des Deutschlandstipendiums die Hochschule. Bei einem Besuch haben nun Reinhardt Neft, Vorstand der BaySF, Petra Bauer, Bereichsleiterin Personal und Mitglied des Hochschulrats der HSWT, sowie Christoph Baudisch gemeinsam mit Präsident Dr. Eric Veulliet, Vizepräsident Prof. Dr. Carsten Lorz und Prof. Dr. Volker Zahner über weitere Kooperationsmöglichkeiten gesprochen. So könnte der Bachelorstudiengang Forstingenieurwesen künftig auch dual angeboten werden. Studierende würden dann parallel zu ihrer Regelstudienzeit von sieben Semestern knapp ein Jahr Berufserfahrung im größten deutschen Forstbetrieb sammeln.

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Nachrichten
news-1587 Mon, 16 Apr 2018 09:29:59 +0200 Rauhfußhühner im Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1587&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57229bcac5dbb4101d4d228df523b823 Sonthofen, 16. April 2018 - Wie jeden Frühling werden auch heuer wieder die Bestände der Auer- und Birkhühner im Oberallgäu durch Zählungen erhoben. Naturschützer und Jäger suchen hierzu bekannte Balzplätze auf und notieren die Anzahl der Hähne und Hennen, die sie beobachten. Auch der Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten ist an diesen Zählungen beteiligt. Von den Beobachtungen wird schließlich auf die Gesamtbestände hochgerechnet, um über die Jahre einen Trend erkennen zu können. Leider sind die Bestände sowohl der Auer- als auch der Birkhühner seit vielen Jahren rückläufig.  

Die Balzplätze werden von weniger Vögeln besucht und immer mehr Plätze verwaisen ganz. Für die Teilpopulationen rund um die einzelnen Balzplätze heißt das, dass sie weiter ausdünnen oder ganz erlöschen. Schuld daran sind viele Faktoren wie Stickstoffeinträge aus der Luft, Klimawandel, Störungen durch rücksichtslose Menschen oder auch die Zunahme natürlicher Feinde.  

„Die Waldbewirtschaftung kann aber sehr gut dazu beitragen, die Rauhfußhühner-Lebensräume zu verbessern: Durchforstungen bringen Licht und Wärme auf den Waldboden, was wiederum Beerkraut und Ameisen als Rauhfußhühner-Nahrung fördert. Unsere Waldarbeiter pflegen bei ihren Arbeiten die für Rauhfußhühner wichtigen Baumarten raus, so dass Heidelbeere und Tannenverjüngung erhalten und gefördert werden“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Das Bergwaldbewirtschaftungskonzept der Bayerischen Staatsforsten ist auf die Bedürfnisse der Rauhfußhühner abgestellt. Ziel ist es, strukturierte Wälder zu schaffen mit einem hohen Anteil an für Rauhfußhühner wichtigen Baumarten wie die Tanne. Gleichzeitig sollen die Wälder auch Licht auf den Boden lassen und nicht zu dicht werden. Denn sonst verschwindet die Nahrungsgrundlage wie Heidelbeere oder andere Zwergsträucher. Oetting weiter: „Unser Birk- und Auerwild lebt da, wo es besonders viele sogenannten Grenzlinien gibt. Diese werden ganz wesentlich durch die naturnahe Waldbewirtschaftung geschaffen und erhalten. Und Waldbewirtschaftung heißt Pflege, Holzernte und Jagd, damit die jungen Bäumchen wachsen können!“  

Berufsjäger Arno Bletzinger zählt jedes Frühjahr mit seinen Kollegen an ihnen gekannten Plätzen die balzenden Rauhfußhühner. „Jede Teilpopulation ist Bestandteil einer größeren, sogenannten Metapopulation. Jede Teilpopulation ist ein Trittstein im Metapopulationsnetz, der die Verbindung und den Austausch der Teilpopulationen ermöglicht. Zentral für jede Fortpflanzung und jeden Populationserhalt ist ein möglichst vielseitiger genetischer Austausch. Je reichhaltiger und vielseitiger der Genpool ist, desto besser kann diese Population als Ganzes auf etwaige Umweltveränderungen oder Krankheitsursachen reagieren. Die Überlebenschancen einer Population sind dann entsprechend höher“, erklärt der Staatswaldberufsjäger Bletzinger.  

Die Zählergebnisse der Berufsjäger werden am Forstbetrieb Sonthofen zusammengefasst und an das Landratsamt Oberallgäu weitergegeben. Dort entsteht dann ein Gesamtbild für das Oberallgäu.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1586 Wed, 11 Apr 2018 14:52:50 +0200 Mädchen in den Wald! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1586&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63cdbe68a0bfe94dde0356bfb7b0c1c4 Girls´ Day am Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg, 6. April 2018 – Zum Girls´Day am 26. April lädt der Forstbetrieb Fichtelberg Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren ein. Mit einem bunten Programm rund um Wald, Holz, Naturschutz und Tourismus lernen die Teilnehmerinnen bei den Bayerischen Staatsforsten die Aufgaben von Försterinnen und Förstern kennen.

Förster, das sind doch alte Männer im grünen Lodenmantel mit Rauschebart, Gewehr über der Schulter, Dackel an der Leine. Täglich, bei jedem Wetter, pirschen sie durch den Wald und kümmern sich um die Bäume und das Wild. Kann das ein Beruf für junge Frauen sein? Ja, das kann!

Immer mehr junge Frauen arbeiten als Försterin in den bayerischen Wäldern. Denn es gibt rund um Wald und Holz viele spannende Aufgaben für Frauen, die mit Kopf und Herz in der Natur unterwegs sein wollen.

Miriam Lang und Maria Lichtblau, beide sind Mitarbeiterinnen bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Fichtelberg, sowie Ruth Mattheas, Försterin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth, zeigen den „Girls“ die vielfältigen Berufsfelder im Forst - von Waldbewirtschaftung über Naturschutz bis hin zum Tourismus.

Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Forstbetrieb Fichtelberg, Poststr. 14 in Fichtelberg. Bei einer Exkursion können die Mädels auch Einsatz zeigen. Denn es geht natürlich raus in die Natur. Die drei Forstfrauen informieren über Ausbildung, Studium und Arbeitsalltag rund um Wald und Forstwirtschaft. Gegen 13:00 Uhr endet der Girls´ Day mit einer kleinen Brotzeit und einer Überraschung für alle Teilnehmerinnen. Anmeldungen unter www.girls-day.de 

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1584 Mon, 09 Apr 2018 17:22:49 +0200 Vaterschaftstests für Bäume? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1584&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1db4ba82b9ab8cd101a113e112b4ad4d Kempten, 09. April 2018 – Derzeit werden viele Bäumchen im Wald gepflanzt. Braucht es für diese eigentlich einen Vaterschaftstest? „Ein spezieller Vaterschaftstest hätte wenig Aussagekraft. Die meisten unserer Waldbäume sind einhäusig. Das heißt, die männlichen und weiblichen Blüten sind auf ein und demselben Baum“, erklärt Förster Winfried Fischer. Er ist für einen Teil des Staatswaldes in der Kürnach verantwortlich und lässt diese Wochen ca. 10 Hektar in seinem Revier mit jungen Bäumchen auspflanzen.   Sein Chef, Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Für uns sind viele andere Fragen bei der Auswahl der jungen Pflanzen wichtiger: Werden sie die nächsten 100 Jahre im Allgäu überleben? Werden sie mit den Temperaturen, die hier herrschen oder in Zukunft herrschen werden, fertig? Und speziell im Allgäu, werden sie den vielen Schnee im wahrsten Sinne ertragen? Oder werden ihre Äste oder gar der ganze Stamm unter der Last zusammenbrechen?“   Wahrlich ein ganzer Wald voll Fragen, die sich Waldbesitzer und Förster stellen müssen. Schließlich legen sie mit der Pflanzung den Grundstein für die nächsten 100 Jahre. „Damit nicht die falschen Pflanzen verwendet werden und die Risiken möglichst minimiert werden, gibt es für fast alle Baumarten sogenannte Herkunftsgebiete. Für die Tanne zum Beispiel ein Dutzend, die von der Nordseeküste bis zum Alpenraum über 900 m reichen“, so Oetting weiter.   Wenn Förster Fischer im Kürnacher Staatswald pflanzen will, kann er beim Einkauf zwischen Pflanzen wählen, deren Eltern unter 900 Meter Höhe standen und solchen, deren Eltern über 900 Meter Höhe wuchsen. Den Vorteil, genau zu wissen, welche Pflanzen eingekauft werden, nützt der Forstbetrieb Sonthofen bei seinem umfangreichen Frühjahrspflanzprogramm. Und da Kontrolle mehr Sicherheit bringt, werden fast ausschließlich zertifizierte Pflanzen beschafft. Das heißt über eine Genuntersuchung lässt sich die Herkunft der Pflanze bis zum Ausgangsbestand zurückverfolgen. Hier macht der sogenannte „Vaterschaftstest“ Sinn. Nochmal Revierleiter Fischer: „Nach Möglichkeit kaufen wir bei den Staatsforsten ZüF-zertifizierte Pflanzen. Das sind Pflanzen von Baumschulen, die im Zertifizierungsring für überprüfbare forstliche Herkunft Süddeutschland e.V. Mitglied sind und entsprechenden, strengen Kontrollen unterliegen. Schließlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob Zapfen für Zapfen von einem Pflücker aus der Krone eines im Allgäu stehenden Baumes gesammelt wurde, oder ob günstiges aber genetisch ungeeignetes Saatgut z.B. aus der Walachei bezogen wurde.“   Noch besser und von der Natur geschenkt ist es, wenn die jungen Pflanzen von selbst wachsen. Bei der sogenannten „Naturverjüngung“ stammt das Saatgut vom Altbestand und keimt unter günstigen Bedingungen von alleine. In der Regel entsteht daraus ein gesunder, angepasster Mischbestand wie ihn sich Waldbesitzer und Förster wünschen.   Mehr Informationen zu forstlichem Saat- und Pflanzgut gibt es im Internet unter www.asp.bayern.de

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1583 Wed, 04 Apr 2018 12:30:10 +0200 Frühlingserwachen im Sulzschneider Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1583&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a85a1d68db65cdc440fdf65929424732 Sulzschneid, 4. April 2018 - Nachdem sich der Winter langsam verabschiedet, zeigen abgesehen von zurückkehrenden Zugvögeln auch die Waldblumen, dass es Frühling ist: Neben Huflattich, Seidelbast und Schlüsselblumen erscheinen auf großen Flächen die Märzenbecher, auch Frühlingsknotenblumen genannt. Diese schönen Glöckchen sind inzwischen relativ selten geworden und stehen als gefährdete Art auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.  

„Das große Schneeglöckchen, wie der Märzenbecher in manchen Gegenden heißt, gehört zu den Frühlingsgeophyten, die unter Laubbäumen die Zeitspanne ausnützen, wo die Bäume noch unbelaubt sind und noch nicht den Waldboden abdunkeln. Nach der Blüte ziehen sich diese Pflanzen wieder in die Knollen in die Erde zurück, um dann im nächsten Frühjahr wieder zu erscheinen“, erklärt der für den Sulzschneider Staatswald zuständige Förster Jürgen Sander.  

Die Pflanzen brauchen feuchte Böden und kommen natürlich in Flussauen, Feuchtwiesen und feuchten Laubwäldern vor. „Im Sulzschneider Wald, der zum Forstbetrieb Sonthofen gehört, gibt es großflächige Vorkommen im Bereich der Schmutter, wo sie unter Elenbeständen ein herrliches Bild abgeben“, freut sich Sanders Chef Jann Oetting über den Blütenteppich im Wald.  

Doch wenn dann die Frühjahrsgeophyten verwelkt sind, soll es weitergehen: „Mit unserem Programm „Der Wald blüht auf“ wollen wir vermehrt Flächen im Staatswald schaffen, auf denen wir bewusst Zeichen setzen für die Biodiversität der Bienen und anderer Insekten. Wir wollen dafür z.B. auf Holzlagerstreifen, die aktuell nicht in Gebrauch sind, mehrjährige Blühpflanzen ausbringen. Das Saatgut dafür kommt aus der Region“, erläutert Oetting. Die Blühflächen, einschließlich des verwendeten Saatsguts, müssen hohen fachlichen Ansprüchen gerecht werden, damit sie vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten gefördert werden. Ziel ist es, naturnahe Blühflächen im Wald zu schaffen, bei denen der Fokus auf den Blühten und die Versorgung der Insekten liegt.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1582 Wed, 04 Apr 2018 08:28:51 +0200 Forstbetrieb Arnstein unter neuer Führung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1582&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb0900c12e11592adda1147f528c7c7f Christoph Riegert tritt in die Fußstapfen von Lothar Kiennen Arnstein / Regensburg, 04. April 2018 - Nach zwölf Jahren verabschiedet sich Forstdirektor Lothar Kiennen in den Ruhestand. Mehr als 30 Jahre hat er mit Fachwissen und Umsicht die Wälder in Unterfranken mitgeprägt, seit 2005 war er Leiter des Forstbetriebs Arnstein der Bayerischen Staatsforsten.

Nachfolger ist Christoph Riegert, der Forstbetrieb und Region schon sehr gut kennt. Vorstand Reinhardt Neft betonte bei der Stabübergabe die außerordentlichen Verdienste, die sich Lothar Kiennen in den vergangenen Jahrzehnten um den Waldbau in Unterfranken erworben hat. Mit Christoph Riegert habe man nun einen hervorragenden Nachfolger für Kiennen gefunden. „Ich bin mir sicher, dass Sie die erfolgreiche Arbeit Ihres Vorgängers fortsetzen werden“, freute sich Reinhardt Neft.

Riegert ist gebürtiger Niedersachse und hat sein Forststudium an der Georg-August-Universität in Göttingen absolviert. Nach dem Referendariat bei der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg war Riegert ab 2003 unter anderem als Forsteinrichter bei der Forstdirektion Freiburg, als Forstsachverständiger für die Bundesforstverwaltung und an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen tätig. Seit 2010 ist Riegert Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten und war bis zu seinem Wechsel an den Forstbetrieb Arnstein im Bereich Waldbau in der Zentrale beschäftigt. Bereits im Jahr 2012 engagierte sich Riegert als Mitarbeiter im Leitungsdienst am Forstbetrieb Arnstein.

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben – und alte Bekannte, die mich hier erwarten“, sagte Riegert bei der offiziellen Stabübergabe. „Für mich ist es ja ein Stück weit wie heimkommen, denn ich habe bereits bei meiner Arbeit für den Forstbetrieb vor einigen Jahren Menschen und Region kennen und schätzen gelernt“.

Und auch fachlich wird er auf vertrautes Terrain treffen: Riegert hat sich viele Jahre mit der Integration von Naturschutzzielen in eine naturnahe Waldbewirtschaftung beschäftigt und bereits seine Diplomarbeit über das Thema Eichenverjüngung geschrieben. Eine Thematik, mit der sich Vorgänger Lothar Kiennen im laubholz- und eichenreichsten Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten ein Berufsleben lang beschäftigt hat.

Kiennen stammt aus Rheinland-Pfalz und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Forstwissenschaft studiert. Ab 1983 absolvierte er sein Referendariat im Bereich der Oberforstdirektion Würzburg und sammelte erste Erfahrungen mit den laubholzreichen Wäldern in Unterfranken. Nach Stationen an den damaligen Forstämtern Altenbuch und Mellrichstadt sowie der Forstdirektion Würzburg wurde Kiennen 1995 zum stellvertretenden Leiter des Forstamts Hammelburg ernannt. 2002 übernahm er die Leitung des Forstamts Schweinfurt. Mit Gründung der Bayerischen Staatsforsten wurde Kiennen zum Leiter des neugegründeten Forstbetriebs Arnstein ernannt. Seither hat er die Wälder der Region maßgeblich mitgeprägt und es immer wieder verstanden, den Naturschutz in die Forstwirtschaft zu integrieren und so den Leitgedanken der integrativen, naturnahen Waldbewirtschaftung in der täglichen Arbeit umzusetzen.

Ein Ziel, welches der Forstbetrieb Arnstein unter neuer Leitung konsequent weiterverfolgen wird.

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Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
news-1581 Tue, 03 Apr 2018 16:54:04 +0200 Mit aller Kraft in den Klimawandel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1581&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=734acdc6d9e8ecbd422da799f145e94e Bayerische Staatsforsten bauen ihren Wald für die Zukunft um Eichlhof/Burglengenfeld, 03. April 2018 – Der Klimawandel ist in aller Munde. Daran kann auch der sehr späte Märzwinter nichts ändern. Für die Forstwirtschaft war er ein Segen. Nicht nur das Holzrücken war plötzlich unproblematisch möglich, für die Entwicklung des gefürchteten Borkenkäfers sind die permanenten Wechsel um den Gefrierpunkt voraussichtlich eher eine Bremse, für die Pflanzarbeiten im Frühjahr ist der Boden nach den reichlichen Niederschlägen bestens durchfeuchtet. So können mit aller Macht die für den Klimawandel so notwendigen Mischbaumarten eingebracht werden. Tanne, Buche, Eiche und Douglasie sind die Eckpfeiler, auf die die Bayerischen Staatsforsten für die Zukunft setzen. Auf rund 50 ha Borkenkäferschadflächen aus dem letzten Sommer und Herbst werden sie gerade rund um Burglengenfeld verteilt. Der Problembaumart Fichte hat der Borkenkäfer infolge der letztjährigen Trockenheit vielfach den Garaus gemacht. Forstbetriebsleiter Thomas Verron besucht derzeit die Pflanzrotten und schaut nach dem Rechten. Pflanzenqualität, saubere Pflanztechnik und rationeller Pflanzungsfortschritt in einem engen Pflanzzeitfenster sind die Hauptaugenmerke. Deshalb müssen alle zur Verfügung stehenden Hände im März und April das gewaltige Pflanzpensum leisten. Bis zur Frühsommertrockenheit im Mai müssen sämtliche Pflanzen in den Boden. Nur mit voller Anstrengung ist die Vorsorge mit den notwendigen Veränderungen im Waldumbau Richtung Klimawandel zu schaffen. Es gilt die gesamte klimatolerante Palette an Mischbaumarten je nach Belichtungsverhältnissen über die gesamte Betriebsfläche im Mosaik zu verteilen. Auf dieses heute gesetzte Gerüst muss sich der Wald in den nächsten rund 100 Jahren behaupten. Verron weiß, dass hier alle seine Revierleiter und Forstwirte an einem Strang ziehen. Schließlich soll sich die nächste Menschengeneration auf dieses Werk der Förster und Waldarbeiter verlassen können. „Da tragen wir heute eine entscheidende Verantwortung für die Zukunft“, so Verron. „Schließlich haben auch die Altvorderen uns einen intakten Wald hinterlassen.“

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1580 Tue, 03 Apr 2018 10:36:45 +0200 Der Kini baut wieder! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1580&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a14df8f283e3989278fe5707dd3106a Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum- Mythos Bayern" im Kloster Ettal

Ettal, 03. April 2018 - Über 130 Jahre nach seinem geheimnisumwitterten Tod rücken für König Ludwig II. im Graswangtal nun wieder die Baumaschinen an: Ein beeindruckender Holzpavillon entsteht, 13 Meter hoch und mit 20 Meter Durchmesser. Dank der großzügigen Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung werden im Garten des Klosters Ettal für die Bayerische Landesausstellung 2018 die ungebauten Träume des Bayernkönigs virtuelle Realität. ln einem rauschhaften Panorama erwecken wir diese Visionen zum Leben und entführen die Besucherinnen und Besucher in die phantastische Gedankenwelt des Königs. König Ludwig II. ließ seine Schlösser in die Alpenlandschaft komponieren und schaffte phänomenale Traumszenarien. Kaum ein Bauwerk weltweit wurde berühmter als Schloss Neuschwanstein. Am Ort der Bayerischen Landesausstellung, ausgehend von Ettal und Linderhof, wollte Ludwig einen gewaltigen Schlösserpark schaffen. Aufgrund des frühen Todes des Königs blieben von dem Projekt nur Pläne. Genau diese setzen wir jetzt in unserem Panorama um.

"Mythos Bayern" im Kloster Ettal

Kloster Ettal wird vom 3. Mai bis 4. November 2018 der Schauplatz für die Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern" sein. Das Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen veranstalten in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung im Südflügel des Klosters auf rund 1500 qm die Landesausstellung, die dem "Mythos Bayern" nachspürt. Woher kommt er eigentlich? Wer hat ihn gemacht? Und wie sieht er aus? Bayerische Landesausstellung 2018
Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern" Kloster Ettal
Kaiser-Ludwig-Platz 1
82488 Ettal
3. Mai bis 4. November 2018
Täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr Veranstalter
Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung Eintrittspreise
Erwachsene 12,00 €
Ermäßigt (z. B. Senioren. Studenten. Gruppen ab 15 Personen) 10,00 €
Familienkarte 24,00 €
Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren 2 €
Schüler im Klassenverband 1.00 € {ohne Führung) Führungen für Gruppen
Bis 15 Personen 60,00 € zzgl. Eintritt
Ab 15 Personen 4,00 € pro Person zzgl. erm. Eintritt Kontakt Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7
86150 Augsburg
Telefon +49(0)8213295-0
E-Mail pressestelle@hdbq.bayern.de
www.hdbg.de/wald

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Nachrichten
news-1579 Tue, 03 Apr 2018 10:31:54 +0200 Junges Netzwerk Forst tagt bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1579&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cde7f10b25d49951bcee3e01a528013b Regensburg, 03. April 2018 - Auf Einladung der Bayerischen Staatsforsten fand unter dem Motto „Lasst uns reden – Kommunikation baut Brücken!“ vom 26.-28.3.2018 die 1. Jahrestagung des 2017 neu gegründeten Junges Netzwerk Forst (JNF) statt. „Es freut mich, den forstlichen Nachwuchs bei uns in Bayern begrüßen zu dürfen!“, sagte der BaySF-Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer beim gemeinsamen Austausch mit den jungen Försterinnen und Förstern.   „Woher bist du? Wo arbeitest du?“ Die wahrscheinlich am häufigsten gestellten Fragen bei der Veranstaltung am Forstlichen Bildungszentrum in Buchenbühl. Das JNF versteht sich als Plattform für die Vernetzung aller forstlichen Nachwuchskräfte in Deutschland, sie ist die Jugendorganisation des Deutschen Forstvereins e.V. und will diese untereinander vernetzen. Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich auf den Weg nach Buchenbühl gemacht, die Vorträge von hochrangigen Personalvertretern aus den Landesforsten Hessen, Niedersachsen und Bayern zeigten das große Interesse der gesamten Branche an der Veranstaltung. https://www.forstverein.de/deutscher-forstverein/junges-netzwerk-forst.html  www.facebook.com/jungesnetzwerkforst

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Nachrichten
news-1577 Thu, 29 Mar 2018 11:24:51 +0200 Nach Ottobeuren nun im Kempter Wald: Schwarzstörche nehmen Kunsthorste an http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1577&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6edf2022ede5c716d3fa5eb24e293ee Kempten, 29. März 2018 – Wenn die Wärme der Frühjahrssonne die letzten Schneereste verschwinden lässt und die ersten Amphibien aus der Winterruhe erwachen, kommen auch die Schwarzstörche aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück ins Allgäu. Und nisten auf Kunsthorsten, die im Zuge eines gemeinsamen Projekts der AG Schwarzstorchschutz Allgäu (LBV) und den Bayerischen Staatsforsten entstanden sind.  

„Nachdem vor wenigen Tagen ein Pärchen Schwarzstörche einen frisch errichteten Kunsthorst bei den Staatsforsten-Kollegen in Ottobeuren besetzt hatte, mussten unsere Störche im Oberallgäu natürlich nachziehen und ebenfalls einen Kunsthorst in Beschlag nehmen“, lacht Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Der Kempter Wald ist Teil des Forstbetriebs Sonthofen, für den Oetting verantwortlich ist. „Eine der begehrten Adressen bei diesen äußerst seltenen Vögeln ist das Forstrevier Kempter Wald der Bayerischen Staatsforsten“, ergänzt der dort zuständige Revierleiter Sebastian Neubauer. Dieses große zusammenhängende Waldgebiet liegt nur wenige Kilometer östlich von Kempten. Mit seiner natürlichen Verzahnung aus Wäldern, Mooren, Sümpfen und zahlreichen kleinen Bächen bietet der Kempter Wald ideale Bedingungen für die seltenen Schwarzstörche. Hier finden sie ausreichend Amphibien, kleine Fische und Insekten, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Dem Schwarzstorch, der im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt wird, bietet der Kempter Wald mit seinen großen, naturnah bewirtschafteten Waldbeständen genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut, erläutert Sebastian Neubauer.  

Harald Farkaschovsky vom Landesbund für Vogelschutz berichtet, dass im vergangenen Herbst ein Sturmereignis den fast vollständigen Absturz des seit einigen Jahren benutzen Schwarzstorchhorstes verursachte. Aus diesem waren bereits viele junge Störche flügge geworden. Da der Waldstorch jedes Jahr seine „Knüppelburg“ ausbessert und viele neue Äste einträgt, wiegen diese Nester nach Jahren mehrere hundert Kilogramm. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dann nach einem Sturm die horsttragenden Äste nicht mehr das Gewicht halten können.  

Um den erfolgreichen Brutplatz im Kempter Wald auch für die Zukunft langfristig zu sichern, wurde durch Baumkletterer der AG Schwarzstorchschutz (LBV) eine künstliche Nestplattform direkt am selben Horstbaum installiert. Harald Farkaschovsky u. Robert Mayer von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu: „vor ein paar Tagen konnten wir bereits die Altstörche am neuen Kunsthorst bauen sehen. Der Staatsforst bietet glücklicherweise noch viele geeignete Altholzstrukturen, in denen der Schwarzstorch in Ruhe seine Jungen großziehen kann“. Die Förster vom Forstbetrieb Sonthofen Jann Oetting und Sebastian Neubauer freuen sich sehr über diese erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schwarzstorchschützern. Revierleiter Neubauer fast zusammen:  „Der LBV bringt viel Expertenwissen zum Schwarzstorchschutz ein und wir als Förster unser Fachwissen zur naturnahen und integrativen Waldbewirtschaftung - so wird Artenschutz zum Erfolg!“  

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1576 Thu, 29 Mar 2018 11:18:51 +0200 Licht und Wärme für Natur und Radtouristen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1576&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d8c454239ddbe4f6859872172e761050 Forstbetrieb Fichtelberg schafft Licht am neuen Radweg im Steinachtal.

Warmensteinach, 29. März 2018 – Entlang des zukünftigen Radweges zwischen Sophienthal und Warmensteinach werden zur Zeit Bäume gefällt. Damit wollen die Bayerischen Staatsforsten die Verkehrssicherheit für die Radfahrer erhöhen. Zugleich entstehen am sonnigen Waldrand wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge, Insekten und andere wärmeliebende Arten.

„Mehr Licht!“ – das waren angeblich die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe auf seinem Sterbebett. „Mehr Licht!“ – das ist auch das Motto vom Forstbetrieb Fichtelberg im Steinachtal zwischen Sophienthal und Warmensteinach. Dort wird auf der bisherigen Bahntrasse in den nächsten Monaten der neue Radweg angelegt. Vorher lässt der Forstbetrieb entlang der Strecke zahlreiche Bäume fällen.

Emsig kurvt ein vielrädiges Holzerntegerät, ein sog. Harvester, über das ehemalige Gleisbett, greift nach den Fichten und Buchen neben der Trasse, fällt und entastet sie. Ein Forstwirt mit Motorsäge hilft dabei. Mit einem Rückefahrzeug wird das Nutzholz zum nächsten Forstweg transportiert. Und ebenso die Aststreu und das Restholz. Zurück bleibt ein Streifen entlang des Radweges – baumfrei, aber dennoch voller Leben.

Winfried Pfahler, Forstbetriebsleiter in Fichtelberg, informiert über die Ziele der Holzaktion: „Die Sicherheit der Radfahrer ist uns wichtig. Deshalb fällen wir vorsichtshalber alle Bäume, die abbrechen und auf den Radweg fallen oder von denen Äste abbrechen könnten. Ebenso stellen wir markante Felsen als Blickfang in der Landschaft frei. Damit schaffen wir gleichzeitig Lebensräume für licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten. In einem Band entlang des Radweges soll sich mittelfristig ein schöner, blütenreicher Waldrand aus Kräutern und Sträuchern entwickeln. Hier sollen sich Bienen und Schmetterlinge wohlfühlen, hier kann Arnika und Mädesüß gedeihen. Das ist gut für die Natur und gut für die Seele.“

Voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres steht der neu gebaute Radweg zwischen Sophienthal und Warmensteinach der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1575 Thu, 29 Mar 2018 09:19:42 +0200 Programm zur Gesundheitsförderung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1575&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eea97c27e20de716dc8dcb97052c82c3 Forstbetrieb Heigenbrücken tritt i-gb Gesundheitsnetz bei Heigenbrücken – Seit dem 1. April können die Mitarbeiter des Forstbetriebs Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten ein umfangreiches Angebot zur Förderung ihrer Gesundheit in Anspruch nehmen. Ermöglicht wird dies durch die Kooperation des Forstbetriebs mit der Initiative – Gesunder Betrieb (i-gb). Mit der sog. i-gb Card bekommen die Mitarbeiter Zugang zu einem Netzwerk, das größtenteils aus Fitnessstudios, Physiotherapeuten, Schwimmbädern und Thermen besteht, und erhalten dort attraktive Ermäßigungen. Im Umkreis von 20 Kilometern um Heigenbrücken stehen den Mitarbeitern derzeit rund ein Dutzend Gesundheitspartner zur Verfügung. Weitere Anbieter von gesundheitsfördernden Leistungen können von den Mitarbeitern für das Netzwerk vorgeschlagen werden, sodass das i-gb Gesundheitsnetz permanent gemäß den Wünschen bzw. Bedürfnissen der Belegschaft wächst. Frankenweit befinden sich aktuell über 650 Einrichtungen aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung im Netzwerk, welche allesamt mit der i-gb Card genutzt werden können. „Das i-gb Gesundheitsnetz bietet eine sehr große Vielfalt an Gesundheitspartnern, die von unseren zum Teil weit im Landkreis Aschaffenburg und darüber hinaus verstreuten Mitarbeitern flexibel genutzt werden können. Mit diesem flächendeckenden Angebot der betrieblichen Gesundheitsförderung können wir einen Großteil unserer Mitarbeiter erreichen“, so Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter in Heigenbrücken. „Die ersten Reaktionen der Belegschaft auf die Einführung der i-gb Card waren durchweg positiv, sodass wir zuversichtlich sind, gemeinsam mit der i-gb ein tolles Angebot zur Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter auf die Beine stellen zu können, führt Keßler weiter aus. 

Trendthema betriebliche Gesundheitsförderung

„Das Thema betriebliche Gesundheitsförderung hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen“, stellt Kai Rickert, stellvertretender Leiter des i-gb Gesundheitsnetzes, fest. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in Zeiten des Wandels in der Arbeitswelt als die wichtigste Ressource eines Unternehmens angesehen werden, die es zu fördern und zu schützen gilt“, so der Sportökonom weiter.

Entstehung des i-gb Gesundheitsnetzes

Das i-gb Gesundheitsnetz wurde 2011 von Studenten der Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth als Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Seit 2014 führen es drei von ihnen als „Initiative – Gesunder Betrieb gemeinnützige GmbH“ weiter. Die i-gb will mit einem innovativen Ansatz Unternehmen, deren Mitarbeiter sowie Anbieter von Gesundheits- und Präventionsdienstleistungen vernetzen.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1574 Thu, 29 Mar 2018 08:41:22 +0200 Staffelübergabe: Waldgebiete des Jahres unter sich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1574&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f99891f8f0ce3182777883c8b5427241 Rothenkirchen, 29. März 2018 - Im vergangenen Jahr hat der Frankenwald als erster Wald in Bayern den Titel „Waldgebiet des Jahres“ erhalten. Die Auszeichnung des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) für das Jahr 2018 ging nach Sachsen an den „Wermsdorfer Wald“ östlich von Leipzig. Natürlich durfte bei der feierlichen Titelübergabe im Schloss Hubertusburg in Wermsdorf eine Delegation aus dem Frankenwald nicht fehlen.

Traditionell wird der „Staffelstab“ des Waldgebietes, eine historische Eichendiele aus dem alten Berliner Schloss, vom Vorjahrespreisträger übergeben. Im März 2017 in Steinwiesen-Neufang bei der großen Auftaktveranstaltung war das die Insel Usedom, diesmal war der Frankenwald dran. Die Forstleute von der bayerischen Seite wurden dabei durch die Bayerischen Staatsforsten vertreten. Christian Goldammer, Peter Hagemann und Stefan Wittenberg vom Forstbetrieb Rothenkirchen hatten die Fahrt organisiert, für den Thüringer Teil des Frankenwaldes war Forstamtsleiterin Reinhild Janowitz vom Forstamt Sonneberg dabei. Ebenfalls Mitglied der Delegation war auch Bernd Lauterbach, Landesvorsitzender des BDF in Bayern, der in seinem Revier Hassenberg des Forstbetriebs Coburg ebenfalls ein Stück Frankenwald bewirtschaftet. Alle waren im „Waldgebietsjahr 2017“ im Organisationsteam für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Leider waren Simone Kirchner vom Forstbetrieb Rothenkirchen und Gerhard Müller vom Forstbetrieb Nordhalben, beide ebenfalls im Organisationsteam sehr aktiv, zum Wermsdorf-Besuch terminlich verhindert.

Die für den Frankenwald tätigen Verbände und zahlreichen Vereine hatten im vergangenen Jahr ihre Veranstaltungen mit Unterstützung der Försterinnen und Förster unter das Dach des „Waldgebietes“ gestellt. Für den Frankenwaldverein war Bernd Heinz von der Ortsgruppe Kleintettau dabei, den Floßverein Unterrodach vertrat Vorstand Friedrich Fricke. Auf die Flößer ging auch das Gastgeschenk an das sächsische „Waldgebiet 2018“ zurück: Ein nach Originalvorbild geschmiedeter Floßhaken und zwei „Wieden“, die früher unverzichtbaren hölzernen Haltebänder für den Zusammenhalt der Frankenwaldflöße. Diese verbindende Wirkung stellte „Floßherr“ Fricke dann auch in den Mittelpunkt seiner Ansprache, wobei er auf das Motto „Frankenwald verbindet“ Bezug nahm und den „Auftritt“ des Frankenwaldes zu einem der Höhepunkte der Festveranstaltung machte.

Forstbetriebsleiter Hagemann übergab dann den „Staffelstab“ an Forstdirektor Padberg vom Forstbezirk Leipzig mit den besten Wünschen für ein ebenfalls erfolgreiches und abwechslungsreiches „Waldgebiets-Jahr“. Es gelte aber auch eine Botschaft weiter zu geben, die im Frankenwald der Öffentlichkeit erfolgreich vermittelt werden konnte, so seine Bitte. „Die umfassenden Experten für den Wald als Ganzes sind die Forstleute. Sie haben die Verantwortung für den Wald und deshalb müssen sie auch laut mitreden, wenn es um den Wald geht.“ Die gemeinsamen Präsentationen auf Festen und Veranstaltungen hätten Fachpublikum, aber auch Presse, Funk und Fernsehen nicht nur auf den Frankenwald sondern besonders auf die Arbeit der Forstleute aufmerksam gemacht. „Und jetzt schließen sich Folgeprojekte für den Tourismus und den Waldnaturschutz unmittelbar an. Der Titel „Waldgebiet 2017“ bleibt im Frankenwald und wird weiter wirken.“

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1573 Tue, 27 Mar 2018 16:35:28 +0200 Ins Gemachte Nest: Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1573&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e2b97ee6add9f2aa53041ce17f3cb8d Gemeinsames Artenschutzprojekt von LBV und Bayerischen Staatsforsten

Ottobeuren, 27. März 2018 - Gemeinsam für den Schwarzstorchschutz: Im Rahmen des neuesten Kooperationsprojekts zwischen den Bayerischen Staatsforsten und der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV)) wurden in diesem Frühjahr zwei Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald ausgebracht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Der erste Kunsthorst wurde bereits vom Schwarzstorch angenommen.

Vorausgegangen war ein Drama zum Ende der letztjährigen Brutperiode: Schwarzstörche sind sehr brutplatztreue Vögel, die ihre Nester oft über viele Jahre hinweg nutzen. Durch wiederholte Instandsetzungen erreichen die Horste oft beträchtliche Ausmaße. Durch das steigende Horstgewicht oder Sturmereignisse kommt es immer wieder zu Nestabstürzen. Eben dies war beim erfolgreichsten Brutplatz des Forstbetriebs passiert: Mit vier Jungen im Nest brach letztes Jahr bei einem Frühjahrssturm der tragende Ast, der Horst geriet in Schieflage. Ein Junges stürzte ab und musste von der AG Schwarzstorchschutz (LBV) wieder aufgepäppelt werden. Die restlichen drei konnten sich mit viel Glück halten, bis sie flügge waren.

Um den erfolgreichsten Brutplatz langfristig zu erhalten, haben nun Baumkletterer des LBV den alten Horst durch einen Kunsthorst ersetzt. Und damit nicht genug: An einer anderen Stelle in einem großen Waldgebiet des Forstbetriebs wurde ein zweiter Kunsthorst ausgebracht. Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu ( LBV): „Bei den ausgesuchten Horstbäumen handelt es sich meist um sehr alte hohe Bäume die in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen liegen und günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch bieten Im Staatswald finden wir noch geeignete Bereiche, in denen der Schwarzstorch seine Jungen großziehen kann. Und bei den Bayerischen Staatsforsten die notwendige Rücksichtnahme bei der Waldbewirtschaftung.“ Dr. Hermann S. Walter, Leiter des Forstbetriebs Ottobeuren, freut sich über die seit Jahren vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Schwarzstorchschutz: „Der LBV bringt sein Fachwissen zum Artenschutz, wir unser Fachwissen zur naturnahen Waldbewirtschaftung und Biotopgestaltung ein. Die vielen erfolgreichen Schwarzstorchbruten im Staatswald zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Dass der seit Jahren erfolgreichste Brutplatz im Forstbetrieb nun wieder gesichert und angenommen sei und ein weiterer Kunsthorst für die schwarz-roten Schreitvögel bereitstehe, ließe auf weitere Bruterfolge im Staatswald hoffen.

Der Schwarzstorch ist vor allem in der Brutzeit sehr empfindlich gegenüber menschlichen Störungen. Die Bayerischen Staatsforsten wissen um seine Bedürfnisse und richten eine Ruhezone um den Horst ein, in welcher zum Schutz von Störungen während der Brutzeit grundsätzlich keine Waldarbeiten stattfinden. Sollten diese doch einmal notwendig sein, erfolgt eine enge Abstimmung mit der AG Schwarzstorchschutz (LBV). Im Gegensatz zum Weißstorch lebt der Schwarzstorch in reich strukturierten Laub- und Laubmischwäldern mit Lichtungen, Fließgewässern, Tümpeln und Teichen. Zu seinem Habitat gehören ebenfalls waldnah gelegene, feuchte und extensiv genutzte Wiesen. Hier findet er auch seine Nahrung, welche sich hauptsächlich aus Fischen, Insekten und Amphibien zusammensetzt. Eben solche Voraussetzungen findet der Schwarzstorch in den naturnah bewirtschafteten Wäldern des Forstbetriebs Ottobeuren, in welchen in den letzten Jahren auch mehrere Gewässer- und Moorrenaturierungen stattgefunden haben. Der Schwarzstorch wird im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt

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Naturschutz Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
news-1572 Tue, 27 Mar 2018 16:14:09 +0200 Freiluft-Badesaison eröffnet … http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1572&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f3a1ea08d0d4614cfd3d7fad2bc88e0 Kempten, 27. März 2018 - Uns Menschen läuft es schon bei dem Gedanken eiskalt den Rücken herunter, aber Lurche können sie kaum erwarten: Die Freiluft-Badesaison Ende März! Die warmen Sonnenstrahlen der vergangenen Tage haben die Grasfrösche in ihren Winterquartieren geweckt und hormongesteuert wandern sie nun zielstrebig offenen Wasserflächen zu. Meist sind es die, in denen sie selbst zur Welt gekommen sind.  

Dort stürzen sie sich ins kalte Nass und tauchen erst mal ganz unter. „Das scheint richtig gut zu tun, denn nach dem Auftauchen geben sie ein zufriedenes, sonores Brummen von sich“, schmunzelt der für einen Teil des Staatswaldes in der Kürnach verantwortliche Revierleiter Hans Mayr. Übrigens brummen nur die meist kleineren Männchen, um die Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Förster Hans Mayr weiter: „Wenn ihnen das gelungen ist, wird anschließend Hochzeit im kalten Wasser gefeiert. Vielstimmige Orchester aus männlichen Fröschen haben sich eingefunden und die Weibchen sind von deren Gesang ganz hin und weg. Die Hochzeit dauert nur ein paar Tage – dann brodelt es regelrecht vor lauter Froschleibern und an den Ufern der Laichtümpel türmen sich ganze Knäuel von befruchtetem Froschlaich.“ Anschließend verlassen die Eltern das Wasser wieder und überlassen den Nachwuchs Mutter Natur.  

„Die natürlichen Verluste bei Eiern, Kaulquappen und Jungfröschen sind riesig, gerade an den vergangenen Tagen, wo schon der Laich regelrecht im Eis festgefroren war“, meint Revierförster Hans Mayr vom Forstbetrieb Sonthofen. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Tümpel im Staatswald in der Kürnach angelegt. Neben der unpassenden Witterung kommen noch viele Fressfeinde als Gefährdung hinzu, die über den Laich und die Frösche herfallen. Beispielsweise stehen bei Schwarzstorch, Uhu, Ringelnatter und Fuchs Grasfrösche auf dem Speiseplan. Aber auch Larven von Großlibellen ernähren sich von Kaulquappen. „Dennoch vermehren sich die Frösche hier und werden jedes Jahr mehr. Es ist faszinierend, wie die Grasfrösche jedes Jahr einen Tümpel nach dem anderen in Besitz nehmen. Sie scheinen sich hier richtig wohl zu fühlen“, freut sich Förster Mayr.

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1571 Fri, 23 Mar 2018 15:51:56 +0100 Neue Krankheit „Eschentriebsterben“ bedroht Baumart Esche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1571&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fdb16aa7ec532357d82b6d9fd3a289ad Sonthofen, 23. März 2018 - Das Eschentriebsterben hat zunehmend Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung. War früher die Esche für Waldbauern eine sehr interessante Laubbaumart, stellt heute die Krankheit „Eschentriebsterben“ das Pflanzen junger Eschen stark in Frage.  

„Das Eschentriebsterben ist eine neue Pilzerkrankung, die in Bayern seit einigen Jahren die gemeine Esche befällt und Neukulturen und Naturverjüngung flächig bedroht. Der Pilz, der wissenschaftlich „Hymenoscyphus pseudoalbidus“ heißt, stammt ursprünglich aus Ostasien, wo er bei dortigen Eschenarten nur zu Blattverlusten führt“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.  

Im Frühstadium werden die Blätter infiziert. Das führt dann zu Welkeerscheinungen in der Baumkrone. Danach werden die Leit- und Seitentriebe befallen. Die befallenen Triebe weisen gelbliche bis ockerfarbene Rindenverfärbungen auf und sterben rasch ab. Ältere Bäume versuchen durch Ersatztriebe diesen Verlust zu kompensieren. Dadurch verändert sich die Kronenform der Bäume. Es treten vermehrt Zwiesel und Verbuschungen auf. Unter den abgestorbenen Rindenteilen verfärbt sich auch das Holz. „Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommen Schädigungen durch Pilze oder Insekten wie Hallimasch und der Bunte Eschenbastkäfer hinzu. Die führen dann zum Absterben der Bäume.“, so Oetting weiter. Jungbäume sterben nach akutem, schnellen Verlauf rasch ab, während Altbäume oft einen chronischen Verlauf zeigen.  

Aktuell wurde im Landkreis Lindau ein Verkehrssicherungshieb durchgeführt. Dabei mussten auch die Eschen im Gefährdungsbereich der Straße gefällt werden. „Die Eschen waren stark geschädigt. Ursache ist das Eschentriebsterben, das unsere Eschen in Bayern seit ungefähr 2008 befällt. Leider führen die Schädigungen der Bäume auch zu einer geminderten Standfestigkeit. So fallen immer wieder befallene Eschen bei geringen Stürmen um. Deshalb mussten wir reagieren und die Eschen fällen“, begründet der für den Staatswald in Lindau verantwortliche Revierförster Jörg Tarne den Einschlag.  

Wie wird es mit der Esche weitergehen? „Glücklicher Weise scheinen zwei bis drei Prozent unserer Eschen resistent gegen die Krankheit zu sein. Diese gilt es zu erhalten und zu hoffen, dass ihre Nachkommen dann ebenfalls resistent sein werden. Deshalb darf man auch nicht einfach undifferenziert vorgehen, damit die wenigen resistenten Bäume erhalten bleiben. Bis wir wissen, welche Eschen resistent sind, werden wir auf die Pflanzung junger Eschen schweren Herzens verzichten müssen. Denn eigentlich ist die Esche eine großartige Baum- und Holzart!“, blickt Forstbetriebsleiter Oetting in die Zukunft.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1570 Fri, 23 Mar 2018 10:40:41 +0100 Schwarzstörche zurück in Bayern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1570&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7d7ae45ee30242eb2e2860a723d0ca97 Rothenkirchen, 23. März 2018 - Die Schwarzstörche sind zurück aus ihrem Winterquartier. Die Forstleute der Region rechnen damit, dass die scheuen Vögel in Kürze wieder die beiden bekannten Horste im Landkreis Lichtenfels beziehen. Und vielleicht gründen sie ja auch eine neue Kinderstube.

Der Frühjahrsvogelzug ist in vollem Gange. Auffällig sind aktuell die zahlreichen rastenden Kiebitze oder auch riesige Buchfinkenschwärme, die wegen schlechten Wetters weiter im Norden hier am Obermain derzeit einen Zwischenstopp einlegen. Ein anderer Zugvogel hat dagegen sein Ziel bereits erreicht: Seit wenigen Tagen kann in der Region der Schwarzstorch wieder beobachtet werden. Die Förster hoffen auch in diesem Jahr wieder auf zahlreichen Nachwuchs, nachdem im Vorjahr im westlichen Landkreis vier und östlich von Weismain drei Jungstörche erfolgreich ausgeflogen sind. Ab sofort greife laut dem Forstbetrieb Rothenkirchen umgehend wieder das Horstschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten, wonach im Sommerhalbjahr im Umkreis von mindestens 300 Meter um den Horstbaum absolute Ruhe im Staatswald herrsche. Daneben achte man jetzt im Frühjahr auch verstärkt auf die Balzflüge der Schwarzstorchpaare, die ein neues weiteres Brutrevier anzeigen könnten. Mit den großen, naturnah bewirtschafteten Waldgebieten und den nahrungsreichen Fließgewässern würden die Lebensbedingungen am Obermain für weitere Paare des imposanten Großvogels gut passen, so die Experten.

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Naturschutz Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1569 Wed, 21 Mar 2018 16:54:42 +0100 Revierleiter Johannes Steigner zieht den Försterhut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1569&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0167b72581cbf5e1dcf9f15686f1fc53 Wechsel im Forstrevier Wackersdorf - in Kürze neu besetzt

Wackersdorf 21. März 2018. Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten unterliegt in seinem inneren Arbeitsablauf dem steten Wandel. Veränderungen machen auch vor dem Personalbereich nicht halt. Junge Forstbedienstete suchen zur Familiengründung einen längerfristig festen beruflichen und damit neuen Heimatraum. So treibt es auch Johannes Steigner, seit knapp drei Jahren Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten in Wackersdorf, weiter. Er hat die einmalige Chance genutzt, im Münchener Großraum vor der künftig gemeinsamen Haustüre sein Traumrevier zu ergattern.

Forstbetriebsleiter Thomas Verron dankte dem äußerst engagierten Revierleiter für seine gründliche und vorsorgende Art und Weise der Bewirtschaftung des ihm anvertrauten Staatswaldes zwischen Schwandorf und Bodenwöhr / Bruck und das ausgezeichnete Miteinander im Umfeld von Bürgern, Naturschützern, Brennholzselbstwerbern, seinen Waldarbeitern, Jagderlaubnisnehmern und den bei ihm arbeitenden Forstunternehmern. „Freundlich kollegial, fachlich kompetent, arbeitstechnisch perfekt strukturiert, in Weitsicht mitdenkend innovativ und DV-beschlagen, mehr Grundvoraussetzungen für eine gute und erfolgreiche Arbeit kann man als junger Mensch nicht haben“, so das Lob des Chefs. So hat er sich auch für den Schutz des See- und Fischadlers im Charlottenhofer Weihergebiet stark gemacht. Ein weinendes Auge bleibt deshalb beim Abschied, doch wünschten alle Kolleginnen und Kollegen Steigner alles Glück und Gute in der Großstadt. Als gebürtiger Weidener wird Steigner die für ihn sehr gute und harmonische Erfahrung auf dem oberpfälzer Lande nie vergessen. Mit seiner Lebensgefährtin kann er Schwandorf und seine Unterwelt noch einmal zum Abschied kulinarisch erleben. Mit einer zünftigen Brotzeit sagte er durchaus ergriffen und dankbar für die miteinander erlebte Zeit „Servus“.

Das Revier ist bereits zur Neubesetzung ausgeschrieben. Die Entscheidung über die Nachfolge wird in Kürze getroffen. Dienstsitz, Sprechzeiten und telefonische Erreichbarkeit werden unverändert im Tierzuchtzentrum Schwandorf bleiben.

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Forstbetrieb Burglengenfeld
news-1568 Tue, 20 Mar 2018 09:52:09 +0100 Multitalent Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1568&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=40a9762d38d6ed91932bc6914e83872f 21. MÄRZ IST DER TAG DES WALDES Der Wald, so wie wir ihn heute in Bayern kennen, ist menschengemacht. Rund fünf Milliarden Bäume wachsen in den Bayerischen Wäldern. Hinter dieser enormen Zahl an Individuen verbirgt sich eine Gesamtleistung des Waldes, die mehr ist als die Summe seiner Bäume. Viel mehr.

2,61 Millionen Hektar Wald gibt es in ganz Bayern, das ist fast ein Viertel der gesamten Waldfläche Deutschlands. Damit ist Bayern das waldreichste Bundesland der Republik. Er ist Lebensraum und Holzlieferant, Erholungsort und Arbeitsplatz. Der Wald ist ein wahres Multitalent in Sachen Vielfalt, für fast jeden Wunsch hält er eine Antwort bereit. Der Tag des Waldes an diesem Mittwoch ist eine gute Gelegenheit, auf die enormen Leistungen unserer Wälder hinzuweisen – und auf die Menschen, die dafür sorgen, dass der Wald auch künftig diese vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.

100x100 - Wald in Zahlen

Schon auf einer Fläche von einem Hektar, also 100x100 Meter, vollbringt der Wald Erstaunliches. Im Schnitt 15 Tonnen Sauerstoff produzieren Laubbäume beim Wachstum, Nadelbäume sogar doppelt so viel. Gleichzeit entzieht und bindet der Wald enorme Mengen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid. Mehr als zehn Tonnen CO2 werden gebunden – manchmal für viele Jahrzehnte, wenn das Holz als Dachstuhl, Tisch oder Stuhl weiterverwendet wird. Damit aber noch nicht genug: Bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub filtern die Bäume auf unserem Beispielhektar jedes Jahr als der Atmosphäre und verbessern damit unsere Atemluft. Ebenfalls gefiltert wird Wasser: Je nach Baumart reinigt ein Hektar Wald zwischen 80.000 und 160.000 Kubikmeter Wasser. Nicht umsonst liegen 141 000 Hektar der rund 280 000 Hektar Wasserschutzgebiete in Bayern im Wald - davon mehr als die Hälfte im Staatswald.  

Das ist aber nicht alles. Längst nicht.
Mehr Zahlen zum Wald finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten:
www.baysf.de/tagdeswaldes

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Naturschutz Nachrichten
news-1567 Fri, 16 Mar 2018 18:14:00 +0100 Im Frühjahr besonders gefährlich: Die „Börwanger Wiege“, ein Schwerpunkt für Wildunfälle http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1567&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e2cf6b4399d9aa6ce345e3ac96c9db2 16.03.2018, Kempten - Seit 2006 ist die Zahl der Wildunfälle in Bayern um ca. 50% angestiegen. Allein im Freistaat Bayern wurden 2017 über 70.000 Wildtiere überfahren. Tragischer Weise endeten 13 dieser Kollisionen auch für den Menschen tödlich.  

Wenn es um Wildunfälle im Gebiet des Staatsforsten-Betriebes Sonthofen geht, ist die Börwanger Wiege ein echter „hot spot“. Der Teilabschnitt der St 2055 liegt im Bereich des Reviers Buchenberg bei Revierleiter Markus König.  

„So auffallend hoch wie in den letzten elf Monaten waren die Zahlen noch nie“, macht sich Förster Markus König Sorgen. „10 Rehe und 1 Wildsau fielen seit April 2017 dem Verkehr auf der Strecke von nur 1,4 km zum Opfer. Dabei muss allerdings mit Sicherheit noch eine gewisse Dunkelziffer hinzugerechnet werden“, so König weiter.  

Bedingt durch ihren schnurgeraden Verlauf und der vermeintlichen „Übersichtlichkeit“ verleitet die Börwanger Wiege regelrecht dazu, mal richtig Gas zu geben. Täglich können hier extrem riskante Überholmanöver beobachtet werden, auch bei schlechten Straßen- oder Sichtverhältnissen.  

Die Gefahr durch plötzlich über die Straße wechselndes Wild wird dabei regelmäßig unterschätzt. Zudem ähnelt die Bauweise dieses Straßenabschnitts auf langer Strecke einem Damm, dessen Böschung steil abfällt. „Die Rehe tauchen quasi aus dem Nichts am Fahrbahnrand auf. Autofahrern oder Autofahrerinnen ist es dann fast unmöglich, rechtzeitig zu reagieren und ein Zusammenstoß wird unvermeidbar“, weiß der Staatswaldförster König.  

Zwar ist er froh, wenn die Wildunfälle bei der Polizei gemeldet werden. Vor allem, wenn das angefahrene Wild noch lebt. Ein Nichtmelden wäre eine Ordnungswidrigkeit nach dem Tierschutzgesetz. Jedoch ist die Bergung toter Tiere auf diesem Straßenabschnitt aus Sicht des Revierleiters sehr gefährlich. „Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Autofahrer trotz meiner Warnblinkanlage und orangenen Signalkleidung seine Geschwindigkeit merklich verringert hätte, wenn ich ein Tier von der Fahrbahn geborgen habe“, weiß Markus König zu berichten.  

Er wünscht sich: „Passen Sie bitte besonders auf schnurgeraden Straßenabschnitten Ihre Geschwindigkeit an, damit Sie rechtzeitig auf Wild reagieren können. Ein paar Minuten später ankommen ist die eigene Gesundheit – das eigene Leben, das eines Tieres oder auch die Vermeidung eines teuren Blechschadens auf jeden Fall Wert!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1566 Thu, 15 Mar 2018 10:21:54 +0100 Der Baumwipfelpfad Steigerwald feiert 2. Geburtstag http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1566&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=df573368545cb102b9b1ea3864f7148b Der jüngste Betrieb der Bayerischen Staatsforsten AöR wurde innerhalb von zwei Jahren bereits von 465.000 Menschen besucht.

Ebrach, 15. März 2018 – Der aus Lärchen- und Douglasienholz konstruierte 1.150 m lange Baumwipfelpfad hat sich in der Landschaft des Steigerwaldes etabliert. Nicht nur der imposante 42 m hohe, kelchförmige Turm, mit der noch imposanteren Aussicht, lockt die Besucher an. Nein, inzwischen ist das Gelände auf dem Radstein nahe Ebrach um einige Attraktionen reicher geworden. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Neuerungen installiert so zum Bespiel Deutschlands größtes Vogelfutterhaus oder das Rot- und Rehwildgehege. Es bietet jetzt sechs Rothirschen und vier Rehen eine neue Heimat. Der Pfad über dem Gehege beschert dem Besucher einen einmaligen Blick von oben. Handnah und am Boden wieder angekommen begegnet man Zwergschafen, -ziegen, Hasen und Meerschweinchen im neugeschaffenen Streichelwald. Der direkt angrenzende ebenso neuangelegte Brotzeitplatz bietet eine günstige Gelegenheit gemütlich unter Lärchen und Buchen zu verweilen. Das ist für die Kinder meist zu langweilig, daher schafft der im Winter fertiggestellte Spielplatz am Ausgang ideale Bedingung zum Austoben. Wer schon immer mal wissen wollte wie es in einem Bienenstock aussieht ohne gestochen zu werden, der hat nun die Möglichkeit in eine sogenannte Bienen-Schauklotzbeute durch Glas zu blicken.

Es wird weiter investiert

Dieses Jahr dürfen sich die Besucher auch über abendliche Illuminationen am Pfad freuen. Der Pfad und die erste Plattform am Turm werden in den nächsten Wochen mit einem LED-Band ausgestattet, um so für Events und Abendbegehungen gerüstet zu sein.

In Planung sind weitere Sanitäre Einrichtungen im Ausgangsbereich. Man möchte so den Aufenthalt im Bereich des Kinderspielplatzes, Brotzeitplatz, Chillout-Area und Streichelwald angenehmer gestalten.

Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an

Bereits letztes Jahr hat das Team rund um den Baumwipfelpfad zahlreiche Veranstaltungen und Feste feiern können. So ist an erster Stelle das Weinfest mit dem passenden Motto Wald – Wild – Wein zu nennen, das auf dem neugeschaffenen Festplatz nahe des Turms mit mehr als 6.000 Menschen gefeiert wurde. Begeistert waren die Besucher von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen. Die genannten Veranstaltungen dürfen im kommenden Jahr natürlich nicht fehlen und auch Neue kommen hinzu. Ein besonderes Highlight für Familien ist sicherlich das Familienwochenende am 26.-27. Mai. Mit exklusiven 40 % Rabatt haben hier Familien die Möglichkeit den Pfad zu besuchen, daneben gibt es zahlreiche Attraktionen. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadseigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald/ einsehen.

Der Baumwipfelpfad Steigerwald freut sich mit seinen Neuerungen und den zahlreichen Veranstaltungen auf viele Interessierte, so rechnet die Leiterin des Baumwipfelpfades Barbara Ernwein noch im Frühjahr mit dem 500.000 Besucher. Auf diesen wartet natürlich eine besondere Überraschung.

Zum Veranstaltungskalender

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Nachrichten
news-1565 Tue, 13 Mar 2018 18:26:17 +0100 Der Sturm und die Nachhaltigkeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1565&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55df7d7cab55e5e736d688f9efa571a6 09.03.2018, Kempten - „Manch ein Waldbesucher oder eine Waldbesucherin sorgen sich im Wirlinger Wald, ob die aktuellen Holzeinschläge nachhaltig sind“, erzählt der dort verantwortliche Förster Markus König. „Positiv finde ich dabei, dass sich die Menschen mit dem Geschehen im Wald auseinandersetzen und sich zusammen mit mir um diesen sorgen. Das freut mich! Leider dominieren der Sturm und der Borkenkäfer zurzeit unseren Waldbau“, so König weiter. 

„In der Tat sind die Bäume, die eingeschlagen und aufgearbeitet werden, nicht alle umgefallen. Bei ungefähr der Hälfte handelt es sich um Bäume, die so stark vom Sturm „angeschoben“ wurden, dass der Förster sie ernten muss. Denn viele Wurzeln sind abgerissen. Die Bäume fallen leicht beim nächsten Windstoß unkontrolliert um oder der Borkenkäfer befällt die geschwächten Bäume“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting von den Bayerischen Staatsforsten. Auf den ersten Blick sind diese Bäume schwer zu erkennen. Wenn sie sich direkt auf den Betrachter zu- oder wegneigen, ist die „Schieflage“ kaum sichtbar. Markus König muss deshalb oft um jeden einzelnen Baum herumlaufen, um seinen Zustand einschätzen zu können.  

Zu den Sturmholzmengen vom Sommer kommt, dass es seitdem immer wieder auch bei weniger Wind neue Bäume geworfen oder angeschoben hat. Die Bäume machten zuerst einen stabilen Eindruck. Aber ihr Wurzelwerk war offensichtlich so vorgeschädigt, dass ein weiterer „Windschub“ sie umfallen lies. Einzelne Bäume, denen Markus König dann aufwändig „nachlaufen“ muss, weil sie überall verstreut sind. Und sie belasten das Rückegassensystem deutlich mehr: Zum Aufpolstern der Rückegassen liefern sie nur wenig Reisig. „Aber unsere Förster müssen diese Bäume finden und rechtzeitig vor der Borkenkäfersaison aus dem Wald bekommen – das ist viel Arbeit!“, mahnt Forstbetriebsleiter Oetting.

„So schlimm ein Sturmereignis auf den ersten Blick auch sein mag, es ergeben sich dadurch auch positive Effekte: Es entstehen Flächen, auf denen der Waldumbau vorangetrieben und ein stabiler, zukunftssicherer Mischwald begründet werden kann.“ sieht Oetting auch Vorteile. Gerne hebt er die Tanne hervor, die bei den Bayerischen Staatsforsten mit einer sogenannten „Tannenoffensive“ besonders gefördert wird. Für einen Staatsforstbetrieb wird alle zehn Jahre eine sogenannte „Forsteinrichtung“ erstellt. Dabei werden alle Wälder bei Begängen durch speziell dafür ausgebildete Forstleute inventarisiert, vermessen und beplant. Das Ergebnis bestimmt die Arbeit der Förster im Wald und definiert die naturalen Ziele wie Einschlag, Durchforstung, Jugendpflege und Neuanpflanzung. „Wenn es wie im Wirlinger Wald zu Sturm- oder Borkenkäferschäden kommt, gleichen wir den Mehreinschlag zwischen den Revieren aus. So bleibt auf Forstbetriebsebene die Nachhaltigkeit gewahrt. Insgesamt nutzen wir deutlich weniger, als zuwächst.“, erklärt Oetting.  

Und Förster Markus König ergänzt: „Wer den Orkan Wiebke noch erlebt hat und heute mit offenen Augen durch den Wald geht, wird feststellen, dass viele dieser Flächen ein Vierteljahrhundert später bereits dem Waldbild entsprechen, das wir für die Zukunft vor Augen haben. Wir haben damals die Chance genutzt und viel Laubholz und auch Tanne eingebracht. Die Natur braucht eben Zeit und der Förster Geduld!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1564 Mon, 12 Mar 2018 10:18:35 +0100 Rekordstrecke: Staatsforsten erlegen 13 100 Wildschweine http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1564&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7af1d9e85f88be63c50198709b4d1518 Pressemitteilung des StMELF (11. März 2018) – Die Bayerischen Staatsforsten steuern bei der Schwarzwildjagd auf ein Rekordergebnis zu. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben Beschäftigte und Jagdgäste des Unternehmens in der noch bis Ende März laufenden Jagdsaison 2017/2018 bereits über 13 100 Wildschweine erlegt – mehr als je zuvor. In der gesamten vergangenen Jagdsaison waren es rund 9 600 Tiere. Für Brunner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Staatsforsten ist, leistet das Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag zur Seuchenprävention. „Wir müssen alles tun, um die Afrikanische Schweinepest von Bayern fernzuhalten“, so der Minister. Weil die Wildschweine das Virus übertragen können, sei eine spürbare Reduktion der überhöhten Schwarzwildbestände ein unverzichtbarer Baustein einer effizienten Vorsorgestrategie.

Die Rekordstrecke in den bayerischen Staatswäldern ist laut Brunner eine beachtliche Gemeinschaftsleistung von Beschäftigten der landesweit 40 Forstbetriebe und mehr als 8 000 privaten Jagdgästen. Das Unternehmen hatte dafür unter anderem mehr großflächige, revierübergreifende Bewegungsjagden durchgeführt, die Tiere ganzjährig und ohne Winterpause bejagt und zusätzliche Abschussanreize für Jagdgäste geschaffen – etwa die kostenlose Abgabe von Wildschweinen bis 20 Kilo Gewicht. Weil aber die von den Staatsforsten bejagten Reviere nur elf Prozent der Jagdfläche im Freistaat ausmachen, appellierte der Minister an die Jägerinnen und Jäger, auch in den übrigen Jagdrevieren alle zulässigen Möglichkeiten für eine noch effizientere Bejagung und Bestandsregulierung zu nutzen.

Bereits 2015 hatte Brunner ein Maßnahmenpaket zur Reduktion von Schwarzwild auf den Weg gebracht und so Spielräume für ortsspezifische Lösungen geschaffen – etwa eine verstärkte revierübergreifende Zusammenarbeit bei Bewegungsjagden und bei der Koordination von Kirrungen (Anlockfütterungen), die Verwendung von Nachtsichttechnik, den Einsatz von Saufängen, Gebührenerleichterungen oder Anlage von Bejagungsschneisen. Seit dem vergangenen Dezember gibt es zudem eine Abschussvergütung von 20 Euro pro Tier. Im Jagdjahr 2016/2017 hatten Bayerns Jägerinnen und Jäger insgesamt rund 62 000 Wildschweine erlegt.

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Nachrichten
news-1563 Thu, 08 Mar 2018 14:34:01 +0100 Wanderführerschulung am FB Rothenbuch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1563&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c1ece957dd27fb2d34cb57fbf5f7c6e Anfang März wurden 20 Wanderführeranwärter über Wald, Waldnaturschutz und Forstwirtschaft in den Bayerischen Staatsforsten geschult. Der Spessartbund, als Dachorganisation der Wandervereine im Spessart, bildet jedes Jahr für alle Wandervereine Bayerns Wanderführer aus. Sie bekommen über mehrere Wochenenden hinweg von Fachreferenden kulturhistorisches und kulturlandschaftliches Wissen vermittelt.

Der Forstbetrieb Rothenbuch steuerte, wie schon in der Jahren zuvor, einen Tagesbeitrag bei. Angefangen von der Entwicklung und Ausbreitung des Waldes in Deutschland nach den Eiszeiten, der Baumphysiologie und Artenkenntnis, über den kulturhistorischen Einfluss des Menschen auf unseren Wald, hin zum modernen Waldbau und Waldnaturschutz waren die Themenfelder, in denen Florian Vogel, Betriebsleiter des Forstbetriebes Rothenbuch, die Teilnehmer schulte. Der dreistündige Vortrag war durch viele anschauliche Beispiele aus der forstlichen Praxis und durch die rege Diskussion der zukünftigen Wanderführer kurzweilig und zugleich leerreich. „ Mein Gott, das ist aber ganz schön komplex“ kommentierte eine Teilnehmerin die dargestellten Zusammenhänge von Baumwachstum, Standort und waldbaulichem Vorgehen.

„Man sollte nicht den Anspruch haben, Ihnen die Inhalte eines fünfjährigen Forststudiums an einem Tag vermitteln zu wollen. Vielmehr ist es entscheidend, dass Sie, als Wander- und Naturführer, Ihren Gästen die groben Zusammenhänge zwischen Wald, Natur und Mensch erläutern können, aber auch wissen, warum es sinnvoll ist, Bäume und Holz zu nutzen und warum im Wald häufig bunt angemalte Bäume zu sehen sind und was diese Farben bedeuten“, so Vogel.

Bei der anschließenden nachmittäglichen Exkursion in den Hochspessart wurde dann vor allem das Zusammenspiel zwischen Forstwirtschaft, also dem Nutzen und Schützen des Waldes, an Waldbeständen im ehemaligen Heisterblock am Geierberg anschaulich dargestellt. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den mächtigen Eichen und Buchen in den stillgelegten Klasse-1-Wäldern, aber auch von dem kleinräumigen Zusammenspiel mit den genutzten, zum Teil mit dem Harvester behandelten, Beständen.

Gegen 17 Uhr endete die Veranstaltung, die für alle Beteiligten viel Positives gebracht hat. Die Bayerischen Staatsforsten konnten Ihr forstwirtschaftliches Vorgehen und Ihr Ziele und Erfolge im Waldnaturschutz wichtigen Multiplikatoren weitergeben und die Teilnehmer erhielten Einblicke in eine Naturwissenschaft, die vielen (leider) unbekannt ist.

Für das Bestehen der Prüfung zum Wanderführer wünschen wir den Teilnehmern viel Erfolg und viel Freude bei Ihrer späteren Tätigkeit. 

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Wald im Spessart Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
news-1562 Tue, 06 Mar 2018 12:30:03 +0100 Wildkatze in Nürnberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1562&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f829046e55ac75243800c376a3204882 Auch in diesem Jahr wirbt die Wildkatze wieder für den Frankenwald. Auf der gut besuchten Freizeitmesse  in Nürnberg war sie der „Hingucker“ am Stand des Frankenwald-Tourismusverbandes.

Die Wildkatze steht als seltene Wildtierart für einen ökologisch intakten und strukturreichen Wald und gleichzeitig als scheue Kulturflüchterin für eine naturnahe Landschaft als Rückzugsraum. Damit ist sie wie geschaffen als Symbol für den Frankenwald, fanden die Forstleute des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten. Sie stellten deshalb Ergebnisse ihres „Wildkatzenmonitorings“ in den Dienst der Tourismuswerbung. Auf dem diesjährigen Stand des Frankenwald-Tourismusverbandes präsentierten sie unter dem Titel „Szenen aus dem Wildkatzenwald“ eine Reihe von Videoaufnahmen, die in den letzten Jahren mit Hilfe von Fotofallen im Staatswald entstanden sind.

Gleichzeitig informierten sie über den Stand des Waldumbaus im Frankenwald mit seinem Ziel, klimastabile Mischwälder für künftige Generationen zu schaffen. Passend dazu waren es auch vor allem Familien mit Kindern, die sich für die Videoschau interessierten, die neben der Wildkatze auch andere heimliche Waldbewohner wie Baummarder, Schwarzstorch, Waschbär, Fuchs und auch Rot-, Reh- und Schwarzwild zeigt.

Erwachsene interessierten sich daneben sehr für die Tannensetzlinge, die wie im Vorjahr wieder von den Forstleuten an potentielle Frankenwaldbesucher verschenkt wurden. Zusammen mit forstlichem Informationsmaterial warben sie für mehrere Bäumchen-Pflanzaktionen, die der Tourismusverband im Sommer zusammen mit den Forstbetrieben Nordhalben und Rothenkirchen durchführt. Die kleinen Tannen stammen aus Samen, die vom Forstpflanzgarten Bindlach der Bayerischen Staatsforsten von Alttannen im Frankenwald geerntet wurden. In jedem Jahr werden mehrere zehntausend aus diesem Saatgut in Bindlach angezogene Tannen als Kleinballenpflanzen im Staatswald ausgebracht. Wenn die gemeinsame Rechnung aufgeht, werden auch in diesem Sommer wieder interessierte Erholungssuchende beim Pflanzen dabei sein. Doppelt gut für den Frankenwald – und die Wildkatze.

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1561 Wed, 28 Feb 2018 10:35:41 +0100 Frost im Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1561&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9fd68542d713ee81a68345e737f414e0 Forstbetrieb Fichtelberg nutzt Frostwetter für Holzernte Fichtelberg, 28. Februar 2018 – Die Frostperiode seit einigen Tagen bringt optimale Bedingungen für Waldarbeiten im Fichtelgebirge. Sowohl gut ausgerüstete Forstwirte, als auch Holzerntemaschinen trotzen der Kälte rund um den Ochsenkopf. Dort ernten sie besonders schonend das wertvolle Holz, ohne Schäden an Boden und verbleibenden Waldbäumen zu hinterlassen.

Kalte, klare Luft, -15°C. Der Atem steht mit einer weißen Nebelfahne vor dem Gesicht. Unter den Schuhen knirscht der Schnee. Forstwirt Jörg Trassl stapft mit seiner Kollegin Maria Lichtblau durch den Wald beim Silberhaus. Schwer beladen sind beide mit Motorsägen, Äxten, Keilen. Wenn andere Menschen sich angesichts der Minusgrade zuhause hinter dem Ofen verkriechen, gehen die beiden ihrer gewohnten Arbeit nach. Sie sind als Forstwirte beschäftigt bei den Bayerischen Staatsforsten, sorgen für Wald und Natur, pflanzen den Nachwuchs, fällen Bäume. Das kalte Winterwetter scheint den beiden nichts auszumachen. Gekonnt setzt Jörg Trassl seine Motorsäge an einer markierten Fichte an, schneidet in wenigen Augenblicken den Fallkerb heraus, der dem Baum die Fällrichtung vorgibt. Erneut frisst sich die Säge kreischend ins Holz. Maria Lichtblau treibt mit wuchtigen Axtschlägen zwei Kunststoffkeile in den Fällschnitt. „Achtung – Baum fällt!“ – schon liegt der Baum am Boden. Binnen weniger Minuten sägen die beiden die Äste des Baumes ab, vermessen Länge und Durchmesser. Fertig. Nächster Baum. Immer in Bewegung bleiben, nicht an windexponierter Stelle stehen bleiben, das ist das Rezept, um gut durch den kalten Arbeitstag zu kommen.

„Unsere Mitarbeiter haben für solche Witterungsbedingungen eine gute Ausrüstung.“ versichert Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs in Fichtelberg und verantwortlich für 75 Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten in der Region. „Eine warme Fleece-Jacke, gefütterte Winterhand­schuhe, Funktionsbekleidung, Sicherheitsschuhe mit rutschfesten Sohlen – das sind die Voraussetzungen, um auch im Winter gut und sicher zu arbeiten.“ In unmittelbarer Nähe zum Arbeitsort im Wald steht eine mobile Schutzhütte mit Gasheizung. Dort können sich die Forstmitarbeiter immer wieder aufwärmen. Aber warum lässt der Forstbetrieb bei solchen Minusgraden überhaupt draußen arbeiten? „Bei der derzeitigen Frostlage können wir wertvolles Holz besonders schonend für den Boden und den verbleibenden Baumbestand ernten. Die Rückefahrzeuge, die die Baumstämme zur nächsten Forststraße ziehen, hinterlassen kaum Spuren, andere Bäume werden nicht beschädigt. Das Holz enthält jetzt auch weniger Wasser, ist dadurch unempfindlicher gegenüber Pilzen und Holzschädlingen.“

Szenenwechsel: wenige Kilometer weiter bei Bischofsgrün. Während draußen immer noch klirrende Kälte herrscht, arbeitet Peter Pscherer gut geschützt in der warmen Kabine seines Harvesters. Das achträdrige Forstfahrzeug hat einen langen Kran mit einer Schneidevorrichtung. Damit fällt er Bäume, entastet und vermisst sie und zersägt sie zu vier bis fünf Meter langen Stammteilen. Auch ihm kommt das kalte Wetter zu gute. „Früh ist es manchmal ein Kampf, bis die ausgekühlte Maschine richtig auf Touren kommt. Aber dann läuft es richtig gut. Bei dem hart gefrorenen Boden sinkt das Fahrwerk der Maschine nicht ein. So können wir auch auf Waldflächen arbeiten, in denen wir im Sommer tief im Morast versinken würden.“

Und wie wirkt sich die Kälte auf Zecken, Borkenkäfer und Mücken aus? Erfrieren diese lästigen, schädlichen Krabbeltiere bei solchen Temperaturen? Winfried Pfahler dämpft dazu die Erwartungen: „Trockene Kälte ist für die Insektenwelt eher günstig. Denn deren natürliche Feinde sind Pilze und Bakterien. Die wirken sich in einem milden, feuchten Winter viel stärker auf die Krabbeltiere aus.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1560 Fri, 23 Feb 2018 14:03:21 +0100 Stabübergabe im Forstbetrieb Bad Königshofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1560&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ee40986c988997388d9669e7f95db46 Christoph Fellermeyer geht in Ruhestand, Dr. Sebastian Höllerl übernimmt Leitung

Bad Königshofem, 23. Februar 2018 - Führungswechsel bei den Bayerischen Staatsforsten: Ab 24. Februar übernimmt Dr. Sebastian Höllerl die Leitung des Forstbetriebs Bad Königshofen. Der stellvertretende Referatsleiter für Waldbau, Waldschutz und Bergwald am Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erfüllt sich mit diesem Schritt einen lang gehegten Traum. Dabei ist die neue Aufgabe in Bad Königshofen in doppelter Hinsicht eine Rückkehr in vertraute Gefilde, denn Höllerl kennt die Bayerischen Staatsforsten von seiner Abordnung nach Schliersee in den Jahren 2014-2015, wo er im Leitungsdienst tätig war. Zudem kennt Höllerl die Region von den sprichwörtlichen Kindesbeinen an, denn er ist als Sohn eines Forstoberrats in Unterfranken aufgewachsen.

Seine forstliche Laufbahn begann 1996 mit dem Forststudium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Nach dem Studium und Staatsexamen wurde Höllerl 2003 ins Beamtenverhältnis übernommen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Waldbau an die TU München abgeordnet. Seine Promotion im Jahr 2009 wurde mit dem Thurn-Taxis-Förderpreis für Forstwissenschaft ausgezeichnet. Ab 2013 war Höllerl bei der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, es folgten die Abordnung zu den Bayerischen Staatsforsten in den Jahren 2014 und 2015 und die stellvertretende Referatsleitung am Staatsministerium. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und werde mein Möglichstes tun, um die Arbeit meines Vorgängers fortzuführen“, sagte Höllerl bei der Stabübergabe am heutigen Freitag in Bad Königshofen. Er ist vom Staatsministerium abgeordnet und wird die Leitung des Forstbetriebs zunächst für zwei Jahre übernehmen.

Höllerl wird die Nachfolge von Christoph Fellermeyer antreten, der nach mehr als 40 Dienstjahren in den verdienten Ruhestand geht. Fellermeyer wird einen baumarten- und laubholzreichen Forstbetrieb in einer Region übergeben, die er seit mehr als 25 Jahren waldbaulich mitgeprägt hat. Seine Laufbahn begann Fellermeyer mit dem Studium der Forstwissenschaften an der LMU München, an das sich die erste Stelle am Forstamt Miltenberg anschloss. Es folgten Versetzungen an das Forstministerium nach München und an das Forstamt in Neumarkt, wo er für einige Jahre auch als forstlicher Lehrer an der Landwirtschaftsschule tätig war. 1992 wurde er als Amtsleiter an des damalige Forstamt Ebern in Unterfranken befördert und schließlich 2005 Leiter des Forstbetriebs Bad Königshofen der neugegründeten Bayerischen Staatsforsten. Fellermeyer bleibt auch nach der Pensionierung der Region erhalten: Er wird in seinem Pirschbezirk weiter seinem jagdlichen Hobby nachgehen und dazu beitragen, dass im Forstbetrieb Bad Königshofen auch künftig ausreichend junge Bäume ohne Verbiss groß werden können.

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Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
news-1559 Thu, 22 Feb 2018 10:56:18 +0100 Wertholzsubmission Südostbayern weiter auf Rekordniveau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1559&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb8c94935e753e12e997bae30a99fbd9 Waging am See, 22. Februar 2018 - Zum 21. Mal fand in diesem Jahr die Wertholzsubmission Südostbayern statt, die vom Forstbetrieb Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten und von den Waldbesitzervereinigungen Traunstein und Laufen–Berchtesgaden zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein organisiert wurde.

Die Veranstalter zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis, das beinahe das Rekordniveau des Vorjahres erreichte. Insgesamt 327 Stämme und damit 365 Festmeter hochwertiges Laub- und Nadelstammholz wurden in diesem Winter von privaten Waldbesitzern und regionalen Staatsforstbetrieben auf dem malerischen Submissionsplatz am Waginger See bereitgestellt.

Mit etwa 93 Festmetern war der Forstbetrieb Ruhpolding (Bayerische Staatsforsten) zum wiederholten Male größter Anbieter auf der Submission. Weitere Bereitsteller von Wertholz waren die Waldbesitzervereinigungen Laufen-Berchtesgaden, Traunstein, Wasserburg-Haag, Altötting-Burghausen und Mühldorf, die staatlichen Forstbetriebe aus Freising, Wasserburg am Inn und Berchtesgaden, sowie der städtische Forstbetrieb Traunstein und der private Forstbetrieb Graf zu Toerring-Jettenbach.

Insgesamt 27 Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet und aus den Nachbarstaaten Frankreich und Österreich konnten sich über mindestens einen Zuschlag bei dem schriftlichen Meistgebotstermin (Submission) freuen. Als teuerster Stamm, die sogenannte „Braut“, geht dieses Jahr eine Eiche aus der Wertholzversteigerung hervor. Dieser Eichenstamm wurde von einem privaten Waldbesitzer, durch die Waldbesitzervereinigung Traunstein, bereitgestellt und erzielte einen stolzen Preis von insgesamt 2.434 €. Den Zuschlag für dieses Prachtexemplar (5,00 m Länge, 93 cm im Durchmesser) erhielt ein Sägewerk aus dem Elsass in Frankreich. Für den 3,4 Festmeterf assenden Stamm wurde ein Gebot von 716 €/Festmeter geboten. Der Stamm wird laut Käufer entweder als hochwertiges Furnierholz oder zum Bau von französischen Weinfässern verwendet werden.

Bereits in den Vorjahren zeichnete sich ein stetig steigender Eichenpreis auf der Südostbayern-Submission ab. Die diesjährige deutliche Steigerung der Angebotsmenge auf 131 Festmeter im Vergleich zu den 100 angebotenen Festmeter im Vorjahr setzt damit den Trend nach oben konsequent fort. Damit ist die Eiche die mit Abstand bedeutendste Baumart auf der heurigen Versteigerung. Durchschnittlich erzielte die Eiche aktuell 524 €/Festmeter. Im Vergleich zum Durchschnittspreis vom Vorjahr mit 465 €/Festmeter bedeutet dies eine satte Steigerung des Verkaufserlöses um 13 %. Mit diesen Zahlen untermauert die Baumart Eiche eindrucksvoll ihren Ruf als „Zugpferd“ der Wertholzsubmission in Waging am See.

Gegenüber dem Vorjahr fiel der durchschnittlich gebotene Preis für Eschen-Wertholz erkennbar ab. Wurden im Vorjahr noch 212 €/Festmeter erzielt, beträgt der diesjährige Durchschnittspreis lediglich 188 €/Festmeter. Dieser Rückgang beim durchschnittlichen Erlös wurde sehr wahrscheinlich auch durch ein gewisses „Überangebot“ verursacht, das derzeit bedingt durch das Eschentriebsterben bei dieser Baumart vorliegt. Als Besonderheiten sind in diesem Jahr eher „exotische“ Baumarten wie Eibe, Flatterulme, Zirbe und diverse Obstbäume zu nennen. Ein besonderes Augenmerk wurde dieses Jahr auf das Ergebnis der Flatterulmen gelegt. Die Baumart, die als möglicher Ersatz für die durch das Triebsterben ausfallende Esche gilt, wurde durchschnittlich mit 268 €/Festmeter gewertet. Mit Durchmessern von maximal 37 cm waren die Flatterulmen der Submission noch ein wenig „schmal auf der Brust“. Umso erfreulicher ist der Preis, der bereits in diesen Dimensionen erreicht werden kann.

Beachtlich waren auch die beiden aus dem Bergwald bei Berchtesgaden stammenden Zirbenstämme, die einen durchschnittlichen Preis von 419 €/Festmeter erreichten. Als sehr erfreulich ist heuer das Ergebnis der angebotenen Nussbäume zu bezeichnen. Die 31 aufgelegten Stämme mit insgesamt 18,9 Festmetern wurden im Schnitt für 585 €/Festmeter versteigert. Der teuerste Nussbaumstamm erhielt gar ein Gebot von beachtlichen 920€/Festmeter.

Beim Nadelwertholz war in diesem Jahr die Tanne mit 29 Festmetern noch knapp vor der Lärche mit 28 Festmeter am stärksten vertreten. Der Durchschnittswert fiel mitunter auch auf Grund der angebotenen Qualitäten gegenüber dem Vorjahreswert (223 €/Festmeter) allerdings auf 170 €/Festmeter ab. Auch der mittlere Erlös der Lärchen litt in diesem Jahr offensichtlich qualitätsbedingt und lag mit 223 €/Festmeter deutlich unter dem Vorjahreswert von 267€/Festmeter. Sehr erfreulich ist das diesjährige Ergebnis der Fichte. Rund 21 Festmeter wurden zu einem Durchschnittspreis von 203 €/Festmeter verkauft (Vorjahr 182 €/Festmeter).

Der Durchschnittspreis der Gesamtsubmission liegt in diesem Jahr bei 373 €/Festmeter und damit auf einem ähnlich hohem Niveau wie 2017, als im Schnitt 384 €/Festmeter erzielt wurden. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch, dass der diesjährige Wert im Gegensatz zum Vorjahr ohne einen Riegelahorn erreicht wurde (teuerster Stamm und „Braut“ des Vorjahresmit insg. 14.847 € (!) war ein „geriegelter“ Ahorn). Das spricht für die qualitativ hochwertigen Wertholzstämme, die auch in diesem Jahr auf der Submission den Käufern angeboten werden konnten.

Im Anschluss an die Ergebnispräsentation im Kursaal führen Christian Thaler und Anton Ernst, beide Förster des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein, sowie die Forstanwärter Julia List und Johannes Erben mit fachmännischen Erläuterungen zu den interessantesten Stämmen der Submission über den Wertholzplatz. Die Wertholzsubmission Südostbayern ist ein Paradebeispiel für das gemeinsame Engagement von privaten und kommunalen Waldbesitzern, Waldbesitzervereinigungen, Bayerischen Staatsforsten sowie der Forstverwaltung in Traunstein. Durch enge Zusammenarbeit wird Jahr für Jahr eine beispielhafte Veranstaltung für die Präsentation und den Verkauf von hochwertigen Hölzern organisiert und durchgeführt. Auch dieses Jahr verdeutlicht das Ergebnis einmal mehr, dass sich die gemeinsamen Mühen lohnen und die Kooperation hochwertige Früchte trägt.

Die detaillierten Ergebnisse

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Nachrichten Forstbetrieb Ruhpolding
news-1558 Thu, 22 Feb 2018 09:14:21 +0100 PEFC und SDW präsentieren Lehrmaterial über nachhaltige Waldnut-zung und Zertifizierung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1558&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f370278cea158392a16ba4ec97b171ed Vorstellung der neuen Bildungseinheit „Mit den Wäldern um die Welt“ auf der didacta in Hannover / Publikation für die Sekundarstufe kann kostenfrei bestellt werden  

Stuttgart / Hannover, 22 Februar 2018 - Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern in der Sekundarstufe detaillierte Informationen über Wälder im Kontext von Klima, Wirtschaft, Artenschutz und Nachhaltigkeit vermitteln möchten, können nun auf neues Lehrmaterial zurückgreifen. PEFC Deutschland und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) präsentierten am 20.02.2018 auf der didacta in Hannover, Europas größter Fachmesse für Bildungswirtschaft, die gemeinsam entwickelte Bildungseinheit „Mit den Wäldern um die Welt“. Schwerpunkt der Materialien bilden die Themen „nachhaltige Waldnutzung“ und „Waldzertifizierung“, deren Bedeutung am Beispiel des Zertifizierungssystems PEFC erläutert werden.

Die erstellten Materialien orientieren sich an aktuellen didaktischen Standards und können fächerübergreifend eingesetzt werden. Relevante Daten und weiterführende Informationen zu den Bereichen Geografie, Wirtschaft, Bevölkerung sowie ergänzende Interviews, Zeitungsartikel und Bilder zeigen die Rahmenbedingungen und Herausforderungen für den Wald und die Menschen vor Ort auf. Praxisbeispiele und Projektaufgaben wie Rollenspiele oder Produktrecherchen, die von den Schülerinnen und Schülern eigenständig bearbeitet werden können, vermitteln den Zusammenhang zwischen dem eigenen Konsum und dem Schutz unserer Wälder.

Die Publikation ist nach dem 2014 vorgestellten PEFC-Waldposter (https://pefc.de/waldposter) bereits das zweite Lehrangebot, das in Zusammenarbeit mit der SDW für Schülerinnen und Schüler entwickelt wurde. Die SDW ist in Deutschland einer der führenden Anbieter von Lehrmaterialien im Bereich Waldpädagogik und waldrelevanten Unterrichtsstoffen für die Primar- und Sekundarstufe.

Die nun vorgestellte Bildungseinheit ist in Kürze für Lehrerinnen und Lehrer kostenfrei bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald oder PEFC Deutschland zu beziehen (Vorbestellungen werden gerne angenommen).

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Nachrichten
news-1557 Tue, 20 Feb 2018 11:33:21 +0100 Winterausflug-Tipp zu den Steinadlern im Hintersteiner Tal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1557&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1601c5457781271933059e27e743ae7d Hinterstein, 20. Februar 2018 - „Die Region um das Giebelhaus im Hintersteiner Tal bietet eine der besten Gelegenheiten im Bayerischen Alpenraum, Steinadler live zu erleben“, so Jann Oetting, Forstbetriebsleiter von Sonthofen bei den Bayerischen Staatsforsten. Gerade auch jetzt im Winter. Denn dann werden die Jungvögel des Vorjahres noch im Elternrevier geduldet, weshalb man diese alleine oder auch zusammen mit den Elternvögeln an klaren, sonnigen Tagen in den Aufwinden von sonnenbeschienenen Bergflanken kreisen sehen kann.  

Wer ein Fernglas mitbringt, kann die Vögel besonders gut beobachten – am Himmel entdecken lassen sich die großen Vögel aber auch ganz gut mit bloßen Augen. „Die Jungvögel lassen sich dabei an den weißen Feldern an den Flügelunterseiten und der weißen Stoßunterseite gut von den komplett dunkelbraunen Elternvögeln unterscheiden“, so Henning Werth, der zuständige Gebietsbetreuer vom Landesbund für Vogelschutz. Jetzt im Februar beginnt aber auch schon wieder die Balz der Elternvögel, die mit spektakulären Flugspielen und Girlandenflügen ihre lebenslange Verbindung verfestigen. Mit etwas Glück und Aufmerksamkeit lässt sich auch dies beobachten. Im Rahmen der Balz fliegen die Tiere auf Horste an. Sie tragen dann abgestorbene Zweige ein und bauen am Horst. Ab spätestens März müssen die beiden Jungvögel, die 2017 ausgeflogen sind, das elterliche Revier am Giebel verlassen. Sie müssen sich dann die nächsten 4-5 Jahre bis zur Geschlechtsreife aus eigener Kraft durchschlagen. „Wohin es die jungen Adler dann verschlägt, wird spannend!“ ist Forstbetriebsleiter Oetting neugierig.

Das Giebelhaus ist sehr gut zu erreichen mit dem öffentlichen Nahverkehr. Am Giebelhaus gibt es eine Steinadler-Informationsstelle, eingerichtet vom Landesbund für Vogelschutz in einer Forsthütte der Bayerischen Staatsforsten. Witterungsabhängig öffnet sie erst ab April. Vom Giebelhaus kann man in gut einer Stunde durch den Bergwald der Bayerischen Staatsforsten zur bewirteten Schwarzenberghütte ins sogenannte „Paradies“ hinaufwandern. „Der weite Ausblick dort oben eignet sich besonders gut zur Adlerbeobachtung“, so Staatswald-Berufsjäger Arno Bletzinger, der das Gebiet bejagt. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf der Sonnenterasse der Hütte kann man mit eigenen oder an der Hütte gemieteten Schlitten wieder ins Tal hinab rodeln. Man kann aber auch einfach nur unten im Tal rund um das ebenfalls bewirtete Giebelhaus wandern, oder auch zurück Richtung Hinterstein, wobei man jederzeit wieder in einen der Busse nach Hinterstein zusteigen kann. „Auch dies ist landschaftlich sehr reizvoll und bietet bei offenen Augen gute Gelegenheit zur Adlerbeobachtung“, so Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Wer ganz viel Glück hat, kann neben Steinadlern sogar noch Bartgeier beobachten, die hin und wieder im Luftraum der Allgäuer Hochalpen anzutreffen sind. Nochmal Henning Werth: „Dieser sehr seltene europäische Geier ist mit einer Spannweite von bis zu 2,9 m deutlich größer als Steinadler. Beobachtungen von Geiern sollten dokumentiert werden möglichst mit Foto.“  

Busfahrplan Hintersteiner Tal: www.wechs.net/busverkehr/ 

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1556 Fri, 16 Feb 2018 09:50:00 +0100 Der Natur ein Stück zurückgeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1556&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d7cbb04b63656b2c71064d67df524fbb Bayerische Staatsforsten fällten Alteiche aus Verkehrssicherungsgründen

Rieden, 16. Februar 2018 - Aus Verkehrssicherungsgründen musste letzte Woche eine starke Eiche in Palkering im Hirschwald gefällt werden. Schon seit Monaten begutachtete der zuständige Taubenbacher Staatswaldrevierleiter Hubert Hecht die anmutige starke Eiche am Wegesrand zum ehemaligen Reviersitz Palkering nach jedem Sturm und Starkregen. Die Eiche barg drei Sicherheitsrisiken in sich. Durch die steilen Astansätze mit bis zu 15 Meter langen Ästen waren äußerlich schon beidseits Sollbruchstellen bis zum Stammfuß erkennbar. Zudem war auch eine beginnende Fäule im Stamm zu sehen. Die Eiche drohte sich zu spalten. Das Gefahrenpotential, dass bei einem Sturm ein Ast durch die vorgegebene Längssollbruchstelle abbricht, wurde zunehmend größer. Da der Baum an einem vielbewanderten Forstweg steht und Spaziergänger durch einen herabstürzenden Ast schwerste bis tödliche Verletzungen erleiden können, fiel für die Bayerischen Staatsforsten schweren Herzens die Entscheidung für die Fällung.

Hecht beriet sich zuvor noch mit Forstbetriebsleiter Thomas Verron und zur technischen Begutachtung mit Forstwirtschaftsmeister Martin Lehmeier, die zu gleicher Entscheidung kamen. Einem Förster fällt es bestimmt nicht leicht, so einen imposanten Baum fällen zu lassen. Man steht schon ehrfürchtig und demütig vor so einer alten dicken Eiche. Mit rund 170 Jahren hat sie zwei Menschengenerationen erlebt und könnte von vielen Ereignissen in Palkering erzählen.

Im Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten werden solch alte dicke Laubbäume prinzipiell als Methusaleme geschützt. In diesem Fall gehen aber die Verkehrssicherungspflicht und die Sorge für Leib und Leben der Spaziergänger vor. Glücklicherweise stehen weitere zahlreiche alte Eichen und Buchen im Revier, die der Natur überlassen werden. Generationen von Förstern hielten ihre schützende Hand über sie und werden es weiter tun. Bei der Fällung der alten Eiche wurde zuerst die Forststraße ordnungsgemäß gesperrt. Um die Gefahr für die fällenden Mitarbeiter zu entschärfen, brach ein Rückezug die dürren Äste sicher herunter, dann wurde der Stamm mit einer Stammpresse gegen Aufplatzen gesichert und der Baum in 6 Meter Höhe mit einer Seilwinde angehängt. Rückezugfahrer Robert Ried stellte sich mit seiner Maschine in 80 Meter Entfernung auf und wartete auf das Signal der Forstwirtschaftsmeister Jonas Hofmann und Michael Fischer, ihn mit und nach dem Fällschnitt umzuziehen.

Hechts Idee war es, den Baumstock in 70 cm Höhe abzuschneiden und den Hauptstamm dahinter gesichert in einer gegrabenen Mulde zu lagern. Künftige Besucher des Naturparks Hirschwald, Kindergarten- und Schulkinder, die von Amts- und Privatwaldförster Anton Preischl hier des Öfteren geführt werden, haben somit die Gelegenheit sich auf den Stock und Stamm zu setzen, Brotzeit zu machen, die Jahrringe der alten Eiche zu zählen und den Baum am Geruch zu erkennen. Von hier aus hat man auch eine schöne Aussicht auf die Wiesenlandschaft Palkerings mit ihren Streuobstbäumen.

Etwa 8 Kubikmeter Holz verbleiben so der Natur inclusive Grün- und Dürräste. Sie werden künftiger Lebensraum für Moose, Flechten, Pilze und Insekten werden. Es wird Jahrzehnte dauern, bis der Stamm verrottet. Mit etwas Glück siedelt sich auch dort der seltene Hirschkäfer an, der altes Eichenholz als Brutraum benötigt. Der Eichenmulm in der späteren Zersetzungsphase bietet auch zahlreichen anderen seltenen Käferarten einen Lebensraum. Somit ließ sich aus der notwendigen Verkehrssicherungsaktion heraus immerhin noch eine künftige Symbiose für Mensch und Natur gestalten.

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Nachrichten Forstbetrieb Burglengenfeld
news-1555 Fri, 16 Feb 2018 08:35:41 +0100 Forstbetrieb Berchtesgaden beteiligt sich an der Chiemgau Trophy http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1555&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78309a04729ed859198c8b8a3ead916e Berchtesgaden, 16. Februar 2018 - Bei der 4. Auflage der Chiemgau Trophy Ende Januar nahmen unter den fast 800 Teilnehmern auch vier Beschäftigte des Forstbetriebes Berchtesgaden teil. Beim beliebten Langlaufevent, dessen Strecke von Inzell über Ruhpolding bis nach Reit im Winkl führt, steht das Erlebnis und die gemeinsame sportliche Betätigung im Vordergrund.

Als Forstbetrieb Berchtesgaden freuen wir uns natürlich sehr dass sich unsere Mitarbeiter in Ihrer Freizeit aktiv für ihre Gesundheit einbringen und dabei die Bayerischen Staatsforsten so positiv nach außen vertreten.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1554 Wed, 14 Feb 2018 13:12:15 +0100 Naturschutzkonzept vor Ort erklärt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1554&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd97f15be26733d17f52970131a8e6e9 Betriebsleiter Florian Vogel und Revierleiter Matthias Harth konnten Anfang Februar 30 Waldbesucher bei einem Waldspaziergang im Revier Altenbuch im Forstbetrieb Rothenbuch über das Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten informieren. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären.

Neben den rund 1.300 Hektar Klasse-1-Wäldern, die im Spessart dauerhaft aus der Nutzung genommen sind, reichert der Forstbetrieb auf weiteren ca. 4.000 Hektar (Klasse-2- und Klasse-3-Wälder mit quantitativen Totholzziel) aktiv Totholz an. Holz, das häufig von Rechtlern sehr begehrt wird aber auch einer Vielzahl von xylobionten Arten Lebensraum bietet. Darunter sind einige Arten, die in vielen Gegenden Bayerns schon lange ausgestorben sind. Mit einem durchschnittlichen Todholzvorrat von knapp 20 m3 liegt der Forstbetrieb weit über dem Mittel Bayerns. Vogel wies bei der Führung auf die einzigartige naturräumliche Ausstattung des Hochspessarts und den beispielhaften Charakter der Staatswaldflächen rings um Rothenbuch hin. „Das ist ein Beispiel von gelungener Integration von Waldwirtschaft und Naturschutz, dass seinesgleichen sucht“, so Vogel.

Nach drei Stunden mit oft lebhaft geführter Diskussion konnte die Veranstaltung erfolgreich mit sehr viel positiver Resonanz und unter dem Applaus der Besucher beendet werden.

Der Forstbetrieb wird im Jahresverlauf weitere ähnliche Veranstaltungen anbieten, die in den jeweiligen Gemeindeblättern rechtzeitig angekündigt werden.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Naturschutz Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
news-1553 Wed, 14 Feb 2018 08:11:06 +0100 Bayerische Förster auf den Spuren der Biathlon-Weltmeister http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1553&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52a092797bb42dc1ee8f0a7b9e24e531 Regensburg, Februar 2018 - Eine zwanzigköpfige bayerische Mannschaft machte sich Ende Januar auf den Weg nach Südtirol, um an der Jubiläumsveranstaltung der „Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe (EFNS)“ teilzunehmen. Bereits zum 50. Mal wurden die Wettkämpfe im Forstbiathlon ausgetragen. Für eine einmalige Stimmung sorgten über 1200 Teilnehmer im Weltcupstadion von Antholz.

An dem Ort, wo eine Woche zuvor noch die Biathlon Weltcupathleten um die Plätze kämpften, gastierten nun Forstfrauen und -männer aus ganz Europa. Das Antholzer Tal bot eine Woche lang eine traumhafte Kulisse für sportliche Wettkämpfe, den fachlichen Austausch und das Treffen alter und neuer Freunde. Trotz aller sportlichen Anstrengung zauberte das einzigartige Erlebnis und die Atmosphäre den Teilnehmern stets ein Lächeln ins Gesicht.

Beim Jubiläumslauf am Dienstag über 30 oder 50 Kilometer genossen die Teilnehmer das herrliche Panorama der Dolomiten ohne Zeitnahme. Zusätzlich wies auf den Strecken der Tour de Ski zwischen Cortina d’Ampezzo und Toblach auf jedem Kilometer ein Holzschild auf die Wettkampforte der vergangenen 50 Jahre hin.

Der Auftakt in die Wettkämpfe war das Rennen in Freier Technik. Nachdem am Mittwochvormittag noch Probeschüsse abgegeben wurden, ging es ab Mittag auf die Wettkampfstrecke. Die Jugendlichen und Damen legten zweimal eine Runde von 2,7 Kilometer zurück. Für die Herren standen insgesamt 10 Kilometer auf dem Programm. Nach der ersten Runde galt es einen Stopp am Schießstand einzulegen. Mit einem Biathlon-Kleinkalibergewehr mussten 5 Schuss auf die 50 Meter entfernten Scheiben abgegeben werden. Dazu wurde stehend angestrichen auf die 11,5 cm große Scheiben geschossen. Für nicht getroffene Scheiben musste jeweils eine 150 Meter lange Strafrunde absolviert werden. Besonders glänzen konnten in diesem Rennen Ferdl Bär (Allgäu) und Karlheinz Bredl (Bayer. Wald), die sich in ihrer Altersklasse den Sieg sicherten.

Am Donnerstag folgte das Rennen in der Klassischen Technik. Auf den gleichen Strecken wurde erneut um die Plätze gekämpft, wobei stets der Spaß im Vordergrund steht und nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ gestartet wird. In Klassischer Technik konnte erneut Ferdl Bär mit einem dritten Platz überzeugen.

Einen fulminanten sportlichen Abschluss bildeten die Staffelwettkämpfe am Freitag. Insgesamt standen 250 Staffeln an dem Start. Damenstaffeln bestehen jeweils aus drei Läuferinnen, wobei die erste Läuferin in der klassischen Technik starten muss. Die Herren treten mit vier Läufern an, zwei in Klassischer und zwei in Freier Technik. Von den insgesamt fünf Bayerischen Staffeln wurde unter anderem ein 4. Platz in der Wertung über 50 Jahre und ein 22. Platz in der Klasse unter 50 Jahre erreicht.

Neben den sportlichen Herausforderungen stand wie immer auch die fachliche und kulturelle Präsentation des Gastgebers auf dem Programm. Auf verschiedenen Exkursionen konnte man am Anfang der Woche einen Einblick in die Südtiroler Forstwelt erlangen. Weitere Exkursionen konzentrierten sich auf holzverarbeitende Betriebe, eine Schaukäserei und das Südtiroler Archäologiemuseum. Förster und Unternehmer Erwin Thoma zeigte bei einem interessanten Abendvortrag einen Blick auf die Wälder sowie die Verarbeitung und Bedeutung des Holzes.

Den Abschluss der Jubiläumswoche bildete die feierliche Siegerehrung am Freitagabend. Mit dem Ende der 50. Ausgabe fiel zugleich der Startschuss für das nächste Jahr. Im Jahr 2019 gastieren die Wettkämpfe das erste Mal im Bayerischen Wald. Die Veranstaltung wird vom 10. bis 16. Februar 2019 ausgetragen. Hierfür erfolgte die feierliche Übergabe der EFNS-Fahne an die bayerische Delegation mit dem OK-Präsidenten Herbert Unnasch, seinem Stellvertreter Hermann Kastl und bayerischen Sportlern.

Den Organisatoren ist bewusst, dass nach den großartigen Wettkämpfen in Antholz nun gewaltige Aufgaben auf sie warten. Trotzdem freuen sie sich, eine große EFNS-Familie im Aberland zwischen Zwiesel, Bodenmais und Bayerisch Eisenstein begrüßen zu dürfen.

Bayern und besonders die Region Bayerischer Wald wird sich von seiner schönsten Seite zeigen. Ein erfahrenes Team um Wettkampfleiter Sepp Schneider garantiert auch eine internationale sportliche Präsentation, so dass man neben tatkräftiger Unterstützung auch mit vielen Teilnehmern insbesondere aus Bayern und ganz Europa rechnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.efns2019.de/ und https://www.efns.eu/ 

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Nachrichten
news-1552 Mon, 12 Feb 2018 14:16:43 +0100 Schutzwald im südlichen Oberallgäu in guten Händen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1552&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85fdf9779335f28080eff575ccbaa06b Sonthofen, 09. Februar 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften im Landkreis Oberallgäu zwischen Oberstaufen im Westen und Bad Hindelang im Osten ca. 13.000 ha Gebirgswald im Eigentum des Freistaat Bayern. Fast die Hälfte davon, rund 6.000 ha, sind Schutzwald.  

Was unterscheidet den Schutzwald vom normalen Wald? „Dauerhaft als Schutzwald ausgewiesen ist Wald in den Hochlagen ab 1.500 Meter Höhe und in exponierten Kammlagen. Des weiteren Wald auf Standorten, die stark erosionsgefährdet sind oder zur Verkarstung neigen. Auch Wald, der vor Lawinen, Steinschlägen, Erdrutschungen, Hochwasser und ähnlichen Naturgefahren schützt, ist Schutzwald. Und von „Objektschutzwald“ spricht man, wenn Siedlungen, Straßen oder Bahnlinien direkt darunter liegen“, erklärt Jann Oetting, der für den Staatsforstbetrieb Sonthofen verantwortlich ist. Damit dieser Wald seine Schutzfunktionen erfüllen kann, sollte er stabil sein. Optimal sind ungleichaltrige, strukturierte Bergmischwälder aus Fichte, Tanne, Buche und Bergahorn. Der Nadelholzanteil sollte bei 50 bis 60 Prozent liegen.  

Reiner Ruf, der als Revierleiter den östlichen Teil dieser Wälder betreut, verdeutlicht: „Die Witterung der letzten Wochen hat den Schutzwald auf eine harte Probe gestellt: In unserer Region gab es sehr viel Regen in den unteren Lagen und massivem Schneefall ab 1.100 Meter Höhe. Der Wald puffert einerseits die Abflussmenge des Oberflächenwassers ab und sorgt mit seinem Kronendach für eine Strukturierung der Schneedecke. Das verhindert Lawinen, weil der Schneedeckenaufbau unregelmäßiger ist.“ Andererseits machen die starken Schneefälle, vor allem der Nassschnee dem Schutzwald zu schaffen: Aufgrund des Nassschnees und der bis auf den Grund stark durchfeuchteten Schneedecke kommt es sogar in den Waldbeständen zu Schneegleiten und Bildung von Waldlawinen. Dieses Phänomen hat in den letzten Jahren zugenommen. Zudem hat der viele schwere Schnee vor allem in jüngeren Wäldern Bäume gebrochen und umgedrückt. Dort können im Frühsommer Brutstätte des Borkenkäfers entstehen.  

Der Forstbetrieb Sonthofen setzt alles daran, die staatlichen Schutzwälder im südlichen Oberallgäu zu stabilisieren. So werden in den Fichten-dominierten Beständen junge Mischbäume gepflanzt - vor allem Tannen. Durch eine konsequente Jagd mit angepassten Wildbeständen sollen diese Pflanzungen auch aufwachsen können. Die Jagd kommt auch der natürlichen Ansamung von Tanne, Buche und Bergahorn zu Gute. In Jungwuchsbeständen wird durch Pflegeeingriffe die richtige Mischung zwischen Nadel- und Laubholz herausgearbeitet. In den älteren Wäldern wird durchforstet oder vorsichtig aufgelichtet, damit ein stabilerer Wald entsteht und sich junge Bäume ansamen können. „Für diese besonderen Aufwendungen im Schutzwald werden die Bayerischen Staatsforsten finanziell von der Forstverwaltung im Rahmen der Schutzwaldpflege und Schutzwaldsanierung unterstützt. Darüber sind wir sehr dankbar und auch überzeugt, dass das Geld gut investiert ist!“, freut sich Forstbetriebsleiter Oetting.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1551 Mon, 05 Feb 2018 16:44:40 +0100 Verkehrssicherung aufgrund des Eschentriebsterbens entlang der Obersalzbergstraße http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1551&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c5a1d95606f20614bff8044d4f3f4b5d Berchtesgaden, 5. Februar 2018 – Auf Grund des Eschentriebsterbens müssen die Bayerischen Staatsforsten entlang der Obersalzbergstraße B 319 zwischen Schießstättbrücke und Abzweigung Waltenbergerstraße umfangreiche Baumfällarbeiten durchführen.

Beim Eschentriebsterben handelt es sich um eine Pilzerkrankung, in dessen Folge auch die Wurzeln zerstört werden. Betroffene Bäume fallen zum Teil unkontrolliert um und gefährden die Verkehrsteilnehmer. Die potenziell gefährlichen Eschen müssen daher im Straßenbereich entfernt werden.

Um die Verkehrssicherheit der vielbefahrenen B 319 wieder herzustellen, müssen im Zeitraum vom 14.02.2018 bis 20.02.2018 auf einem Teilstück von 650 m etwa 400 geschädigte Eschen entfernt werden. Damit der Verkehr nur so kurz als möglich behindert wird, ist eine Vollsperrung unumgänglich.

Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken im Sperrbereich ist immer möglich. Der Ortsteil Obersalzberg ist in der Zeit durch eine beschilderte Umleitungsstrecke über Unterau-Oberau erreichbar.

Das Skigebiet Gutshof sowie die Wintersportschule Berchtesgaden und das Dokumentationszentrum sind ebenfalls über die Umleitung erreichbar.

Die Bayerischen Staatsforsten führen die mit dem AELF Traunstein abgestimmte Verkehrssicherung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Straßenbauamt durch.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1550 Mon, 05 Feb 2018 16:26:14 +0100 Bayerische Staatsforsten investieren in den Klimawandel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1550&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9fe5113410bd091303b2123e7d198d2 Neuer Waldwirtschafts-Plan für den Forstbetrieb Burglengenfeld in Kraft

Burglengenfeld, 05. Februar 2018 – Burglengenfeld. „Nachhaltig Wirtschaften“, so präsentieren sich die Bayerischen Staatsforsten in ihrem Logo. Nach mehr als 10 Jahren erfolgreichen Handelns Grund genug, im Forstbetrieb Burglengenfeld einmal wieder nach dem Rechten zu sehen. Nach zweijährigen Außenarbeiten und deren Auswertung ist ein neuer Wirtschaftsplan in Kraft gesetzt, nach dem Forstbetriebsleiter Thomas Verron und seine Dame und Herren Revierleiter den bayerischen Staatswald weiter zu behandeln haben, und das nachhaltig in Holzeinschlag, Pflege, Bestandsbegründung und Naturschutz.

Die Größenordnung des Holzeinschlags ist mit rund 140.000 Kubikmetern gleich geblieben, somit ein nachhaltiges Wirtschaften in der Vergangenheit bescheinigt. Bei weiter infolge Klimaerwärmung und Bodenverbesserung steigenden Zuwächsen ist auch der Durchschnittsvorrat an Holz unverändert. Dafür hat man in Zeiten des Waldumbaus in Richtung Klimawandel auf die hiesigen nahezu reinen Nadelholzwälder mit jährlich 95 Hektar eine kräftige Schippe an zu pflanzenden Mischbaumarten aufgelegt. Tanne, Buche, Eiche und Douglasie sind die künftig klimatoleranten Eckpfeiler. Das bedeutet, weiterhin auf einen waldverträglichen Wildstand zu achten, um den Steuerzahler nicht mit teuren Schutzmaßnahmen zu belasten. Ebenso ist ein reichhaltiges Pflegeprogramm von Nöten, um die Mischbaumarten in ihrer Konkurrenz zu sichern. „Ein insgesamt reichlich gesteigertes Arbeitsvolumen zur Zukunftssicherung“, wie Verron feststellt.

Wie lief die Planerstellung ab? Im Kalenderjahr 2015 wurde mittels einer systematischen Inventur die gesamte Betriebsfläche einer Begutachtung unterzogen. Aufnahmen an über 4.500 Stichprobenpunkten untersuchten die Waldbestände. Zu Baumarten-verteilung und -struktur, deren Entwicklung hinsichtlich Vorrat und Zuwachs, zu Vorausverjüngung aus Pflanzung und Naturverjüngung, zu Bestandsschäden und zur Naturschutzrelevanz gab es objektiv gemessene klare Antworten. Auf dieser Datenbasis wurde im Kalenderjahr 2016 die gesamte Waldfläche von Forsteinrichtern begangen und für die nächsten 10 Jahre beplant. Wie sollen sich die Waldbestände weiter entwickeln und all ihren Ansprüchen aus Klimaänderung, gesellschaftlichen und naturschutzfachlichen Aspekten gerecht werden? Inzwischen sind alle Waldbestandsplanungen abgeschlossen, das „Operat“, wie sich das abschließende Planungswerk nennt, vom verantwortlichen Forsteinrichter Manfred Schopf gefertigt, von Bereichsleiter Walter Faltl und den Vorständen Martin Neumeyer und Reinhardt Neft in Regensburg abgesegnet und an Verron zum Vollzug ausgehändigt.

Eine solche Forsteinrichtung gibt es rund alle 10 Jahre. Dem Forstbetrieb konnte Nachhaltigkeit bescheinigt werden. Trotz aller zurückliegenden Nutzungen sowie Sturmwurf-, Schneebruch- und Borkenkäferereignisse ist der durchschnittliche Holzvorrat auf einem hohen Niveau gleichgeblieben. Biotopbaum- und Totholzvorräte haben sich durch konsequentes Handeln aufgebaut. Die Zuwachsverhältnisse haben weiter zugelegt. Dieses konnte aus großteils permanenten Stichproben, das heißt den exakt selben Stichprobenpunkten mit denselben Bäumen, direkt vergleichend errechnet werden. Damals gemessene Bäume sind heute dicker und höher, genutzte sind verschwunden, abgestorbene als Totholz noch vorhanden oder abgegangen. Über diesen Vergleich lassen sich exakte Entwicklungen nachvollziehen. So hat sich an der Baumartenzusammensetzung nur in der nachwachsenden Waldgeneration etwas gewandelt. Die vermehrten Laubholzpflanzungen schlagen sprichwörtlich zu Buche. Der Holzeinschlag kann aus diesen Gründen auf einem nur leicht gesenkten Niveau weiterlaufen. Dicke und alte Bäume können getrost entnommen werden, um den nachwachsenden Licht und damit bessere Wuchsbedingungen zu geben. Ziel ist es, einen dem Klimawandel trotzenden Mischwald aus möglichst vielen Baumarten anzustreben. Dazu kann auch die klimatolerante Baumart Douglasie ihren Beitrag leisten. Dauerwaldartig stabile und gestufte Bestandsstrukturen sollen das Schadrisiko hinsichtlich Sturm und Borkenkäfer minimieren.

Vielfalt auf engem Raum zeichnet die Betriebsflächen um Burglengenfeld aus. Von der dominierenden Buche im Jura des Naabtals um Pielenhofen, über die Nassstandorte in den Lohen östlich Teublitz und die tannenreichen Mischbestände des Bayerischen Waldes im Regental bis hin zur Kiefer auf den ärmeren Sanden des oberpfälzer Beckenlandes um Schwandorf, alle waldbaulichen Varianten galt es vor Ort zu diskutieren und die entsprechenden Planungsvarianten festzulegen. Hierauf basieren die detaillierten Forsteinrichtungsbegänge mit konkreten bestandsweisen Planungen. Diese werden dann von den Revierleitern mit Holzeinschlägen und Neuanpflanzungen so umgesetzt. Schließlich will man nachhaltig wirtschaftend in allen Belangen bleiben.

Die zu bewirtschaftenden Staatswaldflächen des Forstbetriebs Burglengenfeld erstrecken sich mit rund 21.000 Hektar über drei Landkreise von Nabburg bis Regensburg und von Kastl südwestlich Amberg bis nach Nittenau. 10 Revierleiter und  Revierleiterinnen tragen in diesem Raum Verantwortung für den Natur- und Lebensraum Wald, stellen für die Bevölkerung einen erholsamen Wald zur Verfügung und sorgen für eine nachhaltige und standortsgerechte Waldbewirtschaftung. Hierbei gilt es allen an den Wald gestellten Anforderungen gerecht zu werden und vor allem Vorsorge mit einem dem Klimawandel Rechnung tragenden Waldumbau zu betreiben. Dies ist im durch die mittelalterliche Eisenindustrie zum Nadelholzwald gewandelten oberpfälzer Raum eine Mammutaufgabe. Gerade im letzten Jahrzehnt konnte die gute Ertragslage der Bayerischen Staatsforsten für diese notwendigen Investitionen genutzt werden. Mit Tatkraft werde man sich weiter den gesellschaftlichen Erwartungen stellen. Diese liegen vor allem in der Balance von Naturraumverantwortung für die schützenswerten Besonderheiten, in der Gestaltung eines attraktiven Erholungsraumes bis hin zum richtigen Maß der naturnahen Waldbewirtschaftung. Dies gilt insbesondere für den Raum des Naturparks Hirschwald. Transparentes Handeln soll dabei das Vertrauen zu den Bayerischen Staatsforsten weiter stärken. Schließlich stehen diese für Nachhaltigkeit in allen den Staatswald betreffenden Facetten.

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1549 Wed, 31 Jan 2018 13:46:24 +0100 PEFC-Waldhauptstadt 2018: Große Auszeichnung für Heidelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1549&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c32d2fb6fccc560c907f1e8e6cd40a9b Pressemitteilung PEFC

Offizielle Urkundenübergabe an Heidelbergs Bürgermeister Wolfgang Erichson / Delegation aus der PEFC-Waldhauptstadt 2017, Brilon im Sauerland, übergibt Staffelstab  

Stuttgart / Heidelberg, 31. Januar 2018 - Staffelstabübergabe geglückt - eine Delegation aus der PEFC-Waldhauptstadt 2017, Brilon im Sauerland, hat den Titel "Waldhauptstadt" am 30.01.2018 offiziell an die neue PEFC-Waldhauptstadt Heidelberg weitergereicht. Brilons Bürgermeister Dr. Christoph Bartsch war mit dem Leiter des Briloner Stadtforstes, Dr. Gerrit Bub, dazu eigens nach Heidelberg gereist. Im Gepäck hatte er neben guten Wünschen auch einen echten Staffelstab aus Buchenholz, den er an Heidelbergs Bürgermeister Wolfgang Erichson überreichte. Im Nachgang übergab Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland, die Urkunde an Dr. Ernst Baader, Leiter des Landschafts- und Forstamtes in Heidelberg, und Florian Haensel, Leiter der Abteilung Forst.

„Ich gratuliere der Stadt Heidelberg zu einer mustergültigen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung. In besonderem Maße engagieren sich die Forstleute hier vor Ort, den Stadtwald für Heidelbergs Bürgerinnen und Bürger zu einem exzellenten Erholungsort zu machen. Der heute verliehene Titel „PEFC-Waldhauptstadt 2018“ unterstreicht den Vorbildcharakter und macht diese wertvolle Arbeit bundesweit sichtbar“, so PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers.

Bürgermeister Wolfgang Erichson freute sich sichtlich über die Auszeichnung und betonte: „Die Auszeichnung Heidelbergs zur PEFC-Waldhauptstadt 2018 freut mich insbesondere deshalb, weil hierdurch die nachhaltige, umsichtige und vor allem erfolgreiche Arbeit heutiger und ehemaliger Mitarbeiter des Heidelberger Forstamtes von externer Seite offiziell gewürdigt wird."

Bei einer anschließenden Exkursion im Stadtwald erfuhren die Gäste mehr über die Forstwirtschaft in einem Erholungs- und Kulturraum am Beispiel des Heiligenbergs und über die nachhaltige Waldbewirtschaftung – inklusive des Besuches einer abgeschlossenen Holzerntemaßnahme in einem archäologisch bedeutsamen Waldgebiet. Hier konnte anschaulich gezeigt werden, was die PEFC-Zertifizierung in der Praxis bedeutet: Die Stadt Heidelberg legt besonderen Wert auf stabile und strukturreiche Waldbestände; außerdem gelten strenge Regeln beim Einsatz von Forstmaschinen zum Schutz des Waldbodens, und die Arbeitssicherheit der Waldarbeiter hat höchste Priorität.

Die gestrige Urkunden- und Staffelstabübergabe war zugleich der Start in das Heidelberger Aktionsjahr. Geplant ist unter anderem eine mehrteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Beschäftigten. Ziel ist es, der Öffentlichkeit die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Stadt Heidelberg näherzubringen. Zudem stiftet PEFC neben dem Titel 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC“ von den Heidelbergerinnen und Heidelbergern gepflanzt werden.  

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“ und der neuen Waldhauptstadt Heidelberg:

Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken. Heidelberg überzeugte die Jury vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung nach dem Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland zertifiziert wurden.

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Nachrichten
news-1548 Wed, 31 Jan 2018 13:10:32 +0100 Achtsamkeitstraining im Wald: Fünf Tipps zum Waldbaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1548&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=366ef234235584edf466b55e1ce38c33 Pressemitteilung PEFC

Ein kleiner Spaziergang im Wald kann manchmal echte Wunder bewirken. Besonders wenn wir von der Arbeit gestresst sind oder uns zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Die Waldschutzorganisation PEFC erklärt, wie positiv ein Ausflug in den Wald auf unseren Körper und unsere Seele wirkt.      

Stuttgart, 31. Januar 2018 - Unsere Wälder sind nicht nur ein wichtiger Naturraum und Holzlieferant, sondern auch ein gern genutzter Erholungsort. Durchschnittlich ein- bis zweimal im Monat besuchen die Deutschen den Wald. Dass die Wälder so gepflegt sind und zum Verweilen einladen, liegt auch daran, dass bereits knapp 70 Prozent nachhaltig nach den Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaftet werden. Sie achtet darauf, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als auch wieder nachwächst und dass der Wald auch in Zukunft alle seine Aufgaben (auch die als Erholungsraum) erfüllen kann.  

Neben Förstern, Spaziergängern, Joggern und Radfahrern trifft man seit kurzem auch Freunde des japanischen „Shinrin Yoku“ im Wald, das wörtlich mit dem „Baden in Waldluft“ übersetzt werden kann. „Die meisten Menschen, die in den Wald aufbrechen, tun dies mit einem klaren Ziel. Zum Beispiel um Sport zu treiben, mit dem Hund Gassi zu gehen oder am Ende des Waldspaziergangs in ein Café einzukehren. Beim Waldbaden hingegen geht es darum, sich treiben zu lassen und den Wald und die Natur ganz bewusst im gegenwärtigen Moment wahrzunehmen“, erklärt Entspannungstrainerin Annette Bernjus, die neben Kursen in Meditation und Qigong auch das bewusste Verweilen im Wald, das Waldbaden, anbietet.  

Was nach Esoterik oder einem neuen Wellness-Trend klingt, hat eine solide wissenschaftliche Grundlage: Studien aus Japan und den USA belegen die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes. Bereits nach einem 15-minütigem Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, der Blutdruck sinkt, die Lungen weiten sich und wir können besser durchatmen und kommen innerlich zur Ruhe. Forscher der Nippon Medical School in Tokio konnten zudem nachweisen, dass nach einem längeren Aufenthalt im Wald die Anzahl der Killerzellen im Blut ansteigt. Verantwortlich dafür sind pflanzliche Duftstoffe, die sogenannten Terpenoide. Sie wirken positiv auf unseren Körper und stärken das Immunsystem. Der Vorteil: diese Medizin ist kostenlos. Man muss sie einfach nur einatmen. Um diesen natürlichen Medizinschrank zu erhalten, bedarf es eines nachhaltigen Umgangs mit dem Wald und den Aufbau artenreicher Mischwälder, wie PEFC sie in seinen Nachhaltigkeitsstandards fordert.  

Fünf Tipps zum Waldbaden für Anfänger  

Ein Ziel beim Waldbaden ist es, die Sinne zu schärfen: für den eigenen Körper und die Natur, die uns umgibt. Mit folgenden Verhaltenstipps, die sich problemlos in den nächsten Waldspaziergang integrieren lassen, kann jeder Sinn einzeln angesprochen werden:  

Sehen:
In der Regel laufen wir zielgerichtet von A nach B. Beim Waldbaden geht es darum, den alltäglichen Tunnelblick zu überwinden und den Blick weit zu stellen. Am besten funktioniert das, indem Sie langsam und aufmerksam durch den Wald gehen. Machen Sie bewusst Pausen und nehmen Sie die Natur um sich herum wahr. Welche Bäume, Pflanzen und Tiere entdecken Sie?    

Hören:
Der Wald ist ein echter Erholungsort für unsere Ohren. Denn anders als in den Städten gibt es im Wald keine Hintergrundgeräusche, die permanent auf uns eindringen. Unser Gehör kann sich ausruhen und somit besser auf einzelne Geräusche konzentrieren. Suchen Sie sich einen Baum, an den sie sich für drei Minuten mit geschlossen Augen anlehnen können und lauschen Sie den Geräuschen des Waldes. Was hören Sie? Die Vögel? Das Knarzen der Bäume? Oder das Plätschern eines kleinen Baches?  

Fühlen:
Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Zudem können wir uns häufig besser an Dinge erinnern, die wir mit unseren eigenen Händen angefasst haben. Nutzen Sie deshalb auch beim Waldbaden ihre Hände und fühlen Sie z.B. die unterschiedliche Borke der Bäume. Bei einigen Bäumen ist sie glatt, bei anderen grob und schartig.   

Riechen:
Ein Grund für die positive Wirkung des Waldes auf uns Menschen sehen Forscher in den natürlichen Duftstoffen, den Terpenoiden, welche die Bäume und Pflanzen im Wald abgeben. Nehmen Sie deshalb bei Ihrem Ausflug im Wald bewusst auch die unterschiedlichen Gerüche wahr, z.B. den frischen Duft von Moos oder den intensiven Geruch in einem Nadelwald. Entspannend wirken auch einfache Atemübungen, wie ein tiefes Einatmen und ein doppelt so langes, langsames Ausatmen.  

Schmecken:
Im Wald gibt es eine Vielzahl an essbaren Beeren und Kräutern. Was Sie eindeutig bestimmen können, dürfen Sie gerne probieren. Für das Sammeln größerer Mengen ist jedoch eine Genehmigung des Försters oder Waldbesitzers notwendig.    

Waldbaden im PEFC-Erholungswald  

Waldbaden funktioniert übrigens auch gut in stadtnahen Wäldern. Besonders viel zu entdecken gibt es in sogenannten PEFC-Erholungswäldern, wie z.B. in Augsburg, Butzbach, Heidelberg oder Paderborn. Trägt ein Wald das PEFC-Erholungswaldzertifikat, wird er nicht nur nachhaltig nach den strengen PEFC-Standards bewirtschaftet, sondern bietet auch ein vielseitiges Angebot für Erholungssuchende, wie z.B. gut ausgezeichnete Rad- und Wanderwege, Sporteinrichtungen und Grillstellen sowie Bänke und Informationstafeln.     

Mehr Informationen gibt es unter www.pefc.de 

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Nachrichten
news-1547 Wed, 31 Jan 2018 09:36:34 +0100 Natura-2000-Gipfel in München http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1547&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=169bd1c2259e46fce6c422ed6c5e0730 Nürnberg, 31. Januar 2018 - Der Forstbetrieb Nürnberg hat sein Projekt zum Erhalt der seltenen Kiefern-Flechten-Wälder im Nürnberger Reichswald beim 1. Bayerischen „Natura 2000“-Gipfel vorgestellt. Die Fachveranstaltung  beschäftigte sich mit dem europäischen Naturerbe in Bayern. Zudem ermöglichte die Veranstaltung einen umfassenden Austausch über Natura 2000 in Bayern und darüber hinaus.

Der Sender TV München hat über die Veranstaltung berichten, den Beitrag können Sie hier ansehen.  Auch das Umweltministerium hat auf seiner Webseite Bilder und einen Beitrag veröffentlicht.

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Naturschutz Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
news-1546 Wed, 31 Jan 2018 08:54:57 +0100 Holzaktion im Stadtwald Marktredwitz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1546&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a15f77aa5e4b66380a8245009134c38 Forstbetrieb Fichtelberg durchforstet das Naherholungsgebiet

Marktredwitz, 31. Januar 2018 - Im Stadtwald Marktredwitz lässt der Forstbetrieb Fichtelberg in den nächsten Tagen Bäume fällen und aufarbeiten. Während dem Einsatz müssen einzelne Forstwege gesperrt werden. Der Forstbetrieb Fichtelberg bittet dafür um Verständnis.

Große achträdrige Maschinen mit langem Kran und daran befestigtem Fällkopf -  sogenannte Harvester - brummen durch den Stadtwald Marktredwitz und sägen Bäume um. Rückefahrzeuge kurven umher, sammeln die Holzabschnitte zusammen und schichten sie zu großen Haufen am Rand der Forstwege auf.

Findet hier ein Naturfrevel im Wald statt? Verlieren die Bürger ihr beliebtes Naherholungsgebiet?

„Keineswegs!“ beruhigt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, zu dessen Zuständigkeitsbereich seit einigen Jahren der ehemalige Stadtwald gehört. „Wir ernten hier ganz behutsam einzelne Altbäume, um nachwachsenden Buchen und Tannen genügend Licht zu geben. Damit machen wir den Wald widerstandsfähig gegen Stürme und Trockenheit. Gleichzeitig entnehmen wir beim Durchforsten auch krumme oder beschädigte Bäume, um Vitalität und Gesundheitszustand der verbleibenden Fichten, Buchen und Lärchen zu verbessern. Und natürlich dient die Maßnahme auch der Verkehrssicherheit für die Spaziergänger, damit keine faule Bäume oder abgebrochene Äste auf die Wege fallen. Dies alles sind Maßnahmen, um den Stadtwald Marktredwitz zu stabilisieren, fit zu machen für den Klimawandel und als Naherholungsgebiet für die Marktredwitzer Bürger attraktiv zu halten.“

Geschickt greift der Fällkopf des Harvesters einen zur Fällung markierten Baum, eine automatische Kettensäge springt heraus und sägt den Stamm ab. Spielerisch leicht hebt der Kran den ganzen Baum an und zieht ihn zur Schneise heran, auf der die Maschine fahren kann. Drehende Walzen ziehen den Stamm waagerecht durch den Fällkopf hindurch. Dabei werden die Äste abgetrennt und das Holz vermessen. Die Säge klappt wieder heraus und zerlegt den Stamm in kurze Teile. Binnen weniger Sekunden ist der ganze Baum in handliche Abschnitte zersägt und das Reisig auf der Fahrgasse vor der Maschine abgelegt. Schon sucht sich der Fahrer des Harvesters den nächsten markierten Stamm.

„Wir arbeiten hier im Winter, um möglichst wenig Schäden an den verbleibenden Bäumen und an den Wegen zu verursachen“ erklärt Josef Scherm, der Einsatzleiter der Bayerischen Staatsforsten, den Zeitpunkt für diese Holzernte. „Dabei helfen uns auch die abgeschnittenen Äste, die wie eine Matratze vor der Maschine abgelegt werden und den Boden vor Schäden durch die Befahrung schützen.“

Das eingeschlagene Holz geht überwiegend an Sägewerke in der Region. Interessenten für das anfallende Brennholz können sich beim Forstrevier Nagel melden (Tel. 09236-208 - Sprechstunde jeweils am Dienstag von 16:00 bis 18:00 Uhr).

Aus Sicherheitsgründen müssen während der Arbeiten einzelne Wegeabschnitte gesperrt werden. „Wir bitten die Waldbesucher in ihrem eigenen Interesse diese Sperrungen zu beachten“ so Betriebsleiter Pfahler. „Wir versprechen: Wenn Schäden an den Forstwegen entstehen, werden wir diese möglichst schnell wieder in Ordnung bringen. Damit die Marktredwitzer auch weiterhin in ihrem schönen Stadtwald spazieren gehen können.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1545 Tue, 30 Jan 2018 09:16:28 +0100 Go-live proholz-bayern.de http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1545&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1482d18d56844c41ab1a951f2371ff2c proHolz Bayern startet mit einem klaren und optisch ansprechenden Webauftritt in das Jahr 2018

Der Go-live, laut Duden der Start des Betriebs einer Website unter realen Bedingungen, in diesem Fall der Start der neuen proHolz Bayern Website, war am 29. Januar. Nach 6 Jahren wurde die Website generalüberholt und ist nun in Sachen Technik und Design wieder auf dem Stand der Zeit.

München, 30. Januar 2018 - Ein modernes, reduziertes Design setzt den Fokus auf die Inhalte: Informationen über Wald und Holz sowie Daten, Zahlen, Grafiken über die Forst- und Holzwirtschaft in Bayern. Großformatige Bildwelten machen die Website lebendig. Eine aufgeräumte Navigationsstruktur liefert eine einfache und nutzerfreundliche Bedienung der Website. Das responsive Design sorgt für die optimale Darstellung auf Desktop, Tablet und Smartphone. Der Einsatz eines neuen Redaktionssystems ermöglicht eine schnellere Erstellung und Pflege von redaktionellen Inhalten auf der Website.

Mit wenigen Klicks zu vielen Informationen

Das moderne, aufgeräumte Design ermöglicht es mit nur wenigen Klicks viele Informationen über das umfangreiche Engagement von proHolz Bayern innerhalb der Branche und darüber hinaus zu erhalten. Sei es durch aktuelle Veranstaltungstermine oder relevante Artikel rund um das Thema Wald & Holz. Klickt man auf einen Termin, öffnet sich ein Pop-Up Fenster in dem der Besucher alle Informationen auf einen Blick erhält, wie zum Beispiel die Anfahrtsskizze oder das Programm, das sich im praktischen DIN-A4 Format ausdrucken lässt. Eine Eingabemaske ermöglicht das Anmelden zur Veranstaltung.

Die Rundschau – Kommunikationsplattform über die Branche

Im neu geschaffenen Bereich Rundschau werden im Stile eines Internetblogs regelmäßig Berichte und Meinungen zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Der aktuellste Artikel handelt z.B. von den drei Neubauten, die in München im Rahmen des Wohnungsbausofortprogramms „Wohnen für Alle“ entstanden sind und alle in Holz bzw. Holzhybridbauweise errichtet wurden. Zudem bietet die Rundschau Branchenvertretern eine Plattform für Gastbeträge und somit die Möglichkeit in die Branche und an die interessierte Öffentlichkeit zu kommunizieren. „Hier sind Themen, Interviewangebote und Beiträge von den Akteuren aus Forst- und Holzwirtschaft gefragt. Z.B. Von WBV oder FBG-Geschäftsführern, Sägern, Zimmerern, Vertretern des Papier- oder Energieholzsektors aber auch von Architekten oder Netzwerkvertretern. Die Entwicklung einer Website ist ein Prozess und kein Projekt. Wir wollen daher die Rundschau fortwährend pflegen und sie mit neuen, aktuellen Inhalten befüllen. Es soll ein lebendiger Bereich entstehen, in dem ständig Neues passiert. So wollen wir unserem Kommunikations-Auftrag gegenüber der Branche noch stärker gerecht werden“, erklärt der Vorsitzende des proHolz Bayern Kuratoriums, Martin Bentele, die neue Plattform.

Medienraum – der Pressebereich 2.0

Mit der Website wurde auch der Pressebereich neu aufgesetzt. Waren dort früher ausschließlich die Pressemitteilungen abgespeichert, finden sich im Medienraum ungleich mehr Informationen. Zu den einzelnen Meldungen werden nun auch Pressebilder und Hintergrundinformationen gelistet. Zudem finden sich im Medienraum die proHolz Bayern Broschüren zum kostenfreien Download und die Videos. „Journalisten und interessierte Personen sollen möglichst viele Informationen auf einen Blick erhalten, ohne viel klicken zu müssen. Der Medienraum bietet die Möglichkeit sich auf nur einer Seite umfassend über die Arbeit von proHolz Bayern und der Branche zu informieren“, so die Leiterin von proHolz Bayern, Dr. Ines Heinrich.

Machen Machen Sie sich selbst ein Bild unter: www.proholz-bayern.de

Über proHolz Bayern

Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter demClaim „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

Pressekontakt
Dr. Ines Heinrich
proHolz Bayern
Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Max-Joseph-Straße 8
80333 München
Tel.: +49 89/26209332-2
Mail: heinrich@proholz-bayern.de

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Nachrichten
news-1544 Mon, 29 Jan 2018 14:41:53 +0100 Forstbetriebe aus dem „Waldgebiet des Jahres“ besuchen die „Grüne Woche“ in Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1544&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9afae05105c7cba0e9f4a8e106614d53 Rothenkirchen, 29. Januar 2018 - Messe-Erfahrung haben die Forstleute aus dem Frankenwald im vergangenen Jahr bei der Präsentation des „Waldgebiet des Jahres“ ausreichend gesammelt. Jetzt war die Freude groß, bei der „Grünen Woche“ in Berlin auch einmal als Messebesucher unterwegs sein zu können.

Um den Frankenwald als „Waldgebiet 2017“ von seinen besten Seiten zu zeigen, waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten im Vorjahr an insgesamt drei Ausstellungsmessen beteiligt. Der frisch verliehene Titel samt Logo „Frankenwald verbindet“ kam zum ersten Mal bei der „Grünen Woche“ im Januar 2017 mit vielen Informationen zur Region auf dem Messestand von Naturpark und Frankenwaldtourismus zum Einsatz, wo auch Staatsminister Brunner ein original „Fichtenduft aus dem Frankenwald“ überreicht wurde.

Im März wurde gemeinsam mit dem Frankenwaldtourismus auf der „Freizeitmesse“ in Nürnberg für einen Urlaub im Frankenwald geworben, wobei symbolisch verschenkte kleine Tannen aus dem Pflanzgarten Bindlach der Bayerischen Staatsforsten ein „Renner“ unter den rund 100.000 Besuchern waren. Mehrere Pflanzaktionen mit Touristen im Sommer schlossen sich an. Eine Aktion, die übrigens auf der diesjährigen Messe wiederholt wird.

Der Waldnaturschutz im Frankenwald stand dann auf der Nürnberger „Consumenta“ im Herbst im Vordergrund. Auf dem Messestand der Bayerischen Forstverwaltung präsentierte der Forstbetrieb Rothenkirchen mit „Szenen aus dem Wildkatzenwald“ Videoaufnahmen von heimlichen tierischen Waldbewohnern. Die Botschaft vom strukturreichen Frankenwald als Rückzugsraum für Tier und Mensch kam besonders bei Familien gut an.

Die Freude bei den Beschäftigten der Forstbetriebe war jetzt groß als der Unternehmensvorstand  als Anerkennung für die Arbeit im „Waldgebiet-Aktionsjahr“ eine Fahrt zur diesjährigen „Grünen Woche“ ermöglichte. Vertreter der Bayerischen Staatsforsten warben dort gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung in den vergangenen Tagen vor 400.000 Besuchern für die diesjährige Landesausstellung „Mythos Bayern“ im Sommerhalbjahr. Unter dem Titel „Wald, Gebirg´ und Königstraum“ kamen dabei in Berlin neben vielen Informationen über den Wald in Bayern auch Almhütten und ein Original-Gipfelkreuz zum Einsatz. Genügend Material zum lebhaften Austausch forstlicher Messe-Erfahrungen aus dem Frankenwald.      

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1543 Mon, 29 Jan 2018 14:20:45 +0100 Neuer Naturschutzpreis „Die Brennnessel" geht an 28 Naturschutzpioniere Österreichs http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1543&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=32a00132d8512cf50d201253626e2a27 € 200.000 für unsere Artenvielfalt

St. Martin, 29. Januar 2018 - Die Stiftung Blühendes Österreich verlieh den größten heimischen Naturschutzpreis „Die Brennnessel – Denn Naturschutz is ka gmahde Wies’n“ mit einem Preisgeld von € 200.000 gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund und ADEG an die besten Projekte für den Schutz und Erhalt des natürlichen Erbes Österreichs.

Insgesamt 28 PreisträgerInnen in der Kategorie Gemeinden, Vereine, Privatpersonen sowie Kindergärten und Schulen wurden aus 200 Einreichungen ausgezeichnet. Maßnahmen zum Schutz hochgradig gefährdeter Biotope wie Hoch- und Niedermoore, Streuwiesen, Trockenrasen, Auen, Bergmähwiesen, Iris- und Narzissenwiesen können nun ab März 2018 umgesetzt werden. Blühendes Österreich unterstützt die PreisträgerInnen dabei nicht nur finanziell, sondern auch fachlich. Mit rund 200 geladenen Gästen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und dem Natur- und Umweltschutz wurde am 25. Jänner 2018 die Preisverleihung der Brennnessel in der Zentrale der REWE International AG gefeiert.

Preisgeld der Brennnessel von 100.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht„

Wir sind von den vielen und guten eingereichten Initiativen von Gemeinden, Vereinen, Privatpersonen sowie Kindergärten und Schulen positiv überrascht. Der Jury fiel die Auswahl schwer, deshalb haben wir im Vorstand der Stiftung beschlossen, das Preisgeld von 100.000 Euro auf 200.000 Euro zu erhöhen. Die prämierten Projekte besitzen eine hohe naturschutzfachliche Qualität und wir freuen uns sehr, wenn all diese Naturschutzideen umgesetzt werden können“, zeigt sich Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife Österreich, Vorstand der Stiftung und Jurymitglied, begeistert.

Gemeinden, Vereine, Landwirte, Kindergärten und Schulen mit Strahlkraft

Die 28 PreisträgerInnen haben gemein, dass ihre Ideen nachhaltig und zukunftsweisend sind. So sollen NachahmerInnen eingeladen werden, in ihrer Umgebung Naturschutzprojekte zu organisieren und das vorhandene Wissen der Brennnessel Projekte zu nutzen.

Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes und Jurymitglied schwärmt: „Das Besondere an diesem Preis ist, dass sich ein weltweit tätiges Unternehmen wie die REWE International AG der Bedeutung von Nachhaltigkeit bewusst ist und Initiativen auf kommunaler Ebene aktiv unterstützt. Die eingereichten Projekte beweisen, dass sich unglaublich viele Menschen mit großer Überzeugung undIdeenreichtum für unsere Natur engagieren. Besonders freut mich, dass so viele Kindergärten und Schulen von dem Preisgeld profitieren. Wo sonst ist das Geld besser eingesetzt als bei der nächsten Generation?“

Auch ab 2019 gibt es wieder die Möglichkeit bei Österreichs größtem Naturschutzpreis „Die Brennnessel“ unter www.diebrennnessel.at einzureichen.„Ich gratuliere allen Preisträgern. Als Botschafter für Umweltbewusstsein setzen sie ein wichtiges Zeichen. Der Schutz heimischer Ressourcen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie bei ADEG und mit der Auszeichnung möchten wir mehr Bewusstsein für nachhaltige Projekte schaffen. Als Arbeitgeber vor Ort und Anbieter von lokalen und regionalen Produkten stärken auch die ADEG Kaufleute in ihrer Funktion als Nahversorger und Unternehmer Österreichs Gemeinden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Wertschöpfung in der Region und gewährleisten ein Aufrechterhalten des Versorgungskreislaufes, der bei lokalen Erzeugern beginnt und über kurze Routen ihren Weg zu den Kunden findet“, erzählt Alexandra Draxler- Zima, Vorstand ADEG und Jurymitglied der Brennnessel.

€ 160.000 für die 12 Gewinnerprojekte der Kategorie Gemeinden, NPOs und Privatpersonen

Folgende Projekte freuen sich über eine Prämierung und die Finanzierung ihres Vorhabens:

1. Stadtgemeinde Gmünd: Ansiedelung von und Beweidung mit Wasserbüffel im Überschwemmungsgebiet Lainsitz. NÖ

2. Naturpark Hochmoor Schrems: Moorschutz in Schrems. NÖ

3. HBLFA Raumberg-Gumpenstein: Rekultivierung von Iriswiesen. Steiermark

4. Schäfer und Landwirt Thomas Schranz: Wanderschäferei Tiroler Oberland. Tirol

5. Natur im Garten mit Storchenhaus Marchegg, WWF und Die Garten Tulln: Revitalisierung von Naturschutzflächen mit gefährdeten Pflanzenarten im Naturschutzgebiet Marchegg. NÖ

6. Narzissenfestverein: Narzissenwiesen im Ausseerland schützen. Steiermark

7. Marktgemeinde Rabensburg: Schutz unserer Naturjuwelen im Natura 2000-Gebiet March-Thaya-Auen. NÖ

8. Landschaftspflegeverein Bergma(n)dl: Renaturierung einer wechselfeuchten Wirtschaftswiese „Himmelreich“. OÖ

9. Verein “Ramsar Gruppe Unser Moor”: Schau genau, ein Sonnentau - Zum Schutz der österreichischen Moore. Kärnten

10. Die Vogelwarte: Streuwiesen für Wachtelkönig und Goldenen Scheckenfalter. Steiermark

11. Alpenverein Leogang mit Naturpark Weißbach und bayrischen Saalforsten: Mahd einmahdiger Wiesen im Naturpark Weißbach bei Lofer. Salzburg

12. Naturschutzbund Niederösterreich: Erhaltung der einzigartigen Felsrasen in Eggenburg. NÖ

€ 40.000 Euro für die 16 Gewinner der Kategorie Kindergarten und Schule:

Theorie mit Praxis verbinden und somit Samen für die Zukunft säen – diese NaturschützerInnen von Morgen können dank der Preisgelder ihre Pläne nun bald in die Tat umsetzen:

1. erster Naturpark Kindergarten Österreichs, der Naturparkkindergarten Draßburg, Wachsen mit der Natur. Burgenland

2. Volksschule St. Georgen im Lavanttal: Jeder Nützling braucht einen Schützling. NÖ

3. Naturpark Jauerling-Wachau: Jauerlinger Saftladen – Jauerlinger Volksschulen und die Streuobstwiesen. NÖ

4. Gemeinde Biberbach mit Volksschule: Anlegen von Insektenweiden in Biberbach.NÖ

5. NÖ Landeskindergarten, Mittelstraße, Wolkersdorf: Bienen – Schmetterlinge – Vögel – Was tut sich da?

6. Volksschule Gloggnitz: Das große Krabbeln – Gloggnitz auf dem Weg zur Insektenstadt. NÖ

7. Volksschule St. Thomas am Blasenstein, OÖ: Schmetterling-und bienenfreundlicher Schulgarten

8. Volksschule Mittertreffling, OÖ: Schmetterlingsparadies – Heckentage und Schmetterlinge in Engerwitzdorf

9. Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg: Historischer Lungauer Schau-Streuobstgarten, Obst als ein Stück Kulturgut. Salzburg

10. Umwelt-Bildungs- Zentrum Steiermark: Unter Schusterkäfer und Knopfblumen – die „Wiese der Kinder“. Steiermark

11. Nationalpark Gesäuse mit NMS und Kindergarten Admont: Papilio. Steiermark

12. BG/BRG/SRG Reithmannstraße: Pflanzentauchen – Blumenlaufen. Tirol

13. Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Gymnasium Franklinstraße 26, Wien: Biotop im Schulgarten. Wien

14. Iqra Kindergarten, Wien: Raupen, Schmetterlinge und Pusteblumen. Wien

15. Neue Mittelschule Plankenmaisstraße, Wien: Schmetterlingswiese. Wien

16. Volksschule Rötzergasse, Wien: Urbanes Naturerleben. WienDas Nachrichtenvideo zur Preisverleihung finde Sie hier.

Alle 28 Preisträger mit Projektbeschreibungen www.diebrennnessel.at

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Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten Naturschutz
news-1541 Mon, 29 Jan 2018 13:40:41 +0100 Kurfürstliches Jagen im Selber Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1541&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ce328d983db9bb6f76d41b02387078e Selb, 29. Januar 2018 - Dort wo jetzt eine prächtige Linde steht, stand vor rund 250 Jahren ein Jagdpavillon des Marktgrafen Friedrich (Bayreuth). Rund 50 Jagdgäste und Angehörige der BaySF konnten jetzt im historisch angelegten Jagdgarten eine Drückjagd der besonderen Art erleben.  

Nur eine Erinnerungstafel weist heute auf die einstige jagdliche Nutzung des Jagdgartens, genannt „Rondell“ hin. Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Gebiet um das beschauliche Dorf Kaiserhammer (Thierstein) von der Bayreuther Marktgrafen jagdlich genutzt. 1706 errichtete der Marktgraf Christian Ernst ein Jagdhaus und einen Jagdgarten zur Ausübung der Parforcejagd. Noch heute sind die sternenförmig angelegten Alleen das Grundgerüst der forstlichen Erschließung.

Der einstige Jagdpavillon wurde erst 1761 durch den marktgräflichen Baumeister Carl Gonrad hinzugefügt. Das herrschaftliche Gebiet war, wie so oft in den Jagdgärten des Hochadels, eingezäunt. Unter Mithilfe der ansässigen Bauern wurde das Wild mit Pferden und zu Fuß in Richtung des Jagdpavillons getrieben, wo es dann erlegt wurde. Diese Art der Bejagung diente der Unterhaltung feudaler Jagdgesellschaften und war immer auch ein großes gesellschaftliches Ereignis in der Region.

Bis zu 100 Personen konnten seinerzeit der Jagdgesellschaft angehören.

Die Nachfahren Marktgraf Friedrichs verloren das Interesse an dieser Art der Jagdausübung, so dass der Jagdgarten zunehmend verfiel, Teile des Jagdschlosses  in Kaiserhammer abgerissen wurden und das Material sowie die Möbel für andere Zwecke verwendet wurden.

Der Distrikt Forst gehört heute zum Forstbetrieb Selb, Revier Thierstein und wird von der Revierleiterin Karen Löhner betreut. Mit dem Wegfall der Bejagung durch Pirschbezirkler, entschied sich der Forstbetrieb, erstmalig seit Jahrhunderten, wieder eine Gesellschaftsjagd abzuhalten.

Da für freijagende Hunde weder gefährdende Straßen noch angrenzende Jagdnachbarn ein Problem darstellen, war der Jagdbogen mit knapp 280 ha zu bejagender Fläche ein Idealfall für die Durchführung einer Drückjagd.

Zu Beginn der Jagdvorbereitungen, fand ein Jagdseminar mit Herrn Dietrich Henke, einem Revierleiter und Jagdprofi aus dem Stadtwald Treuenbrietzen (Brandenburg) statt. Neben dem FB Selb nahm auch eine Delegation aus dem FB Nordhalben teil. Die wesentlichen Verbesserungsvorschläge seines Jagdkonzepts zielten auf die standörtliche Verteilung der Drückjagdböcke und deren Bauart hin. So wurden im Seminar die ersten Drückjagdböcke nach seinen Vorstellungen im Jagdgebiet verteilt und die Systematik dazu erklärt. Da Wild in der Regel von einem Verjüngungskern in den anderen wechselt und dazu gerne sog. Dunkelbrücken nutz, wurden die Sitze so aufgestellt, dass genau diese Bereich abgepasst werden konnten. Sie folgen sozusagen einer gewissen Logik, die sich aus den Örtlichkeiten (Einstandsflächen) und dem benachbarten Sitz ergibt. Zudem wurde die optimale Bejagungsfläche ausgelotet und die Verbindung zum Nachbarsitz überprüft. Es sollte im Optimum eine flächendeckende Bejagung möglich sein. Die Sitze sollen einen ungefähren Abstand von 250-300 Metern haben.

Schon bei der Einrichtung der Jagd am Seminartag, wurde vielen Teilnehmern des Seminars klar, dass unsere Denkweise zur „Möblierung“ einer Jagdfläche vielfach anderen Ideen gefolgt ist. Allerdings findet dieses System seine Grenzen in Jagdbereichen mit ausgesprochen großen Dickungskomplexen. So wurde auch später deutlich, dass z.B. am Großen Kornberg, dieses Jagdkonzept nicht zielführend sein kann, weil die nach den Kalamitäten (Vivien, Wiebke, Kyrill) der vergangenen Jahrzehnte entstandenen Verjüngungsflächen viel zu groß sind (überwiegend Nadelholz). Die Sitze wurden mit einer überdurchschnittlichen Standhöhe von 3.00 Meter in Holzbauweise konzipiert und vom FB eigenständig angefertigt. Der eigentliche Clou an der Sache ist aber der, dass es die Möglichkeit einer Gewehrauflage für den stehenden Schuss gibt (s. Foto). Verharrende Stücke, Kugelfang vorausgesetzt, können so auch auf etwas größere Distanzen sicher erlegt werden.

Dass dieses Jagdkonzept schlüssig und erfolgreich ist, zeigte das Jagdergebnis nach dem Abblasen der Jagd. 50 Stück Wild (Rehwild 32, Schwarzwild 15, Fuchs 3) konnten innerhalb von 2,5 Stunden erlegt werden.

Auch wenn sich dieses Konzept nicht auf jede Jagd übertragen lässt, hat es doch dazu beigetragen den Blickwinkel auf unser eigenes Tun neu zu fokussieren.

Eine später durchgeführte und unter diesen Vorstellungen eingerichtete Jagd im Revier Perlenhaus, kam zu ähnlichen Ergebnissen und bestätigte das Konzept von Herrn Dietrich Henke.

Was Kurfürst Friedrich davon gehalten hätte, lässt sich nicht nachvollziehen, aber für die teilnehmenden Jäger war dieser Jagdtag ein außergewöhnliches Erlebnis und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Revierleiterin Frau Karen Löhner konnte sich von diesem Tag an entspannter auf den Hochsitz setzen, brachte das Ergebnis doch zwei Drittel ihres jährlichen Abschussplans.

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Forstbetrieb Selb
news-1542 Thu, 25 Jan 2018 14:03:00 +0100 Forstwirtschaft und Sport schließen Kooperationsvereinbarung „Wald.Sport.Bewegt.“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1542&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=39d0c903208045fea4768ed71d9328c6 Natur- und Wirtschaftsraum Wald ist Deutschlands größte Sportarena.

Berlin, 25. Januar 2018 - Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), Vertretung der deutschen Forstwirtschaft mit rund zwei Millionen Waldbesitzenden, sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports mit 101 selbständigen Mitgliedsorganisationen und rund 90.000 Sportvereinen, haben gestern in Berlin unter dem Titel „Wald.Sport.Bewegt“ eine strategisch ausgerichtete Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.  

Der Wald in Deutschland, der circa ein Drittel der Landesfläche bedeckt, erfüllt vielfältige Aufgaben. Er bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und ist zugleich Wasserspeicher und Sauerstoffproduzent. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes fördert den Klimaschutz, garantiert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und schafft die Infrastruktur für Ausgleich und Erholung. Der Wald ist als Sport- und Erholungsraum für die Gesellschaft von herausragender Bedeutung. Sport und bewegungsaktive Erholung im Wald haben für die Menschen in Deutschland einen hohen Wert. Insbesondere für die Gesundheit spielt die aktive Betätigung im Wald eine große Rolle. Sportliche Aktivitäten stellen eine besonders intensive Form der Naturerfahrung dar und können so für den Schutz des Waldes und dessen nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung sensibilisieren.  

Das Thema „Sport im Wald“ hat deutlich an Bedeutung gewonnen. Um die positiven individuellen und gesellschaftlichen Wirkungen von Sport im Wald zu fördern und über die Bedeutung des Waldes sowie über den Wert einer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft zu informieren, haben DOSB und DFWR eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.  

„Millionen von Menschen in Sportdeutschland nutzen den Wald als Bewegungs- und Erholungsraum und machen ihn so zu einem großen Sportraum. Vor diesem Hintergrund wollen wir die Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft ausbauen und partnerschaftlich Projekte entwickeln. Selbstverständlich wollen wir auch den notwendigen Interessenausgleich zwischen Sport- und Forstorganisationen fördern und gemeinsam mit dem DFWR aktuelle Herausforderungen wie z.B. im Bereich Mountainbiking lösungsorientiert besprechen“, so DOSB-Präsident Alfons Hörmann.  

DFWR-Präsident Georg Schirmbeck: „Forst- und Sportorganisationen müssen sich regelmäßig austauschen. Mehr als gestern! Wir haben viele gemeinsame Interessen, die wir gemeinsam erfolgreicher in Staat und Gesellschaft vertreten können. Wanderfreunde und Sporttreibende sollen Freude in unseren Wäldern haben. Gleichzeitig gilt es, rücksichtsvoll und vorsichtig zu sein, zum Beispiel wenn sie Holzerntearbeiten begegnen. Hierüber wollen wir auch vor Ort gerne ins Gespräch kommen. Gemeinsam sollten wir werben für einen naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Wald, der uns einen wesentlichen Teil der Lebensqualität in Deutschland garantiert.“  

Unter dem Dach der Kooperationsvereinbarung sind im Jahr 2018 zahlreiche Vorhaben geplant. So ist „Wald bewegt“ Leitthema des DFWR anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin, deren Tore für Besucher noch bis zum 28. Januar geöffnet sein werden. Die gemeinsame Internetseite www.waldsportbewegt.de will relevante Fachinformationen bündeln. Durch Empfehlungen und Handreichungen sowie eine abgestimmte Kommunikationsarbeit soll die Zusammenarbeit zwischen Sport- und Forstorganisationen auf regionaler Ebene systematisch unterstützt werden.  

Link zur Kooperationsvereinbarung
Link zum Hintergrundpapier  

Ansprechpartner:

DOSB: Andreas Klages, klages@dosb.de, 069-6700351
DFWR: Wolf Ebeling, ebeling@dfwr.de, 030-31904560    

Zum Hintergrund:

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar – das sind rund 32 % des Bundesgebietes – bewirtschaften.

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Nachrichten
news-1540 Thu, 25 Jan 2018 08:28:52 +0100 Vulkane in der Kürnach? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1540&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe42446f7a1ee3bf9276395756f76e14 Er ähnelt einem Vulkan, besonders an kalten Wintertagen: Der Hackschnitzelberg im Kürnachtal gleich neben der Staatsstraße. Dann dampft er geheimnisvoll an seinen Flanken und aus seinem Krater. Eben wie ein Vulkan in Miniaturformat. 

Bereits 30 Zentimeter unter der Oberfläche sorgen Gärungsprozesse für handwarme Temperaturen, die an exponierten Stellen selbst Schnee zum Tauen bringen. „Man kann hier die Energie regelrecht erfühlen!“, freut sich Revierleiter Johann Mayr, der für einen Teil des Staatswaldes der Kürnach verantwortlich ist. „Im Laufe des Sommers wird auf diesem besonders ausgebauten Hackschnitzelplatz der Bayerischen Staatsforsten eine Art „Akku“ für die kalte Jahreszeit aufgeladen: Gehackte Baumwipfel aus der  Forstwirtschaft, welche nicht sofort in den umliegenden Heizkraftwerken Verwendung findet, warten auf den Abtransport“, so Mayr weiter.

Gerade im Winter ist der Bedarf an Wärme und Energie besonders hoch und deshalb ist ein verkehrsgünstig gelegenes Vorratslager ein Vorteil für alle: Für die Bayerischen Staatsforsten, die mit ihrem „Zentrum für Energieholz“ viele Heizkraftwerke möglichst regional beliefern und über eine Million Schüttraummeter Hackgut bewegen. Und für die Region, weil dann das Hackgut nur kurze Strecken auf der Straße ist. Nochmal Staatsforsten-Revierleiter Mayr: „Wenn im Winter die Abfuhr direkt aus dem Wald ins Stocken gerät, weil zu viel Schnee liegt, muss eben der Akku herhalten: Wir räumen dann die straßennahen Lager und die Wärmeversorgung bleibt gesichert.“

Hackschnitzel gelten als besonders umweltfreundlich. Sie stammen aus nachwachsenden Rohstoffen, schonen Öl- und Kohlevorräte der Erde und wirken sich somit auf unsere CO2-Bilanz positiv aus, weil sie als nachwachsende Rohstoffe Öl oder Kohle ersetzen. Etwa 2.000 Schüttraummeter lagern in der Kürnach – gleichmäßig zerkleinerte Äste und Baumgipfel. Das entspricht etwa 150.000 Liter Heizöl. Genug, um etwa 100 moderne Einfamilienhäuser ein Jahr mit Heizenergie und Warmwasser zu versorgen. Zurzeit „schmilzt“ der Vulkan dahin, Schluss mit Vulkandampf - der Hackschnitzelplatz wird geräumt und der Akku füllt sich im kommenden Sommer wieder. Ganzjährig stellt alleine der Forstbetrieb Sonthofen im Durchschnitt 8.000 Schüttraummeter Hackschnitzel bereit – genug Energie, um ein mittleres Dorf im Allgäu umweltfreundlich mit Heizenergie zu versorgen.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1539 Tue, 23 Jan 2018 08:56:20 +0100 Die Alpen ohne Bergwald – undenkbar? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1539&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77e7f17b1781409aca4a7c9e488a406f LÄRMENDER SPASSZIRKUS OHNEGRENZEN ODER LETZTE REFUGIENUNBERÜHRTER NATUR?

Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing vom 9. - 11. Februar 2018

Winterzauber verschneiter Waldlandschaften, grünes Frühlingskleid unter weißen Gipfeln, rauschende Gebirgswasser und springendes Wild im Sommer, im Herbstlaub bunt leuchtende Panoramen – die erhabene Schönheit des Gebirges ist ein Genuss. Ja, der Bergwald gehört zu den Alpen wie das Wasser zum Leben.

Dennoch zerstören wir, was untrennbar verbunden scheint. Immer rasantere Hightech-Bergbahnen schaufeln immer mehr Erlebnishungrige hinauf in die letzten Oasen intakter Natur. Der Wohlstand nimmt das Ausbeuten der Natur, Blechlawinen, Lärm und Müll billigend in Kauf.

Von Beton, Tourismus, Gewerbegebieten und Verkehr geschlagene Wunden setzen den sensiblen Ökosystemen im alpinen Raum arg zu. Im Komplex Alpen und Bergwald streiten sich viele existentielle Erwartungen und Interessen: Soll der Bergwald Schutzbollwerk gegen Lawinen und Hochwasser oder Freizeitpark für Erholungsuchende sein, Holzlieferant oder Refugium seltener Tier- und Pflanzenarten? Dient er der Jagd oder der Almwirtschaft? Und kann es überhaupt eine gute Koexistenz geben?

Das Protokoll der Alpenkonvention der Alpenanrainerstaaten würdigt den Bergwald als die Vegetationsform mit dem wirksamsten, wirtschaftlichsten und landschaftsgerechtesten Schutz gegen Naturgefahren wie Erosionen, Hochwasser, Lawinen, Muren und Steinschlag. Mit den dramatischen Selbstwidersprüchen des modernen Lifestyle freilich rückt der Bergwald zunehmend als Kohlenstoffspeicher, Luft- und Wasserfilter, als Klimaanlage und Quelle erneuerbarer Energien sowie mit seinen Arbeitsplätzen für viele Menschen neu in den Blick.

Können die kollidierenden Ansprüche an den Bergwald überhaupt in Einklang gebracht werden? Wie kann die Beschäftigung mit Bergwald und Alpen, dieser Melange aus Mythos und Märchen, Heimat und Kom-merz, einmaliger Natur und geplünderter Kulisse unsere Einstellung zur Natur und unser Handeln nachhaltig bestimmen?

Mit der diesjährigen Tagung zu Wald Forst Holz laden wir alle an Gebirge und Bergwald Interessierten sehr herzlich zu einer virtuellen Reise durch die alpine Natur und Kultur ein.

Anmeldung und Tagungsprogramm

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Naturschutz Nachrichten
news-1538 Mon, 22 Jan 2018 15:47:28 +0100 Bayerische Staatsforsten unterstützen den Kindergarten Kunterbunt in Wiesen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1538&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4e7b97f2495f822e4e7f7a801536c40 Heigenbrücken, 22. Januar 2018 -  Der Kindergarten Kunterbunt in Wiesen freute sich über den Besuch des Forstbetriebs Heigenbrücken. Die Förster der Bayerischen Staatsforsten spendeten den Erlös aus dem Weihnachtsmarkt in Wiesen. Es konnte ein Scheck in Höhe von 500 € überreicht werden.

In der Adventszeit war der Forstbetrieb Heigenbrücken mit einem Stand am Weihnachtsmarkt in Wiesen beteiligt. Unter anderem erfreuten sich die Besucher über angebotene Wildspezialitäten und Holschnitzereien aus den heimischen Wäldern. Der Erlös kann nun am Kindergarten genutzt werden, um die Kinder mit neuen Spielgeräten zu überraschen.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1537 Mon, 22 Jan 2018 14:01:34 +0100 Bayerische Staatsforsten auf der Grünen Woche in Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1537&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b79afeb28d5e417a1f96ad5053d5862 Regensburg / Berlin, 22. Januar 2018 - In diesem Jahr beteiligen sich die Bayerischen Staatsforsten mit einem Stand an der Grünen Woche in Berlin (19. – 28. Januar). Gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung und dem Haus der Bayerischen Geschichte präsentiert das Unternehmen vor allem die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“. Am Eröffnungswochenende waren – neben vielen Messebesuchern – auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auch der bayerische Forstminister Helmut Brunner zu Besuch am Stand.

Am 3. Mai 2018 wird die Bayerische Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ in Ettal eröffnet. Es ist zugleich die Jubiläumsausstellung zum 100jährigen Bestehen des Freistaats Bayern. Die Bayerischen Staatsforsten und die Bayerische Forstverwaltung sind Partner der Landesausstellung. Und das aus gutem Grund, denn bereits zu König Ludwigs Zeiten spielte der Wald eine wichtige Rolle, nicht nur was die Versorgung der Bevölkerung mit dem Rohstoff Holz betrifft, sondern auch weil der Wald entscheidend zum Mythos Bayern beigetragen hat.

In Berlin gaben die drei Partner einen ersten Vorgeschmack auf die Landesausstellung. Fingerhakelmaschine, Ludwig-Exponate, eine bayerische Fotostation und ein echtes Gipfelkreuz präsentiert in der Lieblingslandschaft des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. lassen erahnen, was die Besucher ab Mai in Kloster Ettal und im ganzen Graswangtal erwartet: Im Garten des Klosters Ettal entsteht ein neuer Pavillon aus heimischem Holz. Besucher werden dort über die verschiedenen Waldfunktionen, das Bauen mit Holz und Verwendung nachhaltiger Rohstoffe informiert. Themen also, mit denen sich auch König Ludwig schon beschäftigte, und die heute in Zeiten von Klimawandel und knappen Rohstoffen aktueller als jemals zuvor sind.

Während der Landesausstellung entsteht zudem die neue Tannenhütte am Wank in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen und ein „Themenweg Wald“ zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof, der mit einzigartigen Waldbildern den Blick auf die Details und Ansprüche des Waldes lenkt. Am 15. und 16. Juni findet ferner das Symposium „Wald & Mensch“ in Garmisch-Patenkirchen statt.

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Nachrichten
news-1536 Fri, 19 Jan 2018 10:49:43 +0100 Sturmholz-Aufarbeitung: Auch für Profis eine Herausforderung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1536&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a80e29ff5d54e9dd049c7aecf20dcd07 Sonthofen, 19. Januar 2018 - Die Stürme Burglind und Friederike der letzten Tage haben in den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen kaum flächige Schäden angerichtet. Aber die starken Böen haben beinahe in allen Wäldern zu sogenannten Einzel- und Nesterwürfen geführt: Umgestürzte Einzelfichten bis zu Baumgruppen von 30 Bäumen und mehr.  

Mit der Aufarbeitung der Schäden haben die Staatsforsten Sonthofen unverzüglich begonnen. Denn zum ersten Schwärmflug des Borkenkäfers im Mai muss diese abgeschlossen sein. Einer der Schadensschwerpunkte im Forstbetrieb liegt diesmal im Werdensteiner Wald bei Eckarts. Die Sturmböen haben dort auf einer Fläche von 25 Hektar ca. 500 fm Schadholz verursacht.  

Bei der Aufarbeitung von Windwurfschäden gelten dabei dieselben Vorgaben wie bei regulären Holzeinschlägen: Die Durchführung der Maßnahme muss so erfolgen, dass der Waldboden geschont wird. Die Forstmaschinen dürfen ausschließliche auf den Rückegassen fahren. Auch dürfen die vorhandenen kleinen Bäume nicht beschädigt werden und auch die noch stehenden alten Bäume dürfen keine Schäden erleiden. Staatsforsten-Betriebsleiter Jann Oetting betont: „Insbesondere die Einhaltung der Vorgaben zur Unfallvermeidung müssen zwingend eingehalten werden. Jeder Unfall ist einer zu viel!“  

Die Umsetzung dieser Vorgaben ist im Normalbetrieb Alltagsroutine für Förster, Forstwirte und Unternehmer. „Bei Sturmschäden aber bedarf es situationsangepasster Lösungen“, so Revierleiter Hubert Heinl. „Hier im Werdensteiner Wald hat der Forstbetrieb zur Unterstützung der Forstwirte einen Raupenbagger angemietet. Dieser fährt auf den vorhandenen markierten Rückegassen, sichert die Bäume während der Waldarbeiter diese absägt, hebt die Stämme aus der Verjüngung und armiert mit den Ästen die Rückegassen. Anschließend kann dann der Rückezug das Nutzholz schadensfrei aus dem Wald an die Forststraße bringen. Eine Ausstattung aller Beteiligten mit Funkgeräten sichert eine stete Kommunikation aller Beteiligten und verhindert Unfälle“, erklärt Hubert Heinl. „Diese Verfahren kosten zwar Geld, aber die Zustand des Waldes und die Arbeitssicherheit für die Forstwirte rechtfertigen diesen Aufwand“, ist Heinl sicher.

Und wie geht es mit dem Werdensteiner Wald weiter? Aus den anfälligen Fichtenwäldern sollen stabile Bergmischwälder aus Fichte, Weißtanne, Buche und Bergahorn werden. Die Grundlage dafür wurde schon vor ein paar Jahren gelegt: Einige tausend Buchen und Weißtannen wurden in den lichteren Bereich gepflanzt und Dank der engagierten Rehwildbejagung durch Jagdpächter Norbert Vogt und seinen Mitjägern wachsen diese auch ohne Verbissschäden auf. „Der Werdensteiner Wald von morgen wird ein anderes Bild haben wie der Werdensteiner Wald von heute. Er ist ein tolles Beispiel für eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Förstern und Jägern“, so Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1535 Fri, 19 Jan 2018 08:42:19 +0100 Anfänger spenden für Anfänger http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1535&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b0f86d54392fc19dfc5e9724c5661e0 Bodenmaiser Forst-Azubi unterstützen Bergwacht-Ausbildung Bodenmais, 19. Januar 2018 - Weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais 2017 zum dritten Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet. Außerdem hatte die sechs Lehrling unter der Regie von Ausbildungsmeister Paul Hilgart schon seit Wochen schlechtes Wetter oder sonstige „Zeitlücken“ im Ausbildungsgeschehen genutzt, um aus Holz Kunstwaren und Basteleien anzufertigen – Bäumchen, Pilze, Kerzen, Sterne, sogar einen Adler.  

Der Erlös aus dem Verkauf auf dem gut besuchten Markt sollte wie 2016 für einen guten Zweck gespendet werden. Nach einigem Überlegen kamen wir dann auf die Bergwacht, die ja z.B. bei Forstunfällen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und Notarzt immer vor Ort sind.

Dann wurde es spannend: wer ist vor Ort „die Bergwacht“? Die Anfrage bei der Regionalleitung ergab, dass von den 8 Einsatzbereichen der Region Bayerwald mit ihren 20 Bereitschaften im Forstbetriebsbereich Bodenmais 8 Bereitschaften aktiv sind: Arnbruck, Bogen, Deggendorf, Grafenau, Ruhmannsfelden, Straubing, Viechtach, Zwiesel. An wen dann spenden?

Bergwacht-Geschäftsführer Tobias Vogl hatte dann die zündende Idee: „Anfänger spenden für Anfänger“ – die Bodenmaiser Forst-Azubi (= Berufs-„Anfänger“) unterstützen mit dem Erlös der Bastelaktion die Ausbildung der Bergwacht-Anwärter (= Bergwacht-„Anfänger“).

Gesagt, getan: Stv. Regionalleiter Walter Winter und Geschäftsführer Tobias Vogl konnten heute in der Lehrlingswerkstatt Oberlohwies von den Bodenmaiser Forst-Azubis einen Scheck über 736,-- Euro entgegennehmen. Walter Winter: „das Geld kommt direkt an der Basis an, und damit dem gesamten Bereich Bergwacht Bayerwald zugute!“

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Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
news-1534 Thu, 18 Jan 2018 14:42:24 +0100 Gute Ergebnisse bei der Wertholz-Versteigerung in Litzendorf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1534&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c4e8e9c8a849c01e3bfe0ad05c464e1 Kiefer mit deutlichem Aufschwung – Lärche mit stabilen Preisen

Waldsassen, 18. Januar 2018 - Zum diesjährigen Versteigerungstermin am 17. Januar 2018 imPfarrsaal von Litzendorf fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet unddem benachbarten Ausland ein.

Insgesamt 8 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten warmit rd. 983 Festmetern etwas kleiner als im letzten Jahr, wobei insbesondere die Fichten- und Douglasienmengen von den Betrieben merklich reduziert wurden.

Neben der bekannten Stammkundschaft beteiligten sich auch einige Neukunden rege an der Versteigerung. Von Beginn an entwickelte sich eine lebhafte und intensive Versteigerungsatmosphäre. Besonders einige hochwertige Lärchenblöcher waren heftig umworben. Die anwesenden Firmen honorierten das durchweg sehr gute Qualitätsniveau der Hölzer durch entsprechende Gebote und es konnten alle aufgerufenen Lose zugeschlagen werden.

Der Durchschnittspreis über alle Baumarten lag mit 220 €/fm deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (187 €/fm). Damit konnte eines der besten Ergebnisse in der Veranstaltungshistorie erreicht werden.

Das Höchstgebot der Versteigerung erzielten ein Lärchen-Los mit 4 Blöchern (7,74 fm) aus dem Forstbetrieb Ebrach mit 805 €/fm. Weitere Spitzenerlöse bis 700 €/fm und ein Mittel von 320 €/fm sind ein Beleg für die ausgezeichnete Qualität der aufgelegten Lärchen-Stämme. Die Kiefer erfreute sicheiner hohen Nachfrage und war mit einem Durchschnittserlös von 178 €/fm deutlich über Vorjahresniveau. Das Interesse an Douglasie war gering, was sich auch in den Erlösen entsprechend widerspiegelt.

Wie schon in den letzten Jahren war das Versteigerungslokal sehr gut besucht. Aus dem teilnehmenden Bieterkreis haben letztlich 16 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2017: 14). Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und das engagierte Mitbieten bei der Versteigerung.

Das Gesamtergebnis der Nadelwertholzversteigerung

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Nachrichten
news-1533 Tue, 16 Jan 2018 15:13:48 +0100 Gesund bleiben bei der Waldarbeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1533&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=093768298e05d31c6128183c90964e04 Fitnessübungen für Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg Fichtelberg, 15. Januar 2018 - Täglich 10 Minuten Krafttraining und Dehnungs­übungen für verletzungsfreie Waldarbeit – das ist das einfache, aber wirkungs­volle Rezept, das die Sport-Therapeutin Laura Fischer von der AOK den Auszubildenden am Forstbetrieb Fichtelberg vorstellte. Leichte Fitness-Übungen senken wesentlich das Verletzungsrisiko bei der Arbeit und verbessern das Wohlbefinden. Die Schulung ist Teil des Betrieblichen Gesundheits­managements der Bayerischen Staatsforsten für ihre Mitarbeiter.

Nicht nur Holzernte und Pflanzung stand in der letzten Tagen auf dem Lehrplan der Auszubildenden beim Forstbetrieb Fichtelberg. Dehnen, strecken, Gleichgewicht halten, Stabilität verbessern und Beweglichkeit erhöhen – das waren die Ziele einer Unterrichtseinheit der Sport-Therapeutin Laura Fischer AOK mit den Forst­mitarbeitern. Fitnessübungen zu Arbeitsbeginn und während des Tages tragen dazu bei, gesund und verletzungsfrei zu bleiben.

Dazu trafen sich die Gesundheitsfachfrau und die Forst-Azubi nicht in einer Sporthalle oder einem Fitness-Studio mit aufwändigen Kraftmaschinen. Die Werkstatt des Forst­betriebs in Fleckl am Ochsenkopf wurde kurzerhand zum Übungsraum. „Wir lernen gemeinsam Übungen, die wir ohne großen Aufwand überall und jederzeit am Arbeitsplatz durchführen können, ganz gleich ob im Büro, in der Werkstatt oder am Einsatzort im Wald“ erklärte Laura Fischer ihr Konzept der „bewegten Pause“. „Die Idee ist, den Forstwirten einfache Übungen zu zeigen, mit denen sie sich und ihren Körper zu Arbeitsbeginn oder nach längeren Pausen auf „Betriebs­temperatur“ bringen, Bänder und Gelenke dehnen und damit Verletzungen vermeiden.“

Manch Schweißtropfen floss bei den Kräftigungs- und Dehnübungen für Rücken-, Oberschenkel- und Bauchmuskulatur. Der Gleichgewichtssinn wurde trainiert. Stabilitätsübungen und Lockerungseinheiten rundeten das Programm ab. Mit Spaß und guter Laune trainierten die Forstwirte den „Vierfüßlerstand“ und das „Hängebauchschwein“, den „Katzenbuckel“ und den „herabschauenden Hund“ - Gymnastikübungen, die Gesundheit und Wohlbefinden steigern und das Verletzungsrisiko senken. 

Florian Manske, Servicestellenleiter bei den Bayerischen Staatsforsten, bekräftigte die Ausführungen der Sport-Therapeutin: „Viele lang gediente Kollegen belächeln die Kraft- und Dehnungsübungen während der Arbeit. In Wirklichkeit ist das aber ein Zeichen hoher Professionalität. Auch ein Bundesliga-Fußballprofi steigt nicht aus dem Teambus und startet sofort mit voller Kraft in das Match. Dort ist es normal, sich erst einmal aufzuwärmen und zu dehnen. Und das vor 60.000 Zuschauern im Stadion und laufenden Fernsehkameras.“

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ gab Laura Fischer den Forstwirten als Auftrag mit. „Deshalb übt regelmäßig in der Gruppe mit Euren Arbeitskollegen. 10 Minuten tägliches Training sind eine gute Investition in eine gesunde Zukunft.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1532 Fri, 12 Jan 2018 08:52:30 +0100 „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ auf der Grünen Woche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1532&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7671e43df054ed3844debcd7b7c8400d Einladung zum Pressegespräch Die Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag des Freistaats Bayern präsentiert sich in Berlin anlässlich der Grünen Woche.

Pressegespräch am 20. Januar 2018 um 12.15 Uhr in der Bayernhalle auf der Grünen Woche mit dem bayerischen Forstminister Helmut Brunner, dem Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl und dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer.

Regensburg, 12. Januar 2018 - Am 3. Mai 2018 wird die Bayerische Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ in Ettal eröffnet. Es ist zugleich die Jubiläumsausstellung zum 100jährigen Bestehen des Freistaats Bayern. Zuvor präsentiert sich die vom Haus der Bayerischen Geschichte veranstaltete Landesausstellung bereits auf der Grünen Woche. Die Bayerischen Staatsforsten und die Bayerische Forstverwaltung sind Partner der Landesausstellung. Und das aus gutem Grund, denn bereits zu König Ludwigs Zeiten spielte der Wald eine wichtige Rolle, nicht nur was die Versorgung der Bevölkerung mit dem Rohstoff Holz betrifft, sondern auch weil der Wald entscheidend zum Mythos Bayern beigetragen hat.

Auf der Sonderfläche der Bayernhalle (Halle 22b) geben die drei Partner einen ersten Vorgeschmack auf die Landesausstellung. Fingerhakelmaschine, Ludwig-Exponate, eine bayerische Fotostation und ein echtes Gipfelkreuz präsentiert in der Lieblingslandschaft des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. lassen erahnen, was die Besucher ab Mai in Kloster Ettal und im ganzen Graswangtal erwartet.

Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen zusammen mit der Bayerischen Forstverwaltung umfangreich die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“. So entsteht im Garten des Klosters Ettal ein neuer Pavillon aus heimischem Holz. Besucher werden dort über die verschiedenen Waldfunktionen, das Bauen mit Holz und Verwendung nachhaltiger Rohstoffe informiert. Themen also, mit denen sich auch König Ludwig schon beschäftigte, und die heute in Zeiten von Klimawandel und knappen Rohstoffen aktueller als jemals zuvor sind.

Während der Landesausstellung entsteht zudem die neue Tannenhütte am Wank in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen und ein „Themenweg Wald“ zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof, der mit einzigartigen Waldbildern den Blick auf die Details und Ansprüche des Waldes lenkt. Am 15. und 16. Juni findet ferner das Symposium „Wald & Mensch“ in Garmisch-Patenkirchen statt.

Über die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ und die Zusammenarbeit der drei Organisationen möchten der bayerische Forstminister Helmut Brunner, der Direktor des Haus der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer im Rahmen der Grünen Woche sprechen.

Wir möchten Sie daher herzlich zu einem gemeinsamen Pressegespräch am 20. Januar 2018 um 12.15 Uhr auf dem Stand zur Landesausstellung in der Bayernhalle (Halle 22b, Stand 205) einladen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und würden uns über ein kurze Anmeldung unter Telefon 0941 6909 124 oder per E-Mail an martina.amring@baysf.de freuen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter:
www.baysf.de/landesausstellung
www.hdbg.de
www.stmelf.bayern.de

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Nachrichten
news-1531 Fri, 12 Jan 2018 08:44:01 +0100 Frischholzeinschlag bei den Staatsforsten im vollen Gang http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1531&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d4e83c51c4eea17c5d1fab146f9123e5 Sonthofen, 12. Januar 2018 – Im Staatswald des Forstbetriebes Sonthofen wird seit einigen Wochen wieder ganz regulär frisches Holz eingeschlagen. Dies dient zur Waldpflege und Versorgung regionaler und überregionaler Rundholzkunden.  

„In den Sommermonaten lag unser Augenmerk bei der Aufarbeitung von Sturmholz und vom Borkenkäfer befallenem Holz“, erläutert Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Da dies bayernweit der Fall war und insbesondere im Bayerischen Wald große Mengen Sturmschäden im Privatwald entstanden sind, hatten sich die Bayerischen Staatsforsten einen freiwilligen Frischholzeinschlagstopp auferlegt. Als sich vor einigen Wochen die Holzmarktlage wieder entspannte, konnten wir mit dem Frischholzeinschlag wieder beginnen“, so Oetting weiter.  

Nun läuft in den Revieren des Forstbetriebes Sonthofen der Einschlag von frischem Holz wieder planmäßig. Teils wird das Holz ganz konventionell von den eigenen Waldarbeitern eingeschlagen und mit dem Forstschlepper oder Rückezug an die Forststraße gebracht. Darüber hinaus kommen aber auch moderne Holzerntemaschinen, sogenannte Harvester, vor allem im schwächeren Holz zum Einsatz. In unzugänglichen, nicht befahrbaren Lagen werden Seilkrananlagen für die Holzbringung herangezogen.

So auch im Stixnerwald zwischen Immenstadt und Missen. „Hier wird Fichten- und Tannenstarkholz von Waldarbeitern des Forstbetriebes eingeschlagen. Die Seilkranbringung aus dem steilen Hang und restliche Aufarbeitung am Forstweg erfolgt durch einen Forstunternehmer. So war es trotz Nässe und Schnee möglich, das Holz in kurzer Zeit bodenschonend herauszubringen“, erklärt der zuständige Revierleiter Rainer Ruf. „Wir nennen das ´kombiniertes Verfahren`. Das heißt, unsere Waldarbeiter fällen die Bäume und teilen sie in Verkaufssortimente ein. Der Forstunternehmer zieht die Stämme mit der Seilkrananlage zur Forststraße und übernimmt die restliche Aufarbeitung – meist mit einem Baggerharvester“.

Die entnommenen Stämme hinterlassen Platz und Licht für die Verjüngung zum Wachsen. Das fertige Rundholz wird auf mehrere Haufen, die Polter genannt werden, für verschiedene Kunden gelegt. Die unteren, dicken und fast astfreien Stammabschnitte werden von regionalen Sägewerken zu hochwertiger Ware, z.B. für den Fensterbau verarbeitet. Manche Stämme werden nach Südtirol, z.B. ins Pustertal geliefert, wohin es über 20-jährige Geschäftsbeziehungen gibt. Normale Stammabschnitte, sogenannte Standardlängen werden in Großsägewerken verarbeitet. Aus sehr astigen Stücken werden Paletten produziert. Letztendlich fällt auch noch Gipfelholz an, das zu Hackschnitzeln verarbeitet und an regionale Heizwerke geliefert wird. Durch die gewissenhafte Sortierung nach Kundenansprüchen stellt der Forstbetrieb Sonthofen sowohl regionale als auch überregionale Kunden zufrieden. „Wir versuchen, aus dem Baum die höchstmögliche Wertschöpfung zu generieren – so wird aus einem Baum ein nachhaltig produzierter, nachwachsender und wertvoller Rohstoff Holz“, freut sich Staatsforsten-Revierleiter Ruf.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1529 Tue, 09 Jan 2018 15:52:22 +0100 Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten: Jagdverband und Staatsforsten kooperieren im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1529&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57b07bca98699ce0b2be477d79d87957 Regensburg, 9. Januar 2018 - BJV Präsident Prof Dr. Jürgen Vocke und Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, trafen sich am 9. Januar zu einem vertrauensvollen Austausch in der Zentrale der BaySF in Regensburg. In dem ausführlichen Gespräch bekräftigten beide Seiten, dass BJV und Staatsforst ihre bislang gute Zusammenarbeit auch in Zukunft fortführen wollen.  

In wichtigen Fragen waren wesentliche Übereinstimmungen festzustellen: Einig war man sich etwa darin, dass auch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, alle Seiten in der Prävention an einem Strang ziehen sollten. Vorstandsvorsitzender Neumeyer betonte, dass die Staatsforsten ihrerseits gefordert und bereit seien, das vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten federführend erstellte Maßnahmenpaket zur Schwarzwildjagd aktiv umzusetzen und so wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen in den Staatsjagden zu leisten. Dazu gehören revierübergreifende Bewegungsjagden und ein verstärkter Abschuss von Zuwachsträgern, aber auch der probeweise Einsatz von Saufängen im Staatswald. Wie Neumeyer verdeutlichte, bejagen die Staatsforsten selbst lediglich rd. 11 % der Jagdfläche Bayerns. Für den überwiegenden Rest der Fläche seien private Jäger verantwortlich. Daher brauche es für eine wirksame Prävention auch wirksame Maßnahmen über die Grenzen des Staatswaldes hinaus.

Präsident Prof. Dr. Vocke betonte, dass seitens der privaten Jägerschaft viele Anstrengungen unternommen würden, um einen Ausbruch der Schweinepest zu verhindern. Wichtig sei es, dabei Tierschutz und Jagdethik nicht außer Acht zu lassen. Die Spitzen von Jagdverband und Staatsforsten bekundeten weiterhin ihre Absicht, sich auch in Forschungsfragen auszutauschen. Nach Prüfung des Einzelfalls sei in diesem Themenfeld auch eine konstruktive Zusammenarbeit möglich.  

Vorstandsvorsitzender Neumeyer stellte weiterhin klar, dass die Förster der Staatsforsten bemüht seien, Abschusszahlen gemäß der rechtlichen Vorgaben zu erfüllen und einzuhalten. Dies gelinge auch bei hunderten Bewegungsjagden, die das Unternehmen im Jahr durchführe. Einig waren sich die Chefs der Staatsförster und Jäger auch darin, dass die bereits im November 2002 gemeinsam erarbeiteten Grundsätze zur Bewegungsjagd noch immer aktuell und gut geeignet seien, als grundsätzliche Richtschnur für die Durchführung der großräumigen Jagden zu dienen. Neumeyer und Vocke appellierten an Jagdverantwortliche in Bayern, hier noch enger zu kommunizieren und so mehr gemeinsame Jagden zu ermöglichen.  

Vorstandsvorsitzender Neumeyer: „Wir arbeiten seitens der Staatsforsten seit Jahren hervorragend und konstruktiv mit einer Vielzahl an privaten Jägern, darunter viele BJV-Mitglieder, zusammen. Auf die gute Zusammenarbeit mit tausenden privaten Jägern setzen wir auch in Zukunft. In der Summe sind es über 8.000 engagierte private Jäger, die einen Großteil des Wildes bei den Staatsforsten erlegen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit soll fortgesetzt und durch Einzelfälle nicht in Frage gestellt werden.“  

Präsident Prof. Vocke betonte, dass trotz im Einzelfall unterschiedlicher Auffassung die gemeinsamen Interessen im Vordergrund stehen sollten. Miteinander und nicht gegeneinander gelte es, weiter Arbeit für Wald, Wild und Jagd zu leisten: „Die Jagd ist unverzichtbares Kulturgut und gleichzeitig in Zeiten von Klimawandel und Herausforderungen wie der Afrikanischen Schweinepest aktueller und notwendiger denn je. Daran werden wir gemeinsam weiter in engem Schulterschluss arbeiten.“ Schließlich stehe die Jagd in der heutigen Zeit unter sehr kritischer öffentlicher Beobachtung. Es gäbe daher keine sinnvolle Alternative zu einer vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit.  

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Nachrichten
news-1530 Tue, 09 Jan 2018 14:00:00 +0100 Nadelwertholzversteigerung Litzendorf 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1530&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=410e1ee0c8458e9c4fb8d9d6ccbe4928 Litzendorf, 9. Januar 2018 - Die Versteigerung der wertvollsten Nadelhölzer aus ganz Franken findet in diesem Jahr statt am Mittwoch, 17. Januar 2018, ab 10 Uhr im Pfarrsaal Litzendorf. Zur Versteigerung laden wir herzlich ein. Die "Litzendorfer Versteigerung" findet bundesweit Interesse bei Schreinereien, Säge- und Furnierwerken. So blicken wieder viele private und kommunale Waldbesitzer sowie acht Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten gespannt auf die Versteigerung des ausgesuchten Wertholzes von Fichte (31 m³), Kiefer (727 m³), Lärche (330 m³) und Douglasie (35 m³).

Für weitere Informationen/ Rückfragen steht der Holzverkaufsleiter am Forstbetrieb Forchheim, Herr Konrad Schneider, Tel.: 09191 722118 gerne zur Verfügung.

Die diesjährige Submission edler Laubhölzer der Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz findet am Montag, dem 15. Januar 2018 in Pretzfeld statt. An der Submission nehmen Forstzusammenschlüsse aus Ober- und Mittelfranken, sowie die Forstbetriebe Forchheim und Pegnitz der Bayerischen Staatsforsten teil. Die Öffnung der Gebote und die Datenerfassung erfolgen am 15.01.18 ab 10:00 Uhr am Sitz der WBV Fränkische Schweiz in Pretzfeld.

Die Losverzeichnisse finden Sie unter:Nadelholz: http://www.baysf.de/de/wald-bewirtschaften/holzverkauf/wertholz.html
Laubholz: http://media.repro-mayr.de/67/710467.pdf

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Nachrichten Forstbetrieb Forchheim
news-1528 Tue, 09 Jan 2018 11:33:22 +0100 Brennholz – heiß begehrt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1528&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6fe19debd9f2c19467f26b8edbefb49 Sonthofen. 9. Januar 2018 - Heizen mit Holz ist nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem umweltfreundlich. Und nach der Arbeit im Wald gibt es als Belohnung die gemütliche Wärme eines Kamin– oder Kachelofens als Teil eines besonderen Lebensgefühls.  

Ist das Verheizen von Brennholz überhaupt noch zeitgemäß? „Auf jeden Fall!“, ist Revierleiter Winfried Fischer überzeugt. Er ist für einen Teil des Staatswalds in der Kürnach zuständig. Fischer weiter: „Viele Länder stellen Teile ihres Waldes unter Totalschutz und wirtschaften auf den anderen Flächen umso intensiver.“ Die Bayerischen Staatsforsten gehen einen anderen Weg. Im Bayerischen Staatswald gilt das Prinzip der nachhaltigen, naturnahen Forstwirtschaft. Dafür arbeiten viele starke Hände - unter anderem auch die der Brennholzkunden.

Grundsätzlich gilt: Es wird nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst. Wo früher große, gleichförmige Bestände standen, sollen in naher Zukunft stabile, gemischte Wälder wachsen. In Zeiten des Klimawandels ist ein starker, gesunder Wald die beste Abwehr vor drohenden Schäden und gleichzeitig ein Garant für eine nachhaltige Holzversorgung. „Eben auch von Brennholz“, freut sich Staatswald-Revierleiter Fischer, der aber nicht alles Holz als Brennholz verkaufen kann, was im Wald ist. Denn Holz und auch Brennholz ist ein begehrter Rohstoff. Grenzen setzt das Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Sonthofen: Demnach müssen ambitionierte Totholzmengen im Wald bleiben – „aus Artenschutz- und Biodiversitätsgründen“, wie Forstbetriebsleiter Jann Oetting erläutert. „Aber jeder Ster Brennholz, der im Wald anfällt, ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz: Denn damit werden fossile Brennstoffe eingespart. So kann jeder mit gutem Gewissen einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten…“, so Oetting weiter.

Wer im Wald arbeiten will, muss zuerst einen „Motorsägenkurs“ absolvieren. Dort lernt er die Grundzüge im Umgang mit der Motorsäge, die damit verbundenen Gefahren und die verlangten Umweltstandards kennen.  

„Wie man an Brennholz kommt und welche Arten es gibt, Brennholz selbst zu machen, das erklären einem gerne die Försterin oder der Förster vor Ort. Denn deren Aufgabe ist es, eine Balance zu finden zwischen den zwei Naturschutzzielen Totholzanreicherung und Brennholznutzung“ fasst Förster Fischer zusammen.

Online nach Brennholz suchen

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1526 Thu, 04 Jan 2018 16:35:54 +0100 Baum ab für die Sicherheit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1526&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9833ecb5841ed3f3791eb95acca76180 Ottobeuren, 4. Januar 2018 - Die Kreisstraße MN 21 zwischen Bad Grönenbach und Legau muss vom 08. bis zum 19. Januar aufgrund für die Verkehrssicherheit notwendiger Baumfällarbeiten ganztägig für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden.

Neben in den Straßenraum eingewachsenen Ästen müssen von Rotfäule bzw. Borkenkäfer befallene Fichten und durch das Eschentriebsterben stark geschädigte Eschen entfernt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Daneben schaffen die Holzerntemaßnahmen Licht für die nachwachsenden jungen Bäume, damit in der Folgegeneration ein stabiler Mischwald heranwachsen kann.

Der Forstbetrieb Ottobeuren bittet um Verständnis für die sich durch die Sperrung ergebenden Unannehmlichkeiten.

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Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
news-1525 Thu, 04 Jan 2018 16:21:58 +0100 Futter für die Fledermaus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1525&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef9d668dd12a36911dbc8b051ea4a25e Neues Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald Ottobeuren, 4. Januar 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten (Forstbetrieb Ottobeuren) haben jüngst das Feuchtbiotop Langenwald saniert, um ein Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald zu schaffen.

Der Damm des Biotops war in den letzten Jahren undicht geworden, was zu einer Absenkung des Wasserspiegels führte. Das Biotop drohte zu verlanden und seine hohe naturschutzfachliche Wertigkeit zu verlieren. Die nun neue Abdichtung des Dammes wirkt dem entgegen und erhöht geringfügig den Wasserspiegel. Dadurch soll auch ein Teil der den Weiher umgebenen Bäume absterben und auf diesem Wege das für die Bechsteinfledermaus so wichtige Totholzangebot verbessern. Im Sommer lebt die Fledermaus gerne in Baumhöhlen oder Vogelnistkästen: Das Totholz mit seinen Höhlen und tiefen Holzspalten dient dem Nachtschwärmer als Lebensraum. Die Bechsteinfledermaus jagt ihre Beute (vor allem Insekten) vorwiegend im langsamen und niedrigen Suchflug: Durch die gestoppte Verlandung des Weihers findet die Fledermaus am Biotopteich Langenwald auch künftig ein insektenreiches Jagdhabitat.

Die sehr seltene Bechsteinfledermaus lebt im Wörishofer Wald und genießt europäischen Schutzstatus. Damit das Bechsteinfledermausvorkommen im angrenzenden FFH-Gebiet unterstützt wird, ist es auch nötig, im Umgriff des FFH-Gebiets geeignete Jagdhabitate zu schaffen oder schon vorhandene zu verbessern. Die Kosten der Maßnahme trägt zu 90% der Freistaat Bayern (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mindelheim), da es sich hierbei um eine besondere Gemeinwohlleistung handelt. Durch diese Maßnahme erhöht sich allgemein die Struktur- und Habitatvielfalt im Wald. Es wurde eine wertvolle Biotopstruktur geschaffen, welche nicht nur der Bechsteinfledermaus zugutekommt: Auch viele andere Tier- und Pflanzenarten, darunter auch seltene Arten wie die Gelbbauchunke, profitieren.

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Naturschutz Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
news-1524 Thu, 04 Jan 2018 16:17:29 +0100 Fast wie ein Weihnachtsmärchen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1524&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=10473b47e39ef11787ace23c3f657a15 Kempten, 4. Januar 2017 - Nicht schlecht staunte Jörg Finze, Berufsjäger des Forstbetriebes Sonthofen, als er am 2. Weihnachtsfeiertag unweit seines Hauses im Kürnacher Wald eine völlig abgemagerte Katze im Schnee fand. „Normalerweise“, erklärt Jörg Finze, „suchen Katzen, die meistens ausgesetzt wurden, recht schnell das Weite, wenn sie einen bemerken. Hier war es jedoch anders! Die Katze registrierte mich und meinen Hund erst in letzter Sekunde und machte dann eine nur halbherzige Flucht.“ Sofort war klar: Die Katze ist entweder stark geschwächt oder sieht schlecht. Beides sollte sich bewahrheiten!  

Da es in der Kürnach diesen Winter sehr große Schneemengen gibt, war es für den Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten keine Frage, sich dem hilflosen Tier anzunehmen. So zog ein weiteres Tier in das Forsthaus im Ulmerthal ein. Die Tage vergingen und der Kater - nach dem Stephanitag an dem ihn Finze fand, „Steph“ getauft - wurde kräftiger und lebhafter und fand sich trotz seiner Blindheit immer besser im Haus zurecht.

Ein Tierarztbesuch brachte es dann an den Tag: Es handelte sich bei der Katze um ein uraltes Tier! „Den Kälteeinbruch der letzten Woche mit den starken Schneefällen hätte „Steph“ sicher nicht überlebt“, sagt Jörg Finze mit besorgter Miene. Und noch etwas war gewiss: Da die Katze eine Tätowierung hatte, die allerdings unlesbar war, musste sie jemandem gehören! So wurden Nachbarn, Freunde und Bekannte abtelefoniert und tatsächlich gab es einen Hinweis, dass im Kreuzthal seit Wochen eine blinde Katze vermisst wurde.

Die Freude bei dem alten Ehepaar, wo „Dodo“ (so ist sein richtiger Name) daheim ist, war riesig, als sie erfuhren, dass ihr Kater wohlbehalten wieder aufgetaucht sei. Nach fast drei Wochen bei hoher Schneelage hatten sie damit nicht mehr gerechnet.

So machte sich Jörg Finze am 29. Dezember zu Fuß auf den Weg, um „Dodo“ heimzubringen. Denn das Haus der Familie ist mit Fahrzeugen im Winter nicht zu erreichen.

„Es war mir zu jeder Zeit klar, dass ich die Katze bei der Witterung nicht sich selbst überlassen kann!“ sagt Jörg Finze gerührt. „Dass ein Weihnachtsmärchen daraus werden sollte, war dabei nebensächlich!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1523 Thu, 04 Jan 2018 16:13:10 +0100 Personalversammlung im Waldgebiet des Jahres 2017 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1523&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c2e13555250d7ad47b4af2b20d8ce198 Rothenkirchen, 4. Januar 2018 - Wer im Wald arbeitet, muss nachhaltig denken und handeln: Im Mittelpunkt der diesjährigen Personalversammlung des Forstbetriebes Rothenkirchen standen zum Jahresabschluss neben einem Rückblick auf das „Waldgebiet 2017“ auch wieder Ehrungen verdienter Mitarbeitender.

Der Titel „Waldgebiet des Jahres“ war im zurückliegenden Jahr das bestimmende Thema für die Arbeit der Forstleute der Bayerischen Staatsforsten im Frankenwald und damit auch für das Fazit des Forstbetriebes. Mit einem Dank an die Dorfgemeinschaft Nurn für die Unterstützung beim großen „Waldaktionstag“ im September hatte man deshalb für die Versammlung das dortige Mehrzweckhaus gewählt. Personalratsvorsitzender Baptist Fischer und Forstbetriebsleiter Peter Hagemann gingen bei ihrem Jahresrückblick noch einmal auf die zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen unter dem Motto „Frankenwald verbindet“ ein. Es sei dabei gelungen, die Bedeutung der nachhaltigen Arbeit von Förstern und Waldbesitzern für die Gesellschaft zu vermitteln.

Einig war man sich in der Bewertung, dass das Prinzip Nachhaltigkeit auch für den Forstberuf gelten müsse. Stolz könne man deshalb sein, dass die Bayerischen Staatsforsten seit diesem Jahr im Forstbetrieb Rothenkirchen dauerhaft wieder Forstwirtnachwuchs ausbilden, so Personalratsvorsitzender Fischer. Im September hätten bereits vier junge Männer aus der Region in der neu errichteten Ausbildungsstätte ihre Lehre aufgenommen und auch das künftige Interesse an diesem Angebot sei ungebrochen.

Zum gleichen Thema passten auch die Ehrungen langjährig tätiger Forstleute durch Forstbetriebsleiter Hagemann. Anna-Maria Schneider aus Marktrodach geht nach fast fünfzig Jahren Dienstzeit in der Bayerischen Forstverwaltung und den Staatsforsten in Pension. Nach ihrer Ausbildung in mehreren Forstämtern Niederbayerns und der Oberpfalz war sie lange Jahre in der Oberforstdirektion Regensburg aktiv, bevor sie nach einer Freistellung für ihre Familie in den Forstamtsbüros in Stadtsteinach und Bad Steben arbeitete. Hagemann dankte ihr besonders für ihr Wirken in der Teamleitung des Forstbetriebsbüros in Rothenkirchen, wo sie nach der „Forstreform“ 2005 entscheidend zum Erfolg des neu gebildeten Forstbetriebes beigetragen habe.

Für 25 Jahre Tätigkeit als Forstwirte wurden Mirko Donath und Markus Hampel geehrt. In Saalfeld geboren, lernte Mirko Donath den Forstberuf während der „Wendezeit“ in der Waldarbeitsschule Gera-Ernsee, bevor er 1992 über das Forstamt Ebrach zum Forstamt Lichtenfels kam. Seit 2005 gehört er zum Forstbetrieb Rothenkirchen, wo er laut Hagemann mit seiner Erfahrung und inzwischen auch als Personalrat einen wichtigen Anteil am Betriebserfolg habe. Beständigkeit und gleichzeitig Flexibilität seien auch die Markenzeichen von Markus Hampel, so der Forstbetriebsleiter weiter. Obwohl seit Geburt in Tüschnitz bei Küps fest verwurzelt, habe er sich alle Facetten der forstlichen Besonderheiten der Region angeeignet: Seine Lehre absolvierte er im Forstamt Nordhalben und war danach viele Jahre in den Frankenwaldrevieren Tschirn und Wilhelmsthal eingesetzt. Inzwischen ist Markus Hampel im Forstrevier Weismain mit vergleichsweise noch weit größerer Baumartenpalette tätig und hier, so Hagemann „unverzichtbar im dortigen Revierteam und in der vielfältigen Arbeit für Waldumbau und Waldnaturschutz“.

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1522 Thu, 04 Jan 2018 16:08:52 +0100 Forstbetrieb Coburg spendet für den ASB http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1522&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7262a409699f7b604ee5dbbb0a9a4886 Coburg, 04. Januar 2018 - Den Reinerlös aus dem Verkauf forstlicher Produkte anlässlich des Rödentaler Weihnachtsmarktes spendeten die Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Coburg dem Arbeiter-Samariter-Bund Coburg (ASB).

Die Verbundenheit des Forstbetriebes Coburg zum ASB und dessen sozialer Arbeit währt schon lange. Alljährliche Rettungsübungen im Forst mit zum Teil sehr schwierigen Geländeverhältnissen dienen einem ständigen und beidseitigen Verbesserungsprozess. Die Rettungskette muss funktionieren, der Zeitfaktor ist oftmals lebensentscheidend, sollte ein Forstwirt einen Unfall bei der Arbeit erleiden. Aber auch Erste Hilfe Schulungen und die Bereitstellung von Übungsgelände für die Rettungshundestaffel Coburger Land verbindet den ASB mit dem Forstbetrieb Coburg.

Neben der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit legen die Bayerischen Staatsforsten sehr großen Wert auch auf die soziale Nachhaltigkeit. Die Gesunderhaltung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbetriebes wird durch Rettungsübungen, Analysen aber auch durch Schulung wertgeschätzt. Andererseits kann die Gesunderhaltung oder gar eine Rettung nur funktionieren, wenn die Pflege der sozialen Nachhaltigkeit im Bereich Ausbildung und Schulung seitens des ASB gewährleistet ist.

Die Spende soll Ausdruck einer großen Wertschätzung des Forstbetriebes, vor allem aber der Wertschätzung der Forstwirte gegenüber dem ASB ausdrücken. Die Spende wird hauptsächlich für Material und Ausstattung i.R. der Ausbildung verwendet. Forstbetriebsleiter Albert Schrenker überreichte im Rahmen einer Personalversammlung den symbolischen Check an den Leiter des ASB Herrn Schwesinger und seinem Mitarbeiter Herrn Roth und bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASB für das nicht selbstverständliche Engagement , die hohe Verantwortungsbereitschaft und die geleistete Arbeit.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
news-1527 Tue, 02 Jan 2018 08:47:00 +0100 Winterfütterung des Rotwildes http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1527&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=941da9a5bf26954650dded93602f36cf Rotwild, die Jäger unterscheiden in Hirsche, Kahlwild und Kälber – versammelt sich in den Wintermonaten an den für sie eingerichteten Winterfütterungen. Hier wird das Wild über den Winter von den Bayerischen Staatsforsten gut versorgt.

In den Bergregionen wird im Winter bei hohen Schneelagen an ausgewählten Orten das Rotwild gefüttert. Grund ist die starke Besiedelung der Landschaft durch den Menschen, der es dem Rotwild nicht mehr möglich macht, im Winter für die Nahrungsaufnahme in die Täler zu ziehen. Bei hohen Schneelagen, wie sie dieses Jahr schon herrschen, findet das Wild nur noch die Triebe von Bäumen oder Rinde als Nahrung. In dieser Zeit hat sich das Rotwild physiologisch auf sehr karge Nahrung eingestellt, wie Ludwig Weiß, Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen weiß: „Wir füttern in dieser Zeit nur Rauhfutter wie Heu oder Grassilage aus der Region. Die Bakterien im Rotwildverdauungstrakt, die für die Verdauung maßgeblich sind, haben sich darauf eingestellt.“

Die Fütterung des Rotwildes dient nicht nur der Bereitstellung von Nahrung, sondern trägt auch dort zur Vermeidung von Waldschäden bei, wo es hohe Rotwildbestände gibt. Durch das Sammeln des Wildes in den Wintergattern und Fütterungen wird das Rotwild davon abgehalten, großflächig Triebe und Rinde der Bäume zu verspeisen. „Dies kommt unserem Wald natürlich zugute. Je weniger Schäden die Bäume aufweisen, desto besser kann ein stabiler naturnaher Wald entstehen und erhalten werden, der besonders in unserer Bergregion wichtiger Schutz vor Lawinen-, Murenabgängen und Steinschlag darstellt“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

Die Bayerischen Staatsforsten Sonthofen betreiben zwei Wintergatter. Ludwig Weiß berichtet: „Im Großen Wald werden ca. 70 Stück Rotwild jeden Winter mit vielen Tonnen Heu, Grassilage und Futterrüben versorgt. Die Fütterungsperiode dauert von Dezember bis Ende April. Wichtig ist hierbei viele Ruhe, sodass das Wild seinem natürlichen Tagesablauf folgen kann.“ Das gilt besonders für Waldbesucher, die dem Wild diese Ruhe gönnen sollten. Ludwig Weiß verdeutlich auch noch einmal, dass das Suchen und Mitnehmen der abgeworfenen Stangen der Hirsche verboten ist und das Rotwild damit empfindlich gestört wird. Wird das beachtet, kommt das Rotwild bei den Bayerischen Staatsforsten gut durch den Bergwinter.

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Forstbetrieb Sonthofen
news-1521 Fri, 22 Dec 2017 12:57:56 +0100 Gewinnziffern der Weihnachtombola http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1521&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=494d770d38acfc2bcea3a7cf1714b58c Der Forstbetrieb Weißenhorn hat die Gewinnziffern seiner diesjährigen Weihnachtstombola ermittelt. Die "Glücksfee" war in diesem Jahr Nina Langenwalter, auf dem Foto zu sehen mit ihrem "Assistenten", dem Leiter des Büroteams am Forstbetrieb Weißenhorn, Andreas Wolf.

Der Forstbetrieb bedankt sich bei allen Teilnehmern. Allen Gewinnern herzichen Glückwunsch!

Die Gewinn-Ziffern lauten:

1. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 100 € 

236

2. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 75 €  

232

3. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 50 €  

325

4. Preis  Wildwurst-Gutschein im Wert von 25 €  

095

5. Preis  Wildwurst-Gutschein im Wert von 25 €  

023

6. Preis GU Küchenratgeber „Wild“

279

7. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

188

8. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

221

9. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“                  

085

10. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

026

  

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Forstbetrieb Weißenhorn
news-1520 Fri, 22 Dec 2017 09:54:03 +0100 O Tannenbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1520&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4754190c9074399016cc4c54ded55696 Staatsforsten wollen heimische Weißtanne wieder als Weihnachtsbaum etablieren Als Christbaum einst unverzichtbar, führt die Weißtanne heute in bayerischen Wohnzimmern fast ein Nischendasein. Die Rolle in der guten Stube haben an Weihnachten längst andere Tannenarten übernommen. Die Bayerischen Staatsforsten wollen das ändern und die Weißtanne fördern – nicht nur an und für Weihnachten.

Aus dem Jahr 1824 stammt das Weihnachtslied "O Tannenbaum". Darin wird nicht die aus dem Kaukasus stammende Nordmannstanne besungen, sondern die heimische Weißtanne. Denn die sei früher als Weihnachtsbaum beliebt gewesen, teilen die Bayerischen Staatsforsten mit. Heute ist dagegen die Nordmannstanne der am meisten verkaufte Weihnachtsbaum. Um der heimischen Baumart Weißtanne nicht nur zu Weihnachten wieder einen höheren Stellenwert zu geben, haben die Bayerischen Staatsforsten eine "Tannenoffensive" gestartet. Sie wollen den Anteil dieser Baumart auf über fünf Prozent und im Gebirge auf deutlich über zehn Prozent steigern, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer. Die Zeit, in der viele Weißtannen Christbäume waren, ist vorbei. Denn es gebe bei ihr im Wald heute zu wenig Verjüngung, bedauert Staatsforsten-Chef Neumeyer.

Um die Tannenoffensive zu verwirklichen, pflanzen die Staatsforsten vermehrt junge Tannen und fördern konsequent die Naturverjüngung. Ziel sind strukturreiche, gemischte Wälder mit einem hohen Tannenanteil. Damit das gelingt, müssen ausreichend viele junge Tannen ohne Wildverbiss groß werden. Keine leichte Aufgabe, gehört die Tanne doch zu den Lieblingsspeisen für Rehe. „Über die Bejagung sorgen wir für einen ausgewogenen Wildbestand im Staatswald und geben der Tanne eine Chance, sich wieder im Staatswald zu etablieren“, erklärt der Staatsforsten-Chef und hofft, dass die Tannenoffensive auch dazu beiträgt, dass Tannenzweige wieder öfter für Adventskränze und Weihnachtsschmuck verwendet werden und wieder mehr heimische Weißtannen-Christbäume mit ihrem typischen aromatischen Duft das Weihnachtsfest in den bayerischen Wohnzimmern verschönern.

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Nachrichten
news-1519 Thu, 21 Dec 2017 14:01:42 +0100 Wildschweinsalami in Spitzenqualität http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1519&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=561119c6906de601bcc3faff7e81cf6a Nürnberg, 22. Dezember 2017 - Bei einer Qualitätsprüfung des Fleischerverbands Bayern im Dezember 2017 erhielt die Wildschweinsalami des Forstbetriebs Nürnberg, die in der Vertragsmetzgerei Meisel in Kalchreuth hergestellt wird, in allen Kriterien volle Punktzahl. Damit wird die Spitzenqualität der Wildprodukte, die am Forstbetrieb Nürnberg zum Verkauf angeboten werden, bestätigt. Alle Tiere, die zu feinen Lebensmitteln verarbeitet werden, kommen aus dem Nürnberger Reichswald. Sie ernähren sich von ungespritztem natürlichem Futter und haben bis zu ihrer Verarbeitung keinen Stress.

Mehr Bio geht nicht!

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Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
news-1518 Thu, 21 Dec 2017 08:34:59 +0100 Berghütte am Wank: Konzept und Name präsentiert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1518&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08fb82c4474a875d7d22c47759f405d7 Planungen für die neue „Tannenhütte“ über den Dächern von Garmisch vorgestellt  

Neue Hütte, neuer Name, neuer Pächter: Ab dem Sommer 2018 wird es auf dem Wank wieder eine Einkehrmöglichkeit geben. Die Pächter heißen Anna und Andreas Hertle und die Hütte wird künftig mit dem Namen „Tannenhütte“ Gäste und Einheimische auf den Wank einladen.  

Die Bauarbeiten gehen wegen der Witterung derzeit nur langsam voran, die Planungen für die Wiedereröffnung im nächsten Jahr gehen jedoch weiter. Die Bayerischen Staatsforsten haben am Mittwoch nicht nur die neuen Pächter und den neuen Namen der Hütte präsentiert, sondern auch den Zeitplan für die Wiedereröffnung und das Konzept der Nutzung vorgestellt.

Ab dem Sommer 2018 soll die Hütte mit dem wunderbaren Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge den Betrieb aufnehmen, mit dem Pächterehepaar Hertle habe man die idealen Partner für das Projekt gefunden, so der zuständige Bereichsleiter von den Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Strobl: „Wir haben die richtigen Partner für diesen besonderen Ort gefunden. Das Ehepaar Hertle hat nicht nur viel Erfahrung in der Gastronomie, vor allem sind sie in der Region verwurzelt und haben ein tolles Konzept vorgelegt“, so Strobl. Dieses sieht vor, Produkte wie zum Beispiel Wildbret aus der Region zu verwenden und auf traditionelle Weise zuzubereiten. „Unsere Besucher sollen unsere schönen Berge nicht nur sehen, sondern auch schmecken“, sagt die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin Anna Hertle. Zusammen mit ihrem Mann, dem Hotelkaufmann Andreas Hertle, ist das Ehepaar bisher schon in der Region als Betreiber des Kletterwalds und des „Flying Fox“ in Garmisch-Partenkirchen bekannt. Antrieb ist für beide die Freude am Dienstleistungsgewerbe: „Wir wollen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Authentizität, Heimatverbundenheit und Kreativität mit Leben füllen“, so Andreas Hertle. „Bei uns soll sich nicht nur der Durchschnittswanderer wohlfühlen, sondern auch Familien mit Kindern, Seniorinnen oder Menschen mit Behinderung.“

Dass die Hertles diesen hohen Anspruch auch umsetzen, davon ist der bei den Bayerischen Staatsforsten zuständige Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger überzeugt: „Die Familie veranstaltet seit Jahren sehr erfolgreich und sehr verlässlich Team- und Gruppenevents auf unseren Flächen. Die können das!“, so Stöger, der sich über den Neubeginn unter neuem Namen freut. Einem Namen, der zugleich auch Programm ist: „Die Tanne ist für uns Forstleute eine der wichtigsten Berg-Baumarten überhaupt, sie prägt den Bergmischwald im Forstbetrieb Oberammergau. Und dass Tannenholz auch hervorragende bauliche Eigenschaften hat, wird man ab kommenden Sommer auch an der Tannenhütte sehen können.“

Die Rohbauarbeiten an Haupt- und Nebengebäude konnten vor dem Winter genauso abgeschlossen werden wie die Anbindung von Wasser, Abwasser und Strom. Leider hat der längere Trocknungsprozess des Konstruktionsholzes den Bauforstschritt etwas verzögert. Der genaue Zeitplan für die Errichtung des eigentlichen Holzbaus ist abhängig vom Witterungsverlauf, die Eröffnung der Hütte ist aber für den Sommer geplant.

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-1517 Wed, 20 Dec 2017 15:39:21 +0100 Leckerer Weihnachtsbraten für die Treuchtlinger Tafel aus heimischen Wäldern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1517&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=072447fd91121ab9c8efd34f8f079d2c Kaisheim, 20. Dezember 2017 - Über ein ganz besonderes Geschenk können sich in diesem Jahr zahlreiche Menschen in Treuchtlingen freuen: Der Forstbetrieb Kaisheim der Bayerischen Staatsforsten spendete für die Treuchtlinger Tafel e.V. 16 Kilogramm frisches Wildschwein- und Rehfleisch, das von der Tafel an bedürftige Familien weitergegeben wird. Zusätzlich konnte der Forstbetrieb Kaisheim aus den Verkaufserlösen unseres Stands am Weihnachtsmarkt in Kaisheim 300 Euro als Geldspende übergeben. Die gesamten Erlöse unseres Stands am Weihnachtsmarkt wurden für soziale Hilfsprojekte gespendet.    

Die küchenfertig hergerichteten und professionell eingeschweißten Portionen und die Geldspende übergaben Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und Mitarbeiterinnen Liselotte Schnitzler und Karin Schreck an Willi Feigel und Rudi Winkelmeier von der Treuchtlinger Tafel. Der Forstbetrieb will damit die gesellschaftlich wichtige Arbeit der Tafeln unterstützen und Bedürftigen ein gesundes und hochwertiges Weihnachtsessen bescheren.  

Das frische Wildfleisch stammt laut Weixler aus den naturnah bewirtschafteten Wäldern des Forstbetriebs. In seinem natürlichen Lebensraum ernährt sich Wild von würzigen Kräutern und wohlschmeckenden Pflanzen. Wildfleisch ist ein protein- und vitaminreiches, doch gleichzeitig fettarmes Lebensmittel, der gesunden Genuss garantiert. Gerade zur Weihnachtszeit erfreuen sich viele an so einem kulinarischen Leckerbissen. Willi Feigel bedankte sich im Namen der Tafel und ihrer Gäste für das weihnachtliche Geschenk.

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Forstbetrieb Kaisheim
news-1516 Wed, 20 Dec 2017 15:35:34 +0100 Der Forstbetrieb Kaisheim begrüßt neue Mitarbeiter und zieht eine positive Jahresbilanz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1516&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c3fe82570830e7028781a8c66046b2a Bei der Personalversammlung und Weihnachtsfeier des Forstbetriebs Kaisheim ehrten Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und Personalratsvorsitzender Leonhard Kleinle einen Mitarbeiter für seine langjährige Tätigkeit im Staatswald. Sie verabschiedeten zwei Mitarbeiter und begrüßten sechs neue Mitarbeiter.  

Herr Josef Mayer aus Wellheim ist seit nunmehr 40 Jahren als Forstwirt im Staatswald tätig. Josef Mayer kann auf unzählige Pflanz- und Pflegearbeiten zurückblicken, die unsere Wälder in stabile Mischwälder umgestaltet haben.

Nach 39-jähriger Tätigkeit als Forstwirt beendete Josef Hummel aus Hafenreut im Juni seine aktive Arbeitsphase. Helmut Weixler verabschiedete Herrn Hummel mit besten Wünschen in die Rente und freute sich, dass Herr Hummel dem Forstbetrieb nach eigenem Bekunden weiterhin verbunden bleibt.

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Forstwirtslehre sind die Forstwirte Martin Hüttinger aus Büttelbronn und  Jonas Ulbrich aus Solnhofen seit November feste Mitarbeiter des Forstbetriebs Kaisheim. Beide werden überwiegend im Forstrevier Treuchtlingen arbeiten.  

Den Personalratsvorsitzenden Leonhard Kleinle freute insbesondere, dass alle Ausbildungsplätze wieder besetzt und drei Auszubildende neu eingestellt wurden. Dies sind: Franklin Kratzer aus Langenmosen, Matthias Ossinger aus Graben und Paul Schmidt aus Markt Berolzheim. Alle drei werden im Revier Treuchtlingen von Forstwirtschaftsmeister Alexander Beck in drei Jahren zum Forstwirt ausgebildet.  

Im Januar 2018 wird uns Frau Bettina Wiedemann aus Mauren in die Elternzeit verlassen. Neu im Büroteam des Forstbetriebs begrüßten wir Frau Karin Schreck aus Wemding.  

Das Jahr 2017 war geprägt von Witterungsextremen. Diesmal war es aber kein Sturm, der am Forstbetrieb Kaisheim für hohe Mengen Schadholz sorgte. Vielmehr war der trockene Winter und das niederschlagsarme erste Halbjahr ausschlaggebend für hohe Käferholzmengen in der Fichte. Der Forstbetrieb Kaisheim bewirtschaftet die Staatswaldflächen zwischen Schrobenhausen und Dillingen im Süden und Treuchtlingen im Norden. Forstbetriebsleiter Helmut Weixler dankte allen Mitarbeitern für die hohe Einsatzbereitschaft, mit der diese Herausforderung und alle sich daraus ergebenden Folgen gemeistert wurden. Gleichzeitig bat er um erhöhte Wachsamkeit für das Frühjahr 2018, damit der Borkenkäfer frühzeitig entdeckt und unschädlich gemacht werden kann.  

Jagdlich gesehen verläuft das Jahr 2017 plangemäß. Bei Wildschweinen können wir mit derzeit ca. 270 erlegten Tieren gute Erfolge vorweisen. In einigen Bereichen gelang es uns auch, zusammen mit Jagdnachbarn revierübergreifende Drückjagden zu organisieren, die den Jagderfolg insgesamt noch deutlich steigerten.

Im Frühjahr 2018 stehen nach Weixler hohe Investitionen in Kulturen und Pflegemaßnahmen an, um unsere Wälder in klimatolerante Mischwälder umzubauen. Mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen wurde das erfolgreiche Jahr 2017 gefeiert und die Personalversammlung abgeschlossen.

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Forstbetrieb Kaisheim
news-1515 Wed, 20 Dec 2017 15:31:10 +0100 Eine Bibliothek im Wald – Waldbibliothek Waldhaus Senkele http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1515&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a53a665cc6621820bfcad33b2a888ae2 Sonthofen, 19. Dezember – Poesie, Satire, Kurzgeschichten, Autorenlesungen, Kasperletheater und Konzerte für Jedermann. Die Waldbibliothek dürfte ihresgleichen bayernweit suchen.  

Im Waldhaus Senkele an der Lobach bietet die Waldbibliothek seit Mai 2016 eine Symbiose zwischen Natur und Kunst an. Unterstützt wird die Waldbibliothek von den Bayerischen Statsforsten, vom Theater- und Kulturverein Füssen e.V., dem Walderlebniszentrum Ziegelwies und der Sing- und Musikschule Füssen e.V. Forstbetriebsleiter Jann Oetting meint stolz: „Die Waldbibliothek ist ein einzigartiges Kulturschutzgebiet im Sulzschneider Wald im Distrikt Senkele.“ Die Waldflächen rund um das Waldhaus werden von den Bayerischen Staatsforsten Sonthofen betreut und gepflegt.  

Die Organisation und Leitung übernehmen zwei Künstler aus der Heimat, die Theaterwissenschaftlerin M.A. Miriam Dunja Berraissoul und der Musiker und Jäger John Arthur Westerdoll. Manch ein Wanderer bringt seine Brotzeit oder die Familie ihr Picknick selber mit, denn aufgekocht wird am Biberwehr vor der Hütte nur literarisch statt kulinarisch und zum Dessert erklingt bayerische Saitenmusik, Jagdhornklänge, wunderschöne Klaviermusiken oder exzellente Kammermusik. Für John Westerdoll ist alles möglich: „Ob Jazz, Pop oder Rap - ad libitum – hier ist die Live-Bühne frei für Laien und Profis schlicht und unbedarft.“  

Die Waldbibliothek liegt an einem Erlebnisspielplatz am nördlichen Fuße des Nagelfluhkopfs Senkele, dort wo sich die alten Waldwege von Roßhaupten, Seeg und Hopfen kreuzen. Besuchen können Sie die Waldbibliothek jeden letzten Sonntag im Monat, außer an Feiertagen und bei riskanten Wetterlagen wie Sturm und Gewitter von 11 bis 17 Uhr.  

Staatsforsten-Berufsjäger Wolfgang Schweiger, der jagdlich für den Distrikt Senkele verantwortlich ist und bei dem Organisator John Arthur Westerdoll auch jagdlich aktiv ist, empfiehlt: „Das ist ein echter Geheimtipp und eine Wanderempfehlung des Forstbetriebs Sonthofen für alle Naturfreunde, Kunst-, Musik- und Literaturliebhaber.“  

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1514 Tue, 19 Dec 2017 09:45:34 +0100 Übergabe von Weihnachtsbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1514&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7a7ba09781f2f6c9741c70534e781612 Forstbetrieb Arnstein spendet Weihnachtsbaum an die Max-Balles-Mittelschule

Arnstein, 18. Dezember 2017 – Der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten hat im Dezember 2018 den Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen in Arnstein Weihnachtsbäume gespendet.  

Stellvertretend für die anderen Einrichtungen übergibt der stellvertretende Forstbetriebsleiter Michael Grimm der Leiterin der Max-Balles-Mittelschule Frau Klingler eine Nordmannstanne, die in der Nähe von Arnstein gewachsen ist und Anfang Dezember frisch geschlagen wurde.

Die Nordmannstanne stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde auf einer Trasse unter einer Stromleitung im Wald gepflanzt. Auf dieser Leitungstrasse dürfen die Bäume nicht höher als 10m werden, deswegen musste der Baum entnommen werden. Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich, dass Ihre Bäume jetzt die Schüler der Max-Balles-Mittelschule und aller anderen Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen auf Weihnachten einstimmen.

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Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
news-1513 Tue, 19 Dec 2017 09:30:37 +0100 Weihnachten mit den Hirschen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1513&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86c8ebe2f4debc5e5c6a648a49d33377 Weihnachtsfütterung im Rotwild-Wintergatter Spitzingsee Schliersee, 19. Dezember 2017 - Weihnachten erleben mit den Hirschen am Spitzingsee – dazu lädt der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten Jung und Alt ganz herzlich am Samstag, 23. Dezember 2017 um 15 Uhr ein.

Das weihnachtliche Naturerlebnis mit unseren Wildtieren findet an der Rotwild-Schaufütterung an der Valepper Straße südlich des Spitzingsees statt. Die Gäste können den Jäger beim Ausbringen des Wildfutters beobachten. Danach wird er ihnen das Rotwild und weitere Wildtiere in unseren Wäldern erklären. Und natürlich wird auch eine Weihnachtsgeschichte im verschneiten Bergwald auf die Feiertage einstimmen.

Als Weihnachtsgeschenk dürfen die Kinder gerne „Futterleckerli“ für die Tiere mitbringen, die unter einen Christbaum gelegt werden – z. B. kleine Mengen an Kastanien, Eicheln oder Gelberüben.  

Treffpunkt ist um 15 Uhr am Eingangstor zur Schaufütterung, etwa 20 Gehminuten von der Schranke am Spitzingsee in Richtung Blecksteinhaus/Forsthaus Valepp entfernt. Gegen 17 Uhr endet die Weihnachtsfütterung. Zum Aufwärmen gibt es Kinderpunsch und Christstollen.  

Der Forstbetrieb Schliersee freut sich auf alle Besucherinnen und Besucher und heißt ganz besonders Kinder und Familien willkommen, mehr über das faszinierende Rotwild zu erfahren und die Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

Weitere Informationen

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Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
news-1512 Mon, 18 Dec 2017 05:00:00 +0100 Wasser im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1512&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc96af777582bb906aba67400dc2688e Neuer Lebensraum für Flora und Fauna Gedämpftes Motorendröhnen ertönt im Geiselbacher Wald. Ein Bagger ist zu sehen. Eine Baustelle mitten in der Waldesidylle? Nein! Hier entsteht unter Leitung von Revierförster Rudolf Schlenke ein neues Feuchtbiotop im Revier Schöllkrippen. 

Neuer Lebensraum entsteht

Im Rahmen des Konzepte des naturnahen Waldbaus der Bayerischen Staatsforsten wurde unter Anleitung von Förster Rudolf Schlenke im Revier Schöllkrippen am Weihersgraben nördlich von Geiselbach ein Feuchtbiotop mit Strukturelementen angelegt.

Hierfür wurden zunächst die im Bachbereich des Talgrundes standortswidrigen und für Borkenkäferbefall prädisponierten Fichten gefällt. Die anschließende Neuanlage des Feuchtbiotopes beinhaltete die Ausformung mehrerer Tümpel und Kleingewässer mit unterschiedlichen Tiefen (Flachwasserzonen und frostfreie Tiefwasserzonen). Zusätzlich wurden Strukturelemente geschaffen, welche der heimischen Amphibien- und Reptilienfauna als Versteck-, Besonnungs- oder Überwinterungsplätze dienen. Der bereits vorhandene Zufluss zum Näßlichbach (Weihersgraben) wurde nicht an das Feuchtbiotop angeschlossen, damit eine bessere Erwärmung der Stillgewässer und somit eine günstigere Entwicklung von Amphibien möglich ist. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wurden in Teilen des Bachgrundes Erlen gepflanzt, welche dort natürlicherweise wachsen.

Eine öffentliche Vorstellung der neu geschaffenen Lebensräume erfolgt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018.

Regionales Naturschutzkonzept

Seit dem 01.07.2005 wurden am Forstbetrieb Heigenbrücken zahlreiche Projekte in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Naturschutz umgesetzt. Die aktuelle Maßnahme unterstützt das Ziel des regionalen Naturschutzkonzeptes des Forstbetriebes Heigenbrücken, wonach die vorkommenden Amphibien und Reptilien nach Artenvielfalt und -zahl möglichst erhalten und gefördert werden sollen. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Budget der Bayerischen Staatsforsten und Zuwendungen des Freistaats Bayern im Rahmen der „Besonderen Gemeinwohlleistungen“ (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Aschaffenburg).

Weitere Informationen finden Sie unter:

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken
news-1511 Fri, 15 Dec 2017 09:46:26 +0100 Mondholz aus dem Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1511&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7033f2b497a270dedea0ba6b8db1b0a6 Im Forstrevier Habichsthal wird in der Phase des abnehmenden Mondes Fichtenholz geerntet. Die Bayerischen Staatsforsten nutzen die Wintermonate, um das sogenannte Mondholz zu gewinnen. Im Vergleich zu herkömmlich geerntetem Holz weist das Mondholz eine höhere Haltbarkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge auf. 

In der aktuellen Mondphase wird vom 14. bis zum 18. Dezember besonders starkes Fichtenholz geerntet. Neben den genannten Eigenschaften gilt dieses Holz als sehr rissfest und verwindungsstabil. Die Firma Schuster-Holz in Birstein verarbeitet dieses sogenannte „VollwertHolz“ vor allem für „NaturKraft-Schlafplätze“ und „NaturKraftHäuser“. Man macht sich dabei nicht allein die bauphysikalischen Vorteile des ökologischen Naturmaterials zu nutzen, sondern insbesondere den positiven Einfluss auf die Gesundheit.

Seit jeher ist Holz ein beliebter und viel genutzter Werk- und Baustoff. Zahlreiche Holzbauten zeigen, dass Holz ein Alter erreichen kann, welches unseres um ein vielfaches übersteigt. Diverse Überlieferungen von Julius Caesar, aus dem Mittelalter und der Renaissance berichten bereits über den Holzeinschlag während des abnehmenden Monds. In der Wissenschaft und Praxis wird die Wirkung von Mondholz kontrovers diskutiert. Ein Forscherteam der Universität in Zürich konnte herausfinden, dass Mondholz dauerhafter und witterungsresistenter als konventionell geschlagenes Holz ist. Die Begründung liegt unter anderen in einem größeren Anteil an gebundenem Wasser im Inneren des Holzes. Der Durchmesser der Bäume wird im Rhythmus von Ebbe und Flut dicker und dünner – zwar nur um einige hundertstel Millimeter aber doch messbar. Das Holz zieht sich dadurch bei der Trocknung stärker zusammen und schwindet geringfügiger. Insgesamt ist das Holz dichter, druckfester und resistenter gegen eindringende Pilze und Insekten.       

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1509 Thu, 14 Dec 2017 13:01:14 +0100 Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1509&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dd76e3c52fd44069cf45b954bc8a4526 Sonthofen, 14. Dezember 2017 - Aus dem Jahre 1824 stammt das sehr beliebte Weihnachtslied „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum“. Darin wird nicht die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Nordmannstanne besungen, die heute der meist verkaufte Weihnachtsbaum ist, sondern unsere heimische Weißtanne. Früher war die Weißtanne nicht nur als Weihnachtsbaum sehr beliebt, sondern ihre Zweige schmückten auch in der vorweihnachtlichen Zeit als Adventskränze und Weihnachtsgestecke die Stuben der Allgäuer.  

Die Zeit, in der Weißtannen als Christbaum genutzt wurden, ist leider vorbei. Denn es gibt im Wald praktisch kaum mehr Weißtannenverjüngung. Auch als Lieferant für das beliebte „Weißdas“ der zahlreichen Bastelgruppen kann der Baum bald nicht mehr dienen. So still und ruhig wie das Weihnachtsfest, so still und leise wurden es weniger Weißtannen in den Allgäuer Wäldern. Ist auch bald die Zeit vorbei, in der die Weißtanne als Lieferant des wertvollen Bauholzes für die Bauernhäuser diente?  

„Nein! In den Zeiten des Klimawandels wird gerade die Weißtanne dringender denn je in den Allgäuer Wäldern gebraucht! Als stabilisierender Nagel in den Bergmischwäldern bei Sturm, toleranter gegen erhöhte Temperaturen und Trockenphasen als die Fichte, unempfindlicher gegen den Borkenkäfer“, ist sich der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting sicher. Aus diesen Gründen haben die Bayerischen Staatsforste eine „Tannenoffensive“ gestartet, mit dem Ziel, den Tannenanteil im Gebirge auf deutlich über zehn Prozent zu steigern. „Die Tanne ist eine Zukunftsbaumart, die in Zeiten des Klimawandels eine wichtige Rolle spielen wird“, so der Staatsforsten-Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer, der die Tannenoffensive für den Bayerischen Staatswald ausgerufen hat.  

Nur in den über 140 jährigen Allgäuer Wäldern ist die Weißtanne noch in zahlreichen, oft beeindruckend starken Exemplaren, vorhanden. Aufgewachsen in einer Zeit, in der aus großer Not heraus scharf gejagt wurde und deshalb waldangepasste Wildstände das Aufwachsen der jungen Tannen ermöglichte. In den jüngeren Wäldern ist die Weißtanne leider zur Seltenheit geworden.

„Für den Bereich des Forstbetriebs Sonthofen stellt die Anreicherung unserer Wälder mit Tanne eine große Herausforderung dar!“, so Forstbetriebsleiter Oetting. „Je mehr Tanne in unseren Bergwäldern, umso besser sind wir für die Zukunft gerüstet“. Aber nur dort, wo die jagdlichen Verhältnisse stimmen, kann die Weißtanne wachsen. „Dann können aus der schier unglaublich großen Zahl der kleiner Sternchen, also der einjährigen Sämlinge die den Waldboden bedecken, letztendlich Weißtannen heranwachsen“, erklärt Staatswaldrevierleiter Hubert Heinl.

Großräumige Gebiete, in denen die Tanne aufwachsen kann, sind im Allgäu noch selten. Der Große Wald bei Wertach und der Staatswald in Balderschwang und im Rohrmoos zeigen mittlerweile über zimmerhohe Tannenverjüngungen auf großer Fläche. „Durch die deutliche Reduktion der ehemals zu hohen Wildbestände ist es gelungen, der Weißtanne wieder eine Zukunft zu geben“, freut sich der für den Staatswald rund um Balderschwang zuständige Revierleiter Hubert Heinl.

Und deshalb ist der Weihnachtswunsch der Förster im Allgäu auch ganz logisch: Bergmischwälder mit einem hohen Tannenanteil. Auch damit in Zukunft die Weißtanne wieder in den Allgäuer Stuben als Christbaum steht und ihren aromatischen Duft verbreitet.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1508 Wed, 13 Dec 2017 09:54:42 +0100 Erfolgreiche Dianajagd am Forstbetrieb Coburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1508&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=956d877cdc8a3aa313a99fb52d44f727 Coburg, 13. Dezember 2017 - Über dreißig Jägerinnen aus Nah und Fern folgten der nunmehr schon zur Tradition gewordenen Einladung des Forstbetriebes Coburg zur Dianajagd. Unterstützt durch eine kleine Gruppe männlichen Bodenpersonals ging es bei der revierübergreifenden Jagd so richtig zur Sache.

Die Frauen erlegten neben 16 Sauen noch etliche Rehe und waren somit für den Jagderfolg mit den angrenzenden Jagdgenossenschaften Zedersdorf, Bieberbach, Großgarnstadt und Fronlach maßgebend. Großes Lob kam von Bernd Reissenweber, Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf und ebenfalls Jäger für die gute Zusammenarbeit der Bayerischen Staatsforsten mit den umliegenden Jagdrevieren.

Kooperationen und Zusammenarbeit bei der Jagd sind gerade in den jetzigen Zeiten sehr gefragt und zielführend. Nach der Jagd genossen die Jägerinnen Coburger Bratwürste, Lebkuchen und Punsch. Einsetzender starker Schneefall verlieh der Jagd das passende Ambiente und bis zur Bruchübergabe  verblieb noch genügend Zeit, Informationen und Erlebnisse auszutauschen.

Flankiert von seinen zwei Mitarbeitern, Herrn Bernd Lauterbach und Gregor Janus, überreichte Forstbetriebsleiter Albert Schrenker den Erlegerinnen einen Tannenbruch mit einen kleinen Pfefferminznikolaus. Jagdkönigin wurde BaySF-Frischling Claudia-Christine Krüger vom Forstbetrieb Fichtelberg mit drei Sauen und einem Reh.

Die Strecke wurde zum Abschluss von acht Jägerinnen verblasen und so endete ein schöner Jagdtag mit der Hoffnung auf das nächste Jahr.  

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
news-1507 Tue, 12 Dec 2017 16:23:18 +0100 Schönes aus dem Wald für guten Zweck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1507&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70ee8850638e3eb290291c4c78f0b6b5 Forstbetrieb St. Martin - Bayerische Saalforste spendet Fichten und Tannen

St. Martin b. Lofer, 12. Dezember 2017 - Was wären Weihnachts- und Adventsmärkte sowie Kirchen ohne Christbäume und Tannenzweige? In guter alter Tradition versorgen die Bayerischen Saalforste auch dieses Jahr wieder viele Orte mit glänzendem Grün aus dem Wald

„Die Stände beim Weihnachtsmarkt in Maria Kirchental und auch von „Anderskompetent“ in Unken waren wunderbar eingerahmt mit dem Grün unserer Bäume“ sagt Thomas Zanker, der Leiter des Forstbetriebs St. Martin. Auch einige Kirchen wie zum Beispiel in St. Martin, Leogang und Niedernsill sind mit Christbäumen und Tannenreisig aus unseren Wäldern geschmückt. Für den Kindergarten und in die Unkener Schule wurden Tannendaxen bereitgestellt. Bis hinüber ins Berchtesgadener Land sind die Unkener Zweige begehrt: Schon seit Jahren werden dort jährlich an die 100 Adventskränze auf dem Adventsmarkt der Pfarrgemeinde Ramsau für einen guten Zweck verkauft.

Eine weitere feine Sache aus dem Wald ist der weihnachtliche Reh- oder Hirschbraten. Wer sich hier noch versorgen will, dem sei der Paulinger Hofladen in St. Martin oder die Fleischhauerei Dornauer in Unken empfohlen, die beide frisches Wild aus den Saalforstwäldern beziehen.

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Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
news-1506 Mon, 11 Dec 2017 10:17:46 +0100 Ein Christbaum aus dem Fichtelgebirge für die Lutherstadt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1506&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52443c3844bf500246bc7173f3139392 Forstbetrieb Fichtelberg stiftet Weihnachtsbaum für die Schlosskirche in Wittenberg

Fichtelberg, 11. Dezember 2017 - Zum wiederholten Mal schmückt eine Tanne aus dem Fichtelgebirge einen prominenten Ort, diesmal die Schlosskirche Wittenberg. Zum Abschluss des Luther-Jahres organisiert Udo Benker Wienands mit dem Forstbetrieb Fichtelberg, dem Porzellanikon, der Firma Rosenthal und Schülern der Luitpoldschule in Selb den Christbaum in dieser berühmten, historisch bedeutsamen Kirche.

Schwer beladen mit ihrer Motorsäge stapft Forstwirtin Maria Lichtblau durch den Schnee. Hier auf den Höhen des Fichtelgebirges oberhalb vom Silberhaus zwischen Tröstau und Fichtelberg ist in den letzten Stunden Neuschnee gefallen. Jetzt häuft sich die weiße Pracht schon gut 30 cm auf. Maria und ihre Kollegen sind auf der Suche nach einem Christbaum. Aber nicht irgendeiner soll es sein. Ein besonders schöner muss es werden. Denn er soll hinaus in die Welt, um Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Und natürlich auch ein wenig, um für seine Heimat, das Fichtelgebirge zu werben.

Zum wiederholten Mal verbreite eine Tanne aus dem Fichtelgebirge, dekoriert mit Porzellan-Anhängern aus Selb, die Weihnachtsstimmung an einem prominenten Ort. Organisator und „Vater“ der Christbaumaktion ist Udo Benker-Wienands. Der pensionierte Schulleiter aus Regnitzlosau sammelt so Spenden für den Verein "Leben und Lernen in Kenia", der mit den Einnahmen die schulische Ausbildung von Kindern in dem ostafrikanischen Land unterstützt. Unterstützt wird er dabei von den die Bayerischen Staatsforsten, dem Porzellanikon, der Firma Rosenthal und Schülern der Luitpold-Schule in Selb, die die Porzellananhänger gestalten.

In den vergangenen Jahren schmückten im Rahmen dieser Aktion Christbäume aus dem Fichtelgebirge den Bayerischen Landtag in München, den Bundestag in Berlin, das Europaparlament in Straßburg, den Bischofssitz in Regensburg und heuer eben die Schlosskirche zu Wittenberg. Dort krönt die Fichtelgebirgstanne den festlichen Abschluss des Lutherjahres. Von dieser Kirche ging vor 500 Jahren die Reformation aus.

Dank guter Vorarbeit durch den zuständigen Förster Bernhard Kraus vom Forstbetrieb Fichtelberg ist ein geeigneter Baum schnell gefunden. Maria Lichtblau setzt die Kettensäge an. „Achtung! Baum fällt!“. Schon neigt sich die prächtige, sechs Meter hohe Tanne und legt sich sanft in den Schnee. Sofort wird der Baum begutachtet: Spitze noch dran, keine Äste abgebrochen. Gut gemacht! Gemeinsam ziehen Udo Benker-Wienands und die Forstmitarbeiter den Baum bis zum nächsten Weg. Dort wird er vorsichtig in Netze und Planen gewickelt und transportfertig verpackt. Jetzt steht dem Ausflug nach Wittenberg nichts mehr im Weg.

Maria Lichtblau verstaut die Motorsäge und macht sich durch den Winterwald auf den Heimweg. Wo kommt eigentlich der Christbaum her, der bei Familie Lichtblau das Weihnachtszimmer schmückt? Maria lacht: „Wir kaufen unseren Baum ganz normal auf dem Markt“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1505 Mon, 11 Dec 2017 10:05:03 +0100 Forstbetrieb auf dem Bodenmaiser Christkindlmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1505&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=56082ec0e34698637c8d3b3a3c0349fb Bodenmais, 11. Dezember 2017 - Weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais heuer zum dritten Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet.

Nachmittag boten sie dann holzgefertigte Kunstwaren und Basteleien der Lehrlingswerkstatt an. Der Erlös aus dem Verkauf geht wie 2016 an die Kinderkrebshilfe. Bürgermeister Joachim Haller ließ es sich nicht nehmen, gleich nach der offiziellen Begrüßung als einer der ersten den Stand des Forstbetriebs zu besuchen. Er wurde dann auch gleich von Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl mit einer BaySF-Wintermütze ausgestattet.

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Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
news-1504 Mon, 11 Dec 2017 09:56:26 +0100 Bayerische Staatsforsten feiern Einstand beim Rödentaler Weihnachtsmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1504&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b6038f80210f89796b4efa5584d49ca Coburg, 11. Dezember 2017 - Erstmals beteiligten sich die Bayerischen Staatsforsten in der Domäne Oeslau am Rödentaler Weihnachtsmarkt. Im Angebot waren Misteln von der Tanne, Reisig, Brennholz und  v.a. frisches Wildbret vom Reh und Wildschwein. Das einige Tage zuvor erlegte Wild wurde frisch und nicht tiefgefroren angeboten und das fachkundiges Publikum wusste dies, unterstützt durch die liebevolle Beratung von Försterfrauen sehr zu schätzen.

Rechtzeitig zum ersten Advent setzte der langersehnte Schneefall ein, so dass nicht zuletzt aufgrund des leckeren Jägertees eine schöne Weihnachtsstimmung aufkam. Trotz der vielen Vorbereitungen mit viel Eigeninitiative freuten sich die Beteiligten am Erfolg, haben sich doch Zerwirkaktionen bis tief in die Nacht hingezogen, um zeitnah die Wildpretfrische zu garantieren.

Der Forstbetriebsleiter bedankt sich bei Allen, die an der Aktion mitgeholfen hatten - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten, den geduldigen Ehefrauen aber auch bei der Stadt Rödental und v.a. bei der forstlichen Jugend. Ein besonderer Dank gebührt unserem Forstwirtschaftsmeister Norbert Seitz. Der Erlös aus dem Verkauf kommt einem gemeinnützigen Verein zu Gute. Wir berichten später hierüber.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
news-1503 Wed, 06 Dec 2017 10:38:52 +0100 Nadelwertholzsubmission Fichtelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1503&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f501f82a3a167cc79872305be6872b71 Gute Nachfrage – solides Ergebnis (05. Dezember 2017) – Fichtelberg Bei der 22. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Nordhalben, Pegnitz, Roding, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.
Die Angebotsmenge lag mit rd. 763 Festmeter etwas über der des Vorjahres. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

 

  • 314 fm Fichten-Blochhölzer in 273 Losen
  • 316 fm Kiefern-Blochhölzer in 429 Losen
  • 59 fm Lärchen-Blochhölzer in 58 Losen
  • 47 fm Douglasien-Blochhölzer in 31 Losen
  • 27 fm Tannen-Blochhölzer in 23 Losen

Der Bieterkreis war mit 15 Interessenten aus Deutschland und Österreich etwas kleiner als im letzten Jahr (18). Die beworbenen Hölzer konnten in summa zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei 66 Lose (8%) ohne Gebot blieben.
Der Durchschnittserlös über alle Baumarten sank gegenüber dem Vorjahr um 11 €/fm auf 187 €/fm. Das höchste Gebot erzielte ein 61 cm starkes Lärchenbloch aus der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen, das mit 540 €/fm der teuerste Stamm aus dem Staatswald war. Bemerkenswert waren auch die 500 €/fm für eine Lärche aus dem Forstbetrieb Waldsassen. Beide Stämme gingen an einen Stammkunden aus Oberfranken.
Bei den Durchschnittserlösen der einzelnen Baumarten zeigten sich Fichte, Lärche und Douglasie stabil, während die Kiefer bei einem deutlich größeren Angebot etwas schwächer tendierte. Tannenblöcher konnten leicht zulegen.
Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das
große Interesse und die zahlreichen Gebote.

Die Ergebnisse im Detail können Sie rechts herunterladen.

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Nachrichten
news-1502 Wed, 06 Dec 2017 09:28:50 +0100 Tannen, Fichten und Kiefern als Christbäume http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1502&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cee84a17fe4a51cb65e2504a911aa085 07.12.2017, Kempten – Christbaumaktion für den Kinderschutzbund in Kempten. Der Rotary Club verkauft in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten Christbäume und Schmuckreisig. Der Erlös wird heuer an den Kinderschutzbund in Kempten gespendet.

Seit mehr als 20 Jahren organisiert Wolfgang Haugg zusammen mit dem Rotary Club Kempten zur Adventzeit das Gewinnen und den Verkauf von Christbäumen und Schmuckreisig aus heimischen Wäldern. In den vergangenen Jahren kam der Erlös dem Allgäu-Hospiz zugute. Dieses Jahr wird der Betrag an den Kinderschutzbund Kempten gespendet.

Der Rotary-Club Kempten mit seinem Mitglied und ehemaligem Forstbetriebsleiter Wolfgang Haugg arbeitet hier eng mit den Bayerischen Staatsforsten zusammen, die die Bäume und das Schmuckreisig aus ihren Wäldern zur Verfügung stellen. Der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting, in dessen Wäldern die Bäume geschlagen werden, freut sich: „Die Bäume stammen direkt aus der Region und sind frisch geschlagen. Und zusätzlich haben wir aufgrund der fachkundigen Leitung der Aktion durch unseren ehemaligen Kollegen Wolfgang Haugg auch noch einen Pflegeeffekt im Wald!“. Wolfgang Haugg ergänzt: „Im Advent machen wir so drei glücklich: Den Kinderschutzbund Kempten, der die Spende erhält und den Rotary-Club sowie die Bayerischen Staatsforsten, die beide helfen können!“

Angeboten werden vor allem Fichten, daneben Kiefern und Tannen am 16.12.2017 zum Verkauf im „Stift“-Biergarten in Kempten (zwischen Lorenzbasilika und Kornhaus).

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1501 Wed, 06 Dec 2017 08:12:52 +0100 Bayerische Staatsforsten stimmen vorweihnachtlich ein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1501&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=73015ca4036836d89db172b0d1fe2b72 Im „Vilstalzentrum“ Tag der offenen Tür mit Weihnachtsmarkt Rieden-Vilshofen, 06. Dezember 2017. Das „Vilstalzentrum“ steht seit einigen Jahren als Sitz von vier Forstrevieren und der zentralen Ausbildungsstelle für Forstwirtlehrlinge in Betrieb. Dem nachhaltigen Wunsch der örtlichen Bevölkerung, bei einem Weihnachts-markt das Gebäude wieder einmal besichtigen zu können, kommen die Bayerischen Staatsforsten gerne nach. Mit einem vorweihnachtlichen Christbaumbasar verbunden öffnen sich im Vilstalzentrum die Tore. Alle Interessierten aus den umliegenden Ortsbereichen sind am Freitagnachmittag 15.12.2017 ab 15.00 Uhr herzlich willkommen.

Wenn gewünscht, werden Führungen durch die Räumlichkeiten und die moderne Wildkammer angeboten. Bei den anwesenden Revierleitern kann bei Bedarf nach Brennholz nachgefragt werden. Gerne beraten die Bayerischen Staatsforsten Sie auch hinsichtlich der richtigen Werkzeugausstattung für die Brennholzaufarbeitung. In der Lehrlingswerkstatt wird eine Musterwerkzeugkollektion zur Demonstration ausgelegt. Die Forstwirtlehrlinge haben mit frisch geschlagenen Christbäumen aus heimischer Kiefer und Fichte für kurzentschlossene Besucher vorgesorgt. Ebenso kann frisches Schmuckreisig von Tanne, Douglasie und Kiefer erworben werden. Der Verkauf von wärmenden Schwedenöfen für Gartenherbst- und -winterparties sowie hand- und motorsägengefertigte dekorative Holzschmuckstücke für Wohnung und Garten lassen die Fertigkeiten der Forstlehrlinge auch in Aktion erleben. Ausbildungsberufsinteressierte können sich hier Informationen aus erster Hand holen.

Wer sich den frischen Wind um die Nase blasen lassen möchte, ist zu Kutschfahrten zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geladen. Mit schweren kaltblütigen Percherons, die auch als Rückepferde eingesetzt werden können, geht es auf einen kurzen Rundkurs. Rechtzeitig vor Weihnachten können auch handgefertigte Krippen und alle möglichen Holzdekorationen erworben werden. Bei einer Tombola gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Der Hauptgewinn, ein zerwirktes Reh, wird gegen 18.00 Uhr gezogen. Für das leibliche Wohl ist mit Wildgulasch und Bratwürsten ebenso gesorgt wie mit Kaffee und Kuchen sowie mit Glühwein und Kaltgetränken. Der Erlös kommt einer Benefizaktion zugute. Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich zur kräftigen Unterstützung auf eine regen Besuch von Interessierten aus der umliegenden Region.

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Forstbetrieb Burglengenfeld
news-1500 Tue, 05 Dec 2017 08:12:57 +0100 Hundelaut und Hörnerklang http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1500&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ce791677777398acc92218ec3d63233 Bewegungsjagden in Sonthofen Sonthofen, 5. Dezember 2017 - Die Saison der Bewegungsjagden neigt sich beim Forstbetrieb Sonthofen dem Ende zu. Neben der Einzeljagd, bei der eine Jägerin oder ein Jäger meist auf dem Hochsitz auf das Wild „ansitzt“, kann Reh-, Rot- und Schwarzwild im Herbst und Winter auch auf sogenannten Drück- oder Riegeljagden erlegt werden. Bei dieser Jagdart stöbern laut jagende Hunde das Wild in den Einständen auf. Sie beunruhigen es so, dass es sich in Bewegung setzt, die Einstände verlässt und so den Jägern zugetrieben wird, die dann die Möglichkeit haben es zu erlegen. Daher der Name „Bewegungsjagd“.  

Ergänzend zur Einzeljagd kann dadurch auch Wild erlegt werden, welches sich sonst dem Jäger nicht zeigt. Aufgrund der vielerorts aufwachsenden, dichten Naturverjüngung sind der Einzeljagd Grenzen gesetzt, weil das Wild nicht mehr zu sehen ist. Diese Verjüngung der Bäume ist nicht nur gut für unsere Zukunft des Waldes, sondern kommt auch dem Wild zugute, da sich dadurch Nahrungsangebot und Lebensraum in den letzten Jahren stark verbessert haben. Dadurch ist die Jagd aber auch sehr viel anspruchsvoller geworden. Das Jagen allein vom Hochsitz aus, auf Einzeljagd, bringt oft nicht mehr den notwendigen Erfolg. Aus diesem Grund finden bei den Bayerischen Staatsforsten ab Herbst Bewegungsjagden statt. Gut organisiert, sind sie mittlerweile ein wichtiges jagdliches Standbein für den Jagderfolg des Forstbetriebs.  

„Auch das Wild zieht seinen Vorteil aus dieser Jagdart: Der ganzjährige Jagddruck durch die Einzeljagd wird reduziert, das Wild findet übers Jahr wieder mehr Ruhe“, erklärt Winfried Fischer, Staatswald-Revierleiter in der Kürnach.  

Dem Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen, Jann Oetting, liegt besonders am Herzen, dass bei den Bewegungsjagden auch das jagdliche Brauchtum gepflegt wird. Wenn auch Lodenkittel und Jagdhornsignale während der Jagd durch Signaljacke, Funk und Handy abgelöst wurden, so wird doch weiterhin Wert darauf gelegt, dass das Wild nach altem Brauchtum „zur Strecke gelegt und verblasen“ wird. Dabei wird das gesamte erlegte Wild an einem Ort nebeneinandergelegt. Jeder Wildart wird ein Jagdhornsignal gewidmet und der gemeinsame Erfolgt traditionell gewürdigt. Erfolgreiche Jägerinnen und Jäger erhalten zum Abschluss vom Jagdleiter einen „Erlegerbruch“ aus Fichten- oder Tannenzweigen an den Hut. Auch mancher Jagdhund trägt stolz seinen Zweig an der Halsung, als Zeichen für seine gute Arbeit nach dem Schuss.

„Dies alles sind für mich Symbole dafür, dass wir uns unserer Verantwortung für unser jagdliches Handeln bewusst sind, Respekt vor den Lebewesen haben und auch die großartige Leistung unser Jagdhunde honorieren“, erläutert Forstbetriebsleiter Jann Oetting die Brauchtumspflege am Forstbetrieb Sonthofen.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1499 Mon, 04 Dec 2017 14:39:35 +0100 Wohnraum für den Habichtskauz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1499&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bcb169b65f976ae435f4163f745b5f3a Forstbetrieb Fichtelberg unterstützt Wiederansiedelung der seltenen Eulenart

Fichtelberg, 4. Dezember 2017 - Mehr als 30 Nisthöhlen für den Habichtskauz haben die Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg im Herbst zusammengebaut. Jetzt montieren sie diese im südlichen und westlichen Fichtelgebirge an geeigneten Bäumen. Damit unterstützen die Bayerischen Staatsforsten das Wiederansiedlungsprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern für diese ausgestorbene Eulenart.

„Uh..uh..uh..uh..uh..uh..uh“ – so ruft nachts der Habichtskauz, eine einstmals in Ostbayern verbreitete Eulenart. Im Vergleich zu seinem Verwandten, dem Waldkauz, ist der Habichtskauz mit seinem Körpergewicht von mehr als einem Kilogramm fast doppelt so schwer. Er jagt im Wald und auf waldnahen Wiesen nach Mäusen, seiner Hauptnahrung. Dem Menschen gegenüber zeigt er kaum Fluchtreflexe, ist oft sogar eher zutraulich oder versucht, den zweibeinigen Eindringling aus seinem Revier zu vertreiben. Der letzte Nachweis dieses prächtigen Nachtvogels im Fichtelgebirge stammt aus der Zeit um 1990. Seither gilt er als ausgestorben. 

Das will der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB e.V.) jetzt ändern. Unterstützt von Tiergärten und renommierten Sponsoren entlässt der Verein seit vergangenem Herbst nachgezüchtete Jungvögel in die Freiheit. Ort der Freilassung ist bislang der Steinwald, Von dort machten sich die ersten sechs junge Habichtskäuze auf den Weg, die Wälder in der Region wieder zu besiedeln.

Mit dem Bau und dem Aufhängen von Nist- und Bruthöhlen unterstützt der Forstbetrieb Fichtelberg das Wiederansiedlungsprojekt. Mehr als 30 übergroße Nistkästen hat Forstwirtschaftsmeister Korbinian Scherm mit seinen Auszubildenden im vergangenen Herbst zusammengezimmert. Gemeinsam mit Michaela Domeier, Mitarbeiterin beim VLAB, montierten die angehenden Forstwirte die ersten Kästen im Fichtelgebirgswald. „Wir sind für die tatkräftige Unterstützung unseres Wiederansiedlungsprojekts sehr dankbar. Und wenn die jungen Leute dadurch auch noch etwas über Natur und  Umwelt lernen, dann erfüllt das sogar einen doppelten Zweck.“ freut sich Michaela Domeier.

Auf den Boden der Holzkiste kommt eine dicke Schicht aus Mulm, vermodertes Holz und Humus. Denn der Habichtskauz hat es gerne bequem, trägt aber kein Material zum Auspolstern in seine Nisthöhle. Dann hieven die Forstwirte den schweren Kasten mit einem Seil an einer Fichte bis in etwa 5 Meter Höhe und befestigen ihn dort. Die genaue Position des Kastens wird per GPS-Gerät vermessen. Schon ist alles bereit für die neuen Bewohner.

Vielleicht erklingt in naher Zukunft im Fichtelgebirgswald wieder der dunkle Ruf „Uh..uh..uh..uh..uh..uh..uh“ des Habichtskauzes und eine ausgestorbene Tierart ist zurückgekehrt.

Weitere Informationen über den Habichtskauz und das Wiederansiedlungsprojekt unter www.landschaft-artenschutz.de. 

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Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1498 Mon, 04 Dec 2017 14:34:19 +0100 Christbaumsuche für die Schlosskirche in Wittenberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1498&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a936c42247ac2be2f39649da30b7cecb Fichtelberg, 4. Dezember 2017 - Wie schon in den vergangenen Jahren macht sich auch zu diesem Weihnachtsfest ein Christbaum aus dem Fichtelgebirge auf dem Weg, um an prominenter Stelle Weihnachtsfreude zu verbreiten. Nach Christbäumen für den Bundestag, den Bundespräsidenten, den Bayerischen Landtag, das EU-Parlament und das das Diözesanzentrum in Regensburg schmückt heuer eine Tanne aus dem Fichtelgebirge die Schlosskirche in Wittenberg. Anlass dafür ist das diesjährige Reformationsjubiläum.

Für den passenden Christbaumschmuck aus Porzellan, dem „weißen Gold des Fichtelgebirges“, sorgen wieder Schüler der Luitpold-Schule in Selb in Zusammenarbeit mit der Firma Rosenthal und dem Porzellanikon.  

Auswahl und Fällung des Baumes erfolgt am Freitag, den 08.12.2017, anschließend wird er nach Wittenberg transportiert und aufgestellt.

Am 12.12.2017 dekorieren die Kinder der Luitold-Schule den Christbaum in der Schlosskirche mit dem Weihnachtsschmuck aus dem Fichtelgebirge.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1497 Mon, 04 Dec 2017 14:17:58 +0100 WBV im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1497&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=30e56cdfb899595559544a055fb3656a Rothenkirchen, 4. Dezember 2017 - Der Frankenwald als „Waldgebiet des Jahres“ zieht zunehmend das überörtliche Interesse auch von Forstleuten und Waldbesitzern auf sich. Besonders die Bemühungen zum Waldumbau im Zeichen des Klimawandels stehen auf dem Programm fachlicher Exkursionen. Jetzt führte eine Fahrt der Waldbesitzervereinigung (WBV) Lichtenfels-Staffelstein zu diesem Thema in den Forstbetrieb Rothenkirchen.

Nachdem die Waldbesitzer aus dem Nachbarlandkreis sich bereits vor zehn Jahren ein aktuelles Bild von den damals frischen Folgen des „Kyrill“-Sturmes im Frankenwald gemacht hatten, war auch diesmal das Interesse groß. Der Einladung von WBV- Vorsitzendem Robert Hümmer und Geschäftsführerin Iris Götting-Henneberg zur Lehrfahrt der Obleute waren fast 50 Interessenten gefolgt. Auf dem Programm standen neben einem Überblick über die Aktionen im Jahr des „Waldgebietes 2017“ und ihren Folgeprojekten vor allem waldbauliche Themen. Vor allem Fragen zur künftigen Rolle der Fichte und zum Weg hin zu einem gemischten Zukunftswald standen dabei im Vordergrund.

Auf einer Exkursionsroute von Kronach in den Staatswald des Forstreviers Ködel stellte Forstbetriebsleiter Peter Hagemann die waldbaulichen Konzepte der Bayerischen Staatsforsten vor, die im Frankenwald besonders von der Vielzahl der Waldfunktionen und der wachsenden Borkenkäfergefahr geprägt sind. Mit Blick auf die Ködeltalsperre ging es um die Leistungen des Waldes für die Gesellschaft, die auf gleicher Fläche gleichzeitig zu erbringen sind: Naturschutz, Wasserschutz, Bodenschutz, Rohstoffversorgung der heimischen Sägewerke und Erholung der Bevölkerung müssen auch in Zukunft sichergestellt sein. Dafür müssten die noch stark von der Fichte geprägten Waldbestände in Mischwälder umgewandelt werden, so Hagemann: „Der Klimawandel lässt uns keine Wahl. Die Fichte allein wird all diese Aufgaben künftig nicht mehr erfüllen können.“

Wie man praktisch Fichtenbestände mit zusätzlichen Baumarten für die künftige Waldgeneration anreichert, darum ging es am zweiten Exkursionspunkt. Besonders die großflächigen Fichtenreinbestände, die in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Frankenwald entstanden, seien hier eine große Herausforderung. „Unsere Vorgänger haben damals große Sturmflächen wieder aufforsten und haben dabei erfolgreich auf die robuste Fichte setzen müssen. Vom heutigen Klimawandel konnten sie noch nichts wissen“, so Hagemann. „Wir wissen heute, dass der Frankenwald in Zukunft ein Mischwald sein muss, wenn er überleben soll.“ Ziel im Staatswald sei es, mindestens vier verschiedene Baumarten in den künftigen Beständen zu haben. Das seien auf den meisten Standorten neben der Fichte die Buche, die Tanne und oft die Douglasie oder die Lärche. Eine möglichst breite Baumartenpalette mit zusätzlich noch Birke, Schwarzerle und Vogelbeere und den Edellaubhölzern Bergahorn und Linde stünden im Frankenwald zur Streuung des Klimarisikos zur Verfügung. Auch wärmeliebende Arten wie Eiche oder Kirsche würden eingebracht. Ausführlich diskutiert wurden von den Teilnehmern der Lehrfahrt besonders die waldbaulichen Techniken, um die gewünschten Mischbaumarten bereits frühzeitig unter dem Schirmschutz der Fichtenbestände einzubringen. Einig war man sich beim gemeinsamen Ziel: Künftigen Generationen einen stabilen, in jeder Hinsicht leistungsfähigen Wald zu hinterlassen.

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1496 Mon, 04 Dec 2017 13:09:07 +0100 Nikolaus im Weltwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1496&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77152eba2a67dd34b4c9e3a5ba9106e4 Freising, 04. Dezember 2017 – Am Mittwoch, den 06. Dezember kommt der Nikolaus in den Weltwald. Von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr veranstaltet der Forstbetrieb Freising zusammen mit dem Förderverein Weltwald und Erlebnispfad Freising e.V. einen stimmungsvollen Nachmittag, vor allem für Familien mit kleinen Kindern.
Nikolaus und Krampus kommen, es gibt Schmuckreisig, Basteleien und Kinderpunsch. Die Klasse 9a der Paul-Gerhardt-Mittelschule hat unter der Leitung von Frau Jessica Püschel Päckchen für Besucher bemalt und befüllt und wird diese Aktion auch vor Ort unterstützen.

Die Veranstaltung findet am Zentralpavillon unweit der Waldkapelle St. Clemens statt. Wich-tig: Alle Besucher sollen ihr Fahrzeug an den ausgeschilderten Parkplätzen am Rand des Weltwalds abstellen von dort und zu Fuß zur Veranstaltung kommen!

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Weltwald Freising Newsticker Startseite Weltwald Freising Forstbetrieb Freising Nachrichten
news-1495 Mon, 04 Dec 2017 13:05:23 +0100 Tannenzweigspende für Altenauer Weihnachtsmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1495&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e046eab072f263f586d2a37eb90207a1 Altenau, 02. Dezember 2017 - Wie jedes Jahr hat der Forstbetrieb Oberammergau den Katholischen Deutschen Frauenbund Ortsgruppe Altenau-Saulgrub wieder mit einer Spende von Tannenreisig unterstützt. Mit den frisch geschlagenen Tannenästen wurden von den engagierten Damen des Frauenbunds Adventsgestecke- und -kränze gebastelt und auf dem Altenauer Adventsmarkt verkauft. Der Erlös von 550,- € kommt wie immer gemeinnützigen Zwecken zugute.

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-1494 Mon, 04 Dec 2017 09:30:46 +0100 Eine Tanne aus dem Frankenwald fährt als Christbaum nach Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1494&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=278ff76a2c82d83cb5e1d8c07f0ffd9a Rothenkirchen, 4. Dezember 2017 - Der Frankenwald, „Waldgebiet des Jahres 2017“, wird in diesem Jahr mit zwei Weihnachtsbäumen die Bayerischen Vertretungen in Brüssel und Berlin schmücken. Die Bayerischen Staatsforsten stellen dafür zwei prächtige Frankenwald-Tannen aus dem Staatswald der Forstbetriebe Nordhalben und Rothenkirchen zur Verfügung. Von den Forstleuten der beiden Forstbetriebe ausgewählt, werden die Bäume ganz im Sinne des Waldgebiet 2017-Mottos „Frankenwald verbindet“ von Forstwirten der Bayerischen Staatsforsten behutsam gefällt, gemeinsam mit Forstunternehmern aus dem Frankenwald reisefertig gemacht und dann von einem heimischen Holztransporteur mit einem Spezialfahrzeug zu ihren weihnachtlichen Standorten gefahren. Infotafeln weisen dort jeweils auf die Herkunft und die Heimat der Bäume und die wichtige Rolle der Tanne im Frankenwald hin.

Der Christbaum für die Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU steht bereits geschmückt in Brüssel. Am Donnerstag, 07.12.2017 wird jetzt die Tanne aus dem Forstrevier Rothenkirchen nach Berlin auf die Reise geschickt. Für den Platz im Festsaal der Bayerischen Vertretung wurde ein rund 10 Meter hohes Exemplar aus dem Staatswalddistrikt „Pressiger Berg“ ausgewählt. Der Baum steht am Rand eines Bestandes am Weg und ist deshalb besonders dicht beastet und benadelt.  

Nachdem die Weißtanne lange die Hauptbaumart im Frankenwald war, nahm ihr Anteil in den Beständen seit dem 19.Jahrhundert deutlich ab, zuletzt dramatisch durch den Einfluss von Luftschadstoffen. Seit etwa 30 Jahren wird sie wieder verstärkt in die Wälder eingebracht. Die Bayerischen Staatsforsten fördern mit einer „Tannen-Offensive“ die Tanne als wichtigen Hoffnungsträger im Hinblick auf den Klimawandel. Gerade im Frankenwald hat sie gezeigt, dass sie mit trockenen Sommern deutlich besser zurecht kommt als die Fichte. Zum Glück gibt es hier in den meisten Revieren neben zahlreichen Alttannen auch wieder viele Tannen in der Waldverjüngung und jährlich werden es mehr.  Nach dem Baum für Brüssel kann deshalb auch die Tanne für Berlin guten Gewissens als Botschafterin des „Waldgebietes 2017“ auf die Reise geschickt werden. Ausreichend „Geschwister“ werden für eine gute Zukunft des Frankenwaldes sorgen.                                                

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1493 Fri, 01 Dec 2017 15:22:00 +0100 Heidelberg wird „Waldhauptstadt“ 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1493&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de43884a4a88c30f5581487597fe7a99 Organisation für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC würdigt städtisches Engagement    

Pressemitteilung PEFC und Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg darf sich im Jahr 2018 „Waldhauptstadt“ nennen. Die Organisation PEFC verleiht der Stadt diesen Titel für ihr vorbildliches Engagement bei der Bewirtschaftung des Stadtwaldes. Die Bewerbung bei PEFC hatte das Heidelberger Landschafts- und Forstamt eingereicht. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Das weltweit anerkannte Gütesiegel wurde Heidelberg bereits 2001 verliehen. 2015 kam noch die Zertifizierung als „Erholungswald“ hinzu.  

„Die Auszeichnung als Waldhauptstadt ist eine tolle Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Rund 40 Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche bestehen aus Wald. Das ist ein Schatz, den wir sehr gewissenhaft pflegen. Der Stadtwald ist ein ökologisches Reservoir, Freizeit- und Erholungsraum und als Holzlieferant auch ein wirtschaftlicher Faktor. Es freut mich sehr, dass wir diesen Titel bekommen, gerade weil wir alle diese Funktionen nachhaltig sicherstellen“, freute sich Bürgermeister Wolfgang Erichson.  

Ambitioniertes Veranstaltungsprogramm  

Heidelberg überzeugte die Jury, die aus hochrangigen Repräsentanten der Wald- und Holzwirtschaft sowie Gewerkschaften und Umweltverbänden besteht, vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung den Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland erfüllen. „Im Januar 2018 wird der Staffelstab von der diesjährigen PEFC-Waldhauptstadt Brilon an Heidelberg übergeben und die Urkunde in feierlichem Rahmen überreicht. Im Juli wird Heidelberg dann Austragungsort der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. und des nächsten „Forum Zertifizierung“ sein“, blickt PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers voraus.  

Neben dem Titel stiftet PEFC unter anderem 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Aktionsjahr im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC“ ausgebracht werden. Auf einer Wanderung durch den Stadtwald sollen Bürgerinnen und Bürger dabei an drei Stationen unter Anleitung eigenhändig die Bäumchen setzen. Unter dem Arbeitstitel „Das PEFC-Stadtwaldrevier“ plant das Landschafts- und Forstamt zudem eine dreiteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Mitarbeiter. Nach dem Prinzip „Tag der offenen Tür“ soll Interessierten dabei die nachhaltige Waldbehandlung erklärt werden.  

Hintergrund: Die Stadt Heidelberg bewirtschaftet den Stadtwald seit vielen Jahren nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien vorbildlich und hat für ihre nachhaltige Forstwirtschaft nicht nur das Zertifikat des „Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes“ (PEFC), sondern auch das Gütesiegel des „Forest Stewardship Council“ (FSC) erhalten. Beide Zertifikate bescheinigen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Etwa vierzig Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche sind bewaldet, rund drei Viertel dieser Waldfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Heidelberg. Die Gesamtgröße beträgt über 3.300 Hektar.      

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“:   Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken.  

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert    

Bildmaterial: Blick vom Heidelberger Stadtwald oberhalb des Schlosses auf Heidelberg. © PEFC Deutschland.  

Download des Bildes als druckfähige Datei: https://www.dropbox.com/sh/qb41drnzl6swsoe/AAAVvFn5oZFLSdFMQMg9AVkNa?dl=0. 

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Nachrichten
news-1492 Wed, 29 Nov 2017 13:22:46 +0100 Habichtskauz – Wiedereinbürgerung und Monitoring http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1492&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=32acddf9bc62922f40cad2b70dc9f231 Einladung zu Pressetermin Fichtelberg, 29. November 2017 - In unserer Region läuft derzeit ein Projekt zur Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes, einer Eulenart, die seit vielen Jahren in Bayern als nahezu ausgestorben gilt. Der Forstbetrieb Fichtelberg unterstützt die Wiedereinbürgerung und baut für die Vögel mehr als 30 Nistkästen und Bruthöhlen, die im westlichen und südlichen Fichtelgebirge ausgebracht werden. Darüber wollen wir Sie gemeinsam mit unserem Projektpartner vom Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) informieren und Ihnen exemplarisch das Ausbringen eines Nistkastens zeigen.  

Wir treffen uns am Freitag, den 01.12.2017 um 10:00 Uhr am Forstbetrieb Fichtelberg, Poststraße 14, 95686 Fichtelberg. Von dort fahren wir zu einem der Bruthöhlenstandorte in den Wald. Bitte geeignete Kleidung/Schuhwerk mitbringen.  

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihr Interesse am Thema.  

Kontakt:

BAYERISCHE STAATSFORSTEN AöR
Forstbetrieb Fichtelberg Poststraße 14
95686 Fichtelberg
Telefon   +49 92 72 - 90 99-41
Telefax   +49 92 72 - 90 99-19

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1491 Wed, 29 Nov 2017 10:59:04 +0100 Beruf mit Perspektive: Forstbetrieb heißt zwei neue Referendare in Heigenbrücken willkommen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1491&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0bbb50df916c540537e43755ec3907fe Heigenbrücken, 29. November 2017 - Zwei Forstreferendare haben im November im Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten ihren betrieblichen Vorbereitungsdienst für den höheren Forstdienst begonnen. Die jungen Förster, Markus Strack von der Technischen Universität München und Christopher Imre Seif von der Georg-August-Universität Göttingen, wurden vom Forstbetriebsleiter Joachim Keßler am Forstbetrieb Heigenbrücken herzlich willkommen geheißen.

Die insgesamt zwei-jährige Ausbildung für den höheren Forstdienst hat in Bayern Tradition und soll die Referendare auf die eigenverantwortliche Wahrnehmung von Führungsaufgaben in einem Forstbetrieb vorbereiten. In den kommenden sieben Monaten erhalten die beiden forstlichen Nachwuchsführungskräften daher durch den Betriebsleiter Joachim Keßler praxisorientierte Einblicke in die vielfältigen und komplexen Leitungs-, Führungs- und Planungsaufgaben im Forstbetrieb Heigenbrücken.

Insgesamt nahmen im November bei den Bayerischen Staatsforsten 21 Forstreferendare/Innen Ihre Arbeit auf. Nach dem erfolgreichen Ablegen der Qualifikationsprüfung (Großen Forstlichen Staatsprüfung) bestehen für Sie gute Übernahmechancen.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1490 Tue, 28 Nov 2017 10:49:56 +0100 Einschlagstopp im Staatswald aufgehoben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1490&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=20bc4f62d5d2a5ca78808f57435f0916 Regensburg, 28. November 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten haben heute den seit Ende August geltenden Einschlagstopp im bayerischen Staatswald aufgehoben. Der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten Martin Neumeyer erklärte, dass es die gute Entwicklung auf dem Holzmarkt und die steigende Nachfrage nach Nadelfrischholz rechtfertige, den Einschlagstopp aufzuheben. Neumeyer: „Alle Betriebe der Staatsforsten kehren mit sofortiger Wirkung wieder in den Regelbetrieb zurück, um die Holznachfrage befriedigen zu können.“ Jetzt wird die Produktion entsprechend der Marktnachfrage zugesteuert. Die Marktnachfrage nach frischem Holz ist wieder gut. Die gute Konjunkturlage im Freistaat und speziell die gute Baukonjunktur und die immer weiter steigende Attraktivität von Wohn- und Gewerbebauten aus dem nachhaltigen und klimafreundlichen Baustoff Holz treiben nach Angaben des Vorstandschefs der Staatsforsten diese Entwicklung. „Der Holzbau ist in Bayern voll angekommen, so wie in vielen anderen Ländern und Regionen auch“, so der Vorstandschef.

Die Bayerischen Staatsforsten hatten Ende August unmittelbar nach dem Orkan „Kolle“, der vor allem in Niederbayern schwere Schäden anrichtete, erstmal seit 2007 (Orkan „Kyrill“) wieder einen bayernweiten Einschlagstopp für Nadelholz wie Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche verhängt. Grund war, zu den durch „Kolle“ angefallenen großen Holzmengen vor allem in Ostbayern nicht zusätzlich weiteres Frischholz aus der regulären Produktion anzubieten. Die Maßnahme sollte ein Beitrag sein, die mit dem Orkan „Kolle“ angefallenen Holzmengen auf dem Markt zu verarbeiten und den Holzmarkt nach dem Sturm „Kolle“ zu stabilisieren.

Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 810.000 ha und einem Holzeinschlag von rund 4,69 Mio. Festmetern jährlich der größte Waldbesitzer und Forstbetrieb in Bayern und Deutschland.

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Nachrichten
news-1489 Mon, 27 Nov 2017 08:27:51 +0100 Landrat fällt Christbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1489&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=024e9528eb6c41f85f7f6677ec716018 Coburg, 27. November 2017 - Ein „weltlicher“ und ein „kirchlicher“ Christbaum wurden vom Coburger Landrat Michael Busch eigen händisch in den Scheuerfelder Hölzern der Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Coburg gefällt. Vorschriftsmäßig  mit Helm und Säge vom Forstbetrieb ausgestattet fiel der Baum fachmännisch in wenigen Minuten. Der Landrat hatte sichtlich Spaß an dieser Aktion im Domänenwald der Bayrischen Staatsforsten. 

Den weltlichen Baum erhält das Gerätemuseum („Alte Schäferei“) in Ahorn, den kirchlichen die evangelische Kirchengemeinde in Ahorn. Sowohl die Leiterin des Gerätemuseums Frau Dr. Loose, der Landrat sowie der Bürgermeister der Gemeinde Ahorn, Herr Martin Finzl- auch Mitglied der Bayerischen Landessynode- bedankten sich beim zuständigen Revierleiter Herrn Bernd Lauterbach, dem Betriebsleiter und bei den Bayerischen Staatsforsten für den Weihnachtsbaum - ein Baum aus der Region für die Region. Abschließend erhielt Frau Dr. Loose noch einen kleinen Mistelbusch von Forstbetriebsleiter Albert Schrenker überreicht.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
news-1488 Fri, 24 Nov 2017 10:05:20 +0100 Der Spessart: So schön wie gemalt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1488&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8d58c5d1b8b0872a15fb513e38a7b1cc Malwettbewerb der Grundschule Heigenbrücken Der Wald und seine Tiere, das ist das Thema eines Malwettbewerbs, den die Grundschule Heigenbrücken derzeit zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten durchführt. Über 80 Bilder sind so entstanden, die nun im Internet zu Abstimmung stehen.

Ausgangspunkt war der Waldtag, bei dem die Grundschüler Ende Oktober im Forstbetrieb Heigenbrücken zu Gast waren. Fünf Försterinnen und Förster haben den rund hundert Kindern den Wald gezeigt und mit verschiedenen Spielen und Aufgaben das Waldökosystem erlebbar gemacht. „Wir haben die Kinder damals gebeten, ihre Erlebnisse zu malen und versprochen, dass wir die Bilder im Rahmen eines Malwettbewerbs im Internet zeigen“, erzählt Forstbetriebsleiter Joachim Keßler, der drei Wochen später seinen Augen kaum traute, als er sage und schreibe 83 Bilder überreicht bekam. „Jedes Kind hat seinen persönlichen Blick auf die Tiere im Wald festgehalten. Die Auswahl für einen Favoriten würde mir da wirklich nicht leicht fallen,“ so Keßler.

Zum Glück haben sich Keßler und seine Kollegen für einen Entscheidungsprozess entschieden, der viele Schultern verteilt ist. Die Bilder sind nämlich im Internet zu sehen, abstimmen kann jeder, der einen Internetzugang und ein E-Mail-Konto sein Eigen nennt. Die Bilder mit den meisten Stimmen bekommen Mitte Dezember kleine Preise überreicht. Die Bilder sind unter der Adresse www.wald-im-spessart.de  zu sehen.

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Wald im Spessart Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1487 Thu, 23 Nov 2017 14:27:52 +0100 Bayerische Landesausstellung 2018 - Vorstellung eines Exponats der Superlative http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1487&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=292694e48e58c384c96a70065d8af6ec Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Bayerischen Landesausstellung 2018: „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ im Kloster Ettal

3000 Jahre alt, 13,5 Meter lang und mehr als 2 Tonnen schwer – ein keltischer Einbaum für die Bayerische Landesausstellung 2018

Das erste Objekt für die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ ist bereits im Kloster Ettal angelandet. Es ist ein Exponat der Superlative: Noch nie gezeigt, 3000 Jahre alt, 13,5 Meter lang und mehr als 2 Tonnen schwer. Das keltische Gefährt wurde in den Jahren 1987 bis 1990 im Flachwasserareal vor dem Westufer der Roseninsel im Starnberger See gefunden und konnte dendrochronolo-gisch in das Jahr 900 v. Chr., d. h. in die späte Urnenfelderzeit, datiert werden. Es handelt sich aufgrund seiner ungewöhnlichen Form und Länge vermutlich um ein kultisches Wasserfahrzeug.

Erstmalige Präsentation für die Öffentlichkeit

Die Jahrzehnte nach der Ausgrabung verbrachte der aus Eichenholz gefertigte Einbaum in der sorgfältigen Konservierung und wird nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Ausstellung wird er Zeichen sein für die Ewigkeit von Landschaft und Wald, das Bindeglied zwischen gestern, heute und morgen. Großer Dank gebührt der Archäologischen Staatssammlung München, die mit viel Sachverstand, restauratorischem Können und dem nötigen Quäntchen Mut die Leihe ermöglicht hat. So wird der keltische Einbaum mit Sicherheit ein unvergessliches Exponat der Bayerischen Landesausstellung 2018 werden.

Aufwändiger Transport und Einbringung filmisch festgehalten

Der Aufwand und die Komplexität des Transports und der Einbringung dieses außergewöhnlichen Exponats setzten neue Maßstäbe. „Das wäre ohne die sehr großzügige finanzielle Unterstützung des Freundeskreises des Hauses der Bayerischen Geschichte nicht möglich gewesen“, betont Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Der Prozess der Einbringung war so spektakulär, dass wir ihn in einer eigenen Produktion filmisch festgehalten haben.“, so Loibl weiter.

Unter folgendem Link steht sie zur Ansicht und Download bereit: http://www.bavariathek2018.webseiten.cc/fileadmin/user_upload/Einbaum-Ettal-2_s.mp4  (zum Download mit rechter Maustaste auf „Video speichern unter“)

Vom 3. Mai bis 4. November 2018 wird Kloster Ettal der Schauplatz für die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ sein. Das Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen veranstalten in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung auf rund 1500 qm die Landesausstellung, die dem „Mythos Bayern“ nachspürt. Woher kommt er eigentlich? Wer hat ihn gemacht? Und wie sieht er aus?

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-1486 Thu, 23 Nov 2017 09:56:32 +0100 Tannenoffensive im Sulzschneider Wald zeigt Wirkung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1486&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=782c787420f8f22a9db8336dff462a0d Steinbach, 23. November 2017 - Im Sulzschneider Staatswald wurden seit 2012 rund 40.000 Weißtannen in kleinen Gruppen im ganzen Wald verteilt eingebracht. Die ursprünglich kleinen Tannenpflänzchen sind jetzt größer geworden und überall zu sehen! „Das ist eine große Leistung, vor allem aus jagdlicher Sicht!“, freut sich der regional verantwortliche Staatswald-Revierleiter Jürgen Sander.  

Im Voralpenland findet man oft schwere lehmige Böden. Die meisten auf der Grundmoräne und den Jungmoränen, die die Gletscher hinterlassen haben. Wegen des sich auf dem Lehm anstauenden Wassers können sich die Fichten nicht fest im Boden verankern. Sie bilden ganz flache Wurzelteller, die bei stärkerem Wind nicht genügend Halt bieten. „Die Tanne kommt mit so schwierigen Bodenverhältnissen viel besser zurecht. Mit ihrer Pfahlwurzel kann sie tief in die Grund und Jungmoräne wurzeln und als stabile Baumart dem ganzen Bestand mehr Festigkeit geben“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Schon in den 1980igern begann als Pionier der damalige Forstdirektor Perras mit seiner Mannschaft, den Sulzschneider Wald mit der stabilen Weißtanne umzubauen. Viele gelungene ca. 40 Jahre alte Tannenmischbestände zeugen von den damaligen Bemühungen und dafür sind wir heute sehr dankbar“, so Oetting weiter.  

Das Einbringen der Tanne in den Wald ist nämlich nicht ganz einfach. Die Tanne verträgt keinen Spätfrost. Revierleiter Sander: „Während starke Kälte im Winter den Bäumen nichts ausmacht, erfrieren die frisch ausgetriebene Sprosse bei den Spätfrösten im Frühling. Deshalb wird die Tanne unter Schirm gepflanzt. Unter dem Dach des Altbestandes herrscht ein eigenes Kleinklima, das Temperaturschwankungen ausgleicht. Während im Freiland bei Frost oft der Reif auf den Freiflächen zu beobachten ist, bleibt es im Wald meist noch frostfrei.“ Außerdem ist die Tanne sehr verbissempfindlich. „Soll die Tanne wachsen können, muss fleißig gejagt werden! In vielen Bereichen muss sie auch mit Verbissschutzmitteln geschützt werden!“, ergänzt der Sonthofener Forstbetriebsleiter Oetting  

Sind die jungen Tannen manns- bis zimmerhoch, bekommen sie vom Förster mehr Licht: Der Altholzschirm wird stärker aufgelockert. Wenn die Naturverjüngung nicht ausreicht, werden die Flächen mit weitere Mischbaumarten aufgeforstet. Das Ziel sind stabile, strukturreiche Mischwälder aus Fichte, Tanne, Buche, Bergahorn, Ulme und weiteren, sich natürlich aussamenden, Baumarten. So versuchen die Bayerischen Staatsforsten diese „neuen“ Wälder auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Denn zum Problem der schwierigen Böden gesellt sich noch der Klimawandel: Wenn es wärmer und trockener wird, können die flach wurzelnden Baumarten bei Trockenheit nicht ans Grundwasser gelangen. Schlecht wasserversorgt sind sie eine leichte Beute für den Borkenkäfer. Der vermehrt sich in solchen Stämmen explosionsartig, die reinen Fichtenbestände sind dann dem Untergang geweiht. „Ausgehend von ca. 60 Nachkommen pro Weibchen kann dessen Nachkommenschaft bei 3 Generationen und mehreren Geschwisterbruten mehr als 100.000 Nachkommen pro Jahr betragen!“ rechnet Oetting vor.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1485 Wed, 22 Nov 2017 14:06:23 +0100 Start der Wildbretdirektvermarktung am Forstbetrieb Oberammergau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1485&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=82bea5b4117a50136408a6abb2cfa6c2 Frisches Wild aus der Region

Oberammergau, 22. November 2017 - Regionalität, Naturbelassenheit und höchste Qualität. Wildbret erfüllt all diese Kriterien und noch mehr. Mit der Fertigstellung des eigens dafür eingerichteten Verkaufsraumes startet ab dem 22. November 2017 der Verkauf von heimischem Wildbret am Forstbetrieb Oberammergau in der Ettaler Str. 3.

Die Jagd ist fester Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und eng mit der Region verbunden. Gerade im Gebirge ist ein angepasster Wildbestand essentiell für Erhalt und Pflege von Schutzwäldern, gemischten Bergwäldern und Sanierungsflächen.

Das von unseren Jägern tierschutzgerecht erlegte Wild lebte in freier Natur, konnte sich frei bewegen und ernährte sich abwechslungsreich von heimischen Gräsern und Kräutern. „Rahmenbedingungen, die für den guten Geschmack und die natürliche Qualität des Fleisches bürgen,“ betont Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger. Wildbret ist ein hochwertiges, leicht verdauliches, mageres und gesundes Lebensmittel mit vielen Mineralstoffen.

Während der Jagdzeit von Mai bis Januar kann das Rot-, Reh und Gamswild in ganzen Stücken, zerwirkt oder küchenfertig frisch erworben werden. Zerlegung und Verarbeitung erfolgen nach strengen Wildbrethygiene-Vorschriften.

Von der Zugspitze bis zum Hohen Peißenberg und von Neuschwanstein bis ins Loisachtal erstreckt sich das Gebiet des Forstbetriebs Oberammergau – einem von 41 Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten. Etwa 60 Mitarbeiter bewirtschaften und pflegen große, geschlossene Waldgebiete, Schutzwälder sowie ausgedehnte Naturschutzgebiete. Der Forstbetrieb trägt mit seinen Wald- und Wegebaumaßnahmen zudem entscheidend dazu bei, dass die Region ihrer herausragenden touristischen Bedeutung gerecht werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter: www.baysf.de/Oberammergau

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-1484 Tue, 21 Nov 2017 11:20:54 +0100 Forstbetrieb Rothenbuch auf dem historischen Rothenbucher Weihnachtsmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1484&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3abd376f5dc2ae5170201a2d21c7a060 Rothenbuch. 21. November 2017 - Am 02. und 03.12.2017 nimmt der Forstbetrieb Rothenbuch am traditionsreichen historischen Rothenbucher Weihnachtsmarkt teil. Zu diesem in der Region äußerst beliebten Anlass werden bis zu 20.000 Besucher erwartet. Von den insgesamt 80 Ständen des Weihnachtsmarkts ist der des Forstbetriebs der flächenmäßig größte.           

In zwei Schutzwägen und einem Pavillon können die Besucher den Waldarbeitern hautnah beim Schnitzen von Holzskulpturen mit der Motorsäge zuschauen und diese anschließend auch erwerben. Während im Hintergrund die Motorsägen brummen, kann dieses Jahr erstmals an frisch geschnittenen Baumscheiben das Alter der Bäume geschätzt werden. Der- oder diejenige mit der besten Altersschätzung darf seine Baumscheibe dann mit nach Hause nehmen.

Inmitten von stimmungsvoll flackernden – natürlich von den Waldarbeitern selbstgeschnitzten - Schwedenfackeln bietet das Gelände des Forstbetriebes Raum für eine Ausstellung der Bayerischen Staatsforsten zum Thema „Waldbau und Naturschutz“ sowie verschiedene Stände zum Verkauf von Flammkuchen, Likören und sonstigen Leckereien. Eine weitere Attraktion ist das „Feenland“, dort kommen unter der Schirmherrschaft des Forstbetriebs vor allem die kleinen Gäste des Weihnachtsmarktes beim Stockbrot backen am offenen Feuer auf ihre Kosten. Die Erlöse des Feenlandes aus Stockbrot- und Kinderpunschverkauf werden in vollem Umfang gespendet.

In Kooperation mit dem örtlichen Wildbretvermarkter werden auf dem Weihnachtsmarkt zudem veredelte Wildbretprodukte von Wildtieren aus den umliegenden Staatswäldern des Spessarts verkauft (Hirschschinken, Wildschweinbratwürste uvm.).

Die Mitarbeiter des BaySF-Betriebs Rothenbuch freuen sich auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit!

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Wald im Spessart Trekking in Bayern Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
news-1483 Mon, 20 Nov 2017 16:57:38 +0100 Wildkatze wirbt auf Consumenta für Region http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1483&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5256b0d2128a2e562f92b2404fcabb91 Rothenkirchen, 20. November 2017 - Ein möglichst naturbelassener Wald dient nicht nur dem Waldnaturschutz sondern auch dem Menschen als Rückzugs- und Erholungsort. Mit der Wildkatze als Symboltier und ihrem Vorkommen im Frankenwald und am Obermain haben jetzt die Forstleute der Bayerischen Staatsforsten auf der Consumenta-Messe in Nürnberg für die Region geworben.

„Szenen aus dem Wildkatzenwald“ haben die Förster ihre Videoschau genannt. Hier werden Videoaufnahmen von Wildkatzen und anderen Wildtieren präsentiert, die mit der Wildkamera als Fotofalle eingefangen wurden. Gewonnen wurde das Material im Zuge eines „Wildkatzenmonitorings“, das der Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten in den vergangenen drei Jahren im Frankenwald und im Landkreis Lichtenfels durchgeführt hat. Dabei wurde anhand von genetisch untersuchten Haarproben und Bildaufnahmen die Rückkehr der Europäischen Wildkatze in unsere Wälder nachgewiesen.

„Die Wildkatze interessiert uns besonders, weil sie einen strukturreichen, einen „wilden“ Wald liebt“, erklärt Forstbetriebsleiter Peter Hagemann. „Ihre Rückkehr zeigt uns, dass wir beim Waldnaturschutz auf dem richtigen Weg sind.“ Und dass ein „wilder“ Wald auch die Menschen fasziniere, habe der Messesstand der Forstleute in Nürnberg gezeigt. Klaus Schmidt, Forstwirt des Forstbetriebes aus Weismain, habe es mit großem handwerklichen Geschick erneut geschafft, „den Wald in die Messehalle zu holen“, so Hagemann. Vor allem Familien mit Kindern hätten sich auf die Lauer gelegt und mit Hilfe der Videoaufnahmen neben der Wildkatze auch anderen heimischen Wildtieren, Rehen, Wildschweinen, Füchsen und sogar einem Schwarzstorch und einem Waschbären „auf die Spur zu kommen.“

Zusätzliches Infomaterial wies auf dem Messestand auf die Notwendigkeit des Waldnaturschutzes auch für den Menschen hin. Hagemann: „Wir wollen zeigen, dass der Waldumbau hin zu stabilen, abwechslungsreichen Wäldern mit hohem Erholungswert hier bei uns auf Hochtouren läuft und damit den Menschen Lust auf die Region machen. Die Wildkatze weist uns den Weg.“

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Naturschutz Forstbetrieb Rothenkirchen
news-1482 Mon, 20 Nov 2017 14:22:24 +0100 Weihnachtsbäume aus dem Frankenwald für Brüssel und Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1482&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0082c57d0e6aa6623c199f21135cf342 Rothenkirchen / Nordhalben, 20. November 2017 - Der Frankenwald, „Waldgebiet des Jahres 2017“, wird in diesem Jahr mit zwei Weihnachtsbäumen die Bayerischen Vertretungen in Brüssel und Berlin schmücken. Die Bayerischen Staatsforsten stellen dafür zwei prächtige Frankenwald-Tannen aus dem Staatswald der Forstbetriebe Nordhalben und Rothenkirchen zur Verfügung. Ganz im Sinne des Waldgebiet 2017-Mottos „Frankenwald verbindet“ wurden die Bäume von den Forstleuten der beiden Forstbetriebe ausgewählt, jetzt werden sie von Forstwirten der Bayerischen Staatsforsten behutsam gefällt, gemeinsam mit Forstunternehmern aus dem Frankenwald reisefertig gemacht und dann von einem heimischen Holztransporteur zu ihren weihnachtlichen Standorten gefahren. Infotafeln werden dort jeweils auf die Herkunft und die Heimat der Bäume und die wichtige Rolle der Tanne im Frankenwald hinweisen.

Am Freitag, 24.11.2017 wird die Tanne aus dem Forstrevier Zeyern nach Brüssel zur Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU auf die Reise geschickt. Für den Platz in einem Innenhof im Außenbereich war ein breiter, mindestens 10 bis 12 Meter hoher Christbaum gesucht worden. Der Baum in Zeyern hat eine Höhe von rund 20 Metern. Nach der Fällung wird er zunächst mit einem  Langholzfuhrwerk aus dem Wald transportiert. Dann wird er, fachgerecht verschnürt, auf ein Containerfahrzeug umgeladen, das sonst zum Transport von Holzhackschnitzeln aus dem Frankenwald dient. Damit sollte ein möglichst geschützter Transport gelingen.

Am 7.Dezember geht dann der Baum aus dem Forstrevier Rothenkirchen auf große Fahrt nach Berlin. Diese Tanne ist für den Innenbereich bestimmt. Deshalb reicht ein rund 10 Meter hohes Exemplar aus, das im Staatswalddistrikt „Pressiger Berg“ gefunden wurde. Auch dieser Baum steht am Rand eines Bestandes am Weg und ist deshalb besonders dicht beastet und benadelt.

Beide Tannen stammen wahrscheinlich aus Naturverjüngung, das heißt aus den Samen von Alttannen. Nachdem die Weißtanne lange die Hauptbaumart im Frankenwald war, nahm ihr Anteil in den Beständen seit dem 19.Jahrhundert deutlich ab, zuletzt dramatisch durch den Einfluss von Luftschadstoffen. Nach dem Herausfiltern vor allem schädlicher Schwefelverbindungen erholt sie sich seit etwa 30 Jahren und wird seitdem wieder verstärkt in die Wälder eingebracht. Die Bayerischen Staatsforsten fördern mit einer „Tannen-Offensive“ die Tanne als wichtigen Hoffnungsträger im Hinblick auf den Klimawandel. Gerade im Frankenwald hat sie gezeigt, dass sie mit trockenen Sommern deutlich besser zurecht kommt als die Fichte. Zum Glück gibt es hier in den meisten Revieren neben zahlreichen Alttannen auch wieder viele Tannen in der Waldverjüngung. Die beiden Tannen für Brüssel und Berlin können deshalb guten Gewissens als Botschafterinnen des „Waldgebietes 2017“ auf die Reise geschickt werden, gibt es doch ausreichend „Geschwister“ für eine gute Zukunft des Frankenwaldes.  

Am 24.11.17 um 8.00 Uhr, Treffpunkt Kinderspielplatz in Zeyern, kann mit Bildern von der Fällung und dem Verladen des „Brüssel-Christbaums“ und weiteren Informationen zu der gesamten Aktion berichtet werden.

Beteiligte:

Fritz Maier, Bayerische Staatsforsten (BaySF), Forstbetriebsleiter Forstbetrieb Nordhalben;  fritz.maier@baysf.de; mobil 0160 90640100

Tassilo Haderlein, BaySF, Revierleiter Forstrevier Zeyern; tassilo.haderlein@baysf.de; mobil 0160 5308640

Stefan Wittenberg, BaySF, Servicestellenleiter Forstbetrieb Rothenkirchen, organisiert das Fällen und Verladen beider Bäume; stefan.wittenberg@baysf.de; mobil 0175 2236779

Dirk Zipfel, Holztransporte, Effelter

Forstwirte BaySF: Herbert Förtsch, Wolfgang Weiß, Thomas Zeus

MdL Jürgen Baumgärtner hat sein Kommen zugesagt.

Landrat Klaus Löffler, terminlich leider verhindert, wird den Baum wenige Tage später bei einem Termin bei der EU in Brüssel in Augenschein nehmen.

MdB Dr.Hans Michelbach lässt herzliche Grüße zur Veranstaltung ausrichten. 

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Forstbetrieb Rothenkirchen Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
news-1481 Mon, 20 Nov 2017 11:55:44 +0100 Weihnachtsmarkt am Baumwipfelpfad http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1481&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef150f6951bc29c3f5cdb2741cb61b98 Weihnachtliche Stimmung im Wald zwischen Hirsch und Reh Ebrach, 15. November 2017 - Der Baumwipfelpfad Steigerwald lädt recht herzlich am 2.-3.12.2017 und 9.-10.12.2017 jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr zum Weihnachtsmarkt auf dem Festplatz des Baumwipfelpfades ein. Die Steigerwaldmusikanten begleiten die Eröffnung am 2.12.2017 um 11 Uhr bis 13 Uhr.

Auf die Besucher warten zahlreiche Weihnachtsmarktstände mit selbstgefertigten Dekorationsartikeln, hochwertigen Kunsthandwerken, stilvollen Geschenkideen, regionalen Produkten, weihnachtlichen Leckereien und Getränken.Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt ist kostenlos.

Für den Besuch auf dem Pfad gelten die regulären Preise. Die geltenden Öffnungszeiten werden für diese Veranstaltung um eine Stunde verlängert.

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Nachrichten
news-1480 Mon, 20 Nov 2017 10:56:46 +0100 Kunterbunt im tiefen Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1480&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c2621d05ec42d3c1f1e99b5b67ef458b Heigenbrücken, 20. November 2017 - Einen ebenso lehrreichen wie spannenden Tag im Wald verbrachten die Kinder des Kindergartens mit Förster Thomas Hefter. Der Leiter des Staatsforstreviers Wiesen zeigte und erklärte den Kindern viel Wissenswertes über Bäume und Wald. So wissen die Kinder nun, dass der Wald ist nicht nur Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen ist, sondern auch dass das Holz der Bäume ein wertvoller und nachwachsender Rohstoff ist, aus dem man Möbel und Häuser bauen kann, der aber auch im heimischen Ofen für behagliche Wärme sorgt. Damit auch in Zukunft genügend Bäume nachwachsen, hatten die Kinder die Aufgabe, Tannen zu pflanzen. Unter Anleitung von Thomas Hefter machten sich die 19 Nachwuchsförster an die Arbeit – und kurze Zeit später waren die jungen Bäume auch schon in der Erde. Der Waldtag endete schließlich mit einer kleinen Stärkung, bevor es wieder zurück in den Kindergarten ging.

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1479 Fri, 17 Nov 2017 16:50:45 +0100 Winterfütterung von Wild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1479&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=695d74ce746214db1ff9c42d20079d01 17.11.2017, Sonthofen - Der Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten unterhält auf seinen Flächen derzeit drei Wildfütterungen, die es dem Rotwild ermöglichen, in angemessener Zahl in den Bergen zu überleben. Früher ist das Rotwild im Winter in die weniger schneereichen Tieflagen, z.B. die Illerauen gewandert. Die moderne Infrastruktur hat die Rotwildwanderung unmöglich gemacht. Teilweise sind die Winterlebensräume auch völlig verschwunden. Deshalb ist das Rotwild als einzige der bei uns vorkommenden Schalenwildarten heute auf Hilfestellung angewiesen. Weil es nicht mehr – wie früher üblich – den unwirtlichen Winterlebensraum Gebirge verlassen kann. 

Die Revierinhaber sind in der sogenannten „Notzeit“ gesetzlich verpflichtet, für das Wild zu sorgen. Wann diese Zeit eintritt, muss vor Ort entschieden werden. „Das ist auch sehr sinnvoll, weil die Situation örtlich sehr verschieden sein kann – Schneehöhe, Schneeart – ob locker oder gefroren, Nord- oder Südlage, Beunruhigung, Wilddichte – all das spielt eine Rolle und muss vom Revierinhaber bedacht werden, bevor er sich entscheidet“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

Staatsforsten-Berufsjäger Josef Günster ergänzt: „Ein Hauptfaktor ist das Eintreten einer hohen und gelichzeitig fest gefrorenen Schneelage. Die macht es den Tieren unmöglich, an die verbliebene Vegetation, welche im Winter natürlicherweise die einzige Nahrungsgrundlage darstellt, zu gelangen. Dieser Punkt ist meist erst relativ spät im Jahr erreicht. Bis dahin scharrt sich das Wild die notwendige Nahrung aus dem Schnee oder verbeißt die Knospen junge Bäume und Sträucher welche es noch erreichen kann. Bis zu einem gewissen Maß ist dieser Verbiss also durchaus natürlich“.

Voraussetzung ist aber, dass genügend Bodenvegetation und nicht zu viel Wild auf den Flächen vorhanden ist. Beides zusammen schließt sich gegenseitig aus: Zu viel Wild auf der Fläche lässt nicht genügende Menge Nahrung übrig oder gar nicht erst aufwachsen. Die Folge ist eine übermäßige, nicht mehr tolerierbare Schädigung der jungen Bäume. Forstbetriebsleiter Jann Oetting: „Hier sollte der Jäger mit dem richtigen Augenmaß vorgehen. Es dürfen also nicht mehr Tiere in einem Gebiet leben, als dieses im Winter Nahrung zur Verfügung stellen kann. Aus diesem Grund muss während der Jagdzeit auch konsequent gejagt werden. Ziel ist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Wildlebensraum und der Anzahl der dort lebenden Wildtiere.“

Dass der Winter einen natürlichen Flaschenhals darstellt, in denen schwache und kranke Stücke sterben und somit eine gesunde Population in das nächste Jahr tritt, ist eine naturgegebene Tatsache. Reh- und Gamswild werden vom Forstbetrieb Sonthofen nicht gefüttert, weil diese Wildarten nicht wandern und gesunde Individuen den Winter auch ohne menschliche Hilfe überstehen. Winterverluste gehören dabei zur natürlichen Lebenswirklichkeit aller Wildarten.

Durch die Vorlage von artgerechten Futtermitteln, also Heu und Grassilage, wird Rotwild davon abgehalten, den Wald übermäßig zu schädigen. Auf eine Kraftfuttergabe wird bei den Bayerischen Staatsforsten ebenso konsequent verzichtet wie auf die Gabe von Medikamenten. Berufsjäger Josef Günster wirbt: „Am besten gefällt es allen Wildarten in einem gesunden Bergmischwald: Damit dieser entstehen und gedeihen kann, jagen wir und erhalten gleichzeitig ein sehr gesundes Lebensmittel: Das Wildfleisch aus den Revieren der Bayerischen Staatsforsten ist feinaromatisch im Geschmack, weil würzige Kräuter und Waldpflanzen die Wildnahrung sind. Es ist reich an Mineralstoffen und B2-Vitaminen, überwiegend fettarm und durch die naturgemäße und artgerechte Muskelentwicklung kernig in seiner Struktur!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1478 Fri, 17 Nov 2017 08:43:30 +0100 Forstbetrieb Hammelburg mit neuem Leiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1478&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cfe6bcd30f654598f9c47675f4384d38 Daniel Zippert folgt auf Adolf Herr Nach zwölf Jahren als Leiter des Forstbetriebs Hammelburg der Bayerischen Staatsforsten verabschiedet sich Adolf Herr in diesen Tagen in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Mit Daniel Zippert, bis vor kurzem kommissarischer Leiter des Forstbetriebs Arnstein, wird ein erfahrener Forstmann seine Nachfolge antreten.

Regensburg/Hammelburg – 17. November 2017 - Für den einen war es ein würdiger Abschied, für den anderen ein herzliches Willkommen. Der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, betonte bei der Stabübergabe am Forstbetrieb Hammelburg, dass mit Adolf Herr nicht nur ein erfolgreicher Forstbetriebsleiter in Pension gehe, sondern auch ein hochgeschätzter und erfahrener Kollege: „Sie haben mit Ihrer Arbeit und ihrem Fachwissen im Laufe Ihres Berufslebens wesentlich die Wälder in Unterfranken mitgeprägt.“ Mit hohem Engagement, aber ruhiger Hand und offenem Ohr für die Mitarbeiter habe Herr stets eine gute Balance zwischen den vier Säulen der Nachhaltigkeit, also der Ökologie, den Mitarbeitern, der Ökonomie und gesellschaftlicher Belange gefunden. „Besonders danken möchte ich Ihnen, dass Sie in all den Jahren über das Nachwuchsprogramm START so viele junge Kollegen an Ihrer forstlichen Arbeit teilhaben ließen und damit Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten mit dem Nachwuchs geteilt haben.“

Dieses Wissen, so fuhr Neft fort, könne nun die nächste forstliche Generation anwenden. Zu dieser zähle zweifellos Daniel Zippert. „Ihnen traue ich zu, ein würdiger Nachfolger von Adolf Herr zu werden“, so Neft. „Sie kennen die Wälder hier aus Ihrer Zeit bei der mittelfristigen Forstbetriebsplanung und haben vor allem im Forstbetrieb Waldsassen und zuletzt im Forstbetrieb Arnstein Ihre fachlichen und menschlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Das hervorragende Team am Forstbetrieb Hammelburg bekommt mit Ihnen den dazu passenden Forstbetriebsleiter“, so Neft. 

Adolf Herr wurde 1955 im unterfränkischen Lohr im Kreis Main-Spessart geboren und hat fast sein gesamtes berufliches Leben im Dreieck Spessart, Rhön und Würzburg verbracht. Der Einstieg in die forstliche Welt führte ihn jedoch zunächst ins niedersächsische Göttingen, wo er an der Georg-August-Universität Forstwissenschaften studierte und im Jahr 1981 abschloss. Nach einer kurzen praktischen Tätigkeit in einem Forstplanungsbüro absolvierte Herr von 1982 bis 1984 das Referendariat an der Oberforstdirektion Würzburg im damaligen Forstamt Arnstein und später an der Oberforstdirektion Augsburg. Nach dem Referendariat kehrte er als Forsteinrichter nach Würzburg zurück und wurde 1991 als stellvertretender Forstamtsleiter an das Forstamt Lohr am Main berufen. 1995 übernahm Herr die Leitung des Forstamts Würzburg, ab 2000 war er Inspektionsleiter an der Forstdirektion Unterfranken für die Forstämter des Spessarts und der Rhön. Mit der Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005 wurde Herr zum Leiter des Forstbetriebs Hammelburg berufen.

Daniel Zippert hat – genauso wie Adolf Herr –  nicht nur das Studium an der Georg-August-Universität in Göttingen gemeinsam, sondern auch das Referendariat in Würzburg, das Zippert im Jahr 2000 begann. Nach den Stationen Bad Neustadt, Bad Brückenau und der Forstdirektion Oberfranken in Bayreuth wurde Zippert ab Mitte 2002 am Forstamt Lichtenfels eingesetzt.  Ab Herbst 2003 wurde er an die Forstdirektion Oberfranken-Mittelfranken versetzt und übernahm gleichzeitig eine Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Hof. Mit Gründung der Bayerischen Staatsforsten wechselte Zippert als Forsteinrichter nach Bayreuth und wurde 2008 zum Teilbereichsleiter Forsteinrichtung und Waldinventur ernannt. Seit 2010 war er Stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Waldsassen, bevor er im Sommer 2017 die kommissarische Leitung des Forstbetriebs Arnstein übernahm.  

Forstbetrieb Hammelburg

Der Forstbetrieb Hammelburg erstreckt sich über den nordöstlichen Buntsandsteinspessart bis zur Vorrhön und ist von Buchenwäldern dominiert. Die hochwertigen Laubhölzer werden zu Möbeln verarbeitet oder im Innenausbau verwendet, das Nadelholz schneiden Sägewerke v. a. zu Bau- und Konstruktionsholz.

Auf mehr als 8.000 ha Schutzgebieten ist Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere ausgewiesen. Besonders schöne Erfolge sind die Wiederansiedlung des Schwarzstorchs und der Wildkatze. Brennholzselbstwerber sind genauso willkommen wie Sportler, Vogel- und Naturfreunde oder Pilzsammler. Insgesamt stehen 15.900 ha naturnaher Wald, 620 km Forstwege, 140 km Wanderwege und 120 km Radwege zur Verfügung.

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Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
news-1477 Fri, 17 Nov 2017 08:09:45 +0100 Hochwertiges Holz für exklusive Verwendung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1477&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8bdb063222f46eacc3f2a06145714d5b Forstbetrieb Fichtelberg bietet Spitzenstämme aus dem Fichtelgebirge

Fichtelberg, 17. November 2017 - Der Forstbetrieb Fichtelberg beteiligt sich wieder an der Nadelwertholzsubmission für den nordbayerischen Raum. Zusammen mit dem Privat- und Körperschaftswald präsentieren die Bayerischen Staatsforsten am Wertholzplatz Himmelkron qualitativ herausragende Stämme aus heimischen Wäldern und bieten diese zum Verkauf an. Interessierte können bis Anfang Dezember die wertvollen Rundhölzer begutachten und Angebote dafür abgeben.

Rund 100 Festmeter wertvolles Holz liefert in diesem Jahr der Forstbetrieb Fichtelberg für die Nadelwertholzsubmission, eine Art schriftliche Versteigerung. Dabei werden hauptsächlich wertvolle Fichten- und Kiefernhölzer, aber auch Tannen, Lärchen und Douglasien aus Oberfranken und der Oberpfalz angeboten.

Warum veranstalten die Bayerischen Staatsforsten eine derartige Holzversteigerung? „Die Holzkäufer haben auf diese Weise die Möglichkeit, einmal jährlich ausgewählte Stämme konzentriert an einem Ort zu begutachten, zu bewerten und zu erwerben“, erläutert Martin Hertel, stellvertretender Forstbetriebsleiter vom Forstbetrieb Fichtelberg. „Auf diese Weise wird ein wesentlich höherer Preis erzielt, als bei der normalen Vermarktung. Der Käufer entscheidet individuell, wie viel ihm der jeweilige Stamm wert ist, weiß aber nicht, was die Konkurrenz bietet.“

Wichtig für die Auswahl der Submissionsstämme ist deren Qualität. Besonders alte, dicke Bäume mit wenigen Holzfehlern und einem gleichmäßigen Jahrringbau sind dazu geeignet. Käufer dieser hochwertigen Hölzer kommen dazu aus ganz Europa nach Himmelkron. Sie stellen Furniere her, bauen exklusive Möbel, Fensterrahmen oder Musikinstrumente. Nur auf dem Wertholzplatz kann der Käufer aus rund tausend  Stämmen gezielt einzelne Stämme auswählen, die seinen besonderen Anforderungen entsprechen. Speziell beim Instrumentenbau ist es wichtig, dass die Hölzer aus Mittelgebirgslagen wie dem Fichtelgebirge kommen. Aufgrund des rauen Klimas wachsen die Bäume dort verhältnismäßig langsam und bauen schmale, gleichmäßige Jahrringe auf. Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die Verkäufer von Fichtenholz mit etwa doppelt so hohen Holzerlösen rechnen, wie sie sie beim normalen Stammholzverkauf bekommen würden. Der wertvollste Stamm der letztjährigen Submission - die „Braut“, wie sie die Fachleute nennen - war eine Lärche. Sie brachte stolze 589 Euro je Festmeter ein.

Welcher Käufer den Zuschlag für den jeweiligen Stamm erhält, entscheidet sich am 5. Dezember, wenn die verschlossenen Kuverts der schriftlichen Versteigerung im Forstbetrieb Fichtelberg geöffnet und ausgewertet werden.

Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, bis Anfang Dezember die wertvollen Stämme auf dem Wertholzplatz an der B303 westlich von Himmelkron zu besichtigen. Auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten www.baysf.de steht ab 20.11. unter „Holzverkauf“ eine Liste der angebotenen Stämme, das sogenannten Losverzeichnis, zum Herunterladen bereit. Hier werden am 6. Dezember auch die Ergebnisse veröffentlicht.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1476 Tue, 14 Nov 2017 15:54:52 +0100 Unterricht in den Staatswald verlegt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1476&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2895cdc8b83b49a7d27042694ccad92 Schulkinder des Förderzentrums Schwandorf-Ettmannsdorf erleben Holznutzung bei den Bayerischen Staatsforsten

Schwandorf, 10. November 2017 - Nachdem im Schulunterricht der Themenkomplex Wald besprochen wurde, lag nichts näher, als das theoretisch Gelernte vor Ort zu vertiefen. Dazu machte sich die Schulklasse des Förderzentrums Schwandorf zusammen mit ihrer Lehrerin Marina Lorenz und Schulbegleitung Nicole Schmidl auf den Weg, um das Forstrevier Wackersdorf der Bayerischen Staatsforsten zu besuchen.

Im Wald empfing Revierleiter Johannes Steigner die Wissbegierigen. Mit der Begrüßung bekam jedes Kind eine leuchtorange Sicherheitsmütze der Bayerischen Staatsforsten aufgesetzt. So sichtbar und wohl behütet ging es erstmal daran, die wichtigsten heimischen Baumarten anhand einiger Zweige zu bestimmen.

Danach zog man weiter an den Rand einer Hiebsfläche, wo den Schülern mit Unterstützung durch Forstwirtschaftsmeister und Einsatzleiter Martin Lehmeier die Nutzfunktion des Waldes, nämlich die Holzernte und Vermarktung näher gebracht wurde. Das Highlight waren dabei schnell Forstunternehmer Karl Lorenz mit seinem Harvester und Wolfgang Multerer, der mit seinem Rückezug angefahren kam. Jedes Kind durfte einmal in der Führerkabine der Holzerntemaschine Platz nehmen, die Karl Lorenz kundig erklärte. Im Anschluss konnte die Klasse aus sicherem Abstand verfolgen, wie effizient der Harvester einige Bäume fällte, entastete und in die gewünschten Sortimente schnitt.

Nach dieser spannenden Vorführung erklärte Revierleiter Johannes Steigner den weiteren Weg des Holzes bis ins Sägewerk sowie die dann entstehenden Produkte wie Holz für Bau und Möbel oder auch die Papierherstellung. Dass neben der Nutzfunktion der Wald noch Schutzfunktionen zu erfüllen hat und der Bevölkerung zur Erholung dient, lernten die Kinder ebenso wie das Prinzip der Nachhaltigkeit, nur so viel zu nutzen, wie auch wieder nachwächst. Nach kurzweiligen zwei Stunden verabschiedeten sich die vom Ausflug in den Wald begeisterten Schüler und wanderten zurück zur Bushaltestelle. Zuhause konnte dann vom Erlebnis Wald mit Holzerntemaschinen und vom Treffen mit einem echten Förster der Bayerischen Staatsforsten erzählt werden. Den Försterhut hatten die Kinder zumindest für diesen Tag selbst auf.

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1475 Tue, 14 Nov 2017 08:12:04 +0100 3. Weihnachtsmarkt am Forstbetrieb Kelheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1475&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a053baff48fcb615bedc437466b3febf Kelheim, 14. November 2017 - Am Sonntag, den 03. Dezember 2017, gibt es von 14:00 bis 18:00 Uhr im romantisch beleuchteten Innenhof des Forstbetriebs Kelheim Schmuckreisig, Misteln, Christbäume, Motorsägenschnitzkunst und stylische Accessoires aus Rehgehörnen. Und selbstverständlich besteht die Möglichkeit, heimisches Wildbret von Reh und Wildschwein zu erwerben. Für das leibliche Wohl ist mit Wildbratwürsten und Knackern, Glühwein und alkoholfreiem Punsch bestens gesorgt. Kinderbespaßung garantiert!  

Weitere Informationen

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Forstbetrieb Kelheim Nachrichten
news-1474 Mon, 13 Nov 2017 11:31:26 +0100 Bauen, Heizen, Klima schützen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1474&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b653ee3fb9273c3b874a934f4b245037 Deutsches Pelletinstitut überreicht Zertifikat an Bayerische Staatsforsten Qualität aus Bayern – das gilt nun auch für Hackschnitzel aus dem Bayerischen Staatswald. Der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) und aktuelle Kuratoriumsvorsitzender von proHolz Bayern, Martin Bentele, überreichte dem Zentrum für Energieholz der Bayerischen Staatsforsten das ENplus-Zertifikat für qualitätsgesicherte Holzhackschnitzel.
Die feierliche Übergabe fand im historischen, 250 Jahre alten Forsthaus in Oberammergau, dem Sitz des Forstbetriebes Oberammergaus der Bayerischen Staatsforsten, statt. Der ideale Ort, wie der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, betonte: „Das historische Gebäude verweist auf die lange Tradition der Forstwirtschaft und der Holznutzung in Bayern.“ Mit der aufwändigen Sanierung und dem landeskulturell wertvollen Schindeldach habe man bewusst auf Tradition gesetzt. „Gleichzeitig weisen die moderne Pelletheizung und das neue Zertifikat den Weg in eine erfolgreiche, nachhaltige und klimafreundliche Zukunft, das Holzzeitalter“, so Neumeyer.
Die „erste symbolische Tonne Pellets“ für die neue Pelletheizung brachte Martin Bentele mit zur Zertifikatsübergabe und überreichte diese als Geschenk an den Forstbetrieb Oberammergau. Die Bayerischen Staatsforsten setzen aus naheliegenden Gründen schon seit langem auf klimafreundliche Holzenergie. Über 100 eigene Betriebs- und Reviersitze sowie die Zentrale in Regensburg werden schon mit Pellets- und Hackschnitzelheizungen beheizt.
Zur Zertifikatsübergabe sagte Bentele: „Die Bayerischen Staatsforsten leisten Pionierarbeit im Umgang mit moderner Holzenergie. Mit der Bereitstellung von qualitätsgesicherten Hackschnitzeln, auf der Grundlage eines hoch entwickelten Rohstoffmanagements, wird zielgerichtet ein hochwertiger und nachhaltiger Brennstoff erzeugt. Dafür ist das Zentrum für Energieholz in Oberammergau der Motor. Deshalb komme ich gerne aus Berlin hierher, um den Bayerischen Staatsforsten als Lizenznehmer Nr. 15 des ENplus-Hackschnitzelsystems heute die Urkunde zu übergeben“.
Der Leiter des Zentrums für Energieholz, das sich ebenfalls in Oberammergau befindet, Markus Achhammer, freute sich über das Geschenk, vor allem aber über die Auszeichnung mit dem ENplus-Zertifikat „Die Verwendung von Holz als Roh- und Brennstoff aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung bedeutet Klimaschutz und Wirtschaftskraft für den ländlichen Raum. Die Zertifizierung garantiert unseren Kunden ein hochwertiges Produkt“, so Achhammer.
Übrigens können die Menschen in Bayern ihr Holz für den heimischen Ofen direkt bei allen Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten kaufen. Seit letztem Jahr ist dies zusätzlich über das neu eingerichtete Brennholzportal unter www.baysf.de/brennholzportal möglich.

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Forstbetrieb Oberammergau
news-1473 Fri, 10 Nov 2017 13:57:45 +0100 Spechtschutz im Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1473&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a2020b6caa48a29dde352d672922b97 10.11.2017, Sonthofen - Der Schutz der Spechte und ihrer Bruthöhlen ist dem Staatsforstbetrieb Sonthofen ein besonderes Anliegen. Deshalb werden Bäume mit Spechthöhlen bei Holzerntemaßnahmen besonders gekennzeichnet und stehen gelassen. Diese mit einer Wellenlinie gekennzeichneten Bäume zeigen dem Praktiker im Wald, dass der Baum erhalten werden soll. Denn die Höhlenbäume sind oft nicht leicht erkennbar.

Beim Auszeichnen der Bestände legt der Förster fest, welche Bäume gefällt werden und welche Bäume für die Zukunft weiter wachsen sollen. Gleichzeitig werden die Bäume markiert, die ökologisch wertvoll sind und als Biotopbäume erhalten bleiben. Sie werden dem natürlichen Zerfall überlassen. Dabei handelt es sich um verschiedene Baumarten und verschiedene Merkmale wie Horstbäume, Bäume mit Faulstellen oder tiefen Spalten und Höhlen. „Im Forstbetrieb Sonthofen kennzeichnen wir solche Bäume mit einer Wellenlinie“, klärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting auf.

Eine Sonderstellung haben hierbei die Höhlenbäume der Spechte, besonders die Höhlen der Schwarzspechte. Der Schwarzspecht baut seine Höhlen oft über Jahre hinweg und dabei sogar gleichzeitig an verschiedenen Höhlen. Die Bäume mit angefangenen Höhlen werden als Anschlagbäume bezeichnet und sind oft sehr schlecht zu sehen. „Wir erfassen im Rahmen der Inventur Biotopbäume. Die Bedeutung der Anschlagbäume wurde in den letzten Jahren erkannt“ so Förster Jörg Tarne vom Revier Oberstaufen-Lindau. Denn wird so ein Baum versehentlich gefällt, muss der Specht an anderer Stelle von neuem anfangen. Verlassene Spechthöhlen sind für weitere geschützte Arten wichtig. So werden sie von Hohltaube, Rauhfußkauz, Siebenschläfer, Hornissen und Wildbienen genutzt. „Die Fachleute nennen das Kaskadennutzung“, erklärt Staatsförster Jörg Tarne die Vielfachverwendung der Waldwohnungen.

Die Bayerischen Staatsforsten haben seit 2008 ein Naturschutzkonzept, das als eine wesentliche Komponente den Schutz der Biotopbäume und Totholz beinhaltet. „2014 wurde das Konzept für den Forstbetrieb Sonthofen regionalisiert. Seitdem ist offizielle Vorgabe, was viele unserer Försterinnen und Förster schon seit Jahren machen: Schützen und Nützen auf gleicher Fläche zu realisieren“, freut sich Jann Oetting. Mit dem Schutz der Höhlenbäume, der Anschlagbäume und des Belassens des Totholzes im Wald tragen die Bayerischen Staatsforsten zum Erhalt vieler seltener Tierarten bei.

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Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1472 Thu, 09 Nov 2017 10:57:13 +0100 Nasse Füße für Sonnentau und Auerhuhn http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1472&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=be6218b55be5241622343aa8c774683b Forstbetriebs Fichtelberg renaturiert Moorfläche beim Seehügel Fichtelberg, 9. November 2017 – Im Ahornfelsmoor am Seehügel lässt der Forstbetrieb Fichtelberg eine ehemals entwässerte Moorfläche wieder vernässen. Dadurch bleibt dort ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen erhalten und der Wasserabfluss wird gebremst.

Schmatzend bewegt sich die Schaufel des großen Kettenbaggers durch den dunklen Moorboden. Mit viel Fingerspitzengefühl dirigiert Baggerfahrer Andreas Robisch, sein tonnenschweres Fahrzeug mit meterbreitem Kettenlaufwerk über die Fläche, um nicht in einer nassen Stelle zu versinken. Hier im Ahornfelsmoor am Fuße des Seehügels lassen die Bayerischen Staatsforsten die alten Entwässerungsgräben verschließen, um das entwässerte Moor wieder zum Leben zu erwecken. Denn Wasser ist das Lebenselexier solcher Moorflächen. Davon profitieren seltene Tier- und Pflanzenarten, die auf solche Moorstandorte angewiesen sind, wie Sonnentau und Moosbeere, Kreuzotter und Auerhuhn.

„Auch wir Menschen brauchen intakte Moore“ begründet Bernhard Kraus, Förster beim Forstbetrieb Fichtelberg und zuständig für das Revier Vordorf die Arbeiten. „Denn funktionsfähige Moore saugen sich wie ein Schwamm mit Wasser voll, fangen damit Hochwasserspitzen ab und sorgen für gleichmäßigen Abfluss. Der Moorkörper bindet außerdem das Treibhausgas Kohlendioxid. Deshalb schützen wir damit auch das Klima.“

Ziel der Maßnahme ist es, eine locker mit Bäumen bestockte Moorfläche mit hohem Wasserstand zu erhalten. Die Arbeiten erfolgen jetzt im Herbst, weil dadurch eine Störung während der Balz- und Brutzeiten der Tiere vermieden wird, die Winterruhe nicht gestört wird.

„Auf den wiedervernässten Moorflächen verzichten die Bayerischen Staatsforsten zukünftig ganz bewusst auf Erträge aus der Waldbewirtschaftung“ erklärt Förster Kraus. „Die ökologische Aufwertung ist uns hier wichtiger.“

Die Bauarbeiten bringen gut zwei ha Moor in einen naturnahen Zustand, also eine Fläche von knapp drei Fußballfeldern. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Münchberg fördert die Moorrenaturierung als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1471 Mon, 06 Nov 2017 16:21:35 +0100 Bayerische Staatsforsten liefern Stämme für das NAWAREUM http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1471&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=055943623fbf9b9676a6157bb29ed352 Wer sich für den innovativen Einsatz nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien interessiert, findet bald in Straubing eine bislang einzigartige Anlaufstelle, das NAWAREUM – ein modernes Informations-, Lern – und Beratungszentrum, das bundesweit Akzente setzen soll.
Die Baukosten für die derzeit vermutlich größte Holzbaustelle Bayerns (20 Millionen Euro für den Bau und fünf Millionen Euro für die Ausstattung) teilen sich zwei Ministerien, das Wirtschaftsministerium und das Landwirtschafts- und Forstministerium.
Was aber verbindet diese Baustelle mit dem Bayerischen Wald und den Bayerischen Staatsforsten? Ganz einfach – das Vordach: Das Gebäude ist selbst Teil der Ausstellung. Deshalb verwirklichen die Planer die Idee, mit Rundholz die umlaufende, auskragende Bedachung zu stützen bzw. teilweise auch tatsächlich zu tragen. So soll der Eindruck einer Waldlichtung aus freistehenden Rundhölzern entstehen, durch die man das Gebäude künftig betreten wird.
Und um diese Rundhölzer geht es: 88 Stämme von unterschiedlichen Baumarten und Durchmessern, so natürlich belassen wie möglich, nur entastet und entrindet, unterstützen die Vordächer des moder-nen Holzbaus. Und diese Stämme kommen von den Bayerischen Staatsforsten (BaySF), genau ge-sagt, aus dem Revier Saldenburg des Forstbetriebs Bodenmais. So leisten die BaySF einen deutli-chen und vor allem sichtbaren Beitrag zum Gelingen des NAWAREUMS.
Gesagt, getan, im Revier Saldenburg suchte Revierleiter Ulrich Matschke diese Hölzer aus: 88 Lär-chen, Douglasien, Kiefern und Fichten, aus denen die 11 m langen Säulen für die Fassade erzeugt werden. Gefällt und aufgearbeitet wurden sie durch die Forstwirte des Forstbetriebs Bodenmais.
Natürlich ließen es sich die Vertreter des Technologie- und Förderzentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) in Straubing und die beteiligten Architekten, Holzbauer und Zimme-rer nicht nehmen, das Rohholz im Wald zu besichtigen. Anschließend werden die Stämme zu einem Sägewerk transportiert, entrindet, für den Einbau vorbereitet und bis dahin an der Luft getrocknet. Die Eröffnung des Nawareum ist für Anfang 2020 geplant.

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Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
news-1470 Thu, 02 Nov 2017 14:04:06 +0100 Trotz vieler Rohre nicht in die Röhre geschaut ... http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1470&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f88c54d7ac7ac4450704110938aac707 Buchenberg, 2. November 2017 - Sicher sind schon vielen Waldbesuchern die Röhren aufgefallen, die im Wald, teils vereinzelt, aber manchmal auch in größerer Anzahl vor allem in Waldlichtungen stehen. Staatswald-Revierleiter Markus König erklärt, was es damit auf sich hat:  

„Es handelt sich um sogenannte „Wuchshüllen“, die der jungen Pflanze für den Start in ihre hoffentlich lange Zukunft optimale Bedingungen bieten. Hauptsächlich werden diese Hüllen zum Schutz von Baumarten verwendet, die empfindlich gegen Wildverbiss oder Frost sind. Immer wieder kann ich beobachten, wie Waldbesucher in die Röhren schauen und sich fragen, was da wohl drin ist…“  

Die Röhre schützt durch das in ihr entstehende Mikroklima vor extremer Witterung bei Frost ebenso wie bei Hitze und Trockenheit. Außerdem bietet sie Schutz vor Wildverbiss und hält auch die Konkurrenzvegetation – wie z.B. Brombeere - im Zaum, die sonst mehrere Jahre hintereinander kostenaufwändig mechanisch durch Waldarbeiter beseitigt werden müsste. Eine Kontrolle, ob die Pflanzen mit ihren Röhren durch Wind oder Schnee umgedrückt worden sind, ist natürlich notwendig, hält sich aber vom Aufwand her in Grenzen. „Das sind typische Schlechtwetterarbeiten im Forstbetrieb“ erklärt Revierleiter König. „Wir ersparen uns durch den Schutz, den die Rohre bieten, im Sommer viel wertvolle Zeit, die dann speziell in diesen Monaten bei der Bekämpfung des Borkenkäfers eingesetzt werden kann“, so Markus König weiter. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Kulturbegründung kleinere Pflanzensortimente ausgebracht werden können. Die kosten weniger, sind schneller zu pflanzen und haben dazu noch den Vorteil, dass sie in kürzerer Zeit ein stabiles Wurzelsystem ausbilden.  

Wenn alles gut geht, werden die jungen Bäume ungefähr für eine Dauer von fünf Jahren durch die Röhren geschützt. Dann sind die Bäumchen selbst soweit gefestigt, dass Witterung, Wild oder Konkurrenzvegetation keinen Schaden mehr anrichten können. Die Röhren können jetzt - soweit sie nicht beschädigt sind - demontiert und mindestens noch einmal wiederverwendet werden.   Wenn die Röhren letztendlich ausgedient haben, werden sie abgebaut und ordnungsgemäß entsorgt.  

„Insgesamt gesehen ergänzt die Wuchshülle bei der Kulturbegründung unsere Möglichkeiten, die wir haben, um unsere Bemühungen zu sichern, unsere Wälder zu klimastabilen Mischwälder umzubauen. Die Wuchshüllen werden aber sicher immer auf Spezialfälle beschränkt bleiben, bei denen die Situation vor Ort so einen aufwändigen Schutz der jungen Bäumchen notwendig macht!“, fasst Staatswaldrevierleiter Markus König zusammen.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1469 Mon, 30 Oct 2017 09:04:00 +0100 Vorsicht im Wald! Vom Wind geworfene Fichten versperren Wege auch am Obersalzberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1469&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2adc778b5db2451a01053d7bcf8dcd92 Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel und östliches Chiemgau, 30. September 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten arbeiten mit Hochdruck daran, die Waldwege nach dem Sturm Herwart für die Waldbesucher wieder frei zu machen. Trotzdem appelliert BaySF-Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller in den kommenden Tagen die Wälder zu meiden, da angeschobene Bäume noch umfallen können. Auch die Umleitung für Wanderer und Mountainbiker zum Kehlstein ist betroffen.

Der Sturm am gestrigen Sonntag hat leider dazu geführt, dass auch die eigens eingerichtete Umleitungstrecke zum Kehlstein von umgestürzten Bäumen versperrt wurde. Die Bayerischen Staatsforsten haben bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen und gehen davon aus, dass die Wege in den kommenden Tagen wieder passierbar sind.

Im Wald besteht jedoch weiterhin eine Gefahr durch Bäume, die vom Wind lediglich „angeschoben“ wurden. Diese sind nicht immer leicht zu erkennen. Abgerissene Wurzeln können zu einer verringerten Standfestigkeit führen, so dass in den kommenden Tagen solche Bäume noch umstürzen können.

Trotz der insgesamt überschaubaren Schäden sehen die Bayerischen Staatsforsten in den Windwürfen immer auch eine Chance, den Umbau hin zu einem klimatoleranten Wald weiter zu beschleunigen. Die punktuellen Auflichtungen, die der Wind hier erzeugt hat, ermöglichen jungen Bäumen das Wachsen. Am Obersalzberg beispielsweise ist hier insbesondere der Bergahorn ein Gewinner, der die ehemaligen Fichtenwälder anreichert.

Damit verändert sich die Landschaft und dem Erholungssuchenden bietet sich im Herbst vermehrt ein wunderschönes, buntes Waldbild mit leuchtenden Farben.

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1468 Mon, 30 Oct 2017 08:50:00 +0100 Sturm „Herwart“ im Fichtelgebirgswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1468&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=df43b05de13c80711c2dc7173f4b6122 Orkan verursacht nur leichte Schäden im Forstbetrieb Fichtelberg

Fichtelberg, 30.10.2017 – Nur geringe Schäden hat das Orkantief „Herwart“ am vergangenen Wochenende im Fichtelgebirgswald hinterlassen. Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg haben die meisten Forststraßen und Wanderwege schon von umgestürzten Bäumen freigeräumt. Gefahr droht noch von herabfallenden Ästen und nachträglich umstürzenden Bäumen.

Ähnlich wie das Orkantief „Xavier“ Anfang Oktober hat auch der stürmische „Herwart“ am vergangenen Samstag und Sonntag nur geringe Schäden im Fichtelgebirgswald verursacht. Meist warf der Wind einzelne Bäume mitsamt der Wurzel um, lediglich an wenigen, ausgesetzten Stellen konnten Windhosen ganze Baumgruppen umblasen. Der Schwerpunkt der Windwurfschäden liegt im Bereich von Mehlmeisel.  

„Zum Glück beschränken sich die Schäden auf wenige, windexponierte Waldorte, auf denen die Fichten nicht ausreichend tief wurzeln konnten, weil der Boden einfach zu nass ist.“ zieht Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg eine vorläufige Bilanz. „Insgesamt rechnen wir im westlichen Fichtelgebirge mit einem Anfall von etwa 6.000 bis 10.000 entwurzelten Bäumen. Das ist im Vergleich zum Jahrhundertsturm „Kyrill“ im Jahr 2007 gerade ein zwanzigstel.“ Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten verschaffen sich im Moment ein genaueres Bild. Dazu haben sie die Forststraßen schon weitgehend freigeräumt, so der Förster. „Auf Nebenwegen und Wandersteigen müssen Sie aber noch mit Behinderungen, z.B. durch Äste und Zweige rechnen“.

Waldspaziergängern rät der Forstbetrieb in den nächsten Tagen zur Vorsicht. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können vom Sturm geschädigte, labile Bäume und angebrochene Ästen unvermittelt herabstürzen. Martin Hertel: „Bitte planen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihren Spaziergang in den nächsten Tagen außerhalb des Waldes oder nur auf breiten, aufgeräumten Forstwegen. Wir versprechen, dass wir die Windwürfe in wenigen Wochen aufgeräumt haben.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1467 Wed, 25 Oct 2017 13:33:50 +0200 Bayern feiern im Kloster Ettal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1467&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=870cc8b0ea48a468cb345851a12b1ae8 Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern – Angebote für Land- und Forstwirtschaft rund um die bayerische Landesausstellung 2018 im Kloster Ettal

Der Freistaat Bayern feiert im Jahr 2018 sein 100. Jubiläum. Zentrum der Feierlichkeiten ist das Kloster Ettal, wo vom 3. Mai 2018 bis zum 4. November 2018 die bayerische Landesausstellung stattfindet. Unter dem Motto „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ stehen die Themen Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Jagd im Vordergrund. Rund um die Landesausstellung gibt es attraktive Angebote für gemeinsame Ausflugsfahrten.  

Die Entwicklung der Forst- und Landwirtschaft in Bayern, die Geschichte der Jagd, Wilderergeschichten und mystische Wälder stehen im Mittelpunkt der 1.500m² großen bayerischen Landesausstellung 2018. Ein 13m langer Einbaum, der aus dem Starnberger See geborgen wurde, Geigen aus Mittenwald und zahlreiche weitere Ausstellungsgegenstände zeigen zudem die vielfältigen Nutzungsarten des Materials „Holz“. In einem riesigen Holzpavillon, der im Außenbereich der Landesausstellung entsteht, werden die gebauten und ungebauten Träume des Märchenkönigs Ludwig II. im 360°-Panorama präsentiert, bevor den Besuchern der Mythos Bayern nähergebracht wird.

Die Landesausstellung ist einer der Höhepunkte des bayerischen Jubiläumsjahres. Das Kloster Ettal hat insbesondere für Akteure aus der Forst- und Landwirtschaft ein besonderes Angebot zur Landesausstellung auf den Weg gebracht. Es kombiniert über zwei Tage einen Besuch der Landesausstellung mit attraktiven Angeboten im Kloster und im Klosterforst.

Am ersten Tag erleben die Besucher eine Führung durch die Landesausstellung sowie einen gemeinsamen Besuch der seit über 400 Jahren bestehenden Ettaler Klosterbrauerei inklusive Bierprobe. Ein Wilderermenü im Bräustüberl des Klosterhotels „Ludwig der Bayer“ rundet den Tag ab. Im Klosterhotel erfolgt auch die Übernachtung.

Nach einem gemeinsamen Frühstück geht es am zweiten Tag zusammen mit dem Klosterförster Anton Burkart per Seilbahn auf einen der schönsten Aussichtsberge der Region, den Laber. Klosterförster Burkart gibt dort aus erster Hand Informationen über die Geschichte und Geologie der Region sowie über den Naturpark Ammergauer Alpen. Zudem führt er in die regionale Forstwirtschaft und Jagd ein und erklärt im Rahmen einer gemeinsamen Wanderung die Wald-Weide-Trennung am Laber. Hinunter ins Tal geht es zu Fuß oder mit der Bergbahn.

Daten und Fakten zum Landesausstellungsangebot 2018

Tag 1

  • Anreise ab 13.00 Uhr
  • Besuch der bayerischen Landesausstellung 2018 inklusive Führung, Thema: Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern
  • Führung durch die Klosterbrauerei Ettal inklusive kleiner Bierprobe
  • Wilderermenü im Bräustüberl des Klosterhotels „Ludwig der Bayer“

Tag 2

  • Gemeinsames Frühstück
  • Treffen an der Talstation der Laber-Bergbahn mit Klosterförster Anton Burkart
  • Gemeinsame Wanderung am Laber zu den Themen der Land- und Forstwirtschaft
  • Wanderung oder Fahrt mit der Laber-Bergbahn zur Talstation
  • Ende gegen 13.00 Uhr (Optional kann im Anschluss eine Führung durch das Oberammergauer Passionstheater oder durch die Ettaler Liqueurmanufaktur zugebucht werden)

Die Übernachtung erfolgt im 4**** Klosterhotel „Ludwig der Bayer“. Die Kosten für alle Leistungen liegen im Doppelzimmer bei 139,00 € pro Person und im Einzelzimmer bei 149,00 € pro Person (ab 20 Personen).

Kontakt:

Klosterhotel „Ludwig der Bayer“
Kaiser-Ludwig-Platz 10-12
82488 Ettal
Tel: 08822/9150
Fax: 08822/915420
Mail: hotel@kloster-ettal.de 

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Nachrichten Forstbetrieb Oberammergau
news-1466 Wed, 25 Oct 2017 08:47:14 +0200 Kreuzottern am Ochsenkopf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1466&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8783f755784a48dbbad6dac5dd5948d Forstbetriebs Fichtelberg pflegt Lebensraum für die Reptilien Fichtelberg, 24. Oktober 2017 – Im Gipfelbereich des Ochsenkopfes kümmert sich der Forstbetrieb Fichtelberg um den Lebensraum von Kreuzottern. Stark beschattende Fichten werden gefällt und entfernt, um für die seltenen Tiere Plätze zum Sonnenbaden zu erhalten.

Kreuzottern – das sind doch gefährliche Giftschlangen! Warum um alles in der Welt werden diese Tiere rund um den Ochsenkopfgipfel gefördert?

Werner Schmidt, der zuständige Förster an diesem bekannten Ausflugsberg im Fichtelgebirge lacht: „Ja, Kreuzottern haben Gift-Zähne und können ihre Beutetiere damit töten. Aber wir Menschen sind definitiv nicht ihre Lieblingsspeise. Die Schlangen bevorzugen als Nahrung Eidechsen, Frösche oder Mäuse.“

Deutschlandweit steht die Kreuzotter auf der „Roten Liste“ der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Hier am Ochsenkopf gibt es in den felsigen Bereichen noch einen kleinen Bestand dieser Reptilien. Als wechselwarme Tiere brauchen sie warme, trockene Plätze, um sich in der Sonne aufzuwärmen. Genau solche schaffen die Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten, indem sie zum Beispiel in der Nähe des Goethefelsens unweit vom Ochsenkopfsender einzelne beschattende Fichten fällen und aus der Fläche entfernen. Dort gelangt jetzt das Sonnenlicht wieder auf den Boden, die Felsen erwärmen sich und dienen den Schlangen zum Aufwärmen. Aber auch Moose und Flechten profitieren vom verbesserten Lichtangebot.

Auf einer Gesamtfläche von knapp drei Hektar - also etwa der Größe von vier Fußballfeldern entsprechend – pflegt der Forstbetrieb Fichtelberg die lichten Waldstrukturen, legt Felsen frei und fördert auch das Heidelbeerkraut. Abgestimmt ist die Maßnahme mit den Fachleuten von der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Bayreuth. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth fördert den Einsatz als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

Wie soll sich ein Wanderer verhalten, wenn er eine Kreuzotter beim Sonnenbaden sieht? Förster Schmidt hat einen einfachen Ratschlag: „Stehenbleiben, beobachten und sich langsam zurückziehen. Die Schlangen wollen sich nur in Sicherheit bringen. Sie beißen nur, wenn man auf sie tritt, sie anfasst oder reizt. Also geraten Sie nicht in Panik, sondern freuen Sie sich, wenn Sie so ein seltenes Reptil zu Gesicht bekommen.“

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Naturschutz Nachrichten Forstbetrieb Fichtelberg
news-1465 Tue, 24 Oct 2017 10:33:21 +0200 Wehrhafte Unterstützung bei der Sanierung von Wanderwegen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1465&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=925fe52b1e8b2c3d6a3c02848bae6d20 Sonthofen, 23. Oktober 2017 - Bei der Neuanlage des Wanderweges und der Renaturierung von Erosionsschäden hat der Staatsforstbetrieb Sonthofen ungewöhnliche Hilfe bekommen: Das Bundeswehr-Instandsetzungszentrum 13 AVRepTech aus Landsberg rückte mit 20 Soldaten und -innen eine Woche lang an, um mit vielen Händen die Forstwirte des Forstbetriebes bei der Arbeit zu unterstützen.  

Seit über 20 Jahren kommen die Soldaten zu den Staatsförstern nach Sonthofen. „Eine schöne Tradition ist die seit vielen Jahren bestehende Umweltschutzwoche dieser Bundeswehreinheit. Jedes Jahr werden tolle Projekte umgesetzt: Schneisen für Skitourengeher, Pflege von Birk- und Auerhuhnlebensräume und heuer die Wanderwegesanierung – ganz nach dem Motto: Wir.Dienen.Deutschland“, freut sich Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Es ist jedes Jahr wieder beeindruckend, was die hochmotivierten Soldaten gemeinsam mit unseren Forstwirten auch bei schlechtesten Wetter hier leisten“ ergänzt der für den Einsatz verantwortliche Förster Hubert Heinl.

Dieses Jahr wurde der Wanderweg Hochschelpen saniert. Denn der stark ausgeschwemmte Wanderweg, der bei starkem Regen eher an einen Bachlauf erinnerte, wurde zunehmend zu einem Problem: Viele Bergwanderer verließen bei Regen den Weg und verursachten so breite Erosionsbahnen auch neben den vorhandenen Wanderwegen. So hat sich in Balderschwang am Hochschelpen aus einem ehemals schmalen Pfad ein Gewirr tiefer Rinnen ins Gelände gefressen. Das ist in diesem Bereich aber besonders schlecht, weil die sichtbar artenreichen Blumenwiesen eigentlich seltene, sehr empfindliche Flachmoore sind, die es besonders zu schützen und pflegen gilt. Deshalb hat der Bayerische Staatsforsten-Revierleiter Hubert Heinl dieses Projekt ausgewählt und mit der Bundeswehr umgesetzt.  

Für den Balderschwanger Bürgermeister Konrad Kienle eine tolle Sache, er freut sich über den jetzt wieder schönen Wanderweg. „Eine kleine Gemeinde wie Balderschwang könnte sich so eine professionelle Sanierung gar nicht leisten“ und bedankt sich herzlich beim Forstbetrieb und den Soldaten. Nicht zuletzt freut sich auch der Älpler Michael Rohrmoser über den neue Weg, „jetzt bleiben die Wanderer auf dem Weg und laufen nicht Kreuz und Quer über die Alpe und zerstören wertvolle Weidefläche“. Damit der neue Weg schön anwachsen kann, hat er diesen deshalb gleich ausgezäunt und mit Wanderer-freundlichen Übergängen versehen.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1464 Mon, 23 Oct 2017 09:10:15 +0200 Forstbetrieb Freising PEFC-konform http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1464&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0754fdf0779d83b53c89d4ad93a4768e Freising, 23. Oktober 2017 – PEFC – die vier Buchstaben stehen für ein internationales Waldzertifizierungsprogramm, mit dessen Siegel Produkte gekennzeichnet werden, die aus umwelt- und sozialverträglicher Forstbewirtschaftung stammen. Der Forstbetrieb Freising der Bayerischen Staatsforsten AöR wurde vergangene Woche auditiert und hat alle Kriterien für das Gütesiegel mit Bravour erfüllt.

Zwei Tage lang hat der unabhängige Forstsachverständige Horst Gleißner die Staatswälder des Forstbetriebs Freising besucht und dabei zahlreiche Waldbestände in den Landkreisen Freising, Landshut und Kelheim kritisch unter die Lupe genommen. Neben den organisatorischen Voraussetzungen für ein nachhaltiges und erfolgreiches Forstmanagement wurden insbesondere die Gesundheit und Vitalität des Waldes, die Nachhaltigkeit der Holzproduktion, die sozioökonomische Funktion, die biologische Vielfalt und die Schutzfunktion der Wälder überprüft. Dazu zählen z.B. die Bewertung der Waldverjüngung hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und eventueller Schädigungen durch Wildverbiss, der Zustand der Waldböden und Rückewege, das Vorhandensein von Biotopbäumen und Totholz, oder die Beachtung gesetzlicher Vorschriften z.B. in Wasserschutzgebieten.

Dem Forstbetrieb, der wie die gesamte bayerische Staatsforsten AöR seit seiner Gründung im Jahr 2005 das Gütesiegel hat, wurde die PEFC-Konformität in allen zutreffenden Berei-chen bestätigt. Somit können die 16.700 ha Wald des Forstbetriebs Freising auch weiterhin die hohe Auszeichnung als nachhaltiger, PEFC-zertifizierter Waldbesitz führen.

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Forstbetrieb Freising Nachrichten
news-1463 Thu, 19 Oct 2017 13:55:58 +0200 Vorstand Neft besucht die Greifvogel Pflege- und Auffangstation in Coburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1463&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de7ad2dc8e3fd6d8bc50596326f0d02c Coburg, 19. Oktober 2017 - Es war reiner Zufall, dass Vorstand Reinhardt Neft im Rahmen eines Waldtages am Forstbetrieb Coburg dem tags zuvor geehrtem Ullrich Leicht persönlich gratulieren konnte. Leicht erhielt von Umweltministerin Scharf den Sonderpreis des Bayerischen Tierschutzpreises 2017 für sein Engagement bei der Pflege verletzter Greifvögel.

Die Örtlichkeit in Neu-Neershof, Rödental in der Leicht seiner engagierten Tätigkeit nachgeht, gehört zum Immobilienbesitz der Bayerischen Staatsforsten. Das 1865 erstmals erwähnte Anwesen wurde lange als Gärtnerei genutzt und diente dann ab 1969 Falknern als Greifvogelstation. Seit 1989 leitet nun Leicht diese Greifvogelstation, die seit 2006 von den Bayerischen Staatsforsten an den Landesbund für Vogelschutz - Kreisgruppe Coburg - verpachtet ist. Innerhalb der denkmalgeschützten Mauern aus roten Ziegelsteinen werden verletzte Greifvögel in Volieren gepflegt, um diese dann wieder in die Freiheit zu entlassen, oftmals, wie Leicht betont, ein schmerzlicher Moment.

Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbetriebes waren begeistert von dem gepflegten Anwesen und durften miterleben, wie ein junger Turmfalke aus den Händen seines Pflegers in den sonnigen Herbsttag entlassen wurde.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
news-1462 Wed, 18 Oct 2017 13:04:09 +0200 Försterin kommt ins Fernsehen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1462&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d0911bed4d8902b793702f450cf16f1f Heigenbrücken, 18. Oktober 2017 - Zur Zeit laufen die Dreharbeiten zu einem informativen Film rund um das Thema Wald und Forstwirtschaft in unseren Spessartwäldern. Hauptdarstellerin ist die Staatswaldförsterin, Franziska Partenhauser aus dem Revier Neuhütten. Zielgruppe des vom Bayerischen Fernsehen produzierten Filmes sind Jugendliche. In dem von ihr betreuten Revier erklärt Försterin Partenhauser was für Aufgaben sie in ihrem Berufsalltag hat, erläutert wesentliche Zusammenhänge im Ökosystem Wald, und stellt einige typische Wälder vor.

Der Film richtet sich auch nach den Lernzielen in den Lehrplänen und ist für den Einsatz im Biologieunterricht der 7.-10. Klassen gedacht. Der fertige Film wird voraussichtlich am 21.03.2018 um 14.15 Uhr auf ARD alpha ausgestrahlt und anschließend in der Mediathek des BR abrufbar sein.

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Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-1461 Wed, 18 Oct 2017 08:52:00 +0200 Keine Willkommenskultur für Schwarzwild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1461&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9ffc2fbd59d6dcb3abb56cb1135e7e2d Sonthofen, 17. Oktober 2017 - Schwarzwildschäden mehren sich in letzter Zeit im Bereich rund um die Kürnach. Aufgrund verschiedener Faktoren, z.B. den ausbleibenden Wintern und der intensive Maisanbau wurden für das Schwarzwild „Trittsteine“ aus dem Unterland gelegt, so dass es inzwischen große Waldgebiete wie die Kürnach erreichen konnte. Die zusammenhängende, über 5.000 Hektar große Waldfläche bietet mit großen Dickungskomplexen ein optimales Wohnzimmer für das Schwarzwild. Wer bisher dachte, dass es sich bei den Wildschadensverursachern um „Einzeltäter“ handelt, die auf der Durchreise sind, wird seit spätestens diesem Jahr eines Besseren belehrt: Das Schwarzwild hat sich etabliert!  

Um diesen Trend entgegen zu wirken, hat der Forstbetrieb Sonthofen die Initiative ergriffen: Forstbetriebsleiter Jann Oetting lud mit seinen beiden Berufsjägern Jörg Finze und Arno Bletzinger am 12.10.2017 Vertreter der Eigenbewirtschaftung Wiggensbach, des Bayerischen Jagdverbandes sowie den Jagdberater des Landkreises Oberallgäu zu einem Gedankenaustausch ein, der die Zusammenarbeit optimieren sollte. „Revierübergreifend ist hier das Zauberwort! Da das Schwarzwild eine hochintelligente Wildart ist, die zudem auch große Strecken in der Nacht zurücklegt, sind einzelne Reviere mit der Bejagung schnell überfordert“ bemerkt Jann Oetting.

Berufsjäger Jörg Finze stellte das Jagdkonzept der Bayerischen Staatsforsten vor, die mit Abstand in diesen Bereich die meisten Sauen erlegt haben. Es basiert in erster Linie auf einem völligen „Kirrverbot“ für Schwarzwild und großräumige Bewegungsjagden. „Kirren“ nennt der Jäger das Ausbringen kleiner Mengen Futter zum Anlocken und letztendlich erlegen der Stücke. „Das Ankirren der Sauen befeuert die Schadenproblematik, weil die Sauen in die Waldrandbereiche und Wiesen gelockt werden, wo wir sie doch nicht haben wollen. Diese klappern dann eine Kirrung nach der anderen ab und erlegt wird schlussendlich aus vielerlei Gründen keine. „Pizza-Service“ für Schwarzwild brauchen und wollen wir nicht!“ mahnt Jörg Finze.

Nach über zwei Stunden konstruktivem Diskutierens wurde eine bessere Vernetzung der Jäger mit „Kurzen Wegen“ über Reviergrenzen hinaus und ein völliges Kirrverbot für Schwarzwild auf der gesamten Fläche beschlossen. Der nächste Runde Tisch ist schon in Planung, denn nur gemeinsam wird es eine Lösung geben!

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1460 Tue, 17 Oct 2017 10:56:03 +0200 Regional- und Umwelttage am 29. und 30. September 2017 in Kelheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1460&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f6ab492b02189808ca5f58b3ec56e82 Kelheim, 17. Oktober 2017 - Zum elften Mal fanden die Regional- und Umwelttage in Kelheim statt. Die Besucher und Besucherinnen konnten sich über die Themen Energie- und Technik, soziale Initiativen, Land und Landschaft, gesundes Bauen und Wohnen, gesundes Leben, regionale Produkte und Natur, Garten und Kunsthandwerk zu informieren.

Der Forstbetrieb Kelheim hatte in bewährter Kooperation mit der WBV Kelheim, dem AELF Abensberg und der WBS Goldberg einen großzügigen Stand, an dem allerhand geboten war. Ein Highlight war ein Sägefahrrad der WBV Kelheim: Man sollte 500 Gramm eines Birkenstammes schätzen und mit reiner Muskelkraft auf dem Sägefahrrad absägen. Zu gewinnen gab es einen Ster Holz, Wildbret aus heimischen Wäldern oder mit der Motorsäge geschnitzte Holzfiguren. Jeder wollte probieren, jedoch gelang es nur wenigen, die 500 Gramm genau zu treffen.

Begeistert waren nicht nur die Kinder von einer Kegelbahn des Forstbetriebs Kelheim: Neun handgedrechselte Holzkegel verschiedener Baumarten mit einer Holzkugel zu Fall zu bringen, war für viele eine sportliche Herausforderung. Danach die Baumarten richtig zu bestimmen, war auch für Profis nicht ganz einfach.

Das leckere Wildgulasch aus Reh-und Wildschweinfleisch war schnell vergriffen. „Köstlich!“ war die einhellige Meinung aller, die sich einen Teller sichern konnten.

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Forstbetrieb Kelheim Nachrichten
news-1459 Mon, 16 Oct 2017 15:10:03 +0200 Saisonsendspurt am Waldspielplatz Großer Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1459&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ae72d399afde1fb828843590b3b178a6 Rettenberg/Wertach, 16. Oktober 2017 – Wer heuer noch den Waldspielplatz Großer Wald besuchen will, sollte dies bald tun. Denn in ein  paar Wochen werden die Spielgeräte wieder eingewintert.

Noch können sich Besucher ausgehend vom Wanderparkplatz am Königsträßchen auf den Weg zum Waldspielplatz machen. Je nach Witterung, frühestens Anfang November nach den Herbstferien werden die Mitarbeiter des Forstbetriebes Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten und des Bauhofes Rettenberg die Spielgeräte ins Winterquartier bringen und das Spielgelände ruhen lassen.

Forstbetriebsleiter Jann Oetting freut sich über die gute Akzeptanz des Spielplatzes bei Urlaubern und Einheimischen. Auch Kindergartengruppen und Schulklassen nutzen ihn gern als Ausflugsziel. Oetting schätzt den Abenteuerspielplatz als einen der attraktivsten Spielplätze in der Region ein. Zum einen liegt das Areal mitten im Landschaftsschutzgebiet. Es ist weitläufig mit einem eigenen Wald mit „Tieren“ (diese sind aus Holz gebaut) und die Kinder können in flachem Gewässer an einem natürlichen Bach spielen. Zum anderen bietet sich ein kinderwagenfreundlicher Rundweg in familienfreundlichen Bergen für schöne Spaziergänge oder Wanderungen an.

Im vergangenen Jahr wurde der Waldspielplatz in einer Gemeinschaftsaktion durch den Forstbetrieb Sonthofen und die gemeindlichen Bauhöfen aus Wertach und Rettenberg äußerst attraktiv für die Familien aus der Region hergerichtet. „Die Planung, Beantragung dieses Erholungsprojektes und die Koordination der Arbeiten übernahmen die Bayerischen Staatsforsten. Die Finanzierung der ca. 27.500 € für Spielgeräte, Material und Personalkosten läuft über einen „Topf“ für besondere Gemeinwohlleistungen im Staatsforst durch den Bereich Forsten des Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten/Immenstadt “, erklärt der hier örtlich zuständige Revierförster Rainer Ruf. Hier zeigt sich die gute Zusammenarbeit des Forstbetriebes mit der Forstbehörde sowie den Gemeinden Rettenberg und Wertach.

„Die Sicherheitsauflagen werden immer höher, deshalb wurden spezielle Hackschnitzel als Fallschutz ausgebracht“, berichtet Förster Ruf. Neue Schaukeln und eine Kleinkinderspielanlage wurden alle aus Robinienholz angeschafft. Dieses aus den Südalpen stammende Hartholz ist für seine Langlebigkeit bekannt. Einen neuer „Marterpfahl“ haben die Forstwirte des Forstbetriebs Sonthofen geschnitzt. Außerdem wurden die Räder des „Waldzuges“ vom Bauhof Rettenberg in bunten Farben bemalt.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1458 Mon, 16 Oct 2017 14:11:08 +0200 Wiederaufforstung auf Sturmwurfflächen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1458&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8cc0a66b97f303a42cec4b997aa48a4 Bayerische Saalforste pflanzt 12.000 Lärchen auf acht Hektar Sturmwurfflächen im Schidergraben

St. Martin, 16. Oktober 2017 - Das goldene Oktoberwetter nutzen die Waldarbeiter des Forstbetriebs St. Martin, Bayer. Saalforste, um 12.000 kleine Lärchenbäume im Schidergraben, Gemeindegebiet St. Martin b. Lofer, zu pflanzen. Ein Gewittersturm hatte dort im Juli 2016 rund acht Hektar Wald des Saalforstes umgeworfen, die nun wieder aufgeforstet werden.

„Die jungen Lärchenballenpflanzen sind gut geeignet auf den Windwurfflächen und jeder Schaden hat auch einen Nutzen“ sagt Thomas Zanker, der Leiter des Forstbetriebs St. Martin. „Die Lärche ist eine Lichtbaumart, sie kommt also mit den Freiflächen gut zurecht. Wir nutzen die Chance, unseren forstbetrieblichen Baumartenanteil von 11 % bei den Lärchen auch künftig zu halten. Auf den Windwurfflächen haben sich schon weitere Sämlinge (aus dem Samen der Altbäume entstandene Bäumchen) wie Tanne, Fichte, Buche und Bergahorn natürlich eingestellt, so dass zusammen mit den gepflanzten Lärchen ein schöner Mischwald entsteht.“

Jährlich pflanzt der Forstbetrieb gut 20 Hektar Mischwald an. Seit der Jahrtausendwende sind schon rund 300 „Fussballfelder“ Mischwald entstanden. Eine Entwicklung, die der aufmerksame Besucher im Saalforstgebiet mittlerweile sehen kann.

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Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
news-1457 Fri, 13 Oct 2017 09:38:49 +0200 Steckerleswald mit Zukunft! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1457&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f6a47bc0bccd834ed58a1254b635269 Waldumbau und Naturschutz im Nürnberger Reichswald zeigen Erfolge Regensburg / Nürnberg, 13. Oktober 2017 - Der anerkannte Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Rund 80 Wald- und Forstexperten diskutierten die Umsetzung von Waldnaturschutz im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft – und gaben auch eine Antwort auf die Frage, ob der Steckerleswald seinen Kosenamen auch in Zukunft noch zurecht tragen wird.

Wenn die Bayerischen Staatsforsten im zweijährigen Turnus zu ihrem Naturschutztag laden, steht jeweils eine naturschutzfachlich spannende Region im Mittelpunkt des Interesses. Mit dem Forstbetrieb Nürnberg und dem Nürnberger Reichswald wurde in diesem Jahr ein Waldgebiet beleuchtet, das den Umgang mit den bayerischen Wäldern insgesamt widerspiegelt. In Vorträgen und Diskussionen sowie einer Exkursion werden die umfangreichen Konzepte und deren praktische Umsetzung aufgezeigt, die dazu beigetragen haben, den Nürnberger Reichswald ökologisch aufzuwerten. Denn die über ein halbes Jahrtausend vom Menschen übernutzten Wälder rund um Nürnberg haben sich erst in vergangenen Jahrzehnten durch das Einbringen von Mischbaumarten wieder erholt. Und sie sind heute dabei – ebenfalls durch die Arbeit von Forstleuten – sich in naturschutzfachlich hochwertige Wälder zu entwickeln.

Reichswaldprogramm trägt Früchte

Seit dreißig Jahren arbeiten die Försterinnen und Förster der Frankenmetropole daran, den „Steckerleswald“, wie die kieferndominierten Bestände des Reichswaldes auch genannt werden, in einen vielfältigen, gut strukturierten und dem Klimawandel gewachsenen Mischwald umzubauen. Dies ist insbesondere im Umgriff einer Großstadt wie Nürnberg nicht ganz einfach, weil der Erholungsdruck durch die Bevölkerung enorm groß ist. Umso höher ist es einzuwerten, dass der gesamte Reichswald mittlerweile als SPA-Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Eine Vielzahl von baumbrütenden Vögeln wie Schwarz- oder Mittelspecht finden hier wieder einen Lebensraum. Um diesen zu schaffen und zu erhalten, bedürfe es guter Konzepte, wie Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft betonte: „Der Nürnberger Reichswald ist ein gutes Beispiel dafür, dass es gelingen kann, Naturschutz, Forstwirtschaft und Erholungsfunktion der Wälder zu vereinen.“

Zusammen für den Waldnaturschutz

Neft betonte aber auch, dass noch viel Arbeit bevorstehe. „Wir werden den erfolgreichen Weg, den die Forstleute seit 30 Jahren hier beschreiten, zusammen mit unseren Partnern von der Forstverwaltung und den Naturschutzbehörden und – verbänden weitergehen“. Den Waldumbau im Steckerleswald nannte er mit Blick auf den Klimawandel eine Herzensangelegenheit und zugleich ein Gebot der Vernunft: „Wenn wir den Reichswald erhalten und in seiner Qualität verbessern wollen, müssen wir ihn verändern, also weg vom reinen Steckerleswald hin zu einem Mischwald.“ Die Kiefern, die dem Steckerleswald seinen Namen geben, werden den Reichswald also weiterhin prägen – aber lediglich als eine von mehreren Baumarten.  

Weitere Informationen zum Forstbetrieb Nürnberg und zum neuen Naturschutzkonzept des Forstbetriebs finden Sie hier: www.baysf.de/nuernberg  

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Naturschutz Nachrichten Forstbetrieb Nürnberg
news-1456 Fri, 13 Oct 2017 08:55:38 +0200 Ruhebänke für den Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1456&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d46e2895a5ab19548309f9b6128ab64 Azubi des Forstbetriebs Fichtelberg unterstützen Baumwipfelpfad Fichtelberg, 13. Oktober 2017 – Zwölf Ruhebänke bauten die Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg. Damit wurde der Baumwipfelpfad bei Ebrach ausgestattet. Gemeinsam transportierten sie die Bänke in den Steigerwald und installierten sie dort an dem beliebten Ausflugsziel.

„Über allen Wipfeln ist jetzt Ruh‘.“ Mit dieser abgewandelten Zeile aus einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe lässt sich die Aufgabe umschreiben, die die Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg zu bearbeiten hatten. Für die Wanderwege rund um den Baumwipfelpfad der Bayerischen Staatsforsten sollten die jungen Männer Ruhebänke bauen. Dauerhaftes Lärchenholz aus dem Fichtelgebirge diente ihnen dabei als Baumaterial.

Mit einem ganzen Anhänger voller Bänke fuhren die angehenden Forstwirte und ihr Ausbilder kürzlich nach Ebrach und statteten die Spazierwege rund um die Attraktion im Wald mit Sitzgelegenheiten aus.

So können zukünftig die Besucher den bunten Laubwald im Steigerwald ganz entspannt bestaunen und genießen. Und dabei auf Bänken sitzen, die aus dem Fichtelgebirge stammen.

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Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
news-1455 Fri, 13 Oct 2017 08:50:32 +0200 Prüfung für Bayerische Gebirgsschweißhunde im Großen Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1455&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b8c64c6897e603ea513ca37a7ad66e9 Sonthofen, 13. Oktober 2017 - Anfang Oktober fand bei den Bayerischen Staatsforsten im „Großen Wald“ des Forstbetriebs Sonthofen eine Prüfung für Bayerische Gebirgsschweißhunde statt. Diese Jagdhunderasse wird speziell dafür gezüchtet, verletzte Wildtiere zu suchen und zu finden.

Wildtiere können bei der Jagdausübung verletzt werden oder auch bei Verkehrsunfällen. Damit die Tiere nicht unnötig leiden müssen, versuchen Jäger, sie schnell zu finden und zu erlegen. Durch das besonders stark ausgebildete und trainierte Riechvermögen können Bayerische Gebirgsschweißhunde die Spur des verletzten Tieres aufnehmen und verfolgen. So führt der Hunde seinen Hundeführer zum Stück, der es dann nötigenfalls von seinen Leiden erlösen kann.

Staatswald-Berufsjäger Arno Bletzinger, der die Prüfung mit vorbereitet hat, berichtet: „Im Großen Wald wurden vier junge Hunde im Alter von etwa eineinhalb Jahren geprüft. In den Prüfungen wird festgestellt, ob die Hunde von ihrem Ausbildungsstand her in der Lage sind, reale Nachsuchen nach verletztem Wild zuverlässig zu leisten und ob die natürlichen Anlagen des Hundes auch für die weitere Zucht der Hunderasse ausreichen.“ Hauptbestandteil dieser Prüfung ist eine Wundfährte von etwa einem Kilometer Länge. Diese Wundfährte wird von den Prüfern des Klubs für Bayerische Gebirgsschweißhunde am Vortag der Prüfung mittels eines sogenannten Fährtenschuhs getreten. In die Sohle dieser Fährtenschuhe wird jeweils ein Paar Hufe, der Jäger spricht von „Schalen“, eines Hirschkalbes eingespannt. So drücken sie sich beim Gehen im Erdboden ab. Jetzt kann die natürliche Fährte eines Stückes Wild künstlich angelegt werden. Zusätzlich wird auf die erste Hälfte dieser Fährte Blut von demselben Hirschkalb getropft. Dieses Blut wird von den Jägern seit alters her Schweiß genannt, daher auch die Bezeichnung Schweißhund.  

Ein solcher Schweißhund muss vor allem aber auch eine Fährte ohne Schweiß ausarbeiten können. Gerade bei Verkehrsunfällen haben die Tiere oft keine offenen Verletzungen. Deshalb wird für die zweite Hälfte der Fährte der Schweiß weggelassen. Der Hund muss sich dann rein am individuellen Geruch der Schalenabdrücke des Hirschkalbes orientieren. „Das geht natürlich nur, weil die Riechleistung eines solchen Schweißhundes bis zu 100.000 mal so gut ist wie beim Menschen. Der Hund muss diese individuelle Fährte am Folgetag von all den anderen natürlichen Fährten unterscheiden können, die auf dem einen Kilometer Länge die künstliche Fährte vor oder nach deren Anlage gekreuzt haben.“ erklärt der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Einer der vier Prüfungshunde hat sich dann auch zu oft von diesen sogenannten Verleitfährten verleiten lassen, weshalb er die Prüfung schließlich nicht bestanden hat. Er darf aber weiter üben und die Prüfung in einem Jahr wiederholen. Oetting weiter: „Den Bayerischen Staatsforsten ist die Hundearbeit sehr wichtig. Der professionelle Einsatz von Jagdhunden ist zum einen die unabdingbare Voraussetzung für eine tierschutz- und waidgerechte Jagd. Ein entsprechend veranlagter und ausgebildeter Schweißhund kann aber auch die Duftspur eines Menschen durch Großstädte verfolgen. Das kann hilfreich sein bei der Verfolgung von Bösewichten oder auch bei der Suche von vermissten oder orientierungslosen Menschen. Die anderen drei Hunde im Großen Wald haben ihre Prüfungen bestanden. Herzlichen Glückwunsch!“

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1454 Thu, 12 Oct 2017 15:17:44 +0200 Die Fichte - Baum des Jahres 2017 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1454&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=580904649a1913befc913379edab400f Einladung zu Tagung in Bad Steben Mit der Fichte wurde zweifellos nicht nur die bedeutendste, sondern auch die am meisten diskutierte Baumart Bayerns zum Baum des Jahres gewählt. Hohe Holzerlöse auf der einen, massive Schäden durch Sturm und Borkenkäfer auf der anderen Seite scheinen Befürwortern wie Gegnern dieser Baumart Recht zu geben.

Aktuell ist die Fichte ein unverzichtbares Rückgrat für die heimische Holzindustrie und das nicht erst seit gestern. Ihren Siegeszug begann sie Ende des 17. ,Anfang des 18. Jahrhunderts, als die Nachfrage nach Bau- und Brennholz im Zuge der Industrialisierung stetig zunahm und die Fichte die Baumart der Wahl war.

Heute gefährdet der Klimawandel den bislang praktizierten Fichtenanbau und zwingt die Bewirtschafter vielerorts zu einer waldbaulichen Neuorientierung. Die Fichte wird uns als eine wichtige Baumart in Bayerns Wäldern sicher weiterhin erhalten bleiben, ihre Zukunft birgt aber viele Herausforderungen.

Programm und Anmeldung

Datum:
26. - 27. Oktober 2017

Tagungsort:
Großer Kurhaussaal im Kurhaus
Badstraße 30
95138 Bad Steben

Veranstalter:
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) www.lwf.bayern.de

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald LV Bayern e.V. (SDW) www.sdw-bayern.de

Kooperationspartner:
Bayerische Staatsforsten, Forstbetrieb Nordhalben www.baysf.de

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg www.aelf-mn.bayern.de

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Nachrichten
news-1453 Thu, 12 Oct 2017 14:39:59 +0200 Schüler/-innen pflanzen bei Projekttag 800 Lärchen im Schutzwald am Wank http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1453&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a14e97633811327fca7570fb9ebb7f1 Garmisch –Partenkirchen, 12. Oktober 2017 – Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Weilheim und der Forstbetrieb Oberammergau haben auch dieses Jahr wieder Projekttage gemeinsam mit 120 Schülern verschiedener Schulen im Schutz- und Bergwald des Werdenfelser Landes veranstaltet.

Schutzwälder verhindern Bodenerosion, Steinschlag und Lawinen. Sie speichern Regenwasser und brechen, v.a. bei sehr starken Niederschlägen, Hochwasserspitzen an unseren Flüssen. Damit schützen intakte Bergwälder uns Menschen auf unverzichtbare Art und Weise. Allerdings leiden unsere Wälder immer stärker unter den Folgen des Klimawandels, wie Trockenheit und Windwürfen. Alte Bergwälder, v.a. auf den trocken-warmen Südseiten, werden lichter, vergrasen zunehmend und der Nachwuchs in Form von jungen Bäumchen kommt nur sehr spärlich nach. Solche vergreisenden Wälder können ihre für uns lebenswichtigen Schutzfunktionen nicht mehr ausreichend und vor allem nicht nachhaltig erfüllen.

Regelmäßiger Verbiss durch Gams-, Rot- und Rehwild, aber auch durch Weidevieh, schadet den sensiblen Pflanzenknospen und die Bergwälder der Zukunft werden baumarten-ärmer und noch anfälliger gegen die zu erwartenden Klimaextreme. Eine Jagd, die sich konsequent an den Bedürfnissen dieser Waldverjüngung orientiert und ein Ende der Beweidung in den sensibelsten Bereichen ist daher Grundvoraussetzung für die Pflege und Verbesserung der Schutz- und Bergwälder. Um die Waldverjüngung zu beschleunigen, muss auch durch gezieltes Pflanzen geeigneter Baumarten die Wiederverjüngung in Bereichen initiiert werden, in denen der Schutzwald zum Sanierungsfall geworden ist.

In zwei großen Pflanzaktionen mit jeweils etwa 60 Schülern und Schülerinnen der Zugspitz-Realschule und des Irmengard-Gymnasiums wurden am 27.09. und 04.10.2017 die beachtliche Zahl von 800 jungen Lärchen im Schutzwald über Garmisch-Partenkirchen gepflanzt.

Die Projekttage im Schutzwald am Wank werden gemeinsam vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim und dem Forstbetrieb Oberammergau der BaySF organisiert und sollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, die komplexen Abläufe im Schutzwald besser verstehen zu lernen und auch aktiv etwas für den Erhalt und die Pflege unserer Wälder zu leisten.

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Forstbetrieb Oberammergau
news-1452 Thu, 12 Oct 2017 14:26:24 +0200 40 Jahre im Wald tätig http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1452&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d861850d57bdea8f16a60372e8c38bdd Coburg, 12. Oktober 2017 - Die Forstwirte Matthias Deuerling und Harald Kremer vollendeten im September eine Dienstzeit von 40 Jahren. Für die geleisteten treuen Dienste überreichte der Forstbetrieb Coburg eine Ehrenurkunde der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Frau Emilia Müller. Auch die Bayerischen Staatsforsten bedankten sich für die langjährigen Dienste bei den Forstwirten.

Umsichtiges Arbeiten und ein ständiges und bewusstes Handeln bei den auszuführenden und oftmals gefährlichen Arbeiten zeichnen die beiden sehr zuverlässigen Forstwirte aus. Der Forstbetrieb vertreten durch den Servicestellenleiter, dem örtlichen Revierleiter sowie dem Betriebsleiter gratulierte den beiden Facharbeitern und wünschte weiterhin viel Engagement, unfallfreies Arbeiten und v.a. Freude am Beruf.

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Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
news-1451 Mon, 09 Oct 2017 08:41:12 +0200 Spirkenmoore bei den Bayerischen Staatsforsten: Perlen der Natur http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1451&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f687fc72c7505a1c16ef889bf5128c60 06.10.2017, Kempten - Das Hauptverbreitungsgebiet der Spirke bzw. Moorkiefer liegt in Deutschland entlang des Alpenrands. Ein Schwerpunkt ist im Allgäu. Und hier wiederum sind die Bayerischen Staatsforsten, allen voran der Forstbetrieb Sonthofen für sehr viele Spirkenmoorflächen verantwortlich.In unserer intensiv genutzten Landschaft gibt es nur noch wenige natürliche Inseln, deren Entwicklungsgeschichte seit der Eiszeit vom Menschen nur wenig verändert worden ist. Die Moore sind ein Beispiel für solche Inseln. Und darunter stellen die Spirkenmoore eine Besonderheit dar.

„Das Besondere der Moore liegt in der außergewöhnlichen Pflanzen und Tierwelt.“ erklärt Staatswaldförster Jürgen Sander. Er ist für große Teile des Sulzschneider Waldes verantwortlich. Sander weiter: „Nach der Eiszeit besiedelten Torfmoose die meist nassen Standorte. Anfangs hatten diese Pflanzen noch Verbindung zum Grundwasser. Aus den tausenden Torfmoosgenerationen, die übereinander wuchsen, bildete sich der uns heute bekannte Torf.“

Die darauf wachsende Vegetation musste sich mehr und mehr vom Regenwasser und den darin enthaltenen Nährstoffen ernähren. Es siedelten sich viele Spezialisten an, die unter den armen Bedingungen überleben können. Einer der bekanntesten ist der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die sich die benötigten Nährstoffe aus den gefangenen Insekten holt. Es gibt aber noch viele andere Pflanzen und Tierarten, die in Mooren vorkommen. Blütenpflanzen, Moose, Flechten, Algen, Pilze und viele seltene Insektenarten besiedeln die verschiedenen Moore. Vieles davon ist noch wenig erforscht. Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Die lichten Spirkenmoore lassen relativ viel Wärme und Licht auf den Moorboden kommen. Deshalb hat sich dort eine ganz besondere Vegetation und Tierwelt eingefunden und erhalten. Diese Moorwälder zu erhalten, ist Teil unseres Naturschutzverständnisses, denn Spirkenmoorwälder sind deutschlandweit sehr selten. Sie müssen aber auch regelmäßig von uns gepflegt werden: Sonst wachsen andere Baumarten über die Spirken und nehmen ihnen das Licht zum Leben weg.“

Im Bereich des Forstbetriebs Sonthofen, der den bayerischen Staatswald im Oberallgäu und Teilen des Ostallgäus betreut, befinden sich noch ca. 1.000 Hektar sehr gut erhaltener Spirkenmoorflächen. Die Bayerischen Staatforsten, die auch Mitglied in der Allgäuer Moorallianz sind, haben sich zum Ziel gesetzt diese Flächen nicht nur zu erhalten, sondern zu verbessern. In den letzten Jahren wurden mehrere hundert Hektar renaturiert und naturschutzfachlich von den Bayerischen Staatsforsten aufgewertet.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-1448 Fri, 06 Oct 2017 10:30:00 +0200 Staatsforsten legen erfolgreiche Bilanz vor http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1448&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=45edd4acff7949b9ebc2bbffd2eb5b1e
  • Waldumbau zahlt sich aus - Staatsforsten auf Klimawandel vorbereitet
  • Bayern Spitzenreiter bei wilden Wäldern
  • 2000 Mitarbeiterideen für neue Unternehmensstrategie
  • Regensburg/München, 6.10.2017 – Immer noch prägen die Folgen von Sturm Niklas die Geschäfte der Bayerischen Staatsforsten. Dazu hat die trocken-warme Witterung in diesem Frühjahr die Ausbreitung des Borkenkäfers begünstigt und das Waldunternehmen zu enormen Anstrengungen gezwungen, eine großflächige Käferkalamität abzuwenden. Das vor diesem Hintergrund erzielte Jahresergebnis von 54,1 Mio. Euro ist ein großer Erfolg!

    Detaillierte Informationen, Pressebilder und Daten finden Sie auf: www.baysf.de/bilanz2017

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    Nachrichten Wald im Spessart
    news-1447 Thu, 05 Oct 2017 11:35:05 +0200 Vorbereitungen für den Winterwandertag http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1447&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c333f9db33e0d31ff389099107800b83 Forstbetrieb Fichtelberg setzt Winterwanderwege instand. Fichtelberg, 5. Oktober 2017 – Rund um den Ochsenkopf finden jetzt im Herbst Bauarbeiten an den Wanderwegen statt. Damit optimiert der Forstbetrieb Fichtelberg die Wege für den kommenden Deutschen Winterwandertag.

    Idyllisch zieht sich der Riefensteig auf der Nordseite des Ochsenkopfes vom Vogelherd-Parkplatz den Hang hinauf. Erst überquert er die untere und dann die obere Ringstraße, bevor er am Reißingerbrunnen vorbei den Gipfel erreicht. Über die Jahre war sein Zustand schlechter geworden. Regengüsse und Schmelzwasser im Frühjahr haben tiefe Erosionsrinnen hineingerissen. Jetzt lässt der Forstbetrieb Fichtelberg diesen und weitere Wanderwege instand setzen, um sie fit zu machen für den Deutschen Winterwandertag. Im Januar 2018 wird diese Großveranstaltung in den Gemeinden rund um den Ochsenkopf stattfinden.

    „Wir investieren hier ca. 10.000,- €, um den Ausbauzustand der Winterwanderwege soweit zu verbessern, dass diese mit einer Pistenraupe abgewalzt werden können“ erläutert Förster Werner Schmidt. Er ist Mitarbeiter bei den Bayerischen Staatsforsten und zuständig für den Ochsenkopf. „Auch bei hoher Schneelage bieten wir damit den Wanderern ein attraktives Wegenetz.“

    Auf Initiative des Forstbetriebs Fichtelberg wurden in den vergangenen Jahren rund um den Ochsenkopf viele Winterwanderwege von den Langlaufloipen entflochten. Dadurch werden Konflikte zwischen Wanderern und Langläufern vermieden, die entstehen, wenn Wanderer zu Fuß auf präparierten Loipen unterwegs sind. „Mir liegen die Wanderer ebenso wie die Langläufer am Herzen.“ bekennt Werner Schmidt. Als begeisterter Langläufer und zugleich aktives Mitglied im Fichtelgebirgsverein kann er beide Seiten verstehen und sucht den Ausgleich zwischen den sich überschneidenden Nutzerinteressen.

    Gemeinsam mit den Wandervereinen, den Tourismusverbänden und dem Seilbahn-Zweckverband arbeitet der Forstbetrieb an einer weiteren Optimierung des Wanderwegenetzes im Winter, beispielsweise zwischen Täfelein und Grassemann oder im Heindlwald bei Fleckl.

    Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth fördert die Maßnahmen als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1446 Wed, 27 Sep 2017 08:24:49 +0200 Aktuelles aus dem Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1446&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a799667539ca39440e27535fcf2327bf Es ist Hirschbrunftzeit 26.09.2017, Sonthofen - Für das Rotwild und die Jäger ist jetzt die aufregendste Zeit des Jahres angebrochen: Beim Rotwild, weil Hochzeit, also Brunftzeit ist. Für die Jäger, weil jetzt das Rotwild jetzt besonders gut zu sehen ist. Von Mitte September bis Mitte Oktober versammeln sich Hirschkühe und ihr Nachwuchs – der Jäger spricht von „Kahlwild“ - und die Hirsche auf traditionellen Brunftplätzen.

    Die Hirsche haben den Sommer in so genannten Feisthirschrudeln verbracht und möglichst viel Fettreserven angelegt. „Wir haben Bereiche oberhalb der Baumgrenze, wo wir das Rotwild bewusst nicht bejagen. Dort hat es monatelang seine Ruhe und kann ohne größere Schäden Gras und Bergkräuter fressen.“ erklärt der Sonthofener Staatsforstbetriebsleiter Jann Oetting. „Aber jetzt haben sich diese Hirschrudel oberhalb der Baumgrenze aufgelöst und die Hirsche sind flapsig formuliert auf Brautschau – dann beginnt für unsere Jagdnachbarn und uns eine spannende Zeit“.

    Staatsforst-Berufsjäger Ludwig Weiß ergänzt: „Die Brunft ist für die Hirsche sehr anstrengend. Sie fressen in dieser Zeit fast nichts und grenzen ihr Kahlwildrudel lautstark und oft auch handfest gegen Konkurrenten ab. In vielen Tälern kann man sogar tagsüber die Hirsche schreien hören“. Wer derzeit also mit offenen Ohren durch die Allgäuer Bergwelt wandert, wird mit einiger Wahrscheinlichkeit die Rotwildbrunft hören können.

    Für die Jäger heißt es jetzt möglichst jede Dämmerungsphase zu nutzen, um zu beobachten und zu jagen. Im Staatswald gilt es nun, die erhöhte Aktivität des Rotwildes zu nutzen, um abseits der Brunftplätze auch weibliches Wild und Jungtiere zu erlegen. Denn der am Zustand der Waldverjüngung orientierte Abschuss muss erreicht werden, damit der Wald und vor allem die Verbiss-empfindliche Tanne wachsen kann. „Dies ist in jedem Revier eine anspruchsvolle Aufgabe, da vor allem das Rotwild sehr lernfähig und schlau ist. Aber eben eine für den Wald notwendige Aufgabe. Für uns ist es wichtig, die Zuwachsträger, also das weibliche Rotwild zu erlegen – sonst wächst der Rotwildbestand schnell auf einen für den Wald zu hohen Stand an“, fasst Oetting die Situation im Staatswald zusammen.

    Nach gut acht Monaten nach der Brunft werden im darauf folgenden Jahr Ende Mai bis Ende Juni die Kälber gesetzt, während sich die Hirsche in der Geweihwachstumsphase und auch danach zu Feisthirschrudeln sammeln.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1445 Mon, 25 Sep 2017 17:20:56 +0200 Bayerische Staatsforsten verjüngen sich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1445&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ee3b1ecaaf3bf6b2d5adba619c6ae7ca Waldarbeiternachwuchs im Forstbetrieb Burglengenfeld Vilshofen, 25. September 2017. Mit Stolz können die Forstwirte Michael Diegruber aus Erlangen, Maximilian Klingseisen aus Arnschwang und Alois Mandl aus Brennberg auf drei erfolgreiche Lehrjahre im Forstbetrieb Burglengenfeld und den erfolgreichen Abschluss ihrer Gesellenprüfung an der Waldbauernschule Kelheim zurückblicken. Forstbetriebsleiter Thomas Verron und Servicestellenleiter Harald Hölzl beglückwünschten die drei zu ihren hervorragenden Leistungen und dem Lohn von unbefristeten Arbeitsverhältnissen bei den Bayerischen Staatsforsten. Nicht immer kann ein Lehrlingsjahrgang so geschlossen in ein langfristiges Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.

    Stolz ist Verron dabei auf die Übernahme der Eigengewächse Klingseisen und Mandl. „Mit Fleiß, Konzentration und Ihren guten praktischen Kenntnissen haben Sie die hochqualifizierte Ausbildung des betrieblichen Forstwirtschaftsmeisters Jonas Hofmann bis in die Prüfung hinein umgesetzt“. Alle drei haben so den Grundstein für eine Weiterbeschäftigung im vielseitig interessanten Berufsfeld des Forstwirts bei den Bayerischen Staatsforsten gelegt. Harald Hölzl händigte den im Raum Weiterbeschäftigten ihre Arbeitsverträge aus. Forstwirt Diegruber wird in seine mittelfränkische Heimat an den Kollegialbetrieb Rothenburg ob der Tauber zurückwechseln und dort seinen Vertrag erhalten.

    „Auf Ihrem weiteren beruflichen Weg wünsche ich viel und vor allem unfallfreies Glück.“ Die drei werden mit ihren Rottenkameraden Holzernte-, Pflege- und Pflanzarbeiten ebenso leisten, wie sich um die Belange des Natur- und Umweltschutzes kümmern. Da kommt Klingseisen auch die bereits zuvor abgeschlossene Gärtnerlehre zugute.

     Für forstlichen Nachwuchs ist im Forstbetrieb Burglengenfeld auch weiter gesorgt. Das zweite Lehrjahr schließen gerade Thomas Macht und Stefan Stelzer ab, Matthias Lanzl als jetzt Einzelkämpfer rückt nach, nachdem Christoph Krammer seine Lehrjahre bei der Straßenmeisterei des Landkreises vervollständigen möchte. Neu im Ausbildungsverhältnis begonnen haben mit Frederic Greger, Alexander Kuhbandner und Andeas Wagner drei junge Nachwuchskräfte.

    Der neue Ausbildungsmeister Michael Fischer, selbst in Burglengenfeld ausgebildet und mehrere Jahre als Lehrkraft an der Waldbauernschule Goldberg tätig, wird alles daran setzen, dass die drei Neulinge in die Fußstapfen des letzten Jahrgangs treten können. Bevor es in die betriebliche Praxis geht, war erst einmal ein Einführungslehrgang am innerbetrieblichen Fortbildungsstützpunkt Nürnberg-Buchenbühl angesagt. Hier wurden die drei zur Gewährleistung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit fachgerecht eingekleidet. Anschließend begann die blockweise Berufsschulung am beruflichen Schulzentrum Oscar-von-Miller Außenstelle in Neunburg v.W.

     Der Forstbetrieb Burglengenfeld ist einer der zentralen Ausbildungsbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, weshalb der Einzugsbereich für Lehrlingsaspiranten entsprechend groß ist. Die freien zwei bis drei Lehrlingsstellen werden jährlich im Dezember nach einem Auswahltest mit anschließendem Auswahlgespräch vergeben. Noch zeigt die Zahl der Nachfragen, dass ein Arbeitsplatz im Wald und damit an der frischen Luft interessant und begehrt ist. Verron freut sich über die zahlreichen neuen jungen Gesichter. Nach einer Reihe von Personalabgängen über Ruhestände, Altersteilzeitmodelle und berufliche Veränderungen tut Verjüngung förmlich Not. „Das ist identisch mit der nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes, hier weichen auch ältere für jüngere Bäume. Nachwuchs muss sein, ist da das Motto.“

    Der Forstbetrieb Burglengenfeld bewirtschaftet gut 20.000 Hektar zwischen Regensburg und Nabburg sowie Kastl und Nittenau mit rund 55 Mitarbeitern.
    An insgesamt 22 Ausbildungsbetrieben stellen die Bayerischen Staatsforsten bayernweit jährlich 35 junge Nachwuchskräfte ein, die eine dreijährige Ausbildung zum Forstwirt durchlaufen. Wegen der vielfältigen Aufgaben bei der Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. Die Arbeit des Forstwirts hat sich längst vom reinen Holzhauer zu einem planerisch mitarbeitenden und vielfältig beanspruchten Teamworker gewandelt.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1444 Mon, 25 Sep 2017 17:13:56 +0200 Wild frisch vom Förster http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1444&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0793b38f33f22a18a462c03b3f478f95 Startschuss der Wildbretdirektvermarktung am Forstbetrieb Ottobeuren (25.09.2017) –Ottobeuren  Der Forstbetrieb Ottobeuren startet die Wildbretdirektvermarktung im frisch renovierten Forstbetriebsgebäude. Hochwertige Wildprodukte von Reh- und Schwarzwild können künftig direkt vor Ort erworben werden: In Wald und Wiesen aufgewachsen und in den umliegenden Staatsjagdrevieren erlegt - mehr „bio“ geht nicht.

    Mit den Erfahrungen einer Erprobungsphase seit November 2016 im Rücken startet der Forstbetrieb Ottobeuren offiziell die Wildbretdirektvermarktung. Forstbetriebsleiter Hermann S. Walter freut sich, dass es nun auch im Allgäu möglich ist, hochwertiges Wildbret direkt vom Förster zu erwerben: „Das Wild kommt ausschließlich aus den regionalen Staatsjagdrevieren des Forstbetriebs Ottobeuren. Der Verbraucher kann sich sicher sein, Fleisch höchster Qualität zu erwerben.“ Das gewonnene Wildfleisch ist eines der gesündesten und naturbelassensten Nahrungsmittel, die es gibt. Zudem sei es besonders wohlschmeckend.

    Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Es stammt von Tieren, die in freier Wildbahn geboren und ohne jegliche Zugabe von Medikamenten oder Hormonen aufgewachsen sind. Das Wild ernährt sich im jahreszeitlichen Zyklus von würzigen Kräutern, jungen Trieben und Waldfrüchten, lebt frei und ungebunden bis zum letzten Augenblick. „Das Wildfleisch ist folgerichtig feinaromatisch im Geschmack, reich an Mineralstoffen und Vitaminen, überwiegend fettarm und durch die naturgemäße und artgerechte Muskelentwicklung kernig in seiner Struktur“, beschreibt Walter das Wildbret.

    Im Forstbetrieb werden jährlich ca. 1.400 Stück Rehwild und rund 50-100 Stück Schwarzwild erlegt. Ziel ist, dass junge Buchen, Edellaubhölzer, Eichen, Tannen und Fichten unter dem Schutz der Altbäume zu einem stabilen Mischwald heranwachsen können und Schäden in der Landwirtschaft zu vermeiden. Frisches Wildbret kann am Forstbetrieb in Ottobeuren jeweils donnerstags (8-16 Uhr) und freitags (8-14 Uhr) erworben werden.

    Der Forstbetrieb Ottobeuren

    Der Forstbetrieb Ottobeuren ist einer von 41 Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten und bewirtschaftet mit rund 50 Beschäftigten den Staatswald von der Schotterriedel-landschaft über das Vorallgäu in die bewegte Allgäuer Jungmoränenlandschaft hinein. Nährstoffreiche Böden und reichlich Niederschläge erlauben den Bäumen herausragende Wuchsleistungen. Fichtendominierte Wälder werden sukzessive in standortgerechte Mischwälder mit Tanne, Buche und Edellaubbäumen umgebaut. Der Forstbetrieb setzt dabei auf eine naturnahe Forstwirtschaft mit einzelstammweiser Nutzung ohne Kahlschlag, erhöht den Totholzvorrat als elementares Strukturmerkmal für mehr Artenvielfalt im Wald, schützt dauerhaft Biotopbäume, setzt konsequent auf die natürliche Verjüngung unserer Wälder und schafft Raum für Erholungssuchende.

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1443 Fri, 22 Sep 2017 13:47:16 +0200 Forstreferendare genießen die oberfränkische Wälder http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1443&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c409270bf11efa8693b605be48fbb758 Coburg, 22. September 2017 - Im Rahmen ihrer Reisezeit besuchten 24 Forstreferendare/innen auch die Wälder rund um Klosterlangheim. Die Themen FFH-Management, natürlich regionale Waldgesellschaften, Geologie und Bodenkunde im Jura, waldbauliche Ziele aber auch Rollenspiele und Prüfungssimulationen standen auf dem Programm.

    In einer mehrstündigen Wanderung wurde die Schichtenabfolge des Jura mit seiner vielfältigen Geologie erkundet. Unter der fachkundigen Führung von Vertretern des AELF Coburgs sowie der Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Coburg, erlebten die jungen Leute neben fachlicher Wissensvermittlung auch die Schönheit des Gottesgarten am Obermain. Die Besichtigung der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen mit einer Orgelvorführung rundeten den gelungenen Exkursionstag ab.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1442 Fri, 22 Sep 2017 13:41:15 +0200 Praktikum am Forstbetrieb Coburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1442&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e2855350f85383c0cd3615429e5e3fe9 Coburg, 22. September 2017 - Derzeit verschaffen sich vier Praktikanten/innen ein breitgefächertes Wissen über moderne Forstwirtschaft am Forstbetrieb Coburg. Im Rahmen eines Berufspraktikums der Studiengänge Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement (drei Personen) und Geographie (eine Person) werden die jungen Studenten/innen behutsam aber intensiv vom erfahrenen Personal des Forstbetriebes Coburg in die laufenden Betriebsarbeiten eingeweiht.

    Neben waldbaulichen Lehrstunden in den oberfränkischen Wäldern erfahren die jungen Leute viel Wissen über Naturschutzprojekte, Unfallverhütung und Qualitätschecks. Aber auch die Regeln wertschätzender und zwischenmenschlicher Kommunikation, Teamarbeit, die Vermeidung von Konflikten sowie eine  Arbeitsplatzkultur sind Teil der Bildungsvermittlung. Nachhaltigkeit beim forstlichen Nachwuchs - eine Zukunftsstrategie, die nicht erst jetzt modern ist!

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-1441 Fri, 22 Sep 2017 09:15:52 +0200 Forstbetrieb Arnstein informiert über Holzerntemaßnahme bei Höchberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1441&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ba17d469a15fdda51f311f8c6de36e1 Der Forstbetrieb Arnstein der bayerischen Staatsforsten plant in diesem Herbst und Winter eine Holzerntemassnahme im Staatswalddistrikt Höchberg zwischen Waldbüttelbrunn, Zell am Main und Höchberg. Um einen für die Erholungssuchenden möglichst störungsfreien Ablauf zu gewährleisten, hat der Forstbetrieb Arnstein zu einer Informations- und Diskussionsrunde mit den umliegenden Gemeinden, Vertretern des Landratsamtes, des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Naturschutzes eingeladen.  

    Arnstein // Zell a.Main // Höchberg. September 2017 - Der Wald zwischen Höchberg, Waldbüttelbrunn und Zell am Main wird stark durch Waldbesucher frequentiert. „ Das ist uns bewusst“ so Daniel Zippert kommissarischer Leiter am Forstbetrieb in Arnstein, der für das Waldgebiet westlich von Würzburg zuständig ist „deshalb haben wir vor Beginn der Maßnahme diesen Termin mit den betreffenden Vertretern der öffentlichen Institutionen anberaumt, um unser Vorgehen und die Hintergründe zu erklären und darzustellen, warum es notwendig und wichtig ist Wälder zu bewirtschaften und damit gesund zu erhalten. Wir versuchen dabei größtmögliche Rücksicht auf die Erholungssuchenden zu nehmen.“ Für die Zeit der Holzernte und der Abfuhr des Holzes wird es sicher zu Einschränkungen bei der Betretung des Waldgebietes kommen. Aus Sicherheitsgründen ist es verboten den Wald während der Fällungsarbeiten zu betreten. Die Wege werden von unseren Mitarbeitern vorschriftsmäßig abgesperrt. Waldbesucher dürfen diese aber auch nicht umgehen und auf Schleichwegen die Waldfläche betreten, in der gearbeitet wird.“ so Johannes Hartelt, der vor Ort zuständige Revierleiter „deshalb der Appell der Verantwortlichen. „Nutzen Sie für den Zeitraum der Hiebsmaßnahme bitte andere Waldgebiete z.B. nördlich der B8 für die Waldspaziergänge“.

    Die Holzerntemaßnahme ist erforderlich. Einige Bäume müssen aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden, andere weil sie erkrankt sind (das betrifft zur Zeit die Baumart Esche, die sehr stark vom sogenannten Eschentriebsterben betroffen ist). Aber es ist natürlich auch notwendig starke Bäume weiter zu fördern und sie damit fit für den Klimawandel zu machen. Nicht zuletzt wird so auch der nachwachsende Rohstoff Holz nachhaltig zur Verfügung gestellt. Ein integrativer Ansatz ist bei den Bayerischen Staatsforsten die Maxime bei der Waldbewirtschaftung. Dabei wird selbstverständlich auch auf den Naturschutz Rücksicht genommen. Es werden sogenannte Biotopbäume und Totholz (gekennzeichnet mit einer Wellenlinie) belassen. Alle Ansprüche sollen auf der gesamten Fläche gewährleistet werden. Da dies neben Erholung, Naturschutz, Holzbedarf, Wasserschutz, Jagd usw. noch viele weitere Ansprüche sind, versuchen die Bayerischen Staatsforsten alle Ansprüche in einem bestmöglichen Kompromiss untereinander abzuwägen und zu vermitteln. „Man wird es nicht jedem Recht machen können, das wäre die Quadratur des Kreises…. Aber wir versuchen es allen so gut wie es geht recht zu machen“.

    „Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, dass während dieser Zeit Beeinträchtigungen bei der Erholung entstehen, das lässt sich nicht vermeiden. Die Hauptwanderwege werden mit Umleitungen versehen.“ Zippert verspricht aber, dass die Störungen nur solange wie unbedingt nötig aufrechterhalten werden. Nach Abschluss der Maßnahme werden die Wege wieder hergerichtet.

    Das Holz, das hier geerntet wird, wird zum weitaus größten Teil an die heimischen Sägewerke, Brennholzhändler und Kleinselbstwerber vor Ort gegeben.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1440 Fri, 22 Sep 2017 09:10:09 +0200 Bayerische Staatsforsten bringen Licht ins Dunkle http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1440&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4fe7261dc5765edf03f4a6e8ff7fe2db Im Limpurger Forst hat der Forstbetrieb Arnstein für Lichtwaldarten-Schmetterlinge lichte Strukturen geschaffen. Das Projekt hat zum Ziel, für dieses Schmetterlingsvorkommen von deutschlandweiter Bedeutung Lebensräume zu schaffen und mit denen in den Gemeindewäldern wieder zu vernetzen. Viele Arten sind an die früher in diesem Raum weit verbreitete Mittelwaldbewirtschaftung gebunden. Da diese hier noch traditionell durch Waldrechtler in den Gemeindewäldern durchgeführt wird, haben sie hier einen Rückzugsraum gefunden. Weite Teile der Mittelwälder, so auch im Limpurger Forst, wurden allerdings um 1900 in Hochwälder überführt.  

    Arnstein // Iphofen, September 2017 -  Maivogel, Gelbringfalter oder Platterbsen-Widderchen sind nur einige der seltenen Schmetterlinge, die diese Lebensräume brauchen. Aktuell sind sie im Limpurger Forst leider kaum vorhanden. Aber in dem direkt im Osten angrenzenden Güterwald Ezelheim gibt es sie alle. Man erwartet, dass sie sich durch die Auflichtungen im Limpurger Forst nun wieder ausbreiten. Bisher sind fast keine Beispiele und Konzepte für solche Projekte in Deutschland durchgeführt worden. Deshalb wird es auch intensiv wissenschaftlich begleitet.

    Konkrete Maßnahmen sind in diesem Konzept räumlich und zeitlich strukturiert. „Im Frühjahr haben wir die ersten lichten Waldstrukturen entlang der Waldwege geschaffen“ so Daniel Zippert, kommissarischer Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Arnstein, der für die Staatswälder im Limpurger Forst zuständig ist. „Dabei wurden je nachdem 10m breite Korridore entlang von Wegen angelegt oder auch mal kleinere Bereiche in den Beständen stark aufgelichtet“ ergänzt Joachim Schumacher, Revierleiter in Reupelsdorf, der die Maßnahme vor Ort umgesetzt hat. „Dabei werden allerdings seltene Baumarten, wie Speierling, Mehlbeere, Wildobst oder auch die Elsbeere oder faunistisch wertvolle Bäume, wie Feldulme oder Zitterpappel belassen“.

    „Das Konzept sieht ein drei-stufiges Vorgehen vor“ erläutert Diplom Geograph Ralf Bolz aus Sugenheim-Ullstadt, der das Konzept und die Maßnahmen im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten ausgearbeitet hat. „So sollen neben den linearen Lichtstellungen entlang der Forstwege auch flächige und punktuelle Lichtstellungen erfolgen“. Bolz verspricht sich davon, dass dann neben den Lebensräumen auch insbesondere die Nahrungspflanzen der Falter, wie z.B. die Frühlingsplatterbse hier verstärkt wachsen.

    „Der eine oder andere Waldbesucher hat sich sicher gefragt, was das soll, was wir da gemacht haben“ begründet Zippert den Grund damit an die Presse zu gehen. „Aber es handelt sich dabei um sinnvolle Artenschutzmaßnahmen über die wir hier aufklären möchten. Für Natur- und Artenschutzmaßnahmen haben wir immer ein offenes Ohr und es zeigt sich, wie wichtig auch eine Bewirtschaftung von Waldflächen für den Naturschutz sein kann. Das ist dann eine „Win-Win-Win“ Situation. Den Schmetterlingen wird geholfen, die Bevölkerung kann hier Brennholz ernten und entlang der Forstwege kann der Waldbesucher dann diese seltenen Arten sehen und sich an dessen Anblick erfreuen“ schließt Zippert sein Statement. „Wir sind noch nicht ganz fertig“, ergänzt Joachim Schumacher „im Herbst sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden und dann hoffen wir, dass möglichst viele Falter den angebotenen Lebensraum besiedeln werden“.

    Gefördert wird diese Maßnahme über die Mittel der besonderen Gemeinwohlleistungen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kitzingen.

    Initiator des Projekts ist Lothar Kiennen, Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb in Arnstein, dem das Projekt sehr am Herzen liegt und der überzeugt ist, dass dieses Projekt einmal mehr zeigt, wie Naturschutz, Bewirtschaftung von Waldflächen und Erholung gut miteinander auf derselben Fläche stattfinden können.  

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    Naturschutz Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1439 Mon, 18 Sep 2017 11:11:12 +0200 „Ernst des Lebens beginnt“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1439&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86808f31c8726aae0e7e133a27be5767 Bad Königshofen, 18. September 2017 - Vier Auszubildende haben am letzten Freitag am Forstbetrieb Bad Königshofen der BaysF AöR ihr Berufsleben begonnen.  

    Ein absolutes Novum bei den Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten ist die Ausbildung zur „Kauffrau für Büromanagement“. Frau Julia Gock -  ausgewählt aus einer großen Bewerberzahl - ist bei unserer Teamleiterin Frau Annemarie Back sicher in besten Händen. Der Forstbetrieb Bad Königshofen ist mit 5 weiteren Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten hier Vorreiter in Bayern.  

    Der Beruf des Forstwirtes hat Konjunktur und wird rege nachgefragt. Aus einer größeren Zahl von Bewerbern wurden drei junge Leute ausgewählt. Ihr Ausbilder, Forstwirtschaftsmeister Bernhard Gensler, hat schon eine ganze Reihe junger Leute mit großem Erfolg durch die Lehrjahre geführt.

    Nicht alle Forstbetriebe sind Ausbildungsbetriebe und so greift diesmal der Forstbetrieb Forchheim auf unsere Ausbildungsstätte zu, und lässt hier ausbilden. Die Herren Leon Lösel und Jörg Arnold wurden in einem gemeinsamen Auswahlverfahren speziell für Forchheim hier als Azubi aufgenommen. Für den Dritten im Bunde, Herr Felix Nicklaus, steht nach bestandener Prüfung in drei Jahren das nördliche Bayern offen.

    Die jungen Leute wurden vom Betriebsleiter Herrn Fellermeyer und den Ausbildern herzlich willkommen geheißen. Wir Alle wünschen Ihnen einen gelungenen Einstieg in das neue Leben und schlussendliche einen tollen Abschluss.  

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1438 Mon, 18 Sep 2017 08:46:08 +0200 Beruf mit Zukunft: Forstbetrieb Heigenbrücken heißt zwei neue Ausbildende zum Forstwirt willkommen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1438&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f3c6008b7c359cb9fe61ea80098b6669 September, Heigenbrücken - Zwei Auszubildende haben am 1. September im Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten ihr Berufsleben begonnen. Linus Geis und Max Heinrich Boshof werden in den kommenden drei Jahren am Standort Heigenbrücken den Lehrberuf des Forstwirts erlernen. Die jungen Leute wurden von Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und dem Ausbilder, Herrn Küber, am Forstbetrieb Heigenbrücken herzlich willkommen geheißen.

    In der Ausbildung unter Leitung des Forstwirtschaftsmeisters Lukas Küber lernen die jungen Kollegen die forstwirtschaftlichen Zusammenhänge kennen, reichlich Wissen zu Naturschutz, Ökologie und Jagd, den Umgang an der Motorsäge, Techniken der Waldpflege und vieles mehr. Insgesamt nehmen bei den Bayerischen Staatsforsten zum September 67 Auszubildende die Arbeit auf. Nach dem erfolgreichen Abschluss bestehen gute Übernahmeperspektiven.

    Interessenten für eine Lehre zum Forstwirt im Spessart für das kommende Jahr können sich an den Forstbetrieb Heigenbrücken wenden.

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    Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1437 Thu, 14 Sep 2017 09:41:32 +0200 „Hollywood“ im Fichtelgebirge http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1437&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8efa13b17f96869b03a5f2d245ca7f28 Filmdreh bei den Bayerischen Staatsforsten am Ochsenkopf 13.09.2017) Fichtelberg. – Ein Filmteam war für einen Hersteller von optischen Geräten aus Bayreuth zu Gast beim Forstbetrieb Fichtelberg. Am Ochsenkopf, am Paschenweiher und bei der Lochhütte drehte das Team aus Regisseur, Schauspielern, Kameraleuten und Assistenten stimmungsvolle Aufnahmen für einen Werbefilm.

    Herbstmorgen im Fichtelgebirge. Nebelschwaden ziehen über eine stille Waldlichtung mit einem kleinen Weiher. Am Boden kauert ein Jäger und beobachtet mit seinem Fernglas den gegenüberliegenden Waldrand. Da - ein Reh! Vorsichtig legt er das Fernglas beiseite und bringt seine Büchse in Anschlag. Ein konzentrierter Blick durch’s Zielfernrohr – Peng!... „Schnitt!“. Kein Tier gestorben. Der Jäger nicht echt. Und auch beim Nebel wurde geschummelt. Die Jagdszene am Rand des Paschenweihers zwischen Ochsenkopf und Seehaus soll Teil eines Werbefilms werden, den die Bayreuther Firma Steiner Optik im Fichtelgebirge drehen lies.

    „Wir freuen uns, wenn Filmteams uns im Fichtelgebirge besuchen, um hier in der schönen Naturlandschaft Aufnahmen zu machen“, so Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg und in dieser Funktion zuständig für die Drehgenehmigung. „Wenn der Wald im Fichtelgebirge als Filmkulisse ausgewählt wird, sehen wir darin auch eine Bestätigung unserer guten Arbeit.“

    Extra aus den USA angereist war die Filmcrew, die auf Werbefilme spezialisiert ist. Mehrere Fahrzeuge waren notwendig, um die Filmcrew, Schauspieler, Kamera-Equipment, Stative, Beleuchtung, Nebelmaschinen, Stromaggregate und die ganze übrige Ausrüstung vor Ort zu transportieren. Organisiert hatte die Aufnahme Carlo Steiner, der Marketingleiter von Steiner Optik. „Uns ist es wichtig, als oberfränkisches Unternehmen bei den Filmaufnahmen auch unsere Region zu repräsentieren.“ erklärte der Werbefachmann die Wahl des Fichtelgebirges als Aufnahmeort für den Film.

    Bei Regen und Sonnenschein wie ebenso abends am romantischen Lagerfeuer entstanden stimmungsvolle Bilder, die die beworbenen Produkte gut darstellen, aber auch die ansehnliche Landschaft präsentieren. Oder wie es ein Mitglied der Filmcrew formulierte: „Wie Hollywood – nur schöner!“

    Ausgestrahlt wird der Film voraussichtlich ab nächstem Jahr.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1436 Thu, 14 Sep 2017 09:30:34 +0200 Abschied in den Ruhestand http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1436&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=820588dd9d8db34a52550bc8cbb7db22 Bad Königshofen, 14. September 2017 - Am Freitag, den 08.09.2017 verabschiedete der Forstbetrieb Bad Königshofen die langjährige Reinigungskraft Frau Gertrud Wasser in den wohlverdienten Ruhestand.

    Gertrud Wasser, die aus einer Försterfamilie stammt, übernahm am 01.04.1991 die Reinigungsstelle Ihrer Schwiegermutter am damaligen Forstamt Bad Königshofen. Auch nach der Umfirmierung am 01.07.2005 zu den heutigen Bayerischen Staatsforsten AöR blieb die treue Seele dem Forstbetrieb Bad Königshofen erhalten und sorgte seither dafür, dass sich die Mitarbeiter in den Betriebsräumen stets wohlfühlen konnten.

    Im Rahmen einer Abschiedsfeier würdigte Forstbetriebsleiter Christoph Fellermeyer die geleistete stets hervorragende Arbeit und wünscht für den kommenden Lebensabschnitt als Gute, Lebensfreude und Gesundheit.

    Als Abschiedsgeschenk hat sich Forstwirtschaftsmeister Bernhard Gensler etwas ganz Besonderes einfallen lassen und zusammen mit seinen Forstwirts-Lehrlingen ein „Rentnerbänkle“ aus heimischen Holz gefertigt.

    Die Vorsitzende des örtlichen Personalrates Frau Christel Apel überreichte diesen neuen „Altersruhesitz“ verbunden mit dem Dank der gesamten Belegschaft an Frau Gertrud Wasser.  

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1435 Tue, 12 Sep 2017 08:00:19 +0200 Schweißprüfung der Gruppe Kinzigtal-Wächtersbach e.V. des Deutschen Teckelklubs (DTK) http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1435&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=27c4de1cc9063a3a0fc9341ac1339ef1 Heigenbrücken, 12. September 2017 - Am 10. September 2017 führte die Gruppe Kinzigtal-Wächtersbach (Hessen) eine Schweißprüfung im Revier Schöllkrippen des Forstbetriebs Heigenbrücken durch. Am Vortag wurden die Fährten von Revierleiter und Schweißhundführer Rudi Schlenke auf einer Länge von ca. 1000 Meter mit Rotwildschweiß getupft.

    Drei Teckel waren für diese anspruchsvolle Fährtenarbeit gemeldet, um das begehrte Leistungsabzeichen zu erreichen. Alle Prüflinge konnten die Prüfung erfolgreich bestehen. An der „Rodberghütte“ des Spessartbundes nahmen die glücklichen Teilnehmer ihre Urkunden entgegen und beim gemütlichen Beisammensein waren noch einige Tipps vom Nachsuchenspezialisten zu erfahren.

    Prüfungsleiter Wolfgang Rothe und das Richterkollegium sprachen Revierleiter Schlenke und den Bayerischen Staatsforsten ihren Dank für die Unterstützung bei der Schweißprüfung aus. Den geprüften Gespannen bleibt zu wünschen, dass sie über ihren Prüfungserfolg hinaus im praktischen Jagdbetrieb erfolgreich arbeiten können.

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    Forstbetrieb Heigenbrücken
    news-1434 Mon, 11 Sep 2017 17:25:24 +0200 Waldbewirtschaftung - früher und heute http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1434&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=03a8163ffb3f0f1b24206b938d3b6f41 32. Museumsfest in Ahorn mit Beteiligung der BaySF Coburg, 11. September 2017 - Historische Arbeitsgeräte live vorgeführt zeigten die ehemals schwierige Arbeit im Wald und bei der Holzverarbeitung. In einer liebevoll gestalteten Ausstellung konnten Besucher des Gerätemuseums "Alte Schäferei" in Ahorn bei Coburg jedoch auch das Historische mit Modernem vergleichen.

    Ob Bandsäge oder Harvester, Lohrindenverarbeitung oder Rückepferd - ein vielfältiges Angebot konnte bestaunt werden. Selbstverständlich fehlte auch nicht die Coburger Bratwurst. Der Forstbetrieb Coburg unterstützte in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten sowie der Waldbauernvereinigung Coburger Land und der Interessengemeinschaft historischer Land- und Forstwirtschaft das gelungene Projekt des Museums.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1433 Fri, 08 Sep 2017 15:38:55 +0200 Forstbetrieb Schliersee unter neuer Führung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1433&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9cbdc45bb1fd7e5d6ef087fe0aa0354 Jörg Meyer übernimmt Leitung, Christoph Baudisch kehrt nach Regensburg zurück  

    Regensburg / Schliersee, 08. September 2017 - Nach gut zwei Jahren gibt Forstbetriebsleiter Christoph Baudisch die Leitung des Forstbetriebs Schliersee ab und kehrt in die Unternehmenszentrale nach Regensburg zurück. Nachfolger wird Jörg Meyer, der bisher das Vorstandsbüro der Bayerischen Staatsforsten geführt hat. Am heutigen Freitag war Stabübergabe in Schliersee.

    Nicht nur unter Forstleuten gilt der Forstbetrieb Schliersee als einer der schönsten Forstbetriebe Bayerns. Vom Voralpenland bis ins Hochgebirge der Bayerischen Kalkalpen erstrecken sich seine Wälder, ein Großteil davon liegt im Hochgebirge mit vielen Schutzwäldern. Gut zwei Jahre lang hat Christoph Baudisch den Forstbetrieb geleitet, nun kehrt er zurück in die Zentrale der Bayerischen Staatsforsten nach Regensburg. Für ihn übernimmt Jörg Meyer die Leitung über den 34.000 Hektar großen Betrieb.

    Bei der Stabübergabe im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum in Schliersee betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, wie wichtig ihm eine gute Führung der Forstbetriebsleiterstelle in Schliersee sei: „Christoph Baudisch hat hier Hervorragendes für Wald, Region und Mitarbeiter geleistet. Dafür danke ich ihm herzlich“, so Neumeyer. Mit Jörg Meyer habe man nun einen Forstbetriebsleiter gefunden, der -  genauso wie Baudisch – die fachlichen und menschlichen Qualitäten vorweisen kann, die es braucht, um einen Forstbetrieb erfolgreich zu führen. „Ich bin mir sicher, dass Jörg Meyer die erfolgreiche Arbeit von Christoph Baudisch in Schliersee fortsetzen wird“, so Neumeyer.

    Für Jörg Meyer geht nach eigener Aussage mit dem neuen Posten ein lang gehegter Traum in Erfüllung: „Ich freue mich sehr auf diese neue und schöne Herausforderung“, sagte Meyer bei seiner Amtseinführung. Sehr am Herzen liege ihm die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen am Forstbetrieb und mit den Partnern in der Region. Schließlich gehe es bei der Forstwirtschaft nicht nur um Bäume, sondern ganz besonders auch um Menschen und Interessensausgleich. Meyer bedankte sich ausdrücklich bei seinem Vorgänger Christoph Baudisch, von dem er nach seinen Worten einen „hervorragend aufgestellten Forstbetrieb“ übernimmt.

    Für Christoph Baudisch geht eine sehr „wunderbare Zeit“ zu Ende: „Schliersee war traumhaft schön, nicht nur wegen der Landschaft, sondern vor allem auch wegen der Menschen, die ich hier kennengelernt habe“. Deshalb sei es ihm auch wichtig, diesen Menschen für das schöne Miteinander und die gute Zusammenarbeit zu danken: „Ich bin überzeugt davon, dass wir in den vergangenen Jahren hier gute Arbeit geleistet haben. Dafür danke ich allen Kolleginnen und Kollegen am Forstbetrieb und den vielen Menschen hier in Schliersee, die mich dabei unterstützt haben.“ Nach seiner Elternzeit freue er sich, im Oktober seine neue Aufgabe im Bereich Personal in der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten antreten zu können und damit wieder näher bei seiner Familie zu sein.

    Christoph Baudisch ist 1972 in Bad Neustadt an der Saale geboren. Er studierte Forstwissenschaften in Göttingen und absolvierte nach dem Studium ab 1999 bis 2002 sein Referendariat bei der Bayerischen Forstverwaltung. Nach zwei Jahren bei der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising  wechselte Baudisch 2004 zum Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und 2005 zum neu gegründeten Unternehmen Bayerische Staatsforsten in den Bereich Immobilien und Weitere Geschäftsfelder. Dort übernahm er 2007 eine Teilbereichsleiterstelle. Ab 2013 war er Leiter der Unternehmensentwicklung und des Vorstandsbüros, ehe er 2015 als Forstbetriebsleiter nach Schliersee wechselte. Baudisch übernimmt in der Zentrale den Aufgabenbereich Personalentwicklung und Aus- und Fortbildung für die 2.700 Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten. Darüber hinaus wird er die Betriebsleitung des Bildungszentrums der BaySF mit den beiden Stützpunkten Buchenbühl und Laubau übernehmen.

    Der Nachfolger von Christoph Baudisch, Jörg Meyer, wurde 1978 in Mussenhausen im Allgäu geboren und ist in einer Försterfamilie aufgewachsen. Nach dem Studium der Forstwissenschaften an der TU München absolvierte er das Referendariat bei der Bayerischen Forstverwaltung und dem Forstbetrieb Landsberg der Bayerischen Staatsforsten. Ab 2007 war Meyer im Staatsministerium für Ernährung und Forsten in München tätig, von 2008 – 2009 im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Bonn und von 2009 – 2010 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Cham. 2010 wechselte er in das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und wurde 2011 zum persönlichen Referenten des Amtschefs ernannt. Seit 2015 leitete Meyer das Vorstandsbüro der Bayerischen Staatsforsten.

    Weitere Informationen zum Forstbetrieb Schliersee finden Sie hier: www.baysf.de/schliersee

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    Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
    news-1432 Fri, 08 Sep 2017 15:34:03 +0200 Ehrenamtliche mit dem Bergwaldprojekt zu Gast beim Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1432&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1169e80d07c959242f437034e2f4127 Würzburg / Sonthofen, 08. September 2017 - Vom 10. bis 23. September 2017 ist das Bergwaldprojekt e.V. erneut zu Gast beim Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten. In der ersten Woche werden 15 erwachsene Freiwillige aus ganz Deutschland verschiedene Arbeiten in den Schutzwäldern von Sonthofen-Wertach durchführen, in der zweiten Woche sind fast 30 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse der Gesamtschule Wuppertal im Balderschwanger Staatswald im Einsatz. Ziel der Einsatzwochen ist es, gemeinsam einen konkreten und persönlichen Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation am Projektstandort zu leisten und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.

    Unter der Anleitung von Projektförster Matthäus Holleschovsky und Jens Thelo vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie der Revierleiter Hubert Heinl und Rainer Ruf werden die Ehrenamtlichen Weißtannen im Waldumbau pflanzen, Einzelschutzmaßnahmen gegen Wildverbiss und Pflege unter Schirm durchführen. Die Schulklassen werden in Balderschwang zusätzlich ein Moor entbuschen, ebenfalls den Schutzwald pflegen und standortgerechte Bäume pflanzen. Neben der praktischen Arbeit ist in den beiden Wochen auch jeweils ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die dynamischen Abläufe innerhalb des Bergwalds zu veranschaulichen und die vielfältigen Aspekte dieses Ökosystems, nicht nur für den Menschen, näher zu beleuchten.

    Ein wichtiges Anliegen dieser Einsätze ist es, die Bedeutung und Vielfalt unserer Schutzwälder erlebbar zu machen: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen aktiv die wichtigen Schutzfunktionen des Bergwaldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten in dieser abwechslungsreichen Woche einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt – dabei spielen verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit eine große Rolle, was auch den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen ist“, so Jann Oetting, Leiter des Forstbetriebs Sonthofen. Matthäus Holleschovsky vom Bergwaldprojekt e.V. fügt hinzu: „Die freudvollen Erfahrungen aus den Projektwochen hinterlassen Spuren bei den Ehrenamtlichen. Oftmals werden sie darin bestärkt, auch den eigenen Alltag naturverträglicher und ressourcenschonender zu gestalten und beteiligen sich somit an einem nötigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt.“

    Ziele des deutschlandweiten Bergwaldprojekts  

    Das Bergwaldprojekt e.V. mit Sitz in Würzburg bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. 2017 finden 100 Projektwochen an 51 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt, 13 davon im Rahmen der Waldschule für die biologische Vielfalt in Kooperation mit Bildungseinrichtungen.          

    Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen. Der Verein finanziert sich aus Spenden. Anmeldung zu den Einsatzwochen unter: www.bergwaldprojekt.de.  

    Weitere Informationen: 

    Jann Oetting
    Bayerische Staatsforsten, Forstbetrieb Sonthofen
    Tel.: 08321 6637-0
    Info-sonthofen@baysf.de   

    Projektförster 1. Woche in Sonthofen-Wertach: Matthäus Holleschovsky (Bergwaldprojekt e.V.), mobil: 0157 73817286

    Projektförster 2. Woche in Balderschwang: Jens Thelo (Bergwaldprojekt e.V.), mobil: 0171 1766250  

    Lena Gärtner
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bergwaldprojekt e.V.
    Telefon: 0931 991 220 11
    Mobil: 0157 76 81 30 76
    E-Mail: presse@bergwaldprojekt.de 
    www.bergwaldprojekt.de

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    Nachrichten
    news-1431 Fri, 08 Sep 2017 15:27:21 +0200 Forstbetrieb Sonthofen weist auf Bedeutung von Wegesperrungen hin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1431&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb8d55501f02b21177de5ff0f8e1cd04 Sonthofen, 8. September 2017 – Absperrungen im Wald dienen der Sicherheit der Waldbesucher. Leider werden sie nicht immer beachtet. Der Forstbetrieb Sonthofen sorgt sich um diejenigen Waldbesucher, die Absperrungen im Wald nicht ernst nehmen.  

    Nachdem die letzten Gewitterstürme in Bayern zu örtlich teils großen Schäden im Wald geführt haben und die Aufarbeitung der Windwürfe angelaufen ist, bittet der Forstbetrieb Sonthofen von den Bayerischen Staatsforsten alle Waldbesucher um Beachtung der Absperrungen.  

    „Uns ist bewusst, dass die Absperrmaßnahmen für unsere Waldbesucher unangenehm sind. Deshalb halten wir sie so kurz wie möglich aufrecht. Trotzdem bitten wir alle, sich an Absperrungen zu halten – denn es geht ja um ihre persönliche Sicherheit.“ betont Staatsforsten-Revierleiter Jörg Tarne.  

    Diese Absperrmaßnahmen dienen dem Schutz aller Beteiligten, insbesondere aber für den der Waldbesucherinnen und Waldbesucher. Wege werden immer dann abgesperrt, wenn Gefahren auf die Forstwege einwirken können. Zum Beispiel, wenn Baumfällungen auf und entlang von Straßen und Wegen erfolgen. Oder bei Holzseilbahnen: Unter den Seilen und im Holzbeizug-Bereich besteht große Gefahr durch herabfallende Baumteile oder durch abreißende Seile und dadurch fallende Holzstämme. Auch bei der Hubschrauberbringung können im Bereich des Lastflugs durch herabfallende Äste oder Baumstämme sehr große Schäden entstehen. Leider werden diese Gefahren von vielen Menschen unterschätzt und so kommt es manchmal zu brenzligen Situationen.  

    „In den Gesprächen mit Waldbesuchern stellen wir oft fest, dass sie die gewaltigen Kräfte von tonnenschweren Bäumen unterschätzen. Auch arbeiten viele Forstmaschinen recht leise, so dass der fehlende Lärm zu falschen Einschätzungen der Gefahren führt. Wir bitten deshalb dringend darum, die temporären Absperrungen einzuhalten“, warnt Forstbetriebsleiter Jann Oetting eindringlich. Oetting weiter: „Wenn wir können, weisen wir Umleitungen aus. Und wenn Waldbesucher Absperrposten oder Forstwirte sehen, unbedingt bemerkbar machen und erst nach Aufforderung den Gefahrenbereich zügig zu durchqueren.“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1430 Fri, 08 Sep 2017 15:21:39 +0200 Mit dem Förster im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1430&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69b72102a59c75e79694066e3fc9bb14 Gemeinsame Ferienaktion von Forst, FGV und Stadt Goldkronach

    Goldkronach, 8. September 2017 – Im Rahmen des gemeinsamen Ferienprogramms der Stadt Goldkronach, des Fichtelgebirgsvereins Nemmersdorf und dem Forstbetrieb Fichtelberg unternahmen 15 Kinder eine spannende und lehrreiche Wanderung in die Wälder oberhalb von Goldkronach. Begleitet wurden die kleinen Naturforscher von Bürgermeister Holger Bär und dem Förster Peter Schöffel vom Forstbetrieb Fichtelberg.

    Anstrengend für die kleinen Füße war die Wanderung, die die Kinder mit ihren Betreuern vom „Goldenen Hirschen“ oberhalb von Reuth bei Nemmersdorf herauf bis auf die Königsheide unternahmen. Aber alle hielten tapfer durch. Oben angekommen war erst einmal austoben angesagt. Dafür wurde ein Holz-Hackschnitzelhaufen kurzerhand zum Kinderspielplatz umfunktioniert. Raufklettern und runterhüpfen oder runterrutschen, das waren die absoluten Favoriten bei den fünf- bis zwölfjährigen Kindern aus Goldkronach und Umgebung.

    „Welches Tier bin ich?“ – war die Frage, die die Kinder beantworten mussten, nachdem ihnen Peter Schöffel eine Postkarte mit einem Tierbild am Rücken befestigt hatte. Mit „Ja“- und „Nein“-Fragen konnten sie die Auswahl unter den heimischen Tieren eingrenzen, bis sie schließlich die Tierart erraten konnten. Natürlich unterstützten Holger Bär und Peter Schöffel das Ratespiel mit ein paar Hinweisen.

    Gemeinsam durchstreiften die kleinen Naturforscher die Biotope an der „Scheere“, einem Komplex von vielen Moorseen, die die Bayerischen Staatsforsten dort angelegt haben. Interessante Pflanzen, Moose und Libellen gab es zu entdecken; und die Spuren von Reh und Hirsch.

    Bei einem spannenden Such-Spiel fanden die Kinder im Wald Tierpräparate, über die Förster Schöffel viele interessante Dinge zu erzählen wusste.

    Bei einer ausgiebigen Brotzeit mit Limo und Wurstbrötchen an einer Forsthütte konnten sich die Kinder stärken, bevor es wieder nach Hause ging.

    Befragt, was an diesem Nachmittag am meisten Spaß gemacht hat, war die einhellige Meinung der Kleinen: „das Runterspringen vom Hackschnitzelberg!“. Hoffentlich sehen das die Eltern genauso, angesichts der Spuren, die die Aktion an Hosen und Jacken hinterlassen haben.

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    Forstbetrieb Fichtelberg
    news-1429 Wed, 06 Sep 2017 10:36:48 +0200 Bayerische Staatsforsten starten Ausbildungsoffensive http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1429&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aa5f40c77c54978035ea75c2b8197d60 67 Azubis beginnen Ausbildung im Waldunternehmen

    Die Bayerischen Staatsforsten starten am 1. September ihre Ausbildungsoffensive und stellen 67 Lehrlinge ein. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ausbildungen in unterschiedlichen Berufen durchlaufen und sollen künftig den erfolgreichen Weg des Waldunternehmens mitgestalten. 

    Regensburg, 06. September 2017 - Wer beim Arbeitgeber Bayerische Staatsforsten zunächst an Förster und Forstwirte denkt, liegt damit nicht gänzlich falsch. Allerdings sind die Aufgaben in einem modernen Unternehmen viel breiter gefächert. Deshalb bietet der Staatsforstbetrieb mit seiner Zentrale in Regensburg und 41 über ganz Bayern verteilten Forstbetrieben Ausbildungsplätze in insgesamt sechs verschiedenen Berufen an: „Forstwirt/in“, „Revierjäger/in“, „Mechatroniker/in“, „Industriekaufmann/frau“, „Fachinformatikerin Systemintegration“ und „Kaufmann/frau für Büromanagement“. Neben den Forstwirten, die mit 60 Azubis die deutliche Mehrheit bildeten, konnte der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer neue Auszubildende für die Berufe Industriekaufmann, Fachinformatiker und Kaufleute für Büromanagement am 1. September im Unternehmen willkommen heißen. „Wir freuen uns, so vielen jungen Menschen einen Weg in eine spannende berufliche Aufgabe bieten zu können“, so Neumeyer. Der Azubi-Tag an der Zentrale sei eine gute Gelegenheit, um sich kennen zu lernen und die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrüßen.

    Personalvorstand Reinhardt Neft betonte, dass das Unternehmen mit den Neueinstellungen auch den ländlichen Raum stärke: „Durch unsere verschiedenen Standorte in ganz Bayern schaffen wir wichtige Arbeitsplätze und Wertschöpfung in strukturschwachen Gebieten.“ Der Willkommenstag, der in diesem Jahr erstmals durchgeführt wird, sei ein guter erster Schritt in das Unternehmen, sagte Neft.

    Mit Blick auf den demographischen Wandel, der auch vor den Bayerischen Staatsforsten nicht halt mache, beschrieb Personalchefin Petra Bauer die Rolle des Nachwuchses im Unternehmen: „Für das Unternehmen Bayerische Staatsforsten sind die neuen Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens“, betonte Bauer. Mit dem Azubi-Tag solle zudem das Kennenlernen über Berufsgrenzen hinweg erleichtert und so ein kollegiales Miteinander von Anfang an gefördert werden. „Für ein erfolgreiches Berufsleben ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich“, schloss Frau Bauer und wünschte allen neuen Azubis einen guten Start ins Berufsleben.

    Download Bild Ausbildungstag 01

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    Nachrichten
    news-1428 Tue, 05 Sep 2017 08:54:36 +0200 Forstbetrieb Kipfenberg bildet wieder Forstwirte aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1428&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06539756a1f867a3ba1b149e25e25328 Kipfenberg, 05. September 2017 - Erstmals seit der Forstreform 2005 eröffnet sich für den Forstbetrieb Kipfenberg der Bayerischen Staatsforsten wieder die Möglichkeit Lehrlinge zum Forstwirtberuf auszubilden. Die Waldarbeit ist eine anspruchsvolle und vielseitige Beschäftigung, die umfängliche Fachkenntnisse, hohen Sachverstand und umsichtiges Handeln erfordert.

    Zentrales Prinzip der Ausbildung ist das selbständige Planen, Durchführen und Kontrollieren der beruflichen Tätigkeiten. Neben der Fällung und Aufarbeitung von Bäumen zählen zu den Hauptaufgaben der Forstwirte die Pflanzung, die Pflege von Jungbeständen sowie Natur- und Waldschutzmaßnahmen.

    Kilian Hiermeier aus Möckenlohe, Robert Pfaller aus Tholbath und Andreas Gilla aus Hüttigweiler im Saarland haben sich für die Ausbildung zum Forstwirt bei den Bayerischen Staatsforsten entschieden und werden von Forstwirtschaftsmeister Hubert Mayer entsprechend dem umfassenden vorgegebenen Rahmenplan unterrichtet.

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    Forstbetrieb Kipfenberg Nachrichten
    news-1427 Tue, 05 Sep 2017 08:44:21 +0200 Nachwuchs für einen stabilen Bergwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1427&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7ebb754cbfbc843375ec470da391ca8 Wertach, 5. September 2017 – In den letzten Tagen wurden in das Staatswaldgebiet Großer Wald zwischen Grünten und Wertacher Hörnle junge Weißtannen von einer Baumschule angeliefert. In 100 Jahren bilden diese Tannen eine neue, gemischte und stabile Waldgeneration.  

    Ab Ende August ist bis zum Wintereinbruch die richtige Zeit, um junge Bäume zu pflanzen. Wichtig ist nur, dass die frischen Triebe der Baumschulpflanzen verholzt sind. Alternativ kann auch im Frühjahr vor Ausbildung der neuen Triebe gepflanzt werden. Da die Zeit zwischen Schneeabgang und Austrieb im Bergwald oft sehr kurz ist, nutzen die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten im Oberallgäu auch gerne den Herbst zur Begründung der neuen Waldgeneration.  

    Besonders geeignet sind sogenannte Topfballen- oder Kleincontainerpflanzen. Die Sämlinge werden in speziellen „Kleincontainern“ oder Töpfen aus Jutegewebe mit Waldboden bis zu 4 Jahre von Baumschulen angezogen. So kann sich das Wurzelsystem ungestört entwickeln und die Pflanze wird mit einem gut durchwurzelten Ballen verpflanzt. Wenn Baumschulpflanzen in Beeten angezogen werden und zum Verpflanzen ohne Erdballen ausgehoben werden, sprechen die Fachleute hingegen von „wurzelnackten Pflanzen“. Gerade bei der Weißtanne hat sich die Investition in die teureren Topfballenpflanzen bewährt. Sie können nach der Verpflanzung ungestört weiter wachsen und kaum eine Pflanze geht kaputt. Bei wurzelnackten Pflanzen besteht immer die Gefahr, dass einige vertrocknen und die meisten wachsen im ersten Jahr kaum wegen des Pflanzschocks.  

    Es hat einen guten Grund, dass gerade Weißtannen zur Pflanzung angekauft wurden. „Die Tanne ist hier im Großen Wald für einen stabilen, gesunden Bergwald unverzichtbar“ erläutert der zuständige Revierförster Rainer Ruf. Durch die Ausbildung einer tiefen Pfahlwurzel ist sie kaum anfällig gegen Sturmschäden. Auch kann ihr der derzeit bei der Fichte so häufig auftretende Borkenkäfer, der Buchdrucker nichts anhaben. Darüber hinaus hat sie eine hohe Wuchsleistung und ihr Holz ist als Bauholz genauso gut geeignet, wie das Holz der Fichte. Der Große Wald mit seinen stark lehmigen Böden und dem kühlen Kleinklima ist prädestiniert für einen hohen Weißtannen-Anteil. Von Natur aus wären hier rund 40% der Bäume Weißtannen. „Die Weißtanne ist im gesamten Forstbetrieb Sonthofen eine wichtige Baumart“ ergänzt Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Wir sind bestrebt, ihren Anteil in den Staatswäldern wieder deutlich zu erhöhen“. Dies gilt übrigens bayernweit: Von den Vorständen der Bayerischen Staatsforsten wurde vor genau einem Jahr im letzten Oktober eine Tannenoffensive angekündigt. Ziel ist es, den Tannenanteil im Staatswald bis 2050 von derzeit zwei Prozent auf sechs Prozent zu verdreifachen.  

    Oetting weiter: „Dort wo im Großen Wald noch alte Weißtannen vorhanden sind, klappt es mit dem natürlichen Nachwuchs recht gut und der gemischte und stabile Wald entsteht von selbst. Da aber auf großer Fläche reine Fichtenwälder vorhanden sind, müssen unsere Mitarbeiter am Forstbetrieb Sonthofen durch Pflanzung von Tannen nachhelfen. Alljährlich werden im Großen Wald einige Tausend Stück Weißtannen ausgebracht.“

    Normalerweise wird die Pflanzung von den Forstwirten des Forstbetriebes erledigt. Die gerade gelieferten Tannen werden jedoch von Freiwilligen im Rahmen einer Projektwoche des Bergwaldprojektes im Großen Wald verpflanzt.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1426 Mon, 04 Sep 2017 15:28:02 +0200 Bau eines Rückeweges am Högerberg in Hausham http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1426&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63f015d484372e9e3645a9b7c59d88aa Vorübergehende Beeinträchtigung der Wanderwegtrasse (04.09.2017) – Hausham Ab Anfang dieser Woche führt der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten eine Wegebaumaßnahme in einem Waldstück am Högerberg in Hausham durch.

    Der neugebaute Waldweg schließt eine Lücke im bestehenden Erschließungssystem. Dieses ist Grundvoraussetzung für eine nachhaltige und sachgemäße Pflege des Bergwaldes und erlaubt eine rasche Reaktion z. B. bei Borkenkäferbefall. Der Forstweg verläuft auf einem Teilstück des bisherigen Wanderweges und führt über die Wiesen bei Laim entlang des Gratbereichs bis zum Anstieg zur Gipfelkuppe des Högerbergs.

    Da sich das Waldstück im Landschaftsschutzgebiet „Egartenlandschaft um Miesbach“ befindet, wurde die Wegebaumaßnahme bereits im Vorfeld mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Miesbach abgestimmt und von dieser genehmigt.

    Zur Sicherheit der Waldbesucher bitten wir um Verständnis, dass der Wanderweg während der Arbeiten für voraussichtlich 2 bis 3 Wochen gesperrt werden muss. Die mit der Sperrung verbundenen Unannehmlichkeiten bittet der Forstbetrieb Schliersee zu entschuldigen.

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    Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
    news-1425 Fri, 01 Sep 2017 11:53:25 +0200 Eiche für den Schneeberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1425&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe8bbde0e1a50a024ba6c41116eb9ab7 Weißenstadt, 29. August 2017 - Auch wenn auf dem höchsten Berg Frankens wegen des rauhen Klimas keine Eiche wachsen kann, ist das Wahrzeichen des Schneeberggipfels, der Aussichtsturm auf dem Backöfelein wieder aus Eiche aus dem Bayerischen Staatswald. Die Eichenstämme wurden im oberfränkischen Forstbetrieb Forchheim gefällt und extra für den Aussichtsturm vom Sägewerk Schonath in Scheßlitz eingeschnitten.  

    Beim Richtfest für den Turm am vergangenen Dienstag konnte der fast fertige Turm bereits bewundert werden. Auch Vorstand Reinhard Neft freute sich über die Verwendung heimischen Holzes, wie er in seinem Grußwort betonte. Nun hoffen alle, dass der Turm wieder 90 Jahre stehen kann, ehe er erneuert werden muss. Die Eiche für den nächsten Turm haben die Bayerischen Staatsforsten jedenfalls schon gepflanzt.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1424 Fri, 01 Sep 2017 09:13:50 +0200 Wald-TÜV überprüft die Arbeit des Forstbetriebs Kaisheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1424&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59e58a3274991f1f99c41f56b35bd1ad Kaisheim, 01. September 2017 - PEFC – diese Buchstaben stehen für ein international anerkanntes Waldzertifizierungsprogramm. Mit dem PEFC-Siegel werden für den Verbraucher Produkte gekennzeichnet, die aus geprüft nachhaltiger, umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft stammen. Alle Staatswälder im Freistaat Bayern werden nach diesen PEFC-Standards bewirtschaftet. Die Wälder des Forstbetriebs Kaisheim liegen zwischen Dillingen und Schrobenhausen im Süden und Treuchtlingen im Norden. Das von uns produzierte Holz trägt das PEFC-Siegel.

    Ob sämtliche PEFC-Regeln vom Forstbetrieb Kaisheim auf seinen 18.000 ha auch eingehalten werden, prüfen in regelmäßigen Abständen unabhängige Zertifizierer wie Horst Gleißner.

    Horst Gleißner überprüfte nun in zwei Tagen anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs sowohl unsere Arbeit im Büro als auch im Wald: „Im Büro lassen sich Kriterien wie das Einhalten des nachhaltigen Holzeinschlags, einer ausreichenden Pflege der jungen Wälder, die Erfüllung des Abschussplans, das Einhalten der Sozialstandards bei Arbeitnehmern und den eingesetzten Unternehmern, Gefährdungsanalysen, Schutzausrüstung und regelmäßige Belehrungen zum Unfallschutz der Mitarbeiter, der Einkauf umweltfreundlicher Treib- und Schmierstoffe, Verzicht auf Pestizide und vieles mehr prüfen.“

    „Im Wald sehen wir dann, ob die Nutzungen zielgerichtet und pfleglich erfolgten und so umgesetzt werden, dass ein stabiler und artenreicher Mischwald entsteht. Hierbei spielt aber auch die Jagd eine erhebliche Rolle: Nur bei waldverträglichen Rehwildbeständen ist es möglich, wertvolle Mischbaumarten wie Tanne und Eiche zu verjüngen! Gibt es zu viele Rehe ist deren Verbiss das Todesurteil gerade für diese Baumarten. Zu hohe Wildbestände gefährden somit die Zukunftsfähigkeit unserer Wälder.“

    Die Verjüngung auf Mischwälder ist dem Betriebsleiter Helmut Weixler ein wichtiges Anliegen: „Angesichts des Klimawandels brauchen wir eine Risikostreuung im Wald – also neben Fichte und Buche vor allem die Tanne sowie die Eiche als Tiefwurzler und stabilisierende Baumarten. Diese können neben Stürmen auch Trockenphasen gut überstehen. Damit sind sie die Grundlage für zukünftig klimastabile Wälder.“

    „In allen besuchten Waldorten besteht die Verjüngung aus mehreren Baumarten, die zu stabilen und artenreichen Mischwäldern herangezogen werden können! Auch der Verbiss ist – von lokal schwierigen Bereichen abgesehen – auf tragbarem Niveau“, wertete Horst Gleißner seine Beobachtung.

    Weiteres Augenmerk des Auditors ist der Bodenschutz: „Waldböden dürfen nur auf Rückegassen – das sind Fahrlinien im Abstand von ca. 30 Metern – befahren werden, um möglichst wenig Fläche zu verdichten. Damit bleiben die restlichen unbefahrenen Flächen als lockerer und wasseraufnahmefähiger Waldboden erhalten. Zusätzlich muss der Bodendruck der Maschinen durch möglichst breite Reifen abgesenkt werden, damit die Rückegassen geschont werden. Zum Bodenschutz gehört auch, dass die eingesetzten Maschinen hohe Standards (geringer Bodendruck, umweltfreundliche Motoren und Schmiermittel) einhalten müssen. Viele Forstunternehmer weisen dies z. B. durch ihre Zertifizierung nach.“

    Auch der Naturschutz auf der bewirtschafteten Fläche wird begutachtet: „Werden seltene heimische Baumarten oder Sträucher wie Elsbeere, Wildbirne, Heckenrose etc. gefördert bzw. gepflanzt? Werden bei der Nutzung Nist- und Höhlenbäume geschont, Biotope für Amphibien und Frösche gepflegt bzw. neu angelegt, bleibt genug stärkeres Restholz als Lebensraum für Pilze und Insekten im Wald zurück?“ All dies gehört in den geprüften Kriterienkatalog und zeigt, dass Schützen und Nützen auf gleicher Fläche sehr gut möglich ist.

    Nach den zwei Tagen intensiver Prüfung steht für Horst Gleißner fest: „Der Forstbetrieb Kaisheim erfüllt die Kriterien des PEFC vorbildlich und darf das PEFC-Siegel weiterhin verwenden.“ Zwar hatten Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und sein Stellvertreter Karl Stumpf mit einem positiven Ergebnis gerechnet, doch freuen sie sich zusammen mit dem Revierleiter des Reviers Schrobenhausen, Wolfgang Haller, über das sehr gute Ergebnis im Vor-Ort-Audit.

    Verbraucher können somit weiterhin guten Gewissens unsere Produkte mit dem PEFC-Siegel erwerben, da diese aus nachhaltiger, ökologisch und sozial verträglicher Forstwirtschaft mit positiver Ökobilanz stammen.

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    Naturschutz Forstbetrieb Kaisheim Nachrichten
    news-1423 Fri, 01 Sep 2017 08:48:24 +0200 Nachwuchs beim Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1423&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cdd6548d7b9bd64bbe0e9cc249bf3e94 Forstbetrieb Fichtelberg begrüßt neue Azubi Fichtelberg, 01. September 2017 - Ihre Berufsausbildung zum Forstwirt haben am 1. September zwei junge Männer am Forstbetrieb Fichtelberg begonnen. Somit werden dort zur Zeit sechs Nachwuchs-Forstwirte und ein zukünftiger Berufsjäger ausgebildet.  

    „Wir als Bayerische Staatsforsten nehmen unsere Verantwortung für den Wald, für die Umwelt und für die Menschen in der Region ernst“ erläuterte Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs, die Überlegungen des Forstbetriebs. „Seit vielen Jahren bieten wir deshalb im Fichtelgebirge attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze. Dieses soziale Engagement ist neben behutsamer Ernte und Vermarktung des Rohstoffs Holz und unserem Einsatz für Umwelt und Natur eine wichtige Säule unseres nachhaltigen Wirtschaftens.“

    Mit den beiden Neu-Auszubildenden Michael Meier aus Gefrees und Jonas Pleßgott aus Kirchenthumbach ist jetzt das Ausbildungsteam des Forstbetriebs Fichtelberg wieder voll besetzt.

    Bayernweit stellen die Bayerischen Staatsforsten jährlich an 22 Ausbildungsbetrieben junge Menschen ein, die eine dreijährige Berufsausbildung zum Forstwirt absolvieren. Denn trotz aller Mechanisierung im Forst hat der Beruf des Forstwirts eine Zukunft. Für die vielfältigen Aufgaben bei Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. 

    „Auch im nächsten Jahr werden wir am Forstbetrieb Fichtelberg wieder Ausbildungsplätze für angehende Forstwirte anbieten.“ so Martin Hertel. „Die ersten Interessenten haben sich bei uns schon beworben“.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1422 Wed, 30 Aug 2017 15:32:03 +0200 Auf Entdeckungstour im Geiselbacher Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1422&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b9c9c1eeab6f797bf47ed1735285c674 In den aktuellen Sommerferien konnten Förster Rudi Schlenke von den Bayerischen Staatsforsten in Heigenbrücken uind seine Frau siebzehn Ferienkinder im Rahmen der gemeindlichen Ferienspiele im heimischen Revier begrüßen. Bei  Sommerwetter sorgte zunächst das Spiel „Renn Maus, renn“ für viel Spaß zum Auflockern der Gruppe. Unter dem Motto „Spuren und Zeichen im Wald entdecken“ begaben sich alle in den Wald. An einer ausgewählten Stelle hieß es nun für die Kinder selbstständig nach vorhandenen Spuren und Zeichen zu suchen. Die Kinder bildeten von sich aus kleine Forschertrupps um das Gelände zu untersuchen. Die Ergebnisse der Entdeckungen wurden von den Teams der gesamten Gruppe gezeigt und vorgestellt. Fährten vom Reh, abgebissener Farn, ein Wildwechsel, merkwürdige Verwachsungen an einer Baumrinde, eine zerbrochene Glasflasche und eingetrockneter Schneckenschleim waren nur einige Dinge, die von den Kindern entdeckt wurden.

    Eine besondere Entdeckung war ein sogenannter „Malbaum“ (Jägersprache), an dem der eingetrocknete, hellgraue Schlamm gut zu erkennen war. An diesen Stellen scheuern sich die Wildschweine ihre Schwarte, nachdem sie sich im Matsch gewälzt haben. Nach diesen ersten Entdeckungen ging die Wanderung weiter zu einer Fläche, auf der viele trockene Äste auf dem Waldboden lagen. Jeder sollte sich einen möglichst etwas krummen, nicht zu großen Stock suchen und diesen auf der weiteren Tour mitnehmen. Die Kinder rätselten, für was die Stöcke gebraucht würden, doch verraten wurde zunächst nichts. Mit den Stöcken bis zu einer knorrigen Buche weiter wandernd, wurden wiederum Rateteams gebildet. Es galt ausgelegte Zweige von Laub- und Nadelbäumen und deren Samen bzw. Zapfen richtig zuzuordnen. Fühlen und Riechen trugen zusätzlich zur besseren Unterscheidung bei. Der Duft nach Citrus bei der Douglasie und die piekenden Fichtennadeln haben bei allen nachhaltig gewirkt.

    Kurz vor der wohl verdienten Pause machte der Förster die Kinder auf ein weiteres Zeichen im Wald aufmerksam. Es war ein stehender, niedriger Baumstamm, ziemlich hell aussehend und oben auf war ein rötlicher Stein angebracht. Als „Salzlecke“ bezeichnet wird diese Einrichtung, erfuhren die Kinder und das die Aufnahme von Salz und Mineralien für die Gesundheit der Tiere wichtig ist. Danach wurde ausgiebig Pause gemacht. Gebackene Waldigel und leckere Schorle sorgten für die notwendige Stärkung bei den weiteren Aktionen.

    Förster Schlenke und seine Frau gaben den Kindern jetzt die Gelegenheit, ähnlich wie die Wildschweine, ihre eigenen „Malbäume“ zu gestalten. Alle bemalten voller Begeisterung ihre Bäume mit Fingerfarben und kreierten vielfältige Kunstwerke. Sichtlich zufrieden mit den eigenen Werken ging es nun auf den Rückweg, ohne dabei die gesammelten Stöcke zu vergessen.

    Bei der Abschlussstation erfuhren die Kinder endlich auch, was es denn mit den gesammelten Stöcken auf sich hatte. Zur Erinnerung an die interessante Tour durch den Wald bastelte sich jedes Kind aus seinem Stock eine Waldschlange. Bemalt mit Farben in verschiedenen Mustern und einem Kopf geknetet aus Ton entstanden tolle Unikate. Zum Abschied spürte man, dass ein schöner Feriennachmittag eigentlich viel zu schnell vergangen war.    

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    news-1421 Tue, 29 Aug 2017 10:54:43 +0200 Vom Steckerleswald zum internationalen Vogelschutzgebiet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1421&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=88777405a4bad50d5a9b13381ebc78df +++ Verlängerung der Anmeldung +++ Fachtagung zur Umsetzung integativer Bewirtschaftungs- und Schutzkonzepte im Nürnberger Reichswald

    13. Oktober 2017 in Schwaig bei Nürnberg

    Regensburg, 29. August 2017 - Die Bayerischen Staatsforsten laden alle Interessierten zu ihrem 6. Naturschutztag ein. Ziel ist der Nürnberger Reichswald, der wohl älteste Kulturwald der Welt mit heute herausragender Bedeutung für Erholung und Naturschutz in der Metropolregion Nürnberg.

    Der Nürnberger Reichswald wurde im Mittelalter stark übernutzt und bereits im 14. Jahrhundert fand eine planmäßige Ansaat mit Kiefern zur Wiederbestockung der devastierten Wälder statt. Seit dieser Zeit dominierten im Reichswald Kiefernbestände bis im Jahr 1985 das sog. „Reichswaldprogramm“ initiiert wurde. Die reinen Kiefernbestände, mit ihren bis dahin häufigen Schadereignissen durch Insekten, wurden seit Mitte der 1980er Jahre durch die hier agierenden Forstleute systematisch in Mischbestände umgebaut und der Laubholzanteil drastisch erhöht.

    Im Jahr 1991 wurde erstmals ein Ökologieband zur mittelfristigen Forstbetriebsplanung (Forsteinrichtung) in Bayern erstellt – für den Nürnberger Reichswald! Seit dieser Zeit haben Naturschutzthemen Schritt für Schritt Einzug in die Waldbewirtschaftung gehalten.

    Der hohe naturschutzfachliche Wert des Nürnberger Reichswaldes zeigt sich unter anderem dadurch, dass das gesamte Gebiet als SPA-Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Der Forstbetrieb Nürnberg steht täglich vor den vielfältigen Herausforderungen um die Ansprüche der Gesellschaft für Erholung, Naturschutz und Rohstoffbereitstellung zu erfüllen. Hierzu bedarf es vieler Partner und Experten.

    Diese vielfältigen fachlichen und personellen Vernetzungen wollen wir in kurzen Fachvorträgen und einem anschließenden Exkursionsprogrammvorstellen und diskutieren.

    Tagungsprogramm:

    9:30 Uhr: Begrüßung

    Markus Kölbel
    Teilbereichsleiter Naturschutz, Bayerische Staatsforsten

    Grußworte

    Ruth Thurner
    1. Bürgermeisterin, Gemeinde Schwaig

    Stadt Nürnberg

    Bayerische Forstverwaltung

    10:00 Uhr: Vorträge

    25 Jahre Waldnaturschutz im Bayerischen Staatswald
    Reinhardt Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten

    Natura 2000 und Artenschutzmaßnahmen in Mittelfranken: Eine Zwischenbilanz zur Zusammenarbeit BaySF und Umweltverwaltung
    Claus Rammler, Höhere Naturschutzbehörde an der Regierung von Mittelfranken

    Schwarzspechthöhle – ein Biotopbaum der besonderen Art?
    Prof. Dr. Volker Zahner, Hochschule Weihenstephan, Fakultät Wald und Forstwirtschaft

    Aspekte eines umfassenden Naturraummanagements am Forstbetrieb Nürnberg: Ein Beitrag zur integrativen Forstwirtschaft
    Roland Blank, Leiter des Forstbetriebs Nürnberg

    12:00 Uhr: Mittagspause, Bewirtung im Restaurant Pegnitztal

    13:00 Uhr: Exkursion in den Nürnberger Reichswald
    Leitung: Roland Blank, Heiko Stölzner

    • Naturnahe Waldbewirtschaftung, Waldumbau
    • Biotopverbundprojekt „Biotop-, HorstundHöhlenbäume“
    • Flechten-Kiefernwälder
    • Integration und Pflege von Offenlandstrukturen

    Abschluß im Wald

    17:00 Uhr: Voraussichtliches Ende der Exkursion

    Festes Schuhwerk und Wetterschutz werden empfohlen.

    Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung

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    Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten Naturschutz
    news-1420 Mon, 28 Aug 2017 14:20:12 +0200 Kreuzotterparadies Kempter Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1420&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd2ff56c8a48c058935c8b70927c5e43 Kempten, 28. August 2017 - Der Kempter Wald von den Bayerischen Staatsforsten zwischen Bodelsberg, Görisried und Betzigau ist durch seine großen, lichten Spirkenmoorwälder ein „Paradies“ für die wärmeliebende Kreuzotter.  

    Kreuzottern sind wie alle Reptilien sehr abhängig von einer günstigen Umgebungstemperatur. Sie brauchen sehr abwechslungsreiche Lebensräume: Viel Wärme, also sonnige Orte, aber auch Schutz vor Wind wegen Auskühlung oder Schatten als Schutz vor Überhitzung. Sie bevorzugen ein Gelände mit vielen Rand und Übergangsstrukturen. „Idealer Lebensraum sind deshalb die Spirkenmoore des Kempter Waldes. Dort sind niedrige Strukturen durch Beersträucher, Rosmarinheide und Heidekraut, aber auch schattenspendende große Spirken flächig vorhanden. Der dunkle Torfboden erwärmt sich bei Sonneneinstrahlung sehr schnell und durch das viele Totholz sind auch zahlreiche Schattenplätze und Verstecke vorhanden“, freut sich der zuständige Berufsjäger Joachim Hoffmann vom Forstbetrieb Sonthofen.  

    Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Allerdings müssen wir aufpassen, dass wir unsere Spirkenmoorwälder erhalten. Das Problem dieser Moore ist, dass durch den erhöhten Nährstoffeintrag durch die Luft und die langsame Austrocknung in Folge des Klimawandels das Ökosystem Spirkenmoor in Gefahr ist. Deshalb ist die Pflege dieser Moorwälder durch eine kontinuierliche, vorsichtige Holznutzung so wichtig!“

    Bereits vor zehn Jahren pflegten die Bayerischen Staatsforsten daher bereits einige Moorflächen gezielt so, dass die Spirken sich in diesen Bereichen positiv erholen konnten. Diese Pflege half darüber hinaus auch vielen anderen Pflanzen- und Tierarten. Ein Beispiel ist der seltene Hochmoorgelbling, ein Relikt aus der letzten Eiszeit. Die Raupen dieses Falters sind auf intakte Moorwälder mit Zwergsträuchern, insbesondere der Rauschbeere angewiesen. Auch die Anzahl anderer Tiere wie Amphibien oder Kleinsäugern, welche im Nahrungsspektrum der Kreuzotter liegen, nahm durch diese Maßnahme wieder entsprechend zu. Denn während die ausgewachsene Kreuzotter vorwiegend Jagd auf Mäuse und Frösche macht, sind die Jungtiere sehr auf das Vorhandensein von Eidechsen und Kleinfröschen angewiesen.

    „Aufgrund der positiven Wirkungen dieser Maßnahmen der Bayerischen Staatsforsten im FFH-Gebiet Kempter Wald mit dem Naturschutzgebiet „Teufelsküche“, werden wir diese fortführen“, so Forstchef Oetting weiter, „denn diese sind für den Erhalt von intakten Spirkenmoorwäldern für viele seltene Tiere einschließlich der Kreuzotter unerlässlich.“  

    Die Kreuzotter (Vipera berus) ist eine kleine bis mittelgroße Giftschlange. Ihre Farbvarianten reichen von hellgrau über kupferrot bis hin zu schwarz. Daher auch der umgangssprachliche Name Kupfer- oder Höllenotter. Im Kempter Wald ist zu 95% die schwarze Form der Kreuzotter zu finden, die nicht mit der  Ringelnatter zu verwechseln ist. Die Ringelnatter hat im Gegensatz zur Kreuzotter einen ovalen Kopf, mit deutlichen weißen Halbmonden im Hinterkopfbereich. Die Kreuzotter gehört zur Familie der Vipern und besiedelte früher große Teile unserer Heimat. Sie ist unsere einzige, heimische Giftschlange. Die Tiere sind sehr scheu und flüchten bei Gefahr sofort. Ein Biss dieser Schlange erfolgt nur zur Nahrungsbeschaffung oder unter massiver Bedrohung als Abwehrreaktion. Obwohl das Gift toxischer wirkt als das mancher Klapperschlangen, ist es aufgrund des geringen Giftvorrats der Kreuzotter nur für Kinder oder ältere Menschen gefährlich. Das häufigste Problem bei einem Kreuzotterbiss ist allerdings meistens eine dadurch hervorgerufene Blutvergiftung.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1419 Mon, 28 Aug 2017 09:49:57 +0200 „Biodiversität durch integrative Forstwirtschaft“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1419&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f0e1ca90fba3451545397e47f2a3a3b1 Einladung zu Exkursion Bayerischer Forstverein - Freitagsexkursion 22.09.2017

    Staatswalddistrikt Kraiberg, Bayerische Staatsforsten, Forstrevier Reckendorf, Forstbetrieb Forchheim

    FFH – Gebiet 5931-371 Daschendorfer Forst

    Treffpunkt: 22.09.2017 - 14:00 Uhr, Bhf Reckendorf, Bahnhofstraße, 96182 Reckendorf

    Ende: ca. 17:00 Uhr, anschließende Diskussion Gasthaus Endres, Höfen

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1418 Thu, 24 Aug 2017 16:40:54 +0200 Forstbetrieb Sonthofen versorgt Region mit hochwertigem Wildfleisch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1418&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=22bfe81e35ab05273290de8fde268c5d Sonthofen, 24. August 2017 - Die Jäger des Forstbetriebes Sonthofen erlegen auf 15.000 ha rund 1.500 Stück Wild/Jahr  

    Nach einer sommerlichen Jagdruhe-Phase wird mit Beginn des Herbstes die Jagd in den Staatsjagdrevieren intensiviert. Denn ab dem 1. September darf auf Rot-, Gams- und Rehwild ohne Einschränkungen bezüglich des Alters und Geschlechtes gejagt werden. Einzige Ausnahmen hiervon gelten für „gut veranlagte“ Hirsche ab dem 4. Lebensjahr. Muttertiere dürfen aus Tierschutzgründen erst erlegt werden, wenn zuvor das zugehörige Jungwild geschossen wurde.  

    „Der Herbst ist nicht nur wettertechnisch eine besonders schöne Jahreszeit im Allgäu, sondern auch hinsichtlich der Jagd. Das Wild wird vermehrt sicht- und somit für uns auch wieder besser greifbar“ freut sich Josef Günster, Berufsjäger am Forstbetrieb Sonthofen. Grund für die höhere Sichtbarkeit ist nicht nur der Drang zur Bildung von Fettreserven für den Winter, sondern auch die im Spätherbst beginnende Brunftzeit des Rotwildes, welche zu erhöhter Aktivität dieser Wildart führt. Eine Zeit, in der auch das weibliche und Jungwild geschossen werden muss. Günster weiter: „Die brunftigen Hirsche werden dann weitestgehend verschont, weil ihr Fleisch nach dieser Gefühlslage schmeckt und es in dieser Zeit als nicht genusstauglich eingestuft wird.“  

    Forstbetriebsleiter Jann Oetting, der auch gleichzeitig für die Jagd verantwortlich ist, erklärt „Wir jagen, damit sich unser Wald verjüngt und weil wir ein sehr hochwertiges Lebensmittel nachhaltig der Gesellschaft zur Verfügung stellen wollen! Das ist harte Arbeit, denn wir wollen und müssen bis Anfang Februar 1.500 Stück Schalenwild erlegt haben“. Die erlegten Stücke des Forstbetriebs werden fast ausnahmslos regional vermarktet: Gasthöfe, Hotels, mehrere Metzgereien und auch Wildbret-Händler sind die Kunden des Forstbetriebs.  

    Das gewonnene Wildfleisch ist eines der köstlichsten, gesündesten und naturbelassensten Nahrungsmittel die es gibt. Oetting: „Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Es stammt von Tieren, die in freier Wildbahn geboren und aufgewachsen sind.“ Das Wild ernährt sich im jahreszeitlichen Zyklus, lebt frei von Medikamenten und Hormonen stressfrei und ungebunden bis zum letzten Augenblick. „Das Wildfleisch aus den Revieren der Bayerischen Staatsforsten ist somit feinaromatisch im Geschmack, weil würzige Kräuter und Waldfrüchte die Wildnahrung sind. Es ist reich an Mineralstoffen und B2-Vitaminen, überwiegend fettarm und durch die naturgemäße und artgerechte Muskelentwicklung kernig in seiner Struktur“ beschreibt Oetting das Wildbret.  

    Der derzeitige Pro-Kopf-Verbrauch an Wildfleisch beläuft sich in Deutschland nur auf 350-400 Gramm pro Jahr. Darin sind auch die Importe aus ausländischen Wildfarmen, z.B. aus Neuseeland enthalten. „Traditionell wird Wildbret leider nur im Herbst und Winter im größeren Umfang nachgefragt“. Ein Umstand den Berufsjäger Günster sehr bedauert. „Persönlich verwende ich das ganze Jahr fast ausschließlich Wildfleisch. Die Zubereitung ist weit weniger anspruchsvoll, als immer behauptet wird. Ich nutze es als hochwertige Zutat zu allen herkömmlichen Rezepten. Auch auf dem Grill landet es bei mir regelmäßig. Sie werden sich wundern, dass unser Wildfleisch bei der Zubereitung sein ursprüngliches Volumen behält und nicht etwa zur Hälfte als Wasser verdampft. Und es schmeckt auch noch nach Fleisch!“ so Günster abschließend.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1417 Thu, 24 Aug 2017 15:57:14 +0200 „Der Wald legt das Lauschen nahe." 2017 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1417&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4da1a46819a63979ee65f496a4cb3a42 Veranstaltungshinweis Les Francophiles

    „en concert“ im Bruderwald

    am Dienstag, dem 05.09.2017 von 18:00–20:00 Uhr

    Aufgrund des Erfolgs und des großen Zuspruchs des Publikums für das Konzert im vergangenenJahr, laden die Bayerischen Staatsforsten heuer zum zweiten Mal zu einem „Lausch mal“ in den Bruderwald ein. Wir sind gespannt, wie die beiden Künstlerinnen Saskia Reich und Michaela Poehlau vom Duo „Les Francophiles“ im außergewöhnlichen Konzertsaal des Bruderwaldes französische Chansons unter das Vogelgezwitscher des „forêt frère“ mischen werden.

    Zu diesem akustischen Waldevent laden wir herzlich auf die Erlebniswiese des Walderlebnispfades im Bruderwald (www.erlebe-bruder-wald.de) ein!

    Die Erlebniswiese ist ausgeschildert ab Eingang Bruderwald hinter dem Klinikum Bamberg (an der Wendeschleife der Buger Straße, 96049 Bamberg). Parkplätze sind leider nur in begrenzter Anzahl am Waldparkplatz/P Klinikum vorhanden. Mit dem Stadtbus (VGN) ist der Bruderwald aber gut über die Linien 918 und 937 Haltestelle "Am Bruderwald" (zeitweise "Klinikum") erreichbar. Fahrräder können direkt an der Erlebniswiese abgestellt werden.

    Für eine kleine Erfrischung wird vor Ort gesorgt. Als Sitzgelegenheiten stehen einige Bänke und Baumstämme zur Verfügung. Klappstühle oder Decken sind empfehlenswerte Accessoires für den Konzertabend. Bei schlechtem Wetter muss das Konzert leider ausfallen.

    Der Eintritt ist frei!

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1416 Thu, 24 Aug 2017 14:01:51 +0200 Staatsminister Brunner besucht das „Waldgebiet des Jahres“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1416&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08c93ae2c3f7a433b0d2dec150d89cef Rothenkirchen, 24. August 2017 - Auf Einladung des BDF-Landesvorsitzenden Bernd Lauterbach hat Staatsminister Helmut Brunner den Frankenwald besucht und die Arbeit von Forstleuten und Waldbesitzern im „Waldgebiet des Jahres 2017“ gewürdigt. Mit Blick auf den Trinkwasserspeicher Ködeltalsperre im Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten weihte er eine Gedenktafel ein, die dauerhaft an die Auszeichnung des Frankenwaldes erinnern wird. Zusammen mit der Installation eines von Schülern des Kronacher Frankenwaldgymnasiums geschaffenen Holzkunstwerks entsteht hier an einem ausgewiesenen Wanderweg ein mit Mitteln der „besonderen Gemeinwohlleistungen“ geförderter Rastplatz für Wanderer und Erholungssuchende. Die Ortswahl steht damit symbolisch für die fruchtbare Zusammenarbeit der Bayerischen Staatsforsten mit der Bayerischen Forstverwaltung, dem Frankenwaldverein, dem Frankenwaldtourismus und dem Naturpark zum Wohle des Frankenwaldes. Gleichzeitig wird unmittelbar auf den Gleichklang der wichtigen Leistungen des Waldes für Trinkwasserschutz, Naturschutz, Waldwirtschaft und Walderholung aufmerksam gemacht. 

    Staatsminister Brunner lobte das beispielhafte Miteinander aller für den Frankenwald Verantwortlichen als Basis für die wichtige Zukunftsaufgabe des Waldumbaus. Gerade in den von Fichten dominierten Waldgebieten Bayerns sei die Schaffung klimastabiler Mischbestände in allen Waldbesitzarten das Gebot der Stunde. Dazu passend pflanzten er und alle anwesenden Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden abschließend Tannen als symbolische Unterstützung der „Tannenoffensive“ der Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1415 Thu, 24 Aug 2017 13:43:08 +0200 Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer informiert sich zum Stand der Käferholzaufarbeitung am Forstbetrieb Kaisheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1415&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d5d087adeefe245cdbb0784f12445bbb Kaisheim, 24. August 2017 - Der Borkenkäfer vermehrt sich in Fichtenwäldern heuer rasant. Auch im Forstbetrieb Kaisheim ist der Schädling im Bereich des Jura stark vertreten. Vorstand Martin Neumeyer der Bayerischen Staatsforsten informiert sich über die Käferbekämpfung am Forstbetrieb.  

    Helmut Weixler, der Leiter des Forstbetriebs Kaisheim stuft die aktuell starke Entwicklung des Borkenkäfers als "gefährlich" ein: „Die rasante Vermehrung des Borkenkäfers ist eine Folge der trockenen und heißen Witterung im Frühjahr und in den Vorjahren. Dadurch wurden viele Fichten vor allem auf durchlässigen Böden geschwächt und damit dem Borkenkäfer das Eindringen erleichtert. Normalerweise entstehen in einem Sommer zwei Käfergenerationen. Da der erste Schwärmflug bereits Anfang April erfolgte, werden heuer drei Generationen entstehen. Damit vertausendfacht sich die Zahl der Ursprungs-Borkenkäfer.“  

    Der Forstbetrieb Kaisheim geht derzeit mit aller Kraft gegen die Borkenkäfer-Vermehrung vor: Unsere Mitarbeiter durchstreifen die Wälder und suchen nach befallenen Fichten. Im Anfangsstadium sind diese am Bohrmehl erkennbar, das sich unten am Stamm sammelt. Nach zwei bis vier Wochen, wenn sich der Käfer weiter entwickelt hat, sind die befallenen Bäume an der Rotverfärbung der Krone und massiven Nadelverlusten sowie dem Abfall der Rinde leicht zu finden.  

    Die Käferbäume fällen wir und transportieren sie rasch aus dem Wald ins Sägewerk. Allerdings sind gegenwärtig viele Sägewerke mit Käferholz z. B. aus Privatwäldern bestens versorgt oder urlaubsbedingt geschlossen.  

    Hier greift nun das „Marktentlastungsprogramm“ der Bayerischen Staatsforsten: Ein Baustein dieses Konzepts ist die Einlagerung von bedeutsamen Mengen Käferholz in Naßlager. In einem Naßlager werden die eingelagerten Stämme künstlich beregnet. Durch die Beregnung wird der Käfer in der Rinde ersäuft und gleichzeitig die Holzqualität über einen längeren Zeitraum erhalten. Die Einlagerung trägt auch dazu bei, die gegenwärtige „Holzschwemme“ abzupuffern. In Zeiten geringeren Holzaufkommens werden die eingelagerten Hölzer bedarfsgerecht an die Kunden ausgeliefert. Damit wird das gegenwärtige Überangebot an Käferholz verringert und der Preisverfall auch für die Privatwaldbesitzer gedämpft.

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    Forstbetrieb Kaisheim
    news-1414 Thu, 24 Aug 2017 11:41:55 +0200 Vorstand Neft macht sich persönlich ein Bild im Sturmschadensgebiet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1414&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2435bd22d5d969e09b9295d80b87c485 Nach Unwetter im Raum Passau Schäden im Staatswald im hauptbetroffenen Forstbetrieb Neureichenau in Höhe von mindestens einem Jahreseinschlag.

    Das Unwetter vom vergangenen Freitag, das im Landkreis Passau und Freyung-Grafenau hohe Schäden hinterließ, hat im bayerischen Staatswald auch erheblich Schäden verursacht. Betroffen ist vor allem der Staatsforstbetrieb Neureichenau, der für die Wälder in den beiden Landkreisen verantwortlich ist. Insgesamt fiel dort Holz von mindestens der Höhe eines Jahreseinschlags dem Sturm zum Opfer.

    Regensburg, 24. August 2017 – Bei seinem Besuch am heutigen Donnerstag fielen dem Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, vor allem die flächigen Schäden auf. „Dass ganze Wälder dem Unwetter in kürzester Zeit zum Opfer gefallen sind, ist wirklich bedrückend“, kommentiert Vorstand Neft seinen ersten Eindruck vor Ort. Neben der schnellen Aufarbeitung des Holzes hat nun zuerst die Sicherheit der Bevölkerung Vorrang, so Neft weiter. Deshalb werden die Folgen des Unwetters etwa auf Forstwege so schnell wie möglich beseitigt. Dies kann je nach Region einige Tage oder sogar Wochen dauern. Für den nächsten Spaziergang gilt: Vorsicht und Augen auf! Sturmwurfflächen sollten unbedingt gemieden werden. Vorgeschädigte Bäume können bereits bei leichtem Wind umfallen. Gleiches gilt für angebrochene oder lose hängende Äste, die unvermittelt herunterfallen können. Das Aufarbeiten des Sturmholzes erfolgt, soweit möglich, zur Sicherheit der Waldarbeiter und der Bürger durch moderne Holzerntetechnologie.

    Zur Minimierung des Borkenkäferrisikos und zur Erhalt der Holzqualität werden im ersten Schritt Einzelwürfe, gebrochenes Holz und Borkenkäferbäume aufgearbeitet. Anschließend erfolgt die Nutzung der größeren Flächenwürfe. Das Schadholz wird je nach Qualität überwiegend in Nass- und Trockenlager verbracht.

    Da durch den Sturm auch die privaten Waldbesitzer mit großen Flächen stark betroffen sind, ist es für Reinhardt Neft nur selbstverständlich, dass sich die Bayerischen Staatsforsten solidarisch zeigen. Das staatliche Waldunternehmen hat deshalb neben dem schnellen und gründlichen Herausholen des Sturmholzes aus dem eigenen Wald, um so einer Ausbreitung des Borkenkäfers vorzubeugen, Sofortmaßnahmen beschlossen: Um den Markt von zu viel Schadholz zu entlasten, hat der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten einen sofortiger Stopp des Einschlag von Nadelfrischholz bis zunächst Ende November 2017 beschlossen.

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    Nachrichten Forstbetrieb Neureichenau
    news-1413 Wed, 23 Aug 2017 08:52:00 +0200 Mit dem Hubschrauber auf Borkenkäferjagd http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1413&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=965d8d81941cb1e4962755c3eca49d56 Obermeiselstein, 23. August 2017 - Ein kleines Insekt beschert im Oberallgäu Waldbesitzern und Förstern ziemlich viel Kopfzerbrechen und Arbeit: Der nicht mal drei Millimeter große Buchdrucker und der ein Millimeter kleine Kupferstecher. Beides Borkenkäferarten, die sich  auf die Fichte spezialisiert haben.  

    Was Touristiker im Frühjahr und Sommer freut, gefällt auch den Käfern: Lange, warme Schönwetterperioden mit wenig Niederschlag erhöhen für die einen Besucherzahlen und bescheren den anderen viel Borkenkäfernachwuchs. Wer mit offenen Augen durchs Allgäu fährt, der sieht das Ergebnis der Käfer in den von der Fichte geprägten Allgäuer Wäldern: Leuchtend rote, abgestorbene Bäume, mal einzeln, mal mehrere. Alles das Werk der kleinen Käfer.  

    „Um den Schaden möglichst begrenzt zu halten, hilft nur die intensive Kontrolle unserer Wälder. Die befallenen Fichten müssen wir dann so schnell wie möglich aufarbeiten und aus dem Wald bringen, bevor der Käfernachwuchs noch größere Schäden anrichtet“, so der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Im Gebirge wird die Arbeit aufgrund der oft steilen Waldhänge und der großen Entfernungen zu Forstwegen sehr schwierig. In vielen Lagen müssen deshalb mobile Seilkräne, also Holzseilbahnen eingesetzt werden. In besonders schwierigen Lagen hilft aber nur noch der Hubschrauber, der das von den Forstwirten des Forstbetriebes Sonthofen oder von heimischen Unternehmern eingeschlagene Holz ins Tal bringt. „Eine sehr anspruchsvolle und gefährliche Arbeit, welche den Profi verlangt“ so Revierleiter Hubert Heinl, „hier muss jeder Handgriff sitzen, um Unfälle zu vermeiden“.  

    Die Hubschrauberbringung ist zwar mit ca. 100 € pro Festmeter kostspielig. Aber letztendlich verhindert jede rechtzeitig aufgearbeitete Fichte, dass noch mehr gesunde Bäume befallen werden und sowohl der wirtschaftliche Schaden für den Waldbesitzer, als auch der gesellschaftlich Schaden - wenn Schutzwälder befallen werden - weiter ansteigt. „Wir haben bislang am Forstbetrieb Sonthofen ca. 400 Festmeter mit dem Heli ausfliegen lassen. Aktuell fliegen wir wieder Holz, so dass es noch mehr Festmeter werden“, zeigt Forstbetriebsleiter Oetting die Mengen am Forstbetrieb Sonthofen auf.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1412 Wed, 23 Aug 2017 08:46:00 +0200 Einschlagsstopp für Nadelfrischholz im gesamten bayerischen Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1412&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c76198dcb106f2b0df1b44f7cffb3eae Die Bayerischen Staatsforsten teilen mit, dass mit sofortiger Wirkung auf der gesamten Staatswaldfläche in Bayern der Einschlag von Nadelfrischholz gestoppt wird. Der Einschlagsstopp gilt zunächst bis Ende November 2017, wie der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer mitteilte.

    Regensburg, 23.8.2017 – Die Bayerischen Staatsforsten setzen als größter Waldbesitzer in Bayern mit dem Einschlagsstopp von Nadelfrischholz, also von Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche, ein starkes Signal. Damit soll nach dem hohen Aufkommen von Borkenkäfer-Schadholz in den letzten Monaten und nach dem Sturmereignis vom 18. auf den 19. August der Markt von einem Überangebot an Nadelholz entlastet werden, so der Staatsforstenchef. Diese weitgreifende Maßnahme soll so in dieser angespannten Situation dem gesamten Waldbesitz helfen. Ausgenommen von dem Einschlagsstopp ist neben dem Laubholz auch Borkenkäferschadholz. Dieses wird wie vorgesehen aufgearbeitet, um eine weitere Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern.

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    news-1411 Tue, 22 Aug 2017 08:38:18 +0200 Vorsicht nach Unwetterschäden im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1411&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=562b05d5d26aa7d2dd8665eef89caec8 Nach dem Unwetter, das letzten Freitag große Teile der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau heimgesucht hat, herrscht große Gefahr in den Wäldern. Die Verantwortlichen des Forstbetriebs Neureichenau bitten die Bevölkerung, in der nächsten Zeit von Waldspaziergängen Abstand zu nehmen, auch wenn jetzt vielleicht die beste Zeit ist, um Schwammerl zu suchen. Die noch stehenden Bäume sind nicht mehr sicher verankert, in den Kronen der Bäume hängen noch einzelne lockere, gebrochene Äste, die jederzeit herunterfallen können.

    In den Wäldern des Forstbetriebs Neureichenau wird es in den nächsten Wochen immer wieder zu Absperrungen kommen. Die Mitarbeiter des Forstbetriebs sind bereits mit der Aufarbeitung der Sturmschäden beschäftigt und begleiten mehrere spezielle Holzerntemaschinen. So stellen die Bayerischen Staatsforsten sicher, dass Leib und Leben der Waldarbeiter geschützt und dass Boden und Verjüngung geschont werden. Die Aufarbeitung von Sturmwürfen gehört mit zu den gefährlichsten Arbeiten im Wald. Die Maschinen sind in der Lage, die geworfenen und gebrochenen Stämme aufzuheben und müssen sie nicht durch die vorhandene Verjüngung und zwischen den nicht beschädigten Bäumen hindurchziehen.

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    Forstbetrieb Neureichenau Nachrichten
    news-1410 Mon, 21 Aug 2017 17:04:41 +0200 Bund sieht Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschlands Wäldern positiv http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1410&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b473319c11178d190f5d12954c299569 Pressemitteilung PEFC

    Bundeskabinett beschließt zweiten Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt / Bedeutung der Waldzertifizierung bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt wird erneut hervorgehoben

    Stuttgart / Berlin, August 2017 - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht bei der Entwicklung des Naturschutzes in vielen Bereichen, darunter auch in Deutschlands Wäldern, einen positiven Trend – Anlass gibt der zweite Rechenschaftsbericht zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS), den das Bundeskabinett am 02.08.2017 beschlossen hat. „Der Bericht zeigt, dass sich die Anstrengungen für Natur und Umwelt lohnen. Da, wo Naturschutz aktiv betrieben wird, sehen wir die Erfolge. Das gilt besonders für Schutzgebiete, viele Flüsse und Wälder“, so die Ministerin.

    Um die Fortschritte in der Entwicklung der biologischen Vielfalt zu dokumentieren, nutzt die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt Indikatoren, mit denen eine zusammenfassende Erfolgskontrolle vorgenommen werden soll. Die beiden Indikatoren „Artenvielfalt und Landschaftsqualität (Teilindikator Wälder)” und „Nachhaltige Forstwirtschaft” werden zur Bewertung der Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschlands Wäldern herangezogen. Die Entwicklung des Indikators „Nachhaltige Forstwirtschaft“ wird dabei am Anteil an zertifizierter Waldfläche in Deutschland festgemacht. Der Waldzertifizierung durch PEFC und FSC wird eine hohe Bedeutung zugemessen, „den Schutz der biologischen Vielfalt in Wäldern zu stärken und eine gleichermaßen ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Waldbewirtschaftung durch entsprechende Bewirtschaftungsmaßnahmen sicherzustellen.” Angestrebt wird ein Zielwert von 80% zertifizierter Waldfläche in ganz Deutschland. Die PEFC-Zertifizierung trägt mit 67%, das entspricht rund 7,3 Mio. Hektar PEFC-zertifizierter Landeswaldfläche, zu einem großen Teil der bereits zertifizierten Waldfläche bei. Hinzu kommen 9 % FSC-Flächen, die aber größtenteils ebenfalls PEFC-zertifiziert sind und deshalb lediglich mit weiteren 2 % zur Erreichung des 80 %-Ziels der Bundesregierung beitragen.

    „Dass der Rechenschaftsbericht explizit das Ziel hervorhebt, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für einen verantwortungsvollen Einkauf nachhaltiger und legaler Holzprodukte weiter zu stärken, freut uns sehr. Denn gerade hier sehen wir noch einen großen Handlungsbedarf. In den letzten Jahren haben wir unsere eigenen Anstrengungen, Endverbraucher über das PEFC-Siegel und den Nutzen der Waldzertifizierung aufzuklären, massiv verstärkt und wollen mit unseren eigenen Kampagnen gerne unseren Beitrag dazu leisten“, so Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland.

    Der zweite Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt kann unter http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Naturschutz/nationale_strategie_rechenschaftsbericht_2017_bf.pdf aufgerufen werden.

    Über die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

    Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt basiert auf einem Kabinettsbeschluss vom 07.11.2007. Die Bundesregierung erfüllt damit einen Auftrag aus der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD). Die Strategie zielt auf die Verwirklichung von konkreten Zielen und Maßnahmen bis zum Jahr 2020, durch die der Rückgang der biologischen Vielfalt aufgehalten werden soll.

    PEFC

    PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

    PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

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    Nachrichten Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern
    news-1409 Mon, 21 Aug 2017 16:13:27 +0200 Heigenbrückener Kinder bauen ihr Fichtenbarometer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1409&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4409b1dbfc4015c59278042cac07884b August 2017, Heigenbrücken - Im Rahmen des Ferienprogramms bauten Heigenbrückener Kinder ihr eigenes Fichtenbarometer.

    Die beiden Försterinnen Christina Heinzelmann und Jennifer Meier sowie die Forstwirts-Auszubildenden Michel Kunkel und Robin Demmler begleiteten die engagierten Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren mit Waldführungen, Naturspielen und Basteleinheiten durch den Tag.

    Ein selbstgebasteltes Fichtenbarometer zeigt die aktuelle Luftfeuchte an. Der verbaute, entrindete Fichtenzweig reagiert direkt auf den Feuchtegehalt der Umgebungsluft: Bei trockenen Verhältnissen hebt sich die Astspitze und umgekehrt. Diesen Effekt machten sich die Kinder zu Nutze. Entstanden sind lustige, bunte und vor allem kreative Kunstwerke aus Holz, Zapfen und Farbe.

    Übrigens: Das Fichtenbarometer zeigte am Spätnachmittag Regen an; aber das beeindruckte die fleißigen Künstler an diesem kurzweiligen Waldtag nicht weiter.

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    Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1408 Mon, 21 Aug 2017 14:11:16 +0200 Offizielle Eröffnung des Scheßlitzer Schulwaldes http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1408&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7b36aba5a52ecd48ba153a8eca0d4090 Freitag, 22.09.2017 um 09:30 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am Freitag, den 22.09.2017, um 09:30 Uhr wird der neue „Scheßlitzer Schulwald“ im Staatswalddistrikt Burgholz am Fuße der Giechburg offiziell eröffnet. Dazu dürfen wir Sie sehr herzlich einladen.

    Mit dem Schulwald stellen die Bayerischen Staatsforsten zusammen mit der Stadt Scheßlitz, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg und der Scheßlitzer Grundschule, der Mittelschule, Realschule und Giechburgschule den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten zur Verfügung, Waldfunktionen und ökologische Zusammenhänge direkt im Wald zu erleben und zu „begreifen“. Auch andere Schulen, Kindergärten, Naherholungssuchende und Waldforscher jeden Alters lädt der Schulwald zu ungewöhnlichen Perspektiven auf den Wald ein.

    U.a. geben 14 Stationen des integrierten Walderlebnispfads Impulse zu forst- und waldbezogenen Themen. Ein von der Bayerischen Forstverwaltung gefördertes grünes Klassenzimmer bietet den Schulklassen die Möglichkeit, den Unterricht auch bei schlechtem Wetter in den Wald zu verlegen. Die von Melissa Dremel von der Kiliangrundschule entworfene Lernagentin „Pia“ soll den Schülerinnen/ Schülern dabei helfen, sich die Lerninhalte leichter zu erschließen.

    Bei der Eröffnung werden Scheßlitzer Schulklassen einige Stationen des Schulwaldes erproben. Ein kleines „Pausenbrot“ (Wildgulasch) wird an diesem Tag die etwas andere Unterrichtsform im Schulwald unterstreichen.

    Treffpunkt ist um 09:30 Uhr am „grünen Klassenzimmer“, etwa 300 m östlich der Gemeindeverbindungsstraße Scheßlitz-Peulendorf. Der Weg ist vom Parkplatz an der Gemeindeverbindungsstraße ausgeschildert.

    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1407 Fri, 18 Aug 2017 13:59:00 +0200 So viel Jägernachwuchs wie noch nie http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1407&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=29d8e400c194f302ab995a215705736f Brunner meldet Rekordbeteiligung an Jägerprüfung

    Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    München, 18. August 2017 – Die Zahl der neuen Jägerinnen und Jäger in Bayern hat im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben erstmals mehr als 2 000 Teilnehmer die Jägerprüfung erfolgreich abgeschlossen. Und auch die Zahl der Prüflinge war so hoch wie nie zuvor: Für die vier Prüfungstermine 2016 hatten sich fast 2 500 angemeldet. „Das anhaltend große Interesse an der Jagd ist sehr erfreulich. Denn um die wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben auch künftig erfüllen zu können, brauchen wir engagierten Jägernachwuchs“, so Brunner. Mit der Rekordbeteiligung setzt sich ein langjähriger Aufwärtstrend bei der Jägerprüfung fort: So hat sich in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Prüflinge nahezu verdoppelt. Und die Jagd ist auch weiblicher geworden: Waren es vor 30 Jahren gerade einmal acht Prozent Frauen, die an der Jägerprüfung teilgenommen haben, so hat sich ihr Anteil mittlerweile ebenfalls verdoppelt. Aktuell gehen fast 7 000 „Waidfrauen“ in Bayern auf die Pirsch. Insgesamt besitzen in Bayern derzeit mehr als 70 000 Frauen und Männer einen Jagdschein.

    Die positive Entwicklung ist nach den Worten des Ministers auch ein Erfolg der Reform und Neuorganisation der bayerischen Jägerprüfung vor zehn Jahren. Damals wurde eine zentrale bayerische Jäger- und Falkner-Prüfungsbehörde in Landshut eingerichtet. Zudem werden seitdem jährlich vier Prüfungstermine an 16 über ganz Bayern verteilten Standorten angeboten. Ein öffentlich zugänglicher Fragenkatalog mit rund 1 200 Fragen bereitet die Prüfungsbewerber optimal auf die Ausbildungsschwerpunkte vor. „Die Reform hat es ganz offensichtlich geschafft, die Jägerprüfung durch zusätzliche Termine und Standorte nachhaltig attraktiver zu machen“, so Brunner. Weitere Informationen zur Jägerprüfung sowie zum Thema Jagd und Wild in Bayern gibt es unter www.wildtierportal.bayern.de.

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    news-1406 Thu, 17 Aug 2017 13:23:00 +0200 Nasse Füße erwünscht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1406&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=090eb3bc8342bf04688ad2a557118729 Forstbetrieb Fichtelberg vergrößert Moorflächen auf der Königsheide Goldkronach, 17. August 2017 – Um fast drei Hektar vergrößert sich die Moorfläche auf der Königsheide. Dazu verschließt gerade im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten ein Moorbagger die alten Entwässerungsgräben. Mitarbeiter von Forst und Naturschutz erläuterten vor Ort Ziele und Hintergründe der Maßnahme.

    Quietschend und ächzend schiebt sich ein mächtiger Kettenbagger durch den Wald bei Goldkronach. Seine meterbreiten Bänder helfen ihm, hier auf dem schwarzen, feuchten Moorboden nicht einzusinken. Baggerführer Andreas Robisch dirigiert das tonnenschwere Gerät gezielt an eine tiefe, nasse Rinne, die er anschließend umgräbt.

    Findet hier ein Naturfrevel allergrößten Ausmaßes statt?

    „Hier findet kein Naturfrevel statt“, betont Peter Schöffel, der zuständige Förster vom Forstbetrieb in Fichtelberg „Die Bayerischen Staatsforsten renaturieren nach und nach auf der Königsheide alle Moorflächen, die die Menschen in früherer Zeit entwässert haben. Aktuell verfüllen wir hier in der Tümpfellohe auf einer Fläche von 2,5 ha die alten Entwässerungsgräben. Damit halten wir zukünftig das Niederschlagswasser im Moor zurück und heben den Wasserspiegel.“

    Geschickt legt Andreas Robisch mit scharrenden Bewegungen seiner Baggerschaufel den Entwässerungsgraben frei und füllt ihn systematisch mit lehmig-tonigem Erdreich auf, das er vor Ort findet. Dadurch ist der Wasserabfluss dauerhaft gestoppt und das Moor kann sich wieder entwickeln.  Insgesamt hat der Forstbetrieb Fichtelberg in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 100 ha Moorflächen in einen naturnahen Zustand zurückversetzt.

    Matthias Huttner, Naturschutz-Spezialist beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth ist sichtlich angetan von der Aktion. „Solche Moore sind Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Sie speichern das Treibhausgas Kohlendioxid und sind in der Lage, wie ein Schwamm Starkregen aufzusaugen und später langsam weiterzugeben. Damit helfen sie, Hochwasserspitzen zu vermeiden.“ Wegen dieser großen Bedeutung für Mensch und Natur fördert die Forstverwaltung die Maßnahme mit einem Zuschuss von 3.600,- €. Im Vorfeld der Renaturierungsmaßnahme stimmte sich der Forst intensiv mit Wolfgang Wurzel, Mitarbeiter bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bayreuth ab.

    Und wie geht es weiter mit den Mooren auf der Königsheide?

    Peter Schöffel gibt eine kleine Vorschau der Moorentwicklung auf einer angrenzenden Fläche, die bereits vor acht Jahren bearbeitet wurde. Hier fühlen sich Kreuzotter und Auerhahn wohl, Smaragdlibelle und Moosjungfer schwirren über kleine Tümpel, Torfmoose und Heidelbeersträucher bedecken den Boden. An nassen Mulden wächst Wollgras und Sonnentau, eine kleine, fleischfressende Pflanze – Charakterart für Hochmoore.

    „Auf solchen Moor-Standorten verzichten die Bayerischen Staatsforsten gerne auf zukünftige Erträge aus der Bewirtschaftung des Waldes. Denn die ökologische Aufwertung hat für uns eine höhere Priorität“ verspricht Peter Schöffel. Und mit einem Blick auf seine Gummistiefel versichert er: „Nasse Füße sind hier erwünscht!“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1405 Fri, 11 Aug 2017 11:31:02 +0200 Der Forstbetrieb Waldsassen stellt sein neues Erholungskonzept vor http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1405&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=97361503631b58143672c6390922dfd0 Nachdem im Jahr 2008 das erste Erholungskonzept des Forstbetriebs Waldsassen vorgestellt worden ist, kann Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider nun die im Frühjahr 2017 überarbeitete Version vorstellen. Der Forstbetrieb Waldsassen ist einer der ersten Betriebe der Bayerischen Staatsforsten, die nun ein neues Konzept haben. Darin sind sowohl die bereits bestehenden Einrichtungen als auch neue und geplante Vorhaben enthalten.

    250 km spezielle Wanderwege, 31 km Radwege, 66 km Loipen, 6 Waldlehr- und Erlebnispfade und 18 größere Parkplätze sind in den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Waldsassen vorhanden. Daneben gibt es noch zahlreiche Erholungsbereiche, wie z.B. die Waldnaabaue, das Waldnaabtal, das Waldhaus im Steinwald und natürlich 23.000 ha Staatswald und weitere 650 km Forstwege in den Landkreisen Tirschenreuth, Wunsiedel und Neustadt a.d.W, die viel Raum für Freizeit und Erholung bieten.

    “Ursprünglich sind alle Forstwege einmal ausschließlich für die Bewirtschaftung des Waldes gebaut worden, um den Rohstoff Holz produzieren zu können und die Waldgebiete für den Transport zu erschließen. Die Nutzung dieser Wege dient zunehmend den Erholungssuchenden. Rad und Wanderwege, sind sozusagen eine willkommene Begleiterscheinung“ erläutert Schneider. „So können viele Menschen dank der Bewirtschaftung der Wälder, die erholsame Wirkung dieses Naturraums erleben und genießen“. Natürlich kann es bei der Bewirtschaftung der Wälder auch gelegentlich zu Einschränkungen des Erholungsbetriebes kommen“. „Es handelt sich bei unseren Wäldern Wirtschaftswälder, die wir mit einem integrativen Ansatz bewirtschaften: Nutzen und Schützen auf den gleichzeitig in unseren Wäldern.

    Dieses Konzept soll uns helfen, die Erholungsplanungen in Absprache mit unseren Kommunen optimal umzusetzen.

    Als zukünftige Projekte sind für 2017 und 2018 eine „Erlebniswelt Waldnaabaue“ südlich von Mitterteich geplant. Weiterhin ist eine Sanierung des in die Jahre gekommenen Fischlehrpfads bei Wiesau in die Wege geleitet.  Alle diese Projekte sind vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten kofinanziert.

    Der Forstbetrieb Waldsassen wünscht allen Waldbesuchern viel Freude und Erholung in den Staatswäldern unserer Region.

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    Forstbetrieb Waldsassen Nachrichten
    news-1404 Fri, 11 Aug 2017 11:08:54 +0200 Wildkatzennachweis im Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1404&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea6235d084fb04530fafbe7518094f54 Biologieprofessor entdeckt kleine Sensation Fast so eine Sensation wie das Wolfsrudel im Bayerischen Wald gibt es derzeit im Steigerwald. Am Rande eines Studentenkurses auf der Ökologischen Station Fabrikschleichach konnte der Leiter der Station, der Würzburger Professor Dr. Jörg Müller vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, am 1. August 2017 drei junge, schon recht große Wildkatzen beobachten. „Die Zeichnung und das Verhalten waren eindeutig“, so Müller. Der Nachweis ist eine Sensation für den Steigerwald, weil bislang im Gegensatz zu den Hassbergen kein Nachweis für Reproduktion erbracht werden konnte. „Und das obwohl der Forstbetrieb seit Jahren den Wildkatzen nachgespürt“, ergänzt Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetriebs Ebrach. Er berichtet, dass früher im oberen Steigerwald vom damaligen Forstamt Ebrach Ende des letzten Jahrhunderts bereits Wildkatzen ausgebürgert wurden. Allerdings gab es keinerlei Nachweise über deren Verbleiben.

    Mergner berichtet weiter, dass seit über 10 Jahren die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten intensiv auf der Suche nach den Wildkatzen waren. Dabei wird unter Anleitung des Haßfurter Biologen und Wildkatzenspezialisten Jürgen Thein ein Nachweisverfahren angewandt, welches auch bayernweit zum Einsatz gekommen ist. Es werden kleine, mit Baldrian besprühte Pflöckchen in den Boden geschlagen. Der Baldrian zieht die Katzen an, sie reiben sich an dem Pflöckchen und verlieren dabei ein paar Haare. Die Haare werden abgesammelt und gentechnisch untersucht, um zweifelsfrei die Wildkatze zu bestimmen. Bislang wurden nur in ganz wenigen Fällen Wildkatzen - vermutlich ältere Tiere - mit dieser Methode im Steigerwald nachgewiesen. Interessanterweise ein Nachweis in der Nähe der Jungkatzen.

    Der Fundort liegt im nördlichen Steigerwald zwischen Hundelshausen und Fabrikschleichach. In diesem Wald gibt es einige lichte Waldstrukturen. Zudem wurden vom Forstbetrieb Tümpel angelegt. Auch das Liegenlassen von Kronenholz bei der Holzernte ist günstig für die Wildkatze. Ähnlich wie die Hauskatze liebt auch die Wildkatze durchsonnte Waldlebensräume. In unseren dichten und unterholzreichen Wäldern ist es dagegen meist zu dunkel und zu feucht. „Mehr Lücken im Ebracher Staatsforst würden nicht nur die Wildkatzen fördern, sondern auch viele gefährdete Waldinsekten“, meint Biologe Müller. Im Gegensatz zum Wolf leben Katzen nicht in Rudeln, sondern einzeln. Nur zur Paarungszeit treffen sich Kater und Katze. Die Jungtiere werden meist im Mai geboren. Mit 6 - 8 Monaten suchen sich die Jungtiere ein eigenes Revier. Die drei beobachteten Jungtiere waren etwa 3 - 4 Monate alt.

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    Naturschutz Forstbetrieb Ebrach
    news-1403 Wed, 09 Aug 2017 17:20:06 +0200 Fleißige Bienen im Wald jederzeit willkommen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1403&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b44d15a776df732a1d9dd1192e4ed21a Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen die Imker in der Region. Dazu sollen in den Wäldern und Flächen im bayerischen Staatswald mehr Lebensräume für Bienen geschaffen und der Austausch zwischen Förstern und Imkern gestärkt werden. Kooperationsprojekte wie gemeinsame Pflanzmaßnahmen seien denkbar. „Blühende Waldränder und Waldwiesen bieten ideale Bedingungen für unsere Honigbienen“, so Forstbetriebsleiter Joachim Keßler: „Unserer fleißigen Honigbienen sind im Wald jederzeit willkommen!“

    Bis heute haben die Staatsforsten im Bereich Forstbetrieb Heigenbrücken knapp 20 Imkernutzungsverträge abgeschlossen. Dabei werden die Flächen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dieses Angebot sei vielen Imker nicht bekannt. Sogar die Zeidlerei, das Halten von wilden oder halbwilden Bienenvölkern in Baumhöhlen, sei denkbar.

    Bei Interesse können sich Imker jederzeit an den Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten (info-heigenbruecken@baysf.de) wenden.

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    Forstbetrieb Heigenbrücken
    news-1402 Mon, 07 Aug 2017 16:02:14 +0200 Warum in die Ferne schweifen…? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1402&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9f3d990f00a7f4f78930a25d9ec7ced7 Der Stiefenberg – ein lohnendes Ferienziel! Der Stiefenberg bei Baunach ist einer der reizvollsten Distrikte des Forstbetriebs Forchheim. Geprägt von den beiden „Gipfeln“ Kufe und der „Stufenburg“ bietet der Stiefenberg zu jeder ahreszeit beeindruckende Waldbilder, historische Monumente sowie reichhaltige Naturschätze. Mit dem Haßbergverein Lauter um seinen Vorstand Josef Weigmann und seinen Naturschutzwart Ferdinand Schmidt, den früher für den Stiefenberg zuständigen Revierleiter, wurde in diesem Bereich viel für Natur und die Erholungssuchenden geschaffen. Ein Baumlehrpfad mit Baumtelefon und Hirschkäfermeiler lädt dazu ein, sich nicht nur 28 (!) verschiedene Baumarten zu erschließen, sondern allgemein die Naturschätze im Wald wie die Monstereiche oder Fledermausquartiere näher zu erkunden, https://www.vg-baunach.de/index.php?id=1624,159 . Vor den Unbilden des Wetters schützt hier zuverlässig die Raidelhütte als zentrale Zufluchtsmöglichkeit.

    Auch das neuste Projekt des Haßbergvereins in Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Leiter des Forstreviers Baunach der Bayerischen Staatsforsten, Peter Palecek, kann jetzt bestimmungsgemäß genutzt werden. Die dortige Amphibienwelt hat Einzug gehalten in das neue Feuchtbiotop am Fuße der Kufe.

    Das I-Tüpferl ist jedoch das Raidelhüttenfest an Mariä Himmelfahrt (15. August), an dem traditionsgemäß am Nachmittag die Waldbesucher an der Raidelhütte mit Information und kulinarischen Genüssen verköstigt werden.

    Wer also in den Ferien noch ein schönes Platzerl sucht …

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1401 Fri, 04 Aug 2017 13:05:29 +0200 „Munteres Treiben“ oder der Hochzeits-Tanz der Rehe http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1401&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c76c7dbcfa9a578159e0da3d49ebe3e8 Sonthofen, 04. August 2017 - Spaziergänger, die gerade aufmerksam durch Wald und Feld bewegen, werden mit etwas Glück Zeuge eines sich jedes Jahr um dieselbe Zeit wiederholenden Schauspiels: Dem „Hochzeits-Tanz“ der Rehe, von den Jägern BLATTZEIT genannt.  

    Diese sonst so scheue Wildart ignoriert gerade völlig ihre Angst vor dem Menschen und zeigt sich völlig in die Paarung vertieft an Plätzen, wo man sie sonst nur selten zu Gesicht bekommt.

    Aber warum eigentlich Blattzeit? „Das ist leicht erklärt“ führt Jörg Finze, Berufsjäger am Forstbetrieb Sonthofen in der Kürnach aus: „die mangelnde Vorsicht des Wildes macht sich der Jäger zu Nutze und hat früher mit einem Buchenblatt die Lautäußerung der weiblichen Rehe nachgeahmt. So gab es für manchen Bock ein böses Erwachen: Statt von einer paarungsbereiten Rehgeiß kamen die betörenden Laute von einem Jäger …“  

    Heute hat diese Jagd Art nicht mehr den Stellenwert wie früher. Auch den Lockruf mit dem Buchenblatt - es muss möglichst jung und frisch sein - beherrschen nur noch die wenigsten Jäger. Wie überall hat auch hier der Fortschritt Einzug gehalten und bietet REHBLATTERN aus vielen Materiealien an. Selbst eine App wurde von Jörg Finze mitentwickelt, die dem Jäger eine Hilfestellung beim Erlernen der Ruf-Laute sein soll.  

    Da die Rehböcke auf der Suche nach paarungsbereiten Geißen große Entfernungen zurücklegen, ist gerade um diese Jahreszeit viel Bewegung bei Wild festzustellen. „Doch wo Licht ist, ist auch Schatten!“ sagt Jann Oetting, Betriebsleiter des Forstbetriebes Sonthofen nachdenklich. „Denn gerade der Autoverkehr ist in dieser Zeit mit Wild auf der Straße zu einer Tageszeit konfrontiert, wo es der Autofahrer nicht vermutet!“ Also in Waldgebieten mit markierten Wildwechsel-Schwerpunkten besonders aufmerksam fahren!

    Da der Nachwuchs der Rehe, die Rehkitze, erst im Mai nächsten Jahrs auf die Welt kommen, würde es ja eine Trächtigkeit von mindestens 9 Monaten zur Folge haben, mag man sich jetzt fragen. „Stimmt, könnte man meinen…!“ bemerkt Jörg Finze „…aber die Natur hat da Gottlob ihre eigenen Gesetzte“. Die „Eiruhe“, also eine Entwicklungsverzögerung bewirkt, dass der Embryo sich erst entwickelt, wenn die nahrungsarme Zeit im Winter vorbei ist und das Frühjahr dem Wild mit frischer, nährstoffreicher Äsung die bestmöglichen Startbedingungen gibt!

    „Schlau gemacht von Mutter Natur!“ …freut sich Berufsjäger Finze.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1399 Thu, 03 Aug 2017 09:17:01 +0200 Forstbetrieb Arnstein erneut PEFC-zertifiziert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1399&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cd1bfc3ac8c1eb2f04ad3ee2a0a55b0d Vorbildliche Waldbewirtschaftung bestätigt Jedes Jahr finden in den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten vor Ort Audits für das PEFC (engl. Programm for the Endorsement of Forest Certification schemes) Zertifikat statt. Dieses Jahr wurde der Forstbetrieb Arnstein auditiert. Die renommierten Zertifizierer nehmen dabei den Wald und die Bewirtschaftung genau unter die Lupe und prüfen besonders, ob die Nachhaltigkeitskriterien beachtet werden.

    (02.08.2017) -- Arnstein --

    „PEFC“ der Name des Zertifikats ist ein echter englischer Zungenbrecher. Auf Deutsch kann man es gut mit dem Begriff „Wald-TÜV“ umschreiben. „Produkte mit dem PEFC-Siegel geben dem Verbraucher die Gewissheit, dass die eingesetzten Rohstoffe aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stammen“ so Wilfried Stech, PEFC-Auditor der HW-Zert GmbH (www.hw-zert.de). Zwei Tage lang hat er die Staatswälder um Würzburg, Schweinfurt und Arnstein begutachtet, zahlreiche Dokumente und Nachweise kontrolliert, um sicherzustellen, dass die vorgegebenen Standards und Grundsätze des Zertifikates eingehalten werden.

     „Das Ziel unserer Arbeit ist es, bei einer integrativen Vorgehensweise die ökologischen, ökonomischen und sozialen Ansprüche an den Wald bestmöglich zu erfüllen. Dabei wollen wir sicherstellen, dass alle Belange durch unsere Mitarbeiter angemessen berücksichtigt werden, so Daniel Zippert, kommissarischer Leiter des Forstbetriebs Arnstein. „Und die Ansprüche an den Wald und die Forstwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel, werden immer größer und vielfältiger! Eine Vermittlung dieser Ansprüche unter den verschiedenen Interessengruppen an den Wald (wie z.B. Naturschutz, Wasserschutz, Erholungsverkehr, Brennholzbedarf u.v.m.) durch die Förster, ist dabei zwingend erforderlich“ so Zippert weiter.

    Ein „unabhängiger Prüfer“, so wie es die PEFC-Auditoren sind, unterstreicht den Anspruch der Bayerischen Staatsforsten seine nachhaltige Waldbewirtschaftung transparent darzustellen. Neben den gesetzlichen Vorgaben werden auch die darüber hinausgehenden strengen Standards und Grundsätze der PEFC-Zertifizierung eingehalten.

    Im Rahmen einer Produktkettenzertifizierung werden aber auch z.B. holzverarbeitende Betriebe (Sägewerke, Schreinereien usw.) kontrolliert. Das PEFC-Logo kommt mittlerweile auf unzählige Erzeugnisse, wie z.B. Dielen, Kanthölzer, aber auch Papiertaschentücher oder sogar Kleidungstücke, die aus Viskosefasern aus Buchenholz hergestellt werden. Weltweit sind bereits rd. 285 Millionen Hektar Wald, deutschlandweit rd. 7,3 Mio. Hektar nach PEFC zertifiziert. Das sind immerhin ca. zwei Drittel unseres Waldes.

    Über 60 Einzelmerkmale wie z.B. Erhalt der Gesundheit und Vitalität, der Produktionsfunktion, der biologischen Vielfalt und der Schutzfunktion der Wälder, wurden am Forstbetrieb Arnstein überprüft. Das Ergebnis war hervorragend, alle PEFC-Kriterien wurden umgesetzt sowie entsprechend sauber dokumentiert und Stech bestätigt: „Die Waldbewirtschaftung durch die Bayerischen Staatsforsten erfolgt vorbildlich und nachhaltig!“

    Der Forstbetrieb Arnstein bewirtschaftet mit seinen 40 Beschäftigten rd. 14.500 ha Wald in 8 Forstrevieren in sechs Landkreisen rund um Würzburg, Schweinfurt und Kitzingen. Jährlich werden rd. 90.000 m3 Holz geerntet. Neben dem Hauptprodukt Bauholz und Industrieholz werden ca. 20% als Brenn- und Rechtholz genutzt. Alle forstbetrieblichen Arbeiten basieren auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft. Sie ermöglicht das Miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung in einen integrativen Ansatz. Neben ca. 500 km Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege sehr gut geeignet sind, findet man in unseren Wäldern zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte. Das Waldhaus Einsiedel im Gramschatzer Wald oder der Walderlebnispfad im Guttenberger Forst laden zu einem interessanten und abwechslungsreichen Besuch ein.

    Kontaktdaten finden Sie im Internet unter www.baysf.de/arnstein.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1398 Thu, 03 Aug 2017 09:03:11 +0200 Ehrenamtliche Schutzwaldpflege bei bis zu 100 l/m² Regen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1398&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=42431ff1f1cc3f7d44257acb83c397ad 02.08.2017, Sonthofen - Während einer Woche Dauerregen des Tiefs Alfred haben Mitglieder des Deutschen Alpenvereins zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Sonthofen für den Erhalt und die Pflege des Bergschutzwaldes im Hintersteiner Tal bei Bad Hindelang gearbeitet.

    Arno Bletzinger, Berufsjäger am Forstbetrieb Sonthofen freut sich: „Für mich ist die in Hinterstein inzwischen jährlich durchgeführte Aktion eine große Hilfe!“. Denn damit der Bergwald seine vielfältigen Schutzfunktionen ausüben kann, müssen nicht nur junge Bäumchen gepflanzt und gepflegt werden. Sie müssen auch vor Verbiss durch zu hohe Wildbestände geschützt werden. Gibt es zu viele Rehe, Hirsche und Gemsen, werden viele von den aufwändig gepflanzten und gepflegten jungen Bäumchen verbissen, was all den großen Aufwand zur Entwicklung des Schutzwaldes wieder zunichtemachen kann. In Zeiten des Klimawandels mit stark zunehmenden Wetterextremen wird die Funktion des Schutzwalds für Mensch und Infrastruktur immer wichtiger.

    Der Wald oberhalb von Straßen oder Ortschaften schützt beispielsweise vor Erdrutschen bei Starkregen. Das konnten die Teilnehmer der Aktion heuer am eigenen Leib erfahren: Das Dauerregentief Alfred, das während der kompletten Aktion von Montag bis Freitag für fast durchgehenden Regen sorgte, hat nicht nur die hohe Motivation der Teilnehmer auf die Probe gestellt, sondern auch den Bergwald. Extrem-Regenmengen von bis zu 100 l/m² und Tag musste der Bergwald im Hintersteiner Tal verkraften. Wie stark der Boden durch die extremen Wassermengen aufgeweicht wurde, erlebten die Teilnehmer bei ihrer Arbeit am eigenen Leib: Sie sanken teilweise bis zu den Knöcheln in den Waldboden ein. Ist hier der Waldboden nicht intakt, kommt es sehr schnell zu gefährlichen Erdrutschen. So ist dann auch ganz in der Nähe der Hütte, in welcher die Teilnehmer untergebracht waren, am Mittwoch eine mittelgroße Mure an einem Hang abgegangen, der nicht bewaldet ist. Eine Alphütte wurde nur deshalb vor der Mure verschont, weil sie auf einem kleinen vorgelagerten Hügel steht. Die Schutzfunktion des Bergwaldes wurde den Teilnehmern dadurch auf mulmige Art und Weise überdeutlich.

    In der Aktionswoche haben die Teilnehmer Jungwald gepflegt, einen Steig instand gesetzt, Naturschutzwiesen gemäht, eine aufgelassene Alpfläche geschwendet, aber auch Berufsjäger  Arno Bletzinger unterstützt durch Pflege von Jagdflächen und Renovieren von Hochsitzen. „Alleine könnte ich all die Arbeit, die hier von allen in einer Woche geleistet wird, unmöglich bewältigen“ so Bletzinger. Die Anlage und Pflege von Jagdflächen erfordert im Bergwald besonderen Aufwand. Die steilen Hänge sind mit Maschinen nicht erreichbar. So ist einfache, aber mühsame Handarbeit gefragt. Besonderen Respekt hat der Berufsjäger vor der hohen Motivation der Teilnehmer. Sie leisten nicht nur diese beschwerliche Arbeit, sondern trotzen ganz nebenbei auch noch dem einwöchigen Dauerregen mit einem ununterbrochenen Lächeln auf den Lippen. Bletzinger weiter: „Die Aktionswoche ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis. Aber einen solch positiven Geist wie heuer trotz schlechtesten Wetters habe ich noch nicht erlebt.“

    Was aber bewegt die Teilnehmer zu ihrem beachtlichen ehrenamtlichen Engagement? Viele wollen etwas zurückgeben von dem Positiven, das sie im Leben erfahren haben, oder auch einfach nur von dem Glück, das sie auf Bergtouren erlebt haben. Andere wollen einen Beitrag leisten, ein bisschen die Welt verbessern, etwas für die Kinder und Enkelkinder tun. Oder auch einfach nur Aktiv-Urlaub machen. Für den Teilnehmer Martin Schwarze, der mit großen Wassermengen schon seine Erfahrungen gesammelt hat und ehrenamtlich auch schon Sandsäcke gestapelt und überflutete Häuser renoviert hat, scheint das alles das Selbstverständlichste auf der Welt zu sein. Diesmal war er aber konnte er an der Prävention mitarbeiten nach dem Motto: „Vorbeugen ist besser als heilen…“.

    Die „Aktion Schutzwald“ ist eine Kooperation des Alpenvereins mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1400 Wed, 02 Aug 2017 17:11:00 +0200 Ferienprogramm am Forstbetrieb Arnstein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1400&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78d75f59eb44d50521c4e070ceba87c4 Kindertag am Walderlebnispfad Kist, 02.08.2017 – Am Walderlebnispfad in Guttenberg finden nicht nur Ferienspiele statt, sondern die Kister Kinder und Jugendlichen helfen tatkräftig bei Renovierungsarbeiten. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg und der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten haben sie heute an den Walderlebnispfad in Guttenberg eingeladen.

    Rainer Appel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist ganz begeistert vom Engagement der Kister Kinder und Jugendlichen: „ Ich finde es ganz toll, dass Ihr heute nach Guttenberg gelaufen seid, um mitzuhelfen. Eure Arbeit ist ganz wichtig“ Die Kinder haben eine Holzschlange und ein Holzkrokodil neu bemalt, die Station „Spechtbaum“ renoviert und die Station „Dickster Baum“ mit Hackschnitzel wieder hergerichtet.

    Bürgermeister Volker Faulhaber und Gemeinderätin Elfriede Walk finden es gut, dass die Kinder und Jugendlichen aus Ihrer Gemeinde den Wald vor Ihrer Haustüre kennenlernen: „Spielerisch den Wald entdecken ist eine ganz wichtige Erfahrung. Dadurch wird unseren Kindern klar, wie wichtig eine intakte Natur ist.“

    Neben den Renovierungsarbeiten bleibt aber auch Zeit für Spiele und natürlich der Brotzeit. „Wer so gut mitarbeitet wie Ihr, hat sich seine Brotzeit mehr als verdient“ sagt Michael Grimm von den Bayerischen Staatsforsten, „ Ihr seid alle eingeladen wieder in Euren Wald zukommen. Bei diesem guten Zuspruch werden wir im nächsten Jahr sicher wieder bei dem Ferienprogramm der Gemeinde Kist mitmachen.“

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1397 Fri, 28 Jul 2017 09:51:51 +0200 Neue „Schulbänke“ aus massivem Holz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1397&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=45eb8074b6ae9def2da793672c59ccdf Bayerische Staatsforsten unterstützen Von-der-Tann-Grundschule

    Regensburg, 28. Juli 2017 - Im Mai noch begleiteten die massiven Holzbänke aus heimischen Weißtannen-Holz die größte deutsche Forsttagung, die heuer seit über 100 Jahren wieder in Regensburg stattfand. Nach dem Einsatz in der Stadt bekommen Sie nun ein zweites Leben im neuen Schulhof der Von der Tann-Grundschule im Ostenviertel. Die gut vier Meter langen massiven Holzquader stammen aus den Wäldern des staatlichen Forstbetriebs Burglengenfeld. Sie sind aus Weißtanne, da diese Baumart nicht harzt und so der Hosenboden sauber bleibt.

    Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, übergab persönlich die Holzbänke an die Schulkinder: „Holz bringt Natürlichkeit und Wärme in die Schule und kann so auch beim Lernen unterstützen.“ Die Zweitnutzung der massiven Holzbänke auf dem Schulhof sei gelebte Nachhaltigkeit, „vor allem weil diese einiges aushalten, auch einen Pausenhof voller Schulkinder“, so der Staatsforstenchef. Schulleiterin Andrea Kasperbauer und Lehrerin Eva Nagel freuten sich über die beiden Bänke, die in den Ferien im Schulhof aufgestellt werden: „Die Bänke werden den Schulalltag sicherlich bereichern und für die Kinder ein zusätzlicher Spiel- und Ruheplatz sein.“

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    Nachrichten
    news-1396 Tue, 25 Jul 2017 08:10:28 +0200 Brückenbau im Wald bei Goldkronach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1396&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=985989c4ccf7aea2dae9987d11265d1f Forstbetrieb Fichtelberg erneuert Brücke im Sickenreuther Tal

    Goldkronach, 25. Juli 2017 – Im Staatswald östlich von Goldkronach baut der Forstbetrieb Fichtelberg zur Zeit eine neue Brücke über den Fluss. Bürgermeister Holger Bär besuchte die Baustelle und überzeugte sich vom Baufortschritt.

    Die alte Brücke über die Kronach am Ende des Sickenreuther Tals bei Goldkronach war nicht mehr standfest und musste im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Nach vielen Jahren war das Tragwerk aus Holz morsch und die Grundmauern instabil geworden. Also war ein Neubau notwendig.

    Nach Rücksprache mit Fachleuten aus Bau und Wasserwirtschaft entschied sich der Forstbetrieb für den Einbau von Beton-Durchlassrohren als wasserbaulich sinnvolle, dauerhafte und kostengünstige Lösung.

    Goldkronachs Bürgermeister Holger Bär überzeugte sich kürzlich bei einem Besuch vor Ort vom Fortschritt der Baumaßnahme.

    „Mehr als 60.000 Euro investieren die Bayerischen Staatsforsten hier in die Erschließung des Waldes.“ umschrieb der zuständige Revierleiter Peter Schöffel das Bauprojekt. „Zugleich statten wir auf Anregung der Feuerwehr von Goldkronach den Durchlass mit einer leistungsfähigen Löschwasserentnahmestelle aus, für Feuerwehreinsätze im Sickenreuther Tal und im Wald hinauf bis auf die Königsheide.“

    Das Flüsschen Kronach, das hier überbrückt wird, hat einen sehr großen Einzugsbereich. Das Gewässer wird von Niederschlägen auf dem westlichen Teil der Königsheide gespeist. Angesichts des großen Wassereinzugsbereiches mussten die Rohre so dimensioniert werden, dass selbst bei einem Jahrhunderthochwasser ein sicherer Abfluss gewährleistet ist. Deshalb waren Rohre nötig, deren Dimensionen jenseits von normal und gewöhnlich liegen. 3,10 m Außendurchmesser, innen immerhin noch 2,60 m. Jedes der 6 Rohrstücke ist eine Einzelanfertigung, gut 12 Tonnen schwer.

    Die besondere Herausforderung beim Bau waren die beengten Platzverhältnisse auf der schmalen Forststraße am Hang. Um die Rohre an Ort und Stelle zu bringen und zu verlegen, war ein Mobilkran mit 100 Tonnen Tragkraft notwendig. Doch die Baufirma Roth aus Wunsiedel meisterte die Bauarbeiten professionell und unfallfrei.

    Voraussichtlich ab Anfang August ist der Forstweg wieder befahrbar.

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    Forstbetrieb Fichtelberg
    news-1395 Tue, 25 Jul 2017 08:01:42 +0200 Schmetterlinge im Bauch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1395&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=47ebd527b8e8677714efebb5946c0f34 Kempten, 25. Juli 2017 - Da sind sie wieder - alljährlich von Mitte Juli bis Mitte August ist Schmetterlingssaison im Kürnacher Wald der Bayerischen Staatsforsten.  

    Regelmäßig blühen dort ganze Säume aus Wasserdost, Hirschholunder, Wildem Majoran und verschiedenen Distelarten. Mit den Blüten kommen die Schmetterlinge. Sie setzen noch das i – Tüfelchen auf die Blütenpracht: Kaisermantel, Admiral, Pfauenauge, C-Falter, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter und wie sie alle heißen mögen. „Als Förster freuen wir uns auf diese schöne, bunte Jahreszeit entlang der sonnigen Waldwege. Heuer, finde ich, sind es besonders viele“, stellt der Forstbetriebsleiter von Sonthofen, Jann Oetting, zufrieden fest.  

    „Hier in meinem Revier zwischen Unterkürnach und Gschnaidt findet sich noch alles, was ein Schmetterlingsherz begehrt: Sonne, Wildblüten und Kräuter wie Brennesseln, Himbeeren und Brombeeren. Sie wachsen unbeeinflusst von Spritzmitteln und dienen vielen Schmetterlingsarten zur Eiablage und den Raupen als Nahrung“, freut sich Revierleiter Johann Mayr, der für den nördlichen Teil der Kürnach zuständig ist. Salweiden, Birken und Vogelbeeren dienen nicht nur als wichtige Bienenweide im Frühjahr, sondern bereichern als Nahrungsgrundlage für viele andere Insektenarten die Vielfalt in der Natur. Mayr weiter: „Wir lassen diese Bäume ganz bewusst stehen, die Schmetterlinge danken es uns! Mit etwas Glück entdeckt man auch seltene Arten wie Schwalbenschwanz und Trauermantel.“  

    Forstbetriebsleiter Oetting empfiehlt: „Also auf, beim nächsten Sonnenstrahl die Bergschuhe an oder das Fahrrad aus der Garage – Wer Schmetterlinge nicht nur im Bauch haben, sondern auch sehen will, muss jetzt raus. Denn in einem Monat ist alles vorbei“. Denn dann nimmt der Kreislauf in der Natur seinen Lauf, die Eiablage ist abgeschlossen und die meisten Schmetterlinge sterben.

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    Forstbetrieb Sonthofen Naturschutz
    news-1394 Mon, 24 Jul 2017 07:59:53 +0200 Alte Wandersteige wiederbelebt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1394&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8a66d1edad003ac94d29b35ad2271311 Bergwaldprojekt und Forstbetrieb Fichtelberg verbessern Wanderwege bei Warmensteinach

    Warmensteinach, 24. Juli 2017 – Eine Gruppe von Geflüchteten sanierte rund um Warmensteinach mehrere Wandersteige. Organisiert und betreut wurde der ehrenamtliche Einsatz vom Bergwaldprojekt e.V. und den Bayerischen Staatsforsten.

    20 junge Erwachsene – eine Gruppe von Geflüchteten, die an der Würzburger „Franz-Oberthür-Berufsschule unterrichtet werden – legten unter Regie des Forstbetrieb Fichtelberg bei einer Bergwaldprojekt-Woche rund um Warmensteinach alte Steige frei. Unter anderem sanierten sie den „Gelben Ringweg“, der sich von der Waldbaude zur Burgruine Wurzstein entlang des Steinachtales schlängelt. Im Rahmen ihres Berufsgrundschuljahres erlebten die jungen Afghanen, Syrer und Afrikaner zusammen mit ihren Lehrern und Sozialpädagogen so ein Teamtraining der besonderen Art.

    Das Bergwaldprojekt e.V. mit Sitz in Würzburg ist ein gemeinnütziger Verein, der bei seinen jährlich ca. 100 Projektwochen an 51 Standorten in ganz Deutschland mehr als 2.000 ehrenamtliche Helfer für Naturschutz- und Tourismus-Maßnahmen im den Wald bringt. Dort erleben die Teilnehmer die dynamischen Abläufe im Wald und vielfältige Aspekte der Ökosysteme. Seit vielen Jahren unterstützt das Bergwaldprojekt den Forstbetrieb Fichtelberg bei Arbeiten rund um Naturschutz und Tourismus.

    „Eine unglaubliche Leistung“ schwärmte Markus Würstl, Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten und hier Ansprechpartner des Bergwaldprojekts. „Die Teilnehmer waren mit vollem Eifer bei der Sache und legten mehrere hundert Meter neue Steige in schwierigem Gelände an.“

    Mit dabei: Ben und Jess vom Fernsehsender Kika. In der Gruppe der acht- bis fünfzehnjährigen sind die beiden wohlbekannt. Werktags erleben sie kurz nach 20 Uhr spannende Abenteuer. Bei einem Drehtermin in Warmensteinach arbeiteten sie mit den Teilnehmern der Bergwaldprojekt-Woche an den Wandersteigen.

    Auch der Warmensteinacher Bürgermeister Axel Herrmann war vom Einsatz der Gruppe begeistert und lud bei dem heißem Wetter der letzten Tage alle spontan ins Waldschwimmbad ein.

    Sendetermine für die Kika-Live-Aktion sind der 15. und 16. August 2017.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1393 Fri, 21 Jul 2017 07:50:00 +0200 „Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1393&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eee380e9465e847b1323eea6fe9afa9e Brunner besichtigt Schutzwald-Sanierung in der Weißwand

    Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (21. Juli 2017) Ramsau, Lkr. Berchtesgadener Land – Als Musterbeispiel erfolgreicher Daseinsvorsorge für die Menschen im Alpenraum hat Forstminister Helmut Brunner die Wiederherstellung der Schutzwälder in der Weißwand bei Berchtesgaden bezeichnet. Vor zehn Jahren hatte der Orkan Kyrill dort 65 Hektar Wald zerstört. 16 000 Kubikmeter Holz mussten beim größten Hubschraubereinsatz aller Zeiten in den bayerischen Alpen ins Tal geflogen werden, die vielbefahrene Bundesstraße 305 blieb zum Schutz der Autofahrer für fünfeinhalb Monate gesperrt. „Wo damals alles kahl war, wächst heute wieder ein stabiler und artenreicher Mischwald heran, der vor Steinschlag, Erdrutsch und Lawinen schützen wird“, sagte der Minister am Freitag bei einer Besichtigung der Sanierungsflächen. Dafür waren laut Brunner erhebliche Anstrengungen erforderlich: 44 000 junge Bäumchen, vornehmlich Fichten, Tannen, Buchen und Bergahorne, haben die Experten von Forstverwaltung und Bayerischen Staatsforsten in die Steilhänge gepflanzt und mit Schneezäunen und Dreibeinböcken gegen Gleitschnee geschützt. Rund 340 000 Euro haben die Maßnahmen gekostet – für den Minister gut angelegtes Geld, weil damit zusätzliche millionenteure Schutzbauwerke vermieden werden konnten.

    Schon vor Kyrill zählte die Weißwand mit ihren rund 200 Hektar Wald-flächen laut Brunner zu den wichtigsten Schutzwald-Sanierungsgebieten im bayerischen Alpenraum. Das 1986 von der Forstverwaltung gestartete Programm setzt überall dort an, wo die Wälder wegen Überalterung oder Auflichtung den Schutz von Siedlungen und Straßen nicht mehr gewährleisten können. Für die dann notwendigen Arbeiten braucht es dem Minister zufolge einen langen Atem, denn: „Im rauen Gebirgsklima benötigt ein Baum oft 30 Jahre, bis er mannshoch gewachsen ist.“ Bayernweit wurden im Rahmen der Schutzwald-Sanierung bislang auf 10 000 Hektar Fläche mehr als 13 Millionen Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt.

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    Nachrichten Forstbetrieb Berchtesgaden
    news-1392 Wed, 19 Jul 2017 08:51:51 +0200 Staatswald soll summen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1392&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=62da580c7cc39615b077825a388dfc4e Bayerische Staatsforsten und Imkerverbände setzen sich gemeinsam für die Bienen ein

    Regensburg, 19. Juli 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten und die drei großen Bayerischen Imkerverbände – Landesverband Bayerischer Imker e.V., Verband Bayerischer Bienenzüchter und Bayerische Imkervereinigung – wollen sich zukünftig gemeinsam für die Bienen in Bayern einsetzen. Dazu sollen in den Wäldern und Flächen im bayerischen Staatswald mehr Lebensräume für Bienen geschaffen sowie der Austausch zwischen Förstern und Imkern gestärkt werden. Dazu beschlossen die Organisationen eine umfangreiche Kooperation.  

    Mehr Bienenvölker im Staatswald

    Alle staatlichen Forstbetriebe in Bayern stellen für Hobbyimker und Imkervereine kostenfrei Flächen für das Aufstellen von Bienenvölkern zur Verfügung. Bis heute haben die Staatsforsten rund 1.200 Imkernutzungsverträge abgeschlossen. Dieses Angebot ist vielen der fast 35.000 bayerischen Imker allerdings nicht bekannt. Die Zahl der Nutzungsverträge soll nach Ansicht von Verbandsvertretern und Staatsforsten zukünftig deutlich ausgebaut und explizit beworben werden. Denn gerade Imker aus den Städten sowie die rund 3.000 jährlich hinzukommenden Neuimker suchen Flächen für ihre Bienenhaltung.  

    Bayerische Staatsforsten machen Wälder bienenfreundlich

    „Wir machen unsere Wälder für Bienen deutlich attraktiver“, versprach der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer. So sollen Offenlandflächen, Waldränder und Flächen entlang von Waldwegen aufgewertet und künftig mit Hilfe von Bienen und anderen Bestäubern in ihrem Blüten- und Strukturreichtum gestärkt werden. Um dies zu erreichen, sind viele Kooperationsprojekte wie gemeinsame Pflanzmaßnahmen denkbar, erklärt der Staatsforstenchef weiter, der sich sehr über die zukünftige Zusammenarbeit freut.  

    Damit der Staatswald ideale Bedingungen für die Bienen bieten kann, ist ein Austausch zwischen Förstern und Imkern wichtig. Verbandsvertreter werden zukünftig verstärkt mit Förstern zusammenarbeiten und diese mit ihrem Fachwissen unterstützen. „In unseren Regionalen Naturschutzkonzepten sollen die Ansprüche der Bienen stärker berücksichtigt werden“, so Neumeyer.  

    Waldumbau als gemeinsames Ziel

    Der Waldumbau hin zu artenreichen, strukturreichen Mischwäldern, den die Bayerischen Staatsforsten aktiv vorantreiben, unterstützen die Imkerverbände. Denn mit der Entwicklung von artenreichen Mischwäldern schaffen wir nicht nur den stabilen Zukunftswald von morgen, sondern gleichzeitig ideale Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber. „In intakten Wäldern fühlt sich die Biene wohl“, so die Spitzenvertreter der Bayerischen Imkerverbände.

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    Staatswald soll summen 04

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    Nachrichten
    news-1391 Mon, 17 Jul 2017 13:05:40 +0200 Mit dem Förster am Schneeberg unterwegs http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1391&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55e9d0a7e5b0462fa8e4c9cea9f98408 Meierhof, 17. Juli 2017 - Eine kleine aber sehr interessierte Schar war zur Exkursion der Bayerischen Staatsforsten gekommen, die im Rahmen der Bayern Tour Natur auf den Schneeberg führte. Revierleiter Stefan Oettle vom Revier Meierhof zeigte den Wanderern Beispiele aus dem Spannungsfeld Forstwirtschaft, Naturschutz und Erholung und erklärte das Vorgehen im Staatsforst. Dabei führte die Tour über die Blockhalden und den Tausendmeterstein zum Schneeberggipfel. Das Interesse der Teilnehmer war außergewöhnlich hoch, so dass die Tour weit länger als geplant dauerte, damit alle Fragen beantwortet werden konnten. „Es macht Spaß, einem interessierten Publikum das Revier zu zeigen“, resümierte der Forstmann Oettle die Wanderung.  

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    Forstbetrieb Selb
    news-1390 Fri, 14 Jul 2017 15:10:47 +0200 Neue Unterstandshütte an historischer Stelle auf Wagegg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1390&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=957ebbe86e12356cce71d77c242cbda4 Die Bayerischen Staatsforsten als Verantwortliche für den Wald und das Gelände bei der Burgruine Wagegg ersetzten die alte, baufällige Hütte durch einen neuen gefälligen Unterstand.  

    Sonthofen, 14. Juli 2017 - Als Baumaterial wurde Holz von Weißtannen aus heimischen Wäldern verwendet, eingeschnitten in einem nahegelegenen Sägewerk und gebaut von einer Zimmerei aus Wildpoldsried im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten. Dies geschah ganz im Sinne kurzer Wege und der Verwendung von Weißtanne. Diese wird in Zukunft wegen des Klimawandels und der Stabilisierung unserer Wälder eine zunehmende Bedeutung erlangen. Die Sitzgruppe zimmerten die Waldarbeiter des Forstbetriebes Sonthofen. Besucher können sich hier entspannen und neue Energie schöpfen an diesem „Ort der Kraft“. Wegen Waldbrandgefahr darf aber kein Feuer gemacht werden. Den schönen Ort erreichen sie auf dem Weg entlang der Allee bei Priors, mit Parkmöglichkeit auf halber Höhe.  

    Ursprünglich stand an diesem idyllischen Platz unter alten Buchen mit ausladenden Kronen das Wagegger Jagdschlösschen. 1761 lies es Fürstabt Honorius Roth von Schreckenstein als Ausgangspunkt für seine Hofjagden erbauen. Der Fürstabt platzierte das Schlösschen unweit seines Schlosses „Fürstenlust“ auf der Anhöhe zwischen Wildpoldsried und Börwang mit herrlichem Blick ins Illertal Richtung Alpen. Die damaligen Jagdgesellschaften genossen die Wasserjagden auf dem Wagegger See zwischen Wildpoldsried, Betzigau und Wuhr, dem damals größten im Allgäu. In einem nahe gelegenen Hochwildgatter jagten sie zudem Hirsche.  

    Noch 1966 stand das Jagdschlösschen im Verzeichnis „Allgäuer Kunstdenkmäler“. Nach dem Willen des Amtes für Denkmalpflege sollte es erhalten bleiben. Da jedoch eine Instandsetzung zu teuer geworden wäre wurde es 1967 abgetragen. Bis kurz vor dem Abbruch war das Schlösschen noch bewohnt. Die letzte Mieterin erstellte ein maßstabgetreues Modell, das neben alten Bildern im Heimathaus ausgestellt ist. Sie besucht noch heute sehr gerne ihre ehemalige Heimat. Näheres über die Geschichte von Wagegg können Sie im Heimathaus in Börwang erfahren.  

    Der Börwang-Haldenwanger Trachtenverein „Wageggler“ feiert bei der nun neuen Unterstandshütte jährlich einen Feldgottesdienst und bringt sich auch bei der Pflege des Geländes ein.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1389 Fri, 14 Jul 2017 09:38:34 +0200 Vorsorge für den Wald in Krisenzeiten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1389&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d744d3f8ecff7942ae321658c37a2cd Bayerische Staatsforsten erweitern Nasslagerkapazität  

    Landsberg am Lech, 14. Juli 2017 - Mit der Einweihung des Nasslagerplatzes Stillern im Forstbetrieb Landsberg durch Forstminister Helmut Brunner haben die Bayerischen Staatsforsten ihre Nasslagerkapazität weiter erhöht. Von der Erweiterung profitiert aber nicht nur der Staatsforst.

    Zwei Jahre haben die Planungen und Bauzeit gedauert, nun ist der neue, südwestlich vom Ammersee gelegene Nasslagerplatz fertig gestellt. 100.000 Kubikmeter Holz können im Katastrophenfall dort ohne Qualitätsverlust für bis zu fünf Jahre eingelagert werden. „Die Bayerischen Staatsforsten haben nach den letzten großen Sturmereignissen die richtigen Schlüsse gezogen und ein Nasslagerkonzept erarbeitet“, sagte Forstminister Helmut Brunner bei der Eröffnung. „Dieses wird nun konsequent umgesetzt.“

    Auf den über ganz Bayern verteilten Nasslagerplätzen kann nach größeren Stürmen und Katastrophen im Wald das anfallende Holz eingelagert und bewässert werden. So kann nicht nur die Qualität des Holzes erhalten werden. „Wir entlasten damit auch die Märkte“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, „und verhindern so einen Preiseinbruch beim Frischholz, wie er früher nach Stürmen üblich war.“ Nach Niklas, dem letzten großen Sturm im Jahr 2015, habe dies bereits sehr gut funktioniert, so Neumeyer. Durch die schnelle Abfuhr des Schadholzes aus dem Wald wird zudem die Ausbreitung des Borkenkäfers erschwert. Auf den Einsatz chemischen Schutzmitteln kann verzichtet werden. Das Wasser verhindert auf natürlichem Wege die Vermehrung von Schadinsekten und Pilzen.

    Der Nasslagerplatz ist zwar von den Bayerischen Staatsforsten geplant und errichtet worden. „Unser Konzept sieht aber vor, dass auch Holz von kommunalem oder privaten Wäldern in Stillern eingelagert werden kann“, sagt der Landsberger Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten, Robert Bocksberger. Im Krisenfall ist die Kooperation über Waldbesitzgrenzen hinweg wichtig für den Erfolg.

    Das neue Nasslager trägt dazu bei, den wertvollen Rohstoff Holz für die regionale Sägeindustrie zu erhalten („Holz der kurzen Wege“). Durch die Einlagerung kann das Holz den regionalen Kunden in hoher Qualität Zug um Zug nach einem Schadereignis zur Verfügung gestellt werden. Somit bleibt die Wertschöpfung aus der Holzverarbeitung und -bearbeitung in der Region.          

    Daten zum Nasslagerkonzept der Bayerischen Staatsforsten:

    • Nasslagerverteilung über ganz Bayern
    • Bisherige Lagerkapazität von 1,4 Mio. Festmeter Rundholz
    • Ziel bis 2020: Steigerung der Kapazität auf 2 Mio. Festmeter Rundholz
    • Zum Vergleich: jährliche Holzernte Bayerische Staatsforsten: ca. 5 Mio. Festmeter
    • Standorte: auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten, angepachteten Flächen, bei Privatwaldbesitzern und bei Kunden  

     

    Daten zum Nasslager „Stillern“:

    • Lagerkapazität 100.000 Festmeter Rundholz
    • Flächengröße: 10.000 m2
    • Max. Wasserförderung und –versickerung: 130 Liter /sec.
    • Ca. 3.000 Laufmeter LKW-fahrbare Straßen
    • Investition: ca. 800.000  Euro
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    Forstbetrieb Landsberg a. Lech Nachrichten
    news-1388 Thu, 13 Jul 2017 09:15:03 +0200 Informationstafeln an Gedenksteinen und Flurdenkmälern im Lorenzer Reichswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1388&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6db7b1f6be955dff2e42d61cae3a2d5e Nürnberg, 13. Juli 2017 - Zusammen mit dem Naherholungsverein Lorenzer Reichswald und mit dem AELF Roth hat der Forstbetrieb Nürnberg dieses Jahr ein weiteres großes Projekt abschließen können. Da das Interesse der Besucher im Lorenzer Reichswald an den Steinkreuzen, Martern, gefassten Quellen und Geotopen groß ist, haben sich alle oben angeführten Partner entschieden, im Lorenzer Reichswald an 36 markanten Stellen Informationsschilder anzubringen, um den Waldbesuchern Informationen aus der Geschichte weiterzugeben.

    Der Inhalt ist durch den Forstbetrieb und durch das AELF Roth erstellt worden. Die Schilder wurden von Mitarbeitern des Forstbetriebs aufgestellt. Über einen QR-Code auf den Schildern können weitere Informationen und eine Karte mittels Smartphone von der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten abgerufen werden. Der Naherholungsverein Lorenzer Reichswald unterstützt das Projekt finanziell.

    Zur Übersicht der Denkmäler im Nürnberger Reichswald

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    Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
    news-1387 Mon, 10 Jul 2017 14:58:16 +0200 Moorrenaturierung Breitenmoos – gemeinsam stark für Klimaschutz und seltene Arten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1387&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7db73190a40cdb681573188cdcfc4403 Pressemitteilung Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e.V.

    Sonthofen, 10. Juli 2017 - Ein halbes Jahr nach den Renaturierungsmaßnahmen im Breitenmoos ziehen die Beteiligten die Bilanz – die Dämme funktionieren, das Moor lebt auf.

    Am Dienstagnachmittag besichtigten der Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e.V., die Bayerischen Staatsforsten, die Allgäuer Moorallianz , der Zweckverband Erholungsgebiete und die Gemeinden Buchenberg und Weitnau ihr gemeinsames Moorrenaturierungsprojekt im Breitenmoos.

    Vergangenen Herbst waren dort in enger Kooperation der beteiligten Partner zwei große Gräben aufgestaut worden. Das Naturschutzgebiet Breitenmoos liegt im FFH-Gebiet „Moore im Wirlinger Wald“. Für den Bau der Isnybahn, auf deren Damm heute der Geh- und Radweg des Zweckverbandes Erholungsgebiete zwischen Kempten und Weitnau verläuft, wurde Ende vorletzten Jahrhunderts randlich des Moores ein tiefer Graben angelegt. Dieser Graben entwässert das Moor und tiefe Erosionsrinnen haben sich gebildet und bereits wenige Meter weit hat sich der Torf am Moorrand zersetzt. Bei der Torfzersetzung werden große Mengen von klimaschädlichem Kohlendioxid frei.

    „Moorschutz ist ungeheuer wichtig für den Klimaschutz und den Artenschutz,“ betonte Landrat Klotz (Vorsitzender des Zweckverbandes Erholungsgebiete, Stellvertretender Vorsitzender der Allgäuer Moorallianz). Von der Wiedervernässung des Moorrandes profitieren seltene Arten wie die Kreuzotter, der Rundblättrige Sonnentau - eine fleischfressende Pflanze – und Eiszeitrelikte – das sind Arten, die während der letzten Eiszeit weit verbreitet waren und sich heutzutage auf wenige, kühle Standorte wie Moore zurückgezogen haben. Der Graben entlang des Weges wurde vom Landschaftspflegeverband mit Hilfe von 43 Dämmen aus insgesamt 2000 Tonnen lehmigem Kies und 200 Kubikmeter Torf angestaut. Finanziert wurde das Projekt durch das Klimaprogramm des Freistaates Bayern.

    Ein weiterer Graben, der sich auf dem Grund der Bayerischen Staatsforsten bis zu zwei Meter tief in den Moorkörper hineingefressen hat, wurde mit Projektmitteln der Allgäuer Moorallianz mit 9 armierten Torfdämmen angestaut.

    Die entstandenen Tümpel beherbergen schon nach kurzer Zeit eine Vielzahl an Libellen und Amphibien. „Dieses Projekt zeigt, wie in guter Zusammenarbeit funktionierende Lösungen erzielt werden können. Und davon profitieren alle: das Moor mit seinen Bewohnern, unser Klima und die Menschen vor Ort, für die die Vielfalt des Wirlinger Waldes am Geh- und Radweg erlebbar gemacht wird“, so Jann Oetting, Leiter des Forstbetriebes Sonthofen.

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-1386 Mon, 10 Jul 2017 14:53:50 +0200 Ein echtes Ärgernis für alle – kleine, schwarze und rote Tüten … http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1386&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=681078d777467b077e2b39ee5d9e29f0 Buchenberg, Juli 2017 – Ein Thema, das im wahrsten Sinne des Wortes keiner aufgreifen will, wird zu einem echten Ärgernis im Wald: Entlang mancher Wege findet man bald mehr in Plastikbeuteln konservierten Hundekot, als weggeworfene, zersetzbare Taschentücher …  

    Wie an vielen Erholungseinrichtungen, befindet sich seit ein paar Jahren auch am Wanderparkplatz „Wirlinger Wald“ bei Bechen ein Spender mit Plastikbeuteln zur Beseitigung der Hinterlassenschaft von Vierbeinern. Dieses Angebot an den aufmerksamen Tierfreund ist eigentlich ein sehr guter Ansatz, um diverse Unannehmlichkeiten bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden z.B. bei Weidetieren vermeiden zu helfen.  

    „Eine gute Idee mit leider immer öfter schlechter, manchmal sogar böswilligen Umsetzung“ schüttelt der für den Wirlinger Wald zuständige Förster Markus König von den Bayerischen Staatsforsten verständnislos den Kopf. Das Verhalten einiger Hundehalter ist schlichtweg rücksichtslos: Sie entsorgen den gefüllten Beutel nicht in dem dafür vorgesehenen Container, sondern werfen ihn achtlos in den Wald. Manchmal geschieht dies auch noch mit so gekonntem Schwung, so dass sich die Wurfgeschosse auf Augenhöhe in Ästen oder Zweigen verfangen. „Jeder kann sich unschwer vorstellen, wie es ein Waldarbeiter „dufte findet“, wenn er mit der Motorsäge oder dem Freischneider – beides Geräte mit hoher Drehzahl – an so einen Beutel gerät“, ergänzt Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Was komisch klingt, ist aber für die weitaus größte Zahl der Waldbesucher oder der im Wald Arbeitenden ein echtes Ärgernis!“, so Oetting weiter.

    Förster König weiß zu berichten, dass gerne auch Hochsitze oder Baumstümpfe kunstvoll drapiert werden, ebenso Grenzsteine oder Markierungspfosten. Bei allem Verständnis für moderne, amorphe Kunstwerke, hält sich die Begeisterung der Förster sehr in Grenzen.  

    Markus König appelliert an die Waldbesucher mit Hunden: „Liebe Hundehalter, wenn Sie sich schon die Mühe machen und den Beutel zweckbestimmt verwenden, dann bitte, nehmen sie ihn mit zu dem dafür vorgesehenen Behältnis. Das ist keine große Mühe und Sie machen den Wald attraktiver und auch ein wenig appetitlicher für die Leute, die dort arbeiten. Und die anderen Waldbesucher werden es Ihnen danken!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1385 Mon, 10 Jul 2017 14:15:26 +0200 Forst- und Domänenamt - was hat es damit auf sich? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1385&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=60f7bb211aae9d4e4e76d22441d4bce1 Coburg, 10. Juli 2017 - Bei den Bayerischen Staatsforsten gibt es einen Forstbetrieb, der in der offiziellen Anrede in Klammern „Forst- und Domänenamt“ vermerkt hat. Was hat es nun auf sich mit dieser einmaligen Ergänzung?

    1921 gingen mit dem Verzicht auf den Status eines Freistaates viele Vermögenswerte des Coburger Staates auf den Freistaat Bayern über. In §7 des Staatsvertrages von 1921 ist vermerkt, dass die Wälder und Ländereien sowie zahlreiche Immobilien (Häuser, Farmen, Türme) durch eine oder mehrere Forstbehörden zu verwalten sind. Viele andere Liegenschaften, wie die Veste, die Ehrenburg oder das Landestheater gingen an Behörden wie das StM für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat (Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlößer, Gärten und Seen) oder das StM für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst. Aus der Vermögensmasse des Forstes wurden zwischenzeitlich Liegenschaften veräußert, die sich nunmehr im Besitz von Kommunen befinden.

    Die ehemaligen Domänen Oeslau und Sonnefeld sind vorbildlich saniert und zeugen von der ehemals stolzen und prachtvollen Zeit. Die ehemalige Domäne Neershof (Gebäude) wurde 1955 an privat veräußert, die landwirtschaftlichen Flächen verblieben beim Forst. Die dazugehörige denkmalgeschützte Gärtnerei verblieb ebenfalls im Eigentum des Forst und beherbergte heute die Greifvogelstation des Landesbund für Vogelschutz Artikel. Die Domäne Oettingshausen ist untergegangen, die Felder sind noch im Besitz des Forstes. Nach Recherchen gab es zur damaligen Zeit 12 Domänen – also große landwirtschaftliche Güter- im Coburger Land. Heute gibt es noch drei, nach englischem Vorbild erbaute Musterfarmen im Coburger Land, wovon zwei, der Schweighof bei Bad Rodach und die Ernstfarm bei Weidach sich im Besitz der Bayerischen Staatsforsten befinden.

    Neben diesen landwirtschaftlichen Gütern erbte der Forstbereich auch noch den Prinzregententurm am Muppberg, zahlreiche Gebäude, auch das denkmalgeschützte Gebäude am Glockenberg 7 in Coburg – Sitz des Forstbetriebes Coburg (Forst- und Domänenamt).

    Ein weiteres Erbe aus der Herrschaftszeit wurde aus Kostengründen versucht zu beseitigen: die Ruine Lauterburg. Um Kosten für die Verkehrssicherung zu sparen, wurde diese in den 60iger Jahren gesprengt ! 1985 kaufte die Stadt Rödental Mauerreste inkl. Kellern und sanierte die Katakomben der Burg für Veranstaltungen. Heute ist der Kellerraum ein beliebtes Überwinterungsquartier für Fledermäuse.

    Selbstverständlich ist das Hauptaufgabengebiet des Forstbetriebes der Wald. Neben den ca. 1100 ha landwirtschaftlichen Flächen mit den Gebäuden bewirtschaften die Staatsforsten noch zahlreiche Fischgewässer (wie z. B. den Häslichgrund ) und betreuen naturschutzfachlich relevante und wertvolle Flächen auf aufgelassenen Tongruben und Steinbrüchen sowie sonstigen Freilandflächen. Ca. 7500 ha Wald befinden sich in der Obhut der Bayerischen Staatsforsten. Betreut werden diese durch vier sehr mit der Region verbundene Revierleiter. Diese sind ständiger Ansprechpartner für die örtliche Bevölkerung aber auch Anlaufstation bei Wünschen und Anregungen.

    Der Forstbetrieb Coburg ist bemüht durch ein vorbildliches Wegenetz den Zugang zum Wald für die zahlreichen Nutzer optimal zu gestalten. Ob Spaziergänger, Jogger, Walker oder Mountainbiker, jeder ist herzlich in den Domänenwäldern willkommen- und wer es sich vorstellen kann, sieht ab und zu den Prinzregenten Eduard im Vierspänner durch den Wald fahren!

    Genießen Sie die Waldungen des einmaligen Forst- und Domänenamtes!

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1384 Sat, 08 Jul 2017 10:00:00 +0200 Baumwipfelpfad Steigerwald mit neuen Attraktionen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1384&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5a1c15085f94b546a2c5f3dcb7b0dc8e Streichelwald und Rotwildgehege Nach gut 15 Monaten Betriebszeit und einem riesigen Besucheransturm steht in diesem Sommer die erste Erweiterung des Angebots auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald im fränkischen Ebrach an. Neben einem Streichelwald liegt der Fokus auf Waldvögeln und Bienen. Zudem gibt es nun einen deutschlandweit einmaligen Blick von oben auf ein Rotwildgehege geben.

    Rechtzeitig zum Weinfest am 8. und 9. Juli ist der Baumwipfelpfad Steigerwald bei Ebrach um einige Attraktionen reicher geworden. Unter dem Motto „Natur und Tiere“ werden einige Neuerungen im direkten Umfeld um den Baumwipfelpfad Tiere und deren Lebensraum erlebbar machen. Forstminister Helmut Brunner sagte in seiner Rede, dass der Baumwipfelpfad Steigerwald schon jetzt eine Erfolgsgeschichte sei, und fügte hinzu: „Mit den neuen Angeboten wird der Baumwipfelpfad auch künftig ein echter Besuchermagnet bleiben. Gerade für Kinder und Jugendliche werde der Erlebniswert noch einmal gesteigert.“

    So können Besucher Deutschlands größtes Waldvogelfutterhaus von außen erleben und bekommen über eine Kamera und große Monitore Live-Bilder aus dem Inneren des Nistkastens sehen, zudem informiert ein Lehr-Bienenstand über das häufigste Nutztier Bayerns. Für die kleinen Besucher wird ein sogenannter Streichelwald eingerichtet, wo die Kinder Zwergziegen, Zwergschafe und Kaninchen aus der Nähe bewundern und natürlich auch streicheln können. Einer der Höhepunkte ist sicherlich das Reh- und Rotwildgehege. Der Blick auf Tiere und Gehege vom Baumwipfelpfad aus ist deutschlandweit einmalig.

    „Mit den Neuerungen halten wir unser Versprechen, auch weiterhin in den Baumwipfelpfad und die Region zu investieren“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer über die Erweiterung des Angebots. „Ich bin sicher, dass wir den Baumwipfelpfad als touristischen Anziehungspunkt weit über die Region hinaus etablieren werden und damit auch eine deutliche Wertschöpfung für die Menschen vor Ort erreichen werden.“

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    Nachrichten
    news-1383 Thu, 06 Jul 2017 13:30:49 +0200 10 Jahre Waldkindergarten „Wurzelzwerge“ im Markwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1383&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=38b8548e41243e7a2d6c1630a6902359 Forchheim, 06. Juli 2017 - Der Forstbetrieb Forchheim gratuliert dem Waldkindergarten „Wurzelzwerge“ herzlich zum 10-jährigen Bestehen.

    Herzlichen Glückwunsch für den Erfolg des Konzeptes des ersten Waldkindergartens im Landkreis Erlangen-Höchstadt an die beiden Erzieherinnen Caroline Sell und Cornelia Höfling.

    Respekt für die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen bei jedem Wetter draußen im Wald (nur für extreme Witterungen wie Sturm, Hagel oder Eisregen gibt es zwei beheizbare Bauwagen).

    Respekt für das riesige Engagement bei den vielfältigen Aktivitäten zur Entfaltung der Kompetenzen der anvertrauten kleinen Persönlichkeiten.

    Und Respekt für die vielen kleinen Details, die den Waldkindergarten zieren, gebastelt aus Ästen, Steinen, Gräsern, Blumen, Moos, Tannenzapfen, Bucheckern, Eicheln, Kastanien, Baumrinde, usw. – die von der Kreativität der Wurzelzwerge und ihrer Betreuerinnen zeugen.

    Wir freuen uns, dass ihr unser Försterleben mit ein wenig Farbe bereichert!

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1382 Thu, 06 Jul 2017 13:02:09 +0200 Brunner setzt auf mehrgeschossige Holzhäuser http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1382&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=88ad9ccb6854c12a45062948701ebbca Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    München, 5. Juli 2017 – Forstminister Helmut Brunner will den Bau mehrgeschossiger Holzhäuser voranbringen. „Gerade im innerstädtischen Bereich gibt es hierfür große Potenziale, die wir viel stärker als bisher nutzen sollten“, sagte der Minister bei der Präsentation des neuen Holzbau-Atlas in München. Mit Holz könne man auch dem Dauerproblem Woh-nungsmangel in den ständig wachsenden Städten auf innovative und umweltfreundliche Art begegnen. Bestechende Vorteile biete dabei nicht nur der Komplettbau von Holzhäusern, sondern auch die Aufstockung bestehender Gebäude in moderner Holzbauweise. Mit seinen hervorragenden Material- und Fertigungseigenschaften sei der Baustoff Holz gerade für das Bauen in engen Stadträumen optimal geeignet. Denn das geringe Gewicht und die Möglichkeit zur Vorfertigung der Einzelmodule sorgen laut Brunner für kurze Bauzeiten und verringern die Lärm- und Staubbelästigung. Und auch beim Brandschutz sei Holz anderen Baustoffen gegenüber ebenbürtig.

    Erste Vorbildprojekte für mehrgeschossigen Holzbau gibt es in Bayern bereits: In Bad Aibling beispielsweise sind 570 Kubikmeter Holz in einem achtstöckigen Holz-Hochhaus verbaut. „Immer mehr Architekten und Bau-herren erkennen die Vorzüge von Holz“, so der Minister. Der Anteil an neu-gebauten Wohnhäusern aus Holz habe sich in Bayern in den vergangenen 20 Jahren von neun auf 20 Prozent mehr als verdoppelt. Dennoch zeige das Beispiel Österreichs und der skandinavischen Länder, dass noch weit höhere Anteile möglich sind. Schließlich sei Holz als nachwachsender Rohstoff mit unschlagbarer Ökobilanz in großen Mengen vor der Haustüre verfügbar. Gerade Bayern als Waldland Nummer Eins in Deutschland biete beste Voraussetzungen. „Ein Haus aus heimischem Holz ist bei uns rein rechnerisch in 40 Sekunden wieder nachgewachsen“, so der Minister. Zudem entziehe allein ein Kubikmeter während des Wachstums der Atmosphäre eine Tonne Kohlendioxid. „Wer in Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, so Brunner.

    Der 270 Seiten starke „Atlas Mehrgeschossiger Holzbau“ soll die tech-nischen und gestalterischen Möglichkeiten von mehrgeschossigen Holzge-bäuden bei Planern und Architekten besser bekannt machen. Nähere Infor-mationen zum modernen Bauen mit Holz gibt es unter www.holz.ar.tum.de 

    Einen Einblick in den neuen Holzbau-Atlas gibt es im Internet.

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    Nachrichten
    news-1381 Thu, 06 Jul 2017 09:38:06 +0200 Magazin der Bayerischen Staatsforsten prämiert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1381&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1f9bff3007a1bbc1e7e8daa1545c0b8 Regensburg, Juli 2017 - Das Magazin der Bayerischen Staatsforsten setzt seine Erfolgsgeschichte fort und hat   - zum achten Mal in Folge – Gold beim Best of Content Marketing- Award (BCM-Award) gewonnen:

    http://www.bcp-award.com/index.php/de/chronik/bcm-award-2017/magazine-b2c 

    Der BCM-Award ist der größte Wettbewerb für inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation in Europa. Über 700 Einreichungen gab es allein 2017.

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    Nachrichten
    news-1380 Wed, 05 Jul 2017 17:05:31 +0200 Holztiere für die Landtags-Kita http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1380&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=819ecf4efd6835c7a87278daa6e829a0 Berchtesgadener Land und Östliches Chiemgau – Die Bayerischen Staatsforsten schenken der Kindertagesstätte des Bayerischen Landtags zwei Holztiere zum Spielen. Der Künstler und das Tannenholz, auf dem die Kinder reiten lernen, kommen aus dem Revier Siegsdorf.

    Einen ungewöhnlichen Termin hatte Forstwirt Max Poschner von den Bayerischen Staatsforsten kürzlich in München. Als künstlerisch begabter Holzbildhauer wurde er zur feierlichen Übergabe seiner Kunstwerke in die Kita des Landtags eingeladen. Der Berchtesgadener Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller (6.v.l.) und Reinhard Strobl (4.v.l.), Bereichsleiter Immobilien an der Zentrale, hatten der Kindertagesstätte des Landtags bereits im letzten Herbst zwei Holztiere versprochen. Poschner hatte die Tiere in den Wintermonaten aus heimischem Tannen-Holz geschnitzt.

    Anfang Juni war dann die Übergabe: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (3.v.r.) nahm das Holzpferd und die Wildsau in Empfang – und freute sich ebenso wie Poschner, Müller und Strobl über den herzlichen Empfang durch die Kinder, die sich mit einem kleinen Geschenk und dem Lied „Stark wie ein Baum“ bei den Kollegen bedankten. Vor staunenden Kinderaugen und unter anerkennenden Blicken des Abgeordneten Peter Winter zauberte der BaySF-Profi Poschner in wenigen Minuten mit seiner Elektrosäge aus einem Holzklotz ein Kinderstuhl. Nachdem die lebendig wirkende Wildsau und das Pferd fleißig mit Gras gefüttert wurden, wünschen sich die Kinder baldigen Nachwuchs.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1379 Wed, 05 Jul 2017 11:19:28 +0200 Bayerische Staatsforsten und Deutscher Alpenverein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1379&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=25f5dfbc2a351a29c2ad421be424d146 Gemeinsam für den Bergwald 05.07.2017, Sonthofen - Vom Allgäu bis nach Berchtesgaden: Seit Jahren helfen DAV-Mitglieder den Gebirgsforstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten den Zustand des Bergmischwaldes zu verbessern. Es werden nicht nur viele tausend junge Bäume verschiedener Baumarten gepflanzt, sondern auch Jagdeinrichtungen gebaut und Steige gepflegt. 

    Im Revier Großer Wald bei Sonthofen halfen jetzt fünf Alpenvereinsmitglieder aus ganz Deutschland dem Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten Ludwig Weiß beim Bau von Jagdeinrichtungen und der Pflege von Äsungsflächen. Diese Kräuterwiesen liefern vor allem dem Rotwild eine natürliche Nahrung und entlasten dadurch den Wald. Wichtig ist dabei, dass sie sehr zurückhaltend oder gar nicht für die Jagd genutzt werden. Diese Wiesenflächen kommen natürlich auch anderen Tier- und vor allem Pflanzenarten wie Orchideen zugute. Daneben werden Steige gepflegt, die der Jagd und dem Zugang in steile Schutzwaldlagen dienen.

    „Unsere fleißigen Helfer machen das alles im Ehrenamt!“, lobt Forstbetriebsleiter Jann Oetting das Engagement der Freiwilligen. Und er erklärt weiter: „Die Fichte leidet zunehmend unter Stürmen, fehlenden Regen und dem Borkenkäfer. In unserer Region, dem niederschlagsreichen Allgäu geht es der Fichte zwar relativ gut, aber es ist wie in einem Aktiendepot: Eine gute Mischung bringt mehr Sicherheit und Stabilität. Es ist daher auch im Allgäu und im Gebirge wichtig, dass sich zukünftige Waldgenerationen aus mehr Baumarten zusammensetzen, als dies oft in den heutigen Reinbeständen der Fall ist.“

    Noch besser, als diese Mischung durch Pflanzung zu erzielen, ist die natürliche Verjüngung. Samenbäume gibt es meistens genügend. Neben waldbaulichen Maßnahmen, wie Durchforstungen, durch welche Licht auf Pflanzen und Boden kommt, spielt die Jagd eine wesentliche Rolle. Leider mögen nämlich unsere wiederkäuenden Wildarten, hier Rot-, Reh- und Gamswild neben Kräutern und Gräsern die Laubbäume und die Weißtanne lieber als Nahrung als die Fichte. Wenn die Wildbestände nicht an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind, kommt es daher zu einer Entmischung der Zusammensetzung der Waldverjüngung.

    Berufsjäger Ludwig Weiß zieht folgendes Fazit: „In dieser anstrengenden und aufschlussreichen Woche gewannen die beteiligten Alpenvereinsmitglieder einen neuen Blick auf die leider oft zum Sportgelände reduzierten Lebensräume. Unsere pflanzen- und insektenreichen Alpflächen mit ihren verschiedenen Klimazonen auf engstem Raum gehören neben den Tropen zu den artenreichsten der Erde. Ich finde, die Alpenvereinsmitglieder leisten in dieser Woche zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zu ihrem Schutz!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1378 Wed, 05 Jul 2017 10:54:15 +0200 Karl-Gayer Medaille 2017 für Revierleiter Stefan Bauernfeind und Alwin Rammo http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1378&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e496244ce27f7bdcf7e487193e157e4d Aus den Händen vom Landesvorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger konnten die beiden Revierleiter am 30.06.2017 die hohe Auszeichnung des Bund Naturschutz in Bayern entgegen nehmen. Die feierliche Verleihung fand mit über fünfzig Gäsetn standesgemäß im Wald statt.

    Die Karl Gayer-Medaille wird seit 1977 in unregelmäßigen Abständen an Forstleute oder Waldbesitzer verleihen, die sich vorbildlich für einen naturgemäßen Waldbau eingesetzten. In über dreißig Jahren Berufstätigkeit im gleichen Revier haben die beiden Preisträger große Erfolge bei der Naturverjüngung von Tanne und dem Aufbau von strukturierten Mischbeständen erzielt. Voraussetzung hierfür ist das langjährige hohe jagdliche und waldbauliche Engagement. Ihre Erfahrungen mit gestuften und ungleichaltrigen Fichtenbestände haben auch Eingang in die Fichtenpflegerichtlinie der BaySF gefunden.

    Herr Bauernfeind betreut das Revier Thaining und Herr Rammo das Revier Hagenheim des Forstbetriebes Landsberg. Wir gratulieren den beiden Preisträgern ganz herzlich.

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    Forstbetrieb Landsberg a. Lech
    news-1377 Wed, 05 Jul 2017 10:24:30 +0200 Eiche für den höchsten Berg Frankens http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1377&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=265160f2ffa574f1715a55ef140a1619 (04. Juli 2017) – Weißenstadt Die Bayerischen Staatsforsten liefern das Holz für den Aussichtsturm auf dem Schneeberg. Der Ersatz des in die Jahre gekommenen Aussichtsturms am Backöfelein soll wieder mit Eichenholz erfolgen.

    Für den Leiter des Forstbetriebs Selb, Michael Grosch war im Zuge der Vorbereitungen für den Turmbau schnell klar: „Der Schneeberg ist fast vollständig Staatswald, ebenso ein großer Teil des Fichtelgebirges. Das Holz für den Schneebergturm muss aus der Region und aus dem Staatswald kommen.“  Da aber die Eiche wegen des rauhen Klimas im Fichtelgebirge selten ist und die wenigen alten Eichen im Fichtelgebirge natürlich nicht gefällt werden sollten, lag es nahe, in eine Eichendomäne in Oberfranken auszuweichen. So kam der Forstbetrieb Forchheim ins Spiel, der nicht nur viele Eichen hat, sondern dessen Leiter Stephan Keilholz auch schon mal im Fichtelgebirge als Leiter des ehemaligen Forstamtes Weißenstadt tätig war. Spontan sagte er zu, die benötigten Eichenstämme für die etwa 8 Kubikmeter Bauholz zu liefern.

    Momentan werden die Eichen im Sägewerk geschnitten. Der Turm soll bis Ende August in altem Glanz erstrahlen.

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    Forstbetrieb Selb
    news-1376 Tue, 04 Jul 2017 09:11:35 +0200 Stabwechsel im Weißenstädter Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1376&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=135f21cf56089c8e0ce7e9e2159bb28f (03. Juli 2017) – Weißenstadt Der langjährige Revierleiter des Staatswaldreviers Weißenstadt der Bayerischen Staatsforsten, Karl Eckert, geht zum 01. Juli in den Ruhestand. Er begann seine Karriere bereits 1968 beim ehemaligen Forstamt Bayreuth Süd. Nach vielfältiger Ausbildung und mehreren Stationen im südlichen Oberfranken übernahm er 1985 das Revier Weißenstadt beim gleichnamigen Forstamt Weißenstadt.

    In seiner Dienstzeit nahmen der Waldumbau im Fichtelgebirge und die Anpassung der Rotwildbestände an die natürlichen Lebensgrundlagen Gestalt an. Auch Großereignisse wie die Stürme Vivian und Wiebke sowie die neuartigen Waldschäden galt es zu bewältigen. Damals wurde von der Staatsforstverwaltung das Fichtelgebirgsprogramm eigens geschaffen, ein Sonderprogramm zur Waldverjüngung. All das meisterte der künftige Pensionist mit seiner humorvollen aber zielgerichteten Art. Wichtig war ihm dabei immer auch der Kontakt zu den Menschen, den Waldarbeitern, Selbstwerbern und Mitjägern in seinem Revier. Dass ihm das gut gelungen war, konnte man bei seiner Verabschiedung sehen, bei der viele Gäste gekommen waren.

    Sein Nachfolger Patrick Lehmann ist in der Region kein Unbekannter. Der 34-jährige begann seine Dienstzeit als Referendar beim Forstbetrieb Selb. Anschließend war er für die Waldbesitzervereinigung WBD Hochfranken tätig, bis er als Revierleiter zu den Bayerischen Staatsforsten nach Stadtsteinach wechselte. Seit 1. Juli leitet er nun das Revier Weißenstadt. Sein Dienstsitz ist in Weißenstadt, Kirchenlamitzer Straße 5, Telefon 09253/1806. Sprechstunde Mittwoch 14 – 16 Uhr.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1375 Mon, 03 Jul 2017 11:45:10 +0200 Brennholz jetzt auch gehackt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1375&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4de9623418f80a9240fc7f9074b6c86d (03. Juli 2017) – Kirchenlamitz Der Forstbetrieb Selb bietet ab jetzt auch gehacktes Brennholz an. In Längen von 25 und 33 cm können unsere Kunden im Revier Kirchenlamitz frische Scheite erwerben. Damit erweitern die Bayerischen Staatsforsten ihr Brennholzangebot bis hin zum Endprodukt.

    „Wir bieten Holz garantiert aus heimischen, zertifizierten Wäldern, die nachhaltig bewirtschaftet werden“, beschreibt der Kirchenlamitzer Förster Kilian Stöcker sein neues Angebot. Der Preis für einen frisch gehackten Schüttraummeter Fichte beginnt ab 40 € bei Selbstabholung.

    „Wir versuchen, damit den heimischen, klimaneutralen Brennstoff Holz auch für die Menschen interessant zu machen, die nicht über die Ausrüstung oder die Fähigkeiten verfügen, ihr Brennholz im Wald zu gewinnen. Wir sind gespannt, wie die Region auf unser Angebot reagiert“, so der Forstmann weiter.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1370 Fri, 30 Jun 2017 10:05:00 +0200 Vierwöchiger Freiwilligeneinsatz für Auerwild und Bio-topflächen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1370&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0913aed0432878f13842e41836bd4421 Das Bergwaldprojekt e.V. zu Gast in Fichtelberg

    Würzburg / Fichtelberg, 30. Juni 2017 - Vom 2. bis 8. Juli und vom 16. Juli bis 5. August 2017 sind insgesamt fast 100 Ehrenamtliche zu Gast beim Forstbetrieb Fichtelberg des Unternehmens Bayerische Staatsforsten. In den Wochen führen Erwachsene aus ganz Deutschland, Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund zwischen 16 und 25 Jahren aus den Berufsintegrationsklassen der Franz-Oberthür-Schule (Berufsbildungszentrum) in Würzburg und eine achte Klasse der Wirtschaftsschule Pelzl aus Schweinfurt verschiedene Naturschutzarbeiten durch. An der vierten Einsatzwoche nehmen außerdem Familien mit Kindern im Alter von acht bis 12 Jahren aus ganz Deutschland teil. Ziel der Einsatzwochen ist es, das Ökosystem Wald näher kennenzulernen, gemeinsam mit der nachfolgenden Generation einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation am Projektstandort zu leisten und die Teilnehmenden auch über die Projektwochen hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.  

    Unter der Anleitung der Projektförsterinnen und Projektförster Jonathan Schüppel, Axel Jakob, Sebastian Hiekisch und Anna Helms vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie von Florian Manske vom Forstbetrieb Fichtelberg werden die Freiwilligen einen Jägersteig umlegen und reparieren, nicht mehr benötigte Wildschutzzäune abbauen sowie Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung und Biotoppflege zugunsten der bedrohten Auerhühner durchführen. Die Kinder werden in der vierten Woche unterdessen von im Umwelt- und Naturschutzbereich erfahrenen Pädagoginnen und Erziehern betreut. Zu ihren Tagesbeschäftigungen zählen beispielsweise Schnitzen, Handwerk, Fährten und Spuren, Sinneswahrnehmung, Kochen und Backen am Feuer sowie der Umgang mit verschiedenen Materialien.  

    Neben der praktischen Arbeit ist in allen Wochen auch jeweils ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die vielfältigen Aspekte des Waldes näher zu beleuchten und deren Bedeutung für den Menschen besser verständlich zu machen.  

    In den Projektwochen wird die Bedeutung und Vielfalt der Wälder erlebbar gemacht: „Bei den Einsätzen lernen Jung und Alt die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt. Dabei spielen verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit eine große Rolle, was auch den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen ist“, sagt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. Anna Helms (Bergwaldprojekt e.V.) fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen aktiv für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur.“ Die Freiwilligen hinterlassen positive Spuren im Wald und beteiligen sich damit aktiv am gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die freudvollen Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken sie darin, auch den eigenen Alltag naturverträglicher, ressourcenschonender und somit nachhaltiger zu gestalten.    

    Ziele des Bergwaldprojekt e.V.  

    Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. Die Teilnahme für Erwachsene ist kostenlos. 2017 finden 100 Projektwochen an 51 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt. 14 dieser Wochen werden im Rahmen der „Waldschule für die biologische Vielfalt“ in Kooperation mit Bildungseinrichtungen durchgeführt und fünf Einsatzwochen finden mit Eltern und ihren Kindern in den Altersklassen sechs bis zehn Jahre und acht bis 12 Jahre statt.  

    Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen.  

    Weitere Informationen:  

    Florian Manske
    Servicestellenleiter am Forstbetrieb Fichtelberg, Bayerische Staatsforsten
    Tel.: 09272 9099 0
    Mail: florian.manske@baysf.de 
    www.baysf.de   

    FörsterInnen vor Ort:

    1. Woche: Jonathan Schüppel, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0172 2938948,

    2. Woche: Axel Jakob, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0176 80225638,

    3. Woche: Sebastian Hiekisch, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0176 64100178,

    4. Woche: Anna Helms, Projektleiterin Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0151 15851076  

    Peter Naumann
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bergwaldprojekt e.V.
    Tel.: 0831 512 7635
    Mobil: 0171 207 2265
    E-Mail: presse@bergwaldprojekt.de 
    www.bergwaldprojekt.de

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    Forstbetrieb Fichtelberg
    news-1374 Fri, 30 Jun 2017 09:11:23 +0200 Gemeinsam erfolgreich für Wild und Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1374&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63ef686581fa76295a4ab146c2b2541b Berchtesgadener Land, 30. Juni 2017 - Im Wintergatter „Atzenstadl“ der Bayerischen Staatsforsten bei Bad Reichenhall berichtete der neue Leiter der Hochwildhegegemeinschaft Hans Niederberger der Stimmkreis-Abgeordneten Michaela Kaniber von den bisherigen Erfolgen für Wild und Wald. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. Daniel Müller will Hans Niederberger erreichen, dass mehr alte Hirsche durch die Wälder ziehen ohne dass die Wildschäden zunehmen.

    „Nur gemeinsam können wir erfolgreich dafür sorgen, dass es unserem Wald und unserem heimischen Wild dauerhaft gut geht“ stellt der neugewählte Hochwildhegeringleiter klar. Von allen Jagdrevieren sind die Bayerischen Staatsforsten das größte und bedeutendste Revier im Berchtesgadener Land. „Dem Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden und meinem Stellvertreter, Dr. Daniel Müller, möchte ich daher ausdrücklich für die vorbildliche Zurückhaltung der BaySF beim Hirschabschuss danken“ betont Hans Niederberger. „Natürlich haben sich auch viele Jagdpächter für das Rotwild verdient gemacht“ ergänzt Müller, der sich darüber erfreut zeigte, wie konstruktiv die Abschussplanbesprechung in der Hochwildhegegemeinschaft verlaufen sei.

    Michaela Kaniber lobte die gute Zusammenarbeit im Berchtesgadener Land zwischen Jagdpächtern, Jagdgenossenschaften, Bayerischen Staatsforsten, der Unteren Jagdbehörde und dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten. „Es ist auffällig, dass dort wo vertrauensvoll zusammen gearbeitet wird die Wildschäden z. B. an jungen Tannen geringer sind und auch mehr zum Wohle des Wildes getan werden kann“ freut sich die Landtagsabgeordnete über die Kooperation in ihrem Stimmkreis.

    Gemeinsam dankten Niederberger und Müller dem bisherigen Leiter der Hochwildhegegemeinschaft, Werner Schmölzl, für seine Verdienste um das revierübergreifende Rotwildkonzept und die Organisation vieler gemeinsamer Waldbegänge. Die neue Hegeringleitung und versprach in diesem Sinne weiter zu arbeiten.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1373 Thu, 29 Jun 2017 09:42:26 +0200 Die „Tannenkönige“ planen fürs nächste Jahrzehnt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1373&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9ccf82e6976a832c983c109843f5f3a Bodenmais, 29. Juni 2017 - Wer seinen Wald nachhaltig bewirtschaften will, muss langfristig denken. Wie professionell und weitsichtig das die Bayerischen Staatsforsten heute tun, davon konnte sich Forstminister Helmut Brunner jetzt am Forstbetrieb Bodenmais ein Bild machen. Dort findet nämlich derzeit die sogenannte „Forsteinrichtung“ statt, die für die nächsten zehn Jahre die Bewirtschaftung der 17 200 Hektar Staatswälder festlegt, für die der Forstbetrieb mit seinen neun Revieren zuständig ist.

    Grundlage für die Forsteinrichtung war ein aufwändiges Inventurverfahren im vergangenen Jahr, bei dem zunächst an 4.200 Stichprobenpunkten der Zustand der Wälder erfasst wurde: Baumartenverteilung, Alter, Vorrat, Zuwachs und viele Parameter mehr. Dabei zeigte sich nicht nur, dass im Forstbetrieb Bodenmais rund fünf Millionen Kubikmeter Holz stehen, sondern auch, dass es dort die bayernweit mit die höchsten Vorräte an Tanne pro Hektar gibt. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der Zahl und Masse an Alttannen, sondern erfreulicherweise auch für die Flächen und Anteile der Jungtannen – und das praktisch alles aus Naturverjüngung!

    Auf dieser Datengrundlage fand nun ein zweitägiger Begang der Wälder statt. Teilgenommen haben neben den Förstern des Forstbetriebs und den Forsteinrichtungsspezialisten des Unternehmens auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Forstminister Helmut Brunner.

    An zahlreichen Waldorten diskutierten die Experten das weitere Vorgehen im Bodenmaiser Staatswald. „Unser Ziel ist es, dass die zukünftigen Waldbestände nach Möglichkeit aus mindestens vier Baumarten aufgebaut sind“, betont Walter Faltl, Bereichsleiter Waldbau der Bayerischen Staatsforsten. Wegen des Klimawandels sei es wichtig, auf verschiedene Baumarten zu setzen und so die Folgen, wenn eine Baumart infolge der Klimaerwärmung Probleme bekommt, zu verringern, so Faltl.

    In diesem Baumarten-Mix, auch das war ein Ergebnis des Waldbegangs, wird in Bodenmais die Fichte weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Der Bayerische Wald ist neben dem Alpenraum eines der beiden Wuchsgebiete, in denen der „Brotbaum“ der Forstwirtschaft wohl gut mit der Klimaerwärmung zurechtkommen wird. Und natürlich soll die Tanne künftig noch an Bedeutung gewinnen, wie der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, erfreut feststellte: „Die Bodenmaiser sind die „Tannenkönige“ der Bayerischen Staatsforsten.“

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1372 Thu, 29 Jun 2017 09:27:51 +0200 Wildzerlege- und Grillkurs am Forstbetrieb Forchheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1372&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a3ff42dcc1a6a96093f06b5f636bc964 Wildbret als Weihnachtsbraten ist „in aller Munde“. Darauf, dass Wildfleisch aber auch bestens für den Grill geeignet ist, wollte der Forstbetrieb Forchheim am 17.06.2017 mit einem Wildzerlege- und Grillkurs aufmerksam machen.

    Unter der ebenso sachkundigen wie eloquenten Regie von Schmied, Metzgermeister, Direktvermarkter und Koch Martin Burmann (http://www.hofundladen.de/) wurde deshalb am Forstbetrieb ein Reh zerlegt, filigran filetiert und in verschiedensten Variationen für den Grill vorbereitet.

    Die 25 Teilnehmer des Grillkurses wurden sich dabei ihrer bisherigen Defizite beim Zerwirken schnell bewusst. Selbst gestandene Jäger gestanden unumwunden ein, dass ihre angestammten Filetiertechniken mit dem kunstvoll hergerichteten Grillgut des Profikochs optisch wie sensorisch nicht konkurrieren konnten. Und der Tipp, das Wildfleisch nicht in Marinade zu ertränken, sondern stattdessen Rapsöl zum Verschluss der Fleischpor