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Wiederaufforstung auf Sturmwurfflächen

Waldarbeiter A. Fernsebner und J. Hinterseer der Bayerischen Saalforste pflanzen junge Lärchen im Revier St Martin, Schidergraben

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Bayerische Saalforste pflanzt 12.000 Lärchen auf acht Hektar Sturmwurfflächen im Schidergraben

St. Martin, 16. Oktober 2017 - Das goldene Oktoberwetter nutzen die Waldarbeiter des Forstbetriebs St. Martin, Bayer. Saalforste, um 12.000 kleine Lärchenbäume im Schidergraben, Gemeindegebiet St. Martin b. Lofer, zu pflanzen. Ein Gewittersturm hatte dort im Juli 2016 rund acht Hektar Wald des Saalforstes umgeworfen, die nun wieder aufgeforstet werden.

„Die jungen Lärchenballenpflanzen sind gut geeignet auf den Windwurfflächen und jeder Schaden hat auch einen Nutzen“ sagt Thomas Zanker, der Leiter des Forstbetriebs St. Martin. „Die Lärche ist eine Lichtbaumart, sie kommt also mit den Freiflächen gut zurecht. Wir nutzen die Chance, unseren forstbetrieblichen Baumartenanteil von 11 % bei den Lärchen auch künftig zu halten. Auf den Windwurfflächen haben sich schon weitere Sämlinge (aus dem Samen der Altbäume entstandene Bäumchen) wie Tanne, Fichte, Buche und Bergahorn natürlich eingestellt, so dass zusammen mit den gepflanzten Lärchen ein schöner Mischwald entsteht.“

Jährlich pflanzt der Forstbetrieb gut 20 Hektar Mischwald an. Seit der Jahrtausendwende sind schon rund 300 „Fussballfelder“ Mischwald entstanden. Eine Entwicklung, die der aufmerksame Besucher im Saalforstgebiet mittlerweile sehen kann.