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Werthölzer in Litzendorf unter dem Hammer

Vorbereitung für die Versteigerung

Lärche bleibt das Zugpferd – kein Markt für Kiefer und Fichte

(18. Januar 2017) – Waldsassen Zum diesjährigen Versteigerungstermin am 17. Januar 2017 im

Pfarrsaal von Litzendorf fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Insgesamt 10 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert.

Die Angebotsmenge der Bayerischen Staatsforsten lag mit rd.1.277 Festmetern etwas über der des letzten Jahres. Hinzu kamen weitere 255 Festmeter aus dem Privatwald. Nach einem etwas verhaltenen Beginn kam im Verlauf der Veranstaltung wieder die gewohnte Versteigerungsatmosphäre auf. Die Beteiligung der anwesenden Firmen war sehr zielorientiert und qualitätsbewusst. Nicht alle aufgerufenen Lose fanden einen Abnehmer.

Der Durchschnittspreis über alle Baumarten blieb mit 187 €/fm deutlich hinter dem Rekordergebnis des letzten Jahres zurück und erreichte in etwa wieder das Niveau der Jahre 2013 und 2014.

Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchenüberhälter (4,24 fm) aus dem Forstbetrieb Bad Brückenau mit 845 €/fm. Bei den Baumarten waren insbesondere auch einige Douglasien-Blöcher aus dem FB Heigenbrücken sehr umworben. Kiefer und Fichte tendierten deutlich schwächer und konnten die Erwartungen der Anbieter nicht erfüllen.

Das Versteigerungslokal war insgesamt gut gefüllt. Gegenüber den letzten Jahren machte sich jedoch das Fernbleiben einiger Stammkunden bemerkbar. Aus dem Bieterkreis haben letztlich 14 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2016: 18).

Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis dennoch zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und das engagierte Mitbieten bei der Versteigerung. Das Gesamtergebnis der Nadelwertholzversteigerung kann der Pressemitteilung rechts entnommen werden: