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Große Erlebnisse im Wald für die Kleinen

Probesitzen auf dem gefällten Stamm. Von links stehend Forstwirtschaftsmeister Jonas Hofmann, Kindergartenleiterin Brigitte Frisch-Schwarz mit Manuela Körbl und Christine Sander unterstützt von Forstwirtlehrling Maximilian Klingseisen

Waldwoche des Kindergartens „Regenbogen“ von Bayerischen Staatsforsten unterstützt 

Teublitz, 19. April 2016 – Amsel, Drossel, Fink und Star, alle Vöglein sind schon da. Die Natur erwacht mit der Sonne und blüht im Frühling auf. Genauso aufgeweckt zeigen sich die Frühlingsgefühle der Kinder. Grund genug für Kindergartenleiterin Brigitte Frisch-Schwarz aus den gewohnten Räumlichkeiten für eine Woche in den Wald aufzubrechen. Schließlich gehört es für den evangelischen Kindergarten der Städte Maxhütte-Haidhof und Teublitz seit Jahren als fester Bestandteil zum pädagogischen Konzept, bereits im Kindesalter die Sinne für die Natur zu schärfen. Nur wenn dieses Gefühl und Wissen über das hautnahe Erleben verankert ist, stellt sich ein langfristig wirkendes Umweltbewusstsein ein. Bewusst soll die Natur im Hall der Vogelstimmen aufgesogen werden.

Die Bayerischen Staatsforsten stellen für die Waldwoche ein gesichertes Waldterrain im Ochsenholz mitten im Samsbacher Forst zur Verfügung. Für Regennotfälle steht ein ausrangierter Waldarbeiterschutzwagen bereit. Forstwirtschaftsmeister Jonas Hofmann betreut mit seinen Forstwirtlehrlingen die kleinen Waldbewohner und versucht zwischendurch auch den Keimling für einiges Waldwissen aufgehen zu lassen. Spielerisch werden die Kinder an die Waldwirtschaft herangeführt. Das Erleben ist groß, einen Baum umgesägt fallen zu sehen und dann die Jahrringe zu zählen, um nachzuschauen, wie alt er ist. Schließlich werden daraus Tische und Stühle gefertigt. Schon im Wald konnten die Kinder aufgereiht Probe sitzen. Die Früchte des Baumes, also die Zapfen gezielt in einen Zielkreis zu werfen oder aus den Stammscheiben einen möglichst hohen Holzturm aufzuschichten, brauchte Geschick und Teamgeist.

Das gemeinsame Anliegen ist, bereits so früh wie möglich, das Bewusstsein für Natur, Wald und Umwelt in den Köpfen der späteren Nutzer zu verankern. Nur so ist nachhaltig und langfristig der Erhalt des Lebensraums für den Menschen lebenswert zu sichern. Was bietet sich da besser an, als den schönen Frühlingswald in seiner jahreszeitlichen Facette spielerisch zu durchstöbern. Den Kindern ist es jedenfalls anzusehen, dass sie sich an der frischen Luft bei Wind und Wetter pudelwohl fühlen. „Im Wald ist’s schön!“, so der allgemeine Tenor. „Danke den Bayerischen Staatsforsten, dass sie uns eine solche erlebnisreiche Woche ermöglichen“, übermittelte Kindergartenleiterin Frisch-Schwarz an Forstbetriebsleiter Thomas Verron.