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Die Bayerischen Staatsforsten bedanken sich bei ihren Jägern

Von Links: Max Schmid, Dr. Daniel Müller, Michael Krajnc und Dr. Robert Reith

Bad Reichenhall / Berchtesgaden, 14. Juli 2016 - Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) bedankten sich bei ihren Jägern für deren geleisteten Einsatz im vergangenen Jagdjahr. Rund 70 private Jäger folgten der Einladung zum 11. Jägertag auf der Listangerhütte in Bad Reichenhall. Neben dem zur Tradition gewordenen Schießwettbewerb konnten die Jäger auch ihr Können mit der Armbrust unter Beweis stellen.

Dr. Daniel Müller, Betriebsleiter der BaySF in Berchtesgaden bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei den privaten Jägern für ihr Engagement im vergangenen Jagdjahr. Durch die vielseitigen Anstrengungen der Jägerschaft ist der Wildbestand in den Staatswälder auf einem tragbaren Niveau. Die positiven Auswirkungen zeigen sich vor allem an der Tanne und dem Bergahorn. Diese beiden Baumarten weisen gegenüber den zurückliegenden Jahren deutlich geringeren Verbiss auf. Somit werden strukturreiche und klimatolerante Mischwälder gesichert, welche für die Schutzfunktion und den Erholungswert unserer Bergwälder unverzichtbar sind.

Auf Grund der bisherigen Erfolge soll auf den überwiegenden Jagdflächen des Forstbetriebs Berchtesgaden weniger männliches Rotwild erlegt werden, um den Anteil an Hirschen zu erhöhen. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten“, so Dr. Müller, „dass sich das Geschlechterverhältnis beim Rotwild verbessert und mehr ältere Hirsche durch unsere Wälder ziehen.“

Der Berchtesgadener Jägertag mit seinen kulinarischen Freuden hat einen festen Platz im Jahreskalender der Bayerischen Staatsforsten und seiner Jäger. Hier werden Tradition und das weidmännische Miteinander gepflegt. Zum Essen gab es standesgerecht Hirschgulasch von heimischem Wild. Musikalisch umrahmt wurde der Jägertag von der „Saugschlauchmusi“ aus Schönau.

Großer Beliebtheit erfreute sich auch heuer das Ausschießen der handbemalten Schützenscheibe. Schützenkönig wurde Michael Krajnc, aus Schönau, der die Scheibe als ersten Preis mit nach Hause nehmen durfte. Zweitbester Schütze war Max Schmid aus Anger, der am Vortag seine Revierjägerausbildung erfolgreich beenden konnte. Dr. Robert Reith aus Bad Reichenhall erreichte den 3. Platz.