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Der nächste Winter kommt bestimmt

Brennholzaktion beim Forstbetrieb Fichtelberg

Fichtelberg, 9. März 2017 – In den nächsten Tagen beginnt die Brennholz-Saison beim Forstbetrieb Fichtelberg. Die Preise für das Heizmaterial bleiben trotz steigender Nachfrage stabil.

Der strenge Winter hatte seinen Preis. Die Brennholzvorräte sind in diesem Jahr deutlich stärker geschrumpft, als in den Vorjahren. Es gibt ja kaum eine gemütlichere Art, sein Zuhause zu beheizen, als mit einem knisternden Holzfeuer im Kamin oder im Kachelofen. Und preiswert ist es auch. Wer seine Vorräte wieder auffüllen muss, sollte jetzt schnell zugreifen. Denn das Brennmaterial ist bei den Bayerischen Staatsforsten so günstig, wie lange nicht mehr. Ab 12,- € pro Ster verkauft der staatliche Forstbetrieb in Fichtelberg das begehrte Heizmaterial.

„Angesichts der wieder steigenden Öl- und Gaspreise ist jetzt die beste Gelegenheit, sich einen Holzvorrat für den nächsten Winter zuzulegen“ bestätigt Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler. „Sie können bei uns Ihr Brennholz selbst im Wald aus Resthölzern gewinnen, die nach Holzfäll-Arbeiten übrig bleiben. Alternativ durchforsten Sie selbst ein Waldstück und entnehmen Bäume, die unsere Förster für Sie markiert haben. Oder Sie kaufen fertig aufgearbeitetes, 2 m langes Fichten- Kiefern- oder Buchen-Holz an der Forststraße. Und seit Neuestem liefern wir dieses Sortiment unseren Kunden auf Wunsch auch bis nach Hause.“

Von Goldkronach bis Marktredwitz und von Gefrees bis Ahornberg – überall im Staatswald des Forstbetriebs Fichtelberg brummen demnächst wieder die Motorsägen, holen sich Brennholz-Selbstwerber ihr Heizmaterial für den nächsten Winter. Auch im Internet gibt es seit Kurzem eine Anlaufstelle: Auf dem Brennholzportal der Bayerischen Staatsforsten können Sie Kontakt zum Förster Ihrer Wahl aufnehmen, der Ihnen dann Ihr gewünschtes Heizmaterial bereitstellt.

Voraussetzung für den sicheren Umgang mit der Motorsäge im Wald ist der Motorsägenführerschein. Dies gilt grundsätzlich in allen Wäldern in Bayern zum eigenen Schutz der Brennholz-Selbstwerber. In Kürze wird der Forstbetrieb Fichtelberg wieder Motorsägenkurse anbieten.

„Wer jetzt Brennholz bestellt, dem sichern wir bis Jahresmitte stabile Preise zu“, verspricht Winfried Pfahler. „Damit steht einer warmen Stube im nächsten Winter nichts mehr im Weg.“    

Infoblock Brennholz:

Nachhaltig produziertes und zertifiziertes Brennholz aus der Region hat eine außerordentlich günstige Umweltbilanz. Es ist ein preiswerter Energieträger, der vor Ort mit Hilfe von Sonnenenergie gewachsen ist und nicht erst hunderte von Kilometern durchs Land gefahren wurde. Beim Verbrennen des Holzes wird genau die Menge des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt, die vorher beim Wachstum des Baumes mit Hilfe der Sonne gespeichert wurde.

Wichtig ist, dass nur abgetrocknetes Brennholz verheizt wird. Feuchtes Holz kann Ofen und Kamin schaden und durch unvollständige Verbrennung große Mengen an Schadstoffen wie z.B. lungenschädigenden Feinstaub freisetzen. Außerdem heizt es bei weitem nicht so gut. Deshalb sollte Brennholz mindestens einen bis zwei Sommer lang trocknen.

Beim Brennholz handelt es sich meist um Restholz aus Waldpflege und Durchforstung, das nicht anderweitig verwertbar ist. Durch die Nutzung von Holz aus Bayerns Wäldern wird der Umbau der Wälder zu klimaangepassten, stabilen Mischwäldern gefördert. Gleichzeitig bietet das PEFC-Zertifikat der Bayerischen Staatsforsten auch die Gewähr dafür, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als gleichzeitig nachwächst. Damit ist sichergestellt, dass der Wald und alle seine guten Auswirkungen auf Dauer erhalten bleiben.