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Wenn die Straße wegrutscht: Wegereparatur im Klosterforst des Forstbetriebes München

Wegesperrung in München (Foto: BaySF)

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Forstbetrieb MÜNCHEN, 23. November 2023 – Die Forststraßen im Klosterforst sind stark angegriffen. Am Hang gelegen sind sie teilweise schon abgerutscht und müssen deshalb von Spezialmaschinen wiederhergestellt werden. Die Wegeinstandsetzung ist wichtig, damit der Wald weiterhin nachhaltig bewirtschaftet werden kann und für Waldbesucher und Rettungskräfte betret- und befahrbar ist. Dabei kann es im gesamten Dezember zu Wegsperrungen oberhalb des Mühlbachs kommen. Der Forstbetrieb richtet, wo möglich, Umleitungen ein.

"Die zunehmenden Hangrutschungen bedrohen nicht nur die Stabilität unserer Forststraßen, sondern stellen auch eine Gefahr für Waldbesucher wie beispielsweise Fahrradfahrer dar", sagt Revierförster Alexander Mair.

Er ist für den Wald im Klosterforst zuständig, sein Revier ist 1.811 Hektar groß. Die Forststraßen sind bei Waldbesuchern und Fahrradfahrern beliebt. Ihr Zustand erfordert aber Maßnahmen, um die betroffenen Abschnitte der Forststraßen zu sichern und wiederherzustellen.

Erster wichtiger Schritt ist dabei, das Oberflächenwasser über Seitengräben zu leiten, um zu verhindern, dass die Forststraße weiter beschädigt wird. In den kommenden Wochen werden daher die seitlichen Wassergräben vom Revierförster überprüft, sowie die Rohrdurchlässe für den Wasserabfluss an ihren Öffnungen freigelegt.

„Wenn der Hang stabilisiert ist, die Gräben gezogen und Durchlässe gereinigt, kann Material auf die Forststraße gezogen bzw. neu aufgetragen werden. Neu gezogene Gräben und gereinigte Durchlässe lassen die Wege schneller trocknen und können dadurch langfristig genutzt werden“, erklärt der örtlich zuständige Revierförster Alexander Mair.

Nach solchen Wegereparaturen sind die Kieswege jedoch eine zeitlang lockerer und teilweise nicht befahrbar, denn erst nach ein paar Wochen ist das Material wieder wie zuvor verdichtet und damit wieder voll belastbar.

Die Bayerischen Staatsforsten bitten um die Unterstützung und das Verständnis der Waldbesucherinnen und Waldbesucher während der Wegeinstandsetzung. Die Sicherheit der Forststraßen ist nicht nur für eine nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege des Waldes von großer Bedeutung, auch ein Zugang zu den Wäldern für alle Waldbesucher und Rettungskräfte soll gewährleistet werden.

Die Waldgebiete südlich von München mit ihren ehemals königlichen Jagdrevieren stehen als Bannwälder unter Bestandsschutz. Sie sind dominiert von Fichten, werden jedoch in laubholzreiche Mischwälder umgebaut.

Vor allem für die Münchner Bevölkerung ist der Wald mit seinen 435 km Wander- und Radwegen ein wichtiges Naherholungsgebiet. Ein besonderer Erholungsschwerpunkt ist der „Forstenrieder Park“, dessen Bestand an Rot-, Dam- und Schwarzwild u.a. bei zwei Schaufütterungen zu beobachten ist.

Mehr als 2100 ha sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Einzigartige Libellenhabitate finden sich in den Hochmooren und Isarauen. Die vorratsreichen Wälder sind aber auch für die heimische Sägeindustrie von großer Bedeutung.

Sie finden den Forstbetrieb München online unter www.baysf.de/muenchen .  
Weitere Informationen zu den Bayerischen Staatsforsten finden Sie auf unserer Home-page www.baysf.de.