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Sanierungsarbeiten an der Burgruine Kollenberg

Abendstimmung bei der Burgruine Kollenberg: Die Bayerischen Staatsforsten investieren einen sechsstelligen Betrag in die Sicherung der Burgruine (Foto: Burgfreunde)

Rothenbuch, 15. April 2016 - Ab 16. April werden an der Burgruine Kollenberg umfangreiche Arbeiten durchgeführt, die zur Erhaltung und Sicherung des denkmalgeschützten Bauwerks nötig sind. Die Arbeiten werden im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Rothenbuch durchgeführt.

Die bekannte Burgruine zeigt an einigen Mauerstellen lockere Steine oder Mauerpartien, die herunterfallen könnten. Um die kulturhistorisch sehr wertvolle Anlage zu erhalten, werden diese wieder fest mit dem Mauerwerk verbunden. Auch sollen in den letzten Jahren ausgebrochene Fugen wieder geschlossen werden, damit kein Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Die freistehenden Mauerreste werden zusätzlich an den Ecken mit langen Eisenstangen verdübelt, um extra Stabilität zu geben. Diese Arbeiten werden durch eine Fachfirma ausgeführt.

Tatkräftig unterstützt wird sie im Vorfeld und während der Bauarbeiten durch die Mitglieder des Vereins „Burgfreunde Kollenberg e.V.“, die zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten bereits viele Sicherungsarbeiten an der Ruine übernommen haben. „Wir sind dem Verein sehr dankbar, dass er hier so kräftig mitarbeitet“, freut sich der Rothenbucher Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

Die Bauarbeiten beginnen am 16. April mit dem ersten Spatenstich und werden voraussichtlich bis Ende September dieses Jahres andauern. Während der Bauarbeiten muss die Ruine aus Gründen der Sicherheit für Besucher geschlossen bleiben.  

Archäologische und naturschutzfachliche Gutachter begleiten die Sanierung. „Wir wollen die historischen Gemäuer ja denkmalgerecht erhalten. Gleichzeitig dient die Ruine Tieren als Wohnung, z.B. die Gewölbekeller Fledermäusen als Winterquartier. Daher sind uns die beiden Gutachten wichtig, um Schäden oder Beeinträchtigungen der seltenen Arten zu vermeiden“, erklärt der Rothenbucher Forstchef.

Finanziert werden die Arbeiten durch die Bayerischen Staatsforsten. „In unserem Budget ist hierfür ein sechsstelliger Betrag eingeplant“, verrät Oetting.