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Einschlagstopp im Staatswald aufgehoben

Regensburg, 28. November 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten haben heute den seit Ende August geltenden Einschlagstopp im bayerischen Staatswald aufgehoben. Der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten Martin Neumeyer erklärte, dass es die gute Entwicklung auf dem Holzmarkt und die steigende Nachfrage nach Nadelfrischholz rechtfertige, den Einschlagstopp aufzuheben. Neumeyer: „Alle Betriebe der Staatsforsten kehren mit sofortiger Wirkung wieder in den Regelbetrieb zurück, um die Holznachfrage befriedigen zu können.“ Jetzt wird die Produktion entsprechend der Marktnachfrage zugesteuert. Die Marktnachfrage nach frischem Holz ist wieder gut. Die gute Konjunkturlage im Freistaat und speziell die gute Baukonjunktur und die immer weiter steigende Attraktivität von Wohn- und Gewerbebauten aus dem nachhaltigen und klimafreundlichen Baustoff Holz treiben nach Angaben des Vorstandschefs der Staatsforsten diese Entwicklung. „Der Holzbau ist in Bayern voll angekommen, so wie in vielen anderen Ländern und Regionen auch“, so der Vorstandschef.

Die Bayerischen Staatsforsten hatten Ende August unmittelbar nach dem Orkan „Kolle“, der vor allem in Niederbayern schwere Schäden anrichtete, erstmal seit 2007 (Orkan „Kyrill“) wieder einen bayernweiten Einschlagstopp für Nadelholz wie Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche verhängt. Grund war, zu den durch „Kolle“ angefallenen großen Holzmengen vor allem in Ostbayern nicht zusätzlich weiteres Frischholz aus der regulären Produktion anzubieten. Die Maßnahme sollte ein Beitrag sein, die mit dem Orkan „Kolle“ angefallenen Holzmengen auf dem Markt zu verarbeiten und den Holzmarkt nach dem Sturm „Kolle“ zu stabilisieren.

Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 810.000 ha und einem Holzeinschlag von rund 4,69 Mio. Festmetern jährlich der größte Waldbesitzer und Forstbetrieb in Bayern und Deutschland.