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Quell- und Gewässerschutz am Glaserbach

Quell- und Gewässerschutz am Glaserbach

Wasser als Quelle des Lebens ist auch für den Wald von großer Bedeutung. Andererseits kann Wald, insbesondere eine dichte Fichtenbestockung, die bis an das Bachufer reicht, negative Auswirkungen auf den Nährstoffhaushalt des Gewässers haben.

Im Rahmen eines Bayern-Netz-Natur-Projektes wird modellhaft die Revitalisierung der Oberläufe und Quellen unserer Fließgewässer betrieben, um die Durchgängigkeit und Lebensraumeignung für wassergebundene Organismen zu verbessern.

Mit großem technischen und logistischen Aufwand wurden die dichten Fichtenforste, die ehemals bis an den Bachlauf oder an die Quellbereiche heranreichten, durch standortstypische Erlen-Wälder ersetzt. Teilweise sollen der Bachlauf und angrenzende Moorflächen zukünftig gehölzfrei und sonnenexponiert bleiben.

Um eine möglichst schnelle Regeneration der typischen Bodenvegetation zu erreichen,  wurde das anfallende Ast- und Reisigmaterial weitgehend von der Fläche entfernt.

Das Projekt wurde vom Forstbetrieb Fichtelberg in den Jahren 2008 bis 2010 in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz, der Höheren Naturschutzbehörde (Regierung von Oberfranken) und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten umgesetzt. Finanziert wurde die Maßnahme teilweise aus Mitteln der Besonderen Gemeinwohlleistungen.