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Naturwälder – Bayerns wilde Waldnatur

Die Bayerischen Staatsforsten leben den Bayerischen Weg des Schützens und Nutzens auf der gesamten Fläche des Staatswaldes. Und sie sind bereit, diesen Weg stetig weiter zu entwickeln. Dazu gehört insbesondere auch das Ziel, die biologische Vielfalt des Waldes zu erhalten und zu erreichen, so wie es der Bayerische Landtag im Rahmen des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" beschlossen hat.

Zentral dabei ist der Aufbau eines Grünen Netzwerkes aus naturnahen Wäldern mit besonderer Bedeutung für die Biodiversität. Künftig bilden so 10 % der staatlichen Waldfläche Bayerns - also auf rund 790 Quadratkilometern -ein grünes Netzwerk von nutzungsfreien Wäldern, in denen sich die Natur frei entwickeln kann.

Unter dem neuen Begriff Naturwälder werden zukünftig nicht nur die genannten sechs großen Gebiete subsummiert, sondern auch andere bereits früher ausgewiesene Schutzgebiete mit natürlicher Waldentwicklung, wie z.B. Naturwaldreservate und Kernzonen des Biosphärenreservats Rhön. Zu den Naturwäldern zählen zukünftig auch Flächen der Bayerischen Staatsforsten mit selbstauferlegtem Nutzungsverzicht: Darunter werden vor allem die bisherigen sogenannten "Trittsteine natürlicher Waldentwicklung" und die bekannten "Klasse-1-Wälder" verstanden, die über die Regionalen Naturschutzkonzepte festgelegt wurden. Gemeinsam werden diese Flächen Teil der neuen gesetzlichen Schutzkategorie Naturwälder.

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