Bayerische Staatsforsten http://www.baysf.de/ de-de Bayerische Staatsforsten Thu, 15 Nov 2018 12:05:56 +0100 Thu, 15 Nov 2018 12:05:56 +0100 news-1789 Tue, 13 Nov 2018 15:39:00 +0100 „Mensch – Stadt – Land – Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1789&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1e8d33e4f7c2e34df73c70d467e08c2a Auftakt zur Reihe „Charta für Holz 2.0 im Dialog“ am 11. Dezember 2018 in Berlin

Pressemitteilung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

„Wie wollen wir in Zukunft leben?“ Ausgehend von dieser zentralen Frage beschäftigt sich am 11. Dezember 2018 die Auftaktveranstaltung zur Reihe „Charta für Holz 2.0 im Dialog“ in Berlin mit aktuellen Herausforderungen und Trends im Bausektor. Im Spannungsfeld zwischen steigendem Bedarf an Wohnraum, öffentlichen Gebäuden und Industrie- und Gewerbebauten auf der einen Seite, sowie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit auf der anderen lädt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum Dialog ein.

Gemeinsam Lösungen entwickeln

Vertreter aus Kommunen, Multiplikatoren und Planer aus dem Bau- und Klimaschutzbereich sowie Nachhaltigkeits- und CSR-Beauftragte aus öffentlichen Verwaltungen, Industrie, Gewerbe oder Wohnungsbaugesellschaften sind eingeladen, mitzudiskutieren und Lösungsansätze für die dringenden Fragen des zukunftsfähigen Bauens zu entwickeln.

Diskutiert werden die zentralen Fragen u.a. in einer Podiumsdiskussion und drei verschiedenen Workshops: Wie können wir sicherstellen, dass Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität bei zunehmender Bautätigkeit nicht auf der Strecke bleiben? Wie können Trends wie „Urban Mining“ zu mehr Ressourceneffizienz beitragen? Welche Rolle spielt der Baustoff Holz in diesem Zusammenhang? Welche Fragen bewegen die Kommunen, Industrie und Gewerbe beim Bauen mit Holz? Und wie können sie Entwicklungen erkennen und zu Lösungen beitragen?

Die Initiatoren rufen Interessenten aus den relevanten Bereichen dazu auf, sich im Rahmen der Dialogveranstaltung am 11. Dezember 2018 aktiv in den Charta-Prozess einzubringen. Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier.

Hintergrund

Die „Charta für Holz 2.0“ bildet den Rahmen für einen umfangreichen Dialogprozess, in dessen Fokus der Beitrag von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zur Unterstützung internationaler, europäischer und nationaler politischer Strategien und Programme in den Bereichen Klimaschutz, Stärkung der ländlichen Räume sowie Ressourcenschutz steht. Über 100 Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln Handlungsbedarf und bringen Maßnahmen auf den Weg, um den Beitrag nachhaltiger Holzverwendung zur Erreichung der Klimaschutzziele zu stärken. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. ist als Projektträger des BMEL für die Betreuung des Charta-Prozesses eingesetzt.

www.charta-fuer-holz.de 

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news-1788 Sat, 10 Nov 2018 10:36:00 +0100 Motorsägenkunst für einen guten Zweck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1788&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=deb930729d19deb961cda80f922bdae8 Pressemitteilung Berufsschule Neunburg

Roding, 10. November 2018 - Die Berufsschüler der Berufsschule Neunburg vorm Wald lassen ihre Motorsägen in diesen Tagen für einen guten Zweck aufheulen. Die angehenden Forstwirte gestalten Stammscheiben, die zur vorweihnachtlichen Dekoration vor oder im Haus aufgestellt werden können.

Der Forstbetrieb Roding der Bayerische Staatsforsten unterstützt das Vorhaben gerne und überlässt das notwendige Holz kostenlos. Der Erlös wird ohne jeden Abzug der bekannten „Aktion Sternstunden“ des Bayer. Rundfunks zur Verfügung gestellt. An der Berufsschule an der Amberger Straße können die Kunstwerke ab sofort gegen eine Spende von 10,00€ je Stück abgeholt werden.

Nach Auskunft der Schule ist eine „Selbstbedienung‘“ bei der Abholung der vor dem Schulgebäude platzierten Motorsägenschnitzereien jederzeit möglich. Die Spenden sollten dann – sofern kein Schulpersonal angetroffen wird - im Briefkasten am Haupteingang eingeworfen werden. Die Abgabe erfolgt solange Vorrat reicht. Eine Spendenquittung stellt die Schule nicht aus.

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Forstbetrieb Roding Nachrichten
news-1787 Fri, 09 Nov 2018 07:42:42 +0100 Das Grüne Klassenzimmer im Forstbetrieb Burglengenfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1787&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b7d5ac401dd518289625e78a30f37e09 Burglengenfeld, 09. November 2018 - Bürgermeister der Stadt Burglengenfeld Thomas Gesche, Rektor der Sophie-Scholl-Mittelschule in Burglengenfeld Michael Chwatal und Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Thomas Verron eröffneten ein „Grünes Klassenzimmer“ im stadtnahen Waldgebiet Raffa am Rande des bekannten Erholungsschwerpunktes „Kunstwaldgarten“ direkt am Jägerhaus. Im noch herbstfarbenen Wald hatte zur Fertigstellung Klassleiter Roland Moser eine stattliche Anzahl von Schülern der Klasse 6 g mitgebracht, die allesamt letzte Hand anlegten.

Das Grüne Klassenzimmer soll die Waldbesucher und vor allem Kinder aus den nahen Schulen und Vorschulen zu eigenen Gedanken über den Wald und dessen Ansprüche von Seiten der Gesellschaft inspirieren. Es bietet die Möglichkeit, den Unterricht auch mal praxisbezogen in den Wald zu verlagern. Mit dem Slogan “Auch der Wald kann digital“ soll deutlich werden, dass im Wald die Digitalisierung längst Einzug gefunden hat. Jeder Förster der Bayerischen Staatsforsten ist heute mit einem wetterfesten Toughpad oder zumindest Smart-Phone mit integrierten Apps und GPS-angebunden unterwegs. So können sofort Forstkarten geladen und auf diesen beispielsweise Borkenkäferschadbäume ortsgenau sichtbar markiert werden.

Ein überdimensionaler Laptop und zwei überdimensionale Smartphones, alle aus heimischem Holz gefertigt, symbolisieren, dass die digitale Zeit im Wald längst angebrochen ist. Ohne EDV ist moderne Fortwirtschaft kaum mehr möglich. Beim Holzeinschlag mit dem Harvester, bei der Holzaufnahme, bei der Holzabfuhr und beim Holzverkauf unterstützt der „Computer“ Förster und Waldbesitzer. Beim Waldumbau im Zuge des Klimawandels, beim Naturschutz, beim Wasserschutz, beim Arbeitsschutz, bei der Erholung und bei vielem mehr kommen modernste EDV-Programme zum Einsatz. Der Bürger findet manche dieser Informationen im Internet oder auf zahlreichen Smartphone-Apps.

Doch es ist noch viel mehr, was die Besucher und die Kinder bei einem Blick „auf oder durch“ den Laptop oder das Smartphone im Waldgebiet Raffa sehen können. Es gilt sich nur darauf ein- und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Der Blickwinkel hängt vom jeweiligen Auge des Betrachters ab. Nachwachsende Buchenverjüngung, starke Lärchen und Fichten, ältere Eichen und Buchen, Totholz oder eine Feinerschließungsgasse, das alles zeigt der Blick durch die „Displays“. Über die zeitliche Schiene, das heißt den wiederkehrenden Blick in gewissem zeitlichen Abstand, kann die im Wald laufende Wuchsdynamik nachvollzogen werden. So sind live der Waldumbau in den Bayerischen Staatsforsten, der Naturschutz im Zusammenhang mit Totholz und Starkholz, das Wirtschaften und auf der anderen Seite Ruhe und Erholung mitzuerleben. Vergänglichkeit, neues Entstehen und vieles mehr werden sichtbar. Durch eine Veränderung des eigenen Blickwinkels entstehen laufend neue Bilder. Wie im echten Leben, jeder darf es anders sehen und auch interpretieren. Das Hintergrundbild von Laptop und Smartphone ändert sich im permanenten Wechsel.

Die Gestaltungsidee wurde von Verron und im Detail von seinem Stellvertreter Erwin Graf geboren. Als neue Revierleiterin im Erholungsraum Raffa unterstützte Lea Franz ihr erstes Projekt vor Ort. Forstwirtschafts- und Ausbildungsmeister Michael Fischer setzte mit seinen Forstwirtlehrlingen die Idee in die filigranen Holzarbeiten um. Die Bayerischen Staatsforsten wünschen allen Besuchern und Lernenden viel Spaß und Freude im Grünen Klassenzimmer. Zahlreiche Interessierte mögen auf dem Rundweg des Kunstwaldgartens einen Blick in oder durch die Bildschirme werfen. Insbesondere Schüler sollen damit dem Wald näherkommen, ihn verstehen und schätzen lernen. Für eine Nachhaltigkeit des Waldes ist nicht nur dessen eigene Verjüngung, sondern auch das langfristige Interesse und die Verbundenheit der nachwachsenden Menschengeneration an und mit ihm entscheidend.

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-1786 Thu, 08 Nov 2018 08:35:37 +0100 Junge Bäume im grünen Klassenzimmer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1786&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91477a75a7f8cba7c9c01733d624bae0 Auf den Spuren von „Gerda Johanna Werner“ im Schulwald Kirchenlamitz

Selb, 8. November 2018 - Im dichten Frühnebel eines Novembertages tauschten 21 Schüler(-innen) der Grund-und Mittelschule Kirchenlamitz frohgelaunt ihr warmes Klassenzimmer mit dem grünen Klassenzimmer im Schulwald. An der Lamitzquelle sollten 50 Weißtannen und 4 Eichen gepflanzt werden, die dankenswerterweise die staatsforsteigene Baumschule in Bayreuth stiftete.  Einleitend zeigte Revierleiter Kilian Stöcker das Bild des 50 Pfennigstückes, wo Gerda Johanna Werner gebückt eine Eiche in den Händen hält. Gemäß diesem Vorbild von 1949 wurden von den Schülern(-innen) die jungen Bäumchen mit unterschiedlichen Werkzeugen an einer Wegekreuzung eingepflanzt.

Nach der Beantwortung der drei W-Fragen, wo pflanzen, welche Baumarten, wie groß die Abstände zueinander begannen die Schüler ihre Arbeit.

Neben jeder Container-Pflanze steckte ein Holzstab mit den Namen der Schüler, damit jeder seine Pflanze wiederfinden kann und Verantwortung seiner Arbeit übernimmt. Die empfindlichen Eichen  durften die Mädchen pflanzen. Sie wurden in die vier Ecken des 1000m² großen Areals platziert, die Tannen im 3m Abstand gleichmäßig verteilt.

Im anschließenden Rundgang besuchte man die nahe Lamitzquelle, aus der kein Tropfen Wasser mehr kam. Natürlich war das neue Borkenkäfer-App ein wichtiges Thema der jungen Waldbesucher. Die Unterschiede von einem Fichten-oder Tannenweihnachtsbaum zeigte der Förster zum Abschluss des gelungenen Klassenausfluges in den Schulwald.

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Naturschutz Forstbetrieb Selb Nachrichten
news-1785 Wed, 07 Nov 2018 11:59:54 +0100 Radeln wo der Biber nagt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1785&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b09e8764513db1b1356406c4d39c920b Selb, 07. November 2018 - Der Forstbetrieb Selb baut ein neues Radwegestück entlang des Hendelhammer Stausees im NSG Wellertal.

Nach zweiwöchiger Bauzeit wird Radeln inmitten traumhafter Baumkulissen, entlang naturbelassener Strukturen und nahe am Gewässer möglich. Mit etwas Glück kann der Biber im See beobachtet werden.  

Dank staatlicher Förderung in Form besonderer Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung und einem Eigenanteil der Bayerischen Staatsforsten, konnte das etwa 1 km lange Teilstück des Egerradwegs noch vor der Winterpause umgesetzt werden. Dem Radler eröffnen sich durch diesen Radweg wunderbare Sichtbeziehungen in die heimische Natur und auf den naturnahen Stausee im NSG Wellertal.

Neben seltenen Vogelarten wie dem Eisvogel und dem Seeadler hat hier der Biber ein neues Zuhause gefunden. Zahlreiche Fraßspuren im Uferbereich deuten auf seine Aktivitäten hin.

Revierleiter Matthias Fuchs hat in Zusammenarbeit mit der Fa. Eckstein aus Schlottenhof bei Arzberg, die Bauausführung geleitet und durchgeführt. Das Ergebnis spricht für sich. So wurde der bereits vorhandene Grasweg behutsam abgeschoben und eine Sandschicht aufgetragen. Nach der Verdichtung mit einer Walze sollte der Weg jetzt hart genug sein, dem Radler oder dem Spaziergänger einen festen Untergrund zu bieten. Die Bautätigkeit hat der heimischen Tierwelt nicht geschadet. Bei einer Besichtigung vor Ort, hat der Biber den neuen Weg bereits als Transportstrecke für seine Vorratswirtschaft genutzt.

Dem Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler und dem Selber Bürgermeister Ulrich Pötzsch ist es beim Ortstermin mit Betriebsleiter Michael Grosch deshalb auch nicht schwergefallen, das Radwegeteilstück durch den Wald der Bayerischen Staatsforsten zu eröffnen.

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Forstbetrieb Selb Nachrichten
news-1784 Tue, 06 Nov 2018 14:19:11 +0100 Holz als zentrales Element des Freizeit- und Tourismuszentrums „Am Rennsteig“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1784&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cdb7f4b03f8858e239d2280417732291 Rothenkirchen, 06. November 2018 - Forstwirtschaft und Holznutzung sind bis heute zentrale Grundlagen für Wirtschaft und Kultur im Frankenwald. Deshalb soll Holz auch eine zentrale Rolle im Ausstellungsraum des neu gestalteten Freizeit- und Tourismuszentrums „Am Rennsteig“ in Steinbach am Wald spielen. Als Symbole für die wichtigsten Baumarten der Rennsteigregion werden jetzt dicke Stammabschnitte aus dem Staatswald von Mitarbeitern des Forstbetriebes Rothenkirchen dort aufgestellt.

Kettensägenlärm ist eigentlich nichts Ungewöhnliches bei den aktuellen Arbeiten an der umfangreichen Sanierung des Freizeit- und Tourismuszentrums. Diesmal kommt er allerdings aus dem Obergeschoss des weitläufigen Gebäudes. Die Forstwirte Klaus Schmidt und Markus Hampel legen letzte Hand an sechs mächtige Baumstämme: Jeweils ein Exemplar von Fichte, Tanne, Buche, Bergahorn, Kiefer und Douglasie hat der Forstbetrieb bereitgestellt.

Klaus Schmidt, gelernter Schreiner und Experte für Holzbearbeitung, hat die „Erdstämme“ bereits im Wald zugerichtet und ausgehöhlt. „Dabei geht es zum einen um die Gewichtsreduzierung für den Transport in´s Obergeschoss und zum anderen natürlich um die Funktion“, so Schmidt. Sie werden nämlich als „Vitrinenstämme“ dienen, mit denen wichtige Frankenwaldthemen rund um Handwerk, Kunst, Natur und Tourismus attraktiv dargestellt werden sollen.

Bürgermeister Thomas Löffler bedankte sich für diesen ersten Beitrag der Bayerischen Staatsforsten zum Ausstellungskonzept des Zentrums bei den beiden Forstwirten, Revierleiter Sebastian Kauppert und Forstbetriebsleiter Peter Hagemann. Er setze auch bei der Gestaltung der Außenanlagen auf einen Beitrag der Förster, so Löffler. Hier solle als einer der Themenschwerpunkte die Zukunft von Wald und Holz am Rennsteig vorgestellt werden, wozu gerade ein gemeinsames Konzept mit der Bayerischen Forstverwaltung und den Staatsforsten ausgearbeitet werde.

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Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
news-1783 Fri, 02 Nov 2018 13:02:14 +0100 Totholz: Mehr als nur totes Holz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1783&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6cb1f747e4a8da9ca93281f8fefcee12 Betzigau, 02.11.2018 – Kurz vor dem Winter wollen viele Menschen ihren Brennholzvorrat aufstocken und vom Förster einzelne umgefallene oder abgestorbene Bäume kaufen. Das ist gut, weil der nachwachsende Rohstoff Holz in diesem Fall Erdöl oder Gas als Wärmequelle ersetzt. Aber totes und zerfallendes Holz ist auch eine wichtige Lebensgrundlage für unzählige Tiere, Pflanzen und Pilze. Im Zuge der naturnahen und nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Wälder setzen die Bayerischen Staatsforsten deshalb auf ein konsequentes Totholzmanagement. 

„Abgestorbenes und vermoderndes Holz spielt beim Waldnaturschutz eine zentrale Rolle“, erläutert Sebastian Neubauer, Revierleiter im Forstrevier Kempter Wald. Über 20% der im Wald lebenden Vögel und Säugetiere sowie eine Vielzahl an Pilzen und Flechten sind auf Totholz angewiesen. In Mitteleuropa leben rund 1300 Käfer- und 1500 Großpilzarten am und im Totholz, auch zahlreiche sehr seltene Arten. Die Insekten und Pilze, Vögel und Säugetiere sind direkt oder indirekt von den Nischen abhängig, die abgestorbene Bäume bieten. Bei den Vögeln sind besonders die Spechte, einige Meisenarten und die Baumläufer auf Totholz als Nahrungsbiotop und Brutraum angewiesen. Alte Baumhöhlen, sowie lose Rindenteile an toten Bäumen bieten auch unterschiedlichste Versteckmöglichkeiten für Fledermäuse und Säugetiere, wie zum Beispiel dem Siebenschläfer.

„Um der Bedeutung von Totholz in den Wäldern gerecht zu werden, setzen wir bei den Bayerischen Staatsforsten auf ein gezieltes Anreichern der Waldbestände mit stehendem und liegendem Totholz. Unser Ziel ist es, in allen alten und naturnahen Wäldern ab einem Alter von 140 Jahren 40 Kubikmeter Totholz pro Hektar anzureichern. In den jüngeren Wäldern mit einer natürlichen Baumartenzusammensetzung werden ab einem Alter von 100 Jahren immerhin 20 Kubikmeter pro Hektar Totholz angestrebt. Im Forstbetrieb Sonthofen haben wir im Durchschnitt über alle Flächen bereits 25,6 Kubikmeter pro Hektar. Das ist verglichen mit dem bayerischen Durchschnitt von rund 14 Kubikmeter pro Hektar viel“, erläutert Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Gleichzeitig versuchen Oettings Mitarbeiter, wo immer möglich auch Brennholz zum Selbermachen zu verkaufen. „Denn heimisches Brennholz zum Heizen ist eine sehr ökologische Energiequelle: Es wächst nach, kommt aus der Nähe und wer einmal Brennholz gemacht hat, geht verantwortlich mit Energie um – er weiß ja, wie anstrengend die Bereitstellung ist“, freut sich Jann Oetting.

„In der Praxis gehen wir in Sachen Totholzmanagement zwei Wege“, erklärt Revierleiter Neubauer. „Zum einen versorgen wir die Bevölkerung mit Brennholz gezielt dort, wo es leicht zu holen oder schon genug Totholz da ist. Zum anderen nutzen wir natürliche Gegebenheiten, um die Wälder mit starkem Totholz von Buche, Tanne, Birke, Bergahorn oder Esche anzureichern: Wir belassen konsequent alte, abgestorbene und kranke Bäume, sowie einzelne, die vom Wind gebrochen oder umgeworfen wurden, bis zum natürlichen Zerfall im Wald. Außerdem belassen wir bei jeder Holzernte Teile der gefällten Bäume, wie beispielsweise starke Kronenäste oder abgebrochene Stammteile im Wald.“ Auf diese Weise schaffen und erhalten die Förster im Staatswald ein flächendeckendes Netz aus Trittsteinen für seltene, auf Totholz spezialisierte Arten. Mit großem Erfolg für die Artenvielfalt im Wald: „Untersuchungen belegen: Egal mit welcher Landschaftsform wir in Deutschland vergleichen – ob Meer und Watt, Flüsse, Landwirtschaft oder städtische Bereiche. Der Wald ist die einzige Landschaftsform, wo seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die Artenzahl nicht abgenommen, sondern gleichgeblieben und bei uns im Staatswald sogar zugenommen hat. Nützen und Schützen auf der gleichen Fläche – das ist moderne Nachhaltigkeit im Wald“, freuen sich Förster Neubauer und Forstbetriebsleiter Oetting.

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news-1782 Fri, 02 Nov 2018 09:12:44 +0100 Walderlebnistage in Hilpoltstein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1782&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d11362a32aa1907b80f1e5894b02ce9 Das Forstrevier Georgensgmünd, AELF Roth, läßt Grundschüler den Wald erkunden.

Allersberg, 2. November 2018 - Die Walderlebnistage für die dritten Klassen der drei Grundschulen Hilpoltstein, Meckenhausen und Georgensgmünd im Bereich des Forstrevieres Georgensgmünd, AELF Roth, fanden dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt. An den zwei Terminen, zum 09. und 19. Oktober 2018, kamen jeweils fünf bis sechs Schulklassen mit insgesamt 220 bis 240 Kindern in den Wald des Forstbetriebes Allersberg der Bayerischen Staatsforsten bei Altenhofen/Hilpoltstein.

Angefangen haben die Waldjugendspiele am früherem Forstamt für ein bis zwei Schulen pro Jahr, bei denen das gesamt Forstamtspersonal zum Einsatz kam. Im Jahr 2000 wurde die Veranstaltung neu konzipiert: Vom AELF-Revierleiter Herbert Meyer werden im Wald auf einem Rundweg von drei Kilometer Länge zehn Stationen aufgebaut, die am Veranstaltungstag von je zwei Eltern betreut werden. An diesen Stationen werden Aufgaben, wie Pfundiges Sägespiel, Baumstammweitwurf, Kimspiel, Baumartenkenntnis und vieles mehr, von den Kindern gelöst, damit Punkte gesammelt und in einem Laufzettel erfasst.

Von Anfang an dabei war der Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck mit einem Auszubildenden im Beruf Forstwirt des Forstbetriebes Allersberg der Bayerischen Staatsforsten. An der „Willkommensstation“ zeigt und erklärt der erfahrene Forstwirtschaftsmeister gebräuchliche Waldarbeiterwerkzeuge und führt sie praktisch vor. Hier ist von den Kinder viel Aufmerksamkeit gefordert, da sie an einer der Stationen dieses frisch erworbene Wissen unter Beweis stellen müssen, um Punkte sammeln können.

Anschließend werden Gruppen aus vier bis sechs Schülern gebildet, die selbstständig die einzelnen Stationen anlaufen, um dort die Aufgaben zu lösen.

Zum Schluss erfolgt aber keine Reihung der Gruppen nach Punktzahl wie bei den regulären Waldjugendspielen. Jeder Schüler erhält eine Urkunde mit der erreichten Gruppenpunktzahl und ist somit erfolgreicher Teilnehmer des Walderlebnistagparcours.

Am Ende des Rundweges wird wieder die „Willkommensstation“ erreicht. Dort hat der Azubi der Bayerischen Staatsforsten mehrere Feuerstellen vorbereitet, an denen die Kinder Stockbrotteig, zubereitet von den Eltern, an Haselnussstecken rösten. Der BAYSF-Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck fertigt derweilen mit der Motorsäge Skulpturen aus Lärchenholz an. Es entstehen Pilze, Igel, Eichhörnchen, Wildschweine und was sonst Herrn Schneck noch alles in den Sinn kommt. Zum Abschluss darf sich jede Klasse eines der Objekte aussuchen und an die Schule mitnehmen zur Erinnerung an diesen erlebnisreichen Tag.

Die dieses Jahr erstmals vom Forstbetrieb Allersberg bereitgestellten Waldbüchlein wurden an die teilnehmenden Schüler verteilt. Die orangeroten BAYSF-Käppis werden an die ersten Schulklassen für Ausflüge und Wandertage ausgegeben.

Walderlebnistage in dieser Form werden von den Schülern, Lehrern und Eltern begeistert aufgenommen und auch von der Presse ausführlich gewürdigt.

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news-1781 Wed, 31 Oct 2018 17:31:53 +0100 Ein Arbeitsplatz in den Wipfeln der Bäume http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1781&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=51db8b98d637dcbe0f31930229ecb7c1 Schwindelfreie Forstwirte ernten Fichtenzapfen im Staatswald (31.10.2018) In schwindelerregender Höhe sammeln Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten derzeit Fichtenzapfen. Dazu klettern sie in der Nähe von Fichtelberg bis in die Baumspitzen, wo die begehrten Zapfen in rauen Mengen zu finden sind. Nach der starken Fichtenblüte im Frühjahr, lohnt sich die Ernte dieses Jahr besonders. Aus den gewonnenen Samen soll eine neue Baumgeneration entstehen.

Mitten im Wald hängt am Stamm einer starken Fichte ein grünes Seil aus der Baumkrone herunter. Wo kommt es her? Ein Blick nach oben verrät dessen Ursprung: Dort ist es am Klettergeschirr von Peter Buchbinder befestigt. Er ist Forstwirt bei den Bayerischen Staatsforsten und ausgebildeter Zapfenpflücker. Sichtbar als leuchtend oranger Farbklecks, sitzt er inmitten der dunkelgrünen Fichtenkrone und pflückt einen Fichtenzapfen nach dem anderen.

„Ich bin schon als kleiner Junge gerne auf unseren Kirschbaum im Garten ge­klettert“ erzählt er, nachdem er sich mit seiner Kletterausrüstung gekonnt von dem über 30 Meter hohen Baum abgeseilt hat. „Als ich nach meiner Ausbildung zum Forstwirt hörte, dass man sich zum Zapfenpflücker weiterbilden kann und dazu auf Bäume klettern muss, wollte ich das unbedingt machen.“

Ein Glück für Andreas Büchner. Dem Leiter des Pflanzgartens der Bayerischen Staatsforsten in Bindlach verhilft der Zapfenpflücker zu den wertvollen Samen, die sich in den grün-braunen, ungeöffneten Zapfen befinden. „Wir können nicht warten bis die Zapfen von alleine herunterkommen, denn bis dahin sind die Samen längst herausgefallen“ erklärt er. Die Samen braucht Büchner einerseits, um daraus neue Fichtenpflanzen anzuziehen. Andererseits wird ein Teil zur Erhaltung der Gene in einer Samenbank aufbewahrt.

Die Fichtenzapfen aus dem beernteten Waldbestand im Fichtelgebirge sind sehr begehrt. Dieser ist als anerkannter Saatgutbestand amtlich registriert und somit speziell für die Saatguternte ausgewählt. „Die Qualität und Vitalität der Bäume ist hier ausgesprochen gut“ bestätigt Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. „Und das ist genetisch in den Samenkörnern gespeichert.“

Besonders dieses Jahr hoffen die Waldexperten auf eine reiche Ernte. Die intensive Blüte der Fichten machte sich im Frühjahr mit gelben „Pollen-Staubwolken“ bemerkbar, die alles mit einem gelben Schleier überzogen, einschließlich Autolack und Fensterscheiben. Im Wald führte der Blütenstaub zu einer sogenannten Vollmast, d. h. fast alle fruchtbaren Fichten haben dieses Jahr Zapfen mit Samen ausgebildet.

Nachdem der gefüllte „Ernte-Sack“ von Zapfenpflücker Peter Buchbinder auf festem Boden steht, schneidet Andreas Büchner zur Demonstration einen der gepflückten Zapfen entzwei. Zwölf keimfähige Samen befinden sich darin. „Das ist ein gutes Ergebnis“ freut er sich. Knapp eine Tonne Zapfen wollen die Forstwirte in den nächsten Tagen sammeln. Diese enthalten etwa 30 kg reine Samenkörner. Daraus werden schließlich 1,5 Millionen kleine Fichtenpflanzen heranwachsen. Mit den guten Genen aus Fichtelberg.

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news-1780 Tue, 30 Oct 2018 15:46:53 +0100 Bergwacht Freilassing und Bayerische Staatsforsten bergen Material und Müll aus der Riesendinghöhle am Untersberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1780&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0791d130482b40ceabbdcf5f15626cff Berchtesgaden, Freilassing, 30. Oktober 2018 – Die Höhlenretter der Bergwacht Freilassing und der BaySF-Forstbetrieb Berchtesgaden beseitigen gemeinsam die Spuren der Rettungsaktion aus dem Jahr 2014. Damals wurde über eine Tonne Material, angefangen von etwa zehn Kilometer langen Bergsteigerseilen, Bohrmaschinen, Rettungstragen, Lebensmittel und Getränkeflaschen bis zu 1100 m tief in den Berg hinab transportiert.

Nach der erfolgreichen Rettung des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser verblieb vieles davon in der Riesendinghöhle. Eine Herausforderung für Rudi Hiebl, Regionalbeauftragter bei der Bergwacht Freilassing für Höhlenrettung im Berchtesgadener Land. Er organisierte gemeinsam mit dem Berchtesgadener Forstwirt Peter Bauer von den Bayerischen Staatsforsten, selbst aktiver Bergwachtler, eine schlagkräftige Mannschaft bestehend aus 13 Freiwilligen. Ein Höhlenretter kam von der Bergwacht Berchtesgaden, zwei aus Freilassing, fünf aus Murnau, vier aus Weilheim und eine Kollegin aus Salzburg.

Freitags nach der Arbeit stieg die Truppe auf den Untersberg hinauf und kam um 19:00 Uhr am Höhleneingang an. „Ich hoffe, wir bringen den Müll komplett heraus und jeder von uns schafft es wieder heil nach oben“, sagte Rudi Hiebl kurz vor dem Einstieg in die Höhle. Der Müll lag vorkonzentriert vom letzten Einsatz in 300 m Tiefe am Boden des großen Höhlenschachts. „Kein Problem“ meint Peter Bauer von den Bayerischen Staatsforsten und installierte eine mobile Motorseilwinde in dem engen Schacht. „Hoffentlich zerreißt kein Sack beim Windeneinsatz, wie es beim letzten Mal passiert war“ so Peter Bauer. Damals kam keiner durch herabfallende Teile zu Schaden. Jeder wusste, dass er zum Zeitpunkt der Bergung im Schachtbereich nichts zu suchen hat.

Am Sonntagabend lagen dann alle 15 Säcke, wohlgeordnet am Ausgang der Höhle. Die Bayerischen Staatsforsten erklärten sich bereit, Material und Müll im Zuge eines am folgenden Montag geplanten Hubschraubereinsatzes ins Tal fliegen zu lassen. "Wir können doch die die tapferen Streiter der Bergwacht, nicht im Regen stehen lassen“ so Dr. Daniel Müller Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden. Gebündelt flogen die Säcke vom Höhleneingang hinab nach Hallturm. Von dort nahm der Helikopter junge Bäumchen hinauf auf den Untersberg um den hoch gelegenen Schutzwald zu sanieren. In mehreren Runden kamen alle Müllsäcke nach unten und wurden von den Waldarbeitern der Bayerischen Staatsforsten in Empfang genommen. Die ganze Aktion lief reibungslos und unfallfrei ab. Zusammen haben die fleißigen Helfer der Bergwacht fast 750 Stunden ihrer Freizeit dieser Aktion gewidmet

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Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
news-1779 Mon, 29 Oct 2018 08:14:49 +0100 Bayerische Staatsforsten erneut als familienfreundlich ausgezeichnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1779&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=95959d697420f3d134b5ef690614aff7 Zertifikat Beruf & Familie bereits zum dritten Mal an Waldunternehmen verliehen  

Regensburg, 29. Oktober 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten sind zum dritten Mal hintereinander für ihre familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet worden. Insgesamt erhielten 84 Arbeitgeber die Auszeichnung.  

Seit 2012 sind die Bayerischen Staatsforsten mit dem Zertifikat berufundfamilie ausgezeichnet. Dieses Zertifikat honoriert die Leistungen des Unternehmens bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Personalvorstand Reinhardt Neft freute sich über die erneute Auszeichnung: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist Teil unseres Selbstverständnisses als Unternehmen Bayerische Staatsforsten. Von den familienbewussten Angeboten, wie zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Lösungen, familienbewusste Führungskultur, Führung in Teilzeit oder Kinderferienbetreuung profitieren alle unserer 2700 Beschäftigten.“  

Personalchefin Petra Bauer versprach, die vorhandenen Angebote auch künftig weiter zu entwickeln: „Wir wollen unseren bereits heute schon sehr hohen Standard nicht nur halten, sondern in enger Abstimmung mit den Beschäftigten stetig besser werden.“ Um den Rahmen hierfür abzustecken, wurde zur Bestätigung des Zertifikats eine Zielvereinbarung erarbeitet, die beispielsweise bei der Weiterentwicklung der Arbeitszeitflexibilität, der Arbeitsorganisation oder der Mitarbeiterführung konkrete Impulse für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzt.  

Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die Auditierung durch berufundfamilie, die als Managementinstrument der nachhaltigen Verbesserung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik dient.    

Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird: www.berufundfamilie.de. 

Weitere Informationen zum Thema Beruf & Familie bei den Bayerischen Staatsforsten: http://www.baysf.de/berufundfamilie.

Unser Film "Bayerische Staatsforsten: Beruf, Familie und Freizeit im Einklang" https://www.youtube.com/watch?v=WbuLNRvmCno

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news-1778 Mon, 29 Oct 2018 07:35:56 +0100 Wellness für die Auerhühner http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1778&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1f5621c6646b8ea02163cc14013f7fb Sonthofen, 29. Oktober 2018 - Die Wälder der Bayerischen Staatsforsten im südlichen Oberallgäu sind Lebensraum für die sehr seltene Vogelart Auerhuhn. Das Auerhuhn ist eine Charakterart der borealen Nadelwälder. In Deutschland sind die Alpen das größte zusammenhängende Verbreitungsgebiet.  

„Die Bayerischen Staatsforsten sind sich ihrer Verantwortung für diese seltene Tierart bewusst. Wir haben unsere waldbaulichen Behandlungskonzepte angepasst, um die Auerhuhnlebensräume zu erhalten. Ein Schlüsselfaktor ist Ruhe. Das heißt, wir führen keine Arbeiten während der Brut- und Aufzuchtzeit der Tiere durch. Daneben gibt es spezielle Pflegemaßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensräume. So wollen wir dieser Tierart ihren Lebensraum erhalten oder sogar verbessern und hoffentlich das weitere Überleben garantieren“, beschreibt Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting das umfangreiche Maßnahmenpaket.  

Im ersten Schritt hat der Forstbetrieb Sonthofen in den vergangenen Jahren im Staatswald erhoben, wo sich die Vögel bevorzugt aufhalten. Gleichzeitig wurde erfasst, welche speziellen forstlichen Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind. Im zweiten Schritt wurde dieses Jahr begonnen, in den Kerngebieten Pflegemaßnahmen umzusetzen. Ein zusätzliches Monitoring soll die Wirksamkeit der Arbeiten überprüfen. Finanziell gefördert werden all diese Naturschutzmaßnahmen im Rahmen der „besonderen Gemeinwohlleitungen“ durch Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten.  

„Wir wissen wie der optimale Lebensraum für unsere Auerhühner aussieht. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch unsere hochqualifizierten Forstwirte und speziell geschulte Unternehmer. Ich bin mir sicher, dass es uns mit der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen gelingt, den Auerhühnern im Staatswald auch in Zukunft sehr gute Lebensbedingungen zu bieten“, schätzt Revierleiter Hubert Heinl die Erfolgsaussichten ein, „Gerade mit unserem neuen Waldbaukonzept für das Hochgebirge behandeln wir unsere Bergwälder bereits bei unserer täglichen Arbeit ganz im Sinne der Auerhühner“.

Damit Störungen durch Freizeitnutzer weniger werden, arbeitet der Forstbetrieb Sonthofen eng mit dem Naturpark Nagelfluhkette zusammen. Im Rahmen des Projektes „Dein Freiraum - mein Lebensraum“ wurden unproblematische Schneeschuh –und Skitourenrouten erfasst und im Gelände beschildert. Gleiches gilt für die Beschilderung der sehr störungsempfindlichen Wald-Wildschongebiete. „Die Akzeptanz durch Freizeitnutzer ist hoch. In zahlreichen Überwinterungslebensräumen haben wir die sehr problematischen Störungen stark reduzieren können“, freut sich Hubert Heinl über das Verständnis der Waldbesucher.  

Besonders problematisch sind Störungen während der Mauserzeit der Tiere, also die Zeit des Gefiederwechsels. „Es gibt Menschen, die durchkämmen systematisch die Bereiche, wo sich vor allem die Hähne aufhalten und suchen nach Federn. Diese Störungen sind deswegen so schlimm, weil die Vögel durch den Federwechsel in ihren Flugfähigkeiten eingeschränkt sind. Sie werden dann leichter Beute Fuchs, Habicht oder Steinadler. Dieses Stören der Vögel ist auch einer der Gründe für den Bestandsrückgang“, schätzt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting die Situation ein. „Dabei ist das rücksichtslose Sammeln der Federn Wilderei nach dem bayerischen Jagdgesetzt“.  

Das Auerhuhn hat neben den Bayerischen Alpen noch größere Verbreitungsgebiete im Schwarzwald und im Bayerischen Wald. Der Lebensraum ist vor allem der nadelholzdominierte Wald der Hochlagen unterhalb der Waldgrenze. Die wichtigste Nahrung im Winter stellen die Nadeln und Knospen der Nadelbäume, insbesondere der Weißtanne dar, im Sommer Gräser und Kräuter bevorzugt die der Heidelbeere. Die Küken benötigen in den ersten Lebenswochen Insekten zum Überleben. Nasses kaltes Wetter im Mai und Juni vermindern die Überlebenschancen der jungen Vögel dramatisch. Menschliche Störungen sind neben dem Klimawandel und der Veränderung im Lebensraum mit einer der Hauptgründe für den Rückgang dieser Tierart.

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news-1777 Thu, 25 Oct 2018 08:17:13 +0200 Rapsöl statt Diesel: Klima- und Ressourcenschutz im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1777&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8ddf38c921c0a86cc63439d70cc0f028 Weltpremiere: Holz-Vollernter mit Biokraftstoff besteht Härtetest

Ebersberger Forst, 25.10.2018. Wirtschaftsstaatsminister Franz Josef Pschierer und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, ziehen nach zweieinhalb Jahren intensiver Forschung ein positives Resümee: „Eine moderne Holzerntemaschine kann selbst unter den harten Einsatzbedingungen im Wald erfolgreich mit umweltfreundlichem Rapsölkraftstoff betrieben werden“, fasst Pschierer zufrieden zusammen. Durch den Verzicht auf konventionellen Dieselkraftstoff sei die Spezialmaschine eine echte Innovation, die Klima, Boden und Gewässer schone, so der Minister weiter. In einem vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie finanzierten und vom Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) geführten Verbundprojekt wurde ein Harvester der Bayerischen Staatsforsten für die Nutzung von Rapsölkraftstoff umgerüstet und im regulären Praxiseinsatz erprobt.

Beteiligt am Innovationsprojekt „Rapster“, so der Kurztitel des Forschungsvorhabens, waren neben den Bayerischen Staatsforsten und dem TFZ, das John Deere European Technology Innovation Center, John Deere Forestry sowie Donauwald Forstmaschinen. Ziele des Forschungsprojektes, dessen Ergebnisse heute im Ebersberger Forst vorgestellt wurden, sind unter anderem ein verbesserter Klimaschutz durch Senkung von Treibhausgas-Emissionen sowie ein umfangreicher Schutz von Böden und Gewässern.

„Ökologisch und gleichzeitig ökonomisch zu arbeiten, das ist Kern der Philosophie der Bayerischen Staatsforsten. Neue, innovative Verfahren und moderne Technik sind Teil dieser Strategie. Wir werden daher die erfolgreich getestete Maschine voller Überzeugung weiterhin im Regelbetrieb einsetzen“, erläuterte Staatsforsten-Chef Martin Neumeyer. Die eigens umgebaute Maschine arbeitete in den Tests nicht nur problemlos und ohne Produktivitätsverluste, der verwendete Biokraftstoff sparte innerhalb eines Jahres auch rund 100 Tonnen Treibhausgas-Emissionen ein. Rapsölkraftstoff nach DIN 51605 ist schnell biologisch abbaubar sowie nicht wassergefährdend, was gerade im Wald, wo sich oft Wasserschutzgebiete finden, von großem Vorteil ist. Aus Sicht des Staatsforsten-Chefs ist die unkomplizierte, umweltfreundliche Betankung der erprobten Maschine im Wald ein großes Plus, das einen vorbeugenden Boden- und Gewässerschutz mit sich bringe – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit in den Bayerischen Staatswäldern.  

Technische Herausforderungen

Eine spezielle Herausforderung war, den störungsfreien Betrieb der Maschine auch bei sehr tiefen Temperaturen zu gewährleisten. Beheizbare Kraftstoffleitungen, vom Tank bis zum Motor, lösten das Problem. Des Weiteren wurde auch die Software des Motorsteuergeräts angepasst. Der 350 Liter fassende Kraftstofftank wurde modifiziert, so dass eine Teilmenge mit Hilfe der Standheizung erwärmt wird. So ausgerüstet war selbst ein Betrieb im Winter jenseits von –15 °C zuverlässig möglich. Dabei lagen die Emissionswerte, die während der Praxiserprobung mehrmals vom TFZ im realen Forsteinsatz geprüft wurden, stets im grünen Bereich. Bei allen Messungen wurden die gesetzlich geforderten Prüfstandsgrenzwerte der Abgasstufe IV eingehalten und deutlich unterschritten. „Rapsölkraftstoff hat gegenüber Diesel das Potential, die Treibhausgasemissionen um bis zu 80 Prozent zu senken. Der Einsatz dieses heimischen Produkts kann dazu beitragen, unsere energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen“, betont Pschierer.

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news-1776 Thu, 25 Oct 2018 08:11:14 +0200 Nur ein Waldweg, aber ein sensibles Multitalent http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1776&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f0615f0c7572f7c5a91307f4ff523995 Kempten, 25. Oktober 2018 - Die meisten Menschen die ihn nutzen, nehmen ihn wahrscheinlich gar nicht bewusst wahr: Weil er eben einfach da ist, der Waldweg bzw. die Forststraße. „Dabei ist die Walderschließung eine großartige Leistung der Förstergenerationen der letzten 100 Jahre. Mit sehr großem Aufwand und viel Knowhow wurde das geschaffen, was heute selbstverständlich genutzt wird“, schildert Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Über 460 Kilometer Forstwege gibt es in seinem Forstbetrieb.  

Meist soll ein Forstweg mit einem Kinderwagen oder einem Fahrrad genauso befahrbar sein, wie mit einen 40-Tonnen-LKW, der Holz aus dem Wald holt. „Bereits bei der Planung, später auch bei der Umsetzung wird der Waldweg so trassiert und ausgebaut, dass er den großen Ansprüchen unserer Gesellschaft gerecht werden kann“, so Oetting weiter.  

Auch das Wegenetz im Wald muss mit der Zeit gehen, da die Ansprüche an eine Erschließung, zum Beispiel in Bezug auf die Nutzungszeiten deutlich höher geworden sind. „So wird heute – bis auf wenige Ausnahmen – eine ganzjährige Befahrbarkeit einer Forsttrasse vorausgesetzt. Das steigert den Aufwand für den Wegeunterhalt merklich. Denn bei allen Ansprüchen ist so ein Waldweg ein empfindliches Sensibelchen“, weiß Revierleiter Markus König. „Immer noch gilt: Niederschläge sind die Hauptursache für Wegeschäden. Also wenn das Wasser nicht kontrolliert abfließen kann. So ist es meine Aufgabe, ständig dafür zu sorgen, dass das Dachprofil, die leichte Wölbung des Weges, die Gräben und die Böschungen in regelmäßigen Abständen einer Pflege unterzogen werden.“ Markus König ist unter anderem für den Staatswald im Wirlinger Wald zuständig. Die Wegepflege wird hauptsächlich von drei verschiedenen Maschinen durchgeführt. Jede für sich ist ein Spezialgerät.  

Revierleiter Markus König erklärt: „Da ist zuerst das sogenannte R2-Gerät. Es handelt sich um eine Art Hobel, angebaut an einen Schlepper. Er trägt den Bewuchs, der vom Rand in den Weg hineinwächst, ab und verfrachtet gleichzeitig den feinen Kies, der durch das Befahren des Weges an die Seiten verlagert wurde, wieder in die Fahrspur. Dabei wird auch das für den Wasserabfluss notwendige Profil wieder hergestellt. Bis zu fünf Mal jährlich setze ich das Gerät ein.“  

Eine weitere Maschine ist der Mulcher. Meist ein Unimog oder Traktor, der mit einem Mulchkopf ausgerüstet ist. Er hält seitlich der Wege auf ein bis zwei Metern die aufwachsende Vegetation kurz. Schäden an der Flora und Fauna auf der Wegeböschung werden größtenteils dadurch vermieden, dass diese Maschine erst relativ spät im Jahr und nur alle paar Jahre zum Einsatz kommt. Wenn der Mulcher seine Arbeit getan hat, folgt der Grabenbagger. Er nimmt mit einem Speziallöffel alles heraus, was nicht in den Graben gehört. So setzt er den Graben wieder instand, damit der Wasserzug wieder gewährleistet ist. Auch diese Pflege findet nur alle paar Jahre statt. Wenn der Weg zu tiefe Fahrspuren hat, dass das R2-Gerät nicht ausreicht, muss der Förster Schotter aufbringen lassen. Wichtig dabei ist immer, dass die Wegewölbung bestehen bleibt, damit das Wasser links und rechts auf die Böschung ablaufen kann.  

Nochmal Markus König „Das alles mag sehr aufwändig klingen. Es ist aber langfristig gesehen günstiger, als eine Instandsetzung mit hohen Material- und Maschinenkosten. Zudem erreichen wir, dass die Waldwege das ganze Jahr über für alle Benutzer in einem verkehrssicheren Zustand gehalten werden“. Und sein Chef Jann Oetting ergänzt: „Der gute Wegezustand ist nicht kostenlos: So wenden wir im Forstbetrieb Sonthofen über 800.000 Euro jährlich für die Wege im Staatswald auf – aber ich finde, das sieht man auch am guten Zustand!“

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news-1775 Tue, 23 Oct 2018 12:56:36 +0200 Hoher Besuch im „Haus-Forstbetrieb“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1775&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d6a59ffc0cc683c80df1fc6f289b7434 Staatsminister und Aufsichtsratsvorsitzender a.D. Helmut Brunner zu Gast in Bodenmais  

Bodenmais, 23. Oktober 2018 - Seit 1981 führt er den elterlichen Hof mit rund 45 ha eigenen Wald, seit 1994 saß er im Bayerischen Landtag, davon 5 Jahre als Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Forsten und „Vater“ der bayerischen Forstreform, und schließlich war er seit 2008 Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, und damit auch kraft Amtes Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten AöR – Helmut Brunner ist nicht nur weithin bekannt, er bleib auch immer in seiner niederbayerischen Heimat verwurzelt.  

Und deshalb ließ er es sich auch nicht nehmen, am Ende seines Berufslebens – als Minister hat er ja am 21.März 2018 aufgehört, sein Abgeordnetenmandat endet am 5. November – seinem „Haus-Forstbetrieb“ Bodenmais einen Abschiedsbesuch abzustatten.  

„Von mir zu Hause zum Forstbetrieb Bodenmais sind es Luftlinie genau 10 km“, so Helmut Brunner, und Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl kann dazu bestätigen, „und genau so nah war Herr Brunner immer am Forstbetrieb, am Wald und an den Menschen, die hier und in ganz Bayern im Wald arbeiten!“  

Im Rahmen einer Teambesprechung am Forstbetrieb nutzten die anwesenden Förster und Forstwirte die Gelegenheit ausgiebig, um mit Brunner sehr offen und freimütig ihre Ansichten über die Forstpolitik auszutauschen. Dabei ging es unter anderen um die Situation beim Holzpreis, der aktuell sehr stark unter den Sturmereignissen und Borkenkäferkalamitäten in ganz Europa leidet, aber auch um die Nachwuchsgewinnung in den Forstbetrieben. Der Forstbetrieb Bodenmais ist seit 2006 Ausbildungsbetrieb für die Forstwirte in der Region, viele junge Menschen haben die Ausbildung durchlaufen, gottseidank gibt es hier immer noch viele gute Interessenten für diesen schönen Beruf. Nicht einfach ist es dann nach der Prüfung, weil häufig nur Arbeitsplätze in den Nachbarbetrieben zur Verfügung standen. Das hielt wegen der großen Entfernung zum Heimatort dann doch den einen oder anderen davon ab, beim „Forst“ zu bleiben, um sich stattdessen was Anderes zu suchen. Hier sprach sich Brunner dafür aus, es allen Forstbetrieben zu ermöglichen, selbst und lokal für den eigenen Bedarf auszubilden.  

Nach intensivem Gedankenaustausch endete das Treffen dann bei einer zünftigen Brotzeit in der Lehrwerkstatt Oberlohwies des Forstbetriebs Bodenmais.

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news-1774 Mon, 22 Oct 2018 11:39:58 +0200 Bayerische Wälder sind unverzichtbare Lebensgrundlage http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1774&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2a06c9a5eebefa3d1c98e1a145d3711 Ballungsräume stellen Wald und Forstwirtschaft vor besondere Herausforderungen

Pressemitteilung Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan

Wald und Forstwirtschaft in Ballungsräumen – Welten treffen aufeinander! Früher extrem strapaziert für den Rohstoffbedarf der Städte. Heute flächenmäßig relativ stabil, „Grüne Lunge“ der Städte und Garant für hohe Lebensqualität. Und morgen? Diese Frage diskutierten Vertreter des Kommunal- und des Forstsektors mit rund 150 Teilnehmern am Waldtag Bayern am 18. Oktober 2018 in Nürnberg.

Der Urknall der forstlichen Nachhaltigkeit

Bereits der Tagungsort war Programm: In Nürnberg führte vor 650 Jahren der Ratsherr Peter Stromer als „Tannensäer von Nürnberg“ die erste systematische Aufforstung durch. Aus der mittelalterlichen Holzknappheit heraus begründete er damit nicht nur den heutigen Reichswald sondern auch die moderne Forstwirtschaft. Dr. Joachim Hamberger, Vorstand des Vereins für Nachhaltigkeit, bezeichnet „diese kulturelle Leistung als den Urknall der forstlichen Nachhaltigkeit“. Der Gedanke der ressourcenerhaltenden Nutzung lebt bis heute in der Forstwirtschaft weiter und ist dort fest verankert. In modernen Zeiten setzen die Ausweisung zum Bannwald und der Umbau in naturnahe Mischwälder Maßstäbe, weit über Nürnberg hinaus.

Früher Energielieferant – heute Erholungsraum

In seiner Festrede stellt Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly die Bedeutung des Waldes für die Bürger heraus: „Nürnberg ist eine der am dichtesten besiedelten Städte in Deutschland. Es gibt wenige Grünflächen. Der Kontrast zwischen der Besiedelungsenge und dem bis an die Gärten heranreichenden Reichswald könnte nicht größer sein. Für Freizeit und Erholung besitzt der Wald eine herausragende Bedeutung. Der Reichswald ist für uns ein wahrer Schatz.“

Wachstum und Flächenreserve

Nürnberg wächst. Wirtschaft, Verkehr und Wohnraum benötigen immer mehr Flächen. Seit der Bannwaldausweisung 1979/80 müssen gerodete Flächen um Nürnberg flächengleich an den Bannwald wieder aufgeforstet werden. „Das erhält zwar die Fläche des Reichswaldes, zahlreiche Funktionen wie Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Luftreinhaltung und Klimaschutz können jedoch junge Wälder erst nach Jahrzenten leisten“ gibt Dr. Peter Pröbstle, Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu bedenken. „Und nur ein großer intakter Wald kann seine Bedeutung für Biodiversität, Freizeit und Erholung, Trinkwassergewinnung, und vieles weiteres leisten.“ Bei der Stadtplanung wünscht sich Pröbstle, dass wirklich flächensparende Alternativen entwickelt werden. Und dass die Empfehlungen der Abstände zum Wald bei der Bebauung eingehalten werden.

Wald ist Wirtschaftsraum

„Neben der sozialen und ökologischen Funktion haben Wälder große wirtschaftliche Bedeutung als eine der wichtigsten Quellen natürlicher Ressourcen“ so Maly. Besonders in Ballungsräumen führt die Bewirtschaftung häufig zu Konflikten. Georg Förster, Bürgermeister der Gemeinde Buckenhof berichtet: „Die Bürger sind stocksauer, wenn Holz aufgeladen und mit einem 40-Tonner im Wald abgeholt wird“ Als Bürgermeister hält er dagegen, denn für ihn ist Holz ein unverzichtbarer, nachhaltig bereitgestellter „Öko-Rohstoff“, der als CO2-Speicher zudem für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt. Förster berichtet auch: „Mountainbiker befahren gerne die felsigen Bereiche. Da fehlt der Respekt vor der Natur!“ Als Biotope für seltene Arten reagieren Felsbereiche besonders sensibel auf Störungen.

Roland Blank, Fortbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten ist für die Bewirtschaftung des gesamten Nürnberger Reichswaldes zuständig. Er weiß wie wichtig die Holznutzung auch für den Wald selber ist: „Vor 40 Jahren haben die Förster die ersten Laubbäume unter die Kiefern gepflanzt. Der Waldumbau hin zu Mischwäldern ist Voraussetzung für die Zukunft eines gesunden Waldes im Klimawandel. Alte Kiefern müssen wir fällen, damit junge Laubbäume ausreichend Licht zum Wachsen erhalten.“

Naturschutz durch Bewirtschaftung

Durch die Arbeit der Förster ist der Reichswald erst zu dem heutigen Naturjuwel geworden. Spechte, Greifvögel, Fledermäuse und seltene Arten wie der Ziegenmelker finden hier einen Lebensraum. „Der Reichswald ist fast vollständig als Vogelschutzgebiet ausgewiesen“ betont Dr. Klaus Köppel, Leiter des Umweltamts Nürnberg. „Das verdeutlicht seine Bedeutung als Schutzgebiet von europäischem Rang. In den letzten Jahren waren Eingriffe in die Natur erheblich, aber es gibt viele vorbildliche Lösungen, die gemeinsam mit Verbänden und Forstleuten im Wald umgesetzt werden“.

Holzbauweise ist Beitrag zum Klimaschutz

Wolf Opitsch, Architekt und Sachgebietsleiter im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München gab seine Erfahrungen mit der modernen Holzbauweise im kommunalen Bereich wider: „Die Leute, die im Holzbau einziehen, lieben das. Sie wollen nichts anderes. Für die Bewohner ist es wirklich etwas Besonderes im Holzbau zu leben.“ Mittlerweile ist selbst der mehrgeschossige Holzbau kein Problem, im Gegenteil bietet der Holzbau Vorteile: „Es geht schneller, ist energetisch günstiger, der Wohlfühlfaktor ist höher und natürlich ist der Klimaschutz durch den CO2-Speicher Holz ein wichtiges Kriterium. Gegenüber der mineralischen Bauweise können bis zu 60 Prozent der klimaschädlichen Emissionen substituiert werden“ so Optitsch.

Multifunktionalität und Öffentlichkeitsarbeit

Der Wald leistet viel, das hat der Waldtag Bayern verdeutlicht. Die Forstwirtschaft in Bayern bewegt sich auf einem hohen Niveau und ist sich der Multifunktionalität von Wald bewusst.

Als Ergebnis des Waldtags Bayern 2018 kann festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Forstsektor bereits vielerorts gut funktioniert. Manche Waldbesucher bringen geringe Akzeptanz für die Waldbewirtschaftung und Holzbereitstellung auf. Das führt immer wieder zu Diskussionen, bei denen die Komplexität des Ökosystems Wald erklärt werden muss. Aufklärung über die Arbeit im Wald im direkten Dialog mit den Bürgern sowie ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit bieten hier gute Chancen die Akzeptanz zu erhöhen.

Gemeinsame Botschaft der Bayerischen Forstwirtschaft

Am Waldtag Bayern präsentierten die Vertreter der Bayerischen Forstwirtschaft (VBF) – ein Zusammenschluss 21 forstlicher Vereine und Verbände zusammen mit der Staatsregierung – ihre gemeinsame Botschaft. Darin gehen die VBF speziell auf die Problematik von Wald und Forstwirtschaft in Ballungsräumen ein. Sie fordern unter anderem die Kommunen auf, mehr Holzbauprojekte auf den Weg zu bringen, finanziellen Mehraufwand für Erholungsfunktion und Sicherstellung der Biodiversität auszugleichen und die Akzeptanz für die Bewirtschaftung zu erhöhen. Sie ermutigen alle, die mit dem Wald zu tun haben, miteinander in den Dialog zu treten.

Weitere Informationen:

www.waldtag-bayern.de

Flyer

Kurzfassung Vorstäge

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news-1773 Mon, 22 Oct 2018 11:28:34 +0200 KlosterManufaktur sammelt Eicheln für den Wald der Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1773&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=680c3edc1a25e747279d3dc194954d49 Am Forstbetrieb Bad Königshofen entstehen Eichensaatflächen: mit Hilfe der Dominikus-Ringeisen-Werkstätte Maria Bildhausen.   

Bad königshofen, 22. Oktober 2018 - Heuer ist ein außergewöhnliches Jahr für den Wald – und zwar in jeder Hinsicht. Einerseits machen die extreme Trockenheit und Schädlinge wie der Borkenkäfer den Bäumen schwer zu schaffen. Wir sind nicht kurz vor dem Klimawandel, sondern mitten drin. Andererseits fruktifizieren viele Baumarten in diesem Jahr so stark wie schon lange nicht mehr. So auch die Eiche: Eine Eichelmast wie heuer ist selten – manchmal muss man bis zu zehn Jahre darauf warten.  

Nachdem die Eiche eine Baumart ist, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommt als viele andere Baumarten, wollen die Bayerischen Staatsforsten die Mast ausnützen und heuer möglichst viele Eichenkulturen anlegen: so auch der Forstbetrieb Bad Königshofen.  

Unterstützt wird der Forstbetrieb Bad Königshofen hierbei von der Einrichtung Maria Bildhausen, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Diese werden in den nächsten Tagen die Eicheln für die Kulturen sammeln.  

Bei bestem Wetter trafen sich heute Dr. Sebastian Höllerl, Leiter des Forstbetriebs Bad Königshofen, Josef Rieken, Revierleiter im Bildhauser Forst, Matthias Erlwein, Leiter der Klostermanufaktur, sowie einige Betreuer und deren Klienten, die sich sichtlich auf ihren neuen Auftrag freuten. Es war fast wie bei Aschenputtel: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Josef Rieken erläuterte den fleißigen Sammlern, welche Eicheln in den Eimer dürfen und welche nicht. Nämlich die Eicheln, die beschädigt oder von einem Käfer, dem sogenannten „Eichelbohrer“ angebohrt worden sind. Die Sammler waren schnell Feuer und Flamme. „Die sammel ich alle!“, rief einer und deutete mit einer weit ausladenden Handbewegung auf den gesamten Eichenbestand, den Förster Rieken ausgesucht hatte. Dr. Höllerl erläuterte den Betreuern, dass es wichtig ist, im festgelegten Sammelgebiet zu bleiben. Hier ist das Saatgut geprüft und hat eine gute genetische Vielfalt.  

Matthias Erlwein, Einrichtungsleiter der Werkstatt freut sich über die Kooperation: „Unsere Klienten freuen sich über abwechslungsreiche Arbeitsangebote. Und wenn wir dabei noch etwas für den Wald der Zukunft tun können, dann freut uns das gleich doppelt.“  

Auch Forstbetriebsleiter Dr. Sebastian Höllerl ist begeistert von der Aktion: „Ich bin immer wieder fasziniert, wie begeisterungsfähig Menschen mit Behinderung sind und mit welchem Eifer sie bei der Sache sind. Das wird ein ganz besonderer Wald werden!“

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Naturschutz Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
news-1772 Mon, 22 Oct 2018 10:13:21 +0200 Es tut sich was an der Bayrischen Schanz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1772&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=65a39d74b23b13b5f3cab49cd022438a Grünes Klassenzimmer und Blühwiese neu angelegt. (18.10.2018) – Hammelburg/Bayrische Schanz – An der Bayrischen Schanz nördlich von Ruppertshütten haben die Bayerischen Staatsforsten ein Klassenzimmer im Wald errichtet. Zusammen mit der Bayerischen Forstverwaltung und den umliegenden Schulen soll dieses grüne Klassenzimmer vor allem der Waldpädagogik dienen. Daneben wurde im Rahmen des Sonderprogramms „Der Wald blüht auf“ eine Blühfläche im Wald angelegt.

Grünes Klassenzimmer

„Hier sollen die Kinder in der frischen Luft vor allem möglichst viel über den Wald und alles was darin passiert lernen: Natürlich sind auch alle anderen Themen möglich und gerne auch ältere Waldbesucher eingeladen, das grüne Klassenzimmer zu nutzen. Bekanntlich lernt man ja nie aus“ so Daniel Zippert, Leiter des Forstbetriebs Hammelburg mit einem Augenzwinkern. Auch kann man an diesem Ort sicher gut entspannen und die Eindrücke in der Natur genießen. Jochen Raue, Revierleiter in Frammersbach, war für den Bau zuständig. „Wir haben versucht ein möglichst schönes Plätzchen zu finden und nur Baustoffe aus der Nähe verwendet. Die Sockel der Bänke sind aus heimischen Buntsandstein, das verwendete Holz für die Bänke ist aus einer stattlichen Eiche, die hier keine 500 Meter entfernt herangewachsen ist.“

Frisch gestärkt mit leckerer Bratwurst und Pommes von der Bayerischen Schanz kommen die Schüler der Offenen Ganztagesschule Modoclub von der Leo-Weismantel-Schule aus Karlstadt in das grüne Klassenzimmer. Sie sind die erste Klasse, die auf den Eichenbänken und Hockern Platz nimmt. Katja Sander, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Karlstadt erklärt den Jugendlichen von der 5.-8. Klasse die Zusammenhänge zwischen Wald, Naturschutz und nachhaltiger Nutzung. Nutzen und Schützen auf der gesamten Waldfläche lautet dabei die Devise. Gleich im Anschluss geht es aber von der Theorie raus aus dem Klassenzimmer rein in die Waldbestände, wo mit Spielen und Rätseln praktisch das eben gelernte Wissen angewendet und weiter vertieft wird. Hierbei kann man den Kindern den Spaß am spielerischen Lernen in der Natur sehr gut ansehen.

„Ich gehe gerne in den Wald, weil man da Eicheln und Nüsse findet und manchmal auch Tiere sieht“, so erklärt die 12 jährige Elaha ihre Motivation für die Natur. „Mir gefällt die Ruhe und dass man auch Tiere und den Wind in den Bäumen hören kann“ so der 13 jährige Sandro. „ Wir machen immer wieder gerne Projekte mit Natur und Schöpfung, um so den Schülern die Verantwortung für ihre Umwelt näherzubringen, und auch gezielt Impulse für eine Freizeitgestaltung ohne Computer und Handy zu setzen“ so sind sich auch die pädagogische Leiterin Karin Höhn und Projektleiter Uwe Breitenbach einig.

„Wir hoffen, dass das grüne Klassenzimmer reichlich genutzt wird und gerne auch durch die Schüler weiterentwickelt werden kann. Da sind wir für jeden Verbesserungsvorschlag unserer Nutzer offen“ so Zippert weiter.

Das Grüne Klassenzimmer liegt direkt neben dem 500 Meter langen Rollstuhlrundwanderweg, der an der Bayrischen Schanz startet.

Blühflächen

Im Rahmen der besonderen Gemeinwohlleistungen (bGWL) hat der Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt um in den Staatswäldern in ganz Bayern das Angebot an Blühflächen für Insekten zu erhöhen. Alle Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten haben den Auftrag Blühflächen anzulegen.

Das Ziel ist es einen Beitrag gegen das Insektensterben in unserer Landschaft zu leisten. In ganz Bayern wurden bisher rd. 130 Hektar (ha) verteilt auf über 500 Einzelflächen angelegt. Weitere 15 ha sind für Herbstsaaten vorbereitet. Insgesamt wurden drei Tonnen heimischen Saatgutes, sogenanntes „Regiosaatgut“, mit zahlreichen heimischen Wildpflanzen beschafft. Zusätzlich werden noch 15 ha Waldsäume und Streuobstwiesen angelegt und 25 ha wertvoller Offenlandflächen gepflegt.

Am Forstbetrieb Hammelburg sind 11 Flächen mit insgesamt 2,1 Hektar ha Fläche angelegt und rd. 1,7 ha Feuchtwiesen gepflegt worden. Eine Blühfläche wurde rund 700 Meter westlich der Bayrischen Schanz angelegt.

Weitere Naturschutzmaßnahmen in diesem Sonderprogramm Naturschutz sind die Anlage von Biotopholztrittsteinen, wo sogenannte Hochstümpfe (=Bäume, die in einer Höhe von 3-6m geköpft werden) künstlich erzeugt werden. Auch das wurde hier in der Nähe der Schanz verwirklicht. Ferner werden noch die Pflege von Flechten-Kiefern-Wäldern und eine Erfassung der Methusalem-Eichen im Spessart in diesem Sonderprogramm gefördert. Alle Maßnahmen dieses Sonderprogramms sollen noch im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.

Weitere Informationen zu dem Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“ finden Sie unter: http://www.baysf.de/de/magazin/der-wald-blueht-auf.html 

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Naturschutz Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
news-1769 Fri, 19 Oct 2018 09:55:48 +0200 Staatsforsten realisieren Königstraum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1769&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2dfc079f79c00eee03f07b8cc1065038 Beliebtes Ausflugsziel steht Besuchern wieder offen Regensburg / Garmisch-Partenkirchen, 19. Oktober 2018 - Die prominent am Wank oberhalb von Garmisch-Partenkirchen gelegene Tannenhütte öffnet ab sofort ihre Pforten. Die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte Gamshütte, die zuvor an der Stelle stand, wurde bei einem Brand vor drei Jahren zerstört. Noch während der Landesausstellung im Kloster Ettal realisieren die Bayerischen Staatsforsten damit einen alten Traum König Ludwigs II. Der neue Name verweist nicht nur auf das beim Bau verwendete Holz, sondern auf ein ebenso ambitioniertes wie zukunftsweisendes Waldbauvorhaben der Bayerischen Staatsforsten.

Wer in diesen goldenen Herbsttagen von der Tannenhütte auf Garmisch-Partenkirchen, die Zugspitze und die umliegenden Bergwälder blickt, der versteht, warum schon König Ludwig II. sich an eben dieser Stelle sein Königshaus anstelle des später verwirklichten Standorts am Schachen erträumte. Ebenso klar wird, warum die Bayerischen Staatsforsten die bei einem Brand vor drei Jahren zerstörte „Gamshütte“ unbedingt neu aufbauen wollten. „Die Stelle ist wie geschaffen für eine Berghütte“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Waldunternhmens, Martin Neumeyer, bei der Einweihung. „Bei Neubau waren uns drei Dinge wichtig: Zum einen sollte sich die Hütte in die herrliche Berglandschaft einfügen. Zum anderen wollten wir eine ebenso moderne wie klare Architektur. Und zum dritten musste die Tannenhütte selbstverständlich aus dem nachhaltigen Rohstoff Holz erbaut werden“, sagte Neumeyer.

Die Tanne, so Neumeyer, sei dafür bestens geeignet, ist sie doch eine Baumart mit hervorragenden Eigenschaften. Nicht nur ist ihr Holz bestens als Baumaterial geeignet und wurde daher in der Bergregion traditionell gerne verwendet. Sie ist die vielleicht wichtigste Baumart im Bergmisch- und Schutzwald, ihre Bedeutung vor dem Hintergrund von Klimawandels mit verstärktem Starkregen und längeren Trockenphasen und Borkenkäferkalamitäten soll deutlich steigen. Ihr Anteil, so planen es die Bayerischen Staatsforsten im Rahmen ihrer Tannenoffensive, soll deshalb bayernweit verdreifacht werden und damit auch am Wank auf über 10 % ansteigen.

Besonders stolz ist man bei den Bayerischen Staatsforsten, dass für den Bau der Hütte praktisch ausschließlich heimisches Holz aus dem südbayerischen Raum verwendet wurde, insgesamt rund 260 m3. Die Hütte soll eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen und dabei mit ihrer Blockbauweise die traditionelle alpenländische Bauweise aufgreifen und in die Gegenwart transferieren.

Martin Neumeyer bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben – darunter auch das Pächterehepaar Anna und Andreas Hertle, die sich auf ein sonniges Wochenende und die ersten Gäste in der Tannenhütte freuen.

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news-1765 Thu, 18 Oct 2018 11:21:00 +0200 Klimawandel bedroht Wälder in Bayern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1765&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3066e51dee019bc20f7e556f56af4d5b
  • Trotz Jahrhundertsommer Borkenkäfer in Bayern im Griff
  • Freistaat Bayern verzichtet auf Gewinnausschüttung: Starkes Signal für Nachhaltigkeit im Wald
  • Klimawandel-Vorsorge: Staatsforsten investieren in Mischwälder
  • Regensburg/München, 18.10.2018 – Stürme, Hitze, Trockenheit und Käfer: Das Geschäftsjahr 2018 (1.7.2017-30.6.2018) der Bayerischen Staatsforsten war geprägt von widrigen Umständen, die nicht nur dem Wald zugesetzt haben, sondern auch den Förstern große Sorgen bereiten. Den Bayerischen Staatsforsten als größtem Waldbesitzer Bayerns ist es mit einem personellen und finanziellen Kraftakt vorerst gelungen, eine Massenvermehrung des Borkenkäfers im Staatswald zu verhindern. Der Eigentümer Freistaat Bayern verzichtet in diesem Jahr auf eine Ausschüttung des Gewinns. Dies ist ein starkes Signal für die Nachhaltigkeit im Wald.

    Detaillierte Informationen, Pressebilder und Daten finden Sie auf:
    www.baysf.de/bilanz2018

    Weitere Informationen zum Geschäftsjahr 2018:
    www.baysf.de/jahresbericht2018

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    news-1768 Thu, 18 Oct 2018 10:32:20 +0200 Holzeinschlag im Dienst der Wissenschaft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1768&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e40ece7f9727ebd8f9e0d2a91bb4f64 Wertach, 18.10.2018 – Im Staatswaldgebiet Großer Wald läuft derzeit ein Holzeinschlag durch Forstwirte des Forstbetriebes Sonthofen. Dies wäre nichts Besonderes, wenn es sich hier nicht um einen Forschungsbestand der Waldklimastation handeln würde.

    Auf Beschluss des Bayerischen Landtages betreibt die Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft seit fast 30 Jahren Waldklimastationen in typischen Waldregionen Bayerns. An derzeit 19 Stationen werden über ganz Bayern verteilt die wechselnden Umwelteinflüsse der Witterung oder von Luftschadstoffen auf die physikalischen, chemischen und biologischen Lebensabläufe im Wald beobachtet, dokumentiert und bewertet.

    Eine dieser Waldklimastationen liegt im Staatswaldrevier Großer Wald ca. 4 km südwestlich von Wertach. Auf ca. 1200 m Höhe werden meteorologische Daten erhoben, Niederschlags- und Bodenwasserproben genommen. Direkt daneben ist ein Fichtenaltholz als Forschungsbestand ausgewiesen: Hier sind alle Bäume vermessen und ihr Wachstumsverhalten wird untersucht.

    Der Forschungsbestand soll aber auch ganz regulär forstlich bewirtschaftet werden. Dies bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen Bäume entnommen werden und Holz geerntet wird. „Vor 12 Jahren haben wir diesen Fichtenbestand das letzte Mal durchforstet. Deshalb steht jetzt aktuell wieder eine Hiebsmaßnahme an“, erläutert der örtlich zuständige Revierförster Rainer Ruf. „Diesmal werden die Bäume in kleinen Gruppen entnommen, damit danach Weißtannen und Buchen gepflanzt werden können. Langfristig soll aus dem Fichtenwald ein Bergmischwald entstehen.“

    Im Zuge des Holzeinschlages werden auch im Forschungsbestand Bäume entnommen. Bei 10 ausgewählten Bäumen werden je 4 Stammscheiben aus definierten Höhen herausgesägt und der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft für wissenschaftliche Auswertungen zur Verfügung gestellt. Eine Mitarbeiterin berichtet: „Beim Dickenwachstum legen Bäume Jahresringe an, die in Abhängigkeit der Witterung breiter oder schmäler sein können. Wir sehen anhand der Jahresringbreiten Auswirkungen der Umwelteinflüsse auf den Waldbestand. So hat sich zum Beispiel bei der Auswertung von Baumscheiben einer anderen Waldklimastation das Trockenjahr 1976 mit sehr geringem Zuwachs niedergeschlagen. Ich bin gespannt, ob das hier auch der Fall ist.“

    Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting freut sich über die gute Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung: „Die Bayerischen Staatsforsten stellen Waldflächen für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung und unterstützen wie in diesem Fall deren Mitarbeiter. Im Gegenzug können wir auf die wissenschaftlichen Auswertungen zugreifen und Rückschlüsse für die forstliche Praxis ziehen. Das ist ganz wichtig für unsere tägliche Arbeit!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1767 Wed, 17 Oct 2018 16:25:46 +0200 Goldener Oktober bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1767&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=adf84e33ff8cc8b8a428644946e97d86 Staatswälder derzeit eine Augenweide Burglengenfeld, 16. Oktober 2018 - Unter strahlend blauem Himmel zeigen sich derzeit die attraktivsten Waldbilder im Jahresverlauf. Der goldene Oktober verdient seinen Namen wirklich zurecht. Verschiedenste Laubhölzer präsentieren sich in ihren baumartentypischen gelben, rötlichen bis braunen Kleidern. Schon von weitem erkennt das geübte Auge die gelbfarbenen Birken oder Ahörner oder die rotgefärbten Vogelbeeren und die gerade jetzt vom Gelben ins Rote wechselnden Buchen und gelb-braunen Eichen. Den eigentlichen Goldton bringen dann die Lärchen, als einzig blätterverlierender Nadelbaum ins Gesamtbild. Infolge der Sommertrockenheit und des anhaltend schönen Wetters präsentieren sich derzeit sämtliche Farbtöne kompakt.

    Farbenpracht herrscht gerade dort, wo der Forstmann und Waldbesitzer auf eine reichhaltige Laubholzbeteiligung gesetzt hat. Bekanntermaßen ist der Mischwald gegen Sturm- und Borkenkäfergefahren stabiler, im Zuge des Klimawandels die langfristig einzige Waldalternative mit Überlebenschance. Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten hat sich die Zukunftsfürsorge als eines der wichtigsten Unternehmensziele auf ihre Fahnen geschrieben. Konsequent wird der Waldumbau über vermehrte Laubholzeinbringung fortgesetzt. Da darf auch das Dunkelgrün der Tanne nicht fehlen. Diese bereits seit mehreren Jahren laufenden Anstrengungen sind gerade jetzt im Herbst überall im Staatswald und entlang der Autostraßen weithin sichtbar und prägen das farbenfrohe Bild.

    Besonderer Wert wird bei den Bayerischen Staatsforsten auf den Aufbau stabilisierender Waldränder gelegt. Diese tragen nicht nur zu einem konstanten Waldinnenklima bei, der austrocknende Wind wird am Außenrand abgehalten, was in diesem Trockenjahr besonders wichtig war, sie schützen auch den Hochwald dahinter vor Sturmschäden. Gleichzeitig bietet die Vielfalt an Sträuchern und niedrigen Feldgehölzen wie Weiden, Vogelkirschen, Wildobst und Feldahörnern in der Blühtezeit ein Eldorado für Bienen, Schmetterlinge und allerlei sonstige Insekten. Nicht umsonst sind die Waldrandgebüsche nicht nur wegen der reichen Nahrungsgrundlage damit ein perfekter Vogelbrutraum.

    Die Bayerischen Staatsforsten starteten in diesem Jahr zur Unterstützung der Insekten- und damit Vogelvielfalt gezielt das Programm „Der Wald blüht auf“. „Nicht nur die vorhandenen, jetzt wunderbar farbenprächtig sichtbaren Waldränder werden gepflegt, auch mehr als 5 Hektar Wiesenblühflächen innerhalb der Forstbetriebsfläche wurden neu angelegt“, so Forstbetriebsleiter Thomas Verron. Auf einer Reihe von ausgewiesenen Wanderwegen mit vielfältigen und interessanten Zielen kann man derzeit den Wald durchstreifen und in seiner vollen Farbenpracht genießen. „Der Herbstwald lädt in diesem Jahr besonders zu ausgedehnten Wanderungen ein. Gerne zeigen die Bayerischen Staatsforsten bei dieser Gelegenheit auch, wie gut sie den Staatswald für die Allgemeinheit bewirtschaften, erhalten und zur Verfügung stellen“, so Verron.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1766 Wed, 17 Oct 2018 16:16:06 +0200 Behinderte Menschen der KlosterManufaktur sammeln Eicheln für den Wald der Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1766&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=29b6f45e7ec6c54a9f2a716f01cbf405 Am Forstbetrieb Bad Königshofen entstehen Eichensaatflächen: mit Hilfe der Dominikus-Ringeisen-Werkstätte Maria Bildhausen.    

    Bad Königshofen, 17.10.2018 - Heuer ist ein außergewöhnliches Jahr für den Wald – und zwar in jeder Hinsicht. Einerseits machen die extreme Trockenheit und Schädlinge wie der Borkenkäfer den Bäumen schwer zu schaffen. Wir sind nicht kurz vor dem Klimawandel, sondern mitten drin. Andererseits fruktifizieren viele Baumarten in diesem Jahr so stark wie schon lange nicht mehr. So auch die Eiche: Eine Eichelmast wie heuer ist selten – manchmal muss man bis zu zehn Jahre darauf warten.  

    Nachdem die Eiche eine Baumart ist, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommt als viele andere Baumarten, wollen die Bayerischen Staatsforsten die Mast ausnützen und heuer möglichst viele Eichenkulturen anlegen: so auch der Forstbetrieb Bad Königshofen.  

    Unterstützt wird der Forstbetrieb Bad Königshofen hierbei von der Einrichtung Maria Bildhausen. Die Menschen mit Behinderung werden in den nächsten Tagen die Eicheln für die Kulturen sammeln. Matthias Erlwein, Einrichtungsleiter der Werkstatt freut sich über die Kooperation: „Unsere Klienten freuen sich über abwechslungsreiche Arbeitsangebote. Und wenn wir dabei noch etwas für den Wald der Zukunft tun können, dann freut uns das gleich doppelt.“  

    Auch Forstbetriebsleiter Dr. Sebastian Höllerl ist begeistert von der Aktion: „Ich bin immer wieder fasziniert, wie begeisterungsfähig behinderte Menschen sind und mit welchem Eifer sie bei der Sache sind. Das wird ein ganz besonderer Wald werden!“      

    Wir laden Sie ein zum Auftakt der Sammelaktion am kommenden Freitag, 19.10.’18 um 11:00 Uhr.

    Treffpunkt ist der Parkplatz am Torbogen Kloster Maria Bildhausen.  

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    Naturschutz Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1764 Wed, 17 Oct 2018 09:03:55 +0200 Parkplatz Hohenbogen gesperrt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1764&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=066fd3bed9fe58254354f416dae9fe76 Wegen Erweiterungsarbeiten muss der beliebte Wanderparkplatz ab sofort bis voraussichtlich Anfang Dezember geschlossen werden

    Roding, 17. Oktober 2018 - Bei solch herrlichen Herbsttagen wie aktuell, ist der Hohenbogen ein sehr beliebtes Ausflugziel vor allem Wanderer steigen gerne auf den ehemaligen Horchposten im Vorderen Bayerischen Wald. Dies belastet die bestehende Infrastruktur zunehmend, daher haben sich die Bayerischen Staatsforsten mit den anliegenden Gemeinden darauf geeinigt, den stark genutzten Wanderparkplatz „Hohenbogen“ an der Schranke Neuweg auszubauen.

    Die Umbaumaßnahmen die ab sofort beginnen werden, umfassen auch Bankettarbeiten an der angrenzenden Straße. Dies wird in der Umbauphase zu Parkproblemen führen, da keine Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Parkplatz an der Forstdiensthütte steht leider nur begrenzt zur Verfügung, da dieser ausschließlich für Gäste der Forstdiensthütte reserviert ist.

    Die Arbeiten die ab sofort beginnen, werden bis voraussichtlich Anfang Dezember andauern. Wir bitten alle Besucher des Hohenbogens um Verständnis für die bevorstehenden Umbauarbeiten.

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    Forstbetrieb Roding Nachrichten
    news-1763 Mon, 15 Oct 2018 13:45:44 +0200 Aus dem Hörsaal in die Praxis http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1763&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c373cd7a969db1cf28f25bdac94221d8 Raus aus dem Hörsaal, rein in die Praxis – so oder so ähnlich könnte das Motto von insgesamt 14 Studierenden der Forstwirtschaft aus den Fachhochschulen Rottenburg, Göttingen, Erfurt und Eberswalde bei Berlin lauten, die von August bis Ende September ein Praktikum bei den Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Rothenbuch absolvieren.

    Aufgeteilt in drei Gruppen lernen die Studierenden, darunter auch erfreulich viele Frauen, für jeweils drei Wochen den Spessart und seine Eichen kennen. „Wir bieten dieses Praktikum zum ersten Mal an. Bei der Pflege junger Eichenkulturen können die Studierenden selbst handanlegen und so praxisnah erfahren, wie solche Maßnahmen ablaufen und welche besonderen Bedürfnisse die Baumart Eiche hat“, berichtet Forstbetriebsleiter Florian Vogel. Dass die mächtigen Eichen, für die der Spessart weit über den Freistaat hinaus bekannt ist, hier einen so hohen Anteil am Waldbild ausmachen, ist der Arbeit vieler Generationen von Förstern und Waldarbeitern zu verdanken. „Nur durch die stetige Pflege hat die Eiche eine Chance, gegen die eigentlich konkurrenzstarke Buche zu bestehen. Die Eiche ist sehr lichtbedürftig, die Buche dagegen wächst auch gut im Schatten und dunkelt die Eichen im Laufe der Zeit aus“, erklärt Forstmann Vogel. Ohne Eingriff des Menschen würde der Spessart nicht nur sein „Markenzeichen“ verlieren, sondern auch ökologisch wertvolle Habitate einbüßen. Die umfangstarken Bäume sind unter anderem Lebensraum für Hirschkäfer, Eremit sowie verschiedene Specht- und Fledermausarten. Dementsprechend sind die Studierenden nicht nur in den jungen Eichenkulturen im Einsatz, sondern erfahren auch auf Exkursionen allerhand über den Naturschutz in den Bayerischen Staatsforsten.

    Beeindruckt zeigten sich die Forststudenten nicht nur von der urigen Steinknuckeiche, sondern auch von der Abteilung „Weißer Stein“ bei Weibersbrunn, deren Eichen bereits 1796 gesät wurden und damit zu den ältesten aus Saat entstandenen Beständen Bayerns zählen. Neben der Kulturpflege sind die Praktikantinnen und Praktikanten auch in der Fichte unterwegs, um den Befall durch Borkenkäfer rechtzeitig feststellen zu können – betroffene Bäume müssen schnellstmöglich entfernt werden, um eine Ausbreitung des Käfers und damit ein weiteres Absterben der Fichtenbestände zu verhindern.

    Mit dem Ausrupfen des Indischen Springkrautes in sensiblen bachbegleitenden Wäldern leisten die Studierenden einen wichtigen Beitrag für den Arten- und Naturschutz. Das Indische Springkraut ist ein sogenannter Neophyt, also eine ursprünglich nicht heimische Pflanze, die sich invasiv ausbreitet und die heimische Flora verdrängt. Betreut werden die angehenden Forstleute von Revierleiter Gabriel Posner (Revier Weibersbrunn) und dem Forstwirt Arno Fertig. „Das Praktikum ist für uns eine gute Gelegenheit, Einblick in die Arbeit der Bayerischen Staatsforsten zu geben. Dabei kann ich auch gut meine Tätigkeit als Revierleiter vorstellen – wir sind ja auch ein potentieller Arbeitgeber für Nachwuchskräfte“, so Gabriel Posner.

    Ihren Feierabend verbringen die jungen Leute an ihrer Unterkunft im Wildfanghaus im Wald bei Lichtenau. Da es dort kein fließendes Wasser gibt, können die Praktikanten in der Turnhalle des TSV Rothenbuch duschen. Neben Grillabenden am Lagerfeuer haben die Studierenden auch die Gelegenheit, jagdliche Erfahrung zu sammeln. „Dabei konnten die Studierenden auch schon Strecke machen“, freut sich Betriebsleiter Florian Vogel.

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    news-1762 Mon, 15 Oct 2018 11:17:33 +0200 Post für den Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1762&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d6219bc25ebcba8977a5370a7b04f76 Mitarbeiter der Deutschen Post AG pflanzen Bäume im Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg, 12. Oktober 2018 – Vergangenen Dienstag pflanzten Mitarbeiter der Deutschen Post AG kleine Weißtannen im Staatswald nahe Fichtelberg. Anlass war der Global Volunteer Day, mit dem die Deutsche Post im Rahmen ihres GoGreen-Programms einen Schritt in Richtung Klimaneutralität gehen will.

    Gelb zeichnet sich das hell erleuchtete Laub der einzelnen Buchen an diesem Herbstmorgen von den grünen Nadeln der Fichten ab. Mitten im Staatswald bei Fichtelberg stoßen zehn Mitarbeiter der Deutschen Post ihre Pflanzwerkzeuge in den Waldboden und setzen voller Tatendrang eine Weißtanne nach der anderen unter die alten Fichten.

    „Mal etwas ganz Anderes als im Alltag machen“, das motivierte Margit Rieger bei der Pflanzaktion mitzumachen. Während die Mitarbeiter der Deutsche Post AG sonst am Schreibtisch oder in der Kundenberatung ihre Arbeit verrichten, ist im Wald körperlicher, schweißtreibender Einsatz verlangt.

    Bis zum Jahr 2050 will die Deutsche Post AG den CO2-Ausstoß bis zur CO2-Neutralität senken. „Als Logistikunternehmen ein ambitioniertes Ziel“ zitiert Dagmar Neudecker die Absichten des GoGreen-Programms der Deutsche Post AG. Der Global Volunteer Day eigne sich bestens, ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Zusammen mit Horst Lochner und Martin Hertel, Mitarbeiter bei den Bayerischen Staatsforsten, organisierte Deutsche Post-Vertriebsmanager Bernd Bauer deshalb die Pflanzaktion am Forstbetrieb Fichtelberg.

    Nachdem die letzte Weißtanne gepflanzt ist, wischen sich die fleißigen Helfer zufrieden den Schweiß von der Stirn. Wie die kleinen Tannen wachsen und sich in den kommenden Jahren entwickeln, davon wollen sich die Post-Mitarbeiter in den nächsten Jahren bei Spaziergängen im Fichtelgebirgswald überzeugen.

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    news-1761 Fri, 12 Oct 2018 14:18:18 +0200 „Schwedenhütte“ im Pyrbaumer Forst wiedereröffnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1761&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c0938615c32b7640edbfce05b7836c4b Allersberg, 12. Oktober 2018 - Schon seit Mitte der 1970er Jahre steht die „Schwedenhütte“ den Waldbesuchern inmitten des südlichen Pyrbaumer Forstes als Ruheplatz zur Verfügung. In den letzten Jahren hat sich der Zustand der Hütte und der umgebenden Lichtung zunehmend verschlechtert, starke Verunkrautung auf der Lichtung sowie eine kühl-feuchte Atmosphäre im inneren machten die Schwedenhütte zum Verweilen unattraktiv. 2017 wurde daher der Entschluss gefasst, dies zu ändern, und die erforderlichen Anträge gestellt.

    Die Neugestaltung der Umgebung und Renovierung der Hütte wurden im Rahmen einer „besonderen Gemeinwohlleistung“ (bGwl) durchgeführt. Im April 2018 wurde mit den Arbeiten begonnen: Mit einem Bagger wurden oberflächlicher Bewuchs und alte Stöcke entfernt, Schotter aufgebracht und die Hütte auf ihren neuen Standort etwas weiter hinten versetzt. Um bequemen Zugang zu ermöglichen, wurde im Graben ein Durchlass verlegt.

    Die Texte auf den Infotafeln stützen sich auf Informationen des Forstbetriebs Allersberg der Bayerischen Staatsforsten, Informationen von aktiven bzw. bereits pensionierten Forstwirten des Forstbetriebs sowie Auskünften des Landesamtes für Denkmalpflege.

    Im Laufe des Sommers tauschte die „Azubi-Forstwirtrotte“ des Forstbetriebs Allersberg noch die maroden Bretter der Hütte aus und baute die neue Sitzgruppe auf der Lichtung. Mit dem Aufstellen der Infotafeln war die Umgestaltung schließlich abgeschlossen – die „Schwedenhütte“ ist nun wieder ein Ort zum Entspannen und Natur genießen.

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    news-1760 Fri, 12 Oct 2018 08:48:26 +0200 Alte Bäume im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1760&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=39ac5fd190190aa29c51fa912ad0096c Revierleiterwissen fließt in Erhebung ein Im Rahmen des „Sonderprogramms Naturschutz“ werden zurzeit BaySF-weit zahlreiche Blühwiesen angelegt und Bäume hochgeköpft. Ein weiterer Teil des Sonderprogramms ist das Projekt „Methusalem-Eichen“ das exklusiv im Spessart durchgeführt wird.

    „Im Spessart gibt es unzählige alte Baumindividuen“, erzählt Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter in Heigenbrücken, „diese einzigartigen Exemplare wollen wir erlebbar machen.“ Der externe Forstsachverständige Paul Gerlach übernimmt in einem ersten Schritt die Kartierung der alten Baumriesen in den 26 Spessart-Staatswaldrevieren. „Ziel ist es nicht, flächig alle Methusaleme zur erfassen“, berichtet Herr Keßler weiter, „das würde viel zu lange dauern. Herr Gerlach soll sich auf die wirklich markanten Bäume beschränken, die beispielsweise durch einen besonderen Namen oder eine außergewöhnliche Geschichte bekannt sind.“

    Parallel zur Kartierung werden die digitalen Möglichkeiten ausgelotet, um die besonderen Methusalembäume der Bevölkerung zugänglich zu machen. Denkbar wäre beispielsweise die Entwicklung einer App. Dazu erfasst der Forstsachverständige Gerlach bereits jetzt GPS-Koordinaten, mit denen später jeder Interessierte zu den Bäumen hinfindet. Außerdem misst er den Durchmesser der Bäume und hält Besonderheiten fest.

    „Es handelt sich bei den erfassten Bäumen hauptsächlich um dicke Eichen und Buchen. Davon gibt es am Spessart am meisten“, berichtet der Sachverständige Gerlach. Paul Gerlach ist bei seiner Arbeit ganz von den örtlichen Kenntnissen der Revierförster abhängig. „Die kennen den Wald in ihrem Revier schließlich am besten und wissen wo die alten Bäume stehen“, meint er.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1759 Thu, 11 Oct 2018 13:51:40 +0200 Jungwaldpflege – eine Investition in die Zukunft! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1759&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b60dc70a70037f8f08d2e5e653283da2 11.10.2018, Kempten - Jeder Waldbesitzer sollte weit in die Zukunft denken. Für die Flächen des Staatswaldes gibt es „Bestockungsziele“, wie der Fachmann die Zusammensetzung des zukünftigen Waldes nennt. Damit wird festgelegt, aus welchen Baumarten der Wald von morgen bestehen soll. Bei Naturverjüngung wird versucht, dieses Ziel auch durch eine Pflege des Jungwaldes zu erreichen. So wollen die Förster einen stabilen, gemischten Mischwald erhalten, der gewappnet ist für die Anforderungen, die die Zukunft bringen wird.  

    „In der Vergangenheit war man da öfters einseitig unterwegs und setzte nur auf eine Baumart, zum Beispiel die Fichte oder die Buche. Heute wollen wir nicht eine, sondern mindestens vier Baumarten im Waldbestand haben“, weiß Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting zu berichten. „Am Besten hat´s die Forstpartie – der Wald der wächst auch ohne sie“, so Oetting weiter. Aber eben nicht unbedingt so, wie es für die Menschen in einer dichtbesiedelten Gegend wie das Allgäu gut ist. „Beispielsweise im Schutzwald wollen wir ganz bewusst die Mischung aus Nadel- und Laubhölzern schaffen, damit es im Winter einen ungleichmäßigen Schneedeckenaufbau gibt, der Lawinen besser verhindert und der im Sommer mehr Wasser speichert.“  

    Kaum ein Waldbesitzer würde sich regelmäßig um seinen Wald kümmern, ohne die Aussicht, dass er, seine Kinder oder Enkel jemals einen Nutzen erzielen könnten. Weil er so weit in die Zukunft denken muss, ist er gut beraten, das Risiko, das die Auswahl der Baumarten mit sich bringt und das sich durch den anbahnenden Klimawandel noch verstärkt, auf verschiedene Baumarten zu streuen. „Es ist wie beim Aktienhandel: Wer auf eine Aktie setzt, investiert sein Geld mit einem deutlich höheren Risiko, als wenn er auf mehrere setzt“, vergleicht Forstbetriebsleiter Oetting.  

    Revierleiter Winfried Fischer, der für den südlichen Teil des Kürnacher Staatswalds zuständig ist, erklärt dabei seine Aufgabe: „Förster und Waldarbeiter entscheiden bei einer Höhe von drei bis zehn Metern, welche Baumarten auf einer Fläche wachsen sollen. Habe ich mich für eine Mischung aus mindestens drei, besser vier Baumarten entschieden, werden einzelne Individuen gefördert, indem ihnen ausrechend Platz zum Wachsen geschaffen wird. Im Schnitt wähle ich ca. 150 Bäume pro Hektar aus, die so gefördert werden.“ Dies geschieht am Forstbetrieb Sonthofen jedes Jahr auf ca. 125 ha. „So stellen wir sicher, dass im Staatswald ein stabiler, gut strukturierter Mischwald unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte heranwächst, der hoffentlich auch gut für den Klimawandel gerüstet sein wird“, so nochmal Revierleiter Winfried Fischer.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1758 Wed, 10 Oct 2018 11:44:36 +0200 Pilotseminar Forsteinrichtung im Forstbetrieb Bodenmais http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1758&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=48b4deb5c42f24368cf6f7de2e44327f Bodenmais, 10. Oktober 2018 - Am 9. Oktober fand im Forstbetrieb Bodenmais ein Pilot-Seminar zu "Aktuelle Entwicklungen und Strategien bei Forsteinrichtung und Waldbau" statt.

    Das Seminar wurde erstmals bei den Bayerischen Staatsforsten durchgeführt. Dabei wurden am Forstbetrieb Bodenmais ausgewählte Bestände des Grundlagenbegangs der Forsteinrichtung den benachbarten Forstbetrieben Roding und Neureichenau vorgestellt, regionale Vergleiche und Trends aufgezeigt und die Umsetzung der Waldbau-Konzepte vermittelt.

    Das Seminar wurde unter der Leitung von Josef Mitterreiter/Forsteinrichtung Süd, Michael Hollersbacher/Waldbauspezialist Süd und Jürgen Völkl/FB Bodenmais durchgeführt. Die Revierleiter Mathias Knippel, Sebastian Hofmann, Till Clos und Hugo Schmid haben mit einer perfekten Vorbereitung der Vorzeigebestände einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1757 Wed, 10 Oct 2018 11:07:10 +0200 Waldspaziergang im Bruderwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1757&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c07ec80c6dd29fb56d157a103d135399 Forchheim, 10. Oktober 2018 - Das Forstrevier Bamberg der Bayerischen Staatsforsten lädt am Freitag, den 19.10.2018 von 15:00 – ca. 17:30 Uhr ein zu einem Waldspaziergang in den Bruderwald. Dabei werden der derzeitige Waldaufbau sowie die die waldbaulichen Ziele vorgestellt.

    Die Wanderung führt auch durch eine Besonderheit, das Naturwaldreservat Wolfsruhe, in dem seit 1978 auf knapp 50 ha die natürliche Waldentwicklung ohne forstliche Eingriffe beobachtet werden kann.

    Treffpunkt ist am 19.10.2018 um 15.00 Uhr der kleine Waldparkplatz am Ende des Bierkrugwegs in 96049 Bamberg-Bug. Die Wanderung dauert etwa 2-3 Stunden. Es wird festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung empfohlen.

    Auf zahlreiche interessierte Teilnehmer und einen anregenden Gedankenaustausch freut sich der zuständige Förster vor Ort, Berthold Schultheiß.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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    news-1756 Wed, 10 Oct 2018 09:58:34 +0200 Landesausstellung: Gutbesuchte Exkursion im Revier Altenau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1756&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=766c5876b0fd1f2e978af6fd457181b5 Technik im Wald - Moderne Forstwirtschaft im Gebirge

    Oberammergau, 10. Oktober 2018 - Am Freitag, 28.09.2018 fand als Rahmenprogramm der Landesausstellung Ettal eine Exkursion des  Forstbetriebs Oberammergau zum Thema „Technik im Wald - Moderne Forstwirtschaft im Gebirge“ im Forstrevier Altenau statt.

    Der Waldbegang stieß auf das rege Interesse von 26 Teilnehmern und war damit die bisher bestbesuchte forstfachliche Veranstaltung während der Landesausstellung. Am „Gsimseck“ konnten die Teilnehmer zwei Seilkräne bei der Holzernte im Bergwald bei laufender Holzabfuhr aus dem Hieb erleben. Ein waldbauliches Rahmenprogramm zur Erläuterung der Ziele der Bergwaldbewirtschaftung und der besonderen Rolle der Baumart Weißtanne rundete die gelungene Veranstaltung ab.

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    news-1755 Tue, 09 Oct 2018 10:13:10 +0200 Hessischer Bläsercorps besucht Bayerische Staatsforsten am Forstbetrieb Berchtesgaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1755&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e678250ec1eb1f87df4126df3f32a8f6 Berchtesgaden, 9. Oktober 2018 – Nach fachlichem Austausch strebend besuchten die Jagdhornbläser des Kreisjagdvereins "Hubertus" Fritzlar - Homberg die Bayerischen Staatsforsten. Revierjäger Max Schmid zeigte ihnen sein Jagdrevier am Kehlstein und erläuterte die differenzierte Jagdstrategie: „Wir kümmern uns um das Wohl des Waldes und des Wildes“ betont der BaySF-Berufsjäger. Dort, wo die Bergwälder für den Schutz von Menschen und Infrastruktur besonders wichtig sind, wird am intensivsten gejagt. Auf anderen Flächen steht dafür die Ruhe des Wildes im Vordergrund. Die musikalischen Jäger aus Hessen zeigten sich beeindruckt von der Schönheit der Bergwelt im Berchtesgadener Land, aber auch mit den damit verbundenen jagdlichen Herausforderungen.

    Größte Anerkennung fand die Wildbret-Direktvermarktung am Forstbetrieb Berchtesgaden. „Von dem edlen Ambiente, in dem das hochwertige Wildfleisch und die köstlichen Wildknacker angeboten werden, können wir in Hessen noch lernen!“ lobte der Leiter des Bläsercorps Roland Baumunk. Zum Dank erklangen die Jagdhörner im Garten des Forstbetriebs Berchtesgaden, bevor der Bus mit drei Kühlboxen voll Gamsfleisch in die Hessische Heimat aufbrach.

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    news-1753 Mon, 08 Oct 2018 14:31:02 +0200 Nachwuchs im Forst: Vier neue Azubis am Forstbetrieb Ottobeuren http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1753&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=84060d3c55eeda3edcf6e8d8facd75cb Ottobeuren, 08. Oktober 2018 - Am Forstbetrieb Ottobeuren der Bayerischen Staatsforsten starten vier junge Männer ihre Berufsausbildung zum Forstwirt. Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter und der erfahrene Ausbildungsmeister Leonhard Mayr begrüßten die neuen Auszubildenden herzlich an ihrem ersten Tag am Forstbetrieb und wünschten einen guten Start ins Berufsleben.

    Kilian Perzl, Raphael Fries, Thomas Haneberg und Stefan Maurus lernen in den nächsten drei Jahren alles, was es rund um Wald, Forst, Holz und Waldnaturschutz zu erfahren gibt. Der Forstbetrieb bildet mit den Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr insgesamt sechs Nachwuchskräfte aus.

    "Wir bieten am Ausbildungsstandort in Obergünzburg attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Forstwirte", erläutert Walter. Mit der neuen Lehrlingswerkstätte im Forsthaus Obergünzburg und dem ebenfalls neuen Schlechtwetterarbeitsplatz im nahegelegenen Staatswalddistrikt Schottenwald haben die Bayerischen Staatsforsten in den letzten Jahren erheblich in optimale Ausbildungsbedingungen investiert.

    Der Forstbetrieb Ottobeuren bewirtschaftet 12 000 Hektar Staatswald vor allem im Unter- und Ostallgäu und beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wegen der vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgaben bei der Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht.

    „Die Berufschancen bei den Bayerischen Staatsforsten sind aufgrund des gegebenen Bedarfs in den nächsten Jahren an Waldfacharbeitern gut“, betont Walter. Besonders für naturliebende Absolventen der Mittelschule biete der Forstwirtsberuf eine spannende Perspektive.

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    news-1754 Mon, 08 Oct 2018 09:50:00 +0200 Internationale Waldpflege am Forstbetrieb Schliersee http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1754&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=129af1749c9625d55841cd43b5f5e0a3 Schliersee, 8. Oktober 2018 – Kürzlich fand die bereits 6. Auflage des Internationalen Jugendworkcamps in der Nicklheimer Filze statt. Organisiert von der Gemeinde Raubling werden hier von Studierenden aus aller Welt auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten verschiedene Arbeiten durchgeführt, wie zum Beispiel das Instandhalten von Wanderwegen, die Rücknahme von invasiven Arten wie indisches Springkraut oder Goldrute sowie verschiedene Pflanz- und Dammbauarbeiten. Dieses Jahr beteiligte sich auch der Forstbetrieb Schliersee mit der Organisation eines Projekttages: der Pflege junger Wälder.

    Weißrussland, Italien, Türkei, Japan, Ukraine, Mexiko, Spanien, Algerien und Deutschland: Es war ein bunter Haufen, der sich zum diesjährigen „Filz`n-Workcamp“ in Nicklheim zusammenfand. Die 16 jungen Leute zwischen 18 und 25 Jahren erhalten für ihren Arbeitseinsatz keinen Lohn, allerdings freie Unterkunft und Verpflegung. Die Arbeiten werden zum großen Teil rund um die Moorstation in Nicklheim durchgeführt, welche vom Forstbetrieb Schliersee an die Gemeinde Raubling verpachtet ist. Da von den Studierenden in der Vergangenheit immer wieder Fragen zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Staatswälder aufkamen, entschloss man sich, einen gemeinsamen Aktionstag zu gestalten.

    Nach einer kurzen Begrüßung stellte der stellvertretende Forstbetriebsleiter Stephan Breit die Bayerischen Staatsforsten und speziell den Fortbetrieb Schliersee mit all seinen Aufgabenbereichen vor. Großes Interesse zeigten die Studierenden vor allem bei den Themen Naturschutz, Waldumbau und nachhaltige Holznutzung.

    Die Folgen des Klimawandels waren für die jungen Leute in den von Windwurf und Borkenkäfer geprägten, fichtendominierten Wäldern rund um Nicklheim unübersehbar. Umso leichter war der Einstieg in das eigentliche Thema des Projekttages, denn der Grundstein für einen stabilen, robusten und klimatoleranten Wald muss bereits in den Kinderschuhen gelegt werden. Durch möglichst viele Mischbaumarten wie Eiche, Tanne und Edellaubholz entstehen die reich strukturierten Mischwälder von morgen. Allerdings sind häufig eben genau diese Mischbaumarten der wuchskräftigen Fichte unterlegen und deswegen muss ihnen geholfen werden. Also zog die bunte Schar mit Farbbändern und Handsägen los, um aktiv den Waldumbau zu gestalten. Auf den Moorstandorten rund um die Nicklheimer Moorstation galt die Pflege vor allem der Kiefer und der Birke, die zulasten der Fichte begünstigt wurden.

    Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 805.000 Hektar und mit etwa 2.800 Beschäftigten das größte deutsche Forstunternehmen. Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften den gesamten bayerischen Staatswald. Und das nach klaren Vorgaben: Natur bewahren. Profitabilität sichern. Dem Menschen dienen. Nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft, so wie sie bei den Bayerischen Staatsforsten gelebt wird, wird allen gerecht: den Menschen, die im Wald arbeiten oder sich erholen wollen, der Gesellschaft, die den nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz zunehmend nachfragt, und den Tieren und Pflanzen, für die der Wald wertvollen Lebensraum bietet.

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    news-1752 Fri, 05 Oct 2018 09:55:01 +0200 Deutscher Alpenverein und Bayerische Staatsforsten setzen sich gemeinsam für den Schutzwald von morgen ein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1752&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1061bc850efea0f5292b17a993e3029 Ramsau, 5. Oktober 2018 – Im Rahmen einer Aktionswoche des Deutschen Alpenvereins (DAV) waren sechs freiwillige Helfer bei den Bayerischen Staatsforsten im Revier Berchtesgaden-West zu Gast. Die teils bis aus Berlin angereisten Teilnehmer leisteten wertvolle Unterstützung für die Schaffung von artenreichen und klimatoleranten Bergmischwäldern im Rahmen der Schutzwaldsanierung.

    Bei dem einwöchigen Arbeitseinsatz wurden Windwurfflächen im südlichen Lattengebirge mit jungen Lärchen und Tannen mühevoll wiederaufgeforstet. Damit die jungen Bäumchen nicht dem Äser des Wildes zum Opfer fallen, halfen die fleißigen Alpenvereinsmitglieder mit, Hochsitze zu bauen.

    Fachgerecht und mit großem Einsatz wurde die Gruppe von Forstwirt Josef Holzner und Berufsjäger Max Schmid angeleitet. BaySF-Förster Christian Lischka lobte die Teamleistung und dankte allen beteiligten.

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    news-1751 Fri, 05 Oct 2018 09:22:01 +0200 Birkwildbiotop-Pflege in Kooperation von den Bayerischen Staatsforsten und dem Landesbund für Vogelschutz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1751&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2c6b06c36cc8c5b70095ae7912f02ee5 Bad Reichenhall, 5. Oktober 2018 – In traditionell guter Zusammenarbeit zwischen den Bayerischen Staatsforsten und dem Landesbund für Vogelschutz, LBV-Kreisgruppe Berchtesgadener Land, wurden am Hochschlegl Biotope für das Birkwild gepflegt.

    Im Rahmen der diesjährigen Naturschutzaktion wurden die bereits vor zwei Jahren gemeinsam angelegten Flächen gepflegt und stellenweise erweitert. Jochen Goldmann aus Bad Reichenhall freute sich gemeinsam mit seinem LBV-Team, dass die Pflegeflächen der Vorjahre von den Raufußhühnern so positiv angenommen wurden. Dass sich die Birkhühner dort wohl fühlen, zeigten die frisch abgefressenen Beersträucher.

    Unter fachkundiger Leitung des BaySF-Försters für Bad Reichenhall, Hubert Graßl, wurde auch die Besucherlenkung optimiert. Damit insbesondere die Jungvögel von Bergwanderern und Skibergsteigern nicht gestört werden, wurde die Beschilderung des gemeinsam mit dem Alpenverein, DAV-Sektion Bad Reichenhall, erarbeiteten Projekts „Natürlich auf Tour“ am Hochschlegel komplettiert (siehe Foto). Die Predigtstuhlbahn unterstützte die Naturschutzaktion mit Freifahrten und Brotzeit für die fleißigen Helfer.

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    news-1750 Thu, 04 Oct 2018 16:52:21 +0200 „Der Wald blüht auf“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1750&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ae1fd14a7eeacbab4805fb38a6de081 Der Forstbetrieb Allersberg schafft Flächen für Insekten, Fledermäuse und Vögel Heideck/Waldhaus, Oktober 2018 - Der Forstbetrieb Allersberg hat heuer zahlreiche Blühflächen und sogenannte Hochstümpfe als gezielte Waldnaturschutzmaßnahme für die Verbesserung der natürlichen Lebensräume – unter anderem für Insekten, Fledermäuse und Vögel - geschaffen. Im Rahmen des Naturschutz-Programms "Der Wald blüht auf" der Bayerischen Staatsforsten wurden Blühwiesen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten angelegt.  

    Regionales Saatgut  

    Dazu hat der Forstbetrieb heuer auf über 40 Flächen mit insgesamt 42.000 Quadratme-tern Blühflächen mit regionalem Saatgut angelegt. Der Schwerpunkt lag auf ein- und mehrjährigen Wildpflanzen. Ziel war vor allem die Artenanreicherung von vorhandenen Wildwiesen und sonnigen Wegrändern. Bis sich eine stabile, blütenreiche Wiese dauerhaft etabliert hat, benötigt sie in der Regel mehrere Jahre. "Wir verzichten im Staatswald auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die ersten Blühflächen bereits gut entwickelt haben", erklärt Alfons Herzog, Leiter des Revieres Hilpoltstein und Hausherr des Waldhauses. In dessen unmittelbarer Umgebung lassen sich einige dieser neu angelegten, artenreichen Wiesen besichtigen, die sich trotz des trockenen Sommers gut entwickelt haben.    

    Biotopholz-Trittsteine  

    Daneben haben die Förster gezielt stehendes Totholz geschaffen, das naturschutzfachlich besonders wertvoll ist. Dabei handelt es sich um Laub- und Nadelbäume, die in fünf bis sechs Metern Höhe bei Holzerntearbeiten "geköpft" wurden. Sie bieten zeitnah einen gefragten Lebensraum und eine wertvolle Nahrungsquelle für Fledermäuse, Vögel und Pilze.

    "Gerade stärkeres stehendes Stammholz ist von herausragender Bedeutung für den Waldnaturschutz", sagt der kommissarische Forstbetriebsleiter von Allersberg Harald Schiller. "Es bietet Höhlenbrütern, Kleinsäugern und zahllosen Insektenarten einen wertvollen Lebensraum." Der Stamm bleibt unbearbeitet stehen, die Baumkronen bleiben liegen: Im Zuge der natürlichen Zersetzung werde das stehende und liegende Totholz von verschiedensten Arten besiedelt und sei somit ökologisch besonders wertvoll. Wenn der Hochstumpf schließlich nach vielen Jahren zusammenbricht, ist seine Funktion noch lange nicht beendet: Die verschiedenen Zustände, die das Holz bei der Zersetzung durchläuft, bieten für viele rar gewordene Tiere, Pilze oder Moose wertvolle Lebensräume.  

    Das Projekt "Der Wald blüht auf" wird vom Freistaat Bayern gefördert. Im Staatswald werden zahlreiche Blühflächen angelegt, um dem dramatischen Rückgang der Insekten entgegenzuwirken. Bislang wurden bereits 130 Hektar Blühflächen - verteilt auf über 500 Einzelflächen - in 242 Revieren eingesät. Weitere 15 Hektar sind für die Herbstsaaten vorbereitet. Ebenfalls sollen 3.000 Hochstümpfe bis Ende Oktober realisiert sein.

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    news-1749 Thu, 04 Oct 2018 16:48:37 +0200 Grüne Zukunft bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1749&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d31466ea6539798efba257dae78ae772 Forstbetrieb begrüßt die neuen Azubis in Allersberg Allersberg, Oktober 2018 -  Im Forstbetrieb Allersberg hat im September für drei neue Lehrlinge bei den Bayerischen Staatsforsten die berufliche Zukunft begonnen.  

    Zwei der „Neuen“, Maximilian Kirschner (15) aus Thalmässing und Tomas Sauerbrey (16) aus Vorra, haben sich für die Lehre als Forstwirt entschieden und damit für den schönsten Arbeitsplatz der Welt - den Wald. Der Dritte im Bunde, Niko Fischer (16) aus Roth, beginnt als einer der ersten bei den Bayerischen Staatsforsten die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und wird das moderne Waldunternehmen mit seinen breit gefächerten Aufgaben aus einem ganz anderem Blickwinkel kennenlernen.  

    Kommissarischer Forstbetriebsleiter Harald Schiller, die Teamleiterin Andrea Gutiérrez-Perea und der Ausbildungsmeister Thomas Beyerlein begrüßten die neuen Auszubildenden herzlich am Forstbetriebssitz in Allersberg. „Wir freuen uns, jungen Menschen einen Weg in eine spannende berufliche Aufgabe bieten zu können. Wir schaffen und besetzten hier wichtige Arbeitsplätze. Für das Unternehmen Bayerischen Staatsforsten sind die jungen Mitarbeiter eine wichtige Investition in die Zukunft“, bekräftigt Harald Schiller und wünscht den Azubis einen guten Start ins Berufsleben. „Beim Personal tut Verjüngung not. Dies ist identisch mit der nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes, auch hier weichen ältere Bäumen den jüngeren. Nachwuchs muss sein, so lautet das Motto“.  

    Zusammen mit den Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist der erfahrene Forstwirtschaftsmeister Thomas Beyerlein für insgesamt sechs Forstwirtslehrlinge verantwortlich. Zuständig für die Fortwirtsausbildung ist er mittlerweile seit 15 Jahren und kann somit auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die Lehre zum Kaufmann für Büromanagement am Forstbetrieb Allersberg dagegen ist Premiere. Daher ist diese nicht nur für Niko Fischer, sondern auch für die Teamleiterin Andrea Gutiérrez-Perea Neuland, auf die sie sich aber mit Herzblut vorbereitet hat. Zudem gehört Niko Fischer mit zu den ersten Lehrlingen überhaupt in diesem Ausbildungsberuf bei den Bayerischen Staatsforsten, da in diesem Herbst erst der zweite Jahrgang seine Ausbildung aufgenommen hat.  

    Die Aussichten auf eine spätere feste Übernahme ins Arbeitsleben der grünen Branche sind derzeit rosig, sowohl im Wald als auch im Büro. Durch die steigenden Anforderungen im Waldumbau in Richtung Klimawandel werden für Pflanzung, Pflanzenschutz und Pflege dringend Arbeitskräfte gebraucht. Ebenso nehmen Naturschutz-und Erholungsaufgaben einen erweiterten Stellenwert ein. Aber auch durch die ständige Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie sind gut ausgebildete Mitarbeiter für ein modernes Büromanagement immer gesucht.  

    Bei den Bayerischen Staatsforsten ist die Lehrlingsausbildung ein wichtiges Thema: Zum 1. September haben 73 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufen angefangen, davon 63 Forstwirte und zehn Bürokaufleute und Revierjäger. Die Bayerischen Staatsforsten sind damit einer der größten forstlichen Ausbilder in Deutschland.

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    news-1748 Thu, 04 Oct 2018 16:29:46 +0200 Wald-Klimaforschung im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1748&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c95e2a097fe1ce1d800e13dc3cc9ea99 Rothenkirchen, 4. Oktober 2018 - „Der saure Regen im Frankenwald ist Geschichte, aber der Waldboden vergisst nicht.“ Auf dieses einfache Fazit von Waldklimaforscher Hans-Peter Dietrich lassen sich die neuesten Erkenntnisse aus der Waldklimastation am Rennsteig zusammenfassen. Die vielfältigen Forschungsergebnisse gehen aber weit darüber hinaus.

    Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising (LWF) unterhält 19 Waldklimastationen in den wichtigsten Waldlandschaften Bayerns. Einmal im Jahr lädt sie deren Betreuer zu einer Dienstbesprechung mit forstlicher Exkursion ein. Dass die Wahl von Sachgebietsleiter Dietrich in diesem Jahr auf den Frankenwald fiel, geht auf die Auszeichnung „Waldgebiet des Jahres 2017“ zurück. Zusätzliche Aktualität gewann der Besuch der Forstleute aber durch den aktuellen Hitzesommer und die dadurch ausgelöste Borkenkäferkalamität. Natürlich ließ es sich LWF-Präsident Olaf Schmidt, in Tettau aufgewachsen, nicht nehmen, selbst bei der Veranstaltung dabei zu sein. Sein profundes Wissen über die Geschichte seiner Heimat und alles, was dort „kreucht und fleucht“, angereichert durch manche Anekdote aus früheren Frankenwald-Wintern, machte den Tag zu einem Erlebnis für die Teilnehmer.

    Im Jugendwaldheim Lauenstein, von wo aus der Betrieb der Klimastation betreut wird, wurden zunächst nicht nur die Rekorde des Sommers 2018 sondern alle in den vergangenen Jahren gemessenen Klimadaten diskutiert: Die Klimaerwärmung im Jahresdurchschnitt um rund 1,5 Grad und das Ausbleiben von Niederschlägen im Sommerhalbjahr lassen sich anhand der Messreihen deutlich ablesen. Auf den meist flachgründigen Schieferböden im Frankenwald reicht die Bodenfeuchte für wasserbedürftige Baumarten wie die Fichte im Sommer oft nicht mehr aus. Trockenschäden und Borkenkäferbefall sind die Folge. Zudem ist mit häufigeren Hitzesommern zu rechnen. Auch der Sommer 2018 steht bereits in einer Reihe mit den „Jahrhundertsommern“ 2003 und 2015 und übertrifft diese in einigen Ausprägungen sogar noch.

    Aber es gibt auch Positives zu vermelden: Die Einträge von waldschädlichem Schwefel sind seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus der Luft fast verschwunden und auch der Stickstoffeintrag ist insgesamt zuletzt stark rückläufig. Die Folge ist, dass der seit der Diskussion um das Waldsterben berüchtigte „Saure Regen“ im Frankenwald aufgehört hat. Leider sind nach den Messergebnissen am Rennsteig die Waldböden aber immer noch mit Schwefel und Nitrat belastet, so dass die Entlastung für die Vegetation deutlich langsamer greift. „Immerhin“, so Olaf Schmidt, „sind inzwischen wieder die typischen Bewohner der Frankenwaldbäche wie Bachforelle, Mühlkoppe und Bachneunauge bis in die Oberläufe zurückgekehrt. Das wäre vor 20 oder 30 Jahren wegen der Versauerung noch unmöglich gewesen.“ Die jetzt besser pflanzenverfügbaren Nährstoffe und die fast schwefelfreie Luft würden beste Voraussetzungen für die Einbringung von Tannen, Buchen, Douglasien und Edellaubhölzern bieten und so den dringend notwendigen Waldumbau ermöglichen.

    Breiten Raum nahm die gemeinsame Besichtigung der Waldklimastation im Staatswald am Rennsteig ein. Hier werden an einer Freilandmessstation laufend alle relevanten Klimadaten erhoben, die dann mit den im Labor untersuchten Regen- und Bodenwasserproben zu Forschungsreihen zusammengestellt werden. In einem Fichtenbestand des Forstbetriebes Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten werden zusätzlich alle Ergebnisse zum Zustand des Waldbodens, zum Ernährungs- und Kronenzustand der Bäume, zum Streufall und zur Bodenvegetation über die Jahre zusammengetragen. Forstbetriebsleiter Peter Hagemann und Forstrevierleiter Sebastian Kauppert machten am Beispiel dieses Waldbestandes deutlich, warum die Forschung gerade für den Frankenwald so wichtig ist: Als Folge eines verheerenden Sturmes im Jahr 1958 seien in der Region reine Fichtenbestände auf großer Fläche vorhanden. Diese litten aktuell besonders unter dem Kreislauf aus Trockenheit, Borkenkäfer und Sturm und müssten dringend verjüngt werden. „Da sind wir für jede Bestätigung unserer Arbeit dankbar“, so Hagemann, der das Vier-Baum-Prinzip der Bayerischen Staatsforsten vorstellte, nach dem in jedem Folgebestand mindestens vier verschiedene Baumarten mit größeren Anteilen vorhanden sein müssen. „Solche Mischbestände sind in jeder Hinsicht stabiler und können das Risiko für den Wald unserer Kinder und Enkel deutlich senken.“

    Die besuchte Versuchsfläche im Staatswald stellt das Kernstück der Waldklimastation dar und liegt den Betreuern deshalb besonders am Herzen. Entsprechend groß war auch das abschließende Lob der Experten aus ganz Bayern für die Azubis des Forstbetriebes. Diese hatten zusammen mit Ausbildungsmeister Klaus Weiß den Bestand mit sogenannten „Hordengattern“ geschützt. Diese hölzernen Zaunelemente wurden mit großem Engagement von Hand zusammengebaut und aufgestellt und sollen den Bestand vor unbefugtem Betreten durch Mensch und Tier schützen. Damit die Forschung auch weiter wissenschaftliche Grundlagen für die Zukunft des Frankenwaldes bereitstellen kann.

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    news-1747 Thu, 04 Oct 2018 16:22:06 +0200 Der König des Waldes verkündet röhrend die Hirschbrunft im Herbstwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1747&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a91da765bdd44b16b19ebd39e1c6e5b9 Sonnenstrahlen einfangen, Wandern gehen, traumhafte Ausblicke über den Steigerwald und Tiere beobachten – Ausflugstipp für schöne Herbsttage

    Ebrach, 04.10.2018 – Kühle Nächte und neblige Morgenstunden künden den Herbst an. Das Laub verfärbt sich bunt und es beginnt für das Rotwild eine wichtige Jahreszeit. Die Zeit der Hirschbrunft. Nun machen sich die Rotwildhirsche laut röhrend bemerkbar.

    Unser Leopold im Gehege am Baumwipfelpfad Steigerwald ist bereits mitten in der Brunft. Und manch ein Besucher mag sich über die unbekannten Töne aus dem Wald hier in Ebrach schon gewundert haben.

    Nachdem das Wetter weiterhin einen schönen Ausflug perfekt macht, kommt doch vorbei und schaut Euch das Schauspiel unseres Leopold an! Die Wanderschuhe eingepackt so könnt ihr den Ausflug mit einer schönen Wanderung wer möchte ergänzen. Zum Beispiel ins Steigerwald-Zentrum in Handthal.

    Wer noch mehr über Rotwild und Co erfahren möchte, kann zusätzlich am Samstag 06.10. um 17.30 Uhr bei der Brunftführung teilnehmen. Anmeldungen an info-baumwipfelpfad@baysf.de

    Weitere Informationen unter www.baumwipfelpfadsteigerwald.de oder auf Facebook: https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald/ 

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    news-1746 Thu, 04 Oct 2018 16:14:19 +0200 Waldumbau und Naturschutz in den Kernzonen des Biosphärenreservats Rhön http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1746&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd2413179fe183bb1722135bc9f1743b Biosphärenreservatsverwaltung, Forstverwaltung und Bayerische Staatsforsten informieren über Holzernte und Naturschutz in den Kernzonen

    Hammelburg, 04. Oktober 2018 - Zahlreiche Besucher sind der Einladung der Biosphärenverwaltung und des Forstbetriebs Hammelburg gefolgt um sich über Maßnahmen in den Kernzonen des Biosphärenreservates zu informieren. Insbesondere die Bewohner der Ortschaft Heckmühle sind gekommen. Hier finden ab diesem Herbst/Winter in Ortsnähe größere Holzernte- und Waldumbaumaßnahmen statt.

    Nach der Begrüßung durch Daniel Zippert, den Leiter des Forstbetriebs Hammelburg, hat Michael Geier, Leiter der bayerischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats, kurz das Biosphärenreservat vorgestellt. Danach ging es zu Fuß in die Kernzone wo die Holzernte und die Naturschutzmaßnahmen erläutert worden sind. „Es ist uns bei so einer Maßnahme wichtig, die Bevölkerung vorher zu informieren. Diese Holzernte weicht deutlich von unserer üblichen Bewirtschaftung der Staatswälder ab“, stellt Zippert heraus. „Wir möchten damit vermeiden, dass die Anwohner morgens aufstehen und sich fragen: „Was passiert denn da?“ oder gar verärgert sind und sich ohne Kenntnis der Situation an die Öffentlichkeit wenden.

    Bernhard Zürner, Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  Bad Neustadt an der Saale, erläuterte, dass alle Maßnahmen in den Kernzonen mit Naturschutzbehörden und Forstverwaltung eng abgestimmt und im Staatswald im Rahmen der mittelfristigen Forstbetriebsplanung für die nächsten 10 Jahre für jeden Waldbestand detailliert festgelegt worden sind.

    „Vorher miteinander Reden und die Leute versuchen zu informieren und mitzunehmen ist sicher sinnvoller als Unzufriedenheit und Ärger zu erzeugen. Wir können Ihnen versichern, das was wir hier tun hat Hand und Fuß und ist wohlüberlegt“.
    [Zippert]

    Thomas Fikar, der örtlich zuständige Revierleiter erklärt kurz wie die Holzernte und Holzabfuhr vorgesehen ist. Es ist beabsichtigt mit Waldarbeitern das Holz einzuschlagen und möglichst zeitnah aus dem Wald zu bringen. „Wir versuchen die Beeinträchtigung für die Waldbesucher und die Anwohner in der Heckmühle durch die Maßnahme so gering wie möglich zu halten. Wir bitten aber um Verständnis, dass in diesem Zeitraum der Feuerberg für die Erholung nicht genutzt werden kann und die Forstwege eventuell, wenn es wieder so einen nassen Winter gibt wie letztes Jahr, durch die Holzabfuhr in Mitleidenschaft gezogen werden könnten“. Falls das so sein sollte, versichert Zippert, werden diese umgehend nach Abschluss der Holzabfuhr wieder in den guten Ausgangszustand zurück versetzt. Aber das kann einige Zeit dauern. Auch hierfür bitte Zippert um Verständnis und Geduld.

    Michael Geier informierte, wie mit den Flächen nach der Holzernte umgegangen wird, über die naturschutzfachliche Zielsetzung und wie diese gemonitort werden, um deren natürliche Entwicklung wissenschaftlich zu begleiten.

    Während der Veranstaltung war auch genug Zeit, die Fragen der Teilnehmer ausführlich zu diskutieren und durch die anwesenden Experten fachkundig zu beantworten.

    Geier, Zippert und Zürner hoffen, dass die Teilnehmer sich nun ausreichend informiert fühlen, boten aber auch an, falls noch Fragen neu auftauchen diese in weiteren persönlichen Gesprächen gerne zu beantworten.

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1745 Thu, 04 Oct 2018 10:11:02 +0200 Bayerischer Rundfunk dreht im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1745&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d892b71b13ead1da15e3c33c407f2c09 Rothenkirchen, 4. Oktober 2018 - Motorsägen, dann hallende Axthiebe, ein mehrfaches „Achtung – Baum fällt“ der Waldarbeiter, donnerndes Krachen eines umstürzenden Baumes, auf- und abschwellendes Brummen eines Rückeschleppers - Holzernte im Frankenwald. Doch diesmal gesellt sich ein ungewohntes schwirrendes Geräusch dazu. Eine Kamera-Drohne verfolgt das Geschehen aus der Vogelperspektive. Und auch genau wie ein Kolibri bewegt sich die Technik hin und her um dann an besonders günstigen Blickwinkeln schwebend zu verharren: Das Bayerische Fernsehen ist erneut vor Ort um über die Arbeit der Forstleute und Forstunternehmer im Frankenwald zu berichten.

    Seit dem Aktionsjahr zum „Waldgebiet des Jahres 2017“ dokumentiert der BR immer wieder die unterschiedlichen Facetten und die wichtige Rolle der Forstwirtschaft in der Region. Diesmal steht Holzrücker und Forstunternehmer Thomas Stark aus Tschirn und seine enge Zusammenarbeit mit den Forstwirten der Bayerischen Staatsforsten im Fokus der Kamera. Die Forstwirtrotte aus Karlheinz Deuerling, Michael Franz und Robert Pohl bildet im Forstrevier Ködel zusammen mit dem erfahrenen Holzrücker ein eingespieltes Team, „eine Schicksalsgemeinschaft“, wie es Forstbetriebsleiter Peter Hagemann nennt. „Denn bei der gefährlichen Holzernte im Steilhang muss sich einer voll auf den anderen verlassen können.“ Und genau dieses Holzernteverfahren aus Baumfällung durch die Forstwirte mit unmittelbarer Unterstützung durch hochmoderne Rücketechnik steht im Mittelpunkt des BR-Beitrages. Anlass ist eine Exkursion von Forstreferendaren, die im Rahmen ihrer Ausbildung den Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten besuchen um die forstlichen Besonderheiten des Frankenwaldes kennenzulernen. Thomas Stark und das Team des Forstbetriebes nehmen sich viel Zeit um den jungen Forstleuten die speziellen Abläufe der Holzernte im Staatswald näher zu bringen. Und genau hier setzen Reporter Ulrich Detsch und sein Kamerateam an um erneut einen inhalts- und kenntnisreichen Beitrag über den Frankenwald zu produzieren.

    Das Ergebnis ist am Freitag, 05.10.2018 um 19.00 Uhr in „Unser Land“ im BR-Fernsehen oder unter www.br.de/unserland.de zu sehen.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1744 Tue, 02 Oct 2018 09:01:50 +0200 Grünes Gold aus dem Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1744&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9d00371ce9be4a43e5822816ef8df42 02. Oktober 2018, Sonthofen - Nicht nur die Obstbäume biegen sich heuer vor lauter Äpfel und Birnen. Auch die Waldbäume hängen voll mit Früchten. Fichten und Tannen leuchten voller dunkelgrüner Zapfen, die Buchen golden mit Bucheckern. Von einer Vollmast reden die Forstleute. „Die Bäume tragen zwar mittlerweile häufiger Zapfenanhang als früher, aber so eine Vollmast wie heuer haben wir schon länger nicht mehr gehabt“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Insbesondere die vielen Samen der Weißtanne liefern uns kostenlosen Nachwuchs für einen stabilen Bergmischwald der Zukunft“.  

    Nicht nur für die Naturverjüngung ist heuer ein besonders gutes Jahr. Den intensiven Zapfenanhang bei der Weißtanne nutzen die Bayerischen Staatsforsten für die Gewinnung von Weißtannensamen. Die Firma Schlör aus Wertheim sicherte sich vertraglich die Möglichkeit der Beerntung der Weißtannen im Forstbetrieb Sonthofen. Sie ist auf die Erzeugung von hochwertigem Saatgut von Waldbäumen spezialisiert.  

    Dabei ist es nicht so, dass von jeder Weißtanne die Zapfen geerntet werden dürfen. Vielmehr sind nur ausgewählte Waldbestände zur Beerntung zugelassen. Diese Wälder müssen von ihrer Qualität wie auch von ihrer flächenmäßigen Ausdehnung bestimmten Mindestanforderungen entsprechen. Entscheidend ist vor allem, dass die Bäume „autochthon“ sind, wie der Fachmann sagt. Das heißt, die Bäume müssen aus dem jeweiligen Gebiet stammen, wo sie wachsen. Im Forstlichen Saat- und Pflanzgutgesetz ist ganz Deutschland nach Herkunftsgebieten eingeteilt. Dies sind Gebiete mit vergleichbaren Umweltbedingungen, insbesondere vergleichbaren Höhenlagen. „Eine Weißtanne aus dem Flachland ist zwar die gleiche Art wie eine Weißtanne aus dem Hochgebirge, aber bei den komplett anderen Umweltbedingungen im Gebirge hätte der „Flachländer“ große Probleme dauerhaft überleben zu können“, erklärt Revierleiter Hubert Heinl, in dessen Revier die Zapfen geerntet wurden. „Durch dieses strenge Verfahren wird sichergestellt dass letztendlich nur herkunftsgerechte junge Weißtannen für die Pflanzungen wieder verwendet werden“.  

    Weißtannenzapfen werden geerntet, solange sie noch am Baum auf dem Zweig stehen. Dazu klettern Baumkletterer auf die bis zu 40 Meter hohen Weißtannen im zugelassenen Waldgebiet. Dieses Mal pflückten sie die frischen Zapfen in der Abteilung „Schwabenhof“ in Balderschwang. Teilweise bis zu 50 kg Zapfen pro Baum konnten die vier Männer dabei ernten, insgesamt über 1.110 kg.  

    „Die Qualität der Zapfen und der Samen der Weißtannen hier in Balderschwang ist heuer überragend. In vielen Gebieten in Deutschland mussten wir die Zapfenernte vorzeitig abbrechen. Aufgrund der langen Trockenheit war die Qualität zu schlecht. Aber hier ist es anders“, so die Einschätzung eines Mitarbeiters der Firma Schlör.  

    Die Einhaltung der strengen gesetzlichen Vorgaben bei der Saatguternte wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten kontrolliert. Amtsförster Robert Proksch überwacht sowohl die Beerntung der Bäume wie auch die vorschriftsgemäße Abholung der Zapfen. Mit dem „Samenbegleitschein“ bestätigte er das korrekte Vorgehen. „Ohne diesen Begleitschein ist das Saatgut wertlos und darf für die Erzeugung von Forstpflanzen nicht verwendet werden“, so Robert Proksch.  

    Wie geht es mit den Weißtannenzapfen weiter? Nach der sachgerechten Aufbereitung der Zapfen erfolgt die Gewinnung der Samen durch die Fachfirma. Dann wird das Saatgut an Pflanzschulen verkauft. Nochmal Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting: „Aus den geernteten 1.110 Kilogramm Zapfen werden ca. 165 Kilogramm keimfähiges Saatgut gewonnen, woraus dann letztendlich ca. eine Millionen junge Weißtannenpflanzen für den Bergmischwald von Morgen gezogen werden.“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1743 Mon, 01 Oct 2018 16:50:03 +0200 Markante Baumriesen im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1743&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9408d80291d4b1624948c41daaebad76 Starke, alte Bäume erleben: Aktuell findet im Spessart eine Erfassung von sogenannten Methusalembäumen statt. Zum Selbsterfahren sollen diese Bäume der Bevölkerung per App zugänglich gemacht werden.  

    Heigenbrücken, 1.10.2018, Im Alten Testament wird ein Mann namens Methusalem als der älteste Mensch der je gelebt hat bezeichnet. Im Bayerischen Staatswald sind Methusaleme Bäume, die eine gewisse Baumdimension erreicht haben. Solche Bäume werden nicht mehr gefällt und zum Beispiel zu Möbeln oder Dachstühlen weiterverarbeitet, sondern können natürlich alt werden.

    „Im Spessart gibt es unzählige alte Baumindividuen“, erzählt Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter in Heigenbrücken, „diese einzigartigen Exemplare wollen wir erlebbar machen.“ Deshalb läuft im Spessart aktuell ein Projekt, in dessen Rahmen alte Bäume kartiert werden. „Die Kartierung übernimmt für uns der Forstsachverständige Paul Gerlach aus Aschaffenburg“, erzählt Keßler weiter, „wir wollen jedoch nicht flächig alle Methusalembäume erfassen, das würde viel zu lange dauern. Herr Gerlach soll sich auf die markanten Bäume beschränken, die beispielsweise durch einen besonderen Namen oder Geschichte bekannt sind, oder durch irgendeinen anderen Superlativ besonders hervorstechen.“

    Parallel zur Kartierung werden die digitalen Möglichkeiten ausgelotet, um die Baumriesen der Bevölkerung zugänglich zu machen. Denkbar wäre beispielsweise eine App zu entwickeln oder eine Webplattform mit responsiven Design, mit der man zu den Bäumen findet. Dazu erfasst der Forstsachverständige Gerlach bereits jetzt GPS-Koordinaten, mit denen später jeder zu den Bäumen hinfindet. Außerdem misst er den Durchmesser der Bäume und hält Besonderheiten fest. Die digitale Umsetzung soll dem Nutzer später aber nicht einfach nur zeigen wo die sehenswerten Bäume stehen, sie soll ihn auch zur Interaktion animieren.

    „Es handelt sich bei den Methusalembäumen hauptsächlich um dicke Eichen und Buchen. Davon gibt es am Spessart am meisten“, berichtet der Sachverständige Gerlach. Er ist bei seiner Arbeit ganz von den örtlichen Kenntnissen der Revierförster abhängig. „Die kennen den Wald in ihrem Revier schließlich am besten und wissen wo die alten Bäume stehen“, meint er. Insgesamt gibt es im Spessart 25 Staatsforstreviere, in denen der Sachverständige gerade die besonders markanten Starkbäumen erfasst.

    Das Projekt „Methusalem-Eichen“ ist Teil eines von der Staatsregierung geförderten „Sonderprogrammes Naturschutz“.

    Den Großteil des Jahres ist der Sachverständige Gerlach mit Forstwirtschaftsplänen, Waldbewertungen und Flurneuordnungen beschäftigt. „Hier im Spessart alte beeindruckende Baumexemplare kennenzulernen und zu kartieren ist eine spannende Abwechslung zur meiner sonstigen Arbeit“, erzählt Gerlach, „wenn diese in Zukunft für alle zugänglich sind, dann ist das, denke ich, eine tolle Sache.“

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    news-1742 Mon, 01 Oct 2018 16:30:42 +0200 Ein neues Klassenzimmer mitten im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1742&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=99aa547f34c884cd3f48c2ec8e25e9bd Bayerische Staatsforsten übergeben „Grünes Klassenzimmer“ an die Grundschule Bischofsgrün

    (28.09.2018) Fichtelberg – Am vergangenen Freitag weihte der Forstbetrieb Fichtelberg zusammen mit der Grundschule Bischofsgrün das „Grüne Klassenzimmer“ am Ochsenkopf ein. Oberhalb vom Hügelfelsen, einem beliebten Aussichtspunkt am Ortsrand von Bischofsgrün bereitete der Forstbetrieb einen Lern- und Spielort für die Schüler vor. Ein besonderer Gast war auch dabei.

    Wärmende Sonnenstrahlen durchdringen die Baumkronen. Doch heute ist es nicht wie sonst still im Wald. Ganz deutlich ist Kinderlachen zu hören. Es sind 45 Kinder der Grundschule Bischofsgrün, die sich freuen, dass sie in Zukunft hier im Wald lernen, spielen und entspannen können.  

    „Buuuuuchhaaaaaart“ rufen die Kinder aufgeregt in den Wald. Plötzlich bewegt sich etwas hinter der großen Lärche am Rand der Lichtung, die das Wald-Klassenzimmer beherbergt. Mit langsamen Schritten kommt sie hervor: Buchhart, die Buche. Denn nicht nur Bürgermeister Stephan Unglaub und Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler heißen die Kinder im Wald willkommen. Auch Buchhart, - Maskottchen des Grünen Klassenzimmers – begrüßt die jungen Waldbesucher.

    Natürlich wollen die Schülerinnen und Schüler das neue Klassenzimmer und das Umfeld sofort ausprobieren. Sie pausen Baumrinden ab, bauen Elfenhäuser und spielen Wald-Memory. Angeleitet werden die Kinder dabei von Ruth Mattheas, Sachbearbeiterin für Waldpädagogik des AELF Bayreuth, Revierleiter Werner Schmidt und den beiden Praktikanten am Forstbetrieb Fichtelberg Susanne Berger und Lukas Dörfel. „Vor Freude leuchtende Kinderaugen hier im Wald zu erleben, das ist einfach schön“ freut sich Susanne Berger während der Aktivitäten mit den Kindern.

    Die Schulleiterin der Grundschule Bischofsgrün, Yvonne Schobert, war von Beginn an begeistert von der Idee des „Grünen Klassenzimmers“. Deshalb willigte sie ohne Zögern ein, als Kooperationspartner mit dem Forstbetrieb Fichtelberg das „Grüne Klassenzimmer“ zu planen und mit Leben zu füllen. „Es ist so schön geworden. Wir werden Besuche hier so oft es geht in den Unterricht integrieren“ verspricht sie ihren Schülern.

    Gestartet wurde das Projekt am Ochsenkopf im Juni dieses Jahres. Die Mitarbeiter des Forstbetriebs suchten in der Nähe der Schule einen geeigneten Platz, richteten den Zugangsweg, sorgten für Sicherheit vor herabfallenden Ästen, bauten Sitzgelegenheiten aus Hartholz und verfassten einen Leitfaden für das Klassenzimmer im Wald. Diese „Bedienungs­anleitung“ unterstützt die Lehrer mit Anregungen, Tipps und Ideen für Aktivitäten rund um diese Einrichtung. „Wir haben einen Grundstein für das „Grüne Klassenzimmer“ gelegt. Nun liegt es in der Hand der Nutzer, dieses nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten“ erklärt Martin Hertel, der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. „Dabei unterstützen wir sie auch weiterhin gerne.“

    „Grüne Klassenzimmer“ wird es zukünftig in Bayern öfter geben. Die Bayerischen Staatsforsten haben sich das Ziel gesteckt, Schulen in ganz Bayern diese alternativen Lernorte im Staatswald zu bieten. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Unterricht nach draußen zu verlagern, bei den Kindern Begeisterung für Natur und Umwelt zu wecken, am Objekt zu lernen und Entspannung und Ruhe in der Natur zu finden. Einzige Voraussetzung: Interessierte Schulen oder Kindergärten, die sich in der Nähe zu Staatswaldflächen befinden und Lust auf dieses Kooperationsprojekt haben.

    Die Kinder der Grundschule Bischofsgrün sind jedenfalls begeistert von ihrem neuen Klassenzimmer am Ochsenkopf und haben bereits tatkräftig mit der Gestaltung begonnen. Den nächsten Besuch können sie kaum erwarten.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1741 Mon, 01 Oct 2018 15:53:58 +0200 Mythos Bayern auf Erfolgskurs http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1741&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c386d3a1b22eab5353cd89a633c3eb3b Ende September 100.000 Besuche in der Landesausstellung in Ettal Ettal, 1. Oktober 2018 - Die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ ist auf Erfolgskurs: So konnten bereits am heutigen Freitagvormittag Gisela und Wolfgang Schirrmann aus Konstanz von Dr. Margot Hamm, Projektleiterin der Landesausstellung in Ettal, Pater Johannes Bauer OSB, Cellerar des Klosters Ettal, Anton Speer, Landrat von Garmisch-Partenkirchen, Forstdirektor Dr. Stephan Gampe vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim und Nikolaus Stöger, Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Oberammergau, als 100.000ste Besucher begrüßt werden. Die beiden wurden u. a. mit dem Katalog zur Ausstellung und einem Geschenkkorb überrascht.  

    Kulturelles Highlight für Bayern

    Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle zeigte sich erfreut über die Zwischenbilanz: „Die Bayerischen Landesausstellungen gehören zu den kulturellen Highlights im Freistaat und über die Landesgrenzen hinaus. Ich freue mich sehr, dass die Bayerischen Landesausstellungen so großen Zuspruch erfahren und in Ettal bereits die 100.000sten Besucher begrüßt werden konnten. Der hohe Besucherzuspruch zeigt die Faszination der Menschen für den Mythos Bayern und alles, was ihn ausmacht.“  

    Intensiver Endspurt

    Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte: „Wir läuten in Ettal den Endspurt ein! Fünf Wochen läuft die Landesausstellung noch, rundherum gibt es dazu viele Highlights, ganz wörtlich genommen mit Ettaler Mandl und Zugspitze ganz in der Nähe.“  

    Holzfassfestival lockt im Oktober

    Zum Finale der Landesausstellung erwartet die Gäste am 20. und 21. Oktober das erste Holzfass-Festival. An beiden Tagen präsentieren bayerische Brauer, Winzer und Destillateure ausschließlich Produkte, die im Holzfass gereift sind. Dadurch zeigt sich, dass der Wald und das daraus gewonnene Holz einen wesentlichen Beitrag leisten, außergewöhnliche Getränke hervorzubringen. Im Benediktiner Gwölb gibt es zudem kulinarische Angebote und Live-Musik. Mehr Informationen zum Holzfassfestival unter www.kloster-ettal.de.   

    Aus Bayern, in Bayern, von Bayern, mit Bayern...

    Wie gut die Landesausstellung bei den Besuchern ankommt ist den Stimmen im ausliegenden Buch zu entnehmen: „Eine tolle und beeindruckende Ausstellung! Aus Bayern, in Bayern, von Bayern, mit Bayern, einfach für alle interessant!“, schreiben Alois, Albert, Gisela, Vivian und Lucienne nieder. Antonia und Tatiana aus Kaliningrad schließen sich an: „(...), wir haben einen wundervollen Eindruck von der bayerischen Tradition bekommen, sowohl von der Ausstellung an sich, als auch von den Menschen. Wir sind sehr dankbar und werden wiederkommen. Ein schönes Beispiel davon, wie Tradition und Volkskultur heute für (den) modernen Menschen aktuell und interessant sein kann. Wir wünschen euch viele Besucher aus der ganzen Welt und neue Ideen für die Ausstellungen in der Zukunft. Vielen Dank!“  

    Noch bis 4. November zu sehen

    Die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ ist noch bis 4. November 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Weitere Informationen rund um die Bayerische Landesausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie auch im Internet unter www.hdbg.de  und www.landesausstellung-ettal.de  

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    Nachrichten
    news-1740 Thu, 27 Sep 2018 15:06:47 +0200 Hand in Hand für den Habichtskauz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1740&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=97626839f8ab59b78f1dc28a8405fe89 Gemeinschaftsprojekt von Forstbetriebs Bodenmais Naturpark Bayerischer Wald Bodenmais. Auf Anregung des Naturparks Bayerischer Wald haben die Auszubildenden des Forstbetriebes Bodenmais der Bayerischen Staatsforsten – unter der Aufsicht von Forstwirtschaftsmeister und Lehrlingsausbilder Paul Hilgart – zehn Nistkästen für den Habichtskauz gebaut und draußen im Staatswald aufgehängt.

    Hintergrund dafür ist ein Wiederansiedlungsprogramm der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava für den Habichtskauz – mit einer Größe von rund 60 cm und einer Flügelspannweite von bis zu 125 cm die größte Kauzart in Mitteleuropa. Noch im 19. Jahrhundert brütete der Habichtskauz im Bayerischen-, Böhmer- und Oberpfälzer Wald. Der letzte seiner Art in Mitteleuropa wurde um 1926 bei Sušice im Böhmerwald abgeschossen. Erst über dieses Programm wurde diese Art wieder heimisch. Mit dem gemeinsamen Projekt von Naturpark und Forstbetrieb soll der gesicherte Nachweis des Habichtskauzes auch in der angrenzenden Arberregion, die Schaffung von Brutmöglichkeiten und die Unterstützung der Population erbracht werden. Langfristiges Ziel ist es, wieder eine stabile Population in Ostbayern aufzubauen, die im Austausch mit den benachbarten Beständen in Niederösterreich und in Tschechien steht.

    Während die kleineren Kauzarten, wie Sperlings-, Rauhfuß- und Waldkauz, überwiegend Spechthöhlen als Brutstätte auswählen, ist der Habichtskauz auf abgebrochene, höhere Baumstümpfe angewiesen. Sehr gerne nimmt er aber auch künstliche Nisthilfen an. Er bevorzugt Mischwälder mit Buchen, durchsetzt mit freien Flächen, wie Waldwiesen, Kahlflächen oder Sturmwurfflächen, um besser nach seiner Hauptbeute, den Mäusen, suchen zu können.

    Johannes Matt, Gebietsbetreuer für die Arberregion, hat das Projekt gestartet und koordiniert. Zunächst wurden zehn Kästen unter der Leitung von Paul Hilgart von den Lehrlingen des Forstbetriebs Bodenmais angefertigt. Hierbei wurde im engen Austausch auf die langjährigen Erfahrungen des Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava zurück gegriffen. Anschließend haben die Revierförster und der Gebietsbetreuer geeignete Waldbestände und Habitatbäume ausgewählt. Zudem übernahm der Forstbetrieb das nicht gerade einfache Aufhängen der Nistkästen. Je nach Erfolg werden zukünftig weitere Kästen aufgehängt.

    Nun bleibt abzuwarten, ob die Kästen auch gleich angenommen werden. Falls nicht Habichtskäuze die Kästen beziehen, nutzt diese auch gerne der Waldkauz und profitiert von dieser Naturschutzmaßnahme.

    „Der Forstbetrieb Bodenmais ist einer von 25 Ausbildungsbetrieben der BaySF. Er bildet jedes Jahr zwei Lehrlinge zu Forstwirten aus. Die 2,4 Millionen Hektar Wald in Bayern bieten 700.000 Menschen Arbeit, die alle mit Holz zu tun haben, “ erläuterte Völkl. „Und mit dem Vogelschutz unterstützen wir den Naturpark gern.“

    Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter
    09922 80 24 80 (Naturpark) oder
    09924 90 40 30 (Forstbetrieb Bodenmais) zur Verfügung.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1739 Thu, 27 Sep 2018 14:12:31 +0200 Heute Jagd – Betreten verboten! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1739&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=79894a844da6f0df594b41b302cfa13b Forstbetrieb Fichtelberg informiert über Wegesperrungen (28.09.2018) – Fichtelberg. In den nächsten Wochen sind im Fichtelgebirge verstärkt Forststraßen und Wanderwege wegen Jagden abgesperrt. Am Samstag, den 06.10.2018 findet eine Jagd am Ochsenkopf statt. Dabei wird zwischen 08.00 und 14:00 Uhr auch die Panoramastraße zwischen Grassemann und Glasermühle gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

    Rot-weiße Absperrbänder mit Aufdruck „Betreten verboten!“ flattern über der Straße, Banner mit Sperrschild und Gefahren-Symbol versperren den Weg, von Lebensgefahr ist zu lesen und von Sicherheitsgründen.

    Werden hier die Wanderer und Pilzsucher ausgesperrt?

    Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg nimmt dazu Stellung: „Selbstverständlich sind bei den Bayerischen Staatsforsten alle Besucher im Wald herzlich willkommen, sofern keine Gefahr droht. Die Sperrungen der Wege erfolgen ausschließlich aus Sicherheitsgründen.“

    Bei sogenannten Drückjagden bringen Treiber und Hunde die Wildtiere in Bewegung und treiben sie aus den Dickungen hinaus, in denen sie sich verstecken. Reh, Hirsch und Wildschwein stürzen aber nicht panisch davon, sondern laufen ruhig ohne große Beunruhigung zum nächsten Versteck. Jäger beobachten das langsam ziehende Wild und erlegen gezielt die zum Abschuss freigegebenen Stücke.

    Im Jagdgebiet sind deshalb frei laufende Hunde unterwegs. Dazu muss verstärkt mit Wildwechsel gerechnet werden. Und für Waldbesucher besteht auch das Risko, von ab­ge­prallten Geschossen oder Splittern getroffen zu werden.

    „Immer wieder tauchen während einer Jagd unvermittelt Pilzsucher oder Spaziergänger im Gefahrenbereich auf“ berichtet Winfried Pfahler. „Da klopft einem dann das Herz vor Schreck! Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn dort ein Stück Wild beschossen wird, während ein Mensch in unmittelbarer Nähe steht“

    Zum Schutz der Erholungssuchenden werden deshalb die bejagten Waldgebiete großräumig für die Zeit der Jagd gesperrt. Grenzen an die Jagdgebiete öffentliche Straßen an, wird durch die Straßenverkehrsbehörde eine Sperrung oder Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet. Autofahrer sollten dort mit Wildwechsel oder unvermittelt auftauchenden Hunden rechnen.

    „Hier geht es um Ihre Sicherheit!“ betont Winfried Pfahler. „Wir bitten deshalb alle Waldbesucher, in ihrem eigenen Interesse diese Sperrungen ohne Ausnahme zu beachten. Wir versprechen, die Beschränkungen so kurz wie möglich zu halten, damit Sie bald wieder nach Herzenslust im Wald wandern, Rad fahren oder Pilze sammeln können.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1738 Wed, 26 Sep 2018 10:50:31 +0200 Schulwald im Forstbetrieb Ebrach eröffnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1738&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=65604659d0cc8295f8a87351a001f741 Im Revier Burgwindheim von Revierleiter Andreas Friedel wurde am vergangenen Montag ein neuer „Schulwald“ eröffnet. 150 Teilnehmer, darunter 120 Kinder, feierten die Einweihung mit vielen kleinen Waldaktionen. Landrat Johann Kalb, Schirmherr des Schulwaldes Schlüsselfeld lobte das große Engagement aller Beteiligten an dem Gemeinschaftsprojekt Schulwald. Die eigens für den Schulwald erweiterte Hütte bietet nun für mehrere Klassen Platz, um auch bei schlechtem Wetter den Wald nutzen zu können. Der Schulwald befindet sich im Staatswald entlang des Walderlebnispfades.

    Um einen solchen Ort zu erschaffen „braucht es engagierte Förster wie Andreas Friedel (BaySF) und Benjamin Göbel (AELF Bamberg), die die Sache mit Fachverstand in die Hand nehmen und den Grundschulen zur Seite stehen“, so Reinhold Hoffmann, Rektor der Volksschule Schlüsselfeld.

    Unterstützt werden die Schulwälder von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, deren Landesverband Bayern die Aktion auch begründet hat. Derzeit gibt es 50 aktive Schulwälder, die in einem „Netzwerk Waldpädagogik Bayern“ zusammengefasst sind.

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    Forstbetrieb Ebrach Nachrichten
    news-1737 Tue, 25 Sep 2018 15:50:31 +0200 Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft besucht den Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1737&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=29563104d6a72067d15dcaf525af66cf Chancen und Risiken der Beteiligung von Gastbaumarten unter Berücksichtigung des Klimawandels 

    (25.09.2018) Zeyern – Die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft unter  Leitung von Prof. Dr. Manfred Schölch veranstaltete ihre Landestagung 2018 im  Frankenwald. Der Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten verfügt  wegen der früheren Anbauversuche im ehemaligen Forstamt Kronach durch die  Forstmeister Degen und Liebhardt über kleinere Waldbestände von Douglasie,  Hemlocktanne, Riesenlebensbaum, Küstentanne und weitere Gastbaumarten. Dies  nahm die Arbeitsgemeinschaft zum Anlass, Chancen und Risiken von  Gastbaumarten unter Berücksichtigung des Klimawandels und deren evtl. künftige  Einbeziehung in eine naturgemäße Waldbewirtschaftung zu diskutieren und  Beispiele im Staatswald zu besichtigen. 

    Prof. Dr. Schölch, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft in  Bayern, begrüßte die Teilnehmer an der Tagung in der Rodachtalhalle in Marktrodach, die  als Startpunkt für die zweitägige Tagung von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellt  wurde. Die zurückliegenden sehr trockenen Monate hätten bewiesen, dass das Thema der  Tagung sehr aktuell sei. 

    Nach einem Grußwort durch Bürgermeister Norbert Gräbner führte Forstbetriebsleiter Fritz  Maier die Teilnehmer in die forstlichen Gegebenheiten des Frankenwaldes sowie die  Waldbewirtschaftung der Bayerischen Staatsforsten ein. Mit Getränken und Brezeln frisch gestärkt und fachlich gut vorbereitet ging es anschließend unter Führung von Revierleiter Tassilo Haderlein in das Staatswaldrevier Zeyern.

    An vier Exkursionspunkten wurden während einer längeren Wanderung naturnahe Waldbestände mit Tannen, Buchen, Fichten, einzelnen Douglasien sowie Bergahorn, Vogelbeere und Eiche besichtigt und die Bedeutung gemischter, strukturreicher Waldbestände hervor gehoben. Solche Wälder können die Herausforderungen durch den Klimawandel am besten meistern und alle Waldfunktionen auch in Zukunft sichern. Von  den Teilnehmern wurde festgestellt, dass eine Bejagung des Schalenwildes, die eine  natürliche Verjüngung aller Baumarten ohne größere Schutzmaßnahmen ermöglicht, ein wichtiger Baustein beim Aufbau klimatoleranter Wälder ist.

    Ob die Beteiligung von Gastbaumarten unter Berücksichtigung des Klimawandels Teil  einer naturgemäßen Waldwirtschaft sein kann, wurde an Waldbeständen mit Beteiligung von Douglasie, Hemlocktanne, Riesenlebensbaum und Roteiche intensiv diskutiert, aber nicht abschließend beantwortet. 

    Die besichtigten Gastbaumarten wiesen z.T. beeindruckende Einzelexemplare und gute Wuchsleistungen auf. Aus mehreren wissenschaftlichen Arbeiten (u.a. durch den Ökologisch-Botanischen Garten in Bayreuth) konnte Revierleiter Tassilo Haderlein  wertvolle Daten und Ergebnisse vorstellen. Einen schönen Abschluss fanden die fachliche Waldwanderung und der Meinungsaustausch unter den Teilnehmern an der Kichbühl-Kapelle, die als saniertes  Denkmal der ehemaligen Siedlung heute viele Wanderer zum Nachdenken über die Zukunft und zur stillen Einkehr veranlasst.

    Kontakt
    Fritz Maier
    Bayerische Staatsforsten AöR
    Forstbetrieb Nordhalben
    Tel.: 09267 9140 0
    E-Mail: info-nordhalben@baysf.de
    fritz.maier@baysf.de

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    Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1736 Tue, 25 Sep 2018 11:02:02 +0200 Sturmschäden durch den Sturm Fabienne http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1736&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=87febd85b75021b44759ff6519fdf494 Tornado im Staatswald bei Ebrach Forstbetrieb Ebrach leitet Maßnahmen zur Sturmschadensbewältigung ein

    Wie ein Tornado hat Sturmtief Fabienne am vergangenen Sonntag eine Schneise durch die Wälder südlich von Ebrach geschlagen und Tausende von Bäumen abgeknickt oder umgeworfen. Bereits am gestrigen Montag hat der Forstbetrieb erste Maßnahmen zur Bewältigung der Schäden auf den Weg gebracht. Die Bevölkerung wird aufgefordert, zum eigenen Schutz die betroffenen Wälder in den nächsten Tagen zu meiden. Die Sturmwurfaufarbeitung wird auf ökologische Ziele Rücksicht nehmen. Das Laubholz wird zur Nachfragedeckung an regionale Sägewerken geliefert.

    Bereits am Sonntagabend sind Mitarbeiter des Forstbetriebs in die Reviere gefahren, um die Sturmschäden zu begutachten. Allerdings waren die wenigsten Wege passierbar. Trotzdem war erkennbar, dass Sturm Fabienne vor allem die Reviere Winkelhof und Burgwindheim im oberen Steigerwald heimgesucht hat. Auch in den angrenzenden Privat- und Gemeindewäldern sind z.T. massive Sturmschäden zu beklagen. Der nördliche Steigerwald ist dagegen weitgehend verschont geblieben.

    Erste Schätzungen: 25.000 Festmeter
    Die ersten Schätzungen über den Holzanfall belaufen sich auf rd. 25.000 Festmeter. Im Gegensatz zu früheren Sturmereignissen, die vor allem die Fichte betroffen haben, entfällt diesmal die Hälfte der Sturmwurfmenge auf Laubbäume. Dabei nimmt die Buche den höchsten Anteil ein. Vor allem auf den tonig-lehmigen Keuperböden wurzelt die Buche oft nicht tief genug und sind bei Sommerstürmen besonders gefährdet. Auch könnte die lange Trockenheit dieses Sommers zur mangelnden Festigkeit der Buchenwurzeln beigetragen haben.

    Regionale Laubholzsäger kaufen Windwurfholz
    Die Betriebsleitung hat unmittelbar nach den Meldungen aus den Revieren erste Maßnahmen angeordnet: Als erstes werden die Waldwege freigeschnitten. Danach ist ein noch genauerer Überblick erforderlich. Es wurde entschieden, dass die besonderen Gefahrenbereiche von ortsansässigen Forstunternehmern mit dem Harvester aufgearbeitet werden. Für die Waldarbeiter des Forstbetriebs wurde eine Sicherheitsschulung durchgeführt, um auf die besondere Gefahrenlage bei der Sturmholzaufarbeitung zu sensibilisieren. Das Laubholz wird qualitätsdifferenziert an die regionalen Laubholzsägewerke verkauft. Glück im Unglück ist, dass der Sturm zu Beginn der Holzeinschlagsaison aufgetreten ist, im Rahmen der ohnehin geplanten Einschlagsmenge (100.000 Festmeter) liegt und auf eine hohe Nachfrage auf dem Laubholzmarkt trifft.

    Tausende von Baumstümpfen bereichern künftig die Waldartenvielfalt
    Der Forstbetrieb wird bei der Aufarbeitung abgebrochene Laubbäume grundsätzlich als Hochstubben stehen lassen. Laubholzstubben mit einer Höhe von 3 – 6 Meter bieten in wenigen Jahren Wohnung und Nahrung für Spechte, Holzkäfer und Pilze. Des Weiteren werden einzelne Laubbäume mit ihren hochragenden Windwurftellern nicht aufgearbeitet. Auch stark gesplittertes Holz verbleibt am Waldort. Die genannten Maßnahmen stellen eine ökologische Bereicherung in unseren Wäldern dar und dienen dem Schutz der Artenvielfalt. Bei allem Schaden für die forstliche Nutzung – dank der extensiven Aufarbeitung bei den Laubbäumen wird die Artenvielfalt von dem Sturmereignis profitieren.

    Kein Liegenlassen wird es bei der Baumart Fichte geben. Beschädigte Fichten müssen zum Schutz benachbarter Wälder vor Borkenkäfergefahr aufgearbeitet werden.

    Erholungswege teilweise gesperrt.
    Weil auch der Bereich zwischen dem Baumwipfelpfad und dem Steigerwald-Zentrum betroffen ist, wurden der Verbindungsweg, der Parkplatz und Grillplatz am Handthalgrundeingang sowie der Fahrweg von Ebrach nach Handthal gesperrt. Generell wird davor gewarnt, in die Sturmwurfgebiete zu wandern. Es können immer noch Äste aus den Baumkronen fallen oder übereinander liegende Bäume in Bewegung kommen. Sturmwurfgebiete im Staatswald sind vor allem die Wälder östlich von Handthal, südlich von Ebrach, bei Winkelhof, Burgwindheim und nördlich von Aschbach und Schlüsselfeld. Nicht betroffen sind die Wälder im nördlichen Steigerwald zwischen Hummelmarter, Fabrikschleichach und Hundelshausen. Beliebte Wanderwege wie der Pfad der Artenvielfalt im Weilersbachtal, der Zabelstein oder der Böhlgrund sind passierbar.

    Bildmaterial und Phototermin

    Bei Interesse an Bildmaterial oder an einem Phototermin vor Ort wird gebeten, mit den Revierleitern der am stärksten betroffenen Reviere Kontakt aufzunehmen:

    Rückfragen zur Pressemitteilung:
    Ulrich Mergner, Forstbetriebsleiter: Handy-Nr.: 0173 8630561, Email: ulrich.mergner@baysf.de

    Revier Burgwindheim:
    Andreas Friedel, Handy-Nr.: 0160/8831124, Email:
    andreas.friedel@baysf.de

    Revier Winkelhof:
    Fabian Löchner, Handy-Nr.: 0151/16215311, Email:
    fabian.loechner@baysf.de

    Revier Oberschwarzach:
    Regina Bertram, Handy-Nr.: 0175/5812492, Email:
    regina.bertram@baysf.de

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    Forstbetrieb Ebrach Nachrichten
    news-1735 Mon, 24 Sep 2018 15:14:25 +0200 Eichelmast im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1735&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=553c4a1cc74098d02d5a1c6a6e0aff67 Die Frankenschau hat über die Eichelmast im Spessart berichtet und dabei den Rothenbucher Forstbetriebsleiter Florian Vogel und Förster Hubertus Bernhart interviewt. Den Beitrag können Sie in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks ansehen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
    news-1734 Fri, 21 Sep 2018 10:17:08 +0200 Ruine Bramberg aus dem Dornröschenschlaf erweckt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1734&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5957087ccd2fc2b8f89b43f1a4973255 Gemeinsamer Erfolg von Bayerischen Staatsforsten, Bayerischer Forstverwaltung  und Naturpark Hassberge  

    Bad Königshofen, 21. September 2018 - Bayerischen Staatsforsten haben die Ruine Bramberg in den letzten Jahren sukzessive aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Vormals völlig eingewachsen und kaum sichtbar wurde sie großzügig freigestellt. Nach anfänglichen einzelnen Gegenstimmen zu den Baumfällarbeiten ist inzwischen der positive Aspekt dieser Maßnahme offenkundig und selbst ehemals große Kritiker sind begeistert. Weithin sichtbar ist die Ruine wieder zu einem markanten und überaus spektakulären Landschaftsmerkmal der Hassberge geworden.  

    Im Hinblick auf die zu erwartenden größeren Besucherzahlen wurden auch umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Teil davon wurde durch die Bayerische Forstverwaltung als sogenannte „Besondere Gemeinwohlleistungen“ gefördert.  

    Der Naturpark Hassberge hat inzwischen noch dafür gesorgt, dass jeder Besucher sich bei seinem Ausblick von der Ruine bestens orientieren kann. Aufwendige Informationstafeln zeigen an, was bei gutem Wetter in verschiedenen Entfernungen zu sehen ist. Der Landkreis ist Gründungsmitglied des Zweckverbandes Deutscher Burgenwinkel, auf dessen Wander- oder Radwanderrouten die Burgruine auch eine Station ist.  

    Landrat Schneider wird am kommenden Dienstag, 25.09.2018 die abgeschlossenen Maßnahmen gemeinsam mit Vertretern von Bayerischen Staatsforsten, Bayerischer Forstverwaltung und dem Naturpark in Augenschein nehmen. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr an der Ruine.

    Weitere Infos: Die Burgruine Bramberg als Ausflugsziel

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1733 Thu, 20 Sep 2018 14:04:34 +0200 Sportler und Förster gemeinsam im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1733&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2f8517c0ce5fa70366bfadf8389b399 Veranstaltung für Mountainbiker am Forstbetrieb Fichtelberg

    (20.09.18) Warmensteinach. – Unter dem Motto „Wald.Sport.Bewegt“ veranstaltete der Forstbetrieb Fichtelberg eine Mountainbike-Tour rund um den Ochsenkopf. Anlass dazu waren die „Deutschen Waldtage“, eine gemeinschaftliche Aktion von Deutschem Forstwirtschaftsrat und dem Deutschen Olympischen Sportbund.

    Förster, die mit dem Mountainbike den Berg hinauf schnaufen. Sportler, die über Borkenkäfer und Rückegassen sprechen. Das konnte man kürzlich am Ochsenkopf erleben. Zu einer Mountainbike-Tour hatte der Forstbetrieb Fichtelberg Radsportler und Wintersport-Trainer aus der Region eingeladen. Auf breiten Forststraßen und schmalen Single-Trails sollte es um den in der Szene bekannten Hot Spot der Mountainbiker herumführen. Ein großer Spielplatz für Mountainbiker, aber eben auch Arbeitsplatz und Produktionsstätte für die Forstmitarbeiter.

    Florian Manske, Mitarbeiter bei den Bayerischen Staatsforsten und bei dieser Veranstaltung fachkundiger Guide konnte 15 Teilnehmer bei dieser Feierabend-Tour begrüßen. „Uns ist es wichtig, dass Mountainbiker und Förster miteinander reden. Damit schaffen wir Verständnis für die Position und Sichtweise der jeweils anderen Seite.“

    Bei einer lockeren Runde erkundeten die Teilnehmer manchen engen Pfad und versteckten Steig. Dabei konnten im Gespräch viele Vorurteile ausgeräumt werden. Ein Diskussionspunkt war die regelmäßige Pflege der Forststraßen, die viele Radfahrer als störend empfinden. Die Förster konnten dazu aber die Hintergründe und Ziele verständlich machen, nämlich um das Wasser vom Wegekörper abzuleiten. Interessant waren auch die Erklärungen zur Verkehrssicherungspflicht, die sich für die Förster bei allen Arbeiten im Wald ergeben. Umgekehrt wurde der Forstseite die Bedeutung der Freizeit- und Erholungsnutzung als berechtigte, gesellschaftliche Ansprüche an den Wald verdeutlicht, gerade in einer stark vom Tourismus geprägten Region, wie dem Fichtelgebirge. Und letztlich hatten Förster und Mountainbiker Spaß in der Natur und Freude an der Bewegung an der frischen Luft.

    Beide Seiten kamen überein, auch weiterhin im Gespräch zu bleiben und solch eine Veranstaltung bei nächster Gelegenheit zu wiederholen. Zu Gunsten von Wald und Natur, aber auch für das gegenseitige Verständnis.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1732 Wed, 19 Sep 2018 11:00:35 +0200 Mit zarter Hand für den Waldumbau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1732&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3920b389da6c81c5271a96f760e0f2af 18.09.2018, Kempten - Wer zufällig am Samstagnachmittag an die Ochsentobelhütte im Staatswald der Kürnach kam, wurde Zeuge gar seltsamen Treibens! Da standen Fahrzeuge aus ganz Deutschland bis nach Ostholstein. Das liegt an der Ostseeküste Schleswig Holsteins. Und 15 Damen in Jagdausrüstung waren vertieft in Themen rund um Hirsch, Reh und Sau.  

    Der Forstbetrieb Sonthofen mit Revierjäger Jörg Finze hatte zu einem Damen-Sammelansitz geladen und 15 Jägerinnen waren der Einladung gefolgt. Viehscheid in Gunzesried und ein Besuch im Schießkino mit Betriebsbesichtigung bei einem großen Jagdausrüster in Isny waren das Tagesprogramm für das Wochenende. Abends ging es auf die Jagd.  

    „Jagd ist längst nicht mehr eine Domäne der Männer“, weiß Jann Oetting, Staatsforsten-Chef in Sonthofen. „...und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter“, ergänzt Jörg Finze, der Mann in Jagdtarn neben Jann Oetting, „meine Erfahrung ist, dass Frauen besser jagen! Wahrscheinlich sind sie mit mehr Herz dabei“ fügt er mit einem verschmitzten Lachen hinzu und zitiert alte Jagdweisheiten…  

    Tenor der jagenden Gäste aus ganz Deutschland: Das Allgäu hat sich von seiner besten Seite gezeigt und in der Kürnach wächst der Wald!

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1731 Wed, 19 Sep 2018 10:50:07 +0200 Internationales Workcamp in fränkischen Wäldern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1731&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f22403bf1f3d75a85724406cdabe1923 Forchheim, 19. September 2018 - 11 junge Frauen und Männer im Alter von 16-23 Jahren unterstützen derzeit den Forstbetrieb Forchheim der Bayerischen Staatsforsten im Rahmen eines Workcamps der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste „ijgd“.

    Für insgesamt drei Wochen helfen Ariella und Martina (aus Italien), Hamza (Frankreich), Furkan (Türkei), Katarina (Serbien), Amanda (Finland), Oswaldo und Cesar (Mexiko), Yurii (Ukraine), Eriko (Japan) und Carolin (Deutschland/Gruppenleiterin) bei verschiedenen Pflegearbeiten im Wald.

    Dabei sammeln sie in den Wäldern um Bamberg und Forchheim Eicheln, um sie anschließend in Nadelwaldbestände einzusäen, pflegen junge Tännchen und Wildbirnen, pflegen Wiesen, bauen Sitzbänke und tauschen sich aus über Deutschland und ihre eigenen, sehr unterschiedlichen kulturellen Wurzeln.

    Am Mittwoch, dem 26.09.18 werden sie in einem Mischbestand kleine Tännchen fördern, indem sie konkurrierende Fichten und Buchen entfernen.

    Gerne stellen wir die jungen Freiwilligen und ihr Engagement vor. Dazu laden wir ein, sie an ihrem ungewohnten temporären Arbeitseinsatz am Mittwoch, den 26.09.2018 bei Birkach (Frensdorf) zu begleiten. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr das Feuerwehrhaus in der Ortsmitte „Zum alten Berg“ in 96158 Birkach. Weitere Informationen zu den „ijgd“ finden Sie auf https://www.ijgd.de/.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1730 Wed, 19 Sep 2018 10:06:39 +0200 Technik im Wald - Moderne Forstwirtschaft im Gebirge http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1730&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ae511b131fa511072f905ada504c24e0 Oberammergau, 19. September 2018 - Am Freitag, 28.09.2018 von 14:00 bis 17:00 Uhr lädt der Forstbetrieb Oberammergau zu einem Waldbegang zum Thema „Technik im Wald - Moderne Forstwirtschaft im Gebirge“ ins Forstrevier Altenau ein.  

    Die Forstwirtschaft im Gebirge wird durch Wetter, Relief und Steigung vor besondere Herausforderungen gestellt. Bei dieser Exkursionen ist es möglich eine Seilkrananlage in Aktion zu erleben und die speziellen Anforderungen an Mensch und Maschine in schwierigem Gelände zu erleben und auch die Notwendigkeit der Bergwaldbewirtschaftung zu thematisieren. Alternative Techniken werden besprochen und durch eindrucksvolle Landschaftsbilder untermalt. Doch das Einschlagen der Bäume ist nur ein Teil der spannenden Aufgaben im Bergwald. Schon in der Tradition der Forstwirtschaft war vor allem die Holzbringung, also der Transport des Holzes ins Tal und an seinen Bestimmungsort, die größte Aufgabe.  

    Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Unternogg, direkt neben der Halbammerbrücke. Die Vorführung findet bei jedem Wetter statt, die Besucher werden gebeten, festes Schuhwerk und ggf. regenfeste Kleidung mitzubringen. Besondere Geländegängigkeit ist nicht erforderlich. Ab dem Wanderparkplatz Unternogg/Halbammerbrücke ist ein Fahrdienst mit Kleinbussen organisiert. Zur besseren Planung wird die Anmeldung per Email mit teilnehmender Personenzahl an info-oberammergau@baysf.de oder telefonisch unter 08822-92180 erbeten. Maximal können 30 Personen teilnehmen. Der Eintritt ist frei.

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    Newsticker Startseite Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1729 Tue, 18 Sep 2018 11:08:39 +0200 Grünes Klassenzimmer in Bad Reichenhall eröffnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1729&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=696c80c31daf4c363f664d842cef3392 Berchtesgaden, September 2018 - Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall Dr. Herbert Lackner, Forstministerin Michaela Kaniber, Landrat Georg Grabner, Leiter der Mittelschule Bad Reichenhall Christian Schneider, Leiter des Karlsgymnasium Dr. Reinhard Bochter und Leiterin der Maria-Ward-Realschule St. Zeno Ruth Schliebs "drücken wieder die Schulbank". Diesen seltenen Anblick gab es, als Dr. Daniel Müller im Namen von Martin Neumeyer, dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten, die Ehrengäste begrüßte.

    Viel Lob fanden die Bänke, Tafel und dekorativen Holztiere, die von Forstwirt-Auszubildenden in der Laubau unter der fachmännischen Leitung von Ausbilder Josef Wolf gefertigt wurden. Staatsministerin Michaela Kaniber appellierte an die Lehrerschaft, die große Bedeutung des Waldes der jungen Generation zu vermitteln. Die feierliche Eröffnung des "Grünen Klassenzimmers" der Bayerischen Staatsforsten in Bad Reichenhall wurde musikalisch umrahmt durch das Bläser-Ensemble des Karlsgymnasiums unter Leitung von Gunter Janoschka.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1728 Tue, 18 Sep 2018 09:14:43 +0200 Fichtelberg, Finnland und Freising http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1728&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f3af0f1a2185445b75ed03a57454cb9 Interkulturelle Begegnungen am Forstbetrieb Fichtelberg (17.09.18) Fichtelberg. – Wildtiermanagement und Forstwirtschaft im Fichtelgebirge live erleben: Das war das Motto für finnische und deutsche Studierende, die eine spannende Woche bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Fichtelberg verbrachten.

    Welche Wildtiere leben in den Wäldern des Fichtelgebirges? Wie geht man mit diesen um? Welche Gemeinsamkeiten gibt es dabei zwischen Finnland und Deutschland? All diese Fragen standen auf dem Exkursionsprogramm von Studierenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Freising und der Häme University of Applied Science (HAMK) in Evo/Finnland. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, reisten sie alle nach Fichtelberg. Gemeinsam erklommen sie den Gipfel des Ochsenkopfs, besuchten die renaturierten Moorflächen der Königsheide und diskutierten im Wildpark Mehlmeisel über Luchs, Auerhuhn und Co. Dabei standen ihnen Martin Hertel, Werner Schmidt und Peter Schöffel vom Forstbetrieb Fichtelberg mit Rat und Tat zur Seite.

    „Finnen und Deutsche sind gar nicht so verschieden!“ stellten die Studierenden bereits am ersten Tag in einem interkulturellen Workshop mit Gastdozent Michael Schweighöfer fest. In beiden Ländern legt man beispielsweise großen Wert auf Pünktlichkeit und Gewissenhaftigkeit. Die Wildtiere und der Umgang mit ihnen, unterscheiden sich in den beiden Ländern in manchen Belangen hingegen schon. So sucht man in Finnland den allseits bekannten Rothirsch vergeblich. Dafür findet man Bär, Wolf, Weißwedelhirsch oder das Birkhuhn. Letzteres ist im Fichtelgebirge seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Überrascht waren die Studierenden, als die finnische Dozentin Monna Alatalo vom Auerhuhn berichtete: „Weil es so viele Auerhühner gibt, ist es in Finnland erlaubt, sie zu bejagen. Und wenn sie jung sind, schmecken sie sogar sehr gut!“ Für die deutschen Studierenden war dies nur schwer vorstellbar. Das Auerhuhn kommt in Deutschland nur noch selten vor. Weil es vom Aussterben bedroht ist, steht es in Deutschland streng unter Schutz. 

    Obwohl die internationalen Teilnehmer tagsüber fachlich viel diskutierten, kamen gesellige Abende nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl sorgte dabei der Forstbetrieb Fichtelberg mit Wildragout und Rothirsch-Steaks vom Grill. Auch die Finnen lieferten Anlass für kulinarischen Genuss. Sie brachten eine Kostprobe vom finnischen Weißwedelhirsch zum Probieren mit.

    Organisiert wurde die internationale Hochschul-Exkursion von Dr. Fiona Schönfeld und  Christian Genser von der HSWT in Freising zusammen mit ihren finnischen Kollegen Monna Alatalo und Jouko Lindroos. Vor Ort im Fichtelgebirge bereitete Martin Hertel vom Forstbetrieb Fichtelberg die Veranstaltung vor. „Wir kommen gerne nach Fichtelberg!“ bekräftigte Fiona Schönfeld. „Es ist genau der richtige Ort für eine solche Exkursion!“ Und auch die finnischen Teilnehmer bestätigten: dies war ganz sicher nicht ihr letzter Besuch im Fichtelgebirge.

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    Newsticker Startseite Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1727 Tue, 18 Sep 2018 09:03:52 +0200 Kultursicherung im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1727&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=131ec37ea08ebc64d70a9cf95e64af6b 14.09.2018, Sonthofen - Um den immer noch vorherrschenden heimischen Fichtenwald in Mischwald umzubauen, genügt es nicht einfach nur Mischbaumarten zu pflanzen. Es muss auch gewährleistet werden, dass die Pflanzen im Gras und in Brombeeren nicht untergehen.  

    Durch Borkenkäferbefall und Stürme entstehen viele offene Flächen, wo vorher Wald stand. „Wenn plötzlich viel Licht und Wärme auf den Waldboden kommt, explodiert bei uns Allgäu die Vegetation“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Dann wachsen im Sonnenlicht auf einmal Brombeere und Krautflora, wo vorher junge Tannen im Schatten der Altbäume standen.“ Der sogenannte „Schirm“ eines Bestandes sorgt nicht nur dafür, dass die empfindlichen jungen Triebe der Tanne im Frühjahr vor Spätfrost geschützt sind, sondern verhindert auch das zu starke Aufwachsen der Konkurrenzvegetation. So sorgt normalerweise der Halbschatten der Bäume dafür, dass sich Gras und Brombeere nicht so stark entwickeln können.  

    Jürgen Sander, Revierleiter am Forstbetrieb Sonthofen: „In den Freiflächen, die von den Stürmen und den nachfolgenden Borkenkäferschäden stammen, kommt nun aus Sicht des Försters zu viel Licht in die Flächen. Dadurch werden die kleinen Forstpflanzen von der Konkurrenzvegetation überwachsen und das führt ohne Gegenmaßnahmen sehr häufig zum Absterben der Bäumchen. Um das zu verhindern, müssen die Bäumchen so freigeschnitten werden, dass sie wieder Luft und Licht bekommen.“ Aufgrund der guten Böden und des vielen Regenwassers, wächst diese äußerst dichte Konkurrenzvegetation im Allgäu in einem Frühjahr und Sommer bis zu zwei Meter in die Höhe, wenn sie nicht gemäht wird. Im Winter legt sie sich dann auf die jungen Bäumchen, die nicht schon durch Lichtmangel abgestorben sind.  

    Für diese Konkurrenzregelung, wie der Fachmann diese Arbeit im Wald nennt, verwenden die Waldarbeiter oder Unternehmer des Forstbetriebs den Freischneider, aber auch gerne ganz klassisch die Sense. Nochmal Sonthofens Forstmeister Oetting: „Die hat nämlich den Vorteil, dass insbesondere an heißen, windstillen Tagen unsere Kollegen nicht in der Abgaswolke stehen. Es ist eine anstrengende Arbeit, die volle Konzentration erfordert: Zu schnell sind sonst die jungen Bäumchen abgemäht, die eigentlich geschützt werden sollten. Und es ist eine wichtige Arbeit!“.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1726 Fri, 14 Sep 2018 10:51:27 +0200 Der Wald blüht auf: Blühflächen und Hochstümpfe für Insekten Fledermäuse, Vögel und Co. http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1726&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a4c091ed22143bde8a57167dc2b68818 Ottobeuren (14.9.2018) – Der Forstbetrieb Ottobeuren (Bayerische Staatsforsten) hat heuer zahlreiche Blühflächen und sog. Hochstümpfe als gezielte Waldnaturschutzmaßnahme für die Verbesserung der natürlichen Lebensräume von Insekten, Fledermäusen, Vögeln und Co. geschaffen. Im Rahmen des Naturschutz-Programms "Der Wald blüht auf" der Bayerischen Staatsforsten wurden Blühwiesen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten angelegt. Daneben haben die Förster gezielt stehendes Totholz geschaffen, das naturschutzfachlich besonders wertvoll ist: Laubbäume, die in fünf bis sechs Metern Höhe bei Holzerntearbeiten "geköpft" wurden. Sie bieten zeitnah einen gefragten Lebensraum und eine wertvolle Nahrungsquelle für Fledermäuse, Vögel und Pilze.

    „Gerade stärkeres stehendes Laubstammholz ist von herausragender Bedeutung für den Waldnaturschutz“, sagt Ottobeurens Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter. „Es bietet Höhlenbrütern, Kleinsäugern und zahllosen Insektenarten einen wertvollen Lebensraum". Der Stamm bleibt unbearbeitet stehen, die Baumkronen bleiben liegen: Im Zuge der natürlichen Zersetzung werde das stehende und liegende Totholz von verschiedensten Arten besiedelt und ist somit ökologisch besonders wertvoll. Wenn der geschaffene Hochstumpf schließlich nach vielen Jahren zusammenbricht, ist seine Funktion noch lange nicht beendet: Die verschiedenen Zustände, die das Holz bei der Zersetzung durchläuft, bieten für viele rar gewordene Tiere, Pilze oder Moose wertvolle Lebensräume.

    Königskerze, Klatschmohn, Wiesenflockenblume, Kornblume und Co: Der Forstbetrieb hat heuer auf insgesamt rund 60.000 qm Blühflächen mit regionalem, autochthonem Saatgut angelegt. Der Schwerpunkt lag auf ein- und mehrjährigen Wildpflanzen, die standortsangepasst ausgebracht wurden. Ziel war vor allem die Artenanreicherung von vorhandenen Wildwiesen und sonnigen Wegrändern. Bis sich eine stabile, blütenreiche Wiese dauerhaft etabliert hat, benötigt es in der Regel mehrere Jahre. „Wir verzichten im Staatswald auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die ersten Blühflächen bereits gut entwickelt haben“, so Revierleiter Tobias Kraus.

    Um in den Staatswäldern mit Blühflächen und Totholz mehr Lebensraum für Insekten zu schaffen, wurde das Projekt "Der Wald blüht auf" ins Leben gerufen. Es wird gefördert vom Freistaat Bayern. Im Staatswald werden zahlreiche Blühflächen angelegt, um dem dramatischen Rückgang der Insekten entgegenzuwirken: Bislang wurden bereits 130 ha Blühflächen - verteilt auf über 500 Einzelflächen - in 242 Revieren eingesät. Weitere 15 ha sind für Herbstsaaten vorbereitet.

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    Naturschutz Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1725 Fri, 14 Sep 2018 10:38:57 +0200 Einigung auf der Schwarzwihrburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1725&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5a45f1129ddae5fddf2b70f94046f3ce Bayerische Staatsforsten übernehmen Verkehrssicherung, umfangreiche Maßnahmen notwendig, Schwarzenburg Festspiele sind gesichert

    Rötz/Regensburg, 14.9.2018 – Bei einem vor Ort-Treffen auf der Schwarzwihrburg einigten sich die Bayerischen Staatsforsten mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Rötz, Ludwig Reger, darauf die Schwarzwihrburg möglichst schnell wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu sagten die Staatsforsten zu die Verkehrssicherung auf dem Gebiet der Burgruine zu übernehmen. „Umfassende Maßnahmen an dem Baumbestand auf dem Gelände der Burgruine sind dafür notwendig“, so der Leiter des Bereichs Immobilien bei den Bayerischen Staatsforsten Reinhard Strobl. Es werde notwendig sein Bäume zu fällen und tote Äste aus den Bäumen zu entfernen, die erhalten bleiben sollen, so Strobl weiter. Die Maßnahmen werden zeitnah umgesetzt, bis zur Herstellung eines verkehrssicheren Zustands muss leider auch der Zugang zur Burg gesperrt bleiben. Eventuell wird es aber möglich sein, die Burgruine in Teilschritten wieder zugänglich zu machen.

    „Die Schwarzenburg Festspiele im kommenden Jahr können aber sicher stattfinden“, freut sich der über die Einigung erleichterte Erste Bürgermeister der Stadt Rötz, Ludwig Reger. Um dies auch zukünftig sicherzustellen, übernehmen die Bayerischen Staatsforsten ab sofort die Verkehrssicherung auf dem Gelände der Burgruine. Die dadurch notwendige Fällung von Bäumen hat aus Sicht von Bürgermeister Reger neben der Verkehrssicherung noch einen weiteren Nutzen, der Ausblick von und auf die Burgruine wird sich deutlich verbessern. Bürgermeister Ludwig Reger bedankt sich für das konstruktive Gespräch mit Herrn Strobl und Herrn Bahnmüller von den Bayerischen Staatsforsten: „Mit der gefundenen guten Lösung kommen in Zukunft auf den Verein nur mehr leistbare Aufgaben zu. Ich freue mich für unseren Schwarzwihrbergverein, für unsere Bürgerinnen und Bürger, dass unser Hausberg (Schwarzwihrberg) wie immer wieder bespielt, begangen, kulturell und touristisch genutzt werden kann.“

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    Newsticker Startseite Forstbetrieb Roding Nachrichten
    news-1724 Fri, 14 Sep 2018 09:20:04 +0200 Grüne Zukunft bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1724&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8c6608a98cdeab435f184060143434a0 Waldarbeiternachwuchs im Forstbetrieb Burglengenfeld    

    Vilshofen, 13. September 2018. Die Augen leuchten. Vor fast zwei Wochen haben vier neue Forstwirtlehrlinge bei den Bayerischen Staatsforsten ihren Traumberuf gestartet. Martin Baier aus Schwarzhofen, Moritz Götz aus Hohenfels, Uli Nowak aus Burglengenfeld und Simon Pürzer aus Velburg hatten sich im Auswahltest Ende letzten Jahres durchgesetzt und eine Ausbildungsstelle zum Forstwirt am Forstbetrieb Burglengenfeld ergattert. Forstbetriebsleiter Thomas Verron begrüßte zusammen mit Ausbildungsmeister Michael Fischer die neuen Lehrlinge zum Start ihrer dreijährigen Ausbildung am forstbetrieblichen Ausbildungszentrum in Vilshofen und wünschte eine unfallfreie und interessante Ausbildung. Sie gliedern sich in eine Ausbildungsrotte mit vier weiteren Kollegen aus den Lehrjahren zwei und drei ein.  

    Die Aussichten auf eine spätere feste Übernahme ins Arbeitsleben der grünen Branche sind derzeit rosig. Durch die steigenden Anforderungen im Waldumbau in Richtung Klimawandel werden für Pflanzung, Pflanzenschutz und Pflege dringend Arbeitskräfte gebraucht. Auch der Borkenkäfer fordert bei steigenden Temperaturen und trockener Witterung vermehrt Gegenmaßnahmen. Ebenso nehmen Naturschutz- und Erholungsaufgaben einen erweiterten Stellenwert ein.

    Zunächst wurden die vier erst einmal am zentralen Ausbildungsstützpunkt in Nürnberg-Buchenbühl mit passender leuchtend orangeroter Sicherheitskleidung eingekleidet. So wird durch Logo und Schriftzug gleich die Zugehörigkeit zum Arbeitgeber Bayerische Staatsforsten sichtbar. Ab kommender Woche beginnt die blockweise ablaufende Berufsschulung am beruflichen Schulzentrum Oscar-von-Miller Außenstelle in Neunburg v.W. Neben dem praktischen Können sind im künftigen Berufsleben auch viele theoretische Anforderungen wichtig.  

    Der Forstbetrieb Burglengenfeld ist einer der zentralen Ausbildungsbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, weshalb der Einzugsbereich für Lehrlingsaspiranten entsprechend groß ist. Die freien zwei bis vier Lehrlingsstellen werden jährlich im Dezember nach einem Auswahltest mit anschließendem Auswahlgespräch vergeben. Noch zeigt die Zahl der Nachfragen, dass ein Arbeitsplatz im Wald und damit an der frischen Luft interessant und begehrt ist. Verron freut sich über die zahlreichen neuen jungen Gesichter. Nach einer Reihe von Personalabgängen über Ruhestände, Altersteilzeitmodelle und berufliche Veränderungen tut Verjüngung förmlich Not. „Das ist identisch mit der nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes, hier weichen auch ältere für jüngere Bäume. Nachwuchs muss sein, ist da das Motto.“  

    Der Forstbetrieb Burglengenfeld bewirtschaftet gut 20.000 Hektar zwischen Regensburg und Nabburg sowie Kastl und Nittenau mit rund 60 Mitarbeitern. An insgesamt 22 Ausbildungsbetrieben stellen die Bayerischen Staatsforsten bayernweit jährlich - diesmal mit neuer Rekordzahl - 63 junge Nachwuchskräfte ein, die eine dreijährige Ausbildung zum Forstwirt durchlaufen. Wegen der vielfältigen Aufgaben bei der Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. Die Arbeit des Forstwirts hat sich längst vom reinen Holzhauer zu einem planerisch mitarbeitenden und vielfältig beanspruchten Teamworker gewandelt.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1723 Thu, 13 Sep 2018 13:43:33 +0200 Borkenkäferbefall am Ochsenkopf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1723&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2bc4c3f98f52203d6839cdc0cc79bf61 Forstbetrieb Fichtelberg verhindert weitere Ausbreitung des Schädlings. Fichtelberg, 13. September – Auf der Ochsenkopfsüdseite befallen zur Zeit die Borkenkäfer viele Fichten. Der Forstbetrieb Fichtelberg lässt alle geschädigten Bäume fällen, um eine weitere Vermehrung des Insekts zu verhindern.

    Betroffen schaut Winfried Pfahler auf die Fichten mit den vertrockneten rot-braunen Nadeln. Hier oberhalb des Fürstenbrunnens auf der Südseite des Ochsenkopfes steht der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg vor absterbenden Bäumen. „In Folge des heißen Sommers haben sich die Borkenkäfer vermehrt, wie selten zuvor, und bringen die durch die Trockenheit geschwächte Fichten an vielen Stellen zum Absterben“ stellt der Fichtelberger Forstchef fest.

    Besonders schwierig ist die Situation am Fürstenbrunnen. Ganze Baumgruppen haben die Insekten im unwegsamen Gelände schon befallen. „An dieser Schlüsselstelle haben wir bis zum Ende der Ferienzeit gewartet, um die Wanderer von Fleckl zum Ochsenkopf-Gipfel möglichst wenig zu stören. Aber jetzt sind wir gezwungen, zu handeln, damit wir verhindern, dass sich der Schädling weiter ausbreitet und den Wald vernichtet“, erklärt der Forstbetriebsleiter den aufwändigen Einsatz.

    „Der Rückeweg, auf dem der Wanderweg verläuft, musste dazu stabilisiert werden, damit wir das Schadholz überhaupt aus dem Wald entfernen können. Gleichzeitig werden dabei die absterbenden Bäume beseitigt, die auf den Weg stürzen und die Wanderer gefährden können.“

    „Wir bitten alle Waldbesucher um Verständnis für diese Maßnahme. Nach Abschluss der Holzernte werden wir den Weg wieder instand setzen“ verspricht Winfried Pfahler. „Dann können hier die Wanderer wieder ungestört den Ochsenkopfgipfel erklimmen.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1722 Thu, 13 Sep 2018 13:28:28 +0200 Abschiedsgruß von der Rossfeldalm für Peter Renoth http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1722&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a5c5802c619bde90d472fca6579a8f4e Berchtesgaden, 13. September 2018 – Der Vorstand der Weidegemeinschaft Rossfeld, Reinhard Brandner vom Karnerlehen in Oberau, hatte für den bereits im Juni 2018 in den Ruhestand gegangenen ehemaligen stellvertretenden Forstbetriebsleiter Peter Renoth noch eine große Überraschung bereit. Er überreichte ihm zu dessen dienstlichen Abschied von der Rossfeldalm eine mit dem Motiv des Almkasers bemalte Spanschachtel, hergestellt von der Berchtesgadener Holzhandwerkerzunft.

    Mit herzlichen Worten bedankte sich Brandner im Namen der Rossfeldalmbauern für die 14jährige vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Zusammenspiel zwischen der Weidegemeinschaft und den Bayerischen Staatsforsten als Vertreter des Almeigentümers sei es gemeinsam gelungen, die Rossfeldalm zu einer der modernsten Almen zu gestalten.

    Peter Renoth war von dieser Überraschung sehr berührt und gab den Dank ausdrücklich an die Vorstandschaft der Weidegemeinschaft zurück. Bauliche Maßnahmen im Kaser sowie der Anschluss an die öffentliche Trink- und Abwasserleitung und Stromversorgung waren eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. Die von Renoth angeregte Teilnahme an einem modernen Weideführungskonzept unter der fachlichen Betreuung von Siegfried Steinberger von der Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub zeigt deutlich ihre positive Wirkung. Die Almweide ist in einem sehr guten Zustand, auch noch im Spätsommer. In vielen Fällen besorgten die Bayerischen Staatsforsten das Material für die Baumaßnahmen. Die Almbauern führten dann die Arbeitsleistungen mit Fleiß und handwerklichem Können durch. Der große Kaser ist somit in einem hervorragenden Zustand.

    Renoth betonte, dass er mit Herzblut auf der Rossfeldalm tätig gewesen sei, nachdem seine Großmutter in den Kriegsjahren Sennerin war. Dadurch sei auch eine emotionale Grundlage vorhanden gewesen. Renoth dankte auch der Sennerin Kathi Obermaier mit ihrem Lebensgefährten Hans Seebacher dafür, dass sie den Almbetrieb mit großer Leidenschaft und sehr sympathisch führen. Immerhin haben die Beiden über 50 Stück Almvieh von ca. 18 Bauern über den Sommer zu betreuen. Er äußerte den Wunsch, dass die beiden noch lange den Almbetrieb auf der Rossfeldalm weiterführen mögen.

    Im Rahmen der kleinen Feierstunde stellte sich auch der seit Juni 2018 bereits tätige Nachfolger von Renoth, Armin Haberl, den Almbauern vor. Armin Haberl hat die dienstlichen Aufgaben von Renoth noch dessen Ruhestandsversetzung übernommen und ist damit unter anderem jetzt auch für die Rossfeldalm zuständig. Die ersten Wünsche wurden bereits besprochen. Haberl sagte einen nahtlosen Übergang zu und betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit den Almbauern freue.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1721 Wed, 12 Sep 2018 15:47:34 +0200 Deutsche Waldtage 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1721&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c8be6372557821ce436530f68cd1af13 WALD BEWEGT ganz Deutschland Der Countdown läuft: Am kommenden Wochenende laden Forstleute, Waldbesitzer und Sportaktive gemeinsam zu über 200 Veranstaltungen in den Wald ein.

    Berlin 11. September 2018 – Am Wochenende ist es endlich soweit: Erstmals finden vom 13. bis 16. September bundesweit auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft die Deutschen Waldtage statt. Unter dem Motto „WALDBEWEGT“ stehen Sport, Erholung und Gesundheit im Mittelpunkt. Forstleute und Waldbesitzende laden gemeinsam mit dem Sport anlässlich der Deutschen Waldtage 2018 am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag in den Wald ein. Die Angebote sind so vielfältig wie der Wald und eigenen sich für Jung und Alt – von Försterwanderungen, über Ausritte, Bogenschießen und Mountainbiken bis hin zum Waldbaden und zum Waldkonzert. Alle Veranstaltungen unter: www.bit.ly/DWT_Regional

    Alle Waldfreunde können an den Deutschen Waldtagen gemeinsam mit Forstleuten, Waldbesitzenden und Sportlerinnen und Sportlern den Wald aktiv erleben, sich sportlich betätigen, sich gegenseitig kennenlernen, Fragen stellen und vieles mehr. Die Kooperationspartner, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), sind sich einig: Gemeinsame Aktionen machen Lust auf Sport im Wald. Sie fördern nicht nur die Gesundheit sondern vor allem auch das Verständnis füreinander. So bieten die Deutschen Waldtage 2018 nicht nur Aktion und Information, sondern werben gleichzeitig für gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme unter allen, die den Wald für Freizeitaktivitäten oder beruflich nutzen.

    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Alfons Hörmann werden am 14. September im Humboldt-Carree in Berlin den Startschuss für die regionalen Maßnahmen im Rahmen der Deutschen Waldtage 2018 geben. Weitere Infos finden Sie hier: www.deutsche-waldtage.de

    Veranstaltungen im bayerischen Staatswald:

    Mountainbiken mit den Förstern – Wald – Wissen - Wellness
    Im Rahmen einer geführten Mountainbike-Tour geht es mir Förstern aus dem Forstbetrieb Fichtelberg der Bayerischen Staatsforstem auf teils anspruchsvollen Trails rund um und auf den Ochsenkopf.

    Treffpunkt: 14.09.20108 – 16:00 Uhr in Fleckl am Parkplatz der Ochsenkopfseilbahn-Talstation Süd
    Dauer: ca. 2 h
    Teilnahmevoraussetzung: Verkehrssicheres Fahrrad (mit Licht), Helm
    Anmeldung per eMail bei florian.manske@baysf.de 

    Pfad-Yoga "Waldbewegt" 14.9. und 16.9. ab 17:00 Uhr
    Der #Waldbewegt – Körper, Geist und Seele in Einklang bringen Gehen und Yoga – Atme dich frei

    Der Baumwipfelpfad unterstützt dich mit seiner wunderbaren Bauweise, indem er verschiedene Stationen für dich bereit hält … Lausche dem Rauschen der Blätter … Spüre die Sonnenstrahlen auf deiner Haut und atme die frische, reine Waldluft ein … verbunden mit achtsamen, sanften Yogaübungen im Stehen, fließenden Atemübungen, sowie kleinen Wahrnehmungsübungen und einer Meditation.

    Anmeldung unter: info-baumwipfelpfad@baysf.de 
    Treffpunkt: vor den Kassen
    Kosten: 14€ p.P. inkl. Eintritt Baumwipfelpfad
    Dauer: ca.: 1 3/4 Stunden
    www.baumwipfelpfadsteigerwald.de

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    Nachrichten
    news-1720 Tue, 11 Sep 2018 14:27:06 +0200 Öko-Markt in Roggenburg am 17. September 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1720&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55b21d0df021ff6ae601ee8194cf975b Weißenhorn, 11. September 2018 - Auf dem Rogg­enburg­er Öko-Markt bi­e­ten seit 20 Jah­r­en regio­na­le Aus­stel­l­er ihre Wa­r­en an. Im Mit­te­lp­unkt ste­hen an di­esem Markt­tag Bio-Pr­o­duk­te aus der Region rund um die Theme­n­fel­der Wohn­en, Essen und En­erg­ie. Daneben wer­den schö­ne und nützl­ic­he Dinge von regio­na­l­en Ha­nd­w­erksb­e­tr­ieben angeboten. Für das le­ibl­ic­he Wohl ist se­lb­s­tver­ständl­ich auch ge­sorgt: Bio-Bau­ern der Umg­eb­ung und regio­na­le Brau­e­re­ien verköstig­en Sie gern.  

    Mit dabei ist auch diesmal wieder der Forstbetrieb Weißenhorn. Wir verkaufen Wildbret und Wildwurst und verwöhnen die Besucher des Öko-Marktes mit Wildbratwurst und Hüttentopf.  

    Von 10 bis 17 Uhr bi­e­tet der ma­l­erisc­he Pr­äl­aten­hof des Kl­osters Rogg­enburg den per­fe­k­t­en Schaupl­atz für das farbe­nfro­he Herb­st­t­r­eiben. Für Kin­der ist ein en­t­sp­rec­he­n­des Ra­hme­npr­ogramm geboten.

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    Forstbetrieb Weißenhorn Nachrichten
    news-1719 Tue, 11 Sep 2018 14:12:32 +0200 Der Wald blüht auf im Fichtelgebirge http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1719&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8e2f7e409aac84d34afdc408ccc7c6a MdL Martin Schöffel informiert sich über Blühflächenprojekt im Staatswald

    Fichtelberg, 11. September 2018 – Landtagsabgeordneter Martin Schöffel besuchte den Forstbetrieb Fichtelberg und informierte sich vor Ort über das Blühflächenprojekt bei den Bayerischen Staatsforsten.

    Eine stille Waldlichtung bei Fichtelberg: Glatthafer wiegt sich im Wind. Ringelblumen leuchten goldgelb. Bienen summen herum. Eine Laubwanze klettert am Stängel einer Schafgarbe hoch. Ein Taubenschwänzchen, ein Falter, ähnlich einem Kolibri, surrt von Blüte zu Blüte der Taubnesseln und saugt mit seiner langen Zunge den Nektar. „Hier merkt man nichts vom Insektensterben“ kommentierte Martin Schöffel das muntere Treiben auf der bunten Wiese. Der Landtagsabgeordnete besuchte vergangene Woche den Forstbetrieb Fichtelberg, um sich aus erster Hand über das Blühflächenprojekt im Staatswald zu informieren.

    Mit Unterstützung durch den Freistaat Bayern schufen die Bayerischen Staatsforsten bisher in diesem Jahr 130 ha Blühflächen. Das entspricht einer Fläche von gut 170 Fußballfeldern. Allein am Forstbetrieb Fichtelberg entstanden heuer im westlichen und südlichen Fichtelgebirge an 13 Standorten knapp 30.000 m² blütenreiche Wiesenstreifen.

    „Wir wollen damit die Landschaft bereichern und die Artenvielfalt speziell bei den Insekten und Schmetterlingen erhöhen“ erklärt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg das Projekt. Daneben legte der Forstbetrieb auf ganzer Fläche Biotopholz-Trittsteine an. Bäume, die in drei bis sechs Meter Höhe gekappt wurden, bleiben dort dauerhaft als Totholz für holzbewohnende Insekten, Spechte und andere Höhlenbrüter stehen.

    „Unser Wald ist Rohstoffquelle, Sparkasse, Sauerstofflieferant, Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung und nicht zuletzt auch Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Da ist das Geld in die Vielfalt gut investiert“ bestätigte Martin Schöffel. Zugleich bedankte er sich bei den Mitarbeitern des Forstes für ihr Engagement bei Pflege und Bewirtschaftung des Waldes.

    „Nach der Premiere in diesem Jahr wollen wir das Projekt auch in Zukunft erfolgreich fortführen“ versprach Winfried Pfahler. „Die Natur wird es uns danken.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1717 Mon, 10 Sep 2018 08:02:54 +0200 Stürme, Dürre, Schädlinge: Bayerische Wälder und Waldbesitzer vor historischer Herausforderung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1717&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=886d175b73f49ee5e75e50ee42de9675 Spitzenvertreter der Bayerischen Forstwirtschaft veröffentlichen gemeinsames Positionspapier

    Gemeinsame Erklärung von Bayerischem Waldbesitzerverband, Bayerischem Bauernverband, Familienbetrieben Land- und Forstwirtschaft Bayern, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Bayerischen Staatsforsten

    Regensburg, 10. September 2018 - Führende Vertreter aus Waldbesitz, Landwirtschaft, Grundeigentümer und Bewirtschafter berieten bei einem Spitzentreffen in Regensburg zur aktuell schwierigen Lage der bayerischen Waldbesitzer. „Die Lage hat sich in den letzten Wochen dramatisch zugespitzt: Hohe Schadholzmengen der jüngsten Stürme, der trockene, heiße Dürresommer 2018 und die stark zugespitzte Borkenkäfersituation treffen die bayerischen Waldbesitzer sehr hart. Dabei geht es auch um Existenzen. In manchen Regionen ist der Holzmarkt unter starkem Druck und es wird schwieriger, Holz zu verkaufen“, so Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands.   

    Dabei sind die großen Probleme, mit denen sich die bayerischen Waldbauern und Förster konfrontiert sehen, nicht hausgemacht. Die Lage hat sich durch verschiedene Ereignisse in ganz Europa so dramatisch entwickelt: Neben großen Holzmengen, die insbesondere nach dem Januar-Sturm Friederike in Nord- und Ostdeutschland anfielen und jetzt den Holzmarkt auch in Bayern stark belasten, hat der historisch trockene und anhaltend heiße Sommer 2018 dazu geführt, dass auch die Borkenkäferzahlen sich in den letzten Wochen in weiten Teilen Bayerns nach oben entwickelt haben. Besonders schlimm sieht es in Tschechien aus, wo eine großflächige Borkenkäfer-Massenvermehrung im Gang ist. Von dort kommen weitere größere Mengen Käferholz auch auf den bayerischen Markt.  

    Der Import des tschechischen Käferholzes birgt noch eine weitere Gefahr: Die bayerischen Waldbesitzer fürchten, dass eine aggressive und in den tschechischen Fichtenwäldern bereits weit verbreitete invasive Borkenkäferart mit den Holztransporten auch nach Bayern eingeschleppt werden könnte: Der sogenannte „Nordische Fichtenborkenkäfer“ (Ips duplicatus), der in Bayern derzeit noch nicht als Schädling auftritt, hat seit etwa zwei Jahren großen Anteil daran, dass weite Landstriche in Tschechien sprichwörtlich entwaldet werden, wie tschechische Experten ihren bayerischen Kollegen berichten. Ein Alarmsignal für die bayerischen Waldbesitzer und Förster: „Wir befürchten, dass diese aggressive Käferart durch die zahlreichen Holztransporte per Zug und per Lkw, die laufend über die Grenze nach Bayern kommen, in großen Stückzahlen eingeschleppt wird und hier ihre Massenvermehrung fortsetzt. Dies muss mit allen Mitteln verhindert werden, zum Beispiel mit Kontrollen durch die zuständigen Behörden und weitere Maßnahmen“, so der einhellige Tenor der Teilnehmer der Sitzung.  

    Der Chef der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, unterstrich, dass der Staatswald sich in diesen Zeiten solidarisch mit den privaten Waldbesitzern zeige. Er erläuterte, dass die Bayerischen Staatsforsten in den letzten Monaten viele Bäume, die nach den Fachplanungen für eine Fällung vorgesehen waren, nicht geerntet haben. „Allein im Sommer 2018 haben wir entschieden, rund 200.000 Festmeter Holz in den Monaten Juli und August nicht einzuschlagen. Dies bedeutet eine markante Minderung des gesamten Holzeinschlags um ein Viertel in den Monaten Juli und August über alle Baumarten im Vergleich zum Vorjahr.“  

    Die Teilnehmer des Spitzentreffens sehen akuten Handlungsbedarf, um die bisher beispiellose Situation und die Gefahren für unsere Wälder zumindest mindern zu können. Sie formulierten folgende Forderungen an die Politik und die zuständigen Behörden:

    • Sofortige Durchführung phytosanitärer Maßnahmen beim Import von Rundholz aus Tschechien; in einem ersten Schritt z. B. Stichproben-Kontrollen bei der Einfuhr: Es muss Klarheit geschaffen werden, ob Züge und LKW mit tschechischem Rundholz auch neue, schädliche Käferarten nach Bayern bringen. Es ist sicherzustellen, dass insb. der Nordische Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus) nicht massiv nach Bayern eingeschleppt wird.
    • Mehr Wettbewerb in der Sägeindustrie: Strukturpolitischer Ausbau bzw. Stärkung der Sägewerkskapazitäten v. a. im ostbayerischen Raum, um die großen Holzmengen verarbeiten zu können und angemessene Holzpreise zu sichern.
    • Umgehender Aufbau von Lagerkapazitäten: Spürbare finanzielle Unterstützung / Förderung leistungsfähiger Nasslager für Privat- und Körperschaftswälder, um Holz qualitätserhaltend einlagern zu können und so dem Borkenkäfer Brutraum zu entziehen. Hierfür erscheint es dringend notwendig, die Förderung anzupassen. Die bei der Genehmigung von Nasslagerplätzen beteiligten Behörden sollten die Waldbesitzer und Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse wirksam und zeitnah unterstützen, z. B. durch verkürzte Genehmigungsverfahren und Hilfe bei der Suche nach Standorten.
    • Gewährung von Struktur- und Liquiditätshilfen für Waldbesitzer in den nächsten Jahren, in denen große Schadholz-Mengen den bayerischen Holzmarkt stark belasten. Sicherstellung der Liquidität, damit die betroffenen Waldbesitzer weiterhin gegen Borkenkäfer vorgehen und Forstunternehmer bezahlen können, die die Aufarbeitung unterstützen. Für diese Hilfen sollte als erster und schnell umsetzbarer Schritt der Rückgriff auf noch nicht abgerufene Mittel aus den Unterstützungsleistungen nach Sturm „Kolle“ geprüft werden.
    • Steuerliche Erleichterungen: Die bestehenden gesetzlichen Spielräume sind zur Entlastung der betroffenen Waldbesitzer unverzüglich und umfassend auszuschöpfen bzw. in Kraft zu setzen. Dies gilt beispielsweise für die Anhebung der Betriebsausgabenpauschale oder die Gewährung des Viertel-Steuersatzes ab dem ersten Festmeter an für Kalamitätsholz nach § 34b EStG.
    • Solidarität des Staatswaldes: Die Bayerischen Staatsforsten sagen zu, in Solidarität mit dem bayerischen Privatwald die bereits seit Monaten praktizierte deutliche Zurückhaltung beim Einschlag frischen Fichtenstammholzes in den betroffenen Regionen fortzuführen, solange dies aufgrund der Sondersituation notwendig ist. 

    Die Gesprächsteilnehmer appellieren an die Solidarität aller Waldbesitzer und fordern diese auf, den Einschlag frischen Fichtenstammholzes bis auf weiteres deutlich zu reduzieren und der Käfersuche und Aufarbeitung des Kalamitätsholzes höchste Priorität einzuräumen. Nur so sei es möglich, eine weitere Vermehrung des Borkenkäfers effektiv einzudämmen. Die Waldbesitzer appellieren zudem an die Säger, durch eine rasche Abfuhr der Kalamitätshölzer die bayerischen Waldbesitzer bei ihren Waldschutzmaßnahmen zu unterstützen.  

    Frischholz sollte ausschließlich nachfrageorientiert mit entsprechenden Verträgen und Abfuhrgarantie eingeschlagen werden. Dabei erwarten die Waldbesitzer von Sägerseite für bereit gestelltes frisches Fichtenstammholz Vertragskonditionen, die dem Vorkalamitätsniveau entsprechen.

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    news-1716 Fri, 07 Sep 2018 13:07:37 +0200 Methusalem im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1716&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02dbac5a1cca8dbfd8913c248c75d527 Sonthofen, 06.09.2018 – Der Schutz alter oder besonderer Bäume ist ein wichtiger Bestandteil der naturnahen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Staatswald. Alte, knorrige Bäume mit ihrer zuweilen bizarren Gestalt, sind nicht nur ein Hingucker für Wanderer und Naturgenießer, sondern häufig auch unverzichtbare „Hotspots“ der Artenvielfalt.  

    „Wir Förster von den Bayerischen Staatsforsten setzen auf einen konsequenten Schutz alter und besonderer Bäume. Wir nennen sie in Anspielung auf Noahs Großvater Methusalem Methusalembäume, weil auch er sehr alt geworden ist“, berichtet der im Revier Kempter Wald zuständige Revierleiter Sebastian Neubauer. Bäume wie zum Beispiel Eichen, Tannen oder Fichten, die in Brusthöhe einen Durchmesser von 100 cm erreicht haben, werden in der Regel nicht mehr genutzt. Für die meisten anderen Baumarten gilt ein Brusthöhendurchmesser von 80 cm als Voraussetzung, um bei den Bayerischen Staatsforsten als Methusalem alt zu werden.  

    „Im Revier Kempter Wald des Forstbetriebs Sonthofen gibt es sehr stattliche Weißtannen und alte Buchen, die mit einer gelben Wellenlinie markiert wurden und nun als Methusalem bis zum natürlichen Zerfall sich selbst überlassen werden. Die landschaftsprägenden Weißtannen mit ihren stattlichen Dimensionen im westlichen Kempter Wald sind im Schnitt etwa 150-200 Jahre alt“, erläutert Neubauer. Bei den Methusalemtannen handelt es sich im Wesentlichen um noch gesunde und vitale Bäume, die mit ihren rund 200 Jahren noch nicht einmal die Hälfte ihres maximalen Alters erreicht haben und so wohl noch viele Generationen überdauern werden.  

    „Mit zunehmendem Alter und abnehmender Vitalität der Bäume, nimmt ihre Bedeutung als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pilze stetig zu. Das Abbrechen von dicken Ästen oder ganzen Kronenteilen, das Eindringen von Pilzen in das Holz, sowie die Anlage von Spechthöhlen machen aus einem alten Baum innerhalb von wenigen Jahren einen wichtigen Trittstein der Artenvielfalt. Genau hier setzt das Konzept des Methusalemschutzes der Bayerischen Staatsforsten an“, ergänzt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Und freut sich über die alten, markanten und stattlichen Bäume seines Forstbetriebs, die so über viele Menschengenerationen erhalten und geschützt werden. „Sie werden hoffentlich so alt wie Noahs Großvater und bereichern am Ende ihres Lebens den Lebensraum Wald mit einem weiteren Biotop für zahlreiche Arten.“

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1715 Fri, 07 Sep 2018 08:59:35 +0200 Der Wald blüht auf im Forstbetrieb Forchheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1715&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2a5b8431b71e7696bfe15e005333acb3 Forchheim, 7. September 2018 - Um in den Bayerischen Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald.

    Derzeit sind im Bayerischen Staatswald 130 ha neue Blühflächen - verteilt auf über 500 Einzelflächen - in 242 staatlichen Forstrevieren eingesät mit 3 t Saatgut – von Blütenpflanzen aus den jeweiligen Regionen.

    Nach der lang anhaltenden, sehr starken Trockenheit der letzten Wochen sind die künftigen zusätzlichen 4,5 ha Blühflächen am Forstbetrieb Forchheim nun vorbereitet. Mit der Aussaat wird kommende Woche begonnen.

    Zur Einsaat und Vorstellung des Blühprogramms laden wir Sie herzlich ein am Mittwoch, dem 12.09.2018 um 14:00 Uhr an den „Fürstberg“ im Markwald bei Heroldsbach. Der Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Waldparkplatz bei Thurn, Baiersdorfer Str., 91336 Heroldsbach (Koordinaten 49°41'07.5"; N11°00'35.4"E)

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    Naturschutz Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1714 Fri, 07 Sep 2018 08:39:42 +0200 Neue Lehrlinge am Forstbetrieb Bodenmais http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1714&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=be9b1b8b7c69f15b6fd6b63dc164d343 Forstbetriebsleitung begrüßt die neuen Azubis Bodenmais, 05.09.2018 - Im Forstbetrieb Bodenmais hat im September für zwei neue Lehrlinge die berufliche Zukunft begonnen. Die zwei „Neuen“, Tobias Späth und Michael Wirth, haben sich für die Ausbildung zum Forstwirt entschieden und damit für den schönsten Arbeitsplatz der Welt – den Wald.

    Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl, sein Stellvertreter Franz Thoma und Ausbildungsmeister Paul Hilgart haben die beiden in der Lehrwerkstatt Oberlohwies herzlich begrüßt. „Wir freuen uns, jungen Menschen einen Weg in eine spannende berufliche Aufgabe bieten zu können. Wir schaffen und besetzen hier wichtige Arbeitsplätze und realisieren eine hohe Wertschöpfung auch abseits der Ballungszentren! Für das Unternehmen Bayerische Staatsforsten sind die „Neuen“ eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens“, bekräftigt Völkl und wünscht den Azubis einen guten Start ins Berufsleben.

    Im Forstbetrieb selbst kümmert sich Ausbildungsmeister Paul Hilgart um die Lehrlingsausbildung. Angefangen hat er damit 1993 am damaligen Forstamt Bodenmais, seit 2006 ist er der Ausbilder am Forstbetrieb Bodenmais. Jedes Jahr haben hier zwei bis drei Azubis angefangen. Die neuen Lehrlinge profitieren damit von über 25

    Jahren Erfahrung ihres Meisters und vom Können und Wissen der Kollegen aus dem 2. und. 3. Lehrjahr. Die „Neuen“ Tobias Späth und Michael Wirth stammen beide aus der Region. Tobias Späth (17) kommt aus Rimbach im Lkr. Cham und hat schon im Wald der Familie Erfahrungen gesammelt. Das hat ihn veranlasst, unbedingt „Holzhauer“ werden zu wollen.

    Michael Wirth (28) aus Schweinhütt, Lkr. Regen, ist ein „Spätberufener“: nach zwölf Jahren als Bundeswehrsoldat im In- und Auslandseinsatz reifte in ihm der Entschluss, den Forstwirtsberuf zu ergreifen. „Nach allem, was ich bisher schon erlebt habe, ist und wird dies mein Traumberuf!“, sagt Wirth begeistert.

    Bei den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) ist die Lehrlingsausbildung ein wichtiges Thema: zum 01.09.2018 haben in der BaySF 73 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufen angefangen, davon 63 Forstwirte und 10 Bürokaufleute und Revierjäger.

    Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf „Forstwirt/in“ finden Sie unter www.baysf.de/ausbildung.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1713 Thu, 06 Sep 2018 09:30:11 +0200 Ausbildungsrekord bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1713&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e5a77124e799f42321e295308e5818c0 73 Azubis beginnen 2018 Ausbildung im Waldunternehmen  
    • Insgesamt 169 Lehrlinge bei den Bayerischen Staatsforsten beschäftigt
    • Staatsforstbetriebe in ganz Bayern schaffen wichtige Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum
    • In sechs Lehrberufen bieten die Bayerischen Staatsforsten Ausbildungsplätze an  

    Regensburg, 6. September 2018 – Mit einer Rekordzahl an neuen Lehrlingen starten die Bayerischen Staatsforsten in das aktuelle Ausbildungsjahr. 73 neue Kolleginnen und Kollegen werden ihre Ausbildung in unterschiedlichen Berufen durchlaufen und sollen künftig den erfolgreichen Weg des Waldunternehmens mitgestalten. Auf dem Azubi-Tag am 6. September begrüßten Vorstand, Ausbilder und Personalverantwortliche die Azubis in der Unternehmenszentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg.   

    Wer bei der Waldarbeit und beim Arbeitgeber Bayerische Staatsforsten als erstes an Förster und Forstwirte denkt, liegt damit grundsätzlich richtig. Allerdings sind die Aufgaben in einem modernen Forstunternehmen viel breiter gefächert. Deshalb bietet der Staatsforstbetrieb in seiner Zentrale und den 41 über ganz Bayern verteilten Forstbetrieben Ausbildungsplätze in insgesamt sechs verschiedenen Berufen an:

    • Forstwirt/in
    • Revierjäger/in
    • Mechatroniker/in
    • Industriekaufmann/frau
    • Fachinformatiker/in Systemintegration
    • Kaufmann/frau für Büromanagement 

    Neben den Forstwirten, die mit 63 Azubis die deutliche Mehrheit bilden, konnte der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer in diesem Jahr auch zehn Auszubildende für die Berufe „Kaufleute für Büromanagement“ und „Revierjäger“ neu im Unternehmen willkommen heißen. „Die Bayerischen Staatsforsten sind damit einer der größten forstlichen Ausbilder in Deutschland. Wir freuen uns, jungen Menschen, die am Wald interessiert sind, eine berufliche Zukunft rund um das Thema Wald bieten zu können“, so Neumeyer auf dem Azubi-Tag in Regensburg.  

    Personalvorstand Reinhardt Neft betonte, dass eine erfolgreiche Ausbildung nur gelingt, wenn sich qualifizierte und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder während der Lehrzeit für ihre Azubis einsetzen: „Unsere Ausbilder sind Wissensvermittler, Motivator und vieles mehr. Sie bringen für diese Aufgabe viel Engagement, Einfühlungsvermögen und Erfahrung mit“, so Neft.  

    Natürlich ist auch für die Bayerischen Staatsforsten der demografische Wandel ein wichtiges Thema. Für Personalchefin Petra Bauer spielt der Nachwuchs daher eine wichtige Rolle im Unternehmen: „Für die Bayerischen Staatsforsten sind die jungen Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens“, betonte Bauer.  

    Der traditionelle Azubi-Tag an der Unternehmenszentrale ist eine gute Gelegenheit, um sich gegenseitig kennen zu lernen, das kollegiale Miteinander zu fördern und die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrüßen. „Für ein erfolgreiches Berufsleben ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich“, schloss Frau Bauer und wünschte allen neuen Azubis einen guten Start ins Berufsleben.  

    Weitere Informationen: http://www.baysf.de/ausbildung

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    news-1710 Mon, 03 Sep 2018 10:02:07 +0200 Bayerische Staatsforsten reduzieren Holzeinschlag deutlich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1710&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=11247e2f8b39dd4d76b048050972e81f Regensburg, 3. September 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) haben in diesem Sommer den Holzeinschlag in den Staatswäldern des Freistaats um rund 200.000 Festmeter reduziert. Diese Menge entspricht einer Minderung des Holzeinschlags um ein Viertel in den Monaten Juli und August über alle Baumarten im Vergleich zum Vorjahr.

    Den größten Rückgang gab es beim Fichtenholz. Hier haben die Staatsforsten im Sommer überwiegend nur vom Borkenkäfer befallene Fichten aufgearbeitet und geerntet. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der Staatsforsten, Martin Neumeyer, ist die Rücknahme des Holzeinschlags eine Reaktion auf die durch Sturm- und Käferholz sehr gut versorgten Holzmärkte in Bayern. „Es macht keinen Sinn, frisches Holz auf einen ohnehin schon gut versorgten Markt zu geben. Mit der Rücknahme des Holzeinschlags wollen die Staatsforsten ihren Teil zur Entspannung und Stabilisierung des Holzmarktes beitragen. Daher haben wir zur Marktentlastung in diesem Juli und August so wenig Holz eingeschlagen, wie noch nie in einem Sommer seit Bestehen der BaySF“, so der Staatsforsten-Chef.

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    news-1711 Mon, 03 Sep 2018 09:58:00 +0200 Ferienspielnachmittag im Geiselbacher Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1711&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8478ac27da5027191a4383f76c175ad Am 30. August zog eine kleine Gruppe Geiselbacher Ferienkinder mit der Familie von Förster Rudi Schlenke, vom Forstbetrieb Heigenbrücken, hinaus in den heimischen Wald. Nach einem lustigen Begrüßungsspiel ging es auf Schleichwegen zu einem großen Fuchsbau. Die Kinder bestaunten die große Bauanlage, die von vielen Fuchs- und Dachsgenerationen angelegt und immer wieder neu bearbeitet wurde. Weiter ging es dann zu einem Holzpolter von Fichtenstämmen, an denen nur noch wenig Rinde, dafür aber umso mehr interessante Muster zu sehen waren. Die Spuren vom Buchdrucker (Borkenkäfer) waren hier deutlich zu erkennen und unter einem Rindenstück entdeckten die Kinder den Käfer und seine verschiedenen Entwicklungsstadien. Förster Schlenke erklärte, dass der Befall mit Borkenkäfern zum Absterben der betroffenen Bäume führt und sie deshalb gefällt und abtransportiert werden müssen,  um die übrigen Nadelbäume zu schützen. Nun hatten sich alle eine Pause verdient und nach der Stärkung mit leckerem Gebäck und kühlen Getränken ging es an einen geheimnisvollen Ort. Die Geräusche waren hier gedämmter und auch den Wind spürte man nicht mehr.

    Die Kinder durchstreiften auf einen schmalen Weg das in U-Form angelegte ehemalige Steinbruch Gelände und jeder musste sich einen kleinen Stein für später mitnehmen. Die Wanderung führte von diesem mystischen Ort bis zu einem markanten Punkt im Wald, an der ein Hochsitz stand. Vom Sitz aus entdeckten die Kinder einige auffällige Stellen, an denen Wildschweine ihre Spuren hinterlassen hatten. Eine matschige Suhle und Bäume mit eingetrockneten Schlammresten (Malbäume), an denen sie sich die Schwarte schubbern wurden in Augenschein genommen. Ein Stück dem Wildwechsel folgend ging es dann wieder auf dem Weg zurück zum Treffpunkt. Unter Anleitung von Frauke Barella wurden zur Erinnerung an die fröhlichen Stunden im Wald lustige Wetterhexen gebastelt, die jedes Kind stolz mit nach Hause nahm.

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    Wald im Spessart Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1712 Mon, 03 Sep 2018 09:51:00 +0200 Fertigstellung des Steinschlag-Schutzzauns am Fuderheuberg in Piding http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1712&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44822fb0349dde0d7ce1408d128e5d4c Piding, 3. September 2018 – Die im Juli begonnenen Arbeiten zur Errichtung eines  Steinschlagschutzzaunes  am Fuderheuberg oberhalb der Alten Reichenhallerstraße sind nahezu abgeschlossen. Auf einer Länge von 850 m wurde ein vier Meter hoher Steinschlagschutzzaun errichtet. Der Steinschlagschutzzaun sichert ab sofort  die angrenzenden Häuser und den Campingplatz zuverlässig vor herabstürzenden Steinen.

    Der stellvertretende Betriebsleiter Armin Haberl vom Forstbetrieb Berchtesgaden/BaySF zeigte sich mit dem Ergebnissen vor Ort sehr zufrieden. „Die veranschlagten Baukosten von 800.000 € wurden unterschritten und  es mussten nur wenige Bäume gefällt werden“.

    Der stabile Steinschlagschutzzaun verläuft auf weiten Strecken versteckt hinter dem Waldrand. Die Bohrarbeiten zur Verankerung des Zaunes wurden von baumschonend durchgeführt und man findet kaum Verletzungen an den alten Bäumen.

    Bürgermeister Hannes Holzner von der Gemeinde Piding zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. „Die Reduzierung der Baukosten auf ca. 500.000 € schont die Gemeindekasse“. Die Mitarbeiter der Fa. Berger und Brunner haben sich mit den Anwohner sehr gut abgesprochen und es gab kaum Probleme mit den Anliegern oder mit der Umleitung für Radfahrer und Fußgänger während der Bauzeit.  

    „Das Projekt zeigt, wie gut die Bayerischen Staatsforsten mit der Gemeinde Piding zum Schutz der Bevölkerung zusammenarbeiten“, betont der stellvertretende Leiter des BaySF-Forstbetriebs Berchtesgaden, Armin Haberl. Bürgermeister Holzner stellte fest: „Wir wären glücklich, wenn es immer so gut laufen würde. Weniger Kosten und eine kürzere Bauzeit, das gibt’s leider selten.“

    Im September werden noch zwei kurze Erdwälle zur Komplettierung der Sicherungsmaßnahmen errichtet.

    Das Projekt wurde vom Forstbetrieb Berchtesgaden/BaySF gemeinsam mit der Gemeinde Piding durchgeführt und über die Fachstelle Schutzwaldmanagement vom AELF Rosenheim des Freistaates Bayern finanziell gefördert. 

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1706 Sat, 01 Sep 2018 00:05:00 +0200 Neue Auszubildende beim Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1706&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=086d70190c02471cf288d35e4ac12f45 Forstbetrieb Fichtelberg begrüßt drei junge Forstwirt-Azubi

    Fichtelberg, 1. September 2019 – Am 1. September haben am Forstbetrieb Fichtelberg drei junge Männer ihre Berufsausbildung zum Forstwirt begonnen. Insgesamt bilden die Bayerischen Staatsforsten am Standort Fichtelberg nun sieben Nachwuchs-Forstwirte aus.

    „Als Forstbetrieb Fichtelberg sehen wir uns als Teil der Region und nehmen unsere Verantwortung für den Wald, die Umwelt und auch für die Menschen sehr ernst. Deshalb bieten wir hier im ländlichen Raum attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Forstwirte. Dies ist ein wichtiger Teil unseres sozialen Engagements“ erläuterte Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg bei der Begrüßung der Nachwuchskräfte. „Wir investieren hier ganz gezielt in neue Mitarbeiter und damit in unsere Hauptaufgabe als Unternehmen Bayerische Staatsforsten, nämlich die vorbildliche und nachhaltige Waldbewirtschaftung mit qualifiziertem Personal langfristig sicherzustellen.“  

    Auf ihre Ausbildung zum Forstwirt freuen sich jetzt Julian Brandner aus Arzberg, Simon Franz aus Weidenberg und Christian Schneider aus Waldershof. In den ersten Wochen besuchen die drei einen Einführungslehrgang am Forstlichen Bildungszentrum in Buchenbühl bei Nürnberg. Erfahrene Ausbilder geben ihnen dort eine erste Einweisung in ihren zukünftigen Beruf. Dabei erhalten auch alle die typische orange-grüne Sicherheitskleidung der Bayerischen Staatsforsten. Anschließend geht es hinaus in den heimatlichen Fichtelgebirgswald. Hier üben sie in Kleingruppen die abwechslungsreichen Tätigkeiten eines Forstwirts.

    Bayernweit stellen die Bayerischen Staatsforsten jährlich an 22 Ausbildungsbetrieben junge Menschen ein, die eine dreijährige Berufsausbildung zum Forstwirt absolvieren. Denn trotz aller Mechanisierung im Forst hat der Beruf des Forstwirts eine Zukunft. Für die vielfältigen Aufgaben bei Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. 

    „Nächstes Jahr bieten wir am Forstbetrieb Fichtelberg ebenfalls wieder Ausbildungsplätze für Nachwuchs-Forstwirte an“ so Winfried Pfahler. „Die ersten Interessenten haben sich jetzt schon bei uns beworben“.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1709 Fri, 31 Aug 2018 13:12:12 +0200 Weiterer Trekkingplatz im Staatswald genehmigt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1709&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc58f749c8cf547e27b3874c9798368f Angebot für echte Naturgenießer wird ausgeweitet

    Heigenbrücken, August 2018 – Das Landratsamt Aschaffenburg hat den Standort eines weiteren Trekkingplatzes im Wald genehmigt. Der neue Trekkingplatz soll östlich von Schöllkrippen im Staatswald liegen. Der Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten beginnt nun mit der Vorbereitung und Ausstattung der Fläche, ab Frühjahr 2019 kann übernachtet werden.

    Waldtrekkingplätze sind Flächen in freier Natur, auf denen es künftig möglich sein wird, sein Zelt für eine Nacht aufzustellen oder zu biwakieren. Die im Gelände markierte Fläche verfügt lediglich über eine Feuerstelle und eine einfache Toilette. Die Bayerischen Staatsforsten stellen die Fläche und errichten die Infrastruktur, der Spessartbund als Partner organisiert den laufenden Betrieb. Übernachtungen können über die Geschäftsstelle des Spessartbundes gebucht werden. Bis zu fünf Belegungen pro Nacht sind maximal möglich.

    Trekkingplätze sind ein Tourismusangebot für naturverbundene Wanderer, die es einfach lieben. Im übrigen Teil des gesamten Naturparks Spessart ist Campieren in freier Natur untersagt. Die Plätze können nur zu Fuß aufgesucht werden. Eine Zufahrt mit dem Auto ist nicht möglich. Wasser muss vom Wanderer selbst mitgebracht werden.

    Der neue Trekkingplatz vergrößert das Angebot auf nunmehr drei Anlaufpunkte im Spessart. Ein vierter Standort ist derzeit im Landkreis Main-Spessart im Genehmigungsverfahren am Landratsamt. Künftig soll es möglich werden, durch den gesamten Spessart von Trekkingplatz zu Trekkingplatz wandern zu können. Auf den beiden bestehenden Trekkingplätzen rund um Rothenbuch übernachteten letzte Saison bereits über 2.000 Personen. In Regionen wie dem Schwarzwald, dem Steigerwald oder der Eifel besteht bereits so ein Angebot.

    Weitere Informationen zum aktuellen Angebot finden Sie auch unter: www.trekking-bayern.de 

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    Trekking in Bayern Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1708 Fri, 31 Aug 2018 10:15:50 +0200 Archäologische Grabung am Kloster Einsiedel wird an die Öffentlichkeit übergeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1708&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0d40fa047b77c0f9d6bfe62439af797c Hammelburg/Ruppertshütten, 31. August 2018 – Seit 2012 wurde, immer wieder auch mit Unterbrechungen, im Wald zwischen Ruppertshütten und Rieneck, am ehemaligen Kloster Einsiedel/Elisabethenzell gegraben. Allerhand Interessantes über die Geschichte im Spessart im Mittelalter konnte so an den Tag gebracht werden. Heute ist die Grabung abgeschlossen und ein kleiner Archäologischer Park mit vielen Infotafeln und rekonstruierten Grundmauern kann der Öffentlichkeit übergeben werden.

    Zahlreiche Ehrengäste sind der Einladung der Bayerischen Staatsforsten zur feierlichen Eröffnung und Übergabe der archäologischen Grabung am Kloster Einsiedel gefolgt. Ca. 19.000 ehrenamtliche Stunden, rd. 200.000 € finanzielle Mittel und zahlreiche weitere Spenden und Sachleistungen wurden im Laufe der Grabung aufgewendet. Dies zeigt, wie groß das Interesse der Bevölkerung an ihrer Geschichte im Spessart ist.

    Um 1220 entstand an der damaligen „Birkenhainer Straße“ (der ersten „Spessartautobahn“), auf Veranlassung der Rienecker Grafen, eine kleine Straßenstation, aus der dann einige Jahre später durch die Prämonstratenser das Kloster Elisabethenzell hervorgegangen ist. Das Kloster mitten im Wald gelegen, blühte dann Jahrzehnte lang auf, bis es 1333 von Ulrich II. von Hanau im Rahmen eines Erbschaftstreites komplett zerstört worden ist. Die Rodungsinsel wurde danach bis etwa 1450 weiter genutzt, bevor ein Jahrhunderte dauernder Verfall, das Kloster mehr und mehr in Vergessenheit geraten lies, bis es nach 1900 komplett vom Wald überwachsen war.

    Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Geschichtsverein Ruppertshütten wurden 2012 die ersten Vorerkundungen durchgeführt. Schnell stellte man fest, dass da im Boden mehr ist, als man dachte und eine Kooperation aus Bayerischen Staatsforsten, ARGE Geschichtsverein Ruppertshütten und dem Archäologischen Spessartprojekt war geboren. Das war dann auch der Startschuß für die Grabung.

    Im Laufe der Grabung kamen immer mehr Dinge zu Tage. Wo man zunächst dachte, dass es da nur eine kleine „Einsiedelei“ gab, tauchten zunehmend mehr Gebäude auf. Neben Kirche und Friedhof, wurden auch noch mehrere andere bauliche Anlagen gefunden, die auf ein reges, gesellschaftliches Leben hingedeutet haben.

    Während der 12 Grabungsabschnitte wurden über 1.400 Fundkomplexe gesichert, und rd. 150 Fundobjekte, darunter auch Skelette, restauriert. Es wurden ca. 330 Handzeichnungen und 40 Rollen Diafilm gefertigt.

    All diese Zahlen zeigen, dass es sich um ein herausragendes Projekt gehandelt hat, welches mit viel Enthusiasmus, Engagement und Fleiß durchgeführt worden ist und ein tolles Ergebnis hervorbrachte.

    Der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Neft lobte in seiner Rede den ungeheuren Einsatz der zahlreichen Beteiligten und bedankte sich stellvertretend bei Dr. Ermischer als Vertreter des Archäologischen Spessartprojektes für den Einsatz bei diesem Projekt. Neft machte deutlich, dass für die Bayerischen Staatsforsten Erholung, Naturschutz, Geschichte und Forstwirtschaft keine Gegensätze sind, was auch viele andere Projekte in ganz Bayern zeigten und lud alle Waldbesucher und Geschichtsinteressierten ein, sich davon in den bayerischen Staatswäldern selbst zu überzeugen.

    Im Anschluss an die Eröffnung der Grabung haben die Bayerischen Staatsforsten die Teilnehmer noch zu einem geselligen Beisammensein an der Bayrischen Schanz eingeladen, bei dem Wildspezialitäten aus den Wäldern des Forstbetriebes Hammelburg serviert worden sind.

    Die Grabungsmaßnahme wurde mit Mitteln der besonderen Gemeinwohlleistungen durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

    Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter: www.spessartprojekt.de oder auf bei unseren Denkmal- und Sanierungsprojekten.

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    Wald im Spessart Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1707 Fri, 31 Aug 2018 09:44:33 +0200 Der Wald blüht auf in Bad Königshofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1707&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c390028d8998dcef077a7d15f1add5b Die Bayerischen Staatsforsten haben Blühwiesen für Insekten im Wald angelegt  

    Bad Königshofen, 31. August 2018 - Unter dem Motto „Der Wald blüht auf“ haben die Bayerischen Staatsforsten ein großes Sonderprogramm für den Naturschutz aufgelegt. Bayernweit wurden über 500 Blühflächen angelegt, um einen Beitrag für unsere Insekten zu leisten. Auch der Forstbetrieb Bad Königshofen hat sich hierbei umfangreich beteiligt. Gefördert wird diese Aktion vom Freistaat Bayern – in diesem Fall umgesetzt durch die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bad Neustadt an der Saale und Schweinfurt.  

    Knoblauchrauke, Ruprechtskraut, Blutweiderich und Wiesenpippau…was sich wie die Zutaten für einen Zaubertrank von Miraculix anhört, sind die Bestandteile von regionalen Saatgutmischungen mit angepassten autochtonen (heimischen) Pflanzen. Die Mischungen sind extra auf die jeweiligen Standorte ausgerichtet. 

    Im Forstbetrieb Bad Königshofen sind das ganz unterschiedliche Standorte, da in allen Revieren des Betriebes solche Flächen angelegt wurden. Von der hohen Rhön bis ins Maintal wurden rund zwanzig Blühwiesen angelegt mit einer Größe von insgesamt ca. 20.000 Quadratmetern.  

    Nachdem man am Forstbetrieb im Frühjahr mit großer Freude und Elan die Flächen angelegt hatte, kam allerdings ein banges Warten. Schnell wurde klar, dass es in der Region für solche Saaten eigentlich viel zu wenig geregnet hat. Nicht nur der Wald, auch die Blühflächen hatten große Probleme mit der ungewöhnlichen Trockenheit. Umso größer war die Freude, als sich doch einige Pflanzen durchkämpften. Vor allem die Kornblume konnte sich gut etablieren und bildet nun stellenweise ein blaues Blütenmeer. Im nächsten Jahr werden noch viele weitere Pflanzen aus den über dreißig Arten der Saatgutmischungen blühen.  

    Neben der Anlage von Blühflächen umfasst das Sonderprogramm noch weitere Maßnahmen. So werden bereits bestehende wertvolle Biotope gepflegt, indem sie gemäht oder entbuscht werden. Auch sogenannte „Hochstümpfe“ werden angelegt. Dabei werden Bäume in 3-6 m Höhe gekappt und die Krone daneben gelegt. Beides verbleibt im Waldbestand und sorgt für Totholz, auf das viele seltene Käfer angewiesen sind.

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    Naturschutz Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1705 Mon, 27 Aug 2018 14:58:50 +0200 Die Heide blüht wieder im Nürnberger Reichswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1705&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c05e7327f1b3b48c3055a09777be4b7 Nürnberg, 27. August 2018 - Der Forstbetrieb Nürnberg hat zusammen mit Mitgliedern des Fränkischen Albvereins eine Naturschutzmaßnahme durchgeführt. Jetzt blüht die Heide wieder im Nürnberger Reichswald. Der Abgeordnete des Bayerischen Landtags und Naturschutzwart des FAV Markus Ganserer hatte die Aktion initiiert. Die Mitglieder des FAV haben mit Gartenscheren, Astscheren, kleinen Sägen und Heppen in Handarbeit die Naturverjüngung aus Kiefern, Birken und Eichen weggeschnitten und von den Heideflächen weggetragen. Jetzt kann die Heide (Calluna vulgaris) wieder ohne Beeinträchtigung der Bäume blühen. Ein Gewinn für die Bienen und alle anderen Insekten.

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    Naturschutz Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
    news-1704 Mon, 27 Aug 2018 09:38:51 +0200 „Flower Power“ im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1704&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=11796bae8f3f30147a906ac09d83fa06 Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“ wird am Forstbetrieb Hammelburg umgesetzt  

    (23.08.2018) – Hammelburg/Neuwirtshaus – Im Rahmen der besonderen Gemeinwohlleistungen (bGWL) hat der Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt um in den Staatswäldern in ganz Bayern das Angebot an Blühflächen für Insekten zu erhöhen. Alle Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten haben den Auftrag Blühflächen anzulegen.

    Das Ziel ist es einen Beitrag gegen das Insektensterben in unserer Landschaft zu leisten. In ganz Bayern wurden bisher rd. 130 Hektar (ha) verteilt auf über 500 Einzelflächen in 242 der 370 Forstreviere angelegt. Weitere 15 ha sind für Herbstsaaten vorbereitet. Insgesamt wurden drei Tonnen heimischen Saatgutes, sogenanntes „Regiosaatgut“, mit zahlreichen heimischen Wildpflanzen beschafft. Zusätzlich werden noch 15 ha Waldsäume und Streuobstwiesen angelegt und 25 ha wertvoller Offenlandflächen gepflegt.

    Am Forstbetrieb Hammelburg sind 11 Flächen mit insgesamt 2,1 Hektar ha Fläche angelegt und rd. 1,7 ha Feuchtwiesen gepflegt worden.

    Weitere Naturschutzmaßnahmen in diesem Sonderprogramm Naturschutz sind die Anlage von Biotopholztrittsteinen, wo sogenannte Hochstümpfe (=Bäume, die in einer Höhe von 3-6m geköpft werden) künstlich erzeugt werden, Pflege von Flechten-Kiefern-Wäldern und eine Erfassung der Methusalem-Eichen im Spessart. Biotopholz-Trittsteine sind mittlerweile rd. 400 Stück angelegt, geplant sind 3.000 und bei den Flechten-Kiefern-Wäldern und den Methusalem-Eichen im Spessart, sind die Maßnahmen angelaufen und sollen im Herbst abgeschlossen werden.

    Weitere Informationen zu dem Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“ finden Sie unter: http://www.baysf.de/de/magazin/der-wald-blueht-auf.html 

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    Naturschutz Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1703 Thu, 23 Aug 2018 16:10:04 +0200 Rekordstrecke: Bayerns Jäger erlegen 95 000 Wildschweine http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1703&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff330bd193621dda85fc09f7754a769f Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (23. August 2018) München – Bayerns Jägerinnen und Jäger haben in der vergangenen Jagdsaison mehr als 95 000 Wildschweine erlegt – so viele wie nie zuvor. Zu verdanken ist die „Rekordstrecke“ in erster Linie dem un-ermüdlichen Einsatz der Jäger und ihrer guten Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern, wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mitteilte. „Unsere Jäger setzen sich mit großem Engagement für eine Reduktion der überhöhten Wildschweinbestände ein“, so die Ministerin. Das sei ein wichtiger Beitrag, um die negativen Folgen der ständig wachsenden Zahl an Wildschweinen wie Wildunfälle, Flurschäden oder Seuchengefahr einzudämmen. Gerade mit Blick auf die aus Osteuropa herannahende Afrikanische Schweinepest sind laut Kaniber die Anstrengungen der Jäger nicht hoch genug einzuschätzen, denn: „Ein Ausbruch hätte gravierende Folgen für Tiere, Landwirtschaft, Wirtschaft und Jagd.“ Umso wichtiger sei es, alles zu tun, um die Schweinepest von Bayern fernzuhalten. Weil die Wildschweine das Virus übertragen können, ist laut Kaniber eine intensive Bejagung unverzichtbarer Bestandteil einer effizienten Vorsorgestrategie.

    Bereits 2015 hatte das Landwirtschaftsministerium ein Maßnahmenpaket zur Reduktion von Schwarzwild auf den Weg gebracht und so Spielräume für ortsspezifische Lösungen geschaffen – etwa eine verstärkte revierübergreifende Zusammenarbeit bei Bewegungsjagden und bei der Koordination von Kirrungen (Anlockfütterungen), die Verwendung von Nachtsichttechnik, den Einsatz von Saufängen oder die Anlage von Bejagungsschneisen. Seit dem vergangenen Dezember gibt es zudem eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro erlegtem Tier. Im Jagdjahr 2016/2017 hatten Bayerns Jägerinnen und Jäger rund 61 000 Wildschweine erlegt.

    Detailinfos gibt es im Internet unter www.wildtierportal.bayern.de.

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    news-1702 Wed, 22 Aug 2018 13:47:07 +0200 „Der Wald blüht auf“ – gedeckter Tisch für Wildbiene, Schmetterling und Co. http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1702&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f0c06c5856477264a5e71dec8d03f5b7 Naturschutz-Sonderprojekt der Bayerischen Staatsforsten hilft Insekten und bereichert das Landschaftsbild

    Nordhalben, August 2018 – Bei einem Pressetermin stellen Forstbetriebsleiter Fritz Maier und Revierleiter Christof Mörtlbauer das Naturschutzprojekt „Der Wald blüht auf“ in der Nähe von Nordhalben vor. Um das Angebot von Blühflächen im Staatswald zu steigern, wurde dieses bayernweite Projekt ins Leben gerufen und vom Bayerischen Landtag beschlossen. Es wird von der Bayerischen Forstverwaltung aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald gefördert.

    Die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten schaffen im Staatswald viele kleine Blühwiesen als neuen Lebensraum für Insekten. Durch diese Trittsteine leistet der Staatsforst einen Beitrag gegen den starken Rückgang der Insekten in unserer Landschaft. Wo Insekten gefördert werden, geht es auch der davon abhängigen Vogelwelt und Arten wie z.B. den Eidechsen besser.

    Die Blühflächen werden mit gebietseigenen Wildblumen und Wildgräsern aus gesicherten Herkünften angesät um die Vielfalt standörtlich angepasster Pflanzen zu erhalten. Eine nachteilige Veränderung der Pflanzenwelt durch züchterisch veränderte Pflanzen, die im Offenland häufig erfolgt, soll im Wald nicht stattfinden.

    Knoblauchsrauke, Schlangenknöterich und Kleine Braunelle sind nur drei von über 30 Arten für halbschattige Blühflächen. Ist der Standort sonniger, wachsen Wilde Möhre, Acker-Witwenblume und Weiße Lichtnelke zusammen mit 27 weiteren blühenden Wildpflanzen.

    Die Blühwiesen sind eingebunden in den naturnahen Staatswald mit gemischten Waldbeständen, verschiedenen Baumarten, sonnigen Bereichen entlang von Wegrändern und Freiflächen. Liegendes und stehendes Totholz sowie Biotopbäume mit Höhlen ergänzen die Hilfe für die Tierwelt.

    Ca. 550 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, die verschiedene Nahrungspflanzen und Nistplatzanforderungen haben. Etwa 3/4 der Wildbienenarten nisten im Boden und über 90% sind solitär, also einzeln lebende Insekten mit Brutröhren im Boden oder im Holz. Etwa die Hälfte der deutschen Wildbienenarten steht auf der Liste der gefährdeten Arten. Für sie ist eine enge Verzahnung von Blühflächen oder blühenden Waldinnenrändern und offenen Sandflächen, Rohbodenstandorten oder schütter bewachsenen Böschungenbesonders hilfreich.

    Aber auch Schmetterlinge, Vögel und Reptilien bevölkern die sonnigen Blühflächen. Ehemalige Wildwiesen und frühere Holzlagerplätze entlang von Wegen eignen sich zusammen mit den artenreichen Waldinnenrändern an diesen Flächen als Biotopkomplex. Für den Waldwanderer öffnet sich im Sommer entlang der Wanderwege hin und wieder der Blick auf eine solche Blühfläche, auf der es zum richtigen Zeitpunkt auch in den nächsten Jahren brummt und summt. Eine kleine Rast neben einer solchen Fläche kann zu einem schönen Erlebnis werden.

    Durch die Anlage von Streuobstflächen und die Pflanzung von Wildapfel und Wildbirne an mehreren geeigneten Stellen im Staatswald entsteht insgesamt ein Netz an hochwertigen Lebensräumen für Insekten und weitere Waldbewohner.

    Dieses Projekt wurde von den Abgeordneten des Bayerischen Landtags mit gesonderten Finanzmitteln ausgestattet. Es stärkt den Naturschutz auf der Fläche. Im Bayerischen Staatswald sind in diesem Jahr bereits 500 Einzelflächen mir rd. 130 ha Fläche geschaffen worden.

    Die Anlage der Blühflächen wird von der Bayerischen Forstverwaltung aus den genannten Sondermitteln finanziell als besondere Naturschutzleistung im Staatswald gefördert. Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, vertreten durch Forstoberrätin Brigitta Köhler-Maier, für die enge Zusammenarbeit bei diesem Projekt zugunsten des Naturschutzes im Wald.

    „Unser besonderer Dank gilt auch den Abgeordneten des Bayerischen Landtags, die dieses Naturschutz-Sonderprojekt finanziell möglich gemacht haben und hoffentlich auch in den nächsten Jahren im Sinne einer nachhaltigen Naturschutzarbeit im Staatswald unterstützen. Vielen Dank auch an den Abgeordneten Jürgen Baumgärtner, der mit seinem heutigen Besuch einer solchen Blühfläche diese Naturschutzinitiative unterstützt. Unsere Mitarbeiter des Forstbetriebes haben diese Aufgabe mit viel Können und Engagement in die Tat umgesetzt und damit einen neuen Baustein zu einem erfolgreichen Waldnaturschutz hinzugefügt.“

    Nähere Informationen zu diesem Naturschutzprojekt im Wald finden sie auf der Internetseiteder Bayerischen Staatsforsten: www.baysf.de/de/magazin/der-wald-blueht-auf.html

    Kontakt

    Fritz Maier
    Bayerische Staatsforsten AöR– Forstbetrieb Nordhalben
    Tel.: 09267 9140 0
    E-Mail: info-nordhalben@baysf.de; fritz.maier@baysf.de

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    Naturschutz Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1701 Tue, 21 Aug 2018 13:20:05 +0200 Volkertskreuz erhält Informationstafel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1701&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e2f3ba3c6573f48ce05f4c26f749c08e Heigenbrücken, August 2018 – Das sog. Volkertskreuz im Schöllkripper Forst zwischen Kleinkahl und Heinrichsthal hat nun eine eigene Informationstafel erhalten. Die Stellvertretende Landrätin des Landkreises Aschaffenburg, Marianne Krohnen sowie der Ortsgruppenvorsitzende des Spessartbundes in Schöllkrippen Gerhard Stühler enthüllten zusammen mit Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und dem örtlich zuständigen Revierleiter Rudolf Schlenke (beide Bayerische Staatsforsten) die neue Tafel.

    Am Standort, gelegen am heutigen Eselsweg, war vor gut 150 Jahren der königliche Forstgehilfe August Volkert von Wilderern erschossen worden. Ein frisch restauriertes Sandsteinkreuz erinnert an die damaligen Ereignisse. Der Ort bietet nun zusammen mit einer kleinen Sitzgruppe aus Lärchenholz eine willkommene Gelegenheit zum Verweilen im Wald.

    Die Informationstafel enthält Erläuterungen zur Tat, historische Aufnahmen und die weitere Geschichte des Kreuzes über die Jahrzehnte. In der Ausführung passt sich die Tafel an die im Naturpark Spessart einheitliche Gestaltung in Form und Material an.

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    Wald im Spessart Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1700 Tue, 21 Aug 2018 09:53:38 +0200 Zahl der Arbeitsunfälle im bayerischen Staatswald auf historischem Tiefstand http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1700&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8f55807b6953559591d54dedee4868d Regensburg, 21. August 2018 – Waldarbeit ist eine gefährliche und schwere Arbeit. Die Bayerischen Staatsforsten bemühen sich daher seit Jahren intensiv, die mit der Waldarbeit verbundenen Risiken zu minimieren und die im Wald tätigen Forstwirte langfristig gesund zu erhalten.

    Dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre gelohnt haben, zeigt die Unfallstatistik der Bayerischen Staatsforsten für das Ende Juni 2018 zu Ende gegangene Geschäftsjahr. Insgesamt ereigneten sich im Geschäftsjahr 2018 in den bayerischen Staatswäldern 110 Arbeitsunfälle. Dies ist der geringste Wert seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten im Jahr 2005. Insgesamt lag die Zahl der Arbeitsunfälle im Geschäftsjahr 2018 damit etwa 20 % unter dem Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre.

    Diese erfreuliche Entwicklung hat mehrere Gründe: Die Bayerischen Staatsforsten waren und sind Vorreiter bei der Ausstattung ihrer Forstwirte. Die so genannte Persönliche Schutzausrüstung, also sichere und motorsägenfeste Arbeitskleidung, wird laufend weiterentwickelt. So ist Sicherheit und Tragekomfort nach dem aktuellsten technischen Stand gewährleistet. Alle in der Holzernte tätigen Forstwirte werden zudem in Kürze mit hochmodernen Funkgeräten ausgestattet. Die Forstwirte können somit künftig auch bei schwierigen Sichtbedingungen ständigen Kontakt zu ihren Arbeitskollegen halten und werden elektronisch automatisch gewarnt, wenn ein Arbeitskollege außerhalb ihres Sichtfeldes verunglückt. Auf diese Weise kann künftig nach einem Unfall noch schneller reagiert und ggf. rasch Hilfe verständigt werden.

    Zusätzlich arbeiten die Bayerischen Staatsforsten mit ihren Forstwirten kontinuierlich am verhaltensbedingten Unfallschutz. So werden im Vorfeld von Hiebsmaßnahmen Waldflächen intensiv begutachtet und bei erkennbaren Gefahren keine Waldarbeiter, sondern Forstmaschinen zur Holzernte eingesetzt. Wenn die Holzernte dagegen von Waldarbeitern mit der Motorsäge erledigt wird, werden vor Beginn der Einschlagsmaßnahme die besonderen Gefahren intensiv besprochen und notwendige Gegenmaßnahmen festgelegt.

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    Nachrichten
    news-1699 Mon, 20 Aug 2018 16:49:03 +0200 „Der Wald blüht auf“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1699&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4c6ec225587aea932a18fc76b4b3e21 Hinter diesem Slogan verbirgt sich ein Programm des Freistaats Bayern, das im Staatswald – und damit auch im Forstbetrieb Kaisheim der Bayerischen Staatsforsten – die Biodiversität und die Vernetzung von Lebensräumen fördert. Die dadurch landauf – landab entstehenden neuen Blühflächen bieten vielen Insektenarten auch über einen längeren Zeitraum vielfältige Nahrungsquellen.  

    Kaisheim, 20. August 2018 - Auf ca. 50.000 Quadratmetern hat allein der Forstbetrieb Kaisheim seit Mai Blühwiesen angelegt. „Was in der Streuobstwiese jetzt noch braun und kahl aussieht, wird sich nächstes Jahr zu einer artenreichen Wiese entwickeln“ sagt Forstbetriebsleiter Helmut Weixler. „Leider hat uns das trockene Sommerwetter in unserem Zeitplan zurückgeworfen.  

    Die Saatgutmischung aus regional angepassten heimischen Blütenpflanzen mit hohem ökologischem Wert ist so zusammengesetzt, dass im Jahresverlauf stets Blüten unterschiedlicher Arten als Nahrungsquelle für z. B. Bienen und Schmetterlinge zur Verfügung stehen. Diese Saatgutmischung war nicht einfach zu bekommen. Daher muss sie sorgsam verwendet werden. Wir werden sie erst zum optimalen Zeitpunkt aussähen.“  

    Gezielt wählten die Förster Areale für die neuen Blühflächen aus, die bisher hauptsächlich von Gräsern bewachsen waren. Solche Grasflächen sind für Insekten uninteressant. Wo jetzt artenreiche Magerrasen sind, werden diese weiterhin gepflegt und erhalten. Damit werde ein "wichtiger Beitrag gegen den dramatischen Rückgang der Insekten" geleistet.  

    Neben diesen Blühwiesen legen die Förster auch Waldsäume mit blühfreudigen Sträuchern oder Streuobstwiesen an bzw. ergänzen letztere z. B. mit alten, erhaltungswürdigen Apfel- und Birnensorten oder pflanzen seltene Baumarten. Zusätzlich schaffen sie durch den Nutzungsverzicht bei ca. 100 Bäumen und das Abtrennen von deren Baumkrone in ca. fünf Metern Höhe wertvollen Lebensraum für Höhlenbrüter, Pilze und Insekten.  

    Alles in allem seien unsere - als Teil dieser über ganz Bayern verteilten - Maßnahmen "wichtige Mosaiksteine zur Verbesserung der Biodiversität. Die Vorkommen vieler Pflanzen- und Tierarten können durch diese Trittsteine erhalten, vernetzt und wieder verbreitet werden", so Helmut Weixler.  

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    Naturschutz Forstbetrieb Kaisheim Nachrichten
    news-1698 Mon, 20 Aug 2018 15:53:43 +0200 Trachtenverein besucht Bayerische Staatsforsten in Berchtesgaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1698&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=098b1d46707d18e669380a759acbc8ae Berchtesgaden, 20. August 2018 - Die Jugendgruppe des Trachtenvereins D´Achentaler in Ramsau wurde am 4./5. August von den Bayerischen Staatsforsten zu ihrem diesjährigen Sommerausflug auf die Anthaupten-Hütte eingeladen.  

    Die 23 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gingen am Samstag bei heißen Temperaturen mit den vier Betreuern zu Fuß vom Wachterl aus zur Anthauptenhütte. Gepäck und Verpflegung wurden schon vorher zu Hütte gebracht.  

    Nach einem lustigen Spiele-Nachmittag im Freien wurde Abends beim Brotzeit machen musiziert und geplattelt. Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder zu Fuß heimwärts.  

    Der GTEV D´Achentaler bedankt sich nochmals bei den Bayerischen Staatsforsten und Ihren Leiter Dr. Daniel Müller für diese großartige Unterstützung. Dies zeigt auch die Verbundenheit zu unserer Heimat und deren Brauchtum.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1696 Mon, 20 Aug 2018 15:13:27 +0200 Blühende Waldlandschaften http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1696&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9272d9fb3862da1b88e1a8591a0724d5 Staatsforsten schaffen mit Schutzprogramm neuen Lebensraum für Insekten

    In vielen staatlichen Forstrevieren und damit über ganz Bayern verteilt, sind in den vergangenen Monaten Blühflächen in der Größe von rund 185 Fußballfeldern entstanden, um neuen Lebensraum für Insekten zu schaffen. Mehr als eine Million Euro setzen die Bayerischen Staatsforsten, unterstützt vom Freistaat, dafür ein.

    Regensburg, August 2018 - So unscheinbar klein viele der 30.000 bekannten Insektenarten in Deutschland sind, so enorm ist ihre Funktion in der Natur. Etwa 80 Prozent aller Wild- und Kulturpflanzen werden von ihnen bestäubt. Damit die Insekten diese Aufgabe auch weiterhin erfüllen können, brauchen sie Lebensraum, den sie künftig vermehrt im Staatswald finden können.

    Die arten- und strukturreichen Wälder in Bayern schaffen bereits heute einen Ausgleich zu Defiziten, wie sie vielerorts etwa durch die Versiegelung von Flächen entstehen. Die Wälder tragen so zum Erhalt der Biodiversität bei.

    Damit geben sich die Bayerischen Staatsforsten aber nicht zufrieden. Überall in Bayern haben die Försterinnen und Förster in den letzten Wochen und Monaten neue Blühflächen angelegt. Hinzukommen werden noch Streuobstwiesen, blühende Waldränder und die Pflege bereits vorhandener seltener Offenlandbiotope, um einen möglichst wirksamen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten. Im Rahmen des neuen Programms „Der Wald blüht auf“, das vom Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert wird, wurden somit gezielt neue Lebensräume für Insekten geschaffen. „Wir haben als größter Flächenbesitzer in Bayern Verantwortung für den Erhalt der Biodiversität. Diese werden wir noch mehr als bisher schon wahrnehmen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer.

    Die bisherigen Erfolge des Programms können sich dabei schon sehen lassen:

    Auf über 500 Einzelflächen in 242 Revieren wurden neue Blühflächen mit einer Gesamtfläche von 130 Hektar angelegt. Weitere 15 ha sind für die Aussaat im Herbst bereits vorbereitet.

    Dafür wurde insgesamt über drei Tonnen regionales Saatgut beschafft und eingesät. Bis zum Herbst werden noch 15 ha Streuobstwiesen und blühende Waldsäume entstehen.

    Bereits neun ha wertvoller Offenlandbiotope wurden gepflegt, weitere 16 ha sind bis Herbst vorgesehen.

    Neue Trittsteine der Biodiversität

    Die Blühflächen werden die bereits bestehenden sogenannten Trittsteine ergänzen. Als „Trittsteine“ bezeichnen die Staatsförster die vielen tausend kleinen und größeren Flächen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit einer Vielzahl von seltenen Arten bereits heute als Lebensraum dienen und besondere Aufmerksamkeit und Schutz genießen. Neben diesen Sonderflächen trägt aber auch der naturnahe Waldbau der Bayerischen Staatsforsten hin zu mehr Mischwäldern und mehr Baumarten, zur Schaffung neuer Strukturen und Lebensräume bei. Diese naturnahen Wälder bieten vielen Tierarten, besonders Insekten, einen enorm wichtigen Rückzugsort und Lebensraum. „Überall in Bayern werden so neue Hotspots der Biodiversität entstehen“, verspricht Neumeyer.

    Weitere Informationen zur Projekt sind auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten zu finden:

    www.baysf.de/waldbluehtauf

    www.baysf.de/wildewaelder

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    Naturschutz Nachrichten
    news-1695 Mon, 20 Aug 2018 15:01:48 +0200 PEFC-Prüfung ergab: Staatswald im Nordspessart wird nachhaltig und naturnah bewirtschaftet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1695&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c46e1a279764f8c672f86ed7cf2063df Der Forstbetrieb Heigenbrücken wurde durch einen unabhängigen Auditor der Waldzertifizierungsorganisation PEFC kontrolliert  

    Heigenbrücken, August 2018 – Zwei Tage kam der unabhängige Gutachter Horst Gleißner in die Staatswälder des Forstbetriebs Heigenbrücken, um sicherzustellen, dass die anerkannten Standards der Waldzertifizierungsorganisation PEFC beachtet und umgesetzt werden. Die Bayerischen Staatsforsten lassen sich freiwillig überprüfen, um das hohe Niveau ihrer Arbeit unter Beweis zu stellen. Der Staatswald wird nach Feststellung der Gutachter nachhaltig und naturnah bewirtschaftet. Es sind keine Abweichungen bezüglich der PEFC-Standards vorhanden.  

    Genau hinschauen

    Früh am Morgen beginnt solch ein Audit. Horst Gleißner verschafft sich im ersten theoretischen Teil anhand von Karten, Plänen und den Ausführungen des Forstbetriebsleiters Joachim Keßler einen genauen Überblick über die forstlichen Verhältnisse vor Ort. Im Anschluss ging es mit dem Auditor in den Wald, denn dieser verrät schnell, wie bei Holzernte und Pflege gewirtschaftet wurde. Der Prüfer sucht daher ausgewählte Waldbestände auf und kontrolliert die vorgegebenen Kriterien wie das Verbot, die Waldbestände flächig mit Forstmaschinen zu befahren (nur auf Rückgassen ist dies erlaubt, um den Waldboden zu schützen), die Sicherheitsausrüstung der Waldarbeiter oder das Verbot von Kahlschlägen.

    Nach Abschluss des Audits fand der Gutachter lobende Worte für den Forstbetrieb Heigenbrücken, denn Abweichungen von den Standards wurden keine festgestellt. Der Auditor ist mehr als zufrieden mit den Gegebenheiten, die er im Forstbetrieb vorfindet: „Beeindruckend sind die mannigfaltigen naturschutzfachlich wertvollen Strukturen im Forstbetrieb, die die Vorgaben der vorbildlichen Bewirtschaftung weit übersteigen.“ Auch der Leiter des Forstbetriebes, Joachim Keßler, ist erfreut: „Als Betriebsleiter findet man es natürlich schön, wenn die geleistete Arbeit aller Mitarbeiter solch eine Bestätigung findet.“ Übrigens: Viele Holz- und Papierprodukte gibt es bereits mit dem PEFC-Label. Verbraucher, die zertifizierte Produkte nachfragen, unterstützen eine nachhaltige Waldwirtschaft, die Verwendung heimischen Holzes und den Schutz des Waldes.

    www.pefc.de

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    Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1694 Mon, 20 Aug 2018 14:40:57 +0200 Nach keltischem Vorbild: Forstwirt Klaus Schmidt bearbeitet Stämme für Zangentor am Staffelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1694&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da2c21186c13c5f06107b50d2e2229ef Bayerische Staatsforsten stellen Holz aus heimischen Wäldern zur Verfügung

    Rothenkirchen, 20. August 2018 - Ein Klopfen unterbricht im 20-Sekunden-Takt das fröhliche Vogelgezwitscher im Geutenreuther Forst. Kraftvolle Schläge sind es, die dumpf auf Holz treffen. Präzise, schwungvoll und beharrlich hämmert Klaus Schmidt mit dem Beil auf den zehn Meter langen Eichenstamm ein. Will er den tatsächlich ganz allein nur mit der Hand zum Balken behauen?  „Ja“, sagt der Forstwirt und beschwichtigt: „Das ist gar nicht so schlimm, wie es aussieht. Man braucht nur einen Willen, zwei Hände, eine Schnur, zwei Äxte und ein bisschen Zeit.“  

    Darum hat er auch seine Arbeitszeit beim Forstbetrieb Rothenkirchen in diesem Sommer verkürzt: Bis zum Herbst will er in seiner Freizeit das Holz, das für die Rekonstruktion des keltischen Zangentores am Staffelberg verbaut wird, von Hand behauen – wie einst die Kelten. Rund 40 Kubikmeter Schnittholz werden das wohl alles in allem sein- Pfosten für den Wall und Brüstungsmaterial, jeweils in unterschiedlichen Längen. Wie viel genau – das wird sich erst im Lauf der Ausgrabungen herausstellen, wenn sich genauer sagen lässt, wie die Konstruktion einmal beschaffen war.  

    Ein ehrgeiziges Projekt, aber: „Das ist eine einmalige Chance, so etwas zu machen,“ findet Schmidt. „Mich hat das schon immer fasziniert, wie die Menschen das früher gemacht haben.“ Seit langem befasst sich der gelernte Schreiner mit alten Handwerkstechniken, „und wenn bei uns vor der Haustür so ein Projekt ins Leben gerufen wird, lasse ich mir das natürlich nicht entgehen!“, betont er.

    „Ein Glücksfall für den Landkreis und das Keltenprojekt“
    Landrat Christian Meißner

    „Ein Glücksfall für den Landkreis und das Keltenprojekt“, freut sich Landrat Christian Meißner gemeinsam mit dem Leiter der archäologischen Grabung, Dr. Markus Schußmann, der die Arbeiten des Forstwirts wissenschaftlich begleitet. Das gilt auch für die Unterstützung seitens der Bayerischen Staatsforsten und des Leiters des Forstbetriebs Rothenkirchen, Peter Hagemann, der wiederum auch Chef von Klaus Schmidt ist.  

    Hagemann begeistert das Engagement seines Mitarbeiters und so hat er dessen Wunsch auf Verkürzung der Arbeitszeit gern entsprochen. Aber mehr noch: „Eine der nachhaltigen Leistungen des Waldes ist die Erhaltung historischer Zivilisationsspuren. Aus dieser Verantwortung heraus stellen die Bayerischen Staatsforsten das Holz für das Keltentor aus den Forstrevieren Klosterlangheim, Lichtenfels und Weismain bereit“, sagt der Leiter des Forstbetriebs. „Das Projekt steht in bestem Sinne für die Werte forstlicher Nachhaltigkeit: die Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus der Region und die Verwendung des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz.“  

    40 Kubikmeter Holz unter dem Beil  

    „Die meiste Arbeit macht das Grobe“, erklärt Klaus Schmidt und hackt die Rinde mit einem Beil ab: Der voluminöse Stamm liegt eingeklemmt in einer etwas archaisch anmutenden Holzkonstruktion. Die hat der Forstwirt selbst gebaut – nach dem historischem Vorbild versteht sich. Im Winter hat er seinen ersten Balken nach dem Vorbild der Kelten mit einem Dechsel – so heißt das quer zum Stiel geschäftete Beil - Probe behauen.  

    Im August geht es richtig los. Regelmäßig tauscht sich der 50-Jährige mit dem Archäologen Dr. Schußmann aus, besucht Vorträge, wälzt Fachliteratur, recherchiert im Internet, damit seine Arbeit möglichst authentisch ist. „Wenn ich etwas mache, will ich es g’scheit machen“, betont der Weismainer.  

    „Zunächst wird der Stamm lang abgeschnürt und der Querschnitt des Holzes auf der Stirnseite angezeichnet“, erklärt Schmidt. Dafür braucht er Winkel und Lot. So vermessen, werden dann etwa alle 30 Zentimeter Kerben in den Stamm geschlagen. „Das geht mit frischem Eichenholz wesentlich besser als mit älterem“, sagt der Forstwirt und macht sich an die Feinarbeit mit dem Dechsel.  

    Dechsel selbst konstruiert  

    Das Querbeil hat er sich nach Zeichnungen von keltischen Werkzeugen mehr oder weniger selbst gefertigt: Als Stiel wählte er einen Astzweig, den er entsprechend bearbeitete, die Klinge bestellte er im Internet bei einem Schmied, der auf historische Werkzeuge spezialisiert ist. Ein ähnliches wurde bei Ausgrabungen am Staffelberg gefunden, berichtet Grabungsleiter Dr. Schußmann. Er erläutert, dass die Kelten zwar schon Sägen aus Metall fertigten – allerdings nur etwa in der Größe eines Fuchsschwanzes. Nachdem Sägen offenbar noch nicht in der nötigen Größe verfügbar waren, nutzen sie deswegen auch für die Bearbeitung von Stämmen Beile, Äxte und Dechsel.  

    Das brachte dem Archäologen auch Vorteile bezüglich der Haltbarkeit: Während beim Sägen die Oberflächenporen des Holzes aufgerissen werden, so werden sie beim Zubeilen verschlossen, erklärt der Archäologe. Das verhindere, dass Wasser eindringen kann. Somit werde die Lebensdauer des Holzes verlängert. Sehr versiert seien die Kelten nicht nur bei der Bearbeitung, sondern auch bei der Wahl der Hölzer gewesen. Je nach deren Eigenschaften setzten sie sie für unterschiedliche Zwecke ein. Beispielsweise die Eiche für Bauten.  

    Geschickte Handwerker  

    Dr. Schußmann schildert die Kelten als sehr geschickte und kunstfertige Handwerker. Bei ihnen waren die heute noch traditionell geübten Holzverbindungen wie das Blatten und Kämmen, das Nuten und Verzapfen, der Blockbau und die Sicherung der Verbindungen durch Holznägel bekannt und voll entwickelt. Überall dort, wo sich im dauerhaft feuchten Boden unter Luftabschluss entsprechende Zeugnisse erhalten haben – es handelt sich meist um Schwellbalken, Brunnenkästen, Pfostenstümpfe, Brückenbauteile oder umgestürzte Wände – habe man bei Ausgrabungen feststellen können, dass die Holzverbindungen passgenau ausgeführt und die Oberflächen sorgfältig bearbeitet wurden, informiert der Archäologe.  

    Rund 200 verschiedene Werkzeugtypen sind ihm zufolge aus spätkeltischer Zeit belegt. Viele davon (auch solche aus dem Holzhandwerk) wiesen eine Form auf, die sich aufgrund ihrer Funktionalität bis in die frühindustrielle Zeit kaum oder gar nicht verändert hat. Auffallend sei, sagt der Wissenschaftler, dass gerade bei der Axt als dem wichtigsten Zimmermannswerkszeug mit der Tülle an einer Form der Schäftung festgehalten wurde, die sich seit der Bronzezeit kaum verändert hatte. Da sie kaum weniger aufwendig herzustellen ist als eine Schaftlochaxt nach heutigem Muster, könnte dies wirklich an einem sehr stark ausgeprägtem Traditionsbewusstsein in diesem bereits damals sehr alten Handwerk gelegen haben, mutmaßt der Archäologe.  

    Authentisch und anstrengend  

    Klaus Schmidt findet es faszinierend, was die Kelten schon vor mehr als 2000 Jahren wussten. Deswegen will er im Rahmen seiner Arbeiten mehr darüber erfahren und lernen – über sie und über das Handwerk an sich: „Freilich ist das körperlich anstrengend“, sagt er, „aber es macht mir auch viel Freude.“  

    Und er mag es authentisch. Deswegen hatte er sich eigens für die Vorführungen beim Bad Staffelsteiner Altstadtfest Ende Juli auch noch Kleidung nach historischem Vorbild beschafft – die Sandalen ließ er sogar eigens von einem Mailänder Schuhmacher anfertigen, verrät der Forstwirt und beilt beflissen weiter mit dem Dechsel am Stamm. Wie lange er genau brauchen wird für das viele Holz, vermag er noch nicht einzuschätzen. Das sei auch nicht so wichtig, meint er. Sondern, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig und gut werden. „Und dass das Werkzeug scharf ist“, fügt Schmidt hinzu, um sich dann wieder ganz dem Bebeilen des Holzes zu widmen.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1691 Mon, 20 Aug 2018 13:57:42 +0200 Berufsjäger retten Gamsbock, der sich am Untersberg im Weidezaun verfangen hatte http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1691&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=11405d4cdd84dd3484572c8c6ddce6d3 Berchtesgaden, 20. August 2018 - Mit Herz und Verstand befreiten zwei Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten einen Gamsbock, der sich an der Toni Lenz Hütte am Untersberg in einem Weidezaun verfangen hatte.

    Die Wirtin der Toni Lenz Hütte entdeckte morgens das sich wohl beim Äsen in einem Zaun aus Kunststoff-Metallgeflecht verfangene Tier. Offensichtlich hatte sich der kräftige Gamsbock bei seinen Befreiungsversuchen immer stärker in dem Weidezaungeflecht verheddert. Nach dem ersten Befreiungsversuch durch den Wirt, flüchtete der panische Gamsbock mit einem Teil des Zaunes. Doch nicht weit von der Toni Lenz Hütte verfing sich der Zaun im Latschengestrüpp unauflöslich. Unterdessen rief die Wirtin den zuständigen Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten Andreas Pfnür zur Hilfe. Auch die Polizei wurde alarmiert.

    Im Bewusstsein, welche Kräfte ein gefangener Gamsbock entfalten kann, bat Andeas Pfnür seinen Kollegen Max Schmid und dessen Jagdkammeraden Christoph Strobl ihn bei der Rettungsaktion zu unterstützen. Mit einer Decke bewaffnet versuchten die drei Jäger dem Gamsbock die Sicht zu nehmen um ihn zu beruhigen. Erst als das Haupt verdeckt und der zappelnde Gamsbock zu Boden gerungen war, konnten die Berufsjäger das Zaungeflecht Stück für Stück auftrennen.

    Unter staunenden Blicken einer inzwischen vollbesetzten Gastterrasse konnte der wehrhafte 11jährige Gamsbock nach einer etwa fünf minütigen Operation befreit werden. Frohen Mutes suchte der Toni getaufte Gamsbock sofort das Weite. Die Wirtin zeigte ihre Dankbarkeit, indem die Gamsretter im Kreis von lobenden Gästen zu kühlen Getränken eingeladen wurden. „An dieser Tat zeigt sich erneut, was für prächtige Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten arbeiten“ schwärmt auch Dr. Daniel Müller, BaySF-Forstbetriebsleiter in Berchtesgaden, über die gelungene Rettungsaktion.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1689 Mon, 20 Aug 2018 13:34:40 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1689&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=251d23df497ebd6b96723feb4d759ca9 Bayerische Staatsforsten setzen großflächiges Blühprogramm um  

    Burglengenfeld, 16. August 2018 - Trotz Trockenheit haben die Bayerischen Staatsforsten in ihren Wäldern entlang der Wege und auf vielen im Wald eingesprenkelten Ödlandflächen bereits viele Magerrasenblüher stehen, so wurden in einem seitens des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aufgelegten Blühflächenprogramm gezielt weitere rund fünf Hektar neue Blühflächen im Staatswald des Forstbetriebs Burglengenfeld angelegt. Diese geben Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Käfern über den Blütenpollen reichhaltige Nahrung. Gilt es doch so schnell wie möglich der steigenden Insektenarmut in der Kulturlandschaft zu begegnen. Schließlich hängen am Nahrungsspektrum Insekten die meisten Vogel- und Fledermausarten. Auch benötigen viele Sträucher und vor allem Obstbäume und Gemüsesorten die Insektenwelt zur Bestäubung ihrer Blüten. Ohne Insekten, vor allem Bienen, kein Obst und Gemüse und schon gar kein Lebenselexier Honig. Auf den neu begründeten Blühflächen prägen derzeit blaue Kornblumen und roter Mohn das Bild. Pflanzen, die man nur von Flächen ohne Pestizideinsatz kennt. Da können Waldinseln in der Kulturlandschaft durchaus die Welt retten.  

    Landtagsabgeordneter Alexander Flierl wollte sich selbst einmal in seinem Heimatkreis von der Umsetzung der seitens des Freistaats mit 1,5 Millionen Euro großzügig zur Verfügung gestellten Gelder überzeugen. Zusammen mit Forstbetriebsleiter Thomas Verron begutachtete er auf einer Tagfahrt eine Flächenauswahl. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen ließen sich die Initiativen für die mehrjährigen Blühflächen bestens erkennen. Bayernweit sind immerhin derzeit 500 Einzelblühflächen mit insgesamt 130 Hektar angesät. Weitere 15 Hektar sind für die Herbstsaat vorbereitet. Dafür wurden 3 Tonnen spezielles Saatgut erworben. Gleichzeitig werden über das Projekt Biotopholz-Trittsteine initiiert. Ziel ist es, über das Hochköpfen von Starkholzstämmen schneller einen Vorrat an Höhlenbäumen für Vögel und Fledermäuse sowie Totholz für seltene Käfer und Insekten zu erzielen.  

    In mühevoller Kleinarbeit hat Landwirt und Unternehmer Peter Rester die von den Revierleitern als geeignet ausgesuchten Flächen gemulcht und fachgerecht eingesät. Diese waren blütenlose verunkrautete Streifen neben Forstwegen und auf Leitungstrassen oder aufgelassene Wildäsungsflächen. 100 kg regional herkunftsgesichertes Saagut vom Saatgutspezialisten Rieger-Hofmann für trocken-warme und schattig-feuchte Situationen nachgezogen wurden ausgebracht. Die Aussaattermine ab Anfang Juni konnten in die noch feuchteste Jahresphase mit ein paar nachfolgend kontinuierlichen Regengüssen gelegt werden. Die folgende Trockenheit half den eingesäten Trockenrasenblüten sich gegenüber anderer Gräserkonkurrenz durchzusetzen. So war nur auf einer Fläche ein konkurrenzmildernder Schröpfschnitt kürzlich notwendig.  

    Die Sämereien blühen mehrjährig. „Mit der einmaligen Aktion setzen sich die Bayerischen Staatsforsten bayernweit für die Insekten und ihre Nutznießer sowie deren Lebensgrundlagen ein“, so Verron. „Damit leisten wir einen zusätzlichen Beitrag gegen den dramatischen Rückgang der Insekten. Auch dies gehört zur von den Bayerischen Staatsforsten gelebten Nachhaltigkeit.“ Das wird vor allem die Imker im Städtedreieck freuen, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Zur Information für Spaziergänger und Waldbesucher setzten Flierl und Verron gemeinsam eine speziell gefertigte Informationstafel.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1697 Mon, 20 Aug 2018 13:31:00 +0200 Wechsel im Forstrevier Holzheim am Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1697&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de60ae82877281311c1dcfd281814e4e Revierleiter Joachim Genrich übergibt an Nachfolgerin Lea Franz

    Burglengenfeld 20. August 2018 - Über 40 Jahre im Revier, Grund genug für den Holzheimer Revierleiter Joachim Genrich die Geschicke in jüngere Hände zu übergeben. Nach überstandener längerer Krankheit entschloss sich Genrich, sich für die verbleibenden Monate seines Dienstlebens von der Revierleiteraufgabe entbinden zu lassen und eine betriebliche Sonderaufgabe zu übernehmen. Seit Anfang August ist deshalb Lea Franz neue Revierleiterin der Bayerischen Staatsforsten in Holzheim am Forst. Die gebürtige Bayreutherin startete im Februar nach frisch bestandener Staatsprüfung bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Pegnitz, um dann ab Juli das verweiste Revier Holzheim zu vertreten. Sie fühlte sich im Burglengenfelder Forstbetrieb so wohl, dass sie das nach Genrichs Rückzug ausgeschriebene Revier ergattern konnte und so erstmal für einige Jahre hier bleiben wird.

    Forstbetriebsleiter Thomas Verron beglückwünschte Lea Franz zu ihrer neuen Aufgabe und hieß sie im Forstbetriebsteam herzlich willkommen. „Es tut gut, eine weitere Försterin im Team zu haben. Einmal bringt der bereits laufende Generationenwechsel für die Bayerischen Staatsforsten neuen Wind, zum anderen denken Frauen in vertrackten Situationen oftmals einfach anders als die sonst oft reine forstliche Männerwelt und eröffnen neue Auswege“. Derzeit werden im Forstbetrieb Burglengenfeld zwei von den zehn Revieren von Försterinnen geleitet, in vier Revieren ist – um im forstlichen Jargon zu bleiben - die Verjüngung bereits aufgelaufen.

    Der neue Dienstsitz des Reviers Holzheim a. F. befindet sich im Burglengenfelder Forstbetriebsgebäude in der Kallmünzer Straße 1. Hier ist Frau Franz unter der Tel.-Nr. 09471-703125 und zu ihren Sprechzeiten donnerstags von 15-17 Uhr zu erreichen.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1692 Fri, 17 Aug 2018 14:16:00 +0200 Mountainbiken mit den Förstern – Wald – Wissen - Wellness http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1692&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=37798e0673cd579fa227914fbdf5f535 Im Rahmen einer geführten Mountainbike-Tour geht es auf teils anspruchsvollen Trails rund um und auf den Ochsenkopf.  

    Treffpunkt: 14.09.20108 – 16:00 Uhr in Fleckl am Parkplatz der Ochsenkopfseilbahn-Talstation Süd

    Dauer: ca. 2 h  

    Teilnahmevoraussetzung: Verkehrssicheres Fahrrad (mit Licht), Helm  

    Anmeldung per eMail bis 12.09.2018 bei florian.manske@baysf.de

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1693 Thu, 16 Aug 2018 14:25:00 +0200 Kulturgenuss rund um den „Mythos Bayern“ bei frischen 20 Grad http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1693&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=09d4bda1a91e19e7c489358b08c72a92 Eine willkommene Abkühlung im heißen Sommer

    Pressemitteilung Bayerische Landesausstellung 2018

    Garmisch-Partenkirchen, 16. August 2018 - Wissen Sie nicht mehr wohin bei der Hitze? Dann laden wir Sie zu einem Ausstellungsbesuch in unsere klimatisierten Räume im Kloster Ettal ein: Auf 1800 Quadratmetern zeigen wir Ihnen bei angenehmen 20° Grad mit über 250 spannenden Exponaten das, was den „Mythos Bayern“ausmacht.

    In der Bayerischen Landesausstellung 2018 erzählen wir, wie sich die Naturlandschaft Bayerns über Jahrhunderte zu einer Kulturlandschaft verändert hat und diese Landschaft – mit ihren Menschen – zum „Mythos Bayern“ geworden ist, der sich weltweit verbreitet hat und bis heute besteht. Der Freistaat wird im November 1918 ins Leben gerufen. Nachdem zweiten Weltkrieg wird er in Begriff und Lebenswirklichkeit zum demokratischen Baustein des „Mythos Bayern“.

    Das größte Objekt

    Das größte Objekt ist ein keltischer Einbaum. Er ist über 13 Meter lang und wurde 1986 am Westufer der Roseninsel am Starnberger Seeentdeckt. Die Bergung dauerte drei Jahre.

    Das kleinste Objekt

    Das kleinste Objekt ist ein Konvolut aus Nägeln. Sie stammen von Bergschuhen und wurden am Heilbronner Weg gefunden. In Gebrauch waren sie an den Schuhen der Bergsteiger, um die Trittsicherheit auf diesem beliebten Weg zu bewahren. Genau datieren lassen sich die Stücke nicht mehr. Sie sind mindestens 60 Jahre alt, wahrscheinlich aber älter.

    Das älteste Objekt

    Das älteste Objekt ist ebenso der keltische Einbaum. Das Fälldatum wurde auf das Jahr 900 v. Chr. datiert. Damit ist der Baum fast 3.000 Jahre alt.

    Der Pavillon

    Der Pavillon wurde für die Bayerische Landesausstellung errichtet. In ihm werden Ludwigs II. gebaute und ungebaute Träume gezeigt – einv isuelles und auditives Erlebnis. Das Gebäude ist rund und hat eine Höhe von ca. 13,5 Metern, einen Durchmesser von ca. 21 Metern und hat eine Ausstellungsfläche von über 300 m².

    Diese Highlights und noch einiges mehr, können Sie bis zum 4. November im Kloster Ettal bestaunen. Was ist für Sie der Mythos Bayern? Finden Sie es heraus, in der Bayerischen Landesausstellung 2018 im Kloster Ettal!

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1688 Tue, 14 Aug 2018 13:21:00 +0200 Freiwillige des Deutschen Alpenvereins arbeiteten im Berg- und Schutzwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1688&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=db11549b75d5a00761380e361c6a29e1 St. Martin, 14. August 2018 - Im Rahmen einer Projektwoche unterstützten vom 6.-10.08.2018 insgesamt sieben Mitglieder des Deutschen Alpenvereins den Forstbetrieb St. Martin im Bergwald. So wurden Begangssteige im Schutzwald freigeschnitten und von Hindernissen geräumt. Ein Hochsitz für die Jagd wurde errichtet und eine zusätzliche Aufgabe war, junge Eibenpflanzen in Naturverjüngung zu suchen, den Standort zu markieren und gegen Wildverbiss zu schützen.

    Begleitet wurden die Freiwilligen von den zwei Waldarbeitern Peter und Anton Fernsebner sowie Revierleiter Georg Poppel.  

    Der Erfolg war groß, ca. 400 Eiben Jungbäumchen wurden gefunden. Untergebracht waren die Freiwilligen in einer schönen vom Forstbetrieb gestellten Jagdhütte mit wunderbarer Aussicht auf die Berg- und Schutzwälder des Forstbetriebs.  

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    Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
    news-1690 Fri, 10 Aug 2018 13:51:00 +0200 Wasserbau im Hirschgrund http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1690&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=caca79e404f7a303e733a85379650366 Rehau, 10. August 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten reparieren momentan zwei undichte Weiher im Rehauer Forst. In der Abteilung Hirschgrund werden dazu mit dem Bagger die beiden Dämme wieder hergerichtet.

    Die Maßnahme ist Teil eines längerfristigen Gesamtprojekts bei der mit Fichten zugewachsene Bachlauf wieder freigestellt wird und die vorhandenen Feuchtflächen aufgewertet werden. Das Quellmoor wurde bereits vor zwei Jahren entbuscht.

    Das Projekt ist Teil des Naturschutzkonzepts des Forstbetriebs und folgt dem bayerischen Weg im Naturschutz, der Schützen und Nutzen auf ganzer Fläche zum Ziel hat. Die Maßnahme wird gefördert vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten.

    „Auf diesem Wege können wir unsere wertvollen Feuchtflächen weiter der Nachwelt erhalten“, freut sich Revierleiter Wolf-Christian Liebert. Gerade in Zeiten großer Trockenheit ist es wichtig, das Wasser lange in der Fläche zu halten. Viele Arten wie Grasfrosch, Kreuzotter oder auch der Schwarzstorch sind auf Feuchtflächen im Wald angewiesen.

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    Naturschutz Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1687 Thu, 09 Aug 2018 15:15:00 +0200 Der Frankenwald blüht auf für Biene, Hummel und Co. http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1687&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=30b168ce93612a8d4e51f53913c1c09a Naturschutz-Sonderprojekt der Bayerischen Staatsforsten hilft Insekten

    Nordhalben, 9. August 2018 - Bei einem Pressetermin stellen Forstbetriebsleiter Fritz Maier und Revierleiter Markus Till das Naturschutzprojekt „Der Wald blüht auf“ in der Nähe von Schwarzenbach a. Wald vor. Um das Angebot von Blühflächen im Staatswald zu steigern, wurde dieses bayernweite Projekt ins Leben gerufen. Es wird von der Bayerischen Forstverwaltung aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald gefördert.

    Die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten schaffen im Staatswald viele kleine Blühwiesen als neuen Lebensraum für Insekten. Durch diese Trittsteine leistet der Staatsforst einen Beitrag gegen den starken Rückgang der Insekten in unserer Landschaft. Wo Insekten gefördert werden, geht es auch der davon abhängigen Vogelwelt und Arten wie z.B. den Eidechsen besser.

    Die Blühflächen werden mit autochthonen Pflanzenarten angesät um die Vielfalt standörtlich angepasster Pflanzen zu erhalten. Eine nachteilige Veränderung der Pflanzenwelt durch züchterisch veränderte Pflanzen, die im Offenland häufig erfolgt, soll im Wald nicht stattfinden.

    Die Blühwiesen sind eingebunden in den naturnahen Staatswald mit gemischten Waldbeständen, verschiedenen Baumarten, sonnigen Bereichen entlang von Wegrändern und Freiflächen. Liegendes und stehendes Totholz sowie Biotopbäume mit Höhlen ergänzen die Hilfe für die Tierwelt.

    Ca. 550 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, die verschiedene Nahrungspflanzen und Nistplatzanforderungen haben. Etwa 3/4 der Wildbienenarten nisten im Boden und über 90% sind solitär, also einzeln lebende Insekten mit Brutröhren im Boden oder im Holz. Etwa die Hälfte der deutschen Wildbienenarten steht auf der Liste der gefährdeten Arten. Für sie ist eine enge Verzahnung von Blühflächen oder blühenden Waldinnenrändern und offenen Sandflächen, Rohbodenstandorten oder schütter bewachsenen Böschungen besonders hilfreich. Aber auch Schmetterlinge, Vögel und Reptilien bevölkern die sonnigen Blühflächen.

    Ehemalige Wildwiesen und frühere Holzlagerplätze entlang von Wegen eignen sich zusammen mit den artenreichen Waldinnenrändern an diesen Flächen als Biotopkomplex. Für den Waldwanderer öffnet sich im Sommer entlang der Wanderwege hin und wieder der Blick auf eine solche Blühfläche, auf der es zum richtigen Zeitpunkt auch in den nächsten Jahren brummt und summt. Eine kleine Rast neben einer solchen Fläche kann zu einem schönen Erlebnis werden.

    Durch die Anlage von Streuobstflächen und die Pflanzung von Wildapfel und Wildbirne an mehreren geeigneten Stellen im Staatswald entsteht insgesamt ein Netz an hochwertigen Lebensräumen für Insekten und weitere Waldbewohner. Dieses Projekt wurde von den Abgeordneten des Bayerischen Landtags mit gesonderten Finanzmitteln ausgestattet. Es stärkt den Naturschutz auf der Fläche. Im Bayerischen Staatswald sollen in diesem Jahr in rd. 300 Revieren solche Blühflächen geschaffen werden.

    Die Anlage der Blühflächen wird von der Bayerischen Forstverwaltung aus den genannten Sondermitteln finanziell als besondere Naturschutzleistung im Staatswald gefördert. Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte Brigitta Köhler-Maier und Ralph König vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für die enge Zusammenarbeit bei diesem Projekt zugunsten des Naturschutzes im Wald. „Unser besonderer Dank gilt auch den Abgeordneten des Bayerischen Landtags, die dieses Naturschutz-Sonderprojekt finanziell möglich gemacht haben und hoffentlich auch in den nächsten Jahren im Sinne einer nachhaltigen Naturschutzarbeit im Staatswald unterstützen.

    Unsere Mitarbeiter des Forstbetriebes haben diese Aufgabe mit viel Können und Engagement in die Tat umgesetzt und damit einen neuen Baustein zu einem erfolgreichen Waldnaturschutz hinzugefügt.“ Nähere Informationen zu diesem Naturschutzprojekt im Wald finden sie auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten: www.baysf.de/de/magazin/der-wald-blueht-auf.html 

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    Naturschutz Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1686 Wed, 08 Aug 2018 14:43:34 +0200 Sicherheit am Pioniersteig am Wachterl http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1686&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e530f38f8a06f5b303585b455454abf Die Bayerischen Staatsforsten kümmern sich um die Sicherheit am Pioniersteig am Wachterl. Da ein großer Felsblock auf die Deutsche Alpenstraße (B 305) abzurollen droht, muss das staatliche Bauamt Traunstein kurzfristig nicht verschiebbare Sicherungsarbeiten durchführen. Der Pioniersteig vom Wachterl zur Moosen Alm ist daher voraussichtlich bis zum 17. August gesperrt.
    Eine Umgehungsroute ist ausgezeichnet und am Wochenende ist der Steig für Fußgänger nutzbar.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1685 Wed, 08 Aug 2018 14:39:33 +0200 Bayerischen Staatsforsten sanieren den kaputten Thomas-Eder-Steig http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1685&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=993c15b624f0fa340e03e367e9fb2beb Berchtesgaden, Markt Schellenberg und Ramsau – Die Bayerischen Staatsforsten werden bis Freitag 10.8.2018 am Thomas-Eder-Steig notwendige Reparaturarbeiten durchführen. In schwierigem Gelände werden Mitarbeiter des Forstbetriebes Berchtesgaden kaputte Treppen erneuern und abgerutschte Bereiche sanieren.

    Der Forstbetrieb bittet um Verständnis, dass der Steig während der Bauarbeiten komplett gesperrt werden muss. Die Schellenberger Eishöhle und die Toni Lenz Hütten können in der Zeit nicht über die Untersbergbahn, sondern nur aus dem Tal erreicht werden.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1684 Wed, 08 Aug 2018 09:06:40 +0200 Jagdhundeausbildung im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1684&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31c77f074dd172235108aad5a99f664e Am 5. August führte die Gruppe Spessart-Nord im Deutschen Teckelklub (DTK) eine Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte durch. Der Forstbetrieb Heigenbrücken stellte im Revier Schöllkrippen die erforderlichen Flächen für die Fährten zur Verfügung. Diese waren am Vortag von Revierleiter und Nachsuchenspezialist Rudi Schlenke angelegt worden. Jede Fährte wurde mit einen viertel Liter Rehwildschweiß auf einer Länge von ca. 1000 bis 1200 m getupft und beinhaltete drei simulierte Wundbetten und drei möglichst rechtwinklige Haken.

    Die schon lange anhaltende Trockenheit und die große Hitze im Tagesverlauf waren zusätzlich sehr schwere Bedingungen für die zu prüfenden Gespanne. Drei Hundeführerinnen, eine sogar extra aus Belgien angereist, stellten sich mit insgesamt vier Rauhhaarteckeln dieser anspruchsvollen Prüfung. Die äußeren Bedingungen im Prüfungsverlauf wurden zunehmend schweißtreibender, so dass man von einer Schweißprüfung in doppelter Bedeutung des Wortes reden konnte. Drei Teckel konnten mit ihren Führerinnen die Aufgaben erfolgreich meistern, ein Team war an diesem Tag den Anforderungen leider nicht gewachsen.

    An der Rodberghütte im Revier Schöllkrippen wurde die Bewertung und Preisverleihung durch die Prüfungsrichter vorgenommen. Diese und die anwesende Korona gratulierten allen Prüfungsteilnehmerinnen und zollten ihnen Anerkennung und Respekt für die bei diesen Bedingungen gezeigten Leistungen. Die DTK-Gruppe Spessart-Nord bedankte sich herzlich bei den Bayerischen Staatsforsten für die Unterstützung zur Förderung des Jagdhundewesens.  

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1683 Tue, 07 Aug 2018 15:30:00 +0200 Der weltbeste Holzfäller kommt aus der Rhön http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1683&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd9da93603053365d925b981e9edbae8 Marco Trabert aus Hausen gewinnt die Waldarbeiter-WM in Lillehammer (Norwegen) Von 3. bis 5. August fand in Lillehammer (Norwegen) das „World Logging Championship 2018“ statt. Insgesamt waren 27 Nationen am Start: Japan, Schweiz, Frankreich, Spanien, Weißrussland usw… - aus aller Herren Länder kamen die besten Forstwirte zusammen, um sich in fünf Disziplinen zu messen. So auch Marco Trabert, Forstwirtschaftsmeister am Forstbetrieb Bad Königshofen der Bayerischen Staatsforsten. Trabert hat schon 2008, 2010, 2012, 2014 und 2016 an der WM teilgenommen. Seine Ausdauer wurde jetzt endlich belohnt: im sechsten Anlauf konnte er sich den Titel holen. 

    Dabei sah es am Anfang nicht ganz so gut aus. In der ersten Disziplin, dem schnellen Sägekettenwechsel, lief es nicht rund. Der Hausener erreichte 122 Punkte, während sein Norwegischer Konkurrent ganze 140 Punkte einheimste. Beim anschließenden Kombinationsschnitt und dem Präzisionsschnitt lieferte Trabert aber sehr gute Leistungen ab, sodass er seine Siegchancen zumindest wahrte. Auch tags darauf beim Zielfällen brachte Marco Trabert eine weltklassige Leistung. Von 660 möglichen Punkten erzielte er 655. Somit lag er vor seiner Paradedisziplin, dem Entasten, auf Rang 3 mit 5 Punkten hinter dem Erstplatzierten.

    Und Trabert behielt die Nerven: mit 464 Punkten deklassierte er am letzten Tag im Entasten alle anderen, holte sich damit den klaren Einzelsieg in dieser Disziplin und mit 3 Punkten Vorsprung auch die Goldmedaille in der Gesamtwertung.

    In der Mannschaftswertung gewann er zusammen mit seinen Nationalteamkollegen Alexander Genz aus Brandenburg und Martin Schraitle aus Baden-Württemberg die Silbermedaille.

    Im normalen Leben koordiniert Forstwirtschaftsmeister Marco Trabert am Forstbetrieb Bad Königshofen u.a viele Maschineneinsätze. Dies sind zum Teil reguläre Durchforstungen, aber auch spezielle Einsätze wie nach dem Windwurf im Frühjahr oder aktuell bei der Bekämpfung des Borkenkäfers.

    Wie es sich für einen echten Weltmeister gehört, wurde Marco Trabert in seiner Heimat gebührend empfangen: Als er am Dienstag aus Norwegen zurückkehrte, stand ganz Hausen Kopf und feierte seinen Weltmeister.

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1682 Tue, 07 Aug 2018 15:06:16 +0200 Waldtag am Forstbetrieb Heigenbrücken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1682&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ac0abf70fe5696cb525e6ee6ef66e66d Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Spessart-Forstbetrieb in Heigenbrücken zu einem Waldtag in die kühlen und schattigen Wälder im Revier Heigenbrücken II eingeladen. Unter Anleitung von Revierleiterin Christina Heinzelmann konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wald auf neue und ungewohnte Weise erkunden. So galt es, die verschiedenen Geräusche des Waldes zu erkennen,  Bäume zu ertasten und wiederzufinden, Nadelbäume anhand ihres Geruchs zu unterschieden und im Spiegelgang Bäume aus ungewohnten Perspektiven zu sehen. Einer der Höhepunkte des Nachmittags war ein Abstecher zu den „Riesen“ im Forstrevier: Es waren vier Kinder nötig, um eine mehr als 60 Meter hohe Douglasie zu umschließen.

    Ein erlebnisreicher Nachmittag fand mit einem schönen Stück Land-Art seinen Abschluss: Die Kinder durften aus zuvor gesammelten Naturmaterialien Bilder legen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1681 Tue, 07 Aug 2018 08:07:56 +0200 Sonnenplätze für Kreuzotter und Waldeidechse http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1681&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=27f5b336d8d2da9db6d7f9fdb4cfe221 Freiwillige des Bergwaldprojekts pflegen Biotope am Forstbetrieb Fichtelberg Siebzehn Erwachsene arbeiteten im Rahmen des Bergwaldprojektes e.V. eine Woche lang im Fichtelgebirge. Ihr Ziel war es die Lebensstätten für Kreuzotter, Waldeidechse und Co zu verbessern. Egal ob 24 oder 56 Jahre alt - alle wollten etwas Gutes für die Natur bewirken und dem Alltagsstress, dem Medienrummel und dem Lärm der Stadt entfliehen. Wo geht das besser als mitten im Wald?

    Die erste Nacht im Zelt auf einer Waldlichtung bei Sophienthal endete kurz nach Sonnenaufgang. Um 8 Uhr ging es direkt los mit Arbeiten. Hubertus Schmidt, Revierleiter bei den Bayerischen Staatsforsten, begrüßte zusammen mit Forstanwärterin Miriam Lang die Freiwilligengruppe. Beide stellten das Arbeitsprogramm vor:

    „Bei sechs Felsformationen rund um Gefrees dürft ihr diese Woche kleine Fichtenbäumchen weg sägen“ erklärte Miriam Lang. „So kommt mehr Sonne auf die Steine. Das ist wichtig für Insekten und viele andere Waldtiere.“ Bei 30 °C im Schatten legten die fleißigen „Urlauber“ los. In Teamarbeit waren der Steinbruch und der kleine See, der sich über die letzten Jahrzehnte in der Mitte der Felsen gebildet hatte, frei von Fichten, Weiden und Pappeln. „Auf Haufen gestapelt stellen die abgesägten Bäume einen idealen Unterschlupf für Kreuzottern dar“ beschrieb Holger Gemmerl, Projektleiter des Bergwaldprojektes, den Arbeitsauftrag. „Waldeidechsen können sich auf den jetzt freien Felsen wärmen. Zahlreiche Blütenpflanzen – wichtig für Insekten - bekommen nun auch wieder mehr Licht.“

    Auch die Felsformation unterhalb des Wetzsteines bei Bischofsgrün stellten die Teilnehmer frei und bauten einen nicht mehr benötigten Zaun ab. Nach der Arbeit lockte das kühle Nass des Warmensteinacher Schwimmbads, bevor es zurück zum Zeltplatz ging.

    Alle freiwilligen Helfer zogen am Ende der Woche ein positives Fazit: „Durch die Arbeit im Wald konnte man gut wieder zu sich selbst finden und die Zusammenhänge der Natur viel besser begreifen“ so eine Teilnehmerin.

    Nicht nur zur Verbesserung der Lebensräume zahlreicher geschützter Arten im Fichtelgebirge trug diese Projektwoche bei, sondern auch dazu, neue Freundschaften zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln.

    Beim Abschied war eine Teilnehmerin den Tränen nahe. „Ich finde es so schade jetzt wieder zurück in die Stadt zu müssen. Gerne würde ich hier bleiben und noch ein paar Wochen dran hängen.“ Am letzten Abend spendierte der Forstbetrieb Fichtelberg für alle Wildfleisch zum „wilden Grillen“. Die Köchin der Gruppe, Tobby Ritzkowski, zauberte dazu zahlreiche leckere Salate. Über dem Lagerfeuer wurde Stockbrot gebacken.

    In einer warmen Sommernacht am Lagerfeuer bei Mondschein und  Sternenhimmel klang die Woche aus. So wird das Fichtelgebirge allen Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1680 Fri, 03 Aug 2018 11:18:58 +0200 Der Wald blüht auf … in Berchtesgaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=af480e98863908cbeb5f61df495967e9 Forstministerin Michaela Kaniber hat zusammen mit dem Berchtesgadener Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller das Programm „Der Wald blüht auf“ vorgestellt. Im Rahmen des Programms werden im bayerischen Staatswald unter anderem 150 Hektar Blühflächen als zusätzlicher Lebensraum für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere seltene Insekten geschaffen. Der Forstbetrieb Berchtesgaden hat in den letzten Monaten vier neue Blühflächen angelegt. Ziel ist es, mit einer zeitlich ausgedehnten Blütentracht möglichst vielen Insekten möglichst lange im Jahr Nahrung zu bieten. Neben Blühflächen werden auch andere wertvolle Offenlandflächen wie zum Beispiel Orchideenwiesen, durch Mahd und Mahdgutabtrag sowie Entbuschungen aktiv offen gehalten.

    Mehr zum Thema finden Sie HIER:

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1679 Fri, 03 Aug 2018 09:44:20 +0200 Azubis erneuern Brunntrog für Forstbetrieb Bad Brückenau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1679&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16db6a496408de3f215cf942336f7a48 „Wer des Wassers bedarf, sucht es im Brunnen“  

    Die Forstwirt-Azubis des ersten und zweiten Lehrjahrs erneuerten im Rahmen ihres Ausbildungsfachs „Holzbearbeitung“ den Brunnentrog an einer Baysf-Hütte im Revier Burgwallbach, Forstbetrieb Bad Brückenau. Dazu bearbeiteten sie ein übrig gebliebenes Lärchenstück mit der Motorsäge und formten den Brunnenkörper aus. Als eine der wenigen Stellen im Revier mit offen zugänglichem Wasser, ist der Brunnen sowohl für die Nutzer des nahen Wanderwegs, als auch für die Fauna ein gerne genutzter Erfrischungspunkt.

    Die in diesem Jahr zahlreichen Schmetterlinge nutzen das Wasserangebot ebenso, wie die größeren Waldsäugetiere. Eine durch den Ablauf gespeiste Suhle dient zudem insbesondere dem Schwarzwild zur Hygiene und Kühlung. Der Brunnen soll um ein kleines Blühwieseneck und insektenfreundliche Sträucher ergänzt werden.

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    Forstbetrieb Bad Brückenau Nachrichten
    news-1678 Fri, 03 Aug 2018 09:39:00 +0200 Dummy Seminar im Taimbacher Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1678&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca8e816c3cf4a0db35eae07f0b3c9c98 Ein zweitägiges  Dummy Seminar für Retrieverhunde unter Leitung der holländischen Hundetrainerin Petra Ritzerfeld fand großen Zuspruch. Eingeladen hatte der Deutsche Retriever Club Bezirksgruppe Franken unter der Leitung von M. Weber.

    Markieren, Suchen, Einweisen und Bringen sind die Hauptaufgaben für die Hundeführer und Hunde. Der Hund benötigt hierzu enorme Ruhe, Merkfähigkeiten, Selbständigkeit und Bringfreude. Zahlreiche Flats und Labradore genossen mit ihren Herrchen die ihnen gestellten Aufgaben in der herrlichen Umgebung des Taimbacher Forstes des Forstbetriebes Coburg, Bayerische Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-1677 Fri, 03 Aug 2018 09:34:54 +0200 PEFC-Zertifizierung am Forstbetrieb Coburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1677&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d3a501063258ada8641a2deea026a557 Eine Überprüfung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung durch einen Sachverständigen von PEFC ( Zertifizierungssystem für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung) attestierte dem Forstbetrieb Coburg eine sehr vorbildliche und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Die Überprüfung umfasste das Vergabe- und Vertragswesen , eine sachgemäße und nicht genmanipulierte Pflanzung sowie bioölgetriebenen Harvester,  um nur einige Beispiele zu nennen. Der Forstbetrieb Coburg erfüllte alle Kriterien der umfangreichen Checkliste, der Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Forstbetrieb Coburg, die sich in ihrer Arbeit bestätigt fühlen

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-1676 Thu, 02 Aug 2018 10:48:49 +0200 Es summt und brummt im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1676&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eb5e6ad4ecf619a6256bf73b033a5a4c Imker bringen in der Sommerzeit ihre Bienen in den Staatswald Sommerzeit ist Bienenzeit, besonders im Wald. Die Insekten sammeln dort nicht nur Honig, sondern bestäuben auch die Blüten. Damit leisten sie eine wichtige Aufgabe zur Erhaltung der Artenvielfalt. Deswegen bieten die Bayerischen Staatsforsten kostenlos Standplätze für Bienenvölker.

    Fluglärm kann beruhigend sein. Zumindest für einen Imker wie Stefan Traßl aus Fichtelberg, den Vorsitzenden des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge. „Zum Sommer gehört für mich das Summen der Bienen einfach dazu“ bekennt der Imker. Derzeit kümmert er sich um gut hunderttausend Bienen, die emsig ihre Bienenkästen auf einer Waldlichtung oberhalb von Sophienthal umschwärmen. Geschäftig brummeln die kleinen Insekten am Waldrand entlang, suchen Blüten von Himbeere, Fuchskreuzkraut und Waldweidenrößchen, saugen dort den Nektar und bestäuben „ganz nebenbei“ die Blüten. „Dadurch leisten die Bienen einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und verbessern Ertrag und Qualität bei Obst und Gemüse“ erklärt der Bienenfachmann. „Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubung ist um ein Vielfaches höher, als der Wert des Honigs, den die Bienen sammeln. Damit gehören die Bienen neben Rind und Schwein zu den wichtigsten Nutztierarten.“

    Vorsichtig öffnet Stefan Traßl einen der Bienenkästen und zieht langsam eines der Holzrähmchen heraus, in denen die Bienen die Waben anlegen und Honig speichern. Glänzend liegt der Honig in den sechseckigen Wachsbehältern, über die emsig die Bienen hinwegkrabbeln, weitere Honigtröpfchen eintragen und die Waben verdeckeln.

    „Wir können den Bienen und den Imkern gar nicht genug danken, für ihre Bemühungen um die Vielfalt in Wald und Flur“ bestätigt Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, der mit Stefan Traßl gemeinsam die Bienenvölker im Wald besucht. „Deshalb sind Imker mit ihren Bienen bei den Bayerischen Staatsforsten willkommene Gäste. Wir bieten allen Hobby-Imkern die Möglichkeit, im Staatswald kostenlos Bienenstöcke aufzustellen. Und wir wollen, dass es den Bienen gut geht im Wald. Deshalb legen wir systematisch Blühstreifen an, auf denen heimische Blütenpflanzen wachsen, die Bienen, anderen Insekten und Schmetterlingen als Nahrungsquellen zur Verfügung stehen.“

    „Wiesen und Wegeränder mähen wir im Staatswald nur selten und wenn dann spät im Jahr, um sie als blütenreiche Biotope zu erhalten“ erklärt der Förster. Deshalb finden die Insekten hier viele Blüten und gute Lebensbedingungen. Nach der Blüte können die Samen ausreifen und ausfallen, damit im nächsten Jahr wieder möglichst viele Blütenpflanzen wachsen.

    Insektenbekämpfungsmittel oder Unkrautvernichter setzt der Forstbetrieb Fichtelberg auf seinen Flächen überhaupt nicht ein. „Da ist uns der Schutz der belebten und unbelebten Natur einfach viel zu wichtig!“ so Martin Hertel. Imker, die ihre Völker im Staatswald aufstellen, können deshalb sicher sein, dass sie dort nicht mit bienenschädlichen Giften in Berührung kommen. Deshalb ist der Honig aus dem Wald auch frei von solchen Schadstoffen.

    Apropos Waldhonig: dieses wertvolle Produkt der Bienen ist in diesem Jahr außerordentlich rar. Den dunklen, flüssigen Waldhonig mit seinem malzartig-herben Geschmack sammeln die Bienen von an den Bäumen saugenden Insekten, Rindenläusen, Schildläusen und sogenannten Lachniden. Die Zahl dieser Honigtauerzeuger schwankt natürlicherweise von Jahr zu Jahr sehr stark und befindet sich in diesem Jahr auf einem Tiefstand.

    „Auch im nächsten Jahr stellen wir im Staatswald wieder gerne Plätze für Bienenstände zur Verfügung“ lädt Martin Hertel die Imker ein. „Sprechen Sie bitte den Forstbetrieb oder einen unserer Förster an. Dann finden wir gemeinsam einen guten Platz bei uns für Ihre Bienen.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1675 Mon, 30 Jul 2018 09:46:33 +0200 Bienenvölker im und am Wald des Forstbetriebs Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1675&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ce8d95153691211f05cf0c232f389bce 27.07.2018, Sonthofen – Das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Nach diesem Motto handeln derzeit viele Imker und bemühen sich um neue Standorte für ihre Bienenvölker. Besonders gern werden dafür Standorte im und am Wald gesucht. Für die Auswahl gibt es mehrere Kriterien. So soll der Platz möglichst sonnig, vor Wind geschützt, gut erreichbar und in der Nähe von verschiedenen Futterquellen sein. Zum Forstbetrieb Sonthofen kommen vor allem Imker, die keine geeigneten Grundstücke ihr Eigen nennen können.  

    Interessierte Imker melden sich entweder beim jeweiligen Revierleiter oder beim Forstbetrieb. „Nach einem gemeinsamen Ortstermin wird ein kostenfreier Vertrag gefertigt. Danach kann der Imker seinen Standort herrichten um im Frühjahr die Bienenvölker aufzustellen. In den meisten Fällen haben die Imker schon einen konkreten Platz ausgewählt“, erklärt Revierleiter Jörg Tarne das Vorgehen. Er betreut das Staatswaldrevier Oberstaufen-Lindau. Der Wald oder Waldrand bietet mehrere Vorteile. Insbesondere die verschiedenen Futterquellen sind wichtig. Im Grünland entsteht durch die frühe Mahd ein Futterengpass, der durch Blütenpflanzen im Wald oder durch die Obstbaumblüte abgemildert wird.  

    Der Waldhonig entsteht anders wie der Blütenhonig nicht durch Nektar, sondern wird aus dem Honigtau von Blattläusen und Blattflöhen gewonnen. Diese Lachniden, wie der Experte sie nennt, leben vom Saft der frischen Triebe von Fichten und Tannen. Aber auch an Eichen, Kiefern und Lärchen gibt es Blattläuse, die nur einen Teil des Pflanzensaftes für sich benötigen. Der Rest wird ausgeschieden und von Waldameisen geerntet. Die Waldameisen pflegen diese Lachniden und „melken“ sie. Wird mehr Honigtau produziert als die Ameisen brauchen, wird der Überschuss von den Bienen gesammelt und mit eigenen Fermenten angereichert. Erst dadurch entsteht der Waldhonig.  

    „Insgesamt leisten unsere Bienen, Imkerinnen und Imker einen unschätzbaren Dienst für die Natur und auch für die Land- und Forstwirtschaft. Diese Aufgabe wird vom Forstbetrieb durch die Vergabe von Bienenstellplätzen gerne unterstützt“, begründet Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting das kostenlose Angebot an die Imkerinnen und Imker.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1674 Fri, 27 Jul 2018 08:07:57 +0200 Verunglückt im Wald – Rettung mit dem Hund http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=648d3da8deb89bb3af8d09937a79c774 Rothenkirchen, 27. Juli 2018 - Gut für den Wald und für empfindliche Spürnasen, besondere Herausforderung für die Rettungsteams: Auf das bisher einzige Regen-Wochenende in diesem Sommer fiel die große gemeinsame Rettungsübung im Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten. Diesmal in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Kronach und dem Technischen Hilfswerk (THW) Kronach. Gleich zwei Verletzte mussten durch die Rettungshundestaffel des ASB gefunden, vom THW geborgen und anschließend medizinisch versorgt werden.

    „Schon seit Jahren arbeiten wir mit der Rettungshundestaffel des ASB eng zusammen, beim regelmäßigen Training im Staatswald genauso wie bei den Jäger-Fortbildungen zur Ersten-Hilfe beim Hund am Forstbetrieb Rothenkirchen. Deshalb freut es uns sehr, die Hundegespanne jetzt im Einsatz bei einer realen Übung im Wald erleben zu dürfen“, betonte Forstrevierleiter Alexander Kelle, der den gemeinsamen Termin vereinbart hatte.

    Nach einer kurzen Einleitung durch den Einsatzleiter Benjamin Baier (ASB), bei der allen Beteiligten ein Überblick über die Übung gegeben wurde, werden die zwei „verletzten“ Personen im Wald versteckt. Das Szenario: Revierleiter Christian Goldammer leitet unter Diabetes und braucht dringend Hilfe, sein Kollege Forstanwärter Fabian Tegge setzt einen Notruf ab und verläuft sich auf dem Weg zum Rettungstreffpunkt im Wald, wobei er auch noch umknickt und aufgrund starker Hitze dehydriert.

    Rettung naht in Form der Hundegespanne, alle bereits unter realen Bedingungen erprobt und geprüft. Gesucht wird zuerst der Revierleiter, in dessen Auto eine Duftprobe genommen wird, um den Hund („Mantrailer“) auf die Witterung des Vermissten einzustellen. Spezialist „Balthasar“, ein Bloodhound-Labrador-Mix, findet ihn sicher. Nachdem der Gefundene durch Mitarbeiter des ASB versorgt ist, kommen sogenannte „Flächensuchhunde“ zum Einsatz, welche ohne eine Geruchsprobe eine Waldfläche von drei Hektaren frei absuchen, um den zweiten Verletzten zu finden.

    Plötzlich entferntes Hundegebell: Suchhund Sam ist angekommen und verbellt den Gesuchten, um seiner Führerin zu zeigen, dass er gefunden hat. So kann letztendlich auch der verirrte Kollege versorgt und zusammen mit einem geländegängigen Rettungsfahrzeug des THW geborgen werden.

    Ebenfalls zu einer gelungenen Übung gehört eine ausführliche Nachbesprechung. Bei Steaks und Bratwürsten werden abschließend Eindrücke zusammengefasst und noch einmal Details abgestimmt. Damit auch im Ernstfall die Rettungsteams perfekt aufeinander eingespielt sind. Grundlage dafür: Weiter enge Zusammenarbeit zwischen den Bayerischen Staatsforsten, die der ASB-Hundestaffel Gebiete mit unterschiedlichsten Verhältnissen zum Üben bereitstellen, und allen Hilfsorganisationen. Dann stehen bei einem möglichen Notfall im Wald geeignete tatkräftige und durchtrainierte Rettungskräfte bereit. Zwei- und – wenn alles andere versagt – auch vierbeinige.   

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1673 Fri, 27 Jul 2018 07:54:18 +0200 Bänke aus dem Fichtelgebirge auf der INTERFORST http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1673&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=895783a17e14de3ec5df27af313aa510 Azubi des Forstbetriebs Fichtelberg bauen Eichenbänke für die Forstmesse

    Fichtelberg, 27. Juli 2018 – Aus echter Fichtelgebirgseiche bauten die Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg vier Sitzbänke, die am Stand der Bayerischen Staatsforsten auf der INTERFORST die Besucher zum Verweilen einluden.

    Ein bisschen stolz waren sie schon, die Azubi des Forstbetriebs Fichtelberg, als sie die von ihnen gebauten Bänke auf dem INTERFORST-Messestand der Bayerischen Staatsforsten entdeckten. Die INTERFORST ist die weltweit größte Messeveranstaltung rund um Wald und Forstwirtschaft und findet alle vier Jahre statt. Mehr als 50.000 Besucher aus der ganzen Welt strömten heuer nach München, um sich über die neuesten Entwicklungen aus Technik, Wirtschaft und Wissenschaft zu informieren.

    Die Azubis aus dem Fichtelgebirge hatten den Auftrag, dafür Sitzgelegenheiten zu bauen. Unter der Anleitung von Schreinermeister Joachim Jungnickl hatten Michael Meyer, Jonas Plessgott, Janis Schemm und Julian Merkl die Bänke konstruiert. Als Baumaterial konnte der Schreiner eine echte Rarität zur Verfügung stellen: Eichenholz aus dem Fichtelgebirge, viele Jahre abgelagert und getrocknet.

    Gemeinsam sägten, verleimten, hobelten, und verschliffen die Azubi mit Joachim Jungnickl die Eichen-Bohlen und -Kanthölzer – eine wichtige Lehrstunde in Holzbe- und –verarbeitung vom Schreinermeister für die angehenden Forstwirte. Und natürlich legte der Profi Wert auf handwerklich saubere Arbeit. Zum Abschluss wurde das Holz mit natürlichem Leinöl eingelassen, um es strapazierfähig und wetterfest zu machen.

    Manche Gesprächsrunde am Messestand der BaySF fand auf den Bänken statt, die die Fichtelberger Azubi gebaut hatten. Auch viele Besucher ließen sich hier nieder, um die müden Beine etwas auszuruhen. Und wer von den Gästen genau hinsah, konnte auf den Bänken das Logo der BaySF entdecken, das die Azubi auf der Sitzfläche eingebrannt hatten.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1672 Fri, 27 Jul 2018 07:43:09 +0200 Jagdhornbläser versumpfen im Moor http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1672&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b63425014fb6edea283fa12e0898e9e5 Selb, 22. Juli 2018 - Eine ganz besondere Waldführung bei den Bayerischen Staatsforsten konnten die Jagdhornbläser der BJV-Kreisgruppe Selb-Rehau erleben. Der Altförster und ehemalige Jagdhornbläser Hans Popp und Forstbetriebsleiter Michael Grosch führten die Truppe durch das Häusellohmoor.

    Dabei erfuhren die Teilnehmer allerhand über die Torfgewinnung in früheren Zeiten und die Aufforstung der trockengelegten Moorflächen in Zeiten, als die Rohstoffversorgung der Bevölkerung noch im Vordergrund stand. Auch über die Bemühungen zur Renaturierung des Moors und die künftigen Planungen für das mittlerweile zum Europäischen Schutzgebiet ausgewiesenen Häusellohmoor sowie zum Waldumbau im Forstbetrieb Selb konnten sich die Teilnehmer ein Bild machen.

    Sehr anschaulich zu Versen aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Der Knabe im Moor“ ließ Hans Popp die Jägertruppe gelegentlich ein bisschen erschaudern. Schließlich kamen aber alle wieder wohlbehalten am Meilerplatz an, wo eine zünftige Brotzeit auf Wanderer wartete. „Das hat Wiederholungspotenzial“, fanden die Teilnehmer um Bläserleiter Helmut Bonnekamp und so klang der interessante Tag bei Kaffee und Kuchen aus.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1670 Thu, 26 Jul 2018 16:25:25 +0200 Loipenpflege mit dem Harvester http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1670&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c36da9cef836e2c6e7ede8deffc34096 Warmensteinach, 26. Juli 2018 – Entlang der Langlaufloipe von Warmensteinach auf die Königsheide lässt der Forstbetrieb Fichtelberg derzeit Bäume fällen. Damit werden die Bedingungen für die Wintersportler verbessert.

    Gerade stöhnt ganz Deutschland unter einer Hitzewelle. Für Peter Schöffel, Förster bei den Bayerischen Staatsforsten steht hingegen schon wieder der Winter vor der Tür. „In 5 Monaten haben wir Weihnachten“ rechnet der Revierleiter des Forstreviers Weidenberg lachend vor. Am Ortsrand von Warmensteinach lässt er gerade einen Harvester, eine große Holzerntemaschine, viele Bäume entlang des Forstweges fällen.

    „Für den kommenden Winter stellen wir hier die Langlaufloipe hinauf auf die Königsheide von den Randfichten frei. Damit fällt mehr Schnee auf die Loipe. Und in der Spur liegen weniger Nadeln, die im Wachs auf der Lauffläche der Ski festkleben.“ Aber das ist nicht der einzige Grund für die Baumfällung: „Ohne die Randbäume nützt die vermehrte Sonneneinstrahlung im Frühjahr und Sommer den Pflanzen entlang der Wegeränder. Dort blühen Kratzdisteln, Heidelbeeren, Huflattich, Kreuzkraut, Fingerhut und viele andere, blütenreiche Arten. Sie sind wichtige Nahrungspflanzen für Schmetterlinge und Insekten. Außerdem trocknet der Wegekörper besser ab und bleibt dadurch stabil. Und schließlich wollen wir natürlich auch Holz ernten, einen wichtigen, nachwachsenden und gefragten Rohstoff. Wir schlagen also „vier Fliegen mit einer Klappe“: Loipenpflege, Blühflächen für Insekten, Stabilisierung des Forstweges und Nutzholzgewinnung“.

    Der Plan für die Holzaktion entstand bei einem Treffen von Forst und Wintersportlern. Florian Dörfler, Vorsitzender des Wintersportvereins Warmensteinach, ist begeistert vom Ergebnis: „Ein guter Loipenzustand und Schneesicherheit sind ganz wichtig für unsere regelmäßige Trainigsarbeit mit den Langläufern. Aber auch für Skitouristen verbessert sich so die Anbindung von Warmensteinach an die Ochsenkopfloipen.“

    Bürgermeister Axel Herrmann ist ebenfalls sehr angetan von der Maßnahme: „`Lang ‘mer z’samm‘!´ ist mein Motto. Und das ist hier wieder einmal vorbildlich gelungen“.

    Peter Schöffel pflichtet ihm bei: „Holzernte, Naturschutz und Erholung lassen sich gut unter einen Hut bringen, besonders wenn so wie hier alle Beteiligten miteinander reden.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1669 Thu, 26 Jul 2018 15:38:54 +0200 Forstbetrieb mit viel Engagement beim Dorffest http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1669&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78034f1bf861a6d9de8deec215bd26fb Rothenbuch – Anlässlich der 700 Jahrfeier von Rothenbuch öffnete der staatliche Forstbetrieb Rothenbuch seine Türen, um sich, die Mitarbeiter und natürlich den Spessartwald zu präsentieren. Von Holzverwendung und Baumartenquiz über Wildbretverkauf, Jagd und Holzschnitzerei bis zur Jagdhundeschau und Kinderbetreuung gingen die Themen, die am vergangenen Wochenende von engagierten Mitarbeitern des Forstbetriebes Rothenbuch dargestellt wurden. Fast 30 Mitarbeiter an drei verschiedenen Standorten im Dorf verteilt, erklärten den Besuchern die vielgestaltige Arbeit im und für den Wald. Das Baumartenquiz, bei dem 16 verschiedene, im Spessart vorkommende Baumarten nur anhand einer Stammscheibe und des Rindenbildes erkannt werden mussten, war für viele Besucher keine leichte Aufgabe. Trotzdem schafften es über 80 Teilnehmer jeweils mindestens 12 der Baumarten zu erkennen. Neben einem Gläschen echten Spessarthonig erhielten die Teilnehmer die Chance an einer Gewinnverlosung teil zu nehmen und ein küchenfertiges Wildschwein aus den Wäldern des Forstbetriebes zu gewinnen.

    Am Stand zur Holzverwendung konnten sich die Besucher über die verschiedenen Eignungsmöglichkeiten von Holz und im Speziellen von Eichenholz informieren. Vom einfachen Brett, bis hin zu der Herstellung von Eichenfässern und wertvollen Furnieren ist aus Eiche alles möglich. Die Firma Mehling+Wiesmann aus Lohr stellte zahlreiche Furnierbeispiele zur Verfügung, nicht nur um die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Furnieren zu erläutern, sondern auch um die Unterschiede im Eichenholz, abhängig von den jeweiligen unterschiedlichen Wuchsbedingung der Eichen darzustellen.

    Damit die Kinder beim Thema Wald und Holz nicht zu kurz kamen, bot das Büroteam des Forstbetriebes einen eigenen Stand zur Kinderbetreuung an. Während die Kleinen Baumscheiben bemalten, konnten die Eltern im Innenhof des Forstbetriebes die BaySF Ausstellung besichtigen und alles über die verschiedenen Wald- und Naturschutzthemen am FB Rothenbuch erfahren. Stellenweise war der Stand zur Kinderbetreuung so überlaufen, dass die Mitarbeiter Angst hatten die 500 vorbereiteten Baumscheiben könnten nicht ausreichen.

    Unterhalb des Mariasternplatzes schnitzten die Waldarbeiter aus Eichenbohlen ein ca. 1m mal 1,3 m großes Gemeindewappen von Rothenbuch, das der Forstbetrieb der Gemeinde als Geschenk zu einem gesonderten Termin überreichen wird. Außerdem fertigten die Mitarbeiter aus Eichenbohlen „Waldmöbel“. Drei Sitzbänke konnten so unter den neugierigen Blicken der Besucher zusammengebaut werden. Die Bohlen wurden vor Ort aus Eichenstämmen mit einer historischen Bandsäge geschnitten. Kinder bekamen von den Motorsägenschnitzern gefertigte Holzäxte und -herzen geschenkt.

    Am Sonntag fand auf der Jägerwiese eine Vorführung der Jagdhunderassen statt, die zur Jagd am Forstbetrieb Rothenbuch eingesetzt werden. Nicht nur Gehorsam ist bei einem guten Jagdhund wichtig, sondern auch eine gute Nase und Fährtenwille, damit krankes Wild sicher aufgefunden werden kann. Bei der Jagd auf wehrhaftes Wild wie Schwarzwild, muss der Hund auch ein gesundes Maß an Mut und Schärfe mitbringen. Zusammen mit Mitgliedern des Bayerischen Jagdverbandes stellten Revierleiter und Hundeführer des Forstbetriebes die Notwendigkeit der Jagd heraus und erklärten dem interessierten Publikum die Vorzüge und Einsatzschwerpunkte der verschiedenen Jagdhunderassen.

    Zum großen Festumzug am Sonntag wurde eine Abordnung der im Festzug mitlaufenden Waldarbeiter von tausenden von Zuschauern begeistert empfangen. Betriebsleiter Florian Vogel zeigte sich vom Engagement seiner Mitarbeiter begeistert. „Die 700 Jahrfeier ist eine tolle Gelegenheit den größten Laubwaldbetrieb Bayerns mit seiner Vielfalt an Menschen und Natur einem großen Publikum zu präsentieren!“. Er selbst war aber am Sonntag nur schwer als Mitarbeiter der BaySF zu erkennen, war er doch als Johann Bezold, Bürgermeister von Rothenburg ob der Tauber (anno 1631), zusammen mit seinen Vereinsmitgliedern des Historischen Festspiel „Meistertrunk“ aus seiner Heimatstadt Rothenburg ob der Tauber bei den Feierlichkeiten im Einsatz.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
    news-1668 Thu, 26 Jul 2018 15:27:21 +0200 Verwaiste Alm am Brunnenkopf reaktiviert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1668&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c51e755ef60af3b9b4f622f5992b6750 Ettal / Graswang, 26. Juli 2018 - Die Brunnenkopfalm (ca. 1500 bis 1700 m hoch) im Naturschutzgebiet Ammergebirge nahe Graswang gehört zu den zahlreichen verwaisten Almen in höheren Alpenlagen. 60 Jahre hat sich hier niemand um die Beweidung gekümmert - mit unerwünschten Folgen: Die Artenvielfalt hat sich verringert und die Grasarten dominieren die Fläche. Der Schnee drückt das Gras auf den Boden.

    „So hat sich über die Jahrzehnte ein dichter Filz gebildet. Das Wasser kann nicht so leicht in den Boden eindringen, sondern schießt auf den langen Grashalmen den Hang hinunter. Gleiches gilt für den Schnee im Winter. Die Kraft des Wassers und des Schnees schaffen dann stellenweise Erosion und Hangrutschungen. Durch den Klimawandel und die häufigeren Starkniederschläge verstärkt sich das noch“, erläutert Dr. Michael Dannenmann, Bodenforscher am Garmisch-Partenkirchner Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-IFU), einer Forschungseinrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

    In seiner Arbeitsgruppe geht es um Bio-Geo-Chemische Boden-Prozesse. Dr. Dannenmann untersucht unter anderem auch die Veränderungen im Boden durch die genannten Vorgänge auf der Alm. Ein anderer Aspekt ist, dass der Wald das Gelände langsam, aber sicher zurückerobert, „Damit wäre die Alm, ein Stück Bayerische Kulturlandschaft, verloren“.

    Almen sind aber nicht nur Lebensraum vieler teilweise bedrohter Tier- und Pflanzenarten, zum Beispiel des Birkhuhns, oder einiger Orchideenarten, sondern Almen haben auch eine hohe Bedeutung für den Tourismus. Gute Gründe also eine aufgelassene Alm wieder zu beweiden (zu bestoßen) und damit ein interessantes wissenschaftliches Projekt zu verknüpfen.

    In dem jungen Schöffauer Landwirt Michael Weiß hat der Bodenforscher einen engagierten Mitstreiter gefunden. Die Untere Naturschutzbehörde im Garmisch-Partenkirchner Landratsamt unterstützt das Projekt, ebenso wie die  Bayerischen Staatsforsten. Richard Baur, Stellvertretender Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Oberammergau erläutert, dass die Bayerischen Staatsforsten die Alm und die Brunnenkopf-Diensthütte für die Forschungstätigkeit kostenlos und für den Landwirt zu einem sehr günstigen Pachtpreis vergeben haben.

    Großen Wert hat der Forstbetrieb auch auf den Auftrieb von Murnau Werdenfelser Rindern gelegt, um den Erhalt dieser alten und erhaltenwerten Rinderrasse zu fördern. Wichtig für die Staatsforsten war auch, dass durch einen gut zwischen den Projektpartnern abgestimmten Zaunverlauf die Belange des umgebenden Schutzwalds nicht beeinträchtigt werden.

    Partner im Projekt sind auch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Universitäten in München und Bayreuth, sowie die Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen. Inzwischen ist der Anfang gemacht: Seit dem Frühjahr gibt es wieder Kühe auf der Alm im Ammergebirge. Hier weiden fünf Murnau-Werdenfelser Rinder, angeführt von der 17-jährigen Leitkuh Alma, die auch ihr diesjähriges Kalb dabei hat. Die robusten und trittsicheren Tiere fühlen sich sehr wohl dort droben und nächstes Jahr bekommen sie Verstärkung, weil der Futterwert durch die einmalige Beweidung schon ansteigen dürfte.

    „Vorige Woche hat Bauer Weiß noch zwei Pferde raufgebracht“, freut sich Projektleiter Dannenmann. Sie sollen so nebenbei lernen, sich in steilem Gelände zu bewegen. Später werden sie im Forst zum schonenden Holzrücken eingesetzt. Auch junge Hirten haben sich gefunden. Unter ihnen Landwirtschafts- und Forststudenten und andere Enthusiasten, die bereit sind, ohne Strom und fließendem Wasser in der Forstdiensthütte droben zu übernachten. Drei Hirten wechseln sich ab, übernehmen auch Messungen für das Forschungsprojekt.

    Dannenmann ist froh, zusammen mit dem Forst und der Unteren Naturschutzbehörde die Brunnenkopfalm gefunden zu haben. Zuvor hatte er sich einige andere aufgelassene Almen angeschaut. „Für viele kommt eine Wiederbeweidung zu spät. Dort wachsen flächendeckend Giftpflanzen wie das Alpen-Kreuzkraut und der Eisenhut und die Verbuschung schreitet voran. „Es ist oft erschreckend“, sagt er.

    Am Ende der Weidesaison werden die Bodenproben vom Ausgangszustand erstmals mit dem aktuellen Zustand verglichen. Gleiches wird mit der Vegetation gemacht, sowohl über klassische Vegetationsaufnahmen als auch über eine Drohnenbefliegung. Die Bayerische Botanische Gesellschaft untersuchte bereits die pflanzliche Artenvielfalt zu Beginn der Beweidung.  Letztendlich erhofft man sich auch Erkenntnisse über die Auswirkungen von extensiver Beweidung auf die gesamte Artenvielfalt (auch die Insekten- und Vogelwelt), über die Hangstabilität und sogar Auswirkungen auf den Hochwasserschutz.

    „Ein gemeinsames Experiment von Wissenschaft, Landwirtschaft und Forst im Rahmen des langfristigen „SUSALPS-Projektes“, welches das Garmisch-Partenkirchner IMK-IFU koordiniert“. Es beinhaltet die Erforschung von Wegen zur geeigneten Grünlandbewirtschaftung unter Klimawandelbedingungen nicht nur für aufgelassene Almen, sondern für Grünland aller Höhenstufen am Alpenrand.

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1667 Thu, 26 Jul 2018 15:11:56 +0200 Moorrenaturierung mit Biber, Freiwilligen und moderner Technik http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1667&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6649d55d12daff4a940cc15501c0a2ca Oberammergau, 26. Juli 2018 - Im Zuge eines Naturschutzprojekts „Moorwaldpflege Premer Filz“ wurde von den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Oberammegau, im Premer Filz zwischen Steingaden und Prem Anfang Juni kräftig angepackt. Eine fleißige Gruppe vom Verein Bergwaldprojekt e. V. hackte, sägte und zog unter fachlicher Leitung des Steingadener Revierleiters Bend Wachsmann absterbende Fichten aus den Moorflächen.

    Bei den stärkeren Fichten übernahm Forstwirt Thomas Schöpf die Fällung und ging teilweise bis zur Hüfte „baden“. Im Premer Filz hat der Biber seit zwei Jahren Entwässerungsgräben durch Dammbauten aufgestaut, was zum Absterben der Fichten führte und immer noch führt. Die Entnahme de absterbenden Fichten wirkt sich auch positiv für den Erhalt der dort vorkommenden Moor-Spirken aus, die oft unter der Konkurrenz durch die Fichte leiden.

    Da hierbei der von den Fichten möglicherweise ausgehende Borkenkäferbefall, v. a. für den angrenzenden Privatwald, aber auch der erwünschte Nährstoffenzug in den Moorflächen zu beachten war, mußten die Bäume zwischen ein und sechs Metern Höhe gefällt und mit einer Spezialmaschine herausgerückt werden. Dies übernahm eine  leichter Raupenquad-Rückezug des Unternehmers Christian Balz.

    Die leichte Kombimaschine überzeugte durch geringes Gewicht (1,2 to) mit minimalem Bodendruck (leer: 60 g/m2, beladen max. 600 g/m2) und äußerst geringsten Fahrspuren. Die nur 1,45m breite, 6m lange 8x8-Maschine besitzt einen 3,8m-Kran mit hydraulischen Stützen und eine Zuladung von zwei Tonnen. Optimale Ladelängen sind 3 - 4m.

    Der Einsatz wird auch in der Forstfachpresse in einer der nächsten Forst&Technik-Ausgaben ausführlich vorgestellt. Aufgrund der positiven Ergebnisse ist für 2019 eine Fortsetzung des Projektes mit Bergwaldprojekt und Raupenquad-Rückezug bereits geplant. Hier kommt dann vielleicht eine Seilwinde zum Einsatz, die den Arbeitsbereich deutlich vergrößern würde.

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    Naturschutz Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1665 Thu, 26 Jul 2018 14:37:28 +0200 Schul- und Kinderprogramme bei der Landesausstellung 2018 im Kloster Ettal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1665&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e15abaee5a03e12d64cb3dd2366ba524 Die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum –Mythos Bayern“ ist ein außerschulischer Lernort der Extraklasse. Anhanderstmals gezeigter Exponate, lebendiger Inszenierungen und intuitiverMitmachstationen wird hinter den Mythos geblickt, der Bayern tatsächlichoder vermeintlich auszeichnet.

    Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten sind herzlicheingeladen, die Entstehung des bekannten Bildes von Bayern selbst zuerkunden. Dazu stehen altersgerechte Führungen und eine breiteAuswahl museumspädagogischer Programme bereit. Ein absolutesHighlight ist der Ausstellungsort selbst. Direkt hinter dem Kloster beginntein Bergwalderlebnispfad, im Wald des Klosters können Schülerinnen undSchüler ihre eigenen Bäume pflanzen und so teilhaben an der Gestaltungihrer Zukunft.

    Kindergerechte Führungen

    Dank didaktischer Reduktion und der Einbeziehung der Mitmachstationenwerden die Inhalte der Ausstellung von den Ausstellungsführerinnen undAusstellungsführern lebendig und kurzweilig vermittelt.Standardführungen werden auch in englischer und italienischer Spracheangeboten.Dauer: ca. 75 Minuten | Preis: 2 €

    Mit Adleraugen durch die Bayerische Landesausstellung

    Die Kinder können die Ausstellung zusammen mit einerAusstellungsführerin oder einem Ausstellungsführer und einem Rätselhefterkunden. Sie helfen einer sagenhaften Gestalt bei der Lösung eineskurzweiligen Rätsels!Dauer: ca. 95 Minuten | Preis: 4 €

    Die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum –Mythos Bayern“ ist noch bis 4. November 2018 täglich von 9.00 bis 18.00Uhr zu sehen.

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    news-1664 Mon, 23 Jul 2018 18:17:42 +0200 Kopflos für den Naturschutz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1664&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4c2beb2e360fe497c425a1ce58ddf3a2 13.07.2018, Kempten – Auffallend sind sie nicht, die in den letzten Wochen bei Holzerntearbeiten „geköpften“ Bäume. Aber wer genau hinsieht, kann im Wirlinger Wald von Forstwegen aus da und dort eine Buche sehen, die in ca. 5 – 6 m Höhe vom Harvester gekappt wurde.

    „Ich habe Bäume ausgesucht, die im sicheren Abstand zu Straßen stehen. Damit für Waldbesucher eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann, wenn der Baum einmal morsch wird“, begründet Revierleiter Markus König seine Auswahl. Er ist für den Staatswald im Wirlinger Wald verantwortlich. König weiter: „Der Stamm bleibt unbearbeitet stehen und auch die Krone lassen wir liegen. Da mag sich der ein oder andere wundern, da es sich doch um Baumexemplare handelt, die vom Durchmesser bei 40 cm und darüber liegen.“

    Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting erklärt: „Bei den Bayerischen Staatsforsten gibt es ein integratives Waldbewirtschaftungskonzept, das forstliche Nutzung sowie Naturschutz auf der gleichen Fläche vereint. Dort wo es wenig Biotope gibt, z.B. wenig Totholz, ist es Aufgabe der Förster, neben der Holzproduktion auch aktiv neue Biotope zu schaffen - wie hier mit den geköpften Buchen angehendes Totholz“. Im Zuge der natürlichen Zersetzung kann es von verschiedensten Arten besiedelt werden und ist somit ökologisch besonders wertvoll.

    Solche Hölzer fand man in den Wirtschaftswäldern der Vergangenheit nicht allzu häufig. Sie waren auf schwer zu erreichende Gebiete beschränkt, in denen Individuen, die einen natürlichen Alterstod starben oder von Sturm oder Schnee umgeworfen oder gebrochen waren, vom Förster belassen wurden. „Insbesondere stehendes Totholz von Laubbäumen ist selten. Aber gerade stehendes Totholz ist ökologisch gesehen sehr wertvoll: Es bietet vielen Höhlenbrüter und Kleinsäugern in sicher Höhe eine geschützte Behausung. Auch eine große Zahl an Insekten verschiedenster Arten findet hier einen Lebensraum“, so nochmal König.

    Wenn der Baum schließlich nach vielen Jahren zusammenbricht, ist seine Funktion noch lange nicht beendet. Die verschiedenen Zustände, in denen sich das Holz während seiner Zersetzung befindet, sind für viele rar gewordene Tiere, Pilze oder Moose Grundvoraussetzung zum Leben und Überleben. So wird durch eine eigentlich einfache Maßnahme Wald für Jahrzehnte mit wichtigem Lebensraum angereichert.

    Um in den Staatswäldern das Angebot an Blühflächen und an Totholz als Lebensraum für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. „Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern, also der Bayerischen Forstverwaltung, aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald. Alle acht Reviere des Forstbetriebs Sonthofen beteiligen sich an der bayernweiten Aktion, allein Markus König in seinem Revier Buchenberg mit der Neuanlage von zwei Blühflächen und 17 hochgeköpften Bäumen“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1671 Mon, 23 Jul 2018 16:44:00 +0200 Waldspaziergang rund um Geisfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1671&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b95a824b13555d0d8284d6d32bfea035 Forchheim, 23. Juli 2018 - Das Forstrevier Leesten der Bayerischen Staatsforsten lädt am Freitag, dem 27.07.2018 von 17:00 – ca. 19:30 Uhr ein zu einem Waldspaziergang in den Staatswald rund um Geisfeld.

    Dabei werden am Fuße des Geisbergs nicht nur der Waldaufbau sowie dort durchgeführte und geplante waldbauliche Maßnahmen vorgestellt, sondern auch neben der Wendelinuseiche einige eher verborgene Besonderheiten gezeigt.

    Treffpunkt ist am 27.07.2018 um 17.00 Uhr in der Melkendorfer Straße am Ortsende Geisfeld (Beginn Waldweg Geisfeld in Richtung Melkendorf).

    DieWanderung dauert etwa 2-3 Stunden. Es wird festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung empfohlen.

    Auf zahlreiche interessierte Teilnehmer und einen anregenden Gedankenaustausch freut sich der zuständige Förster vor Ort, Gerhard Rühling. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1666 Mon, 23 Jul 2018 14:44:00 +0200 Mythos lockt nach Ettal: Bereits 50.000 Besuche in der Landesausstellung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1666&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3b457d82a928281eb1deba950a3944a4 Ettal, 23. Juli 2018 - Die Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum -Mythos Bayern" erfreut sich großer Beliebtheit. So konnte nach gut einem Drittel der Laufzeit am heutigen Montagvormittag Daniela Holzmann aus Eppishausen vom Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl, dem Cellerar des Klosters Ettal Pater Johannes Bauer und vom Garmisch-Partenkirchner Landrat Anton Speer als 50.000ste Besucherin begrüßt werden. Die Gratulanten haben die Geschichtsreferendarin am Gymnasium in Weilheim, die mit ihren beiden Kolleginnen die Ausstellung besuchte, mit dem Katalog zur Landesausstellung, Eintrittskarten für das neue Museum in Regensburg und einem Waldhimbeerlikör überrascht.

    Kloster Ettal idealer Ort

    Direktor Dr. Loibl zeigt sich mit der bisherigen Besucherbilanz bis Mitte Juli sehr zufrieden: "Wir freuen uns, dass der Plan, die Anfänge des Mythos am Entstehungsort zu präsentieren, aufgeht. Die Zahl der Besuche zeigt steigende Tendenz. Besucherstärkster Tag war der vergangene Samstag mit fast 1.400 Gästen. Auch die weiteren Angebote im Kloster werden gut angenommen. Insbesondere gilt das für das Klosterfest. Das beweist wieder einmal: ohne Schau kein Mythos!" 

    Kini lockt Besucher: Selfie mit Ludwig II.

    Die spektakuläre Medienschau zu den Bauvisionen von König Ludwig II. wurde noch einmal erweitert. Neben seinen realisierten Schlössern sind jetzt auch die ungebauten Träume des Königs zu erleben: Schloss Falkenstein, der chinesische und byzantinische Palast. Eine Einführung in die Schau bieten Gästeführer der Landesausstellung. An ausgewählten Tagen ist zudem König Ludwig II. höchstpersönlich präsent: am 28.07. und am 25.08. kann man den szenischen Geschichten aus der Königs Mund lauschen. 

    Lebensgefühl Bayern

    Lob kommt nicht nur aus Bayern, wie der Eintrag von Berliner Gästen im Besucherbuch verrät: "Die Ausstellung hat uns das Lebensgefühl der Bayern sehr gut rübergebracht. Als langjährige Urlauber in diesem herrlichen Bundesland fühlt man sich wirklich oft wie im Paradies."

    Noch bis 4. November zu sehen

    Die Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum -Mythos Bayern" ist noch bis 4. November 2018 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Weitere Informationen rund um die Bayerische Landesausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie auch im  Internet unter www.hdbg.de und www.landesausstellung-ettal.de. 

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    news-1663 Fri, 20 Jul 2018 15:35:47 +0200 Der "Himmel über Franken" feiert Weinfest am 21. und 22. Juli am Baumwipfelpfad Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1663&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d60e7e6b1adda85bebabfb55461576aa Mit dem Motto WALD - WILD – WEIN feiert der Baumwipfelpfad Steigerwald das zweite Mal in Folge das Weinfest mit regionalen Winzern und Gastronomen.

    Ebrach, 18. Juli 2018 – Am Samstag, den 21.7 startet das Weinfest am Baumwipfelpfad um 13 Uhr auf dem Festplatz neben dem Baumwipfelpfad-Turm. Als besonderes Highlight wird dieser wieder abends stimmungsvoll beleuchtet. Wie das Motto "WALD - WILD - WEIN" bereits verrät, können Besucher auf dem Festplatz des Baumwipfelpfades in einer einmaligen Kulisse mitten im Wald erlesene Weine aus dem Steigerwald und Umgebung verkosten. Köstlichkeiten vom Wild werden jeden Gaumen begeistern. Das Schießen mit Pfeil und Bogen und die musikalische Umrahmung runden das Angebot ab. Tipp: Abends ist der Pfad am Samstag bis 22 Uhr geöffnet und wundervoll beleuchtet. Am Sonntag ist er bis 20 Uhr offen. Kassen schließen jeweils 1 Stunde davor.

    Das Programm

    Samstag, 21. Juli, 13 – 23 Uhr
    13 - 17.30 Uhr Steigerwaldmusikanten
    13 - 18 Uhr Bogenschießen
    18 - 21 Uhr Jazz Colors Bamberg

    Sonntag, 22. Juli, 11 – 21 Uhr
    11 - 18 Uhr Wald erleben mit dem Steigerwald-Zentrum, Infostand
    13 - 16.30 Uhr Steigerwaldmusikanten
    13 - 18 Uhr Bogenschießen
    17 - 20 Uhr Jazz Colors Bamberg

    An beiden Tagen gibt es Verpflegung mit Wildspezialitäten, Wildkräuterwraps, frischen Waffeln, Kaffee, Kuchen, Wein und vieles mehr.

    Dazu wartet ein besonderes Angebot auf die Besucher - jeder Erwachsene bekommt zum Eintrittsticket 1 Euro Rabatt auf ein Glas Wein. Kostenlose Pkw- und Busparkplätze sind vorhanden. Der Zugang zum Festplatzgelände ist kostenfrei.

    Auf den Baumwipfelpfad Steigerwald bei Ebrach können Besucher auf einer Höhe von bis zu 42 Metern und einer Länge von insgesamt 1.150 Metern den Steigerwald auf einer völlig neuen Perspektive erkunden. Meist in den Baumkronen verlaufend, bietet der Pfad neue Eindrücke rund um den Lebensraum Wald. Neu sind Rot- und Rehwildgehege und Streichelwald mit tierischen Bewohnern wie Zwerghasen, Ziegen, Schafe und Meerschweinchen. Mehr Infos: www.baumwipfelpfadsteigerwald.de

    Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an

    Neben dem Weinfest hat das Baumwipfelpfad-Team wieder zahlreiche Veranstaltungen für seine Besucher geplant. So ist an erster Stelle die Abendstimmung am 16.August zu nennen, die auf dem Turm mit Livemusik und Kulinarik genossen werden kann. Begeistert werden die Besucher wieder von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen sein. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadsteigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald einsehen.

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    news-1662 Fri, 20 Jul 2018 09:25:05 +0200 Wanderhütte Rodberghütte aufgewertet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1662&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bdc1c2e030dac70852eccd96eea37cb1 Die überregional bekannte Wanderhütte Rodberghütte östlich von Schöllkrippen, auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten und bewirtschaftet vom Spessartbund, wurde aufgewertet: Der Forstbetrieb Heigenbrücken, vertreten durch den Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und den örtlich zuständigen Revierleiter Rudolf Schlenke, spendierte neue Picknick-Bänke für den Außenbereich des Areals.

    In einer kleinen Feierstunde Anfang Juli würdigten die Stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen, Bürgermeister Reiner Pistner aus Schöllkrippen und die Geschäftsführerin des Spessartbundes Heike Buberl-Zimmermann die neuen Sitzgruppen aus Spessart-Douglasie. Wanderer und Radfahrer sind eingeladen, bei einer Rast die Ruhe und den wunderbaren Blick über den Kahlgrund zu genießen.

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    Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1661 Fri, 20 Jul 2018 09:17:14 +0200 Verhüllte Hackschnitzelgebirge bei Bischofsgrün http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1661&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=36f4beb0fe32ddfe697cf218a5ea4c46 Bayerische Staatsforsten lagern umweltfreundlichen Brennstoff

    Bischofsgrün, 20. Juli 2018 – An der B 303 bei Bischofsgrün liegt derzeit ein auffälliger Berg unter grünen Stoffbahnen. Dort lagern die Bayerischen Staatsforsten Holzhackschnitzel.

    Gut 70 Meter lang ist der in grüne Stoffbahnen verhüllte „Bergrücken“ zwischen der B303 und dem Hotel Kaiseralm nördlich von Bischofsgrün. Das Bild erinnert ein wenig an die spektakulären Kunst­aktionen vom Verpackungskünstler Christo, der vor einigen Jahren das Brandenburger Tor und den Reichstag in Berlin mit Tüchern verhüllte. Hier im Fichtelgebirge hat die Verpackung aber keinen künstlerischen Anspruch, sondern ganz praktische Gründe, wie Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg erklärt: „Wir lagern hier 1.500 Kubikmeter Holz-Hackschnitzel bester Qualität unter einem diffusionsoffenem Vlies, quasi einer atmungsaktive Regenjacke für Holz. Das Gewebe verhindert, dass Regenwasser hineinsickert, gleichzeitig lässt es aber Wasserdampf entweichen, so dass die Hackschnitzel in den nächsten Wochen abtrocknen.“

    Hackschnitzel aus Waldresthölzern sind ein wertvoller, nachwachsender Rohstoff, der CO2-neutral verbrennt, also nur so viel vom klimaschädlichen Kohlendioxid freisetzt, wie vorher beim Wachstum des Baumes aus der Luft entnommen wurde. Das Hackgut aus den Wäldern rund um den Ochsenkopf entstand aus anderweitig nicht verwertbaren Fichtenhölzern, die im Laufe des Frühjahrs und Sommers angefallen sind. Um waldschädlichen Insekten wie dem Borkenkäfer möglichst wenig Brutraum zu überlassen, lies der Forstbetrieb Fichtelberg das Gipfel- und Bruchholz entasten. Dadurch bleiben die grünen Nadeln und damit den Großteil der wichtigen Nährstoffe im Wald. Das übrig geblieben, fast reine Holz wurde aus dem Wald heraustransportiert und von großen Häckslern zerkleinert.

    Diese Premium-Hackschnitzel werden voraussichtlich im nächsten Winter zur Firma WunBioenergie bei Wunsiedel transportiert. Dort werden sie zermahlen und zu Holzpellets verarbeitet.

    Insgesamt rechnen die Fichtelberger Förster in diesem Jahr mit einem Anfall von ca. 25.000 m³ Hackschnitzel, was energetisch etwa 2 Millionen Liter Heizöl entspricht und die Umwelt vor einem Ausstoß von  5.000 t Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl bewahrt.  

    „Bitte betreten Sie die Abdeckungen auf den Hackschnitzel-Lagern nicht“ appelliert Martin Hertel an Besucher des Lagerplatzes. „Sie vermeiden dadurch, dass die Planen beschädigt werden und Wasser eindringen kann.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1660 Fri, 20 Jul 2018 09:11:15 +0200 „Field Trip“ für Studentinnen/en der Uni für Bodenkultur Wien bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1660&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7e5021db4772482d124807572dbc5f2 Berchtesgaden, 20. Juli 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten ermöglichen der österreichischen Forstuniversität praktische Einblicke in geländeangepassten Wegebau sowie naturschonende Holzernte mit Seilgerät im Gebirgswald.

    Über 65 Studentinnen und Studenten der Universität für Bodenkultur in Wien (genannt BOKU) informierten sich über den Einsatz moderner Forsttechnik bei den Bayerischen Staatsforsten. Schwieriges Gelände, hohe Niederschläge und wiederkehrende Kalamitäten erfordern modernste Technik zur Bewältigung der vielfältigen forstlichen und gesellschaftlichen Aufgaben. Die erfolgreiche Sicherung der Schutz- und Erholungsfunktionen und die Pflege der Bergwälder bilden einen Schwerpunkt der forstlichen Aufgaben. Einen ganzen Tag lang stand der stellvertretende Forstbetriebsleiter Armin Haberl den interessierten Gästen für ihre Fragen zur Verfügung. Prof. Dr. Karl Stampfer dankte im Namen der BOKU für die wertvolle Unterstützung bei der Ausbildung des forstlichen Nachwuchses.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1659 Tue, 17 Jul 2018 13:50:37 +0200 Auf ins Grüne Klassenzimmer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1659&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=48d04d094ae84ad8429fc0014f89b6a2 17.07.2018, Ostertal - Für die Schüler der Naturparkschulen heißt es ab sofort: Auf ins neue „grüne Klassenzimmer“. Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting übergab das frisch errichtete grüne Klassenzimmer dem Geschäftsführer des Naturparks Nagelfluhkette Rolf Eberhardt und Dominik Bartenschlager von der Grundschule Blaichach nutzte es sogleich mit seinen 22 Schülerinnen und Schülern.  

    Mehrere Holzbänke und eine schöne Tafel fügen sich zu einem auf Hackschnitzel gebetteten Rondell mit idyllischem Ausblick am Ende des Ostertals. „Hier haben jetzt unsere Naturpark-Ranger zusammen mit den Lehrern, Schülerinnen und Schülern die besten Voraussetzungen, um das erlernte Wissen aus den Schulbüchern in der Praxis zu verproben“, freute sich Elisabeth Mayr, die beim Naturpark Nagelfluhkette die Umweltbildung koordiniert.

    „Und es gibt das ganze Leben lang viel über das Ökosystem Wald zu lernen“ ergänzte Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Gerade vor dem Hintergrund großer Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Artenschwund sei es wichtiger denn je, dass Kinder und Jugendliche wieder ein Gespür für die natürlichen Prozesse und die erforderlichen Pflege- und Nutzungseingriffe im Wald bekommen. „Deshalb haben wir das grüne Klassenzimmer gebaut und unterstützen gerne den Naturpark, der solche Themen hier im Staatswald rund um die Grafenälpe wunderbar aufgreifen kann“, so Oetting.  

    Im Frühsommer dieses Jahres brachten Forstbetriebsleiter Jann Oetting zusammen mit Naturparkgeschäftsführer Rolf Eberhardt beim zuständigen Revierförster Hubert Heinl den Ball ins Rollen. „Dass wir das Projekt so rasch umsetzen konnten, damit hatten wir nicht gerechnet“, freuen sich beide. Mitte Mai wurde der Platz gemeinsam festgelegt und schon kurz danach bauten die Waldarbeiter Hermann Guggemoos und Roland Hipp die Bänke.

    Förster Heinl klärte schnell und unbürokratisch bei der Unteren Naturschutzbehörde, dass der Standort geeignet ist und „mit Unterstützung eines Baggers und vor allem der tatkräftigen Arbeit von Naturpark-Ranger Florian Heinl haben wir als Gemeinschaftswerk geschafft, das Waldklassenzimmer so schön herzurichten“, erzählt Jann Oetting.

    Das Ergebnis kam bei den 22 anwesenden Schülerinnen und Schülern bestens an. Mit einem kleinen Programm rund um die Bedeutung des Mischwaldes und der Waldbewirtschaftung wurde das grüne Klassenzimmer von Grundschullehrer Dominik Bartenschlager eingeweiht.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1658 Fri, 13 Jul 2018 14:51:19 +0200 Insektenhotel für mehr natürliche Vielfalt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1658&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c57aebd23fb972028a32ec28a2e64404 Die Natur in die Stadt geholt Regensburg, 13. Juli 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben an ihrer Zentrale im Regensburger Kasernenviertel das vermutlich größte Insektenhotel der Stadt aufgebaut. Sie wollen damit nicht nur in den Bayerischen Wäldern, sondern auch im städtischen Umfeld ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen und dazu animieren, Lebensräume für Insekten zu schaffen. Das etwa 2,50 Meter große Bauwerk kann tausenden Insekten als Brutstätte und Unterschlupf dienen.

    Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer bedankte sich bei den Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld, die das Insektenhotel im Rahmen ihre Ausbildung gebaut haben. „Ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit im Wald ist der Erhalt der Biodiversität“, so Neumeyer. Die Insekten erfüllen dabei eine wichtige Funktion in unserer Natur: „Rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen werden von Insekten bestäubt. Sie sind für unser Ökosystem unverzichtbar. Mit dem Insektenhotel ergänzen wir das Programm „Der Wald blüht auf“, in dem wir zurzeit auf ausgewählten Flächen im Bayerischen Staatswald Blühflächen schaffen und so dazu beitragen, Insekten zu schützen und die biologische Vielfalt zu erhalten.“

    Die Bayerischen Staatsforsten haben zudem rund um das Bürogebäude in der Tillystraße Blühflächen angesäht sowie Nistkästen für Fledermäuse, Mauersegler und weitere Vogelarten sowie Fledermauskästen installiert.

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    Naturschutz Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1657 Thu, 12 Jul 2018 16:38:50 +0200 Sanierungserfolg: Haselhühner freuen sich über die neuen Kehlsteinwege http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1657&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fce0b9ee76fc633c19585b4e09cfbcb2 Berchtesgaden, 12. Juli 2018 – In den letzten Wochen konnten vermehrt Haselhühner auf den neu hergestellten Kehlsteinwegen beobachtet werden. An den Randbereichen der feinen, aus natürlichen Gesteinsmaterial bestehenden, Deckschicht finden sich viele kleinere Steine. Diese werden von den Hühnern bevorzugt als sogenannte Magensteine aufgenommen, um die Verdauung fester Nahrung im Magen zu verbessern. „Wir können davon ausgehen, dass sich dieser positive Effekt auch auf andere Raufußhühner wie z.B. das Auerwild auswirkt. Die Hühner werden diese Steine sicherlich besser vertragen als Teerbrösel“ berichtet Korbinian Häuslschmid von den Bayerischen Staatsforsten. Zusätzlich bieten die neuen Forst- und Wanderwege für die Hühner auch noch die Möglichkeit bei trockener Witterung mit Hilfe des feinen Deckmaterials sich intensiv der Pflege des Federkleides zu widmen.

    In den letzten Tagen wurden die letzten größeren Restarbeiten an den Wegen ausgeführt, die Sperrschilder abgehängt und die alten Wegweiser wieder aufgestellt. Auch der Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller freut sich: “Wir sind froh darüber, die Wege für die Menschen und die Umwelt vom giftigen Teer befreit zu haben. Dass sich die scheuen Haselhüner nun in ruhigen Momenten auf den sanierten Wegen einfinden, sehe ich als eine weitere Bestätigung.“

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1656 Thu, 12 Jul 2018 16:32:59 +0200 Der „Lichterbaum“ brennt wieder http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1656&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8da0c92a97cd6944afffffffb8a54f37 Tiergarten Straubing hat mit Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten Baumarten erneuert

    Straubing, 12. Juli 2018 - Der Tiergarten ist sehr erfreut, dass der Lichterbaum aus sechs Baumarten im Waldhäuschen wieder in neuem Glanz erstrahlt. Die Bayerische Forstverwaltung am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Straubing (AELF) hatte vor langer Zeit das sog. „Waldhäuschen“ samt Ausstattung dem Tiergarten Straubing geschenkt. Mit der Zeit waren allerdings die Säulen des „Lichterbaums“ aus einheimischen Holzarten natürlich recht unansehnlich geworden, insbesondere war auch schon die Rinde abgefallen. Auf Vermittlung von Forst-Bereichsleiter Klaus Stögbauer (AELF) hat nun der Forstbetrieb Bodenmais unter Leitung von Herrn Jürgen Völkl mit seinem Forstwirtschaftsmeister Paul Hilgart und seinen Azubis die Baumarten für den Lichterbaum in den Staatswäldern um den Arber gefällt und speziell getrocknet.

    Tiergartendirektor Wolfgang Peter, Forst-Bereichsleiter Klaus Stögbauer und das Team vom Forstbetrieb, Jürgen Völkl und Paul Hilgart mit den Azubis freuen sich, dass die neuen Holzarten Kiefer, Tanne, Lärche, Eiche, Birke und Buche wieder mit anhaftender Rinde in den Lichterbaum eingebaut werden konnten und dieser im wahrsten Sinne wieder erstrahlt. Die Besucher können den Baumartenbaum im Waldhäuschen ab sofort wieder bewundern.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1654 Tue, 10 Jul 2018 13:51:42 +0200 700 Feuchtbiotope am Forstbetrieb Hammelburg angelegt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1654&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3284e92cb78ebf402e0ac8697c12459 Naturschutzfachliche Kleinode made by BaySF

    Hammelburg/Neuwirtshaus/Mittelsinn, 10. Juli 2018 – Nach dem Sturm Kyrill 2007, der in Bayern rd. 5 Millionen Festmeter Windwurf-Schadhölzer gebracht hat, machte man sich am Forstbetrieb Hammelburg an die Wiederaufforstung der Schadflächen. Eine Idee dabei war, durch die künstliche Anlage von Feuchtbiotopen auf stark wasserbeeinflussten Standorten bzw. waldbauliche Grenzstandorten hier den Naturschutz mit zu integrieren.

    Die Idee war im Kleinen schon viel länger vorhanden. Hier haben die BUND Kreisgruppen Bad Kissingen und Main Spessart Vorarbeit geleistet und die ersten kleineren Biotope (schon weit vor dem Jahr 2000) mit finanziellen Mitteln unterstützt. Seit 2010 gab es die Möglichkeit dies mit Fördermittel der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung finanziell zu unterstützen. Arnulf Schöberl und Christian Müller-Wirth, Revierleiter am Forstbetrieb Hammelburg erinnern sich noch gut an den Beginn der Maßnahmen. „Wir haben nicht einfach drauf los gemacht, sondern uns anhand der Standorte und der Flächengrößen ein naturschutzfachliches Konzept zu der Anlage dieser Feuchtbiotope gemeinsam erarbeitet“ so Arnulf Schöberl. „Dabei sind wir zum einen von Naturschutzspezialist, der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten, Herrn Axel Reichert, als auch der unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter Bad Kissingen und Main-Spessart sowie ehrenamtlichen Helfern aus Reihen der Naturschutzverbände sehr gut unterstützt worden“, ergänzt Christian Müller-Wirth.

    Insgesamt sind seitdem rund 700 Feuchtbiotope auf einer Fläche von ca. 70 Hektar, was etwa 100 Fußballfeldern entspricht, angelegt worden. Dabei wurde darauf geachtet, dass sie gut verteilt sind um Vernetzungen unter diesen Feuchtbiotopen zu ermöglichen als auch die Biotope in der Größe und Tiefe zu variieren, so dass man für möglichst viele Arten Nieschen schaffen kann, die diese besetzen können. Leitarten bei diesem Anliegen war zum einen der typische Waldbewohner Schwarzstorch, aber auch zahlreiche Libellen, wie die Mossjungfern, Amphibien wie der Feuersalamander oder Molche, die diese Biotope als Nahrungsquelle oder Lebensraum benötigen.

    Dass das auch viel Geld gekostet hat, dürfte klar sein, ergänzt Daniel Zippert, Forstbetriebsleiter des Forstbetriebs Hammelburg die Ausführungen seiner Kollegen. Insgesamt sind in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Summe von ca. 400.000 €, zum größten Teil Fördergelder der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung aber auch Mittel der Naturschutzverbände LBV und BN sowie Naturschutzstiftungen und Ausgleichsgelder vom Landratsamt Bad Kissingen, investiert worden.

    Aber die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. So sind neben dem Schwarzstorch, der mit mindestens zwei Brutpaaren am Forstbetrieb wieder heimisch ist, oder dem Eisvogel und der Bekassine, auch zahlreiche andere, seltene Arten in den Spessart und die Rhön zurückgekehrt bzw. haben sich erfreulich vermehrt. Darunter Amphibien, wie der Grasfrosch, Feuersalamander, Kamm-, Teich- und Bergmolch, als auch etliche Libellenarten, wie die Speerazurjungfer, diverse Moosjungferarten, oder seltene Pflanzen, wie der Sonnentau und das Wollgras. „Die Hauptaufgabe wird es zukünftig sein, diese Flächen zu pflegen und weitgehend offen zu halten“ so Zippert weiter

    „Hier sehen wir in der Zukunft den Schwerpunkt unserer Tätigkeiten. Die Neuanlage von Feuchtbiotopen wird nur noch reduziert stattfinden. Die Erfolge zeigen uns, dass die Habitate für die Tiere passen. Jetzt müssen wir schauen, dass die Feuchtbiotope auch in dieser attraktiven Qualität erhalten bleiben.“ Verschiedene Verfahren bei der Offenhaltung der Feuchtbiotope werden jetzt ausprobiert um ein möglichst kostengünstiges und bestens geeignetes Verfahren zu finden.

    Als aktuellste Maßnahmen sind in diesem Frühjahr erneut Futterfische in die größeren Feuchtbiotope eingesetzt worden, die insbesondere dem Schwarzstorch und den Eisvogel als Nahrungsquelle dienen sollen. Auch ein Versuch, die Feuchtbiotope noch attraktiver zu gestalten.

    Alle Beteiligten sind sich einig: Ein tolles und erfolgreiches Naturschutzprojekt… made by BaySF….

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    Naturschutz Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1653 Tue, 10 Jul 2018 08:19:22 +0200 PEFC-Mitgliederversammlung 2018: PEFC-Waldzertifizierung nimmt international weiter Fahrt auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1653&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3a5ac20f0dc780ed065dccec1de62902 Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2019 und für weitere Marketingkampagne gestartet

    Stuttgart, 09.07.2018: Die 20. Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e. V. fand am 05.07.2018 und damit am Folgetag des zweiten PEFC-„Forum Zertifizierung“ in Heidelberg statt. Die diesjährige PEFC-Waldhauptstadt bot rund 40 Mitgliedern sowie Vertretern aus dem Cluster Forst und Holz und weiteren Interessengruppen die Möglichkeit, sich über die Weiterentwicklung von PEFC auf nationaler und internationaler Ebene zu informieren.

    Wie PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers berichtete, bemüht sich Indien derzeit um den Aufbau eines Systems zur Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung mit dem Ziel, dieses bei PEFC International zur Anerkennung einzureichen. Diesen Schritt hat Südafrika bereits gewagt und sein SAFAS Certification Scheme zur Anerkennung vorgelegt. Die Waldbewirtschaftung in Rumänien, dessen Zertifizierungssystem erst kürzlich von PEFC International anerkannt wurde, wurde im Rahmen einer PEFC-Exkursion in der ersten Maiwoche 2018 vor Ort erkundet.

    Zudem wurde den Teilnehmern der aktuelle Stand der PEFC-Standardrevision auf internationaler Ebene vorgestellt. Der PEFC-Vorsitzende Prof. Dr. Andreas W. Bitter arbeitet als Mitglied der Arbeitsgruppe intensiv an der Fertigstellung der internationalen PEFC-Waldstandards mit. Die Generalversammlung wird das Dokument voraussichtlich auf ihrer nächsten Sitzung Mitte November in Genf verabschieden. Hannah Kuhfeld, zuständig für Marketing und Kundenmanagement, berichtete den Teilnehmern von den Erfolgen der PEFC-Endverbraucherkampagne „Wunschwald“: Diese 2017 gestartete Kampagne wird seit Beginn 2018 von der BAUHAUS AG mit der PEFC-zertifizierten Eigenmarke „Logoclic“ weitergeführt und konnte bereits über 40.000 Wünsche sammeln.

    Catrin Fetz, verantwortlich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, stellte die Planungen für die kommunikative Begleitung des PEFC-Jubiläumsjahres 2019 vor. PEFC Deutschland wird 2019 Gastgeber für die internationale PEFC-Generalversammlung sein, die im Spätherbst in Würzburg stattfinden wird. Zudem wurde entschieden, den Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“ auch 2019 fortzuführen.

    Drei neue Mitglieder wurden von der PEFC-Mitglieder­versammlung in den Deutschen Forst-Zertifizierungsrat (DFZR) gewählt: Karsten Spinner, AGDW – Die Waldeigentümer (für Petra Sorgenfrei); Andreas Schlegel, Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (auf die vakante Stellevertreterposition) sowie Martin Drews für den Verband Deutscher Papierfabriken (für Vanessa Sterner). Auch wurde die Interessengemeinschaft (IG) Forst als Mitglied von PEFC Deutschland e.V. aufgenommen.

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    news-1652 Mon, 09 Jul 2018 17:00:11 +0200 Bundesverdienstkreuz für Vorsitzende des Forstvereins Gudula Lermer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1652&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b244593b9b9e1c18ea17629234f51acb Pressemitteilung Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (9. Juli 2018) München – Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist die Vorsitzende des Bayerischen Forstvereins, Gudula Lermer, aus Landau a. d. Isar (Lkr. Dingolfing-Landau), mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Forstministerin Michaela Kaniber überreichte der 59-Jährigen am Montag die hohe Auszeichnung bei einer Feierstunde im Ministerium in München.

    „Mit Ihrem herausragenden Einsatz, den Sie seit Jahrzehnten für die Forstwirtschaft in Bayern und das kulturelle Leben Ihrer Heimat leisten, sind Sie ein Vorbild für unsere ganze Gesellschaft“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Die Gemeinschaft brauche Menschen wie Lermer, die für andere Verantwortung übernehmen. Der Verdienstorden sei der symbolische Dank des Staates für diesen außergewöhnlichen Einsatz.

    Die Forstwissenschaftlerin engagiert sich bereits seit den 1980er Jahren im Bayerischen Forstverein, seit 2002 ist sie dort Vorsitzende. Mit einer Vielzahl forstwirtschaftlicher Veranstaltungen versorgt der Verein die Berufskollegen bayernweit mit aktuellen Informationen. Als Vizepräsidentin des Deutschen Forstvereins tritt Lermer seit 2006 auch außerhalb der weiß-blauen Landesgrenzen für die Belange der Forstleute ein.

    Darüber hinaus würdigte die Ministerin das kulturelle Engagement Lermers. Als Organisatorin der Wildthurner Kunsttage trage sie seit 25 Jahren wesentlich dazu bei, die niederbayerische Kulturszene zu bereichern. „Ihrem leidenschaftlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Menschen jedes Jahr ein Kulturprogramm genießen können, das seinesgleichen sucht“, so die Ministerin. Gudula Lermer ist Leiterin des Forstbetriebs Neureichenau der Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Neureichenau Nachrichten
    news-1651 Mon, 09 Jul 2018 16:49:12 +0200 Musik für den Rehbock http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1651&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6712398c205c80ba7c3a4b062f06d175 Selb, 9. Juli 2018 – Der diesjährige Jägertag des Forstbetriebs Selb stand ganz im Zeichen der Jagd auf den Rehbock. Der Leiter des Fürstlich Oettingen-Spielberg´schen Jagdbetriebs, Matthias Meyer unterwies die Jägerinnen und Jäger in der Kunst des „Blattens“, der Lockjagd auf den Rehbock in der Paarungszeit im Sommer. In einem kurzweiligen Vortrag in der Weidenbrunnenhütte am Kleinen Waldstein erklärte er den rund 40 Teilnehmern Tricks und Kniffe dieser anspruchsvollen Jagdart. Dabei werden mit einem Buchenblatt oder mit einem speziellen Instrument Laute erzeugt, die den liebestollen Rehbock magisch anziehen und so vor die Büchse des Jägers locken. Der Forstbetrieb Selb bedankt sich mit dem jährlichen Jägertag bei seinen fleißigen Jägern, die tatkräftig mithelfen, den Abschuss der Bayerischen Staatsforsten zu erfüllen und so am Umbau der Wälder mitzuwirken. Im Anschluss wurde gegrillt und die dann ging´s noch zu einem gemeinsamen Abendansitz. „Insgesamt eine gelungene Veranstaltung“, resümierten die Teilnehmer. „Wir hoffen, damit die Effizienz der Rehwildbejagung im Staatswald weiter zu steigern“, erklärt Forstbetriebsleiter Michael Grosch den Zweck der Veranstaltung. „Ein straffer Rehwildabschuss ist die entscheidende Größe für den Waldumbau im Hinblick auf den Klimawandel. Dabei sind motivierte Mitjäger immer gefragt“, so der Forstmann weiter.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1650 Mon, 09 Jul 2018 15:33:06 +0200 Dem Schwarzstorch geht es im Allgäu gut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1650&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fa1320e77417c15d59346592f8165f6 06.07.2018, Sonthofen – Die Bayerischen Staatsforsten Sonthofen führten zusammen mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV) eine Beringungsaktion für junge Schwarzstörche im Allgäu durch. „Bei unserer Beringungsaktion im Forstbetrieb Sonthofen konnten wir erfolgreich junge Waldstörche beringen. Die Aktion wurde wie immer höchst professionell von Carsten Rohde durchgeführt. Innerhalb von 20 bis 25 Minuten pro Horst hatten alle Jungstörche ihren Ring bekommen“, berichtet Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz.  

    „Derzeit sitzen insgesamt 20 junge Schwarzstörche in ihren Nestern in Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen“, ist Forstbetriebsleiter Jann Oetting stolz. „Bei uns greifen Wälder, Moore, Feuchtwiesen und zahlreiche kleine Bäche ineinander und bieten ideale Lebensbedingungen für diese seltenen Vögel. Die naturnahe Bewirtschaftung der Waldbestände und die hohe Anzahl geeigneter Altholzstrukturen ermöglichen dem Schwarzstorch genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut“, so Oetting weiter.  

    Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts wurden Kunsthorste im Staatswald errichtet, die bereits von den Schwarzstörchen bewohnt sind. Harald Farkaschovsky erklärt, dass es sich bei den ausgesuchten Kunsthorstbäumen meist um sehr alte, hohe Bäume handelt. Sie liegen in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen und weisen günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch auf. „Im Staatswald des Forstbetriebs Sonthofen findet man solche Lebensräume dank der naturnahen Waldbewirtschaftung“, freut sich Farkaschovsky.  

    Fünf Brutpaare mit insgesamt 20 Jungtieren sind mittlerweile im Forstbetrieb Sonthofen beheimatet. „Die integrative Waldbewirtschaftung, bei der Schützen und Nützen auf gleicher Fläche erfolgt und die erfolgreiche vertrauliche Zusammenarbeit mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu tragen so erfolgreich zum Artenschutz bei“, ist Oetting überzeugt.  

    Nochmal Harald Farkaschovsky: „Es bleibt zu hoffen, dass alle Jungen flügge werden und ihren gefahrenvollen Zug in den Süden antreten können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und Ihre Rücksichtnahme an den Schwarzstorch-Brutplätzen. Ohne die Unterstützung wäre dieser Bruterfolg nicht möglich!"

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1649 Mon, 09 Jul 2018 09:31:07 +0200 Walderlebnisweg Oehrbachtal eingeweiht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1649&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=43cd8197ef7d3fd3d51f4268e63dcbc4 Es rührt sich was! (07.07.2018) – Hammelburg/Oberthulba – Am Samstag, den 07.07.2018 wurde in Hassenbach am Gemeindehaus die Einweihung des neu gebauten Walderlebnisweges im Oehrbachtal zwischen Oberthulba und Oehrberg gefeiert. Damit schaffen die Bayerischen Staatsforsten eine weitere touristische Attraktion in den Wäldern nördlich von Oberthulba.

    Die Initiative in dem beschaulichen Oehrbachtal einen attraktiven Wanderweg zu errichten, der die Bevölkerung über Waldbewirtschaftung und die Region informieren soll, kam gleichermaßen vom Tourismusverein Thulbatal, als auch der Marktgemeinde Oberthulba. Diese Idee haben die Bayerischen Staatsforsten gerne aufgegriffen. Damit auch die Kinder nicht zu kurz kommen, wurden auf dem Weg, der auf einer Länge von rd. 10 Kilometern 13 Informationsstationen hat, auch zahlreiche Spielgelegenheiten, wie z.B. Balancierstangen, ein Kletternetz oder ein Holzxylophon, geschaffen.

    Der Walderlebnisweg wurde dabei direkt an den bereits bestehenden Lehrpfad „Natur &Kultur“ angehängt, wodurch nun das gesamte Oehrbachtal von Hassenbach bis nach Oehrberg und zurück mit interessanten und abwechslungsreichen Attraktionen ausgestattet ist.

    Besonders lobenswert war die Zusammenarbeit zwischen den Forstbetrieben Hammelburg und Bad Brückenau sowie dem Markt Oberthulba und dem Tourismusverein Thulbatal e. V., die gemeinsam das Projekt vorangetrieben und nun zu einem guten Abschluss gebracht haben. Im Ergebnis entstand ein vielseitig-interessanter Walderlebnisweg, der die Reize des Tales und dessen Urtümlichkeit in sich verkörpert.

    Gefördert wurde der Walderlebnisweg durch die Bayerische Forstverwaltung aus Mitteln der besonderen Gemeinwohlleistungen. Insgesamt wurde ein sechsstelliger Betrag investiert.

    Der Markt Oberthulba und die Forstbetriebe Bad Brückenau und Hammelburg würden sich freuen, wenn möglichst viele Bürger aus der Region und darüber hinaus den Walderlebnisweg besuchen würden.

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1648 Fri, 06 Jul 2018 13:08:17 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1648&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd08ab7391a0631bdd00d66ee6fd042b Schaubienenstand im Forstbetriebsgarten der Bayerischen Saalforste (06.07.2018) St. Martin b. Lofer - Die Bayerischen Saalforste haben das Frühjahr genutzt und zahlreiche blühende Sträucher und Wildobst gepflanzt. Viele Insekten und Bienen werden davon profitieren. Wie Bienen leben zeigt nun auch ein Schaubienenstand im Forstbetriebsgarten, den Besucher betrachten können. Alle Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten und damit auch der Forstbetrieb St. Martin widmen sich heuer einer Initiative „Der Wald blüht auf“, die durch Geldmittel des Freistaates Bayern unterstützt werden. Die Mitarbeiter des Forstbetriebs haben im Frühjahr 2018 1.500 Stück blühende Sträucher und 2.000 Stück Wildobst gepflanzt. Die Pflanzung erfolgte an Waldrändern und Lichtungen, wo nun zahlreiche Insekten vom Nektar profitieren. Bienen sind ohnehin in aller Munde. Da lag die Idee nahe, einen Schaubienenstand im großen Forstbetriebsgarten aufzustellen. Anton Möschl, unser stellvertretender Teamleiter im Forstbetrieb ist selber Imker und betreut den Stand, der nun der Allgemeinheit die Geheimnisse eines Bienenvolks enthüllt. Er freut sich und sagt: „Die Faszination des Imkerns - eine bezaubernde Welt zum Bestaunen, Entdecken und Bewundern“.

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    Naturschutz Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
    news-1647 Thu, 05 Jul 2018 16:18:44 +0200 Voller Einsatz rund um den Ochsenkopf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1647&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc6ac38bac1364dd6461a26d2dc71a9b Geflüchtete Jugendliche engagieren sich am Forstbetrieb Fichtelberg

    (07.07.2018) Fichtelberg. – Junge Geflüchtete aus zehn Nationen arbeiten bei einer Projektwoche vom Bergwaldprojekt e.V. im Bereich des Forstbetriebs Fichtelberg. Dort unterstützen sie Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt.

    Mohammed, Oumar, Said, Diana und Akberet – geflüchtete junge Menschen, die freiwillig im Wald arbeiten. Jugendliche, die Bachläufe bei Bischofsgrün pflegen, die Felsen am Ochsenkopf von überdichtem Fichtenbewuchs freistellen, die die Rinde von Baumstämmen abschälen, um später am Moorbad in Fleckl als Geländer zu dienen. Jugendliche, die oft schon mehr erlebt haben, als es für ihre junge Seele gut ist.

    „Ich will gar nicht zu viel hören über die Schicksale und Erlebnisse, die die Menschen mit sich herumtragen“ sagt Anke Roscher, Verwaltungsangestellte aus dem Erzgebirge. Sie betreut in ihrem Urlaub die Gruppe der jungen Geflüchteten. Damit unterstützt sie die Sozialpädagogin Adelheid Rader und die Lehrerin Petra Murr, die die Gruppe ebenfalls begleiten. Die beiden arbeiten an der Franz-Oberthür-Schule in Würzburg. Dort verbessern die jungen Menschen ihre Deutschkenntnisse und bereiten sich in Berufsintegrations­klassen auf ihre Ausbildung vor.

    16 von ihnen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren fanden sich freiwillig aus unterschiedlichen Klassen für diese Projektwoche im Fichtelgebirge zusammen. Sie stammen aus Syrien, Guinea, Äthiopien, Eritrea, Afghanistan, Somalia und anderen Kriegsgebieten und Krisenregionen. Organisiert wird der Einsatz vom Bergwaldprojekt, einem gemeinnützigen Verein. Ziel ist es, sinnvolle Arbeiten für Natur und Umwelt zu verrichten und dabei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen. Aber auch das Miteinander, der Austausch und das Verständnis für die Eigenheiten anderer Menschen, ist ein erklärtes Ziel der Veranstaltung.

    Freiwillig meldeten sich die jungen Menschen, weil sie helfen wollen, weil sie Neues kennenlernen wollen, weil sie im Austausch mit anderen Deutsch lernen wollen. In Zelten und einer rustikalen Forsthütte ist die Gruppe untergebracht. Dort leben sie eine Woche lang unter einfachen Verhältnissen. Jeder Tag ist anders, immer wieder haben die Förster des Forstbetriebs Fichtelberg neue Aufgaben.

    Mal sind Fichten abzusägen, das Umfeld um Wanderwege zu säubern, Feuchtbiotope zu pflegen. Abwechslung motiviert. Und die Betreuer vermitteln den Jugendlichen den Sinn und Zweck ihrer Arbeit, versuchen Verständnis für die Natur und ihre Abläufe zu vermitteln. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz: ein Besuch im Wildpark Mehlmeisel und lustiges Plantschen im Moorbad Fleckl sind der Ausgleich zur anstrengenden Arbeit im Wald. Abends am Lagerfeuer sind alle Teilnehmer entspannt und ruhig. „Die Gruppe versteht sich richtig gut“ stellt Anke Roscher fest. „Wir können der Natur etwas zurückgeben. Und aus vorher Fremden sind gute Freunde geworden“ – Ziel erreicht.

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    Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1646 Thu, 05 Jul 2018 09:17:54 +0200 Jakob Bamgratz neuer Revierförster in Tussenhausen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1646&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2bdcb19c9f92c33324a42c35f8f3e359 Ottobeuren, 05. Juli 2018 - Das Staatswaldrevier Tussenhausen hat einen neuen Förster: Jakob Bamgratz (31) folgt auf Wolfgang Striegel, der nach sechs Jahren am Forstbetrieb Ottobeuren wieder in seine Heimat zurückkehrt und dort das Hochgebirgsrevier Partenkirchen am Forstbetrieb Oberammergau der Bayerischen Staatsforsten übernimmt. Forstingenieur Jakob Bamgratz stammt aus dem Raum Weilheim und war in den vergangenen 1,5 Jahren unter anderem als Revierleiter an den Forstbetrieben Zusmarshausen und Burglengenfeld beschäftigt. „Ich freue mich schon sehr auf die schöne neue und abwechslungsreiche Aufgabe in dieser landschaftlich wunderbaren Gegend“, so Bamgratz. „Wolfgang Striegel hat das Revier Tussenhausen mit großer Leidenschaft und Engagement geführt“, sagt Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter. „Es ist großartig, dass wir in Jakob Bamgratz einen fähigen, hervorragend ausgebildeten und trotz seiner jungen Jahre bereits erfahrenen Nachfolger für das Revier gefunden haben.“ Er wisse das jagdlich, naturschutzfachlich und waldbaulich anspruchsvolle Revier mit seinen umfangreichen Forst- und Holzrechten bei ihm in guten Händen. Das Revier Tussenhausen umfasst die Staatswalddistrikte Frauenreis, Angelberger Forst, Birkenberg, Kastenholz, Schlatte, Bärnau, Buchberg und das Kirchholz. Der Reviersitz befindet sich unverändert am Ziegelstadel 2. Die Sprechzeiten sind wie bisher Mittwoch zwischen 11 und 13 Uhr.

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1645 Thu, 05 Jul 2018 08:23:05 +0200 Spessartförster stiften Sitzgelegenheiten für Waldkindergarten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1645&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c0b94a971cb70d09c6b8f8b5378fbafe Der Waldkindergarten nahe der Rodberghütte östlich von Schöllkrippen erhielt einige kindgerechte Sitzgarnituren aus massiven Douglasienholz. Die Forstwirts-Lehrlinge der Bayerischen Staatsforsten in Heigenbrücken hatten acht Sitzbänke im Rahmen ihrer Ausbildung hergestellt und nun zusammen mit Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und dem örtlich zuständigen Revierleiter Rudolf Schlenke den Kindern überreicht. Der Elternbeirat und die Erzieherinnen der Einrichtung bedankten sich. Die Kinder sangen als ersten Dank den Spendern ein Dankeslied. Nun können die Waldzwerge sich flexibel zu einem Sitzkreis zusammenfinden und u.a. ihre Brotzeit dort abhalten. Gleichzeitig kann die Möblierung als sog. Grünes Klassenzimmer für Schüler genutzt werden.“

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1644 Wed, 04 Jul 2018 09:24:22 +0200 Neue Naturschutzfläche im Kropfbachtal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1644&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6df52c3a08c7eae5f69e4023c1f49bd4 Forstbetrieb übergibt Wald-Naturschutzfläche bei Warmensteinach

    03.07.2018) Warmensteinach. – Eine Waldfläche bei Warmensteinach gestalteten die Bayerischen Staatsforsten in den letzten Wochen zu einem Feuchtbiotop um und optimierten sie für Belange des Naturschutzes. Jetzt erfolgte die offizielle Einweihung.

    Schwarzstörche, die über die Moorwiesen stacksen und nach Amphibien und Würmern jagen. Kreuzottern, die sich am Bachufer sonnen. Ein neu entstehender, artenreicher Bruchwald mit Erlen und Birken. Das alles erwartet sich Förster Toni Eichermüller von seinem neu geschaffenen „Schmuckstück“ im oberen Kropfbachtal. Wo noch im vergangenen Herbst dichter Fichtenaufwuchs das Sonnenlicht verschluckte, wo der Bach eingeklemmt zwischen dunklen Bäumen dahinfloss, da ist jetzt eine offene Landschaft entstanden. Auf einer Fläche von knapp einem Hektar - das entspricht in etwa einem Fußballfeld - haben Eichermüller und seine Mitarbeiter die Fichten entlang des Bachlaufes entfernt. Drei kleine Weiher entstanden abseits des Gewässers, mit Flach- und Tiefwasserbereichen. Sie bieten vielfältige Lebensräume und damit Heimat für seltene Tiere und Pflanzen. Oberhalb der Fläche gestalteten die Forstmitarbeiter einen Aussichtspunkt mit einer Infotafel, von dem aus der interessierte Besucher einen spannenden Ausblick auf die Fläche genießen kann.

    „Hier ist was Tolles entstanden, für die Natur und für die Menschen“ lobte Axel Herrmann, Bürgermeister von Warmensteinach die Maßnahme. Bei der offiziellen Einweihung konnte er sich gemeinsam mit Udo Wenzel, Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Winfried Pfahler, dem Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg ein Bild von dem neuen Schutzgebiet machen.

    Insgesamt investierte der Forstbetrieb Fichtelberg hier rund 10.000,- Euro für Wasserrückhalt, Natur- und Artenschutz. Die Forstverwaltung förderte die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatforsten.

    Jetzt müssen sie nur noch kommen, die Schwarzstörche und Kreuzottern. Wobei Förster Eichermüller kürzlich schon einen großen schwarzen Vogel gesehen hat, der über dem Gebiet gekreist ist. Es könnte also klappen!

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    Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1643 Tue, 03 Jul 2018 13:28:50 +0200 Jazz- und Swing-Abend am 07.07.18 auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald in Ebrach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1643&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f13cf9bb92ad6907b9380f2206b9fc5 Am Jazz- und Swing-Abend spielt die in der Region bekannte Big Band "Just Swing"

    Ebrach, 3. Juli 2018 - Auch in diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher des Baumwipfelpfades auf einen musikalischen Sommerabend unter freiem Himmel freuen. Eingehende Jazz- und Swingklänge schallen ab 18.00 in malerischer Waldkulisse. Für Kulinarisches und Getränke ist auch gesorgt.

    Am Samstag, den 07.07. kommen die rund 20 Musikerinnen und Musiker der beliebten „Just Swing Bigband“ auf die untere Plattform des Turms am Baumwipfelpfad. Wie schon im letzten Jahr begeistern sie die Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm mit der klassischen Bigband Besetzung Schlagzeug, Gitarre, E-Bass, Saxophon, Klarinette, Posaune, Trompete und Gesang unter der Leitung ihres Bandleaders Reinhold Stärk. Gespielt wird neben Klassikern von Glenn Miller, Benny Goodman, Frank Sinatra oder Louis Armstrongs auch moderne, tanzbare Unterhaltungsmusik. Eintrittspreise belaufen sich auf 12€ für Erwachsene und 9€ für Kinder, inklusive Eintritt zum Pfad.

    Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an


    Neben dem Jazz- und Swing-Abend hat das Baumwipfelpfad-Team wieder zahlreiche Veranstaltungen für seine Besucher geplant. So ist an erster Stelle das Weinfest mit dem passenden Motto Wald – Wild – Wein zu nennen, das auf dem neugeschaffenen Festplatz nahe des Turms gefeiert wird. Begeistert werden die Besucher wieder von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen sein. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadsteigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald/ einsehen.

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    news-1642 Tue, 03 Jul 2018 12:58:40 +0200 Architekturwettbewerb für Forsthütte http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1642&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab366c6df59eb5c8548c22a60a6cff48 Frammersbach/Berlin, 28. Juni 2018 – Bei einem Kooperationsprojekt zwischen den Bayerischen Staatsforsten und der Marienschule Berlin-Neukölln wurde im Frammesbacher Forst eine Blockhütte durch Schüler selbst entworfen und gebaut. Ein bisher einzigartiges Projekt in Bayern.

    Nein, wir haben es hier nicht mit einem spektakulären Fall von Steuergeldverschwendung zu tun – vielmehr zeigt diese Geschichte, dass man in der Schule auch wirklich fürs Leben lernen kann.

    Die 8. Klasse der Marienschule Berlin-Neukölln zeltete letzte Woche in Frammersbach und baut zusammen mit ihrem Klassenleiter und dem Werklehrer eigenhändig eine komplette Forsthütte nach eigenem Entwurf auf. Am Freitag wurde das Gebäude in einem Abschlussfest zusammen mit dem Forstbetrieb Hammelburg feierlich eingeweiht.

    Geboren wurde die Idee 2016 zwischen Andreas Birkner, dem Werklehrer und dem örtlichen Revierleiter im Spessart, Jochen Raue. Die Schüler sollten einmal ein reales Projekt von A- bis Z- selbst auf die Beine stellen. Zunächst gab es einen regelrechten Architekturwettbewerb, bei dem sechs Modelle im Maßstab 1:10 entstanden. Wie im richtigen Leben mussten sich die jungen Bauleiter bei der Umsetzung nicht für die spektakulärste sondern eine praktikable Lösung entscheiden. Das Gebäude aus Lärche und Douglasie wurde gemeinsam in Berlin in Modulbauweise erstellt.

    Am 30. Mai war das Richtfest auf dem Pausenhof zusammen mit den Eltern. Danach erfolgte die Demontage und der Transport nach Unterfranken. Nach ziemlich genau einem Jahr Vorbereitungszeit findet das Projekt jetzt vor Ort seinem Abschluss. Mit gerade einmal 14 Jahren wissen die jungen Leute jetzt schon, wie man ein Haus baut. Das können nicht viele von sich behaupten.

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1641 Tue, 03 Jul 2018 08:37:57 +0200 Ausweichquartiere für nachtaktive Flugkünstler http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1641&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=04600378aff501627ffaf9dfcda8039b Umfassende Bestandsaufnahme an 13.600 Nistkästen in der Oberpfalz

    GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Bayerischen Staatsforsten, des Landesamtes für Umwelt und der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

    3. Juli 2018 – Ein Gemeinschaftsprojekt von Forst und Naturschutz hat die Fledermausbestände in Oberpfälzer Waldgebieten ermittelt und den erfolgreichen Einsatz von Nistkästen für Waldfledermäuse bestätigt. Über 13.000 Nistkästen im bayerischen Staatswald, auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels sowie in kommunalen und privaten Wäldern wurden untersucht – 14 Waldfledermausarten mit annähernd 9.500 Individuen wurden angetroffen. Träger des Projekts sind die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU).

    Wälder sind wichtige Jagd- und Wohnhabitate für viele Fledermausarten. Baum- oder Felshöhlen im Wald sind ideale Behausungen für die nachtaktiven Säugetiere. Diese zu erhalten und neuen Lebensraum für die Fledermäuse zu schaffen, ist eine Aufgabe der sich Förster und Naturschützer in der Oberpfalz angenommen haben. Dabei leisten auch künstliche Ausweichquartiere einen wichtigen Beitrag. Das hat nun eine Bestandsaufnahme an 13.600 angebrachten Nist- und Wohnkästen in der Oberpfalz eindrucksvoll gezeigt. Im vergangenen Jahr wurden alle bekannten Kästen inventarisiert, deren Zustand dokumentiert und die angetroffenen Fledermäuse bestimmt. Insgesamt 14 heimische Fledermausarten wurden vorgefunden – das sind mit Ausnahme der Nymphenfledermaus sämtliche Waldfledermausarten Bayerns. Dies ist ein überraschend positives Ergebnis vor dem Hintergrund, dass einige Experten die Wirksamkeit von Fledermauskästen anzweifeln. „Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass wir mit diesem zusätzlichen Quartierangebot die natürlichen Lebensräume, die durch unsere naturnahe Waldbewirtschaftung entstehen, wirkungsvoll ergänzen können.  

    "Die Bayerischen Staatsforsten werden so ihrer Verantwortung für alle im Wald lebenden Fledermausarten gerecht“, sagte Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft in Schnaittenbach. Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt ergänzt: „Wir brauchen in unseren Wäldern flächendeckende Biodiversität und Artenschutz. Nistkästen bieten für unsere Waldfledermäuse wertvolle Ausweichquartiere bei feh-lenden Biotopbäumen.“ Der Präsident der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Olaf Schmidt, betonte, dass „Experten der LWF und des regionalen Natura 2000-Kartierteams maßgeblich zu einer zeitnahen und fundierten Artenerfassung beitragen konnten.“

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    Naturschutz Forstbetrieb Schnaittenbach Nachrichten
    news-1640 Fri, 29 Jun 2018 13:34:43 +0200 Waldspaziergang rund um Geisfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1640&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e25c77852910c1a1f4faa398c52801c Am Freitag, dem 27.07.2018 von 17:00 – ca. 19:30 Uhr    

    Das Forstrevier Leesten der Bayerischen Staatsforsten lädt am Freitag, dem 27.07.2018 von 17:00 – ca. 19:30 Uhr ein zu einem Waldspaziergang in den Staatswald rund um Geisfeld.  

    Dabei werden am Fuße des Geisbergs nicht nur der Waldaufbau sowie dort durchgeführte und geplante waldbauliche Maßnahmen vorgestellt, sondern auch neben der Wendelinuseiche einige eher verborgene Besonderheiten gezeigt.  

    Treffpunkt ist am 27.07.2018 um 17.00 Uhr in der Melkendorfer Straße am Ortsende Geisfeld (Beginn Waldweg Geisfeld in Richtung Melkendorf). Die Wanderung dauert etwa 2-3 Stunden. Es wird festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung empfohlen.  

    Auf zahlreiche interessierte Teilnehmer und einen anregenden Gedankenaustausch freut sich der zuständige Förster vor Ort, Gerhard Rühling.  

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1639 Fri, 29 Jun 2018 13:25:28 +0200 Eine Begegnung der besonderen Art http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1639&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a3bc29d874b0ea01d455fa9c897d4ff9 29.06.2018, Sonthofen - Die Beobachtung, welche Rolf Eberhardt, Geschäftsführer des Naturparkes Nagelfluhkette und leidenschaftlicher Ornithologe und Naturfotograf in den Staatswäldern des Forstbetriebes Sonthofen am Sipplinger im Gunzesrieder Tal kürzlich machte, ist für den erfahrenen Ornithologen eine absolute Rarität: Einen Zwergschnäpper! Den hatte er bei seiner Bergtour dort nicht erwartet.  

    Der Vogel ist so groß wie ein Zaunkönig, die Männchen haben einem roten Kehlfleck wie beim Rotkehlchen. Der Zwergschnäpper ist eine sehr seltene Vogelart, welche höchste Ansprüche an ihren Lebensraum stellt. Alte Laubwälder, vor allem Buchenwälder mit einem hohen Strukturreichtum brauchen diese Vögel. Für viele Experten gilt der Zwergschnäpper sogar als Weiserart für Buchenurwälder. Zudem ist das Oberallgäu mit dem benachbarten Vorarlberg die westliche Verbreitungsgrenze dieser Vogelart.  

    Noch überraschender war die Beobachtung, dass die Altvögel dort ihre Jungen fütterten. „Dies kommt bei uns wahrscheinlich nur alle vier bis fünf Jahre vor“, so Eberhardt. Auch der für den Staatswald in Gunzesried zuständige Revierleiter Hubert Heinl, der mit Rolf Eberhardt die Vögel bestaunte, freut sich über diese Rarität. „Wieder einmal bestätigt sich, dass der Forstbetrieb Sonthofen mit seinem Naturschutzkonzept den Lebensraumansprüchen selbst der ganz seltenen Arten gerecht wird. Wir haben bei uns sehr naturnahe, alte Buchenwälder in diesem Gebiet, die behutsam und vorsichtig gepflegt werden. Der hohe Naturschutzwert wird sich im Laufe der Jahre noch weiter steigern. Ich bin mir sicher, wir werden hier noch manche unerwartete Beobachtung machen dürfen“, so der Förster.

    Auch Forstbetriebsleiter Jann Oetting freut die Beobachtung seines Revierleiters. „Mit dem integrativen Waldbehandlungskonzept der Bayerischen Staatsforsten, dem Nutzen des Staatswaldes auf ganzer Fläche unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Naturschutzaspekte werden wir sowohl dem Anspruch der Gesellschaft nach Nutzholz, als auch dem Erhalt der hohen Artenvielfalt in den Wäldern, gerecht.“ Die angrenzenden Fichtenreinbestände werden vom Forstbetrieb umgebaut zu tannenreichen, stabilen Bergmischwäldern. Und gleichzeitig werden zehn Prozent der Forstbetriebsfläche gar nicht bewirtschaftet.  

    Leider gibt es aber eine schlechte Nachricht für alle Hobbyornithologen: Die jungen Zwergschnäpper sind mittlerweile erwachsen geworden und haben sich auf ein großes Gebiet verteilt. Zu einer Beobachtung braucht es jetzt noch viel mehr Glück, als es Rolf Eberhardt und Förster Hubert Heinl eh schon hatten.

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1638 Fri, 29 Jun 2018 08:53:52 +0200 Neues Zertifikat und neuer Mann – Franz Thoma beginnt am Forstbetrieb Bodenmais mit dem PEFC-Audit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1638&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7c9908cb30d0eab7072ab859b1b750a Bodenmais, 29. Juni 2018 - Franz Thoma startet als neuer stellvertretender Leiter im Forstbetrieb Bodenmais, der erst kürzlich für seine nachhaltige Waldbewirtschaftung ausgezeichnet wurde. „Dem Betrieb kann in alle zutreffenden Bereichen vorbildliche PEFC-Konformität bestätigt werden“- so schreibt Horst Gleißner, Auditor der HW-Cert GmbH, am Ende des zweiten Tages in sein Ergebnisprotokoll. Doch was bedeutet das alles?

    Zum Ersten:

    Franz Thoma folgt Dominik Schwarz nach, der nach dem Tod von stellvertretendem Forstbetriebsleiter Anton Bauriedl im Jahr 2017 befristet die Stelle übernommen hatte. Schwarz hat sich mit seiner sehr engagierten und offenen Art im letzten Jahr sehr für den Forstbetrieb eingesetzt und wurde zurück an die BaySF-Zentrale in Regensburg in den Bereich Waldbau geholt.

    Franz Thoma (37), geborener Deggendorfer, hat nach dem Forststudium in München, nach Referendarzeit und Staatsprüfung verschiedene Stationen absolviert – vom Forstbetrieb Bodenmais über die Landwirtschaftskammer Steiermark in Österreich, den Europäischen Waldbesitzerverband (CEPF) in Brüssel – an den Forstbetrieb Sonthofen und in die BaySF-Zentrale in Regensburg. Nun hat sein „Heimspiel“ in Niederbayern begonnen. Er ist voller Begeisterung über seine neue Aufgabe „nach vielen Jahren und unterschiedlicher Stationen freue ich mich jetzt in meiner Heimat meine forstlichen Erfahrungen und Begeisterung für den Wald einzubringen.“

    Zum Zweiten:

    PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter "Wald-TÜV". PEFC ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes", also übersetzt ein "Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen". Wird ein Wald nach diesen Standards zertifiziert, gelten für seine nachhaltige Bewirtschaftung sehr strenge Richtlinien. In Bayern gibt es das Verfahren seit 18 Jahren, und bis heute wurden rund 80 % der rund 2,4 Mio. Hektar Waldflächen zertifiziert. Auch die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) sind seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2005 dabei.

    Wie bei allen Systemen von Qualitätsmanagement, ISO-Normen oder Zertifizierungen genügt es natürlich nicht, dass ein Zertifikat einfach verliehen wird. Vielmehr ist eine wiederholte Überprüfung der Konformität notwendig. Jährlich werden im Rahmen einer Kontrollstichprobe rund 10 % der zertifizierten Waldfläche auf die über 50 Regelungen kontrolliert, im Fall der BaySF also meist 4 der 40 Forstbetriebe.

    Horst Gleißner, geschäftsführender Gesellschafter der HW-Zert GmbH, und seit rund 30 Jahren im praktischen Einsatz als Auditor für Systeme dieser Art, nahm sich dazu am Forstbetrieb Bodenmais zwei Tage Zeit.

    Was passiert beim Audit? Worum ging es nun konkret? Beispielhaft ein Auszug aus den Prüfkriterien:

    • Wird nach Bewirtschaftungsplänen gearbeitet und werden diese auch eingehalten?
    • Wie werden Unternehmer und deren Maschinen eingesetzt?
    • Werden die Bodenschutzvorgaben beachtet, findet Maschineneinsatz unter höchstmöglicher Schonung des Waldbodens statt?
    • Werden die Rückegassen eingehalten?
    • Wird auf die biologische Vielfalt in den Waldökosystemen geachtet?
    • Wird alles getan, um angepasste Wildstände zu haben und damit die Erhaltung standortgerechter Mischwälder sicherzustellten?
    • Setzt der Betrieb forstwirtschaftlich ausgebildetes Fachpersonal ein?
    • Kommt der Forstbetrieb seinen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft in ausreichendem Maße nach?

    Zuerst gab es in der Früh am Forstbetrieb einen theoretischen Teil: anhand von Karten, Plänen und den Ausführungen des Betriebsleiters Jürgen Völkl und seines Stellvertreters Franz Thoma verschaffte sich Horst Gleißner einen genauen Überblick über die forstlichen Verhältnisse im Forstbetrieb Bodenmais. Dann drängte es ihn in den Wald. Denn Papier ist geduldig! Der Wald aber verrät schnell, wie bei Holzernte und Durchforstung gewirtschaftet wurde. Gemeinsam mit Jürgen Völkl, Franz Thoma, dem Servicestellenleiter Karlheinz Fuchs suchte er daher ausgewählte Waldbestände auf und überprüfte dabei die Einhaltung der Kriterien wie den Verzicht auf flächiges Befahren der Waldbestände mit Maschinen, das Vorgehen bei der Waldverjüngung, die Qualität der der Waldarbeit sowie die Schonung von naturschutzrelevanten Biotopen. Auch wurden die Arbeitsverhältnisse der Waldarbeiter begutachtet.

    Nach Abschluss des Audits fand der Gutachter viele lobende Worte für den Wald des Forstbetriebs Bodenmais und konnte feststellen: „Dem Betrieb kann in allen zutreffenden Bereichen eine vorbildliche PEFC-Konformität bestätigt werden.“ Somit hatten am Ende des zweiten Tages nicht nur der sonst so strenge Auditor, sondern vor allem Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl und sein neuer Stellvertreter Franz Thoma ein richtiges Strahlen auf dem Gesicht.

    Übrigens: Viele Holz- und Papierprodukte gibt es bereits mit dem PEFC-Label. Verbraucher können mit der gezielten Nachfrage nach zertifizierten Produkten die Waldbesitzer in ihrer Entscheidung für eine nachhaltige Waldwirtschaft unterstützen und aktiv etwas für den Waldschutz leisten.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1637 Thu, 28 Jun 2018 17:01:33 +0200 50.000 Arnika-Samen für den Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1637&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9bcbbd6b0393938808f95de17128ef38 Biotop der Bayerischen Staatsforsten als Spenderfläche  

    (28.06.2018) Nordhalben/Bad Steben – In enger Zusammenarbeit haben die Bayerischen Staatsforsten und der Landschaftspflegeverband Hof bei Bad Steben 50.000 Samen der seltenen und streng geschützten Arnika auf einer Fläche im Staatswald gesammelt. Damit sollen kleine Restbestände dieser sehr seltenen, wunderschönen Blume an anderen Stellen im Frankenwald erhalten und durch die Saat der Samen vergrößert werden. Forstbetriebsleiter Fritz Maier, Regina Saller vom Landschaftspflegeverband und Revierleiter Walter Odorfer haben die bisher sehr erfolgreichen Maßnahmen zum Erhalt der Arnika im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben begutachtet und eigenhändig die Samen gesammelt.  

    Die Echte Arnika (Arnika montana) ist eine aromatisch duftende, von Juni bis Juli gelb blühende Heilpflanze. In Deutschland gilt die Art als besonders gefährdet und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten, sie ist eine Verantwortungsart mit deutschlandweiter Bedeutung. Ein kleines Restvorkommen an einem Maschinenweg in der Nähe von Bad Steben hat vor einigen Jahren Dietmar Friedrich von den Bayerischen Staatsforsten in seinem Revier entdeckt. In den Jahren 2005 und 2006 wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Landkreis und Stadt Hof auf dem angrenzenden Bereich die Bäume entnommen, damit die sonnenhungrige Art mehr Licht erhält. 2014 wurde der mittlerweile wieder stark bewachsene Oberboden abgetragen und ein Rohbodenbereich für die Ansamung der Arnika-Pflanzen geschaffen. Seitdem wird die Fläche einmal jährlich gemäht, vorhandene Lupinen werden ausgestochen. Diese Pflegemaßnahmen, die durch das Bayerische Landschaftspflegeprogramm gefördert werden, haben zu einer deutlichen Ausbreitung der Arnikapflanzen geführt.  

    Seit Mai 2018 führt der Landschaftspflegeverband Hof das Bayerische Biodiversitätsprojekt „Arnika & Co. – das Wiesenprojekt im Frankenwald“ durch. Eine der Aufgaben dieses Projektes ist es, die noch vorhanden Arnikastandorte im Bereich des Frankenwaldes zu erfassen, zu bewerten und gegebenenfalls zu vermehren. Mit einer Sondergenehmigung der Regierung von Oberfranken wurden jetzt ein Teil der bereits abgeblühten Fruchtstände vorsichtig geerntet. So konnten rd. 50.000 Samen der geschützten Arnika im Staatswald gewonnen werden. Forstbetriebsleiter Fritz Maier und Revierleiter Walter Odorfer von den Bayerischen Staatsforsten waren beim Sammeln selber aktiv. „Es ist eine Freude zu sehen und selbst zu erleben, dass die Naturschutzmaßnahmen durch unseren Partner, den Landschaftspflegeverband Hof, so erfolgreich waren. Jetzt können von hier aus Samen an gefährdete Arnika-Standorte im Frankenwald verbracht werden. Das Biotop im Staatswald ist somit Spenderfläche für das Überleben der gefährdeten Arnika“, betonte Fritz Maier.  

    Regina Saller, die Projektleiterin des Wiesenprojektes, freute sich über den guten Zustand der Arnikapflanzen und die Vielzahl von Samen. „In unserem Projekt sollen neben der Arnika auch noch die für den Frankenwald bedeutsamen Rote-Liste-Arten Breitblättriges Knabenkraut, Stattliches Knabenkraut, Holunderorchis, Katzenpfötchen, Perückenflockenblume und Bärwurz kartiert und gegebenenfalls vermehrt werden“. Weiterhin wird ein Fotowettbewerb mit dem Titel „Land im Licht“ durchgeführt und das Konzept für ein Wiesenmuseum erarbeitet.  

    „Die Optimierung der Arnikafläche im Höllental ist ein gelungenes Beispiel, dass nicht nur das Erarbeiten  der Naturschutzkonzepte in den Bayerischen Staatsforsten wichtig ist, sondern vor allem ihre Umsetzung vor Ort im Wald mit unseren qualifizierten Partnern“ betonte Fritz Maier.  

    Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte Regina Saller für Ihren Einsatz zum Erhalt der Arnika und für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landschaftspflegeverband Hof und den Staatsforsten.

    Steckbrief Arnika

    Botanischer Name: Arnika montana
    Deutscher Name: Arnika, Bergwohlverleih, Wolfsblume, Kannesblume
    Schutzstatus: Rote Liste 3, Verantwortungsart Deutschlands
    Blütezeit: Juni/Juli
    Standort: sehr magere, vollsonnige Bereiche, konkurrenzschwach
    Heilwirkung: Arnikatinktur wirkt hauptsächlich entzündungshemmend, äußerliche Anwendung bei Prellungen, Verstauchungen, Insektenstichen, Blutergüssen  

    Da es sich um eine besonders geschützte Art handelt, ist die Entnahme jeglicher Pflanzenteile (Blüte, Blätter, Samen, Wurzeln) verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden!

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    Naturschutz Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1636 Wed, 27 Jun 2018 08:07:12 +0200 Zurückhaltung beim Nadelfrischholz-Einschlag - Waldbesitzer reagieren damit auf Überangebot am Holzmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1636&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8727344dc26e7bf020cb8f6b5cee479 Gemeinsame Erklärung von Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Bayerischen Staatsforsten

    Regensburg, 27. Juni 2018 – Spitzenvertreter von Bayerischem Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und der Bayerischen Staatsforsten trafen sich kürzlich zu einem Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen in Regensburg. Hintergrund des auf Initiative der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern angeregten Treffens waren die derzeit für den Waldbesitz massiv spürbaren Folgen des Klimawandels, etwa durch vermehrt auftretende Sturmereignisse und daraus begünstigten Borkenkäferbefall der Wälder. Der Holzmarkt sei derzeit aufgrund der großen Schadholzmengen, die auch aus anderen Bundesländern nach Bayern fließen, angespannt und durch ein Überangebot an Holz gekennzeichnet. Man stellte übereinstimmend fest, dass dem Waldbesitz aus diesen Entwicklungen ein nennenswerter zusätzlicher Arbeitsaufwand und erhebliche Zusatzkosten in Millionenhöhe entstehen - eine Situation, die auch nach neuen Lösungen und Strategien verlangt.

    Die Bayerischen Staatsforsten verfolgen daher die Strategie, den Nadel-Frischholz-Einschlag gerade auch in den kommenden Sommermonaten spürbar zu reduzieren und so zur Marktentlastung beizutragen. Wie Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer unterstrich, hätten die Staatsforsten zudem durch den bayernweiten Aufbau von erheblichen Nasslager-Kapazitäten für derartige Situationen vorgesorgt und lagerten aktuell größere Mengen an Nadelstammholz in ihre Nasslager ein. Dies sichere den Qualitätserhalt des wertvollen Holzes und effektiven Waldschutz gleichermaßen.

    Vertreter der Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Staatsforsten beschlossen zudem, in einem gemeinsamen Pilotprojekt Nasslager-Kapazitäten der Staatsforsten gemeinsam zu nutzen, um hochwertiges Frischholz aus Kalamitätsereignissen qualitätserhaltend dem Markt vorübergehend zu entziehen und so zu einer Marktstabilisierung beizutragen.

    Die Vertreter der anwesenden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen kündigten an, Waldbesitzer und ihre Mitgliedervereinigungen dahingehend zu beraten, Frischholz in den kommenden Monaten nur sehr zurückhaltend zu ernten, um den Holzmarkt möglichst rasch zu stabilisieren und nicht weiteres Frischholz in einen ohnehin überlasteten Markt zu geben. Ein ausgeglichener stabiler Holzmarkt diene allen am Markt Beteiligten, so die Spitzenvertreter von Waldbesitzerverband, Forstwirtschaftlichen Vereinigungen und Staatsforsten.

    Die Borkenkäfersituation stellt sich in Bayern nach übereinstimmendem Urteil der Anwesenden differenziert dar. Aktuell werde trotz intensiver Borkenkäfersuche nur in begrenztem Umfang frischer Befall stehender Bäume festgestellt. Statt dessen sei im Wald lagerndes Stammholz stark befallen. Da diese Hölzer aber in großem Umfang aus dem Wald in Nass- und Trockenlager gebracht, entrindet oder auf andere Weise waldschutzwirksam behandelt werden können, bestehe differenziert nach Regionen die Chance, die Borkenkäferdynamik in diesem Jahr unter Kontrolle zu halten. Man war sich einig, dass für ein endgültiges Urteil die weitere Entwicklung im Sommer abzuwarten sei.

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    Nachrichten
    news-1635 Wed, 27 Jun 2018 07:53:03 +0200 Sieger am Grill http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1635&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c61d8f8ecbc2664049e35d0ee5a8e8e9 Spitzensportler besuchen den Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg 26. Juni 2018 - Sportlicher Besuch am Forstbetrieb Fichtelberg: Olympiasieger Eric Frenzel, Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder, Horst Hüttel, Sportdirektor im Deutschen Skiverband und Mannschaftsarzt Dr. Stefan Pecher überzeugten sich von der Qualität des Wildbrets aus der Region.

    So viele Goldmedaillen versammeln sich selten an einem Forstbetrieb. Ganz besondere Gäste konnte der Fichtelberger Forstchef Winfried Pfahler zum „Wilden Grillen“ begrüßen: Eric Frenzel, wohnhaft bei Flossenbürg, Gewinner von drei olympischen Goldmedaillen in der Nordischen Kombination, 5-facher Weltmeister, 52 Weltcupsiege und 5-facher Gewinner des Gesamtweltcups. Dazu Gerd Schönfelder aus Kulmain. Er gewann unter anderem 16 Goldmedaillen bei den Paralympics und ist damit der bisher erfolgreichste Athlet bei den paralympischen Spielen. „Nebenbei“ ist er auch noch 11-facher Weltmeister als Behindertensportler in den alpinen Skidisziplinen. Begleitet wurden die beiden Spitzenathleten von Horst Hüttel, sportlicher Leiter in den Disziplinen Nordische Kombination und Skisprung beim Deutschen Skiverband und Dr. Stefan Pecher, dem Teamarzt der nordischen Ski-Nationalmannschaft.

    Thema des Grillabends war der Genuss von Wildbret als wohlschmeckendes, gesundes und nachhaltiges Lebensmittel. Mit Rehcarpaccio, Keulensteaks, Hirschrücken-Medallions und Tomahawksteaks vom Wildschwein verwöhnten die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten die Sportler. Als fettarmes, mineralstoff- und eiweißreiches Fleisch ist Wildbret ideal geeignet zur gesunden Ernährung. Und da die Tiere kein künstliches Futter und keine Medikamente verabreicht bekommen, ist ihr Fleisch auch frei von Rückständen – gut für Spitzensportler, die regelmäßig auf Dopingsubstanzen getestet werden. Deshalb genau das richtige für Eric Frenzel: vor der Grillparty war er „mal schnell“ 40 km weit mit den Skirollern unterwegs und dazu noch 20 km gelaufen. Da kamen die „wilden Delikatessen“ gerade recht, die er sich gemeinsam mit den anderen Gäste schmecken ließ.

    Dabei zeigten die Sportler, dass sie schon lange Liebhaber von Wildbret sind. Deshalb hatten sie großes Interesse an den vielen leckeren Kochideen, die im neuen Wildkochbuch der Bayerischen Staatsforsten und den Rezeptsammlungen der Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg zu finden sind.

    Mit einem Lachen formulierte Winfried Pfahler die Botschaft des Abends: „Esst mehr Wildbret und Ihr lauft so schnell und springt so weit wie Eric Frenzel.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1634 Tue, 26 Jun 2018 13:39:16 +0200 Projektstart Steinschlagschutzzaun am Fuderheuberg in Piding http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1634&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca9f97bf49fcd1f5ec257ae2edcb1fd6 (27.06.2018) – Piding – Anfang Juli beginnt die Baufirma Brunner und Berger mit den Arbeiten für die beiden Steinschlagschutzzäune mit Lawinenschutz am Fuderheuberg. „Dieses Projekt zeigt, wie gut die Bayerischen Staatsforsten mit der Gemeinde Piding zum Schutz der Bevölkerung zusammenarbeiten“, betont der stellvertretende Leiter des BaySF-Forstbetriebs Berchtesgaden, Armin Haberl.

    Der Projektumfang liegt bei knapp einer Million Euro und wird vom Freistaat Bayern und der Gemeinde Piding gemeinsam finanziert. Im Rahmen eines Ortstermins mit Armin Haberl, dem Bürgermeister der Gemeinde Piding, Hannes Holzner, dem Staatswaldförster Hubert Grassl und Klaus Smettan vom Ingenieurbüro Bernhard Gebauer wurde die beauftragte Tiefbaufirma in die Baustelle eingewiesen.

    Zum Schutz des Rad- und Wanderwegs Piding-Nonn sowie des Campingplatzes wird, versteckt hinter dem verbleibenden Waldrand, ein 500 m langer und 4 m hoher Steinschlagschutzzaun errichtet. Die notwendigen Bohrarbeiten für die zahlreichen Anker werden von einem Lastwagen aus durchgeführt. Der Zaun soll zuverlässig ein Überspringen von losen Steinen verhindern, welche sich immer wieder vom Fuderheuberg loslösen. Der Weg muss deshalb ab Anfang Juli aus Sicherheitsgründen während der Bauarbeiten gesperrt werden. Eine Umleitung wird vorher von Mitarbeitern der Gemeinde Piding ausgeschildert.

    Ab Anfang August wird anschließend entlang der alten Reichenhalller Straße ein 350 m langer und zwei Meter hoher Steinschlagschutzzaun, welcher auf weiten Strecken hinter dem dichten Waldrand verläuft, errichtet. Die dafür notwendigen Bohrarbeiten werden in diesem Abschnitt durch einen Schreitbagger vom Typ „Menzi Muck“ erledigt. Im Bereich der Lawinenrunse wird ein Lawinenschutzzaun mit vorgelagertem Fangnetz errichtet.

    Dadurch sollen in Zukunft weitere Straßensperren auf Grund von Nassschneelawinen verhindert werden. Durch den Einsatz des Schreitbaggers oberhalb der Straße kann bis auf wenige Tage eine Sperrung der Reichenhallerstraße vermieden werden. Das Projekt soll bis Ende September fertiggestellt werden. Spätestens dann sollten Nutzer der Straße und Anwohner vor herunterstürzenden Steinen oder Nassschneelawinen geschützt sein.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1633 Mon, 25 Jun 2018 11:24:31 +0200 Aktion Schutzwald: Freiwilligeneinsatz für die Weißtanne http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1633&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=631de04421d11594ac7c2c46096b1efe 25.06.2018, Sonthofen - Im Rahmen der Aktion Schutzwald, einer Kooperation von Bayerischen Staatsforsten und Deutschem Alpenverein, haben im Juni während einer Woche Mitglieder des DAV ehrenamtliche Arbeit für den Schutzwald im Hintersteiner Tal bei Bad Hindelang im Oberallgäu geleistet. In Zusammenarbeit mit Berufsjäger Arno Bletzinger, den Forstwirten des Forstbetriebs Sonthofen Hermann und Florian Karg sowie Fabian Schmidt wurden auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten Steige angelegt, aufgelassene Alpflächen geschwendet und Wiesen gemäht. Der Schwerpunkt der Aktion lag in der Erhaltung von Infrastrukturen für die Jagd. Es wurden Hochsitze instand gesetzt und mehrere Jagdschneisen in mühevoller Handarbeit angelegt. Die ehrenamtliche Unterstützung durch die Teilnehmer der Aktionswoche ist dabei eine unverzichtbare Hilfe für den Berufsjäger Arno Bletzinger: „Ich bin jedes Jahr aufs Neue zutiefst beeindruckt von der Motivation und Tatkraft der Teilnehmer“. Martin Sommer und Achim Hubert, Mitarbeiter des Software-Unternehmens Sage, wurden für die Aktionswoche von ihrem Arbeitgeber schon zum zweiten Mal freigestellt. Krankenpflegerin Iris Schad nimmt schon seit mehreren Jahren extra Urlaub, um an der Aktionswoche teilzunehmen. Aber auch Studenten und Rentner waren mit von der Partie. „Ohne diese Unterstützung könnten wir all die Arbeit, die in dieser einen Woche mit vereinten Kräften für den Schutzwald geleistet wird, kaum leisten“, so Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting dankbar über die hohe Motivation der Teilnehmer. Denn damit der Wald in der für einen Schutzwald erforderlichen Zusammensetzung aufwachsen kann, darf der Wildbestand nicht zu hoch sein. Vor allem der Weißtanne kommt eine hohe Bedeutung für den Schutzwald zu. Im Vergleich zum Flachwurzler Fichte ist die Tanne ein Tiefwurzler. Dadurch ist sie gegen die häufiger werdenden Stürme besser gewappnet als die Fichte. Darüber hinaus kann die Tanne auch besser mit dem einsetzenden Klimawandel umgehen, sie verträgt auch Trockenheit und Wärme besser als die Fichte. Die zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden schwächen die Fichte, wodurch sie zum Beispiel anfälliger für den Befall durch Borkenkäfer wird. Die Triebe der für den Schutzwald wichtigen jungen Weißtannen werden jedoch besonders gerne von Reh, Gems und Hirsch verbissen. Deshalb muss der Wildbestand durch die Jagd auf einem begrenzten Niveau gehalten werden, damit für den Schutzwald ausreichend viele Weißtannen aufwachsen können.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1632 Tue, 19 Jun 2018 15:23:47 +0200 Der Wald blüht auf! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1632&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=385e1ac1830e39f6d1943d1e43d08777 Sonthofen, 19. Juni 2018 – Gibt es etwas Schöneres, als üppig blühende Sommerwiesen? Für viele Insekten wohl kaum. Die reiche Blütenpracht ist nicht nur für das menschliche Auge beeindruckend, sondern eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten.   „Die blütenreichen Feuchtwiesen im Forstrevier Kempter Wald des Forstbetriebs Sonthofen sind ein echtes Kleinod für heimische Insekten aller Art“, erklärt Revierleiter Sebastian Neubauer von den Bayerischen Staatsforsten. „Diese extensiv genutzten Wiesen werden nur ein-, maximal zweimal im Jahr gemäht und nicht gedüngt, weshalb dort eine artenreiche Vegetation aus Gräsern und zahlreichen standortsheimischen Blütenpflanzen erhalten geblieben ist“, so Neubauer weiter.   In unserer heutigen Kulturlandschaft sind solche artenreichen Blühflächen selten geworden, mit spürbaren Folgen für viele Insektenarten, die auf Pollen und Nektar der Pflanzen angewiesen sind. Nicht nur die Honigbiene benötigt eine blütenreiche Vegetation, um genügend Nektar sammeln zu können. Auch zahlreiche Arten von Wildbienen, Hummeln, Käfern und Schmetterlingen sind auf die energiereiche Nahrung aus den Blüten angewiesen, stellt Sebastian Neubauer fest.   Um in den Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. „Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern, also der Bayerischen Forstverwaltung, aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald. Alle acht Reviere des Forstbetriebs Sonthofen beteiligen sich an der bayernweiten Aktion, allein Sebastian Neubauer in seinem Revier Kempter Wald mit der Neuanlage von drei Blühflächen“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.   Die insgesamt 0,3 Hektar großen Blühflächen sind gezielt auf alten Holzlagerplätzen angelegt worden, welche lediglich von Brennnesseln und Klettenlabkraut besiedelt wurden. Zur Vorbereitung des Saatbeets wurden die Flächen mit einer Forstfräse bearbeitet. Die durch das Fräsen aufgelockerten und krümeligen Böden bieten ein ideales Keimbeet für das speziell auf den Standort abgestimmte Regiosaatgut. „Dieses wurde mit feuchtem Sand vermischt und händisch von den engagierten Forstwirtsauszubildenden des Forstbetriebs Sonthofen ausgebracht. Für eine erfolgreiche Keimung musste das Saatgut im Anschluss noch mit Hilfe eines Rechens, sowie mit einer kleinen Handwalze verteilt und angedrückt werden“, erläutert Revierleiter Neubauer. Im kommenden Herbst werden die Blühflächen noch mit einem Saum aus Wildbirnen und Wildäpfeln, sowie verschieden Büschen ergänzt. Nochmal Revierleiter Sebastian Neubauer: „Ziel ist es, über die ganze Vegetationsperiode hinweg eine Blütentracht aus verschiedenen ein- und mehrjährigen Blühpflanzen, sowie blühenden Gehölzen für unsere heimischen Insekten zu schaffen, um auf diesem Wege die Staatswälder um einen weiteren Trittstein der Artenvielfalt zu bereichern.“

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1631 Mon, 18 Jun 2018 16:48:52 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1631&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ed1da78091b2721f45ffc8f2b9b0b78 Forstbetrieb Fichtelberg schafft Lebensraum für Insekten Fichtelberg, 18. Juni 2018 - Der Forstbetrieb Fichtelberg erstellt derzeit im Staatswald viele kleine Blühwiesen als neuen Lebensraum für Insekten. Durch diese Trittsteine leistet der Forst einen Beitrag gegen das Insektensterben in unserer Landschaft. Knoblauchsrauke, Schlangenknöterich, schwarze Königskerze, Mädesüß. Was sich liest, wie die Rezeptur eines Zaubertranks, ist ein kleiner Teil der Saatgutmischung, die Landwirt Oliver Müller im Staatswald des Forstbetriebs Fichtelberg aussät. Seit Mitte Mai hat er, verteilt über das südliche und westliche Fichtelgebirge, viele kleine Saatstreifen gefräst und geeggt, um ein optimales Saatbeet für die Blütenpflanzen vorzubereiten. „Die Bayerischen Staatsforsten setzen sich bayernweit aktiv für Insekten und ihre Lebensgrundlagen ein.“ beschreibt Winfried Pfahler, Forstbetriebsleiter in Fichtelberg, den Hintergrund der Aktion. „Damit leisten wir einen Beitrag gegen den dramatischen Rückgang der Insekten. In unserem Forstbetrieb legen wir in diesem Jahr etwa 30.000 m² Blühstreifen mit heimischen Blütenpflanzen an, die andernorts in unserer Landschaft ausgesprochen selten geworden sind. Und natürlich profitieren davon auch Vögel und Wild“ so Winfried Pfahler. „Und letztlich auch der Mensch. Denn ohne Bienen und andere Bestäuber würden Obst und Gemüse nicht wachsen.“ Eine darauf spezialisierte Firma mischte die Pflanzenarten für das Saatgut so zusammen, dass im Jahresverlauf immer Blüten unterschiedlicher Arten als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten zur Verfügung stehen – ein sogenanntes durchgehendes Trachtband. Ausgesät werden ausschließlich Sämereien von ein- und mehrjährigen Pflanzen, die hier in den nordostbayerischen Mittelgebirgen heimisch sind. Die Fläche im Forstbetriebsbereich, die gut fünf Fußballfeldern entspricht, verteilt sich auf 13 Teilflächen zwischen Goldkronach und Wunsiedel und zwischen Bischofsgrün und Mehlmeisel. Damit schafft der Forstbetrieb Trittsteine zur Erhaltung und Verbreitung der Insekten. Ganz gezielt wählten die Förster dafür Wegränder, Loipenstreifen und Holzlagerplätze aus, die bisher hauptsächlich von Gräsern bewachsen waren. Solche Grasflächen sind für die kleinen Krabbeltiere eher uninteressant. In den nächsten Jahren sollen weitere Blühflächen dazukommen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten fördert die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten. „Jetzt muss die Saat nur noch aufgehen und in den nächsten Wochen heranwachsen“ hofft Winfried Pfahler. „Dann können wir uns über bunte, blütenreiche Wiesenflächen im Wald freuen, in denen Bienen und Hummeln summen.“ Und das alles ganz ohne Zauberei.

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    Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1630 Fri, 15 Jun 2018 12:04:22 +0200 Tag der offenen Tür am Forstbetrieb Oberammergau, 30.6./1.7.2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1630&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4aa5eaf5657d28db00da2cb1c07ccc7 Eckdaten:

    Wann: Samstag, 30.6. + Sonntag, 1.7. von 9-18 Wo: Forstbetriebssitz in der Ettaler Straße 3, 82487 Oberammergau Veranstalter: Bayerische Staatsforsten AöR, Forstbetrieb Oberammergau, Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger Wir beginnen um 10 Uhr mit den Grußworten und besichtigen im Anschluss gemeinsam die Ausstellung im Gebäude des Forstbetriebs. Grußworte von: 

    • Herr Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten
    • Herrn Speer, Landrat Garmisch Partenkirchen
    • Herrn Nunn, 1. Bürgermeister Oberammergau

    Inhalt/Programm: Der Forstbetrieb Oberammergau öffnet seine Pforten und bietet in seinem Betriebssitz Einblicke in seine vielfältigen Aufgabenbereiche. Bereichert wird dieser Tag durch die Teilnehme des Zentrums für Energieholz der bayerischen Staatsforsten, das ebenfalls in dem historischen Forsthaus angesiedelt ist. Das Zentrum für Energieholz in Oberammergau ist als Teil der Bayerischen Staatsforsten Ansprechpartner innerhalb der Unternehmenssparte "Energieholz". Das Zentrum beliefert Biomasseheizkraftwerke und Biomassehöfe mit Waldhackschnitzeln und Energierundholz. Brennhholz zur Selbstwerbung für Ihr Kaminfeuer erhalten Sie noch immer vor Ort von Ihrem Förster. Neben den aus dem Staatswald entnommenen Hackschnitzeln kaufen die Bayerischen Staatsforsten auch Energieholz von privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern.  Wald ist elementarer Lebensraum und hat für uns Menschen eine unschätzbare Bedeutung. Er schenkt uns Sauerstoff und speichert sauberes Wasser. Er liefert uns den nachwachsenden Rohstoff Holz und ist gleichermaßen Auftankstation für die Seele. Aus der Vielzahl seiner Funktionen ergibt sich für uns eine facettenreiche Verantwortung. Wir denken Begriffe wie Ökologie und Wirtschaftlichkeit, soziale Verantwortung und Zukunftsfähigkeit zusammen. Denn nur in der sorgsamen Balance der Vielzahl an einzelnen Werten schaffen wir einen Mehrwert. Und erreichen so schließlich unser Ziel: einen zukunftsfähigen, gesunden und klimastabilen Wald.   Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten wurde als Anstalt des öffentlichen Rechts am 1. Juli 2005 gegründet. Unser Auftrag ist die nachhaltige Bewirtschaftung des bayerischen Staatswaldes, und zwar nach klaren Vorgaben: Der Staatswald soll vorbildlich bewirtschaftet werden. Forstwirtschaft heißt für uns, die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und die soziale Funktion der Wälder in der Balance zu halten. Die Menschen sollen mit dem nachwachsenden und ökologischen Rohstoff Holz versorgt werden. Die Natur soll erhalten und Biodiversität gefördert werden. Die wichtigen Waldfunktionen für die Luft und unser Wasser müssen gesichert werden. Die Erholungsfunktionen der Wälder müssen erhalten werden. Und: Die Bewirtschaftung hat nach unternehmerischen Grundsätzen zu erfolgen. Den Wald auf ganzer Fläche Schützen und Nutzen, das ist das Prinzip, nach dem die Bayerischen Staatsforsten Forstwirtschaft betreiben. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum. Mythos Bayern“ in Kloster Ettal, bei der die Bayerischen Staatsforsten Projektpartner sind und sich mit verschiedenen Aktionen wie Führungen, der Konstruktion eines Waldblickweges zwischen Kloster Ettal und Schloss Linderhof und der Durchführung eines Tag der offenen Türe beteiligen. Bei einem Rundgang durch das Gebäude präsentiert der Forstbetrieb in mehreren Räumen seine verschiedenen Arbeitsschwerpunkte:

    • Waldarbeit und Forstwirtschaft: Vom Schlitten und Floß zur digitalisierten Logistikkette; Was heißt Nachhaltigkeit und warum lautet das Motto der Staatsforsten „Nachhaltig Wirtschaften“?
    • Förster und Waldbau: Die Arbeit des Försters als anspruchsvolle Planungsaufgabe auf Grundlage einer breiten Datenbasis und mit Hilfe neuester Digitaltechnik; Waldbau: wie sich ein gesunder Wald erhalten und für die Zukunft planen lässt.
    • Jagd und Naturschutz: Die Jagd im Ammergebirge vom monarchischen Vergnügen zum modernen Wildtiermanagement; Forstwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand: das Engagement des Forstbetriebs für den Naturschutz
    • Wald und Gesellschaft: Forstwirtschaft als Landschaftspflege, der Wald als Teil des „Mythos Bayern“; gesellschaftliche Ansprüche an den Wald und Leistungen des Waldes für die Gesellschaft
    • Holz als Energieträger: Das Zentrum für Energieholz der Bayerischen Staatsforsten zeigt die Möglichkeiten des regenerativen Energieträgers Holz auf. 
    • Die Immobilien der Bayerischen Staatsforsten: Wie die Staatsforsten auch bei ihrem Gebäudebestand auf Nachhaltigkeit achten und durch den Erhalt der Häuser, Hütten und Kapellen zur Bewahrung des landeskulturellen Erbes beitragen. (Schon die bayerischen Könige und der Schriftsteller Ludwig Ganghofer haben in den Hütten des Staatsforsts übernachtet und Einträge in den Hüttenbüchern hinterlassen.)

    Die Ausstellung wird vom Fachpersonal des Forstbetriebs betreut, das aus seiner täglichen Berufserfahrung als Förster, Forstwirt oder Berufsjäger berichtet und Fragen unserer Gäste gerne beantwortet. Die Ausstellung wird ergänzt durch Filme zu den einzelnen Themen, die im Rahmen des „Waldblickwegs“ von Ettal nach Linderhof zur Landesausstellung entstanden sind (www.waldblickweg.de). Auch das historische Forsthaus in Oberammergau, das 1763 erbaut wurde und mit seinen stattlichen Abmessungen und seiner kunstvollen Fassadenbemalung ein zentraler Bestandteil des charakteristischen Ortskerns von Oberammergau mit Kirche und sogenanntem „Lüftlmalereck“ ist, steht im Mittelpunk. In einem eigenen Ausstellungsraum wird die Geschichte des Gebäudes präsentiert und in regelmäßigen Führungen an beiden Tagen erfahren die Besucher mehr über die wechselvolle Geschichte und die Bedeutung der Fassadenbemalung, die das Haus zu einem begehrten Fotomotiv für Touristen macht. Rahmenprogramm im Außenbereich: Samstag, 30.6. um 10 Uhr offizielle Eröffnung mit Grußwort des Landrats Edelweißschnitzen mit Sepp Wolf und Hubert Schmid, beide Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Verkauf von feinen Grillgerichten aus heimischem Wildbret durch das Hotel Maximilian. Wildbretverkauf im Forstbetrieb: frisches Wildbret von Hirsch, Reh und Gams aus dem heimischen Staatswald; Beratung durch die Berufsjäger des Forstbetriebs; Kochbücher mit Wildrezepten für das ganze Jahr sind ebenfalls erhältlich.

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1629 Fri, 15 Jun 2018 11:47:22 +0200 Tagung zum Thema „Wald – Wild – Wolf“ in Freising http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1629&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4b9eebefb10ccf49b1caec53a93baf6c Presseeinladung Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan

    Rund 150 Jahre waren Wölfe in Deutschland ausgestorben. Erst um die Jahrtausendwende wanderten sie wieder aus Polen ein. Mittlerweile leben in Deutschland über 60 Wolfsrudel und auch in Bayern treten bereits Wölfe in freier Wildbahn auf. In puncto mediale Aufmerksamkeit kann sich kein anderes Tier mit dem Wolf messen. Google liefert bei der Suchanfrage „Wolf Deutschland“ über 39 Millionen Ergebnisse.

    Wälder gehören zum natürlichen Lebensraum des Wolfs. Doch welche Bedeutung hat die Rückkehr des Wolfs für das Ökosystem Wald und das Wild? Die Fachtagung „Wald – Wild – Wolf – Was Forstleute bewegt“ greift diese Fragestellung auf und nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven.

    Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan möchte Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung einladen. Bitte beachten Sie: Da die Veranstaltung bereits ausgebucht ist bitten wir um Anmeldung an wf@hswt.de, damit wir Ihnen einen Presseplatz reservieren können.

    Wann?

    06. Juli 2018, 09:00 bis 16:30 Uhr

    Wo?

    Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Gebäude D1, Raum D1.202
    Am Staudengarten 1, 85354 Freising

    Veranstalter

    Fakultät Wald und Forstwirtschaft, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

    Kontakt

    Dr. Fiona Schönfeld, T +49 8161 71-5924, fiona.schoenfeld@hswt.de

    Weitere Informationen

    https://www.hswt.de/presse/veranstaltungen/article/wald-wild-wolf-was-forstleute-bewegt.html

    Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan
    Forstliche Forschung, Lehre und Beratung sind die Kernkompetenzen des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan. Das Zentrum ist ein Zusammenschluss der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der

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    Nachrichten
    news-1628 Fri, 15 Jun 2018 10:17:21 +0200 Freiwilliger Einsatz für einen naturnahen Wald: Das Bergwaldprojekt im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1628&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6247cf7fb27eaa59de5027350b96ab56 Würzburg / Heigenbrücken, 15.06.2018, Vom 17. bis 23. Juni 2018 ist das Bergwaldprojekt e.V. mit zahlreichen ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zum ersten Mal im Forstbetrieb Heigenbrücken des Unternehmens Bayerische Staatsforsten im Spessart im Einsatz. Die Freiwilligen werden in der Projektwoche verschiedene Naturschutz-Arbeiten durchführen und das Ökosystem Wald näher kennenlernen. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.   Unter der Anleitung von Projektförster Christoph Wehner vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie der Revierleiterinnen und Revierleiter Franziska Partenhauser, Christina Heinzelmann und Albert Englert vom Forstbetrieb Heigenbrücken werden die Ehrenamtlichen Naturverjüngung auf der Tornado-Sturmfläche vom 4. Januar 2018 freilegen und aufrichten. Die Maßnahme hilft, eine teure Pflanzung zu sparen und sichert die bestmögliche nächste Waldgeneration, da Naturverjüngungs-Pflanzen in der Regel besser verwurzelt sind als gepflanzte Jungbäume. Außerdem steht Jungwuchspflege in einer Eichenkultur auf dem Programm, die berühmte Zucht der Spessarteichen ist in den „Jugendjahren“ der Eiche sehr pflegeintensiv. Die Eiche wird zudem aufgrund ihrer Wuchseigenschaften als wichtiges Element im Wald von Morgen gesehen: ein von Klimaextreme gestresster Wald. Es werden ferner Fichten- und Kiefern-Anflug zur Förderung von Erle, Birke, Weide, Ahorn und anderen Laubbäumen in einem bachbegleitenden Wald im Keßlergrund entnommen und die Ufervegetation (Bäume und Büsche) um einen Waldweiher zur Verbesserung der Biotopqualität aufgelichtet.   Neben der praktischen Tätigkeit ist in der Woche auch ein Exkursionsnachmittag vorgesehen. Diese dient dazu, mehr über den Einsatzort zu erfahren und die vielfältigen Zusammenhänge in der Natur, die Belastungen der Ökosysteme und die Abhängigkeit des Menschen von den natürlichen Lebensgrundlagen deutlich zu machen.   Ein wichtiges Anliegen des Arbeitseinsatzes ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen aktiv die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten in dieser abwechslungsreichen Woche einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt auch für kommende Generationen. Das ist auch uns von den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen“, sagt Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter des BaySF-Forstbetriebs Heigenbrücken. Christoph Wehner vom Bergwaldprojekt e.V. fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen aktiv für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur. Die Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken die Teilnehmenden darin, auch den eigenen Alltag naturverträglicher und ressourcenschonender zu gestalten. Sie tragen somit zum dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.“   Bergwaldprojekt e.V.   Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg organisiert in Deutschland jedes Jahr ca. 100 Einsatzwochen mit über 2.000 Freiwilligen. Die Teilnahme ist für Erwachsene kostenlos. 2018 gibt es 46 verschiedene Standorte deutschlandweit.   Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen. Der Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden. Anmeldung zu den Projektwochen unter: www.bergwaldprojekt.de.   Weitere Informationen:   Bayerische Staatsforsten
    Forstbetrieb Heigenbrücken
    Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter
    Tel.: 06020 97995-0
    E-Mail: info-heigenbruecken@baysf.de    Christoph Wehner (Bergwaldprojekt e.V.)
    mobil: 0171 4865503  
    Peter Naumann, Projektförster und Pressesprecher Bergwaldprojekt e.V.
    Tel.: 0831 512 7635
    Mobil: 0171 207 2265
    E-Mail: presse@bergwaldprojekt.de 

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1627 Wed, 13 Jun 2018 17:54:00 +0200 Wilder Genuss http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1627&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1c654e88d4905415e5f96902bdde6eb Berchtesgaden, 13. Juni 2018 – Forstministerin Michaela Kaniber eröffnet kommenden Freitag die Wildbret-Direktvermarktung in der Wildbret-Boutique am Forstbetrieb Berchtesgaden.   Außergewöhnlich viel los ist derzeit am Forstbetrieb Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten: Ein Zelt wird aufgestellt, Metzger gehen ein und aus und die Grillroste werden probeweise angeheizt. Denn ein frisches, regionales und naturbelassenes Produkt wird ab kommenden Freitag das Angebot des Forstbetriebes Berchtesgaden erweitern. „Mit dem Einstieg in die Direktvermarktung von qualitativ hochwertigen Wildfleisch und Wildprodukten wollen wir der Öffentlichkeit zeigen, dass die Jagd für uns nicht nur eine Schlüsselrolle für eine naturnahe Forstwirtschaft besitzt, sondern dass dabei auch ein hochwertiges, biologisches Lebensmittel produziert wird“ so Dr. Daniel Müller, Forstbetriebsleiter der BaySF.   Dass das Produkt Wildfleisch derzeit bei den Bayerischen Staatsforsten hoch im Kurs steht, belegt auch die Tatsache dass vor einigen Tagen ein eigenes Kochbuch der BaySf in München vorgestellt wurde. Unter dem Titel des Kochbuches „Wilder Genuss“ grillte dort Revierjagmeister Hubert Reiter aus Unterjettenberg zusammen mit der Forstministerin Frau Michaela Kaniber und dem aus Bad Reichenhall stammenden Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Herrn Martin Neumeyer in München groß auf. Am kommenden Freitag gewinnt das Berchtesgadener Land mit der feierlichen Eröffnung der Wildbret-Boutique am Forstbetrieb Berchtesgaden eine weitere Attraktion: Köstliche Grillspezialitäten vom Wild aus der Region für die Region. Nun kommen nicht nur die Bayerische Forstministerin und anerkannte Grillexperten sondern auch hochwertiges Grillgut vom Wild aus dem Berchtesgadener Land.   Für das leibliche Wohl ist bei der Eröffnungsfeier bestens gesorgt. Zusätzlich wird es einen Blasrohrschießwettbewerb geben. Die Jäger des Forstbetriebes Berchtesgaden schießen dabei Ihre Schützenscheibe im Zuge des traditionellen Jägertages aus. Allen Besuchern winken dagegen Wildbret-Gutscheine als Preise für die besten Schützen. Los geht’s am Freitag den 15. Juni ab 16:00 Uhr, am Forstbetriebsgebäude in Berchtesgaden.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1626 Wed, 13 Jun 2018 16:11:26 +0200 Andrang immer noch groß, Baumwipfelpfad begrüßt nach zwei Jahren den 500.000 Besucher http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1626&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e169bcfc0576cd3cbae17c60812d6a5 Ebrach, 13. Juni 2018 – Nach wie vor ist der Baumwipfelpfad Steigerwald ein Besuchermagnet. Als Beweis dafür begrüßten die Bayerischen Staatsforsten heute die 500.000sten Besucher auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald. Staatsforstenchef Martin Neumeyer, Landrat Johann Kalb und Waldkönigin Johanna Gierl überraschten die Jubiläumsgäste Familie Mahler aus Thüringen mit einer kleinen Überraschung. Der Inhalt des Überraschungspakets darf durchaus als Aufforderung zum Wiederkommen gewertet werden, denn Familie Mahler bekam neben dem neuen Wildkochbuch der Bayerischen Staatsforsten (Mehr dazu unter www.baysf.de/wildbret) und einem Spezialitätenkorb des Landkreises Bamberg eine Jahreskarte für den Baumwipfelpfad überreicht. „Wir freuen uns sehr, dass der Baumwipfelpfad immer noch so gut angenommen wird“, so Martin Neumeyer bei der kleinen Feierlichkeit. „Mit so vielen Besuchern haben wir vor zwei Jahren bei weitem nicht gerechnet“. In der Tat ist Baumwipfelpfad bei Ebrach auch nach gut zwei Jahren ein sehr beliebtes Ausflugziel im Steigerwald. Seit der Eröffnung im März 2016 hat der 1,2 Kilometer lange Weg durch die Baumwipfel alle Erwartungen übertroffen. Im letzten Jahr haben die Staatsforsten die imposante Holzkonstruktion um ein Tiergehege für Rehe und Hirsche und einen Streichelzoo für kleine Baumwipfelpfadbesucher erweitert. Veranstaltungen wie das Weinfest im letzten Sommer, der alljährliche Weihnachtsmarkt und regelmäßige Veranstaltungen sorgen dafür, dass der Besucherstrom nicht abreißt. Seit kurzem hat die Leiterin der Pfads, Barbara Ernwein mit ihrem Team neue Sitzbänke und Brotzeittische aufstellen lassen. Gefertigt wurden diese von den umliegenden Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten aus regional produziertem Holz. Nach dem Aufstieg auf den 42 Meter hohen Turm schaffen die Bänke einen willkommenen Ruhebereich zum Abschluss des Rundgangs.

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    Nachrichten
    news-1625 Wed, 13 Jun 2018 16:04:56 +0200 Forstwegebau einst und heute … http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1625&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4c974a0516b949493f397350e4783919 Sulzschneid, 13. Juni 2018 – Forstwegebau ist komplizierter als auf den ersten Blick: Da viele Böden extrem labil sind, kann man nicht einfach Kies auf den Boden aufschütten. Das Material würde mit der Zeit im weichen Boden versinken. In früheren Zeiten wurden deshalb sogenannte „Bengelwege“ gebaut.  

    „Wie Bohlenwege, mit einer Schotterschicht darüber. Wer heute mit aufmerksamen Blick in den Bergen wandert, entdeckt hier und dort noch solche alten Bauweisen“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Dabei wurden Bäume, die auf den neuen Wegtrassen standen, in drei Meter lange Stücke abgesägt und quer zum Wegeverlauf nebeneinander gelegt und mit Reisig überdeckt. Darüber wurde dann Kies aus örtlichen Gruben geschüttet. Damit sich das Material im Wegkörper binden konnte, ließ man die neuen Wege dann über den nächsten Winter ruhen. „Übrigens wurden die alten Wege vor knapp 50 bis 100 Jahren von einer heute sagenhaft großen Waldarbeiterzahl gebaut und gepflegt: Ca. 40.000 Menschen waren damals nur mit dem Waldwegebau in Bayerns Staatswald beschäftigt. Denn es war mühsamste Handarbeit, was heute Maschinen erledigen“, blickt Oetting ehrfürchtig zurück.  

    „In der heutigen Zeit benutzt man statt Holzbengel ein sogenanntes Geotextil. Ein verstärktes Flies, auf das dann gebrochenes Gestein, auch Schroppen genannt, geschüttet wird. Durch dieses Vorgehen kann der neue Weg sofort genutzt werden“, ergänzt Förster Jürgen Sander, in dessen Revier Sulzschneider Wald gerade zwei solche Wege entstanden sind. Dass die Wege schnell nutzbar sind, ist gerade in diesem Jahr besonders wichtig: Wegen der vielen vom Sturm geworfenen Bäumen und der befürchteten Borkenvermehrung.  

    Entgegen der landläufigen Auffassung, dass Waldwege für die Erholung gebaut werden, muss das Wegenetz in erster Linie den Anforderungen der Forst- und Waldwirtschaft entsprechen und wird dafür gepflegt. Jedes Jahr werden rund 12.000 Festmeter Holz im Sulzschneider Wald gefällt und in Sägewerken zu wertvollen Holzprodukten weiterverarbeitet. Dafür ist im Laufe der Zeit in diesem Staatswalddistrikt ein Wegenetz von ca. 65 Kilometern entstanden. Das gefällte Holz wird mit Spezialmaschinen auf den sogenannten Rückegassen aus den Beständen zu den Waldstraßen gebracht, um dann von Holzlastern zu den Sägewerken gefahren zu werden. Ein ausreichendes Straßennetz muss aber erst finanziert, gebaut und laufend unterhalten werden. So geben die Bayerischen Staatsforsten im gesamten Forstbetrieb Sonthofen fast 500.000 € für die Pflege des Waldwegenetzes aus. „Allein in meinem Revier Sulzschneider Wald sind es in diesem Geschäftsjahr rund 90.000 €“, freut sich Revierleiter Jürgen Sander.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1624 Wed, 13 Jun 2018 15:57:19 +0200 Mit Hybridantrieb in die Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1624&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85be2e17392f2baf256c8db3b5fdc4c7 Bayerische Staatsforsten testen Harvester mit neuartigem Antrieb

    Fichtelberg, 13. Juni 2018 – Die Bayerischen Staatsforsten testen am Forstbetrieb Fichtelberg einen Harvester mit innovativem Hybridantrieb. Damit arbeitet die Forstmaschine verbrauchsgünstig, umweltschonend und gleichzeitig mit hoher Leistung. Eigentlich schaut der neue Harvester vom Typ LOGSET 12H GTE Hybrid aus, wie fast alle anderen Holzerntemaschinen: acht Räder, Kran mit Harvesterkopf, Fahrerkabine, Antriebseinheit unter einer sehr langen Motorhaube – fertig. Was soll daran innovativ sein? Dr. Michael Kutscher, Leiter der Forsttechnik-Sparte bei den Bayerischen Staatsforsten, erklärt das System: „Unter der langen Motorhaube steckt ein innovatives Antriebskonzept, das es in dieser Form bisher noch nicht gab. Ein 300 PS-Dieselmotor treibt neben den üblichen Hydraulikpumpen einen Stromgenerator an. Dieser lädt einen Stromspeicher auf. Wenn Harvesterkopf, Kraneinheit oder Antrieb kurzzeitig viel Leistung brauchen, wird der Generator automatisch zum Elektromotor, entlädt die Speicherbatterie und treibt gemeinsam mit dem Dieselmotor die Hydraulikpumpen an. Damit stehen plötzlich weitere 210 PS Leistung zur Verfügung. Dies funktioniert ähnlich wie das vor einigen Jahren im Motorsport verwendete KERS-System, das Formel 1-Boliden zusätzliche Power verschaffte.“ Hier bei der Forstmaschine geht es allerdings nicht um schnellere Rundenzeiten. Ziel ist vielmehr, anfallende Leistungsspitzen abzufangen, die Motordrehzahl im optimalen Bereich zu halten und zu verstetigen. Damit spart der Motor Treibstoff und schont die Umwelt. Erste Erfahrungen zeigen, dass bis zu 30 % Treibstoff eingespart werden können, ohne auf Leistung zu verzichten. Der Praxistest des Hybrid-Harvesters bei den Bayerischen Staatsforsten stellt eine Premiere in Mitteleuropa dar. Erstmals kann sich das Gerät des finnischen Herstellers LOGSET im Fichten-Starkholz am Forstbetrieb Fichtelberg bewähren. Unternehmer und staatliche Forstbehörden aus ganz Deutschland informierten sich vor Ort über die Innovation. 

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1623 Mon, 11 Jun 2018 11:44:08 +0200 Auf den Spuren des Wilddiebs im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1623&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f7e061b08971a21f2164f766028eea1 Am Samstag den 9. Juni nahmen im Spessart über 500 begeisterte Wanderer und Wanderinnen an dem Wanderevent „12 Stunden im Räuberland“ des Touristikverband RRÄUBERLAND e.V. teil. Der 40 km-lange Rundkurs startete in Rothenbuch und erstreckte sich entlang von mehr als 25 kulturellen und kulinarischen Erlebnisstationen durch die Wälder des Forstbetriebs Rothenbuch. Die Station des Forstbetriebs befand sich an der Prinzregenten-Eiche, in unmittelbarer Nähe des Naturwaldreservates Eichhall und etwa 1,5 km vor dem höchsten Punkt der Wanderung, dem Gipfel des Geiersbergs auf 585 Höhenmetern.

    Die Station wurde von Forstbetriebsleiter Florian Vogel persönlich und den beiden Referendaren, Raphael Brasch und Karina Balzer, betreut. Dort konnten die Teilnehmer/ -innen Fragen über die BaySF, den Forstbetrieb und den Wald im Allgemeinen loswerden, Infomaterial und eine signalorange BaySF-Kappe ergattern. Die Mitarbeiter des Forstbetriebes freuten sich über das rege Interesse der Wanderer am Wald. In vielen Einzelgesprächen konnte die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Wälder durch die Bayerischen Staatsforsten einem breiten Publikum näher gebracht werden.

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    Forstbetrieb Rothenbuch Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Nachrichten
    news-1622 Thu, 07 Jun 2018 16:00:01 +0200 "Blühversuche" im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1622&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ffdb7b04f5c670625f878bcaa9967ea Rothenkirchen, 07. Juni 2018 - Ganz hinten, am Ende des Mulchstreifens, wird noch gesät. Die Forstwirt-Azubis des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten leuchten in ihren signalfarbenen Jacken aus weiter Entfernung. „So“, sagt Forstbetriebsleiter Peter Hagemann, „das war Parzelle 13“. Im Forstrevier Ködel wird auf rund einem Hektar ein „Offenlandstreifen“ bestellt  - und damit gleichzeitig eine dauerhafte Versuchsfläche angelegt. „Hier hatten wir nach dem „Kyrill“-Sturm 2007 in Kombination mit Borkenkäferschäden eine unserer größten Kahlflächen“, erklärt Hagemann mit Blick auf den angrenzenden Jungwald. „Wo zuvor Fichten-Althölzer standen, haben wir dann Kulturen aus Bergahorn, Buche und Douglasie angelegt.“ Zusammen mit Lärchen, Fichten, Birken und Vogelbeeren aus „Naturverjüngung“ sei inzwischen ein geschlossener artenreicher Mischwald entstanden. „Schade nur, dass sich damit die Lebensgemeinschaft, die sich vor zehn Jahren schnell auf den großen Freiflächen eingefunden hatte, jetzt allmählich wieder zurückzieht.“ Zahlreiche „Offenlandarten“ hätten hier über Jahre beste Lebensbedingungen gefunden: Die reiche Insektenfauna bildete einen üppig gedeckten Tisch für Eidechsen, Fledermäuse und zahlreiche Kleinvogelarten. Der Neuntöter, eigentlich ein Heckenbrüter, hat hier gleich mit mehreren Paaren über Jahre erfolgreich gebrütet. Schwalben und Mauersegler jagten regelmäßig die schwärmenden Wiesenameisen, deren Larven wiederum dem seltenen Grauspecht reichlich Nahrung boten. Von den Grasflächen hätten zudem die Mäusejäger Turmfalke, Rauhfuß- und Waldkauz sowie die Wildkatze profitiert. Für Letztere wurde hier im Umfeld der sich allmählich wieder schließenden Freiflächen in einem Monitoring des Forstbetriebes eine beeindruckende Population nachgewiesen. „Für die typischen Waldbewohner, wie Wildkatze und Schwarzstorch, die strukturreiche und naturnahe Wälder benötigen, haben wir Förster schon immer die Verantwortung. Für die „Offenlandarten“ übernehmen wir sie gerne zusätzlich“, sagt Hagemann. Genau diesen Tierarten, deren Lebensraum außerhalb des Waldes oft gefährdet ist, solle im Staatswald eine dauerhafte Heimstatt geboten werden. „Das funktioniert nur, wenn wir bleibende, ausreichend große Offenlandsituationen schaffen.“ Um dafür Erfahrungen zu sammeln, habe man deshalb im Revier Ködel im vergangenen Jahr einen ehemaligen Holzlagerstreifen gemulcht und jetzt als Versuchsfläche für unterschiedliche Techniken der Bodenbearbeitung, der Saat und der Pflanzung hergerichtet. Auf den mit Pflöcken abgegrenzten Parzellen kommen sowohl die Saatmischungen des Blühstreifenprojektes „Der Wald blüht auf“ der Bayerischen Staatsforsten zum Einsatz, als auch unterschiedliche blumenreiche Wildackermischungen. Zusätzlich werden blühende Wildsträucher und Wildobstbäume als gestufter Waldrand mit und ohne Zaunschutz gepflanzt. „Wichtig ist, dass wir ausschließlich mit heimischen Arten und ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel arbeiten“, wissen auch die Forstwirt-Azubis. Sie haben zwischen den Saat-Parzellen auch immer wieder sogenannte „Null-Flächen“ freigelassen. Hier wird beobachtet, welche Pflanzenarten sich von selbst wieder einfinden. Der Versuch soll über mehrere Jahre begleitet werden, wobei auch unterschiedliche Pflegemaßnahmen ausprobiert werden, um die Flächen für eine artenreiche Fauna und Flora dauerhaft attraktiv zu halten. „Die Versuchsergebnisse sollen dann auch in unseren anderen Revieren und beim Blühstreifen-Projekt der Bayerischen Staatsforsten zur Anwendung kommen“, verspricht der Forstbetriebsleiter. „Wenn alles klappt, wird es hier in wenigen Wochen grünen und blühen. Aber dafür muss es jetzt zu Beginn erstmal dringend regnen.“

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    Naturschutz Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1621 Thu, 07 Jun 2018 11:20:11 +0200 Hundeführerlehrgang Bayerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1621&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f92502e33c8fa458bf1a050c16abfbb2 Bodenmais, 7. Juni 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben es sich schon immer auf ihre Fahnen geschrieben, dass sie im Bereich Jagd das Hundewesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Für den Forstbetrieb Bodenmais war es deshalb eine Ehre, für einen schon länger geplanten Hundeführerlehrgang „Bayerwald“ des Vereins Dachsbracke das Revier Rusel zur Verfügung zu stellen. Die Landesgruppe Bayern im „Verein Dachsbracke e.V.“ ist bundesweit die größte, und so fanden sich knapp 20 Leute (Organisator/en, Helfer, Hundeführer) mit Ihren vierbeinigen Jagdgefährten zum „Hundeführerlehrgang Bayerwald“ am Forstbetrieb Bodenmais ein. Revierleiter und Dachsbracken-Richter Ingo Hülsemann hatte souverän die Organisation vor Ort übernommen.

    Ein reichhaltiges 2-Tage-Programm erwartete die Teilnehmer: Besuch im Bayerwald-Schwarzwild-Übungsgatter Fahrnbach, Erfahrungsaustausch, Theorie zur Schweißarbeit, Arbeit auf der Schweißfährte, Durcharbeiten aller Prüfungsfächer für die Gebrauchsprüfung, Probeformbewertung. Natürlich kam auch das gesellige Zusammensein mit den Kameradinnen und Kameraden und den Hunden nicht zu kurz.

    Am Ende waren sich Landesobmann Peter Fickentscher und Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl einig: „das war ein richtig gutes Wochenende – nochmals vielen Dank an Ingo Hülsemann und sein Organisationsteam – Wiederholung nicht ausgeschlossen!“

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    Forstbetrieb Bodenmais
    news-1620 Thu, 07 Jun 2018 08:05:38 +0200 Neue Informationstafeln zum neuen Eichenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1620&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=765df34375b34963a899e50354455e4d 5. Juni 2018 – Heigenbrücken     Künftig erklären an neuen Eichensaaten oder –pflanzungen im spessarter Staatswald Informationstafeln die interessierten Waldbesucher über den Sinn dieser forstwirtschaftlichen Maßnahme. MdL Peter Winter, der unterfränkische Bauernverbandpräsident Stefan Köhler und Forstbetriebsleiter Joachim Keßler stellten das Schild nun der Öffentlichkeit vor.

    Die Anlage von neuen Eichenwäldern ist sehr aufwändig. Zudem fällt so eine Maßnahme der Öffentlichkeit alleine durch seine Größe von oftmals bis zu drei Hektar schnell ins Auge. Da die Eichen eine ausgesprochen lichtbedürftige Baumart ist, muss die Fläche relativ frei von alten Bäumen gestellt werden. Da die jungen Eicheln oder Pflänzchen sehr gerne von Wildschweinen gefressen oder zumindest beschädigt werden, ist ein Zaun notwendig.

    Die neuen selbsterklärenden Info-Tafeln mit Eichenholzrahmen werden an den rund 15 bis 20 neu entstehenden Eichenflächen der kommenden Jahre aufgestellt.

    Forstbetrieb Heigenbrücken:

    Der Forstbetrieb Heigenbrücken mit seiner in Bayern einmaligen Baumartenvielfalt liegt im bayerischen Nordspessart. Neben Buchen und Eichen wachsen auch Fichten, Kiefern, Tannen, Stroben, Lärchen und Douglasien, darunter der höchste Baum Bayerns, eine Douglasie mit über 60 m Höhe.

    Der Forstbetrieb Heigenbrücken ist Ausbildungsbetrieb. Die ausgebildeten Forstreferendare, Forstanwärter und jährlich zwei bis drei Auszubildende zum Forstwirt/ zur Forstwirtin sind wichtiger forstlicher Nachwuchs.

    Das Wasser aus dem Heigenbrückener Wald versorgt 40.000 bis 50.000 Menschen. Damit die Qualität gleichbleibend gut ist, wird der Wald schonend und naturgemäß bewirtschaftet. Der Waldumbau zu noch mehr Laubholz, vor allem Buche trägt dem sich abzeichnenden Klimawandel Rechnung und erhöht den Erholungswert.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1619 Wed, 06 Jun 2018 10:11:52 +0200 Nicht nur irgendein Hund… http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1619&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c4545715b97f703df10beda2948e9d1 06.06.2018, Sonthofen – Hunde werden bei den Bayerischen Staatsforsten nicht aus Hobbygründen oder aus Freude gehalten, sondern erfüllen als Jagdhunde ganz wichtige Aufgaben. „Sie sind wichtige Kollegen, Betriebshelfer und für den jeweiligen Hundeführer Begleitung in fast jeder Situation. Waldbau und Jagd gehören bei uns untrennbar zusammen“, erklärt Sonthofens Staatsforstenchef Jann Oetting. Die Berufsjäger und Revierleiter am Forstbetrieb Sonthofen führen die unterschiedlichsten Jagdhunderassen. Diese Mischung aus Rassen wie Stöberhunde, Schweißhunde und Vorstehhunde ergänzen sich gegenseitig, leisten gemeinsam vielfältige Arbeit auf der Jagd und damit für den Forstbetrieb. „Insgesamt 16 Hunde und sechs Hunderassen arbeiten am Forstbetrieb Sonthofen“, zählt Forstbetriebsleiter Oetting stolz auf. Die deutsche Wachtelhündin Regia von der Nonnenkappel ist eines der jüngeren Mitglieder im Forstbetrieb und wird von Forstreferendarin Ines Schnell geführt. Mit gut einem Jahr hat sie bereits ihre ersten Drückjagden und Nachsuchen, sowie die Jugendprüfung des deutschen Wachtelvereins gemeistert. Als typischer Stöberhund, der hauptsächlich im Herbst auf den Bewegungsjagden eingesetzt wird, benötigt sie auch im Sommer Arbeit. Der Sommer wird daher dazu genutzt, den Hund für jeglichen Jagdeinsatz fit zu machen. Momentan wird fleißig trainiert und geübt für die Brauchbarkeitsprüfung im Herbst. Apportieren, Wasser-, Nasenarbeit und Gehorsam sind nur einige Fächer in der sie ausgebildet wird. Für ihr Frauchen ist sie nicht nur ein „Berufshund“. Regia begleitet sie täglich sowohl zur Arbeit, als auch in der Freizeit. Das ständige Dabeisein ist für einen treuen Jagdgefährten sehr wichtig und stärkt die Bindung zum Hundeführer. Das Führen eines Jagdhundes gilt als Voraussetzung für die waidgerechte Jagd. Das Bayerische Jagdgesetz schreibt vor, dass bei jeder Such-, Drück-, Riegel- und Treibjagd sowie bei jeder Jagdart auf Wasserwild brauchbare Jagdhunde in genügender Zahl zu verwenden sind. Daher ist es wichtig, neuen Nachwuchs auszubilden. Die zeitintensive Ausbildung der Hunde wird hauptsächlich in der Freizeit der Hundeführer geleistet. Dieses zusätzliche Engagement hebt Forstbetriebsleiter Jann Oetting besonders hervor: „Insgesamt ist es unglaublich, was unsere Hunde und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine waldgerechte Jagd leisten!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1618 Fri, 01 Jun 2018 16:17:54 +0200 Fenster auf im Wald! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1618&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=310d6943742f747ef2844c2f203d1aff 30.05.2018, Kempten - Wir Allgäuer lieben die Aussichten in die weite Landschaft. Gerade nach einer längeren Wanderung oder einer Radtour durch den Wald tut ein Fernblick richtig gut. Förster Johann Mayr hat in seinem Staatswaldrevier in der Kürnach in den vergangenen Jahren bildlich gesprochen „die Fenster in seinem Wald aufgemacht“ an besonders schönen Aussichtspunkten.   „Wenn ich an einem Sonnentag durch den Wald streife, liegt der Vergleich mit einer Schlossführung gar nicht so fern“, schwärmt Hans Mayr, Revierleiter beim Forstbetrieb Sonthofen. „Im Schloss sind es die Butzenscheiben, die die Schätze um einen herum in ein eigenes Licht tauchen, im Wald gleicht das Kronendach einem riesigen Lichtsieb. Im Schloss wie im Wald wirkt dann ein offenes Fenster befreiend und der Blick geht hinaus in die Welt“, so Mayr weiter.   „Natürlich lebt der Staatsforstbetrieb Sonthofen weniger von der schönen Aussicht als vielmehr vom Holzverkauf. Aber wenn sich beides kombinieren lässt, dann umso besser“, freut sich auch Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Um zugewachsene Ruhebänke herum sind jetzt Sichtschneisen entstanden, die den Blick freigeben bis zum Säntis im Appenzeller Land in der Schweiz. „Manchmal muss man richtig zielen, wenn man nur eine Wand von dichtem Jungwald vor sich hat, aber die Tannheimer Kletterberge treffen will,“ schmunzelt Förster Mayr und denkt dabei an einen besonders reizvollen Ausblick, den sich der Wald in den vergangenen 30 Jahren vollständig zurückgeholt hatte. Landläufig heißt der Platz nicht umsonst „Schöne Aussicht“.   Manche Anblicke sind sozusagen aus einem Dornröschenschlaf erwacht. Wer vom Eschacher Weiher durch den Staatswald nach Unterkürnach radelt, sieht erstmals seit 100 Jahren wieder frei auf den Weiler Unterkürnach mit der ehemaligen Sommerresidenz der Fürstäbte von Kempten und der Marienkapelle.   Sichtschneisen im Wald sind übrigens nicht nur bei Waldbesuchern beliebt. Mit dem Licht kommt Wärme auf den Waldboden und das lockt eine Vielzahl von Wildtieren an. Auffällig viele Bussarde hat Förster Mayr hier beobachtet. Klar, denn im tiefen Wald finden sie sonst kaum geeignete Jagdflächen. Die Aussichten auf Beute sind in den Sichtschneisen besonders gut. - Natürlich nur dann, wenn nicht gerade die Ruhebänke von Menschen besetzt sind

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1617 Tue, 29 May 2018 16:04:27 +0200 Zweiter Seeadlerhorst im Forstbetriebsbereich Burglengenfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1617&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57c1d843cd577f249151372d518a6d04 Seeadlernachwuchs in Gemeinschaftsaktion beringt  

    Schwandorf, 24.05.2018 - Die Oberpfälzer Seenlandschaft zieht magisch an. Nicht nur Touristen, auch die Seeadler werden mehr. Paul Baumann, regionaler Fisch- und Seeadlerexperte im Auftrag der höheren Naturschutzbehörde konnte mit Unterstützung von Thilo Wiesent vom Landesbund für Vogelschutz über die beobachteten und eingepeilten Balzflüge eines Seeadlerpaares einen zweiten Horst- und Brutstandort bei den Bayerischen Staatsforsten im Großraum Schwandorf entdecken. Nach rund fünf Brutwochen machte man sich auf, den Seeadlernachwuchs zu begutachten und zur späteren Wiedererkennung zu beringen. Die Baumsteiger der Bayerischen Staatsforsten, Manfred Ferstl und Domenik Jobst, wurden aus dem Nachbarforstbetrieb Kelheim engagiert. Mit von der Partie waren neben dem Beringunsspezialisten Martin Gabriel auch Wolfgang Nerb von der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung der Oberpfalz als Initiator des Artenhilfsprogrammes Fisch- und Seeadler in der Oberpfalz sowie Forstbetriebsleiter Thomas Verron mit seinen Revierleitern Michael Simmeth und Alexander Krause. Im neu gebauten Horst konnte ein kräftig entwickelter Jungvogel bestätigt und beringt werden.   Baumsteiger Manfred Ferstl signalisierte als erster die frohe Kunde vom Nachwuchs, als er über den Nestrand schaute. Derweil kreiste ein Altvogel Warnrufe ausstoßend in gebührendem Abstand über ihm. Seeadler gelten im Gegensatz zu Steinadlern als eher scheu und keineswegs aggressiv angreifend. Der Jungvogel hatte genau die richtige Größe, um vorsichtig in einem Stoffsack abgeseilt zu werden. Am Boden wurde er von Paul Baumann mit 3200 Gramm gewogen und dann von Martin Gabriel beidfüßig beringt. So ist sichergestellt, dass ein eventueller Totfund immer zweifelsfrei identifiziert und zugeordnet werden kann. Die Sterblichkeit der Jungvögel ist im ersten Jahr hoch, vor allem dann, wenn ein neues Revier gesucht werden muss. Nach der kurzen Steckbriefprozedur ging es am Seilzug wieder rasch nach oben zur Baumkrone und ins gemachte Nest. Zügig verließ die zufriedene Gemeinschaft das Terrain und überließen das beeindruckende Küken wieder seinen Eltern.   Seeadler suchen sich zielgerichtet mit perfektem Blick aus ihrer Vogelperspektive die geeigneten Horstbäume. Für einen festen Halt des rund zwei Meter großen Nestes sind flachere Baumkronen ideal, oft hilft auch die Unförmigkeit eines alten ausgewachsenen Schneebruchs mit. Zudem müssen die Horstbäume wegen der über zwei Meter Flügelspanne der Altvögel zumindest von einer Seite frei anfliegbar sein. Die Waldstruktur ist oftmals vielfältig mit einem guten Deckungsgrad aus verschiedenen Baumarten und Höhenstufen. Der strukturreiche naturnahe Waldbau der Bayerischen Staatsforsten kommt den Habitatansprüchen des Seeadlers perfekt entgegen. Der Wasserreichtum der oberpfälzer Seenlandschaft sorgt mit allerlei Wasservögeln und Fischen für eine ideale Nahrungsgrundlage. Auch Verkehrsunfallwild, hauptsächlich entlang der Bahnlinien, steht auf dem Speisenplan. Das Artenhilfsprogramm der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung in Regensburg tut ein Übriges für eine langfristig nachhaltige Ansiedlung des Seeadlers, bis hin zur Schaffung künstlicher Nisthilfen auf ausgesuchten potentiellen Horstbäumen. Alle Beteiligten ziehen hier an einem Strang. Schließlich ist der Seeadler das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland.

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    Naturschutz Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1616 Fri, 25 May 2018 11:57:00 +0200 Heimat für Schwarzstorch und Kreuzotter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1616&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7229315362e42b9519dd00cab8cd3ec Forstbetrieb Fichtelberg schafft bei Warmensteinach neuen Lebensraum

    Warmensteinach, 25. Mai 2018 – Im Kropfbachtal oberhalb von Warmensteinach lassen  die Bayerischen Staatsforsten die überdichte Fichten-Verjüngung entlang des Bachlaufs entfernen und legen mehrere kleine Tümpel als Lebensraum für Amphibien und Reptilien an. Schmatzend gräbt sich die mächtige Baggerschaufel in den Lehmboden entlang des Kropfbaches bei Warmensteinach. Mit geschickten Bewegungen an den Joysticks seines Kettenbaggers modelliert Andreas Robisch, aus dem tonigen Material einen kleinen Damm, hinter dem sich das Wasser sammeln kann. Hier im Staatswald des Forstbetriebs Fichtelberg entsteht gerade ein „natürliches Schmuckstück“, ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die sich am und im Wasser wohlfühlen.    „Unser Ziel ist es, am Oberlauf des Kropfbaches eine Landschaft aus offenen Feuchtwiesen und Birken-Erlenbruchwald zu schaffen.“ erläutert Toni Eichermüller, der zuständige Leiter des Forstreviers Goldkronach. „Schwarzstorch und Kreuzotter finden hier in Zukunft einen geeigneten Lebensraum. Auf den offenen Flächen wächst Torfmoos und Pfeifengras. Kleine Fichtenbäumchen, die dicht am Bachlauf stehen entfernen wir, damit das wärmende Sonnenlicht bis zum Grund scheinen kann. Und wir schaffen mehrere Feuchtbiotope. Die kleinen Tümpel wirken ausgleichend auf den Wasserhaushalt und beheimaten viele Insekten, Amphibien und Reptilien.“ Gemeinsam mit Experten von Wasserwirtschaft und Naturschutz planten die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten diese Naturschutzmaßnahme, die zugleich das Naherholungsgebiet von Warmensteinach aufwertet. Spaziergängern, die vom Ort her kommend dem Kropfbach in Richtung seiner Quelle folgen, ermöglicht ein oberhalb gelegener Aussichtspunkt mit Infotafel einen guten Einblick in das neu entstandene Biotop. „Vielleicht können Naturfreunde hier im Talgrund zukünftig die eindrucksvollen Schwarzstörche bei der Nahrungssuche beobachten“ hofft Toni Eichermüller. „Aber das klappt nur, wenn sie sich ruhig verhalten und die Vögel nicht stören.“ Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth fördert die Maßnahme als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

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    Naturschutz Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1615 Fri, 25 May 2018 07:54:52 +0200 Staatswald als Heimat für Bienen und seltene Insekten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1615&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02dba080bf9c5d168d64a30991df7eb0 Frankenwald verbindet – Wald und Naturschutz

    Nordhalben/Wallenfels, 25. Mai 2018 – Imker aus dem Frankenwald stellen ihre Honigbienen in den Staatswald um besten Honig zu ernten. Etwa 20 Imker haben  unentgeltliche Stellplätze für Ihre Bienen im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben. Weitere Imker sind mit ihren Bienen gern gesehen. Forstbetriebsleiter Fritz Maier besuchte Imker Thorsten Hugel im Staatswald des Forstreviers Zeyern bei Wallenfels und stellte dabei das Projekt „Der Wald blüht auf“ vor, das den Honig- und den vielen unterschätzten Wildbienenarten neue Lebens- und Nahrungsgrundlagen sichern soll.   Es gibt ca. 130.00 Imker in Deutschland  mit rd. 850.000 Völkern von Honigbienen. Seit etwa 10 Jahren ist die Zahl der Imker um etwa 1/3 gestiegen. Diese positive Entwicklung zeigt sich auch in Nordbayern. Einige dieser Imker stellen im Sommer Ihre Bienen vorübergehend in den Staatswald um dort Honig aus dem Wald zu produzieren. Andere haben ganzjährige Standplätze oder „Bienenhäuser“. Waldbestände mit Alttannen wie im Raum Wallenfels im Frankenwald sind von besonderem Interesse für dunklen „Tannenhonig“, Lindenbäume und ihre Blüten ergeben besonders süßen „Lindenhonig“. Forstbetriebsleiter Fritz Maier besuchte und begrüßte Imker Thorsten Hugel vom Imkerverein Kronach, der im Staatswald bei Wallenfels seine Honigbienenvölker aufgestellt hat.   Der naturnahe Staatswald mit gemischten Waldbeständen, verschiedenen Baumarten, sonnigen Bereichen entlang von Wegrändern und auf Freiflächen sowie liegendem und stehendem Totholz sowie Biotopbäumen mit Höhlen ist nicht nur für die Honigbiene interessant. Ca. 550 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, die verschiedene Nahrungspflanzen und Nistplatzanforderungen haben. Etwa 3/4 der Wildbienenarten nisten im Boden und über 90% sind solitär, also einzeln lebende Insekten mit Brutröhren im Boden oder im Holz. Etwa die Hälfte der deutschen Wildbienenarten steht auf der Liste der gefährdeten Arten. Während die Honigbienen bis zu 3 km weit fliegen, liegt der Flugradius bei den Wildbienen mit rd. 300 m deutlich niedriger. Für sie ist eine enge Verzahnung von Blühflächen oder blühenden Waldinnenrändern und offenen Sandflächen, Rohbodenstandorten oder schütter bewachsenen Böschungen besonders hilfreich.     „Wichtig ist nicht nur das Erarbeiten unserer Naturschutzkonzepte, sondern vor allem auch ihre Umsetzung vor Ort im Wald“ betonte Fritz Maier, Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Nordhalben. „Die Bayerischen Staatsforsten haben deshalb in diesem Jahr mit dem Naturschutzprojekt „Der Wald blüht auf“ begonnen. Wir bringen standortangepasstes Saatgut auf Freiflächen im oder am Wald aus und schaffen damit blühende Oasen als Nahrungs- und Rückzugsräume für viele Insekten. Die Anlage von Obstbaumgruppen, die Gestaltung von Waldrändern mit blühenden Sträuchern und Bäumen sowie sonnige Wegeränder mit blühenden Pflanzen werden den Wald als Lebensraum für Wildbienen, Honigbienen und viele weitere Insektenarten verbessern“.   Dieses Projekt wurde von den Abgeordneten des Bayerischen Landtags mit gesonderten Finanzmitteln ausgestattet und stärkt damit den Naturschutz auf der Fläche. Im Bayerischen Staatswald sollen schon in diesem Jahr in rd. 300 Revieren solche Blühflächen geschaffen werden.   Die Anlage der Flächen findet gerade statt. Hierzu wird es gesonderte Pressetermine geben.   Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte den Imkern und den Insektenfreunden für die Zusammenarbeit und das  bestehende Netzwerk zum Naturschutz im naturnah bewirtschafteten Staatswald. Er lobte ausdrücklich auch die Mitarbeiter der Forstbetriebe: „Ihr Engagement ist ein wesentlicher Baustein zu einem erfolgreichen Waldnaturschutz.“   Die regionalen Naturschutzkonzepte der Frankenwald Forstbetriebe stehen zum Download auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten zur Verfügung: www.baysf.de/naturschutz   Imker, die Standplätze für Bienen im Wald suchen, können sich an die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten wenden, z.B. Forstbetrieb Nordhalben(Tel.:09267-9140-0 oder info-nordhalben@baysf.de). Weitere Kontakte unter www.baysf.de/standorte. Mehr zum Thema in unserem Themenspecial: Bienen. Schwärmen für den Wald.

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    Naturschutz Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1614 Thu, 24 May 2018 10:42:25 +0200 Einladung zum Symposium "Wald und Mensch" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1614&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d6529081c095d58416349eb4888b423e Herzliche Einladung zum Waldsymposium »WALD & MENSCH« am 15. Juni 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2018.

    Die Ausstellung im oberbayerischen Kloster Ettal spürt dem »Mythos Bayern« nach. Der Wald mit seinen unterschiedlichen Funktionen trägt wesentlich zu diesem Mythos bei. Ein Drittel der bayerischen Landesfläche ist Wald. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist es mehr als die Hälfte. Der Mensch braucht den Wald. Er bietet Schutz und wertvolles Trinkwasser, ist Erholungs- und Lebensraum und liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz. Bei dem Symposium sollen die vielfältigen Beziehungen zwischen Wäldern und Menschen aufgezeigt werden. Dabei geht es um die Ansprüche der Bevölkerung an den Wald genauso wie um die berechtigten Interessen von Waldbesitzern, Forstleuten oder Naturschützern. In drei Themenblöcken werden Waldeigentümer, Kommunalpolitiker, Förster, Tourismusvertreter, Mediziner, Architekten und Sportler zu Wort kommen. Schließlich wagen wir einen Ausblick in den Wald von morgen im Spannungsfeld zwischen Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Wünschen der Allgemeinheit. Nutzen Sie die Chance, das »grüne Drittel Bayerns« aus verschiedenen Blickwinkeln heraus kennenzulernen. Vor der Kulisse der Bergwälder unterhalb der Zugspitze haben Sie vielfältige Gelegenheiten, mit Waldexperten und Waldinteressierten ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen

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    news-1613 Thu, 24 May 2018 09:29:47 +0200 Forstrevier Wackersdorf wieder in fester Hand http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1613&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=456347bd136bfed073f8ed118288f063 Michael Simmeth aus Dieberg neuer Revierleiter im Staatswald

    Wackersdorf, 24. Mai 2018 – Ab sofort übernimmt der 27-jährige Michael Simmeth langfristig die Revierleitung im Revier Wackersdorf. Der aus Dieberg im Regental stammende hatte sich im Bewerbungsverfahren um die Revierleiterstelle durchgesetzt. Für Simmeth ist die heimatnahe Revierstelle „wie ein Sechser im Lotto“. Damit tritt wieder ein echter Oberpfälzer die Nachfolge von Johannes Steigner an, der im Zuge der Familienzusammenführung an den Forstbetrieb München wechseln konnte. „Nun haben Brennholzkunden, Kommunen und die Bevölkerung mit Michael Simmeth wieder einen langfristig konstanten Ansprechpartner für alle Waldfragen“, so der Burglengenfelder Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Thomas Verron, der seinen neuen Mitarbeiter herzlich im Revier begrüßte.

    Michael Simmeth ist sozusagen ein Eigengewächs der Bayerischen Staatsforsten. Bevor er 2017 nach dem obligatorischen Forstanwärterjahr die Staatsprüfung ablegte, absolvierte er eine verkürzte Waldfacharbeiterlehre im hiesigen Forstbetrieb, ging anschließend mit einem Stipendium der Bayerischen Staatsforsten an die forstliche Fachhochschule nach Freising und machte dort sein Bachelor. Seine erste forstliche Berufsstation innerhalb der Bayerischen Staatsforsten war das Forstrevier Furth i. W. am Nachbarforstbetrieb Roding.

    Verron wünschte ihm einen guten Start in seine jetzt erste feste Stelle in den Staatswäldern um Wackersdorf. Verschiedene gesellschaftliche Ansprüche in einem stadt- und ortsnahen Erholungsraum sowie die große naturschützerische Verantwortung für das Charlottenhofer Weihergebiet erwarten ihn. Jetzt gilt es, das neue Umfeld und die großen Revierflächen kennenzulernen. „Michael Simmeth hat sein Revierleitergeschäft von der Pike auf gelernt und wird alle Aufgaben bestens meistern“, ist sich Verron sicher. Er wünscht seinem jungen Kollegen eine schnelle Anreicherung des notwendigen Erfahrungsschatzes.

    Simmeth‘s Reviersitz ist nach wie vor im Tierzuchtzentrum Schwandorf. Zu den gewohnten Sprechzeiten donnerstags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr ist er dort anzutreffen. Die telefonische Erreichbarkeit des Reviers bleibt unverändert 09431-61889 (Fax -378918).

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1612 Thu, 24 May 2018 09:21:57 +0200 Allerlei im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1612&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6cf2bb1c6df6545562af355cb3894255 Sonthofen, 24. Mai 2018 – Im Wald gibt es immer und überall etwas zu entdecken. Besonders nach dem Regen kommen Lebewesen zum Vorschein die sonst kaum sichtbar sind und von denen sich einiges ableiten lässt.  

    In den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen gibt es allerlei Lebewesen, die sich gut auf Regen eingestellt haben. Raupen, Schmetterlinge, Frösche, Alpensalamander und Schnecken sind besonders nach Regenfällen unterwegs. „Wer innehält und sich im Wald ein paar Minuten Zeit nimmt, wird an einem Platz viele kleine Lebewesen entdecken, die hier leben. Es lohnt sich, den Blick auch einmal auf den Boden oder in der Luft schweifen zu lassen und die kleinen Lebensdetails im Wald zu entdecken!“ schwärmt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Vordergründig dreht sich im Forstbetrieb Sonthofen alles um Wald, Holz und die großen Wildtiere wie Reh-, Rot- und Gemswild. Aber bei allen forstlichen Arbeiten spielen auch die kleinen Geschöpfe eine wichtige Rolle. Und ganz nebenbei geben sie uns Informationen über den Waldzustand“, so Oetting weiter.  

    In den letzten Tagen konnte man zum Beispiel einen Nachtfalter beobachten, der nur drei Wochen im April und Mai fliegt. „Ein Nagelfleck!“ erkennt Ludwig Weiß, der Berufsjäger im Staatswald ist. Dieser Falter kommt vor allem in Laubwäldern vor. „Das ist ein Beleg dafür, dass aus unseren ehemaligen Fichtenmonokulturen immer häufiger Mischwälder werden mit nennenswerten Laubholzanteilen mit Buche, Vogelkirsche und Bergahorn“, ergänzt Forstreferendarin Ines Schnell. Auch andere faszinierende Tiere sind zu sehen. Wie die Raupe, welche ziemlich lange Haare mit sich trägt. Diese schützen die Raupe vor Fressfeinden. Aber auch davor, dass sie nicht nass wird bis auf die Haut, da die Regentropfen an den Haaren hängen bleiben. „Dieses Vielerlei macht unsere Wälder aus. Artenreichtum und Vielfalt, auf Neudeutsch Biodiversität zeigen uns die Stabilität und Gesundheit unserer Wälder. Unser Wald im Allgäu beherbergt sehr viele Lebewesen, ob Tiere oder Pflanzen. Und gleichzeitig liefert er den sehr wertvollen, nachwachsenden und nachhaltig nutzbaren Rohstoff Holz, bietet Arbeitsplätze und Raum für Erholung. Alles auf einmal und auf der gleichen Fläche: Bei den Bayerischen Staatforsten nennen wir das integrative Waldwirtschaft“, freut sich Forstmeister Oetting.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1611 Tue, 22 May 2018 14:01:08 +0200 Nasslagerplatz in Öslau füllt sich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1611&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7c7b2bb7ee9e0cca34f2c4010d9696ba Coburg, 22. Mai 2018 - Nahezu 10.000 Festmeter Fichten-Fixlangen sind bereits auf dem Nasslagerplatz in Öslau gelagert. Die Strategie durch Bewässerung den Holzpreis zu stabilisieren, kommt jedem Waldbesitzer zugute. Das Holz kommt zeitnah aus dem Wald, Waldschutzprobleme (Borkenkäferbefall mit Holzentwertung) lassen sich so vermeiden.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1609 Tue, 22 May 2018 13:25:50 +0200 Die Bayerischen Staatsforsten eröffnen den Waldblickweg im Graswangtal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1609&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f71dc38da8a2e27e6c747fa655473439 Was könnte den Mythos Bayern besser erlebbar machen als eine Wanderung zu Fuß oder mit dem Rad vom Kloster Ettal über die Dickelschwaig zum Schloss Linderhof? Die Wegstrecke führt großenteils durch den seit Jahrhunderten bewirtschafteten Wald, der die Kulturlandschaft rund um das Graswangtal prägt. Die diesjährige Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ widmet sich den vielfältigen Aspekten dieses so wichtigen Teils unserer Natur. Der neue Waldblickweg im Graswangtal ermöglicht dem interessierten Besucher Einblicke in dieses komplexe Ökosystem aus verschiedenen Blickwinkeln.  

    Waldblick

    Auf 14 Kilometer Radwanderweg zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof lässt sich der Wald, seine besonderen Strukturen und seine Bedeutung für den Menschen mit allen Sinnen erleben und entdecken. Sieben großformatige Rahmen lenken den Blick des Besuchers auf charakteristische Merkmale des Waldes. So ist es möglich auf der Fahrt durchs Graswangtal die Ansprüche von Forstwirtschaft, Jagd, Naturschutz, von Köhlern, Förstern, Holznutzern und Holzrückern zu erleben Für mehr Informationen kann man  direkt vor Ort oder zuhause unter www.waldblickweg-landesausstellung2018.de auf Informationen, Zahlen und Filme zugreifen. So wird jedem Besucher eine individuelle Informationsvielfalt ermöglicht, ohne vom Wesentlichen abzulenken: dem Wald.  

    E-Bikes

    Wer den Waldblickweg nicht zu Fuß oder auf dem eigenen Rad zurücklegen möchte, kann vor Ort E-Bikes ausleihen. In Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten werden bei der Sportzentrale Papistock in Oberammergau und dem Gästehaus Ethiko in Ettal E-Bikes für die Fahrt angeboten. Für Besucher der Landesausstellung mit einem Preisnachlass. Der Waldblickweg bietet sich somit für jeden als ideales Anschlussprogramm nach dem Besuch der Ausstellung an. Weitere Informationen unter baysf.de oder direkt vor Ort beim Infomobil der Ammergauer Alpen.

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    Nachrichten
    news-1608 Tue, 22 May 2018 13:16:39 +0200 Die Esskastanie im Forstbetrieb Sonthofen – Baum des Jahres und Klimaerwärmung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1608&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=332bd460c426c80994ed3e00fc0c0cc7 11. Mai 2018, Sonthofen – „In Zeiten der Klimaerwärmung haben wir den Auftrag, unsere Wälder fit für die Zukunft zu gestalten. Hierzu können auch Baumarten beitragen, die ihre ursprüngliche Verbreitung in wärmeren Gegenden haben“, erklärt Förster Jörg Tarne, der die Staatswälder von Oberstaufen bis zum Bodensee bewirtschaftet. Die Esskastanie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und braucht ausreichend warme Standorte. Deshalb ist sie im Forstbetrieb Sonthofen, der hauptsächlich durch Gebirgslagen geprägt ist, derzeit nur im Bereich Lindau zu finden. Dort kommt diese Baumart an drei Stellen vor. Die Bestände sind alle durch Pflanzung entstanden und wachsen gut bis sehr gut.   Die ersten Bäume wurden schon durch die Römer über die Alpen gebracht und kultiviert. Die Römer hatten es insbesondere auf die Früchte der Esskastanie abgesehen, die auf veredelten Bäumen besonders groß werden. Auf den Waldbäumen bleiben die „Maronis“ kleiner und sind nicht so schmackhaft. Dafür setzt die Forstwirtschaft auf die Nutzung des Holzes. Dieses Holz wird wegen seiner Dauerhaftigkeit unter anderem auch in der Schutzwaldsanierung für Verbauungen gegen Gleitschnee eingesetzt. Vor allem in Italien und Frankreich werden daraus auch Böden, Dachstühle oder Möbel aus dem sehr schönen Holz hergestellt, das in seinen Eigenschaften der Eiche sehr ähnelt.   Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting berichtet: „Um die Eignung der Esskastanie für unseren Wald der Zukunft beurteilen zu können, wurden in den letzten Jahren unsere Esskastanien im Staatswald im Lindauer Umland von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft beprobt. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt. Eine vielseitig verwendbare und kulturhistorisch und forstlich sehr spannende Baumart ist die Esskastanie, die auch Baum des Jahres 2018 ist, auf jeden Fall“.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1606 Tue, 22 May 2018 10:58:43 +0200 Technische Universität München auf Exkursion im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1606&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f8589e7e74304d114391f4c8d46cb0b Rothenkirchen, 22. Mai 2018 - Überall im Frankenwald hat die frühere Landnutzung ihre Spuren hinterlassen. Zeugnisse historischer Waldbewirtschaftung und die Bedeutung der Forstwirtschaft für den Frankenwald heute und morgen: Das waren die Themen, die Studierende der Technischen Universität (TU) München im Rahmen einer Exkursion in den Staatswald des Forstbetriebes Rothenkirchen führte.

    Professor Sören Schöbel vom Lehrstuhl für „Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume“ entwirft Konzeptionen für die Entwicklung einer Landschaft auf der Basis vorhandener, gewachsener Strukturen. Deshalb waren er und sein Team in Nordbayern gezielt auf der Suche nach erkennbaren Spuren der Wirtschaftsgeschichte. In den Waldgebieten des Frankenwaldes sind es vor allem Reste früherer Kohlenmeiler, alte Hohlwege und historische Floßanlagen, die noch heute von der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes zeugen. Entsprechend groß war das Interesse der Reisegruppe an den Ergebnissen der „Kulturgüterkartierung Frankenwald“, mit der die Bayerischen Staatsforsten zusammen mit kundigen Heimatpflegern diese alten Strukturen im Forstbetrieb Rothenkirchen erfassen und sichern.

    Bei einer Führung im Staatswald erläuterte Forstbetriebsleiter Peter Hagemann, wie die gewonnenen Ergebnisse in das Konzept der aktuellen Waldbewirtschaftung integriert werden. So werde beim Einsatz von Holzerntemaschinen Rücksicht auf die archivierten Kulturgüter genommen. Das über die Jahrhunderte gewachsene Wegesystem werde noch heute genutzt, wobei durch moderne Seiltechnik auf einen großen Teil früherer Erschließung verzichtet werden könne. Dadurch sei nachhaltige Holznutzung bei gleichzeitigem Bodenschutz möglich und gleichzeitig würden attraktive Wanderwege erhalten und große Flächen als Rückzugsräume für bedrohte Arten blieben ungestört erhalten.

    Dieses unmittelbare Nebeneinander aller wichtigen Leistungen des Waldes konnten die Studierenden und ihre Lehrkräfte mit Blick auf die Ködeltalsperre erleben. Wasser- und Bodenschutz, nachhaltige Rohstoffproduktion, Waldnaturschutz und Walderholung fänden hier auf der gleichen Fläche statt, so Hagemann. Zahlreiche Fragen zum laufenden Waldumbau als Grundlage für die Sicherung dieser Funktionen auch für nachfolgende Generationen führten anschließend immer wieder zum Thema „Zukunft des Frankenwaldes“ zurück. Eine Zukunft, so war man sich einig, in der dem Wald weiter eine Schlüsselrolle zukommen wird.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1610 Tue, 22 May 2018 09:37:00 +0200 Einladung zum Forstfrauentreffen 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1610&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=38a2dca9bcd781e4e9b72d8e12c678bc 27./28. September 2018

    am Kloster Weltenburg und im Forstbetrieb Kelheim

    Um den Austausch von Frauen im Forstbereich über alle Institutionen hinweg zu fördern, persönliche Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu verstärken, freuen sich die Bayerischen Staatsforsten AöR, Sie zu folgendem Programm einzuladen:

    Donnerstag, den 27.09. 17.00h: Eintreffen und Ankommen
    Zimmerkontingent: Gästehaus St. Georg, Kloster Weltenburg Anzahl derÜbernachtungsplätze: 5 Einzelzimmer (51€), 6 Doppelzimmer (43 €) jeweils Übernachtung inkl. Frühstück und Parken
    Gemeinsame Brotzeit im Biergarten Kloster Weltenburg, bei schlechtem Wetter: Eintreffen und Abendessen in Irlbrunn
    Abendprogramm zum Thema „Status“ mit theaterpädagogischer Anleitung - zum Ausprobieren, aber auch einfach Zuschauen – ab ca. 19.30h

    Freitag, den 28.09.9.00h: Treffen am Forstbetrieb Kelheim (Fahrt mit Bussen)
    Wanderung über die Wipfelsfurt, Impulsreferat: Anna Maria Meier B.Sc..Forstwirtschaft (angefragt)
    Fahrt mit Holzzillen durch den Donaudurchbruch nach Kloster Weltenburg
    12.30h Mittagessen im Forsthaus Irlbrunn14.00h: Diskussion mit Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzendem der BaySF und N.N. zu Frauen im Forstbereich und in Führungspositionen
    Impulsreferat: Johannes Hillenbrand Bachelorarbeit HSWT

    Für Beschäftigte der BaySF wird die Teilnahme als Fortbildungsreise anerkannt.

    Verbindliche Anmeldung bis zum Freitag, den 27.07.2018

    Programm und Organisation: Silke Kettner, Gleichstellungsbeauftragte BaySF Bereich Süd
    Kontakt: silke.kettner@baysf.de Telefon: 0821 2489332

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    Nachrichten
    news-1605 Thu, 17 May 2018 17:42:55 +0200 Bayerische Staatsforsten bei der Landesgartenschau in Würzburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1605&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4aa6801f46e979ad02c54a66202767d3 Bis 7. Oktober wird in Würzburg die diesjährige Landesgartenschau unter dem Motto „Wo die Ideen wachsen“ veranstaltet, und die Bayerischen Staatsforsten sind dabei. Bei über 2.000 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Theateraufführungen und Vorträge, werden unter anderem die Themen Mobilität, Bewegung, gutes und gesundes Essen, sowie Klimawandel behandelt. Einen tatkräftigen Beitrag zu einem attraktiven Programm leisten auch einige Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, die an insgesamt drei Wochenenden forstliche Themen lebendig und interaktiv für die Besucher aufbereiten. Von Samstag, 19. Mai bis Montag, 21. Mai werden die Forstbetriebe Arnstein und Heigenbrücken den zahlreichen Besuchern mit dem Thema „Heute schon an Morgen denken - Klimawandel und Waldumbau bei den Bayerischen Staatsforsten“ einen Einblick in die Waldbewirtschaftung ermöglichen. Förster und Forstwirte zeigen den Besuchern, wie Bäume fachgerecht gepflanzt werden und wie wir unseren Wald fit für die Zukunft machen. Zudem können Sie bei einem Baumarten-Fühl-Quiz eine Familienkarte für den Baumwipfelpfad Steigerwald gewinnen. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Landesgartenschau.

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    news-1604 Wed, 16 May 2018 08:07:34 +0200 Mit Hightech auf Käfersuche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1604&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2f696a4f140a4331abb8a1fb92502d14 Borkenkäfer-App hilft bei der Schädlingsbekämpfung 15.05.2018, Kempten - Jährlich fallen in den Wäldern sehr viele alte Bäume dem Borkenkäfer zum Opfer. Er vermehrt sich derzeit sehr stark, weil ihm der außergewöhnlich warme April optimale Brutbedingungen bescherte und es noch viel Sturmwurfholz aus dem Winter im Wald gibt. Um den Befall der Fichten durch den Borkenkäfer soweit wie möglich einzuschränken, müssen befallene Bäume so rasch wie möglich gefunden und sofort aufgearbeitet werden. Dafür haben die Bayerischen Staatsforsten ein Programm entwickelt, das dieses Auffinden unterstützt und die Ergebnisse tagesscharf dokumentiert. Installiert ist diese App auf den Smartphones aller Waldarbeiter und Förster.  Forstbetriebsleiter Jann Oetting erklärt: „Bohrmehl kann man nur an trockenen, windstillen Tagen finden Abhängig. Dann suchen wir mit Mann und Maus Borkenkäfer. Jeder Sucher hat ein vorher definiertes Waldgebiet abzusuchen. Vorrangig sollen hot-spots angelaufen werden. Dies sind z.B. bekannte Befallspunkte der letzten Jahre, die aus einem Kartenarchiv abgerufen werden können. Wird ein „Käfernest“ gefunden – ob nun alter hot-spot oder Neubefall - so kann dies auf dem Handy gps–gestützt punktgenau markiert werden.“ Dies hat den Vorteil, dass die Befallspunkte auch von Ortsunkundigen jederzeit auffindbar sind. Die Sucher halten direkt vor Ort auch Baumzahlen und Holzmengen in der App fest, markieren die befallenen Stämme, sowie den Befallsgrad und das Entwicklungsstadium der Käfer zu dokumentieren. Auch kann draußen im Wald eine Empfehlung an die Forstbetriebsleitung gegeben werden, ob das Holz aufgearbeitet oder von Hand entrindet werden soll. Die Handentrindung ist notwendig, wenn die Bringung technisch nicht möglich ist, was v. a. im Hochgebirge der Fall sein kann. Zusätzlich werden die Rückegassen, die zur Aufarbeitung befahren werden müssen, an der Forststraße mit Bändern markiert. So können unnötige Wege und Bodenschäden vermieden werden. Oetting weiter: „Die so erfassten Daten werden vom Suchpersonal täglich synchronisiert, so dass stets eine komplette und aktuelle Übersicht für das jeweilige Revier bzw. den Forstbetrieb entsteht. So sehen wir auch, wie sich die Käferpopulation entwickelt und können wenn nötig zusätzlich Kapazitäten zur Aufarbeitung organisieren“. Am Forstbetrieb selbst wird entschieden, ob die Aufarbeitung mit eigenem Personal oder mit Unternehmern erfolgen soll. Staatwald-Revierleiter Markus König ergänzt: „Damit der laufende Arbeitsfortschritt auch nachvollzogen werden kann, werden die Punkte, die beim Auffinden rot markiert waren, vom jeweiligen Einsatzleiter auf gelb umgesetzt, sobald mit der Aufarbeitung begonnen wird. Sind die Arbeiten abgeschlossen und das Holz abfuhrbereit an der Straße, erfolgt ein weiteres Umsetzten in die Farbe Grau. Ab diesem Zeitpunkt ist das Holz von mir aufgenommen, d.h. die Holzmaße ermittelt und es kann möglichst vor dem Ausflug der fertig entwickelten Borkenkäfer abgefahren werden. Die grauen Punkte dienen mir dann im kommenden Jahr zum Auffinden neuer Käfernester. Durch dieses System gelingt es, wesentlich schneller und effizienter den Käferbefall einzudämmen.“ Holz das nicht direkt zum Kunden geht, wird auf Nasslagerplätze gebracht und dort konserviert. So werden einerseits Folgeschäden im Wald vermieden, andererseits wird aber auch der Markt entlastet, weil weniger Käferholz auf den Markt gelangt.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1603 Fri, 11 May 2018 15:45:25 +0200 Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag deutlich – 200.000 Festmeter Holz werden weniger eingeschlagen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1603&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c9175ea32e24bc9037d65de9adef06e2 Vorsorge vor Überangebot an Borkenkäfer- und Sturmholz – Klimawandel in Bayerns Wäldern deutlich zu spüren

    Regensburg, 11. Mai 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten haben entschieden, den Holzeinschlag im laufenden Geschäftsjahr 2018 um 200.000 Festmeter zu reduzieren. Der geplante Holzeinschlag des größten deutschen Forstunternehmens beträgt nach der Reduzierung noch 4,75 Mio. Festmeter, mit der niedrigste Einschlag seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005. Dementsprechend wird sich auch der Gewinn der Staatsforsten von 54 Mio. Euro 2017 auf rund 26 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2018 halbieren.   Die Rücknahme des Holzeinschlags vorwiegend für frisches Nadelholz begründet der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten Martin Neumeyer mit dem durch den Klimawandel ausgelösten Überangebot auf dem deutschen und bayerischen Holzmarkt.   Neumeyer: „Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahren deutlich Spuren im Staatswald hinterlassen. Sturmereignisse wie Orkan Niklas im Jahr 2015 oder der Sturm Kolle 2017 sowie danach aufgetretene Borkenkäfervermehrungen haben große Schäden in den Wäldern Bayerns verursacht – vor allem in fichtendominierten Waldbeständen. Im Januar 2018 folgte Orkantief Friederike, das rund 10-12 Mio. Festmeter Holz in der Mitte und im Norden Deutschlands geworfen oder gebrochen hat.“   Der wärmste Aprilmonat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, den wir in diesem Jahr zu verzeichnen hatten, führe aktuell zu einem hohen Befall durch den Borkenkäfer bereits sehr früh im Jahresverlauf. Die Vorbelastung der Wälder sei mit hohen Borkenkäfermengen aus den vergangenen Jahren wegen überdurchschnittlich warmer Witterung und Sturm bereits hoch. Die Staatsforsten rechnen deshalb auch für 2018 mit einer sehr angespannten Borkenkäfersituation und erhebliche Mengen Schadholz, die aus Staats-, Privat- und Kommunalwäldern auf den Holzmarkt drängen und den Holzabfluss aus den Wäldern verlangsamen werden. Belastend kommt hinzu, dass etliche Sägewerke im Süden Deutschlands und auch in Österreich sich aktuell zu nicht unerheblichen Teilen mit günstig angebotenem Friederike-Sturmholz aus Mittel- und Norddeutschland versorgen.   Nachdem sich bei der sich zuspitzenden Borkenkäferlage und der großen sich am Markt befindlichen Holzmenge derzeit bereits Stockungen im Holzabfluss bemerkbar machen, haben jetzt die Staatsforsten mit einer spürbaren Reduzierung des Einschlags reagiert. Als öffentliches Unternehmen sehen sich die Staatsforsten auch in der Verantwortung für die vielen privaten und kommunalen Waldbesitzer, die vom Klimawandel in gleicher Weise betroffen sind. Neumeyer: „Die Reduzierung des Einschlags bedeutet aktives und präventives Handeln, folgt dem Vorsorgeprinzip und ist ein solidarischer Beitrag zur Entlastung der Holzmärkte und zur Entspannung der Waldschutzsituation. Die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels und seiner Folgen auf den Wald haben auch einen direkten Einfluss auf die Geschäftszahlen der Bayerischen Staatsforsten.“   Als Reaktion auf den Klimawandel setzen die Bayerischen Staatsforsten ein Maßnahmenpaket um: Wichtigste Maßnahme ist ein forcierter Waldumbau. Bereits seit Jahren bereiten die Förster der Bayerischen Staatsforsten den Wald auf die Klimaveränderung vor, indem sie mehr klimatolerante Laub- und Nadelwälder schaffen. Der Anteil der trockenheits- und sturmempfindlichen Fichte geht dabei zurück, der Anteil von Laubbäumen und Tanne steigt. Der Waldumbau hat zum Ziel, strukturreiche und artenreiche Mischwälder zu schaffen, die dann weniger anfällig für Stürme und Borkenkäfer sind. Weitere Maßnahmen sind ein aktives Borkenkäfermanagement wie etwa das schnelle Auffinden befallener Fichten mit Hilfe einer GPS-gestützten Borkenkäfer-App und die Nasslagerung von Sturm- und Borkenkäferholz zur Qualitätssicherung und temporären Entlastung des Holzmarktes.   Die Folgen des Klimawandels sind in Bayerns Wäldern bereits deutlich spürbar. Badewetter und Waldbrandgefahr im April: Mit Temperaturen von fast 30 Grad und im Schnitt fast fünf Grad Celsius mehr als normal hat der April 2018 nicht nur einen neuen Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen aufgestellt, sondern auch gravierende Folgen für Wald und Forstwirtschaft. Seit 2014 gibt es eine spürbare Zunahme von Sturmereignissen: Im Bayerischen Wald wütete im Spätsommer 2017 Orkan „Kolle“, im Januar 2018 im Spessart sogar ein Tornado bei Sturm „Burglind“ und nur zwei Wochen später sorgte Orkan „Friederike“ für rund 10-12 Mio. Festmeter Schadholz in West- und Mitteldeutschland. In den letzten vier Jahren sind allein im bayerischen Staatswald durch Windwurf 2,56 Mio. Festmeter Sturmholz angefallen. Dazu werden die Sommer wärmer und trockener, was die Ausbreitung des Borkenkäfers begünstigt.

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    Nachrichten
    news-1607 Wed, 09 May 2018 11:27:00 +0200 Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erkennt PEFC als Label für Holzbauprodukte an http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1607&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1d441b22743a58b62058f18efd7bb0f Pressemitteilung PEFC

    Stuttgart, 09.05.2018: Architekten, Planer und Bauherren, die eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem DGNB-System anstreben, können beim Einsatz von Holzbauprodukten bequem auf das PEFC-Siegel setzen: In der aktuellen Version 2018 ihres Gebäudezertifizierungssystems berücksichtigt die DGNB erstmals Bauproduktlabels, darunter PEFC. Die Anerkennung der Labels kann sich auf drei Kriterien innerhalb des DGNB-Systems beziehen: die verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung, die Vermeidung von Schad- und Risikostoffen sowie die Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit. Die ersten sechs Standards, die anerkannt wurden, sind CSC, FSC, Holz von hier, Indoor Air Comfort Gold, PEFC und Win=Win Fair Stone.

    Die Anerkennung des PEFC-Labels bezieht sich auf das Kriterium „Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung". Hierbei existieren für drei verschiedene Kategorien unterschiedliche Aner­kennungs­stufen. Produkte, die als „PEFC zertifiziert" (100%) zertifiziert wurden, werden in der höchsten Qualitätsstufe 1.3 anerkannt. Für „PEFC zertifiziert" (70-100%) gilt die mittlere Qualitätsstufe 1.2. und für „PEFC recycelt" die Qualitätsstufe 2.2, welche für Sekundärrohstoffe die höchste erreichbare Qualitätsstufe ist. „Insbesondere in Bezug auf das Thema Responsible Sourcing wollen wir mit dem neuen Verfahren Bauproduktehersteller dazu ermutigen, transparent nachzuweisen, dass soziale und ökologische Mindeststandards konsequent eingehalten werden – vor allem in Erzeugerländern mit einer weniger strengen Gesetzgebung als in Deutschland“, so Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB.  

    Weitere Informationen zur Labelanerkennung durch die DGNB: http://www.dgnb.de/de/aktuell/pressemitteilungen/2018/dgnb-labelanerkennung

    Den Prüfbericht mit den Ergebnissen zur Anerkennung des PEFC-Siegels finden Sie hier: http://www.dgnb-system.de/de/system/labelanerkennung/uebersicht/label/PEFC.php

    Weitere Informationen zum DGNB-System in der Version 2018: http://www.dgnb-system.de/de/system/version2018/

    Bildmaterial: https://www.dropbox.com/sh/jgba1qiuxdnge1j/AABhinuAzkTn5JpKrhegUjbJa?dl=0 

    Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern: Bauherren können beim Einsatz von Holzbauprodukten auf das PEFC-Siegel setzen, wenn sie eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem DGNB-System anstreben.

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    Nachrichten
    news-1602 Wed, 09 May 2018 11:16:09 +0200 „Gegenseitige Anerkennung von FSC und PEFC - sinnvoll, praktikabel, wünschenswert?" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1602&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9125ac5f4cd88a1fbc11295b41adfcee Presse-Einladung zum zweiten Forum Zertifizierung

    Pressemitteilung PEFC Deutschland

    Zwei Wege – ein Ziel: PEFC (Programme for the endorsement of Forest Certification Schemes) und FSC (Forest Stewardship Council) stellen weltweit mit dem Instrument der Waldzertifizierung eine nachhaltige bzw. verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung sicher. Waldbesitzer, Holz- und Papierindustrie, Handel oder Verbraucherorganisationen betonen stetig die Vor-, aber auch die Nachteile, die die Existenz zweier Systeme mit dem gleichen Ziel mit sich bringt. Im zweiten PEFC-Forum laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren: Wäre eine gegenseitige Anerkennung von PEFC und FSC überhaupt möglich? Falls ja, unter welchen Umständen? Und wer profitiert davon? Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beiträge

    am Mittwoch, 04. Juli 2018, von 11.00 bis 17.00 Uhr,

    im Alten Hallenbad, Heidelberg.

    Alle Informationen zum Programm, den Referenten und der Anmeldemöglichkeit finden Sie im unter pefc.de/neuigkeiten/einladung-zum-zweiten-pefc-forum-zertifizierung-gegenseitige-anerkennung-von-fsc-und-pefc-sinnvoll-praktikabel-wunschenswert.

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    Nachrichten
    news-1601 Mon, 07 May 2018 16:48:47 +0200 Wilde Rallye im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1601&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8e938b545c18069f6ceca437afd85de Spannung und Spaß im Spessart für Jung und Alt Am Samstag, den 5. Mai von 11 bis 16 Uhr veranstaltete der Forstbetrieb Heigenbrücken eine spannende Waldrallye für Jung und Alt. Rund 200 Teilnehmer konnten bei strahlendem Maiwetter ihr Wissen über das Ökosystem Wald testen sowie Neues erfahren und erleben. In den Wäldern Heigenbrückens trafen sich die ersten wissbegierigen Waldbesucher bereits am Vormittag, um auf der etwa 3 Kilometer lange Rallye-Strecke im Wald zu starten. Ausgestattet mit festem Schuhwerk und dem Quizbogen gab es an insgesamt 15 Stationen nicht nur Informationen zu unseren heimischen Baumarten, wie Buche und Eiche, sondern auch spannende Informationen rund um das gesamte Ökosystem Wald und die heimischen Wildtiere. Es galt insgesamt elf Fragen zum Wald zu beantworten. Mit Hilfe der Informationen der Schautafeln an den Stationen und dem ein oder anderen Tipp der Förster erhielten die Teilnehmer dabei interessante Hinweise zu den Funktionen des Waldes. Schließlich ist der Wald nicht nur Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz, sondern auch wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere und natürlich ein Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung. Wer alle elf Fragen richtig beantwortete, konnte an einer Verlosung teilnehmen. Als Hauptpreis wartete ein Gutschein für ein Hüttenwochenende im Wald. Der zweite Gewinner kann sich auf einen Besuch des BaySF-Baumwipfelpfades im Steigerwald freuen. Im Kletterwald von Heigenbrücken kann sich der Drittplatzierte austoben. Für die Verpflegung der Teilnehmer sorgte der Foodtruck der BBQ Jungs, welcher auch Wildprodukte im Angebot hatte. Im aufgebauten Waldcafé des Spessartkindergartens Johannisbären konnte man schließlich den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1600 Fri, 04 May 2018 13:23:59 +0200 Wiederherstellung der Kehlsteinwege in abschließender Phase http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1600&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=171d5386e21b8709cd712808dd6217d0 Die Kehlsteinwege werden in den kommenden Wochen endgültig wieder hergestellt. Aufgrund des erhöhten Baustellenverkehrs und der dadurch bedingten Gefahr für Besucher werden die Wege bis Ende Juni gesperrt. Umleitungsstrecke zum Kehlstein ist ausgewiesen. 

    Seit einigen Tagen rollen die Bagger und Wegebaumaschinen wieder am Kehlstein an. Bereits im letzten Jahr konnten noch vor Wintereinbruch, 11 der 13 km mit einem Wege-Unterbau und einer Tragschicht versehen werden. Diese Arbeiten werden nun fertig gestellt und anschließend eine feine Deckschicht über die Wege gezogen, um die Wege angenehmer für Fußgänger und Radfahrer zu gestalten. „Im Vorfeld müssen wir noch einige Reparaturen an dem im Vorjahr bereits begonnenen Wegeabschnitten erledigen, im Großen und Ganzen sind die Wege aber gut aus dem Winter gekommen“ stellt Korbinian Häuslschmid vom Forstbetrieb Berchtesgaden zufrieden fest.

    Da durch den Baustellenverkehr und die Bautätigkeiten allerdings für Besucher der Wege ein erhöhtes Gefahren Risiko besteht, werden die Wege bis Ende Juni gesperrt. Die aus dem Vorjahr bekannte Umleitungsstrecke zum Kehlstein, ermöglicht es trotzdem jeden Besucher auf den Kehlstein zu kommen. Sie beginnt am Dokumentationszentrum Obersalzberg, verläuft dann zunächst parallel zur Kehlstein-Busstraße und führt dann über den sog. Sandweg zur Dalsenwinkelstraße.

    Der Aufstieg zum Kehlstein über den Bereich Scharitzkehlalm (bzw. auch Sommerrodelbahn und Windbeutelbaron/ Gräfl-Höhe) ist während der Bauzeit nicht möglich. Parkmöglichkeiten bestehen am Großparkplatz Kehlsteinabfahrt und am Ausweichparkplatz Klaushöhe. Der Zugang für Fußgänger vom Wanderparkplatz Ofnerboden ist frei. Auch hier wurde eine Umleitung beschildert.

    Die Scharitzkehlalm einschließlich Gastwirtschaft ist weiterhin regulär über den dortigen Wanderparkplatz zu erreichen, ebenfalls die Klettergebiete im Endstal/Hoher Göll.

    „Sobald einzelne Wegeabschnitte fertig gestellt sind, werden wir diese natürlich vorzeitig wieder freigeben und die Bevölkerung wie gewohnt darüber informieren“, so Dr. Daniel Müller vom Forstbetrieb Berchtesgaden.Die Bayerischen Staatsforsten bitten alle Einheimische, Gäste und Erholungssuchende um Verständnis für die Maßnahme und die Einhaltung der Wegesperrung.

    Eine Übersichtskarte der gesperrten Wege, sowie der ausgewiesenen Umleitungsstrecke finden Sie --> HIER.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1599 Fri, 04 May 2018 11:42:17 +0200 Kreuzwegstation im Geiselbacher Wald im Spessart erhält neue Sitzbänke http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1599&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e7e6fd528b5624446bcd77f06d750e42 Im Revier Schöllkrippen vom Forstbetrieb Heigenbrücken verläuft im Geiselbacher Waldgebiet Birkenhain die Kreuzwegstation der Gemeinde Geiselbach. Am Stationsende auf dem Kreuzberg waren zwischenzeitlich einige der vorhandenen Sitzgelegenheiten in die Jahre gekommen und mussten ersetzt werden. Die Bayerischen Staatsforsten stifteten hierfür drei neue Sitzbänke, die am Freitag, den 04.05.2018 in Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde Geiselbach aufgestellt wurden. Der Platz rund um das Kreuz erhielt dadurch eine Aufwertung und auch den Waldbesuchern gibt es jetzt wieder die Möglichkeit zu rasten und Wald und Natur zu genießen.

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    news-1598 Fri, 04 May 2018 11:05:16 +0200 Zukunftsfähiges Modell: Neuer Tarifvertrag für Waldarbeiter unterzeichnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1598&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5382a251f77d764aa0ef1013d9187e32 Nach knapp eineinhalb Jahren Verhandlungszeit haben der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten und die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den neuen Tarifvertrag über die Leistungszulage für Waldarbeiter unterschrieben. Die neue Vereinbarung löst die bisher gültige Leistungszulage aus dem „Monatslohn mit Leistungszulage“ (MoLz) ab.

    Nach mehr als 13 Jahren wird die bisher gültige Tarifregelung über die Leistungszulage für die Waldarbeiter, der „MoLz“, ab dem 01.07.2018 durch einen neuen Tarifvertrag abgelöst. Davon werden allein bei den Bayerischen Staatsforsten rund 1.300 Waldarbeiterinnen und Waldarbeiter profitieren. Der neue Tarifvertrag wird bei deren Entlohnung der geänderten Arbeitssituation Rechnung tragen, wie Reinhardt Neft, Vorstand der Bayerischen Staatsforsten betonte: „Der neue MoLz ist eine gute, gerechte und zukunftsorientierte Lösung, denn die hochwertige Arbeit, die die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich leisten, muss sich lohnen.“ Die Personalchefin der Staatsforsten, Petra Bauer, fügte hinzu: „Die neue Leistungszulage bildet die heutige Arbeitsrealität viel besser ab und ist damit im Interesse beider Seiten, der Beschäftigten wie des Unternehmens. Die gravierendste Veränderung zum bisherigen Molz ist die neue Leistungsermittlung. Statt bisher die Mengenleistung in der Holzernte heranzuziehen, wird die Leistungskomponente nun über die Tätigkeit in verschiedenen Betriebsarbeiten ermittelt.“

    Ähnlich äußerten sich die Vertreter von Gesamtpersonalrat und Gewerkschaft: „Neue Arbeitsverfahren können künftig viel einfacher in das Entlohnungssystem integriert werden“, sagte GPR-Vorsitzender Hubert Babinger. Der Vertreter der IG BAU, der Fachreferent Forst, Michael Schmitt, ergänzte: „Im Rahmen konstruktiver und richtungsweisender Verhandlungen haben die Vertragsparteien „Leistung“ neu definiert und deren Honorierung neu geregelt.“

    Neuer MoLz ist zeitgemäß

    Der bisherige MoLz war weitgehend auf die Holzernteleistung fokussiert und damit aufgrund der veränderten Arbeitsrealität nicht mehr zeitgemäß. Das neue System soll neben der Erhaltung der hohen Produktivität der Waldarbeiter vor allem den Einsatz bei Arbeiten belohnen, für die aus betrieblicher Sicht vorrangig eigenes Fachpersonal eingesetzt werden soll. Da die Berechnung der neuen Leistungszulage künftig unabhängig vom Holzprozess des Unternehmens stattfindet, ist die Lohnermittlung deutlich einfacher und schneller durchzuführen. Zur Sicherung der Leistung in der Holzernte als nach wie vor wichtige Betriebsarbeit wurde ein unternehmensweites Leistungsmonitoring auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung vereinbart. Sinkt oder steigt die Holzernteleistung der BaySF insgesamt wesentlich, so verändert sich auch die Leistungszulage nach unten oder oben. Dadurch bleibt die Zulage leistungsabhängig.

    Gute Lösung für alle Seiten

    Die neue Struktur der Leistungszulage soll sicherstellen, dass unsere Waldarbeiter für ihre hohe Produktivität weiterhin belohnt werden. Auch außerhalb der Holzernte sollen sie ihre wertvolle Arbeit in der Bemessung der Leistungszulage wiederfinden und das gesamte Arbeitsleben lang vollständig an der Leistungszulage teilnehmen können. Neben der Prozessvereinfachung gewinnt die BaySF durch die moderne Leistungszulage an Arbeitgeberattraktivität.

    Mit der Unterschrift unter das neue Vertragswerk, so betonten alle Beteiligten unisono, haben die Vertragspartner ein zukunftsfähiges Modell entwickelt, das für alle Seite Vorteile bietet.

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    news-1597 Thu, 03 May 2018 12:35:11 +0200 Waldgruppe Heigenbrücken sorgt für strahlende Waldbären-Gesichter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1597&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52c3a60d60686323d91723da30bef6b4 27. April 2018 – Heigenbrücken    In der neuen Waldgruppe des Spessartkindergartens Johannisbären e.V. zwischen Buchen, Kiefern, Eichen und Fichten ist in diesen Frühlingstagen viel los. Die 3 bis 6-jährigen „Waldbären“ aus dem Gemeindebereich Heigenbrücken basteln, spielen und erleben so Einiges im Wald und der Natur. Davon konnten sich Bürgermeister Werner Englert,  Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der örtlich zuständige Bayerische Staatsforsten-Förster Albert Englert bei einem Antrittsbesuch überzeugen.

    Sie zeigten sich begeistert wie die Kinder das neue Konzept annehmen. Von Montag bis Freitag finden sich die Kinder vormittags an ihrem festen Waldort am Rande von Heigenbrücken ein - bei jedem Wetter. Keßler: „Toll mit wie viel Phantasie und Begeisterung die Kinder hier im Wald spielen – ohne viel Spielzeug oder Medien. Es freut mich sehr, dass wir ein passendes Waldstück für dieses sinnvolle Waldprojekt zur Verfügung stellen konnten.“ Bürgermeister Englert ergänzt: „ Eine Waldgemeinde wie Heigenbrücken muss ja geradezu eine Waldkindergartengruppe vorweisen. Ich bin begeistert, dass ich hier in rundum glückliche Gesichter blicke.“

    Die Gruppenleiterin der Waldgruppe des Kindergartens Claudia Aulbach erklärt: „Durch den ständigen Aufenthalt in der Natur erleben und erfahren die Kinder die Umwelt in einer Intensität, die sie ein Leben lang prägt. Die Natur ist der ideale Bewegungsraum für die Kinder. Jeder Tag ist anders und spannend!“

    Die Bayerischen Staatsforsten stellen die Waldfläche am Ortsrand von Heigenbrücken kostenfrei zur Verfügung. Der Johannisverein Heigenbrücken ist Träger des Kindergartens und hat mit Unterstützung der Gemeinde den viergruppigen Spessartkindergarten durch die Waldgruppe erweitert. Als Spielgelände dienen die vielen buntgemischten Wälder. Hier können sich die Kinder bei jedem Wetter austoben. Sollte das Wetter einmal nicht so schön sein, so haben die Kinder die Möglichkeit sich in dem eigens angeschafften Bauwagen zu wärmen und zu trocknen.

    Forstbetriebsleiter Keßler ist begeistert, dass die Kinder schon so früh Kontakt zur Natur bekommen und viele Dinge über den Wald erfahren. Daher unterstützen die Bayerischen Staatsforsten die Waldbären dieser Tage noch mit einer Sitzgelegenheit, welche die Auszubildenden des Forstbetriebs Heigenbrücken erstellt haben.

    Forstbetrieb Heigenbrücken

    Der Forstbetrieb Heigenbrücken mit seiner in Bayern einmaligen Baumartenvielfalt liegt im bayerischen Nordspessart. Neben Buchen und Eichen wachsen auch Fichten, Kiefern, Tannen, Stroben, Lärchen und Douglasien, darunter der höchste Baum Bayerns, eine Douglasie mit über 60 m Höhe.

    Der Forstbetrieb Heigenbrücken ist Ausbildungsbetrieb. Die ausgebildeten Forstreferendare, Forstanwärter und jährlich zwei bis drei Auszubildende zum Forstwirt/ zur Forstwirtin sind wichtiger forstlicher Nachwuchs.

    Das Wasser aus dem Heigenbrückener Wald versorgt 40.000 bis 50.000 Menschen. Damit die Qualität gleichbleibend gut ist, wird der Wald schonend und naturgemäß bewirtschaftet. Der Waldumbau zu noch mehr Laubholz, vor allem Buche trägt dem sich abzeichnenden Klimawandel Rechnung und erhöht den Erholungswert.

    Bayerische Staatsforsten

    Die Bayerischen Staatsforsten sind mit einer Fläche von rund 805.000 Hektar und mit etwa 2.800 Beschäftigten das größte deutsche Forstunternehmen. Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften den gesamten bayerischen Staatswald. Und das nach klaren Vorgaben: Natur bewahren. Profitabilität sichern. Dem Menschen dienen. Nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft, so wie sie bei den Bayerischen Staatsforsten gelebt wird, wird allen gerecht: den Menschen, die im Wald arbeiten oder sich erholen wollen, der Gesellschaft, die den nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz zunehmend nachfragt, und den Tieren und Pflanzen, für die der Wald wertvollen Lebensraum bietet.

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    news-1596 Wed, 02 May 2018 10:04:39 +0200 Gemeinsame Wege gehen! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1596&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44f1ba291467594bbcefd66ccd083982 Gedankenaustausch mit Jägern im Forstbetrieb Sonthofen 02.05.2018, Kempten - Zu einem Gedankenaustausch im Grünen, zu dem Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting geladen hatte, trafen sich kürzlich einige Jägerinnen und Jäger der Eigenbewirtschaftung Wiggensbach im Kürnacher Staatswald. Es ging ganz praktisch anhand von Beispielen um die Theorie der Bewegungsjagden auf Reh- und Schwarzwild.

    Das Schwarzwild dringt aufgrund der optimalen Lebensbedingungen, die Ihnen die Land- und Forstwirtschaft in Verbindung mit dem Klimawandel bietet, immer weiter in die höheren Lagen vor. So sind seit ein paar Jahren auch in der Kürnach Staats- und Privatwaldflächen betroffen. „Revierübergreifend ist hier das Zauberwort. Denn da der Lebensraum des Schwarzwildes mit seinen Wanderbewegungen sehr groß ist, kann eine effektive Bejagung nur durch eine gute Vernetzung der Jäger und eine revierübergreifende Bejagung erfolgen!“ erklärt Berufsjäger Jörg Finze.

    Um diese Zusammenarbeit zu intensivieren und das Jagdkonzept des Forstbetriebes Sonthofen vorzustellen, wurden verschiedene Jagdeinrichtungen besichtigt. Am Forstbetrieb Sonthofen sind Bewegungsjagden ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der Einzeljagd. Berufsjäger Jörg Finze erläuterte dabei die Besonderheiten des jeweiligen Standortes, die Sicherheitsaspekte während der Jagd und stellte seine organisatorischen Überlegungen vor, um den Jagderfolg zu erhöhen. „…und dieses Konzept geht auf!“ erklärt Sonthofens Forstchef Jann Oetting, zu dessen Verantwortungsbereich der Staatswald in der Kürnach gehört. Neben einem sehr guten Jagdergebnis bei Reh-, Rot- und Gamswild konnten in der Kürnacher Staatjagd auch acht Wildschweine erlegt werden - von insgesamt 49 Stück Schwarzwild, die letztes Jahr im kompletten Oberallgäu zur Strecke kamen.

    Dass viele Köche nicht immer den Brei verderben, wurde anhand der konstruktiven Diskussion schnell deutlich. Nach über zwei Stunden fuhren alle Beteiligten mit dem guten Gefühl nach Hause, dass die Wiggensbacher Jägerinnen und Jäger und die Staatsforsten gemeinsam alles unternehmen, um das Schwarzwild in der Kürnach zu verhindern.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1595 Fri, 27 Apr 2018 15:37:41 +0200 Inventur des Waldnachwuchses beim Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1595&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=482ea9d63e9728242d7606b528954f87 Wertach/Bad Hindelang, 27.04.2018 – In diesen Wochen schmilzt nach einem langen Winter der viele Schnee auch in den höhergelegenen Staatswäldern des Forstbetriebes Sonthofens. Die zuständigen Förster sind unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen. Wo gibt es Windwurf, Schneebruch oder Käfer und wie ist der Waldnachwuchs, die Verjüngung der Waldbäume über den Winter gekommen? Insbesondere der Verbiss durch Reh, Rotwild und Gems interessiert die Forstleute.  „Unser Auftrag ist es, den Staatswald vorbildlich zu bewirtschaften“, erläutert Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Wir sind gehalten, standortsgemäße, gesunde und stabile Wälder zu erhalten und zu schaffen“, so Oetting weiter. „Hierzu soll die natürliche Verjüngung der standortgemäßen Baumarten im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen möglich sein. Das geht nur mit einer entsprechenden Bejagung der vorkommenden Schalenwildarten“. Somit kommt der zielgemäßen Verjüngung des Waldes eine Schlüsselrolle im jagdlichen Handeln der Staatsforsten zu. Eine möglichst genaue Kenntnis der Verjüngungssituation ist also Grundvoraussetzung für zielgerichtete forstliche und jagdliche Entscheidungen. Damit sich die Försterinnen und Förster nicht nur auf ihr Bauchgefühl bei der Beurteilung der Waldverjüngung verlassen müssen, haben sich die Staatsforsten ein Inventurverfahren, das sogenannte Traktverfahren als betriebsinternes Kontrollsystem überlegt. In möglichst gemischten, standortgemäßen Altbeständen mit Naturverjüngung werden permanente Aufnahmelinien – Trakte angelegt. Die ausgewählten Bestände sollen gleichmäßig über das Revier verteilt sein und die verschiedenen Wuchsbedingungen wiederspiegeln. Immer dieselben Trakte werden jährlich begutachtet, bis die Waldverjüngung dem Wildäser entwachsen ist. Dann wird ein neuer Trakt angelegt. An den jeweiligen Trakten werden auf einem Streifen bis 2 Meter Breite die jungen Bäume getrennt nach Baumarten auf vorhandenen Leittriebverbiss angesprochen. Durch die jährlichen Wiederholungsaufnahmen werden genaue Aussagen zur Entwicklung der Verbissbelastung, zu den Änderungen in der Baumartenverteilung und über die Höhenentwicklung der einzelnen Baumarten ermöglicht. Wichtig ist, dass dieses Inventurverfahren ein rein betriebsinternes Kontroll- und Steuerungselement ohne Anspruch auf statistische Absicherung ist. Nur die Zeitreihe kann Entwicklungen aufzeigen. Das Verfahren hat nichts mit den amtlichen Aufnahmen zum Vegetationsgutachten durch die Forstverwaltung zu tun. Auch Revierförster Rainer Ruf ist derzeit unterwegs. Oft zusammen mit dem Berufsjäger. Sie nehmen die Trakte in seinem Zuständigkeitsbereich auf. Im Großen Wald, Retterschwanger Wald und in der Hintersteiner Sonnseite sind das 20 Aufnahmelinien. Von Bergmischwaldbeständen mit viel Tannen-, Buchen- und Bergahorn-Naturverjüngung über Schutzwalsanierungsflächen bis zum subalpinen Fichtenwald ist alles dabei. Manche Trakte liegen nahe an Forstwegen, andere erfordern einen Fußmarsch bis zu einer halben Stunde. „Anfänglich war ich sehr skeptisch, was uns dieses Aufnahmeverfahren an zusätzlicher Information verschafft“, so Rainer Ruf. Da ihn der Zustand des Waldnachwuchses aber immer schon interessiert hat und er auch vorher seine Verjüngungsflächen kontrolliert hat, sieht er das Verfahren mittlerweile positiv. Sein Chef Jann Oetting ergänzt: „Für die jagdbetriebliche Steuerung in einem so großen Forstbetrieb ist das Traktverfahren eine ganz wichtige Zusatzinformation und insbesondere die Zeitreihe zeigt gut die Entwicklung auf. Auch wenn es Arbeit macht: Ich will deshalb nicht darauf verzichten!“

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-1594 Fri, 27 Apr 2018 14:03:25 +0200 Waldrallye in Heigenbrücken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=977f64f036ec350f4988be845f1fdd74 Die Bayerischen Staatsforsten organisieren einen spannenden „Waldsamstag“ für Waldinteressierte, Familien und Wanderer. Auf einem Rundweg durch den Wald westlich von Heigenbrücken erhalten die Teilnehmer der Waldrallye neue Einblicke in den (scheinbar) altvertrauten Wald und die Forstwirtschaft. Unterwegs findet man Stationen mit Verpflegung. Unter allen Teilnehmern werden zudem Preise verlost.

    Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-pdf.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken
    news-1593 Fri, 27 Apr 2018 08:25:38 +0200 Junge Frauen im Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1593&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8740311565ab6150045ce70954076b6a Girls‘ Day am Forstbetrieb Fichtelberg Am diesjährigen Girls‘ Day, dem Zukunftstag für Mädchen besuchten fünf junge Damen den Forstbetrieb Fichtelberg. Dort präsentierten ihnen Mitarbeiterinnen der Bayerischen Staatsforsten und der Forstverwaltung ein buntes Programm zum Mitmachen mit vielen Informationen und Beispielen zu beruflichen Möglichkeiten rund um Wald, Holz und Natur.

    Endlich einmal nicht in die Schule gehen, dafür in den Wald – das mögen früh morgens die Gedanken der Teilnehmerinnen am Girls‘ Day beim Forstbetrieb Fichtelberg gewesen sein. Selina, Elisabeth, Laura, Anna und Romina - junge Damen zwischen 12 und 16 Jahre alt aus dem Fichtelgebirge und der angrenzenden Oberpfalz - trafen sich Donnerstag früh beim Forstbetrieb in Fichtelberg. Empfangen wurden sie von Miriam Lang und Maria Lichtblau, beide Mitarbeiterinnen bei den Bayerischen Staatsforsten, und Ruth Mattheas, Mitarbeiterin der Bayerischen Forstverwaltung.

    Der Girls‘ Day – eine Aktion, die alljährlich in ganz Deutschland stattfindet - vermittelt Mädchen und jungen Frauen Eindrücke von vermeintlich männertypischen Berufen. Damit erweitern sie das Spektrum ihrer Interessen, ihrer Kompetenzen und damit ihrer Berufswahlmöglichkeiten.

    „Wir wollen den Teilnehmerinnen einen kleinen Einblick in unseren vielfältigen Berufsalltag geben“ beschreibt Miriam Lang das Ziel des Tages. „Und natürlich soll es den Mädels auch Spaß machen.“

    Auf dem Programm stand eine kleine Baumpflanzaktion. Anschließend konnten die Teilnehmerinnen virtuell auf die Jagd gehen und die Suche nach Wild mit einem ausgebildeten Schweißhund erleben. Maria Lichtblau, ausgebildete Forstwirtin, demonstrierte eindrucksvoll die Fällung einer mächtigen Fichte.

    Gemeinsam mit Ruth Mattheas erkundeten die jungen Damen die Tierwelt im Wildpark in Mehlmeisel und konnten sich zum Abschluss selbst ein Bild von den Tieren machen, deren Spuren sie vorher in der freien Natur gesehen hatten.

    Zu Beginn des Tages hatten die Teilnehmerinnen zusammengetragen, was ihrer Meinung nach ein Förster den ganzen Tag macht. Unter anderem wurde als Erwartung geäußert: „mit dem Hund im Wald spazieren gehen“. Die folgenden Stunden zeigten dann einen kleinen Teil der vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten beim Forst. Spazierengehen mit dem Hund war nicht dabei.

    Bayerische Staatsforsten:

    Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten bewirtschaftet als Anstalt des öffentlichen Rechts mehr als 800.000 ha Staatswald in Bayern. Dabei gilt das Prinzip der naturnahen, integrativen Forstwirtschaft auf ganzer Fläche. Nachhaltiges Nutzen und Schützen stehen als miteinander gleichrangige Ziele. Daran arbeiten rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast 20 % der Beschäftigten sind weiblich – und deren Anteil steigt stetig. In allen Funktionen bei den Bayerischen Staatsforsten sind mittlerweile Frauen zu finden, als Forstwirtin draußen im Wald ebenso wie als Bereichsleiterin in der Unternehmensspitze. Schon wiederholt wurde das Unternehmen mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ für seine familienfreundliche Unternehmensführung ausgezeichnet.

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    Forstbetrieb Fichtelberg
    news-1592 Thu, 26 Apr 2018 09:34:09 +0200 Brennholz machen – aber sicher http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1592&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f973c2b2340b8ac7a1bd13b55b335348 Forstbetrieb Fichtelberg bietet Motorsägenkurse für Brennholz-Selbstwerber an (26.04.2018) Fichtelberg. Der Forstbetrieb Fichtelberg bietet in diesem Jahr wieder Lehrgänge für Brennholzselbstwerber zum sicheren Umgang mit der Motorsäge an.

    Holz bringt als Heizmaterial heimelige und ökologisch nachhaltige Wärme in die Wohnstube. Gerade jetzt nach dem langen Winter ist der Bedarf nach dem nachwachsenden Brennstoff groß. Das Aufbereiten von Holz im Wald birgt aber auch viele Gefahrenquellen.

    „Uns ist es wichtig, dass jeder, der im Wald mit der Motorsäge arbeitet, auch eine Grundausbildung absolviert hat“ erklärt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs. „Seit einigen Jahren ist der Motorsägen­führerschein für alle Brennholzselbstwerber im Staatswald verpflichtend vorgeschrieben. Dies schreibt die internationale Waldzertifizierungsorganisation PEFC vor, nach deren strengen Standards die  bayerischen Staatswälder bewirtschaftet werden.“

    Trainiert werden die Teilnehmer bei ihrem Motorsägenkurs durch Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten - Profis, die teilweise schon seit Jahrzehnten mit der Motorsäge im Wald arbeiten und aus ihrer langjährigen Erfahrung viele Tipps und Tricks im Umgang mit Axt und Säge vermitteln können.

    Der Motorsägenlehrgang am Forstbetrieb in Fichtelberg gliedert sich in zwei Teile. Am ersten Tag abends findet ein vierstündiger theoretischer Unterricht statt. Hier stellen die Ausbilder wichtiges und interessantes rund um das Thema Motorsäge vor. Und beantworten natürlich auch alle Fragen. Der zweite Tag ist für die Praxis reserviert. Jetzt sind die künftigen Motorsägen-Profis selbst an der Reihe. Nacheinander dürfen sie nun ihr theoretisches Wissen, welches sie am Vorabend erworben haben, in der Praxis unter Beweis stellen und unter Anleitung üben.

    Alle Teilnehmer erhalten schriftliche Lehrgangsunterlagen, eine Signalweste und bei erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat, den „Motorsägenführerschein“. Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Brotzeit und Getränk stehen für die Holzfäller im Wald bereit. Die Teilnahmegebühr für die Schulung beträgt 120,- €. Die Kurse sind offen für alle Brennholzinteressenten ab 16 Jahre mit Grunderfahrung im Umgang mit der Motorsäge.

    Aber nicht nur die richtige Handhabung des Werkzeugs ist wichtig. Auch die vollständige Schutzausrüstung beugt Unfällen vor. Für die Teilnahme an der Motorsägenschulung ist es daher notwendig, neben der eigenen Motorsäge auch geeignete Schutzkleidung mitzubringen. Diese umfasst Helm mit Gehörschutz und Klappvisier, Handschuhe, Schnittschutzhose sowie geeignetes Sicherheitsschuhwerk.

    Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0 92 72 / 90 99 0 am Forstbetrieb Fichtelberg für einen der Kurse anmelden.

    Die nächsten Lehrgänge finden am 08./09. Juni 2018 und am 19./20. Oktober 2018 im Bereich Fichtelberg statt.

    Den genauen Treffpunkt und die Anfangszeit erfahren Sie bei der Anmeldung.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1591 Fri, 20 Apr 2018 12:26:42 +0200 Gemeinsam für mehr Naturschutz im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1591&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=439090ef1959cdde47a57e628f162eff Gemeinsame Presseerklärung Bayerische Staatsforsten und Landratsamt Pfaffenhofen

    Bayer. Staatsforsten und Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm vereinbaren Zusammenarbeit zur ökologischen Weiterentwicklung des Nördlichen Feilenforsts   Pfaffenhofen, 20. April 2018 - Vor allem Mittelspecht, Waldkauz und Heidelerche werden sich über die Kooperation der Bayerischen Staatsforsten mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm freuen, die der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Landrat Martin Wolf heute unterzeichneten. Sie setzen damit ein bayernweit einmaliges Zeichen für den kooperativen Naturschutz in einem besonderen Waldgebiet. Konkret handelt es sich um den Nördlichen Feilenforst bei Geisenfeld, der aufgrund seines charakteristischen engen Wechsels aus Wald, Gewässern und Offenlandflächen und dem Vorkommen von besonderen Arten wie Frauenschuh, Halsbandschnäpper und Waldschnepfe, ein ökologisches Kleinod darstellt. In seinem Charakter erhalten und fortentwickelt wird der Feilenforst durch die Bayerischen Staatsforsten, deren Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer in der gemeinsamen Vereinbarung den Wald und seine Bewohner als große Gewinner sieht: „Nur wenn wir diese Kulturlandschaft bewahren und aktiv weiterentwickeln, können wir die Naturschönheiten auch erhalten. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm wollen wir zeigen, dass nachhaltiger Naturschutz in der Kooperation verschiedener Partner sehr gut funktioniert“, so der Staatsforstenchef. Hierfür haben die Partner Maßnahmen und Projekte definiert, die ab sofort schrittweise umgesetzt werden sollen. Beispielsweise die Sicherung und Erhöhung des Alt- und Totholzanteiles, die Freistellung und Vitalisierung alter Eichen und besonderer Kiefern sowie die Umsetzung eines Beweidungskonzepts zur Pflege der Offenlandbereiche mit geeigneten Weidetieren. Zudem werden heimische Blühpflanzen als Nahrungsgrundlage für Insekten gefördert und eine Verbesserung der Besucherlenkung und des Bildungsangebots im Feilenforst, u.a. mit Schautafeln, Faltblättern und einem Informationspavillon realisiert. Landrat Wolf begrüßt die Zusammenarbeit mit den Staatsforsten. „Wir erhalten und verbessern nicht nur einen besonderen Lebensraum in unserem Landkreis, sondern beschreiten für die Umsetzung der Ziele auch einen beispielhaften Weg. In kooperativer Form und nicht in Naturschutzverordnungen werden wichtige Zielsetzungen umgesetzt. Die Menschen sind eingeladen, die Umsetzung der Ziele zu verfolgen. Das ist für mich das Besondere an dieser Kooperation“. Der für den Feilenforst zuständige Forstbetrieb Freising der Bayerischen Staatsforsten hat in Absprache mit dem Landratsamt bereits wichtige Projektmaßnahmen umgesetzt, wie etwa die Verdopplung der Flächen der beiden zum Feilenforst gehörenden Naturwaldreservate oder den Ausbau eines Besucherwegs.

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    Naturschutz Forstbetrieb Freising Nachrichten
    news-1590 Thu, 19 Apr 2018 13:37:18 +0200 Unbekannte Pflanzenart im Werdensteiner Moor entdeckt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1590&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d5d4e7fb1c63b9906b1a555591901c64 19.04.2018, Sonthofen - Sie blüht rot oder schwarz und sie blüht als einzige Pflanzenart das ganze Jahr. Der bevorzugte Lebensraum erstreckt sich entlang von Rundwanderwegen. Aber nie weiter als eine menschliche Wurfweite entfernt, erstaunlicherweise oft direkt neben dem Weg. Je näher zum Parkplatz, umso größer das Vorkommen.  

    Obwohl diese Pflanze nicht geschützt ist, pflückt sie kein Mensch und dekoriert damit zuhause seine gute Stube. So kann sich diese auffallende, etwas übelriechende Pflanze immer weiter vermehren. Einen botanischen Namen hat die Pflanze noch keinen. Sie ist bislang auch in keinem Pflanzenführer zu finden. Botaniker und Förster haben ihr den Arbeitstitel "Hundsgemeines Kotbeutelchen" gegeben. Verbreitet wird sie ausschließlich durch Menschen der speziellen Gattung "Homo sapiens canis, Subspecies rücksichtslose Hundebesitzer oder Besitzerin" immer gemeinsam mit seinem vierbeinigen Begleiter in unterschiedlicher Größe und Farbe. Die Verbreitung über größere Entfernungen erfolgt mittels Auto. Selbst eine Entfernung bis Kempten stellt kein Verbreitungshindernis dar.  

    So sensationell sich die Entdeckung anhört, so wenig löst sie bei vielen Naturliebhabern und –liebhaberinnen Begeisterungsstürme aus. "Der Forstbetrieb Sonthofen, der Freistaat Bayern und die örtliche Kreisgruppe des Bund Naturschutz haben sehr viel Geld, Engagement und Herzblut in die Renaturierung des Werdensteiner Moores gesteckt. Der Erfolg ist wirklich beachtlich. Daher ist es umso ärgerlicher, wenn durch rücksichtslose Menschen, bzw. durch deren unschuldigen vierbeinigen Begleitern Verunreinigungen in den hochsensiblen Lebensraum Moor eingetragen werden", ärgert sich der Sonthofer Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Das Werdensteiner Moor gehört zum Staatsforstbetrieb Sonthofen. Dabei stellen aber nicht nur die Plastikbeutel ein Problem dar, "die umher rennenden Hunde zertrampeln seltene Pflanzen, zerstören Laich von Amphibien und Gelege von Vögeln", weiß der für das Werdensteiner Moor verantwortliche Förster Hubert Heinl anhand eigener Beobachtungen zu berichten. "Im vergangenen Winter wurden nach Aussage vom Jagdpächter sogar zwei Rehe von Hunden getötet.

    Das Werdensteiner Moor mit seinem Rundwanderweg bietet den vielen Besuchern einen ganz außergewöhnlichen Naturgenuss. Dieser verlangt aber Rücksichtnahme zugunsten der Naturjuwele“, so der Staatswald-Revierleiter Heinl weiter. Für das Werdensteiner Moor, aber auch stellvertretend für viele Bereiche in der freien Natur ist die Lösung des Problems dabei ganz einfach und unkompliziert: Hunde an die Leine und Mitnehmen der Kotbeutel mit Entsorgen in der Mülltonne. Alles gemäß der Idee "Dein Freiraum, mein Lebensraum - rücksichtsvoll unterwegs in der Natur“.

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    news-1589 Thu, 19 Apr 2018 13:11:38 +0200 Borkenkäfer schwärmen aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1589&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8b86802152c1ce3d8a098f589ce75283 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (18. April 2018) München – Das sonnig-warme Wetter hat die Entwicklung der Borkenkäfer im Freistaat beschleunigt. Wie Forstministerin Michaela Kaniber mitteilte, ist in den nächsten Tagen mit dem ersten großen Schwärmflug der Waldschädlinge zu rechnen. Die Ministerin ruft deshalb die Waldbesitzer auf, in den kommenden Wochen gründlich zu kontrollieren, ob ihre Fichtenwälder befallen sind. Die Symptome seien gut erkennbar: Frischer Befall ist am braunen Bohrmehl zu sehen, das sich auf Rindenschuppen, am Stammfuß, in Spinnweben oder auf der Bodenvegetation sammelt. Bei länger befallenen Bäumen färben sich die Kronen braun und die Rinde blättert ab. In solchen Fällen ist es laut Kaniber wichtig, auch benachbarte Bäume intensiv zu untersuchen. Heuer sei besonders große Wachsamkeit geboten, um eine starke Vermehrung der Käfer zu verhindern. Denn wegen der idealen Lebensbedingungen im letzten Jahr hätten mehr Käfer als sonst im Boden und unter der Rinde befallener Fichten überwintert. Befallene Stämme sollten nach Aussage der Ministerin rasch aufgearbeitet und dann entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden. Zudem sei es ratsam, die Baumkronen zu häckseln, denn die Käfer nutzen schon Äste ab drei Zentimetern Durchmesser als Brutstätte. Aber auch bisher nicht aufgearbeitetes Bruch- oder Windwurfholz aus vorausgegangenen Stürmen ist für die Käfer ideales Brutmaterial und sollte daher zügig entfernt werden. Diese sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist laut Kaniber die einzig wirksame und bewährte Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern, die auch größere Waldflächen zum Absterben bringen kann. Beratung und Unterstützung bei der Bekämpfung bieten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. Detailinfos zum Borkenkäfer und einen Überblick über die Gefährdungslage gibt es unter www.borkenkaefer.org. In unserem Video erfahren Sie, wie das richtige Entrinden funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=EHlQfGtOfmY

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    news-1588 Mon, 16 Apr 2018 11:40:48 +0200 HSWT und Bayerische Staatsforsten verstärken die Zusammenarbeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1588&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=caa0d289e36f7af9ebfc3f8ee462ff13 Weihenstephan, 16. April 2018 - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) arbeiten bei der Ausbildung von Försterinnen und Förstern bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. So steht den Studierenden etwa ein Lehrwald zur Verfügung, in dem auch zwei Förster der Bayerischen Staatsforsten unmittelbar bei deren praktischer Ausbildung mitarbeiten, der Staatswald ist vom Gebirge bis in den Spessart regelmäßiges Ziel von Lehrfahrten, Praktika und Exkursionen finden in Kooperation statt und auch finanziell unterstützen die Staatsforsten im Rahmen des Deutschlandstipendiums die Hochschule. Bei einem Besuch haben nun Reinhardt Neft, Vorstand der BaySF, Petra Bauer, Bereichsleiterin Personal und Mitglied des Hochschulrats der HSWT, sowie Christoph Baudisch gemeinsam mit Präsident Dr. Eric Veulliet, Vizepräsident Prof. Dr. Carsten Lorz und Prof. Dr. Volker Zahner über weitere Kooperationsmöglichkeiten gesprochen. So könnte der Bachelorstudiengang Forstingenieurwesen künftig auch dual angeboten werden. Studierende würden dann parallel zu ihrer Regelstudienzeit von sieben Semestern knapp ein Jahr Berufserfahrung im größten deutschen Forstbetrieb sammeln.

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    news-1587 Mon, 16 Apr 2018 09:29:59 +0200 Rauhfußhühner im Forstbetrieb Sonthofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1587&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57229bcac5dbb4101d4d228df523b823 Sonthofen, 16. April 2018 - Wie jeden Frühling werden auch heuer wieder die Bestände der Auer- und Birkhühner im Oberallgäu durch Zählungen erhoben. Naturschützer und Jäger suchen hierzu bekannte Balzplätze auf und notieren die Anzahl der Hähne und Hennen, die sie beobachten. Auch der Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten ist an diesen Zählungen beteiligt. Von den Beobachtungen wird schließlich auf die Gesamtbestände hochgerechnet, um über die Jahre einen Trend erkennen zu können. Leider sind die Bestände sowohl der Auer- als auch der Birkhühner seit vielen Jahren rückläufig.  

    Die Balzplätze werden von weniger Vögeln besucht und immer mehr Plätze verwaisen ganz. Für die Teilpopulationen rund um die einzelnen Balzplätze heißt das, dass sie weiter ausdünnen oder ganz erlöschen. Schuld daran sind viele Faktoren wie Stickstoffeinträge aus der Luft, Klimawandel, Störungen durch rücksichtslose Menschen oder auch die Zunahme natürlicher Feinde.  

    „Die Waldbewirtschaftung kann aber sehr gut dazu beitragen, die Rauhfußhühner-Lebensräume zu verbessern: Durchforstungen bringen Licht und Wärme auf den Waldboden, was wiederum Beerkraut und Ameisen als Rauhfußhühner-Nahrung fördert. Unsere Waldarbeiter pflegen bei ihren Arbeiten die für Rauhfußhühner wichtigen Baumarten raus, so dass Heidelbeere und Tannenverjüngung erhalten und gefördert werden“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. Das Bergwaldbewirtschaftungskonzept der Bayerischen Staatsforsten ist auf die Bedürfnisse der Rauhfußhühner abgestellt. Ziel ist es, strukturierte Wälder zu schaffen mit einem hohen Anteil an für Rauhfußhühner wichtigen Baumarten wie die Tanne. Gleichzeitig sollen die Wälder auch Licht auf den Boden lassen und nicht zu dicht werden. Denn sonst verschwindet die Nahrungsgrundlage wie Heidelbeere oder andere Zwergsträucher. Oetting weiter: „Unser Birk- und Auerwild lebt da, wo es besonders viele sogenannten Grenzlinien gibt. Diese werden ganz wesentlich durch die naturnahe Waldbewirtschaftung geschaffen und erhalten. Und Waldbewirtschaftung heißt Pflege, Holzernte und Jagd, damit die jungen Bäumchen wachsen können!“  

    Berufsjäger Arno Bletzinger zählt jedes Frühjahr mit seinen Kollegen an ihnen gekannten Plätzen die balzenden Rauhfußhühner. „Jede Teilpopulation ist Bestandteil einer größeren, sogenannten Metapopulation. Jede Teilpopulation ist ein Trittstein im Metapopulationsnetz, der die Verbindung und den Austausch der Teilpopulationen ermöglicht. Zentral für jede Fortpflanzung und jeden Populationserhalt ist ein möglichst vielseitiger genetischer Austausch. Je reichhaltiger und vielseitiger der Genpool ist, desto besser kann diese Population als Ganzes auf etwaige Umweltveränderungen oder Krankheitsursachen reagieren. Die Überlebenschancen einer Population sind dann entsprechend höher“, erklärt der Staatswaldberufsjäger Bletzinger.  

    Die Zählergebnisse der Berufsjäger werden am Forstbetrieb Sonthofen zusammengefasst und an das Landratsamt Oberallgäu weitergegeben. Dort entsteht dann ein Gesamtbild für das Oberallgäu.

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    news-1586 Wed, 11 Apr 2018 14:52:50 +0200 Mädchen in den Wald! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1586&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63cdbe68a0bfe94dde0356bfb7b0c1c4 Girls´ Day am Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg, 6. April 2018 – Zum Girls´Day am 26. April lädt der Forstbetrieb Fichtelberg Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren ein. Mit einem bunten Programm rund um Wald, Holz, Naturschutz und Tourismus lernen die Teilnehmerinnen bei den Bayerischen Staatsforsten die Aufgaben von Försterinnen und Förstern kennen.

    Förster, das sind doch alte Männer im grünen Lodenmantel mit Rauschebart, Gewehr über der Schulter, Dackel an der Leine. Täglich, bei jedem Wetter, pirschen sie durch den Wald und kümmern sich um die Bäume und das Wild. Kann das ein Beruf für junge Frauen sein? Ja, das kann!

    Immer mehr junge Frauen arbeiten als Försterin in den bayerischen Wäldern. Denn es gibt rund um Wald und Holz viele spannende Aufgaben für Frauen, die mit Kopf und Herz in der Natur unterwegs sein wollen.

    Miriam Lang und Maria Lichtblau, beide sind Mitarbeiterinnen bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Fichtelberg, sowie Ruth Mattheas, Försterin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth, zeigen den „Girls“ die vielfältigen Berufsfelder im Forst - von Waldbewirtschaftung über Naturschutz bis hin zum Tourismus.

    Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Forstbetrieb Fichtelberg, Poststr. 14 in Fichtelberg. Bei einer Exkursion können die Mädels auch Einsatz zeigen. Denn es geht natürlich raus in die Natur. Die drei Forstfrauen informieren über Ausbildung, Studium und Arbeitsalltag rund um Wald und Forstwirtschaft. Gegen 13:00 Uhr endet der Girls´ Day mit einer kleinen Brotzeit und einer Überraschung für alle Teilnehmerinnen. Anmeldungen unter www.girls-day.de 

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    news-1584 Mon, 09 Apr 2018 17:22:49 +0200 Vaterschaftstests für Bäume? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1584&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1db4ba82b9ab8cd101a113e112b4ad4d Kempten, 09. April 2018 – Derzeit werden viele Bäumchen im Wald gepflanzt. Braucht es für diese eigentlich einen Vaterschaftstest? „Ein spezieller Vaterschaftstest hätte wenig Aussagekraft. Die meisten unserer Waldbäume sind einhäusig. Das heißt, die männlichen und weiblichen Blüten sind auf ein und demselben Baum“, erklärt Förster Winfried Fischer. Er ist für einen Teil des Staatswaldes in der Kürnach verantwortlich und lässt diese Wochen ca. 10 Hektar in seinem Revier mit jungen Bäumchen auspflanzen.   Sein Chef, Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Für uns sind viele andere Fragen bei der Auswahl der jungen Pflanzen wichtiger: Werden sie die nächsten 100 Jahre im Allgäu überleben? Werden sie mit den Temperaturen, die hier herrschen oder in Zukunft herrschen werden, fertig? Und speziell im Allgäu, werden sie den vielen Schnee im wahrsten Sinne ertragen? Oder werden ihre Äste oder gar der ganze Stamm unter der Last zusammenbrechen?“   Wahrlich ein ganzer Wald voll Fragen, die sich Waldbesitzer und Förster stellen müssen. Schließlich legen sie mit der Pflanzung den Grundstein für die nächsten 100 Jahre. „Damit nicht die falschen Pflanzen verwendet werden und die Risiken möglichst minimiert werden, gibt es für fast alle Baumarten sogenannte Herkunftsgebiete. Für die Tanne zum Beispiel ein Dutzend, die von der Nordseeküste bis zum Alpenraum über 900 m reichen“, so Oetting weiter.   Wenn Förster Fischer im Kürnacher Staatswald pflanzen will, kann er beim Einkauf zwischen Pflanzen wählen, deren Eltern unter 900 Meter Höhe standen und solchen, deren Eltern über 900 Meter Höhe wuchsen. Den Vorteil, genau zu wissen, welche Pflanzen eingekauft werden, nützt der Forstbetrieb Sonthofen bei seinem umfangreichen Frühjahrspflanzprogramm. Und da Kontrolle mehr Sicherheit bringt, werden fast ausschließlich zertifizierte Pflanzen beschafft. Das heißt über eine Genuntersuchung lässt sich die Herkunft der Pflanze bis zum Ausgangsbestand zurückverfolgen. Hier macht der sogenannte „Vaterschaftstest“ Sinn. Nochmal Revierleiter Fischer: „Nach Möglichkeit kaufen wir bei den Staatsforsten ZüF-zertifizierte Pflanzen. Das sind Pflanzen von Baumschulen, die im Zertifizierungsring für überprüfbare forstliche Herkunft Süddeutschland e.V. Mitglied sind und entsprechenden, strengen Kontrollen unterliegen. Schließlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob Zapfen für Zapfen von einem Pflücker aus der Krone eines im Allgäu stehenden Baumes gesammelt wurde, oder ob günstiges aber genetisch ungeeignetes Saatgut z.B. aus der Walachei bezogen wurde.“   Noch besser und von der Natur geschenkt ist es, wenn die jungen Pflanzen von selbst wachsen. Bei der sogenannten „Naturverjüngung“ stammt das Saatgut vom Altbestand und keimt unter günstigen Bedingungen von alleine. In der Regel entsteht daraus ein gesunder, angepasster Mischbestand wie ihn sich Waldbesitzer und Förster wünschen.   Mehr Informationen zu forstlichem Saat- und Pflanzgut gibt es im Internet unter www.asp.bayern.de

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    news-1583 Wed, 04 Apr 2018 12:30:10 +0200 Frühlingserwachen im Sulzschneider Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1583&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a85a1d68db65cdc440fdf65929424732 Sulzschneid, 4. April 2018 - Nachdem sich der Winter langsam verabschiedet, zeigen abgesehen von zurückkehrenden Zugvögeln auch die Waldblumen, dass es Frühling ist: Neben Huflattich, Seidelbast und Schlüsselblumen erscheinen auf großen Flächen die Märzenbecher, auch Frühlingsknotenblumen genannt. Diese schönen Glöckchen sind inzwischen relativ selten geworden und stehen als gefährdete Art auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.  

    „Das große Schneeglöckchen, wie der Märzenbecher in manchen Gegenden heißt, gehört zu den Frühlingsgeophyten, die unter Laubbäumen die Zeitspanne ausnützen, wo die Bäume noch unbelaubt sind und noch nicht den Waldboden abdunkeln. Nach der Blüte ziehen sich diese Pflanzen wieder in die Knollen in die Erde zurück, um dann im nächsten Frühjahr wieder zu erscheinen“, erklärt der für den Sulzschneider Staatswald zuständige Förster Jürgen Sander.  

    Die Pflanzen brauchen feuchte Böden und kommen natürlich in Flussauen, Feuchtwiesen und feuchten Laubwäldern vor. „Im Sulzschneider Wald, der zum Forstbetrieb Sonthofen gehört, gibt es großflächige Vorkommen im Bereich der Schmutter, wo sie unter Elenbeständen ein herrliches Bild abgeben“, freut sich Sanders Chef Jann Oetting über den Blütenteppich im Wald.  

    Doch wenn dann die Frühjahrsgeophyten verwelkt sind, soll es weitergehen: „Mit unserem Programm „Der Wald blüht auf“ wollen wir vermehrt Flächen im Staatswald schaffen, auf denen wir bewusst Zeichen setzen für die Biodiversität der Bienen und anderer Insekten. Wir wollen dafür z.B. auf Holzlagerstreifen, die aktuell nicht in Gebrauch sind, mehrjährige Blühpflanzen ausbringen. Das Saatgut dafür kommt aus der Region“, erläutert Oetting. Die Blühflächen, einschließlich des verwendeten Saatsguts, müssen hohen fachlichen Ansprüchen gerecht werden, damit sie vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten gefördert werden. Ziel ist es, naturnahe Blühflächen im Wald zu schaffen, bei denen der Fokus auf den Blühten und die Versorgung der Insekten liegt.

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    news-1582 Wed, 04 Apr 2018 08:28:51 +0200 Forstbetrieb Arnstein unter neuer Führung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1582&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb0900c12e11592adda1147f528c7c7f Christoph Riegert tritt in die Fußstapfen von Lothar Kiennen Arnstein / Regensburg, 04. April 2018 - Nach zwölf Jahren verabschiedet sich Forstdirektor Lothar Kiennen in den Ruhestand. Mehr als 30 Jahre hat er mit Fachwissen und Umsicht die Wälder in Unterfranken mitgeprägt, seit 2005 war er Leiter des Forstbetriebs Arnstein der Bayerischen Staatsforsten.

    Nachfolger ist Christoph Riegert, der Forstbetrieb und Region schon sehr gut kennt. Vorstand Reinhardt Neft betonte bei der Stabübergabe die außerordentlichen Verdienste, die sich Lothar Kiennen in den vergangenen Jahrzehnten um den Waldbau in Unterfranken erworben hat. Mit Christoph Riegert habe man nun einen hervorragenden Nachfolger für Kiennen gefunden. „Ich bin mir sicher, dass Sie die erfolgreiche Arbeit Ihres Vorgängers fortsetzen werden“, freute sich Reinhardt Neft.

    Riegert ist gebürtiger Niedersachse und hat sein Forststudium an der Georg-August-Universität in Göttingen absolviert. Nach dem Referendariat bei der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg war Riegert ab 2003 unter anderem als Forsteinrichter bei der Forstdirektion Freiburg, als Forstsachverständiger für die Bundesforstverwaltung und an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen tätig. Seit 2010 ist Riegert Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten und war bis zu seinem Wechsel an den Forstbetrieb Arnstein im Bereich Waldbau in der Zentrale beschäftigt. Bereits im Jahr 2012 engagierte sich Riegert als Mitarbeiter im Leitungsdienst am Forstbetrieb Arnstein.

    „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben – und alte Bekannte, die mich hier erwarten“, sagte Riegert bei der offiziellen Stabübergabe. „Für mich ist es ja ein Stück weit wie heimkommen, denn ich habe bereits bei meiner Arbeit für den Forstbetrieb vor einigen Jahren Menschen und Region kennen und schätzen gelernt“.

    Und auch fachlich wird er auf vertrautes Terrain treffen: Riegert hat sich viele Jahre mit der Integration von Naturschutzzielen in eine naturnahe Waldbewirtschaftung beschäftigt und bereits seine Diplomarbeit über das Thema Eichenverjüngung geschrieben. Eine Thematik, mit der sich Vorgänger Lothar Kiennen im laubholz- und eichenreichsten Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten ein Berufsleben lang beschäftigt hat.

    Kiennen stammt aus Rheinland-Pfalz und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Forstwissenschaft studiert. Ab 1983 absolvierte er sein Referendariat im Bereich der Oberforstdirektion Würzburg und sammelte erste Erfahrungen mit den laubholzreichen Wäldern in Unterfranken. Nach Stationen an den damaligen Forstämtern Altenbuch und Mellrichstadt sowie der Forstdirektion Würzburg wurde Kiennen 1995 zum stellvertretenden Leiter des Forstamts Hammelburg ernannt. 2002 übernahm er die Leitung des Forstamts Schweinfurt. Mit Gründung der Bayerischen Staatsforsten wurde Kiennen zum Leiter des neugegründeten Forstbetriebs Arnstein ernannt. Seither hat er die Wälder der Region maßgeblich mitgeprägt und es immer wieder verstanden, den Naturschutz in die Forstwirtschaft zu integrieren und so den Leitgedanken der integrativen, naturnahen Waldbewirtschaftung in der täglichen Arbeit umzusetzen.

    Ein Ziel, welches der Forstbetrieb Arnstein unter neuer Leitung konsequent weiterverfolgen wird.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1581 Tue, 03 Apr 2018 16:54:04 +0200 Mit aller Kraft in den Klimawandel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1581&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=734acdc6d9e8ecbd422da799f145e94e Bayerische Staatsforsten bauen ihren Wald für die Zukunft um Eichlhof/Burglengenfeld, 03. April 2018 – Der Klimawandel ist in aller Munde. Daran kann auch der sehr späte Märzwinter nichts ändern. Für die Forstwirtschaft war er ein Segen. Nicht nur das Holzrücken war plötzlich unproblematisch möglich, für die Entwicklung des gefürchteten Borkenkäfers sind die permanenten Wechsel um den Gefrierpunkt voraussichtlich eher eine Bremse, für die Pflanzarbeiten im Frühjahr ist der Boden nach den reichlichen Niederschlägen bestens durchfeuchtet. So können mit aller Macht die für den Klimawandel so notwendigen Mischbaumarten eingebracht werden. Tanne, Buche, Eiche und Douglasie sind die Eckpfeiler, auf die die Bayerischen Staatsforsten für die Zukunft setzen. Auf rund 50 ha Borkenkäferschadflächen aus dem letzten Sommer und Herbst werden sie gerade rund um Burglengenfeld verteilt. Der Problembaumart Fichte hat der Borkenkäfer infolge der letztjährigen Trockenheit vielfach den Garaus gemacht. Forstbetriebsleiter Thomas Verron besucht derzeit die Pflanzrotten und schaut nach dem Rechten. Pflanzenqualität, saubere Pflanztechnik und rationeller Pflanzungsfortschritt in einem engen Pflanzzeitfenster sind die Hauptaugenmerke. Deshalb müssen alle zur Verfügung stehenden Hände im März und April das gewaltige Pflanzpensum leisten. Bis zur Frühsommertrockenheit im Mai müssen sämtliche Pflanzen in den Boden. Nur mit voller Anstrengung ist die Vorsorge mit den notwendigen Veränderungen im Waldumbau Richtung Klimawandel zu schaffen. Es gilt die gesamte klimatolerante Palette an Mischbaumarten je nach Belichtungsverhältnissen über die gesamte Betriebsfläche im Mosaik zu verteilen. Auf dieses heute gesetzte Gerüst muss sich der Wald in den nächsten rund 100 Jahren behaupten. Verron weiß, dass hier alle seine Revierleiter und Forstwirte an einem Strang ziehen. Schließlich soll sich die nächste Menschengeneration auf dieses Werk der Förster und Waldarbeiter verlassen können. „Da tragen wir heute eine entscheidende Verantwortung für die Zukunft“, so Verron. „Schließlich haben auch die Altvorderen uns einen intakten Wald hinterlassen.“

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1580 Tue, 03 Apr 2018 10:36:45 +0200 Der Kini baut wieder! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1580&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a14df8f283e3989278fe5707dd3106a Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum- Mythos Bayern" im Kloster Ettal

    Ettal, 03. April 2018 - Über 130 Jahre nach seinem geheimnisumwitterten Tod rücken für König Ludwig II. im Graswangtal nun wieder die Baumaschinen an: Ein beeindruckender Holzpavillon entsteht, 13 Meter hoch und mit 20 Meter Durchmesser. Dank der großzügigen Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung werden im Garten des Klosters Ettal für die Bayerische Landesausstellung 2018 die ungebauten Träume des Bayernkönigs virtuelle Realität. ln einem rauschhaften Panorama erwecken wir diese Visionen zum Leben und entführen die Besucherinnen und Besucher in die phantastische Gedankenwelt des Königs. König Ludwig II. ließ seine Schlösser in die Alpenlandschaft komponieren und schaffte phänomenale Traumszenarien. Kaum ein Bauwerk weltweit wurde berühmter als Schloss Neuschwanstein. Am Ort der Bayerischen Landesausstellung, ausgehend von Ettal und Linderhof, wollte Ludwig einen gewaltigen Schlösserpark schaffen. Aufgrund des frühen Todes des Königs blieben von dem Projekt nur Pläne. Genau diese setzen wir jetzt in unserem Panorama um.

    "Mythos Bayern" im Kloster Ettal

    Kloster Ettal wird vom 3. Mai bis 4. November 2018 der Schauplatz für die Bayerische Landesausstellung 2018 "Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern" sein. Das Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen veranstalten in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung im Südflügel des Klosters auf rund 1500 qm die Landesausstellung, die dem "Mythos Bayern" nachspürt. Woher kommt er eigentlich? Wer hat ihn gemacht? Und wie sieht er aus? Bayerische Landesausstellung 2018
    Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern" Kloster Ettal
    Kaiser-Ludwig-Platz 1
    82488 Ettal
    3. Mai bis 4. November 2018
    Täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr Veranstalter
    Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung Eintrittspreise
    Erwachsene 12,00 €
    Ermäßigt (z. B. Senioren. Studenten. Gruppen ab 15 Personen) 10,00 €
    Familienkarte 24,00 €
    Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren 2 €
    Schüler im Klassenverband 1.00 € {ohne Führung) Führungen für Gruppen
    Bis 15 Personen 60,00 € zzgl. Eintritt
    Ab 15 Personen 4,00 € pro Person zzgl. erm. Eintritt Kontakt Haus der Bayerischen Geschichte
    Zeuggasse 7
    86150 Augsburg
    Telefon +49(0)8213295-0
    E-Mail pressestelle@hdbq.bayern.de
    www.hdbg.de/wald

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    news-1579 Tue, 03 Apr 2018 10:31:54 +0200 Junges Netzwerk Forst tagt bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1579&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cde7f10b25d49951bcee3e01a528013b Regensburg, 03. April 2018 - Auf Einladung der Bayerischen Staatsforsten fand unter dem Motto „Lasst uns reden – Kommunikation baut Brücken!“ vom 26.-28.3.2018 die 1. Jahrestagung des 2017 neu gegründeten Junges Netzwerk Forst (JNF) statt. „Es freut mich, den forstlichen Nachwuchs bei uns in Bayern begrüßen zu dürfen!“, sagte der BaySF-Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer beim gemeinsamen Austausch mit den jungen Försterinnen und Förstern.   „Woher bist du? Wo arbeitest du?“ Die wahrscheinlich am häufigsten gestellten Fragen bei der Veranstaltung am Forstlichen Bildungszentrum in Buchenbühl. Das JNF versteht sich als Plattform für die Vernetzung aller forstlichen Nachwuchskräfte in Deutschland, sie ist die Jugendorganisation des Deutschen Forstvereins e.V. und will diese untereinander vernetzen. Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich auf den Weg nach Buchenbühl gemacht, die Vorträge von hochrangigen Personalvertretern aus den Landesforsten Hessen, Niedersachsen und Bayern zeigten das große Interesse der gesamten Branche an der Veranstaltung. https://www.forstverein.de/deutscher-forstverein/junges-netzwerk-forst.html  www.facebook.com/jungesnetzwerkforst

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    news-1577 Thu, 29 Mar 2018 11:24:51 +0200 Nach Ottobeuren nun im Kempter Wald: Schwarzstörche nehmen Kunsthorste an http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1577&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6edf2022ede5c716d3fa5eb24e293ee Kempten, 29. März 2018 – Wenn die Wärme der Frühjahrssonne die letzten Schneereste verschwinden lässt und die ersten Amphibien aus der Winterruhe erwachen, kommen auch die Schwarzstörche aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück ins Allgäu. Und nisten auf Kunsthorsten, die im Zuge eines gemeinsamen Projekts der AG Schwarzstorchschutz Allgäu (LBV) und den Bayerischen Staatsforsten entstanden sind.  

    „Nachdem vor wenigen Tagen ein Pärchen Schwarzstörche einen frisch errichteten Kunsthorst bei den Staatsforsten-Kollegen in Ottobeuren besetzt hatte, mussten unsere Störche im Oberallgäu natürlich nachziehen und ebenfalls einen Kunsthorst in Beschlag nehmen“, lacht Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Der Kempter Wald ist Teil des Forstbetriebs Sonthofen, für den Oetting verantwortlich ist. „Eine der begehrten Adressen bei diesen äußerst seltenen Vögeln ist das Forstrevier Kempter Wald der Bayerischen Staatsforsten“, ergänzt der dort zuständige Revierleiter Sebastian Neubauer. Dieses große zusammenhängende Waldgebiet liegt nur wenige Kilometer östlich von Kempten. Mit seiner natürlichen Verzahnung aus Wäldern, Mooren, Sümpfen und zahlreichen kleinen Bächen bietet der Kempter Wald ideale Bedingungen für die seltenen Schwarzstörche. Hier finden sie ausreichend Amphibien, kleine Fische und Insekten, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Dem Schwarzstorch, der im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt wird, bietet der Kempter Wald mit seinen großen, naturnah bewirtschafteten Waldbeständen genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut, erläutert Sebastian Neubauer.  

    Harald Farkaschovsky vom Landesbund für Vogelschutz berichtet, dass im vergangenen Herbst ein Sturmereignis den fast vollständigen Absturz des seit einigen Jahren benutzen Schwarzstorchhorstes verursachte. Aus diesem waren bereits viele junge Störche flügge geworden. Da der Waldstorch jedes Jahr seine „Knüppelburg“ ausbessert und viele neue Äste einträgt, wiegen diese Nester nach Jahren mehrere hundert Kilogramm. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dann nach einem Sturm die horsttragenden Äste nicht mehr das Gewicht halten können.  

    Um den erfolgreichen Brutplatz im Kempter Wald auch für die Zukunft langfristig zu sichern, wurde durch Baumkletterer der AG Schwarzstorchschutz (LBV) eine künstliche Nestplattform direkt am selben Horstbaum installiert. Harald Farkaschovsky u. Robert Mayer von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu: „vor ein paar Tagen konnten wir bereits die Altstörche am neuen Kunsthorst bauen sehen. Der Staatsforst bietet glücklicherweise noch viele geeignete Altholzstrukturen, in denen der Schwarzstorch in Ruhe seine Jungen großziehen kann“. Die Förster vom Forstbetrieb Sonthofen Jann Oetting und Sebastian Neubauer freuen sich sehr über diese erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schwarzstorchschützern. Revierleiter Neubauer fast zusammen:  „Der LBV bringt viel Expertenwissen zum Schwarzstorchschutz ein und wir als Förster unser Fachwissen zur naturnahen und integrativen Waldbewirtschaftung - so wird Artenschutz zum Erfolg!“  

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1576 Thu, 29 Mar 2018 11:18:51 +0200 Licht und Wärme für Natur und Radtouristen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1576&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d8c454239ddbe4f6859872172e761050 Forstbetrieb Fichtelberg schafft Licht am neuen Radweg im Steinachtal.

    Warmensteinach, 29. März 2018 – Entlang des zukünftigen Radweges zwischen Sophienthal und Warmensteinach werden zur Zeit Bäume gefällt. Damit wollen die Bayerischen Staatsforsten die Verkehrssicherheit für die Radfahrer erhöhen. Zugleich entstehen am sonnigen Waldrand wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge, Insekten und andere wärmeliebende Arten.

    „Mehr Licht!“ – das waren angeblich die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe auf seinem Sterbebett. „Mehr Licht!“ – das ist auch das Motto vom Forstbetrieb Fichtelberg im Steinachtal zwischen Sophienthal und Warmensteinach. Dort wird auf der bisherigen Bahntrasse in den nächsten Monaten der neue Radweg angelegt. Vorher lässt der Forstbetrieb entlang der Strecke zahlreiche Bäume fällen.

    Emsig kurvt ein vielrädiges Holzerntegerät, ein sog. Harvester, über das ehemalige Gleisbett, greift nach den Fichten und Buchen neben der Trasse, fällt und entastet sie. Ein Forstwirt mit Motorsäge hilft dabei. Mit einem Rückefahrzeug wird das Nutzholz zum nächsten Forstweg transportiert. Und ebenso die Aststreu und das Restholz. Zurück bleibt ein Streifen entlang des Radweges – baumfrei, aber dennoch voller Leben.

    Winfried Pfahler, Forstbetriebsleiter in Fichtelberg, informiert über die Ziele der Holzaktion: „Die Sicherheit der Radfahrer ist uns wichtig. Deshalb fällen wir vorsichtshalber alle Bäume, die abbrechen und auf den Radweg fallen oder von denen Äste abbrechen könnten. Ebenso stellen wir markante Felsen als Blickfang in der Landschaft frei. Damit schaffen wir gleichzeitig Lebensräume für licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten. In einem Band entlang des Radweges soll sich mittelfristig ein schöner, blütenreicher Waldrand aus Kräutern und Sträuchern entwickeln. Hier sollen sich Bienen und Schmetterlinge wohlfühlen, hier kann Arnika und Mädesüß gedeihen. Das ist gut für die Natur und gut für die Seele.“

    Voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres steht der neu gebaute Radweg zwischen Sophienthal und Warmensteinach der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1575 Thu, 29 Mar 2018 09:19:42 +0200 Programm zur Gesundheitsförderung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1575&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eea97c27e20de716dc8dcb97052c82c3 Forstbetrieb Heigenbrücken tritt i-gb Gesundheitsnetz bei Heigenbrücken – Seit dem 1. April können die Mitarbeiter des Forstbetriebs Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten ein umfangreiches Angebot zur Förderung ihrer Gesundheit in Anspruch nehmen. Ermöglicht wird dies durch die Kooperation des Forstbetriebs mit der Initiative – Gesunder Betrieb (i-gb). Mit der sog. i-gb Card bekommen die Mitarbeiter Zugang zu einem Netzwerk, das größtenteils aus Fitnessstudios, Physiotherapeuten, Schwimmbädern und Thermen besteht, und erhalten dort attraktive Ermäßigungen. Im Umkreis von 20 Kilometern um Heigenbrücken stehen den Mitarbeitern derzeit rund ein Dutzend Gesundheitspartner zur Verfügung. Weitere Anbieter von gesundheitsfördernden Leistungen können von den Mitarbeitern für das Netzwerk vorgeschlagen werden, sodass das i-gb Gesundheitsnetz permanent gemäß den Wünschen bzw. Bedürfnissen der Belegschaft wächst. Frankenweit befinden sich aktuell über 650 Einrichtungen aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung im Netzwerk, welche allesamt mit der i-gb Card genutzt werden können. „Das i-gb Gesundheitsnetz bietet eine sehr große Vielfalt an Gesundheitspartnern, die von unseren zum Teil weit im Landkreis Aschaffenburg und darüber hinaus verstreuten Mitarbeitern flexibel genutzt werden können. Mit diesem flächendeckenden Angebot der betrieblichen Gesundheitsförderung können wir einen Großteil unserer Mitarbeiter erreichen“, so Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter in Heigenbrücken. „Die ersten Reaktionen der Belegschaft auf die Einführung der i-gb Card waren durchweg positiv, sodass wir zuversichtlich sind, gemeinsam mit der i-gb ein tolles Angebot zur Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter auf die Beine stellen zu können, führt Keßler weiter aus. 

    Trendthema betriebliche Gesundheitsförderung

    „Das Thema betriebliche Gesundheitsförderung hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen“, stellt Kai Rickert, stellvertretender Leiter des i-gb Gesundheitsnetzes, fest. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in Zeiten des Wandels in der Arbeitswelt als die wichtigste Ressource eines Unternehmens angesehen werden, die es zu fördern und zu schützen gilt“, so der Sportökonom weiter.

    Entstehung des i-gb Gesundheitsnetzes

    Das i-gb Gesundheitsnetz wurde 2011 von Studenten der Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth als Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Seit 2014 führen es drei von ihnen als „Initiative – Gesunder Betrieb gemeinnützige GmbH“ weiter. Die i-gb will mit einem innovativen Ansatz Unternehmen, deren Mitarbeiter sowie Anbieter von Gesundheits- und Präventionsdienstleistungen vernetzen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1574 Thu, 29 Mar 2018 08:41:22 +0200 Staffelübergabe: Waldgebiete des Jahres unter sich http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1574&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f99891f8f0ce3182777883c8b5427241 Rothenkirchen, 29. März 2018 - Im vergangenen Jahr hat der Frankenwald als erster Wald in Bayern den Titel „Waldgebiet des Jahres“ erhalten. Die Auszeichnung des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) für das Jahr 2018 ging nach Sachsen an den „Wermsdorfer Wald“ östlich von Leipzig. Natürlich durfte bei der feierlichen Titelübergabe im Schloss Hubertusburg in Wermsdorf eine Delegation aus dem Frankenwald nicht fehlen.

    Traditionell wird der „Staffelstab“ des Waldgebietes, eine historische Eichendiele aus dem alten Berliner Schloss, vom Vorjahrespreisträger übergeben. Im März 2017 in Steinwiesen-Neufang bei der großen Auftaktveranstaltung war das die Insel Usedom, diesmal war der Frankenwald dran. Die Forstleute von der bayerischen Seite wurden dabei durch die Bayerischen Staatsforsten vertreten. Christian Goldammer, Peter Hagemann und Stefan Wittenberg vom Forstbetrieb Rothenkirchen hatten die Fahrt organisiert, für den Thüringer Teil des Frankenwaldes war Forstamtsleiterin Reinhild Janowitz vom Forstamt Sonneberg dabei. Ebenfalls Mitglied der Delegation war auch Bernd Lauterbach, Landesvorsitzender des BDF in Bayern, der in seinem Revier Hassenberg des Forstbetriebs Coburg ebenfalls ein Stück Frankenwald bewirtschaftet. Alle waren im „Waldgebietsjahr 2017“ im Organisationsteam für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Leider waren Simone Kirchner vom Forstbetrieb Rothenkirchen und Gerhard Müller vom Forstbetrieb Nordhalben, beide ebenfalls im Organisationsteam sehr aktiv, zum Wermsdorf-Besuch terminlich verhindert.

    Die für den Frankenwald tätigen Verbände und zahlreichen Vereine hatten im vergangenen Jahr ihre Veranstaltungen mit Unterstützung der Försterinnen und Förster unter das Dach des „Waldgebietes“ gestellt. Für den Frankenwaldverein war Bernd Heinz von der Ortsgruppe Kleintettau dabei, den Floßverein Unterrodach vertrat Vorstand Friedrich Fricke. Auf die Flößer ging auch das Gastgeschenk an das sächsische „Waldgebiet 2018“ zurück: Ein nach Originalvorbild geschmiedeter Floßhaken und zwei „Wieden“, die früher unverzichtbaren hölzernen Haltebänder für den Zusammenhalt der Frankenwaldflöße. Diese verbindende Wirkung stellte „Floßherr“ Fricke dann auch in den Mittelpunkt seiner Ansprache, wobei er auf das Motto „Frankenwald verbindet“ Bezug nahm und den „Auftritt“ des Frankenwaldes zu einem der Höhepunkte der Festveranstaltung machte.

    Forstbetriebsleiter Hagemann übergab dann den „Staffelstab“ an Forstdirektor Padberg vom Forstbezirk Leipzig mit den besten Wünschen für ein ebenfalls erfolgreiches und abwechslungsreiches „Waldgebiets-Jahr“. Es gelte aber auch eine Botschaft weiter zu geben, die im Frankenwald der Öffentlichkeit erfolgreich vermittelt werden konnte, so seine Bitte. „Die umfassenden Experten für den Wald als Ganzes sind die Forstleute. Sie haben die Verantwortung für den Wald und deshalb müssen sie auch laut mitreden, wenn es um den Wald geht.“ Die gemeinsamen Präsentationen auf Festen und Veranstaltungen hätten Fachpublikum, aber auch Presse, Funk und Fernsehen nicht nur auf den Frankenwald sondern besonders auf die Arbeit der Forstleute aufmerksam gemacht. „Und jetzt schließen sich Folgeprojekte für den Tourismus und den Waldnaturschutz unmittelbar an. Der Titel „Waldgebiet 2017“ bleibt im Frankenwald und wird weiter wirken.“

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1573 Tue, 27 Mar 2018 16:35:28 +0200 Ins Gemachte Nest: Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1573&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e2b97ee6add9f2aa53041ce17f3cb8d Gemeinsames Artenschutzprojekt von LBV und Bayerischen Staatsforsten

    Ottobeuren, 27. März 2018 - Gemeinsam für den Schwarzstorchschutz: Im Rahmen des neuesten Kooperationsprojekts zwischen den Bayerischen Staatsforsten und der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV)) wurden in diesem Frühjahr zwei Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald ausgebracht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Der erste Kunsthorst wurde bereits vom Schwarzstorch angenommen.

    Vorausgegangen war ein Drama zum Ende der letztjährigen Brutperiode: Schwarzstörche sind sehr brutplatztreue Vögel, die ihre Nester oft über viele Jahre hinweg nutzen. Durch wiederholte Instandsetzungen erreichen die Horste oft beträchtliche Ausmaße. Durch das steigende Horstgewicht oder Sturmereignisse kommt es immer wieder zu Nestabstürzen. Eben dies war beim erfolgreichsten Brutplatz des Forstbetriebs passiert: Mit vier Jungen im Nest brach letztes Jahr bei einem Frühjahrssturm der tragende Ast, der Horst geriet in Schieflage. Ein Junges stürzte ab und musste von der AG Schwarzstorchschutz (LBV) wieder aufgepäppelt werden. Die restlichen drei konnten sich mit viel Glück halten, bis sie flügge waren.

    Um den erfolgreichsten Brutplatz langfristig zu erhalten, haben nun Baumkletterer des LBV den alten Horst durch einen Kunsthorst ersetzt. Und damit nicht genug: An einer anderen Stelle in einem großen Waldgebiet des Forstbetriebs wurde ein zweiter Kunsthorst ausgebracht. Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu ( LBV): „Bei den ausgesuchten Horstbäumen handelt es sich meist um sehr alte hohe Bäume die in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen liegen und günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch bieten Im Staatswald finden wir noch geeignete Bereiche, in denen der Schwarzstorch seine Jungen großziehen kann. Und bei den Bayerischen Staatsforsten die notwendige Rücksichtnahme bei der Waldbewirtschaftung.“ Dr. Hermann S. Walter, Leiter des Forstbetriebs Ottobeuren, freut sich über die seit Jahren vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Schwarzstorchschutz: „Der LBV bringt sein Fachwissen zum Artenschutz, wir unser Fachwissen zur naturnahen Waldbewirtschaftung und Biotopgestaltung ein. Die vielen erfolgreichen Schwarzstorchbruten im Staatswald zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Dass der seit Jahren erfolgreichste Brutplatz im Forstbetrieb nun wieder gesichert und angenommen sei und ein weiterer Kunsthorst für die schwarz-roten Schreitvögel bereitstehe, ließe auf weitere Bruterfolge im Staatswald hoffen.

    Der Schwarzstorch ist vor allem in der Brutzeit sehr empfindlich gegenüber menschlichen Störungen. Die Bayerischen Staatsforsten wissen um seine Bedürfnisse und richten eine Ruhezone um den Horst ein, in welcher zum Schutz von Störungen während der Brutzeit grundsätzlich keine Waldarbeiten stattfinden. Sollten diese doch einmal notwendig sein, erfolgt eine enge Abstimmung mit der AG Schwarzstorchschutz (LBV). Im Gegensatz zum Weißstorch lebt der Schwarzstorch in reich strukturierten Laub- und Laubmischwäldern mit Lichtungen, Fließgewässern, Tümpeln und Teichen. Zu seinem Habitat gehören ebenfalls waldnah gelegene, feuchte und extensiv genutzte Wiesen. Hier findet er auch seine Nahrung, welche sich hauptsächlich aus Fischen, Insekten und Amphibien zusammensetzt. Eben solche Voraussetzungen findet der Schwarzstorch in den naturnah bewirtschafteten Wäldern des Forstbetriebs Ottobeuren, in welchen in den letzten Jahren auch mehrere Gewässer- und Moorrenaturierungen stattgefunden haben. Der Schwarzstorch wird im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt

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    Naturschutz Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1572 Tue, 27 Mar 2018 16:14:09 +0200 Freiluft-Badesaison eröffnet … http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1572&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f3a1ea08d0d4614cfd3d7fad2bc88e0 Kempten, 27. März 2018 - Uns Menschen läuft es schon bei dem Gedanken eiskalt den Rücken herunter, aber Lurche können sie kaum erwarten: Die Freiluft-Badesaison Ende März! Die warmen Sonnenstrahlen der vergangenen Tage haben die Grasfrösche in ihren Winterquartieren geweckt und hormongesteuert wandern sie nun zielstrebig offenen Wasserflächen zu. Meist sind es die, in denen sie selbst zur Welt gekommen sind.  

    Dort stürzen sie sich ins kalte Nass und tauchen erst mal ganz unter. „Das scheint richtig gut zu tun, denn nach dem Auftauchen geben sie ein zufriedenes, sonores Brummen von sich“, schmunzelt der für einen Teil des Staatswaldes in der Kürnach verantwortliche Revierleiter Hans Mayr. Übrigens brummen nur die meist kleineren Männchen, um die Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Förster Hans Mayr weiter: „Wenn ihnen das gelungen ist, wird anschließend Hochzeit im kalten Wasser gefeiert. Vielstimmige Orchester aus männlichen Fröschen haben sich eingefunden und die Weibchen sind von deren Gesang ganz hin und weg. Die Hochzeit dauert nur ein paar Tage – dann brodelt es regelrecht vor lauter Froschleibern und an den Ufern der Laichtümpel türmen sich ganze Knäuel von befruchtetem Froschlaich.“ Anschließend verlassen die Eltern das Wasser wieder und überlassen den Nachwuchs Mutter Natur.  

    „Die natürlichen Verluste bei Eiern, Kaulquappen und Jungfröschen sind riesig, gerade an den vergangenen Tagen, wo schon der Laich regelrecht im Eis festgefroren war“, meint Revierförster Hans Mayr vom Forstbetrieb Sonthofen. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Tümpel im Staatswald in der Kürnach angelegt. Neben der unpassenden Witterung kommen noch viele Fressfeinde als Gefährdung hinzu, die über den Laich und die Frösche herfallen. Beispielsweise stehen bei Schwarzstorch, Uhu, Ringelnatter und Fuchs Grasfrösche auf dem Speiseplan. Aber auch Larven von Großlibellen ernähren sich von Kaulquappen. „Dennoch vermehren sich die Frösche hier und werden jedes Jahr mehr. Es ist faszinierend, wie die Grasfrösche jedes Jahr einen Tümpel nach dem anderen in Besitz nehmen. Sie scheinen sich hier richtig wohl zu fühlen“, freut sich Förster Mayr.

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1571 Fri, 23 Mar 2018 15:51:56 +0100 Neue Krankheit „Eschentriebsterben“ bedroht Baumart Esche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1571&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fdb16aa7ec532357d82b6d9fd3a289ad Sonthofen, 23. März 2018 - Das Eschentriebsterben hat zunehmend Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung. War früher die Esche für Waldbauern eine sehr interessante Laubbaumart, stellt heute die Krankheit „Eschentriebsterben“ das Pflanzen junger Eschen stark in Frage.  

    „Das Eschentriebsterben ist eine neue Pilzerkrankung, die in Bayern seit einigen Jahren die gemeine Esche befällt und Neukulturen und Naturverjüngung flächig bedroht. Der Pilz, der wissenschaftlich „Hymenoscyphus pseudoalbidus“ heißt, stammt ursprünglich aus Ostasien, wo er bei dortigen Eschenarten nur zu Blattverlusten führt“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.  

    Im Frühstadium werden die Blätter infiziert. Das führt dann zu Welkeerscheinungen in der Baumkrone. Danach werden die Leit- und Seitentriebe befallen. Die befallenen Triebe weisen gelbliche bis ockerfarbene Rindenverfärbungen auf und sterben rasch ab. Ältere Bäume versuchen durch Ersatztriebe diesen Verlust zu kompensieren. Dadurch verändert sich die Kronenform der Bäume. Es treten vermehrt Zwiesel und Verbuschungen auf. Unter den abgestorbenen Rindenteilen verfärbt sich auch das Holz. „Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommen Schädigungen durch Pilze oder Insekten wie Hallimasch und der Bunte Eschenbastkäfer hinzu. Die führen dann zum Absterben der Bäume.“, so Oetting weiter. Jungbäume sterben nach akutem, schnellen Verlauf rasch ab, während Altbäume oft einen chronischen Verlauf zeigen.  

    Aktuell wurde im Landkreis Lindau ein Verkehrssicherungshieb durchgeführt. Dabei mussten auch die Eschen im Gefährdungsbereich der Straße gefällt werden. „Die Eschen waren stark geschädigt. Ursache ist das Eschentriebsterben, das unsere Eschen in Bayern seit ungefähr 2008 befällt. Leider führen die Schädigungen der Bäume auch zu einer geminderten Standfestigkeit. So fallen immer wieder befallene Eschen bei geringen Stürmen um. Deshalb mussten wir reagieren und die Eschen fällen“, begründet der für den Staatswald in Lindau verantwortliche Revierförster Jörg Tarne den Einschlag.  

    Wie wird es mit der Esche weitergehen? „Glücklicher Weise scheinen zwei bis drei Prozent unserer Eschen resistent gegen die Krankheit zu sein. Diese gilt es zu erhalten und zu hoffen, dass ihre Nachkommen dann ebenfalls resistent sein werden. Deshalb darf man auch nicht einfach undifferenziert vorgehen, damit die wenigen resistenten Bäume erhalten bleiben. Bis wir wissen, welche Eschen resistent sind, werden wir auf die Pflanzung junger Eschen schweren Herzens verzichten müssen. Denn eigentlich ist die Esche eine großartige Baum- und Holzart!“, blickt Forstbetriebsleiter Oetting in die Zukunft.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1570 Fri, 23 Mar 2018 10:40:41 +0100 Schwarzstörche zurück in Bayern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1570&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7d7ae45ee30242eb2e2860a723d0ca97 Rothenkirchen, 23. März 2018 - Die Schwarzstörche sind zurück aus ihrem Winterquartier. Die Forstleute der Region rechnen damit, dass die scheuen Vögel in Kürze wieder die beiden bekannten Horste im Landkreis Lichtenfels beziehen. Und vielleicht gründen sie ja auch eine neue Kinderstube.

    Der Frühjahrsvogelzug ist in vollem Gange. Auffällig sind aktuell die zahlreichen rastenden Kiebitze oder auch riesige Buchfinkenschwärme, die wegen schlechten Wetters weiter im Norden hier am Obermain derzeit einen Zwischenstopp einlegen. Ein anderer Zugvogel hat dagegen sein Ziel bereits erreicht: Seit wenigen Tagen kann in der Region der Schwarzstorch wieder beobachtet werden. Die Förster hoffen auch in diesem Jahr wieder auf zahlreichen Nachwuchs, nachdem im Vorjahr im westlichen Landkreis vier und östlich von Weismain drei Jungstörche erfolgreich ausgeflogen sind. Ab sofort greife laut dem Forstbetrieb Rothenkirchen umgehend wieder das Horstschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten, wonach im Sommerhalbjahr im Umkreis von mindestens 300 Meter um den Horstbaum absolute Ruhe im Staatswald herrsche. Daneben achte man jetzt im Frühjahr auch verstärkt auf die Balzflüge der Schwarzstorchpaare, die ein neues weiteres Brutrevier anzeigen könnten. Mit den großen, naturnah bewirtschafteten Waldgebieten und den nahrungsreichen Fließgewässern würden die Lebensbedingungen am Obermain für weitere Paare des imposanten Großvogels gut passen, so die Experten.

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    Naturschutz Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1569 Wed, 21 Mar 2018 16:54:42 +0100 Revierleiter Johannes Steigner zieht den Försterhut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1569&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0167b72581cbf5e1dcf9f15686f1fc53 Wechsel im Forstrevier Wackersdorf - in Kürze neu besetzt

    Wackersdorf 21. März 2018. Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten unterliegt in seinem inneren Arbeitsablauf dem steten Wandel. Veränderungen machen auch vor dem Personalbereich nicht halt. Junge Forstbedienstete suchen zur Familiengründung einen längerfristig festen beruflichen und damit neuen Heimatraum. So treibt es auch Johannes Steigner, seit knapp drei Jahren Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten in Wackersdorf, weiter. Er hat die einmalige Chance genutzt, im Münchener Großraum vor der künftig gemeinsamen Haustüre sein Traumrevier zu ergattern.

    Forstbetriebsleiter Thomas Verron dankte dem äußerst engagierten Revierleiter für seine gründliche und vorsorgende Art und Weise der Bewirtschaftung des ihm anvertrauten Staatswaldes zwischen Schwandorf und Bodenwöhr / Bruck und das ausgezeichnete Miteinander im Umfeld von Bürgern, Naturschützern, Brennholzselbstwerbern, seinen Waldarbeitern, Jagderlaubnisnehmern und den bei ihm arbeitenden Forstunternehmern. „Freundlich kollegial, fachlich kompetent, arbeitstechnisch perfekt strukturiert, in Weitsicht mitdenkend innovativ und DV-beschlagen, mehr Grundvoraussetzungen für eine gute und erfolgreiche Arbeit kann man als junger Mensch nicht haben“, so das Lob des Chefs. So hat er sich auch für den Schutz des See- und Fischadlers im Charlottenhofer Weihergebiet stark gemacht. Ein weinendes Auge bleibt deshalb beim Abschied, doch wünschten alle Kolleginnen und Kollegen Steigner alles Glück und Gute in der Großstadt. Als gebürtiger Weidener wird Steigner die für ihn sehr gute und harmonische Erfahrung auf dem oberpfälzer Lande nie vergessen. Mit seiner Lebensgefährtin kann er Schwandorf und seine Unterwelt noch einmal zum Abschied kulinarisch erleben. Mit einer zünftigen Brotzeit sagte er durchaus ergriffen und dankbar für die miteinander erlebte Zeit „Servus“.

    Das Revier ist bereits zur Neubesetzung ausgeschrieben. Die Entscheidung über die Nachfolge wird in Kürze getroffen. Dienstsitz, Sprechzeiten und telefonische Erreichbarkeit werden unverändert im Tierzuchtzentrum Schwandorf bleiben.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld
    news-1568 Tue, 20 Mar 2018 09:52:09 +0100 Multitalent Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1568&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=40a9762d38d6ed91932bc6914e83872f 21. MÄRZ IST DER TAG DES WALDES Der Wald, so wie wir ihn heute in Bayern kennen, ist menschengemacht. Rund fünf Milliarden Bäume wachsen in den Bayerischen Wäldern. Hinter dieser enormen Zahl an Individuen verbirgt sich eine Gesamtleistung des Waldes, die mehr ist als die Summe seiner Bäume. Viel mehr.

    2,61 Millionen Hektar Wald gibt es in ganz Bayern, das ist fast ein Viertel der gesamten Waldfläche Deutschlands. Damit ist Bayern das waldreichste Bundesland der Republik. Er ist Lebensraum und Holzlieferant, Erholungsort und Arbeitsplatz. Der Wald ist ein wahres Multitalent in Sachen Vielfalt, für fast jeden Wunsch hält er eine Antwort bereit. Der Tag des Waldes an diesem Mittwoch ist eine gute Gelegenheit, auf die enormen Leistungen unserer Wälder hinzuweisen – und auf die Menschen, die dafür sorgen, dass der Wald auch künftig diese vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.

    100x100 - Wald in Zahlen

    Schon auf einer Fläche von einem Hektar, also 100x100 Meter, vollbringt der Wald Erstaunliches. Im Schnitt 15 Tonnen Sauerstoff produzieren Laubbäume beim Wachstum, Nadelbäume sogar doppelt so viel. Gleichzeit entzieht und bindet der Wald enorme Mengen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid. Mehr als zehn Tonnen CO2 werden gebunden – manchmal für viele Jahrzehnte, wenn das Holz als Dachstuhl, Tisch oder Stuhl weiterverwendet wird. Damit aber noch nicht genug: Bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub filtern die Bäume auf unserem Beispielhektar jedes Jahr als der Atmosphäre und verbessern damit unsere Atemluft. Ebenfalls gefiltert wird Wasser: Je nach Baumart reinigt ein Hektar Wald zwischen 80.000 und 160.000 Kubikmeter Wasser. Nicht umsonst liegen 141 000 Hektar der rund 280 000 Hektar Wasserschutzgebiete in Bayern im Wald - davon mehr als die Hälfte im Staatswald.  

    Das ist aber nicht alles. Längst nicht.
    Mehr Zahlen zum Wald finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Staatsforsten:
    www.baysf.de/tagdeswaldes

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    Naturschutz Nachrichten
    news-1567 Fri, 16 Mar 2018 18:14:00 +0100 Im Frühjahr besonders gefährlich: Die „Börwanger Wiege“, ein Schwerpunkt für Wildunfälle http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1567&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e2cf6b4399d9aa6ce345e3ac96c9db2 16.03.2018, Kempten - Seit 2006 ist die Zahl der Wildunfälle in Bayern um ca. 50% angestiegen. Allein im Freistaat Bayern wurden 2017 über 70.000 Wildtiere überfahren. Tragischer Weise endeten 13 dieser Kollisionen auch für den Menschen tödlich.  

    Wenn es um Wildunfälle im Gebiet des Staatsforsten-Betriebes Sonthofen geht, ist die Börwanger Wiege ein echter „hot spot“. Der Teilabschnitt der St 2055 liegt im Bereich des Reviers Buchenberg bei Revierleiter Markus König.  

    „So auffallend hoch wie in den letzten elf Monaten waren die Zahlen noch nie“, macht sich Förster Markus König Sorgen. „10 Rehe und 1 Wildsau fielen seit April 2017 dem Verkehr auf der Strecke von nur 1,4 km zum Opfer. Dabei muss allerdings mit Sicherheit noch eine gewisse Dunkelziffer hinzugerechnet werden“, so König weiter.  

    Bedingt durch ihren schnurgeraden Verlauf und der vermeintlichen „Übersichtlichkeit“ verleitet die Börwanger Wiege regelrecht dazu, mal richtig Gas zu geben. Täglich können hier extrem riskante Überholmanöver beobachtet werden, auch bei schlechten Straßen- oder Sichtverhältnissen.  

    Die Gefahr durch plötzlich über die Straße wechselndes Wild wird dabei regelmäßig unterschätzt. Zudem ähnelt die Bauweise dieses Straßenabschnitts auf langer Strecke einem Damm, dessen Böschung steil abfällt. „Die Rehe tauchen quasi aus dem Nichts am Fahrbahnrand auf. Autofahrern oder Autofahrerinnen ist es dann fast unmöglich, rechtzeitig zu reagieren und ein Zusammenstoß wird unvermeidbar“, weiß der Staatswaldförster König.  

    Zwar ist er froh, wenn die Wildunfälle bei der Polizei gemeldet werden. Vor allem, wenn das angefahrene Wild noch lebt. Ein Nichtmelden wäre eine Ordnungswidrigkeit nach dem Tierschutzgesetz. Jedoch ist die Bergung toter Tiere auf diesem Straßenabschnitt aus Sicht des Revierleiters sehr gefährlich. „Ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Autofahrer trotz meiner Warnblinkanlage und orangenen Signalkleidung seine Geschwindigkeit merklich verringert hätte, wenn ich ein Tier von der Fahrbahn geborgen habe“, weiß Markus König zu berichten.  

    Er wünscht sich: „Passen Sie bitte besonders auf schnurgeraden Straßenabschnitten Ihre Geschwindigkeit an, damit Sie rechtzeitig auf Wild reagieren können. Ein paar Minuten später ankommen ist die eigene Gesundheit – das eigene Leben, das eines Tieres oder auch die Vermeidung eines teuren Blechschadens auf jeden Fall Wert!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1566 Thu, 15 Mar 2018 10:21:54 +0100 Der Baumwipfelpfad Steigerwald feiert 2. Geburtstag http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1566&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=df573368545cb102b9b1ea3864f7148b Der jüngste Betrieb der Bayerischen Staatsforsten AöR wurde innerhalb von zwei Jahren bereits von 465.000 Menschen besucht.

    Ebrach, 15. März 2018 – Der aus Lärchen- und Douglasienholz konstruierte 1.150 m lange Baumwipfelpfad hat sich in der Landschaft des Steigerwaldes etabliert. Nicht nur der imposante 42 m hohe, kelchförmige Turm, mit der noch imposanteren Aussicht, lockt die Besucher an. Nein, inzwischen ist das Gelände auf dem Radstein nahe Ebrach um einige Attraktionen reicher geworden. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Neuerungen installiert so zum Bespiel Deutschlands größtes Vogelfutterhaus oder das Rot- und Rehwildgehege. Es bietet jetzt sechs Rothirschen und vier Rehen eine neue Heimat. Der Pfad über dem Gehege beschert dem Besucher einen einmaligen Blick von oben. Handnah und am Boden wieder angekommen begegnet man Zwergschafen, -ziegen, Hasen und Meerschweinchen im neugeschaffenen Streichelwald. Der direkt angrenzende ebenso neuangelegte Brotzeitplatz bietet eine günstige Gelegenheit gemütlich unter Lärchen und Buchen zu verweilen. Das ist für die Kinder meist zu langweilig, daher schafft der im Winter fertiggestellte Spielplatz am Ausgang ideale Bedingung zum Austoben. Wer schon immer mal wissen wollte wie es in einem Bienenstock aussieht ohne gestochen zu werden, der hat nun die Möglichkeit in eine sogenannte Bienen-Schauklotzbeute durch Glas zu blicken.

    Es wird weiter investiert

    Dieses Jahr dürfen sich die Besucher auch über abendliche Illuminationen am Pfad freuen. Der Pfad und die erste Plattform am Turm werden in den nächsten Wochen mit einem LED-Band ausgestattet, um so für Events und Abendbegehungen gerüstet zu sein.

    In Planung sind weitere Sanitäre Einrichtungen im Ausgangsbereich. Man möchte so den Aufenthalt im Bereich des Kinderspielplatzes, Brotzeitplatz, Chillout-Area und Streichelwald angenehmer gestalten.

    Baumwipfelpfad bietet wieder einige Veranstaltungen an

    Bereits letztes Jahr hat das Team rund um den Baumwipfelpfad zahlreiche Veranstaltungen und Feste feiern können. So ist an erster Stelle das Weinfest mit dem passenden Motto Wald – Wild – Wein zu nennen, das auf dem neugeschaffenen Festplatz nahe des Turms mit mehr als 6.000 Menschen gefeiert wurde. Begeistert waren die Besucher von Fledermauswanderungen im Dunkeln oder der Greifvogelflugshow in luftigen Höhen. Die genannten Veranstaltungen dürfen im kommenden Jahr natürlich nicht fehlen und auch Neue kommen hinzu. Ein besonderes Highlight für Familien ist sicherlich das Familienwochenende am 26.-27. Mai. Mit exklusiven 40 % Rabatt haben hier Familien die Möglichkeit den Pfad zu besuchen, daneben gibt es zahlreiche Attraktionen. Den kompletten Veranstaltungskalender 2018 kann man auf der Internetseite www.baumwipfelpfadseigerwald.de oder unter https://www.facebook.com/Baumwipfelpfad.Steigerwald/ einsehen.

    Der Baumwipfelpfad Steigerwald freut sich mit seinen Neuerungen und den zahlreichen Veranstaltungen auf viele Interessierte, so rechnet die Leiterin des Baumwipfelpfades Barbara Ernwein noch im Frühjahr mit dem 500.000 Besucher. Auf diesen wartet natürlich eine besondere Überraschung.

    Zum Veranstaltungskalender

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    Nachrichten
    news-1565 Tue, 13 Mar 2018 18:26:17 +0100 Der Sturm und die Nachhaltigkeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1565&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55df7d7cab55e5e736d688f9efa571a6 09.03.2018, Kempten - „Manch ein Waldbesucher oder eine Waldbesucherin sorgen sich im Wirlinger Wald, ob die aktuellen Holzeinschläge nachhaltig sind“, erzählt der dort verantwortliche Förster Markus König. „Positiv finde ich dabei, dass sich die Menschen mit dem Geschehen im Wald auseinandersetzen und sich zusammen mit mir um diesen sorgen. Das freut mich! Leider dominieren der Sturm und der Borkenkäfer zurzeit unseren Waldbau“, so König weiter. 

    „In der Tat sind die Bäume, die eingeschlagen und aufgearbeitet werden, nicht alle umgefallen. Bei ungefähr der Hälfte handelt es sich um Bäume, die so stark vom Sturm „angeschoben“ wurden, dass der Förster sie ernten muss. Denn viele Wurzeln sind abgerissen. Die Bäume fallen leicht beim nächsten Windstoß unkontrolliert um oder der Borkenkäfer befällt die geschwächten Bäume“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting von den Bayerischen Staatsforsten. Auf den ersten Blick sind diese Bäume schwer zu erkennen. Wenn sie sich direkt auf den Betrachter zu- oder wegneigen, ist die „Schieflage“ kaum sichtbar. Markus König muss deshalb oft um jeden einzelnen Baum herumlaufen, um seinen Zustand einschätzen zu können.  

    Zu den Sturmholzmengen vom Sommer kommt, dass es seitdem immer wieder auch bei weniger Wind neue Bäume geworfen oder angeschoben hat. Die Bäume machten zuerst einen stabilen Eindruck. Aber ihr Wurzelwerk war offensichtlich so vorgeschädigt, dass ein weiterer „Windschub“ sie umfallen lies. Einzelne Bäume, denen Markus König dann aufwändig „nachlaufen“ muss, weil sie überall verstreut sind. Und sie belasten das Rückegassensystem deutlich mehr: Zum Aufpolstern der Rückegassen liefern sie nur wenig Reisig. „Aber unsere Förster müssen diese Bäume finden und rechtzeitig vor der Borkenkäfersaison aus dem Wald bekommen – das ist viel Arbeit!“, mahnt Forstbetriebsleiter Oetting.

    „So schlimm ein Sturmereignis auf den ersten Blick auch sein mag, es ergeben sich dadurch auch positive Effekte: Es entstehen Flächen, auf denen der Waldumbau vorangetrieben und ein stabiler, zukunftssicherer Mischwald begründet werden kann.“ sieht Oetting auch Vorteile. Gerne hebt er die Tanne hervor, die bei den Bayerischen Staatsforsten mit einer sogenannten „Tannenoffensive“ besonders gefördert wird. Für einen Staatsforstbetrieb wird alle zehn Jahre eine sogenannte „Forsteinrichtung“ erstellt. Dabei werden alle Wälder bei Begängen durch speziell dafür ausgebildete Forstleute inventarisiert, vermessen und beplant. Das Ergebnis bestimmt die Arbeit der Förster im Wald und definiert die naturalen Ziele wie Einschlag, Durchforstung, Jugendpflege und Neuanpflanzung. „Wenn es wie im Wirlinger Wald zu Sturm- oder Borkenkäferschäden kommt, gleichen wir den Mehreinschlag zwischen den Revieren aus. So bleibt auf Forstbetriebsebene die Nachhaltigkeit gewahrt. Insgesamt nutzen wir deutlich weniger, als zuwächst.“, erklärt Oetting.  

    Und Förster Markus König ergänzt: „Wer den Orkan Wiebke noch erlebt hat und heute mit offenen Augen durch den Wald geht, wird feststellen, dass viele dieser Flächen ein Vierteljahrhundert später bereits dem Waldbild entsprechen, das wir für die Zukunft vor Augen haben. Wir haben damals die Chance genutzt und viel Laubholz und auch Tanne eingebracht. Die Natur braucht eben Zeit und der Förster Geduld!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1564 Mon, 12 Mar 2018 10:18:35 +0100 Rekordstrecke: Staatsforsten erlegen 13 100 Wildschweine http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1564&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7af1d9e85f88be63c50198709b4d1518 Pressemitteilung des StMELF (11. März 2018) – Die Bayerischen Staatsforsten steuern bei der Schwarzwildjagd auf ein Rekordergebnis zu. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben Beschäftigte und Jagdgäste des Unternehmens in der noch bis Ende März laufenden Jagdsaison 2017/2018 bereits über 13 100 Wildschweine erlegt – mehr als je zuvor. In der gesamten vergangenen Jagdsaison waren es rund 9 600 Tiere. Für Brunner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Staatsforsten ist, leistet das Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag zur Seuchenprävention. „Wir müssen alles tun, um die Afrikanische Schweinepest von Bayern fernzuhalten“, so der Minister. Weil die Wildschweine das Virus übertragen können, sei eine spürbare Reduktion der überhöhten Schwarzwildbestände ein unverzichtbarer Baustein einer effizienten Vorsorgestrategie.

    Die Rekordstrecke in den bayerischen Staatswäldern ist laut Brunner eine beachtliche Gemeinschaftsleistung von Beschäftigten der landesweit 40 Forstbetriebe und mehr als 8 000 privaten Jagdgästen. Das Unternehmen hatte dafür unter anderem mehr großflächige, revierübergreifende Bewegungsjagden durchgeführt, die Tiere ganzjährig und ohne Winterpause bejagt und zusätzliche Abschussanreize für Jagdgäste geschaffen – etwa die kostenlose Abgabe von Wildschweinen bis 20 Kilo Gewicht. Weil aber die von den Staatsforsten bejagten Reviere nur elf Prozent der Jagdfläche im Freistaat ausmachen, appellierte der Minister an die Jägerinnen und Jäger, auch in den übrigen Jagdrevieren alle zulässigen Möglichkeiten für eine noch effizientere Bejagung und Bestandsregulierung zu nutzen.

    Bereits 2015 hatte Brunner ein Maßnahmenpaket zur Reduktion von Schwarzwild auf den Weg gebracht und so Spielräume für ortsspezifische Lösungen geschaffen – etwa eine verstärkte revierübergreifende Zusammenarbeit bei Bewegungsjagden und bei der Koordination von Kirrungen (Anlockfütterungen), die Verwendung von Nachtsichttechnik, den Einsatz von Saufängen, Gebührenerleichterungen oder Anlage von Bejagungsschneisen. Seit dem vergangenen Dezember gibt es zudem eine Abschussvergütung von 20 Euro pro Tier. Im Jagdjahr 2016/2017 hatten Bayerns Jägerinnen und Jäger insgesamt rund 62 000 Wildschweine erlegt.

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    news-1563 Thu, 08 Mar 2018 14:34:01 +0100 Wanderführerschulung am FB Rothenbuch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1563&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c1ece957dd27fb2d34cb57fbf5f7c6e Anfang März wurden 20 Wanderführeranwärter über Wald, Waldnaturschutz und Forstwirtschaft in den Bayerischen Staatsforsten geschult. Der Spessartbund, als Dachorganisation der Wandervereine im Spessart, bildet jedes Jahr für alle Wandervereine Bayerns Wanderführer aus. Sie bekommen über mehrere Wochenenden hinweg von Fachreferenden kulturhistorisches und kulturlandschaftliches Wissen vermittelt.

    Der Forstbetrieb Rothenbuch steuerte, wie schon in der Jahren zuvor, einen Tagesbeitrag bei. Angefangen von der Entwicklung und Ausbreitung des Waldes in Deutschland nach den Eiszeiten, der Baumphysiologie und Artenkenntnis, über den kulturhistorischen Einfluss des Menschen auf unseren Wald, hin zum modernen Waldbau und Waldnaturschutz waren die Themenfelder, in denen Florian Vogel, Betriebsleiter des Forstbetriebes Rothenbuch, die Teilnehmer schulte. Der dreistündige Vortrag war durch viele anschauliche Beispiele aus der forstlichen Praxis und durch die rege Diskussion der zukünftigen Wanderführer kurzweilig und zugleich leerreich. „ Mein Gott, das ist aber ganz schön komplex“ kommentierte eine Teilnehmerin die dargestellten Zusammenhänge von Baumwachstum, Standort und waldbaulichem Vorgehen.

    „Man sollte nicht den Anspruch haben, Ihnen die Inhalte eines fünfjährigen Forststudiums an einem Tag vermitteln zu wollen. Vielmehr ist es entscheidend, dass Sie, als Wander- und Naturführer, Ihren Gästen die groben Zusammenhänge zwischen Wald, Natur und Mensch erläutern können, aber auch wissen, warum es sinnvoll ist, Bäume und Holz zu nutzen und warum im Wald häufig bunt angemalte Bäume zu sehen sind und was diese Farben bedeuten“, so Vogel.

    Bei der anschließenden nachmittäglichen Exkursion in den Hochspessart wurde dann vor allem das Zusammenspiel zwischen Forstwirtschaft, also dem Nutzen und Schützen des Waldes, an Waldbeständen im ehemaligen Heisterblock am Geierberg anschaulich dargestellt. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den mächtigen Eichen und Buchen in den stillgelegten Klasse-1-Wäldern, aber auch von dem kleinräumigen Zusammenspiel mit den genutzten, zum Teil mit dem Harvester behandelten, Beständen.

    Gegen 17 Uhr endete die Veranstaltung, die für alle Beteiligten viel Positives gebracht hat. Die Bayerischen Staatsforsten konnten Ihr forstwirtschaftliches Vorgehen und Ihr Ziele und Erfolge im Waldnaturschutz wichtigen Multiplikatoren weitergeben und die Teilnehmer erhielten Einblicke in eine Naturwissenschaft, die vielen (leider) unbekannt ist.

    Für das Bestehen der Prüfung zum Wanderführer wünschen wir den Teilnehmern viel Erfolg und viel Freude bei Ihrer späteren Tätigkeit. 

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    Wald im Spessart Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
    news-1562 Tue, 06 Mar 2018 12:30:03 +0100 Wildkatze in Nürnberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1562&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f829046e55ac75243800c376a3204882 Auch in diesem Jahr wirbt die Wildkatze wieder für den Frankenwald. Auf der gut besuchten Freizeitmesse  in Nürnberg war sie der „Hingucker“ am Stand des Frankenwald-Tourismusverbandes.

    Die Wildkatze steht als seltene Wildtierart für einen ökologisch intakten und strukturreichen Wald und gleichzeitig als scheue Kulturflüchterin für eine naturnahe Landschaft als Rückzugsraum. Damit ist sie wie geschaffen als Symbol für den Frankenwald, fanden die Forstleute des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten. Sie stellten deshalb Ergebnisse ihres „Wildkatzenmonitorings“ in den Dienst der Tourismuswerbung. Auf dem diesjährigen Stand des Frankenwald-Tourismusverbandes präsentierten sie unter dem Titel „Szenen aus dem Wildkatzenwald“ eine Reihe von Videoaufnahmen, die in den letzten Jahren mit Hilfe von Fotofallen im Staatswald entstanden sind.

    Gleichzeitig informierten sie über den Stand des Waldumbaus im Frankenwald mit seinem Ziel, klimastabile Mischwälder für künftige Generationen zu schaffen. Passend dazu waren es auch vor allem Familien mit Kindern, die sich für die Videoschau interessierten, die neben der Wildkatze auch andere heimliche Waldbewohner wie Baummarder, Schwarzstorch, Waschbär, Fuchs und auch Rot-, Reh- und Schwarzwild zeigt.

    Erwachsene interessierten sich daneben sehr für die Tannensetzlinge, die wie im Vorjahr wieder von den Forstleuten an potentielle Frankenwaldbesucher verschenkt wurden. Zusammen mit forstlichem Informationsmaterial warben sie für mehrere Bäumchen-Pflanzaktionen, die der Tourismusverband im Sommer zusammen mit den Forstbetrieben Nordhalben und Rothenkirchen durchführt. Die kleinen Tannen stammen aus Samen, die vom Forstpflanzgarten Bindlach der Bayerischen Staatsforsten von Alttannen im Frankenwald geerntet wurden. In jedem Jahr werden mehrere zehntausend aus diesem Saatgut in Bindlach angezogene Tannen als Kleinballenpflanzen im Staatswald ausgebracht. Wenn die gemeinsame Rechnung aufgeht, werden auch in diesem Sommer wieder interessierte Erholungssuchende beim Pflanzen dabei sein. Doppelt gut für den Frankenwald – und die Wildkatze.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1561 Wed, 28 Feb 2018 10:35:41 +0100 Frost im Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1561&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9fd68542d713ee81a68345e737f414e0 Forstbetrieb Fichtelberg nutzt Frostwetter für Holzernte Fichtelberg, 28. Februar 2018 – Die Frostperiode seit einigen Tagen bringt optimale Bedingungen für Waldarbeiten im Fichtelgebirge. Sowohl gut ausgerüstete Forstwirte, als auch Holzerntemaschinen trotzen der Kälte rund um den Ochsenkopf. Dort ernten sie besonders schonend das wertvolle Holz, ohne Schäden an Boden und verbleibenden Waldbäumen zu hinterlassen.

    Kalte, klare Luft, -15°C. Der Atem steht mit einer weißen Nebelfahne vor dem Gesicht. Unter den Schuhen knirscht der Schnee. Forstwirt Jörg Trassl stapft mit seiner Kollegin Maria Lichtblau durch den Wald beim Silberhaus. Schwer beladen sind beide mit Motorsägen, Äxten, Keilen. Wenn andere Menschen sich angesichts der Minusgrade zuhause hinter dem Ofen verkriechen, gehen die beiden ihrer gewohnten Arbeit nach. Sie sind als Forstwirte beschäftigt bei den Bayerischen Staatsforsten, sorgen für Wald und Natur, pflanzen den Nachwuchs, fällen Bäume. Das kalte Winterwetter scheint den beiden nichts auszumachen. Gekonnt setzt Jörg Trassl seine Motorsäge an einer markierten Fichte an, schneidet in wenigen Augenblicken den Fallkerb heraus, der dem Baum die Fällrichtung vorgibt. Erneut frisst sich die Säge kreischend ins Holz. Maria Lichtblau treibt mit wuchtigen Axtschlägen zwei Kunststoffkeile in den Fällschnitt. „Achtung – Baum fällt!“ – schon liegt der Baum am Boden. Binnen weniger Minuten sägen die beiden die Äste des Baumes ab, vermessen Länge und Durchmesser. Fertig. Nächster Baum. Immer in Bewegung bleiben, nicht an windexponierter Stelle stehen bleiben, das ist das Rezept, um gut durch den kalten Arbeitstag zu kommen.

    „Unsere Mitarbeiter haben für solche Witterungsbedingungen eine gute Ausrüstung.“ versichert Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs in Fichtelberg und verantwortlich für 75 Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten in der Region. „Eine warme Fleece-Jacke, gefütterte Winterhand­schuhe, Funktionsbekleidung, Sicherheitsschuhe mit rutschfesten Sohlen – das sind die Voraussetzungen, um auch im Winter gut und sicher zu arbeiten.“ In unmittelbarer Nähe zum Arbeitsort im Wald steht eine mobile Schutzhütte mit Gasheizung. Dort können sich die Forstmitarbeiter immer wieder aufwärmen. Aber warum lässt der Forstbetrieb bei solchen Minusgraden überhaupt draußen arbeiten? „Bei der derzeitigen Frostlage können wir wertvolles Holz besonders schonend für den Boden und den verbleibenden Baumbestand ernten. Die Rückefahrzeuge, die die Baumstämme zur nächsten Forststraße ziehen, hinterlassen kaum Spuren, andere Bäume werden nicht beschädigt. Das Holz enthält jetzt auch weniger Wasser, ist dadurch unempfindlicher gegenüber Pilzen und Holzschädlingen.“

    Szenenwechsel: wenige Kilometer weiter bei Bischofsgrün. Während draußen immer noch klirrende Kälte herrscht, arbeitet Peter Pscherer gut geschützt in der warmen Kabine seines Harvesters. Das achträdrige Forstfahrzeug hat einen langen Kran mit einer Schneidevorrichtung. Damit fällt er Bäume, entastet und vermisst sie und zersägt sie zu vier bis fünf Meter langen Stammteilen. Auch ihm kommt das kalte Wetter zu gute. „Früh ist es manchmal ein Kampf, bis die ausgekühlte Maschine richtig auf Touren kommt. Aber dann läuft es richtig gut. Bei dem hart gefrorenen Boden sinkt das Fahrwerk der Maschine nicht ein. So können wir auch auf Waldflächen arbeiten, in denen wir im Sommer tief im Morast versinken würden.“

    Und wie wirkt sich die Kälte auf Zecken, Borkenkäfer und Mücken aus? Erfrieren diese lästigen, schädlichen Krabbeltiere bei solchen Temperaturen? Winfried Pfahler dämpft dazu die Erwartungen: „Trockene Kälte ist für die Insektenwelt eher günstig. Denn deren natürliche Feinde sind Pilze und Bakterien. Die wirken sich in einem milden, feuchten Winter viel stärker auf die Krabbeltiere aus.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1560 Fri, 23 Feb 2018 14:03:21 +0100 Stabübergabe im Forstbetrieb Bad Königshofen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1560&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ee40986c988997388d9669e7f95db46 Christoph Fellermeyer geht in Ruhestand, Dr. Sebastian Höllerl übernimmt Leitung

    Bad Königshofem, 23. Februar 2018 - Führungswechsel bei den Bayerischen Staatsforsten: Ab 24. Februar übernimmt Dr. Sebastian Höllerl die Leitung des Forstbetriebs Bad Königshofen. Der stellvertretende Referatsleiter für Waldbau, Waldschutz und Bergwald am Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erfüllt sich mit diesem Schritt einen lang gehegten Traum. Dabei ist die neue Aufgabe in Bad Königshofen in doppelter Hinsicht eine Rückkehr in vertraute Gefilde, denn Höllerl kennt die Bayerischen Staatsforsten von seiner Abordnung nach Schliersee in den Jahren 2014-2015, wo er im Leitungsdienst tätig war. Zudem kennt Höllerl die Region von den sprichwörtlichen Kindesbeinen an, denn er ist als Sohn eines Forstoberrats in Unterfranken aufgewachsen.

    Seine forstliche Laufbahn begann 1996 mit dem Forststudium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Nach dem Studium und Staatsexamen wurde Höllerl 2003 ins Beamtenverhältnis übernommen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Waldbau an die TU München abgeordnet. Seine Promotion im Jahr 2009 wurde mit dem Thurn-Taxis-Förderpreis für Forstwissenschaft ausgezeichnet. Ab 2013 war Höllerl bei der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, es folgten die Abordnung zu den Bayerischen Staatsforsten in den Jahren 2014 und 2015 und die stellvertretende Referatsleitung am Staatsministerium. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und werde mein Möglichstes tun, um die Arbeit meines Vorgängers fortzuführen“, sagte Höllerl bei der Stabübergabe am heutigen Freitag in Bad Königshofen. Er ist vom Staatsministerium abgeordnet und wird die Leitung des Forstbetriebs zunächst für zwei Jahre übernehmen.

    Höllerl wird die Nachfolge von Christoph Fellermeyer antreten, der nach mehr als 40 Dienstjahren in den verdienten Ruhestand geht. Fellermeyer wird einen baumarten- und laubholzreichen Forstbetrieb in einer Region übergeben, die er seit mehr als 25 Jahren waldbaulich mitgeprägt hat. Seine Laufbahn begann Fellermeyer mit dem Studium der Forstwissenschaften an der LMU München, an das sich die erste Stelle am Forstamt Miltenberg anschloss. Es folgten Versetzungen an das Forstministerium nach München und an das Forstamt in Neumarkt, wo er für einige Jahre auch als forstlicher Lehrer an der Landwirtschaftsschule tätig war. 1992 wurde er als Amtsleiter an des damalige Forstamt Ebern in Unterfranken befördert und schließlich 2005 Leiter des Forstbetriebs Bad Königshofen der neugegründeten Bayerischen Staatsforsten. Fellermeyer bleibt auch nach der Pensionierung der Region erhalten: Er wird in seinem Pirschbezirk weiter seinem jagdlichen Hobby nachgehen und dazu beitragen, dass im Forstbetrieb Bad Königshofen auch künftig ausreichend junge Bäume ohne Verbiss groß werden können.

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld Nachrichten
    news-1559 Thu, 22 Feb 2018 10:56:18 +0100 Wertholzsubmission Südostbayern weiter auf Rekordniveau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1559&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb8c94935e753e12e997bae30a99fbd9 Waging am See, 22. Februar 2018 - Zum 21. Mal fand in diesem Jahr die Wertholzsubmission Südostbayern statt, die vom Forstbetrieb Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten und von den Waldbesitzervereinigungen Traunstein und Laufen–Berchtesgaden zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein organisiert wurde.

    Die Veranstalter zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis, das beinahe das Rekordniveau des Vorjahres erreichte. Insgesamt 327 Stämme und damit 365 Festmeter hochwertiges Laub- und Nadelstammholz wurden in diesem Winter von privaten Waldbesitzern und regionalen Staatsforstbetrieben auf dem malerischen Submissionsplatz am Waginger See bereitgestellt.

    Mit etwa 93 Festmetern war der Forstbetrieb Ruhpolding (Bayerische Staatsforsten) zum wiederholten Male größter Anbieter auf der Submission. Weitere Bereitsteller von Wertholz waren die Waldbesitzervereinigungen Laufen-Berchtesgaden, Traunstein, Wasserburg-Haag, Altötting-Burghausen und Mühldorf, die staatlichen Forstbetriebe aus Freising, Wasserburg am Inn und Berchtesgaden, sowie der städtische Forstbetrieb Traunstein und der private Forstbetrieb Graf zu Toerring-Jettenbach.

    Insgesamt 27 Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet und aus den Nachbarstaaten Frankreich und Österreich konnten sich über mindestens einen Zuschlag bei dem schriftlichen Meistgebotstermin (Submission) freuen. Als teuerster Stamm, die sogenannte „Braut“, geht dieses Jahr eine Eiche aus der Wertholzversteigerung hervor. Dieser Eichenstamm wurde von einem privaten Waldbesitzer, durch die Waldbesitzervereinigung Traunstein, bereitgestellt und erzielte einen stolzen Preis von insgesamt 2.434 €. Den Zuschlag für dieses Prachtexemplar (5,00 m Länge, 93 cm im Durchmesser) erhielt ein Sägewerk aus dem Elsass in Frankreich. Für den 3,4 Festmeterf assenden Stamm wurde ein Gebot von 716 €/Festmeter geboten. Der Stamm wird laut Käufer entweder als hochwertiges Furnierholz oder zum Bau von französischen Weinfässern verwendet werden.

    Bereits in den Vorjahren zeichnete sich ein stetig steigender Eichenpreis auf der Südostbayern-Submission ab. Die diesjährige deutliche Steigerung der Angebotsmenge auf 131 Festmeter im Vergleich zu den 100 angebotenen Festmeter im Vorjahr setzt damit den Trend nach oben konsequent fort. Damit ist die Eiche die mit Abstand bedeutendste Baumart auf der heurigen Versteigerung. Durchschnittlich erzielte die Eiche aktuell 524 €/Festmeter. Im Vergleich zum Durchschnittspreis vom Vorjahr mit 465 €/Festmeter bedeutet dies eine satte Steigerung des Verkaufserlöses um 13 %. Mit diesen Zahlen untermauert die Baumart Eiche eindrucksvoll ihren Ruf als „Zugpferd“ der Wertholzsubmission in Waging am See.

    Gegenüber dem Vorjahr fiel der durchschnittlich gebotene Preis für Eschen-Wertholz erkennbar ab. Wurden im Vorjahr noch 212 €/Festmeter erzielt, beträgt der diesjährige Durchschnittspreis lediglich 188 €/Festmeter. Dieser Rückgang beim durchschnittlichen Erlös wurde sehr wahrscheinlich auch durch ein gewisses „Überangebot“ verursacht, das derzeit bedingt durch das Eschentriebsterben bei dieser Baumart vorliegt. Als Besonderheiten sind in diesem Jahr eher „exotische“ Baumarten wie Eibe, Flatterulme, Zirbe und diverse Obstbäume zu nennen. Ein besonderes Augenmerk wurde dieses Jahr auf das Ergebnis der Flatterulmen gelegt. Die Baumart, die als möglicher Ersatz für die durch das Triebsterben ausfallende Esche gilt, wurde durchschnittlich mit 268 €/Festmeter gewertet. Mit Durchmessern von maximal 37 cm waren die Flatterulmen der Submission noch ein wenig „schmal auf der Brust“. Umso erfreulicher ist der Preis, der bereits in diesen Dimensionen erreicht werden kann.

    Beachtlich waren auch die beiden aus dem Bergwald bei Berchtesgaden stammenden Zirbenstämme, die einen durchschnittlichen Preis von 419 €/Festmeter erreichten. Als sehr erfreulich ist heuer das Ergebnis der angebotenen Nussbäume zu bezeichnen. Die 31 aufgelegten Stämme mit insgesamt 18,9 Festmetern wurden im Schnitt für 585 €/Festmeter versteigert. Der teuerste Nussbaumstamm erhielt gar ein Gebot von beachtlichen 920€/Festmeter.

    Beim Nadelwertholz war in diesem Jahr die Tanne mit 29 Festmetern noch knapp vor der Lärche mit 28 Festmeter am stärksten vertreten. Der Durchschnittswert fiel mitunter auch auf Grund der angebotenen Qualitäten gegenüber dem Vorjahreswert (223 €/Festmeter) allerdings auf 170 €/Festmeter ab. Auch der mittlere Erlös der Lärchen litt in diesem Jahr offensichtlich qualitätsbedingt und lag mit 223 €/Festmeter deutlich unter dem Vorjahreswert von 267€/Festmeter. Sehr erfreulich ist das diesjährige Ergebnis der Fichte. Rund 21 Festmeter wurden zu einem Durchschnittspreis von 203 €/Festmeter verkauft (Vorjahr 182 €/Festmeter).

    Der Durchschnittspreis der Gesamtsubmission liegt in diesem Jahr bei 373 €/Festmeter und damit auf einem ähnlich hohem Niveau wie 2017, als im Schnitt 384 €/Festmeter erzielt wurden. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch, dass der diesjährige Wert im Gegensatz zum Vorjahr ohne einen Riegelahorn erreicht wurde (teuerster Stamm und „Braut“ des Vorjahresmit insg. 14.847 € (!) war ein „geriegelter“ Ahorn). Das spricht für die qualitativ hochwertigen Wertholzstämme, die auch in diesem Jahr auf der Submission den Käufern angeboten werden konnten.

    Im Anschluss an die Ergebnispräsentation im Kursaal führen Christian Thaler und Anton Ernst, beide Förster des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein, sowie die Forstanwärter Julia List und Johannes Erben mit fachmännischen Erläuterungen zu den interessantesten Stämmen der Submission über den Wertholzplatz. Die Wertholzsubmission Südostbayern ist ein Paradebeispiel für das gemeinsame Engagement von privaten und kommunalen Waldbesitzern, Waldbesitzervereinigungen, Bayerischen Staatsforsten sowie der Forstverwaltung in Traunstein. Durch enge Zusammenarbeit wird Jahr für Jahr eine beispielhafte Veranstaltung für die Präsentation und den Verkauf von hochwertigen Hölzern organisiert und durchgeführt. Auch dieses Jahr verdeutlicht das Ergebnis einmal mehr, dass sich die gemeinsamen Mühen lohnen und die Kooperation hochwertige Früchte trägt.

    Die detaillierten Ergebnisse

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    Nachrichten Forstbetrieb Ruhpolding
    news-1558 Thu, 22 Feb 2018 09:14:21 +0100 PEFC und SDW präsentieren Lehrmaterial über nachhaltige Waldnut-zung und Zertifizierung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1558&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f370278cea158392a16ba4ec97b171ed Vorstellung der neuen Bildungseinheit „Mit den Wäldern um die Welt“ auf der didacta in Hannover / Publikation für die Sekundarstufe kann kostenfrei bestellt werden  

    Stuttgart / Hannover, 22 Februar 2018 - Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern in der Sekundarstufe detaillierte Informationen über Wälder im Kontext von Klima, Wirtschaft, Artenschutz und Nachhaltigkeit vermitteln möchten, können nun auf neues Lehrmaterial zurückgreifen. PEFC Deutschland und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) präsentierten am 20.02.2018 auf der didacta in Hannover, Europas größter Fachmesse für Bildungswirtschaft, die gemeinsam entwickelte Bildungseinheit „Mit den Wäldern um die Welt“. Schwerpunkt der Materialien bilden die Themen „nachhaltige Waldnutzung“ und „Waldzertifizierung“, deren Bedeutung am Beispiel des Zertifizierungssystems PEFC erläutert werden.

    Die erstellten Materialien orientieren sich an aktuellen didaktischen Standards und können fächerübergreifend eingesetzt werden. Relevante Daten und weiterführende Informationen zu den Bereichen Geografie, Wirtschaft, Bevölkerung sowie ergänzende Interviews, Zeitungsartikel und Bilder zeigen die Rahmenbedingungen und Herausforderungen für den Wald und die Menschen vor Ort auf. Praxisbeispiele und Projektaufgaben wie Rollenspiele oder Produktrecherchen, die von den Schülerinnen und Schülern eigenständig bearbeitet werden können, vermitteln den Zusammenhang zwischen dem eigenen Konsum und dem Schutz unserer Wälder.

    Die Publikation ist nach dem 2014 vorgestellten PEFC-Waldposter (https://pefc.de/waldposter) bereits das zweite Lehrangebot, das in Zusammenarbeit mit der SDW für Schülerinnen und Schüler entwickelt wurde. Die SDW ist in Deutschland einer der führenden Anbieter von Lehrmaterialien im Bereich Waldpädagogik und waldrelevanten Unterrichtsstoffen für die Primar- und Sekundarstufe.

    Die nun vorgestellte Bildungseinheit ist in Kürze für Lehrerinnen und Lehrer kostenfrei bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald oder PEFC Deutschland zu beziehen (Vorbestellungen werden gerne angenommen).

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    news-1557 Tue, 20 Feb 2018 11:33:21 +0100 Winterausflug-Tipp zu den Steinadlern im Hintersteiner Tal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1557&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1601c5457781271933059e27e743ae7d Hinterstein, 20. Februar 2018 - „Die Region um das Giebelhaus im Hintersteiner Tal bietet eine der besten Gelegenheiten im Bayerischen Alpenraum, Steinadler live zu erleben“, so Jann Oetting, Forstbetriebsleiter von Sonthofen bei den Bayerischen Staatsforsten. Gerade auch jetzt im Winter. Denn dann werden die Jungvögel des Vorjahres noch im Elternrevier geduldet, weshalb man diese alleine oder auch zusammen mit den Elternvögeln an klaren, sonnigen Tagen in den Aufwinden von sonnenbeschienenen Bergflanken kreisen sehen kann.  

    Wer ein Fernglas mitbringt, kann die Vögel besonders gut beobachten – am Himmel entdecken lassen sich die großen Vögel aber auch ganz gut mit bloßen Augen. „Die Jungvögel lassen sich dabei an den weißen Feldern an den Flügelunterseiten und der weißen Stoßunterseite gut von den komplett dunkelbraunen Elternvögeln unterscheiden“, so Henning Werth, der zuständige Gebietsbetreuer vom Landesbund für Vogelschutz. Jetzt im Februar beginnt aber auch schon wieder die Balz der Elternvögel, die mit spektakulären Flugspielen und Girlandenflügen ihre lebenslange Verbindung verfestigen. Mit etwas Glück und Aufmerksamkeit lässt sich auch dies beobachten. Im Rahmen der Balz fliegen die Tiere auf Horste an. Sie tragen dann abgestorbene Zweige ein und bauen am Horst. Ab spätestens März müssen die beiden Jungvögel, die 2017 ausgeflogen sind, das elterliche Revier am Giebel verlassen. Sie müssen sich dann die nächsten 4-5 Jahre bis zur Geschlechtsreife aus eigener Kraft durchschlagen. „Wohin es die jungen Adler dann verschlägt, wird spannend!“ ist Forstbetriebsleiter Oetting neugierig.

    Das Giebelhaus ist sehr gut zu erreichen mit dem öffentlichen Nahverkehr. Am Giebelhaus gibt es eine Steinadler-Informationsstelle, eingerichtet vom Landesbund für Vogelschutz in einer Forsthütte der Bayerischen Staatsforsten. Witterungsabhängig öffnet sie erst ab April. Vom Giebelhaus kann man in gut einer Stunde durch den Bergwald der Bayerischen Staatsforsten zur bewirteten Schwarzenberghütte ins sogenannte „Paradies“ hinaufwandern. „Der weite Ausblick dort oben eignet sich besonders gut zur Adlerbeobachtung“, so Staatswald-Berufsjäger Arno Bletzinger, der das Gebiet bejagt. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf der Sonnenterasse der Hütte kann man mit eigenen oder an der Hütte gemieteten Schlitten wieder ins Tal hinab rodeln. Man kann aber auch einfach nur unten im Tal rund um das ebenfalls bewirtete Giebelhaus wandern, oder auch zurück Richtung Hinterstein, wobei man jederzeit wieder in einen der Busse nach Hinterstein zusteigen kann. „Auch dies ist landschaftlich sehr reizvoll und bietet bei offenen Augen gute Gelegenheit zur Adlerbeobachtung“, so Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Wer ganz viel Glück hat, kann neben Steinadlern sogar noch Bartgeier beobachten, die hin und wieder im Luftraum der Allgäuer Hochalpen anzutreffen sind. Nochmal Henning Werth: „Dieser sehr seltene europäische Geier ist mit einer Spannweite von bis zu 2,9 m deutlich größer als Steinadler. Beobachtungen von Geiern sollten dokumentiert werden möglichst mit Foto.“  

    Busfahrplan Hintersteiner Tal: www.wechs.net/busverkehr/ 

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1556 Fri, 16 Feb 2018 09:50:00 +0100 Der Natur ein Stück zurückgeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1556&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d7cbb04b63656b2c71064d67df524fbb Bayerische Staatsforsten fällten Alteiche aus Verkehrssicherungsgründen

    Rieden, 16. Februar 2018 - Aus Verkehrssicherungsgründen musste letzte Woche eine starke Eiche in Palkering im Hirschwald gefällt werden. Schon seit Monaten begutachtete der zuständige Taubenbacher Staatswaldrevierleiter Hubert Hecht die anmutige starke Eiche am Wegesrand zum ehemaligen Reviersitz Palkering nach jedem Sturm und Starkregen. Die Eiche barg drei Sicherheitsrisiken in sich. Durch die steilen Astansätze mit bis zu 15 Meter langen Ästen waren äußerlich schon beidseits Sollbruchstellen bis zum Stammfuß erkennbar. Zudem war auch eine beginnende Fäule im Stamm zu sehen. Die Eiche drohte sich zu spalten. Das Gefahrenpotential, dass bei einem Sturm ein Ast durch die vorgegebene Längssollbruchstelle abbricht, wurde zunehmend größer. Da der Baum an einem vielbewanderten Forstweg steht und Spaziergänger durch einen herabstürzenden Ast schwerste bis tödliche Verletzungen erleiden können, fiel für die Bayerischen Staatsforsten schweren Herzens die Entscheidung für die Fällung.

    Hecht beriet sich zuvor noch mit Forstbetriebsleiter Thomas Verron und zur technischen Begutachtung mit Forstwirtschaftsmeister Martin Lehmeier, die zu gleicher Entscheidung kamen. Einem Förster fällt es bestimmt nicht leicht, so einen imposanten Baum fällen zu lassen. Man steht schon ehrfürchtig und demütig vor so einer alten dicken Eiche. Mit rund 170 Jahren hat sie zwei Menschengenerationen erlebt und könnte von vielen Ereignissen in Palkering erzählen.

    Im Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten werden solch alte dicke Laubbäume prinzipiell als Methusaleme geschützt. In diesem Fall gehen aber die Verkehrssicherungspflicht und die Sorge für Leib und Leben der Spaziergänger vor. Glücklicherweise stehen weitere zahlreiche alte Eichen und Buchen im Revier, die der Natur überlassen werden. Generationen von Förstern hielten ihre schützende Hand über sie und werden es weiter tun. Bei der Fällung der alten Eiche wurde zuerst die Forststraße ordnungsgemäß gesperrt. Um die Gefahr für die fällenden Mitarbeiter zu entschärfen, brach ein Rückezug die dürren Äste sicher herunter, dann wurde der Stamm mit einer Stammpresse gegen Aufplatzen gesichert und der Baum in 6 Meter Höhe mit einer Seilwinde angehängt. Rückezugfahrer Robert Ried stellte sich mit seiner Maschine in 80 Meter Entfernung auf und wartete auf das Signal der Forstwirtschaftsmeister Jonas Hofmann und Michael Fischer, ihn mit und nach dem Fällschnitt umzuziehen.

    Hechts Idee war es, den Baumstock in 70 cm Höhe abzuschneiden und den Hauptstamm dahinter gesichert in einer gegrabenen Mulde zu lagern. Künftige Besucher des Naturparks Hirschwald, Kindergarten- und Schulkinder, die von Amts- und Privatwaldförster Anton Preischl hier des Öfteren geführt werden, haben somit die Gelegenheit sich auf den Stock und Stamm zu setzen, Brotzeit zu machen, die Jahrringe der alten Eiche zu zählen und den Baum am Geruch zu erkennen. Von hier aus hat man auch eine schöne Aussicht auf die Wiesenlandschaft Palkerings mit ihren Streuobstbäumen.

    Etwa 8 Kubikmeter Holz verbleiben so der Natur inclusive Grün- und Dürräste. Sie werden künftiger Lebensraum für Moose, Flechten, Pilze und Insekten werden. Es wird Jahrzehnte dauern, bis der Stamm verrottet. Mit etwas Glück siedelt sich auch dort der seltene Hirschkäfer an, der altes Eichenholz als Brutraum benötigt. Der Eichenmulm in der späteren Zersetzungsphase bietet auch zahlreichen anderen seltenen Käferarten einen Lebensraum. Somit ließ sich aus der notwendigen Verkehrssicherungsaktion heraus immerhin noch eine künftige Symbiose für Mensch und Natur gestalten.

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    Nachrichten Forstbetrieb Burglengenfeld
    news-1555 Fri, 16 Feb 2018 08:35:41 +0100 Forstbetrieb Berchtesgaden beteiligt sich an der Chiemgau Trophy http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1555&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78309a04729ed859198c8b8a3ead916e Berchtesgaden, 16. Februar 2018 - Bei der 4. Auflage der Chiemgau Trophy Ende Januar nahmen unter den fast 800 Teilnehmern auch vier Beschäftigte des Forstbetriebes Berchtesgaden teil. Beim beliebten Langlaufevent, dessen Strecke von Inzell über Ruhpolding bis nach Reit im Winkl führt, steht das Erlebnis und die gemeinsame sportliche Betätigung im Vordergrund.

    Als Forstbetrieb Berchtesgaden freuen wir uns natürlich sehr dass sich unsere Mitarbeiter in Ihrer Freizeit aktiv für ihre Gesundheit einbringen und dabei die Bayerischen Staatsforsten so positiv nach außen vertreten.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1554 Wed, 14 Feb 2018 13:12:15 +0100 Naturschutzkonzept vor Ort erklärt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1554&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd97f15be26733d17f52970131a8e6e9 Betriebsleiter Florian Vogel und Revierleiter Matthias Harth konnten Anfang Februar 30 Waldbesucher bei einem Waldspaziergang im Revier Altenbuch im Forstbetrieb Rothenbuch über das Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten informieren. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären.

    Neben den rund 1.300 Hektar Klasse-1-Wäldern, die im Spessart dauerhaft aus der Nutzung genommen sind, reichert der Forstbetrieb auf weiteren ca. 4.000 Hektar (Klasse-2- und Klasse-3-Wälder mit quantitativen Totholzziel) aktiv Totholz an. Holz, das häufig von Rechtlern sehr begehrt wird aber auch einer Vielzahl von xylobionten Arten Lebensraum bietet. Darunter sind einige Arten, die in vielen Gegenden Bayerns schon lange ausgestorben sind. Mit einem durchschnittlichen Todholzvorrat von knapp 20 m3 liegt der Forstbetrieb weit über dem Mittel Bayerns. Vogel wies bei der Führung auf die einzigartige naturräumliche Ausstattung des Hochspessarts und den beispielhaften Charakter der Staatswaldflächen rings um Rothenbuch hin. „Das ist ein Beispiel von gelungener Integration von Waldwirtschaft und Naturschutz, dass seinesgleichen sucht“, so Vogel.

    Nach drei Stunden mit oft lebhaft geführter Diskussion konnte die Veranstaltung erfolgreich mit sehr viel positiver Resonanz und unter dem Applaus der Besucher beendet werden.

    Der Forstbetrieb wird im Jahresverlauf weitere ähnliche Veranstaltungen anbieten, die in den jeweiligen Gemeindeblättern rechtzeitig angekündigt werden.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Naturschutz Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
    news-1553 Wed, 14 Feb 2018 08:11:06 +0100 Bayerische Förster auf den Spuren der Biathlon-Weltmeister http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1553&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52a092797bb42dc1ee8f0a7b9e24e531 Regensburg, Februar 2018 - Eine zwanzigköpfige bayerische Mannschaft machte sich Ende Januar auf den Weg nach Südtirol, um an der Jubiläumsveranstaltung der „Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe (EFNS)“ teilzunehmen. Bereits zum 50. Mal wurden die Wettkämpfe im Forstbiathlon ausgetragen. Für eine einmalige Stimmung sorgten über 1200 Teilnehmer im Weltcupstadion von Antholz.

    An dem Ort, wo eine Woche zuvor noch die Biathlon Weltcupathleten um die Plätze kämpften, gastierten nun Forstfrauen und -männer aus ganz Europa. Das Antholzer Tal bot eine Woche lang eine traumhafte Kulisse für sportliche Wettkämpfe, den fachlichen Austausch und das Treffen alter und neuer Freunde. Trotz aller sportlichen Anstrengung zauberte das einzigartige Erlebnis und die Atmosphäre den Teilnehmern stets ein Lächeln ins Gesicht.

    Beim Jubiläumslauf am Dienstag über 30 oder 50 Kilometer genossen die Teilnehmer das herrliche Panorama der Dolomiten ohne Zeitnahme. Zusätzlich wies auf den Strecken der Tour de Ski zwischen Cortina d’Ampezzo und Toblach auf jedem Kilometer ein Holzschild auf die Wettkampforte der vergangenen 50 Jahre hin.

    Der Auftakt in die Wettkämpfe war das Rennen in Freier Technik. Nachdem am Mittwochvormittag noch Probeschüsse abgegeben wurden, ging es ab Mittag auf die Wettkampfstrecke. Die Jugendlichen und Damen legten zweimal eine Runde von 2,7 Kilometer zurück. Für die Herren standen insgesamt 10 Kilometer auf dem Programm. Nach der ersten Runde galt es einen Stopp am Schießstand einzulegen. Mit einem Biathlon-Kleinkalibergewehr mussten 5 Schuss auf die 50 Meter entfernten Scheiben abgegeben werden. Dazu wurde stehend angestrichen auf die 11,5 cm große Scheiben geschossen. Für nicht getroffene Scheiben musste jeweils eine 150 Meter lange Strafrunde absolviert werden. Besonders glänzen konnten in diesem Rennen Ferdl Bär (Allgäu) und Karlheinz Bredl (Bayer. Wald), die sich in ihrer Altersklasse den Sieg sicherten.

    Am Donnerstag folgte das Rennen in der Klassischen Technik. Auf den gleichen Strecken wurde erneut um die Plätze gekämpft, wobei stets der Spaß im Vordergrund steht und nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ gestartet wird. In Klassischer Technik konnte erneut Ferdl Bär mit einem dritten Platz überzeugen.

    Einen fulminanten sportlichen Abschluss bildeten die Staffelwettkämpfe am Freitag. Insgesamt standen 250 Staffeln an dem Start. Damenstaffeln bestehen jeweils aus drei Läuferinnen, wobei die erste Läuferin in der klassischen Technik starten muss. Die Herren treten mit vier Läufern an, zwei in Klassischer und zwei in Freier Technik. Von den insgesamt fünf Bayerischen Staffeln wurde unter anderem ein 4. Platz in der Wertung über 50 Jahre und ein 22. Platz in der Klasse unter 50 Jahre erreicht.

    Neben den sportlichen Herausforderungen stand wie immer auch die fachliche und kulturelle Präsentation des Gastgebers auf dem Programm. Auf verschiedenen Exkursionen konnte man am Anfang der Woche einen Einblick in die Südtiroler Forstwelt erlangen. Weitere Exkursionen konzentrierten sich auf holzverarbeitende Betriebe, eine Schaukäserei und das Südtiroler Archäologiemuseum. Förster und Unternehmer Erwin Thoma zeigte bei einem interessanten Abendvortrag einen Blick auf die Wälder sowie die Verarbeitung und Bedeutung des Holzes.

    Den Abschluss der Jubiläumswoche bildete die feierliche Siegerehrung am Freitagabend. Mit dem Ende der 50. Ausgabe fiel zugleich der Startschuss für das nächste Jahr. Im Jahr 2019 gastieren die Wettkämpfe das erste Mal im Bayerischen Wald. Die Veranstaltung wird vom 10. bis 16. Februar 2019 ausgetragen. Hierfür erfolgte die feierliche Übergabe der EFNS-Fahne an die bayerische Delegation mit dem OK-Präsidenten Herbert Unnasch, seinem Stellvertreter Hermann Kastl und bayerischen Sportlern.

    Den Organisatoren ist bewusst, dass nach den großartigen Wettkämpfen in Antholz nun gewaltige Aufgaben auf sie warten. Trotzdem freuen sie sich, eine große EFNS-Familie im Aberland zwischen Zwiesel, Bodenmais und Bayerisch Eisenstein begrüßen zu dürfen.

    Bayern und besonders die Region Bayerischer Wald wird sich von seiner schönsten Seite zeigen. Ein erfahrenes Team um Wettkampfleiter Sepp Schneider garantiert auch eine internationale sportliche Präsentation, so dass man neben tatkräftiger Unterstützung auch mit vielen Teilnehmern insbesondere aus Bayern und ganz Europa rechnet.

    Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.efns2019.de/ und https://www.efns.eu/ 

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    news-1552 Mon, 12 Feb 2018 14:16:43 +0100 Schutzwald im südlichen Oberallgäu in guten Händen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1552&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85fdf9779335f28080eff575ccbaa06b Sonthofen, 09. Februar 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften im Landkreis Oberallgäu zwischen Oberstaufen im Westen und Bad Hindelang im Osten ca. 13.000 ha Gebirgswald im Eigentum des Freistaat Bayern. Fast die Hälfte davon, rund 6.000 ha, sind Schutzwald.  

    Was unterscheidet den Schutzwald vom normalen Wald? „Dauerhaft als Schutzwald ausgewiesen ist Wald in den Hochlagen ab 1.500 Meter Höhe und in exponierten Kammlagen. Des weiteren Wald auf Standorten, die stark erosionsgefährdet sind oder zur Verkarstung neigen. Auch Wald, der vor Lawinen, Steinschlägen, Erdrutschungen, Hochwasser und ähnlichen Naturgefahren schützt, ist Schutzwald. Und von „Objektschutzwald“ spricht man, wenn Siedlungen, Straßen oder Bahnlinien direkt darunter liegen“, erklärt Jann Oetting, der für den Staatsforstbetrieb Sonthofen verantwortlich ist. Damit dieser Wald seine Schutzfunktionen erfüllen kann, sollte er stabil sein. Optimal sind ungleichaltrige, strukturierte Bergmischwälder aus Fichte, Tanne, Buche und Bergahorn. Der Nadelholzanteil sollte bei 50 bis 60 Prozent liegen.  

    Reiner Ruf, der als Revierleiter den östlichen Teil dieser Wälder betreut, verdeutlicht: „Die Witterung der letzten Wochen hat den Schutzwald auf eine harte Probe gestellt: In unserer Region gab es sehr viel Regen in den unteren Lagen und massivem Schneefall ab 1.100 Meter Höhe. Der Wald puffert einerseits die Abflussmenge des Oberflächenwassers ab und sorgt mit seinem Kronendach für eine Strukturierung der Schneedecke. Das verhindert Lawinen, weil der Schneedeckenaufbau unregelmäßiger ist.“ Andererseits machen die starken Schneefälle, vor allem der Nassschnee dem Schutzwald zu schaffen: Aufgrund des Nassschnees und der bis auf den Grund stark durchfeuchteten Schneedecke kommt es sogar in den Waldbeständen zu Schneegleiten und Bildung von Waldlawinen. Dieses Phänomen hat in den letzten Jahren zugenommen. Zudem hat der viele schwere Schnee vor allem in jüngeren Wäldern Bäume gebrochen und umgedrückt. Dort können im Frühsommer Brutstätte des Borkenkäfers entstehen.  

    Der Forstbetrieb Sonthofen setzt alles daran, die staatlichen Schutzwälder im südlichen Oberallgäu zu stabilisieren. So werden in den Fichten-dominierten Beständen junge Mischbäume gepflanzt - vor allem Tannen. Durch eine konsequente Jagd mit angepassten Wildbeständen sollen diese Pflanzungen auch aufwachsen können. Die Jagd kommt auch der natürlichen Ansamung von Tanne, Buche und Bergahorn zu Gute. In Jungwuchsbeständen wird durch Pflegeeingriffe die richtige Mischung zwischen Nadel- und Laubholz herausgearbeitet. In den älteren Wäldern wird durchforstet oder vorsichtig aufgelichtet, damit ein stabilerer Wald entsteht und sich junge Bäume ansamen können. „Für diese besonderen Aufwendungen im Schutzwald werden die Bayerischen Staatsforsten finanziell von der Forstverwaltung im Rahmen der Schutzwaldpflege und Schutzwaldsanierung unterstützt. Darüber sind wir sehr dankbar und auch überzeugt, dass das Geld gut investiert ist!“, freut sich Forstbetriebsleiter Oetting.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1551 Mon, 05 Feb 2018 16:44:40 +0100 Verkehrssicherung aufgrund des Eschentriebsterbens entlang der Obersalzbergstraße http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1551&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c5a1d95606f20614bff8044d4f3f4b5d Berchtesgaden, 5. Februar 2018 – Auf Grund des Eschentriebsterbens müssen die Bayerischen Staatsforsten entlang der Obersalzbergstraße B 319 zwischen Schießstättbrücke und Abzweigung Waltenbergerstraße umfangreiche Baumfällarbeiten durchführen.

    Beim Eschentriebsterben handelt es sich um eine Pilzerkrankung, in dessen Folge auch die Wurzeln zerstört werden. Betroffene Bäume fallen zum Teil unkontrolliert um und gefährden die Verkehrsteilnehmer. Die potenziell gefährlichen Eschen müssen daher im Straßenbereich entfernt werden.

    Um die Verkehrssicherheit der vielbefahrenen B 319 wieder herzustellen, müssen im Zeitraum vom 14.02.2018 bis 20.02.2018 auf einem Teilstück von 650 m etwa 400 geschädigte Eschen entfernt werden. Damit der Verkehr nur so kurz als möglich behindert wird, ist eine Vollsperrung unumgänglich.

    Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken im Sperrbereich ist immer möglich. Der Ortsteil Obersalzberg ist in der Zeit durch eine beschilderte Umleitungsstrecke über Unterau-Oberau erreichbar.

    Das Skigebiet Gutshof sowie die Wintersportschule Berchtesgaden und das Dokumentationszentrum sind ebenfalls über die Umleitung erreichbar.

    Die Bayerischen Staatsforsten führen die mit dem AELF Traunstein abgestimmte Verkehrssicherung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Straßenbauamt durch.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1550 Mon, 05 Feb 2018 16:26:14 +0100 Bayerische Staatsforsten investieren in den Klimawandel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1550&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9fe5113410bd091303b2123e7d198d2 Neuer Waldwirtschafts-Plan für den Forstbetrieb Burglengenfeld in Kraft

    Burglengenfeld, 05. Februar 2018 – Burglengenfeld. „Nachhaltig Wirtschaften“, so präsentieren sich die Bayerischen Staatsforsten in ihrem Logo. Nach mehr als 10 Jahren erfolgreichen Handelns Grund genug, im Forstbetrieb Burglengenfeld einmal wieder nach dem Rechten zu sehen. Nach zweijährigen Außenarbeiten und deren Auswertung ist ein neuer Wirtschaftsplan in Kraft gesetzt, nach dem Forstbetriebsleiter Thomas Verron und seine Dame und Herren Revierleiter den bayerischen Staatswald weiter zu behandeln haben, und das nachhaltig in Holzeinschlag, Pflege, Bestandsbegründung und Naturschutz.

    Die Größenordnung des Holzeinschlags ist mit rund 140.000 Kubikmetern gleich geblieben, somit ein nachhaltiges Wirtschaften in der Vergangenheit bescheinigt. Bei weiter infolge Klimaerwärmung und Bodenverbesserung steigenden Zuwächsen ist auch der Durchschnittsvorrat an Holz unverändert. Dafür hat man in Zeiten des Waldumbaus in Richtung Klimawandel auf die hiesigen nahezu reinen Nadelholzwälder mit jährlich 95 Hektar eine kräftige Schippe an zu pflanzenden Mischbaumarten aufgelegt. Tanne, Buche, Eiche und Douglasie sind die künftig klimatoleranten Eckpfeiler. Das bedeutet, weiterhin auf einen waldverträglichen Wildstand zu achten, um den Steuerzahler nicht mit teuren Schutzmaßnahmen zu belasten. Ebenso ist ein reichhaltiges Pflegeprogramm von Nöten, um die Mischbaumarten in ihrer Konkurrenz zu sichern. „Ein insgesamt reichlich gesteigertes Arbeitsvolumen zur Zukunftssicherung“, wie Verron feststellt.

    Wie lief die Planerstellung ab? Im Kalenderjahr 2015 wurde mittels einer systematischen Inventur die gesamte Betriebsfläche einer Begutachtung unterzogen. Aufnahmen an über 4.500 Stichprobenpunkten untersuchten die Waldbestände. Zu Baumarten-verteilung und -struktur, deren Entwicklung hinsichtlich Vorrat und Zuwachs, zu Vorausverjüngung aus Pflanzung und Naturverjüngung, zu Bestandsschäden und zur Naturschutzrelevanz gab es objektiv gemessene klare Antworten. Auf dieser Datenbasis wurde im Kalenderjahr 2016 die gesamte Waldfläche von Forsteinrichtern begangen und für die nächsten 10 Jahre beplant. Wie sollen sich die Waldbestände weiter entwickeln und all ihren Ansprüchen aus Klimaänderung, gesellschaftlichen und naturschutzfachlichen Aspekten gerecht werden? Inzwischen sind alle Waldbestandsplanungen abgeschlossen, das „Operat“, wie sich das abschließende Planungswerk nennt, vom verantwortlichen Forsteinrichter Manfred Schopf gefertigt, von Bereichsleiter Walter Faltl und den Vorständen Martin Neumeyer und Reinhardt Neft in Regensburg abgesegnet und an Verron zum Vollzug ausgehändigt.

    Eine solche Forsteinrichtung gibt es rund alle 10 Jahre. Dem Forstbetrieb konnte Nachhaltigkeit bescheinigt werden. Trotz aller zurückliegenden Nutzungen sowie Sturmwurf-, Schneebruch- und Borkenkäferereignisse ist der durchschnittliche Holzvorrat auf einem hohen Niveau gleichgeblieben. Biotopbaum- und Totholzvorräte haben sich durch konsequentes Handeln aufgebaut. Die Zuwachsverhältnisse haben weiter zugelegt. Dieses konnte aus großteils permanenten Stichproben, das heißt den exakt selben Stichprobenpunkten mit denselben Bäumen, direkt vergleichend errechnet werden. Damals gemessene Bäume sind heute dicker und höher, genutzte sind verschwunden, abgestorbene als Totholz noch vorhanden oder abgegangen. Über diesen Vergleich lassen sich exakte Entwicklungen nachvollziehen. So hat sich an der Baumartenzusammensetzung nur in der nachwachsenden Waldgeneration etwas gewandelt. Die vermehrten Laubholzpflanzungen schlagen sprichwörtlich zu Buche. Der Holzeinschlag kann aus diesen Gründen auf einem nur leicht gesenkten Niveau weiterlaufen. Dicke und alte Bäume können getrost entnommen werden, um den nachwachsenden Licht und damit bessere Wuchsbedingungen zu geben. Ziel ist es, einen dem Klimawandel trotzenden Mischwald aus möglichst vielen Baumarten anzustreben. Dazu kann auch die klimatolerante Baumart Douglasie ihren Beitrag leisten. Dauerwaldartig stabile und gestufte Bestandsstrukturen sollen das Schadrisiko hinsichtlich Sturm und Borkenkäfer minimieren.

    Vielfalt auf engem Raum zeichnet die Betriebsflächen um Burglengenfeld aus. Von der dominierenden Buche im Jura des Naabtals um Pielenhofen, über die Nassstandorte in den Lohen östlich Teublitz und die tannenreichen Mischbestände des Bayerischen Waldes im Regental bis hin zur Kiefer auf den ärmeren Sanden des oberpfälzer Beckenlandes um Schwandorf, alle waldbaulichen Varianten galt es vor Ort zu diskutieren und die entsprechenden Planungsvarianten festzulegen. Hierauf basieren die detaillierten Forsteinrichtungsbegänge mit konkreten bestandsweisen Planungen. Diese werden dann von den Revierleitern mit Holzeinschlägen und Neuanpflanzungen so umgesetzt. Schließlich will man nachhaltig wirtschaftend in allen Belangen bleiben.

    Die zu bewirtschaftenden Staatswaldflächen des Forstbetriebs Burglengenfeld erstrecken sich mit rund 21.000 Hektar über drei Landkreise von Nabburg bis Regensburg und von Kastl südwestlich Amberg bis nach Nittenau. 10 Revierleiter und  Revierleiterinnen tragen in diesem Raum Verantwortung für den Natur- und Lebensraum Wald, stellen für die Bevölkerung einen erholsamen Wald zur Verfügung und sorgen für eine nachhaltige und standortsgerechte Waldbewirtschaftung. Hierbei gilt es allen an den Wald gestellten Anforderungen gerecht zu werden und vor allem Vorsorge mit einem dem Klimawandel Rechnung tragenden Waldumbau zu betreiben. Dies ist im durch die mittelalterliche Eisenindustrie zum Nadelholzwald gewandelten oberpfälzer Raum eine Mammutaufgabe. Gerade im letzten Jahrzehnt konnte die gute Ertragslage der Bayerischen Staatsforsten für diese notwendigen Investitionen genutzt werden. Mit Tatkraft werde man sich weiter den gesellschaftlichen Erwartungen stellen. Diese liegen vor allem in der Balance von Naturraumverantwortung für die schützenswerten Besonderheiten, in der Gestaltung eines attraktiven Erholungsraumes bis hin zum richtigen Maß der naturnahen Waldbewirtschaftung. Dies gilt insbesondere für den Raum des Naturparks Hirschwald. Transparentes Handeln soll dabei das Vertrauen zu den Bayerischen Staatsforsten weiter stärken. Schließlich stehen diese für Nachhaltigkeit in allen den Staatswald betreffenden Facetten.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1549 Wed, 31 Jan 2018 13:46:24 +0100 PEFC-Waldhauptstadt 2018: Große Auszeichnung für Heidelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1549&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c32d2fb6fccc560c907f1e8e6cd40a9b Pressemitteilung PEFC

    Offizielle Urkundenübergabe an Heidelbergs Bürgermeister Wolfgang Erichson / Delegation aus der PEFC-Waldhauptstadt 2017, Brilon im Sauerland, übergibt Staffelstab  

    Stuttgart / Heidelberg, 31. Januar 2018 - Staffelstabübergabe geglückt - eine Delegation aus der PEFC-Waldhauptstadt 2017, Brilon im Sauerland, hat den Titel "Waldhauptstadt" am 30.01.2018 offiziell an die neue PEFC-Waldhauptstadt Heidelberg weitergereicht. Brilons Bürgermeister Dr. Christoph Bartsch war mit dem Leiter des Briloner Stadtforstes, Dr. Gerrit Bub, dazu eigens nach Heidelberg gereist. Im Gepäck hatte er neben guten Wünschen auch einen echten Staffelstab aus Buchenholz, den er an Heidelbergs Bürgermeister Wolfgang Erichson überreichte. Im Nachgang übergab Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland, die Urkunde an Dr. Ernst Baader, Leiter des Landschafts- und Forstamtes in Heidelberg, und Florian Haensel, Leiter der Abteilung Forst.

    „Ich gratuliere der Stadt Heidelberg zu einer mustergültigen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung. In besonderem Maße engagieren sich die Forstleute hier vor Ort, den Stadtwald für Heidelbergs Bürgerinnen und Bürger zu einem exzellenten Erholungsort zu machen. Der heute verliehene Titel „PEFC-Waldhauptstadt 2018“ unterstreicht den Vorbildcharakter und macht diese wertvolle Arbeit bundesweit sichtbar“, so PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers.

    Bürgermeister Wolfgang Erichson freute sich sichtlich über die Auszeichnung und betonte: „Die Auszeichnung Heidelbergs zur PEFC-Waldhauptstadt 2018 freut mich insbesondere deshalb, weil hierdurch die nachhaltige, umsichtige und vor allem erfolgreiche Arbeit heutiger und ehemaliger Mitarbeiter des Heidelberger Forstamtes von externer Seite offiziell gewürdigt wird."

    Bei einer anschließenden Exkursion im Stadtwald erfuhren die Gäste mehr über die Forstwirtschaft in einem Erholungs- und Kulturraum am Beispiel des Heiligenbergs und über die nachhaltige Waldbewirtschaftung – inklusive des Besuches einer abgeschlossenen Holzerntemaßnahme in einem archäologisch bedeutsamen Waldgebiet. Hier konnte anschaulich gezeigt werden, was die PEFC-Zertifizierung in der Praxis bedeutet: Die Stadt Heidelberg legt besonderen Wert auf stabile und strukturreiche Waldbestände; außerdem gelten strenge Regeln beim Einsatz von Forstmaschinen zum Schutz des Waldbodens, und die Arbeitssicherheit der Waldarbeiter hat höchste Priorität.

    Die gestrige Urkunden- und Staffelstabübergabe war zugleich der Start in das Heidelberger Aktionsjahr. Geplant ist unter anderem eine mehrteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Beschäftigten. Ziel ist es, der Öffentlichkeit die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Stadt Heidelberg näherzubringen. Zudem stiftet PEFC neben dem Titel 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC“ von den Heidelbergerinnen und Heidelbergern gepflanzt werden.  

    Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“ und der neuen Waldhauptstadt Heidelberg:

    Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken. Heidelberg überzeugte die Jury vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung nach dem Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland zertifiziert wurden.

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    Nachrichten
    news-1548 Wed, 31 Jan 2018 13:10:32 +0100 Achtsamkeitstraining im Wald: Fünf Tipps zum Waldbaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1548&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=366ef234235584edf466b55e1ce38c33 Pressemitteilung PEFC

    Ein kleiner Spaziergang im Wald kann manchmal echte Wunder bewirken. Besonders wenn wir von der Arbeit gestresst sind oder uns zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Die Waldschutzorganisation PEFC erklärt, wie positiv ein Ausflug in den Wald auf unseren Körper und unsere Seele wirkt.      

    Stuttgart, 31. Januar 2018 - Unsere Wälder sind nicht nur ein wichtiger Naturraum und Holzlieferant, sondern auch ein gern genutzter Erholungsort. Durchschnittlich ein- bis zweimal im Monat besuchen die Deutschen den Wald. Dass die Wälder so gepflegt sind und zum Verweilen einladen, liegt auch daran, dass bereits knapp 70 Prozent nachhaltig nach den Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaftet werden. Sie achtet darauf, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als auch wieder nachwächst und dass der Wald auch in Zukunft alle seine Aufgaben (auch die als Erholungsraum) erfüllen kann.  

    Neben Förstern, Spaziergängern, Joggern und Radfahrern trifft man seit kurzem auch Freunde des japanischen „Shinrin Yoku“ im Wald, das wörtlich mit dem „Baden in Waldluft“ übersetzt werden kann. „Die meisten Menschen, die in den Wald aufbrechen, tun dies mit einem klaren Ziel. Zum Beispiel um Sport zu treiben, mit dem Hund Gassi zu gehen oder am Ende des Waldspaziergangs in ein Café einzukehren. Beim Waldbaden hingegen geht es darum, sich treiben zu lassen und den Wald und die Natur ganz bewusst im gegenwärtigen Moment wahrzunehmen“, erklärt Entspannungstrainerin Annette Bernjus, die neben Kursen in Meditation und Qigong auch das bewusste Verweilen im Wald, das Waldbaden, anbietet.  

    Was nach Esoterik oder einem neuen Wellness-Trend klingt, hat eine solide wissenschaftliche Grundlage: Studien aus Japan und den USA belegen die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes. Bereits nach einem 15-minütigem Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, der Blutdruck sinkt, die Lungen weiten sich und wir können besser durchatmen und kommen innerlich zur Ruhe. Forscher der Nippon Medical School in Tokio konnten zudem nachweisen, dass nach einem längeren Aufenthalt im Wald die Anzahl der Killerzellen im Blut ansteigt. Verantwortlich dafür sind pflanzliche Duftstoffe, die sogenannten Terpenoide. Sie wirken positiv auf unseren Körper und stärken das Immunsystem. Der Vorteil: diese Medizin ist kostenlos. Man muss sie einfach nur einatmen. Um diesen natürlichen Medizinschrank zu erhalten, bedarf es eines nachhaltigen Umgangs mit dem Wald und den Aufbau artenreicher Mischwälder, wie PEFC sie in seinen Nachhaltigkeitsstandards fordert.  

    Fünf Tipps zum Waldbaden für Anfänger  

    Ein Ziel beim Waldbaden ist es, die Sinne zu schärfen: für den eigenen Körper und die Natur, die uns umgibt. Mit folgenden Verhaltenstipps, die sich problemlos in den nächsten Waldspaziergang integrieren lassen, kann jeder Sinn einzeln angesprochen werden:  

    Sehen:
    In der Regel laufen wir zielgerichtet von A nach B. Beim Waldbaden geht es darum, den alltäglichen Tunnelblick zu überwinden und den Blick weit zu stellen. Am besten funktioniert das, indem Sie langsam und aufmerksam durch den Wald gehen. Machen Sie bewusst Pausen und nehmen Sie die Natur um sich herum wahr. Welche Bäume, Pflanzen und Tiere entdecken Sie?    

    Hören:
    Der Wald ist ein echter Erholungsort für unsere Ohren. Denn anders als in den Städten gibt es im Wald keine Hintergrundgeräusche, die permanent auf uns eindringen. Unser Gehör kann sich ausruhen und somit besser auf einzelne Geräusche konzentrieren. Suchen Sie sich einen Baum, an den sie sich für drei Minuten mit geschlossen Augen anlehnen können und lauschen Sie den Geräuschen des Waldes. Was hören Sie? Die Vögel? Das Knarzen der Bäume? Oder das Plätschern eines kleinen Baches?  

    Fühlen:
    Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Zudem können wir uns häufig besser an Dinge erinnern, die wir mit unseren eigenen Händen angefasst haben. Nutzen Sie deshalb auch beim Waldbaden ihre Hände und fühlen Sie z.B. die unterschiedliche Borke der Bäume. Bei einigen Bäumen ist sie glatt, bei anderen grob und schartig.   

    Riechen:
    Ein Grund für die positive Wirkung des Waldes auf uns Menschen sehen Forscher in den natürlichen Duftstoffen, den Terpenoiden, welche die Bäume und Pflanzen im Wald abgeben. Nehmen Sie deshalb bei Ihrem Ausflug im Wald bewusst auch die unterschiedlichen Gerüche wahr, z.B. den frischen Duft von Moos oder den intensiven Geruch in einem Nadelwald. Entspannend wirken auch einfache Atemübungen, wie ein tiefes Einatmen und ein doppelt so langes, langsames Ausatmen.  

    Schmecken:
    Im Wald gibt es eine Vielzahl an essbaren Beeren und Kräutern. Was Sie eindeutig bestimmen können, dürfen Sie gerne probieren. Für das Sammeln größerer Mengen ist jedoch eine Genehmigung des Försters oder Waldbesitzers notwendig.    

    Waldbaden im PEFC-Erholungswald  

    Waldbaden funktioniert übrigens auch gut in stadtnahen Wäldern. Besonders viel zu entdecken gibt es in sogenannten PEFC-Erholungswäldern, wie z.B. in Augsburg, Butzbach, Heidelberg oder Paderborn. Trägt ein Wald das PEFC-Erholungswaldzertifikat, wird er nicht nur nachhaltig nach den strengen PEFC-Standards bewirtschaftet, sondern bietet auch ein vielseitiges Angebot für Erholungssuchende, wie z.B. gut ausgezeichnete Rad- und Wanderwege, Sporteinrichtungen und Grillstellen sowie Bänke und Informationstafeln.     

    Mehr Informationen gibt es unter www.pefc.de 

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    Nachrichten
    news-1547 Wed, 31 Jan 2018 09:36:34 +0100 Natura-2000-Gipfel in München http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1547&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=169bd1c2259e46fce6c422ed6c5e0730 Nürnberg, 31. Januar 2018 - Der Forstbetrieb Nürnberg hat sein Projekt zum Erhalt der seltenen Kiefern-Flechten-Wälder im Nürnberger Reichswald beim 1. Bayerischen „Natura 2000“-Gipfel vorgestellt. Die Fachveranstaltung  beschäftigte sich mit dem europäischen Naturerbe in Bayern. Zudem ermöglichte die Veranstaltung einen umfassenden Austausch über Natura 2000 in Bayern und darüber hinaus.

    Der Sender TV München hat über die Veranstaltung berichten, den Beitrag können Sie hier ansehen.  Auch das Umweltministerium hat auf seiner Webseite Bilder und einen Beitrag veröffentlicht.

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    Naturschutz Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
    news-1546 Wed, 31 Jan 2018 08:54:57 +0100 Holzaktion im Stadtwald Marktredwitz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1546&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a15f77aa5e4b66380a8245009134c38 Forstbetrieb Fichtelberg durchforstet das Naherholungsgebiet

    Marktredwitz, 31. Januar 2018 - Im Stadtwald Marktredwitz lässt der Forstbetrieb Fichtelberg in den nächsten Tagen Bäume fällen und aufarbeiten. Während dem Einsatz müssen einzelne Forstwege gesperrt werden. Der Forstbetrieb Fichtelberg bittet dafür um Verständnis.

    Große achträdrige Maschinen mit langem Kran und daran befestigtem Fällkopf -  sogenannte Harvester - brummen durch den Stadtwald Marktredwitz und sägen Bäume um. Rückefahrzeuge kurven umher, sammeln die Holzabschnitte zusammen und schichten sie zu großen Haufen am Rand der Forstwege auf.

    Findet hier ein Naturfrevel im Wald statt? Verlieren die Bürger ihr beliebtes Naherholungsgebiet?

    „Keineswegs!“ beruhigt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, zu dessen Zuständigkeitsbereich seit einigen Jahren der ehemalige Stadtwald gehört. „Wir ernten hier ganz behutsam einzelne Altbäume, um nachwachsenden Buchen und Tannen genügend Licht zu geben. Damit machen wir den Wald widerstandsfähig gegen Stürme und Trockenheit. Gleichzeitig entnehmen wir beim Durchforsten auch krumme oder beschädigte Bäume, um Vitalität und Gesundheitszustand der verbleibenden Fichten, Buchen und Lärchen zu verbessern. Und natürlich dient die Maßnahme auch der Verkehrssicherheit für die Spaziergänger, damit keine faule Bäume oder abgebrochene Äste auf die Wege fallen. Dies alles sind Maßnahmen, um den Stadtwald Marktredwitz zu stabilisieren, fit zu machen für den Klimawandel und als Naherholungsgebiet für die Marktredwitzer Bürger attraktiv zu halten.“

    Geschickt greift der Fällkopf des Harvesters einen zur Fällung markierten Baum, eine automatische Kettensäge springt heraus und sägt den Stamm ab. Spielerisch leicht hebt der Kran den ganzen Baum an und zieht ihn zur Schneise heran, auf der die Maschine fahren kann. Drehende Walzen ziehen den Stamm waagerecht durch den Fällkopf hindurch. Dabei werden die Äste abgetrennt und das Holz vermessen. Die Säge klappt wieder heraus und zerlegt den Stamm in kurze Teile. Binnen weniger Sekunden ist der ganze Baum in handliche Abschnitte zersägt und das Reisig auf der Fahrgasse vor der Maschine abgelegt. Schon sucht sich der Fahrer des Harvesters den nächsten markierten Stamm.

    „Wir arbeiten hier im Winter, um möglichst wenig Schäden an den verbleibenden Bäumen und an den Wegen zu verursachen“ erklärt Josef Scherm, der Einsatzleiter der Bayerischen Staatsforsten, den Zeitpunkt für diese Holzernte. „Dabei helfen uns auch die abgeschnittenen Äste, die wie eine Matratze vor der Maschine abgelegt werden und den Boden vor Schäden durch die Befahrung schützen.“

    Das eingeschlagene Holz geht überwiegend an Sägewerke in der Region. Interessenten für das anfallende Brennholz können sich beim Forstrevier Nagel melden (Tel. 09236-208 - Sprechstunde jeweils am Dienstag von 16:00 bis 18:00 Uhr).

    Aus Sicherheitsgründen müssen während der Arbeiten einzelne Wegeabschnitte gesperrt werden. „Wir bitten die Waldbesucher in ihrem eigenen Interesse diese Sperrungen zu beachten“ so Betriebsleiter Pfahler. „Wir versprechen: Wenn Schäden an den Forstwegen entstehen, werden wir diese möglichst schnell wieder in Ordnung bringen. Damit die Marktredwitzer auch weiterhin in ihrem schönen Stadtwald spazieren gehen können.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1545 Tue, 30 Jan 2018 09:16:28 +0100 Go-live proholz-bayern.de http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1545&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1482d18d56844c41ab1a951f2371ff2c proHolz Bayern startet mit einem klaren und optisch ansprechenden Webauftritt in das Jahr 2018

    Der Go-live, laut Duden der Start des Betriebs einer Website unter realen Bedingungen, in diesem Fall der Start der neuen proHolz Bayern Website, war am 29. Januar. Nach 6 Jahren wurde die Website generalüberholt und ist nun in Sachen Technik und Design wieder auf dem Stand der Zeit.

    München, 30. Januar 2018 - Ein modernes, reduziertes Design setzt den Fokus auf die Inhalte: Informationen über Wald und Holz sowie Daten, Zahlen, Grafiken über die Forst- und Holzwirtschaft in Bayern. Großformatige Bildwelten machen die Website lebendig. Eine aufgeräumte Navigationsstruktur liefert eine einfache und nutzerfreundliche Bedienung der Website. Das responsive Design sorgt für die optimale Darstellung auf Desktop, Tablet und Smartphone. Der Einsatz eines neuen Redaktionssystems ermöglicht eine schnellere Erstellung und Pflege von redaktionellen Inhalten auf der Website.

    Mit wenigen Klicks zu vielen Informationen

    Das moderne, aufgeräumte Design ermöglicht es mit nur wenigen Klicks viele Informationen über das umfangreiche Engagement von proHolz Bayern innerhalb der Branche und darüber hinaus zu erhalten. Sei es durch aktuelle Veranstaltungstermine oder relevante Artikel rund um das Thema Wald & Holz. Klickt man auf einen Termin, öffnet sich ein Pop-Up Fenster in dem der Besucher alle Informationen auf einen Blick erhält, wie zum Beispiel die Anfahrtsskizze oder das Programm, das sich im praktischen DIN-A4 Format ausdrucken lässt. Eine Eingabemaske ermöglicht das Anmelden zur Veranstaltung.

    Die Rundschau – Kommunikationsplattform über die Branche

    Im neu geschaffenen Bereich Rundschau werden im Stile eines Internetblogs regelmäßig Berichte und Meinungen zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Der aktuellste Artikel handelt z.B. von den drei Neubauten, die in München im Rahmen des Wohnungsbausofortprogramms „Wohnen für Alle“ entstanden sind und alle in Holz bzw. Holzhybridbauweise errichtet wurden. Zudem bietet die Rundschau Branchenvertretern eine Plattform für Gastbeträge und somit die Möglichkeit in die Branche und an die interessierte Öffentlichkeit zu kommunizieren. „Hier sind Themen, Interviewangebote und Beiträge von den Akteuren aus Forst- und Holzwirtschaft gefragt. Z.B. Von WBV oder FBG-Geschäftsführern, Sägern, Zimmerern, Vertretern des Papier- oder Energieholzsektors aber auch von Architekten oder Netzwerkvertretern. Die Entwicklung einer Website ist ein Prozess und kein Projekt. Wir wollen daher die Rundschau fortwährend pflegen und sie mit neuen, aktuellen Inhalten befüllen. Es soll ein lebendiger Bereich entstehen, in dem ständig Neues passiert. So wollen wir unserem Kommunikations-Auftrag gegenüber der Branche noch stärker gerecht werden“, erklärt der Vorsitzende des proHolz Bayern Kuratoriums, Martin Bentele, die neue Plattform.

    Medienraum – der Pressebereich 2.0

    Mit der Website wurde auch der Pressebereich neu aufgesetzt. Waren dort früher ausschließlich die Pressemitteilungen abgespeichert, finden sich im Medienraum ungleich mehr Informationen. Zu den einzelnen Meldungen werden nun auch Pressebilder und Hintergrundinformationen gelistet. Zudem finden sich im Medienraum die proHolz Bayern Broschüren zum kostenfreien Download und die Videos. „Journalisten und interessierte Personen sollen möglichst viele Informationen auf einen Blick erhalten, ohne viel klicken zu müssen. Der Medienraum bietet die Möglichkeit sich auf nur einer Seite umfassend über die Arbeit von proHolz Bayern und der Branche zu informieren“, so die Leiterin von proHolz Bayern, Dr. Ines Heinrich.

    Machen Machen Sie sich selbst ein Bild unter: www.proholz-bayern.de

    Über proHolz Bayern

    Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter demClaim „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

    Pressekontakt
    Dr. Ines Heinrich
    proHolz Bayern
    Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
    Max-Joseph-Straße 8
    80333 München
    Tel.: +49 89/26209332-2
    Mail: heinrich@proholz-bayern.de

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    Nachrichten
    news-1544 Mon, 29 Jan 2018 14:41:53 +0100 Forstbetriebe aus dem „Waldgebiet des Jahres“ besuchen die „Grüne Woche“ in Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1544&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9afae05105c7cba0e9f4a8e106614d53 Rothenkirchen, 29. Januar 2018 - Messe-Erfahrung haben die Forstleute aus dem Frankenwald im vergangenen Jahr bei der Präsentation des „Waldgebiet des Jahres“ ausreichend gesammelt. Jetzt war die Freude groß, bei der „Grünen Woche“ in Berlin auch einmal als Messebesucher unterwegs sein zu können.

    Um den Frankenwald als „Waldgebiet 2017“ von seinen besten Seiten zu zeigen, waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten im Vorjahr an insgesamt drei Ausstellungsmessen beteiligt. Der frisch verliehene Titel samt Logo „Frankenwald verbindet“ kam zum ersten Mal bei der „Grünen Woche“ im Januar 2017 mit vielen Informationen zur Region auf dem Messestand von Naturpark und Frankenwaldtourismus zum Einsatz, wo auch Staatsminister Brunner ein original „Fichtenduft aus dem Frankenwald“ überreicht wurde.

    Im März wurde gemeinsam mit dem Frankenwaldtourismus auf der „Freizeitmesse“ in Nürnberg für einen Urlaub im Frankenwald geworben, wobei symbolisch verschenkte kleine Tannen aus dem Pflanzgarten Bindlach der Bayerischen Staatsforsten ein „Renner“ unter den rund 100.000 Besuchern waren. Mehrere Pflanzaktionen mit Touristen im Sommer schlossen sich an. Eine Aktion, die übrigens auf der diesjährigen Messe wiederholt wird.

    Der Waldnaturschutz im Frankenwald stand dann auf der Nürnberger „Consumenta“ im Herbst im Vordergrund. Auf dem Messestand der Bayerischen Forstverwaltung präsentierte der Forstbetrieb Rothenkirchen mit „Szenen aus dem Wildkatzenwald“ Videoaufnahmen von heimlichen tierischen Waldbewohnern. Die Botschaft vom strukturreichen Frankenwald als Rückzugsraum für Tier und Mensch kam besonders bei Familien gut an.

    Die Freude bei den Beschäftigten der Forstbetriebe war jetzt groß als der Unternehmensvorstand  als Anerkennung für die Arbeit im „Waldgebiet-Aktionsjahr“ eine Fahrt zur diesjährigen „Grünen Woche“ ermöglichte. Vertreter der Bayerischen Staatsforsten warben dort gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung in den vergangenen Tagen vor 400.000 Besuchern für die diesjährige Landesausstellung „Mythos Bayern“ im Sommerhalbjahr. Unter dem Titel „Wald, Gebirg´ und Königstraum“ kamen dabei in Berlin neben vielen Informationen über den Wald in Bayern auch Almhütten und ein Original-Gipfelkreuz zum Einsatz. Genügend Material zum lebhaften Austausch forstlicher Messe-Erfahrungen aus dem Frankenwald.      

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1543 Mon, 29 Jan 2018 14:20:45 +0100 Neuer Naturschutzpreis „Die Brennnessel" geht an 28 Naturschutzpioniere Österreichs http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1543&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=32a00132d8512cf50d201253626e2a27 € 200.000 für unsere Artenvielfalt

    St. Martin, 29. Januar 2018 - Die Stiftung Blühendes Österreich verlieh den größten heimischen Naturschutzpreis „Die Brennnessel – Denn Naturschutz is ka gmahde Wies’n“ mit einem Preisgeld von € 200.000 gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund und ADEG an die besten Projekte für den Schutz und Erhalt des natürlichen Erbes Österreichs.

    Insgesamt 28 PreisträgerInnen in der Kategorie Gemeinden, Vereine, Privatpersonen sowie Kindergärten und Schulen wurden aus 200 Einreichungen ausgezeichnet. Maßnahmen zum Schutz hochgradig gefährdeter Biotope wie Hoch- und Niedermoore, Streuwiesen, Trockenrasen, Auen, Bergmähwiesen, Iris- und Narzissenwiesen können nun ab März 2018 umgesetzt werden. Blühendes Österreich unterstützt die PreisträgerInnen dabei nicht nur finanziell, sondern auch fachlich. Mit rund 200 geladenen Gästen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und dem Natur- und Umweltschutz wurde am 25. Jänner 2018 die Preisverleihung der Brennnessel in der Zentrale der REWE International AG gefeiert.

    Preisgeld der Brennnessel von 100.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht„

    Wir sind von den vielen und guten eingereichten Initiativen von Gemeinden, Vereinen, Privatpersonen sowie Kindergärten und Schulen positiv überrascht. Der Jury fiel die Auswahl schwer, deshalb haben wir im Vorstand der Stiftung beschlossen, das Preisgeld von 100.000 Euro auf 200.000 Euro zu erhöhen. Die prämierten Projekte besitzen eine hohe naturschutzfachliche Qualität und wir freuen uns sehr, wenn all diese Naturschutzideen umgesetzt werden können“, zeigt sich Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife Österreich, Vorstand der Stiftung und Jurymitglied, begeistert.

    Gemeinden, Vereine, Landwirte, Kindergärten und Schulen mit Strahlkraft

    Die 28 PreisträgerInnen haben gemein, dass ihre Ideen nachhaltig und zukunftsweisend sind. So sollen NachahmerInnen eingeladen werden, in ihrer Umgebung Naturschutzprojekte zu organisieren und das vorhandene Wissen der Brennnessel Projekte zu nutzen.

    Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes und Jurymitglied schwärmt: „Das Besondere an diesem Preis ist, dass sich ein weltweit tätiges Unternehmen wie die REWE International AG der Bedeutung von Nachhaltigkeit bewusst ist und Initiativen auf kommunaler Ebene aktiv unterstützt. Die eingereichten Projekte beweisen, dass sich unglaublich viele Menschen mit großer Überzeugung undIdeenreichtum für unsere Natur engagieren. Besonders freut mich, dass so viele Kindergärten und Schulen von dem Preisgeld profitieren. Wo sonst ist das Geld besser eingesetzt als bei der nächsten Generation?“

    Auch ab 2019 gibt es wieder die Möglichkeit bei Österreichs größtem Naturschutzpreis „Die Brennnessel“ unter www.diebrennnessel.at einzureichen.„Ich gratuliere allen Preisträgern. Als Botschafter für Umweltbewusstsein setzen sie ein wichtiges Zeichen. Der Schutz heimischer Ressourcen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie bei ADEG und mit der Auszeichnung möchten wir mehr Bewusstsein für nachhaltige Projekte schaffen. Als Arbeitgeber vor Ort und Anbieter von lokalen und regionalen Produkten stärken auch die ADEG Kaufleute in ihrer Funktion als Nahversorger und Unternehmer Österreichs Gemeinden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Wertschöpfung in der Region und gewährleisten ein Aufrechterhalten des Versorgungskreislaufes, der bei lokalen Erzeugern beginnt und über kurze Routen ihren Weg zu den Kunden findet“, erzählt Alexandra Draxler- Zima, Vorstand ADEG und Jurymitglied der Brennnessel.

    € 160.000 für die 12 Gewinnerprojekte der Kategorie Gemeinden, NPOs und Privatpersonen

    Folgende Projekte freuen sich über eine Prämierung und die Finanzierung ihres Vorhabens:

    1. Stadtgemeinde Gmünd: Ansiedelung von und Beweidung mit Wasserbüffel im Überschwemmungsgebiet Lainsitz. NÖ

    2. Naturpark Hochmoor Schrems: Moorschutz in Schrems. NÖ

    3. HBLFA Raumberg-Gumpenstein: Rekultivierung von Iriswiesen. Steiermark

    4. Schäfer und Landwirt Thomas Schranz: Wanderschäferei Tiroler Oberland. Tirol

    5. Natur im Garten mit Storchenhaus Marchegg, WWF und Die Garten Tulln: Revitalisierung von Naturschutzflächen mit gefährdeten Pflanzenarten im Naturschutzgebiet Marchegg. NÖ

    6. Narzissenfestverein: Narzissenwiesen im Ausseerland schützen. Steiermark

    7. Marktgemeinde Rabensburg: Schutz unserer Naturjuwelen im Natura 2000-Gebiet March-Thaya-Auen. NÖ

    8. Landschaftspflegeverein Bergma(n)dl: Renaturierung einer wechselfeuchten Wirtschaftswiese „Himmelreich“. OÖ

    9. Verein “Ramsar Gruppe Unser Moor”: Schau genau, ein Sonnentau - Zum Schutz der österreichischen Moore. Kärnten

    10. Die Vogelwarte: Streuwiesen für Wachtelkönig und Goldenen Scheckenfalter. Steiermark

    11. Alpenverein Leogang mit Naturpark Weißbach und bayrischen Saalforsten: Mahd einmahdiger Wiesen im Naturpark Weißbach bei Lofer. Salzburg

    12. Naturschutzbund Niederösterreich: Erhaltung der einzigartigen Felsrasen in Eggenburg. NÖ

    € 40.000 Euro für die 16 Gewinner der Kategorie Kindergarten und Schule:

    Theorie mit Praxis verbinden und somit Samen für die Zukunft säen – diese NaturschützerInnen von Morgen können dank der Preisgelder ihre Pläne nun bald in die Tat umsetzen:

    1. erster Naturpark Kindergarten Österreichs, der Naturparkkindergarten Draßburg, Wachsen mit der Natur. Burgenland

    2. Volksschule St. Georgen im Lavanttal: Jeder Nützling braucht einen Schützling. NÖ

    3. Naturpark Jauerling-Wachau: Jauerlinger Saftladen – Jauerlinger Volksschulen und die Streuobstwiesen. NÖ

    4. Gemeinde Biberbach mit Volksschule: Anlegen von Insektenweiden in Biberbach.NÖ

    5. NÖ Landeskindergarten, Mittelstraße, Wolkersdorf: Bienen – Schmetterlinge – Vögel – Was tut sich da?

    6. Volksschule Gloggnitz: Das große Krabbeln – Gloggnitz auf dem Weg zur Insektenstadt. NÖ

    7. Volksschule St. Thomas am Blasenstein, OÖ: Schmetterling-und bienenfreundlicher Schulgarten

    8. Volksschule Mittertreffling, OÖ: Schmetterlingsparadies – Heckentage und Schmetterlinge in Engerwitzdorf

    9. Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg: Historischer Lungauer Schau-Streuobstgarten, Obst als ein Stück Kulturgut. Salzburg

    10. Umwelt-Bildungs- Zentrum Steiermark: Unter Schusterkäfer und Knopfblumen – die „Wiese der Kinder“. Steiermark

    11. Nationalpark Gesäuse mit NMS und Kindergarten Admont: Papilio. Steiermark

    12. BG/BRG/SRG Reithmannstraße: Pflanzentauchen – Blumenlaufen. Tirol

    13. Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Gymnasium Franklinstraße 26, Wien: Biotop im Schulgarten. Wien

    14. Iqra Kindergarten, Wien: Raupen, Schmetterlinge und Pusteblumen. Wien

    15. Neue Mittelschule Plankenmaisstraße, Wien: Schmetterlingswiese. Wien

    16. Volksschule Rötzergasse, Wien: Urbanes Naturerleben. WienDas Nachrichtenvideo zur Preisverleihung finde Sie hier.

    Alle 28 Preisträger mit Projektbeschreibungen www.diebrennnessel.at

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    Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten Naturschutz
    news-1541 Mon, 29 Jan 2018 13:40:41 +0100 Kurfürstliches Jagen im Selber Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1541&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ce328d983db9bb6f76d41b02387078e Selb, 29. Januar 2018 - Dort wo jetzt eine prächtige Linde steht, stand vor rund 250 Jahren ein Jagdpavillon des Marktgrafen Friedrich (Bayreuth). Rund 50 Jagdgäste und Angehörige der BaySF konnten jetzt im historisch angelegten Jagdgarten eine Drückjagd der besonderen Art erleben.  

    Nur eine Erinnerungstafel weist heute auf die einstige jagdliche Nutzung des Jagdgartens, genannt „Rondell“ hin. Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Gebiet um das beschauliche Dorf Kaiserhammer (Thierstein) von der Bayreuther Marktgrafen jagdlich genutzt. 1706 errichtete der Marktgraf Christian Ernst ein Jagdhaus und einen Jagdgarten zur Ausübung der Parforcejagd. Noch heute sind die sternenförmig angelegten Alleen das Grundgerüst der forstlichen Erschließung.

    Der einstige Jagdpavillon wurde erst 1761 durch den marktgräflichen Baumeister Carl Gonrad hinzugefügt. Das herrschaftliche Gebiet war, wie so oft in den Jagdgärten des Hochadels, eingezäunt. Unter Mithilfe der ansässigen Bauern wurde das Wild mit Pferden und zu Fuß in Richtung des Jagdpavillons getrieben, wo es dann erlegt wurde. Diese Art der Bejagung diente der Unterhaltung feudaler Jagdgesellschaften und war immer auch ein großes gesellschaftliches Ereignis in der Region.

    Bis zu 100 Personen konnten seinerzeit der Jagdgesellschaft angehören.

    Die Nachfahren Marktgraf Friedrichs verloren das Interesse an dieser Art der Jagdausübung, so dass der Jagdgarten zunehmend verfiel, Teile des Jagdschlosses  in Kaiserhammer abgerissen wurden und das Material sowie die Möbel für andere Zwecke verwendet wurden.

    Der Distrikt Forst gehört heute zum Forstbetrieb Selb, Revier Thierstein und wird von der Revierleiterin Karen Löhner betreut. Mit dem Wegfall der Bejagung durch Pirschbezirkler, entschied sich der Forstbetrieb, erstmalig seit Jahrhunderten, wieder eine Gesellschaftsjagd abzuhalten.

    Da für freijagende Hunde weder gefährdende Straßen noch angrenzende Jagdnachbarn ein Problem darstellen, war der Jagdbogen mit knapp 280 ha zu bejagender Fläche ein Idealfall für die Durchführung einer Drückjagd.

    Zu Beginn der Jagdvorbereitungen, fand ein Jagdseminar mit Herrn Dietrich Henke, einem Revierleiter und Jagdprofi aus dem Stadtwald Treuenbrietzen (Brandenburg) statt. Neben dem FB Selb nahm auch eine Delegation aus dem FB Nordhalben teil. Die wesentlichen Verbesserungsvorschläge seines Jagdkonzepts zielten auf die standörtliche Verteilung der Drückjagdböcke und deren Bauart hin. So wurden im Seminar die ersten Drückjagdböcke nach seinen Vorstellungen im Jagdgebiet verteilt und die Systematik dazu erklärt. Da Wild in der Regel von einem Verjüngungskern in den anderen wechselt und dazu gerne sog. Dunkelbrücken nutz, wurden die Sitze so aufgestellt, dass genau diese Bereich abgepasst werden konnten. Sie folgen sozusagen einer gewissen Logik, die sich aus den Örtlichkeiten (Einstandsflächen) und dem benachbarten Sitz ergibt. Zudem wurde die optimale Bejagungsfläche ausgelotet und die Verbindung zum Nachbarsitz überprüft. Es sollte im Optimum eine flächendeckende Bejagung möglich sein. Die Sitze sollen einen ungefähren Abstand von 250-300 Metern haben.

    Schon bei der Einrichtung der Jagd am Seminartag, wurde vielen Teilnehmern des Seminars klar, dass unsere Denkweise zur „Möblierung“ einer Jagdfläche vielfach anderen Ideen gefolgt ist. Allerdings findet dieses System seine Grenzen in Jagdbereichen mit ausgesprochen großen Dickungskomplexen. So wurde auch später deutlich, dass z.B. am Großen Kornberg, dieses Jagdkonzept nicht zielführend sein kann, weil die nach den Kalamitäten (Vivien, Wiebke, Kyrill) der vergangenen Jahrzehnte entstandenen Verjüngungsflächen viel zu groß sind (überwiegend Nadelholz). Die Sitze wurden mit einer überdurchschnittlichen Standhöhe von 3.00 Meter in Holzbauweise konzipiert und vom FB eigenständig angefertigt. Der eigentliche Clou an der Sache ist aber der, dass es die Möglichkeit einer Gewehrauflage für den stehenden Schuss gibt (s. Foto). Verharrende Stücke, Kugelfang vorausgesetzt, können so auch auf etwas größere Distanzen sicher erlegt werden.

    Dass dieses Jagdkonzept schlüssig und erfolgreich ist, zeigte das Jagdergebnis nach dem Abblasen der Jagd. 50 Stück Wild (Rehwild 32, Schwarzwild 15, Fuchs 3) konnten innerhalb von 2,5 Stunden erlegt werden.

    Auch wenn sich dieses Konzept nicht auf jede Jagd übertragen lässt, hat es doch dazu beigetragen den Blickwinkel auf unser eigenes Tun neu zu fokussieren.

    Eine später durchgeführte und unter diesen Vorstellungen eingerichtete Jagd im Revier Perlenhaus, kam zu ähnlichen Ergebnissen und bestätigte das Konzept von Herrn Dietrich Henke.

    Was Kurfürst Friedrich davon gehalten hätte, lässt sich nicht nachvollziehen, aber für die teilnehmenden Jäger war dieser Jagdtag ein außergewöhnliches Erlebnis und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

    Revierleiterin Frau Karen Löhner konnte sich von diesem Tag an entspannter auf den Hochsitz setzen, brachte das Ergebnis doch zwei Drittel ihres jährlichen Abschussplans.

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    Forstbetrieb Selb
    news-1542 Thu, 25 Jan 2018 14:03:00 +0100 Forstwirtschaft und Sport schließen Kooperationsvereinbarung „Wald.Sport.Bewegt.“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1542&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=39d0c903208045fea4768ed71d9328c6 Natur- und Wirtschaftsraum Wald ist Deutschlands größte Sportarena.

    Berlin, 25. Januar 2018 - Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), Vertretung der deutschen Forstwirtschaft mit rund zwei Millionen Waldbesitzenden, sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports mit 101 selbständigen Mitgliedsorganisationen und rund 90.000 Sportvereinen, haben gestern in Berlin unter dem Titel „Wald.Sport.Bewegt“ eine strategisch ausgerichtete Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.  

    Der Wald in Deutschland, der circa ein Drittel der Landesfläche bedeckt, erfüllt vielfältige Aufgaben. Er bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und ist zugleich Wasserspeicher und Sauerstoffproduzent. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes fördert den Klimaschutz, garantiert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und schafft die Infrastruktur für Ausgleich und Erholung. Der Wald ist als Sport- und Erholungsraum für die Gesellschaft von herausragender Bedeutung. Sport und bewegungsaktive Erholung im Wald haben für die Menschen in Deutschland einen hohen Wert. Insbesondere für die Gesundheit spielt die aktive Betätigung im Wald eine große Rolle. Sportliche Aktivitäten stellen eine besonders intensive Form der Naturerfahrung dar und können so für den Schutz des Waldes und dessen nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung sensibilisieren.  

    Das Thema „Sport im Wald“ hat deutlich an Bedeutung gewonnen. Um die positiven individuellen und gesellschaftlichen Wirkungen von Sport im Wald zu fördern und über die Bedeutung des Waldes sowie über den Wert einer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft zu informieren, haben DOSB und DFWR eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.  

    „Millionen von Menschen in Sportdeutschland nutzen den Wald als Bewegungs- und Erholungsraum und machen ihn so zu einem großen Sportraum. Vor diesem Hintergrund wollen wir die Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft ausbauen und partnerschaftlich Projekte entwickeln. Selbstverständlich wollen wir auch den notwendigen Interessenausgleich zwischen Sport- und Forstorganisationen fördern und gemeinsam mit dem DFWR aktuelle Herausforderungen wie z.B. im Bereich Mountainbiking lösungsorientiert besprechen“, so DOSB-Präsident Alfons Hörmann.  

    DFWR-Präsident Georg Schirmbeck: „Forst- und Sportorganisationen müssen sich regelmäßig austauschen. Mehr als gestern! Wir haben viele gemeinsame Interessen, die wir gemeinsam erfolgreicher in Staat und Gesellschaft vertreten können. Wanderfreunde und Sporttreibende sollen Freude in unseren Wäldern haben. Gleichzeitig gilt es, rücksichtsvoll und vorsichtig zu sein, zum Beispiel wenn sie Holzerntearbeiten begegnen. Hierüber wollen wir auch vor Ort gerne ins Gespräch kommen. Gemeinsam sollten wir werben für einen naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Wald, der uns einen wesentlichen Teil der Lebensqualität in Deutschland garantiert.“  

    Unter dem Dach der Kooperationsvereinbarung sind im Jahr 2018 zahlreiche Vorhaben geplant. So ist „Wald bewegt“ Leitthema des DFWR anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin, deren Tore für Besucher noch bis zum 28. Januar geöffnet sein werden. Die gemeinsame Internetseite www.waldsportbewegt.de will relevante Fachinformationen bündeln. Durch Empfehlungen und Handreichungen sowie eine abgestimmte Kommunikationsarbeit soll die Zusammenarbeit zwischen Sport- und Forstorganisationen auf regionaler Ebene systematisch unterstützt werden.  

    Link zur Kooperationsvereinbarung
    Link zum Hintergrundpapier  

    Ansprechpartner:

    DOSB: Andreas Klages, klages@dosb.de, 069-6700351
    DFWR: Wolf Ebeling, ebeling@dfwr.de, 030-31904560    

    Zum Hintergrund:

    Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar – das sind rund 32 % des Bundesgebietes – bewirtschaften.

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    Nachrichten
    news-1540 Thu, 25 Jan 2018 08:28:52 +0100 Vulkane in der Kürnach? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1540&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe42446f7a1ee3bf9276395756f76e14 Er ähnelt einem Vulkan, besonders an kalten Wintertagen: Der Hackschnitzelberg im Kürnachtal gleich neben der Staatsstraße. Dann dampft er geheimnisvoll an seinen Flanken und aus seinem Krater. Eben wie ein Vulkan in Miniaturformat. 

    Bereits 30 Zentimeter unter der Oberfläche sorgen Gärungsprozesse für handwarme Temperaturen, die an exponierten Stellen selbst Schnee zum Tauen bringen. „Man kann hier die Energie regelrecht erfühlen!“, freut sich Revierleiter Johann Mayr, der für einen Teil des Staatswaldes der Kürnach verantwortlich ist. „Im Laufe des Sommers wird auf diesem besonders ausgebauten Hackschnitzelplatz der Bayerischen Staatsforsten eine Art „Akku“ für die kalte Jahreszeit aufgeladen: Gehackte Baumwipfel aus der  Forstwirtschaft, welche nicht sofort in den umliegenden Heizkraftwerken Verwendung findet, warten auf den Abtransport“, so Mayr weiter.

    Gerade im Winter ist der Bedarf an Wärme und Energie besonders hoch und deshalb ist ein verkehrsgünstig gelegenes Vorratslager ein Vorteil für alle: Für die Bayerischen Staatsforsten, die mit ihrem „Zentrum für Energieholz“ viele Heizkraftwerke möglichst regional beliefern und über eine Million Schüttraummeter Hackgut bewegen. Und für die Region, weil dann das Hackgut nur kurze Strecken auf der Straße ist. Nochmal Staatsforsten-Revierleiter Mayr: „Wenn im Winter die Abfuhr direkt aus dem Wald ins Stocken gerät, weil zu viel Schnee liegt, muss eben der Akku herhalten: Wir räumen dann die straßennahen Lager und die Wärmeversorgung bleibt gesichert.“

    Hackschnitzel gelten als besonders umweltfreundlich. Sie stammen aus nachwachsenden Rohstoffen, schonen Öl- und Kohlevorräte der Erde und wirken sich somit auf unsere CO2-Bilanz positiv aus, weil sie als nachwachsende Rohstoffe Öl oder Kohle ersetzen. Etwa 2.000 Schüttraummeter lagern in der Kürnach – gleichmäßig zerkleinerte Äste und Baumgipfel. Das entspricht etwa 150.000 Liter Heizöl. Genug, um etwa 100 moderne Einfamilienhäuser ein Jahr mit Heizenergie und Warmwasser zu versorgen. Zurzeit „schmilzt“ der Vulkan dahin, Schluss mit Vulkandampf - der Hackschnitzelplatz wird geräumt und der Akku füllt sich im kommenden Sommer wieder. Ganzjährig stellt alleine der Forstbetrieb Sonthofen im Durchschnitt 8.000 Schüttraummeter Hackschnitzel bereit – genug Energie, um ein mittleres Dorf im Allgäu umweltfreundlich mit Heizenergie zu versorgen.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1539 Tue, 23 Jan 2018 08:56:20 +0100 Die Alpen ohne Bergwald – undenkbar? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1539&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77e7f17b1781409aca4a7c9e488a406f LÄRMENDER SPASSZIRKUS OHNEGRENZEN ODER LETZTE REFUGIENUNBERÜHRTER NATUR?

    Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing vom 9. - 11. Februar 2018

    Winterzauber verschneiter Waldlandschaften, grünes Frühlingskleid unter weißen Gipfeln, rauschende Gebirgswasser und springendes Wild im Sommer, im Herbstlaub bunt leuchtende Panoramen – die erhabene Schönheit des Gebirges ist ein Genuss. Ja, der Bergwald gehört zu den Alpen wie das Wasser zum Leben.

    Dennoch zerstören wir, was untrennbar verbunden scheint. Immer rasantere Hightech-Bergbahnen schaufeln immer mehr Erlebnishungrige hinauf in die letzten Oasen intakter Natur. Der Wohlstand nimmt das Ausbeuten der Natur, Blechlawinen, Lärm und Müll billigend in Kauf.

    Von Beton, Tourismus, Gewerbegebieten und Verkehr geschlagene Wunden setzen den sensiblen Ökosystemen im alpinen Raum arg zu. Im Komplex Alpen und Bergwald streiten sich viele existentielle Erwartungen und Interessen: Soll der Bergwald Schutzbollwerk gegen Lawinen und Hochwasser oder Freizeitpark für Erholungsuchende sein, Holzlieferant oder Refugium seltener Tier- und Pflanzenarten? Dient er der Jagd oder der Almwirtschaft? Und kann es überhaupt eine gute Koexistenz geben?

    Das Protokoll der Alpenkonvention der Alpenanrainerstaaten würdigt den Bergwald als die Vegetationsform mit dem wirksamsten, wirtschaftlichsten und landschaftsgerechtesten Schutz gegen Naturgefahren wie Erosionen, Hochwasser, Lawinen, Muren und Steinschlag. Mit den dramatischen Selbstwidersprüchen des modernen Lifestyle freilich rückt der Bergwald zunehmend als Kohlenstoffspeicher, Luft- und Wasserfilter, als Klimaanlage und Quelle erneuerbarer Energien sowie mit seinen Arbeitsplätzen für viele Menschen neu in den Blick.

    Können die kollidierenden Ansprüche an den Bergwald überhaupt in Einklang gebracht werden? Wie kann die Beschäftigung mit Bergwald und Alpen, dieser Melange aus Mythos und Märchen, Heimat und Kom-merz, einmaliger Natur und geplünderter Kulisse unsere Einstellung zur Natur und unser Handeln nachhaltig bestimmen?

    Mit der diesjährigen Tagung zu Wald Forst Holz laden wir alle an Gebirge und Bergwald Interessierten sehr herzlich zu einer virtuellen Reise durch die alpine Natur und Kultur ein.

    Anmeldung und Tagungsprogramm

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    Naturschutz Nachrichten
    news-1538 Mon, 22 Jan 2018 15:47:28 +0100 Bayerische Staatsforsten unterstützen den Kindergarten Kunterbunt in Wiesen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1538&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4e7b97f2495f822e4e7f7a801536c40 Heigenbrücken, 22. Januar 2018 -  Der Kindergarten Kunterbunt in Wiesen freute sich über den Besuch des Forstbetriebs Heigenbrücken. Die Förster der Bayerischen Staatsforsten spendeten den Erlös aus dem Weihnachtsmarkt in Wiesen. Es konnte ein Scheck in Höhe von 500 € überreicht werden.

    In der Adventszeit war der Forstbetrieb Heigenbrücken mit einem Stand am Weihnachtsmarkt in Wiesen beteiligt. Unter anderem erfreuten sich die Besucher über angebotene Wildspezialitäten und Holschnitzereien aus den heimischen Wäldern. Der Erlös kann nun am Kindergarten genutzt werden, um die Kinder mit neuen Spielgeräten zu überraschen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Trekking in Bayern Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1537 Mon, 22 Jan 2018 14:01:34 +0100 Bayerische Staatsforsten auf der Grünen Woche in Berlin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1537&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b79afeb28d5e417a1f96ad5053d5862 Regensburg / Berlin, 22. Januar 2018 - In diesem Jahr beteiligen sich die Bayerischen Staatsforsten mit einem Stand an der Grünen Woche in Berlin (19. – 28. Januar). Gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung und dem Haus der Bayerischen Geschichte präsentiert das Unternehmen vor allem die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“. Am Eröffnungswochenende waren – neben vielen Messebesuchern – auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auch der bayerische Forstminister Helmut Brunner zu Besuch am Stand.

    Am 3. Mai 2018 wird die Bayerische Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ in Ettal eröffnet. Es ist zugleich die Jubiläumsausstellung zum 100jährigen Bestehen des Freistaats Bayern. Die Bayerischen Staatsforsten und die Bayerische Forstverwaltung sind Partner der Landesausstellung. Und das aus gutem Grund, denn bereits zu König Ludwigs Zeiten spielte der Wald eine wichtige Rolle, nicht nur was die Versorgung der Bevölkerung mit dem Rohstoff Holz betrifft, sondern auch weil der Wald entscheidend zum Mythos Bayern beigetragen hat.

    In Berlin gaben die drei Partner einen ersten Vorgeschmack auf die Landesausstellung. Fingerhakelmaschine, Ludwig-Exponate, eine bayerische Fotostation und ein echtes Gipfelkreuz präsentiert in der Lieblingslandschaft des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. lassen erahnen, was die Besucher ab Mai in Kloster Ettal und im ganzen Graswangtal erwartet: Im Garten des Klosters Ettal entsteht ein neuer Pavillon aus heimischem Holz. Besucher werden dort über die verschiedenen Waldfunktionen, das Bauen mit Holz und Verwendung nachhaltiger Rohstoffe informiert. Themen also, mit denen sich auch König Ludwig schon beschäftigte, und die heute in Zeiten von Klimawandel und knappen Rohstoffen aktueller als jemals zuvor sind.

    Während der Landesausstellung entsteht zudem die neue Tannenhütte am Wank in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen und ein „Themenweg Wald“ zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof, der mit einzigartigen Waldbildern den Blick auf die Details und Ansprüche des Waldes lenkt. Am 15. und 16. Juni findet ferner das Symposium „Wald & Mensch“ in Garmisch-Patenkirchen statt.

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    Nachrichten
    news-1536 Fri, 19 Jan 2018 10:49:43 +0100 Sturmholz-Aufarbeitung: Auch für Profis eine Herausforderung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1536&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a80e29ff5d54e9dd049c7aecf20dcd07 Sonthofen, 19. Januar 2018 - Die Stürme Burglind und Friederike der letzten Tage haben in den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen kaum flächige Schäden angerichtet. Aber die starken Böen haben beinahe in allen Wäldern zu sogenannten Einzel- und Nesterwürfen geführt: Umgestürzte Einzelfichten bis zu Baumgruppen von 30 Bäumen und mehr.  

    Mit der Aufarbeitung der Schäden haben die Staatsforsten Sonthofen unverzüglich begonnen. Denn zum ersten Schwärmflug des Borkenkäfers im Mai muss diese abgeschlossen sein. Einer der Schadensschwerpunkte im Forstbetrieb liegt diesmal im Werdensteiner Wald bei Eckarts. Die Sturmböen haben dort auf einer Fläche von 25 Hektar ca. 500 fm Schadholz verursacht.  

    Bei der Aufarbeitung von Windwurfschäden gelten dabei dieselben Vorgaben wie bei regulären Holzeinschlägen: Die Durchführung der Maßnahme muss so erfolgen, dass der Waldboden geschont wird. Die Forstmaschinen dürfen ausschließliche auf den Rückegassen fahren. Auch dürfen die vorhandenen kleinen Bäume nicht beschädigt werden und auch die noch stehenden alten Bäume dürfen keine Schäden erleiden. Staatsforsten-Betriebsleiter Jann Oetting betont: „Insbesondere die Einhaltung der Vorgaben zur Unfallvermeidung müssen zwingend eingehalten werden. Jeder Unfall ist einer zu viel!“  

    Die Umsetzung dieser Vorgaben ist im Normalbetrieb Alltagsroutine für Förster, Forstwirte und Unternehmer. „Bei Sturmschäden aber bedarf es situationsangepasster Lösungen“, so Revierleiter Hubert Heinl. „Hier im Werdensteiner Wald hat der Forstbetrieb zur Unterstützung der Forstwirte einen Raupenbagger angemietet. Dieser fährt auf den vorhandenen markierten Rückegassen, sichert die Bäume während der Waldarbeiter diese absägt, hebt die Stämme aus der Verjüngung und armiert mit den Ästen die Rückegassen. Anschließend kann dann der Rückezug das Nutzholz schadensfrei aus dem Wald an die Forststraße bringen. Eine Ausstattung aller Beteiligten mit Funkgeräten sichert eine stete Kommunikation aller Beteiligten und verhindert Unfälle“, erklärt Hubert Heinl. „Diese Verfahren kosten zwar Geld, aber die Zustand des Waldes und die Arbeitssicherheit für die Forstwirte rechtfertigen diesen Aufwand“, ist Heinl sicher.

    Und wie geht es mit dem Werdensteiner Wald weiter? Aus den anfälligen Fichtenwäldern sollen stabile Bergmischwälder aus Fichte, Weißtanne, Buche und Bergahorn werden. Die Grundlage dafür wurde schon vor ein paar Jahren gelegt: Einige tausend Buchen und Weißtannen wurden in den lichteren Bereich gepflanzt und Dank der engagierten Rehwildbejagung durch Jagdpächter Norbert Vogt und seinen Mitjägern wachsen diese auch ohne Verbissschäden auf. „Der Werdensteiner Wald von morgen wird ein anderes Bild haben wie der Werdensteiner Wald von heute. Er ist ein tolles Beispiel für eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Förstern und Jägern“, so Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1535 Fri, 19 Jan 2018 08:42:19 +0100 Anfänger spenden für Anfänger http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1535&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b0f86d54392fc19dfc5e9724c5661e0 Bodenmaiser Forst-Azubi unterstützen Bergwacht-Ausbildung Bodenmais, 19. Januar 2018 - Weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais 2017 zum dritten Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet. Außerdem hatte die sechs Lehrling unter der Regie von Ausbildungsmeister Paul Hilgart schon seit Wochen schlechtes Wetter oder sonstige „Zeitlücken“ im Ausbildungsgeschehen genutzt, um aus Holz Kunstwaren und Basteleien anzufertigen – Bäumchen, Pilze, Kerzen, Sterne, sogar einen Adler.  

    Der Erlös aus dem Verkauf auf dem gut besuchten Markt sollte wie 2016 für einen guten Zweck gespendet werden. Nach einigem Überlegen kamen wir dann auf die Bergwacht, die ja z.B. bei Forstunfällen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und Notarzt immer vor Ort sind.

    Dann wurde es spannend: wer ist vor Ort „die Bergwacht“? Die Anfrage bei der Regionalleitung ergab, dass von den 8 Einsatzbereichen der Region Bayerwald mit ihren 20 Bereitschaften im Forstbetriebsbereich Bodenmais 8 Bereitschaften aktiv sind: Arnbruck, Bogen, Deggendorf, Grafenau, Ruhmannsfelden, Straubing, Viechtach, Zwiesel. An wen dann spenden?

    Bergwacht-Geschäftsführer Tobias Vogl hatte dann die zündende Idee: „Anfänger spenden für Anfänger“ – die Bodenmaiser Forst-Azubi (= Berufs-„Anfänger“) unterstützen mit dem Erlös der Bastelaktion die Ausbildung der Bergwacht-Anwärter (= Bergwacht-„Anfänger“).

    Gesagt, getan: Stv. Regionalleiter Walter Winter und Geschäftsführer Tobias Vogl konnten heute in der Lehrlingswerkstatt Oberlohwies von den Bodenmaiser Forst-Azubis einen Scheck über 736,-- Euro entgegennehmen. Walter Winter: „das Geld kommt direkt an der Basis an, und damit dem gesamten Bereich Bergwacht Bayerwald zugute!“

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1534 Thu, 18 Jan 2018 14:42:24 +0100 Gute Ergebnisse bei der Wertholz-Versteigerung in Litzendorf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1534&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c4e8e9c8a849c01e3bfe0ad05c464e1 Kiefer mit deutlichem Aufschwung – Lärche mit stabilen Preisen

    Waldsassen, 18. Januar 2018 - Zum diesjährigen Versteigerungstermin am 17. Januar 2018 imPfarrsaal von Litzendorf fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet unddem benachbarten Ausland ein.

    Insgesamt 8 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten warmit rd. 983 Festmetern etwas kleiner als im letzten Jahr, wobei insbesondere die Fichten- und Douglasienmengen von den Betrieben merklich reduziert wurden.

    Neben der bekannten Stammkundschaft beteiligten sich auch einige Neukunden rege an der Versteigerung. Von Beginn an entwickelte sich eine lebhafte und intensive Versteigerungsatmosphäre. Besonders einige hochwertige Lärchenblöcher waren heftig umworben. Die anwesenden Firmen honorierten das durchweg sehr gute Qualitätsniveau der Hölzer durch entsprechende Gebote und es konnten alle aufgerufenen Lose zugeschlagen werden.

    Der Durchschnittspreis über alle Baumarten lag mit 220 €/fm deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (187 €/fm). Damit konnte eines der besten Ergebnisse in der Veranstaltungshistorie erreicht werden.

    Das Höchstgebot der Versteigerung erzielten ein Lärchen-Los mit 4 Blöchern (7,74 fm) aus dem Forstbetrieb Ebrach mit 805 €/fm. Weitere Spitzenerlöse bis 700 €/fm und ein Mittel von 320 €/fm sind ein Beleg für die ausgezeichnete Qualität der aufgelegten Lärchen-Stämme. Die Kiefer erfreute sicheiner hohen Nachfrage und war mit einem Durchschnittserlös von 178 €/fm deutlich über Vorjahresniveau. Das Interesse an Douglasie war gering, was sich auch in den Erlösen entsprechend widerspiegelt.

    Wie schon in den letzten Jahren war das Versteigerungslokal sehr gut besucht. Aus dem teilnehmenden Bieterkreis haben letztlich 16 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2017: 14). Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und das engagierte Mitbieten bei der Versteigerung.

    Das Gesamtergebnis der Nadelwertholzversteigerung

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    Nachrichten
    news-1533 Tue, 16 Jan 2018 15:13:48 +0100 Gesund bleiben bei der Waldarbeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1533&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=093768298e05d31c6128183c90964e04 Fitnessübungen für Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg Fichtelberg, 15. Januar 2018 - Täglich 10 Minuten Krafttraining und Dehnungs­übungen für verletzungsfreie Waldarbeit – das ist das einfache, aber wirkungs­volle Rezept, das die Sport-Therapeutin Laura Fischer von der AOK den Auszubildenden am Forstbetrieb Fichtelberg vorstellte. Leichte Fitness-Übungen senken wesentlich das Verletzungsrisiko bei der Arbeit und verbessern das Wohlbefinden. Die Schulung ist Teil des Betrieblichen Gesundheits­managements der Bayerischen Staatsforsten für ihre Mitarbeiter.

    Nicht nur Holzernte und Pflanzung stand in der letzten Tagen auf dem Lehrplan der Auszubildenden beim Forstbetrieb Fichtelberg. Dehnen, strecken, Gleichgewicht halten, Stabilität verbessern und Beweglichkeit erhöhen – das waren die Ziele einer Unterrichtseinheit der Sport-Therapeutin Laura Fischer AOK mit den Forst­mitarbeitern. Fitnessübungen zu Arbeitsbeginn und während des Tages tragen dazu bei, gesund und verletzungsfrei zu bleiben.

    Dazu trafen sich die Gesundheitsfachfrau und die Forst-Azubi nicht in einer Sporthalle oder einem Fitness-Studio mit aufwändigen Kraftmaschinen. Die Werkstatt des Forst­betriebs in Fleckl am Ochsenkopf wurde kurzerhand zum Übungsraum. „Wir lernen gemeinsam Übungen, die wir ohne großen Aufwand überall und jederzeit am Arbeitsplatz durchführen können, ganz gleich ob im Büro, in der Werkstatt oder am Einsatzort im Wald“ erklärte Laura Fischer ihr Konzept der „bewegten Pause“. „Die Idee ist, den Forstwirten einfache Übungen zu zeigen, mit denen sie sich und ihren Körper zu Arbeitsbeginn oder nach längeren Pausen auf „Betriebs­temperatur“ bringen, Bänder und Gelenke dehnen und damit Verletzungen vermeiden.“

    Manch Schweißtropfen floss bei den Kräftigungs- und Dehnübungen für Rücken-, Oberschenkel- und Bauchmuskulatur. Der Gleichgewichtssinn wurde trainiert. Stabilitätsübungen und Lockerungseinheiten rundeten das Programm ab. Mit Spaß und guter Laune trainierten die Forstwirte den „Vierfüßlerstand“ und das „Hängebauchschwein“, den „Katzenbuckel“ und den „herabschauenden Hund“ - Gymnastikübungen, die Gesundheit und Wohlbefinden steigern und das Verletzungsrisiko senken. 

    Florian Manske, Servicestellenleiter bei den Bayerischen Staatsforsten, bekräftigte die Ausführungen der Sport-Therapeutin: „Viele lang gediente Kollegen belächeln die Kraft- und Dehnungsübungen während der Arbeit. In Wirklichkeit ist das aber ein Zeichen hoher Professionalität. Auch ein Bundesliga-Fußballprofi steigt nicht aus dem Teambus und startet sofort mit voller Kraft in das Match. Dort ist es normal, sich erst einmal aufzuwärmen und zu dehnen. Und das vor 60.000 Zuschauern im Stadion und laufenden Fernsehkameras.“

    „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ gab Laura Fischer den Forstwirten als Auftrag mit. „Deshalb übt regelmäßig in der Gruppe mit Euren Arbeitskollegen. 10 Minuten tägliches Training sind eine gute Investition in eine gesunde Zukunft.“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1532 Fri, 12 Jan 2018 08:52:30 +0100 „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ auf der Grünen Woche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1532&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7671e43df054ed3844debcd7b7c8400d Einladung zum Pressegespräch Die Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag des Freistaats Bayern präsentiert sich in Berlin anlässlich der Grünen Woche.

    Pressegespräch am 20. Januar 2018 um 12.15 Uhr in der Bayernhalle auf der Grünen Woche mit dem bayerischen Forstminister Helmut Brunner, dem Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl und dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer.

    Regensburg, 12. Januar 2018 - Am 3. Mai 2018 wird die Bayerische Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ in Ettal eröffnet. Es ist zugleich die Jubiläumsausstellung zum 100jährigen Bestehen des Freistaats Bayern. Zuvor präsentiert sich die vom Haus der Bayerischen Geschichte veranstaltete Landesausstellung bereits auf der Grünen Woche. Die Bayerischen Staatsforsten und die Bayerische Forstverwaltung sind Partner der Landesausstellung. Und das aus gutem Grund, denn bereits zu König Ludwigs Zeiten spielte der Wald eine wichtige Rolle, nicht nur was die Versorgung der Bevölkerung mit dem Rohstoff Holz betrifft, sondern auch weil der Wald entscheidend zum Mythos Bayern beigetragen hat.

    Auf der Sonderfläche der Bayernhalle (Halle 22b) geben die drei Partner einen ersten Vorgeschmack auf die Landesausstellung. Fingerhakelmaschine, Ludwig-Exponate, eine bayerische Fotostation und ein echtes Gipfelkreuz präsentiert in der Lieblingslandschaft des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. lassen erahnen, was die Besucher ab Mai in Kloster Ettal und im ganzen Graswangtal erwartet.

    Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen zusammen mit der Bayerischen Forstverwaltung umfangreich die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“. So entsteht im Garten des Klosters Ettal ein neuer Pavillon aus heimischem Holz. Besucher werden dort über die verschiedenen Waldfunktionen, das Bauen mit Holz und Verwendung nachhaltiger Rohstoffe informiert. Themen also, mit denen sich auch König Ludwig schon beschäftigte, und die heute in Zeiten von Klimawandel und knappen Rohstoffen aktueller als jemals zuvor sind.

    Während der Landesausstellung entsteht zudem die neue Tannenhütte am Wank in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen und ein „Themenweg Wald“ zwischen dem Kloster Ettal und dem Schloss Linderhof, der mit einzigartigen Waldbildern den Blick auf die Details und Ansprüche des Waldes lenkt. Am 15. und 16. Juni findet ferner das Symposium „Wald & Mensch“ in Garmisch-Patenkirchen statt.

    Über die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ und die Zusammenarbeit der drei Organisationen möchten der bayerische Forstminister Helmut Brunner, der Direktor des Haus der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer im Rahmen der Grünen Woche sprechen.

    Wir möchten Sie daher herzlich zu einem gemeinsamen Pressegespräch am 20. Januar 2018 um 12.15 Uhr auf dem Stand zur Landesausstellung in der Bayernhalle (Halle 22b, Stand 205) einladen.

    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und würden uns über ein kurze Anmeldung unter Telefon 0941 6909 124 oder per E-Mail an martina.amring@baysf.de freuen.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter:
    www.baysf.de/landesausstellung
    www.hdbg.de
    www.stmelf.bayern.de

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    Nachrichten
    news-1531 Fri, 12 Jan 2018 08:44:01 +0100 Frischholzeinschlag bei den Staatsforsten im vollen Gang http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1531&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d4e83c51c4eea17c5d1fab146f9123e5 Sonthofen, 12. Januar 2018 – Im Staatswald des Forstbetriebes Sonthofen wird seit einigen Wochen wieder ganz regulär frisches Holz eingeschlagen. Dies dient zur Waldpflege und Versorgung regionaler und überregionaler Rundholzkunden.  

    „In den Sommermonaten lag unser Augenmerk bei der Aufarbeitung von Sturmholz und vom Borkenkäfer befallenem Holz“, erläutert Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Da dies bayernweit der Fall war und insbesondere im Bayerischen Wald große Mengen Sturmschäden im Privatwald entstanden sind, hatten sich die Bayerischen Staatsforsten einen freiwilligen Frischholzeinschlagstopp auferlegt. Als sich vor einigen Wochen die Holzmarktlage wieder entspannte, konnten wir mit dem Frischholzeinschlag wieder beginnen“, so Oetting weiter.  

    Nun läuft in den Revieren des Forstbetriebes Sonthofen der Einschlag von frischem Holz wieder planmäßig. Teils wird das Holz ganz konventionell von den eigenen Waldarbeitern eingeschlagen und mit dem Forstschlepper oder Rückezug an die Forststraße gebracht. Darüber hinaus kommen aber auch moderne Holzerntemaschinen, sogenannte Harvester, vor allem im schwächeren Holz zum Einsatz. In unzugänglichen, nicht befahrbaren Lagen werden Seilkrananlagen für die Holzbringung herangezogen.

    So auch im Stixnerwald zwischen Immenstadt und Missen. „Hier wird Fichten- und Tannenstarkholz von Waldarbeitern des Forstbetriebes eingeschlagen. Die Seilkranbringung aus dem steilen Hang und restliche Aufarbeitung am Forstweg erfolgt durch einen Forstunternehmer. So war es trotz Nässe und Schnee möglich, das Holz in kurzer Zeit bodenschonend herauszubringen“, erklärt der zuständige Revierleiter Rainer Ruf. „Wir nennen das ´kombiniertes Verfahren`. Das heißt, unsere Waldarbeiter fällen die Bäume und teilen sie in Verkaufssortimente ein. Der Forstunternehmer zieht die Stämme mit der Seilkrananlage zur Forststraße und übernimmt die restliche Aufarbeitung – meist mit einem Baggerharvester“.

    Die entnommenen Stämme hinterlassen Platz und Licht für die Verjüngung zum Wachsen. Das fertige Rundholz wird auf mehrere Haufen, die Polter genannt werden, für verschiedene Kunden gelegt. Die unteren, dicken und fast astfreien Stammabschnitte werden von regionalen Sägewerken zu hochwertiger Ware, z.B. für den Fensterbau verarbeitet. Manche Stämme werden nach Südtirol, z.B. ins Pustertal geliefert, wohin es über 20-jährige Geschäftsbeziehungen gibt. Normale Stammabschnitte, sogenannte Standardlängen werden in Großsägewerken verarbeitet. Aus sehr astigen Stücken werden Paletten produziert. Letztendlich fällt auch noch Gipfelholz an, das zu Hackschnitzeln verarbeitet und an regionale Heizwerke geliefert wird. Durch die gewissenhafte Sortierung nach Kundenansprüchen stellt der Forstbetrieb Sonthofen sowohl regionale als auch überregionale Kunden zufrieden. „Wir versuchen, aus dem Baum die höchstmögliche Wertschöpfung zu generieren – so wird aus einem Baum ein nachhaltig produzierter, nachwachsender und wertvoller Rohstoff Holz“, freut sich Staatsforsten-Revierleiter Ruf.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1529 Tue, 09 Jan 2018 15:52:22 +0100 Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten: Jagdverband und Staatsforsten kooperieren im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1529&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57b07bca98699ce0b2be477d79d87957 Regensburg, 9. Januar 2018 - BJV Präsident Prof Dr. Jürgen Vocke und Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, trafen sich am 9. Januar zu einem vertrauensvollen Austausch in der Zentrale der BaySF in Regensburg. In dem ausführlichen Gespräch bekräftigten beide Seiten, dass BJV und Staatsforst ihre bislang gute Zusammenarbeit auch in Zukunft fortführen wollen.  

    In wichtigen Fragen waren wesentliche Übereinstimmungen festzustellen: Einig war man sich etwa darin, dass auch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, alle Seiten in der Prävention an einem Strang ziehen sollten. Vorstandsvorsitzender Neumeyer betonte, dass die Staatsforsten ihrerseits gefordert und bereit seien, das vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten federführend erstellte Maßnahmenpaket zur Schwarzwildjagd aktiv umzusetzen und so wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen in den Staatsjagden zu leisten. Dazu gehören revierübergreifende Bewegungsjagden und ein verstärkter Abschuss von Zuwachsträgern, aber auch der probeweise Einsatz von Saufängen im Staatswald. Wie Neumeyer verdeutlichte, bejagen die Staatsforsten selbst lediglich rd. 11 % der Jagdfläche Bayerns. Für den überwiegenden Rest der Fläche seien private Jäger verantwortlich. Daher brauche es für eine wirksame Prävention auch wirksame Maßnahmen über die Grenzen des Staatswaldes hinaus.

    Präsident Prof. Dr. Vocke betonte, dass seitens der privaten Jägerschaft viele Anstrengungen unternommen würden, um einen Ausbruch der Schweinepest zu verhindern. Wichtig sei es, dabei Tierschutz und Jagdethik nicht außer Acht zu lassen. Die Spitzen von Jagdverband und Staatsforsten bekundeten weiterhin ihre Absicht, sich auch in Forschungsfragen auszutauschen. Nach Prüfung des Einzelfalls sei in diesem Themenfeld auch eine konstruktive Zusammenarbeit möglich.  

    Vorstandsvorsitzender Neumeyer stellte weiterhin klar, dass die Förster der Staatsforsten bemüht seien, Abschusszahlen gemäß der rechtlichen Vorgaben zu erfüllen und einzuhalten. Dies gelinge auch bei hunderten Bewegungsjagden, die das Unternehmen im Jahr durchführe. Einig waren sich die Chefs der Staatsförster und Jäger auch darin, dass die bereits im November 2002 gemeinsam erarbeiteten Grundsätze zur Bewegungsjagd noch immer aktuell und gut geeignet seien, als grundsätzliche Richtschnur für die Durchführung der großräumigen Jagden zu dienen. Neumeyer und Vocke appellierten an Jagdverantwortliche in Bayern, hier noch enger zu kommunizieren und so mehr gemeinsame Jagden zu ermöglichen.  

    Vorstandsvorsitzender Neumeyer: „Wir arbeiten seitens der Staatsforsten seit Jahren hervorragend und konstruktiv mit einer Vielzahl an privaten Jägern, darunter viele BJV-Mitglieder, zusammen. Auf die gute Zusammenarbeit mit tausenden privaten Jägern setzen wir auch in Zukunft. In der Summe sind es über 8.000 engagierte private Jäger, die einen Großteil des Wildes bei den Staatsforsten erlegen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit soll fortgesetzt und durch Einzelfälle nicht in Frage gestellt werden.“  

    Präsident Prof. Vocke betonte, dass trotz im Einzelfall unterschiedlicher Auffassung die gemeinsamen Interessen im Vordergrund stehen sollten. Miteinander und nicht gegeneinander gelte es, weiter Arbeit für Wald, Wild und Jagd zu leisten: „Die Jagd ist unverzichtbares Kulturgut und gleichzeitig in Zeiten von Klimawandel und Herausforderungen wie der Afrikanischen Schweinepest aktueller und notwendiger denn je. Daran werden wir gemeinsam weiter in engem Schulterschluss arbeiten.“ Schließlich stehe die Jagd in der heutigen Zeit unter sehr kritischer öffentlicher Beobachtung. Es gäbe daher keine sinnvolle Alternative zu einer vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit.  

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    Nachrichten
    news-1530 Tue, 09 Jan 2018 14:00:00 +0100 Nadelwertholzversteigerung Litzendorf 2018 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1530&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=410e1ee0c8458e9c4fb8d9d6ccbe4928 Litzendorf, 9. Januar 2018 - Die Versteigerung der wertvollsten Nadelhölzer aus ganz Franken findet in diesem Jahr statt am Mittwoch, 17. Januar 2018, ab 10 Uhr im Pfarrsaal Litzendorf. Zur Versteigerung laden wir herzlich ein. Die "Litzendorfer Versteigerung" findet bundesweit Interesse bei Schreinereien, Säge- und Furnierwerken. So blicken wieder viele private und kommunale Waldbesitzer sowie acht Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten gespannt auf die Versteigerung des ausgesuchten Wertholzes von Fichte (31 m³), Kiefer (727 m³), Lärche (330 m³) und Douglasie (35 m³).

    Für weitere Informationen/ Rückfragen steht der Holzverkaufsleiter am Forstbetrieb Forchheim, Herr Konrad Schneider, Tel.: 09191 722118 gerne zur Verfügung.

    Die diesjährige Submission edler Laubhölzer der Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz findet am Montag, dem 15. Januar 2018 in Pretzfeld statt. An der Submission nehmen Forstzusammenschlüsse aus Ober- und Mittelfranken, sowie die Forstbetriebe Forchheim und Pegnitz der Bayerischen Staatsforsten teil. Die Öffnung der Gebote und die Datenerfassung erfolgen am 15.01.18 ab 10:00 Uhr am Sitz der WBV Fränkische Schweiz in Pretzfeld.

    Die Losverzeichnisse finden Sie unter:Nadelholz: http://www.baysf.de/de/wald-bewirtschaften/holzverkauf/wertholz.html
    Laubholz: http://media.repro-mayr.de/67/710467.pdf

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    Nachrichten Forstbetrieb Forchheim
    news-1528 Tue, 09 Jan 2018 11:33:22 +0100 Brennholz – heiß begehrt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1528&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6fe19debd9f2c19467f26b8edbefb49 Sonthofen. 9. Januar 2018 - Heizen mit Holz ist nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem umweltfreundlich. Und nach der Arbeit im Wald gibt es als Belohnung die gemütliche Wärme eines Kamin– oder Kachelofens als Teil eines besonderen Lebensgefühls.  

    Ist das Verheizen von Brennholz überhaupt noch zeitgemäß? „Auf jeden Fall!“, ist Revierleiter Winfried Fischer überzeugt. Er ist für einen Teil des Staatswalds in der Kürnach zuständig. Fischer weiter: „Viele Länder stellen Teile ihres Waldes unter Totalschutz und wirtschaften auf den anderen Flächen umso intensiver.“ Die Bayerischen Staatsforsten gehen einen anderen Weg. Im Bayerischen Staatswald gilt das Prinzip der nachhaltigen, naturnahen Forstwirtschaft. Dafür arbeiten viele starke Hände - unter anderem auch die der Brennholzkunden.

    Grundsätzlich gilt: Es wird nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst. Wo früher große, gleichförmige Bestände standen, sollen in naher Zukunft stabile, gemischte Wälder wachsen. In Zeiten des Klimawandels ist ein starker, gesunder Wald die beste Abwehr vor drohenden Schäden und gleichzeitig ein Garant für eine nachhaltige Holzversorgung. „Eben auch von Brennholz“, freut sich Staatswald-Revierleiter Fischer, der aber nicht alles Holz als Brennholz verkaufen kann, was im Wald ist. Denn Holz und auch Brennholz ist ein begehrter Rohstoff. Grenzen setzt das Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Sonthofen: Demnach müssen ambitionierte Totholzmengen im Wald bleiben – „aus Artenschutz- und Biodiversitätsgründen“, wie Forstbetriebsleiter Jann Oetting erläutert. „Aber jeder Ster Brennholz, der im Wald anfällt, ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz: Denn damit werden fossile Brennstoffe eingespart. So kann jeder mit gutem Gewissen einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten…“, so Oetting weiter.

    Wer im Wald arbeiten will, muss zuerst einen „Motorsägenkurs“ absolvieren. Dort lernt er die Grundzüge im Umgang mit der Motorsäge, die damit verbundenen Gefahren und die verlangten Umweltstandards kennen.  

    „Wie man an Brennholz kommt und welche Arten es gibt, Brennholz selbst zu machen, das erklären einem gerne die Försterin oder der Förster vor Ort. Denn deren Aufgabe ist es, eine Balance zu finden zwischen den zwei Naturschutzzielen Totholzanreicherung und Brennholznutzung“ fasst Förster Fischer zusammen.

    Online nach Brennholz suchen

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1526 Thu, 04 Jan 2018 16:35:54 +0100 Baum ab für die Sicherheit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1526&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9833ecb5841ed3f3791eb95acca76180 Ottobeuren, 4. Januar 2018 - Die Kreisstraße MN 21 zwischen Bad Grönenbach und Legau muss vom 08. bis zum 19. Januar aufgrund für die Verkehrssicherheit notwendiger Baumfällarbeiten ganztägig für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden.

    Neben in den Straßenraum eingewachsenen Ästen müssen von Rotfäule bzw. Borkenkäfer befallene Fichten und durch das Eschentriebsterben stark geschädigte Eschen entfernt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Daneben schaffen die Holzerntemaßnahmen Licht für die nachwachsenden jungen Bäume, damit in der Folgegeneration ein stabiler Mischwald heranwachsen kann.

    Der Forstbetrieb Ottobeuren bittet um Verständnis für die sich durch die Sperrung ergebenden Unannehmlichkeiten.

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1525 Thu, 04 Jan 2018 16:21:58 +0100 Futter für die Fledermaus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1525&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef9d668dd12a36911dbc8b051ea4a25e Neues Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald Ottobeuren, 4. Januar 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten (Forstbetrieb Ottobeuren) haben jüngst das Feuchtbiotop Langenwald saniert, um ein Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald zu schaffen.

    Der Damm des Biotops war in den letzten Jahren undicht geworden, was zu einer Absenkung des Wasserspiegels führte. Das Biotop drohte zu verlanden und seine hohe naturschutzfachliche Wertigkeit zu verlieren. Die nun neue Abdichtung des Dammes wirkt dem entgegen und erhöht geringfügig den Wasserspiegel. Dadurch soll auch ein Teil der den Weiher umgebenen Bäume absterben und auf diesem Wege das für die Bechsteinfledermaus so wichtige Totholzangebot verbessern. Im Sommer lebt die Fledermaus gerne in Baumhöhlen oder Vogelnistkästen: Das Totholz mit seinen Höhlen und tiefen Holzspalten dient dem Nachtschwärmer als Lebensraum. Die Bechsteinfledermaus jagt ihre Beute (vor allem Insekten) vorwiegend im langsamen und niedrigen Suchflug: Durch die gestoppte Verlandung des Weihers findet die Fledermaus am Biotopteich Langenwald auch künftig ein insektenreiches Jagdhabitat.

    Die sehr seltene Bechsteinfledermaus lebt im Wörishofer Wald und genießt europäischen Schutzstatus. Damit das Bechsteinfledermausvorkommen im angrenzenden FFH-Gebiet unterstützt wird, ist es auch nötig, im Umgriff des FFH-Gebiets geeignete Jagdhabitate zu schaffen oder schon vorhandene zu verbessern. Die Kosten der Maßnahme trägt zu 90% der Freistaat Bayern (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mindelheim), da es sich hierbei um eine besondere Gemeinwohlleistung handelt. Durch diese Maßnahme erhöht sich allgemein die Struktur- und Habitatvielfalt im Wald. Es wurde eine wertvolle Biotopstruktur geschaffen, welche nicht nur der Bechsteinfledermaus zugutekommt: Auch viele andere Tier- und Pflanzenarten, darunter auch seltene Arten wie die Gelbbauchunke, profitieren.

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    Naturschutz Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1524 Thu, 04 Jan 2018 16:17:29 +0100 Fast wie ein Weihnachtsmärchen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1524&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=10473b47e39ef11787ace23c3f657a15 Kempten, 4. Januar 2017 - Nicht schlecht staunte Jörg Finze, Berufsjäger des Forstbetriebes Sonthofen, als er am 2. Weihnachtsfeiertag unweit seines Hauses im Kürnacher Wald eine völlig abgemagerte Katze im Schnee fand. „Normalerweise“, erklärt Jörg Finze, „suchen Katzen, die meistens ausgesetzt wurden, recht schnell das Weite, wenn sie einen bemerken. Hier war es jedoch anders! Die Katze registrierte mich und meinen Hund erst in letzter Sekunde und machte dann eine nur halbherzige Flucht.“ Sofort war klar: Die Katze ist entweder stark geschwächt oder sieht schlecht. Beides sollte sich bewahrheiten!  

    Da es in der Kürnach diesen Winter sehr große Schneemengen gibt, war es für den Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten keine Frage, sich dem hilflosen Tier anzunehmen. So zog ein weiteres Tier in das Forsthaus im Ulmerthal ein. Die Tage vergingen und der Kater - nach dem Stephanitag an dem ihn Finze fand, „Steph“ getauft - wurde kräftiger und lebhafter und fand sich trotz seiner Blindheit immer besser im Haus zurecht.

    Ein Tierarztbesuch brachte es dann an den Tag: Es handelte sich bei der Katze um ein uraltes Tier! „Den Kälteeinbruch der letzten Woche mit den starken Schneefällen hätte „Steph“ sicher nicht überlebt“, sagt Jörg Finze mit besorgter Miene. Und noch etwas war gewiss: Da die Katze eine Tätowierung hatte, die allerdings unlesbar war, musste sie jemandem gehören! So wurden Nachbarn, Freunde und Bekannte abtelefoniert und tatsächlich gab es einen Hinweis, dass im Kreuzthal seit Wochen eine blinde Katze vermisst wurde.

    Die Freude bei dem alten Ehepaar, wo „Dodo“ (so ist sein richtiger Name) daheim ist, war riesig, als sie erfuhren, dass ihr Kater wohlbehalten wieder aufgetaucht sei. Nach fast drei Wochen bei hoher Schneelage hatten sie damit nicht mehr gerechnet.

    So machte sich Jörg Finze am 29. Dezember zu Fuß auf den Weg, um „Dodo“ heimzubringen. Denn das Haus der Familie ist mit Fahrzeugen im Winter nicht zu erreichen.

    „Es war mir zu jeder Zeit klar, dass ich die Katze bei der Witterung nicht sich selbst überlassen kann!“ sagt Jörg Finze gerührt. „Dass ein Weihnachtsmärchen daraus werden sollte, war dabei nebensächlich!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1523 Thu, 04 Jan 2018 16:13:10 +0100 Personalversammlung im Waldgebiet des Jahres 2017 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1523&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c2e13555250d7ad47b4af2b20d8ce198 Rothenkirchen, 4. Januar 2018 - Wer im Wald arbeitet, muss nachhaltig denken und handeln: Im Mittelpunkt der diesjährigen Personalversammlung des Forstbetriebes Rothenkirchen standen zum Jahresabschluss neben einem Rückblick auf das „Waldgebiet 2017“ auch wieder Ehrungen verdienter Mitarbeitender.

    Der Titel „Waldgebiet des Jahres“ war im zurückliegenden Jahr das bestimmende Thema für die Arbeit der Forstleute der Bayerischen Staatsforsten im Frankenwald und damit auch für das Fazit des Forstbetriebes. Mit einem Dank an die Dorfgemeinschaft Nurn für die Unterstützung beim großen „Waldaktionstag“ im September hatte man deshalb für die Versammlung das dortige Mehrzweckhaus gewählt. Personalratsvorsitzender Baptist Fischer und Forstbetriebsleiter Peter Hagemann gingen bei ihrem Jahresrückblick noch einmal auf die zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen unter dem Motto „Frankenwald verbindet“ ein. Es sei dabei gelungen, die Bedeutung der nachhaltigen Arbeit von Förstern und Waldbesitzern für die Gesellschaft zu vermitteln.

    Einig war man sich in der Bewertung, dass das Prinzip Nachhaltigkeit auch für den Forstberuf gelten müsse. Stolz könne man deshalb sein, dass die Bayerischen Staatsforsten seit diesem Jahr im Forstbetrieb Rothenkirchen dauerhaft wieder Forstwirtnachwuchs ausbilden, so Personalratsvorsitzender Fischer. Im September hätten bereits vier junge Männer aus der Region in der neu errichteten Ausbildungsstätte ihre Lehre aufgenommen und auch das künftige Interesse an diesem Angebot sei ungebrochen.

    Zum gleichen Thema passten auch die Ehrungen langjährig tätiger Forstleute durch Forstbetriebsleiter Hagemann. Anna-Maria Schneider aus Marktrodach geht nach fast fünfzig Jahren Dienstzeit in der Bayerischen Forstverwaltung und den Staatsforsten in Pension. Nach ihrer Ausbildung in mehreren Forstämtern Niederbayerns und der Oberpfalz war sie lange Jahre in der Oberforstdirektion Regensburg aktiv, bevor sie nach einer Freistellung für ihre Familie in den Forstamtsbüros in Stadtsteinach und Bad Steben arbeitete. Hagemann dankte ihr besonders für ihr Wirken in der Teamleitung des Forstbetriebsbüros in Rothenkirchen, wo sie nach der „Forstreform“ 2005 entscheidend zum Erfolg des neu gebildeten Forstbetriebes beigetragen habe.

    Für 25 Jahre Tätigkeit als Forstwirte wurden Mirko Donath und Markus Hampel geehrt. In Saalfeld geboren, lernte Mirko Donath den Forstberuf während der „Wendezeit“ in der Waldarbeitsschule Gera-Ernsee, bevor er 1992 über das Forstamt Ebrach zum Forstamt Lichtenfels kam. Seit 2005 gehört er zum Forstbetrieb Rothenkirchen, wo er laut Hagemann mit seiner Erfahrung und inzwischen auch als Personalrat einen wichtigen Anteil am Betriebserfolg habe. Beständigkeit und gleichzeitig Flexibilität seien auch die Markenzeichen von Markus Hampel, so der Forstbetriebsleiter weiter. Obwohl seit Geburt in Tüschnitz bei Küps fest verwurzelt, habe er sich alle Facetten der forstlichen Besonderheiten der Region angeeignet: Seine Lehre absolvierte er im Forstamt Nordhalben und war danach viele Jahre in den Frankenwaldrevieren Tschirn und Wilhelmsthal eingesetzt. Inzwischen ist Markus Hampel im Forstrevier Weismain mit vergleichsweise noch weit größerer Baumartenpalette tätig und hier, so Hagemann „unverzichtbar im dortigen Revierteam und in der vielfältigen Arbeit für Waldumbau und Waldnaturschutz“.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1522 Thu, 04 Jan 2018 16:08:52 +0100 Forstbetrieb Coburg spendet für den ASB http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1522&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7262a409699f7b604ee5dbbb0a9a4886 Coburg, 04. Januar 2018 - Den Reinerlös aus dem Verkauf forstlicher Produkte anlässlich des Rödentaler Weihnachtsmarktes spendeten die Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Coburg dem Arbeiter-Samariter-Bund Coburg (ASB).

    Die Verbundenheit des Forstbetriebes Coburg zum ASB und dessen sozialer Arbeit währt schon lange. Alljährliche Rettungsübungen im Forst mit zum Teil sehr schwierigen Geländeverhältnissen dienen einem ständigen und beidseitigen Verbesserungsprozess. Die Rettungskette muss funktionieren, der Zeitfaktor ist oftmals lebensentscheidend, sollte ein Forstwirt einen Unfall bei der Arbeit erleiden. Aber auch Erste Hilfe Schulungen und die Bereitstellung von Übungsgelände für die Rettungshundestaffel Coburger Land verbindet den ASB mit dem Forstbetrieb Coburg.

    Neben der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit legen die Bayerischen Staatsforsten sehr großen Wert auch auf die soziale Nachhaltigkeit. Die Gesunderhaltung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbetriebes wird durch Rettungsübungen, Analysen aber auch durch Schulung wertgeschätzt. Andererseits kann die Gesunderhaltung oder gar eine Rettung nur funktionieren, wenn die Pflege der sozialen Nachhaltigkeit im Bereich Ausbildung und Schulung seitens des ASB gewährleistet ist.

    Die Spende soll Ausdruck einer großen Wertschätzung des Forstbetriebes, vor allem aber der Wertschätzung der Forstwirte gegenüber dem ASB ausdrücken. Die Spende wird hauptsächlich für Material und Ausstattung i.R. der Ausbildung verwendet. Forstbetriebsleiter Albert Schrenker überreichte im Rahmen einer Personalversammlung den symbolischen Check an den Leiter des ASB Herrn Schwesinger und seinem Mitarbeiter Herrn Roth und bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASB für das nicht selbstverständliche Engagement , die hohe Verantwortungsbereitschaft und die geleistete Arbeit.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1527 Tue, 02 Jan 2018 08:47:00 +0100 Winterfütterung des Rotwildes http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1527&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=941da9a5bf26954650dded93602f36cf Rotwild, die Jäger unterscheiden in Hirsche, Kahlwild und Kälber – versammelt sich in den Wintermonaten an den für sie eingerichteten Winterfütterungen. Hier wird das Wild über den Winter von den Bayerischen Staatsforsten gut versorgt.

    In den Bergregionen wird im Winter bei hohen Schneelagen an ausgewählten Orten das Rotwild gefüttert. Grund ist die starke Besiedelung der Landschaft durch den Menschen, der es dem Rotwild nicht mehr möglich macht, im Winter für die Nahrungsaufnahme in die Täler zu ziehen. Bei hohen Schneelagen, wie sie dieses Jahr schon herrschen, findet das Wild nur noch die Triebe von Bäumen oder Rinde als Nahrung. In dieser Zeit hat sich das Rotwild physiologisch auf sehr karge Nahrung eingestellt, wie Ludwig Weiß, Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen weiß: „Wir füttern in dieser Zeit nur Rauhfutter wie Heu oder Grassilage aus der Region. Die Bakterien im Rotwildverdauungstrakt, die für die Verdauung maßgeblich sind, haben sich darauf eingestellt.“

    Die Fütterung des Rotwildes dient nicht nur der Bereitstellung von Nahrung, sondern trägt auch dort zur Vermeidung von Waldschäden bei, wo es hohe Rotwildbestände gibt. Durch das Sammeln des Wildes in den Wintergattern und Fütterungen wird das Rotwild davon abgehalten, großflächig Triebe und Rinde der Bäume zu verspeisen. „Dies kommt unserem Wald natürlich zugute. Je weniger Schäden die Bäume aufweisen, desto besser kann ein stabiler naturnaher Wald entstehen und erhalten werden, der besonders in unserer Bergregion wichtiger Schutz vor Lawinen-, Murenabgängen und Steinschlag darstellt“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

    Die Bayerischen Staatsforsten Sonthofen betreiben zwei Wintergatter. Ludwig Weiß berichtet: „Im Großen Wald werden ca. 70 Stück Rotwild jeden Winter mit vielen Tonnen Heu, Grassilage und Futterrüben versorgt. Die Fütterungsperiode dauert von Dezember bis Ende April. Wichtig ist hierbei viele Ruhe, sodass das Wild seinem natürlichen Tagesablauf folgen kann.“ Das gilt besonders für Waldbesucher, die dem Wild diese Ruhe gönnen sollten. Ludwig Weiß verdeutlich auch noch einmal, dass das Suchen und Mitnehmen der abgeworfenen Stangen der Hirsche verboten ist und das Rotwild damit empfindlich gestört wird. Wird das beachtet, kommt das Rotwild bei den Bayerischen Staatsforsten gut durch den Bergwinter.

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-1521 Fri, 22 Dec 2017 12:57:56 +0100 Gewinnziffern der Weihnachtombola http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1521&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=494d770d38acfc2bcea3a7cf1714b58c Der Forstbetrieb Weißenhorn hat die Gewinnziffern seiner diesjährigen Weihnachtstombola ermittelt. Die "Glücksfee" war in diesem Jahr Nina Langenwalter, auf dem Foto zu sehen mit ihrem "Assistenten", dem Leiter des Büroteams am Forstbetrieb Weißenhorn, Andreas Wolf.

    Der Forstbetrieb bedankt sich bei allen Teilnehmern. Allen Gewinnern herzichen Glückwunsch!

    Die Gewinn-Ziffern lauten:

    1. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 100 € 

    236

    2. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 75 €  

    232

    3. Preis  Wildbret-Gutschein im Wert von 50 €  

    325

    4. Preis  Wildwurst-Gutschein im Wert von 25 €  

    095

    5. Preis  Wildwurst-Gutschein im Wert von 25 €  

    023

    6. Preis GU Küchenratgeber „Wild“

    279

    7. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

    188

    8. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

    221

    9. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“                  

    085

    10. Preis  GU Küchenratgeber „Wild“

    026

      

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    Forstbetrieb Weißenhorn
    news-1520 Fri, 22 Dec 2017 09:54:03 +0100 O Tannenbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1520&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4754190c9074399016cc4c54ded55696 Staatsforsten wollen heimische Weißtanne wieder als Weihnachtsbaum etablieren Als Christbaum einst unverzichtbar, führt die Weißtanne heute in bayerischen Wohnzimmern fast ein Nischendasein. Die Rolle in der guten Stube haben an Weihnachten längst andere Tannenarten übernommen. Die Bayerischen Staatsforsten wollen das ändern und die Weißtanne fördern – nicht nur an und für Weihnachten.

    Aus dem Jahr 1824 stammt das Weihnachtslied "O Tannenbaum". Darin wird nicht die aus dem Kaukasus stammende Nordmannstanne besungen, sondern die heimische Weißtanne. Denn die sei früher als Weihnachtsbaum beliebt gewesen, teilen die Bayerischen Staatsforsten mit. Heute ist dagegen die Nordmannstanne der am meisten verkaufte Weihnachtsbaum. Um der heimischen Baumart Weißtanne nicht nur zu Weihnachten wieder einen höheren Stellenwert zu geben, haben die Bayerischen Staatsforsten eine "Tannenoffensive" gestartet. Sie wollen den Anteil dieser Baumart auf über fünf Prozent und im Gebirge auf deutlich über zehn Prozent steigern, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer. Die Zeit, in der viele Weißtannen Christbäume waren, ist vorbei. Denn es gebe bei ihr im Wald heute zu wenig Verjüngung, bedauert Staatsforsten-Chef Neumeyer.

    Um die Tannenoffensive zu verwirklichen, pflanzen die Staatsforsten vermehrt junge Tannen und fördern konsequent die Naturverjüngung. Ziel sind strukturreiche, gemischte Wälder mit einem hohen Tannenanteil. Damit das gelingt, müssen ausreichend viele junge Tannen ohne Wildverbiss groß werden. Keine leichte Aufgabe, gehört die Tanne doch zu den Lieblingsspeisen für Rehe. „Über die Bejagung sorgen wir für einen ausgewogenen Wildbestand im Staatswald und geben der Tanne eine Chance, sich wieder im Staatswald zu etablieren“, erklärt der Staatsforsten-Chef und hofft, dass die Tannenoffensive auch dazu beiträgt, dass Tannenzweige wieder öfter für Adventskränze und Weihnachtsschmuck verwendet werden und wieder mehr heimische Weißtannen-Christbäume mit ihrem typischen aromatischen Duft das Weihnachtsfest in den bayerischen Wohnzimmern verschönern.

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    Nachrichten
    news-1519 Thu, 21 Dec 2017 14:01:42 +0100 Wildschweinsalami in Spitzenqualität http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1519&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=561119c6906de601bcc3faff7e81cf6a Nürnberg, 22. Dezember 2017 - Bei einer Qualitätsprüfung des Fleischerverbands Bayern im Dezember 2017 erhielt die Wildschweinsalami des Forstbetriebs Nürnberg, die in der Vertragsmetzgerei Meisel in Kalchreuth hergestellt wird, in allen Kriterien volle Punktzahl. Damit wird die Spitzenqualität der Wildprodukte, die am Forstbetrieb Nürnberg zum Verkauf angeboten werden, bestätigt. Alle Tiere, die zu feinen Lebensmitteln verarbeitet werden, kommen aus dem Nürnberger Reichswald. Sie ernähren sich von ungespritztem natürlichem Futter und haben bis zu ihrer Verarbeitung keinen Stress.

    Mehr Bio geht nicht!

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    Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
    news-1518 Thu, 21 Dec 2017 08:34:59 +0100 Berghütte am Wank: Konzept und Name präsentiert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1518&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08fb82c4474a875d7d22c47759f405d7 Planungen für die neue „Tannenhütte“ über den Dächern von Garmisch vorgestellt  

    Neue Hütte, neuer Name, neuer Pächter: Ab dem Sommer 2018 wird es auf dem Wank wieder eine Einkehrmöglichkeit geben. Die Pächter heißen Anna und Andreas Hertle und die Hütte wird künftig mit dem Namen „Tannenhütte“ Gäste und Einheimische auf den Wank einladen.  

    Die Bauarbeiten gehen wegen der Witterung derzeit nur langsam voran, die Planungen für die Wiedereröffnung im nächsten Jahr gehen jedoch weiter. Die Bayerischen Staatsforsten haben am Mittwoch nicht nur die neuen Pächter und den neuen Namen der Hütte präsentiert, sondern auch den Zeitplan für die Wiedereröffnung und das Konzept der Nutzung vorgestellt.

    Ab dem Sommer 2018 soll die Hütte mit dem wunderbaren Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge den Betrieb aufnehmen, mit dem Pächterehepaar Hertle habe man die idealen Partner für das Projekt gefunden, so der zuständige Bereichsleiter von den Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Strobl: „Wir haben die richtigen Partner für diesen besonderen Ort gefunden. Das Ehepaar Hertle hat nicht nur viel Erfahrung in der Gastronomie, vor allem sind sie in der Region verwurzelt und haben ein tolles Konzept vorgelegt“, so Strobl. Dieses sieht vor, Produkte wie zum Beispiel Wildbret aus der Region zu verwenden und auf traditionelle Weise zuzubereiten. „Unsere Besucher sollen unsere schönen Berge nicht nur sehen, sondern auch schmecken“, sagt die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin Anna Hertle. Zusammen mit ihrem Mann, dem Hotelkaufmann Andreas Hertle, ist das Ehepaar bisher schon in der Region als Betreiber des Kletterwalds und des „Flying Fox“ in Garmisch-Partenkirchen bekannt. Antrieb ist für beide die Freude am Dienstleistungsgewerbe: „Wir wollen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Authentizität, Heimatverbundenheit und Kreativität mit Leben füllen“, so Andreas Hertle. „Bei uns soll sich nicht nur der Durchschnittswanderer wohlfühlen, sondern auch Familien mit Kindern, Seniorinnen oder Menschen mit Behinderung.“

    Dass die Hertles diesen hohen Anspruch auch umsetzen, davon ist der bei den Bayerischen Staatsforsten zuständige Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger überzeugt: „Die Familie veranstaltet seit Jahren sehr erfolgreich und sehr verlässlich Team- und Gruppenevents auf unseren Flächen. Die können das!“, so Stöger, der sich über den Neubeginn unter neuem Namen freut. Einem Namen, der zugleich auch Programm ist: „Die Tanne ist für uns Forstleute eine der wichtigsten Berg-Baumarten überhaupt, sie prägt den Bergmischwald im Forstbetrieb Oberammergau. Und dass Tannenholz auch hervorragende bauliche Eigenschaften hat, wird man ab kommenden Sommer auch an der Tannenhütte sehen können.“

    Die Rohbauarbeiten an Haupt- und Nebengebäude konnten vor dem Winter genauso abgeschlossen werden wie die Anbindung von Wasser, Abwasser und Strom. Leider hat der längere Trocknungsprozess des Konstruktionsholzes den Bauforstschritt etwas verzögert. Der genaue Zeitplan für die Errichtung des eigentlichen Holzbaus ist abhängig vom Witterungsverlauf, die Eröffnung der Hütte ist aber für den Sommer geplant.

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1517 Wed, 20 Dec 2017 15:39:21 +0100 Leckerer Weihnachtsbraten für die Treuchtlinger Tafel aus heimischen Wäldern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1517&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=072447fd91121ab9c8efd34f8f079d2c Kaisheim, 20. Dezember 2017 - Über ein ganz besonderes Geschenk können sich in diesem Jahr zahlreiche Menschen in Treuchtlingen freuen: Der Forstbetrieb Kaisheim der Bayerischen Staatsforsten spendete für die Treuchtlinger Tafel e.V. 16 Kilogramm frisches Wildschwein- und Rehfleisch, das von der Tafel an bedürftige Familien weitergegeben wird. Zusätzlich konnte der Forstbetrieb Kaisheim aus den Verkaufserlösen unseres Stands am Weihnachtsmarkt in Kaisheim 300 Euro als Geldspende übergeben. Die gesamten Erlöse unseres Stands am Weihnachtsmarkt wurden für soziale Hilfsprojekte gespendet.    

    Die küchenfertig hergerichteten und professionell eingeschweißten Portionen und die Geldspende übergaben Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und Mitarbeiterinnen Liselotte Schnitzler und Karin Schreck an Willi Feigel und Rudi Winkelmeier von der Treuchtlinger Tafel. Der Forstbetrieb will damit die gesellschaftlich wichtige Arbeit der Tafeln unterstützen und Bedürftigen ein gesundes und hochwertiges Weihnachtsessen bescheren.  

    Das frische Wildfleisch stammt laut Weixler aus den naturnah bewirtschafteten Wäldern des Forstbetriebs. In seinem natürlichen Lebensraum ernährt sich Wild von würzigen Kräutern und wohlschmeckenden Pflanzen. Wildfleisch ist ein protein- und vitaminreiches, doch gleichzeitig fettarmes Lebensmittel, der gesunden Genuss garantiert. Gerade zur Weihnachtszeit erfreuen sich viele an so einem kulinarischen Leckerbissen. Willi Feigel bedankte sich im Namen der Tafel und ihrer Gäste für das weihnachtliche Geschenk.

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    Forstbetrieb Kaisheim
    news-1516 Wed, 20 Dec 2017 15:35:34 +0100 Der Forstbetrieb Kaisheim begrüßt neue Mitarbeiter und zieht eine positive Jahresbilanz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1516&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c3fe82570830e7028781a8c66046b2a Bei der Personalversammlung und Weihnachtsfeier des Forstbetriebs Kaisheim ehrten Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und Personalratsvorsitzender Leonhard Kleinle einen Mitarbeiter für seine langjährige Tätigkeit im Staatswald. Sie verabschiedeten zwei Mitarbeiter und begrüßten sechs neue Mitarbeiter.  

    Herr Josef Mayer aus Wellheim ist seit nunmehr 40 Jahren als Forstwirt im Staatswald tätig. Josef Mayer kann auf unzählige Pflanz- und Pflegearbeiten zurückblicken, die unsere Wälder in stabile Mischwälder umgestaltet haben.

    Nach 39-jähriger Tätigkeit als Forstwirt beendete Josef Hummel aus Hafenreut im Juni seine aktive Arbeitsphase. Helmut Weixler verabschiedete Herrn Hummel mit besten Wünschen in die Rente und freute sich, dass Herr Hummel dem Forstbetrieb nach eigenem Bekunden weiterhin verbunden bleibt.

    Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Forstwirtslehre sind die Forstwirte Martin Hüttinger aus Büttelbronn und  Jonas Ulbrich aus Solnhofen seit November feste Mitarbeiter des Forstbetriebs Kaisheim. Beide werden überwiegend im Forstrevier Treuchtlingen arbeiten.  

    Den Personalratsvorsitzenden Leonhard Kleinle freute insbesondere, dass alle Ausbildungsplätze wieder besetzt und drei Auszubildende neu eingestellt wurden. Dies sind: Franklin Kratzer aus Langenmosen, Matthias Ossinger aus Graben und Paul Schmidt aus Markt Berolzheim. Alle drei werden im Revier Treuchtlingen von Forstwirtschaftsmeister Alexander Beck in drei Jahren zum Forstwirt ausgebildet.  

    Im Januar 2018 wird uns Frau Bettina Wiedemann aus Mauren in die Elternzeit verlassen. Neu im Büroteam des Forstbetriebs begrüßten wir Frau Karin Schreck aus Wemding.  

    Das Jahr 2017 war geprägt von Witterungsextremen. Diesmal war es aber kein Sturm, der am Forstbetrieb Kaisheim für hohe Mengen Schadholz sorgte. Vielmehr war der trockene Winter und das niederschlagsarme erste Halbjahr ausschlaggebend für hohe Käferholzmengen in der Fichte. Der Forstbetrieb Kaisheim bewirtschaftet die Staatswaldflächen zwischen Schrobenhausen und Dillingen im Süden und Treuchtlingen im Norden. Forstbetriebsleiter Helmut Weixler dankte allen Mitarbeitern für die hohe Einsatzbereitschaft, mit der diese Herausforderung und alle sich daraus ergebenden Folgen gemeistert wurden. Gleichzeitig bat er um erhöhte Wachsamkeit für das Frühjahr 2018, damit der Borkenkäfer frühzeitig entdeckt und unschädlich gemacht werden kann.  

    Jagdlich gesehen verläuft das Jahr 2017 plangemäß. Bei Wildschweinen können wir mit derzeit ca. 270 erlegten Tieren gute Erfolge vorweisen. In einigen Bereichen gelang es uns auch, zusammen mit Jagdnachbarn revierübergreifende Drückjagden zu organisieren, die den Jagderfolg insgesamt noch deutlich steigerten.

    Im Frühjahr 2018 stehen nach Weixler hohe Investitionen in Kulturen und Pflegemaßnahmen an, um unsere Wälder in klimatolerante Mischwälder umzubauen. Mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen wurde das erfolgreiche Jahr 2017 gefeiert und die Personalversammlung abgeschlossen.

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    Forstbetrieb Kaisheim
    news-1515 Wed, 20 Dec 2017 15:31:10 +0100 Eine Bibliothek im Wald – Waldbibliothek Waldhaus Senkele http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1515&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a53a665cc6621820bfcad33b2a888ae2 Sonthofen, 19. Dezember – Poesie, Satire, Kurzgeschichten, Autorenlesungen, Kasperletheater und Konzerte für Jedermann. Die Waldbibliothek dürfte ihresgleichen bayernweit suchen.  

    Im Waldhaus Senkele an der Lobach bietet die Waldbibliothek seit Mai 2016 eine Symbiose zwischen Natur und Kunst an. Unterstützt wird die Waldbibliothek von den Bayerischen Statsforsten, vom Theater- und Kulturverein Füssen e.V., dem Walderlebniszentrum Ziegelwies und der Sing- und Musikschule Füssen e.V. Forstbetriebsleiter Jann Oetting meint stolz: „Die Waldbibliothek ist ein einzigartiges Kulturschutzgebiet im Sulzschneider Wald im Distrikt Senkele.“ Die Waldflächen rund um das Waldhaus werden von den Bayerischen Staatsforsten Sonthofen betreut und gepflegt.  

    Die Organisation und Leitung übernehmen zwei Künstler aus der Heimat, die Theaterwissenschaftlerin M.A. Miriam Dunja Berraissoul und der Musiker und Jäger John Arthur Westerdoll. Manch ein Wanderer bringt seine Brotzeit oder die Familie ihr Picknick selber mit, denn aufgekocht wird am Biberwehr vor der Hütte nur literarisch statt kulinarisch und zum Dessert erklingt bayerische Saitenmusik, Jagdhornklänge, wunderschöne Klaviermusiken oder exzellente Kammermusik. Für John Westerdoll ist alles möglich: „Ob Jazz, Pop oder Rap - ad libitum – hier ist die Live-Bühne frei für Laien und Profis schlicht und unbedarft.“  

    Die Waldbibliothek liegt an einem Erlebnisspielplatz am nördlichen Fuße des Nagelfluhkopfs Senkele, dort wo sich die alten Waldwege von Roßhaupten, Seeg und Hopfen kreuzen. Besuchen können Sie die Waldbibliothek jeden letzten Sonntag im Monat, außer an Feiertagen und bei riskanten Wetterlagen wie Sturm und Gewitter von 11 bis 17 Uhr.  

    Staatsforsten-Berufsjäger Wolfgang Schweiger, der jagdlich für den Distrikt Senkele verantwortlich ist und bei dem Organisator John Arthur Westerdoll auch jagdlich aktiv ist, empfiehlt: „Das ist ein echter Geheimtipp und eine Wanderempfehlung des Forstbetriebs Sonthofen für alle Naturfreunde, Kunst-, Musik- und Literaturliebhaber.“  

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1514 Tue, 19 Dec 2017 09:45:34 +0100 Übergabe von Weihnachtsbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1514&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7a7ba09781f2f6c9741c70534e781612 Forstbetrieb Arnstein spendet Weihnachtsbaum an die Max-Balles-Mittelschule

    Arnstein, 18. Dezember 2017 – Der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten hat im Dezember 2018 den Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen in Arnstein Weihnachtsbäume gespendet.  

    Stellvertretend für die anderen Einrichtungen übergibt der stellvertretende Forstbetriebsleiter Michael Grimm der Leiterin der Max-Balles-Mittelschule Frau Klingler eine Nordmannstanne, die in der Nähe von Arnstein gewachsen ist und Anfang Dezember frisch geschlagen wurde.

    Die Nordmannstanne stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde auf einer Trasse unter einer Stromleitung im Wald gepflanzt. Auf dieser Leitungstrasse dürfen die Bäume nicht höher als 10m werden, deswegen musste der Baum entnommen werden. Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich, dass Ihre Bäume jetzt die Schüler der Max-Balles-Mittelschule und aller anderen Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen auf Weihnachten einstimmen.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1513 Tue, 19 Dec 2017 09:30:37 +0100 Weihnachten mit den Hirschen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1513&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86c8ebe2f4debc5e5c6a648a49d33377 Weihnachtsfütterung im Rotwild-Wintergatter Spitzingsee Schliersee, 19. Dezember 2017 - Weihnachten erleben mit den Hirschen am Spitzingsee – dazu lädt der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten Jung und Alt ganz herzlich am Samstag, 23. Dezember 2017 um 15 Uhr ein.

    Das weihnachtliche Naturerlebnis mit unseren Wildtieren findet an der Rotwild-Schaufütterung an der Valepper Straße südlich des Spitzingsees statt. Die Gäste können den Jäger beim Ausbringen des Wildfutters beobachten. Danach wird er ihnen das Rotwild und weitere Wildtiere in unseren Wäldern erklären. Und natürlich wird auch eine Weihnachtsgeschichte im verschneiten Bergwald auf die Feiertage einstimmen.

    Als Weihnachtsgeschenk dürfen die Kinder gerne „Futterleckerli“ für die Tiere mitbringen, die unter einen Christbaum gelegt werden – z. B. kleine Mengen an Kastanien, Eicheln oder Gelberüben.  

    Treffpunkt ist um 15 Uhr am Eingangstor zur Schaufütterung, etwa 20 Gehminuten von der Schranke am Spitzingsee in Richtung Blecksteinhaus/Forsthaus Valepp entfernt. Gegen 17 Uhr endet die Weihnachtsfütterung. Zum Aufwärmen gibt es Kinderpunsch und Christstollen.  

    Der Forstbetrieb Schliersee freut sich auf alle Besucherinnen und Besucher und heißt ganz besonders Kinder und Familien willkommen, mehr über das faszinierende Rotwild zu erfahren und die Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

    Weitere Informationen

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    Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
    news-1512 Mon, 18 Dec 2017 05:00:00 +0100 Wasser im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1512&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc96af777582bb906aba67400dc2688e Neuer Lebensraum für Flora und Fauna Gedämpftes Motorendröhnen ertönt im Geiselbacher Wald. Ein Bagger ist zu sehen. Eine Baustelle mitten in der Waldesidylle? Nein! Hier entsteht unter Leitung von Revierförster Rudolf Schlenke ein neues Feuchtbiotop im Revier Schöllkrippen. 

    Neuer Lebensraum entsteht

    Im Rahmen des Konzepte des naturnahen Waldbaus der Bayerischen Staatsforsten wurde unter Anleitung von Förster Rudolf Schlenke im Revier Schöllkrippen am Weihersgraben nördlich von Geiselbach ein Feuchtbiotop mit Strukturelementen angelegt.

    Hierfür wurden zunächst die im Bachbereich des Talgrundes standortswidrigen und für Borkenkäferbefall prädisponierten Fichten gefällt. Die anschließende Neuanlage des Feuchtbiotopes beinhaltete die Ausformung mehrerer Tümpel und Kleingewässer mit unterschiedlichen Tiefen (Flachwasserzonen und frostfreie Tiefwasserzonen). Zusätzlich wurden Strukturelemente geschaffen, welche der heimischen Amphibien- und Reptilienfauna als Versteck-, Besonnungs- oder Überwinterungsplätze dienen. Der bereits vorhandene Zufluss zum Näßlichbach (Weihersgraben) wurde nicht an das Feuchtbiotop angeschlossen, damit eine bessere Erwärmung der Stillgewässer und somit eine günstigere Entwicklung von Amphibien möglich ist. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wurden in Teilen des Bachgrundes Erlen gepflanzt, welche dort natürlicherweise wachsen.

    Eine öffentliche Vorstellung der neu geschaffenen Lebensräume erfolgt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018.

    Regionales Naturschutzkonzept

    Seit dem 01.07.2005 wurden am Forstbetrieb Heigenbrücken zahlreiche Projekte in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Naturschutz umgesetzt. Die aktuelle Maßnahme unterstützt das Ziel des regionalen Naturschutzkonzeptes des Forstbetriebes Heigenbrücken, wonach die vorkommenden Amphibien und Reptilien nach Artenvielfalt und -zahl möglichst erhalten und gefördert werden sollen. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Budget der Bayerischen Staatsforsten und Zuwendungen des Freistaats Bayern im Rahmen der „Besonderen Gemeinwohlleistungen“ (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Aschaffenburg).

    Weitere Informationen finden Sie unter:

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken
    news-1511 Fri, 15 Dec 2017 09:46:26 +0100 Mondholz aus dem Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1511&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7033f2b497a270dedea0ba6b8db1b0a6 Im Forstrevier Habichsthal wird in der Phase des abnehmenden Mondes Fichtenholz geerntet. Die Bayerischen Staatsforsten nutzen die Wintermonate, um das sogenannte Mondholz zu gewinnen. Im Vergleich zu herkömmlich geerntetem Holz weist das Mondholz eine höhere Haltbarkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge auf. 

    In der aktuellen Mondphase wird vom 14. bis zum 18. Dezember besonders starkes Fichtenholz geerntet. Neben den genannten Eigenschaften gilt dieses Holz als sehr rissfest und verwindungsstabil. Die Firma Schuster-Holz in Birstein verarbeitet dieses sogenannte „VollwertHolz“ vor allem für „NaturKraft-Schlafplätze“ und „NaturKraftHäuser“. Man macht sich dabei nicht allein die bauphysikalischen Vorteile des ökologischen Naturmaterials zu nutzen, sondern insbesondere den positiven Einfluss auf die Gesundheit.

    Seit jeher ist Holz ein beliebter und viel genutzter Werk- und Baustoff. Zahlreiche Holzbauten zeigen, dass Holz ein Alter erreichen kann, welches unseres um ein vielfaches übersteigt. Diverse Überlieferungen von Julius Caesar, aus dem Mittelalter und der Renaissance berichten bereits über den Holzeinschlag während des abnehmenden Monds. In der Wissenschaft und Praxis wird die Wirkung von Mondholz kontrovers diskutiert. Ein Forscherteam der Universität in Zürich konnte herausfinden, dass Mondholz dauerhafter und witterungsresistenter als konventionell geschlagenes Holz ist. Die Begründung liegt unter anderen in einem größeren Anteil an gebundenem Wasser im Inneren des Holzes. Der Durchmesser der Bäume wird im Rhythmus von Ebbe und Flut dicker und dünner – zwar nur um einige hundertstel Millimeter aber doch messbar. Das Holz zieht sich dadurch bei der Trocknung stärker zusammen und schwindet geringfügiger. Insgesamt ist das Holz dichter, druckfester und resistenter gegen eindringende Pilze und Insekten.       

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1509 Thu, 14 Dec 2017 13:01:14 +0100 Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1509&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dd76e3c52fd44069cf45b954bc8a4526 Sonthofen, 14. Dezember 2017 - Aus dem Jahre 1824 stammt das sehr beliebte Weihnachtslied „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum“. Darin wird nicht die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Nordmannstanne besungen, die heute der meist verkaufte Weihnachtsbaum ist, sondern unsere heimische Weißtanne. Früher war die Weißtanne nicht nur als Weihnachtsbaum sehr beliebt, sondern ihre Zweige schmückten auch in der vorweihnachtlichen Zeit als Adventskränze und Weihnachtsgestecke die Stuben der Allgäuer.  

    Die Zeit, in der Weißtannen als Christbaum genutzt wurden, ist leider vorbei. Denn es gibt im Wald praktisch kaum mehr Weißtannenverjüngung. Auch als Lieferant für das beliebte „Weißdas“ der zahlreichen Bastelgruppen kann der Baum bald nicht mehr dienen. So still und ruhig wie das Weihnachtsfest, so still und leise wurden es weniger Weißtannen in den Allgäuer Wäldern. Ist auch bald die Zeit vorbei, in der die Weißtanne als Lieferant des wertvollen Bauholzes für die Bauernhäuser diente?  

    „Nein! In den Zeiten des Klimawandels wird gerade die Weißtanne dringender denn je in den Allgäuer Wäldern gebraucht! Als stabilisierender Nagel in den Bergmischwäldern bei Sturm, toleranter gegen erhöhte Temperaturen und Trockenphasen als die Fichte, unempfindlicher gegen den Borkenkäfer“, ist sich der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting sicher. Aus diesen Gründen haben die Bayerischen Staatsforste eine „Tannenoffensive“ gestartet, mit dem Ziel, den Tannenanteil im Gebirge auf deutlich über zehn Prozent zu steigern. „Die Tanne ist eine Zukunftsbaumart, die in Zeiten des Klimawandels eine wichtige Rolle spielen wird“, so der Staatsforsten-Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer, der die Tannenoffensive für den Bayerischen Staatswald ausgerufen hat.  

    Nur in den über 140 jährigen Allgäuer Wäldern ist die Weißtanne noch in zahlreichen, oft beeindruckend starken Exemplaren, vorhanden. Aufgewachsen in einer Zeit, in der aus großer Not heraus scharf gejagt wurde und deshalb waldangepasste Wildstände das Aufwachsen der jungen Tannen ermöglichte. In den jüngeren Wäldern ist die Weißtanne leider zur Seltenheit geworden.

    „Für den Bereich des Forstbetriebs Sonthofen stellt die Anreicherung unserer Wälder mit Tanne eine große Herausforderung dar!“, so Forstbetriebsleiter Oetting. „Je mehr Tanne in unseren Bergwäldern, umso besser sind wir für die Zukunft gerüstet“. Aber nur dort, wo die jagdlichen Verhältnisse stimmen, kann die Weißtanne wachsen. „Dann können aus der schier unglaublich großen Zahl der kleiner Sternchen, also der einjährigen Sämlinge die den Waldboden bedecken, letztendlich Weißtannen heranwachsen“, erklärt Staatswaldrevierleiter Hubert Heinl.

    Großräumige Gebiete, in denen die Tanne aufwachsen kann, sind im Allgäu noch selten. Der Große Wald bei Wertach und der Staatswald in Balderschwang und im Rohrmoos zeigen mittlerweile über zimmerhohe Tannenverjüngungen auf großer Fläche. „Durch die deutliche Reduktion der ehemals zu hohen Wildbestände ist es gelungen, der Weißtanne wieder eine Zukunft zu geben“, freut sich der für den Staatswald rund um Balderschwang zuständige Revierleiter Hubert Heinl.

    Und deshalb ist der Weihnachtswunsch der Förster im Allgäu auch ganz logisch: Bergmischwälder mit einem hohen Tannenanteil. Auch damit in Zukunft die Weißtanne wieder in den Allgäuer Stuben als Christbaum steht und ihren aromatischen Duft verbreitet.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1508 Wed, 13 Dec 2017 09:54:42 +0100 Erfolgreiche Dianajagd am Forstbetrieb Coburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1508&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=956d877cdc8a3aa313a99fb52d44f727 Coburg, 13. Dezember 2017 - Über dreißig Jägerinnen aus Nah und Fern folgten der nunmehr schon zur Tradition gewordenen Einladung des Forstbetriebes Coburg zur Dianajagd. Unterstützt durch eine kleine Gruppe männlichen Bodenpersonals ging es bei der revierübergreifenden Jagd so richtig zur Sache.

    Die Frauen erlegten neben 16 Sauen noch etliche Rehe und waren somit für den Jagderfolg mit den angrenzenden Jagdgenossenschaften Zedersdorf, Bieberbach, Großgarnstadt und Fronlach maßgebend. Großes Lob kam von Bernd Reissenweber, Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf und ebenfalls Jäger für die gute Zusammenarbeit der Bayerischen Staatsforsten mit den umliegenden Jagdrevieren.

    Kooperationen und Zusammenarbeit bei der Jagd sind gerade in den jetzigen Zeiten sehr gefragt und zielführend. Nach der Jagd genossen die Jägerinnen Coburger Bratwürste, Lebkuchen und Punsch. Einsetzender starker Schneefall verlieh der Jagd das passende Ambiente und bis zur Bruchübergabe  verblieb noch genügend Zeit, Informationen und Erlebnisse auszutauschen.

    Flankiert von seinen zwei Mitarbeitern, Herrn Bernd Lauterbach und Gregor Janus, überreichte Forstbetriebsleiter Albert Schrenker den Erlegerinnen einen Tannenbruch mit einen kleinen Pfefferminznikolaus. Jagdkönigin wurde BaySF-Frischling Claudia-Christine Krüger vom Forstbetrieb Fichtelberg mit drei Sauen und einem Reh.

    Die Strecke wurde zum Abschluss von acht Jägerinnen verblasen und so endete ein schöner Jagdtag mit der Hoffnung auf das nächste Jahr.  

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt)
    news-1507 Tue, 12 Dec 2017 16:23:18 +0100 Schönes aus dem Wald für guten Zweck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1507&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70ee8850638e3eb290291c4c78f0b6b5 Forstbetrieb St. Martin - Bayerische Saalforste spendet Fichten und Tannen

    St. Martin b. Lofer, 12. Dezember 2017 - Was wären Weihnachts- und Adventsmärkte sowie Kirchen ohne Christbäume und Tannenzweige? In guter alter Tradition versorgen die Bayerischen Saalforste auch dieses Jahr wieder viele Orte mit glänzendem Grün aus dem Wald

    „Die Stände beim Weihnachtsmarkt in Maria Kirchental und auch von „Anderskompetent“ in Unken waren wunderbar eingerahmt mit dem Grün unserer Bäume“ sagt Thomas Zanker, der Leiter des Forstbetriebs St. Martin. Auch einige Kirchen wie zum Beispiel in St. Martin, Leogang und Niedernsill sind mit Christbäumen und Tannenreisig aus unseren Wäldern geschmückt. Für den Kindergarten und in die Unkener Schule wurden Tannendaxen bereitgestellt. Bis hinüber ins Berchtesgadener Land sind die Unkener Zweige begehrt: Schon seit Jahren werden dort jährlich an die 100 Adventskränze auf dem Adventsmarkt der Pfarrgemeinde Ramsau für einen guten Zweck verkauft.

    Eine weitere feine Sache aus dem Wald ist der weihnachtliche Reh- oder Hirschbraten. Wer sich hier noch versorgen will, dem sei der Paulinger Hofladen in St. Martin oder die Fleischhauerei Dornauer in Unken empfohlen, die beide frisches Wild aus den Saalforstwäldern beziehen.

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    Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
    news-1506 Mon, 11 Dec 2017 10:17:46 +0100 Ein Christbaum aus dem Fichtelgebirge für die Lutherstadt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1506&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52443c3844bf500246bc7173f3139392 Forstbetrieb Fichtelberg stiftet Weihnachtsbaum für die Schlosskirche in Wittenberg

    Fichtelberg, 11. Dezember 2017 - Zum wiederholten Mal schmückt eine Tanne aus dem Fichtelgebirge einen prominenten Ort, diesmal die Schlosskirche Wittenberg. Zum Abschluss des Luther-Jahres organisiert Udo Benker Wienands mit dem Forstbetrieb Fichtelberg, dem Porzellanikon, der Firma Rosenthal und Schülern der Luitpoldschule in Selb den Christbaum in dieser berühmten, historisch bedeutsamen Kirche.

    Schwer beladen mit ihrer Motorsäge stapft Forstwirtin Maria Lichtblau durch den Schnee. Hier auf den Höhen des Fichtelgebirges oberhalb vom Silberhaus zwischen Tröstau und Fichtelberg ist in den letzten Stunden Neuschnee gefallen. Jetzt häuft sich die weiße Pracht schon gut 30 cm auf. Maria und ihre Kollegen sind auf der Suche nach einem Christbaum. Aber nicht irgendeiner soll es sein. Ein besonders schöner muss es werden. Denn er soll hinaus in die Welt, um Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Und natürlich auch ein wenig, um für seine Heimat, das Fichtelgebirge zu werben.

    Zum wiederholten Mal verbreite eine Tanne aus dem Fichtelgebirge, dekoriert mit Porzellan-Anhängern aus Selb, die Weihnachtsstimmung an einem prominenten Ort. Organisator und „Vater“ der Christbaumaktion ist Udo Benker-Wienands. Der pensionierte Schulleiter aus Regnitzlosau sammelt so Spenden für den Verein "Leben und Lernen in Kenia", der mit den Einnahmen die schulische Ausbildung von Kindern in dem ostafrikanischen Land unterstützt. Unterstützt wird er dabei von den die Bayerischen Staatsforsten, dem Porzellanikon, der Firma Rosenthal und Schülern der Luitpold-Schule in Selb, die die Porzellananhänger gestalten.

    In den vergangenen Jahren schmückten im Rahmen dieser Aktion Christbäume aus dem Fichtelgebirge den Bayerischen Landtag in München, den Bundestag in Berlin, das Europaparlament in Straßburg, den Bischofssitz in Regensburg und heuer eben die Schlosskirche zu Wittenberg. Dort krönt die Fichtelgebirgstanne den festlichen Abschluss des Lutherjahres. Von dieser Kirche ging vor 500 Jahren die Reformation aus.

    Dank guter Vorarbeit durch den zuständigen Förster Bernhard Kraus vom Forstbetrieb Fichtelberg ist ein geeigneter Baum schnell gefunden. Maria Lichtblau setzt die Kettensäge an. „Achtung! Baum fällt!“. Schon neigt sich die prächtige, sechs Meter hohe Tanne und legt sich sanft in den Schnee. Sofort wird der Baum begutachtet: Spitze noch dran, keine Äste abgebrochen. Gut gemacht! Gemeinsam ziehen Udo Benker-Wienands und die Forstmitarbeiter den Baum bis zum nächsten Weg. Dort wird er vorsichtig in Netze und Planen gewickelt und transportfertig verpackt. Jetzt steht dem Ausflug nach Wittenberg nichts mehr im Weg.

    Maria Lichtblau verstaut die Motorsäge und macht sich durch den Winterwald auf den Heimweg. Wo kommt eigentlich der Christbaum her, der bei Familie Lichtblau das Weihnachtszimmer schmückt? Maria lacht: „Wir kaufen unseren Baum ganz normal auf dem Markt“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1505 Mon, 11 Dec 2017 10:05:03 +0100 Forstbetrieb auf dem Bodenmaiser Christkindlmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1505&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=56082ec0e34698637c8d3b3a3c0349fb Bodenmais, 11. Dezember 2017 - Weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais heuer zum dritten Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet.

    Nachmittag boten sie dann holzgefertigte Kunstwaren und Basteleien der Lehrlingswerkstatt an. Der Erlös aus dem Verkauf geht wie 2016 an die Kinderkrebshilfe. Bürgermeister Joachim Haller ließ es sich nicht nehmen, gleich nach der offiziellen Begrüßung als einer der ersten den Stand des Forstbetriebs zu besuchen. Er wurde dann auch gleich von Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl mit einer BaySF-Wintermütze ausgestattet.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1504 Mon, 11 Dec 2017 09:56:26 +0100 Bayerische Staatsforsten feiern Einstand beim Rödentaler Weihnachtsmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1504&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b6038f80210f89796b4efa5584d49ca Coburg, 11. Dezember 2017 - Erstmals beteiligten sich die Bayerischen Staatsforsten in der Domäne Oeslau am Rödentaler Weihnachtsmarkt. Im Angebot waren Misteln von der Tanne, Reisig, Brennholz und  v.a. frisches Wildbret vom Reh und Wildschwein. Das einige Tage zuvor erlegte Wild wurde frisch und nicht tiefgefroren angeboten und das fachkundiges Publikum wusste dies, unterstützt durch die liebevolle Beratung von Försterfrauen sehr zu schätzen.

    Rechtzeitig zum ersten Advent setzte der langersehnte Schneefall ein, so dass nicht zuletzt aufgrund des leckeren Jägertees eine schöne Weihnachtsstimmung aufkam. Trotz der vielen Vorbereitungen mit viel Eigeninitiative freuten sich die Beteiligten am Erfolg, haben sich doch Zerwirkaktionen bis tief in die Nacht hingezogen, um zeitnah die Wildpretfrische zu garantieren.

    Der Forstbetriebsleiter bedankt sich bei Allen, die an der Aktion mitgeholfen hatten - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten, den geduldigen Ehefrauen aber auch bei der Stadt Rödental und v.a. bei der forstlichen Jugend. Ein besonderer Dank gebührt unserem Forstwirtschaftsmeister Norbert Seitz. Der Erlös aus dem Verkauf kommt einem gemeinnützigen Verein zu Gute. Wir berichten später hierüber.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-1503 Wed, 06 Dec 2017 10:38:52 +0100 Nadelwertholzsubmission Fichtelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1503&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f501f82a3a167cc79872305be6872b71 Gute Nachfrage – solides Ergebnis (05. Dezember 2017) – Fichtelberg Bei der 22. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Nordhalben, Pegnitz, Roding, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.
    Die Angebotsmenge lag mit rd. 763 Festmeter etwas über der des Vorjahres. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

     

    • 314 fm Fichten-Blochhölzer in 273 Losen
    • 316 fm Kiefern-Blochhölzer in 429 Losen
    • 59 fm Lärchen-Blochhölzer in 58 Losen
    • 47 fm Douglasien-Blochhölzer in 31 Losen
    • 27 fm Tannen-Blochhölzer in 23 Losen

    Der Bieterkreis war mit 15 Interessenten aus Deutschland und Österreich etwas kleiner als im letzten Jahr (18). Die beworbenen Hölzer konnten in summa zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei 66 Lose (8%) ohne Gebot blieben.
    Der Durchschnittserlös über alle Baumarten sank gegenüber dem Vorjahr um 11 €/fm auf 187 €/fm. Das höchste Gebot erzielte ein 61 cm starkes Lärchenbloch aus der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen, das mit 540 €/fm der teuerste Stamm aus dem Staatswald war. Bemerkenswert waren auch die 500 €/fm für eine Lärche aus dem Forstbetrieb Waldsassen. Beide Stämme gingen an einen Stammkunden aus Oberfranken.
    Bei den Durchschnittserlösen der einzelnen Baumarten zeigten sich Fichte, Lärche und Douglasie stabil, während die Kiefer bei einem deutlich größeren Angebot etwas schwächer tendierte. Tannenblöcher konnten leicht zulegen.
    Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das
    große Interesse und die zahlreichen Gebote.

    Die Ergebnisse im Detail können Sie rechts herunterladen.

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    Nachrichten
    news-1502 Wed, 06 Dec 2017 09:28:50 +0100 Tannen, Fichten und Kiefern als Christbäume http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1502&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cee84a17fe4a51cb65e2504a911aa085 07.12.2017, Kempten – Christbaumaktion für den Kinderschutzbund in Kempten. Der Rotary Club verkauft in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten Christbäume und Schmuckreisig. Der Erlös wird heuer an den Kinderschutzbund in Kempten gespendet.

    Seit mehr als 20 Jahren organisiert Wolfgang Haugg zusammen mit dem Rotary Club Kempten zur Adventzeit das Gewinnen und den Verkauf von Christbäumen und Schmuckreisig aus heimischen Wäldern. In den vergangenen Jahren kam der Erlös dem Allgäu-Hospiz zugute. Dieses Jahr wird der Betrag an den Kinderschutzbund Kempten gespendet.

    Der Rotary-Club Kempten mit seinem Mitglied und ehemaligem Forstbetriebsleiter Wolfgang Haugg arbeitet hier eng mit den Bayerischen Staatsforsten zusammen, die die Bäume und das Schmuckreisig aus ihren Wäldern zur Verfügung stellen. Der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting, in dessen Wäldern die Bäume geschlagen werden, freut sich: „Die Bäume stammen direkt aus der Region und sind frisch geschlagen. Und zusätzlich haben wir aufgrund der fachkundigen Leitung der Aktion durch unseren ehemaligen Kollegen Wolfgang Haugg auch noch einen Pflegeeffekt im Wald!“. Wolfgang Haugg ergänzt: „Im Advent machen wir so drei glücklich: Den Kinderschutzbund Kempten, der die Spende erhält und den Rotary-Club sowie die Bayerischen Staatsforsten, die beide helfen können!“

    Angeboten werden vor allem Fichten, daneben Kiefern und Tannen am 16.12.2017 zum Verkauf im „Stift“-Biergarten in Kempten (zwischen Lorenzbasilika und Kornhaus).

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1501 Wed, 06 Dec 2017 08:12:52 +0100 Bayerische Staatsforsten stimmen vorweihnachtlich ein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1501&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=73015ca4036836d89db172b0d1fe2b72 Im „Vilstalzentrum“ Tag der offenen Tür mit Weihnachtsmarkt Rieden-Vilshofen, 06. Dezember 2017. Das „Vilstalzentrum“ steht seit einigen Jahren als Sitz von vier Forstrevieren und der zentralen Ausbildungsstelle für Forstwirtlehrlinge in Betrieb. Dem nachhaltigen Wunsch der örtlichen Bevölkerung, bei einem Weihnachts-markt das Gebäude wieder einmal besichtigen zu können, kommen die Bayerischen Staatsforsten gerne nach. Mit einem vorweihnachtlichen Christbaumbasar verbunden öffnen sich im Vilstalzentrum die Tore. Alle Interessierten aus den umliegenden Ortsbereichen sind am Freitagnachmittag 15.12.2017 ab 15.00 Uhr herzlich willkommen.

    Wenn gewünscht, werden Führungen durch die Räumlichkeiten und die moderne Wildkammer angeboten. Bei den anwesenden Revierleitern kann bei Bedarf nach Brennholz nachgefragt werden. Gerne beraten die Bayerischen Staatsforsten Sie auch hinsichtlich der richtigen Werkzeugausstattung für die Brennholzaufarbeitung. In der Lehrlingswerkstatt wird eine Musterwerkzeugkollektion zur Demonstration ausgelegt. Die Forstwirtlehrlinge haben mit frisch geschlagenen Christbäumen aus heimischer Kiefer und Fichte für kurzentschlossene Besucher vorgesorgt. Ebenso kann frisches Schmuckreisig von Tanne, Douglasie und Kiefer erworben werden. Der Verkauf von wärmenden Schwedenöfen für Gartenherbst- und -winterparties sowie hand- und motorsägengefertigte dekorative Holzschmuckstücke für Wohnung und Garten lassen die Fertigkeiten der Forstlehrlinge auch in Aktion erleben. Ausbildungsberufsinteressierte können sich hier Informationen aus erster Hand holen.

    Wer sich den frischen Wind um die Nase blasen lassen möchte, ist zu Kutschfahrten zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geladen. Mit schweren kaltblütigen Percherons, die auch als Rückepferde eingesetzt werden können, geht es auf einen kurzen Rundkurs. Rechtzeitig vor Weihnachten können auch handgefertigte Krippen und alle möglichen Holzdekorationen erworben werden. Bei einer Tombola gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Der Hauptgewinn, ein zerwirktes Reh, wird gegen 18.00 Uhr gezogen. Für das leibliche Wohl ist mit Wildgulasch und Bratwürsten ebenso gesorgt wie mit Kaffee und Kuchen sowie mit Glühwein und Kaltgetränken. Der Erlös kommt einer Benefizaktion zugute. Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich zur kräftigen Unterstützung auf eine regen Besuch von Interessierten aus der umliegenden Region.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld
    news-1500 Tue, 05 Dec 2017 08:12:57 +0100 Hundelaut und Hörnerklang http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1500&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ce791677777398acc92218ec3d63233 Bewegungsjagden in Sonthofen Sonthofen, 5. Dezember 2017 - Die Saison der Bewegungsjagden neigt sich beim Forstbetrieb Sonthofen dem Ende zu. Neben der Einzeljagd, bei der eine Jägerin oder ein Jäger meist auf dem Hochsitz auf das Wild „ansitzt“, kann Reh-, Rot- und Schwarzwild im Herbst und Winter auch auf sogenannten Drück- oder Riegeljagden erlegt werden. Bei dieser Jagdart stöbern laut jagende Hunde das Wild in den Einständen auf. Sie beunruhigen es so, dass es sich in Bewegung setzt, die Einstände verlässt und so den Jägern zugetrieben wird, die dann die Möglichkeit haben es zu erlegen. Daher der Name „Bewegungsjagd“.  

    Ergänzend zur Einzeljagd kann dadurch auch Wild erlegt werden, welches sich sonst dem Jäger nicht zeigt. Aufgrund der vielerorts aufwachsenden, dichten Naturverjüngung sind der Einzeljagd Grenzen gesetzt, weil das Wild nicht mehr zu sehen ist. Diese Verjüngung der Bäume ist nicht nur gut für unsere Zukunft des Waldes, sondern kommt auch dem Wild zugute, da sich dadurch Nahrungsangebot und Lebensraum in den letzten Jahren stark verbessert haben. Dadurch ist die Jagd aber auch sehr viel anspruchsvoller geworden. Das Jagen allein vom Hochsitz aus, auf Einzeljagd, bringt oft nicht mehr den notwendigen Erfolg. Aus diesem Grund finden bei den Bayerischen Staatsforsten ab Herbst Bewegungsjagden statt. Gut organisiert, sind sie mittlerweile ein wichtiges jagdliches Standbein für den Jagderfolg des Forstbetriebs.  

    „Auch das Wild zieht seinen Vorteil aus dieser Jagdart: Der ganzjährige Jagddruck durch die Einzeljagd wird reduziert, das Wild findet übers Jahr wieder mehr Ruhe“, erklärt Winfried Fischer, Staatswald-Revierleiter in der Kürnach.  

    Dem Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen, Jann Oetting, liegt besonders am Herzen, dass bei den Bewegungsjagden auch das jagdliche Brauchtum gepflegt wird. Wenn auch Lodenkittel und Jagdhornsignale während der Jagd durch Signaljacke, Funk und Handy abgelöst wurden, so wird doch weiterhin Wert darauf gelegt, dass das Wild nach altem Brauchtum „zur Strecke gelegt und verblasen“ wird. Dabei wird das g