Bayerische Staatsforsten http://www.baysf.de/ de-de Bayerische Staatsforsten Sun, 19 Jan 2020 19:04:04 +0100 Sun, 19 Jan 2020 19:04:04 +0100 news-2135 Thu, 16 Jan 2020 15:31:12 +0100 Bayerische Staatsforsten planen Neuausrichtung der Waldgaststätte Hohenlindener Sauschütt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2135&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06b723b8ff4535925470db2f816a17e9 WILDBRÄU zieht sich aktuell zurück

16. Januar 2020, Wasserburg - Seit längerer Zeit wird über die Zukunft der Waldgaststätte Hohenlindener Sauschütt spekuliert. Die langjährigen Wirtsleute haben den Gaststättenbetrieb zum 31.12.2019 eingestellt. Zum selben Zeitpunkt endet auch das langfristige Pachtverhältnis zwischen der Brauerei Wildbräu Grafing und den Bayerischen Staatsforsten. Damit kann über die komplette Neuausrichtung der Waldgaststätte beraten werden. Die Brauerei Wildbräu begleitet die von den Bayerischen Staatsforsten in Angriff genommene Neuausrichtung positiv und zieht sich aktuell aus dem Betrieb der Sauschütt zurück.

Dies ermöglicht nun eine Neuausrichtung des beliebten Ausflugsziels, das die Bayerischen Staatsforsten erhalten wollen. Jetzt gilt es für den Forstbetrieb ein zukunftsfähiges Konzept für die Waldgaststätte Hohenlindener Sauschütt zu entwickeln.

Die Gaststätte wurde seit 1956 in dem charakteristischen Gebäude betrieben. Seit 1984 war die Gaststätte an die Brauerei Wildbräu verpachtet. Mit viel Herzblut sorgte bereits der 2015 verstorbene Bräu von Grafing, Max Josef Schlederer, dafür, dass der Betrieb trotz Konjunkturflauten, Wirtswechsel, verregneten Sommern und anderen Unannehmlichkeiten dauerhaft aufrechterhalten blieb. Der junge Bräu von Grafing, Gregor Max Schlederer (29): „Mit der Sauschütt bin ich groß geworden. Dass die Wildbräu-Tradition dort nun endet, fällt uns allen schwer.“ Heinz Utschig, Leiter des zuständiges Forstbetriebs Wasserburg, bedankt sich ausdrücklich bei der Brauerei Wildbräu und der Familie Schlederer für ihr 36-jähriges Engagement: „Mit dem Rückzug der Brauerei Wildbräu endet eine Ära.“

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news-2134 Thu, 16 Jan 2020 10:10:17 +0100 Nürnberger Reichswald im Fokus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2134&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=405f6ff8a7f7b32903e9aa674a226346 ARTE berichtet über Forstwirtschaft

Hitze und Trockenheit macht den Wäldern in Bayern schwer zu schaffen. Auch im Nürnberger Reichswald, der grünen Lunge der Frankenmetropole, sind die Schäden vielerorts zu sehen. Der Fernsehsender ARTE hat den zuständigen Förster Johannes Wurm, Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Nürnberg, zu seinem Konzept für die Erhaltung des Waldes befragt. Der Beitrag ist in der Mediathek des Senders zu sehen:

"Re: Bäume im Klima-Stress. 
Wie sieht der Wald der Zukunft aus?"

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news-2133 Wed, 15 Jan 2020 15:07:00 +0100 Erfolgreiche Rettungsübung am Forstbetrieb Landsberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2133&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc61f9579e1e4777313a8c7ce0d7a867 15. Januar 2020, Landsberg - Waldarbeit ist gefährlich: Nicht nur, dass Tätigkeiten wie die Holzernte besonders gefahrenträchtig sind. Im Zweifelsfall kann es auch lange dauern, bis Hilfe zum Unfallort gelangt. Um im Ernstfall eine optimal funktionierende Rettungskette zur Verfügung zu haben, fand am Forstbetrieb Landsberg eine Rettungsübung statt. Dank rascher Notfallmeldung und gekonntem Heranführen des Rettungswagens vom Bayerischen Roten Kreuz trafen die Helfer nach 27 Minuten am abgelegenen Unfallort ein.

Forstbetriebsleiter Robert Bocksberger, der sich vor Ort ein Bild von der Übung machte: „Natürlich ist unser vorrangiges Ziel, Unfälle gänzlich zu vermeiden. Aber wenn es doch zu einem Unglück kommt ist es gut zu wissen, dass Hilfe in kürzest möglicher Zeit eintrifft!“  

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news-2132 Tue, 14 Jan 2020 15:26:44 +0100 BaySF-Trainee-Programm startet 2020 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2132&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=80a68e1ae3c8804b465d132fd8e28c90 Bayerische Staatsforsten bieten ab Juni 2020 eine eigene Ausbildung für Försterinnen und Förster nach dem Master-Abschluss an
  • Trainee-Programm ist Alternative zum staatlichen Referendariat
  • Übernahmegarantie der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei erfolgreicher Abschlussprüfung
  • Bewerbungen bis 14. Februar 2020 möglich

14. Januar 2020, Regensburg - Der Ausbildungsweg von Försterinnen und Förstern ist lang und verlangt den Nachwuchskräften einiges ab. Zunächst absolvieren sie ein mehrjähriges forstliches Studium an einer Hochschule oder Universität. Angehende Revierförsterinnen und -förster benötigen für die Ausübung des Berufs einen Bachelorabschluss. Strebt man eine Leitungsposition an, ist ein forstlicher Master Voraussetzung. Für die Absolventen, die im Anschluss im staatlichen Bereich arbeiten wollen, ist zusätzlich eine weitere Qualifizierung erforderlich: Zukünftige Forstbetriebsleitungen und Führungskräfte haben mit dem forstlichen Referendariat noch einmal zwei anspruchsvolle Jahre und ein Staatsexamen vor sich, bislang jedoch ohne Garantie auf eine Übernahme nach dem Referendariat.

An diesem Punkt gehen die Bayerischen Staatsforsten nun einen neuen Weg. Um den hochqualifizierten zukünftigen forstlichen Führungskräften nach dem Studium eine verlässliche Perspektive zu bieten, führen die Bayerischen Staatsforsten zum Juni 2020 ihr neues, zweijähriges Trainee-Programm ein. Die Trainees sind in dieser Zeit bereits Beschäftigte der Bayerischen Staatsforsten und durchlaufen eine umfassende Ausbildung mit verschiedenen Abschnitten wie im bisherigen Referendariat. Sie werden in dieser Zeit von den Bayerischen Staatsforsten intensiv gefördert und in ihrer Ausbildung mit Rat und Tat von einem Mentor oder einer Mentorin unterstützt. Bei bestandener Abschlussprüfung dürfen sich die Trainees auf interessante, verantwortungsvolle Tätigkeiten freuen. Sie werden unbefristet in den öffentlichen Dienst bei den Bayerischen Staatsforsten übernommen.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Nachwuchskräfte vielfältige Blickwinkel kennenlernen und einen forstlichen Rundumblick erleben. Darum findet die Ausbildung weiterhin in bewährter Weise gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung statt“, erklärt Reinhardt Neft, Personalvorstand der Bayerischen Staatsforsten. „Wir haben unser neues Konzept gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der
Forstverwaltung erarbeitet und freuen uns sehr, neue Wege bei unserer Kooperation in der
forstakademischen Ausbildung zu gehen!“

Die erste Ausbildungsphase wird für die Trainees im Sommer dieses Jahres an der Bayerischen
Forstschule in Lohr am Main stattfinden. Bayernweit folgen dann weitere Ausbildungsabschnitte bei der
Bayerischen Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten, bevor nach zwei Jahren die
Abschlussprüfung ansteht. Bestehen die Trainees diese, sind sie berechtigt, die Berufsbezeichnung
„staatlich geprüfte Forstassessorin“ beziehungsweise „staatlich geprüfter Forstassessor“ zu führen – und
steigen direkt bei den Bayerischen Staatsforsten ein.

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news-2131 Tue, 14 Jan 2020 07:44:56 +0100 Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst Du geschneit…? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2131&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86eb0221a25f59f1f1ec4b04164bbaf6 13. Januar 2020, Sonthofen - …, heißt es in einem alten Kinderlied. Diese Frage stellen sich auch viele Waldbesitzer. Vor allem in von Fichten dominierten Regionen. Denn die mittelfristige Wetterprognose bis Ende Januar rechnet in unserer Gegend nicht mit nennenswerten Niederschlägen. Auch die Temperaturen liegen im Wintermonat Januar weit über dem Durchschnitt. „Das dürfte ein weiteres Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel sein, der sich auch im Wald stark bemerkbar macht“, glaubt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.

Markus König, Revierleiter am Forstbetrieb Sonthofen erklärt die negativen Auswirkungen im Wald: „Vor allem für manche Nadelbäume wird es gefährlich, wenn die schützende Schneedecke ausbleibt: Im Gegensatz zu den im Winter blattlosen Laubbäumen verdunsten die immergrünen Pflanzen das ganze Jahr über ihre Nadeln Wasser. Deshalb sind sie auf ein Minimum an verfügbarem Wasser angewiesen. Eine Schneeauflage verhindert, dass der Boden durchfriert und das vorhandene Wasser steht den Bäumen somit zur Verfügung. Wenn die Schneeisolation fehlt und der Boden tief durchfriert, wird es vor allem für den Baumnachwuchs schwierig.“

Im Extremfall führt dies zur Frosttrocknis. Nochmal Markus König: „Wenn die Sonne scheint, öffnen die Bäume ihre Verdunstungsklappen – wir Förster nennen sie die Lentizellen. Aber aus der gefrorenen Erde kann die Sonne kein flüssiges Wasser mehr in die Krone pumpen. Die Bäume vertrocknen einfach in der Folge“.

Ohne Schnee, der im Frühjahr langsam wegtaut und in den Boden eindringt, werden auch die Wasserspeicher nicht ausreichend gefüllt. Die Humusbildung leidet, die wichtig für die Versorgung der Bäume mit Wasser und Nährstoffen ist. Schnee, der spät im Jahr kommt, verdunstet wegen der dann schon kräftigen Sonne zu einem größeren Teil. Das Wasser versickert also nicht und steht den Pflanzen nicht zur Verfügung. Das alles hat Auswirkungen auf die Wasserversorgung im kommenden Jahr, wenn die Vegetationsperiode beginnt. Denn wegen des Trockenstresses werden die Bäume weitaus anfälliger für den Borkenkäfer. Forstbetriebsleiter Jann Oetting: „Bisher waren die begrenzenden Faktoren für Baumwachstum während der Vegetationsperioden Wärme und Licht. Es gibt Studien, die davon ausgehen, dass es zukünftig der Zeitraum sein wird, in dem die Bäume Wasser aufnehmen können. Leider konnte im vergangenen Sommer auch beobachtet werden, dass nicht nur immergrüne Bäume leiden, sondern dass sogar Laubbäume wie die Buche unter Trockenstress litten. Das ist ein deutliches Alarmsignal!“

Was also tun, um den Wald und seine lebensnotwendigen Funktionen weiter zu erhalten?

Nochmal Jann Oetting: „Wir wollen einen Klimawald schaffen!  Bei den Bayerischen Staatsforsten begründen wir durch Waldumbau Waldbestände, die durch Pflanzenwahl, Standortsbeachtung und hohem Mischungsanteil - mindestens vier Baumarten auf der Fläche - den Widrigkeiten des Klimas etwas entgegensetzen können.“ Dabei werden zusätzlich zu den geplanten Pflanzungen Baumarten eingebracht, die als klimaresistent gelten können. Das heißt aber auch, dass sich wohl das Bild von unseren Wäldern wandeln wird. Speziell die Fichte ist als Flachwurzler besonders anfällig gegen Trockenheit und wird wohl in absehbarer Zeit auf vielen Standorten durch andere Baumarten ergänzt oder sogar ersetzt werden müssen.

Beim Nadelholz sind Tanne, Douglasie, Lärche und Kiefer eine gute Wahl, während bei den Laubbaumarten bei uns Linden, Eichen und auch der Bergahorn mit Trockenheit besser zurechtkommen. Revierleiter Markus König sagt, warum: „Diese Baumarten sind im Gegensatz zur Fichte keine Flachwurzler, sondern bilden ein tiefer in den Boden reichendes Wurzelwerk aus. Sie erschließen so Wasser aus tieferen Erdschichten. Zudem sind sie durch dieses Wurzelwerk besser im Boden verankert, sodass wir davon ausgehen, dass sie auch gegen die zunehmenden Sturmereignisse besser gewappnet sind.“  

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news-2130 Mon, 23 Dec 2019 07:39:00 +0100 Hilfe für die Helfer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2130&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=93c7e7e71493b60bcdfb85d112605ecb Spendenaktion des Forstbetriebs am Bodenmaiser Weihnachtsmarkt bringt 1.017 Euro für die Helfer vor Ort

23. Dezember 2019, Bodenmais - Ein bisserl Schnee. weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais heuer zum fünften Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet. Nachmittag boten sie dann holzgefertigte Kunstwaren und Basteleien der Lehrlingswerkstatt an.

Bürgermeister Joachim Haller und der neue Tourismus-Chef Marco Felgenhauer ließen es sich nicht nehmen, noch vor der offiziellen Begrüßung als die ersten Besucher am Stand des Forstbetriebs vorbeizuschauen. Marco Felgenhauer wurde dann auch gleich von Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl mit einer BaySF-Wintermütze ausgestattet.

Der Erlös aus dem Verkauf geht an die Helfer vor Ort (HvO) Bodenmais – bekanntermaßen „die professionellen ehrenamtlichen Ersthelfer“ des Roten Kreuzes: Sie sind gut ausgebildete Ersthelfer aus der Nachbarschaft - die Helfer vor Ort. Ihre Aufgabe ist es, im Ernstfall die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit übernehmen die Helfer vor Ort, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten und sich ausschließlich über Spenden finanzieren, eine wichtige Funktion in der Rettungskette.

HvO-Chef Stefan Pledl und sein Kollege André Soboczenski konnten dann an der Lehrlingswerkstatt Oberlohwies einen Scheck über 1.017 Euro für die Mit-Finanzierung der Arbeit der HvO Bodenmais entgegennehmen.

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news-2129 Fri, 20 Dec 2019 13:49:14 +0100 Erfolgreiche Bilanz der Drückjagden im Staatsforstbetrieb Schnaittenbach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2129&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=39cbda352efc07834b630fce0d0a198d An insgesamt neun Jagdtagen konnten in fünf Staatswaldrevieren 56 Wildschweine erlegt werden


20. Dezember 2019, Schnaittenbach – Neben Einzeljagd, Ansitzjagd und Pirsch sind so genannte Drückjagden eine effektive Methode zur Regulierung des Wildbestandes im Allgemeinen und des Schwarzwildbestandes im speziellen. Bei einer Drückjagd beunruhigen Durchgeher und Hundeführer mit speziell ausgebildeten, meist kurzläufigen Hunden das Wild, scheuchen es aus seinem Versteck, wie etwa Dickungen, und bringen es in Bewegung. Ganz bewusst wird Wild nicht gezielt getrieben oder gehetzt, um es nicht unnötig in Stress zu versetzen. Die Schützen werden über die bejagte Fläche verteilt, postiert auf erhöhten Drückjagständen, und können das vorbeiwechselnde Wild erlegen.


Insgesamt neun solcher Jagden hat der Forstbetrieb Schnaittenbach der Bayerischen Staatsforsten von Oktober bis Dezember diesen Jahres organisiert. Die Drückjagden mit rund 70-90 beteiligten Jägern müssen exakt organisiert sein und reibungslos ablaufen. „Jeder Schritt ist genau geplant, von der Einteilung zu Beginn der Jagd, über das Anstellen der Schützen im Wald bis hin zur Bergung und Verwertung des Wildbrets“ sagt der Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, und spricht seinen Förstern ein großes Lob aus: "Die Kolleginnen und Kollegen meistern diese wichtige Aufgabe bravourös“. Und dies trotz strenger und zunehmender Sicherheitsvorschriften. „Da gibt es manche schlaflose Nacht im Vorfeld, denn die Verantwortung ist groß“, ergänzt Bahnmüller. Bei den Drückjagden des Forstbetriebs wird Sicherheit und Tierschutz großgeschrieben, aus diesem Grund wurden nur erfahrene Schützen mit einem Nachweis darüber, dass sie Schüsse auf bewegtes Wild erfolgreich geübt haben, eingeladen.


Drückjagden sind ein immer wichtigeres jagdliches Instrument, um unabhängig von der Witterung die Abschusspläne zu erfüllen und um die steigende Population der Schwarzkittel in den Griff zu bekommen. Denn nächtelange Ansitze alleine führen meist nicht zum gewünschten Erfolg. Im Forstbetrieb Schnaittenbach konnten zu den bis dato nur bei der Einzeljagd erlegten 263 Wildschweine zusätzlich 58 weitere Wildschweine bei den Drückjagden erlegt werden, bis jetzt also insgesamt 321. Im gesamten vergangenen Jagdjahr 2018/19 waren es insgesamt 234 Wildsauen, wovon 61 auf Drückjagden erlegt wurden. Zum Vergleich: Im gesamten Staatswald in Bayern wurden im Rekord-Jagdjahr 2017/18 allein 13.717 Wildschweine erlegt, vor zehn Jahren im Jagdjahr 2007/08 waren es noch 8.035.

Bejagt werden neben dem Schwarzwild auch weiteres so genanntes Schalenwild wie Reh- und Rotwild.
Denn angepasste Schalenwildbestände sind die Voraussetzung für den im Klimawandel zwingend
erforderlichen Waldumbau hin zum stabilen, arten- und strukturreichen Klimawald. Gibt es zu viel Wild,
werden mehr junge Bäume verbissen und können nicht aufwachsen, um den Wald der Zukunft zu
bilden. Ohne Jagd gibt es damit keine vielfältige Verjüngung der Wälder und auch keinen Klimawald. Ziel
sind daher waldangepasste Wildbestände, um eine natürliche Verjüngung der standortgemäßen
Baumarten ohne Schutzmaßnahmen wie Zäune zu erreichen. Bei den Drückjagden im Forstbetrieb
Schnaittenbach konnten in diesem Jahr insgesamt 28 Stück Rotwild und 123 Rehe erlegt werden.

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news-2128 Fri, 20 Dec 2019 11:57:18 +0100 Staatsforsten spenden für St. Leonhard http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2128&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4f359d8d9415eaa9f34e16eb93d904fe 1500 Euro für Sozialpädagogisches Zentrum in Regensburg (Regensburg, 20. Dezember) – Schöne Traditionen soll man pflegen, vor allem, wenn sie einem guten Zweck dienen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg ist es seit Jahren gute Tradition, dass die Belegschaft und der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten einmal im Jahr eine gemeinnützige Organisation in Regensburg finanziell unterstützen. Dabei werden die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgebrachten Mittel vom Unternehmen verdoppelt. So sind 1.500 € zusammengekommen, die in diesem Jahr dem Sozialpädagogischen Zentrum St. Leonhard zu Gute kommen.

Das Zentrum ist eine soziale Regensburger Institution mit einer Geschichte von fast 150 Jahren deren Ziel es ist, Kindern mit einem schwierigen Familienhintergrund eine fördernde Entwicklung in Zusammenhang mit einem gesunden sozialen Umfeld zu bieten.

Bei der Übergabe des Schecks betonte der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, dass Kinder das größte Kapital sind, das unsere Gesellschaft hat. „Wir müssen alles tun, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“ Deshalb freue es ihn auch persönlich, dass in diesem Jahr eine Institution unterstützt wird, die sich genau das als Ziel setzt.

Der Vertreter des örtlichen Personalrats, Michael Brieglmeier, schloss sich den Worten von Neft an. „Die Spende ist ein Beitrag für die weitere Arbeit des Sozialpädagogischen Zentrums und kommt damit direkt den Kindern und Familien zugute, die Unterstützung brauchen. Besser kann man Geld nicht einsetzen.“

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Zentrale Nachrichten
news-2127 Fri, 20 Dec 2019 07:28:58 +0100 Frühjahrsputz für heimische Vögel bereits zu Weihnachten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2127&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf81514e4a6d0798ccf56db4803809b7 20. Dezember 2019 , Schrobenhausen – Der Landesbund für Vogelschutz und die Bayerischen Staatsforsten kümmern sich gemeinsam um Nisthilfen im Hagenauer Forst. Ralf Meggle, der sich in der Kreisgruppe Aichach-Friedberg des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) engagiert, hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Nistkästen im Staatsforst des Forstbetriebs Kaisheim gereinigt. Der Forstbetrieb unterstützt das ehrenamtliche Engagement gerne mit Hilfe einer jährlichen Materialspende und stellt die naturnah bewirtschafteten Waldflächen zur Verfügung.

Dass Förster und Vogelschützer hier einmal mehr an einem Strang ziehen, freut nicht nur die heimischen Singvögel. „Aktiver Natur- und Artenschutz ist ein wichtiger Baustein unserer täglichen Arbeit. Deshalb ist es eine tolle Sache, dass wir zusätzlich zur stetig steigenden Zahl natürlicher Nist- und Höhlenbäume die Brutmöglichkeiten für heimische Vogelarten durch die Nisthilfen des LBV gezielt ergänzen können“, erklärt Georg Dischner, stellvertretender Leiter am Forstbetrieb Kaisheim.

Doch warum müssen Nistkästen eigentlich gereinigt werden? Die Vögel wollen das alte Nest einerseits im neuen Jahr nicht mehr nutzen, können es aber andererseits auch nicht selbst entfernen. Sie setzen in solchen Fällen einfach ein neues Nest auf das alte oben drauf. Das dann erhöhte Nest sorgt dafür, dass die natürlichen Feinde wie Marder oder Raubvögel leichter nach Eiern oder Küken greifen können. Außerdem sammeln sich im Laufe der Zeit in alten Nestern zahlreiche Parasiten wie Milben und Flöhe oder die Nester sind durch Hornissenwaben vollständig zugebaut. Durch das Reinigen der Nisthilfen wird also die erneute Belegung im neuen Jahr deutlich gefördert und die darin nistenden Vögel gesund erhalten. Der vorzeitige Frühjahrsputz der Vogelbehausungen findet meist im Winter statt, wenn die Temperaturen sich dem Gefrierpunkt nähern.  

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news-2126 Thu, 19 Dec 2019 13:05:32 +0100 Die notwendige Jagd http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2126&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4ec523b95de73573798836c35431b4f 19. Dezember 2019, Sonthofen – „Der Mensch geht schon auf die Jagd, seit er aufrecht gehen kann – vielleicht sogar schon davor. Gejagt hat er dabei meist die wildlebenden Paarhufer. Der Jäger nennt sie Schalenwild, bei uns sind dies die Wiederkäuer Rot-, Reh- und Gamswild sowie die Wildschweine als Allesfresser“, zählt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting auf. Dass deren Bejagung zur Regulierung der Bestände in Mitteleuropa die beste Wahl ist, darüber besteht bei allen seriösen Fachleuten kein Zweifel. „Die Folge der Nichtbejagung wäre heutzutage eine starke Vermehrung, wie sie ja teilweise sogar trotz Bejagung passiert. Populationsentwicklungen verlaufen in der Natur bildlich gesagt stets in Kurven. Es gibt also keinen ewigen Aufschwung“, weiß der Sonthofener Forstmann.

„Die Natur kennt als Regulationsmechanismen mehrere Wildkrankheiten, die seuchenartig auftreten können“, beschreibt Oettings Mitarbeiter, Berufsjäger Ludwig Weiß die Folgen von sehr hohen Tierdichten. Er betreut das Staatsjagdrevier „Großer Wald“ des Forstbetriebs Sonthofen. Nochmal Berufsjäger Weiß: „Es so weit kommen zu lassen, würde zu extremen Schäden in Wald und Flur führen. So würden wohl alle bisherigen Bemühungen zum Waldumbau zunichtegemacht. Große Raubtiere in einer solchen Anzahl, dass diese die pflanzenfressenden Tierarten ausreichend natürlich regulieren, sind in unserer heutigen Kulturlandschaft mit all den Ansprüchen unserer Gesellschaft aus vielen Gründen nicht möglich“.

In Zeiten von dramatischem Artensterben und Lebensraumverlust gibt es aber auch einige Tierarten, die in den letzten Jahren mehr wurden: Vor allem so genannte Kulturfolger wie Fuchs, Schwarzwild und Reh haben zugenommen. Aber auch das sehr intelligente Rotwild stellt die Jägerinnen und Jäger in fast allen Regionen Deutschlands, so auch im Allgäu, vor große Herausforderungen. „Es entzieht sich geschickt den Nachstellungen der Jäger. Denn es lernt schnell, wo es gefährlich ist. Es hat etwas von einem Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man sich gegenseitig misst: Das Wild setzt den technischen Hilfsmitteln des Jägers wie Gewehr und Zielfernrohr seine weitaus besseren Sinne wie Gehör, Geruch und eine meist bessere Ortskenntnis entgegen“, beschreibt Staatsforsten-Berufsjäger Ludwig Weiß die Herausforderungen bei einem Teil seiner Aufgaben.

„Die Aufgaben, die sich uns bei der Jagd stellen, lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Das Wild kennt ja keine Jagdreviergrenzen. Ich bin sehr froh, dass wir im Oberallgäu sehr gut mit den privaten Jägern zusammenarbeiten. Letztlich haben wir meist ganz ähnliche Ziele!“, freut sich Forstbetriebsleiter Jann Oetting. „Das Schöne an der Jagd ist, dass wir dem Wald helfen, sich zu verjüngen und klimastabil zu werden. Es sind sehr reizvolle Herausforderungen auf der Jagd und am Ende haben wir ein wunderbares, gesundes Lebensmittel von Tieren, die natürlich und gut gelebt haben.“

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news-2125 Thu, 19 Dec 2019 08:56:06 +0100 Rekordverdächtige Strecke beim Schwarzwild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2125&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca68a2666f297af6abdb225b13ab920b 19. Dezember 2019, Spessart/Rhön - Binnen einer Woche wurden in mehreren Revieren des Forstbetriebs Hammelburg bei Gesellschaftsjagden circa 300 Wildschweine erlegt.

Ein imposantes Bild bot sich den Jägerinnen und Jägern in den Revieren Langenprozelten und Ruppertshütten, als diese sich nach der Bewegungsjagd am dritten Novembersamstag wieder trafen. Alleine an diesem einen Tag wurden insgesamt 105 Wildschweine erlegt.
An drei weiteren Gesellschaftsjagden vom 22. bis 29. November ging es ähnlich erfolgreich zu. In Summe wurden in den Revieren Aura, Mittelsinn, Neuwirtshaus und Schwärzelbach weitere 195 Stück Schwarzwild erlegt. Die starke und großflächige Beunruhigung durch die Bewegungsjagd wurde gleichzeitig für die Bejagung von Reh- und Rotwild genutzt, um die bei diesen beiden Wildarten vorhandenen Abschussplanvorgaben zu erfüllen. Um den Jagddruck insgesamt zu senken, kann somit im Forstbetrieb im Sommer eine vierwöchige Jagdpause eingelegt werden.

Aufgrund der der letztjährigen Eichel-Mast in Verbindung mit einem relativ milden Winter bot sich den Wildschweinen in den vergangenen Monaten eine ideale Lebensgrundlage, die sie für eine sehr starke Vermehrung nutzten. Schwarzwild kann unter guten Bedingungen mehrmals im Jahr Nachwuchs bekommen. Ein Zeichen für die hohe Wildschweindichte zeigte sich bereits in den letzten Wochen auf den landwirtschaftlichen Flächen, die an die Wälder des Forstbetriebes Hammelburg angrenzen. Äcker und Wiesen wurden von den Sauen umgewühlt, so dass immer wieder wirtschaftliche Schäden bei den betroffenen Landwirten entstanden.

Aber auch für das Schwarzwild selber ist eine hohe Populationsdichte auf begrenzter Fläche von Nachteil. Die einzelnen Tiere sind somit anfälliger für den Befall von Seuchen und Krankheiten. Gerade in Zeiten, in denen sich die Afrikanische Schweinepest (kurz ASP) immer stärker vor allem in den östlichen Nachbarstaaten Polen und Tschechien ausbreitet, sind geringer Wildschweindichten in Deutschland einer von mehreren Faktoren, um eine weitere Ausweitung der Krankheit zu verhindern.
Durch die erfolgreiche Bejagung des Schwarzwildes in den Spessart- und Rhönbereichen  konnte der Forstbetrieb Hammelburg seinen jagdlichen, landeskulturellen und gesellschaftspolitischen Verpflichtungen in besonders erfolgreicher Weise nachkommen.

Ein kleines Schmankerl: Aufgrund der hohen Erlegungszahlen sinken möglicherweise zur Weihnachtszeit die Wildbretpreise für Schwarzwildes bei Wildbrethändlern und Metzgereien.

Der Forstbetrieb Hammelburg bewirtschaftet mit seinen 52 Beschäftigten rd. 15.800 ha Wald in 9 Forstrevieren in den Landkreisen Bad Kissingen und Main-Spessart. Jährlich werden rd. 109.000 m3 Holz geerntet und rd. 21 Hektar (das entspricht ca. 30 Fussballfeldern) Wald neu angepflanzt. Neben dem Hauptprodukt Bauholz werden ca. 35 % als Brenn- Industrie- und Rechtholz genutzt. Alle forstbetrieblichen Arbeiten basieren auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft. Sie ermöglicht das Miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung in einem integrativen Ansatz. Neben ca. 580 km Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege sehr gut geeignet sind, findet man in unseren Wäldern zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte. Wir laden Sie recht herzlich zu einem interessanten und abwechslungsreichen Besuch in unseren Wäldern ein.

Kontaktdaten finden Sie auf der Seite des Forstbetrieb Hammelburg.

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news-2124 Wed, 18 Dec 2019 11:49:13 +0100 Staatsforst lässt mit geschnitzten Holz-Kerzen ein Licht leuchten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2124&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ecb288f4067364e4947655edb944fa8 Arnold Ludwig und der Forstbetrieb Schnaittenbach der Bayerischen Staatsforsten spenden Erlös aus Jagdverkauf und Weihnachtsaktion dem Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth

Irchenrieth, 16.12.2019 – Nur mit der Motorsäge schnitzt Arnold Ludwig, Inventurleiter bei den Bayerischen Staatsforsten, aus Birkenholzstämmen aus dem Staatswald des Forstbetriebs Schnaittenbach übergroße schöne Kerzen, die als weihnachtliche Dekorationen sehr hohen Anklang finden und stark nachgefragt werden. Den Erlös aus dem Verkauf an viele Kolleginnen und Kollegen bis nach Regensburg spendet Ludwig zusammen mit dem Forstbetrieb Schnaittenbach dem Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth. Dazu kommen im diesen Jahr die Einnahmen aus dem Verkauf an Jäger während fünf großer Jagden im Hessenreuther Wald im vergangenen Herbst. So sind insgesamt 1.300 € zusammengekommen, die nun der Arbeit für die Menschen mit Behinderung im HPZ zu Gute kommen sollen. Dem Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, ist es dabei wichtig zu betonen, dass die Spende vor allem auf dem besonderen Engagement von Ludwig Arnold beruht, der in seiner Freizeit nicht nur die Holzkerzen selbst schnitzt, sondern auch den Verkauf auf den Drückjagden zusammen mit seiner Familie betreut und organisiert.

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news-2123 Tue, 17 Dec 2019 15:47:28 +0100 Antrag zum immateriellen Kulturerbe gestellt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2123&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf4bd970fe03461190e2dbfb54fd784c Eichenwirtschaft im Spessart 13. Dezember 2019, Rothenbuch – Die "Eichensaat- und Eichenwirtschaft im Spessart" könnte bald als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO (IKE), Eingang in das bayerische Landesverzeichnis des lebendigen Kulturgutes finden. Um den besonderen Schutzstatus für eine jahrhundertealte und dennoch lebendige Tradition zu erlangen, wurde am vergangen Freitag der eingereichte Antrag der Presse und Öffentlichkeit präsentiert. Der Antrag wurde vom Forstbetrieb Rothenbuch und den örtlichen Saatfrauen aus Rothenbuch und Umgebung initiiert und wird Judith Gerlach, MdL, unterstützt, die in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Eiche und den Erhalt regionaler Identitäten hervorhob. Gemeinsam mit Herrn Dr. Thomas Büttner, der für die fachliche Begleitung des Antrags verantwortlich war, wurden zunächst im Forstbetriebssitz in Rothenbuch, die Ziele und der Ablauf der Antragsstellung vom Forstbetriebsleiter Herrn Florian Vogel präsentiert. Beim anschließenden Pressegespräch wurde nicht nur die kulturelle Leistung bei der Eichennachzucht erläutert, sondern auch auf die Eiche als klimastabile Baumart verwiesen. In Zeiten des Klimawandels ist sie eine der wichtigsten heimischen Baumarten für den Klimawald.

Mit einer möglichen Verleihung des begehrten IKE-Siegels, durch eine Expertenkommission des bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat, könnte die Eichentradition im Spessart die Anerkennung erhalten, die sie als identitätsstiftendes Element der Natur- und Kulturlandschaft im Spessart verdient.

Bei winterlichem Wetter wurde eine Eichensaatfläche aus dem Jahr 2018, gemeinsam vor Ort besichtigt und die Arbeitsschritte einer Eichensaat erklärt. Vom Sammeln bis zum Säen ist die örtliche Bevölkerung miteingebunden. Bei der letztjährigen Eichensaat- und Sammelaktion im Forstbetrieb Rothenbuch waren rund 500 Personen beteiligt. Als lebendige Tradition soll die Eichensaat und Eichenwirtschaft erhalten und gleichzeitig fortentwickelt werden. Vor Ort unterstrichen Frau Gerlach und die Saatfrauen die Bedeutung der Baumart Eiche und das Wissen um deren besondere Bewirtschaftung und Nachzucht für die Region Hochspessart.

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news-2121 Tue, 10 Dec 2019 15:24:17 +0100 Bayerische Staatsforsten öffnen das Taubenbachtal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2121&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb5cde4a76d232792c8d7d459529b493 Dringend notwendige Verkehrssicherungsmaßnahme steht kurz bevor  

10. Dezember 2019, Rieden - Der Klimawandel macht einzelnen Baumarten schwer zu schaffen. Dazu zählt die Esche. Pilze und Insekten haben derzeit ideale Entwicklungsbedingungen. Der Pilz das „Falsche weiße Stengelbecherchen“ lässt die Eschen von den Trieben her absterben. Die Folge sind Totastbildung und damit eine Gefährdung durch herabstürzende Kronen- und Astteile.

Die geschwächten Bäume werden zudem durch den Pilz „Hallimasch“ von unten her angepackt, die Wurzeln sterben ab, die Eschen stürzen haltlos um. Diese Gefährdungen sind klassisch im Taubenbachtal zwischen dem Forsthaus Taubenbach und der Ortschaft Hirschwald zu sehen. Revierleiter Hubert Hecht hat deswegen neben der öffentlichen Taubenbachtalstraße einen Verkehrssicherungshieb vorgesehen. Spaziergänger, Radler und Autofahrer sollen sich auch langfristig sicher durch das Taubenbachtal bewegen können. Dazu werden in Kürze noch vor Weihnachten mittels einem Harvester alle Eschen mit gravierenden Schäden entnommen. Wegen der Gefährlichkeit der Maßnahme kann nur eine Aufarbeitung mit der Maschine in Frage kommen. Zudem muss die Straße ein paar Tage für den Verkehr gesperrt werden. Ein entsprechender Antrag ist bei der Gemeinde Rieden gestellt.

Da die Maßnahme in Teilen flächige Auswirkungen haben wird, hat Hecht mit Forstbetriebsleiter Thomas Verron angedacht, das Taubenbachtal wie in früheren Zeiten wieder zu entstocken und frei zu machen. Ab Frühjahr 2020 sollen dann die freigelegten Flächen als Wiesenblühflächen neu angelegt werden. So entsteht wie bereits auf Teilflächen vorhanden wieder auf einem längeren Abschnitt ein offenes Wiesentälchen. Dieses belebt auch aus Naturschutzsicht wertvoll das Landschaftsbild des großen Waldkomplexes Hirschwald. Hecht hat dazu auch den Schulterschluss mit der Unteren Naturschutzbehörde gesucht. Für die Herstellung der Blühwiesen soll der Fördertopf der besonderen Gemeinwohlleistungen angezapft werden. Der ist für diese Maßnahme in Händen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. So wird im Verbund verschiedener Organisationen und Ämter ein naturnäherer Bereich im Naturpark Hirschwald wiederhergestellt.  

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news-2120 Mon, 09 Dec 2019 13:47:10 +0100 Weihnachtsfreude am Forstbetrieb Berchtesgaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2120&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e46e5ada066223eb7de6eb12a9eb12c 09. Dezember 2019, Berchtesgaden – Zum 18. mal findet diesen Freitag der traditionelle Weihnachtsmarkt am Staatsforstbetrieb Berchtesgaden statt. Erstmalig mit Wildbret von einer Rarität in der Alpenregion.

„Fleißige Hände sind seit einigen Wochen tätig“, lobt Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller das Team der Jäger und Forstarbeiter, damit die Stammkundschaft des Weihnachtsmarkts der Bayerischen Staatsforsten auch heuer wieder mit zufriedenen Gesichtern nachhause gehen kann. Wie gewohnt wird regionales Fleisch von Reh, Hirsch und Gams für einen gesunden und schmackhaften Festtagsbraten angeboten. Die diesjährigen Besucher erwartet jedoch eine kleine Besonderheit. Vor kurzem gelang es dem Revierleiter Thomas Klein in der Region Petting ein Wildschwein zu erlegen. Um das delikate Fleisch des sogenannten Schwarzwildes verzehren zu können müssen besonders anspruchsvolle Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Ergebnisse von Trichinenschau und Radiocäsiummessung waren aber völlig unbedenklich, sodass auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt eine limitierte Menge Wildschweinfleisch zu haben ist. Wie üblich gibt es das küchenfertige Wild nicht nur vakuumiert sondern auch knochenfrei und schockgefrostet in der betriebseigenen Wildboutique.

Weihnachtsfreude und Waldpflege in einem: Traditionell kommen die 150 Bio-Christbäume aus Pflegemaßnahmen der naturnahen und nachhaltigen Forstwirtschaft. Alle Weißtannen und Fichten stammen aus Wäldern in denen reichlich Naturverjüngung vorhanden ist. Über die Entnahme der Christbäume freuen sich daher nicht nur die weihnachtlich gestimmten Menschen, sondern auch die im Wald verbleibenden Bäume, die nun besser gedeihen können.

Wie in den vergangenen Jahren werden die beliebten, in liebevoller Handarbeit gefertigten Holzschnitzereien vom Waginger Forstwirt Max Poschner angeboten. Hinzu kommen Misteln, Daxen und Grabbäumchen für eine besinnliche Weihnachtsdekoration. Passend zur Jahreszeit werden für das leibliche Wohl Glühwein, Punsch und frische Wildbratwürste zubereitet.Der Weihnachtsmarkt findet am 13. Dezember von 13.00 Uhr – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Bayerischen Staatsforsten, Am Brandholz 2 ½ in Berchtesgaden statt.

Auf Ihr kommen freut sich der Forstbetrieb Berchtesgaden!

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news-2119 Thu, 05 Dec 2019 16:36:38 +0100 Nadelwertholzsubmission Fichtelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2119&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a722f7e690f4efc34aa3787c65fe1a86 „Fichte ist was wert!“– Käufer honorieren Qualität

05. Dezember 2019, Fichtelberg - Bei der 24. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Flossenbürg, Forchheim, Nordhalben, Pegnitz, Schnaittenbach, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.

Die Angebotsmenge lag mit rd. 828 Festmeter über dem Vorjahresniveau. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

 

327 fm        Fichten-Blochhölzer in 263 Losen
290 fm        Kiefern-Blochhölzer in 362 Losen
152 fm        Lärchen-Blochhölzer in 177 Losen
58 fm          Douglasien-Blochhölzer in 41 Losen
1 fm           Tannen-Blochhölzer in 1 Los

Dieses Jahr umfasste der Bieterkreis 17 Interessenten aus Deutschland und dem benachbarten Österreich und war damit etwas geringer als im letzten Jahr (21). Die beworbenen Hölzer konnten insgesamt zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei erfreulicherweise nur 20 Lose (16 fm; 2%) ohne Gebot blieben.

Der Durchschnittserlös über alle Baumarten sank im Vergleich zum Topniveau des Vorjahres leicht um 8 €/fm auf sehr gute 208 €/fm. Vor allem die Lärche verzeichnete sowohl im Angebot als auch im Durchschnittspreis einen leichten Rückgang. Eine positive Preisentwicklung zeigte sich bei der Baumart Douglasie.

Die „Braut“ aus dem Staatswald kam dieses Jahr aus dem Forstbetrieb Selb, bemerkenswerterweise in der Baumart Fichte. Das 65 cm starke Fichtenbloch erzielte mit 536 €/fm das höchste Gebot. Käufer war ein Furnierholzkunde aus Österreich.

Die Durchschnittserlöse bei Fichte lagen insgesamt auf Vorjahresniveau. Kiefer, Lärche und Tanne lagen leicht unter den letztjährigen Durchschnittserlösen, Douglasie lag sowohl bei der Angebotsmenge als auch beim Erlös deutlich über dem Vorjahr.

Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.

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news-2118 Thu, 05 Dec 2019 16:26:38 +0100 Frisches Wildbret am Rödentaler Weihnachtsmarkt in der Domäne Öslau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2118&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=97fc2fec8ea896c623a4dd407cbe8168 05. Dezember 2019, Coburg - Wie bereits die Jahre zuvor verkauften die Bayerischen Staatsforsten feines Wildbret frisch von der Strecke am Rödentaler Weihnachtsmarkt. Durch die Mithilfe und das Engagement zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbetriebs Coburg wurden hochwertige Lebensmittel vom Reh und Wildschwein angeboten.

Das Wildpret stammte von Wildtieren aus einem unbelasteten und natürlichen Lebensraum der Umgebung. Der Renner war der klassische Rehrücken, aber auch die Varianten Gulasch, Schäufele und dicke Rippe vom Wildschwein fanden Absatz. Die Werbung für heimisches Wildbret mit geringen ökologischen Fußabdruck hätte nicht besser sein können. Das idyllische Ambiente der Öslauer Domäne lockte am ersten Adventswochenende zahlreiche Besucher an und auch der Topf mit echtem Jägertee am Verkaufsstand des Forstbetriebes Coburg musste des Öfteren neu befüllt werden.

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news-2117 Thu, 05 Dec 2019 16:21:00 +0100 Medauschule und Forstbetrieb Coburg pflanzen Eichen und Tannen im Einberger Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2117&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dd2be2ca3d8caa9d33a3634a3f37fc98 05. Dezember 2019, Coburg - Ca. 150 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Medauschule aus Coburg pflanzten einen ganzen Nachmittag ca. 1500 junge Bäume für ein besseres Klima. Unter der fachkundigen Anleitung zahlreicher BaySF- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden liebevoll Tannen und Eichen auf einer Freifläche ausgebracht.

„Make the forest great again!“(macht den Wald wieder groß!) war der treffende Kommentar einer Schülerin. Aufrütteln, aktiv werden, nicht nur demonstrieren, Zeichen setzen, nachdenken , ökologisch engagieren - das waren die Leitgedanken für einen gelungenen Nachmittag. Die Pflanzaktion ist integriert in die Bemühungen des Forstbetriebes im Rahmen des Klimawandels den Wald umzubauen und Freiflächen wieder aufzuforsten. So wurden im Zeitrahmen 2000-2019 ca. 500ha mit überwiegend Laubgehölzen in Bestockung gebracht.

Alle BaySF- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich über das große Engagement der Schüler und Lehrkräfte und belohnten die Akteure mit Coburger Bratwürsten vom Rost am Schwedenfeuer.

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news-2116 Thu, 05 Dec 2019 15:24:34 +0100 Eröffnung des Wildbretverkaufs Allersberg: „Mehr Bio geht nicht!“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2116&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2f0916900a33ce2d4f268dde3b27e954 05. Dezember 2019, Allersberg – Lautstark mit Jagdhornsignalen startete der Wildbretdirektverkauf des Forstbetriebes Allersberg in der Kolpingstraße 7 am Freitagabend. Bei leicht frostigen Temperaturen konnten sich Besucher und geladene Gäste an Schwedenfeuern aufwärmen und mit Wildbratwürsten, raffiniert gegrillten Wildfleischhäppchen und Glühwein stärken.

„Wir befriedigen die Grundbedürfnisse der Menschen nach Wohnraum, Wärme – und jetzt auch hochwertigen Lebensmitteln“, freute sich Forstbetriebsleiter Harald Schiller von den Bayerischen Staatsforsten bei dieser feierlichen Eröffnung der Wildbretverkaufsstelle am Forstbetrieb Allersberg. Neben Bau- und Brennholz vermarktet der Forstbetrieb fortan kundenfreundlich zerlegte, in den Revieren Brunnau und Pyrbaum rund um Allersberg geschossene Wildschwein- und Rehwildprodukte. Partner ist dabei „Burmanns Hofladen“ im Rother Stadtteil Pfaffenhofen.

„1.300 Rehe und 200 Wildschweine werden jährlich in den Staatswaldungen des Forstbetriebes Allersberg erlegt. Aktuell wird nur rund ein Viertel dieses heimischen Wildes von Privatpersonen, Gaststätten und Metzgereien in der Region abgenommen. Das wollen wir ändern,“ so Schiller optimistisch. „Nun werden Ragout oder Braten direkt auf dem Teller und Steaks auf dem Grill landen,“ fügte der Forstexperte hinzu. Wer Anregungen braucht, wie Wild zubereitet werden kann, dem verrate das Team der Bayerischen Staatsforsten um Andrea Gutiérrez und Marion Behrends gerne ihre Tipps. Außerdem gibt’s das passende Kochbuch für Wildfleisch zum Kaufen dazu.

Der Kammersteiner Landtagsabgeordnete Volker Bauer (CSU) freute sich, dass er die Staatsforsten bei einem Besuch der bestehenden Verkaufsstelle in Kipfenberg gemeinsam mit dem Allersberger Ersten Bürgermeister Daniel Horndasch von Beginn an begleiten konnte, das Konzept auch am Standort Allersberg umzusetzen. Bedauernd merkte der Vorsitzende des Bayerischen Jagdverbandes in Mittelfranken an, dass heute die Zusammenhänge zwischen gelingendem Waldumbau, Jagd und Wildbret immer weniger bekannt seien. „Zum Gelingen der Waldverjüngung brauchen wir die Jagd, die private und die im Staatswald“, lobte Bauer die zahlreich anwesenden Jäger. Dort wo die Strecke nicht verwertet werde, ist Jagd nicht waidmännisch. "Dabei geht mehr Bio gar nicht", war der CSU-Landtagsabgeordnete überzeugt. Denn Wildbret entstehe ohne Tierleid. "Im Falle regionaler Vermarktung sogar klimakorrekt, weil ohne lange Transportwege“ fügte der Parlamentarier hinzu.

Ins gleiche Horn stieß Daniel Horndasch. Im Gegenmodell "zum XXL-Ausmaß überregionalen Fleisch- und Tierhandels" erkannte er „einen Ansatz, der sehr gut ins Konzept der Regionalität passt, wie wir es in Allersberg mit Bauernmarkt und einem Ausbau der Hofläden verfolgen.“ Horndasch sah in der Einweihung „den Auftakt für etwas, was von den Bürgerinnen und Bürgern hoffentlich gut angenommen und lange währen wird.“

Welcher Vorteil den Allersberger Bürgern durch die Wildbretverkaufsstelle entsteht, zeigte Pfarrerin Martina Strauß humorvoll auf. „Hätte es damals schon eine Verkaufsstelle gegeben, Vater Isaak wäre leichter an sein Wild gekommen, Betrug und Familienstreit hätte vermieden werden können", nahm sie Bezug auf eine Bibelstelle. Ihr katholischer Amtskollege Pfarrer Peter Wenzel erkannte in der Verkaufsstelle einen „ökologischen Fingerzeig“ und einen „Beitrag zu mehr Lebensqualität in Allersberg“. 

Die neue Verkaufstheke befindet sich im Forstbetriebssitz in der Kolpingstraße 7 in Allersberg. Jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr kann dort das küchenfertig portionierte und tiefgekühlte Fleisch von Reh und Wildschwein erworben werden.

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news-2115 Wed, 04 Dec 2019 15:37:49 +0100 Neuer Förster im Staatsforstrevier Kettnitzmühle http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2115&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7837c82c956ac8897559d79cb1122156 Simon Schmidt folgt auf Leonhard Hartinger

04. Dezember 2019, Schnaittenbach – Das Staatswaldrevier Kettnitzmühle hat einen neuen Förster. Seit dem Spätsommer hat der junge Revierleiter Simon Schmidt die Nachfolge von Leonhard Hartinger angetreten und ist damit für gut 2.600 Hektar oberpfälzischen Staatswald zuständig. Der 26-jährige Wolfringer kehrt nach seinem Forststudium an der Hochschule Weihenstephan und einigen Forst-Stationen in Bayern wieder in die alte Heimat zurück. „Nach nicht einmal einem Jahr bei den Staatsforsten direkt ein eigens Revier zu bekommen und dann auch noch vor der eigenen Haustür, das ist wirklich klasse“, freut sich Förster Schmidt über seine neue Wirkungsstätte. Erfahrungen in der Revierarbeit konnte er bereits seit Jahresbeginn als Vertretung im südlichsten Teil des Staatsforstbetriebs Schnaittenbach im Revier Freudenberg sammeln.

Die Begeisterung für den Wald und die Forstwirtschaft wurden Schmidt aber bereits in die Wiege gelegt, da die Familie selber Waldbesitzer ist. Diese Begeisterung mündete in dem bereits erwähnten Forststudium und im Anschluss in die Anwärterprüfung für den Staatsdienst an der Forstschule in Lohr am Main. „Ich freue mich sehr auf die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben im neuen Revier“, erklärt Schmidt, wobei er nicht verschweigt, dass mit dem Klimawandel und damit einhergehende höhere Temperaturen sowie geringere Niederschlägen die Herausforderungen wüchsen. Seine Antwort auf den Klimawandel ist der Waldumbau: „Bereits seit vielen Jahren wird der Wald des Reviers zu stabilen und vielfältigen Mischwäldern umgebaut. Die Erfolge sind vielerorts sichtbar und Ansporn diesen Waldumbau fortzusetzen“, so Schmidt weiter.

Sein Revier Kettnitzmühle erstreckt sich von Ost nach West grob von Schnaittenbach bis über Pfreimd hinaus sowie von Kemnath im Süden bis Neudorf im Norden. Besonders abwechslungsreich, so findet Schmidt sind die kiefernreichen Wälder entlang der B14 bei Holzhammer und die wachstumsstarken Fichten-, Buchen-, Tannenwälder am Buchberg, und bei Oberpfreimd. Die Kiefer ist mit einem Anteil von über 60 % die häufigste Baumart gefolgt von der Fichte mit knapp 20 %. Das Laubholz, vor allem aus Eiche und Buche bestehend, ist noch in der Minderheit, im Rahmen des Waldumbaus werden aber die Anteile der Laubbäume zunehmen. Die Kernaufgaben des Försters ist vor allem die Pflege und Nutzung des Waldes und damit auch die Ernte des regionalen und ökologischen Wertstoff Holz. „Für die Holzernte aber auch bei größeren Jagden kann es vorkommen, dass wir Forstwege sperren müssen. Zur eigenen Sicherheit kann ich nur an jeden appellieren, sich an die Absperrungen zu halten“, weist Simon Schmidt eindrücklich hin.

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news-2114 Tue, 03 Dec 2019 16:38:19 +0100 Weihnachtswerkstatt: Forst-Auszubildende basteln Weihnachtsschmuck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2114&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f35d66ced8479b03f3b1496aba37a87 04. Dezember 2019, Fichtelberg – Auszubildende des Forstbetriebs Fichtelberg erstellen rustikalen Weihnachtsschmuck aus heimischem Holz, der am kommenden Wochenende am Weihnachtsmarkt in Warmensteinach präsentiert wird.

Behutsam sägt Jonas Fischer mit der Kettensäge aus der massiven Dougalsienholz-Baumscheibe einen Stern. Noch ein letztes, vorsichtiges Schaben mit der langsam laufenden Sägekette, um Unebenheiten zu glätten. Passt – gut! Gemeinsam mit seinen Azubi-Kollegen hat Jonas den Auftrag, weihnachtliche Schmuckstücke zu basteln. Von Berufswegen sollen es keine filigranen Strohsterne oder Glaskugeln werden, sondern Sterne und Baumfiguren aus massivem Holz. Denn Jonas lernt Forstwirt bei den Bayerischen Staatsforsten. Und jetzt in der Weihnachtszeit üben die jungen Männer den Umgang mit dem Werkstoff Holz. Mit Kettensäge, Schleifmaschine und einer ganzen Menge Fachwissen, das sie von ihrem Ausbilder vermittelt bekommen.

„Die Winterzeit nutzen wir jetzt, um unsere Auszubildenden in Holzbearbeitung zu trainieren“ erklärt Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg den ungewöhnlichen Auftrag für seine Mitarbeiter. „Und wenn dabei auch noch was Schönes für das Weihnachtsfest entsteht, dann ist das umso besser.“

Sterne sägen die Azubis aus dicken Stammscheiben, dazu Baumfiguren aus Douglasien- und Fichtenholz. Und Vogelfutter-Häuschen, fertig und als Bausatz zum selbst zusammenschrauben. Alles aus massivem Holz und ideal geeignet als weihnachtlicher Schmuck draußen vor der Haustüre.

„Beim Weihnachtsmarkt in Warmensteinach am kommenden Wochenende zeigen unsere jungen Mitarbeiter ihr Können und stellen vor den Augen der Besucher ihre kleinen Kunstwerke her. Interessierte können sich „ihren“ Stern oder „ihren“ Baum gleich mitnehmen. Ebenso bieten wir wieder Wildbret aus der Region an“ lädt Winfried Pfahler zu der Veranstaltung ein. „Und danach gibt es Holzschmuck und Wildbret natürlich wie immer am Forstbetrieb in Fichtelberg.

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news-2111 Tue, 03 Dec 2019 15:26:42 +0100 Forstbetrieb Burglengenfeld sichert Dietldorfer Straße http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2111&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f7842f7e616bfd11056edd955592d70 Dringend notwendige Verkehrssicherungsmaßnahme durchgeführt

03. Dezember 2019, Burglengenfeld - Drei Wochen lang war die Dietldorfer Straße wegen dringend notwendiger Verkehrssicherungsarbeiten am begleitenden Waldbestand zumindest tagsüber für den Verkehr gesperrt. Die Maßnahmen sind nun  beendet. Forstbetriebsleiter Thomas Verron machte sich von den umfassenden Arbeiten ein Bild. Viele am Stammfuß rotfaule Fichten und infolge Pilzbefalls absterbende Eschen drohten zunehmend auf die Straße zu fallen und den laufenden Verkehr zu gefährden. Deswegen bat auch die Stadt Burglengenfeld den Forstbetrieb bereits im letzten Jahr, die Maßnahme als dringlich einzustufen und umzusetzen. Der dringliche Handlungsbedarf wurde bei der laufenden Hiebsmaßnahme sichtbar deutlich. Harvesterunternehmer Matthias Haneder erklärte nach dem Absägen mancher Fichten: „Ein Wunder, dass da bislang noch nichts passiert ist“. Oftmals war nur noch ein schmaler gesunder Splintring um den faulen Baumkern zu sehen, der für die Stabilität sorgen musste.

Revierleiter Albert Lautenschlager inspizierte daher die stehenbleibenden Randbäume sehr genau und kam zu der Erkenntnis, mehr Bäume als zunächst geplant entfernen zu müssen. Gleiches galt für den jüngeren Eschenbestand im S-Kurvenbereich unterhalb des Eichelgartens. Fäulepilze lassen hier die Eschen von den Trieben her absterben und geben auch Bodenpilzen die Chance, in den Stammfuß der schwächelnden Bäume einzudringen und diese zu destabilisieren. So fielen bei der Erntemaßnahme einige Bäume ohne Wurzelstabilität einfach gleich mit um. Für den Verkehrsteilnehmer bietet sich so auf den ersten Blick ein zunächst ungewohntes Bild. „Doch neben einer jetzt ungefährdeten Befahrung wird die Dietldorfer Straße über den größeren Lichtraum besser abtrocknen und damit vor allem im Winter auch hinsichtlich Glatteis sicherer“, so Verron. Den Bayerischen Staatsforsten ist das die Ausstockung Wert. Schließlich geht es um aller Sicherheit. Im nächsten Frühjahr schon wird sich der partiell entstandene Randstreifen wieder vollends mit Blühpflanzen, Kräutern und Sträuchern begrünen und für natürliche Vielfalt, auch dann für Insekten und Vögel sorgen.

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news-2109 Tue, 03 Dec 2019 13:35:00 +0100 Führungswechsel am Forstbetrieb Burglengenfeld http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2109&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de1725dec261feee4515209ed470faa6 Hans Mages tritt Nachfolge von Thomas Verron an

03. Dezember 2019, Burglengenfeld - Nach mehr als 40 Jahren im Forstdienst verabschiedet sich der Leiter des Staatsforstbetriebs in Burglengenfeld, Thomas Verron, Anfang Dezember in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Hans Mages – ein Waldbau-Fachmann – der bisher in der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg tätig war.

Eine forstliche Institution geht in Ruhestand. Thomas Verron hatte den Forstbetrieb Burglengenfeld seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten im Jahr 2005 geleitet und „maßgeblich geprägt“, wie Vorstand Reinhardt Neft bei der Verabschiedung sagt. „Sie haben die Ihnen anvertrauten Wälder mit Sachverstand, Herzblut und viel Engagement bewirtschaftet. Sie können mit Stolz auf ein Vierteljahrhundert Waldumbau zurückblicken,“ so Neft. „Ihr Nachfolger übernimmt einen hervorragend aufgestellten Forstbetrieb mit einem engagierten Team."

Der Nachfolger von Verron ist Hans Mages, bisher Leiter des Teilbereichs Waldbau an der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten. Für den 49jährigen studierten Forstwissenschaftler geht nach eigener Aussage ein Traum in Erfüllung: „Ich freue mich sehr, dass ich nun einen Forstbetrieb leiten darf und mein Wissen in der Praxis umsetzen kann. Dabei reizt mich zum einen die naturräumliche Vielfalt des Forstbetriebs, zum anderen liegt mir die Baumart Kiefer, die große Waldflächen prägt, besonders am Herzen.“ Wie man solche Bestände bewirtschaftet und zukunftsfähig macht, weiß der Waldbau-Fachmann und Mitverfasser der „Kiefernrichtlinie der Bayerischen Staatsforsten“ so gut wie nur wenige andere in Bayern. Mages übernimmt den Forstbetrieb in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld: „Die Lage am Holzmarkt erfordert ökonomisches Fingerspitzengefühl. Wir werden aber nicht am Waldbau sparen, die Natur hat Priorität,“ so Mages.

Als seine Hauptaufgabe sieht er die Fortsetzung des Waldumbaus: „Um unsere Wälder an die Klimaveränderungen anzupassen und langfristig zu erhalten, müssen wir den Anteil an Mischbaumarten weiter deutlich erhöhen.“ Sein Vorgänger Thomas Verron habe dabei hervorragende Arbeit geleistet, die es fortzuführen gelte. „Der Forstbetrieb Burglengenfeld ist der Staatsforstbetrieb mit der größten Fläche an Neukulturen. Das ist waldbaulich wie jagdlich eine ebenso ambitionierte wie reizvolle Aufgabe.“

Thomas Verron bedankte sich bei seinem Team, das ihn hervorragend unterstützt hat: „Dass ich heute auch mit etwas Stolz auf die letzten 25 Jahre zurückblicken kann, verdanke ich auch den Kolleginnen und Kollegen am Forstbetrieb.“ Die vielen bunten Flecken mit Herbstlaub im nadelholzgeprägten Forstbetrieb zeigen gerade im Herbst, dass sich die Arbeit gelohnt hat. „Waldbau beginnt mit der Jagd und erfolgreicher Waldumbau kann nur bei einem ausgewogenen Wildbestand gelingen,“ so Verron, der dem Forstbetrieb auch künftig erhalten bleibt: „Ich werde weiter hier zur Jagd gehen und dazu beitragen, dass in meinem Pirschbezirk ausreichend junge Bäume mit möglichst wenig Verbiss wachsen können.“

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news-2110 Tue, 03 Dec 2019 08:14:43 +0100 Nikolaus im Weltwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2110&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e532ca3a04ca491e961acba0be3fb77f 03. Dezember 2019, Freising – Der Forstbetrieb Freising mit dem Förderverein Weltwald & Erlebnispfad Freising e.V. veranstalten einen besonderen Nachmittag in der Vorweihnachtszeit, der interessant für große und kleine Waldbesucher ist. Am Zentralpavillon im Weltwald, nahe bei der Waldkirche St. Clemens kommt auch dieses Jahr der Nikolaus in Begleitung des Krampus und verteilt Geschenke an die Kleinen. Ebenso erwartet die Besucher ein kleiner Markt mit weihnachtlichen Holzkunstwerken, exotischen Nadelbaumzweigen und duftendem Kinderpunsch (Bitte eigene Trinkbecher mitbringen!). Sämtliche Artikel sind kostenlos, allerdings würde sich der Förderverein über Geldspenden freuen.

Neben den zahlreichen Mitgliedern und Helfern des Fördervereins haben sich heuer besonders die Schüler der Klasse 9a der Paul-Gerhardt-Mittelschule Freising mit ihrer Lehrerin, Frau Jessica Püschel für ein gutes Gelingen der Veranstaltung eingesetzt.

Termin: Freitag, 06.12.2019, 15.00 - 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Weltwald, Zentralpavillon

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news-2108 Mon, 02 Dec 2019 11:46:15 +0100 BaySF unterstützen die Berchtesgadener Tafel mit Wild aus der Region http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2108&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb56b52baccb18686105e5fc296334bd 02. Dezember 2019, Berchtesgaden – Mit einer Spende von insgesamt 60 Portionen Wildfleisch unterstützten die Bayerischen Staatsforsten die soziale Arbeit der Berchtesgadener Tafel. Kurz nach dem jüngsten Besuch der Staatsministerin in der Wildboutique überreichte die Sachbearbeiterin Jagd & Fischerei Peggy Troppenz die Rehsteaks an den 1. Vorsitzenden des Vereins Manfred Weber.

Die Steaks stammen von Rehen aus den heimischen Wäldern und wurden von einem Metzgermeister küchenfertig vorbereitet. Alles in allem sind es 15 kg Wild, die in der Vorweihnachtszeit an die Kunden der Tafel ausgegeben werden sollen. Das ist genug für etwa 60 der 350 bei der Tafel registrierten Kunden. Um eine hohe Qualität der Rehsteaks zu gewährleisten, wurden sie schockgefrostet übergeben. Damit ist eine Haltbarkeit bis weit in das nächste Jahr hinein garantiert.

Den Bayerischen Staatsforsten ist es ein Anliegen das soziale Engagement der Berchtesgadener Tafel zu fördern. So kommt das Wildfleisch Menschen zugute, denen das Nötigste fehlt. Die Lebensmittelausgabe durch den Verein erfolgt jeden Samstag ab 12:30 Uhr im Berchtesgadener Rathaus.  

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news-2107 Mon, 02 Dec 2019 10:28:42 +0100 Schutzgebiet für Pilze http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2107&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=beb7677e945539c56a709886cf16aabb 02. Dezember 2019, Arnstein - Am 22. November fand am Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten eine Preisverleihungder Bayerischen Gesellschaft für Mykologie e.V. statt. Der Forstbetrieb Arnstein wurde gemeinsammit den Pilzfreunden Mainfranken mit der Preisverleihung für sein vorbildliches Engagement beimSchutz der Pilze und für besonderes Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit geehrt.

Das etwa einen Hektar große Pilzschutzgebiet wurde den Pilzfreunden Mainfranken von denBayerischen Staatsforsten zur Verfügung gestellt. Regelmäßig wird hier das Pilzvorkommen erfasst.Ziel ist, die Entwicklung von Pilzgesellschaften in naturnah bewirtschafteten Laubmischwäldernlangfristig zu dokumentieren. Dafür wurden vom Forstbetrieb Arnstein Stämme verschiedenerBaumarten in das Gebiet verbracht, um Wachstums- und Entwicklungsprozesse der Pilze auch anunterschiedlichen Totholzvorkommen beobachten zu können. Die gewonnenen Erkenntnisse werdendem Forstbetrieb zur Verfügung gestellt und tragen dazu bei, die Naturschutzarbeitweiterzuentwickeln. Zudem soll das Wissen über Pilze aber auch über die verschiedenenZusammenhänge im Ökosystem Wald und einer naturnahen Waldbewirtschaftung an interessierteDritte weitergegeben werden.

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news-2106 Mon, 02 Dec 2019 09:04:00 +0100 Altenauer Weihnachtsmarkt: Spenden für den guten Zweck erzielt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2106&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=41ddf4f32034cc4acaaf651805338acc 02. Dezember 2019, Altenau - Auch heuer hat der Forstbetrieb Oberammergau wieder den Altenauer Weihnachtsmarkt unterstützt. Mit Holz- und Rinden aus dem Oberammergauer Forstbetrieb wurden von den fleißigen Damen des Altenauer Frauenbunds weihnachtliche Gestecke und Dekorationen gestaltet, die auf dem Altenauer Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck verkauft wurden. Der Erlös von knapp 500 Euro kommt heuer der Renovierung einer kleinen Feldkapelle in der Altenauer Feldflur zugute. 

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news-2105 Mon, 02 Dec 2019 08:15:55 +0100 Neugestaltung des Freizeit- und Tourismuszentrums Steinbach am Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2105&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5ef0d664d6702aafecee9fd0a2374e83 02. Dezember 2019, Steinbach - Ende September wurde das Freizeit- und Tourismuszentrum der Gemeinde Steinbach am Wald nach der Generalsanierung offiziell eröffnet. Für das kommende Jahr ist die umfangreiche Gestaltung der Außenanlagen vorgesehen, fachlich begleitet von der Bayerischen Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten. Aber auch ganz praktisch musste jetzt vor dem nahen Winter schon einmal Hand angelegt werden.

Unweit des „B 85-Kreisels“ in Steinbach verläuft der Rennsteigwanderweg in Sichtweite des neu geschaffenen Zentrums. Genau hier fiel im Sommer ein angrenzendes kleines Fichtenwäldchen der Gemeinde dem Borkenkäfer zum Opfer. Förster Martin Körlin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach hatte spontan die Idee, wenigstens die Baumstümpfe noch für die weitere Konzeption zu retten. Und gab dem Harvester den klaren Auftrag, jeden befallenen Baum in rund vier Metern Höhe zu kappen.

Die verbliebenen Stammanläufe sollen dann, zu Skulpturen verarbeitet, als künftige „Wegweiser“ zu den Außenanlagen des Zentrums dienen. Wichtig dafür ist aber im nächsten Schritt ein erster Schutz des Holzes vor dem Frankenwaldwinter. Dazu rückte jetzt der zweite Ausbildungsjahrgang des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten an. In Handarbeit wurden die Stämme von Ausbildungsmeister Matthias Lindig und seinen Azubis Konstantin Hofmann und Lorenz Schönmüller einzeln entrindet und oben schräg nachgeschnitten um ein Schutzdach gegen Schnee und Regen anbringen zu können. Jetzt stehen die Stümpfe hell leuchtend am Ortseingang und können – gut geschützt - auf ihre künstlerische Gestaltung im kommenden Jahr warten.  

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news-2122 Sun, 01 Dec 2019 15:04:00 +0100 Alle Jahre wieder – ein Weihnachtsbaum für das Bayerische Staatsministerium http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2122&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aef4d514e9fe81b9c46fe44295da74fc Auch in diesem Jahr machte sich Christian Kaul vom Bayerischen Waldbesitzerverband auf die Suche nach einem passenden Weihnachtsbaum für das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München.

Schnell stand für Christian Kaul fest, dass es ein Baum aus Niederbayern werden sollte, genauer ein Baum aus der Christbaumkultur des Forstbetriebs Kelheim der Bayerischen Staatsforsten. Die Suche unterstütz hat Revierleiter Henning Denstorf vom Forstrevier Teugn. Am 21. November 2019 fiel dann die gemeinsame Wahl auf eine 7,80 m lange und etwa 15 Jahre alte Nordmanntanne. Christian Kaul übernahm persönlich am selben Tag die Fällung des schön gewachsenen Klassikers unter den Weihnachtsbäumen, welcher anschließend mit Hilfe eines Teleskopladers sicher auf einen Transportanhänger geladen wurde.

Ziel des Transportes war der Schmuckhof des Ministeriums. Dort angekommen wurde für einen sicheren Stand der Nordmanntanne das untere Ende des Stammes mit der Motorsäge bearbeitet. Anschließend konnte der Baum durch einen Stapler in das vorgesehene Loch gehoben werden. Festlich geschmückt wurde der Weihnachtsbaum in den darauffolgenden Tagen.

Die offizielle Übergabe an Staatsministerin Michaela Kaniber fand schließlich am 26. November 2019 durch Forstbetriebsleiterin Sabine Bichlmaier im Schmuckhof in München statt. 

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Forstbetrieb Kelheim
news-2112 Fri, 29 Nov 2019 16:36:00 +0100 Besondere Bäume im Forstbetrieb Sonthofen: Die Linde http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2112&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd788313ef45ebeccd8cb715820d83bf 27.11.2019, Kempten – „Der Forstbetrieb Sonthofen hat den schönsten Baum der Kürnach!“…findet Förster Johann-Elmar Mayr, wenn er auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz im Staatswald an der imposanten Winterlinde in Oberkürnach vorbeifährt. Von Wiggensbach kommend, markiert sie die Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße in die Staatsstraße durchs Kürnachtal. Die Linde baut sich hier förmlich inmitten der kleinen Ortschaft Oberkürnach im Forsthof des Forstbetriebes Sonthofen auf. 

Wie lange dieser markante Baum schon an diesem kleinen Verkehrsknotenpunkt steht, weiß niemand. Sind es 150 oder 250 Jahre oder noch mehr? „Vielleicht stammt sie aus dem Jahr 1871 und wurde anlässlich der Gründung des deutschen Kaiserreiches gepflanzt“, spekuliert Förster Mayr. Dann wäre sie sozusagen gerade dem Jugendalter entwachsen, denn Linden gehören in Deutschland zu den Baumarten, die das höchste Alter erreichen. Nochmal der Staatswald-Förster: „300 Jahre kommen sie, 300 Jahre stehen sie und 300 Jahre vergehen sie, sagt der Volksmund.“

Sie dienten früher in den Ortschaften häufig als Versammlungsort, wo Menschen tanzten, aber auch Gerichte tagten. Wirtschaftliche Bedeutung erlangten sie als Lieferant von Lindenblütentee und Bindebast und als Holz für Schnitzereien. Leider werden diese Produkte in der heutigen Zeit billig importiert. Linden haben dadurch an Bedeutung verloren. Nach wie vor ist sie für Bienen eine sehr ergiebige Nahrungsquelle und für Insekten allgemein ein wahres Paradies! „Aber warum fehlen dann diese stattlichen Bäume heutzutage?“, fragt sich Revierleiter Mayr und liefert auch gleich eine mögliche Erklärung: „Unsere Gesellschaft gilt als besonders reinlich. Insbesondere stattliche, altehrwürdige Bäume werfen Äste, Blüten und Blätter ab. Das Saubermachen von Plätzen und Dachrinnen kostet Zeit und die ist heute Mangelware. Der klebrige Zuckersaft von Insekten schlägt sich zu allem Übel auch noch auf dem wertvollen Autoblech nieder. Deshalb werden Linden gerne beseitigt.“

Nicht so bei der Linde in Oberkürnach! Abgesehen davon, dass speziell ausgebildete Baumpfleger in den vergangenen Jahren bereits zweimal den Baum kontrolliert und trockene Äste entfernt haben, wächst der Baum absolut frei. „Er steht da wie zu Urgroßelternzeiten mit seiner vitalen Krone – 28 Meter hoch, 540 Zentimeter Umfang, an der dicksten Stelle misst er gut zwei Meter“, freut sich Förster Mayr.

In der rissigen Borke haben sich Tüpfelfarne, zahlreiche Moos- und noch mehr Flechtenarten angesiedelt, sogar Miniaturfichten und eine Heckenkirsche finden sich in feuchten Astkehlen.

„Der Baum ist ein Schmuckstück und eine Rarität. Er verdient unseren Schutz! Von uns aus könnte die Naturschutzbehörde am Landratsamt ihn gerne zum Naturdenkmal erklären“, denkt Förster Mayr in die Zukunft.

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Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
news-2098 Fri, 29 Nov 2019 14:10:00 +0100 Bayerischen Staatsforsten pflanzen Klimawald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2098&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6728303623805e8b51c5273b1c93213d 29. November 2019, Geroldsgrün/Wolfersgrün - Auszubildende und Forstwirte pflanzen im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben derBayerischen Staatsforsten im Herbst und Frühjahr zusätzlich 8 Hektar Klimawald. Im Rahmen desauf 5 Jahre angelegten 30-Millionen Bäume Programms der Bayerischen Staatsregierung für denStaatswald werden Waldflächen, die durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigt waren, mitBaumarten wieder aufgeforstet, die besser mit der Klimaveränderung zurechtkommen.

Die zu trockenen und zu warmen Jahre 2018 und 2019 haben im Frankenwald deutliche Spuren im Wald hinterlassen. Zehntausende von vertrockneten oder vom Borkenkäfer befallenen Fichtenmussten allein im Staatswald des Forstbetriebs Nordhalben gefällt und zu den Sägewerken oder auf Lagerplätze außerhalb des Waldes transportiert werden. Diese Schäden am Wald sind Folgeder rasanten Klimaerwärmung. Ein wesentlicher Grund ist die Zunahme des klimaschädlichen Kohlendioxids CO2, das bei der Verbrennung von Kohle, Gas und Erdöl entsteht.

Bäume nehmen CO2 über ihre Nadeln und Blätter auf, speichern den Kohlenstoff im Holz undgeben den Sauerstoff wieder an die Umwelt ab. Unsere Wälder entziehen der Atmosphäre CO2und bremsen somit den CO2-Anstieg. Die Bayerische Staatsregierung hat deshalb beschlossen, dassim Staatswald in den nächsten fünf Jahren jeweils 1 Million Bäume zusätzlich gepflanzt werden.Diese Bäume sind als aktive Kohlenstoffsenke ein Beitrag zur Verringerung der Klimaerwärmung.

Im Forstrevier Wolfersgrün verwirklicht Revierleiterin Daphne Weihrich den Umbau desfichtengeprägten Frankenwaldes zum Klimawald mit der Pflanzung von Eichen und Linden auf einer Borkenkäfer-Schadfläche. „Wegen der Klimaerwärmung wird die Eiche auch im Frankenwaldein wichtiger Bestandteil der künftigen Mischwälder, die mit höheren Temperaturen und weniger Regen v.a. im Frühjahr und Sommer zurechtkommen müssen. Zusammen mit den Buchen, Tannen, Fichten und Douglasien auf den benachbarten Flächen entsteht hier ein Wald der Zukunft“ so Revierleiterin Daphne Weihrich.Der neue Eichenwald der Zukunft wird vier Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten unter Betreuung von Forstwirtschaftsmeister Matthias Lindig gepflanzt. Die künftigen Forstwirte bringen die Eichen und Linden sorgfältig in das jeweilige Pflanzloch, damit die Bäume optimal wachsen und einen stabilen, widerstandsfähigen Wald der Zukunft bilden können.

Der Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten pflanzt in diesem Herbst und im nächsten Frühjahr zusätzlich ca. 30.000 Bäume auf rd. 8 Hektar Fläche als Maßnahme gegen den Klimawandel. Forstbetriebsleiter Fritz Maier erläutert: „Diese 8 Hektar Klimawald werden zusätzlich zu 42 Hektar normalem Waldumbau gepflanzt, auf denen wir in diesem Jahr den Staatswald auf die Zukunft vorbereiten. Baumarten wie Eiche, Linde, Buche, Spitzahorn, Feldahorn aber auch seltenere Arten wie Elsbeere und Wildbirne werden unser Spektrum der vorhandenen Laubbäume vergrößern. Dazu kommen natürlich Nadelbaumarten wie Tanne, Douglasie und Lärche sowie als Versuch auf Kleinflächen z.B. Hemlocktannen, die unsere Fichten und Kiefern ergänzen".

Ralph König, vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg, begrüßt diese Maßnahme. „Der konsequente Umbau des Staatswaldes zum Klimawald ist als Zukunftsvorsorge sehr wichtig. Diese zusätzlichen Pflanzmaßnahmen werden deshalb als besondere Leistungen für die Gesellschaft finanziell vom Freistaat Bayern gefördert".

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news-2104 Fri, 29 Nov 2019 13:00:14 +0100 Fichtelgebirsgtanne geht auf die Reise http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2104&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f4a2033ce866cf013481d7b6a4448728 Forstbetrieb Fichtelberg spendet Christbaum für Weimar

29. November 2019, Fichtelberg – Eine Tanne aus dem Fichtelgebirge schmückt jetzt in der Weihnachtszeit die Stadt Weimar. Gespendet wurde der Christbaum von den Bayerischen Staatsforsten, den Porzellan-Anhänger am Baum stiftete die Firma Rosenthal und das Porzellanikum in Selb. Schüler der Luitpold-Schule in Selb gestalteten den Christbaum-Schmuck.

Gut 20 Jahre hat die Tanne gebraucht, um zu ihrer jetzigen Größe heranzuwachsen. Hier am Westhang des Schneeberg-Rückens sind die klimatischen Verhältnisse eher rau, ist der Boden eher karg. Deshalb hat sie sich gemeinsam mit benachbarten Bäumchen langsam, aber gleichmäßig entwickelt, hat Jahr für Jahr neue Zweige angesetzt und ist schließlich zu einer richtigen Vorzeigetanne geworden - genau richtig, um an einem prominenten Ort Werbung für das Fichtelgebirge zu machen.

„Der passt – den nehmen wir!“ Förster Bernhard Kraus vom Forstbetrieb Fichtelberg lässt die Säge ansetzen, nachdem die kleine Gruppe von Christbaumsuchern den Baum entdeckt und für gut befunden hat. Unterstützt wird Kraus von Udo Benker-Wienands, dem „Vater“ der Aktion, Christian Kreipe, dem ehem. Geschäftsführer des Naturparks sowie von den Auszubildenden des Forstbetriebs. Mit vereinten Kräften wird der Baum bis zum nächsten Forstweg gebracht, dort vorsichtig verpackt und auf ein bereitstehendes Fahrzeug verladen.

Alljährlich spenden die Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit der Firma Rosenthal und dem Porzellanikum in Selb einen Christbaum, geschmückt mit Porzellan-Anhängern, die von Kindern der Luitpold-Grundschule in Selb hergestellt werden. Der Christbaumschmuck wird nach Weihnachten verkauft, der Erlös kommt dem gemeinnützigen Verein „Leben und Lernen in Kenia e.V.“ zugute, der damit die Ausbildung von Kindern in dem ostafrikanischen Land unterstützt.

Die „gemeinnützigen Christbäume“ dieser Aktion standen schon an vielen prominenten Orten, wie z.B. im Bundestag in Berlin, beim Bundespräsidenten, im Landtag in München, im EU-Parlament in Straßburg, an der Schlosskirche in Wittenberg oder in der Deutschen Botschaft in Prag. In diesem Jahr steht die Tanne aus dem Fichtelgebirge ab jetzt in Weimar vor dem neu eröffneten Bauhausmuseum und verbreitet weihnachtliche Stimmung.

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news-2103 Fri, 29 Nov 2019 12:50:41 +0100 Weismainer Grundschule pflanzt Zukunftswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2103&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91766b42346f8289fc913a30900e549a 29. November 2019, Rothenkirchen - Anstelle von „Fridays for Future“ hieß es in dieser Woche für die Abt Knauer-Grundschule in Weismain: „Montag bis Donnerstag für den Zukunftswald“. Alle 160 Schülerinnen und Schüler pflanzten mit an einer neuen Waldgeneration. Und ließen sich dabei auch nicht durch Wind und Wetter abhalten.

Die gemeinsame Idee für die Pflanzaktion kam von Rektorin Heike Witzgall und dem Leiter der Weismainer Umweltstation Michael Stromer. Wo ist ein Projekt zur Nachhaltigkeit besser umzusetzen als beim Waldumbau? Der neue Leiter des Forstreviers Weismain der Bayerischen Staatsforsten Samuel Merz war sofort begeistert. „Der Wald der Zukunft geht uns alle an. Die Kinder von heute brauchen auch morgen einen stabilen Wald.“  Deshalb seien nach den Borkenkäferschäden der beiden letzten Jahre das Tempo der Laubholzpflanzungen im Staatswald noch einmal erhöht und dafür gezielt zusätzliche Mittel von der Staatsregierung bereitgestellt worden.

„Klimaneutral“ wurde dann auch der Ablauf der Pflanzaktion gestaltet: Die nahegelegene Waldabteilung „Fürstenweg“ konnte auch von den Kleinsten gut zu Fuß erreicht werden. Hier warteten Förster Samuel Merz und Forstwirt Ludwig Wollner an vier Tagen auf jeweils zwei Klassen der Weismainer Grundschule mit Pflanzwerkzeug und reichlich Eichenpflanzen. Zusätzlich begleitet wurden die kleinen Pflanzerinnen und Pflanzer neben ihren Lehrkräften von Michael Stromer und Christian Luplow von der Umweltstation. Und alle waren mit Feuereifer bei der Sache und ließen sich - genau wie die Profis – nicht vom wechselhaften Wetter abschrecken. Nach vier Vormittagen standen genau 160 neue Eichen fest im Waldboden und für die Zukunft bereit.

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news-2101 Thu, 28 Nov 2019 15:37:47 +0100 Schlammschlacht am Schneeberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2101&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b048888dd685d82f1d3902c117d47f9a 28. November 2019, Meierhof - Was aussieht, als hätte sich ein Bagger im Wald verfahren, ist eine am Fuße des Schneebergs durchgeführte Moorrenaturierung. Das circa 5 Hektar große Moor liegt im Revier Meierhof, Forstbetrieb Selb. Es ist eines von vielen Mooren, das die Bayerischen Staatsforsten bis 2030 auf ihren Flächen renaturieren wollen. Mit dem Bagger werden alte Entwässerungsgräben wieder verschlossen. So bleibt mehr Wasser wesentlich länger in der Moorfläche. Starkregenereignisse werden abgepuffert, weil das Moor Wasser aufnimmt und nur langsam wieder abgibt. Zudem binden Moore große Mengen CO. Für viele heimische Tier- und Pflanzenarten ist das Moor Lebensraum, z.B. für den Schwarzstorch oder den fleischfressenden Sonnentau.

Moore nehmen im Fichtelgebirge eine große Fläche ein, deshalb kommt den Forstleuten hier eine große Verantwortung für diesen Lebensraumtyp zu. Die Renaturierung der Moore wird vom Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten finanziell gefördert. „Intakte Moore leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das Moor im Ahorngarten ist ein weiterer Mosaikstein unter den zahlreichen Biotopen am Schneeberg“, freut sich Revierleiter Stefan Oettle über die gelungene Maßnahme.

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news-2100 Thu, 28 Nov 2019 12:47:45 +0100 „Möbel mit Geschichte“ ausgezeichnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2100&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab71798de8bbc879de0eac80b7b83544 Pressemitteilung des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

28. November 2019 München – Der heimische Werkstoff Holz bietet vielfältige gestalterische Möglichkeiten. Das zeigt der Schreinerwettbewerb "Holz aus Bayern", den das Forstministerium jedes Jahr gemeinsam mit dem Fachverband Schreinerhandwerk Bayern (FSH Bayern) durchführt. Er stand heuer unter dem Motto „Möbel mit Geschichte“. Auf der Messe „Heim + Handwerk“ in München wurden gestern elf besonders innovative Möbelstücke ausgezeichnet. Die Schreiner hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und originelle wie funktionale Möbel aus verschiedensten heimischen Holzarten eingereicht – von der Standuhr aus dem Holz eines entwurzelten Apfelbaums bis hin zum modernen Tisch aus 300 Jahre alten Eichenbalken einer Getreidescheune. Alle präsentierten Möbelstücke erzählen eine eigene Geschichte.

Ein Preisgeld von je 1.000 Euro erhielten Michael Steinberger aus Kienberg (Lkr. Traunstein), Richard Siegler aus Hahnbach (Lkr. Amberg-Sulzbach) und die Schreiner Katharina Walser und Alexander Zech der Justizvollzugsanstalt Stadelheim (München). Eine Belobigung und 500 Euro bekamen Stefan Opperer aus Rohrdorf (Lkr. Rosenheim) und Pirim Pokorny und Valerius Hust aus Erkheim (Lkr. Unterallgäu). Ausgezeichnet wurden auch Christine Buchner und Harald Tremmel aus Velden (Lkr. Landshut), Benjamin Rödl aus Speinshart (Lkr. Neustadt an der Waldnaab), Gottfried Stettmer aus Kollnburg (Lkr. Regen), Johannes Schönwälder aus Zorneding (Lkr. Ebersberg), Stefan Dosch aus Kaltenberg (Lkr. Landsberg am Lech) und Maximilian Schmid aus Fahrenzhausen (Lkr. Freising). Die prämierten Möbelstücke sind noch bis 1. Dezember auf der „Heim + Handwerk“ bei der „Sonderschau Holz aus Bayern“ in Halle A2, Stand 34F auf dem Münchner Messegelände ausgestellt.

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news-2099 Thu, 28 Nov 2019 11:43:14 +0100 „Beim Christbaum auf heimische Herkunft achten“ Kaniber eröffnete bayerische Verkaufssaison http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2099&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=acbd967cf0451680e444b5e3b887c451 Pressemitteilung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

28. November 2019, Markt Indersdorf, Lkr. Dachau – Rechtzeitig vor dem ersten Adventswochenende hat Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber die Verbraucher aufgerufen, beim Christbaumkauf auf die Herkunft aus Bayern zu achten. Gemeinsam mit der ersten bayerischen Christbaumkönigin Andrea Meier eröffnete die Ministerin am Donnerstag in Markt Indersdorf offiziell die bayerische Christbaumsaison. „Nicht nur die hohe Qualität ist ein starkes Argument für den Kauf eines heimischen Baums. Ein Christbaum aus Bayern stärkt auch die regionale Wirtschaft und vermeidet umweltbelastende Ferntransporte quer durch Europa“, sagte Kaniber.

Heimische Bäume sind leicht zu erkennen: Die Banderole mit dem stilisierten Weihnachtsbaum und der Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ des Vereins Bayerische Christbaumanbauer garantiert die Herkunft und die Frische des Baums. Darüber hinaus gibt es seit diesem Jahr Bäume mit dem Siegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ (GQ) erhältlich. Das GQ-Siegel garantiert neben Herkunft und Frische zusätzlich strenge Produktionsstandards. So haben die GQ-Anbauer die Bäume frühestens ab dem 10. November geschnitten und sie die letzten drei Jahre nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.

Im Freistaat werden jedes Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens angelegten Kulturen. Mehr als Dreiviertel der verkauften Bäume stammen mittlerweile aus Bayern. Mit Abstand am beliebteste ist die Nordmanntanne, gefolgt von der Blaufichte. Die Qualität und Preise bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahrs: Der Meter Nordmanntanne liegt zwischen 18 und 25 Euro.

Informationen rund um den bayerischen Christbaum und eine digitale Karte mit Anbaubetrieben aus der Region gibt es im Internet unter www.bayerische-christbaumanbauer.de/anbieter. Mehr zum GQ-Siegel und eine Liste der Anbieter finden Sie unter www.gq-bayern.de (Produkte und Hersteller).

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news-2097 Thu, 28 Nov 2019 08:07:19 +0100 Forstbetrieb Allersberg ehrt seinen Mitarbeiter Herrn Jürgen Rummer zum 40-jährigen Arbeitsjubiläum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2097&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dcd82deaf5c670f1a183f140108a4e14 28. November 2019, Allersberg - Bei der Personalversammlung des Forstbetriebes Allersberg in Möning am 22.11.2019 gratulierten der Personalratsvorsitzende, Stefan Herzog, und der kommissarische Forstbetriebsleiter, Harald Schiller, Herrn Jürgen Rummer zum 40jährigen Arbeitsjubiläum und wünschten ihm alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Mit der Überreichung der Jubiläumsurkunde des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales übermittelten Sie ihm auch den Dank der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg und die persönlichen Glückwünsche von Frau Staatsministerin Kerstin Schreyer.

Gleich nach der Schule zog es den 1964 in Allersberg geborenen Herrn Jürgen Rummer in die heimischen Wälder. Dort begann er zum 01. September 1979 seine berufliche Laufbahn am Bayerischen Forstamt Allersberg mit der dreijährigen Berufsausbildung zum Forstwirt. Mit den Abschlussprüfungen an der damaligen Waldarbeitsschule in Buchenbühl beendete er am 16./17. September 1982 als einer der Besten in Bayern seine Ausbildung. Bereits am nächsten Tag, am 18.09.1982, nahm er die Arbeit als Forstwirt in seinem Stammrevier, der damaligen Forstdienststelle Pyrbaum II des Forstamtes Allersberg, auf.
Mit der Forstreform im Jahre 2005 wurde Herr Rummer in das neu gegründete Unternehmen Bayerische Staatsforsten übernommen. Ab da gehörte er zum Forstbetrieb Allersberg. Schwerpunktmäßig blieb er weiterhin in seinem Stammrevier Pyrbaum und in den Staatswaldungen rund um Allersberg eingesetzt.

Seinem Arbeitgeber so lückenlos über 40 Jahre die Treue zu halten, ist in der heute schnelllebigen Zeit mehr als bemerkenswert.

In jungen Jahren war Herr Rummer ein aktiver Fußballer, wozu es neben Können großen Teamgeist braucht. Auch geht er gerne und erfolgreich „in die Schwammerl“, was seine Naturverbundenheit und Liebe zum Wald zeigt. Diese beiden Eigenschaften zeichnen ihn auch in seiner Arbeit aus: Herr Rummer ist ein verantwortungsvoller und zuverlässiger Vorarbeiter in seiner Waldarbeiterrotte. Er setzt sich bei der Brennholzselbstwerbung ein, war im Personalrat vertreten, war Ausbilder bei den Forstwirtslehrlingen am Forstamt und engagiert sich bei der Ausbildung von Praktikanten. Seine hohe Fachkompetenz und seine menschliche Aufgeschlossenheit machen ihn zu einem von allen sehr geschätzten Arbeitskollegen und Mitarbeiter.

Betriebsleitung, Personalrat und Kolleginnen und Kollegen wünschten Herrn Jürgen Rummer daher mit einem Geschenkkorb alles erdenklich Gute, ein gesundes Leben und weiter ein unfallfreies Arbeiten.

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news-2113 Wed, 27 Nov 2019 16:40:00 +0100 Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum …. http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2113&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=067dbef674d8dbcf7ea891ba4d0f77f9 So beginnt der Text eines der wohl bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.

Zwei „Tannenbäume“, genauer gesagt, zwei Weißtannen (Abies Alba), aus dem Revier Schöllkrippen des Forstbetriebs Heigenbrücken traten am Donnerstag ihre Reise nach Brüssel bzw. Berlin an. Rechtzeitig zum 1. Advent sollen die ca. 12 m und 8 m großen Bäume am Standort der Bayerischen Vertretungen in diesen Städten mit ihrer prächtigen Erscheinung für weihnachtliche Stimmung und Freude sorgen.

Die technisch aufwendigen Fällungen führte Forstwirtschaftsmeister Lukas Küber mit seinen Auszubildenden in Zusammenarbeit mit dem Holzrücker Michael Denk durch. Es war professionelle Maßarbeit gefragt, denn kein Ast durfte abbrechen, damit die Weihnachtsbäume keinen Schaden nahmen. Die Tannen wurden am Verladetag mit einer speziellen Folie umwickelt und mit Spanngurten fixiert. Sorgsam auf die LKW’s zum Transport verladen starteten die Bäume ihre Reise dann am Vormittag in Richtung Belgien bzw. in die Landeshauptstadt. Die Übergabe vor Ort erfolgt in einem feierlichen Rahmen durch Vertreter der Bayerischen Staatsforsten, AöR.

Revierleiter Rudi Schlenke hofft, dass möglichst viele Menschen vor Ort die Weihnachtsbäume erleben können und einen Moment der Besinnung und Freude empfinden. Die ausgewählten Tannen stehen auch als Symbol für unsere heimischen Wälder, denen im Zeichen des Klimawandels eine herausragende Bedeutung zukommt. Die Weißtanne ist eine Baumart, die mit den sich ändernden klimatischen Verhältnissen gut zurechtkommt und daher zukünftig eine größere Rolle in einem klimaresistenten Wald spielen wird. 

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Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-2096 Wed, 27 Nov 2019 09:09:47 +0100 Kammersteiner Waldmarkt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2096&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5be08e7e62d41022c005244afb831143 Der besondere Markt in Franken – und wir waren dabei!

23. November 2019, Kammerstein - Der Kammersteiner Waldmarkt ist ein ganz besonderer und in seiner Art einzigartiger Markt in Franken. Ein Markttag, an dem sich alles um Wald, Winter und Weihnachten dreht. Von Bedeutung sind beim Kammersteiner Waldmarkt verschiedenste Waldprodukte aus dem Heidenberg bei Kammerstein und den angrenzenden Wäldern. Seinen Ursprung hat der Markt tief im Staatswalddistrikt des Heidenbergs. Hier fand er die ersten Male statt bis der große Erfolg eine Verlegung nach Kammerstein erforderlich machte.

Auch dieses Jahr zog der Waldmarkt wieder massenhaft Besucher an. Insgesamt 80 Stände boten heuer wieder Ihre Produkte an. Alles regional und aus dem nächsten Umfeld der Marktgemeinde Kammerstein. Das umfangreiche Angebot umfasst u. a. Tannen- und Fichtenzweige, Christbäume, Mistelzweige, Brennholz, Hackstöcke, Holzleitern, Geschenkartikel aus Holz, Windlichter, Adventskränze und Kerzenschmuck u.v.m.

Zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth war der Forstbetrieb Allersberg mit seinem Revierleiter Hubert Riedel aus dem Revier Roth auch dieses Jahr an prominenter Stelle mit einem Infostand vertreten. Wieder einmal zeigten die vielen Gespräche, dass das Interesse am Wald in Zeiten des Klimawandels sehr groß ist. Viele Waldbesitzer aber auch zahlreiche Nicht-Waldbesitzer aus der nahen Metropolregion Nürnberg wollten wissen, wie in der aktuell schwierigen Lage mit dem Wald umzugehen ist.

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Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
news-2095 Wed, 27 Nov 2019 08:55:53 +0100 Wildschweinjagd im Daitinger Forst und Wildpretverkauf am Forstbetrieb Kaisheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2095&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06b48ca0733f6dbab9378e82ea464281 27. November 2019, Kaisheim - Im Staatsjagdrevier Daitinger Forst wird kommenden Samstag auf Wildschweine gejagt. „Die scharfe Bejagung von Schwarzwild ist uns ein wichtiges Anliegen. Nach der letztjährigen Buchen- und Eichenmast hat sich das Schwarzwild heuer stark vermehrt. Wegen der Afrikanischen Schweinepest wollen wir den Bestand deutlich senken und niedrig halten.“, so Helmut Weixler, Betriebsleiter des Forstbetriebs Kaisheim.

„Ab Dezember vermarkten wir das Wildpret von Reh- und Schwarzwild aus unseren heimischen Wäldern nun auch küchenfertig zerlegt sowie Wildwürste direkt an Verbraucher.“ erläutert Helmut Weixler.
Das Wild wird fachgerecht durch Metzger Stefan Knoblich in seinem Betrieb in Gunzenheim zerlegt, in haushaltsübliche Portionen eingeteilt, vakuumiert und tiefgefroren. „Wildfleisch ist eine wichtige Bereicherung der regionalen Küche, da es reich an Mineralstoffen und arm an Cholesterin ist. Zudem enthält es wenig Fett.“ sagt Stefan Knoblich.

„Unser Wild lebt bis zu seiner tierschutzgerechten Erlegung in der freien Natur. Es ernährt sich artgerecht von vielfältigen Kräutern, Gräsern, Samen, … und kann seinen natürlichen Bewegungsdrang ausleben. Dies ist die Grundlage für den guten Geschmack und die naturbelassene Qualität des Wildprets. Mehr Regionalität und natürliche Fleischqualität geht nicht mehr,“ so Weixler, der Wildpret auch als Grillfleisch im Sommer schätzt.

Verkaufsstart ist am 7. Dezember in der neuen Wildverkaufsstelle am Forstbetrieb, Hauptstraße 20, in 86687 Kaisheim.
Die Öffnungszeiten sind dann jeweils von Montag bis Donnerstag von 9:30 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 9:30 Uhr bis 13 Uhr.
Interessierte und Gourmets sind herzlich eingeladen, bei der Eröffnung die ersten Köstlichkeiten zu probieren.

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Jagd Forstbetrieb Kaisheim Kaisheim
news-2094 Tue, 26 Nov 2019 09:56:32 +0100 Siebenschläfer ausgewildert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2094&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=58c3d00612338b3d8d6f7d57f03e7825 24. November 2019, Rothenkirchen - Die gemischten, laubholzreichen Wälder am Obermain bieten nicht nur den Menschen Heimat und Lebensraum. Sie sind auch Rückzugsort für viele seltene Pflanzen und Tiere. Das Staatswaldrevier Klosterlangheim hat in dieser Hinsicht jetzt noch einmal Zuwachs erhalten: Sechs junge Siebenschläfer wurden im Walddistrikt „Spendweg“ am Anstieg zum Jura ausgewildert und damit – wie der Wald - unter die Obhut der neuen Försterin Veronika Thiel gestellt.

Siebenschläfer gehören zur Familie der nachtaktiven Bilche. Mit ihren Kletterfertigkeiten und ihrer Lebensweise sind sie sozusagen die Nachtausgabe des Eichhörnchens. Anders als bei diesen gehen allerdings geeignete Lebensräume für die Nager überall zurück. Revierleiterin Thiel zögerte deshalb überhaupt nicht, als die Anfrage nach einer geeigneten Heimstatt für die kleinen Bilche kam. Die Siebenschläferpopulation in ihrem Forstrevier ist zwar gesichert: Viel Laubholz in allen Altersstufen mit zahlreichen Baumhöhlen, fruchttragende Bäume und Sträucher mit reichlich Nüssen und Samen im Herbst bilden hier optimale Biotope. „Aber eine gewisse Blutauffrischung kann sicher nicht schaden. Und wir können sicher sein, dass die Voraussetzungen für ein gutes Gelingen der Aktion gegeben sind“, so Veronika Thiel.

Darauf sind die sechs kleinen Siebenschläfer nach den ersten dramatischen Monaten ihres Lebens auch angewiesen: Im Sommer war ihr Nest bei einem Borkenkäfereinschlag in der Nähe von Leipzig unfreiwillig zerstört worden. Vier der sechs Jungtiere wurden dabei schwer verletzt. Ein Waldarbeiter nahm sich ihrer an und vermittelte sie an Carola Hebentanz aus Wickendorf im Frankenwald, die große Erfahrung mit der Rettung und Aufzucht von jungen Wildtieren hat und schon zahlreichen Igeln und Eichhörnchen das Leben retten konnte. Ihr gelang es dann auch wirklich, „in Handarbeit“ alle sechs Jungtiere erfolgreich groß zu ziehen. Ein Wettlauf mit der Zeit: Nur ein gesunder, ausreichend mit Fettvorräten ausgestatteter Siebenschläfer kann den extrem langen Winterschlaf von bis zu sieben Monaten überleben. Und Carola Hebentanz´ Einsatz hat sich gelohnt. Sechs kleine graue Kobolde mit ausreichend Winterspeck standen rechtzeitig zur Auswilderung bereit. Dass einem von ihnen nach der Genesung leider ein Beinchen fehlte, war dann das kleinere Problem. Der heimatliche sächsische Wald kam nach den extremen Borkenkäferschäden nicht mehr in Frage. So erging dann nach Vermittlung und Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörden in Kronach und Lichtenfels die Bitte nach einer neuen Heimat an den Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten.

Forstrevierleiterin Veronika Thiel hofft, dass damit die kurze Odyssee der kleinen Bilche ein gutes Ende gefunden hat. Denn sie hat ihnen einen ganz besonderen Platz in ihrem Revier ausgesucht: „Genau hier sind viele ideale Strukturen miteinander vernetzt. Alte, höhlenreiche Laubbäume, ein gestufter, artenreicher Waldrand und die Streuobstwiese, die mein Vorgänger Gerd Barnickel angelegt hat.“ Carola Hebentanz und Veronika Thiel haben den Abschied gut vorbereitet: Speziell angebrachte Nistkästen dienen als erste Unterkünfte, Äpfel und Maiskolben als Leckerbissen für den Übergang zur Selbständigkeit. Dann wartet die neue Heimat. Beide Frauen sind sich sicher, dass die Siebenschläfer ihren ganz persönlichen „Zukunftswald“ in Klosterlangheim gefunden haben.  

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news-2093 Mon, 25 Nov 2019 16:24:46 +0100 Feines Wildbret aus dem Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2093&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8fee5faeacf2e4aa78d1c0518599a82c Direktverkauf in Freising 21. November 2019, Freising – Mit jährlich rund 1.500 Stück Schalenwild aus den Staatsjagdrevieren erzeugt der Forstbetrieb Freising der Bayerischen Staatsforsten ein hochwertiges Lebensmittel. Die Qualität von Wildfleisch wird allseits gelobt und ist nicht zuletzt wegen seines vorzüglichen Geschmacks eine hervorragende Ergänzung des Speiseplans.

Unser Wildbret ist gesund und unbehandelt und stammt von heimischen, in ihrem natürlichen Lebensraum aufgewachsenen Tieren. Tierschutzgerecht erlegt, wird das Wild nach modernsten Hygienestandards zu Wildbret verarbeitet, um höchste Qualität zu garantieren. So ist zum Beispiel sichergestellt, dass jedes einzelne Stück Wild auf seinen Becquerel-Gehalt untersucht wird und die Strahlenbelastung unterhalb des zulässigen Grenzwerts liegt.

Wild lebt und ernährt sich in der freien Natur. Daher hat Wildfleisch einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralien sowie einen geringen Fettgehalt. Wild kann ebenso vielseitig zubereitet werden, wie andere Fleischsorten. Ob als traditionelles Wildragout, als feiner Braten, Steak oder Grillgut, Wildbret ist ein schmackhaftes und gesundes Lebensmittel. Mehr Natur geht nicht.

Rehe und Rotwild sind reine Pflanzenfresser, die sich von verschiedensten Gräsern und Kräutern, aber auch jungen Baumknospen und Trieben ernähren. Das Fleisch ist fettarm, eisen- und vitaminreich. Die hochwertige und abwechslungsreiche Nahrung des Wildes macht das Fleisch sehr aromatisch. Es wird traditionell gegart und kommt als Braten, Ragout oder Gulasch auf den Tisch. Das Einlegen oder Marinieren des zarten Fleisches ist nicht grundsätzlich notwendig.

Schwarzwild ist die Stammform unseres Hausschweins und deutschlandweit verbreitet. Wildschweine nehmen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich, darunter Wurzeln, Früchte und Insekten. Wildschweinfleisch ist magerer als das Fleisch vom Hausschwein. Das Fleisch ist dunkelrot und sehr aromatisch. Rücken, Keule und Filets eignen sich hervorragend als Braten, Medaillons oder Steak auf dem Grill.

Ohne Jagd, kein natürlicher Wald

Bei der Jagd steht heute nicht mehr allein die Nahrungsbeschaffung im Vordergrund, sondern vielmehr soll ein Gleichgewicht zwischen Wald und Wild geschaffen und dauerhaft erhalten werden. Das ist zentral für eine naturnahe und nachhaltige Waldwirtschaft. Denn nur mit angepassten Wildbeständen sind natürliche, stabile und klimatolerante Mischwälder möglich. Wenn dabei noch eine herzhafte und köstliche Mahlzeit herausspringt, wird nicht nur dem Wald, sondern auch dem Kunden selbst etwas Gutes getan!

Bislang gelangte das erlegte Wild in den Wildhandel und über die regionale Gastronomie zum Verbraucher. Mit dem Beginn der Direktvermarktung am Forstbetrieb (Adresse: Domberg 1, Freising) ist es ab dem 29. November möglich, das feine Wildbret auch portionsweise als vakuumiertes Frischfleisch oder in gefrorenem Zustand zu kaufen. Angeboten werden Reh, Rotwild (Hirsch) und Schwarzwild (Wildschwein). Außerdem umfasst das Angebot auch Wurstwaren, die daraus hergestellt wurden. Sämtliche Produkte stammen aus den eigenen staatlichen Wäldern und werden nachhaltig erzeugt.

Öffnungszeiten:

  • Mittwoch von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • sowie nach telefonischer Vereinbarung (08161/48020)
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news-2091 Fri, 22 Nov 2019 11:33:29 +0100 Schwerer Arbeitsunfall im Ausbildungszentrum - Eine Rettungsübung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2091&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5507daa8bdcc3a98e0334de201e6ffd0 Bayerische Staatsforsten führen großangelegte Rettungsübung durch

21. November 2019, Vilshofen - Forstwirtschaftsmeister und Sicherheitsbeauftragter der Bayerischen Staatsforsten Michael Fischer steht mit Betriebsleiter Thomas Verron und Servicestellenleiter Harald Hölzl verdeckt auf Beobachtungsposten neben dem Ausbildungs- und Revierzentrum in Vilshofen. Plötzlich hören sie laute Schmerzensschreie vom Dachboden des Vilstalzentrums.

Revierleiter Jürgen Färber, der im Gebäude unterhalb mit seinen Kollegen gerade seine Sprechstunden für betriebliche Kunden abhält, realisiert als Erster, dass etwas passiert sein muss. Als er zum Hilferufer ins Halbdunkel aufsteigt, schlägt sein Puls hoch. Der Verletzte ist von BRK-Helferin Ines Voithberger so gut geschminkt, dass er sofort an einen echten Notfall denkt. Wie alle Beteiligten, weiß nichts von einer Übung. Schließlich soll diese so realitätsnah ablaufen wie möglich. Färber ist glücklicherweise in seiner Zivildienstzeit als Ersthelfer ausgebildet worden. Perfekt bringt er die pulsierende Armblutung zum Stillstand. Der Verletzte war beim Leuchtstoffröhrenwechsel von der Leiter gefallen, hatte sich Splitter der zu Boden gefallenen Röhrenteile in den Arm gerammt, zudem offenbar schwere Rückenverletzungen zugezogen. Weitere zu Hilfe eilende Kollegen unterstützten mit Handy-Taschenlampe und Verbandsmaterial. Hubert Hecht setzte den Notruf an die Rettungsleitstelle ab und eilte dann zum Rettungstreffpunkt beim Feuerwehrhaus Vilshofen, um die Rettungskräfte aufzunehmen und zum Unfallort zu lotsen. Forstwirtschaftsmeister Martin Lehmeier hält die Übungsabfolge akribisch nach Uhrzeit und Ablaufschritten protokollarisch fest. Zudem waren Kameras verdeckt aufgestellt, um den Ablauf festzuhalten. „Learning by Doing“ ist da der Hintersinn.

Fischer hatte in die von ihm organisierte Rettungsübung die Feuerwehren Vilshofen und Rieden, das BRK Maxhütte-Haidhof und die Bergwacht Schönsee samt Krisen-Interventionsteam mit einbezogen. Kurz nach der Erstversorgung des Verletzten heulten gegen 15.30 Uhr die Sirenen. Für die Wehren ein noch ungünstiger Zeitpunkt, da die meisten Aktiven noch im Berufsalltag stecken. So dauerte es eine kleine Weile, bis die Wehren zur technischen Unterstützung anrückten. In Vilshofen sprang ein Einsatzfahrzeug wegen Batteriedefekts nicht an, in Rieden fehlte der entsprechende Fahrzeugführer. Also auch für die Wehren ein Live-Erleben. Das BRK rückte mit Notärztin Désirée Decking-Ott, Rettungssanitäter Dominik Lehner und mehreren Helfern an, versorgte den Verletzten professionell und bereitete ihn für die schwierige Bergung vor. Die übernahm die Bergwacht. In einem luftgepolsterten Bergesack wurde der Rückenverletzte quasi eingeschweißt stabil über Leitern mit Hilfe vieler Wehrmännerhände abgeseilt und dann in den Rettungswagen zum Abtransport gehievt. Für alle Fälle hatten die Wehrleute in der Dämmerung auf der benachbarten Rinderweide einen Hubschraubernotlandeplatz ausgeleuchtet.

Am Ende wurden in der Lehrlingswerkstatt miteinander nochmals die Abläufe und eventuelle erlebte Handicaps besprochen. Es läuft nicht immer auf Anhieb alles perfekt rund. Das ist auch gut so, denn nur aus Fehlern lernt man. Insgesamt waren alle Beteiligten mit dem Ablauf der Rettungskette zufrieden und stolz auf die gemeinschaftliche Aktion und reibungslose Zusammenarbeit. Die muss im Notfall Menschenleben retten. Maximilian Klingseisen fühlte sich als Verletzter jedenfalls bestens versorgt und in professionellen Händen. Nur Jürgen Färber benötigte nach seinem anfänglichen Schrecken kurz die Hilfe des Interventionsteams.

Die Bayerischen Staatsforsten bedankten sich bei allen Helfenden mit einer abschließenden Brotzeit. „Im Notfall ist auf alle einfach Verlass“, so Betriebsleiter Verron. Schließlich müssen die Bayerischen Staatsforsten üben, um ihrem Ohris-Sicherheitsstandard und dem Zertifikat nachzukommen.

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news-2090 Wed, 20 Nov 2019 14:34:53 +0100 Baumhalter schafft Licht für den Wald von morgen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2090&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=00cce7b9d61493e9f4ae9f3563b7076e 19. November 2019, Schrobenhausen – Ein für die Waldverjüngung besonders schonendes Holzernteverfahren nutzt der Forstbetrieb Kaisheim der Bayerischen Staatsforsten im Gröber Forst nahe Schrobenhausen.

In den kommenden beiden Wochen werden dabei reife Fichten und Kiefern geerntet, um zwingend notwendiges Licht für das Wachstum junger Bäume zu schaffen, die unter den Altbäumen bereits auf ihre Chance warten. Gerade Kiefern und Fichten haben es in Reinbeständen immer schwerer, mit den steigenden Temperaturen und langanhaltenden Trockenperioden aufgrund des Klimawandels umzugehen.

Um für die Zukunft klimaangepasste Wälder zu schaffen, setzen die Bayerischen Staatsforsten deshalb auf strukturreiche Mischbestände. Mindestens vier Baumarten sollen es sein, die das Waldbild im Gröber Forst prägen. Denn Mischbestände sind widerstandsfähiger gegen sich ändernde Umwelteinflüsse und minimieren das Risiko, dass beim Ausfall einzelner Baumarten gleich ganze Bestände betroffen wären. „Wir haben hier die tolle Ausgangssituation, dass bereits üppige Verjüngung aus zahlreichen Baumarten vorhanden ist. Diese Chance für einen klimastabilen Zukunftswald wollen wir nutzen“, erklärt Wolfgang Haller, der sich als Revierleiter um die Staatswälder rund um Schrobenhausen kümmert. Denn dort, wo aktuell ein Teil der Altbäume entnommen wird, warten bereits junge Tannen, Buchen, Fichten, Bergahorn, Kiefern und Eichen auf genügend Licht um die kommende Waldgeneration zu bilden.

Um bei der Fällung der Altbäume Schäden an der Baumjugend zu vermeiden, kommt ein sogenannter Baumhalter zum Einsatz. Bei diesem Verfahren werden die Bäume während der Fällung von der Maschine gehalten und können anschließend aus der Waldverjüngung herausgehoben werden. Durch das Ablegen und Entasten in der Rückegasse werden so Schäden an der wertvollen Waldverjüngung verhindert, die durch herkömmliche Holzerntemethoden unvermeidbar gewesen wären. „Nach Abschluss der Holzernte können die Waldwege wieder für einen Waldspaziergang genutzt werden. Bis dahin bitten wir jedoch aus Sicherheitsgründen darum, die ausgebrachten Warnhinweise zu beachten und die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten“, wirbt Georg Dischner, stellvertretender Forstbetriebsleiter in Kaisheim um Verständnis.

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news-2089 Wed, 20 Nov 2019 14:18:33 +0100 Christbaum aus dem Fichtelgebirge für Weimar http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2089&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f87dd1246fe43ecab1edff352791a9f7 Sehr geehrte Damen und Herren,

wie schon in den vergangenen Jahren macht sich auch zu diesem Weihnachtsfest ein Christbaum aus dem Fichtelgebirge auf dem Weg, um an prominenter Stelle Weihnachtsfreude zu verbreiten und für die Region zu werben. Nach Christbäumen z.B. für den Deutschen Bundestag, den Bundespräsidenten, den Bayerischen Landtag, das EU-Parlament, die deutsche Botschaft in Prag oder die Schlosskirche in Wittenberg schmückt heuer eine Tanne aus dem Fichtelgebirge die Stadt Weimar. Vor dem neu eröffneten Bauhausmuseum und quasi unter den Augen von Goethe und Schiller steht in der Weihnachtszeit eine prachtvolle Tanne aus dem Fichtelgebirge und erfreut die Menschen.

Geschmückt wird sie mit Porzellan-Anhängern, geschaffen von Schülern der Luitpold-Schule in Selb in Zusammenarbeit mit der Firma Rosenthal und dem Porzellanikon. Passend zum Bauhausjubiläum in diesem Jahr sind die Anhänger auch in den klassischen Bauhaus-Formen und –Farben. Der Erlös aus dem Verkauf der Anhänger geht an ein Schulprojekt in Afrika.

Der Christbaum wird wie all die Jahre von den Bayerischen Staatsforsten gespendet. Das Suchen und Fällen erfolgt am Montag, den 25.11.2019, anschließend wird er nach Weimar transportiert und aufgestellt. Am 28.11.2019 dekorieren Kinder der Luitpold-Schule den Christbaum in Weimar mit dem Weihnachtsschmuck aus dem Fichtelgebirge.

Hiermit laden wir Sie sehr herzlich ein, beim Suchen und Finden, bei der Fällung und beim Verpacken des Baumes im Wald dabei zu sein.

Treffpunkt ist am Montag, 25.11.2019 um 10:00 Uhr am Seehausparkplatz an der B303 zwischen den Ausfahrten nach Neubau und nach Fichtelberg.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Forstbetrieb Fichtelberg

Ende der Veranstaltung ca. 12:00 Uhr.

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news-2088 Wed, 20 Nov 2019 14:07:32 +0100 STMELF zu Besuch beim Nasslagerplatz in Öslau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2088&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=384a481c77d5ed70506bfa790285caeb Dr. Ohrner vom STMELF besucht gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AELF Coburg den Nasslagerplatz

20. November 2019, Coburg - Eingehende Informationen zur Geschichte des Nasslagerplatzes in Öslau erhielten Vertreterinnen und Vertreter der Forstverwaltung von Forstbetriebsleiter Albert Schrenker. Dr. Ohrner vom STMELF , in seiner Funktion für die Rechtsaufsicht zuständig, nutzte die Gelegenheit anlässlich einer Teambesprechung den Lagerplatz zu besichtigen. Dabei wurden neben den Genehmigungsverfahren, dem Dialogverfahren mit den beteiligten Behörden wie Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt ,den  Ausgleichsmaßnahmen und logistischen Herausforderungen bis hin zum wasserrechtlichen Qualitäts- und Quantitätsmonitoring alle Bereiche angesprochen.

Die mit den Nasslagern verfolgten Strategien der Bayerischen Staatsforsten waren Diskussionspunkt auch im Hinblick auf den Privatwald und den hiermit verbundenen Herausforderungen. Das gute Verhältnis zwischen den Verwaltungsmitarbeitern und dem Forstbetrieb Coburg wurde abschließend betont. Nicht zuletzt deshalb freute es den Betriebsleiter ganz besonders, ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forst-und Domänenamtes am Nasslagerplatz informieren zu dürfen.

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news-2087 Wed, 20 Nov 2019 13:51:10 +0100 Glashütte im Birklesgrund restauriert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2087&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=725d5ded8b4debd20bc66bec5f0af0b5 20. November 2019, Heigenbrücken - Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen die Restauration des historischen Grundrisses der Glashütten im Birklergrund. In den vergangenen Wochen setzte die Firma Büdel, Habichtsthal die Nachbildung der Grundrisse wieder in Stand.

Bereits vor 40 Jahren wurden die ursprünglichen Umrisse wiederentdeckt, dokumentiert und grundlegend erneuert. Durch das jahrzehntelange Einwirken der Witterung auf die damals angelegten Schaufundamente, mussten diese nun wieder in Stand gesetzt werden. Dank der engagierten, heimatverbundenen Maurer Konrad und Thomas Büdel konnte das Projekt in die Praxis umgesetzt werden, wodurch das kulturhistorische Denkmal wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Erläuterungstafeln erklären den Betrieb der historischen Hütte am Standort.

Die Birklesgrund-Glashütte liegt an einem Kulturweg rund zwei Kilometer westlich von Habichtsthal. Teilfinanziert wurde dieses Projekt von der Bayerischen Forstverwaltung.    

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news-2086 Wed, 20 Nov 2019 13:39:57 +0100 Bruno Wasser nimmt gebündeltes Wissen mit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2086&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b684878965215dc4382df8d0919f822 Langjähriger Büroleiter des Forstbetriebs geht in den Ruhestand

18. November 2019, Burglengenfeld 45 Jahre in Diensten der Forstverwaltung und der Bayerischen Staatsforsten sind für den Teamleiter des Forstbetriebsbüros Bruno Wasser genug. Deshalb hat er bereits vor Jahren einen Antrag auf Altersteilzeit gestellt, deren aktive Dienstphase jetzt zu Ende geht. So verabschiedete er sich heute von der Forstbetriebsbelegschaft mit strahlendem Gesicht und einer zünftigen Henkersmahlzeit. Kann er doch in einer wirtschaftlich sehr unruhigen Phase der Bayerischen Staatsforsten noch rechtzeitig seinen Hut nehmen.

Als Burglengenfelder Urgestein nimmt er sehr viel lokales Wissen und viele Hintergründe aus der Region mit. Auch aus seiner langjährigen Zeit als Registrator der (Ober)Forstdirektion Regensburg kann er sich noch sehr detailliert an jahrzehntelang zurückliegende Vorgänge erinnern. Forstbetriebsleiter Thomas Verron bedauert es, dass sich somit eine echte Wissenslücke auftut. „Mit vielen Beispielen aus vergangenen vergleichbaren Fällen konnten Sie dem Forstbetrieb aus manchen schwierigen Situationen heraushelfen oder schief laufende Wege geraderücken", skizzierte er die Vorzüge Wassers. „Gleichzeitig hielten Sie als ruhender Pol etwaig hektische Aktivitäten des Personals aus und sorgten für ein ruhiges Fahrwasser im Betriebsbüro. Bleiben wird Ihr systematischer Ordnungssinn und damit die Ihrerseits gelebte klare Ablagestruktur".

Wasser schlug nach dem Realschulabschluss die Berufslaufbahn des mittleren Forstverwaltungsdienstes ein, war nach einem knappen Jahr am damaligen Forstamt Landshut über 25 Jahre an der Mittelbehörde in Regensburg beschäftigt, um mit der Forstreform 2005 an seinen Heimat- und Ausbildungsbetrieb Burglengenfeld zurückzukehren. Dort übernahm er im Mai 2010 als Nachfolger von Josef Dobler die Teamleiterstelle.

Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen als auch Führungskräfte bedankten sich bei Bruno Wasser für seine herausragenden Leistungen, sein angenehmes Wesen und seine stete Hilfsbereitschaft, sich auftuende Lücken zu schließen, und wünschten ihm einen wunderschönen verdienten Ruhestand mit viel Gesundheit. Als Andenken gab es die obligatorische forstlich gezimmerte Ruheständlerbank sowie einen Burglengenfelder Gutschein für handwerkliche Tätigkeiten des Hobbymineralogen.

Nachfolgerin auf dem Teamleiterposten wird Melanie Lehmeier, bislang Wassers Stellvertreterin.  

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news-2085 Wed, 20 Nov 2019 13:29:19 +0100 20 Jahre PEFC International: Kein Grund, sich auszuruhen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2085&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44ca2de71bd25bf70f7da7ae24a47ac4 In der „PEFC-Wiege“ Würzburg, wo vor 20 Jahren erstmals das PEFC-Logo der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, trafen sich Repräsentanten aus 51 PEFC-Nationen vom 11. bis 15.11.2019 zur internationalen PEFC-Week. Sie berieten über die zukünftigen Herausforderungen nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzverwendung. Im „Stakeholder Dialogue“ diskutierten dann 200 Gäste mit Vertretern aus Waldbesitz, Naturschutz sowie Industrie und Handel geeignete Rezepte, um die Zertifizierung „aus der Nische zum Mainstream“ zu führen.

15. November 2019, Stuttgart/Würzburg - Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, sprach in ihrer Gratulationsbotschaft zum 20. PEFC-Jubiläum von einer „sehr beeindruckenden Entwicklungsgeschichte“. Dennoch blickte die „Forest Certification Week“ nur kurz auf das Erreichte: Über alle Kontinente hinweg wurden binnen 20 Jahren rund 312 Millionen Hektar Wald nach PEFC zertifiziert, bei denen eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sichergestellt ist. Seit dem 30. Juni 1999 wuchs die globale PEFC-Familie mit den in dieser Woche frisch aufgenommenen Mitgliedern Ukraine und Guyana auf nun 53 Mitglieder an.

„Global betrachtet sind erst rund zehn Prozent der Waldfläche durch Zertifizierungsstandards geschützt“, gab Ben Gunneberg, Generalsekretär von PEFC International, zu bedenken. Der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und der Artenschwund ließen PEFC keine Zeit, sich auf den verdienten Lorbeeren auszuruhen, so Gunneberg.

Dies sahen die Delegierten aus der ganzen Welt in ihren Würzburger Beratungen und Diskussionen genauso. Obwohl die Nachfrage nach PEFC-zertifizierten Produkten in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist, hat die Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung sowie nachhaltiger Holz- und Papierprodukte den Sprung aus der Nische hin zum massenhaft nachgefragten Gut noch nicht geschafft.

Ausgangspunkt: Klimaschutzeffekte als Megathema

Nach geeigneten Sprungfedern suchte der „PEFC-Stakeholder Dialogue“ am 14.11.2019 auf der Festung Marienberg. Der Klimaschutz durch Walderhalt und Holzverwendung sei der kommunikative Hebel, führte Peter Latham, Vorstandsvorsitzender von PEFC International, in die Diskussion ein. Allerdings müsse sich die zertifizierte Forst- und Holzwirtschaft stärker als bislang als „Teil der Lösung“ positionieren. Auf Mitteleuropa bezogen, bedeute dies auch, die Aufforstungsleistungen ins rechte Licht zu rücken, die die PEFC-Waldbesitzer im Zuge des aktuellen „Waldsterben 2.0“ vollbringen, merkte Prof. Dr. Andreas W. Bitter an, Vorsitzender von PEFC Deutschland. Ein „Klimahelden-Image“ sei ein zentrales Ziel, aber es komme nicht von selbst, mahnte Ben Gunneberg. Schließlich würden aktuell 47 Prozent der Menschen das Fällen von Bäumen generell ablehnen, bei den sogenannten „Millennials“ (geboren in den frühen 1980ern bis zu den späten 1990er Jahren) seien es sogar 57 Prozent.

Im ersten von drei Themenblöcken ging es dann um die Erwartungen der Unternehmensseite an die Nachhaltigkeitszertifizierung. Zu Wort kamen Wendelin von Gravenreuth, Manager Global Forest Investments, MEAG / Asset Manager der Munich Re Group, Mikhail Tarasov, Global Forestry Manager bei IKEA und Vesa Junnikkala, Sustainability Director der Metsä Board Corporation. Im Ergebnis nutzen sie die Zertifizierung zur Risikobeurteilung und -vermeidung sowie als Marketinginstrument, sehen sich aber nicht in der aktiven Rolle, selbst zur Verbreitung und zum Reputationsgewinn der Zertifizierungssysteme beizutragen. Gerade dies aber hätte dem Wunsch der PEFC-Delegierten entsprochen – geäußert über das digitale Konferenz-Tool „slido“ per Smartphone.

Die Konformitätsbewertung und Wirkungsanalyse der Nachhaltigkeitszertifizierung stand im Mittelpunkt des zweiten Blockes. Denn ähnlich wie das Commitment der Industrie ist der Nachweis effizienter und effektiver Arbeit für das Vertrauen der Verbraucher elementar. Die Vorträge und Diskussionsbeiträge machten anschaulich, dass es unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe gibt (z. B. orientiert an den 17 Sustainable Development Goals / SDGs der UN) und ein regionaler Ansatz den größten Aufschluss verspricht. Den Fragen des Publikums stellten sich Julia Young, World Wide Fund for Nature (WWF), Steve Germishuizen, South African Forestry Assurance Scheme, und Sven-Erik Hammar, LRF Schweden und CEPF.

Den Bezugsrahmen Wald, Forstwirtschaft und Landschaft diskutierten abschließend Jerg Hilt, Forstkammer Baden-Württemberg, Tom Martin, American Forest Foundation, und Sachin Raj Jain vom indischen Network for Certification and Conservation of Forests. In den Mittelpunkt der Zertifizierungsbetrachtung rückte hier ein land- und landschaftsbezogener Ansatz (landscape approach). Indem PEFC die Herausforderungen der Waldbewirtschaftung auf regionaler Ebene berücksichtigt, könne sich das System über die Forstwirtschaft hinaus als Partner und Unterstützer von Landbesitzern profilieren und in der Fläche international weiterverbreiten.

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news-2076 Fri, 15 Nov 2019 15:00:00 +0100 Alte Bäume digital erleben: Neue Spessart-App führt zu alten Baumriesen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2076&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5ffefe8d60e39836a10f5ba8dc30e496 11. November 2019, Heigenbrücken - Alte Bäume, Ausflugstipps und Wanderrouten: Die Bayerischen Staatsforsten haben eine neue App vorgestellt, die den Spessart und seine Attraktionen für Einheimische und Touristen besser erschließen soll. Unter www.wald-im-spessart.de finden alle Waldinteressierten zahlreiche Informationen über die Wälder des Spessart. Erste Nutzerin der App war die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach.

Bei der Vorstellung der neuen App im Nordspessart zeigte sich Staatministerin Gerlach begeistert von dem neuen Angebot: „Die Digitalisierung bietet einen echten Mehrwert, selbst im Wald. Die Bayerischen Staatsforsten zeigen eindrucksvoll, wie digitale Technik dem Menschen die Natur näher bringen und so auch zum Schutz der Natur eingesetzt werden kann. So geht man achtsamer durch die Natur und mit ihr um. Die App ist ein echtes Update für den Spessart. Ich bin überzeugt davon, dass die neue Anwendung zum Naturverständnis einer breiten Öffentlichkeit beiträgt“.

Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft betonte, dass diese Plattform Vorbildcharakter für andere Waldregionen haben kann. „Unsere bayerischen Wälder im Allgemeinen und der Spessart im Besonderen sind voller Naturschönheiten. Diese wollen wir zeigen und die Menschen dazu animieren, den Wald als Erholungsraum zu nutzen.“ Neft dankte dem Freistaat Bayern und der Bayerischen Forstverwaltung für die Förderung des Projektes.

Zur Realisierung der neuen Spessart-App haben Expertinnen und Experten in den letzten Monaten alle dicken und bemerkenswerten Bäume in 25 Staatswaldrevieren des Spessarts kartiert und digital verortet. Herausgekommen ist eine Übersichtskarte mit mehr als 600 „Charakterbäumen“. Besonders bemerkenswerte Bäume werden in der App genauer beschrieben. Zum Start bietet die Anwendung fünf Wanderrouten an, um einige der Highlights im Spessart selbst erwandern zu können. Unterwegs können über die App Informationen zu speziellen Stationen abgerufen werden. Um die Anwendung nutzen zu können, reicht ein internetfähiges Smartphone oder Tablet. Auch zuhause auf dem PC können sich Interessierte schon mal einen ersten Überblick verschaffen. In den kommenden Monaten werden die Inhalte der App laufend weiterentwickelt und angereichert.

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news-2084 Fri, 15 Nov 2019 14:49:29 +0100 Raffinierte Ausbreitungsstrategien der Natur http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2084&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bcfb75d63beab7d1dd0e23dbd53b26ae 13.11.2019 Kempten - Meist gar nicht viel beachtet haben die Bäume nach einer eher unspektakulären Blüte den Sommer über ihre Früchte entwickelt. Nun gelangen sie im Herbst und Frühwinter zur Reife, fallen ab, fliegen davon oder lassen sich vom Wasser treiben. Im kommenden Jahr werden die Samen austreiben und als Keimling den Grundstein für eine neue Waldgeneration begründen – so sie nicht gefressen werden. 

Bekannt und auffällig sind im deutschen Wald die Früchte der Eiche, der Buche oder auch der Kastanie. „Diese Früchte haben eines gemeinsam: Sie sind relativ schwer. Am Beispiel der Eiche wollen wir den Verjüngungsgang dieser schwerfruchtigen Baumarten erklären“, so Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.

Revierleiter Markus König, der den Wirlinger Staatswald pflegt, kennt einen alten Spruch aus der Forstwirtschaft: „Wie vermehrt sich die Eiche? Die Eichel macht plumps! Das klingt etwas komisch, ist jedoch eine exakte Beschreibung des Vorgangs. Deshalb nennt man auch Samen, die vom Baum abfallen und hörbar auf dem Boden auftreffen ´Aufschlag`“. Damit käme der Baum im wahrsten Sinne nicht weit, weil sein Migrationsfaktor d.h. die Fähigkeit zur räumlichen Ausbreitung der Art stark erschwert. Nochmal Markus König: „Aber die Natur findet – wie immer – einen ganz tollen Weg: Die Eiche kompensiert ihr Handicap und lässt für sich arbeiten!“

Ihre Samen, die Eicheln, werden von vielen Tieren als Nahrung aufgenommen. So z.B. auch von den Vogelarten Eichel- und Tannenhäher. Um den Winter zu überstehen, bevorraten sich diese und verstecken einen Teil ihrer Beute. Obwohl die Vögel ein erstaunlich gutes Gedächtnis haben - sie erinnern sich an 80 Prozent ihrer Nahrungsdepots – finden sie doch einen Teil der Früchte nicht mehr. Diese sind durch das Vergraben wie eingepflanzt, kommen vor Frost geschützt über die kalte Jahreszeit und finden so im Frühjahr in ihrem Versteck meist optimale Voraussetzungen, um zu keinem. Förster sprechen von der „Hähersaat“ oder der „Versteckausbreitung“.

So trägt der gefiederte Waldbauer dazu bei, dass ein stabiler, artenreicher Mischwald entstehen kann. Manche Früchte werden über 1 km weit vertragen. Somit ist auch der genetische Austausch gesichert.

„Im Gegensatz dazu gibt es auch eine Vielzahl von Bäumen, deren Früchte so konzipiert sind, dass sie beim Abfallen vom Baum durch den Wind möglichst weit verbreitet werden können. Die aerodynamischen Formen, die sich hier entwickelt haben, sind mehr als vielfältig. Flügel z.B. am Samen der Fichte, Birke oder Erle, Propeller beim Ahorn oder Linde, Schirmchen bei manchen Weidenarten um nur einige zu nennen. Wir Förster sprechen dann vom ´Anflug`, wenn diese Samen den Boden berühren, was sanft und lautlos geschieht“, ergänzt Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

Die Stelle, wo die Samen auftreffen, bieten zwar in vielen Fällen passende Gegebenheiten, um aus einer Frucht einen Keimling entstehen zu lassen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das junge Pflänzchen die Bedingungen findet, die es braucht, um weiter wachsen zu können. Staatswald-Förster Markus König: „Deshalb setzt die Natur hier auf ein bewährtes Prinzip: Masse. Wo unzählige Samen produziert werden, genügt es, wenn nur ein geringer Prozentsatz überlebt, um die jeweilige Art zu verjüngen und zu erhalten.“

So konnten auf manchen Standorten bis zu 1,5 Millionen Fichtenkeimlinge je Hektar nachgewiesen werden. Die Zahl der übrig gebliebenen Individuen, wenn der Wald einmal 100 Jahr alt ist, verdeutlicht das Prinzip sehr anschaulich: Je nach Baumart nur noch zwischen 150 und 80.

Jann Oetting fasst zusammen: „Mit diesen raffinierten Methoden gelingt den Bäumen, die ihren Standort ja nicht verlassen können, eine Verbreitung über teils große Entfernungen. Das wiederum kommt der Entstehung der Artenvielfalt im Wald zu Gute.“

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news-2083 Fri, 15 Nov 2019 14:42:17 +0100 Bayerische Staatsforsten sichern Dietldorfer Straße http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2083&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7f2b1370106fe288f14d40eb99c2fd64 Dringend nötige Verkehrssicherungsmaßnahme Burglengenfeld, 14.11.2019. Die dritte Woche schon ist die Dietldorfer Straße wegen dringend notwendiger Verkehrssicherungsarbeiten am begleitenden Waldbestand zumindest tagsüber für den Verkehr gesperrt. Die Maßnahme wird in Kürze beendet sein. Forstbetriebsleiter Thomas Verron machte sich von den umfassenden Arbeiten ein Bild. Viele am Stammfuß rotfaule Fichten und infolge Pilzbefalls absterbende Eschen drohten zunehmend auf die Straße zu fallen und den laufenden Verkehr zu gefährden. Deswegen bat auch die Stadt Burglengenfeld den Forstbetrieb bereits im letzten Jahr, die Maßnahme als dringlich einzustufen und umzusetzen. Der dringliche Handlungsbedarf wurde bei der laufenden Hiebsmaßnahme sichtbar deutlich. Harvesterunternehmer Matthias Haneder erklärte nach dem Absägen mancher Fichten: „Ein Wunder, dass da bislang noch nichts passiert ist“. Oftmals war nur noch ein schmaler gesunder Splintring um den faulen Baumkern zu sehen, der für die Stabilität sorgen musste.

Revierleiter Albert Lautenschlager inspizierte daher die stehenbleibenden Randbäume sehr genau und kam zu der Erkenntnis, mehr Bäume als zunächst geplant entfernen zu müssen. Gleiches galt für den jüngeren Eschenbestand im S-Kurvenbereich unterhalb des Eichelgartens. Fäulepilze lassen hier die Eschen von den Trieben her absterben und geben auch Bodenpilzen die Chance, in den Stammfuß der schwächelnden Bäume einzudringen und diese zu destabilisieren. So fielen bei der Erntemaßnahme einige Bäume ohne Wurzelstabilität einfach gleich mit um. Für den Verkehrsteilnehmer bietet sich so auf den ersten Blick ein zunächst ungewohntes Bild. „Doch neben einer jetzt ungefährdeten Befahrung wird die Dietldorfer Straße über den größeren Lichtraum besser abtrocknen und damit vor allem im Winter auch hinsichtlich Glatteis sicherer“, so Verron. Den Bayerischen Staatsforsten ist das die Ausstockung Wert. Schließlich geht es um aller Sicherheit. Im nächsten Frühjahr schon wird sich der partiell entstandene Randstreifen wieder vollends mit Blühpflanzen, Kräutern und Sträuchern begrünen und für natürliche Vielfalt, auch dann für Insekten und Vögel sorgen.

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Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
news-2082 Fri, 15 Nov 2019 14:38:56 +0100 Wald wird zum Laufsteg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2082&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=82c15ca165cf0a5ae03387601ad2f8e2 Forstwirtschaft präsentiert ihre schönsten Hölzer bei Himmelkron (15.11.2019) Fichtelberg. – Nicht die angehenden Topmodels von Heidi Klum sorgen im Himmelkroner Forst für zahlreiche Besucher, sondern die Juwelen der nordbayerischen Wälder. Auch dieses Jahr wieder präsentieren zehn Betriebe der Bayerischen Staatsforsten und private Waldbesitzer aus der Region ihre schönsten Bäume auf dem Wertholzlagerplatz bei Himmelkron. Für eine Wertholzsubmission, eine schriftliche Versteigerung, können sie dort besichtigt werden. Aus ganz Europa reisen dazu Holzkäufer an, um auf die heimischen Stämme ein Angebot abzugeben.

Andächtig steht Förster Hermann Kießling vor der über 30 Meter hohen Lärche. Mehrere Tage durchstreifte der Förster sein Revier Nagel im östlichen Fichtelgebirge. Dabei war er auf der Suche nach geeigneten Bäumen für die Wertholzsubmission im Dezember. Und hier ist er fündig geworden.

Er steht vor einer prächtigen, alten Lärche, die ihre herbstlich gelben Zweige weit in die Nachbarschaft ausstreckt. Rückblickend erzählt er, wie ihm der besondere Baum schon zu Beginn seiner Dienstzeit im Revier Nagel vor mehr als 30 Jahren ins Auge gefallen sei. Bereits seine Vorgänger haben immer wieder ihre schützende Hand über diesen Baum gehalten und ihn gepflegt. Und auch er führte diese Arbeit fort. Doch wie ein Landwirt seine Ernte einfährt und für die Mühen des Jahres belohnt wird, kommt auch im Wald der Tag, zu ernten was frühere und heutige Generationen gemeinsam erarbeitet haben.

„Da freut es mich besonders, wenn ich einen solchen Baum auf die Submission bringen kann“, sagt Kießling, als er die Lärche markiert. Denn zu dieser Versteigerung kommen nur die Schönsten der Schönen.

Dessen sind sich auch die Holzkäufer bewusst und reisen deshalb aus ganz Europa an. Seit Mitte November können sie die Lärche aus Nagel und zahlreiche andere Bäume aus Nordbayern am Holzlagerplatz in Himmelkron besichtigen. Unter den Interessenten finden sich Schreinereien, Säge- und Funierwerke. Jeder auf der Suche nach den Stämmen, die seinen Bedürfnissen und Qualitätsansprüchen entsprechen.

Immer wieder besuchen auch Tonholzhändler den Wertholzplatz auf der Suche nach Holz zum Bau von Geigen und anderen Streichinstrumenten. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Fichte aus den heimischen Mittelgebirgen. Bedingt durch das raue Klima und die oftmals ärmeren Böden bildet sie enge, gleichmäßige Jahrringe aus. Diese Eigenschaft ist gerade im Geigenbau gefragt. Denn das engringige Holz ermöglicht dem Instrumentenbauer eine stabile und gleichzeitig dünne Geigendecke zu bauen.

Ob nun ein Geigenbauer seine Bäume zum Erklingen bringt oder ein Schreiner einer jungen Familie mit seinem Holz eine neue Küche einrichtet, ist für Förster Hermann Kießling letztendlich nicht so entscheidend. Ihm ist wichtig, dass die Bäume, in die er und seine Vorgänger so viel Herzblut gesteckt haben, Wertschätzung finden und eine langes, zweites Leben als nachhaltig verwendetes Produkt genießen. Und natürlich wäre es ein kleines Schmankerl, wenn die „Braut“, der am höchsten bebotene Stamm bei der Submission in diesem Jahr seine Lärche wäre.

Interessierte Besucher und potentielle Käufer laden die Bayerischen Staatsforsten recht herzlich auf den Wertholzlagerplatz an der B303 westlich von Himmelkron ein. Bis Anfang Dezember können dort die Stämme besichtigt und beboten werden. Auf der Homepage der Bayerischen Staatsforsten www.baysf.de steht unter Holzverkauf die aktuelle Liste der angebotenen Stämme zum Download bereit.

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news-2081 Wed, 13 Nov 2019 13:46:40 +0100 Klima macht den Wäldern stark zu schaffen - Kaniber forciert die Förderung für den Zukunftswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2081&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a5cffebf974b0f920919fdbe119ba558 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten

13. November 2019, München – Die Wälder im Freistaat müssen noch stärker umgebaut werden. Denn sie leiden zunehmend unter den Auswirkungen des Klimawandels. Das hat Forstministerin Michaela Kaniber am Mittwoch bei ihrem Bericht zur Situation der Wälder im Bayerischen Landtag deutlich gemacht. „Die vergangenen Trockenjahre schlagen vielfach erst jetzt voll durch und verschärfen die Lage vielerorts drastisch“, sagte die Ministerin. Vor allem der Borkenkäfer und die Trockenheit, aber auch Sturm und Schneebruch schädigen zunehmend die Gesundheit der Wälder.

Laut Kaniber rechnen Experten heuer mit rund zehn Millionen Festmeter Schadholz. Angesichts dieser großen Herausforderung forciere der Freistaat seine Anstrengungen zum Waldumbau. „Um schneller voranzukommen, haben wir allein im Vergleich zum Vorjahr die Mittel für die Förderung klimastabiler Wälder um 30 Prozent auf 38 Millionen Euro gesteigert“, sagte die Ministerin. Im kommenden Jahr sollen die Förderanreize noch einmal verstärkt werden. Das Ziel ist 200.000 Hektar Nadelwälder so rasch wie möglich in Mischwälder umzubauen.

Vor allem im Osten und Nordosten Bayerns hat der Fichtenborkenkäfer schwere Schäden verursacht. In ganz Bayern beträgt die aktuelle Käferholzmenge rund 4,5 Millionen Festmeter. Auch Kiefern und Buchen hat die Trockenheit stark geschädigt, besonders in Mittel- und Unterfranken. Von den Hauptbaumarten in Bayern geht es der Tanne noch am besten – sie bleibt eine wichtige Stütze für den stabilen Klimawald.

Die diesjährige Waldzustandserhebung bestätigt, welch großen Druck der Klimawandel mittlerweile auf die Vitalität der Wälder ausübt. Gegenüber 2018 stieg der mittlere Nadel- bzw. Blattverlust aller Baumarten um rund vier Prozentpunkte auf knapp 25 Prozent, den höchsten Wert seit über 20 Jahren. Im von Hitze und Trockenheit besonders betroffenen Nordbayern sind die Schäden noch größer. Hier liegen die Verluste bis zu zehn Prozentpunkte über dem kühleren und niederschlagsreicheren Südbayern.

Weitere detaillierte Informationen zum Zustand der bayerischen Wälder und zur aktuellen Erhebung gibt es im Internet unter www.forst.bayern.de/Waldzustand2019.

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news-2080 Wed, 13 Nov 2019 13:02:02 +0100 Zwei mal 40 Jahre für den Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2080&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bce2182e5b32a882e4c532d4d658d6d5 Forstbetrieb Fichtelberg ehrt langjährige Mitarbeiter

13. November 2019, Fichtelberg – Für langjährige Dienstzeit konnte der Forstbetrieb Fichtelberg zwei Forstwirte auszeichnen. Harald Benker und Wilhelm Herrmann arbeiten seit 40 Jahren beim Forst. 40 Jahre beim Forst zu arbeiten, das bedeutet für Harald Benker aus Furthammer und Wilhelm Herrmann aus Neubau mindestens 80.000 Kubikmeter Holz geerntet zu haben. Dies entspricht der Ladung von 3.500 Langholz-Transport-Lkw - eine Autoschlange, die vom Fichtelgebirge bis fast nach Nürnberg reicht. Gleichzeitig haben die beiden ungefähr 200.000 kleine Bäumchen gepflanzt und dabei neuen Mischwald auf einer Fläche von ca. 60 ha gepflanzt – entsprechend fast 100 Fußballfeldern. Und noch viel mehr haben die beiden für Wald und Natur geleistet, zum Beispiel Biotope gepflegt, Forststraßen gebaut, Borkenkäfer gesucht, Wandersteige angelegt und unterhalten.

Dafür dankte Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg den beiden Forstwirten. „Sie waren stets zuverlässige Mitarbeiter und haben Ihrem Beruf alle Ehre gemacht. Dies bestätigen auch Ihre Kollegen.“ Im Namen der Bayerischen Staatforsten überreichte der Betriebsleiter eine Ehrenurkunde des Bayerischen Arbeitsministeriums.

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news-2079 Wed, 13 Nov 2019 09:08:18 +0100 Pflanz-Aktion für den Zukunftswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2079&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=939c7cdcb21e272fb3070d66304fe04e Freiwillige greifen dem Auwald in der Oberwöhr unter die Arme

12. November 2019, Schliersee – Die Parents4Future-Gruppe Rosenheim und der Forstbetrieb Schliersee haben in der vergangenen Woche eine Baumpflanzaktion in der Oberwöhr nahe des Mangfallkanals durchgeführt. 15 fleißige Teilnehmer, v. a. Kinder und Jugendliche, haben gemeinsam Wildobstbäume gepflanzt, um die ökologische Vielfalt in diesem stadtnahen Waldgebiet zu erhöhen. Wildapfel, Wildbirne und Vogelkirsche sollen künftig Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten bieten. Besonders wertvoll sind diese Baumarten mit ihren schönen Blüten und schmackhaften Früchten für Insekten und Vögel.

Förster Felix Hermann und zwei Waldarbeiter des Forstbetriebs Schliersee, Johann Stöger und Rudolf Simmerl, begleiteten die Aktion. „Die jungen Leute haben kräftig angepackt und einen schönen freiwilligen Beitrag für den Wald der Zukunft in der Stadt Rosenheim geleistet“, freute sich Herr Hermann über den tollen Einsatz der Parents4Future-Gruppe.

Auf der Pflanzfläche wurden im Winter 2019 aus dringenden Verkehrssicherungs­gründen Baumfällungen durchgeführt. Sie waren nötig geworden, weil viele Eschen-Bäume am sogenannten Eschentriebsterben erkrankt waren. Die kranken Bäume drohten umzustürzen oder mit herabfallenden Ästen Passanten zu gefährden. Große Bereiche des Waldbestandes werden sich nun über eine natürliche Verjüngung rasch wieder begrünen. Zusätzlich sollen die nun gepflanzten Bäume dafür sorgen, dass die Spuren der Holzernte schon bald nicht mehr zu erkennen sind.

Neben der Baumpflanzung haben die Teilnehmer von den Forstleuten vieles über die Arbeit der Förster, über Baumarten, Holznutzung und die großen Herausforderungen unserer Wälder in Zeiten des Klimawandels erfahren. Der Forstbetrieb Schliersee bedankt sich für das Engagement der Baumpflanzerinnen und –pflanzer, die sich selbst vom nassen und kalten Wetter nicht abschrecken ließen.

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news-2078 Wed, 13 Nov 2019 09:00:35 +0100 Weg mit dem alten Zaun http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2078&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d32fc9997f84ca6b72a01747ce4694a7 Freiwillige Helfer verbessern den Lebensraum des Auerwilds

12. November 2019, Schliersee – Freiwillige Helferinnen  und Helfer haben am vergangenen Samstag in einer Gemeinschaftsaktion einen nicht mehr benötigten Forstzaun im Natura-2000-Vogelschutzgebiet Mangfallgebirge abgebaut. Die „Umweltbaustelle“ am Hausberg bei Bayrischzell war organisiert von Engelbert Holzner, Berufsjäger am Forstbetrieb Schliersee und Florian Bossert, dem Natura-2000-Gebietsbetreuer im Mangfall­gebirge.

Holzner und Bossert freuten sich sehr über den fleißigen Einsatz der acht freiwilligen Helfenden von der Alpenverein-Sektion Turner Alpenkränzchen. „Sie haben einen wichtigen Beitrag geleistet, den Lebensraum des seltenen Auerwilds zu verbessern“, bedankten sich die Organisatoren bei der Vorsitzenden der Sektion, Christa Hornreich und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Kollisionen mit Zäunen stellen eine häufige Todesursache für Raufußhühner wie das Auerwild dar. Auch andere Wildtiere können sich an herumliegendem Zaungeflecht verletzen. Darum sollten alte Zäune, die ursprünglich für das Aufwachsen der jungen Waldbäume errichtet wurden, auch rechtzeitig wieder abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Der Abbau des Zauns war harte Arbeit für die Alpenvereins-Gruppe. Doch trotz Schneefalls und kalter Temperaturen zeigten sich sowohl die Teilnehmenden als auch die beiden Betreuer mehr als zufrieden nach erfolgreichem Abschluss der „Umweltbaustelle“.

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news-2077 Wed, 13 Nov 2019 08:54:35 +0100 Natur-Lernen im Waldarbeiter-Schutzwagen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2077&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=820715a5cadc9cf5fdecdc5040744dba Vorweihnachtliches Geschenk des Forstbetriebs Schliersee an die Montessori- Schule Dietramszell

12. November 2019, Schliersee – Der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten hat den Schülerinnen und Schülern der Montessori Schule Dietramszell einen Schutzwagen zur Verfügung gestellt. Bei der Übergabe wurde der ehemalige Waldarbeiter-Schutzwagen von den „Kids“ freudig in Empfang genommen.

Der Wagen steht jetzt auf dem Gelände des sogenannten Erdkinderhauses im Priental. Dieser Platz ist der außerschulische Lernort der Montessori Schule Dietramszell für die 7. und 8. Jahrgangsstufe. Hier lernen die Kinder "beim Leben fürs Leben“: Sich selbst und ihre Tiere versorgen; Bau von Hühner- und Entenställen; Pflanzen anzubauen zur Gewinnung wertvoller Lebensmittel; Buchhaltung in Form eines Haushaltsbuches; Strom- und Wasserverbrauch ausrechnen und vieles mehr. Der Schutzwagen soll nun eine Art Klassenzimmer für alle Naturbelange werden. Bücher über Bäume und Pflanzen und heimische Wildtiere finden dort ihren Platz - ein Rückzugsraum zum Schmökern und Natur beobachten mit und ohne Fernglas.

Jan-Otto Hake, Josef Stadler und Thorsten Mitter vom Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten übergaben den Schutzwagen an die Schule. Sie sind sich sicher, dass der Wagen einem sehr guten Zweck dienen wird. „Schließlich werden die Kinder im und um den Wagen herum viel über unsere Natur lernen und erleben. Und die Schule hat uns zugesichert, dass das Thema Wald dabei eine wichtige Rolle spielen wird“, zwinkerten die beiden Forstleute den Schülern zu.  

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Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
news-2075 Thu, 07 Nov 2019 07:21:22 +0100 Neue Försterin und erfahrene Forstwirte im Revier Klosterlangheim http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2075&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=89adcf041cc565652bca01baec3a9252 07. November 2019, Rothenkirchen - In Klosterlangheim gibt es eine neue Försterin. Seit September leitet die 26-jährige Veronika Thiel das Forstrevier Klosterlangheim der Bayerischen Staatsforsten. Damit folgt sie dem langjährigen Revierleiter Gerd Barnickel nach, der im März in seinem letzten Dienstjahr ganz plötzlich verstarb.

Veronika Thiel ist in München geboren und im südlichen Landkreis München aufgewachsen. Ihr Wunsch, möglichst viel draußen in der Natur zu arbeiten, führte sie zum Forstingenieur-Studium an der Fachhochschule Weihenstephan. Spätestens nach ihrem Praxissemester im Forstbetrieb Heigenbrücken im Spessart stand dann ihr konkretes Berufsziel fest: Försterin bei den Bayerischen Staatsforsten. „Praxisorientiertes Arbeiten, die Möglichkeit mich im Wald selbst zu verwirklichen und nicht zuletzt die Jagd haben mich ganz für eine Tätigkeit im Staatswald eingenommen“, sagt Veronika Thiel. Auch ihre einjährige Anwärterzeit führte sie wieder in den Spessart. „Dabei ist mir die Laubwaldbewirtschaftung richtig ans Herz gewachsen. Darum bin ich hier im Revier Klosterlangheim genau richtig gelandet.“

Das laubholzreichste Revier des Forstbetriebes Rothenkirchen mit seinen drei Forstdistrikten „Langheimer Wald“, „Buchrangen“ und „Spendweg“ mit einer Fläche von rund 1.660 Hektar Größe liegt im Obermainhügelland und am Jurarand südlich und nördlich von Klosterlangheim. Die Arbeit von Veronika Thiel steht aktuell ganz im Zeichen der Aufarbeitung von Borkenkäferholz. In den laubholzgeprägten Beständen am Jurarand haben die Bäume unter den letzten Trockenjahren nicht so sichtbar gelitten. Die Fichten in ihrem Revier scheinen dagegen nach und nach endgültig dem Klimawandel zum Opfer zu fallen. In der Folge müssen viele Buchen, Eichen und Edellaubhölzer als wichtige Mischbaumarten genauso gepflanzt werden wie Tannen, Douglasien und Lärchen. Nur mit möglichst vielen Baumarten kann das Ziel eines gemischten, klimastabilen Zukunftswaldes erreicht werden. Eine große Verantwortung gleich für mehrere Generationen.

Die begeisterte Försterin freut sich auf diese große Herausforderung. Allein ist sie mit ihrer Aufgabe nicht: Die erfahrene „Reviermannschaft“ um Vorarbeiter Stefan Sager aus Trieb und den Forstwirten Johann Ruß aus Roth und Marcus Schulz aus Lichtenfels steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.

Erreichbar ist Försterin Veronika Thiel in ihrem Büro Hutzelbrunnen 6 in Weismain oder telefonisch unter 09575 2989790.

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Forstbetrieb Rothenbuch
news-2074 Tue, 05 Nov 2019 13:37:24 +0100 Kinder pflanzen Esskastanien http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2074&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e87c1a5dbf0e74c064222050563112ba Waldumbau und Umweltbildung in der Laubenhaid bei Schwabach Am 17.Oktober machte die „Waldschule“ der BayWa-Stiftung Station bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Allersberg. Bei der BayWa-Stiftung können sich Grundschulen und Sonderpädagogische Förderzentren bewerben. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei Ausflügen Kindern den heimischen Wald spielerisch näher zu bringen. Für den aktiven Klimaschutz pflanzt jedes Kind seinen eigenen Baum.

Diesem wichtigen Anliegen bot der Förster Hubert Riedel, Leiter des Revieres Roth der Bayerischen Staatsforsten, sofort sehr gerne seine Unterstützung an. So kamen letzte Woche 17 Kinder der Hans-Peter-Ruf-Schule der Lebenshilfe Schwabach voller Tatendrang in den Staatswald „Laubenhaid“ bei Schwabach. Geführt von der Waldpädagogin Katharina Brändlein und unterstützt von Sarah Pfister von der BayWa-Stiftung erlebten die Schüler bei einer spannenden Wanderung verschiedene Aktivitäten zum Thema Wald. Unter anderem Stand der Bau eines „Vogelnests“ aus Ästen und Zweigen auf dem Programm.

Den Höhepunkt bildete schließlich das Baumpflanzen. An einer Stelle, an der der Borkenkäfer etliche Bäume zum Absterben gebracht hatte, durften die Kinder 20 Esskastanien pflanzen. Die Schüler können „ihren“ Baum später mit der Familie besuchen und erleben, wie er wächst und gedeiht.

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Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
news-2073 Tue, 05 Nov 2019 07:31:54 +0100 Schulkalender zeigt Tiere im Gebirge Ministerin Kaniber stellt Jubiläumsausgabe 2020 vor http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2073&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=99463b206212a0b029f1c325045a7248 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

4. November 2019, München – Der beliebte Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ erscheint im kommenden Jahr zum 30. Mal. Forstministerin  Michaela Kaniber präsentierte als Schirmherrin gemeinsam mit dem Vize-Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Thomas Schreder, und dem Geschäftsführer des Landesfischereiverbands Bayern, Dr. Sebastian Hanfland, am Montag die Jubiläumsausgabe. „Der Kalender ist mittlerweile eine Institution in bayerischen Klassenzimmern und begeistert seit Jahrzehnten Grundschülerinnen und Grundschüler der dritten und vierten Klassen für unsere heimische Tierwelt“, sagte die Ministerin in München.

Der Jubiläumskalender 2020 steht unter dem Motto „Lebensraum Gebirge“, in dem Rot- und Gamswild ebenso heimisch sind wie Steinadler, Schneehasen und Bachforellen. Beeindruckende Fotos, anschaulich geschriebene Texte und Mit-Mach-Aktionen lassen die Wildtiere und Fische des Gebirges in den Klassenzimmern lebendig werden. „Mit dem Kalender wollen wir bei den bayerischen Schulkindern das Verständnis für unsere Natur stärken“, so Kaniber.

Alle dritten und vierten Grundschulklassen in Bayern erhalten den Kalender kostenlos. Gefördert wird die Verteilung aus Mitteln der Jagd- und Fischereiabgabe. Andere Interessenten können den Schulkalender bei der BJV-Service GmbH, Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen (Telefon: 089-99023422, Fax: 089-99023435) bestellen.

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news-2072 Thu, 31 Oct 2019 11:46:10 +0100 Der „Mühlgraben“ – Forstbetrieb Bodenmais und AELF Straubing renovieren kulturträchtiges Denkmal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2072&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e06a0abdb2223c6e9884b5bc4ec382fa 31. Oktober 2019, Bodenmais/Grandsberg - Vor fast 300 Jahren (1720) wurde der Mühlgraben angelegt, um die kurfürstliche Mühle in der Gemeinde Schwarzach sicher mit Wasser versorgen zu können. Für heutige Verhältnisse fast unglaublich – die Handwerker haben damals ein technisches Meisterwerk vollbracht: sie haben nämlich den natürlichen Wasserverlauf am Grandsberg so verändert, dass der Graben mehrere Bäche überquert hat und von der Ödwies rund um den Bergstock des Hirschenstein herum zur Schwarzacher Mühle fließt. Parallel zum Mühlgraben läuft der Mühlgrabenweg, einer der beliebtesten malerischen Wanderwege durch die naturnahen Wälder zwischen Grandsberg und Hirschenstein.

Natürlich nagt der Zahn der Zeit auch an solchen Grabensystemen in der Natur. So hatte schon Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts der Leiter des damaligen Forstamts Mitterfels, Forstdirektor Helmut Fritsch, den Mühlgraben auf knapp 6 km renovieren und in Stand setzen lassen. Ein großer Verdienst, denn dadurch konnte das bedeutsame historisch-technische Denkmal erhalten werden. Jetzt wieder, ca. 30 Jahre später, waren erneut Reparatur-Maßnahmen, wie Sicherung, Austausch der Holzschwellen, Beseitigung von Ausspülungen etc. notwendig, um den Mühlgraben als kulturhistorisches Bauwerk zu erhalten.

Die Sanierung hat die Bayerische Staatsforsten AöR durch den Forstbetrieb Bodenmais als örtlich zuständigen Bewirtschafter der Staatswaldflächen durchgeführt. Die Lehrlingswerkstatt des Forstbetriebs Bodenmais mit ihrem Leiter Forstwirtschaftsmeister Paul Hilgart hat dazu die Aufsteller für die Informationsschilder gefertigt. Im Rahmen von Besonderen Gemeinwohlleistungen hat der Freistaat Bayern – Bayerische Forstverwaltung – für die Maßnahme einen Zuschuss von 90% gewährt.

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Forstbetrieb Bodenmais Bodenmais
news-2071 Wed, 30 Oct 2019 15:52:32 +0100 Hieb am Ferchenbach zur Verringerung der Wildholz-Gefahr für Garmisch-Partenkirchen angelaufen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2071&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7c7e28aae6b0d2db26fef8d3f822da59 30. Oktober 2019, Garmisch-Partenkirchen - Den meisten Bürgern aus Garmisch-Partenkirchen wird es noch gut im Gedächtnis sein, das örtliche Hochwasser im Juni letzten Jahres. Ein örtliches Gewitter hatte innerhalb kürzester Zeit den Oberlauf der Partnach und besonders den Ferchenbach zu reißenden Flüssen gemacht. Das größte Problem stellte bei diesem extremen Hochwasser nicht allein die Wassermenge, sondern besonders das im Ferchenbach vorhandene Wildholz dar. Kurz nach dem Ereignis entbrannte eine Debatte darüber, wer denn für die entsprechende Pflege des Ferchenbachs, sprich die Wildholzbeseitigung, zuständig sei. Da es sich beim Ferchenbach um ein sog. Gewässer dritter Ordnung handelt, ist rein rechtlich für die Wildholzbeseitigung zunächst die Gemeinde zuständig.

Aber auch das Wasserwirtschaftsamt und die Bayerischen Staatsforsten als Vertreter des Grundstückseigentümers sehen hier ihre Verantwortung und bringen sich im Rahmen ihrer Aufgaben und Möglichkeiten mit ein. So unterstützt das Wasserwirtschaftsamt Weilheim die Marktgemeinde bei der Planung und dem Bau geeigneter Schutzbauten. Der Forstbetrieb Oberammergau unternimmt gezielte Holzerntemaßnahmen, um das Wildholzpotential am Ferchenbach so gering wie möglich zu halten. Geplant sind dabei zunächst drei Hiebsmaßnahmen entlang des Ufers.

„Wir werden versuchen mit zwei Seilkraneinsätzen von oben und einem Seilkraneinsatz von unten entlang des Ufers ein bis zwei Baumlängen vom Altbestand zu entnehmen. Das Ganze soll entsprechend dem Gelände buchtig erfolgen um verschiedene Lichtstellungen für die nachwachsende Verjüngung zu ermöglichen. So kann wieder ein junger Mischwald aufwachsen der das Ufer weiterhin vor Oberflächenerosion schützen kann“, so Wolfgang Striegel der zuständige Revierleiter. Der erste Seilkraneinsatz hat letzte Woche begonnen. Die schwierigen Wetterverhältnisse sowie der instabile Boden verlangen den Arbeitern einiges ab. Obwohl bei den Aktionen viel Holz anfällt, werden die Maßnahmen insgesamt die Kosten nicht abdecken können. Wolfgang Striegel: „Es geht hier eben nicht um eine reguläre Hiebsmaßnahme, sondern um den Hochwasserschutz. Da muss eben jede Partei ihren Beitrag leisten.“ Bleibt zu hoffen, dass nach den verschiedenen Maßnahmen die der Markt Garmisch-Partenkirchen, das Wasserwirtschaftsamt Weilheim und der Forstbetrieb Oberammergau zusammen erarbeitet haben, der Ort von einem derartigen Hochwasser wie im Juni 2018 verschont bleibt. 

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Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
news-2070 Wed, 30 Oct 2019 15:18:33 +0100 Pflanzen für den Wald von morgen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2070&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b9f65232f2d493a5a904d619370fcbbc Forstbetrieb Fichtelberg pflanzt mit Politikern Bäume für die Zukunft

29.10.2019, Weidenberg – Zu einem Waldbegang im Staatswald des Fichtelgebirges besuchte Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer, Martin Schöffel und Tim Pargent die vielfältigen, strukturreichen Mischwälder des Steinachtals. Aus erster Hand informierten sie sich über den Waldumbau bei den Bayerischen Staatsforsten hin zu klimastabilen Beständen.

Aus mindestens vier Baumarten soll er bestehen, der Zukunftswald, wie ihn die Bayerischen Staatsforsten planen. Mindestens vier Baumarten pro Bestand, wohlgemerkt. Bayernweit gibt es im Staatswald bereits heute rund 50 verschiedene Baumarten – Tendenz steigend. Der Trend geht seit vielen Jahren in Richtung Laubbäume und Vielfalt.

Das Umdenken – weg von der Monokultur, hin zu gemischten Wäldern - hat bereits vor Jahrzehnten eingesetzt. Solange arbeiten die Förster bereits erfolgreich daran, die Baumartenvielfalt zu erhöhen. Der Anteil der Fichte sinkt seit vielen Jahren, zahlreiche andere Baumarten profitieren davon.

„Die Mischung macht’s“, erklärte der Fichtelberger Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler: „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, einen gemischten, gesunden und klimastabilen Wald zu begründen. Dafür pflanzen wir jährlich viele Tausend Buchen, Tannen, Lärchen und Douglasien. Damit ergänzen wir die natürliche Waldverjüngung – hauptsächlich kleine Fichten- und Buchenpflanzen, die uns die Natur ganz ohne unser Zutun schenkt.“

In diesem Jahr entstehen so im Bereich des Forstbetriebs Fichtelberg 35 ha neuer Mischwald, der fit ist für den Klimawandel. Das entspricht einer Fläche von etwa 50 Fußballfeldern. Gut 70.000 Zukunftsbäumchen pflanzen die Fichtelberger Waldarbeiter und Förster im ihrem Bereich, dem westlichen und südlichen Fichtelgebirge.

Heute wurden sie dabei unterstützt von Politikern aus der Region: Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und die Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer, Martin Schöffel und Tim Pargent überzeugten sich vor Ort von den Leistungen der Förster beim Waldumbau hin zu einem zukunftsfähigen, gemischten Wald. Und sie konnten aktiv mithelfen und pflanzten am Fuß der Königsheide bei Weidenberg kleine Tannenbäume.

„Wir sind überzeugt,“ so Winfried Pfahler, „dass unsere gemischten Wälder auch in 50 und in 100 Jahren noch gedeihen, die Bevölkerung mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz versorgen, Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen bieten und uns zur Erholung einladen.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg Nachrichten
news-2069 Tue, 29 Oct 2019 16:48:15 +0100 1.000 Bäume für Weiden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2069&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a67acbb0ff3e4fd8b379e9a95a4db10 Baumpflanzaktion der Sparda-Bank Ostbayern Weiden - 29. Oktober 2019. Für jedes neue Mitglied der Genossenschaft pflanzt die Sparda-Bank Ostbayern einen Baum in der Region. Dieses Versprechen gilt auch in diesem Jahr. In Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. werden insgesamt 1.000 Tannen im Forstrevier Weiden der Bayerischen Staatsforsten, fachmännisch in die Erde gebracht. Die Protagonisten der Aktion konnten nun das Ergebnis der Pflanzung bewundern. 

Die Partner der Weidener Pflanzung Tanja Hochholzer, Leiterin der Sparda-Bank-Filiale in Weiden, Forstbetriebsleiter Phillip Bahnmüller der Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Schnaittenbach mit Team und Landesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bayern e.V., Simon Tangerding, trafen sich während der Pflanzung vor Ort. “Ziel der örtlichen Pflanzung ist, die vorhandenen Waldbestände sinnvoll zu unterbauen”, so Tanja Hochholzer. „Seit einigen Jahren engagieren wir uns mit unseren Baumpflanzungen für den Naturschutz und freuen uns, dass wir dabei in diesem Jahr die Marke von 50.000 Bäumen für Ostbayern überschreiten werden“, erklärte Hochholzer weiter. Die nadelholzreichen Bestände werden so artenreich verjüngt und können sich frühzeitig an die Veränderungen des Klimawandels anpassen“, so Philip Bahnmüller.

Der Wald des Forstreviers Schnaittenbach wurde ausgewählt, um den teilweise durch Fichten dominierten Wald vielschichtiger und artenreicher zu gestalten und so fit zu machen für den Klimawandel. Aus einer Fast-Monokultur wird so ein gesunder Mischwald erwachsen. Die momentan dominierende Fichte hat auf diesem Standort kaum eine realistische Chance im Klimawandel. Darum fiel die Wahl unter anderem bewusst auf die Tanne: Sie ist wichtig für den Waldbau und kann lange Zeit im Schatten wachsen, um dann Lücken zu schließen. Als Tiefwurzler übersteht sie auch Stürme gut und bieten vielen Tieren einen Lebensraum „Damit ist sie der perfekte Baum für dieses Projekt“, so Simon Tangerding.


„Fichten wachsen eigentlich in Mittelgebirgen und mögen kühlere Temperaturen, Tannen dagegen kommen aus tieferen Lagen und sind immer schon an wärmere Temperaturen gewöhnt. Zudem ist ein Mischwald insgesamt stabiler und wird nicht so leicht von Schädlingen befallen wie Wälder mit einer Baumart“, erklärte Bahnmüller.

Die Sparda-Bank Ostbayern, die zu 100 Prozent ein klimaneutrales Unternehmen ist, führt bereits seit 2012 Baumpflanzaktionen in ihrer Region durch. Die Mittel für die Pflanzungen stammen dabei aus dem Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. „Wir wollen aktiv für Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Ostbayern eintreten. Mit unserer Baumpflanzaktion lösen wir unser Versprechen gegenüber unseren Mitgliedern ein und engagieren uns für die Region“, so Tanja Hochholzer.

Ansprechpartner vor Ort:
Simon Tangerding
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - LV Bayern e.V.
Mobil 0176 5886 7279
Simon.tangerding@sdwbayern.de

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Forstbetrieb Schnaittenbach
news-2068 Tue, 29 Oct 2019 14:37:07 +0100 Dr. Michael Kutscher neuer Forstbetriebsleiter in Bad Brückenau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2068&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=42667959f110b70510a6f6b15d101132 Stabübergabe: Wolfram Zeller verabschiedet sich in den Ruhestand Nach fast 40 Jahren im Forstdienst verabschiedet sich der Leiter des Staatsforstbetriebs in Bad Brückenau, Wolfram Zeller, in den Ruhestand. Zeller hat den Betrieb seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten im Jahr 2005 geleitet. Sein Nachfolger steht auch schon fest: Dr. Michael Kutscher wird seinen Dienst am 1. November 2019 antreten.

(Bad Brückenau, 29.10.2019) Wenn sich Wolfram Zeller Ende Oktober in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, „geht eine forstliche Ära zu Ende“, wie der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, bei der Verabschiedung betonte. „Sie haben in dieser Zeit den Staatswald in der Rhön mit viel Leidenschaft und als passionierter Waldgestalter bewirtschaftet. Dafür sind die Bayerischen Staatsforsten, aber auch die Menschen in der Region, Ihnen zu Dank verpflichtet“, so Neumeyer.

Seine erste Stelle hatte Zeller 1982 der damaligen Oberforstdirektion Würzburg angetreten. 1989 folgte der Wechsel an das Forstamt Gräfendorf, wo er die Stelle des Stellvertretenden Forstamtsleiters übernahm. 1991 bekam Zeller die Leitung des Forstamtes Münnerstadt übertragen. Zeller wurde neun Jahre später Abteilungsleiter an der Forstdirektion Unterfranken und schließlich 2005 Leiter des Forstbetriebs Bad Brückenau bei den neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten.

Für Zellers Nachfolger, Dr. Michael Kutscher, geht mit der Forstbetriebsleitung ein Traum in Erfüllung. „Mir gefällt die Region, ich mag die Leute hier, und waldbaulich ist das einer der schönsten Betriebe, die ich mir vorstellen kann.“ Die Verbindung von Waldbewirtschaftung und Naturschutz auf engstem Raum sei eine wunderbare Herausforderung: „Den Wald zu nutzen und ihn gleichzeitig zu schützen entspricht genau meiner Idee einer modernen Forstwirtschaft“.

Kutscher wurde 1976 in Amberg geboren und studierte an der Technischen Universität München in Freising-Weihenstephan Forstwissenschaften. Nach Stationen an der Forstdirektion Oberbayern-Schwaben und der Waldbauernschule in Goldberg wechselte er 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die TU München. Ab 2010 war Kutscher im Leitungsdienst des Forstbetriebs Nürnberg tätig, seit 2015 als stellvertretender Forstbetriebsleiter. 2017 übernahm Kutscher die Leitung der Forsttechnik BaySF in Bodenwöhr. Kutscher dankte in seiner Antrittsrede seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit: „Dank Ihres Engagements kann ich einen sehr baumartenreichen, vielfältigen und interessanten Betrieb übernehmen, der Waldumbau in der Rhön war Ihnen ein großes Anliegen“, so Kutscher. „Diesen Weg gilt es konsequent weiter zu beschreiten.“

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news-2067 Mon, 28 Oct 2019 14:09:50 +0100 Ministerpräsident Dr. Söder und Forstministerin Kaniber pflanzen Klimawald der Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2067&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a9d14100c166db03ca292c8b63deefb Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

28. Oktober 2019, München – Bäume pflanzen fürs Klima: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Forstministerin Michaela Kaniber starteten am Montag im Forstenrieder Park bei München das Zukunftsprogramm für Bayerns Wälder. Der Ministerpräsident und die Staatsministerin pflanzten vor allem Laubbäume als Basis eines jungen, klimastabilen Mischwalds. Insgesamt werden in den kommenden fünf Jahren 30 Millionen neue Bäume in den staatlichen Wäldern in Bayern gepflanzt. Die Staatsforsten werden so zu einem klimafesten Zukunftswald umgebaut.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Unsere Wälder sind wichtige Klimaspeicher. Wir bauen die Bayerischen Staatsforsten zu einem Zu-kunftswald um und rüsten sie so für die Folgen des Klimawandels. Bayern pflanzt innerhalb von fünf Jahren 30 Millionen neue Bäume, fördert Mischwälder und investiert in die Renaturierung der Moore. Ein klimafester Wald trägt auch zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Das ist aktiver Umweltschutz.“ Forstministerin Michaela Kaniber: „Wir müssen unsere Wälder stärken und für die Zukunft rüsten. Nur dann könnten sie ihre unverzichtbaren Leistungen für den Klimaschutz dauerhaft erbringen.“

Der fortschreitende Klimawandel ist eine gewaltige Herausforderung, denn vielfach sind die Bäume Belastungen durch Wetterextreme und Schädlingsbefall nicht gewachsen. Weil es dabei auf klimafeste Baumarten an-kommt, wird dort, wo Söder und Kaniber die jungen Bäumchen gepflanzt haben, künftig ein stabiler Mischwald aus Eichen, Tannen, Ahornen und Elsbeeren heranwachsen.

Im Rahmen des Programms werden die Bayerischen Staatsforsten (BaySF), die den Staatswald in Bayern bewirtschaften, vor allem in Wäldern aktiv, die von Trockenheit, Borkenkäfern und Schädlingen, Sturm und Schnee besonders betroffen sind. Die Schwerpunkte liegen dabei in Unterfranken, Oberfranken, Teilen Mittelfrankens wie Rothenburg und Nürnberg, der nordöstlichen Oberpfalz, den wärmeren Teilen des Bayerischen Walds sowie in den vom Schneebruch geschädigten Bereichen um Berchtesgaden. Bereits bis Ende des kommenden Frühjahrs werden die BaySF so zusätzlich rund 500.000 Bäumchen pflanzen.

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news-2066 Mon, 28 Oct 2019 09:17:10 +0100 LOWA und Bayerische Staatsforsten pflanzen den Wald der Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2066&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ddd1f3e1f96828c2571c0aa16f58f85f Die Bayerischen Staatsforsten und die Firma LOWA haben gemeinsam eine Windwurffläche mit Bäumen der Zukunft bepflanzt.

Fischbachau, 22.10.2019 – In einer gemeinsamen Aktion haben 15 Mitarbeiter der Firma LOWA im Wald der Abteilung „Achatswies“ des Forstbetriebs Schliersee rund 550 junge Bäumchen für den Wald der Zukunft gepflanzt. Dies war nötig, da der dort zuvor stehende Fichtenwald durch Borkenkäfer und Windwurf in den letzten Jahren erheblich geschädigt worden ist. Gepflanzt wurden vier verschiedene Baumarten von Buche über Lärche, Eibe bis zur Mehlbeere. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurden kleine Tannen gepflanzt.  Ziel der Bayerischen Staatsforsten ist es immer mindestens vier Baumarten am zukünftigen Wald zu beteiligen.

Trotz der schwierigen Bedingungen vor Ort durch viele Blaubeersträucher und Dornen, hatten alle Beteiligte sehr viel Spaß und Freude. Spielte doch das Wetter hervorragend mit und zeigte sich von seiner schönsten herbstlichen Seite.

Genauso freute sich Revierleiter Rudolf Kornder: „Wir sind immer sehr dankbar, wenn sich Firmen wie LOWA engagieren und uns beim Aufbau des Waldes der Zukunft helfen“.

So wollen die Bayerischen Staatsforsten den Waldumbau, also die Umwandlung nicht standortgemäßer Nadelholzreinbestände in widerstandsfähige Mischwälder, weiter forcieren und bereits bis 2030 abschließen.

Klimaresistente Baumarten spielen dabei eine essentielle Rolle. Laut Meyer geht es darum, die bayerischen Staatswälder möglichst schnell fit für den Klimawandel zu machen. 

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Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
news-2065 Fri, 25 Oct 2019 10:47:37 +0200 Drei neue Azubis im Forstbetrieb Rothenkirchen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2065&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=12cc4214a68f77daea52840a8b56ccf4 25. Oktober 2019, Rothenkirchen - Drei neue Auszubildende für den Beruf „Forstwirt“ haben im Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten ihre dreijährige Lehre begonnen. Einer ihrer ersten Einsätze ist gleich Teil eines echten Zukunftsprojektes: Im Rahmen der Initiative „Der Wald blüht auf“ pflanzen sie Apfelbäume im Staatswald. Dabei lernen sie gleich einmal die Reviere des Forstbetriebes kennen.

„Mit Zukunft hat alles zu tun, was wir im Wald machen“, sagt Oswald Schönmüller, Forstwirt und Ausbildungsbegleiter im Forstbetrieb Rothenkirchen. Er bringt das fachliche Wissen zur Behandlung der Obstbäume, Werkzeugeinsatz und Pflanztechnik in die Aktion ein. Denn auch, wenn das Pflanzen einer immer wieder neuen Waldgeneration für die Forstleute Standard ist: Apfelbäume werden im Wald nicht jeden Tag gepflanzt. Das ist Teil des Blühflächenprogramms der Bayerischen Staatsforsten, mit dem seit 2018 zahlreiche Offenlandflächen mit regionalem Saatgut für die Insektenwelt attraktiv gestaltet wurden. Diese Flächen werden jetzt überall mit blühenden Sträuchern und Bäumen ergänzt. Für die Azubis Kevin Bröcker aus Döhlau, Robin Seitz aus Förtschendorf und Johannes Wörner aus Trieb eine gute Gelegenheit, neben der Pflanztechnik auch gleich zahlreiche „nichtalltägliche“ Baum- und Straucharten und die vielseitigen Aspekte des Waldnaturschutzes kennen zu lernen. Und natürlich die Vielseitigkeit des Fortbetriebes Rothenkirchen: Gerade hatte man sich an die flachgründigen, steinreichen Tonschieferböden des Frankenwaldes im Forstrevier Ködel gewöhnt, ging es weiter im dichtgelagerten roten Feuerletten-Tonboden im Revier Weismain. Jeder Waldboden zeigte dabei seinen ihm eigenen Charakter, nur eines haben jetzt alle gemeinsam: Sie sind immer noch viel zu trocken. Aber da wurde dann von den jungen Forstleuten sogar mit der Gießkanne nachgeholfen. Es soll ja schließlich gelingen, das Zukunftsprojekt. 

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Forstbetrieb Rothenkirchen Rothenkirchen Nachrichten
news-2064 Fri, 25 Oct 2019 10:41:35 +0200 Dr. Michael Schmidt wird neuer Behördenleiter in Kulmbach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2064&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=110ae1fc5a7800b133aa938cf942521d Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

25. Oktober 2019, München - Dr. Michael Schmidt wird neuer Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach. Das hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entschieden. Der 42-jährige Forstdirektor tritt am 1. November 2019 die Nachfolge des Leitenden Landwirtschaftsdirektors Guido Winter an, der seit 1. April 2019 das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Kulmbach leitet. Schmidt, der bisher stellvertretender Behördenleiter in Krumbach war, bleibt auch weiterhin Leiter des Bereichs Forsten.

Der gebürtige Oberfranke studierte Forstwissenschaften an der Technischen Universität München (TUM). Nach der Referendarzeit und Staatsprüfung im Jahr 2005 war er zunächst an der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft tätig, bevor er im April 2006 an den Lehrstuhl für Holzkunde und Holztechnik an der TUM wechselte. Ab Dezember 2010 leitete Dr. Schmidt eine Abteilung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach. Im November 2011 kam er an das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Ab Februar 2017 war Dr. Schmidt in der Staatskanzlei tätig, bevor er im Februar 2019 die Leitung des Bereichs Forsten und zugleich die stellvertretende Behördenleitung am Amt in Kulmbach übernahm.

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Nachrichten
news-2063 Thu, 24 Oct 2019 11:56:39 +0200 Sicherheit für Mountainbiker und Wanderer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2063&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=214b840c4328826dd56b394c4ac5e007 Entflechtung des Wanderweges und der Mountainbike-Abfahrt am Kösseine-Gipfel

24. Oktober 2019, Tröstau – Aus Sicherheitsgründen sperrt der Forstbetrieb Fichtelberg für Mountainbiker den oberen, knapp 80 m langen Abschnitt des steilen Wandersteigs vom Kösseinehaus hinunter Richtung Tröstau.

Steil schlängelt sich der schmale Pfad über unendlich viele Treppen-Stufen und Felsen die letzten Meter hinauf. Hinauf zum Gipfel der Kösseine. Hinauf zum Kösseinehaus, das dem ermatteten Touristen Rast und Stärkung bietet. Den Blick auf den Boden gerichtet, um einen sichern Tritt zu haben, erklimmen hier die Wanderer die letzten Höhenmeter bis zum Aussichtspunkt am Gipfel. Oder dem kühlen Getränk im Berghaus.

Der kurze, aber steile und sehr blockige Felsensteig ist eine beliebte und stark begangene Abkürzung für die Wanderer, die den direkten Weg zum Gipfel wählen und die Fahrstraße vermeiden wollen. Attraktiv ist er neuerdings wohl auch für Mountainbiker, die ab dem Kösseine-Haus mit ihrem Sportgerät den Steig in Richtung Tal hinunterfahren. Immer mehr Wanderer berichten in letzter Zeit von Beinahe-Unfällen. Urplötzlich stünden sie, so die Beschwerden, den in wilden Sprüngen bergab fahrenden Radfahrern gegenüber. Nur durch einen beherzten Sprung zur Seite könnten sich die Fußgänger auf dem schmalen Steig in Sicherheit bringen.

„Als Vertreter des Grundeigentümers können und wollen wir da jetzt nicht länger zusehen“, so Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. „Bevor hier ein schwerer Unfall zwischen Spaziergängern und Mountainbikern passiert, entflechten wir die Nutzung und verdeutlichen, dass speziell dieser Wegeabschnitt zum Radfahren ungeeignet ist.“

Das Bayerische Naturschutz­gesetz verbietet ausdrücklich das Radfahren auf solchen Wegen sowie quer durch den Wald.  Die Sperrung wurde mit der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberfranken, mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Wunsiedel und dem Fichtelgebirgsverein abgestimmt.

Als Alternative steht den Mountainbikern die Fahrstraße zur Verfügung, über die sie nach ca. 150 m an die Einmündung des Wandersteigs gelangen und so den jetzt gesperrten Abschnitt umfahren können.

Gemeinsam mit Hermann Kießling, dem zuständigen Förster im Kösseine-Revier und Christian Kreipe, Referent für Wanderwege beim Fichtelgebirgsverein, stellte Winfried Pfahler die Sperrung am vergangenen Mittwoch der Öffentlichkeit vor: „Wir müssen dort, wo es ständig zu Konflikten kommt, die verschiedenen Nutzungsinteressen entflechten und ein vernünftiges Miteinander statt Konfrontation gewährleisten. Es geht uns dabei überhaupt nicht darum, die Bergradler von der Kösseine zu verdrängen. Betroffen von der Sperrung ist nur der 80 m lange, gefahrenträchtige Abschnitt des Wandersteigs ab dem Kösseinehaus bis dorthin, wo er wieder in die Forststraße einmündet. Alle anderen geeigneten Forststraßen und Wege stehen weiterhin zur verantwortungsbewußten Nutzung zur Verfügung.“

An der Kösseine, dem „Hausberg“ für viele Städte und Gemeinden im Umland entwickelte sich in den letzten Jahren eine regelrechte Biker-Szene, deren Anhänger als Feierabend- oder Wochenend-Tour mit dem Fahrrad die Kösseine erklimmen.

„Um die Abfahrt für Mountainbiker abwechslungsreich zu gestalten, denken wir zur Zeit über alternative Strecken im Kösseinegebiet nach“, deutet Winfried Pfahler an, bittet aber gleichzeitig um Verständnis: „Wanderer, Radfahrer, Jäger, Naturschützer – alle haben berechtigte, aber oft auch konkurrierende Interessen in der freien Natur. Die Bayerischen Staatsforsten müssen auf ihren Flächen diese vielseitigen Belange ausgewogen berücksichtigen. Dabei sind wir immer gesprächsbereit und unterstützen nach Möglichkeit die Entwicklung von sinnvollen Freizeit- und Tourismus-Projekten in der Region.“

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Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg Nachrichten
news-2062 Thu, 24 Oct 2019 11:45:24 +0200 Gemeinsamer Naturschutztag am Forstbetrieb Heigenbrücken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2062&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6140cb5196c40b7c07afa6c71bcfde13 24. Oktober 2019, Heigenbrücken - Unter dem Motto „gemeinsam für die Artenvielfalt“ haben Anfang Oktober alle 20 Forstwirte und die acht Auszubildenden des Forstbetriebs Heigenbrücken für einen gemeinsamen Arbeitseinsatz zum Sonderprogramm Naturschutz der BaySF gesorgt. Mit vereinten Kräften wurde die Blühflache “Heigenbrücker Heide” von verdämmenden Büschen und Bäumen freigestellt. Mit Motorsägen und Astscheren trotze man dem regnerischen Wetter und leistete einen Betrag zum Erhalt und zum Schutz seltener Arten auf dem im Nordspessart einzigartigen Sonderstandort.

Unter der Anleitung von Revierleiter Albert Englert (Heigenbrücken I) konnte auf der Stromleitungstrasse im Osten von Heigenbrücken eine Blühfläche von über vier Hektar binnen eines Tages zu neuem Leben erweckt werden. In den vergangenen Jahren sind Birken und Ginster so stark gewachsen, dass die Gefahr bestand, dass die Heide im Schatten zurückgedrängt wird. Mit diesem Eingriff konnte der Erhalt der naturschutzfachlich wertvollen Fläche sichergestellt werden. Auch die vorhandenen Trockenmauern wurden wieder freigelegt. „Zwar stellt die Maßnahme einen künstlichen Eingriff dar, allerdings können wir so einen wertvollen Beitrag für mehr Biodiversität leisten“, so Revierleiter Englert. Von dieser Maßnahme profitieren vor allem viele Insekten Arten wie die Ödlandschrecke oder Amphibien wie die Zauneidechse.

Der Erhalt solcher wertvollen Flächen ist auch für den Freistaat Bayern von großer Bedeutung, sodass der Arbeitseinsatz mit finanziellen Mitteln aus den sog. bGWL-Mitteln unterstützt wird.

Nach getaner Arbeit stärkte sich das Team noch gemeinsam mit dem traditionellen Spessarter Lakefleisch und blickte auf die erfolgreiche Arbeit zurück. Forstbetriebsleiter Joachim Keßler war am Ende des Tages stolz auf das Gemeinschaftsprojekts seines ganzen Teams: „Ich freue mich nun schon auf den nächsten Spätsommer und die volle Blütenpracht der Heide“.  

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Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
news-2061 Thu, 24 Oct 2019 11:02:24 +0200 Forstprofis helfen im Kindergarten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2061&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b772376b0574487b9ee66ca88aaca9e4 24. Oktober 2019, Hammelburg/Aura im Sinngrunnd – Einer bitte der Kindergartenleitung des Kindergartens Aura im Sinngrund kamen die Mitarbeiter des Forstbetriebs Hammelburg gerne nach. Ging es doch darum einen alten Nussbaum im Garten des Kindergartens wieder „verkehrssicher“ zu machen, damit von herunterfallenden Ästen keine Gefahr mehr für die darunter spielenden Kinder ausgeht.

Als die Eltern am vergangenen Freitagmittag ihre Kinder aus dem Kindergarten in Aura i.S. holten, staunten sie nicht schlecht: Zwei bunt gekleidete Männer mit zum Teil seltsamer Kopfbedeckung waren dort im Garten zu sehen.

Schnell stellte sich heraus, dass es zwei Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten vom Forstbetrieb Hammelburg in Warnkleidung und Schutzausrüstung waren. Förster Michael Schlegel und sein Mitarbeiter Helmut Schüssler schnitten den mittlerweile viel zu groß gewordenen Nussbaum im Spielhof des Kindergartens zurück.

Ein alter Baum ist etwas „Wunderbares“, findet Förster Schlegel. Er spendet Schatten, Sauerstoff und bindet Kohlendioxid. Außerdem könnten die Kinder die Nüsse aufsammeln und mit den Blättern spielen und basteln. Er kann jedoch auch zum Problem werden, wenn er Fenster zu wächst, tote Äste aus der Krone fallen, man dem Laub nicht mehr Herr wird oder dieses die Dachrinne verstopft, was dann hier mittlerweile der Fall war.

Die Kindergartenleitung kam schon vor einem halben Jahr auf Förster Schlegel zu, was man denn mit dem Nussbaum machen könnte. Am liebsten würde man ihn ganz „weghauen“, um sämtliche Probleme auf einmal zu lösen. Schlegel, dessen Sohn Max diesen Kindergarten besucht, fand dieses Ansinnen jedoch nicht so gut und schaute sich die „Baustelle“ mal an. Daraufhin kam er zum Entschluss, der Baum muss nur stark zurückgeschnitten werden und kann somit erhalten werden. Nach Rücksprache mit Forstbetriebsleiter Daniel Zippert, gab es „grünes Licht“ für einen professionellen Baumschnitt durch Forstwirt Helmut Schüssler. Er ist passionierter Hobbygärtner und hat für solche Sachen geradezu einen „grünen Daumen“. „Ein Termin im Herbst wäre wichtig, da der Baum dann den Schnitt am besten vertrage und im nächsten Jahr wieder schön austreibt“, so Schüssler. Nach eineinhalb Stunden Arbeit mit der Säge unter begeisterten Kinderaugen war dann das Aufräumen des ganzen Astwerkes angesagt. Zum Glück gab es da Unterstützung mit Schlepper und Kranwagen von Max‘ Onkel und am frühen Nachmittag war alles erledigt. Somit kann der Nussbaum spätestens im nächsten Frühjahr seine Schutz- und Nutzfunktion wieder voll entfalten.

Die Kindergartenleitung bedankt sich bei den Bayerischen Staatsforsten und allen Beteiligten für diese tolle Aktion!

Der Forstbetrieb Hammelburg bewirtschaftet mit seinen 46 Beschäftigten rd. 15.800 ha Wald in 9 Forstrevieren in den Landkreisen Bad Kissingen und Main-Spessart. Jährlich werden rd. 109.000 m3 Holz geerntet und rd. 21 Hektar (das entspricht ca. 30 Fußballfeldern) Wald neu angepflanzt. Neben dem Hauptprodukt Bauholz werden ca. 35 % als Brenn-, Industrie- und Rechtholz genutzt. Alle forstbetrieblichen Arbeiten basieren auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft. Sie ermöglicht das Miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung in einem integrativen Ansatz. Neben ca. 580 km Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege sehr gut geeignet sind, findet man in unseren Wäldern zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte.

Wir laden Sie recht herzlich zu einem interessanten und abwechslungsreichen Besuch in unseren Wäldern ein. Kontaktdaten finden Sie im Internet unter www.baysf.de/hammelburg.

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Nachrichten
news-2060 Tue, 22 Oct 2019 14:51:50 +0200 Weitere Unterstützung für die Käuze http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2060&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2da96193b8162ab43c3e5d3df085a3ac Naturpark Bayerischer Wald und Forstbetrieb Bodenmais der Bayerischen Staatsforsten führen das Projekt „Habichtskauz“ weiter

22. Okober 2019, Bodenmais - Typisches Herbstwetter am Arber: Sechs Grad, Nebel, Wind mit Böen, Regen. Trotz widriger Wetterbedingungen haben die Auszubildenden des Forstbetriebs Bodenmais der Bayerischen Staatsforsten, unter der Aufsicht von Forstwirtschaftsmeister Paul Hilgart zusammen mit dem Gebietsbetreuer für die Arberregion, Johannes Matt, weitere zehn Nistkästen für Käuze aufgehängt.

Johannes Matt, Gebietsbetreuer für die Arberregion, hat das Projekt gestartet und koordiniert. Er berichtet: „In diesem Jahr waren von den zehn im Staatswald aufgehängten Nistkästen gleich acht Stück von Waldkäuzen besetzt. Zwar konnte der Habichtskauz am Arber noch nicht nachgewiesen werden, aber so profitiert immerhin der Waldkauz von diesem Projekt!“

Insgesamt hängen nun zwanzig Nistkästen, welche unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister Paul Hilgart von den Lehrlingen des Forstbetriebs Bodenmais angefertigt wurden. Hierbei hat man auf die langjährigen Erfahrungen der Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava zurückgegriffen. Anschließend haben die Revierförster und der Gebietsbetreuer geeignete Waldbestände und Habitatbäume ausgewählt, bevor es an das aufwändige Aufhängen der Nistkästen ging.

„Der Forstbetrieb Bodenmais ist einer von 25 Ausbildungsbetrieben der BaySF. Er bildet jedes Jahr zwei Lehrlinge zu Forstwirten aus“, erläuterte Jürgen Völkl, Forstbetriebsleiter und fügte hinzu: „Mit diesem Projekt leisten die Lehrlinge einen Beitrag zum Naturschutz und gleichzeitig führen wir die enge und gute Zusammenarbeit mit dem Naturpark fort.“

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Nachrichten
news-2054 Tue, 22 Oct 2019 10:01:02 +0200 Künftige Holzbauspezialisten zu Besuch im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2054&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9e4dc2c90152cf9912b4d3b755ca0672 22. Oktober 2019, Wies bei Steingaden - „Stabile Mischwälder und Bauen mit Holz sind aktiver Umweltschutz“. Das ist die einhellige Meinung von Siegfried Völkl vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Bernd Wachsmann, Leiter des Forstreviers Steingaden am Forstbetrieb Oberammergau der Bayerischen Staatsforsten. Zu Beginn des berufsbegleitenden Studiengangs „Fachingenieur Holzbau“ besuchten Architekten, Bauingenieure und Zimmerermeister mit Prof. Dr. Colling von der Hochschule Augsburg am 30.09.2019 den Staatswald zwischen Steingaden und Wildsteig, um einen Eindruck von der naturgemäßen Forstwirtschaft in Bayern am Beispiel der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) zu bekommen.

„Wichtigstes Grundprinzip unserer Bewirtschaftung ist die Nachhaltigkeit“ so Wachsmann. „Dieser Begriff steht vor allem dafür, nicht mehr Holz zu ernten, als nachwächst. Jedoch steht Nachhaltigkeit im Wald für weit mehr, so z. B. für die nachhaltige Bereitstellung von sauberem Trinkwasser oder der Schutz vor Lawinen und Erosion im Bergwald.“ Wachsmann ergänzte: „Das unabhängige PEFC-Zertifikat garantiert auch für unsere Holzprodukte, dass wichtige Nachhaltigkeitsregeln eingehalten werden.“

Die künftigen Holzbauspezialisten machten zwischen Fichten, Buchen, Tannen und Ahorne eine „Waldrunde“ auf sog. Rückegassen, der Feinerschließung der Wälder. Nur auf diesen dürfen Maschinen mit bodenschonenden Breitreifen das Holz an die LKW-fahrbare Forststraße bringen. Auf die Frage eines studierenden Zimmerers, ob denn bei dem Ziel, Mischbestände zu etablieren, noch genügend und v. a. gutes Bauholz heranwachsen kann, erklärten die beiden Forstmänner, dass künftig neben der bewährten Fichte vermehrt gleichwertiges Tannenholz in den Verkauf kommen werde, das zwar etwas in Vergessenheit geraten war aber eine ebenso lange Bauholztradition besitzt wie die Fichte. Wichtig, so Wachsmann, seien frühzeitige Pflegeeingriffe in den gemischten Jungbeständen, um später gute Holzqualitäten ernten zu können. Zum Abschluss stellten Völkl und Wachsmann gegenüber den künftigen Holzhausplanern und –bauern klar: „Der nachhaltig bewirtschaftete Wald bindet ständig CO2 im Holz.  Mit der Verwendung im Bausektor stellt unser einheimisches Holzes auf lange Sicht einen starker CO2-Speicher in den Bauwerken dar.“

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Forstbetrieb Oberammergau
news-2053 Fri, 18 Oct 2019 14:54:30 +0200 Exotische Raritäten im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2053&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=621ef005423c389e04109d54726ab3de 18.10.2019, Sonthofen - In Zeiten des Klimawandels, der Trockenheit und ihren Folgen machen sich Waldbesitzer zunehmend Gedanken über Baumarten aus anderen Ländern unserer Erde. Mit einigen Arten gibt es schon teils Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte alte Erfahrungen. Eine echte Rarität in bayerischen Wäldern ist dabei der Mammutbaum. Bei den Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Sonthofen wachsen in der Umgebung von Lindau mehrere Exemplare.

„Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Riesenmammutbäume, die auf lateinisch Sequoiadendron giganteum heißen, aus Amerika importiert und in Mitteleuropa gepflanzt. Bevorzugt wurde die Art in Parkanlagen milder Klimaregionen angebaut, so auch rund um den Bodensee“, weiß Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting zu berichten. Das natürliche Verbreitungsgebiet ist die Sierra Nevada in Kalifornien. Dort gibt es trockene Sommer und schneereiche Winter. Gleichzeitig benötigt die Baumart aber auch genügend Wasser im Sommer und gut durchlüftete Böden. „Das zusammen mit einer starken Gefährdung durch Verbiss und Frosttrocknis, also Frost ohne Schnee, macht die großflächigere Einbringung schwierig“, so Oetting weiter.

Mammutbäume können mit 2000 bis 3000 Jahren ein hohes Alter erreichen und Höhen um die 80 Meter. Um diese Maße zu erreichen, müssen die Exemplare in Mitteleuropa aber wohl noch 1000 Jahre wachsen. Revierleiter Jörg Tarne, der den Staatswald rund um Lindau pflegt, erzählt: „Die ersten Pflanzungen in unserer Region erfolgten um 1865 auf der Insel Mainau. Weitere folgten dann im Stadtgebiet Lindau.“ Bei den älteren Exemplaren zeigen sich teilweise Trockenschäden des letzten Sommers, die bisher aber nur zu Kronenverlichtungen geführt haben. Förster Jörg Tarne schmunzelt: „Auf unsere jüngeren Exemplare im Wald habe ich ein besonderes Auge. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich die nächsten zweitausend Jahre entwickeln werden“.

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Nachrichten
news-2050 Fri, 18 Oct 2019 10:30:00 +0200 Bilanz 2019: Klimawandel kostet Bayerische Staatsforsten 80 Millionen Euro http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2050&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77886f6b695c09e9f7f94935a98a8990
  • Schäden an so vielen Baumarten wie noch nie: neben Fichten vor allem auch Buchen und Kiefern betroffen

  • Gesunderhaltung des Waldes hat höchste Priorität: Kein Quadratmeter Staatswald wird aufgegeben

  • 5 Jahre früher fertig als geplant: Waldumbau wird forciert

  • Der Klimawandel ist im bayerischen Staatswald angekommen. Stürme, Hitze, Trockenheit, Schneebruch und Käfer haben das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 (1.7.2018-30.6.2019) bestimmt und zu zahlreichen Schadereignissen geführt. Dabei waren so viele Baumarten wie noch nie betroffen. Als wichtigstes Ziel galt daher das schnelle Aufarbeiten und aus dem Wald bringen der Schadhölzer, um den umliegenden Wald gesund zu erhalten. Dies konnten die Bayerischen Staatsforsten unter großer Anstrengung und gezielten Investitionen bewältigen. Die extrem hohe Schadholzmenge in ganz Europa belastete den bereits aus den Vorjahren angespannten Holzmarkt noch weiter und wirkte sich zusätzlich auf die Bilanz aus.

    Ausführliche Informationen finden Sie hier: www.baysf.de/bilanz2019 

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    news-2052 Wed, 16 Oct 2019 16:36:00 +0200 Kaniber verleiht 15 Staatspreise an vorbildliche Waldbesitzer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2052&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2224042b4a9ddda6f642a5a21b285e7 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

     

    16. Oktober 2019, München – Für die vorbildliche Bewirtschaftung ihrer Wälder hat Forstministerin Michaela Kaniber 14 private und kommunale Waldbesitzer sowie einen forstwirtschaftlichen Zusammenschluss mit Staatspreisen ausgezeichnet. „Mit diesem Preis möchte ich Ihnen für Ihr langjähriges Engagement für den Wald und damit auch für die Menschen in Bayern danken“, sagte Kaniber beim Festakt in der Münchner Residenz. 

    Die Preisträger hätten sich seit Jahrzehnten vorbildlich für den Aufbau naturnaher und strukturreicher Mischwälder verdient gemacht, so die Ministerin.

    Die Auszeichnung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. Die Preis-träger wurden aus 63 Kandidaten von einer Fachjury ausgewählt. Der Preis ist mit einer Staatsmedaille und einem Preisgeld von je 1.000 Euro dotiert.

    Die Preisverleihung stand dieses Jahr unter dem Motto »nachhaltig.vielfältig«. „Sie tragen mit ihrer Waldbewirtschaftung wesentlich dazu bei, den Artenreichtum in unserem Land zu fördern und zu erhalten. Mit einer verantwortungsvollen Pflege und Nutzung der Waldbestände schaffen sie vielfältige Lebensräume für zahlreiche waldtypische Arten“, sagte Kani-ber. Die Preisträger stellen sich den Worten der Ministerin zufolge den großen Herausforderungen, die der Klimawandel für den Wald mit sich bringt. Dabei steht die Bayerische Staatsregierung den privaten und kommunalen Waldbesitzern bei den Herausforderungen des Klimawandels als verlässlicher Partner mit umfangreichen Förderprogrammen.

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    news-2051 Tue, 15 Oct 2019 14:47:04 +0200 Walderlebnistag in Hilpoltstein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2051&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9e72b063179577c6b837c1c3facd4c45 Das Forstrevier Georgensgmünd, AELF Roth, läßt Grundschüler den Wald erkunden

    15. Oktober 2019, Hilpoltstein - Die Walderlebnistage für die dritten Klassen der zwei Grundschulen Hilpoltstein und Meckenhausen konnten heuer Jubiläum feiern. Bereits zum 20. Mal fanden sie im Bereich des Forstrevieres Georgensgmünd des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth statt. Am 11. Oktober 2019 kamen fünf Schulklassen mit insgesamt 122 Kindern, fünf Lehrkräften, zwei Lehramtsanwärterinnen sowie 26 Eltern als Stationsbetreuende in den Wald des Forstbetriebes Allersberg der Bayerischen Staatsforsten bei Altenhofen/Hilpoltstein.

    Angefangen haben die Waldjugendspiele in der früheren Forstverwaltung für ein bis zwei Schulen pro Jahr, bei denen das gesamt Forstamtspersonal zum Einsatz kam. Im Jahr 2000 wurde die Veranstaltung neu konzipiert: Vom AELF-Revierleiter Herbert Meyer werden im Wald auf einem Rundweg von drei Kilometer Länge zehn Stationen aufgebaut, die am Veranstaltungstag von je zwei bis vier Eltern betreut werden. An diesen Stationen werden Aufgaben, wie "Pfundiges Sägespiel", "Baumstammweitwurf", "Wilde Tiere", "Baumartenkenntnis" und Vieles mehr, von den Kindern gelöst, damit Punkte gesammelt und in einem Laufzettel erfasst.

    Von Anfang an dabei war der Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck mit einem Forstwirt-Auszubildenden des Forstbetriebes Allersberg der Bayerischen Staatsforsten. An der „Willkommensstation“ zeigt und erklärt der erfahrene Forstwirtschaftsmeister gebräuchliche Waldarbeiterwerkzeuge und führt sie praktisch vor. Hier ist von den Kindern viel Aufmerksamkeit gefordert, da sie an einer der Stationen dieses frisch erworbene Wissen unter Beweis stellen müssen, um Punkte sammeln zu können. Anschließend werden Gruppen aus vier bis sechs Schülern gebildet, die selbstständig die einzelnen Stationen anlaufen, um dort die Aufgaben zu lösen.
    Zum Schluss erfolgt aber keine Reihung der Gruppen nach Punktzahl wie bei den regulären Waldjugendspielen. Jeder Schüler erhält eine Urkunde mit der erreichten Gruppenpunktzahl und ist somit erfolgreicher Teilnehmender des Walderlebnistagparcours.

    Am Ende des Rundweges wird wieder die „Willkommensstation“ erreicht. Dort hat der Azubi der Bayerischen Staatsforsten mehrere Feuerstellen vorbereitet, an denen die Kinder Stockbrotteig, zubereitet von den Eltern, an Haselnussstecken rösten. Der BAYSF-Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck fertigt derweilen mit der Motorsäge Skulpturen aus Lärchenholz an. Es entstehen Pilze, Igel, Eichhörnchen, Wildschweine und was sonst Herrn Schneck noch alles in den Sinn kommt.
    Zum Abschluss darf sich jede Klasse eines der Objekte aussuchen und an die Schule mitnehmen zur Erinnerung an diesen erlebnisreichen Tag.

    Walderlebnistage in dieser Form werden von den Schülerinnen und Schülern, dem Lehrpersonal und den Eltern begeistert aufgenommen und auch von der Presse ausführlich gewürdigt.

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    Nachrichten
    news-2045 Sat, 12 Oct 2019 04:02:00 +0200 Unser Klimawald von morgen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2045&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0e0b55b9718d564e1483363099e95aaf Auch die Buchen leiden unter der Trockenheit, Waldumbau zum Klimawald: gemischt, strukturiert und artenreich

    Presseinformation des Forstbetriebs Schnaittenbach

    12. Oktober 2019, Schnaittenbach -Die Trockenheit der vergangenen zwei Sommer macht nicht vor der Oberpfalz halt und auch nicht vor der wichtigsten Laubbaumart in Bayern, der Buche. War bislang vor allem die Fichte anfällig gegenüber langanhaltenden Trockenperioden so weisen nun auch Laubbaumarten, allen voran die Buche, zunehmend Dürreschäden auf. Im nördlichsten Teil des Forstbetriebs Schnaittenbach im Hessenreuther Wald verloren seit Juni vor allem alte Buchen massiv an Blättern und starben in der Folgezeit ganz ab. Der Forstbetrieb hat sich daher entschieden die geschädigten und abgestorbenen Buchen nun zu ernten und das aus mehreren Gründen: Entlang der häufigen Wanderwege und Langlaufloipen zum Schutz der Waldbesucher, die durch herabstürzende dürre Äst ernsthaft verletzt werden könnten, um der nachwachsenden Baumgeneration Platz und Licht zur Entfaltung zu geben und natürlich auch, um das hochwertige Holz der Buchen zu nutzen bevor dieses durch die sogenannte Weißfäule unverwertbar wird.

    Der Klimawald von morgen steht schon in den Startlöchern
    Das Absterben der Altbuchen bedeutet im Hessenreuther Wald aber nicht das Ende des Waldes. Die nächste Waldgeneration steht schon bereit. Da niemand genau weiß, welches Klima uns in Zukunft erwartet, setzt der Forstbetrieb in der Verjüngung auf einen Baumartenmix und damit auf mehr Vielfalt. So sollen künftig den Klimawald neben der Buche, die Fichte, die Tanne, die Douglasie und auch die Lärche bilden. Dabei werden nur die Baumarten gepflanzt, die sich nicht natürlich einstellen, wie etwa die Tanne. Bereits in den letzten Jahren wurden allein im Hessenreuther Wald 14.000 junge Tannen gepflanzt. Auch werden konkurrenzschwächere Baumarten wie die Lärche durch händische Pflegemaßnahmen gefördert, damit diese nicht verdrängt werden. So wird das Klimarisiko breiter gestreut bzw. auf unterschiedliche Baumschultern verteilt wird.

    Moderne Technik schützt Wald und Mensch
    Holzernte von geschädigten Laubbäumen stellt den Forstbetrieb vor besondere Herausforderungen, denn sie ist gefährlich. Dürre Äste können aus den Kronen brechen und die Waldarbeiter verletzten, aus diesem Grund hat sich der zuständige Revierleiter Hans Frisch für eine moderne Holzerntemaschine, den so genannten Harvester, entschieden. „Wir setzen auf den Einsatz eines ganz modernen Harvesters mit sogenannter Baumhaltertechnik, damit schonen wir unsere Waldarbeiter und auch den nachwachsenden Wald, da die Maschine in der Lage ist die Bäume im Ganzen aus dem Wald zu heben,/2erklärt der Hessenreuther Staatsförster. Die jungen Buchen, Tannen, Eichen und Lärchen würden so nicht durch umfallenden Bäume umgebrochen oder -geknickt.

    Das so geerntete Holz ist nicht nur ein hochwertiger Rohstoff etwa für die Möbelindustrie, sondern speichert langfristig das CO2, das es der Luft beim Wachstum entzogen hat. Holznutzung und -verwendung ist damit ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. „Der Wald ist Opfer des Klimawandels und Held im Kampf gegen den Klimawandel zugleich,“ erklärt Bahnmüller. „Er leidet unter den höheren Temperaturen und den geringeren Niederschlägen, wird der Wald aber bewirtschaftet und das immer wieder nachwachsende Holz genutzt, wird das darin enthaltene CO2 langfristig gebunden. Die Waldnutzung ist damit ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel,“ so der Betriebsleiter weiter.

    Tier- und Artenschutz wichtiger Aspekt im Klimawald
    Beim Waldumbau schaut der Forstbetrieb Schnaittenbach aber nicht nur auf die nächste Baumgeneration, sondern auch die Belange des Natur- und Artenschutzes spielen eine bedeutende Rolle. Alte Buche, mit Baumhöhlen für höhlenbrütende Vogelarten wie den Schwarzspecht oder auch für die Haselmaus, so genannte Biotopbäume bleiben grundsätzlich stehen. Ganze Gruppen von absterbenden Buchen, die keine Gefahr für Waldbesucher oder Waldarbeiter darstellen, verbleiben ebenfalls als Biotopholz im Wald. Sie werden totholzbewohnenden Insekten wie beispielsweise Bock- oder Prachtkäfer als Lebensraum dienen. Bei Biotopbäumen die eine Gefahr für Erholungssuchende darstellen versucht der Forstbetrieb nur die Krone abzuschneiden, um so das Gefahrenpotenzial auszuschalten. „Eine große Tier- und Artenvielfalt ist uns wichtig,“ hebt der Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, hervor. „Wir möchten wo mögliche alle Biotopbäume erhalten, die Harvestertechnik ermöglicht uns, nur die Krone zu fällen und den Stamm stehen zu lassen. So wird niemand gefährdet und die Baumhöhlen bleiben erhalten,“ erklärt Förster Bahnmüller weiter.

    Hintergrundinfos Hessenreuther Wald
    Im Hessenreuther Wald bewirtschaften die Bayerischen Staatsforsten rund 4000 ha Staatswald, davon sind gut 1000 ha Buchen- und Buchenmischwälder. In „Normaljahren“ werden auf dieser Fläche rund 20 000 m3 Holz nachhaltig geerntet, 2000 m3 davon sind Buchenholz. Die Hälfte des Buchenholzes geht dabei zu Kunden in der Möbelindustrie und damit in eine hochwertige und andauernde Verwendung. Der Rest wird als Industrie- und Brennholz verwertet. Aktuell sind von unseren 1000 ha Buchenbeständen ungefähr 200 ha massiv und weitere 200 ha nennenswert geschädigt.

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    News Nachrichten
    news-2049 Fri, 11 Oct 2019 12:47:16 +0200 Auf Spurensuche im Augsburger Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2049&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=977b73d986b87023a99b46ebc410e1cf 11.10.2019, Sulzschneider Wald - Im Revier Sulzschneider Wald vom Forstbetrieb Sonthofen gibt es eine Waldabteilung mit dem Namen „Augsburger Wald“. Woher diese Bezeichnung kommt, war bis vor kurzem unbekannt. Der Heimatforscher Pfarrer Thomas Pfundner, der sich seit vielen Jahren mit historischen Grenzsteinen befasst und auch schon ein Standardwerk zu historischen Grenzsteinen in Bayerisch Schwaben verfasst hat, brachte Licht ins Dunkle:  

    In den 1540er Jahren trat in Augsburg zunehmend Holzmangel auf. Darum versuchte die freie Reichsstadt Augsburg Wald zu erwerben, dessen Holz gut nach Augsburg zu transportieren war. Der nahegelegene Lech mit seiner in der Blüte stehenden Flößerei machte deshalb auch die Waldungen um Sulzschneid attraktiv. So findet sich im Stadtarchiv Augsburg eine Urkunde vom 20. Juni 1541 über den Verkauf eines „Sulzschneider Waldes“ von Sulzschneider Bauern an die freie Reichsstadt Augsburg. Im Jahr 1768 fiel dieser Besitz an das Hochstift Augsburg und nach der Säkularisation an den Freistaat Bayern. In den Jahren 1808 bis 1868 wurde dann eine sehr enge Grenzmarkierung mit 138 Grenzsteinen angelegt.  

    Pfarrer Pfundner nahm Kontakt mit dem Lokalhistoriker Dr. Thomas Kehle aus Sulzschneid auf, der sich mit den Bayerischen Staatsforsten als verantwortliche Waldbesitzer in Verbindung setzte. So trafen sich an einem Samstag Pfarrer Pfundner, Dr. Thomas Kehle, Ortssprecher Roland Müller, Waldrechtler Konrad Jocham und Förster Jürgen Sander und brachen zu einer Exkursion in die Vergangenheit auf. Mit Hilfe des GPS der Bayerischen Staatsforsten und der historischen Karte aus dem 19. Jahrhundert wurden über 30 Steine aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert aufgefunden, vermessen und kartiert. Es stellte sich heraus, dass die im 19. und 20. Jahrhundert gesetzten Steine noch exakt den nordöstlichen Grenzverlauf der Abteilung „Augsburger Wald“ bilden.  

    Förster Jürgen Sander berichtet: „Teilweise fanden sich im Umfeld der aktuellen Grenzpunkte mehrere Steine verschiedenen Alters zusammen mit unbehauenen Natur-Sandsteinen. Einige Steine tragen die Bezeichnung K.W. für Königlicher Wald, andere ein Kreuz als Grenzzeichen. Wichtig für mich ist es, den Standort der Steine zu kennen, damit ich auf sie aufpassen kann"Während der Freilegung der alten Steine konnte Pfarrer Pfundner den interessierten Teilnehmern noch viele Einzelheiten vermitteln. Mit einer zünftigen Brotzeit vor der Schmutterhütte ging der interessante Tag zu Ende.

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-2048 Fri, 11 Oct 2019 11:48:06 +0200 Rettungsübung mit Bergwacht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2048&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=acc7d3ac8d18603d1a6bc3f1c7ad45e9 Im Revier Hersbruck wurde der Ernstfall geprobt. In der Übung sollte sich der Waldarbeiter Klaus Ertel in einem schwer zugänglichen Hang stark verletzt haben. Bei der Alarmierung der Rettungsleitstelle wurde ziemlich schnell deutlich, dass für die Bergung des Verletzten das Hinzuziehen der Bergwacht nötig sei. Diese war vorbildlich schnell am vermeintlichen Unfallort und versorgte den Verletzten. Unter Zuhilfenahme eines Rettungssackes und einer speziellen Trage konnte Klaus Ertel aus dem Hang geborgen werden. Der für die Sicherheitsbelange am Forstbetrieb Allersberg zuständige Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck zeigte sich über den Verlauf der Übung sehr zufrieden.

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    Forstbetrieb Allersberg
    news-2047 Fri, 11 Oct 2019 11:43:01 +0200 Hersbrucker Ausbildungsbörse http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2047&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b17ef619afc38165623416f75a2298f7 Die Bayerischen Staatsforsten informierten am 27. September auf der 5. Hersbrucker Ausbildungsbörse über die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. Dabei standen der für Ausbildung am Forstbetrieb Allerberg zuständige Forstwirtschaftsmeister Thomas Beierlein, der Auszubildende Aurelio Stampfer und der für das Revier Hersbruck verantwortliche Förster Michael Ludwig den Fragen der interessierten Schüler und Schülerinnen Rede und Antwort. Des Weiteren konnten die Besucher an einem Entastungssimulator die ergonomischen Schnitttechniken beim Entasten eines Baumes schon einmal üben.

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    Forstbetrieb Allersberg
    news-2046 Fri, 11 Oct 2019 10:35:12 +0200 Unser Klimawald von morgen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2046&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f3b94e80db3fba0c2b30f2b70c334173 Wälder der Zukunft sind gemischt, strukturiert und artenreich Hessenreuth, Oktober 2019 – Auch die Buchen leiden unter der Trockenheit: Die Trockenheit der vergangenen zwei Sommer macht nicht vor der Oberpfalz halt und auch nicht vor der wichtigsten Laubbaumart in Bayern, der Buche. War bislang vor allem die Fichte anfällig gegenüber langanhaltenden Trockenperioden so weisen nun auch Laubbaumarten, allen voran die Buche, zunehmend Dürreschäden auf. Im nördlichsten Teil des Forstbetriebs Schnaittenbach im Hessenreuther Wald verloren seit Juni vor allem alte Buchen massiv an Blättern und starben in der Folgezeit ganz ab. Der Forstbetrieb hat sich daher entschieden die geschädigten und abgestorbenen Buchen nun zu ernten und das aus mehreren Gründen: Entlang der häufigen Wanderwege und Langlaufloipen zum Schutz der Waldbesucher, die durch herabstürzende dürre Äst ernsthaft verletzt werden könnten, um der nachwachsenden Baumgeneration Platz und Licht zur Entfaltung zu geben und natürlich auch, um das hochwertige Holz der Buchen zu nutzen bevor dieses durch die sogenannte Weißfäule unverwertbar wird.

    Der Klimawald von morgen steht schon in den Startlöchern
    Das Absterben der Altbuchen bedeutet im Hessenreuther Wald aber nicht das Ende des Waldes. Die nächste Waldgeneration steht schon bereit. Da niemand genau weiß, welches Klima uns in Zukunft erwartet, setzt der Forstbetrieb in der Verjüngung auf einen Baumartenmix und damit auf mehr Vielfalt. So sollen künftig den Klimawald neben der Buche, die Fichte, die Tanne, die Douglasie und auch die Lärche bilden. Dabei werden nur die Baumarten gepflanzt, die sich nicht natürlich einstellen, wie etwa die Tanne. Bereits in den letzten Jahren wurden allein im Hessenreuther Wald 14.000 junge Tannen gepflanzt. Auch werden konkurrenzschwächere Baumarten wie die Lärche durch händische Pflegemaßnahmen gefördert, damit diese nicht verdrängt werden. So wird das Klimarisiko breiter gestreut bzw. auf unterschiedliche Baumschultern verteilt wird.

    Moderne Technik schützt Wald und Mensch
    Holzernte von geschädigten Laubbäumen stellt den Forstbetrieb vor besondere Herausforderungen, denn sie ist gefährlich. Dürre Äste können aus den Kronen brechen und die Waldarbeiter verletzten, aus diesem Grund hat sich der zuständige Revierleiter Hans Frisch für eine moderne Holzerntemaschine, den so genannten Harvester, entschieden. „Wir setzen auf den Einsatz eines ganz modernen Harvesters mit sogenannter Baumhaltertechnik, damit schonen wir unsere Waldarbeiter und auch den nachwachsenden Wald, da die Maschine in der Lage ist die Bäume im Ganzen aus dem Wald zu heben, erklärt der Hessenreuther Staatsförster. Die jungen Buchen, Tannen, Eichen und Lärchen würden so nicht durch umfallenden Bäume umgebrochen oder -geknickt.

    Das so geerntete Holz ist nicht nur ein hochwertiger Rohstoff etwa für die Möbelindustrie, sondern speichert langfristig das CO2, das es der Luft beim Wachstum entzogen hat. Holznutzung und -verwendung ist damit ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. „Der Wald ist Opfer des Klimawandels und Held im Kampf gegen den Klimawandel zugleich,“ erklärt Bahnmüller. „Er leidet unter den höheren Temperaturen und den geringeren Niederschlägen, wird der Wald aber bewirtschaftet und das immer wieder nachwachsende Holz genutzt, wird das darin enthaltene CO2 langfristig gebunden. Die Waldnutzung ist damit ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel,“ so der Betriebsleiter weiter.

    Tier- und Artenschutz wichtiger Aspekt im Klimawald
    Beim Waldumbau schaut der Forstbetrieb Schnaittenbach aber nicht nur auf die nächste Baumgeneration, sondern auch die Belange des Natur- und Artenschutzes spielen eine bedeutende Rolle. Alte Buche, mit Baumhöhlen für höhlenbrütende Vogelarten wie den Schwarzspecht oder auch für die Haselmaus, so genannte Biotopbäume bleiben grundsätzlich stehen. Ganze Gruppen von absterbenden Buchen, die keine Gefahr für Waldbesucher oder Waldarbeiter darstellen, verbleiben ebenfalls als Biotopholz im Wald. Sie werden totholzbewohnenden Insekten wie beispielsweise Bock- oder Prachtkäfer als Lebensraum dienen. Bei Biotopbäumen die eine Gefahr für Erholungssuchende darstellen versucht der Forstbetrieb nur die Krone abzuschneiden, um so das Gefahrenpotenzial auszuschalten. „Eine große Tier- und Artenvielfalt ist uns wichtig,“ hebt der Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, hervor. „Wir möchten wo mögliche alle Biotopbäume erhalten, die Harvestertechnik ermöglicht uns, nur die Krone zu fällen und den Stamm stehen zu lassen. So wird niemand gefährdet und die Baumhöhlen bleiben erhalten,“ erklärt Förster Bahnmüller weiter.

    Hintergrundinfos
    Hessenreuther Wald Im Hessenreuther Wald bewirtschaften die Bayerischen Staatsforsten rund 4000 ha Staatswald, davon sind gut 1000 ha Buchen- und Buchenmischwälder. In „Normaljahren“ werden auf dieser Fläche rund 20 000 m3 Holz nachhaltig geerntet, 2000 m3 davon sind Buchenholz. Die Hälfte des Buchenholzes geht dabei zu Kunden in der Möbelindustrie und damit in eine hochwertige und andauernde Verwendung. Der Rest wird als Industrie- und Brennholz verwertet. Aktuell sind von unseren 1000 ha Buchenbeständen ungefähr 200 ha massiv und weitere 200 ha nennenswert geschädigt.

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    Forstbetrieb Schnaittenbach Nachrichten
    news-2042 Tue, 08 Oct 2019 13:56:16 +0200 Raffiniertes Holz schafft neue Möglichkeiten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2042&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=20309c7739d61c1facc1edb2b9cb0499 Pressemitteilung Cluster Forst und Holz in Bayern

    Freising, 08. Oktober 2019
    • Holz ist ein wertvoller Rohstoff für die Bioökonomie
    • Fachveranstaltung in Straubing zeigt technische Möglichkeiten zum chemischen Aufschluss und Chancen für die industrielle Umsetzung in Bayern

    Angesichts der derzeitigen Situation unserer durch Klimawandel und Folgeschäden gestressten
    Wälder und dem damit verbundenen ungeplant hohen Holzanfall stellt sich die Frage: Wie lassen
    sich große Holzmengen effizient und wertschöpfend nutzen?

    Ein derzeit international hochaktuelles Anwendungsfeld verspricht die „holzbasierte Bioökonomie“.
    Holz kann in Bioraffinerien in unterschiedliche Bestandteile zerlegt werden, welche als Ausgangsstoffe
    für neue Produkte oder als Ersatz für bisher verwendete Rohstoffe verwendet werden können.

    Auf der Fachveranstaltung „Holz in der Bioökonomie = Bioraffinerie!?“, die am 24.10.2019 ab
    17:00 Uhr in der Sennebogen Akademie in Straubing stattfindet, geben Experten aus Wissenschaft
    und Wirtschaft spannende Einblicke in eine neue Wertschöpfungskette für den „alten“ Rohstoff.

    Bioökonomie ist eine auf natürlichen Ressourcen basierende und an natürlichen Stoffkreisläufen
    orientierte Wirtschaftsweise. Die nachhaltige Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist dabei ein
    wichtiger Teilaspekt. Holz kann hier eine bedeutende Rolle einnehmen und fossile Rohstoffen wie
    Erdöl ersetzen. Holz ist mengenmäßig der bedeutendste nachwachsende Rohstoff und bietet nach
    chemischem Aufschluss bereits heute eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Cellulose für
    die Textilindustrie, Ethanol als Kraftstoff sowie Vanillin und Süßstoff für die Lebensmittelindustrie
    sind eine Auswahl daraus. Doch die möglichen Anwendungen sind noch lange nicht ausgereizt.
    Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten stetig an Verfahren, mit denen sich die Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten von Holz weiter optimieren lassen.

    Auf der Veranstaltung in Straubing sprechen Vertreter des Bayerischen Sachverständigenrats für
    Bioökonomie sowie Wissenschaftler und Businessexperten aus Bayern, Österreich und Finnland.
    Moderiert wird der Abend von Clustersprecher Prof. Hubert Röder von der Hochschule Straubing.
    Die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern hat den Erfahrungsaustausch in Kooperation mit
    dem BioCampus Straubing und weiteren Partnern organisiert. Das Bayerische Wirtschafts- und
    Landwirtschaftsministerium unterstützen finanziell und ideell.

    Die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist bis zum 14. Oktober 2019 möglich. Weitere
    Informationen unter: www.cluster-forstholzbayern.de

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    Holzbau News Nachrichten
    news-2041 Tue, 08 Oct 2019 12:56:01 +0200 Neues Tourismusobjekt im Frankenwald: Das "Forsthaus Nordhalben" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2041&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=03fdf5534f3c8c31bd715c06b8adf762 Nach knapp einjähriger Renovierungszeit steht das „Forsthaus Nordhalben“ ab sofort dem Tourismus im Frankenwald und der Werbung für die Region zur Verfügung. Die Grundlagen dafür: Eine gute Idee, ein gelungenes Konzept, ein passendes Förderprogramm und viele Partner vor Ort.

    Der Anstoß, das leerstehende Forsthaus für den Fremdenverkehr zu nutzen, kam vom Kronacher Landrat Klaus Löffler im Jahr 2017. Im Rahmen des Einrichtungskonzeptes des Landkreises für hochwertige touristische Unterkünfte wurde nach einem Beispielobjekt für weitere künftige Projekte gesucht. Entsprechende Fördermittel aus dem Programm „Land(auf)schwung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft standen über das Regionalmanagement des Landratsamtes zur Verfügung. Die Bayerischen Staatsforsten als Eigentümer ließen sich im Jahr des „Waldgebietes des Jahres“ nicht lange bitten und erkannten die Chance für die Entwicklung der Region: Der Forstbetrieb Rothenkirchen beauftragte die Geroldsgrüner Innenarchitektin Inka Ott mit der Planung und der Schaffung von vier eigenständigen Ferienwohnungen in dem über einhundert Jahre alten Gebäude. Forstbetriebsleiter Peter Hagemann: „Inka Otts Konzept mit Verwendung natürlicher frankenwaldtypischer Materialien und dem Einsatz ausschließlich örtlicher Handwerksbetriebe passte genau zu unserer Philosophie der Nachhaltigkeit“. Über 250.000 Euro wurden in den Umbau investiert, der im Sommer abgeschlossen wurde. Bereits im Frühjahr fand ein „Tag der offenen Tür“ statt, der von vielen Nordhalbener Bürgern und gleichzeitig auch von Interessenten als künftige Betreiber des Tourismusobjektes für einen Einblick genutzt wurde. Inzwischen ist das Ergebnis der Renovierung auch im Faltblatt „Frankenwald. Drinnen. Bei uns.“ des Frankenwald Tourismuscenters ausführlich zu sehen. Damit sollen weitere Hauseigentümer für das Einrichtungskonzept geworben werden. Als leistungsfähigen Partner konnten die Bayerischen Staatsforsten jetzt einen ebenfalls heimischen Gastronomiebetrieb gewinnen: Ab September stellt „Wagners Hotel“ in Steinwiesen die Ferienwohnungen im Forsthaus für alle bereit, die Ruhe und Erholung im Frankenwald suchen. Inhaber Christoph Wagner: „Eine ideale Ergänzung unseres breitgefächerten Angebotes.“ Und ein weiteres touristisches Aushängeschild für die Region.

    >>> Hier finden Sie weitere Informationen zum Einrichtungskonzept des Forsthaus Nordhalben.

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    News Rothenkirchen Nachrichten
    news-2040 Mon, 07 Oct 2019 11:48:13 +0200 Bäume der Zukunft: Kaniber setzt Spatenstich für Arboretum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2040&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=761ccb4e754107a724b9970912c7c19f Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:

    4. Oktober 2019, Kulmbach – Forstministerin Michaela Kaniber pflanzte heute den ersten Baum des neuen Versuchspflanzgartens, dem Arboretum, im Stadtwald von Kulmbach. Im Rahmen der Initiative Zukunftswald entsteht in Oberfranken damit das erste Klima-Arboretum in Bayern. Die zahlreichen klimastabilen Bäume sollen Aufschluss darüber geben, ob diese Arten in der Region angebaut werden können. „Es ist wichtig, auf regionaler Ebene Erfahrungen zu sammeln, wie die verschiedenen Baumarten wachsen und wie sie mit den sich ändernden Klimabedingungen zurecht-kommen“, sagte die Ministerin bei der Pflanzaktion. So könnten Waldbesitzern zukünftig bestmöglich beraten werden, welche Bäume für ihre Wälder am besten geeignet sind. Neben Informationen zur Eignung verschiedener Baumarten soll das Arboretum auch als attraktives Anschauungsobjekt für Waldbesitzer und Besucher dienen.

    Zur regionalen Anpassung der Wälder an den Klimawandel hat die Bayerische Forstverwaltung bereits 2015 das Sonderprogramm „Initiative Zukunftswald“ (IZW) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Waldbesitzern vor Ort verstärkt die Bayerische Forstverwaltung in jeweils zweijährigen Projekten den Waldumbau in räumlich abgegrenzten Gebieten. Dort soll auch die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut werden. In den letzten fünf Jahren haben die Förster mit rund 1.500 Waldbesitzern in 120 Projektgebieten über 2.300 Hektar Wald zukunftsfähig gestaltet. Dabei haben sie auch viele Bürgerinnen und Bürgern über Waldumbau informiert. Der Freistaat Bayern hat seit 2015 rund 2,4 Millionen Euro in diese Projekte investiert.

    Mehr Infos und eine Auflistung der teilnehmenden Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gibt es unter: www.zukunftswald.bayern.de

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    Nachhaltigkeit News Nachrichten
    news-2038 Mon, 07 Oct 2019 09:53:14 +0200 Ausbildung zum Forstwirt: Ein Beruf mit Zukunft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2038&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2c22875e2b7b1e057c34621a4059c4a 04.10.2019, Waltenhofen – Seit drei Jahren bilden die Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Sonthofen Fachkräfte für die Arbeiten im Wald aus. Früher arbeiteten „Holzhauer“, „Holzknechte“ oder „Holzar“ im Wald. Wie der Name schon sagt, bestand deren wesentliche Arbeit aus der Holzhauerei. Denn Holz wurde immer schon für viele Zwecke benötigt und musste geerntet und herausgeschafft werden. Aber die Arbeiten und Arbeitsschwerpunkte im Wald haben sich stark gewandelt.

    „Die moderne Gesellschaft stellt vielfältige Ansprüche an den Wald: Er ist Holzlieferant, Lebensraum für viele Lebewesen, die zum Teil sehr selten sind oder nur noch im Wald vorkommen. Ebenso ist der Wald Rückzugsort für Menschen, die dort unterschiedliche Formen der Erholung suchen und im aktuellen Klimawandel spielt er auch eine wichtige Rolle. Dafür brauchen wir Fachleute“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.

    Um diesen vielen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht die heutige Forstwirtschaft Fachkräfte, die umfassende Kenntnisse im Bereich der Forsttechnik und Holzernte, aber auch im Bereich der Natur- und Landschaftsschutz haben. „Dazu bilden die Bayerischen Staatsforsten am Ausbildungsstützpunkt in Waltenhofen Forstwirte und mittlerweile auch eine Forstwirtin aus. Die Ausbildung dauert drei Jahre und setzt mindestens einen qualifizierten Hauptschulabschluss voraus“, berichtet Wolfgang Lerner, der am Forstbetrieb Ansprechpartner für die Waldarbeiter ist und auch deren Ausbildung koordiniert. Und Forstwirtschaftsmeister Andreas Ebert ergänzt: „Unter meiner Anleitung lernen die Auszubildenden alle Arbeiten im Wald kennen. Von der Pflanzung bis zur Holzernte, vom Bau eines Brunnens oder eines Insektenhotels bis zur Anlage von Blühflächen gibt es jede erdenkliche Aufgabe.“

    Der Aufenthalt unter freiem Himmel ist selbstverständlich, auch wenn die Sonne einmal nicht lacht. Die Azubis werden von den Bayerischen Staatsforsten mit Schutzkleidung, Schutzhelm, Funk, Mobiltelefon und modernster Technik ausgerüstet. Unfallverhütung steht bei allen Tätigkeiten an erster Stelle!

    „Wer die Ausbildung erfolgreich beendet, ist ein gesuchter Mitarbeiter oder eine gesuchte Mitarbeiterin in einem attraktiven, zukunftsfähigen Beruf. Sei es in der Forstwirtschaft und in ähnlichen Aufgabenfeldern“, freut sich Ausbildungs-Meister Andreas Ebert. Es besteht auch die Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung zum Forstwirtschaftsmeister oder Forsttechniker.

    Im September 2019 haben vier Auszubildende am Forstbetrieb Sonthofen begonnen. Kurz vor Beginn der Ausbildung stand ein Nachmittag zum gegenseitigen Kennenlernen der Azubis und deren Eltern sowie der Verantwortlichen und Ansprechpartner für die Ausbildung auf dem Programm. Neben den Forstwirten wird am Forstbetrieb Sonthofen derzeit auch eine Kauffrau für Büromanagement ausgebildet.

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-2037 Wed, 02 Oct 2019 14:51:04 +0200 Nachwuchs bei den Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2037&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6569207c16f1cad6efca07ea58dc8425 Forstbetrieb begrüßt die neuen Lehrlinge in Allersberg.

    Allersberg, 18. September 2019 - Im Forstbetrieb Allersberg hat Anfang September für zwei neue Auszubildende bei den Bayerischen Staatsforsten die berufliche Zukunft in ihrem Traumberuf begonnen. Markus Beier aus Feucht und Luca Hofbeck aus Hilpoltstein hatten sich bei der Auswahl Ende letzten Jahres durchgesetzt und eine Ausbildungsstelle zum Forstwirt am Forstbetrieb Allersberg ergattert. 

    Kommissarischer Forstbetriebsleiter Harald Schiller, der Servicestellenleiter Johannes Lang, der Ausbildungsmeister Thomas Beyerlein und der Personalratsvorsitzende Stefan Herzog begrüßten die neuen Auszubildenden herzlich zum Start ihrer dreijährigen Ausbildung am Forstbetriebssitz in Allersberg.   „Natürlich ist auch für die Bayerischen Staatsforsten der demografische Wandel ein wichtiges Thema. Wir freuen uns daher umso mehr, jungen Menschen den Einstieg in eine spannende berufliche Zukunft bieten zu können. Wir schaffen und besetzten hier wichtige Arbeitsplätze. Für die Bayerischen Staatsforsten sind die jungen Kollegen eine wertvolle Investition in die Zukunft des Unternehmens“, bekräftigt Harald Schiller und wünscht den Lehrlingen einen guten Start ins Berufsleben. 

    Zusammen mit den Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist der erfahrene Forstwirtschaftsmeister Thomas Beyerlein für insgesamt fünf Forstwirtslehrlinge verantwortlich. Da er mittlerweile seit 16 Jahren angehende Fortwirte ausbildet, kann er sehr viel Erfahrung einbringen. Alle drei seiner Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2019 konnten ihre Ausbildung diesen Sommer so erfolgreich beenden, dass sie fest bei Bayerischen Staatsforsten als Forstwirte übernommen wurden.   Die Aussichten auf eine spätere Übernahme ins Arbeitsleben der grünen Branche sind insgesamt derzeit auch sehr gut. Ob Stürme, Trockenheit oder Borkenkäfer – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten leisten mit einem enormen Arbeitsaufwand alles erdenklich mögliche, um den bayerischen Staatswald an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und den notwendigen Waldumbau hin zum widerstandsfähigen Klimawald von morgen voranzutreiben. 
    Um diese Herausforderungen meistern zu können, ist gerade qualifiziertes Personal die wichtigste Voraussetzung.   Markus Beier und Luca Hofbeck wurden zunächst am zentralen Ausbildungsstützpunkt in Nürnberg-Buchenbühl mit leuchtend orangeroter Sicherheitskleidung ausgestattet. So wird durch Logo und Schriftzug gleich die Zugehörigkeit zum Arbeitgeber Bayerische Staatsforsten sichtbar. Ab Ende September beginnt der blockweise Berufsschulunterricht an der Außenstelle Neunburg v.W. des Beruflichen Schulzentrums Oscar-von-Miller Schwandorf. Neben dem praktischen Können sind im künftigen Berufsleben auch viele theoretische Anforderungen wichtig.   Der Forstbetrieb Allersberg ist einer von 22 Ausbildungsbetrieben der Bayerischen Staatsforsten, weshalb der Einzugsbereich für Lehrlingsaspiranten entsprechend groß ist. Zwei bis drei Lehrlingsstellen werden jährlich im Dezember nach einem Auswahlgespräch vergeben. Die hohe Zahl der Nachfrage zeigt, dass ein Arbeitsplatz im Wald an der frischen Luft interessant und begehrt ist.   Bei den Bayerischen Staatsforsten ist die Lehrlingsausbildung ein wichtiges Thema: Zum 2. September haben 65 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufen angefangen, davon 61 Forstwirte und 4 Auszubildende für die Berufe „Kaufleute für Büromanagement“, „Mechatroniker“ und „Fachinformatiker Systemintegration“. Die Bayerischen Staatsforsten sind damit einer der größten forstlichen Ausbilder in Deutschland.

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    Forstbetrieb Allersberg
    news-2036 Wed, 02 Oct 2019 13:31:44 +0200 Ungewohntes Flugobjekt im Josephstal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2036&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1e8d0c1fa42f9b9e9614701e9070834b Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen Waldbrandübung.

    Schnaittenbach, 1. Oktober 2019 - Im Gebiet des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr drehte die Feuerwehrschule Würzburg am gestrigen Dienstag einen Lehrfilm über die Brandbekämpfung im Wald. Unterstützt wurde sie dabei von einem Polizeihubschrauber, der Wasser aus dem nördlichen der drei Dießfurther Seen für die Übung aufnimmt – direkt aus der Luft. 

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    Forstbetrieb Schnaittenbach Nachrichten
    news-2035 Tue, 01 Oct 2019 07:58:45 +0200 Startschuss für’s Duale Studium http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2035&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=73ec0ea2385dbcd173366b4891ca49c2 Fünf Forststudierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf profitieren ab sofort von Praxisphasen bei den Bayersichen Staatsforsten  

    Regensburg, 1. Oktober 2019 - Der Arbeitsplatz von Försterinnen und Förstern ist trotz aller moderner Neuerungen zu großen Teilen noch immer der Wald. So verwundert es nicht, dass die Studierenden des Bachelorstudiengangs Forstingenieurwesen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die neue Kooperation zwischen Hochschule und Bayerischen Staatsforsten mit Blick auf ihre berufliche Zukunft begeistert aufgenommen haben.

    Fünf Studierende des dritten Semesters profitieren ab sofort von dem neuen Angebot eines Dualen Forststudiums bei den Bayerischen Staatsforsten. Neben den theoretischen Studienzeiten an der Hochschule verbringen sie von jetzt an ihre vorlesungsfreien Zeiten an Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten und lernen so bereits jetzt die Aufgaben ihrer späteren Kolleginnen und Kollegen unmittelbar kennen.

    „Uns ist es wichtig, dass unser forstlicher Nachwuchs schon früh die Möglichkeit hat, einen vertieften Einblick in unsere Arbeit zu bekommen“, erklärt Reinhardt Neft, Vorstand der Bayerischen Staatsforsten. „Eine gute Ausbildung unserer zukünftigen Försterinnen und Förster an der Hochschule hat große Bedeutung für die Zukunft unserer Wälder. Erfahrungen im praktischen Betrieb stellen zusätzlich eine Bereicherung für die Studierenden dar.“

    Bis zum Abschluss ihres Studiums verbringen die dual Studierenden immer wieder Phasen an verschiedenen Stationen bei den Bayerischen Staatsforsten. Sie lernen dort das Tagesgeschäft von Försterinnen und Förstern, aber auch von Waldarbeitern, Einsatzleitern, Forstbetriebsleitung sowie Spezialistinnen und Spezialisten an Sonderbetrieben und an der Zentrale kennen.

    Los geht es gleich mit der praktischen Arbeit im Wald. Im Rahmen ihres „Praxisprojekts Forstbetrieb“ arbeiten die Studierenden mehrere Wochen mit den Waldarbeitern der Bayerischen Staatsforsten gemeinsam in der Pflanzung sowie der Waldpflege und erleben hautnah alle Aspekte dieser Tätigkeiten.

    Bis zu ihrem Bachelorabschluss werden die Absolventinnen und Absolventen des dualen Studiums einen Überblick über das gesamte Unternehmen erhalten und starten gut vorbereitet in die Arbeitswelt.

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    Personal News Newsticker Startseite Nachrichten
    news-2034 Fri, 27 Sep 2019 13:03:55 +0200 Königlicher Platz beim Prinzenfelsen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2034&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6da20035401dfb31cd47a60e373a0682 (27.09.2019) Nagel. – Am Fuß des Prinzenfelsen zwischen Silberhaus und Nagel erneuerte der Forstbetrieb Fichtelberg die Sitzgruppe, damit hier Wanderer und Radfahrer wieder bequem rasten und die Natur genießen können.

    Mächtig in’s Zeug gelegt haben sich Hubert Schinner und Jörg Trassl, Mitarbeiter bei den Bayerischen Staatsforsten, haben dicke Holzbohlen aus dauerhaftem Lärchenholz ausgewählt und daraus einen massiven Tisch und zwei Bänke gezimmert. Seit kurzem steht die Sitzgruppe jetzt an einem königlichen Platz: unter den Prinzenfelsen, den beiden Felsentürmen aus Granit, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Ludwig und Leopold, den beiden Prinzen aus dem Hause Wittelsbach benannt wurden.

    „Hier am Höhenweg zwischen Silberhaus und der Hohen Mätze lässt es sich bei einer Herbstwanderung im goldenen Oktober gut aushalten“, stellte Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg beim Probesitzen fest. „Und auch Radfahrer, die auf dem Brückenradweg von Bayern hinüber nach Böhmen das Fichtelgebirge überqueren, sind herzlich eingeladen, hier zu rasten.“

    Die Maßnahme wurde als besondere Gemeinwohlleistung gefördert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Münchberg.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Fichtelberg
    news-2033 Fri, 27 Sep 2019 09:36:00 +0200 Klima – Wald – Naturschutz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2033&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=80ae11ed98194a69dcbbeb19fbb5c815 Die Folgen des Klimawandels führen zu neuen Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung und im Naturschutz  

    Regensburg / Arnstein, 27. September 2019 – Heute findet der Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten statt, dieses Mal im Gramschatzer Wald des Forstbetriebs Arnstein. Rund 100 Experten und Interessierte treffen sich in diesem großen Waldgebiet vor den Toren Würzburgs. In Fachvorträgen und einer Exkursion werden die drängenden Fragen zum Spannungsfeld Klimawandel, Wald und Naturschutz vor Ort diskutiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Strategien der Waldbewirtschaftung die Belange des Klima- und Naturschutzes bestmöglich berücksichtigen.  

    Klimawald braucht nachhaltiges Management

    Wenn die Bayerischen Staatsforsten zu ihrem siebten Naturschutztag laden, steht erneut eine naturschutzfachlich spannende Region im Mittelpunkt des Interesses. Der Forstbetrieb Arnstein hat als laubholz- und eichenreichster Betrieb der Bayerischen Staatsforsten mit seinen naturnahen Laubmischwäldern große Verantwortung für den Natur- und Artenschutz in Unterfranken. Hirschkäfer, Wildkatze, Mittelspecht, Halsbandschnäpper und eine Vielzahl von Fledermausarten haben hier ebenso ihren Lebensraum wie seltene Pilz- und Pflanzenarten wie z.B. der Diptam. Zugleich liegen die Wälder in der mit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Region Bayerns. Insbesondere in den Wäldern rund um Würzburg zeigt sich dies aktuell in spürbaren Absterbe-Erscheinungen vieler Buchen.  

    Vorstand Reinhardt Neft betonte: „Gerade in solchen Regionen braucht es eine vorausschauende Pflege der Wälder um Ihre Klimastabilität zu erhalten. Die baumartenreichen Verjüngungen und die Bemühungen um die klimastabile Baumart Eiche am Forstbetrieb Arnstein sind hierfür das beste Beispiel“.

    Klimawandel erfordert integrative, dynamische Naturschutzstrategien

    Auch der Natur- und Artenschutz wird durch die klimabedingten Veränderungen des Ökosystems vor große Herausforderungen gestellt. Rasche Veränderungen der Ökosysteme stellen statische Ansätze in Frage und erfordern Maßnahmen zum Walderhalt. Vor diesem Hintergrund gewinnen integrative und dynamische Naturschutzstrategien, wie die regionalen Naturschutzkonzepte der Bayerischen Staatsforsten, und der Erhalt des Ökosystemverbunds durch Trittsteine natürlicher Waldentwicklung zunehmend an Bedeutung.  

    Naturschutz, Forstwirtschaft und Erholung im klimastabilen Mischwald vereint

    „Der Forstbetrieb Arnstein beweist in seiner täglichen Arbeit, dass es in naturnahen, klimastabilen Mischwäldern mit einem klugen Naturschutzkonzept gelingen kann, Naturschutz, Forstwirtschaft und die Erholungsfunktion in den Wäldern zu vereinen“, fasst Forstbetriebsleiter Christoph Riegert die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Forstbetriebs zusammen. „Unsere bewirtschafteten Wälder sichern eine hohe Kohlenstoffbindung im Wald und mindern CO2-Emissionen durch die nachhaltige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz. Mit unserem neuen Naturschutzkonzept erhalten wir weiterhin strukturreiche, vernetzte Lebensräume für zahlreiche Arten und fördern die Biodiversität in einem sich wandelnden Ökosystem Wald.“  

    Weitere Informationen zum Forstbetrieb Arnstein und zum neuen Naturschutzkonzept des Forstbetriebs finden Sie hier: www.baysf.de/arnstein  

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    Klimawandel Newsticker Startseite Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-2032 Thu, 26 Sep 2019 09:32:21 +0200 „Weichenstellung für den Erhalt unserer Wälder“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2032&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6858dda874edcb6d5b74514e6e66c1f9 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:

    (25. September 2019) Berlin – Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber hat die Ergebnisse des Nationalen Waldgipfels in Berlin begrüßt: „Der Bund hat heute wichtige Weichen gestellt, um unsere Wälder in Deutschland zu erhalten und für die Zukunft zu rüsten“, sagte Kaniber bei der Veranstaltung in Berlin.


    Bundesagrarministerin Julia Klöckner will den Ländern in den kommenden vier Jahren insgesamt fast 550 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung zu stellen, vor allem um Schadflächen wieder zu bewalden und klimafeste Mischwälder auszubauen. Davon werden voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro nach Bayern fließen.

    „Der Erhalt unserer Wälder ist eine riesige Herausforderung, die wir nur gemeinsam stemmen können. Bayern investiert im Haushaltsjahr 2020 mit über 40 Millionen Euro bereits erhebliche Landesmittel in die Schadensbewältigung und den klimafesten Umbau der Wälder. Die in Aussicht gestellten Bundesmittel ermöglichen uns zusätzliche Spielräume, unsere Wälder im Interesse der gesamten Gesellschaft auf Dauer zu erhalten“, sagte Kaniber. Das sei auch ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz, denn: „Bewirtschaftete Wälder sind der wichtigste Klimaspeicher, den wir haben. Jeder einzelne Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums eine Tonne Kohlendioxid, das dann in Häusern und Möbeln für Jahrzehnte gespeichert ist. Umso wichtiger ist es, die Verwendung von Holz voranzubringen.“

     

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    Nachrichten
    news-2031 Wed, 25 Sep 2019 16:52:35 +0200 Historische Grenzsteine in neuem Glanz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2031&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e3b17767a88d2d94f388f966fb8ff3a1 25.09.2019, Kempten - An die Zeit der Fürstäbte erinnern im Raum Kempten hauptsächlich die imposante Residenz in Kempten mit der Basilika Sankt Lorenz. Dazu noch die Orangerie im Hofgarten und das Kornhaus. Doch es gibt auch Kleinode, die irgendwo ganz im Verborgenen schlummern. Im Revier Kürnach-Nord des Forstbetriebs Sonthofen haben die ehemaligen Grundherren ihre Spuren in Form von zwei Barock-Grenzsteinen hinterlassen. Oder waren es Bildstöcke? Oder beides? Sie geben Rätsel auf, denn Dokumente oder Jahreszahlen auf den Steinen existieren nicht. 

    „Sicher ist, dass sie das Wappen des Bernhard von Buseck tragen, Mitglied eines hessischen Adelsgeschlechtes. Am fürstäbtlichen Hof des Stiftes Kempten hatte er das Amt des Kammerpräsidenten inne, was heute einem Finanzminister entspricht. Buseck dürfte also die Grundankäufe abgewickelt haben, die aus dem Jahre 1761 dokumentiert sind und die Steine dürften also aus derselben Zeit stammen“, erklärt Revierleiter Johann Mayr, der für die Bayerischen Staatsforsten das Revier betreut. Die Grenzsteine waren dem Verfall preisgegeben: Sie sind aus dem örtlich vorhandenen Sandstein gehauen, der leider nicht besonders witterungsresistent ist.

    Leider sind die Reliefs in den Kassetten nicht mehr erhalten. Über ihnen ist das Auge Gottes oder das Auge der Weisheit zu erkennen.  Möglich wäre, dass beide Steine sogar eine Doppelfunktion als Grenzstein und Bildstock ausübten. Einer davon führte im Wald direkt am Kürnachufer ein unbeachtetes, fast schon verträumtes Dasein. Der andere war an einer Wegeinmündung in die Staatsstraße vor einigen Jahren umgekippt. Revierleiter Hans Mayr regte unter Einbeziehung der Kreisheimatpflege eine Restaurierung der Steine an. „Streng genommen haben die Bayerischen Staatsforsten ja mit der Pflege des Waldes das Erbe der Fürstäbte angetreten. Wir stehen zu unserer Verantwortung und lassen diese geerbten Kulturgüter nicht sang-und klanglos untergehen!“, freut sich Förster Mayr.

    Heute befindet sich ein kopierter Stein, geschützt mit einem Blechdach, an der ursprünglichen Stelle direkt am Kürnachufer nur etwa 400 Meter östlich von Unterkürnach. Das Original hat restauriert im Innenraum der Marienkapelle in Unterkürnach ein neues Zuhause gefunden.

    Der andere Stein bewacht den Wanderparkplatz Petersberg nahe des Hotels Hofgut Kürnach. Schon in den 60er Jahren musste er wegen des Straßenausbaus durch das Kürnachtal von seinem ursprünglichen Standort entfernt werden. Finanziert wurden die Restaurierungen sowohl mit Mitteln der besonderen Gemeinwohlleistungen des Freistaats, als auch mit Mitteln der Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-2030 Fri, 20 Sep 2019 13:46:46 +0200 Fernsehbeitrag über den Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2030&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=296d28c48630ca7e9119d37920529d3a Der Bayerische Rundfunk hat in seiner Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ über die Kartierung von Methusalem-Bäumen im Spessart berichtet. Die dabei erfassten Daten werden in die "Spessart-App" einfließen, die derzeit programmiert wird. Mehr dazu demnächst unter www.wald-im-spessart.de .

    Sie können den Beitrag in der Mediathek des BR ansehen.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-2029 Thu, 19 Sep 2019 09:41:41 +0200 Natur und Erholung kein Widerspruch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2029&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa284b3ad3d7591a4c3cc0ef55236091 Gemeinsame Pressemitteilung des Landratsamtes Neustadt an der Waldnaab und der Bayerischen Staatsforsten 

    (19. September 2019) Nachdem die Nutzung der Baggerseen im Josefstal, im Volksmund besser bekannt als „Freizeitsee Dießfurt“, in den vergangenen Tagen medial stark diskutiert wurde, machte sich Landrat Andreas Meier am gestrigen Mittwoch gemeinsam mit dem neuen Leiter des zuständigen Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, erneut persönlich ein Bild von den von den Bayerischen Staatsforsten aktuell durchgeführten Maßnahmen.

    Diese haben laut Bahnmüller zum einem zum Ziel, den ungeregelten Zufahrtsverkehr mit Autos, Quads und Motorrädern direkt an das Seeufer einzuschränken. Dies sei nötig geworden, da gerade an schönen Wochenenden viele mit Ihren Autos direkt ans Wasser gefahren sind und dort sogar Rennen und Fahrübungen durchgeführt worden seien. Mit allen unangenehmen Folgen wie etwa großen Feiern und Vermüllung. Die neuen Erdwälle seien deshalb notwendig geworden, da bisherige Schranken und Zäune zerstört oder als Feuerholz herhalten mussten, wie es der beim Zaun am Besucherparkplatz am Mittleren See der Fall war.

    Zum anderen wurde seitens der Staatsforsten die westliche Uferlinie des nördlichsten und größten des drei Seen gestaltet, in dem kleine Buchten und Flachwasserzonen angelegt wurden, um die Wiederbesiedlung des Sees sicherzustellen. „Im See kann selbstverständlich weiter gebadet werden und auch der Parkplatz am Mittleren See kann weiterhin genutzt werden. Durch unsere Maßnahmen schränken wir die Erholungsnutzung überhaupt nicht ein, der See wird vielmehr attraktiver für Mensch und Natur.“, so Philipp Bahnmüller.

    Für Landrat Andreas Meier steht trotz der zum Teil durchaus nachvollziehbaren Maßnahmen der Staatsforsten eine gemeinsame Entwicklung dieses Areals weiterhin an oberster Stelle. „Wir arbeiten nach wie vor mit vielen Partnern an einem Konzept der schonenden freizeitlichen Nutzung der drei Seen mit genügend Raum für Erholung und Natur. Mensch und Natur dürfen hier nicht in Konkurrenz stehen, sondern wir müssen Ökologie und Freizeitnutzung in einem schlüssigen Konzept unter einen Hut bringen.“, so der Landrat. Dabei bestehe der Landkreis darauf, dass Zusagen und auch in der damaligen Genehmigung des Kiesabbaus festgehaltene Auflagen nach wie vor Bestand haben und eingehalten werden müssen.

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    Forstbetrieb Schnaittenbach Nachrichten
    news-2028 Wed, 18 Sep 2019 17:00:16 +0200 Es ist Hirschbrunftzeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2028&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=efc5be25ed352f9508d21db2a4fd0900 18.09.2019, Sonthofen - Für das Rotwild und die Jäger ist jetzt die aufregendste Zeit des Jahres angebrochen: Beim Rotwild, weil Hochzeit, also Brunftzeit ist. Für die Jäger, weil jetzt das Rotwild besonders gut zu sehen ist. Von Mitte September bis Mitte Oktober versammeln sich Hirschkühe und ihr Nachwuchs – der Jäger spricht von „Kahlwild“ - und die Hirsche auf traditionellen Brunftplätzen.  

    Die Hirsche haben den Sommer in so genannten Feisthirschrudeln verbracht und möglichst viel Fettreserven angelegt. „Wir haben Bereiche oberhalb der Baumgrenze, wo wir das Rotwild bewusst nicht bejagen. Dort hat es monatelang seine Ruhe und kann ohne größere Schäden Gras und Bergkräuter fressen.“ erklärt der Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Aber jetzt haben sich diese Hirschrudel oberhalb der Baumgrenze aufgelöst und die Hirsche sind flapsig formuliert auf Brautschau – dann beginnt für unsere Jagdnachbarn und uns eine spannende Zeit“. Berufsjäger Ludwig Weiß ergänzt: „Die Brunft ist für die Hirsche sehr anstrengend. Sie fressen in dieser Zeit fast nichts und grenzen ihr Kahlwildrudel lautstark und oft auch handfest gegen Konkurrenten ab. In vielen Tälern kann man sogar tagsüber die Hirsche schreien hören“. Wer derzeit also mit offenen Ohren durch die Allgäuer Bergwelt wandert, wird mit einiger Wahrscheinlichkeit die Rotwildbrunft hören können.

    Für die Jäger heißt es jetzt möglichst jede Dämmerungsphase zu nutzen, um zu beobachten und zu jagen. Im Staatswald gilt es nun, die erhöhte Aktivität des Rotwildes zu nutzen, um abseits der Brunftplätze auch weibliches Wild und Jungtiere zu erlegen. Denn der am Zustand der Waldverjüngung orientierte Abschuss muss erreicht werden, damit der Wald und vor allem die Verbiss-empfindliche Tanne wachsen kann. „Dies ist in jedem Revier, egal ob Staats- oder Privatjagd, eine anspruchsvolle Aufgabe, denn das Rotwild ist sehr lernfähig und schlau. Aber eben eine für den Wald notwendige Aufgabe. Für uns ist es wichtig, die Zuwachsträger, also das weibliche Rotwild zu erlegen – sonst wächst der Rotwildbestand schnell auf einen für den Wald zu hohen Stand an“, fasst Oetting die Situation im Staatswald zusammen.

    Nach gut acht Monaten nach der Brunft werden im drauf folgenden Jahr Ende Mai bis Ende Juni die Kälber gesetzt, während sich die Hirsche in der Geweihwachstumsphase und auch danach zu Feisthirschrudeln sammeln.

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    news-2027 Tue, 17 Sep 2019 08:18:25 +0200 Für den Klimawald von Morgen: Naturpark-Team des Naturparks Ammergauer Alpen pflegt Moor im FB Oberammergau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2027&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aabddba520eb2318001f26ac19054be8 (Altenau, 10.09.2019) -   Das „Team Ammertal“, eine Freiwilligen-Projektgruppe des Naturparks „Ammergauer Alpen“ , hat im Revier Altenau des Forstbetriebs Oberammergau ein neues Naturschutzprojekt umgesetzt. Es wurde im sog. „Bachet“ gearbeitet, einem im zuwachsen begriffenen Kalkflachmoor (ca. 1,5 ha) zwischen Schwabenkopf und Oberalm am Nordabhang des Klammspitzzuges. Dieses Flachmoor ist Quellgebiets des Klausenbaches und war bis zur Aufgabe der Altenauer Alm als sommerliche Pferdeweide genutzt. Die Altenauer Almweide wurde vor ca. 15 Jahren aufgegeben, was zum allmählichen Zuwachsen des Bachets führte.

    Mit Hilfe der 9 freiwilligen Helfer konnte in Handarbeit der beschattende Fichtenaufwuchs auf einem Teilabschnitt entfernt und aus dem Moor gebracht werden. Wärme und Sonne sind im Moor sehr wichtig, um den wärmeliebenden Insekten und Moorpflanzen wieder Licht und Platz zu geben. Diese Schwendarbeiten erfolgen nur partiell und werden vermutlich in einigen Jahren wiederholt werden müssen. Wer bei einem im Oktober anstehenden neuen Teilabschnitt im „Bachet“ bei der Moorpflege mitmachen möchte, kann sich gerne über den Naturpark „Ammergauer Alpen" anmelden. Werkzeug und Brotzeit werden gestellt, für fachliche Anleitung ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenlos.

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    Forstbetrieb Oberammergau
    news-2025 Mon, 09 Sep 2019 17:02:07 +0200 Kleinod Waltenhofer Moos http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2025&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cbd52c126e0b8bc18fd7bd04f3516544 Lebensraum für Biber, Vögel, Insekten und Co. 09.09.2019, Waltenhofen - Obwohl es eines der größten zusammenhängenden Niedermoore im Allgäu ist, liegt es unauffällig südlich von Kempten im Gebiet der Gemeinde Waltenhofen: Das „Waltenhofer Moos“ wurde bereits 1984 mit einer Gesamtgröße von ca. 70 ha zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. „Ziel von uns ist es, diese besondere Landschaft für eine ganz spezielle Flora und Fauna zu erhalten. Denn beide sind an solche leider selten gewordenen Lebensräume bzw. Feuchtgebiete gebunden“, erläutert Förster Markus König, der sich um einen großen Teil der Flächen kümmert. 

    „Als Vertreter selten gewordener, hier heimischer Vogelarten sei der Sumpfrohrsänger oder die Rohrammer genannt. Bei den Insekten findet man verschiedenste Libellenarten. Auch viele Schmetterlinge wie die echte Rarität, den Braunen Feuerfalter“, freut sich Revierleiter König. Mitten in diesem wertvollen Gebiet liegt mit einer Fläche von insgesamt 22,6 ha der Staatswalddistrikt „Waltenhofer Moos“. Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting, zu dessen Forstbetrieb die Flächen gehören, ergänzt: „Wir haben fast das gesamte Gebiet, das zu 75% mit Moorbirke und 25% mit Fichte bewachsen und als Spirkenfilz-Moorwald kartiert ist, in Hiebsruhe gestellt. Das heißt, es finden keine Pflegemaßnahmen mehr statt und es entsteht Wildnis. Der Umgriff wird von unseren Partnern wie dem LBV gepflegt, die in unmittelbarer Nachbarschaft zehn Hektar Streuwiesen erworben und acht weitere gepachtet haben.“

    Aber auch einem anderen Gast scheinen die Flächen sehr gut zu gefallen: Dem Biber.

    Seit einiger Zeit hat er sich fest etabliert und scheint sich mit seiner Familie sehr wohl zu fühlen. Er geht mit großem Eifer seiner natürlichen Tätigkeit nach: Er baut Dämme und staut das Wasser an. Dadurch schafft er einen sehr strukturierten Lebensraum, von dem Insekten, Amphibien und seltene Pflanzen profitieren. „Wo, wenn nicht hier sollte der Biber wieder zuhause sein dürfen?“ fragt sich Förster Markus König.

    Aber es gibt auch Probleme: Wenn beispielsweise durch den Anstau der Entwässerungsgräben die Zufahrten zu den nebenliegenden Grünflächen durchfeuchtet werden und mindestens temporär nicht mehr passierbar sind. Der Staatsforsten-Revierleiter hat deshalb an einem markanten Punkt einen einfachen Wasserstandspegel angebracht. Damit kann festgestellt werden, bis zu welchem Niveau das Wasser steigen darf und ob auch die Felder selbst von einer Vernässung betroffen sind. Diese Maßnahme wurde vor Ort mit der Biberbeauftragten des Landratsamts Oberallgäu besprochen. So kann beobachtet werden, ob Maßnahmen zur Regulierung notwendig sind oder nicht.

    „Vorstellbar sind viele Maßnahmen. Zum Beispiel eine Verrohrung des Damms. Die sorgt dafür, dass der Biber eine Wasserfläche nicht weiter als bis zum festgelegten Niveau anstauen kann.

    Allerdings sind die Tiere schlau und versuchen instinktiv das Loch zu stopfen“, so König weiter. In Fall Waltenhofer Moos – glauben zumindest beide Förster - prallen nicht harte Fronten gegensätzlicher Interessen aufeinander. Nochmal Forstbetriebsleiter Jann Oetting: „Es gibt flankierend ein Angebot an Entschädigungen von den Naturschutzbehörden. Wir hoffen deshalb, dass es ein friedliches Nebeneinander geben wird. Das ist für alle Beteiligten meist ohnehin das Beste.“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-2024 Mon, 09 Sep 2019 11:56:32 +0200 DAV-Aktion Schutzwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2024&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=09e258302f8a2823c83b02fc326ccad2 (09.09.2019) St. Martin - Mitte August fand am Forstbetrieb St. Martin, wie schon in den letzten Jahren, eine Schutzwald Aktion des Deutschen Alpenvereins (DAV) statt. Neun Teilnehmer investierten 350 Arbeitsstunden, um von der Hundalmhütte aus mehrere Aktionen im Bergwald durchzuführen. Die örtlichen Waldarbeiter standen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite.    

    Zum Schutz der selten gewordenen Eiben suchten die DAVler ca. 5.000 Exemplare im Bergwald auf. Ihr Ziel war es, den Bäumen zu helfen, damit sie zu großen, vitalen Exemplaren heranwachsen können, denn die Begleitvegetation drohte sie zu erdrücken.  Die Teilnehmer befreiten die Eiben deshalb von der verdämmender Vegetation. Um die Bäume auch zukünftig wieder zu finden, wurden sie dauerhaft markiert und gegen Verbiss geschützt.  

    Insbesondere die Wege durch den Bergwald lagen den Alpinisten schwer am Herzen. Mit vereinten Kräften wurden mehrere hundert Laufmeter im Bereich Wildental von den DAVlern in Stand gesetzt. Die Steige waren im Frühjahr durch Lawinenabgänge teilweise erheblich beschädigt worden.  

    Die DAVler leisteten auch einen Beitrag zum Artenschutz auf Almflächen. An der sogenannten „Trisselstein Hütte“ und umgebender Almfläche wurden Instandsetzungs- und Schwendmaßnahmen durchgeführt. Beim Schwenden befreiten die Sportler die Almflächen von Begleitvegetation, um sie als Lebensraum für Offenland liebende Arten zu erhalten.   

    Die Alpinisten unterstützten zudem den örtlichen Revierleiter beim Hochsitzbau. Insgesamt wurden drei Ansitzeinrichtungen um das Hundhorn gebaut. Um die Jagdeinrichtungen erreichen zu können wurden deren Zugänge von den fleißigen Helfen wieder freigeschnitten, um die jagdlichen Bemühungen für einen mischbaumartenreichen Bergwald zu fördern.  

    Der Forstbetrieb St. Martin möchte sich nochmals bei allen Beteiligten des DAV und seinen Waldarbeiter für diese gelungen Aktion bedanken und der Forstbetrieb freut sich schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. 

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    Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste
    news-2023 Wed, 04 Sep 2019 15:13:06 +0200 Absterbende Buchen – Kaniber startet Forschungsprojekt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2023&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16eb73913cfa3c28bd4b4fcb5ff621f8 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (4. September 2019) München – Der Klimawandel lässt vermehrt Buchen in den Wäldern Nordbayerns absterben. Aus diesem Grund hat Forstministerin Michaela Kaniber jetzt ein Forschungsprojekt zu diesem neuen Phänomen veranlasst. „Wir müssen den aktuellen Schäden in Nordbayern auf den Grund gehen. Denn die Buche kommt in den anderen Teilen unseres Landes gut mit den Auswirkungen des Klimawandels zurecht und spielt eine herausragende Rolle beim Umbau unserer Wälder zu klimastabilen Mischwäldern“, sagte Kaniber in München.

    Das kurz „BeechSAT“ genannte Forschungsprojekt der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) wird mit Hilfe verschiedenster Satelliten- und Luftbilder ein Verfahren entwickeln, um abgestorbene Buchen in Bayern automatisch erfassen zu können. Die Forscher werden dann vor allem mittels Boden- und Klimadaten ableiten, welche Faktoren das Absterben der Bäume begünstigen. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon dringend notwendige Erkenntnisse, wie Waldbesitzer und Förster betroffene und gesunde Buchenwälder künftig am besten pflegen können.

    Im Fokus der Untersuchungen liegen zwei Gebiete in Unter- und Oberfranken mit einer Gesamtgröße von 17.500 Hektar. Das rund 100.000 Euro teure Projekt der LWF wird zu rund 85 Prozent vom Forstministerium finanziert. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite der LWF.  

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    Nachrichten
    news-2022 Wed, 04 Sep 2019 11:32:13 +0200 Für den Klimawald von morgen: Bayerische Staatsforsten begrüßen neue Auszubildende http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2022&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=19e5b33e3e30be2d4b19c6e3bc6bd936 65 Azubis beginnen im September 2019 ihre Ausbildung im Waldunternehmen   

    • In vier unterschiedlichen Berufen leisten die neuen Azubis ihren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel
    • Forstwirt-Azubis sind größte Gruppe der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    • Begrüßt wurden die aus ganz Bayern angereisten Azubis am traditionellen Azubi-Tag von den Vorständen der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg  

    Regensburg, 4. September 2019 – Ob Stürme, Trockenheit oder Borkenkäfer – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten leisten mit einem enormen Arbeitsaufwand alles erdenklich mögliche, um den bayerischen Staatswald an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und den notwendigen Waldumbau hin zum widerstandsfähigen Klimawald von morgen voranzutreiben. Unterstützung bekommen sie seit dem 2. September von 65 neuen Azubis, die ihre Ausbildung im Waldunternehmen begonnen haben.  

    Neben den Forstwirten, die mit 61 Azubis die deutliche Mehrheit bilden, konnte der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer beim traditionellen Azubi-Tag am 4.September in Regensburg in diesem Jahr auch vier Auszubildende für die Berufe „Kaufleute für Büromanagement“, „Mechatroniker“ und „Fachinformatiker Systemintegration“ neu im Unternehmen willkommen heißen. Neumeyer begrüßte die jungen Kolleginnen und Kollegen feierlich: „Wir freuen uns, so vielen jungen Menschen den Einstieg in eine spannende berufliche Zukunft bieten zu können.“  

    Personalvorstand Reinhardt Neft betonte die wichtige Aufgabe engagierter und qualifizierter Ausbilderinnen und Ausbilder: „Eine erfolgreiche Ausbildung unserer Nachwuchskräfte gelingt nur mit Mitarbeitern, die dies mit hervorragenden Fachkenntnissen, mit hohem sozialen Engagement, menschlichem Einfühlungsvermögen und bewährter Berufserfahrung tun“, so Neft. Seit Jahren sei die gute Ausbildung junger Menschen bei den Bayerischen Staatsforsten eine wesentliche Säule der Nachwuchsgewinnung im Unternehmen.  

    Natürlich ist auch für die Bayerischen Staatsforsten der demografische Wandel ein wichtiges Thema. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist qualifiziertes Personal eine wichtige Voraussetzung, den Herausforderungen, die sich der Forstwirtschaft stellen, begegnen zu können. Für Personalchefin Petra Bauer spielt der Nachwuchs daher eine zentrale Rolle im Unternehmen: „Die jungen Kolleginnen und Kollegen sind für die Bayerischen Staatsforsten eine wertvolle Investition in die Zukunft des Unternehmens.“  

    Mit dem Azubi-Tag, an dem alle neuen Azubis aus ganz Bayern nach Regensburg anreisen, soll das Kennenlernen über Berufsgrenzen hinweg erleichtert und so von Anfang an ein kollegiales Miteinander gefördert werden. „Für ein erfolgreiches Berufsleben ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich“, schloss Frau Bauer und wünschte allen neuen Azubis einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

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    news-2021 Mon, 02 Sep 2019 10:07:27 +0200 Bienen im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2021&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de6c2ecfc0509b5a34acd4feaa01df32 Es summt und brummt im Wald des Forstrevieres Unterebersbach der Bayerischen Staatsforsten AöR. Grund hierfür sind die Honigbienen des Imkerehepaares Sandra Maria und Klaus Hubertus Spitzl, die die Leidenschaft der Imkerei gemeinsam teilen. Sandra mit sechs und Klaus mit 17 Völkern stehen gegenseitig im konstruktiven Wettbewerb, wenn es darum geht, wer von den beiden den besseren Honig hat. Ein Thema, dass immer wieder neu zu diskutieren ist.

    So ein Bienenvolk besteht immerhin aus einer Königin und bis zu 30.000 Individuen, die über 500 Liter Nektar im Jahr sammeln und im Durchschnitt in Bayern rund 15 kg Honigernte zur Verfügung stellen – wenn alles gut geht. Neben den Kohlehydraten benötigt ein Bienenvolk rund 30 Kilo des eiweißreichen Blütenpollens für die Ernährung des Nachwuchses und zur Versorgung des Volkes.

    Zur Kühlung der Bienenbrut nutzen die Bienen die Verdunstungskälte von ausgebreitetem Wasser, wofür die Arbeiterinnen je nach Standort bis zu 100 Liter Wasser benötigen. Die Stocktemperatur beträgt im Sommer im Bienenvolk dabei rel. konstant 35 °C. Die Bestäubungsleistung der Honigbiene beträgt rund 1000 Blüten pro Tag. Das Sprichwort von der fleißigen Biene scheint also zu stimmen.

    Klaus Spitzl, der schon Bienen hat seitdem er 16 Jahre alt war und derzeit 2. Vorsitzender des Ostheimer Imkervereins ist, hat sich an den Staatsforstbetrieb Bad Brückenau gewandt, da er einen neuen Aufstellplatz für seine Bienen im Wald gesucht hat. „Bei den Bayerischen Staatsforsten legen wir sehr viel Wert auf den Naturschutz vor Ort, weshalb es sehr viele Artenschutzprogramme und biotopverbessernde Maßnahmen in den Revieren gibt“ erklärt André Schönfeldt, der als Revierleiter den Staatswald rund um Unterebersbach im Bereich des Salzforstes betreut. „Deshalb ist das Aufstellen von Bienenvölkern im Staatswald für Hobby- sowie gewerbliche Imkerei unentgeltlich. Neben unserem Naturschutzprogramm „Der Wald blüht auf“ möchten wir auch durch Unterstützung der örtlichen Imker etwas Positives für die Artenvielfalt der Insekten unserer Heimat tun“. Für das Aufstellen bedarf es allerdings der schriftlichen Erlaubnis des örtlichen Forstbetriebes in Form eines unentgeltlichen Nutzungsvertrages.

    Die Forstrevierleiter vor Ort werden bei Interesse zusammen mit den Imkern geeignete Aufstellplätze auswählen, wobei neben den anspruchsvollen Standortansprüchen der Biene auch die weiteren Nutzungsansprüche an den Wald wie Erholung, Jagd und Holzernte eine wichtige Rolle spielen. Interessenten können sich bei fachlichen Fragen sowie zum Einstieg in die Imkerei an die örtlichen Imkervereine oder im Landkreis Rhön-Grabfeld an das Bienenzentrum in Bad Königshofen, sowie bei der Suche nach Aufstellmöglichkeiten an die örtlichen Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten wenden. 

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    news-2019 Tue, 27 Aug 2019 10:43:08 +0200 Ein schöner Platz im Wald zum Verweilen und Genießen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2019&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=18c1512060e287c133d11218304273c2 (27.08.2019) Weidenberg. – Im Bereich Neuhaus oberhalb von Sophienthal hat der Forstbetrieb Fichtelberg am Kreuzungspunkt mehrerer Wanderwege eine neue Ruhebank aufgestellt, die Erholungssuchenden eine Rastmöglichkeit mit Ausblick bietet.

    Lang zieht er sich hin, der Anstieg von Sophienthal den Berg hinauf bis nach Neuhaus. Dort auf der Hochebene steht auf einer Waldlichtung ein einsames Bauernhaus, Überbleibsel einer ehemaligen Siedlung. Schon seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Gebäude nicht mehr bewohnt. Dennoch ist hier Leben. Denn viele Wanderer kommen vorbei auf ihrem Weg aus dem Steinachtal Richtung Gänskopfhütte oder nach Mehlmeisel. Oft sind sie schon ein wenig erschöpft vom Aufstieg und von der Länge des Weges. Da kommt die neue, bequeme Wellness-Liege genau recht, die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten kürzlich aufgestellt haben.

    „Wir wollen hier die Wanderer zum Verweilen einladen. Und um den traumhaften Blick hinunter ins Tal zu genießen“, schwärmt Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, als er sich selbst ein Bild von der neuen Erholungseinrichtung machte. Gegenüber vom alten Gebäude in Neuhaus am Rande der Wiese gelegen, bietet sich eine schöne Aussicht ins Steinbach-Tal und weiter Richtung Speichersdorf und in die nördliche Oberpfalz.

    Die Maßnahme wurde als besondere Gemeinwohlleistung gefördert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth.

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    news-2018 Mon, 26 Aug 2019 16:12:59 +0200 Joachim Genrich beendet die Försterlaufbahn http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2018&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=135169f1afe1cdeb3c091b047b1a0de9 Langjähriger Revierleiter des Forstreviers Holzheim a. F. geht in Ruhestand

    (Burglengenfeld 26. August 2019) – Burglengenfeld. „Irgendwann hat alles ein Ende, auch wenn man sich mit Arbeit und Arbeitsraum verwachsen fühlt!“ Mit diesen Worten verabschiedete der Burglengenfelder Forstbetriebsleiter Thomas Verron anlässlich einer kleinen Feierstunde Revierleiter Joachim Genrich mit Ablauf August in den Ruhestand. Bis zum letzten Tag kostete Genrich seinen langen forstlichen Berufsweg bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung und seit 2005 bei den Bayerischen Staatsforsten aus. Nach fast 42 Dienstjahren, dabei über 40 Jahre im Forstamt bzw. Forstbetrieb Burglengenfeld kann dieser in aller Gelassenheit und rückblickend auf ein reichhaltiges forstliches Leben mit vielen erlebten organisatorischen und fachlichen Änderungen in den Ruhestand treten. Die Nachfolge im Revier hat bereits seit einigen Monaten Lea Franz angetreten, die - frisch eingestellt - gleich mit der Revierleitung in Holzheim a. F. ihre erste feste Stelle bei den Bayerischen Staatsforsten ergatterte. Sie konnte glücklicherweise den reichhaltigen Erfahrungsschatz von Genrich in dieser Übergabephase bestens nutzen.

    Joachim Genrich, als Förstersohn in Schrobenhausen geboren, ging in Hienheim und Regensburg zur Schule, studierte nach Erreichen der Fachholschulreife in Freising-Weihenstephan, schloss als Diplom-Forstingenieur ab und trat im Oktober 1977 als Forstanwärter in den Staatsdienst. Berufliche Stationen waren dabei die damaligen Forstämter Geisenfeld und Murnau. Kurz nach der Forstinspektorenprüfung Ende 1978 startete Genrich seine Forstberufslaufbahn am Forstamt Burglengenfeld. Im September 1981 bekam er in Pirkensee seine erste Revierleitung übertragen. Hier bleib er bis zu seiner Pensionierung aktiv. Infolge seines Eigenheimbaus mit Geschäftszimmer änderte sich lediglich um die Jahrtausendwende der Reviername in Holzheim a. F. Joachim Genrich hatte damit das seltene Glück, sein überwiegendes Försterleben in einer geliebten Dienststelle zu verbringen. Fast vier Jahrzehnte leitete er das Staatswaldrevier Holzheim a. F. mit den Staatswalddistrikten Raffa, Ponholz und ab 2005 im Unternehmen Bayerische Staatsforsten mit Unterem Samsbacher Forst und Vogelsand. Kein Wunder, dass sich dadurch starke Spuren seines Arbeitslebens in den Wäldern des Städtedreiecks wiederfinden. Engagiert in Waldbau und auf allen forstpraktischen Feldern gestaltete er den heutigen Natur- und Erholungsraum am östlichen Jurarand mit. Das Raffa mit dem in seiner Zeit geschaffenen Kunstwaldgarten lag ihm besonders am Herzen. Dabei hatte es ihm vor allem der Waldumbau der großen Kiefernflächen mit Buche, Eiche und Edellaubhölzern in möglichst naturnaher Gestaltung angetan. Hinsichtlich des dafür notwendigen zu regulierenden Wildstandes musste er – noch in einer anderen jagdlichen Generation aufgewachsen - anfangs manchmal über seinen Schatten springen. Dafür hatte er einen ausgezeichneten und verbindenden Draht zur privaten Jägerschaft. Als strenger Revierwächter sorgte er stets für Ordnung vor Ort. Das mussten insbesondere seine vielen Forstrechtler spüren, die jährlich mit ihren Brennholzbezügen zu bedienen waren.  Die zunehmende Digitalisierung und permanent DV-technischen Systemneuerungen lösten bei ihm nicht unbedingt Begeisterungsstürme aus. So kann Genrich zumindest aus dieser Sicht mit einem lachenden Auge Abschied nehmen.

    Verron dankte Genrich für seinen enorm langen Einsatz und das nachhaltige Wirken, vor allem aber für die notwendige Rolle im Team und den immer korrekten und loyalen Umgang untereinander. In den turnusmäßigen Jahresgesprächen hat man immer kollegial bestens zusammengefunden. Für Genrich gab es zum Abschied die von den betrieblichen Lehrlingen handgefertigte Tannenholzruhebank, auf der er sich jetzt lange an sein nachhaltiges berufliches Wirken erinnern soll. Zunächst soll sein Jägerherz mit einem kollegial gesponserten Pensionshirschabschuss im Truppenübungsplatz Hohenfels noch einmal höher schlagen. Alle aus dem Forstbetrieb Burglengenfeld wünschten bei der Überreichung der Ruhestandsurkunde noch viele glückliche und vor allem gesunde Jahre im neuen Lebensabschnitt. Joachim Genrich verabschiedete sich mit einer feinen Brotzeit als Dank an alle Mitstreiter und Unterstützer der vielen Berufsjahre. Er freue sich riesig über den kollegial vermittelten Abschiedshirschen. So könne er mit den ehemaligen verdienten Ruheständlern mithalten, die damals einen solchen am Ende Ihrer Laufbahn noch frei hatten. Seine Jagdleidenschaft werde so schnell nicht enden.  

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    Forstbetrieb Burglengenfeld
    news-2017 Mon, 26 Aug 2019 14:48:12 +0200 Forstwegebau für den Waldumbau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2017&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=50c689b71415443aeb1d8f915e084004 Sonthofen, 25.08.2019 – Ein neuer Forstweg wird derzeit bei den Bayerischen Staatsforsten im Nördlichen Großen Wald in der Nähe von Wertach gebaut. Eine im Staatswald mittlerweile nicht mehr alltägliche Maßnahme.  

    „Eigentlich sind die Wälder in unserem Zuständigkeitsbereich ausreichend mit Forstwegen erschlossen und lassen sich somit gut pflegen“ erläutert Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Aber gerade in den Gebirgsrevieren gibt es immer noch Ecken, die schlecht zugänglich sind und bisher kaum gepflegt werden konnten. Dort werden im bemessenem Umfang noch neue Forstwege gebaut.“  

    Im Nördlichen Großen Wald gibt es Flächen, die fast ausschließlich mit mittelalten Fichten bestockt sind. Da dort keine Wege vorhanden sind und das Gelände auch nicht mit Seiltrassen erschließbar ist, konnten dringend notwendige Waldpflegemaßnahmen nicht durchgeführt werden. Deshalb ist vor zwei Jahren die Idee geboren, dieses Waldgebiet mit einem Forstweg zu erschließen.  

    „So ein Wegeprojekt will wohl überlegt sein“ erklärt der zuständige Revierförster Rainer Ruf. „Uns ist bewusst, dass ein Eingriff in die Natur erfolgt und Störungen durch spätere Wegenutzungen hervorgerufen werden.“ Deshalb wird bei jedem geplanten Wegebau analysiert, welche Vorteile bei der Waldbewirtschaftung möglichen Nachteilen gegenüberstehen. Überwiegen die Vorteile, wird ein Wegebauprojekt weiterverfolgt. Der nächste entscheidende Schritt ist die naturschutzfachliche Bewertung der Wegebaumaßnahme durch die Untere Naturschutzbehörde. Im konkreten Fall wurde geprüft, ob negative Auswirkungen für vorkommende Tierarten zu erwarten wären und ob auf der geplanten Wegetrasse seltene Pflanzen, insbesondere ein seltener Farn vorkommen. Die Forstbehörde erstellte eine forstfachliche Bewertung und das Wasserwirtschaftsamt eine Begutachtung durch einen Sachverständigen. Da von keiner Seite negative Auswirkungen durch den Wegebau gesehen wurden, konnte das Projekt behördlicherseits genehmigt werden.  

    Seit einigen Tagen wird nun aus dem Plan Realität: Auf der durch Förster Ruf vorgegebenen Linie wird der Wegeverlauf ausgeholzt. Die Trasse ist geländeangepasst und die Schneise nur so breit, wie für den Weg und die spätere Waldpflege unbedingt notwendig. Dann stellt der Bagger das sogenannte Rohplanum her. Wurzelstöcke müssen entfernt werden und das Erdreich für den späteren Weg eingeebnet. Der Schotter kommt direkt aus dem im Revier vorhandenen Steinbruch und der Bagger baut ihn als tragende Schicht ein. Als letzter Schritt wird etwas feinerer Schotter aufgetragen und so eingebaut, dass Oberflächenwasser seitlich ablaufen kann und der Weg beim Allgäuer Regen keinen Schaden nimmt.  

    In ein paar Wochen wird der Weg fertiggestellt sein. Er soll sich über den Winter setzen und verfestigen können. In den nächsten Jahren werden dann die längst fälligen Waldpflegemaßnahmen und der Umbau des Fichtenforstes zu einem stabileren Mischwald in Angriff genommen.  

    „Wenn das Waldgebiet jetzt erschlossen ist, können wir dort auch pflegen, was bisher nicht möglich war. Zum Beispiel den einzelnen Tannen Licht geben. Das ist wichtig, damit diese Mischbaumarten überleben können und wir einen stabileren Wald bekommen“, freut sich Förster Rainer Ruf. Und sein Chef Jann Oetting ergänzt: „Durch die Pflege erreichen wir Struktur, das wiederum gefällt z.B. dem Auerhuhn und der Mensch erhält einen nachwachsenden, klimafreundlichen Rohstoff – Waldpflege hat nur Vorteile!“

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-2016 Mon, 26 Aug 2019 14:02:37 +0200 Neue Funktechnik rettet Leben der Waldarbeiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2016&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3a25e75f7e5ef4bf3a37e5e763be9cfb Bad Königshofen/Bramberg: Das schrille und laute Piepen hallt durch den Wald. Die Forstwirte Thomas Seits und Franz Schneidawind zücken ihre schwarzen Funkgeräte aus der Brusttasche ihrer orangen Signaljacke. „Robert, hörst Du mich?“ Stille. „Robert – Hallo? Gib doch Antwort!“ Unweigerlich macht sich sofort ein ungutes Gefühl breit, ein Mix aus Aufregung, Angst und Anspannung. Robert kann seinen Kollegen nicht antworten, er liegt bewusstlos auf dem kühlen Waldboden, ein Ast hat ihn am Rücken getroffen. Die zwei Forstwirte begeben sich auf die Suche nach ihrem Rottenkollegen Robert Hofmann und folgen dem schallenden Warnton durch den Wald.  

    Die leuchtend orange Forstjacke sticht nach kurzer Suche gleich ins Auge, sie haben Robert gefunden. Erleichterung macht sich breit – ihr Kollege war gottseidank nur einer Rettungsübung zum Opfer gefallen. Am Forstbetrieb Bad Königshofen wird jährlich ein Unfall unter realen Bedingungen imitiert, um bei echten Unfällen richtig und schnell reagieren zu können. Die Forstwirte wissen von der kommenden Übung nichts und werden während der laufenden Arbeit überrascht. Dann heißt es trotz aller Aufregung: Konzentration und Üben für den Ernstfall!  

    Seits kümmert sich um den Verletzten, der mittlerweile ansprechbar und stabil ist, während sein Kollege den Notruf absetzt und mit der zuständigen Rettungsleitstelle Schweinfurt den Rettungstreffpunkt vereinbart. Rettungstreffpunkte sind fest installierte Punkte – z.B. an Waldeinfahrten oder markanten Plätzen. Die Rettungskräfte finden ohne Ortskenntnis im Wald nicht selbstständig zum Unfallort. Daher wird der nächste Rettungstreffpunkt gewählt. Hier sammeln sich die Einsatzkräfte und Lotsen, die den Rettungswagen sowie Notarzt sicher möglichst nahe an den Unfallort bringen. Fast 400 Meter über Stock und Stein müssen die zwei Sanitäter heute mitsamt ihrer Ausrüstung vom Weg zu ihrem Patienten laufen.  

    Die Versorgung geschieht zügig und mit tatkräftiger Unterstützung aller Anwesenden. Hofmann geht es gut. Durch die lange Entfernung bis zum nächsten Forstweg gestaltet sich die Bergung allerdings schwierig. Kurzerhand wird der Schlepper des Verunglückten zu Hilfe genommen: auf der Pritsche wird er behutsam und möglichst erschütterungsfrei zum Rettungswagen transportiert. So kann er schon innerhalb einer guten Stunde auf den Weg ins Krankenhaus gebracht werden. „Eine gute Leistung aufgrund der schwierigen Gegebenheiten! Wir haben gut zusammengearbeitet, das ist das A und O.“ sagt Revierleiter Joachim Haala. Auch die Sanitäter des Kreiverbandes Haßberge Zweverink und Stretz haben im Echtbetrieb an der Übung teilgenommen. Sie sind zufrieden. Für sie ist das gleichermaßen eine sehr gute Übung. Der Forstbetrieb bedankt sich für die gute Zusammenarbeit herzlich.  

    Forstarbeiten sind sehr gefährliche Tätigkeiten, daher genießt Sicherheit bei den Bayerischen Staatsforsten oberste Priorität. Gerade wegen der oftmals unzureichenden Abdeckung der Mobilfunknetze wurden jetzt alle Forstwirte mit neuen Funkgeräten ausgestattet. Diese sind mit einer sogenannten „Totmannschaltung“ versehen. Sobald der Bewegungsensor im Funkgerät um mehr als 30° geneigt ist, also der Forstwirt nicht mehr stehen kann, werden die Kollegen automatisch alarmiert. Eine Investition, die sich lohnt, wie diese Rettungsübung gezeigt hat!  

    Die Rettungstreffpunkte sind im Übrigen für jedermann zugänglich und nutzbar. Bei Notfällen im Wald während Brennholzarbeiten, Wandern, Mountainbiken oder sonstigen Aktivitäten können sie sehr hilfreich sein. Karten sind auf den Internetseiten von Bayerischen Staatsforsten oder der Bayerischen Forstverwaltung zu finden. Auch mit der App „Hilfe im Wald“ können die Punkte gefunden werden.

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    Forstbetrieb Bad Königshofen i. Grabfeld
    news-2014 Sat, 24 Aug 2019 08:17:39 +0200 Bayerische Alpen: Gams trotzt dem Winter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2014&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a74d8aaad47eb957329c901520cce806 Auswertung zeigt: Die regional dramatischen Schneemassen des letzten Winters lassen Winterverluste bei Gämsen nicht ansteigen  

    Systematische Auswertungen der Bayerischen Staatsforsten belegen, dass die Gams in den bayerischen Alpen besser als gedacht über den Winter gekommen ist. Die Zahl der bis August 2019 aufgefundenen auf natürliche Weise gestorbenen Tiere lag sogar leicht niedriger als im Vergleichszeitraum 2018. Das zeigt, dass das Gamswild sich sehr gut an extreme witterungsbedingte Herausforderungen wie im vergangenen Winter anpassen kann und auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten ausreichend Rückzugsräume zur Überwinterung findet.  

    Regensburg, 24. August 2019 - Die Lage im letzten Winter schien dramatisch für die Wildtiere der Alpen: Während so mancher ein Massensterben durch hohe Schneelagen befürchtete, zeigt sich heute, dass die Gams und andere Wildtierarten sehr gut mit den extremen Wetterlagen zurechtgekommen sind. Laut Auswertung gab es sogar einen geringen Rückgang der auf natürliche Weise verstorbenen Gämsen um rund fünf Prozent. Auch bei anderen Wildtierarten wie Rot- und Rehwild sind keine besonderen Auffälligkeiten bei den sog. „Fallwild“-Zahlen zu beobachten. Die verendeten Tiere werden zum Zeitpunkt des Auffindens auf den Abschussplan angerechnet, so dass sich die Anzahl der noch zu erlegenden Tiere entsprechend reduziert.  

    Die BaySF-Erhebungen zeigen, dass an die Lebensräume sehr gut angepasste Wildtiere wie die Gams gut mit den winterlichen Witterungsbedingungen zurechtkommen: Instinktiv wählen sie passende Lebensräume in den unterschiedlichen Jahreszeiten. Einen wichtigen Beitrag leisten ausreichend winterliche Rückzugsräume in den Hochlagen der Alpen, die es den Tieren ermöglichen, zur Ruhe zu kommen. Dass einzelne, vor allem junge oder geschwächte Tiere den Winter nicht überstehen, ist Teil der Natur – die natürliche Auslese ein normaler Prozess. Gesunde und gut konditionierte Tiere kommen normalerweise gut durch den Winter, es sei denn sie werden Opfer eines Lawinenabgangs. Der natürliche Ausleseprozess dient letztlich der Gesunderhaltung und dem langfristigen Überleben der gesamten Wildtierpopulation.  

    Die BaySF-Auswertung stützt erst kürzlich vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten veröffentlichte Forschungsergebnisse, die eine stabile und vitale Population des Gamswildes in den Alpen belegen. Auch tägliche Sichtbeobachtungen von Jägern und Förstern der Bayerischen Staatsforsten deuten darauf hin, dass im gesamten bayerischen Alpenraum unverändert viele Gämsen, insbesondere führende Geißen mit Kitzen, unterwegs sind. 

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    news-2026 Thu, 15 Aug 2019 16:01:00 +0200 Waldarbeiten im Heidecker Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2026&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d935e62a44a27fe1cccfb5b2a3cb5e80 Durchforstung für gesunden Mischwald Im Forstrevier Heideck des Forstbetriebes Allersberg begannen am Dienstag, den 13.08.2019, Holzerntearbeiten im Umfeld des Wanderparkplatz in der Abteilung Herrgott.

    Die Maßnahmen dienen in den älteren Teilen dazu, erntereife Fichten, Tannen und Kiefern zu entnehmen, um der darunter bereits nachwachsenden Mischverjüngung aus Fichte, Tanne und Laubholz genügend Licht zu verschaffen. In den jüngeren Teilen erfolgt eine Durchforstung zur Pflege der verbleibenden Bäume, wobei in erster Linie kranke, beschädigte und qualitativ schlechte Stämme entnommen werden.

    Schließlich werden teilweise noch sogenannte Rückegassen mit einer Breite von 4 m im Abstand von 30 m angelegt, da im Staatswald das eherne Gesetz gilt, dass sich Holzerntemaschinen zur Fällung und zur Rückung – so wird der Transport des Holzes aus dem Wald an die Waldstraße genannt - nur auf Rückegassen oder Rückewegen bewegen dürfen. Dieses Verbot flächiger Befahrung ist der zentrale Grundsatz eines vorsorgenden Bodenschutzes und sorgt dafür, dass rund 85 % des Waldbodens von jeder Befahrung und damit möglicher Beeinträchtigung freigehalten werden kann.

    Das Besondere an dem Einsatz im Heidecker Staatsforst ist, dass der Baggerharvester „Kern T40“ zum Einsatz kommt. Diese Maschine wiegt rund 46 to, ist 3 m breit, hat einen Schwenkbereich von 360°, eine Kranreichweite von 15 m und kann Bäume bis zu einen Durchmesser von 95 cm aufarbeiten. Der „Kern T40“ wurde entwickelt um insbesondere starke Bäume stehend aus vorhandenem Jungwuchs entnehmen zu können. Er ist somit ein ausgesprochener Spezialist, von dem in Bayern nur ca. 10 Maschinen bekannt sind, die auf eine Kranreichweite von 15 m kommen.

    Der „Kern T40“ hat im Unterschied zu anderen Holzerntemaschinen, auch Harvester genannt, zusätzlich zu dem üblichen, wenn auch ungewöhnlich großen Aufarbeitungsaggregat eine Baumhaltezange am Kran. Damit kann er einen Baum, nachdem er ihn mit der Säge im Aggregat vom Stock getrennt hat, aufrecht stehend in die Rückegasse heben und vor sich in die Gasse fällen. Die weitere Aufarbeitung des Stammes kann dann im Sichtbereich des Fahrers vor dem Harvester stattfinden. Die Äste und der Wipfel werden als Reisigmatte in die Gasse eingebaut zum Schutz der Gasse vor Verdrückungen bei der nachfolgenden Befahrung. Das Langholz schiebt die Maschine an sich vorbei und legt es hinter sich ab. Kurzholz wird am Rand der Rückegasse abgelegt. Anschließend wird, wie bei einem Hieb mit Waldarbeitern auch, das Holz mit einem Rückefahrzeug an die Waldstraße transportiert.

    Die Vorteile dieser Holzerntetechnik drücken sich in folgenden vier Punkten aus:

    • Erstens muss sich kein Waldarbeiter der gefährlichen Fällung von Starkholz mit der Motorsäge in unübersichtlicher Verjüngung aussetzen.
    • Zweitens ist der „Kern T40“ derzeit das Nonplusultra hinsichtlich der Schonung vorhandener Verjüngung, also der bereits nachwachsenden Waldgeneration.
    • Drittens kann er neben dem klassischen Einsatz über der Verjüngung auch schwierige Fällungen zum Beispiel entlang von öffentlichen Straßen schnell und sicher durchführen.
    • Viertens ist er in der Lage, Holz hochproduktiv und kostengünstig zu ernten.

    Durch die räumliche Nähe vom Staatswald zum Heidecker Stadtwald wird die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die absterbende Kiefer im Stadtwald oberhalb der Bebauung entfernt. Das Ganze wird vom Revierleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Roth, Herrn Dietmar Schuster, in zeitlicher Absprache mit der Forstbetriebsgemeinschaft Heideck/Schwabach e.V. und den Bayerischen Staatsforsten erledigt.

    Um eine Gefährdung von Waldbesuchern durch die Holzerntearbeiten auszuschließen, müssen Wege und Hiebsflächen teilweise für den Besucherverkehr gesperrt werden. Diese Absperrungen sind durch rot-weiße Bänder und entsprechende Hinweisschilder kenntlich gemacht. Der Forstbetrieb bittet alle Waldbesucher, diese Sperrungen unbedingt zu beachten, da bei einem Betreten der gesperrten Bereiche Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste besteht.

    Durch die Rückung und die Abfuhr des Holzes können – je nach Witterung – auch Schäden an den Wegen entstehen. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese Schäden durch den Forstbetrieb wieder behoben und die Wege wieder in einen einwandfreien Zustand gebracht.

    Für die mit diesen Holzerntearbeiten zwangsläufig verbundenen Beeinträchtigungen für die örtliche Bevölkerung und den Erholungsverkehr bittet der Forstbetrieb um Verständnis. Dienen doch diese Arbeiten letztendlich auch der Sicherheit der Waldbesucher, da entlang der Straßen und Wanderwege Bäume, von denen eine Gefahr für Waldbesucher ausgehen kann, mit entfernt werden. Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich Mitte September 2019, können dann alle wieder ihren heimatnahen Erholungswald uneingeschränkt genießen.

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-2013 Mon, 12 Aug 2019 08:43:10 +0200 Forschungsprojekt zeigt: Der Gams geht’s gut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2013&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=732a4f424df585b35b749e695c45f3d7 Ministerin Kaniber will Beobachtungsstationen einrichten Pressemitteilung des Staatsminsteriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (11. August 2019) München – In den bayerischen Alpen sind auch heuer wieder zahlreiche Gämsen unterwegs. Erste Ergebnisse eines 2016 gestarteten Forschungsvorhabens deuten auf stabile und vitale Populationen hin, wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München mitteilte. Um die faszinierenden Tiere für Wanderer und Touristen noch besser erlebbar zu machen, will die Ministerin in den staatlichen Bergwäldern Beobachtungsplattformen einrichten. Die ersten beiden sollen noch im Herbst am Wallberg und an der Benediktenwand eröffnet werden. „Wer sich ruhig verhält und Rücksicht nimmt, kann dann wertvolle Einblicke in das Leben und die tollen Kletterkünste der Gämsen gewinnen“, so Kaniber. An Anschauungsobjekten jedenfalls scheint es nicht zu mangeln: Den Forschern zufolge leben allein im Karwendelgebirge zwischen Vorderriß und Soiernkessel weit mehr als 500 Gämsen.  

    Das Forschungsprojekt wird von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gemeinsam mit den Forstbetrieben Bad Tölz und Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten durchgeführt und von international anerkannten Wissenschaftlern begleitet. In zwei repräsentativen Modellgebieten an der Kampenwand und im Karwendel erheben die Forscher Daten der drei für den bayerischen Alpenraum typischen Wildarten Reh, Hirsch und Gams – das geschieht neben GPS-Telemetrie, Fotofallen-Monitoring und Wildzählungen auch über genetische Analysen des in Jägerkreisen „Losung“ genannten Kots. Diese neuartige Methode ermöglicht Experten zufolge genauere Aussagen etwa über Populationsgröße, Geschlechterverhältnis und räumliche Verteilung der Tiere.

    Die Daten werden laut Kaniber anschließend mit Informationen zum Jagdmanagement, zur Verjüngungssituation in den Wäldern oder zur Schutzwaldsanierung verknüpft und Jägern und Förstern als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt. Die Ministerin erwartet sich davon eine Versachlichung der Diskussionen über zu hohe oder zu niedrige Abschusszahlen. Sie hatte das Projekt heuer nochmals erweitert, um auch die Auswirkungen des außergewöhnlich harten Winters erforschen zu lassen. Ergebnisse dazu erwarten die Experten im kommenden Jahr, das Gesamtvorhaben soll 2022 abgeschlossen sein.  

    Detailinformationen zum Forschungsprojekt gibt es im Internet unter  www.lwf.bayern.de/biodiversitaet/wildtiermonitoring_jagd

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    news-2012 Fri, 09 Aug 2019 10:01:00 +0200 Neue Windräder im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2012&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5651cc12c42045e0f43cc3d1c47d259e Staatsforsten kündigen Untersuchungen an Die Bayerischen Staatsforsten werden demnächst neue Untersuchungen und Fachplanungen für neue Windenergieanlagen im Staatswald beauftragen. Dabei werden die geltenden Rahmenbedingungen wie 10 H sowie Naturschutzbestimmungen entsprechend berücksichtigt.

    Die Bayerischen Staatsforsten begrüßen ausdrücklich die von der Staatsregierung beschlossene Stärkung der Windkraft im Staatswald. „Das ist eine große Chance für die Staatsforsten und ein Schub für saubere erneuerbare Energie in Bayern“, so ein Staatsforsten-Sprecher. Im Staatswald bestehe Potenzial, das man mit den neuen Untersuchungen zunächst genau erheben werde. Anschließend werde der Freistaat durch die Staatsforsten über das Ergebnis der Erhebung detailliert informiert.

    Windenergie leistet einen erheblichen Beitrag zu einer regionalen und klimafreundlichen Energieversorgung.

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    news-2011 Thu, 08 Aug 2019 14:56:34 +0200 Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2011&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69985c6fb0a11e973b7e7695c291923f Die Bayerischen Staatsforsten laden alle Interessierten zum 7. Naturschutztag in den Gramschatzer Wald ein. Dieses große Waldgebiet auf der Fränkischen Platte hat herausragende Bedeutung für Erholung und Naturschutz vor den Toren der Großstadt Würzburg.

    Der Gramschatzer Wald liegt im Herzen des Forstbetriebs Arnstein, der in seinen naturnahen Buchen- und Eichenwäldern über die größte Baumartenvielfalt mit z.B. Kirschen, Ulmen, Elsbeeren oder Speierlingen im Bayerischen Staatswald verfügt. Die extremen Witterungsverläufe der letzten Jahre bestätigen eindrücklich die prognostizierten Folgen des Klimawandels und führen zu neuen Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung.

    Die zentrale Aufgabe ist der Erhalt und Aufbau klimastabiler Wälder, die auch künftig die vielfältigen an ihn gerichteten Ansprüche erfüllen und zugleich als naturnahes Ökosystem dem Natur- und Artenschutz dienen. Der Forstbetrieb Arnstein steht täglich vor den vielfältigen Herausforderungen, um diese Ansprüche der Gesellschaft zu erfüllen. Für die Umsetzung bedarf es vieler Partner und Experten. Die drängenden Fragen zum Spannungsfeld Klimawandel, Wald und Naturschutz werden in kurzen Fachvorträgen und einer anschließenden Exkursion, auch aus der Sicht von Partnern der BaySF dargestellt und diskutiert.

    Das Programm und die Anmeldemodalitäten finden Sie im Veranstaltungs-Flyer.

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    news-2010 Mon, 05 Aug 2019 17:28:28 +0200 Kampf dem Käfer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2010&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c497e86e0ddf5b1831de8acb47e29f89 Forstbetrieb Neureichenau sucht Unterstützung Der Wald ist in Not, Stürme und Trockenheit haben vor allem dem Charakterbaum des Bayerischen Waldes, der Fichte, in den letzten zwei Jahren schwer zugesetzt. Das zweite Trockenjahr in Folge hat nun auch im Bayerischen Wald zu einer Massenvermehrung des Borkenkäfers geführt. Die Folgen sind inzwischen für jedermann ersichtlich: Die kleinen Käfer befallen zu Tausenden die Fichten, vermehren sich unter der Rinde und bringen zahlreiche Fichten innerhalb weniger Wochen zum Absterben. Seit April durchstreifen daher die Forstwirte und Förster der Bayerischen Staatsforsten ihre Reviere und suchen nach den befallenen Fichten.

    Denn nur durch schnelles Finden und Aufarbeiten der befallenen Bäume und einen zügigen Abtransport kann die Ausbreitung des Borkenkäfers eingedämmt werden.

    Schon seit längerem sieht man vermehrt die abgestorbenen braunen Fichtenkronen im Passauer Raum, mittlerweile nimmt jedoch der Borkenkäferbefall auch im Inneren Bayerischen Wald erheblich zu. „Wir sind nun leider am Limit unserer Suchkapazitäten angelangt und freuen uns über jede zusätzliche Unterstützung“ so Korbinian Häuslschmid vom Forstbetrieb Neureichenau. Dafür sucht der Forstbetrieb Neureichenau nun neue Mitarbeiter, die befristet bis Ende Oktober helfen den Wald zu erhalten. Körperliche Fitness, eine gewisse Geländetauglichkeit und ein eigener PKW sind die Vorrausetzungen, Grundkenntnisse über den Wald und die Baumarten von Vorteil. „Wir schulen die Leute vor Ihrem Einsatz und schicken Sie immer mit erfahrenen Waldarbeitern zur Suche. Ins kalte Wasser werfen wir keinen“ betont Häuslschmid. Jeder aus der künftigen Käfer-Task-Force bekommt dafür ein eigenes Smartphone mit der App „ZE Insekt“ gestellt. Damit können die gefundenen Käferbäume vor Ort mit GPS erfasst werden, die Daten werden täglich synchronisiert und erleichtern damit die anschließende Aufarbeitung und den Abtransport der befallenen Hölzer.

    Interessierte können sich ab sofort direkt am Forstbetrieb Neureichenau unter 08583/60866-0 melden. Die detaillierte Stellenanzeige finden Sie auch unter www.baysf.de

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    Forstbetrieb Neureichenau Nachrichten
    news-2009 Mon, 05 Aug 2019 16:43:39 +0200 Neue Feuchtbiotope im Neuwirtshauser Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2009&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3cd9b7b39836d6b5e5c49bf8d3ae147b Lebensraum für viele Arten geschaffen Hammelburg/Neuwirtshaus – Arnulf Schöberl, Revierleiter am Revier Schönderling des Forstbetriebs Hammelburg, hat kurz vor seiner Pensionierung zwei weitere Feuchtbiotope in den Wäldern des Neuwirtshauser Forstes anlegen lassen. Gerade in so trockenen Sommern wie in den letzten beiden Jahren finden die Tiere des Waldes hier Wasser und Abkühlung.

    Arnulf Schöberl ist Stolz auf „seine“ Feuchtbiotope. „Wir legen schon seit vielen Jahren Feuchtbiotope hier im Staatswald an. Es sind rund 150 Feuchtbiotope allein im Revier Schönderling entstanden mit einer Fläche von ca. 25 ha“, das entspricht etwa 30 Fußballfeldern. Und die Anlage hat sich aus Arten- und Biotopschutz sehr gelohnt. Zahlreiche seltene Arten haben sich stabilisiert, bzw. sind wieder aufgetaucht. So wie z.B. der Schwarzstorch, Eisvogel oder auch verschiedene Amphibien und Insekten, wie z.B. der seltene Fadenmolch oder die kleine Binsenjungfer, eine Liebellenart. „Dabei wurde darauf geachtet, dass sie gut verteilt sind um Vernetzungen unter diesen Feuchtbiotopen zu ermöglichen als auch die Biotope in der Größe und Tiefe zu variieren, so dass man für möglichst viele Arten Nieschen schaffen kann, die diese besetzen können“, so Schöberl weiter. Eine echte Erfolgsgeschichte.

    Zum größten Teil wurden Fördergelder der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung aber auch Mittel der Naturschutzverbände LBV und BN sowie Naturschutzstiftungen und Ausgleichsgelder vom Landratsamt Bad Kissingen, investiert. Bernhard Zürner, Abteilungsleiter vom AELF Bad Neustadt an der Saale, betont, dass Fördermittel der besonderen Gemeinwohlleistungen für solche Naturschutzprojekte, aber auch für Erholungsprojekte eingesetzt werden. Und auch er freut sich sehr, dass diese Mittel für solche Projekte im Sinne des Arten-und Naturschutzes gut investierte Gelder sind.

    Auch die Vertreter vom Bund Naturschutz, Oswald Türbl, Uwe Zeitler und Franz Zang begrüßen das Engagement des Forstbetriebes für den Naturschutz und freuen sich, dass diese Feuchtbiotope angelegt worden sind und die Bayerischen Staatsforsten hier die Flächen zur Verfügung stellen.

    „Die Hauptaufgabe wird es zukünftig sein, diese Flächen zu pflegen und weitgehend offen zu halten“ so Daniel Zippert, Leiter des Forstbetriebs Hammelburg. „Die Erfolge zeigen uns, dass die Habitate für die Tiere passen. Jetzt müssen wir schauen, dass die Feuchtbiotope auch in dieser attraktiven Qualität erhalten bleiben.“

    Als aktuellste Maßnahmen sind in diesem Frühjahr zwei größere Feuchtbiotope angelegt worden. Alle Beteiligten sind sich einig: Ein tolles und erfolgreiches Naturschutzprojekt…

    Der Forstbetrieb Hammelburg bewirtschaftet mit seinen 46 Beschäftigten rd. 15.800 ha Wald in 9 Forstrevieren in den Landkreisen Bad Kissingen und Main-Spessart. Jährlich werden rd. 109.000 m3 Holz geerntet und rd. 21 Hektar (das entspricht ca. 30 Fußballfeldern) Wald neu angepflanzt.

    Neben dem Hauptprodukt Bauholz werden ca. 35 % als Brenn- Industrie- und Rechtholz genutzt. Alle forstbetrieblichen Arbeiten basieren auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft. Sie ermöglicht das Miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung in einem integrativen Ansatz. Neben ca. 580 km Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege sehr gut geeignet sind, findet man in unseren Wäldern zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte. Wir laden Sie recht herzlich zu einem interessanten und abwechslungsreichen Besuch in unseren Wäldern ein.

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-2008 Fri, 02 Aug 2019 09:20:23 +0200 Neuer Trekkingplatz Lahnwiese http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2008&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=62f7057dff031b3a1c652fb6da09662d Seit 1. August kann nun mit dem Waldtrekkingplatz an der Lahnwiese eine dritte Naturzeltplatzeinrichtung im Spessart besucht werden. Auf dem einfach gehaltenen Trekkingplatz Lahnwiese zwischen Schöllkrippen und Jakobsthal kann für einen Nacht mit Zelt oder im Biwak mitten im Wald übernachtet werden. An Infrastruktur findet der Besucher lediglich eine gemähte Waldwiese, ein einfaches Herzlhäusl und eine Feuerstelle vor. Trinkwasser ist nicht vor Ort.  

    Weitere Informationen und Buchungsanfragen erfolgen über den Partner der BaySF in diesem Projekt, dem Spessartbund. Über die Erweiterung des Trekkingplatznetzes im Spessart freuten sich vor Ort zahlreiche Interessierte, allen voran der Vorstandssprecher des Spessartbundes, Helmut Schuster, Bürgermeister Pistner aus Schöllkrippen und der BaySF-Forstbetriebsleiter Joachim Keßler aus Heigenbrücken. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Freistaats Bayern.  

    Trekking im Wald erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf den beiden bestehenden Trekkingplätzen rund um Rothenbuch übernachteten in der Saison 2018 bereits über 2.000 Gäste. Durch die Erweiterung des Netzes mit dem neuen Standort im Nordspessart kann nun eine echte Mehrtagestour angeboten werden. Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel erfolgt über die Bahnhöfe Schöllkrippen und Heigenbrücken.  

    Weitere Informationen über: www.trekking-bayern.de

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Trekking in Bayern Newsticker Startseite Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-2007 Thu, 01 Aug 2019 13:00:56 +0200 Tuesday for nature http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2007&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31190abc950f7ae5b20fc3dd0342a220 eine Aktion des Arnold Gymnasiums in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten


    Nicht zum Demonstrieren sondern vielmehr zum aktiven Handeln trafen sich 15 Schülerinnen und Schüler des Arnold-Gymnasiums aus Neustadt am Dienstag gemeinsam mit Försterin Miriam Janthur und Bernd Lauterbach im „Mönchsholz“ des Staatsforsten Betriebes Coburg. Ziel der Aktion war die Bewusstseinsstärkung der jungen Menschen für negative Umwelteinflüsse auf den Wald ,für den Klimawandel aber auch für kleine Maßnahmen, die dem entgegenwirken können. So wurden zu dicht stehende junge Buchen und Bergahorne mit dem Hohlspaten ausgestochen und auf eine vom Hitzejahr 2018 mit nachfolgendem Borkenkäferbefall entstandene Freifläche eingepflanzt. Gießwasser aus einem naheliegenden Tümpel garantiert den Anwuchserfolg. Unter der Anleitung der Forstleute und der Aufsicht von Frau Nicole Ramsauer genossen die Schüler einen erlebnisreichen Vormittag mit Brotzeit und Getränken. Betriebsleiter Albert Schrenker begleitete die Aktion und bekundete eine weitere Unterstützung des Gymnasiums bei Aktionen in der Natur und für den Klimawald.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-2006 Thu, 01 Aug 2019 12:55:00 +0200 50 Jahre Greifvogelstation in Neuhof http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2006&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a6ea16200c081f438dcb16b865225a1 1865 wurde die ehemalige Gärtnerei von Schloss Neuhof auf dem Gebiet Neuhof-Goldberg als Kirschberggarten erstmals auf einer Flurkarte erwähnt. Das Areal wechselte mehrmals den Besitzer und ging 1956 mit dem Gut Neuhof in den Besitz des Freistaates Bayern- Forst-und Domänenamt über. Der von einer Ziegelsteinmauer umrahmte und heute in Teilbereichen unter Denkmalschutz stehende Bereich sollte „eingeebnet“ werden, was glücklicherweise vermieden werden konnte. 1969 wurde die Gärtnerei an einen Falknereiverein, infolge an die Aktionsgemeinschaft für Greifvögel- und Eulenschutz und letztendlich 2006 an den Landesbund für Vogelschutz verpachtet. Seit 1989 betreut Ulrich Leicht ehrenamtlich die Greifvogelstation, pflegt und päppelt verletzte Greifvögel auf bevor er diese wieder in die Freiheit entlassen werden.

    Die alte Gärtnerei –eine Immobilie der Bayerischen Staatsforsten- wird somit sinnvoll und zum Wohle der Greifvögel genutzt, ist Sinnbild für ein gelebtes Ehrenamt sowie dem Engagement für einen Naturschutz in der Praxis.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-2005 Wed, 31 Jul 2019 17:36:14 +0200 Naturschutz im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2005&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc7dc9698c837fa419cf4bbae89e0558 Waldspaziergang mit Staatsministerin Judith Gerlach Staatsministerin Judith Gerlach informierte sich bei einem Besuch im Forstbetrieb Heigenbrücken über die Naturschutzarbeit der Bayerischen Staatsforsten. Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der zuständige Revierleiter Albert Englert zeigten an verschiedenen Flächen im Staatswald, dass gerade im Nordspessart die Förster schon seit vielen Jahren daran arbeiteten, die Vielfalt von Flora und Fauna auszuweiten, indem Offenlandflächen speziell gepflegt werden.

    Auf ehemaligen Wildäckern und verunkrauteten Wiesen wurden vom Forstbetrieb Heigenbrücken heimische Blühpflanzen eingesät. Die besonders angelegten Blühflächen seien dabei eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten, die wiederum andere Tiere anlocken. Ministerin Gerlach zeigte sich beeindruckt: „Es ist faszinierend, vor Ort zu erleben, wie unsere Förster im Spessart durch vielerlei Maßnahmen mitwirken, Artenvielfalt zu erhalten und weiter auszubauen,“ so Gerlach.

    Die Blühwiesen wurden im Rahmen des Projekts „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird aus Mitteln für besondere Gemeinwohlleistungen im Staatswald vom Freistaat Bayern gefördert. Ein kleiner Imbiss mit Wildbret vom Forstbetrieb Heigenbrücken rundete den Waldspaziergang ab.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-2004 Tue, 30 Jul 2019 14:44:52 +0200 Keltentor auf dem Altstadtfest Bad Staffelstein http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2004&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6e0c5ea14ff352b1ddfc1e20b4a07937 Auch in diesem Jahr kamen auf dem Altstadtfest in Bad Staffelstein wieder Dechselbeil und Tüllenaxt zum Einsatz. Mit rekonstruierten Werkzeugen nach original keltischem Vorbild zeigte Klaus Schmidt vom Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten, wie die Kelten vor über 2000 Jahren mächtigen Eichen zu Leibe rückten.

    Klaus Schmidt ist Forstwirt im Forstrevier Weismain und als gelerntem Schreiner gilt sein Interesse auch den historischen Holzbearbeitungstechniken im Wandel der Geschichte. Bereits im vergangenen Jahr hat er beim Altstadtfest praktisch vorgeführt, wie die Kelten aus dicksten Eichenstämmen Pfosten für ihre Wehranlagen herausschlugen. Dazu ließ er sich Originalwerkzeuge nachschmieden und setzte sie unter einfachsten Bedingungen zur Bearbeitung der Stämme ein. Experimentelle Archäologie bis hin zur angenommenen historischen Arbeitskleidung – bei den gegenwärtigen tropischen Temperaturen sicher kein reines Vergnügen.

    In diesem Jahr waren nach den Pfosten und Balken die mächtigen Bohlen für die Brustwehr der keltischen Befestigungsanlage dran, die mit der „Dechsel“, einem Querbeil, aus starken Eichen herausgearbeitet wurden. Dazu gab es wieder Informationen zur Nutzung der Eiche am Obermain als wertvoller Baustoff von der Zeit der Kelten bis heute. Zum praktischen Einsatz kommen die Erfahrungen von Klaus Schmidt, wenn am Staffelberg das frühere Zangentor auf Grundlage der aktuellen Ausgrabungen wieder nachgebaut wird. Dazu werden die Bayerischen Staatsforsten das benötigte Eichenholz zur Verfügung stellen.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-2003 Tue, 30 Jul 2019 13:58:54 +0200 Projekttage Umwelt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2003&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3d10fa0c253cd79fc7f0cb447e62013b Müllsammelaktion im Michaelsberger Wald und im Hauptsmoorwald Zum Abschluss des Schuljahres 2018/2019 standen die Projekttage unserer Schule unter dem Motto „Umweltschutz“. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b des ETA Hoffmann Gymnasiums Bamberg wollten sich gemäß dem Slogan „Nicht reden, sondern handeln“ nicht lumpen lassen und sammelten deswegen in Zusammenarbeit mit den Vertretern des Bayerischen Staatsforstes Müll im Michaelsberger Wald und im Hauptsmoorwald. Was die Bevölkerung hier neben den Wegen, aber auch tief im Wald hinterlässt, ist erschreckend und lässt Frage aufkommen, ob solche Umweltferkel mitdenken, wenn sie ihren Müll überall liegen lassen. Von Autoreifen, Fahrradgestellen, Metallschränkchen und einem Gartenstuhl bis hin zu Unmengen Plastikmüll konnte man alles finden, ohne lange suchen zu müssen.

    Die beteiligten Förster und Waldarbeiter bedankten sich für das Engagement der Schülerinnen und Schüler an beiden Tagen mit einer Brotzeit und viel zu trinken, da die Temperaturen im Wald zu nahezu tropisch anmutendem Klima führten.

    Eine vorbildliche Aktion von jungen Menschen, die man als nachahmenswert bezeichnen kann.

    Text: Wolfgang Metzner

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-2002 Tue, 30 Jul 2019 13:47:29 +0200 Nach dem Schneebruch ist vor dem Käfer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2002&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f82499508fd1feccda1032cbf3b0a15 Aufräumarbeiten in Berchtesgaden (26.07.2019) – Berchtesgadener Land –  Die Bayerischen Staatsforsten bündeln alle Kapazitäten um den Schneebruchschaden am Forstbetrieb Berchtesgaden aufzuräumen und bitten Wanderer und Mountainbiker keine Risiken einzugehen.

    Die starken Schneefälle des vergangenen Winters haben im Berchtesgadener Land den Katastrophenfall ausgelöst. Die Schneemassen bedrohten nicht nur Dächer, sie haben auch im Wald extreme Spuren hinterlassen. In großen Bereichen des Bergwaldes brachen Gipfel oder ganze Bäume unter dem hohen Gewicht zusammen. „Wir rechnen allein am Forstbetrieb Berchtesgaden derzeit mit Schadholzmengen von etwa 155.000 Festmeter Holz, das sind etwa eine Millionen Bäume, die tödlich gebrochen wurden“, so Betriebsleiter Dr. Daniel Müller von den Bayerischen Staatsforsten.

    Seitdem die geschädigten Wälder zugänglich sind versuchen die Bayerischen Staatsforsten mit allen verfügbaren Ressourcen die Schadflächen aufzuräumen. Gerade die höheren Lagen waren bis Mitte Juni schneebedingt noch nicht erreichbar. „Seit Monaten bündeln wir alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten um das Holz aus dem Wald zu schaffen“, so Dr. Daniel Müller weiter. Und die Zeit läuft gegen die fleißigen Forstmänner. Die abgebrochenen Gipfel und die noch stehenden Stammreste sind ideale Brutstätte für den Borkenkäfer. „Zum Glück half uns der nasse und kalte Mai, der die Entwicklung der Käfer bremste und die Abwehrkräfte der Fichten etwas förderte. Bei einem warmen und trockenen Frühjahr wie letztes Jahr wäre bereits die erste Käfergeneration ausgeflogen“, ergänzt Förster Johann Huber, der schon fast drei Jahrzehnte lang den Staatswald im Revier Aufham pflegt.

    Die Schäden am Wald und deren Aufarbeitung bergen jedoch auch große Gefahren für Wanderer und Mountainbiker. Im Wald hängen noch immer abgebrochene Gipfel, die unkontrolliert herabfallen können. Auf den Forstwegen stehen zahlreiche Seilbahnen, die das Bruchholz bodenschonend aus dem Wald holen und fahren viele LKW um dem Borkenkäfer den Brutraum zu entziehen. Dr. Daniel Müller wirbt bei den Waldbesuchern um Verständnis für die temporären Sperrungen: „Wir bitten die Absperrungen zu respektieren, es herrscht absolute Lebensgefahr, auch wenn gerade keine Motorsäge zu hören ist“.

    Trotz des riesigen Aufwands, den die Bayerischen Staatsforsten zur Schadensbeseitigung betreiben, konnten bis jetzt erst 30% der Schneebruchschäden aufgearbeitet werden. Auf 11.000 Hektar Waldfläche sind noch etwa 100.000 Festmeter gebrochenes Fichtenholz, in dem sich die Borkenkäfer diesen Sommer ungestört vermehren konnten. „Die Aufräumarbeiten werden bis weit in das kommende Jahr andauern“ lautet die Prognose.

    Vor Ort am Teisenberg zeigt sich Müller beeindruckt von der Einsatzbereitschaft aller BaySF-Beschäftigten und der beteiligten Firmen. Mehrere Forstwirtschaftsmeister aus den Forstbetrieben Neureichenau, Oberammergau und Schliersee helfen fleißigst mit. Ziel ist eine sichere und unfallfreie Schadensbeseitigung sowie eine klimaoptimierte Verjüngung der Schadflächen.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-2001 Tue, 30 Jul 2019 13:38:07 +0200 Besuch auf dem Walderlebnispfad http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2001&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2c5d72bd5401f4c0c5d41cace3d9d35c Die Verantwortlichen für das Schul- und Bildungswesen mehreren afrikanischen Staaten und Japan haben dem Walderlebnispfad „Erlebe-Bruder-Wald“ einen Besuch abgestattet. Die Besucher zeigten vor allem Interesse an der Konzeption und Gestaltung. Der zuständige Leiter des Forstreviers Bamberg, Berthold Schultheiß, konnte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistern, einige Aktivitäten des Walderlebnispfades engagiert selbst auszuprobieren.

    Das Foto zeigt neben den Gästen Revierleiter Berthold Schultheiß (4. von links) und den Betreuer der Gruppe, Oberkirchenrat i.R. Dr. Martin Affolderbach (7. von links).

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-2000 Fri, 26 Jul 2019 14:25:00 +0200 Weinfest am Baumwipfelpfad http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2000&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fa353eb2cdbd5530c31204f6f905669 Das Weinfest am Baumwipfelpfad jährte sich heuer zum dritten Mal.  

    Ebrach 24.07.2019 – Bei hervorragendem Wetter konnte man letztes Wochenende das Weinfest am Baumwipfelpfad genießen. Getreu dem Motto  Wald – Wild – Wein bereicherten Köstlichkeiten vom Wild und hervorragende regionale Weine das Weinfest im Steigerwald. Musikalische Beiträge sorgten für gute Stimmung und die Besucher konnten am Fuße des beleuchteten Turmes das Tanzbein schwingen.  

    Am Samstagabend startete auch im Rahmen des Weinfestes die Versteigerung des Filz-Hirschkopfes Leopold. Der Baumwipfelpfad versteigert den gefilzten Hirschkopf mit den originalen Abwurfstangen für einen wohltätigen Zweck. Mehr Infos unter www.baumwipfelpfadsteigerwald.de.

    Bei gutem Essen, toller Aussicht und einem Schoppen Frankenwein kann man auch kommendes Wochenende die Abendstimmung genießen. Live-Musik ist auch geboten. Die Steve Morgen Band entführt sie in eine Zeit der staubigen Country Musik. Lieder der bekannten Outlaws Johnny Cash, Hank Williams, Ernest Tubb und vielen anderen. Auch Songs jüngerer Musiker wie Alan Jackson, Gath Brooks und Josh Turner sorgen für ordentlich Country Feeling.  Beginn am 27.Juli um 18:30 Uhr. Zutritt auf den Baumwipfelpfad bis 20.30 Uhr möglich. Eintrittspreise   12 €/Erw. Weitere Preise und Informationen entnehmen Sie der Homepage.

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    Baumwipfelpfad Steigerwald Newsticker Startseite Baumwipfelpfad Steigerwald Nachrichten
    news-1999 Fri, 26 Jul 2019 07:59:42 +0200 Blütenpracht im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1999&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4943946a89bae7e747693965cdc1ebc8 Es blüht tatsächlich: In diesen Tagen blühen besonders viele der ein- und mehrjährigen Blühpflanzen auf den Staatswaldwiesen im Nordspessart. Beispielsweise auf einer ehemaligen Wildwiese östlich von Neuhütten kann man rund 4.000 Quadratmeter Blütenmeer aus Rot, Blau und Gelb entdecken. Die Bayerischen Staatsforsten legen seit letztem Jahr gezielt Blühflächen an, um unseren heimischen Insekten Nahrungsgrundlage und Lebensraum zu bieten. Die Wiesen werden sehr extensiv gepflegt. In den letzten Monaten sind so über 14 solcher zusätzlichen Naturschutzflächen entstanden. Über das Jahr verteilt blühen dort typische Wiesenarten wie Wilde Möhre und Schafgarbe, Hirtentäschl, Hahnenfuß, Laimkraut und co.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1998 Thu, 25 Jul 2019 16:30:43 +0200 Eichen sollst Du weichen… http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1998&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc0b1d5a02f6e64c4af79f8cd8a4fe6a Bei Gewittern: Weg von Bäumen  25.07.2019, Kempten - Heiße Sommertage mit Hitzegewittern und nachts Wetterleuchten!

    Am gemütlichsten lassen sich diese schaurig-schönen Naturspektakel in den eigenen vier Wänden hinterm Fenster beobachten. Ein Blitzableiter auf dem Dach des Hauses sorgt für größtmögliche Sicherheit. „Unsere Waldbäume müssen auf diesen Komfort verzichten, sie sind schlichtweg selbst der Blitzableiter“, beschreibt Förster Hans Mayr die Situation im Wald, wenn wie zurzeit die Sommergewitter aufziehen. Mayr ist Revierleiter bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Sonthofen.

    Für Menschen heißt es bei einem Gewitter raus aus dem Badesee und rein ins Haus oder Auto! Wenigstens aber runter von ausgesetzten Kuppen und schnell in Senken, sich möglichst klein machen und keinen Regenschirm aufspannen! Auch das Sprichwort ´Von den Eichen sollst du weichen, doch die Buchen sollst du suchen!`, ist wissenschaftlich nicht begründet. Staatsforsten-Revierleiter Mayr empfiehlt: „Es gilt uneingeschränkt der Grundsatz weg von allen Bäumen in exponierter Lage!“ Bäume können nicht davonlaufen, sie ragen hoch in den Himmel und sind stets feucht oder gar nass. Nochmal Hans Mayr: „Blitze lieben das und spielen russisches Roulette mit ihren Opfern.“ Sind die Bäume oberflächlich tropfnass, fließt die Blitzenergie im besten Fall weiter in den Boden. Gibt es keinen nassen Weg an der Baumoberfläche, dringt der Blitz tiefer in den Holzkörper ein und setzt schlagartig seine gewaltige Energie frei. Das feuchte Holz im Inneren kocht und explodiert in Sekundenbruchteilen.

    Förster Mayr begegnet solche Bäumen regelmäßig in seinem Kürnacher Staatswaldrevier. „Die Bäume sehen regelrecht zerfetzt aus“, beschreibt er sie. „Holzsplitter liegen sogar bis zu 20 Meter vom Einschlagort entfernt.“ Das Holz ist in solchen Fällen wegen unberechenbarer Risse nicht für Bretter oder Balken brauchbar. Es ranken sich auch seltsame Mythen um Blitzbäume. Eine davon ist Förster Mayr vor einigen Jahren zu Ohren gekommen: „Blitzbäume hätten keinen Brennwert, weil der Blitz dem Baum sämtliche Energie genommen hätte. Naja…“

    Zerstörte Bäume gehören durchaus auch zum Ökosystem Wald und brauchen nicht in jedem Fall entnommen zu werden. Bei Laubbäumen ist die Gefahr sehr gering, dass sich Schädlinge ausbreiten. „Bei der Fichte gilt es, genauer hinzusehen“, empfiehlt Förster Mayr. „Nur wenn sie zahlreiche Risse und große, freiliegende Stammverletzungen aufweisen, trocknen sie sehr schnell ab. Zudem kommt es auf die Jahreszeit an. Es gibt Fälle, da sind sie dann schlechte Brutstätten für Borkenkäfer. Dann lassen wir sie stehen und sie bieten noch über Jahre hinweg hervorragende Biotopbäume für Spechte, Fledermäuse, Insekten und Pilze.“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1997 Thu, 25 Jul 2019 16:06:07 +0200 Zertifizierte Nachhaltigkeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1997&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a206f343032a4837f600cac708e0c97f PEFC bestätigt nachhaltige und vorbildliche Bewirtschaftung am Forstbetrieb Hammelburg Jedes Jahr finden in den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten vor Ort Audits für das PEFC (engl. Programm for the Endorsement of Forest Certification schemes) Zertifikat statt. Dieses Jahr wurde der Forstbetrieb Hammelburg auditiert. Die renommierten Zertifizierer nehmen dabei den Wald und die Bewirtschaftung genau unter die Lupe und prüfen besonders, ob die Nachhaltigkeitskriterien beachtet werden.

    „PEFC“ der Name des Zertifikats ist ein echter englischer Zungenbrecher. Auf Deutsch kann man es gut mit dem Begriff „Wald-TÜV“ umschreiben. „Produkte mit dem PEFC-Siegel geben dem Verbraucher die Gewissheit, dass die eingesetzten Rohstoffe aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stammen“ so Wilfried Stech, PEFC-Auditor der HW-Zert GmbH (www.hw-zert.de). Zwei Tage lang hat er die Staatswälder des Forstbetriebs Hammelburg bei Gemünden, Mittelsinn und Neuwirtshaus begutachtet, zahlreiche Dokumente und Nachweise kontrolliert, um sicherzustellen, dass die vorgegebenen Standards und Grundsätze des Zertifikates eingehalten werden.

     „Das Ziel unserer Arbeit ist es, bei einer integrativen Vorgehensweise die ökologischen, ökonomischen und sozialen Ansprüche an den Wald bestmöglich zu erfüllen. Dabei wollen wir sicherstellen, dass alle Belange durch unsere Mitarbeiter angemessen berücksichtigt werden, so Daniel Zippert, Leiter des Forstbetriebs Hammelburg. „Und die Ansprüche an den Wald und die Forstwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel, werden immer größer und vielfältiger! Eine Vermittlung dieser Ansprüche unter den verschiedenen Interessengruppen an den Wald (wie z.B. Naturschutz, Wasserschutz, Erholungsverkehr, Brennholzbedarf u.v.m.) durch die Förster, ist dabei zwingend erforderlich“ so Zippert weiter.

    Ein unabhängiger Prüfer, so wie es die PEFC-Auditoren sind, unterstreicht den Anspruch der Bayerischen Staatsforsten seine nachhaltige Waldbewirtschaftung transparent darzustellen. Neben den gesetzlichen Vorgaben werden auch die darüber hinausgehenden strengen Standards und Grundsätze der PEFC-Zertifizierung eingehalten.

    Im Rahmen einer Produktkettenzertifizierung werden aber auch z.B. holzverarbeitende Betriebe (Sägewerke, Schreinereien usw.) kontrolliert. Das PEFC-Logo kommt mittlerweile auf unzählige Erzeugnisse, wie z.B. Dielen, Kanthölzer, aber auch Papiertaschentücher oder sogar Kleidungstücke, die aus Viskosefasern aus Buchenholz hergestellt werden. Weltweit sind bereits mehr als 300 Millionen Hektar Wald, deutschlandweit rd. 7,3 Mio. Hektar nach PEFC zertifiziert. Das sind immerhin ca. zwei Drittel unseres Waldes. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem.

    Über 60 Einzelmerkmale wie z.B. Erhalt der Gesundheit und Vitalität, der Produktionsfunktion, der biologischen Vielfalt und der Schutzfunktion der Wälder, wurden am Forstbetrieb Hammelburg überprüft. Das Ergebnis war hervorragend, alle PEFC-Kriterien wurden umgesetzt sowie entsprechend sauber dokumentiert und Stech bestätigt: „Die Waldbewirtschaftung durch die Bayerischen Staatsforsten erfolgt vorbildlich und nachhaltig!“

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1996 Wed, 24 Jul 2019 16:15:22 +0200 40 Jahre im Forst aktiv http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1996&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5b13032bc96d110927de7fa52300eee2 Langjähriger Waldfacharbeiter des Forstreviers Taubenbach im Hirschwald in Ruhestand

    (Burglengenfeld/Vilshofen 24. Juli 2019) „Nach 40 Jahren treuen Diensten hat er sich ein paar Denkmäler gesetzt“. Mit diesen Worten verabschiedete der Burglengenfelder Forstbetriebsleiter Thomas Verron anlässlich einer Betriebsfeier Gerhard Hollweck. Ruhig, stets loyal und zuverlässig hat er mit großem Können 40 Jahre in den bayerischen Staatswäldern um Amberg, Burglengenfeld und Pielenhofen gewirk. Jetzt am Ende der kurzen inaktiven Phase der Altersteilzeit kann er stolz zurückblickend in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

    Hollweck war als zunächst gelernter Zimmermann ein Seiteneinsteiger, der sich aufgrund der fachverwandten Ausbildung sehr schnell in die Forstpartie einfand und in Folge seiner Arbeitseinstellung sich bald als jahrzehntelanger Vorarbeiter qualifizierte. Der Mendorferbucher wurde mit seinem Ruhestand gleichzeitig für 40 Jahre im Wald geehrt. Nach solch langer Zeit kann er auf viele Erinnerungen und bleibende Spuren in Holzernte- und Kulturtätigkeit, Pflege- und Naturschutzarbeiten im Naturpark Hirschwald zurückblicken. Als Zimmermann hat er eine ganze Zahl von Forsthütten saniert und forstbetriebliche Nebengebäude entworfen und aufgebaut. Da hat er sich manch bleibendes Denkmal gesetzt, mit dem er sich bei seinen Kollegen unvergessen macht. Betriebsleitung, Personalrat und Kollegen wünschten Gerhard Hollweck mit einem Geschenkkorb alles erdenklich Gute und ein weiter ereignisreiches, aber stressfreies und gesundes Leben.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1995 Wed, 24 Jul 2019 14:54:41 +0200 Betrachtungen zu einem mystischen Baum, zu 50 Jahre Vergänglichkeit und zum Leben in Totholz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1995&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81ca0a636c0281e055e0fbd5057e1345 Die „Wendelinuseiche“ stand einst am Fuße des Geisbergs zwischen Geisfeld und Melkendorf, ein mystischer Baum zu ihren Lebzeiten, selbst am Boden liegend heute immer noch imposant, selbst nach 50 Jahren der Vergänglichkeit preisgegeben.

    Im greisen Alter von vielleicht 1000 Jahren hatte sie eine Stammhöhe von 23Metern und einen Umfang von stolzen 13 Metern, beinhaltete damit etwa 50m³ Holz. Ein leichter Wind brachte die betagte Eiche schließlich vor 50 Jahren,am 30. Juli 1969 zum Einsturz, vgl. auch: monumentaleeichen.de

    Wir wollen deshalb auf diesen außergewöhnlichen Baum aufmerksam machen. Wir, das sind der betagte Zeitzeuge, Fritz Keilholz, der den Baum noch in seiner belaubten Pracht erlebt hat, Dr. Dieter Heim von der kulturellen Dorfgemeinschaft Geisfeld, der die Geschichte zur Wendelinuseiche aufgezeichnet hat, sowie der zuständige Leiter des Forstreviers Leesten, Gerhard Rühling, und der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz. Wir treffen uns dazu am Dienstag, dem 30.07.2019 um 10:00 Uhr am Ortsausgang von Geisfeld in Richtung Melkendorf, am nördlichen Ende der Melkendorfer Straße, 96129 Strullendorf (Geisfeld). Wir laden zu den Betrachtungen rund um diesen außergewöhnlichen Baum herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1994 Wed, 24 Jul 2019 14:36:35 +0200 50 Jahre Hubertusbrunnen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1994&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=beb1a247b662f6e6a38cd914b2b0f9fb Zum 50-jährigen Jubiläum des Hubertusbrunnens weist eine Schautafel auf die Geschichte und die Besonderheiten des Brunnens hin. Die Schautafel wird am Samstag, dem 20. Juli 2019 um 14 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Die Hubertusquelle wurde Anfang der 1960 er Jahre beim Bau des Forstwegs entdeckt, gefasst und am 3. November 1968, dem Hubertustag, eingeweiht. Sie ist dem Schutzheiligen der Jäger und Schützen, dem heiligen Hubertus, gewidmet.

    Beteiligt an Planung und Ausführung der Quellfassung waren das damalige Bayerische Forstamt Bamberg-Ost, der Reit- und Fahrverein Bamberg, die Bürgervereine Gartenstadt und Bamberg-Ost sowie die Privilegierte Schützengesellschaft 1306.

    Die Quelle an dieser Stelle im Hauptsmoorwald ist Ausfluss der Geologie des Keupers, v.a. des 40-50 Meter mächtigen Tonbandes des „Feuerletten“ als Stauschicht. Das Relief des Feuerlettens ist nicht eben, sondern weist kleine Kuppen und Mulden auf. Die Waldabteilung Kessel ist von einer solchen Eintiefung im Feuerletten geprägt. Auf dem Feuerletten lagern Dünensande, Sedimente von Flugsanden nach der letzten Eiszeit. Niederschlagswasser sickert durch die Dünensande, kann durch den Ton des Feuerletten nicht nach unten versickern und tritt dann sehr kalkarm an der Hubertusquelle wieder aus.

    Das Wasser des Hubertusbrunnens wird regelmäßig von Waldbesuchern in kleinen Mengen in Flaschen und Kanister abgefüllt. Insbesondere Aquarienfreunde, Tee- und Kaffeetrinker und sogar Schnapsbrenner schätzen das weiche Wasser der Hubertusquelle mit seinem pH-Wert von etwa 5,8 (ermittelt mit „Einstabmesskette“). Dieser pH - Wert entspricht etwa dem von schadstofffreiem Niederschlagswasser.

    Im Wasser der Hubertusquelle sind insbesondere Eisenoxide gelöst, die aus den Dünensanden ausgewaschen werden und am Beckenboden des Brunnens einen rostbraunen Belag bilden. Nach der Trinkwasserverordnung wäre das saure Wasser nicht als Leitungswasser geeignet, da es Leitungsrohre korrodieren und so schädigen könnte.

    Da das Wasser der Hubertusquelle nicht auf Krankheitserreger untersucht wird, muss zudem darauf hingewiesen werden, dass das Quellwasser „KEIN TRINKWASSER!“ ist.

    Näheres zur Hubertusquelle samt neuer Hinweistafel stellen der Leiter des Forstreviers Strullendorf, Hubert Barth, und der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz vor am Samstag, dem 20. Juli 2019.

    Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Hubertusbrunnen. Die PKW parken am Parkplatz an der Staatsstraße von Bamberg nach Geisfeld, etwa 300m nach der Autobahnbrücke auf der rechten Seite in Richtung Geisfeld. Auch einige Reiter/-innen werden hoch zu Ross an der Vorstellung teilnehmen.

     

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    Forchheim Nachrichten
    news-1993 Tue, 23 Jul 2019 16:56:49 +0200 Von A wie Auerwildbiotoppflege bis Z wie Zaunabbau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1993&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bbb628335005811715c1b3d4a04a9b0e Schüler der Waldorfschule Gröbenzell im Einsatz am Forstbetrieb Fichtelberg

    (23.07.2019) Bischofsgrün. – Fast 30 Jugendliche der 8. Klasse Waldorfschule in Gröbenzell waren im Rahmen einer Arbeitswoche des Bergwaldprojekts e.V. im Fichtelgebirge im Einsatz. Dabei lernten sie die Reviere Goldkronach und Röhrenhof des Forstbetriebs Fichtelberg kennen. Ziel dieses Forstpraktikums war es, den Schülern die vielfältigen Funktionen des Ökosystems Wald durch verschiedenste Arbeiten näher zu bringen.

    Nach Anreise am Sonntag nachmittag und der ersten Nacht im Zeltlager auf der Auer-Alm in Bischofsgrün konnte die Gruppe bereits am frühen Montagmorgen voller Tatendrang in den Tag starten.

    Hubertus Schmidt und Anton Eichermüller, beide Revierleiter am Forstbetrieb Fichtelberg, sowie die Jungförsterin Johanna Zintl, die die Projektwoche federführend für die Bayerischen Staatsforsten betreute, begrüßten die Schülerinnen und Schüler im Fichtelgebirgswald. Dann ging es auch schon los mit der Arbeit.

    Das Bergwaldprojekt e.V. mit Sitz in Würzburg ist ein gemeinnütziger Verein, der bei seinen jährlich ca. 100 Projektwochen an 51 Standorten in ganz Deutschland mehr als 2.000 ehrenamtliche Helfer für Naturschutz- und Tourismus-Maßnahmen im den Wald bringt. Dort erleben die Teilnehmer die dynamischen Abläufe im Wald und vielfältige Aspekte der Ökosysteme. Seit vielen Jahren unterstützt das Bergwaldprojekt den Forstbetrieb Fichtelberg bei Arbeiten rund um Naturschutz und Tourismus.

    Jonathan Schüppel, Projektleiter des Bergwaldprojekts, leitete die Schüler für eine Bachfreistellung an. Kleine Fichtenbäumchen, die zu dicht am Gewässerrand wuchsen, sollten gefällt werden, damit zukünftig mehr Licht auf den Boden am Ufer fällt. Besonders viel Freude bereitete den Teilnehmern das händische Entrinden der zuvor gefällten Bäume entlang des Gewässers. „Da sieht man, was man geleistet hat“ beschreibt eine Teilnehmerin ihre Motivation. Im Zuge dieser Maßnahme konnte zugleich der Lebensraum der Auerhühner verbessert werden, indem auch im weiteren Umfeld zur Förderung der Beerkrautvegetaion kleine Fichten entfernt wurden.

    Im weiteren Verlauf der Woche legten die Freiwilligen einen kleinen Wandersteig entlang der „Wolga“, eines Bachlaufs bei Föllmar frei. Auch „typische“ Forstarbeiten, wie der Abbau eines entbehrlichen Kulturzaunes oder der Schutz kleiner Douglasienpflanzen vor dem Wild standen auf dem Plan.

    Als kleines Dankeschön des Forstbetriebs erwartete die Jugendlichen am Freitag eine Abschlussexkursion in den Wildpark Waldhaus Mehlmeisel. Danach spendierte der Forst Wildbratwürste aus eigener Herstellung für einen gemütlichen Abschiedsabend am Lagerfeuer.

    Alles in allem zogen sowohl Schüler als auch die Lehrer und Betreuer des Bergwaldprojekts nach der arbeitsintensiven Woche eine sehr positive Bilanz. „Anstrengend, viele Mückenstiche, aber eine tolle Erfahrung“, so beschreibt eine Schülerin ihre Woche. Bei der Verabschiedung der Gruppe lobte Forstanwärterin Johanna Zintl die tolle Leistung des Teams: „Ihr habt reichlich Erfahrungen gesammelt, viel gelernt und erlebt in der vergangenen Woche. Und gleichzeitig konntet Ihr viel Gutes bewirken für die Natur.“

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    news-1992 Tue, 23 Jul 2019 16:54:06 +0200 Kreisjugendchor Bamberg in Ebrach http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1992&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=710815e0b7d07b223565fced5e538a6e Ebrach (23.07.2019) – „In’s Wasser fallen lassen“ wolle man das lang geplante Sommerkonzert am 13. Juli aufgrund der unbeständigen Wetterlage nicht. Da waren sich die Veranstalter des Baumwipfelpfades Steigerwald mit dem Kreisjugendchor Bambergeinig. So wurde die Aufführung kurzerhand vom Aussichtsturm im Steigerwald in die ehemalige Klosterkirche verlegt. Belohnt wurde diese Notlösung mit der einzigartigen Akustik des eindrücklichen Kirchenraumes. In einem rund 90-minütigen Programm begeisterte der Leistungschor des FSB das Publikum mit einer Bandbreite an Gospels,Spirituals und weiteren Stücken mit geistlichem Inhalt. Aber auch bekannte Volkslieder und Höhepunkte aus Musical, Film und Pop wurden zum Besten gegeben. Chorleiter Wolfgang Reh und die Sänger begeisterten mit Ihrer Freude am Musizieren und einer herausragenden Leistung. Die Konzertbesucher bedankten sich mit viel Applaus bei den jungen Sängerinnen und Sängern für das abwechslungsreiche Programm. Diese traten im Anschluss wieder den Heimweg an von einem ereignisreichen Ausflug, der bereits am Nachmittag mit dem Erklimmen des Baumwipfelpfades begann.

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    news-1991 Tue, 23 Jul 2019 15:03:47 +0200 Moderne Waldbewirtschaftung bei der Landesgartenschau Wassertrüdingen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1991&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8aabdd962fe504369e292bd262f000a Die kleine mittelfränkische Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach mit etwa 6.000 Einwohnern ist noch bis zum 8. September Gastgeber für die bayerische Landesgartenschau 2019. Eröffnet wurde die Gartenschau am 24. Mai durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder u. A. mit den Worten „Es geht darum, Natur und Stadt – Natur und Kultur miteinander perfekt zu ergänzen“.

    Unter dem Motto „Schätze des Waldes - was für eine Vielfalt!“ ist auch die Bayerische Forstverwaltung mit einem eigenen Ausstellungsbereich beteiligt. Jeweils an den Wochenenden gestalten die mittelfränkischen Ämter für Ernährung Landwirtschaft und Forsten und weitere Partner eigene Schwerpunkthemen, um bei den Besuchern um Akzeptanz für forstliches Handeln im Wald zu werben.

    Am vergangenen Wochenende, dem 13. und 14. Juli, war es dann soweit, die Forstbetriebe Rothenburg o.d.T. und Allersberg mussten ran. Als Motto hatten wir vor Monaten noch die „Moderne Waldbewirtschaftung“ gewählt. Die Truppe setzte sich zusammen aus dem stellvertretenden Forstbetriebsleiter Daniel Engelhard, dem Revierleiter Michel Reingruber und dem Forstwirtschaftsmeister Werner Stadelmann vom Forstbetrieb Rothenburg. Aus Allersberg kamen der kommissarische Forstbetriebsleiter Harald Schiller, Revierleiter Michael Hagenheimer und Forstwirtschaftsmeister Anton Schneck.

    Bis auf das Wetter am Samstag war dann auch alles bestens gemanagt und es lief wie am Schnürchen. Wie gesagt, am Wetter wäre künftig noch zu arbeiten.

    Aufgrund des Regens war der Samstag dann auch eher etwas zäh, der Sonntag dagegen sehr gut besucht. Blauer Himmel und Sonnenschein bei angenehmen, nicht zu heißen Temperaturen ließen zahlreiche Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, in die Gartenschau und an unseren Forststand strömen. Zu überhören waren wir ja auch nicht, da unsere beiden Forstwirtschaftsmeister fast den ganzen Tag verschiedenste Figuren mit der Motorsäge schnitzten. Wie immer ein Highlight für viele Gäste. Am Sonntag kamen wir fast in Konkurrenz zum Bläsertag, an dem auf dem gesamten Gartenschaugelände zahlreiche Posaunenchöre und Bläsergruppen ihr Können präsentierten. Forstwirtschaftsmeister Schneck musste daher von Zeit zu Zeit in seinem Tatendrang eingebremst werden.

    Thematisch waren die Tage aber weniger von unserem ursprünglich gesetzten Schwerpunkt der „Modernen Waldbewirtschaftung“ geprägt. Durch die mediale Berichterstattung der letzten Wochen und Monate waren die Besucher besorgt über die verschiedenen Kalamitäten wie Trockenheit, Sturmwurf, Borkenkäfer und andere Schadinsekten. Daher bezog sich ein Großteil der Fragen darauf, wie es denn mit dem Wald weitergehe. Auch viele Waldbesitzer waren darunter und suchten bei uns Rat, mit welchen Baumarten sie denn künftig weiterarbeiten sollten. So kamen viele interessante Gespräche zustande, bei denen wir auch das Handeln der Bayerischen Staatsforsten erklären konnten.

    Bei den Auslagen waren natürlich wieder die Blühmischungspäckchen ein Renner. Bei den Kindern waren die Pixi-Bücher und BaySF-Käppis heiß begehrt. Im Laufe des Tages sah man dann auch immer mehr orange-bemützte Kinder auf dem gesamten Landesgartenschaugelände.

    Insgesamt war die Gemeinschaftsaktion der Forstbetriebe Rothenburg und Allersberg sicherlich eine gute Werbung für die Arbeit der Bayerischen Staatsforsten im Wald.

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    Forstbetrieb Rothenburg ob der Tauber Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1989 Fri, 19 Jul 2019 10:00:00 +0200 Forstbetrieb Schnaittenbach unter neuer Leitung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1989&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edbb81c1e7a1735921d6fd7cc0979645 Stabübergabe am Forstbetrieb Schnaittenbach: Der bisherige Leiter der Unternehmenskommunikation der Bayerischen Staatsforsten, Philipp Bahnmüller, übernimmt zum 1. August die Leitung des oberpfälzischen Forstbetriebs. Sein Vorgänger Rudolf Zwicknagl wechselt an den Forstbetrieb Roding.

    „Der Forstbetrieb Schnaittenbach ist auch künftig in guten Händen!“ So fasste der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer den Wechsel in der Leitung des Forstbetriebs Schnaittenbach zusammen. „Mit Philipp Bahnmüller habe ich in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet, und so wie er bisher die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit umsichtig und mit Sachverstand koordiniert hat, wird er auch seine neue Aufgabe meistern“, so Neumeyer.

    Eine Aufgabe, die Bahnmüller voller Vorfreude angeht: „Nach einer Reihe von Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit freue ich mich sehr auf die vor mir liegende Herausforderung, auf die Menschen und den Wald hier in der Region.“ Er werde versuchen, so Bahnmüller, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen. „Wir müssen unsere Wälder angesichts des Klimawandels möglichst schnell fit machen für die anstehenden Veränderungen“, so Bahnmüller. „Waldumbau heißt das Gebot der Stunde!“ Dies gelte es nicht nur umzusetzen, sagte Bahnmüller, sondern der Öffentlichkeit auch gut zu erklären. „Nur dann erhält die Forstwirtschaft auch das Ansehen, das sie verdient.“

    Der 41-jährige Philipp Bahnmüller stammt aus dem Rheinland. Nach dem Studium der Forstwissenschaft in Freiburg begann er seine berufliche Laufbahn 2004 bei einer Kommunikationsagentur, die auch die Öffentlichkeitsarbeit des damaligen Holzabsatzfonds betreute. Ab 2007 leitete Bahnmüller die Öffentlichkeitsarbeit des größten deutschen Forstzertifizieres PEFC, nach dessen Kriterien auch der bayerische Staatswald zertifiziert ist. 2010 wechselte er zu den Bayerischen Staatsforsten in die Unternehmenskommunikation, deren Leitung er 2013 übernahm. Von August bis Dezember 2018 war Bahnmüller stellvertretender Forstbetriebsleiter in Roding.

    Vorgänger Rudolf Zwicknagl wurde 1971 in der Nähe von Roding in der Oberpfalz geboren. Nach dem Studium der Forstwissenschaft begann sein forstlicher Werdegang Ende der neunziger Jahre an den damaligen Forstämtern Burglengenfeld und Selb und der Forstdirektion Schwaben. Nach zwei Jahr an der Forstdirektion Oberfranken-Mittelfranken wechselte er 2004 an das Forstministerium in München und schließlich 2005 zu den neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten nach Regensburg, wo er die Leitung der Unternehmensentwicklung übernahm. Ab 2013 leitete er den Staatsforstbetrieb in Heigenbrücken, seit 2016 den Forstbetrieb Schnaittenbach. Zum 1. Juli wechselte Zwicknagl in den Nachbarforstbetrieb nach Roding.

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    news-1990 Thu, 18 Jul 2019 15:45:35 +0200 „Der Klimawandel wirkt immer stärker“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1990&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4943a795431dfeb2ff6f4d520a8c167a In einem Interview mit dem Münchner Merkur äußert sich der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten zur Rolle des Waldes in Zeiten des Klimawandels:

    Artikel: Der Klimawandel wirkt immer stärker

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    news-1988 Thu, 18 Jul 2019 14:08:41 +0200 Aus dem Wald auf den Grill http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1988&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=095c8f90947f086e42c4cfb53ede51c0 Neuer Wildbretverkäufer am Forstbetrieb Fichtelberg (17.07.2019) Fichtelberg. – Der Forstbetrieb Fichtelberg erweitert sein Wildbret-Angebot. Neu im Sortiment ist jetzt Grillfleisch von Reh, Hirsch und Wildschwein. Der Impuls dafür kam von Wolfgang Kneidl, einem neuen Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten.

    Vor wenigen Wochen hat sich am Forstbetrieb Fichtelberg ein Wechsel vollzogen. Klaus Schmidt, stellvertretender Teamleiter im Büro, ging in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Wolfgang Kneidl aus Nagel. Er ist gelernter Bürokaufmann und hat bisher unter anderem in seiner Heimatgemeinde eine Metzgerei geführt. „In dieser Kombination ist er für die Stelle als stellvertretender Teamleiter natürlich unsere Traumbesetzung“ verrät Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs in Fichtelberg. „Einerseits kümmert er sich um Lohnabrechnung und Personalfragen unserer Forstwirte. Andererseits organisiert er die Vermarktung unseres Wildbrets. Und da hat er gleich aus seiner beruflichen Erfahrung heraus neue Impulse gesetzt“ schwärmt der Forstchef.

    So bietet der Forstbetrieb Fichtelberg nicht nur die bewährten küchenfertigen Bratenstücke vom Reh, Hirsch und Wildschwein. Neu im Sortiment sind Wildbretportionen für Grill oder Pfanne. „Gerade jetzt im Sommer ist die Nachfrage nach Fleisch zum Grillen groß“ stellt der Metzgermeister und Wildbretfachmann Wolfgang Kneidl fest. „Dafür bieten wir Keulensteaks vom Reh, Wildschweinrücken, Rotwild-Filets und viele andere Teile, die vom Grill einfach lecker sind - alles aus der Region, alles frisch. Und die Zubereitung ist denkbar einfach: je nach persönlichem Geschmack kurz marinieren, würzen und für ein paar Minuten auf den Grill – fertig ist ein schmackhaftes und gesundes Wildgericht.“ Nachstehend finden Sie das Lieblingsgrillrezept von Wolfgang Kneidl.

    Der Wildbretverkauf am Forstbetrieb Fichtelberg ist immer während der normalen Bürozeiten geöffnet, also Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr.

    Das Angebot richtet sich natürlich nach der Jagdzeit und dem Jagderfolg der Mitarbeiter des Forstbetriebs. Aber ohne Wildbret muss niemand heimgehen. Wolfgang Kneidl verspricht: „Wir haben ganz sicher etwas für Ihre nächste Grillparty.“

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    news-1987 Thu, 18 Jul 2019 13:49:28 +0200 Der Riesenbärenklau http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1987&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=adbe14171b6e3a70eaabc133ca9c335b 18.07.2019, Kempten - Er ist eine imposante Schönheit, der Riesenbärenklau. Um diese Jahreszeit fällt er besonders durch seine riesigen Blüten auf, die einen Durchmesser von bis zu 60 cm erreichen können. Aber er hat einen entscheidenden Nachteil: Er ist giftig. Dies bezieht sich auf sämtliche Pflanzenteile, besonders auf den Saft. 

    „Der russische Gesandte soll Samen vom Riesenbärenklau anlässlich des Wiener Kongresses Fürst Metternich zur Verschönerung seiner Parkanlagen als außergewöhnliches Geschenk überreicht haben“, berichtet Revierleiter Markus König. Er ist Förster im Staatwaldrevier Buchenberg. Das könnte gut sein, denn die Riesenpflanze war ursprünglich nur im Kaukasus beheimatet. Sie hat sich im 19. Jahrhundert rasch in Mitteleuropa ausgebreitet.

    Nochmal Markus König: „Der Doldenblütler kann fast auf jedem Standort angetroffen werden, natürlich auch im Wald. Er gilt heute als unerwünscht, da er in der Lage ist, einheimische Vegetation zu verdrängen. Außerdem führen seine Brennhaare zu ernsten Verletzungen. Bereits bei Berührung können Hautrötungen und Pustelbildungen auftreten, manchmal auch zeitverzögert erst nach Tagen. Betroffene Stellen sollten umgehend mit Wasser und Seife abgewaschen und nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da dieses die Reaktionen verstärkt. Wer sichergehen will, sucht einen Arzt auf.“

    Bei den Bayerischen Staatsforsten Sonthofen, zu dem auch das Revier Buchenberg von Markus König gehört, ist die Ausbreitung allerdings noch nicht soweit fortgeschritten. „Das ist wegen unseres konsequenten Handelns der vergangenen Jahre, bei dem auch keine Chemie zu Einsatz kommen musste“, freut sich Förster König. „Wir können uns noch mit mechanischen Maßnahmen wie abschneiden behelfen. Wenn es rechtzeitig erfolgt, führt es dazu, dass die Blüten vertrocknen und die Samen nicht zur Reife gelangen.“ Aber er warnt: „Das müssen Fachleute machen, die über entsprechende Werkzeuge und Schutzkleidung verfügen. Weil es nicht möglich ist, alle Pflanzen zu finden und zu beseitigen, gilt eine einfache Regel, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden: Finger weg, auch Eigeninitiativen zur Bekämpfung sind nicht zielführend!“

    Bei all den Nachteilen, hat der Bärenklau aber einen Vorteil: Er ist ein Spätblüher. Mit seiner späten Tracht bietet er vielen Insekten spät im Jahr Nahrung. Dann, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Und Förster Markus König relativiert: „So hat alles Vor- und Nachteile. In wie vielen Hausgärten, in denen auch kleine Kinder spielen, gibt es Pflanzen, die hochgiftig sind. Aber da redet halt niemand drüber …“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1986 Wed, 17 Jul 2019 16:49:50 +0200 Einweihung Sterzer Rundweg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1986&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=acfc59f23f4fbf957d2ad31458d97b74 Der Forstbetrieb Waldsassen weiht am Sonntag, 21.07.2019 mit einem Waldfest den neu gestalteten „Sterzer Rundweg“ als Bestandteil der Erlebniswelt Waldnaabaue ein. Ab 13:00 Uhr beginnt der offizielle Festakt mit ökumenischer Segnung und anschließendem Festbetrieb mit der Blaskapelle Falkenberg. Für die jüngeren Besucher gibt es u.a. Kinderschminken, Baumklettern sowie einen aus Holz gestalteten Abenteuerspielplatz zu erkunden. Für die größeren Besucher gibt es neben anderen Attraktionen einen neu angelegten Bikeparcour.

    Als Beitrag für den Umweltschutz, wird ein eigens durch den Forstbetrieb Waldsassen errichtetes Insektenhotel seinen Namen erhalten und durch Schüler der Grundschule Mitterteich befüllt.

    Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

    Download Anfahrtsplan

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    Forstbetrieb Waldsassen Nachrichten
    news-1985 Wed, 17 Jul 2019 14:21:15 +0200 Seeadler-Nachwuchs am Forstbetrieb http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1985&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8ae2d2c37417ed51e6dd1153e92924c9 Zwei weitere Jungvögel ziehen ihre Kreise Der Forstbetrieb freut sich über den aktuellen Bruterfolg eines Seeadlerpaars im Staatswald. 2019 brüteten dort bereits zum vierten Mal Seeadler, zum dritten Mal erfolgreich. 

    Nachdem 2016 ein Seeadlerpaar hier erstmals einen Horstbaum bezogen und einen Jungvogel erfolgreich aufgezogen hatte, konnten zwei Eier 2017 nicht ausgebrütet werden, vermutlich bedingt durch Störungen durch Passanten während der Brutzeit am Horst. Umso erfreulicher waren die wieder erfolgreichen Bruten im letzten und in diesem Jahr. Seit sich die beinahe erloschenen Populationen in Nord- und Ostdeutschland wieder erholt haben, erfolgt seit der Jahrtausendwende eine Wiederbesiedelung Bayerns. Von diesem größten Greifvogel Deutschlands brüten inzwischen wieder ca. 10 Paare in Bayern.

    Um den Werdegang unserer Schützlinge verfolgen zu können, wurden die Jungvögel heuer von Kathrin Weber im Auftrag des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen gewogen, vermessen und beringt.

    So verständlich die Faszination von diesen prächtigen Vögeln ist, so wichtig ist es, Störungen im Horstumfeld zu vermeiden. Wir wünschen „unseren“ Seeadlern ein langes, unfallfreies und ungestörtes Leben.

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    Waldnaturschutz Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1983 Tue, 16 Jul 2019 07:50:00 +0200 Sitzbänke für die Schwabacher Wanderer in der Maisenlach und am Heidenberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1983&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=34e1a213cbb78603bf83243b262a4033 Die „Brünst“, Wald im Eigentum der Stadt Schwabach und die Maisenlach, Fläche der Bayerische Staatsforsten, sind die Erholungswälder für die Schwabacher Bürger.

    Als Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft 60plus“ der Schwabacher SPD ergriff Herr Runau die Initiative, Spaziergänge und Wanderungen in der Maisenlach auch für ältere Mitbürger noch attraktiver zu gestalten. Er schlug dem zuständigen Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten Hubert Riedel vor, Sitzbänke aufzustellen. Damit lässt sich leichter eine Verschnaufpause einlegen, sitzend die Natur genießen oder komfortabler Brotzeit machen.

    Gerne griff der Forstbetrieb Allersberg diese Idee auf und ging ans Werk, Hubert Riedel suchte die besten Standorte aus.

    Die Bänke fertigte und stellte die mudra aus Nürnberg auf. Die mudra – Alternative Jugend- und Drogenhilfe e.V. (https://www.mudra-online.de/wald-und-holz.html) – bietet unter anderem für ehemalige Drogenkonsument_innen und Substituierte Arbeitsprojekte zur beruflichen Rehabilitation an. Speziell der Bereich Wald & Holz existiert seit 1985 und ist daher das älteste der Arbeitsprojekte der mudra.

    Das Holz - Fichte und Lärche - für die Bänke wiederum bezieht die mudra vom Forstbetrieb Nürnberg der Bayerischen Staatsforsten. Das Spezielle dieser Art der Bänke sind ihre metallfreien Verbindungen. Zusammen mit der Tatsache, dass das Holz auch chemisch unbehandelt bleibt, könnten die Bänke nach einer hoffentlich langen Nutzungsdauer an Ort und Stelle verrotten und so in den Stoffkreislauf der Natur zurückgehen.

    Insgesamt wurden zehn Ruhebänke aufgestellt. Vier in der Maisenlach und weitere sechs am Heidenberg, einem ebenfalls beliebten Ausflugsziel der Schwabacher. Die Kosten pro Bank betrugen inklusive Aufstellen rund 400 €.

    Da so ein Projekt über die normale vorbildliche Waldbewirtschaftung hinausgeht, wurde im Zuge der besonderen Gemeinwohlleistungen auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth mit ins Boot geholt. Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen für die Bänke auf rund 4.000 €. Der Forstbetrieb Allersberg erhält dafür eine Förderung von 90 % vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth.

    Neben der Zurverfügungstellung der Standorte für die Bänke sorgen die Bayerischen Staatsforsten künftig auf eigene Kosten für die Pflege der Bänke und die Verkehrssicherung.

    Insgesamt stellen die Bänke auch ein vorbildliches soziales und ökologisches Projekt dar. Auch sind sie ein gutes Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Bürgerschaft, einer Sozialen Initiative, der Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1981 Fri, 12 Jul 2019 13:21:24 +0200 Der Wald ist aufgeblüht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1981&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1830b36f0c54bf32dc6660c6bce87f9d Um in den Bayerischen Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für heimische Insekten zu steigern, wurde 2018 von den Bayerischen Staatsforsten das Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“ auf 130 Hektar ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird dabei gefördert vom Freistaat Bayern mit Mitteln für besondere Gemeinwohlleistungen im Staatswald.

    Das Naturschutzprojekt zeigt am Forstbetrieb Forchheim nun erste Erfolge. Von den im letzten Jahr neu angelegten Blühwiesen mit insgesamt ca. 4,5 Hektar profitieren bereits viele Insektenarten.

    Dabei hatten die neuen Blumen 2018 und 2019 mit äußerst widrigen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Wegen der langanhaltenden Trockenheit im vergangenen Jahr konnte erst im Herbst ausgesät werden. Die anhaltende Trockenheit auch in diesem Jahr war für manch frisch gekeimte Blütenpflanze an manchen Stellen problematisch.

    Umso erfreulicher ist es, dass trotz der schwierigen Verhältnisse die meisten Blühflächen mit regionalen Arten angereichert werden konnten. Derzeit bietet etwa die Blühfläche auf der Streuobstwiese am Fürstberg im Süden von Heroldsbach nicht nur ein beeindruckendes Bild für das menschliche Auge, sondern dient gleichzeitig als abwechslungsreiche Bienenweide.

    Nicht erst seit dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bieten die Bayerischen Staatsforsten übrigens aus Artenschutzgründen Imkerinnen und Imkern die Möglichkeit, ihre Bienenstöcke kostenfrei im Staatswald aufzustellen. Am Fürstberg freute sich so auch der dortige Imker Herbert Saam über die Anreicherung der Blühfläche.

    Wir laden Sie herzlich ein, zur Besichtigung der Blühflächen am Dienstag dem 23.07.2019 um 11.00 Uhr auf den „Fürstberg“ im Markwald bei Heroldsbach zu kommen. Der Treffpunkt ist um 11.00 Uhr der Waldparkplatz bei Thurn, Baiersdorfer Str., 91336 Heroldsbach (Koordinaten 49°41'07.5"N 11°00'35.4"E).

    Bitte teilen Sie uns vorab mit, ob Sie den angebotenen Termin wahrnehmen können (Email). Weitere Informationen zum Naturschutzprojekt „Der Wald blüht auf“ können Sie auch der Internetseite: www.baysf.de/de/magazin/der-wald-blueht-auf.html entnehmen.

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    Forstbetrieb Forchheim
    news-1980 Fri, 12 Jul 2019 13:09:42 +0200 Der Wald blüht auf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1980&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de389781035352a567b0c8eb23ce4574 Bayerischen Staatsforsten nehmen Mahd der Streitmöser wieder auf

    Bad Wiessee, 10.07.2019 – „Der Wald blüht auf“: Mit diesem Sonderprogramm wollen die Bayerischen Staatsforsten ihren Beitrag dazu leisten, der heimischen Insektenwelt zu helfen und um so dem in Presse und öffentlicher Diskussion mittlerweile allgegenwärtigen Insektensterben entgegenzuwirken. Dies soll vor allem über eine Steigerung des Angebotes an Blühflächen erfolgen. Die Kosten der verschiedenen Maßnahmen werden durch die Bayerischen Staatsforsten getragen, die ihrerseits vom Freistaat Bayern aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen gefördert werden.

    Bereits im vergangenen Jahr wurden so auch in den Revieren des Forstbetriebs Schliersee neue Blühflächen angelegt, strukturreiche Waldränder gepflanzt sowie eine Streuobstwiese neu begründet. In den Gebirgsbereichen sollte durch Wiederaufnahme der jährlichen Mahd langfristig die Artenvielfalt und so der ökologische Wert bereits vorhandener Waldblößen und Feuchtwiesen gesteigert werden.

    Eine dieser Flächen sind die sogenannten „Streitmöser“ oberhalb von Bad Wiessee. Waren diese in früherer Zeit bei kriegerischen Auseinandersetzungen noch ein Zufluchtsort für die Menschen im Tegernseer Tal, so sind sie heute zu einem Rückzugsort für viele mittlerweile selten gewordene Tier- und Pflanzenarten geworden.

    Die Streitmöser wurden über Jahrzehnte/Jahrhunderte hinweg als Streuwiese genutzt. So wurden sie i.d.R. einmal jährlich gemäht. Das dabei gewonnene Gras bzw. Heu wurde als Einstreu oder Futtermittel genutzt. Unterbleibt diese Mahd, können die Samen der umstehenden Waldbäume keimen und sich zu jungen Bäumchen und Sträuchern entwickeln. Gegenüber den konkurrenzkräftigeren Sträuchern und Bäumen haben die lichtbedürftigeren Blütenpflanzen das Nachsehen und werden mehr und mehr zurückgedrängt. Viele teilweise bunt blühenden Pflanzenarten würden so verschwinden und mit ihnen auch viele auf diese Blütenpflanzen angewiesene Insektenarten wie z.B. Schmetterlinge, Bienen oder Käfer.

    Um das langfristig drohende Zuwachsen der Streuwiese abzuwenden, hat der Forstbetrieb Schliersee nun im Rahmen des Sonderprogramms „Der Wald blüht auf“ im Herbst vergangenen Jahres die Mahd erstmalig wiederaufgenommen. Damit die sensiblen Flächen nicht durch eine Befahrung mit schweren Maschinen geschädigt werden wurde mit Handgeräten gemäht. Das anfallende Mähgut wurde zusammengerecht und von der Fläche abgefahren. Dies ist besonders wichtig, da nur bei Entzug des Mähgutes die für Streuwiesen typischen Pflanzenarten erhalten bleiben bzw. sich langfristig wiedereinstellen können. So wird von Jahr zu Jahr die Anzahl bunt blühende Pflanzenarten in den Streitmösern zunehmen. Die Aussichten stehen gut, dass man hier in ein paar Jahren sogar wieder Orchideenarten wie beispielsweise bestimmte Knabenkräuter bewundern können wird.

    Auf der familienfreundlichen Wanderung „Holzeralm und Koglkopf“ (Detaillierte Wegbeschreibung mit Karte und Höhenprofil finden Sie hier) kommt man nach etwa halber Strecke direkt an den Streitmösern vorbei. Hier ist auch das auf dem Foto zu sehende Hinweisschild aufgestellt, auf dem sich Wanderer über das Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“ informieren können.

    Weitere Informationen zum Sonderprogramm bzw. über die Bayerischen Staatsforsten AöR oder zum Forstbetrieb Schliersee finden Sie unter www.baysf.de

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    Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
    news-1978 Thu, 11 Jul 2019 14:09:00 +0200 Rede des Vorstandsvorsitzenden Martin Neumeyer anlässlich des heutigen Sommerfestes in Regensburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1978&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=24d8d6808437f3d3a5f9dd8b6f3e7823 Begrüßung

    Wir, mein Vorstandskollege Reinhardt Neft und ich, freuen uns, Sie, unsere Geschäftspartner, Kunden und Gäste, heute Abend zum Wilden Grillen begrüßen zu können. Wir freuen uns auf anregende Gespräche, vor allem aber darauf, mit Ihnen zu feiern.

    In der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion um den Klimawandel spielt der Wald eine zentrale Rolle. Zeitungen und digitale Medien landauf, landab zeichnen dabei Gefahren für den deutschen Wald. Und es stimmt: Der Wald ist in Gefahr! Und darauf müssen wir reagieren. Wir müssen alles tun, um den Wald gesund zu erhalten. Oder um mit den Worten unseres Ministerpräsidenten zu sprechen: Der Wald ist unser Erbe. Er ist herausgefordert und bedroht. Ihn zu erhalten ist die wichtigste Aufgabe.

    Denn der Wald ist nicht nur Opfer des Klimawandels, er wird auch gebraucht, um den Klimawandel abzumildern oder gar aufzuhalten. Einerseits wird der Wald durch die Klimaveränderung belastet, durch Hitze, Trockenheit und vermehrte Schädlinge. Andererseits findet im Wald die beste CO2-Speicherung überhaupt statt. Wir dürfen in diesen schwierigen Zeiten daher nicht passiv vor den Herausforderungen des Klimawandels stehen, sondern wir müssen aktiv Wege aufzeigen, Lösungen anbieten und umsetzen. Aus diesem Grund steht der heutige Abend unter der Überschrift „Neue Bäume braucht das Land“.  

    Dem vom Bayerischen Ministerpräsidenten ausgerufenen großen Programm zur Wiederaufforstung können wir da nur beipflichten. Den Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge werden mehrere Millionen Bäume benötigt, um den Verlust von insgesamt 110.000 Hektar Wald vor allem durch Trocken- und Insektenschäden in Deutschland auszugleichen. Neue Bäume für unser Land, für unseren Staatswald – das ist auch die Devise, nach der die Bayerischen Staatsforsten, besser gesagt die bayerischen Försterinnen und Förster, schon sehr lange handeln.

    Neue Bäume, das bedeutet: mehr Bäume.

    Die Bayerischen Staatsforsten werden deshalb in den nächsten fünf Jahren 30 Millionen neue Bäume pflanzen – 5 Millionen mehr als geplant, also zusätzlich. Von der natürlichen Verjüngung ganz zu schweigen. Wir wollen den Waldumbau hin zu klimatoleranten Mischwäldern noch stärker vorantreiben. Wir leisten in Bayern bei den Staatsforsten damit einen wichtigen Beitrag, um die Waldfläche in Deutschland und in Mitteleuropa zu erhalten und sogar zu erhöhen.  

    „Neue Bäume“, das bedeutet aber auch, dass wir mehr Vielfalt in unseren Wäldern brauchen, wir brauchen neue Baumarten. Dabei ist es nicht entscheidend, ob wir wieder mehr auf alte, fast in Vergessenheit geratene, seltene Baumarten setzen oder auf Baumarten, die aus Regionen stammen, in denen heute schon Klimabedingungen vorherrschen, wie sie für uns prognostiziert werden – beispielsweise die Libanonzeder oder die südosteuropäische Baumhasel, die wir auf der Einladung für den heutigen Abend abgedruckt haben. Entscheidend bei der Auswahl der neuen Baumarten sind allein die Zukunftsperspektiven vor dem Hintergrund des Klimawandels. Also ganz konkret z. B. die Widerstandsfähigkeit gegen steigende Temperaturen und Trockenheit.

    Wenn es um die Zukunft unseres Waldes geht, darf es daher keine Denkverbote geben. Dominik Schwarz, ein junger Kollege aus unserem Bereich Waldbau, wird im Anschluss dazu noch einen kurzen Impulsvortrag geben.  

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, um die Zukunft des Waldes zu erhalten und den Schadholzereignissen der letzten Jahre entgegenzuwirken, haben wir als Vorstand der Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Plan entwickelt, der uns durch diese harten Zeiten führt und uns für die Zukunft wappnet.

    Oberstes Ziel: Der Wald muss gesund erhalten werden, um ihn als Klimaspeicher für unsere Gesellschaft nutzen und unseren Kunden gute gesunde Bäume zu hoffentlich wieder besseren Preisen anbieten zu können. Nachhaltige Holznutzung ist ökologisch und bedeutet langfristige Speicherung von CO2 in Holzprodukten sowie Ersatz für fossile Rohstoffe. Zudem müssen wir die Handlungsmöglichkeit und Reaktionsfähigkeit der Bayerischen Staatsforsten in vollem Umfang erhalten, indem wir den Einschlag auf die reale Vermarktungslage beim Nadelstammholz anpassen.

    Das bedeutet auch, dass der Einschlag von frischem Nadelstammholz weiterhin auf das zwingend notwendige Maß begrenzt wird. Deshalb ist es eine große Hilfe für die Staatsforsten in diesen Zeiten, wenn der Ministerpräsident betont, nicht mehr die Gewinnabführung an den Freistaat steht im Mittelpunkt, sondern die Stärkung der Klimafunktion: Eine schwarze Null genügt. Genau diese schwarze Null ist die Planung des Vorstands der Staatsforsten für das aktuelle Geschäftsjahr, was allerdings durchaus eine Herausforderung ist. Dies ist eine wichtige Botschaft für alle 41 Betriebe der Staatsforsten in Bayern und unsere 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!  

    Herausforderungen brauchen Lösungen. Und Lösungen brauchen Innovationen. Deswegen investieren wir auch zukünftig bewusst in unsere Wälder und das Unternehmen. Die Bayerischen Staatsforsten handeln nach dem Credo: Wir sind im höchsten Maße innovationsfreudig! Und wir finden durch neue Ansätze und Wege Lösungen, die uns helfen, gestärkt aus dieser Krise heraus zu gehen.  

    Dazu vier Innovationen, die in diesen Tagen und Wochen neu zur Anwendung kommen:

    1. Die Persönliche Schutzausrüstung unserer Forstwirte haben wir zusammen mit führenden Herstellern neu entwickelt, da es keine vergleichbaren Produkte, die unseren professionellen Ansprüchen genügen, auf dem Markt gab und gibt. Sie können sich von der hohen Qualität unserer Forstwirt-Ausrüstung selbst einen Eindruck machen. Wir haben die komplette Schutzausrüstung, die unsere Waldarbeiterinnen und Waldarbeiter tragen, heute im Foyer für Sie ausgestellt.

    2. In den letzten Monaten haben wir viele Tests mit sogenannten ferngesteuerten Fällkeilen durchgeführt. Also mit Keilen, die unsere Waldarbeiter aus sicherem Abstand nutzen können, um nicht mehr direkt am Baum stehen zu müssen, wenn er fällt. Das ist gerade in der frühen Laubholzernte ein immenser Fortschritt bei der Arbeitssicherheit. Die Unfallgefahr für unsere Waldarbeiter verringert sich so deutlich.

    3. Mit neuen von den Bayerischen Staatsforsten entwickelten und exklusiv für uns gebauten Trailern, die auch von landwirtschaftlichen Zugmaschinen gezogen werden können, wollen wir die Geschwindigkeit weiter erhöhen, mit der Holz aus dem Wald abtransportiert wird. Denn Zeit ist in der aktuellen Situation nicht nur Geld, sondern auch die Lebensversicherung für unseren Wald. Lassen wir Käferbäume auch nur ein paar Tage zu lang im Wald liegen, befallen die Käfer unsere stehenden, vitalen Bäume und bringen sie zum Absterben. Die ersten Trailersysteme werden in diesen Tagen neu ausgeliefert und in wichtigen Brennpunkten eingesetzt.

    4. Wir bauen keine 50 Meter Luftlinie von hier ein neues Holzgebäude. Wir werten damit innerstädtische Flächen auf, indem wir eine reine Parkplatzfläche zu lebenswertem Wohnraum weiterentwickeln und durch die Bauweise auf Ständern gleichzeitig diese Parkmöglichkeiten erhalten. Die nachhaltige Nutzung der begrenzten Ressource Fläche, gerade im städtischen Bereich, ist beispielgebend für viele tausende Parkplätze in ganz Deutschland. Wir bauen ökologisch, klimafreundlich und mit unserem regional verfügbaren Werkstoff Holz 33 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von zusammen über 900 Quadratmetern. 

    Und wir zeigen Ihnen im Rahmen dieses Sommerfestes unsere Wertewald-Ausstellung – das sind wichtige strategische Handlungsfelder der Bayerischen Staatsforsten in den nächsten Jahren. Unzählige neue Ideen und Anregungen stammen von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich an diesem Prozess aktiv beteiligt haben.

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    news-1977 Wed, 10 Jul 2019 14:38:49 +0200 Liebesblinde Rehe auf der Straße http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1977&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c8b778d422233062816c0d1f1ff8ef7 10.07.2019, Kempten - Bei den Rehen hat jetzt im Juli wieder die Paarungszeit begonnen. Leider führt das jedes Jahr zu vielen Wildunfällen. Für die Fortpflanzung nehmen die eigentlich sehr territorial lebenden Rehe vermehrt Wanderungen auf sich, um geeignete Fortpflanzungspartner zu finden. „Rehe können dabei genauso liebesblind werden wie die meisten anderen Lebewesen und wir Menschen auch“, stellt Arno Bletzinger fest. Er ist Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten in der Kürnach. 

    Ohne jede Vorsicht werden jetzt zu jeder Tages- und Nachtzeit die Straßen überquert. Jährlich kommen auf Deutschlands Straßen etwa 200.000 Rehe zu Schaden oder zu Tode. Auch die beteiligten Menschen sind gefährdet: Jedes Jahr werden in Deutschland bis zu 3.000 Menschen bei Wildunfällen verletzt, 500 bis 1.000 davon schwer. Es gibt sogar 10 bis 20 Todesfälle. Entscheidend für den Schaden an Mensch und Auto ist dabei die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Einerseits ist der Reaktions- und Bremsweg bei hoher Geschwindigkeit sehr lang, andererseits ist die Aufprallwucht des Wildkörpers auf das Auto sehr viel höher. Berufsjäger Arno Bletzinger: „Wenn ein Autofahrer bei Tempo 100 bis zum Zusammenstoß noch bis auf 60 km/h runterbremsen kann, beträgt das Aufprallgewicht eines Rehs immer noch fast eine Tonne, bei einem Wildschwein 3,5 Tonnen und bei einem Hirsch sogar fünf Tonnen! Der hochläufige Hirsch trifft dann auch noch eher die Windschutzscheibe als die Stoßstange…“ Schon bei einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km/h reduzieren sich Reaktions- und Bremsweg auf 55 Meter. Da braucht es Glück und Geistesgegenwärtigkeit, um nur mit dem Schrecken davonkommen. Jann Oetting, Staatsforsten-Chef in Sonthofen berichtet: „Mit den privaten Jägerinnen und Jägern arbeiten wir gut und eng zusammen: Denn uns allen liegt daran, Wildunfälle und Leid zu vermeiden, beim Mensch und beim Wild. Die Jäger engagieren sich sehr, bringen auch Wildwarnreflektoren an die Leitpfosten an oder versuchen mit anderen Maßnahmen Wildunfälle zu vermeiden.“ 

    Besonders gefährdete Straßenabschnitte werden durch das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ gekennzeichnet. Im Allgäu ist das stark befahrene Sträßchen durch das bewaldete Kürnachtal der Bayerischen Staatsforsten zwischen Kempten und Leutkirch Ort zahlreicher Wildunfälle. Nochmal Staatsforsten-Berufsjäger Bletzinger: „Leider lassen sich die wenigsten Autofahrer vom offiziellen Wildwechsel-Verkehrszeichen beeindrucken. Deshalb weisen wir zu den besonders gefährlichen Jahreszeiten mit besonders großen Schildern auf die Gefahr hin – und jetzt ist es wieder soweit!“ und Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Wir haben mit der Polizei in Kempten vor einigen Jahren die großen Schilder abgesprochen und aufgestellt. Sie werden immer aufgeklappt, wenn die Reh-Hochzeit ansteht. In der Hoffnung, dass weniger passiert!“  

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    news-1976 Wed, 10 Jul 2019 07:43:39 +0200 Schneebruch-Aufräumarbeiten auch am Soleleitungsweg zum Wohle des Waldes http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1976&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c18e491b897366427c14de6b7e48cbbe (Juli 2019) – Berchtesgadener Land – Ab Mittwoch, 10.07.19 muss der Soleleitungsweg zwischen dem Berggasthof Gerstreit und dem Söldenköpfl aufgrund von Schneebruch-Aufräumarbeiten für ca. 14 Tage zeitweise gesperrt werden. Die Wochenenden sind von der Sperrung ausgenommen.

    Der vergangene Winter hat auch in den Wäldern des Berchtesgadener Talkessels seine Spuren hinterlassen. Wie viele andere, wurden auch die Bestände rund um das Schwarzeck in den Gemeinden Ramsau und Bischofswiesen durch die in kurzer Zeit gefallenen, sehr hohen Schneemengen stark geschädigt. Die durch die Schneelast abgebrochenen Baumkronen, stehen gebliebene Baumsäulen und im Ganzen geworfene Fichten haben eine hohe Anziehungskraft auf den Borkenkäfer, dessen Entwicklung trotz der anfangs reichen Niederschläge und teils niedrigen Temperaturen im Frühsommer unbeirrt voranschreitet. Eine Massenvermehrung von Borkenkäfern birgt gravierende Gefahren für den Schutzwald und kann nur durch den Entzug des bruttauglichen Materials effektiv verhindert werden. 

    Hierfür setzen die Bayerischen Staatsforsten auf Seilkrananlagen. Aktuell sind am Forstbetrieb Berchtesgaden 17 Seilbahnen im Einsatz, um gebrochene Bäume bodenschonend aus dem Wald zu bringen und damit die Borkenkäfervermehrung einzugrenzen. Seit der Schneeschmelze arbeiten die Bayerischen Staatsforsten mit großem Einsatz an der Beseitigung der riesigen Schneebruchschäden. 

    „Mit einer etwa 600 m langen Seilbahn sollen nun etwa 400 Festmeter Bruchholz aus dem steilen Bergwald ober- und unterhalb des viel begangenen Soleleitungsweges gebracht werden“ beschreibt Christian Lischka, der zuständige BaySF-Förster die Maßnahme. Der Aufenthalt im Bereich der Seiltrassen ist außerordentlich gefährlich und verboten. Daher bitten die Bayerischen Staatsforsten alle Besucher um Verständnis für die befristete Wegesperrung und appelliert daran, die Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu respektieren. Die gesperrten Wege sind vor Ort ausgeschildert. Eine Umleitung ist leider nicht möglich.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1975 Wed, 10 Jul 2019 07:36:23 +0200 Unterricht mitten im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1975&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a69900c357ff1d8f242ad74e0de5eef0 (08.07.2019) Fichtelberg. – Seit vergangenen Freitag hat die Grundschule Fichtelberg-Mehlmeisel ein „Grünes Klassenzimmer“. Im Staatswald unweit der Schule schuf der Forstbetrieb Fichtelberg einen Platz, der jetzt für Unterricht in der Natur genutzt werden kann.

    Freitag morgen, kurz nach sechs Uhr. Lukas Nickl aus Mehlmeisel, Schüler der ersten Klasse, ist schon ganz aufgeregt. Denn heute findet der Unterricht nicht wie gewöhnlich in der Schule statt. Heute geht es in den Wald. Sein Lehrer hatte alle Schüler beauftragt, strapazierfähige Kleidung anzuziehen und eine Brotzeit mitzubringen. Was das wohl zu bedeuten hat?

    Vom Schulgebäude in Fichtelberg wandert Lukas mit seinen 80 Mitschülern hinauf zum Sportplatz am Waldrand und weiter in den Wald hinein. Schulleiter Rainer Küffner und seine Lehrerkolleginnen versuchen, die Gruppe aufgeregter Kinder im Zaum zu halten.

    An einem lauschigen Platz vor einer Felsengruppe treffen die Schüler auf die Förster der Bayerischen Staatsforsten, die hier Sitzgelegenheiten geschaffen und ein Schild zwischen den Bäumen aufgehängt haben.

    Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, begrüßt die Schulkinder herzlich. „Wir laden Euch alle ein, an diesem schönen Platz viel über Wald und Natur zu lernen und zu erleben. Ihr könnt dieses „Grüne Klassenzimmer“ auch außerhalb der Schulzeit mit Euren Geschwistern, Eltern und Großeltern besuchen.“

    Bernhard Kraus bedankt sich als Vertreter der Gemeinde Fichtelberg für das „klasse Klassenzimmer“. Der Wald sei prägend für den Ort Fichtelberg, so das Gemeinderatsmitglied. Deshalb sei es umso wichtiger, den jungen Menschen einen Lern- und Erlebnisraum in der Natur zu bieten.

    Jetzt ist aber genug geredet, jetzt wollen Lukas Nickl und seine Mitschülerinnen und Mitschüler das neue Klassenzimmer und sein Umfeld erkunden. Sie schwärmen aus, spielen Waldmemory, erkunden die Tierwelt des Waldes und erstellen Baumsteckbriefe – alles spielerisch und trotzdem lehrreich. Lukas darf sich dabei in einen Borkenkäfer verwandeln und die Lebensgemeinschaften im Wald kennenlernen. Angeleitet werden die Kinder dabei von den Förstern des Forstbetriebs Fichtelberg und Ruth Mattheas, Sachbearbeiterin für Waldpädagogik des AELF Bayreuth.

    Schulleiter Rainer Küffner war von Beginn an offen für die Idee des „Grünen Klassenzimmers“ für seine Schule. Deshalb willigte er ohne Zögern ein, als Kooperationspartner mit dem Forstbetrieb Fichtelberg das „Grüne Klassenzimmer“ ganz in der Nähe seiner Schule zu planen und mit Leben zu füllen: „Wir wollen den Unterricht so oft es geht hierher verlegen“ verspricht er seinen Schülern.

    Gestartet wurde das Projekt bei Fichtelberg im April dieses Jahres. Die Mitarbeiter des Forstbetriebs suchten gemeinsam mit dem Schulleiter in der Nähe der Schule einen geeigneten Platz, sorgten für Sicherheit vor herabfallenden Ästen, bauten Sitzgelegenheiten aus Hartholz, malten das Begrüßungsschild und verfassten einen Leitfaden für das Klassenzimmer im Wald. Diese „Bedienungs­anleitung“ unterstützt die Lehrer mit Anregungen, Tipps und Ideen für Aktivitäten rund um das „Grüne Klassenzimmer“.

    Solche Einrichtungen wird es zukünftig in Bayern öfter geben. Die Bayerischen Staatsforsten bieten für Schulen in ganz Bayern diese alternativen Lernorte im Staatswald. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Unterricht nach draußen zu verlagern, bei den Kindern Begeisterung für Natur und Umwelt zu wecken, am Objekt zu lernen und Entspannung und Ruhe im Wald zu finden. Einzige Voraussetzung: Interessierte Schulen oder Kindergärten, die sich in der Nähe zu Staatswaldflächen befinden und Lust auf dieses Kooperationsprojekt haben.

    Erschöpft vom Toben an der frischen Luft wandert Lukas Nickl mit seinen Kameraden zurück zu seiner Schule. Ein erlebnisreicher Vormittag geht für die Schüler zu Ende. Und zuhause gibt es viel zu erzählen. Von den Pflanzen und Tieren im Wald, von den Erlebnissen in der Natur. Und Lukas freut sich schon auf die nächsten Schulstunden im „Grünen Klassenzimmer“.

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    news-1974 Mon, 08 Jul 2019 10:42:15 +0200 Theorie trifft Praxis - neue Kooperation mit HSWT http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1974&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ec13a6fe21fefd4b918df41e90a58650 Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) unterstützen Forststudentinnen und -studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bei der Erlangung jagdpraktischer Fertigkeiten und Kenntnisse. Anlässlich der Unterzeichnung der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung haben die Bayerischen Staatsforsten zum Informationstag in den Ebersberger Forst eingeladen.

     Die Studierenden können nun unter versierter fachlicher Anleitung die für den Erwerb des Jagdscheins notwendigen jagdpraktischen Übungen im Wildpark Ebersberger Forst des Forstbetriebs Wasserburg ableisten. Seminare und erste jagdpraktische Erfahrungen für Studierende, die bereits über den Jagdschein verfügen, runden das Angebot ab. Betreut werden die Übungen und Veranstaltungen durch die beiden Revierjagdmeister Andreas Schmidt und Jürgen Hörmann vom Forstbetrieb Wasserburg der BaySF.

     Der Wildpark Ebersberg bietet mit drei Schaugattern für Rot-, Dam- und Schwarzwild sowie verschiedenen Beobachtungskanzeln perfekte Lernmöglichkeiten, um die unterschiedlichen Wildarten erkennen zu können und u. a. nach Alter und Geschlecht zu unterscheiden. Für das Aufbrechen (d. h. das Ausnehmen) und Zerwirken (d. h. das Zerlegen in küchenfertige Teile) von Wild steht den Studierenden eine nach EU-Richtlinien zertifizierte Wildkammer zur Verfügung. Zusätzlich können die Studierenden bei der Organisation und Durchführung von Drückjagden mitwirken und an Drückjagden und Sammelansitzen teilnehmen. Spezielle Seminare, z.B. zur Wildschweinbejagung oder zur richtigen Standortwahl von Hochsitzen vervollständigen das Programm.

    Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen die HSWT bei der Ausbildung, indem die Studierenden theoretisch gelerntes Wissen in die Praxis umsetzen können. Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Beitrag, um den forstakademischen Nachwuchs für seine künftigen Aufgaben zu qualifizieren.

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    news-1973 Fri, 05 Jul 2019 09:57:24 +0200 Waldschutz in der Marzoller Au durch Reaktivierung des Trockenlagers http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1973&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77db1aa0df40c9be4a297ae4b7d57000 (Juni 2019) – Berchtesgadener Land – Die Bayerischen Staatsforsten reaktivieren altes Trockenlager in der Marzoller Au, um fängisches Käferholz aus kritischen Waldorten sicher zwischenzulagern.

    Durch die extrem hohen Schneemengen des vergangenen Winters entstand in den Wäldern des Berchtesgadener Landes ein enormer Schneebruchschaden. In den Bayerischen Alpen liegt der Schadensschwerpunkt in unserer Region zwischen dem Zinnkopf bei Siegsdorf und dem Zinken in Berchtesgaden. Hunderttausende Bäume hielten der Schneelast nicht mehr Stand und brachen. Besonders betroffen ist das Nadelholz, denn durch die langen auch im Winter benadelten Kronen lastet auf ihnen viel mehr Schnee als auf den winterkahlen Laubbäumen.

    Die Bayerischen Staatsforsten arbeitet nun mit allen Kräften daran, das gebrochene Holz so schnell als möglich aufzuarbeiten. „Primäres Ziel ist die Borkenkäferbekämpfung. Dabei sollen aber möglichst viele der beschädigten Bäume, die noch ausreichend vital sind, stehen bleiben“, erklärt der Berchtesgadener Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller.

    Das Belassen der Bäume im Wald ist jedoch nicht immer möglich. Denn besondere Vorsicht ist bei der Fichte geboten. Durch die derzeit warme Witterung konnte sich der Borkenkäfer in den vergangenen Wochen sehr gut entwickeln. „Viele Käfer haben sich bereits zur Vermehrung in die abgebrochenen Gipfel und Bäume eingebohrt“ berichtet Forstwirtschaftsmeister Franz Leitner.

    Um nun eine Massenvermehrung des Borkenkäfers zu vermeiden, ist es unbedingt notwendig das Fichtenholz rasch aus dem Nadelwald zu bringen, anderenfalls müssten Insektizide eingesetzt werden. Aufgrund der enormen Mengen können die Sägewerke das Holz aber nicht schnell genug ins Werk fahren. „Die einzige Lösung sind daher Lagerplätze, wie zum Beispiel das Trockenlager in der Marzoller Au bei Bad Reichenhall, das nach 2008 jetzt erstmals wieder für eine bemessene Zeit reaktiviert wurde“, erläutert Dr. Müller.

     Bereits im Folgejahr des Orkans Kyrill im Jahre 2007 konnte durch die befristete Auslagerung von Fichtenholz großer Schaden von den heimischen Wäldern abgehalten werden. Sorge um die Marzoller Au müsse man aber nicht haben. „Der Laubwald bietet dem auf die Fichte spezialisierten Käfer keine weitere Vermehrungsgrundlage“, erklärt der Forstbetriebsleiter. Waldbesucher können weiterhin die Artenvielfalt unserer heimischen Wälder genießen, werden jedoch eindringlich gebeten die Polter auf keinen Fall zu besteigen.

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    news-1972 Thu, 04 Jul 2019 14:43:15 +0200 Sommer am Baumwipfelpfad http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1972&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e2fba5343025790b01d4ae3cbaa4228 Ebrach (03.07.2019) – Den Sommer und Wald mit allen Sinnen genießen, dies kann man zum Beispiel am Baumwipfelpfad Steigerwald.  

    Der Kreisjugendchor Bamberg freut sich auf einen sommerlichen Konzertabend am 13. Juli 2019 auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald. Die rund 30 Sängerinnen und Sänger des FSB-Leistungschores reisen beschwingt mit einem bunten Repertoire im Gepäck nach Ebrach.

    Vor beeindruckender Kulisse präsentieren die jungen Sänger unter der Leitung von Wolfgang Reh ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit akustischen sowie optischen Höhepunkten. Die Zuhörer dürfen sich unter anderem auf bekannte Melodien aus Filmen und Musicals, aber auch auf deutsches Volksliedgut freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der ehemaligen Abteikirche Ebrach statt. Der Eintritt zum Baumwipfelpfad mit Konzertbesuch beträgt 20 € (für Kinder 10 €). Konzertbeginn ist um 18.30 Uhr.  

    Am darauffolgenden Wochenende erwartet Sie das Weinfest mit dem Motto „Wald-Wild-Wein“. Am Nachmittag sorgen kurzweilige Spiele und am Samstag ab 18 Uhr Musik mit der Country Band Steve Morgen bzw. Sonntag ab 17 Uhr mit den Jazzcolors für Unterhaltung. Lassen Sie sich Wein und Wild schmecken!  

    In den bayerischen Sommerferien ist für die daheimgebliebenen mit verschiedenen Führungsangeboten, Ferienprogramm und anderen Abendveranstaltungen ein vielfältiges Urlaubsangebot im Gepäck. Weitere Informationen auf der Homepage www.baumwipfelpfadsteigerwald.de

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    news-1971 Thu, 04 Jul 2019 11:23:04 +0200 Forstbetrieb Heigenbrücken spendiert Grillgut für Forstreferendare http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1971&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b2ce0eadda6f55cb6b07c39ad41cb9e Pressemitteilung der Bayerischen Forstschule Lohr am Main

    Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad absolvierten 28 Forstreferendare die Große Forstliche Staatsprüfung an der Forstschule in Lohr sowie in verschiedenen Wäldern Unter- und Mittelfrankens. Der Abschluss der knapp zweiwöchigen Prüfungszeit und damit auch des Referendariats wurde aber nicht nur mit kühlem Bier gefeiert. Der Forstbetrieb Heigenbrücken hatte ganz besonderes Grillgut spendiert.

    Waldbau und Forsttechnik, Klimawandel und Naturschutz, diese und viele weitere Themen waren heuer Gegenstand der Staatsprüfung, der sich zum Abschluss des zweijährigen Referendariats die angehenden Führungskräfte wieder stellen mussten. Nach dem anstrengenden Endspurt fand eine mittlerweile schon traditionelle Feier an der Forstschule in Lohr am Main statt, die vom Jahrgang der kürzlich eingestellten neuen Forstreferendare organisiert wurde.

    Neben gutem fränkischen Bier erfreuten sich die Gäste diesmal auch an besonders hochwertigem Wildfleisch: Der verlockende Geruch der über Holzkohle brutzelnden Wildbratwürste und Wild-burger machte die Anspannung der zurückliegenden Tage schnell vergessen.

    „Wir hätten uns natürlich auch über „normales“ Grillfleisch gefreut. Aber Wildbret vom Grill, also Fleisch von Rehwild und Wildschwein aus dem Staatswald, passt einfach besonders gut an diesem Tag!“ strahlen Pia Schmid und Robert Radtke, Jahrgangssprecher der Prüflinge: „Unsere Wälder bringen eben nicht nur Holz hervor, sondern auch nachhaltig gewonnene Lebensmittel. An einem Tag wie heute ein doppelter Genuss!“

    Robert Staufer, Leiter der Bayerischen Forst- und Technikerschule, genießt ebenfalls einen der saftigen Wildburger. Er weist noch auf einen anderen Aspekt hin: „Die großzügige Spende der Kollegen von den Bayerischen Staatsforsten ist ein schöner Beleg für die gute Kooperation von Forstverwaltung und Staatsforsten. Diese zeigt sich ja auch in der Ausbildung unserer Referendare, die wichtige Abschnitte ihres Vorbereitungsdienstes bei den Bayerischen Staatsforsten absolvieren.“

    Joachim Keßler, Leiter des Forstbetriebs Heigenbrücken, machte das „Wald-Barbecue“ schnell und unkompliziert möglich: „Die Anfrage der neuen Referendare hat mich sehr gefreut. Und ich erinnere mich noch gut an meine eigene Staatsprüfung – da hätte ich danach auch gerne in eine schmackhafte Wildbratwurt gebissen!“, meint er schmunzelnd. Keßler verweist auch auf die hohe Qualität des Fleisches: „Unser Metzger macht mit seinen Würsten und dem Burger-Fleisch einen tollen Job. Aber schon das Ausgangsprodukt, das Wildfleisch von Reh, Rothirsch oder Wildschwein, schmeckt nicht nur gut, sondern ist wegen vieler Vitamine und Mineralien und wegen des geringen Fettgehalts sogar besonders gesund.“ Auch hinsichtlich Tierwohl und Regionalität könne Wildbret voll und ganz überzeugen.

     Eine gute Nachricht für alle Feinschmecker der Region wurde aus diesem Anlass als Pressemitteilung von den neuen Referendaren über die Lokalzeitung verbreitet: Um Wildbret vom Grill, als Ragout oder Braten genießen zu können, muss man nicht die Große Forstliche Staatsprüfung absolvieren – der Forstbetrieb Heigenbrücken vermarktet das Wildbret aus seinen Revieren an jedermann bereits küchenfertig zubereitet und portioniert.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1970 Wed, 03 Jul 2019 14:46:01 +0200 Trockenlagerplatz im Forstbetrieb Heigenbrücken erweitert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1970&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6a1e50b027419d8fd3e4932663fbd385 Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat auch im Spessart dazu geführt, dass sich der Borkenkäfer ausgebreitet hat. Das heiße und trockene Wetter in diesem Jahr schwächt die Fichten, die sich wegen ihres flachen Wurzelsystems nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen können. Solche Bäume werden zu leichten Opfern für den Borkenkäfer. Massenhaft befällt der Forstschädling die Bäume, unterbindet ihre Nährstoffversorgung und bringt die Bäume so zum Absterben.

    Für die Förster im Spessart ist dann Eile angesagt, denn es bleiben nur wenige Wochen, bis der Borkenkäfer seine Eier unter der Rinde der Fichten abgelegt hat, der Nachwuchs mit dem Schwärmflug beginnt und weitere Fichten befallen werden. „Befallene Fichten müssen schnellstmöglich gefällt und in ausreichende Entfernung von gesunden Fichten gebracht werden“, erklärt der Heigenbrückener Forstbetriebsleiter Joachim Keßler. „Deshalb haben wir nun den Holzlagerplatz bei den „Sieben Wegen“ erweitert, auf dem wir befallene Bäume in sicherer Entfernung lagern können.“ Für rund 5000 Kubikmeter Holz ist dort künftig Platz. Das ist nach Keßlers Worten nötig, weil zurzeit die Sägewerke ausgelastet sind und kein frisches Holz mehr abnehmen.

    Um Zeit zu sparen, haben die Bayerischen sogar eine eigene App entwickelt, auf der vom Käfer befallene Fichten eingetragen werden: „Das vereinfacht den Prozess und beschleunigt so die Aufarbeitung“, so Keßler. Die App hat jeder Mitarbeiter der Staatsforsten auf seinem Diensthandy.

    Die Prognose für die Fichte ist angesichts des Klimawandels nicht besonders rosig: „Wir rechnen damit, dass die Baumart auf weiten Flächen in Bayern keine Zukunftschance hat“, sagt der Heigenbrückener Forstchef. „Deshalb sind wir seit vielen Jahren dabei, zukunftsfähige Mischwälder aufzubauen, die nicht nur dem Klimawandel gewachsen sind, sondern die auch in Zukunft sicherstellen, dass der Bevölkerung ausreichend Holz zur Verfügung stehen wird.“

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1969 Wed, 03 Jul 2019 09:57:25 +0200 Dem Schwarzstorch geht es im Allgäu gut http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1969&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4951ee8f699c5369e42741a1f146d75e 02.07.2019, Sonthofen – Die Bayerischen Staatsforsten Sonthofen führten zusammen mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV) eine Beringungsaktion für junge Schwarzstörche im Allgäu durch. „Bei unserer Beringungsaktion im Forstbetrieb Sonthofen konnten wir erfolgreich junge Waldstörche beringen. Die Aktion wurde wie immer höchst professionell von Carsten Rohde durchgeführt. Innerhalb von 20 bis 25 Minuten pro Horst hatten alle Jungstörche ihren Ring bekommen“, berichtet Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz. Die Beringung soll Aufschluss geben über Zugverhalten, die Wahl der Winterquartiere und das Ansiedlungsverhalten der Schwarzstörche. 

    „Derzeit sitzen insgesamt sieben junge Schwarzstörche in ihren Nestern in Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen“, ist Forstbetriebsleiter Jann Oetting stolz. „Bei uns greifen Wälder, Moore, Feuchtwiesen und zahlreiche kleine Bäche ineinander und bieten ideale Lebensbedingungen für diese seltenen Vögel. Die naturnahe Bewirtschaftung der Waldbestände und die hohe Anzahl geeigneter Altholzstrukturen ermöglichen dem Schwarzstorch genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut“, so Oetting weiter.

    Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts wurden Kunsthorste im Staatswald errichtet, die bereits von den Schwarzstörchen bewohnt sind. Zum Beispiel in der Kürnach, wo der Horst zum wiederholten Male erfolgreich belegt wurde. Harald Farkaschovsky erklärt, dass es sich bei den ausgesuchten Kunsthorstbäumen meist um sehr alte, hohe Bäume handelt. Sie liegen in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen und weisen günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch auf. „Im Staatswald des Forstbetriebs Sonthofen findet man solche Lebensräume dank der naturnahen Waldbewirtschaftung“, freut sich Farkaschovsky.

    Dieses Jahr sind fünf Brutpaare mit insgesamt acht Jungtieren im Forstbetrieb Sonthofen beheimatet. „Die integrative Waldbewirtschaftung, bei der Schützen und Nützen auf gleicher Fläche erfolgt und die erfolgreiche vertrauliche Zusammenarbeit mit der AG Schwarzstorchschutz Allgäu tragen so erfolgreich zum Artenschutz bei“, ist Oetting überzeugt.

    Nochmal Harald Farkaschovsky: „Es bleibt zu hoffen, dass alle Jungen flügge werden und ihren gefahrenvollen Zug in den Süden antreten können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und Ihre Rücksichtnahme an den Schwarzstorch-Brutplätzen. Ohne die Unterstützung der Förster wäre dieser Bruterfolg nicht möglich!“

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    news-1967 Mon, 01 Jul 2019 14:27:35 +0200 Nistplätze von Schwarzstorch und Co. erkennen und schützen leicht gemacht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1967&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc0a571692e79c444efbc8a2daa20a60 LBV und Bayerische Staatsforsten stellen Broschüre „Großvogelhorste im Wald“ vor

    Hilpoltstein/Regensburg, 01.07.19 – Nur was man kennt, kann man schützen. Das gilt besonders für im Wald brütende Großvogelarten, wie Schwarzstorch, Habicht und Rotmilan. Die imposanten Federtiere sind Meister des Versteckens, da sie ihre Horste fast unsichtbar im dichten Kronendach verbergen. Eine neue Broschüre von LBV und Bayerischen Staatsforsten zeigt nun, wie Förster und Vogelschützer den scheuen Waldbewohnern auf die Spur kommen können – und wie darüber hinaus Waldbesucher helfen können. 

    Sie haben eine imposante Größe, brüten gerne im Wald und mögen es ruhig. Die Rede ist von Großvögeln mit Flügelspannweiten von etwa 60 Zentimetern, wie der Baumfalke, bis deutlich über zwei Metern, wie etwa der Seeadler. Rund 20 Großvogelarten, die Horste bauen und nutzen, gibt es in Bayern. „Vor allem während der Brutzeit ab etwa März reagieren die Großvögel sehr empfindlich auf Störungen“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender. „Die Bewirtschaftung von Wäldern im Rahmen der Holzernte, aber auch verschiedene Freizeitaktivitäten von Waldbesuchern können die Vögel so stark beunruhigen, dass sie den Horstbau abbrechen oder sogar ihre Brut verlassen und ihr Revier dauerhaft aufgeben“, so Schäffer weiter.

    Damit es nicht soweit kommt, hat der LBV zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten eine Broschüre erstellt. „Der naturnah bewirtschaftete Wald ist wichtiger Lebensraum für Großvögel, viele Arten haben sich in den Staatswäldern in den letzten Jahren wieder angesiedelt und Populationen erholt. Unsere gemeinsame Broschüre soll diesen positiven Trend unterstützen, als Entscheidungshilfe für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Waldbesucher, um damit Horste zu erkennen und diese dann auch zu schützen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer. Entdecken Waldbesucher einen Horstbaum, sollten sie sich ruhig entfernen und anschließend den Waldbesitzer sowie die zuständigen Behörden informieren. Befindet sich der Brutbaum im Staatswald, so wird er durch die Försterinnen und Förster markiert und bei der Bewirtschaftung in einer Horstschutzzone entsprechend berücksichtigt. Keinesfalls sollte der Standort öffentlich gemacht werden.

    Für Horstbäume im Staatswald stellen die zuständigen Försterinnen und Förster in ihren Planungen sicher, dass die Vögel ihren Nachwuchs möglichst ungestört großziehen können. Martin Neumeyer erklärt: „Wichtige Biotop- und Horstbäume werden von uns erhalten und nicht gefällt. Die Waldpflegemaßnahmen richten wir zeitlich und räumlich so aus, dass die Vögel während der Brutzeit möglichst wenig gestört werden.  

    Weitere Informationen zur Broschüre und eine Download-Möglichkeit finden Sie hier. Sie können die Broschüre hier bestellen.

    DOWNLOAD Pressebilder:

    Präsentation der Broschüre im Nürnberger Reichswald unter einem (dieses Jahr nicht bewohnten) Habichtshorst: Download Bild

    LVB-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer (li) und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer stellen die Broschüre "Großvogelhorste" im Nürnberger Reichswald vor: Download Bild

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    news-1966 Mon, 01 Jul 2019 00:00:00 +0200 Forstbetrieb Weißenhorn unter neuer Führung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1966&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44c168ea78375ab0dd511c11d1bfafdd Linda Madl übernimmt Leitung, Volker Fiedler geht in Ruhestand Generationswechsel am Forstbetrieb Weißenhorn: Linda Madl übernimmt zum heutigen 1. Juli die Verantwortung für die rund 14.500 ha Staatswald. Sie folgt damit auf Volker Fiedler, der sich nach rund 41 Jahren im Forstdienst in den Ruhestand verabschiedet.

    Ein verdienter Forstmann geht, eine hochqualifizierte Nachfolgerin kommt. So fasste der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, den Wechsel in der Betriebsleitung des Forstbetriebs Weißenhorn zusammen. „Unter waldbaulich nicht einfachen Voraussetzungen haben Sie Großes geleistet“, lobte Neumeyer den scheidenden Forstbetriebsleiter Volker Fiedler. „Gerade der Roggenburger Forst und die Auwälder an Iller und Donau bergen ja so manche Herausforderung.“ Der Waldumbau, so Neumeyer weiter, habe in Weißenhorn unter Fiedlers Federführung enorme Fortschritte gemacht: „Ich bin mir sicher, dass Ihre Nachfolgerin die hervorragende Arbeit fortsetzen wird.“

    Die 39jährige gebürtige Berlinerin Linda Madl hat an der technischen Universität Dresden Forstwissenschaft studiert. Nach dem Referendariat begann sie ihren Werdegang 2008 bei den Bayerischen Staatsforsten in der Internen Revision. In den Jahren 2009 und 2010 war sie zur Unterstützung des Leitungsdienstes am Forstbetrieb Waldsassen, 2012 bei der Forsteinrichtung des Forstbetriebs Kelheim. Seit 2017 war Linda Madl stellvertretende Forstbetriebsleiterin in Wasserburg am Inn. „Ich übernehme einen gut aufgestellten Forstbetrieb mit einem hoch qualifizierten und engagierten Team. Darauf freue ich mich sehr“, so Madl. Sie werde sich den waldbaulichen Herausforderungen im Forstbetrieb weiterhin stellen und die gute Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden, Jägern und natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern der Region fortführen, kündigte Linda Madl an.

    Mit Volker Fiedler nimmt ein verdienter Forstmann seinen Abschied – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie er sagte. „Ich bin nach all der Zeit sehr verwachsen mit dem Betrieb und den Menschen. Aber ich freue mich auch darauf, nun mehr Zeit für Familie und Hobbies zu haben,“ so Fiedler. Er dankte vor allem seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „für das große Engagement über all die Jahre.“ Seine forstliche Laufbahn begann der gebürtige Oberfranke im Forstamt Kronach, später wechselte er zur Oberforstdirektion Bayreuth. Anfang der neunziger Jahre unterstützte Fiedler als Sachgebietsleiter an der Forstdirektion im sächsischen Chemnitz die Weiterentwicklung des dortigen Forstwesens, bis er 1994 zum Forstamtsleiter in Weißenhorn ernannt wurde und schließlich 2005 die Leitung des Forstbetriebs Weißenhorn der neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten übernahm. Fiedler wird dem Forstbetrieb als Jäger verbunden bleiben. 

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    news-1965 Thu, 27 Jun 2019 10:32:30 +0200 Borkenkäfer-Gefahr: Kaniber weitet Gegenmaßnahmen aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1965&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=abc73c05191ebe018057a4f2a60dea22 Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (27. Juni 2019) München – Forstministerin Michaela Kaniber hat die Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers noch einmal deutlich erhöht. Waldbesitzer erhalten ab sofort bis zu zwölf Euro pro Kubikmeter Holz, wenn sie befallene Bäume rasch fällen und aus dem Wald transportieren. Bislang betrugen die Zuschüsse fünf Euro pro Kubikmeter. „Wir müssen alle Register ziehen, um dem Käfer Brutraum für die weitere Vermehrung zu entziehen“, sagte Kaniber. Denn heuer sei nahezu bayernweit eine besonders starke Vermehrung und Ausbreitung der Käfer festzustellen.

    Weil die Wälder vielerorts durch Trockenheit und Stürme geschwächt sind, befürchtet die Ministerin bei anhaltend sommerlicher Witterung ein Absterben ganzer Wälder. „Die Bekämpfung des Borkenkäfers und der Erhalt unserer Wälder liegt im Interesse der gesamten Gesellschaft“, sagte Kaniber. Deshalb unterstütze die Staatsregierung die Waldbesitzer bei dieser riesigen Herausforderung mit allen Kräften. Mit der Anhebung der Zuschüsse will Kaniber in Zeiten drastisch fallender Holzpreise und steigender Holzernte-Kosten noch stärkere Anreize für eine rasche und effektive Käferbekämpfung schaffen. Die Ministerin hatte wegen der drohenden Käfer-Gefahr bereits im vergangenen Jahr ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Waldbesitzer aufgelegt und vor einigen Wochen nochmals ausgeweitet: Es reicht von finanziellen Anreizen über Fachberatung bis hin zu personeller und organisatorischer Unterstützung.

    Damit die Waldbesitzer tagesaktuell über die Bedrohungslage in ihrer Region informiert sind, wird nach Auskunft der Ministerin das Borkenkäfer-Monitoring der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) laufend aktualisiert. Es kann unter www.borkenkaefer.org abgerufen werden. Weitergehende Informationen erhalten Waldbesitzer bei ihrem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – bei der Suche hilft der „Försterfinder“ unter http://www.waldbesitzer-portal.bayern.de.

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    news-1964 Wed, 26 Jun 2019 15:10:29 +0200 Vorsicht in den Wäldern: Hohe Waldbrandgefahr http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1964&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab44534cd6f009a8c3247712e29b7862 Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

     

    (26. Juni 2019) München – Ungewöhnlich hohe Temperaturen und sehr geringe Niederschläge lassen die Waldbrandgefahr in Bayern stark ansteigen. Vor allem in Nordbayern herrscht bereits eine hohe Waldbrandgefahr, die im Laufe der Woche weiter zunimmt. In den Landkreisen Erlangen-Höchstadt, Main-Spessart, Schwandorf und Wunsiedel wurde bereits am Mittwoch sogar die höchste Waldbrandgefahrenstufe fünf erreicht. Auch in der südlichen Hälfte Bayerns verschärft sich die Lage. In diesem Zusammenhang rät Forstministerin Michaela Kaniber Waldbesuchern, das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten. Die Ministerin appelliert auch Freizeitaktivitäten, wie Grillen oder offene Feuer zu machen, in Waldnähe zu unterlassen.

    Trockene Nadel- und Laubstreu sowie am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind auch Fahrzeuge mit heißem Katalysator: Schon im Eigeninteresse sollte man keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken. Waldbesitzern wird empfohlen, beim Aufarbeiten von Borkenkäferschäden anfallendes Holz, Reisig oder Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu hacken.

    Gefährdet sind vor allem lichte Kiefernbestände und von der Bevölkerung stark besuchte Wälder in Ballungsgebieten. Stärkere Regenfälle und sinkende Temperaturen sind notwendig, um die Situation zu entschärfen.

    Mehr Infos zu den aktuellen Gefahrenstufen und einzelnen Regionen gibt es hier

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    news-1963 Wed, 26 Jun 2019 08:36:58 +0200 Wildbrücke wird nicht nur von Wild genutzt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1963&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c80185f7f9594f29577836f29c84b27 (20.03.2019) – Neuwirtshaus-Oberthulba – Seit 7 Jahren gibt es die Wildbrücke über die A7 im Neuwirtshauser Forst in der Nähe von Oberthulba, die die Wildlebensräume östlich und westlich der A7 wieder miteinander vernetzt. Leider wird die Wildbrücke nicht nur von Wild, sondern in letzter Zeit auch vermehrt von Waldbesuchern und Freizeitsportlern genutzt. Um die Waldbesucher von der Wildbrücke fernzuhalten, haben die Bayerischen Staatsforsten und die Autobahndirektion Nordbayern, Dienststelle Würzburg, zwei Infotafeln aufgestellt, auf denen über die Wildbrücke informiert und darum gebeten wird, das Bauwerk nicht zu nutzen.

    Angeregt durch Georg Stürzenberger, ehem. Vorsitzender der Kreisgruppe Hammelburg des Bayerischen Jagdverbandes, hat der Forstbetrieb Hammelburg gemeinsam mit der Autobahndirektion Nordbayern die Idee aufgegriffen, Waldbesuchern und Freizeitsportlern Mithilfe zweier Infotafeln, die im Zulauf zur Wildbrücke je östlich und westlich der A7 aufgestellt wurden, von der Nutzung der Wildbrücke als Querung höflich abzuraten. „Die Wildbrücke ist, wie der Name schon sagt, nur den Wildtieren vorbehalten“ so Daniel Zippert, Leiter des Forstbetriebs Hammelburg. „Leider wird die Brücke vermehrt durch Waldbesucher und vor allem Mountainbiker genutzt, was nicht sein soll“ ergänzt Herr Reichelt von der Autobahndirektion Nordbayern die Ausführungen. „200 Meter südlich der Wildbrücke steht eine Waldweg-Überführung für Kraftfahrzeuge und Waldbesucher jeglicher Art zur Verfügung. Es ist wichtig, dass die Wildbrücke nicht von Menschen genutzt wird, damit die Wildtiere hier ungestört ihrem Wanderverhalten nachgehen können.“

    Daher formulieren die Beteiligten die gemeinsame Bitte, dass die Wildbrücke bitte denen überlassen wird, für die sie notwendigerweise errichtet wurde: für unsere Tierwelt. Ein Betreten der Wildbrücke würde die Tiere unnötig verschrecken und so die Tierwanderungen auf der Brücke verringern.

    Zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Bayern hat der Ministerrat 2008 die so genannte „Bayerische Biodiversitätsstrategie“ beschlossen, deren Ziel es unter anderem ist, die ökologische Durchlässigkeit von Wanderbarrieren zu erhöhen. Untersuchungen und das Monitoring der Autobahndirektion Nordbayern haben gezeigt, dass die Wildbrücke ihre Funktion als Lebensraumverbinder gut erfüllt. Die "ökologische Wirkung" der Brücke wird in den Jahren 1, 3, 5, 10 und 15 nach deren Baufertigstellung untersucht. So nutzen neben den großen Schalenwildarten, wie Rothirsch, Wildschwein und Reh, auch zahlreiche andere Arten, wie z.B. Fuchs und Hase die Brücke (über 6.585 Querungen von März 2013 bis April 2016). Neben den großen Tieren, stellt die Brücke aber auch für kleinere Lebewesen, wie Laufkäfer oder Reptilien und Amphibien die einzige Möglichkeit dar, die Autobahn zu überqueren.

    Daneben erfüllt die Wildbrücke auch die Funktion, Wildunfälle zu verhindern. Die Wildtiere werden entlang der Wildzäune zur Brücke geleitet und haben dort die Möglichkeit auf die andere Seite der Autobahn zu gelangen ohne die Fahrbahn zu betreten.

    Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gibt es in Deutschland derzeit 109 Wildbrücken über Autobahnen und Bundesstraßen, davon haben 36 eine nutzbare Breite von mehr als 50 Metern. Weitere 8 Grünbrücken sind gerade im Bau. (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU); Meldung Naturschutz/Biologische Vielfalt, 2018)

    Im Zuständigkeitsbereich der Autobahndirektion Nordbayern wurden bereits fünf Grünbrücken errichtet, drei weitere befinden sich in Planung. Die Kosten einer Grünbrücke betragen je nach Breite zwischen zwei und fünf Millionen Euro und werden an Autobahnen vom Bund getragen.

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    news-1961 Fri, 21 Jun 2019 15:29:07 +0200 Fichten für die Meisterschaft der Waldarbeiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1961&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=551c60a72779481457a780af3f884072 Staatsforsten stellen Rundholz bereit Ab 21. Juni finden in Schwarzenbach a. Wald die ersten oberfränkischen Waldarbeitermeisterschaften statt. Das notwendige Fichtenstammholz für die verschiedenen Disziplinen des Wettbewerbs hat Revierleiterin Daphne Weihrich vom Forstrevier Wolfersgrün der Bayerischen Staatsforsten mit ihren Waldarbeitern vorbereitet. Die Bayerischen Staatsforsten haben das Holz gespendet.

    Die Waldarbeiter sind ein zentrales Element für einen naturnah wirtschaftenden Forstbetrieb. Ihre abwechslungsreiche Tätigkeit erfordert viele Fähigkeiten. Insbesondere die präzise Arbeit bei der Fällung von Bäumen und dem Umgang mit der Motorsäge kann beim bevorstehenden Wettbewerb von den Zuschauern bewundert werden. 

    Der Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten unterstützt die ersten Oberfränkischen Waldarbeitermeisterschaften in Schwarzenbach a. Wald mit der Spende der Baumstämme für die Wettbewerbe. „Wir wissen, wie anspruchsvoll und abwechslungsreich die Arbeit unserer Waldarbeiter ist. Über 70 Waldarbeiter in den Frankenwald-Forstbetrieben Nordhalben und Rothenkirchen leisten täglich hervorragende Arbeit für den naturnahen, artenreichen und für die Zukunft klimatoleranten Staatswald“ so Forstbetriebsleiter Fritz Maier.

    Die Waldarbeiter Berthold Kremer, Alfred Klinger, Thomas Gremer (alle Wolfersgrün) und Roland Truch (Nordhalben) haben die Stämme für die Waldarbeitermeisterschaft professionell gefällt, entastet und für die Wettbewerbe vorbereitet. Andreas Wunder aus Nordhalben hat mit seinem Forstspezialschlepper die Stämme an die Forststraße gerückt, von wo sie zum Festgelände transportiert wurden.

    „Gerne unterstützen wir die Veranstalter mit 42 Fichtenstämmen. Wir wollen damit auch auf diesen interessanten Ausbildungsberuf hinweisen, für den wir jedes Jahr drei Auszubildende einstellen“ betonte Fritz Maier.

    Auf dem Gelände in Schwarzenbach a. Wald werden deshalb auch Auszubildende der Bayerischen Staatsforsten an einem Stand über ihre Ausbildung informieren, ihre handwerklichen Fähigkeiten zeigen und Fragen von interessierten Schülern oder Eltern beantworten.

    „Der Wald braucht gut ausgebildete Waldarbeiter, die zusammen mit den Förstern und Forstunternehmern die vielfältigen Funktionen des Waldes mit perfektem Handwerk sichern. Die Waldarbeitermeisterschaften sind ein spannendes Event und lassen den Blick in einen interessanten, vielfältigen Beruf zu“, so Forstbetriebsleiter Fritz Maier.

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    news-1960 Fri, 21 Jun 2019 15:12:50 +0200 Forstrevier Wolfersgrün mit neuer Leiterin http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1960&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f6ecd4e3c5e8eb7c03fe3ede2aa45f2 Daphne Weihrich folgt Günter Beetz Im Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten übergibt der bisherige Revierleiter Günter Beetz die Leitung des Forstrevieres Wolfersgrün an seine Nachfolgerin Daphne Weihrich. Das 1.750 ha große Staatswaldrevier zwischen Wolfersgrün und Geroldsgrün mit dem Thiemitz-, Lamitz- und Langenautal zeichnet sich durch seine wuchskräftigen Fichten-, Buchen- und Bergahornwälder aus, die zunehmend mit Tannen, Douglasie, Spitzahorn und weiteren Laubbaumarten angereichert werden. Ein „Traumrevier“, in dem sich Schwarzstorch, Biber und gelegentlich der Luchs genauso wohl fühlen wie Wanderer, die das Revier auf den abwechslungsreichen Wegen kennen lernen. An der Max-Marien-Quelle können die Besucher das Heilwasser genießen, das durch die umgebenden Wälder in seiner Qualität geschützt wird. 

    Bei einem gemeinsamen Waldbegang im Lamitztal hat Forstbetriebsleiter Fritz Maier die Übergabe der Revierleitung von Günter Beetz an die neue Revierleiterin Daphne Weihrich vorgenommen.

    Der bisherige Revierleiter Günter Beetz, der aus Wolfersgrün im Landkreis Kronach stammt und auch heute noch dort wohnt, hat über 35 Jahre die Wälder des Forstreviers Wolfersgrün zusammen mit seinen Waldarbeitern und den Forstunternehmern aus der Region gepflegt und den Umbau zu klimastabilen, naturnahen Mischwäldern vorangetrieben. Dort, wo früher reine Fichtenbestände gewachsen sind, finden sich heute Tannen, Fichten, Douglasien, Buchen, Bergahorn, Erlen und viele weiter Baumarten für den Wald der Zukunft. Der unter seiner Leitung sanierte Floßteich im Lamitztal gehört ebenso wie die Humboldthöhle und die Max-Marien-Quelle zu den vielen Höhepunkten im Revier Wolfersgrün. 

    Daphne Weihrich, die neue Revierleiterin, stammt aus Dürrenwaid im Landkreis Hof und ist ebenso eng mit dem Frankenwald verwurzelt, wie ihr Vorgänger. Nach ihrem Studium und Ihrer Ausbildung bei der Bayerischen Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten hat sie in mehreren Stationen, wie z.B. bei der Forsttechnik der BaySF und am Forstbetrieb Bad Königshofen in Unterfranken berufliche Erfahrung gesammelt und sich dann auf ihr Wunschrevier Wolfersgrün beworben.

    Seit Anfang April konnten Günter Beetz und Daphne Weihrich die Übergabe des Reviers gemeinsam durchführen. Die Bayerischen Staatsforsten legen großen Wert auf die Einarbeitung neuer Mitarbeiter durch ihre Vorgänger. Dadurch können die örtlichen Kenntnisse, die bisherigen Erfahrungen und das große Wissen der Vorgänger in direktem Kontakt an die Nachfolger weitergegeben werden.

    Die offizielle Verabschiedung von Revierleiter Günter Beetz fand bereits im Mai durch Forstbetriebsleiter Fritz Maier sowie die Kollegen, Waldarbeiter und Forstunternehmer statt. Fritz Maier dankte noch einmal Revierleiter Günter Beetz und übergab das Forstrevier Wolfersgrün in die Hände der neuen Revierleiterin Daphne Weihrich.

    „Wir legen heute das Wohl des Forstreviers Wolfersgrün und aller seiner pflanzlichen und tierischen Bewohner in Ihre Hände. Wir sind überzeugt, dass Sie ebenso wie Günter Beetz den Staatswald im Forstrevier Wolfersgrün mit großer Fachkenntnis, hohem beruflichen Engagement und Liebe zum Wald und sowie Freude an seinen Bewohnern und Besuchern über viele Jahre pflegen und beschützen werden.“ betonte Betriebsleiter Fritz Maier.

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    Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1959 Fri, 21 Jun 2019 15:06:00 +0200 Hohenlindener Pfadfinder renovieren Waldlehrpfad im Ebersberger Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1959&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea7e9838cff05d4416e56c1fcdddece5 Vom 23. bis 26. Mai 2019 fand die 72 Stunden Aktion statt, an der sich auch die Hohenlindener Pfadfinder beteiligt haben. Die 72 Stunden Aktion war eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden wurden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“ sollten.

    Die Hohenlindener Pfadfinder, 35 Kinder und Jugendliche und 12 Leiter, schlugen dafür am Donnerstag um 17 Uhr ihre Zelte im Ebersberger Forst nahe der Gaststätte „Sauschütt“ auf. Dort verbrachten sie die nächsten 72 Stunden damit, den Waldlehrpfad instand zu setzten und teilweise zu erneuern. Am Freitagmorgen ging es richtig los. Mitarbeiter der Bayrischen Staatsforsten gaben den Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine Einführung und erklärten ihnen bei einer gemeinsamen Begehung des Waldlehrpfads, was es so alles zu tun gäbe. Danach wurde angepackt und jeder, ob kleine oder groß, hat geholfen, wo er nur konnte. Unter anderem wurden die Schilder des Walderlebnispfades abgeschliffen und neu gestrichen, die Informationstafeln gereinigt, ein Tisch und eine Bank beim Feuchtbiotop gebaut, das Areal um den Fledermaus-Pavillon gereinigt und aufgekiest, die Sprunggrube neu mit Sand befüllt, Müll eingesammelt, die Richtungsschilder frei geschnitten, das Hörrohr und die Sichtrohre erneuert, der Barfußpfad freigeschnitten und erneuert, der Pfad und Aussichtspunkt um das Rotwildgehege gesäubert und ein Insektenhotel gebaut. Abends nach getaner Arbeit erholten sich die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Leitern am Lagerfeuer, wo noch gespielt und gesungen wurde. Am Sonntagnachmittag wurden die Kinder und Jugendlichen nach und nach von ihren Eltern abgeholt. Einige waren sichtlich stolz auf das, was sie in den letzten Tagen geschafft hatten und so manch einer wird in den nächsten Tagen einen Ausflug zum Walderlebnispfad machen, um seinen Eltern zu zeigen, wie schön es dort nun ist. Alles in allem war es eine tolle Aktion, die den Teilnehmern viel Spaß gemacht hat und an der sich in Zukunft alle Besucher des Waldlehrpfades erfreuen können.

    Die Hohenlindener Pfadfinder möchten sich v.a. noch bei den Bayrischen Staatsforsten aus Wasserburg bedanken, ohne deren Kooperation die Aktion nicht möglich gewesen wäre. Die Unterstützung bei der Planung und Durchführung sowie die Bereitstellung von Material und Werkzeug haben maßgeblich zum Gelingen beigetragen. Auch möchten sich die Pfadfinder bei der Sparkasse Wasserburg für die finanzielle Spende, bei der Gaststätte „Sauschütt“ für die zwei gestifteten Mittagessen und bei der Brauerei „Wildbräu Grafing“ für die Getränkespende bedanken.

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    Forstbetrieb Wasserburg a. Inn Nachrichten
    news-1958 Tue, 18 Jun 2019 15:18:49 +0200 Die Burgruine Schönrain, ein schöner Platz im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1958&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aba696dcbd96a57846d1360c48d476f8 Bayerischen Staatsforsten schicken den Waldbesucher mit dem neuen Magazin „Wald erleben“ auf eine Entdeckungsreise durch den ganzen Staatswald und auch in der Region gibt es vieles zu den Themen Waldnutzung, Naturschutz, Erholung und Kultur zu entdecken

    Die schönsten Aussichten, die lauschigsten Plätze und sonnendurchflutete Lichtungen: Wer sollte unsere bayerischen Wälder besser kennen als unsere Förster? Und genau die haben nun ein schön illustriertes und reich bebildertes Magazin herausgegeben, das nichts weniger ist als ein Erlebnisführer zu den Schönheiten vor unserer Haustür. Das neue Magazin „Wald erleben“ der Bayerischen Staatsforsten zeigt dem Leser zwar nicht, wo Fuchs und Hase sich „Gute Nacht“ sagen, aber sonst ist praktisch alles enthalten, was man sich als Ausflügler oder Naturfreund wünscht: Die schönsten Wanderwege, eine kleine Anleitung zum Schwammerlsuchen, ein paar Gymnastikübungen speziell für den Wald bis hin zur Vogelkunde sind enthalten. Mit Liebe zum Detail, Illustrationen und vielen Informationen rund um den Wald in Spessart, Rhön und dem restlichen Bayern, möchten die Bayerischen Staatsforsten den Blickwinkel für den nächsten Waldspaziergang erweitern und auch Anregungen geben, was rund um den Wald geboten ist. Und auch der Spessart ist in diesem Magazin prominent mit der Burgruine Schönrain vertreten.

    Mit dem Erlebnismagazin „Wald erleben“ wird jeder Waldbesuch zu einer Entdeckungsreise. Von Pilzen und Insekten am Waldboden bis hinauf zu den Baumkronen haben die Bayerischen Staatsforsten versucht, ihren „Alleskönner Wald“ in 20 Kapiteln zu porträtieren.

    Das Magazin „Wald erleben“ kann über die Internetseite der Bayerischen Staatsforsten kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden: www.baysf.de/publikationen

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1957 Tue, 18 Jun 2019 09:38:55 +0200 Rudolf Zwicknagl neuer Forstbetriebsleiter in Roding http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1957&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa53caa8d96301fa7fb2560cb94dc5c5 Hubert Meier verabschiedet sich in den Ruhestand Der Forstbetrieb Roding bekommt einen neuen Leiter. Der 47jährige Rudolf Zwicknagl wird ab 1. Juli die Verantwortung für gut 21.000 ha Staatswald rund um Roding übernehmen. Für seinen Vorgänger Hubert Meier geht nach mehr als dreißig Jahren „in seinem Traumberuf“ seine forstliche Laufbahn zu Ende. 

    Für den einen ist es eine Heimkehr, der andere hat in Roding im Lauf der Zeit eine neue Heimat gefunden. Rudolf Zwicknagl ist ganz in der Nähe von Roding geboren und wohnt mit seiner Familie bei Cham. Der gebürtige Niederbayer Hubert Meier dagegen hat Roding nach mehr als drei Jahrzehnten eine Heimat gefunden, die er schätzen und lieben gelernt hat.

    Rudolf Zwicknagl wurde 1971 nur wenige Kilometer von Roding entfernt in Rötz geboren. Nach dem Studium der Forstwissenschaft begann sein forstlicher Werdegang Ende der neunziger Jahre an den damaligen Forstämtern Burglengenfeld und Selb und der Forstdirektion Schwaben. Nach zwei Jahr an der Forstdirektion Oberfranken-Mittelfranken wechselte er 2004 an das Forstministerium in München und schließlich 2005 zu den neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten nach Regensburg, wo er die Leitung der Unternehmensentwicklung übernahm. Ab 2013 leitete er den Staatsforstbetrieb in Heigenbrücken, seit 2016 den Forstbetrieb Schnaittenbach.

    Die Rückkehr in die Wälder seiner Heimat ist für Zwicknagl eine Herzensangelegenheit. „Ich kenne und mag Land und Leute, die Wälder und der Menschenschlag sind mir vertraut. Für mich ist es eine Heimkehr, auf die ich mich mit ganzem Herzen freue,“ so Zwicknagl. Er danke ausdrücklich seinem Vorgänger Hubert Meier: „Sie haben waldbaulich ganze Arbeit geleitestet. Mit diesen Voraussetzungen können wir trotz Klimawandel optimistisch in die Zukunft blicken“, so Zwicknagl. 

    Hubert Meier war seit mehr dreißig Jahren in der Region in leitenden Positionen tätig. Der 1955 im niederbayerischen Mallersdorf geborene Meier hat in der Oberpfalz, wie er selbst sagt, „eine zweite Heimat gefunden.“ Nach einigen Jahren bei den Forstämtern Kelheim und Mitterfels und der Oberforstdirektion Regensburg kam er 1987 als stellvertretender Leiter an das Forstamt Roding, 1993 wurde er dessen Leiter. Mit der Gründung der Bayerischen Staatsforsten übernahm Meier schließlich 2005 den Forstbetrieb Roding. „Für mich ist es eine Freude zu sehen, wie sich die Wälder entwickeln. Die vielen Eichen, Buchen und Tannen, die wir in den vergangenen 30 Jahren für den Waldumbau gepflanzt haben, prägen heute große Bestände im Forstbetrieb.“ Meier wird dem Forstbetrieb als Jäger in einem Pirschbezirk im Staatswald und Pächter eines Fischweihers erhalten und verbunden bleiben.

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    news-1956 Fri, 14 Jun 2019 12:18:33 +0200 Aus dem Hörsaal in den Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1956&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c7e332b2ed875e46844770769bb0025e Bayerische Staatsforsten und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bieten duales Forststudium an

    14. Juni 2019 - Die Ausbildung junger Försterinnen und Förster kann nicht nur im Hörsaal stattfinden, da sind sich Dr. Eric Veulliet, Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und Reinhardt Neft, Personalvorstand der Bayerischen Staatsforsten, einig. Praxisnahe Veranstaltungen und Exkursionen im Staatswald stehen deshalb schon lange auf dem Stundenplan der Forststudierenden an der HSWT in Freising. Nun wird die Kooperation zwischen Hochschule und Bayerischen Staatsforsten um ein besonderes Element erweitert: das duale Studium Forstingenieurwesen.

    Im Oktober beginnt das neue Programm, in dem die Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Forststudierenden die Möglichkeit bieten, in ihren vorlesungsfreien Zeiten Praxiserfahrung im größten Forstunternehmen Deutschlands zu sammeln. „Von der schweren Arbeit im Wald bis zum komplexen Management eines Forstbetriebs - die jungen Leute bekommen Einblicke in alle unsere Arbeitsfelder und lernen bayernweit die örtlichen Besonderheiten der Forstwirtschaft von den Alpen bis in die Rhön kennen.“ betont Neft. Das duale Studium verknüpft so die erlernte Theorie mit der erlebten Praxis.

    „Wir merken laufend, wie wichtig die praktische Ausbildung für die Studierenden ist“, betont Petra Bauer, Leiterin des Bereichs Personal bei den Bayerischen Staatsforsten. „Wer neben der Theorie auch in der Praxis fit ist, tut sich mit dem Einstieg in die forstliche Arbeitswelt leichter. Hierbei wollen wir die Studierenden von nun an noch stärker fördern.“

    Auch die finanzielle Unterstützung der dual Studierenden ist Teil des Konzeptes. 550,- € monatliche Vergütung zahlen die Bayerischen Staatsforsten sowohl während der Praxis- als auch während der Vorlesungsphasen. Außerdem werden die Studierenden bei ihrer jagdlichen Ausbildung von den Bayerischen Staatsforsten unterstützt.

    Die Bewerbung um einen Platz im dualen Bachelorstudium Forstingenieurwesen bei den Bayerischen Staatsforsten ist für Forststudierende im zweiten Semester möglich. Der Einstieg in das duale Programm an der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der HSWT erfolgt dann im dritten Semester. Weitere Details werden auf der Homepage der Bayerischen Staatsforsten (www.baysf.de/karriere) bekanntgegeben.

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    news-1955 Thu, 13 Jun 2019 15:20:20 +0200 Freiwilliger Einsatz für einen naturnahen Wald: Das Bergwaldprojekt mit knapp 40 Ehrenamtlichen in Heigenbrücken im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1955&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0cb6b783cc3558d56d3fb0441a3d78b8 Würzburg / Heigenbrücken, 13.06.2019 

    Vom 16. bis 29. Juni 2019 ist das Bergwaldprojekt e.V. mit zahlreichen ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zum zweiten Mal im Forstbetrieb Heigenbrücken des Unternehmens Bayerische Staatsforsten im Spessart im Einsatz. Die Freiwilligen werden in den beiden Projektwochen verschiedene Arbeiten durchführen und das Ökosystem Wald näher kennenlernen. Die zweite Woche findet im Rahmen der Bergwaldprojekt Waldschule in Kooperation mit der Franz-Oberthür-Schule aus Würzburg mit jugendlichen Geflüchteten statt. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.  

    Unter der Anleitung von Projektförsterin Pauline Zenetti und Projektförster Hendrik von Riewel vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie der Revierleiterinnen und Revierleiter Franziska Partenhauser, Christina Heinzelmann und Albert Englert vom Forstbetrieb Heigenbrücken werden die Ehrenamtlichen Fichten- und Kiefern-Naturverjüngung zugunsten der Erle aus wald- und gewässerökologischen Gründen entnehmen und die Ufervegetation (Bäume und Büsche) um einen Waldweiher zur Verbesserung der Biotopqualität auflichten. Außerdem steht Jungwuchspflege in einer Eichenkultur auf dem Programm. Die berühmte Zucht der Spessarteichen ist in den „Jugendjahren“ der Eiche sehr pflegeintensiv. Die Eiche wird zudem aufgrund ihrer Wuchseigenschaften als wichtiges Element im von Klimaextremen gestressten Wald von Morgen gesehen.  

    Neben der praktischen Tätigkeit ist in der Woche auch ein Exkursionsnachmittag vorgesehen. Dieser dient dazu, die vielfältigen Zusammenhänge in der Natur, die Belastungen der Ökosysteme und die Abhängigkeit des Menschen von den natürlichen Lebensgrundlagen deutlich zu machen.  

    Ein wichtiges Anliegen des Arbeitseinsatzes ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen aktiv die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten in dieser abwechslungsreichen Woche einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt auch für kommende Generationen. Das ist nachhaltig auf verschiedenen Ebene und auch uns von den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen“, sagt Joachim Keßler, Forstbetriebsleiter des BaySF-Forstbetriebs Heigenbrücken. Pauline Zenetti vom Bergwaldprojekt e.V. fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen aktiv für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur. Die Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken die Teilnehmenden darin, auch den eigenen Alltag naturverträglicher und ressourcenschonender zu gestalten. Sie tragen somit zum dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.“  

    Bergwaldprojekt e.V.  

    Das Bergwaldprojekt e.V. mit Sitz in Würzburg organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Wochen mit jährlich ca. 2.500 Teilnehmenden. 2019 finden 117 Projektwochen an 51 verschiedenen Standorten statt, 15 dieser Einsatzwochen im Rahmen der Bergwaldprojekt Waldschule in Kooperation mit Bildungseinrichtungen. Ziele der Arbeitseinsätze sind, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen. Der Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden. Anmeldungen zu den Projektwochen unter bergwaldprojekt.de.  

     

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    news-1954 Thu, 13 Jun 2019 14:42:21 +0200 Ganz schön Taff, die Wald-AG http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1954&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dd2b0dc69d409a28799763641ed0876d Kirchenlamitz - Sieben Schüler aus den Klassen 5,6,und 8 der Grund-und Mittelschule Kirchenlamitz erforschten im Schulwald die brisante Entwicklung der Borkenkäfer im Mai 2019. „Talente finden und fördern“, kurz „TAFF“, bezeichnet das Anliegen der Mittelschulen in Bayern, ihre Schüler stark zu machen für den Beruf, im Wissen und als Person.

    An einem Nachmittag zeigte der Revierleiter Kilian Stöcker den Schülern die Lebensweise, seine Schäden und die Folgen des Borkenkäfers im Wald. Sie sammelten Rinden-und Käfermaterial, welches am zweiten Nachmittag unter dem Mikroskop angeschaut wurde. Um ihre Erkenntnisse auch weitergeben zu können, fertigten sie aussagekräftige Plakate mit eigenen Fotos von sich entwickelnden oder schlüpfenden Larven. Die Wald-AG unter der Leitung von Rektor Martin Bergmann erstellte in der Pausenhalle ihrer Schule eine hervorragende Ausstellung ihrer Forschertätigkeit. Jetzt geben die Borkenkäferexperten gerne Antworten auf die Fragen ihrer Mitschüler. Ganz schön taff, die Wald-AG.

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    news-1953 Thu, 13 Jun 2019 14:34:51 +0200 Forstbetrieb Fichtelberg rüstet sich gegen die Borkenkäfe http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1953&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c3a3a0c3c34b4cf7e827c6224fa96c9 Bischofsgrün – Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten kämpfen in ganz Bayern zurzeit gegen eine Borkenkäferinvasion. So auch im Fichtelgebirge, wo auf Grund der klimatischen Bedingungen die Lage noch verhältnismäßig günstig erscheint.

    Betroffen schaut Förster Hubertus Schmidt auf rot verfärbte Fichtenzweige. Einer der größten Bäume seines Reviers ist tot. Sicherlich mehr als 200 Jahre lebte die Fichte hier im oberen Maintal zwischen Bischofsgrün und Bad Berneck, wuchs zu einem wahren Giganten heran, fast 50 m hoch und gut 80 cm stark. Hat die Errichtung der Eisenbahnstrecke nach Bischofsgrün erlebt, auf der schwer schnaufende Dampfloks Menschen und Güter ins Fichtelgebirge transportierten. Hat noch die Pferdekutschen-Zeit mitgemacht, auch den Bau der heutigen B303, die eine der Hauptachsen des Verkehrs im Fichtelgebirge wurde. Und jetzt haben Borkenkäfer den Baum in wenigen Tagen zum Absterben gebracht.

    Gemeinsam mit Hubertus Schmidt suchen derzeit alle Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg nach den sogenannten Käferbäumen, also Fichten, die von Borkenkäfern befallen sind. „Das hat für uns jetzt höchste Priorität“ verdeutlicht der Förster. „Denn dort lauert eine echte Bedrohung für unseren Wald.“ Bereits hundert Exemplare dieser millimetergroßen Käfer können eine stattliche Fichte zum Absterben bringen. Sie bohren sich im Bereich des Wipfels in die Rinde ein, unterbrechen die Wasserversorgung des Baumes und legen Brutgänge für die nächste Generation an Käfern an. Normalerweise haben die Bäume natürliche Abwehr­möglich­keiten gegen die lebensbedrohlichen Eindringlinge. Die sich einbohrenden Käfer werden mit Baumharz überschüttet und verklebt. Viele Bäume sind aber nach dem Jahrhundert­sommer 2018 so geschwächt, dass die Borkenkäfer diese Barriere heuer oft überwinden können.

    Der Käfer-Nachwuchs braucht für seine Entwicklung unter der Baumrinde nur sechs Wochen. Dann fliegen die Jungkäfer aus und suchen sich neue, möglichst geschwächte Fichten, in denen sie für die nächste Generation an Borkenkäfern sorgen. Jeder Altkäfer kann bis zu hundert Nachkommen haben, von denen jeder in der nächsten Generation wieder bis zu hundert neue Käfer erzeugt. Unter günstigen Voraussetzungen können so über den Sommer hinweg vier Generationen mit Millionen Borkenkäfern entstehen – eine echte Bedrohung für den Wald.

    „Unser Ziel ist es, in kürzester Zeit möglichst viele frisch befallene Käferbäume zu finden, zu fällen und aus dem Wald abzutransportieren, bevor die nächste Generation ausfliegt“ beschreibt Hubertus Schmidt die Strategie gegen den Schädling. Dazu sind alle Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten mit Smartphones ausgestattet, auf denen eine spezielle App läuft. Die Forstmitarbeiter erfassen damit die gefundenen Käferbäume per GPS und melden sie an eine zentrale Datenbank. Anschließend werden mit diesen Informationen Forstwirte und Holzerntemaschinen punktgenau und schnell zu den vom Borkenkäfer befallenen Fichten geführt, um sie unschädlich zu machen.

    „Wir verzichten im Bereich des Forstbetriebs Fichtelberg seit mehr als zehn Jahren vollständig auf den Einsatz von Insektiziden. Und das soll auch so bleiben.“ verspricht Hubertus Schmidt. „Stattdessen nutzen wir alle anderen Möglichkeiten, um eine weitere Ausbreitung der Borkenkäfer zu verhindern: befallene Bäume transportieren wir schnellstmöglich aus dem Wald zu großen, aufnahmefähigen Sägewerken. Oder wir bringen sie auf einen Lagerplatz bei Goldkronach, in dessen Umgebung keine Fichten stehen, so dass die ausfliegenden Borkenkäfer keinen Schaden anrichten können. Eine weitere Möglichkeit, ist die Entrindung der Baumstämme im Wald. Auch dabei werden die Käfer unschädlich gemacht.“

    Mitarbeiter des Forstbetriebs unterstützen derzeit auswärts in noch stärker vom Borkenkäfer bedrohten Gebieten, z.B. im Frankenwald oder bei Eichstätt. So auch Hubert Schmidt, der in den letzten Wochen die Förster im oberen Frankenwald unterstützte. Von dort brachte er die Erkenntnis mit, dass auf Grund der klimatischen Bedingungen die Situation im Fichtelgebirge noch vergleichsweise günstig ist. „Trotzdem müssen wir jetzt auf der Hut sein, damit der Borkenkäfer im Fichtelgebirge nicht überhandnimmt und wir die für den Wald bedrohliche Situation im Griff behalten“. 

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1952 Thu, 13 Jun 2019 13:31:20 +0200 Stille Wälder: Naturfriedhof für Mittenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1952&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5815e9067b80b82f5bf19d6dc17572f8 Der erste Naturfriedhof im Bayerischen Alpenraum wird im Bereich des Unteren Kranzberges in Mittenwald entstehen. Die Bayerischen Staatsforsten und der Markt Mittenwald haben dazueine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Die ersten Beisetzungen sollen nach Möglichkeit ab dem Jahr 2020 stattfinden.

    Die letzte Ruhe in der Natur: Immer mehr Menschen wünschen sich nach dem Tod eine Ruhestätte im Grünen. Künftig wird genau das in Mittenwald möglich sein. Am Unteren Kranzberg, im Staatswald zwischen dem Schloss Kranzbach und dem Schloss Elmau mit Blick auf das Wettersteinmassiv, wird schon bald ein Naturfriedhof entstehen. Der erste im ganzen Alpenraum, wie der Bürgermeister des Marktes Mittenwald Adolf Hornsteiner betont: „Wir freuen uns, dass der Markt Mittenwald Vorreiter für die Region ist. Die ausgewählte Fläche am Unteren Kranzberg ist ein absolutes Idyll“.

    Die Kooperationsvereinbarung hat der Markt Mittenwald mit den Bayerischen Staatsforsten geschlossen, diese werden den Naturfriedhof unter der Bezeichnung „Stiller Wald Mittenwald“betreiben. Der Markt Mittenwald und die Bayerischen Staatsforsten werden nun die planungs- und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für den Naturfriedhof schaffen. Für den Vertreter derStaatsforsten, Reinhard Strobl, ist der Naturfriedhof in Mittenwald der Startschuss für weitere Projekte:„Wir folgen hier einem Trend, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Immer mehr Menschen wünschen sich, dass ihre sterblichen Reste in der Natur beigesetzt werden. Diese Möglichkeit soll es bald an weiteren Orten in Bayern geben“.

    In den Naturfriedhöfen der Bayerischen Staatsforsten wird die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen aus heimischem Holz beigesetzt. Die Waldflächen bleiben in ihrer Natürlichkeit erhalten, die Grabpflege übernimmt die Natur. Grabschmuck oder Grabsteine sind nicht vorgesehen.

    In Mittenwald wird die naturbelassene Naturfriedhofsfläche mit zwei kleinen Parkplätzen sowie zwei Andachtsplätzen und Ruhebänken ausgestattet. Diese stehen den Angehörigen ebenso wie allen anderen Waldbesuchern ganzjährig während der Öffnungszeiten zur Verfügung.

    Weitere Informationen zu den Naturfriedhöfen der Bayerischen Staatsforsten werden demnächst im Internet unter www.stillewaelder.de angeboten.

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    news-1951 Wed, 12 Jun 2019 15:54:40 +0200 Kindergarten führt Waldwoche durch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1951&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=683fc32fb1f834e66e09fdffdd29f7dd 12.06.2019, Senkele - Im Senkele wundern sich Fuchs und Hase über ein ungewohnt munteres, buntes Treiben: Die integrative Kindertagesstätte St. Ulrich aus Seeg führte im Revier Sulzschneider Wald eine Waldwoche durch. Die Bayerischen Staatsforsten stellten dafür eine Fläche zur Verfügung und der zuständige Revierleiter Jürgen Sander erklärte den drei bis fünf Jahre alten Kindern die Zusammenhänge zwischen Waldpflege, Natur  und Naturschutz.

    Der Forstbetrieb Sonthofen, zu dessen Verantwortungsbereich die Flächen gehören, hat im Vorfeld die Flächen begutachtet und mögliche Gefahren wie gefährliches Totholz oder dürre Äste beseitigt. Revierleiter Jürgen Sander stellt fest: „Die Sicherheit der Menschen, insbesondere der kleinen Erdbewohner hat im Forstbetrieb Sonthofen bei solchen Aktionen oberste Priorität.“  

    Obwohl das Wetter nicht sonderlich mitspielte, nahmen die Kinder den neuen „Spielplatz“ schnell in Beschlag. Angeleitet von den Erzieherinnen und dem Erzieher schwärmten sie in den abgegrenzten Bereichen aus. Es wurde gesammelt, untersucht, gefragt und gespielt. Nochmal Förster Jürgen Sander: „Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Kinder in der ungewohnten Umgebung zurechtfinden. Vieles wird entdeckt und ihre Kreativität beim Spiel ohne vorgefertigtes Spielzeug ist immer wieder erstaunlich.“ Nebenbei lernen die Kinder, wie sie sich im Wald richtig verhalten und was sie sein lassen sollten. Auch an den Förster wurden viele Fragen gestellt. Viele Kinder waren der Meinung, ein Förster würde überwiegen für Wild und Jagd zuständig sein. „Das die Hauptaufgaben der Forstleute die Waldpflege, die Holzerzeugung und das Naturmanagen ist, war für viele der Kleinen neu. Auf die Frage, was man zum Beispiel alles aus Holz machen kann, kamen dann aber viele Antworten. Und sie erfuhren, wie wichtig das Holz und der Wald für die Menschen ist“, freut sich Förster Jürgen Sander. „Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich über das Engagement der Kita Seeg und hoffen, dass die Kinder die Begeisterung für Wald, Natur und Holznutzung als Beitrag für einen aktiven Naturschutz mit Nachhause nehmen!"

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-1950 Tue, 11 Jun 2019 15:55:42 +0200 Neues "Platzerl" unter der Bildeiche http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1950&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6a01bfd7ed5d1b768ba67a7906c51ae7 Die Waldarbeiter des Revieres Unterebersbach, vom Forstbetrieb Bad Brückenau der Bayerischen Staatsforsten AöR haben an der Bildeiche im Revier einen Tisch mit zwei Bänken aufgestellt. Die Bildeiche liegt zentral im Revier am Eckertspfad an einem wichtigen Knotenpunkt verschiedener Forstwege, wo sich auch die Wanderwege „Fränkischer Marienweg“, „Schweinfurter-Haus-Weg“ sowie ein Radweg kreuzen. Das Holz dafür stammt von einer massiven Rhöneiche, die den Frühjahrsstürmen zum Opfer fiel. Die Waldarbeiter des Revieres haben den Stamm aufgearbeitet, das Holz eingeschnitten und bearbeitet sowie anschließend verschraubt. Mit ihrem dauerhaften Holz wird die Sitzgelegenheit zukünftig Wanderern, Spaziergängern und Erholungssuchenden über Jahre hinweg als Rastplatz dienen können.  

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    Bad Brückenau Nachrichten
    news-1949 Tue, 11 Jun 2019 13:50:13 +0200 Junge Wildkatzen im Salzforst- großer Erfolg für Artenschutz der Bayerischen Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1949&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff32d63f65d45a84d6a55892e09575e9 Die Wildkatze auf dem Vormarsch in den Revieren der Bayerischen Staatsforsten AöR im Salzforst/ Rhön-Grabfeld.

    Salzforst - Revierleiterin Miriam Langenbucher/ Revier Burgwallbach war sehr erfreut, aber nicht wirklich überrascht, als am Wochenende einer ihrer Jäger im Lissbachgrund bei Burgwallbach jungen Wildkatzen begegnet ist. "Wir achten bei der Waldpflege sehr auf Strukturen und Diversität im Wald. Das mögen die Wildkatzen sehr und wir bekommen sie immer öfter zu Gesicht." Junge Wildkatzen in der Kinderstube zu beobachten, ist aber eine Seltenheit.

    Wie einige Bilder und Videos der zwei ca. 6 Wochen alten Kätzchen zeigen, hat sich die Wildkatzenfamilie einen Fichtenstumpf als Wohnzimmer ausgesucht. Försterin Langenbucher hat den Stumpf, der erst vor wenigen Monaten bei Sturm Eberhard durch eine zerbrochene starke Fichte entstanden ist, beim immer noch andauernden Aufräumen im Wald, bewusst stehen gelassen. "Solche Biotophölzer nutzen vielen Arten, von Wildbienen über Fledermäuse und Spechte bis hin zur Wildkatze. Daher erhalten wir sie möglichst für die Natur, anstatt Hackschnitzel daraus zu machen."

    Die Bemühungen der Bayerischen Staatsforsten zeigen ihre Wirkung: Auch im benachbarten Revier Steinach bei Revierleiterin Marina Bosdorf konnte ein Jäger ein Video von jungen Wildkatzen aufnehmen. Aufgrund der Entfernung der Beobachtungspunkte zueinander, ist klar, dass es sich um unterschiedliche Würfe handelt. „Wir beobachten seit einiger Zeit im Revier zunehmend Wildkatzen, wenn diese sich auch noch in unseren Waldstrukturen wohlfühlen und vermehren, könnte es nicht besser laufen“, freut sich auch Revierleiterin Marina Bosdorf.

    Der Wald ähnelt derzeit einer Kinderstube. Auch der Schwarzstorch ist im Bereich der drei Salzforstreviere immer wieder zu beobachten. Revierleiter André Schönfeldt aus dem Revier Unterebersbach beobachtet regelmäßig adulte Schwarzstörche bei der Balz. „Wenn die Störche ihre Flugkünste zeigen und andauernd mit ihren Schnäbeln klappern, weiß ich, dass die Schwarzstörche auch in diesem Jahr wieder den Weg zu uns gefunden haben“, erzählt er begeistert. Auch er bemüht sich um attraktive Strukturen im Wald für den Horstbau der Störche. Bislang ist der Horst verborgen, aber die Schwarzstörche sind auch heuer emsig mit Nahrungsflügen in der aktuellen Brutphase beschäftigt.

    Während der Setz – und Brutzeiten sollten die Tiere möglichst ungestört der Aufzucht ihrer Jungen nachgehen können, deshalb sollte der Wald auf den Forstwegen begangen und Hunde an der Leine geführt werden. Auch Rehwild, Rotwild und Schwarzwild hat frisch gesetzte Jungtiere und benötigt entsprechend Ruhe. Wenn Jungtiere gesichtet werden, sollte man sich ruhig verhalten und Distanz wahren.

    Miriam Langenbucher ist zufrieden, denn: "Diese kleinen Erfolge über drei Salzforstreviere und damit rund 6.000 ha Staatswald hinweg, bestätigen uns, dass wirksamer Naturschutz und naturnahe Forstwirtschaft keine Gegensätze sind."

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    news-1948 Tue, 11 Jun 2019 08:19:43 +0200 Grünes Klassenzimmer übergeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1948&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2dbed8d217b37a945e6406f4b2fba4d3 Lernen in freier Natur. Verständnis für Wald und Umwelt bereits in der Grundschule wecken. Das ist die Absicht des „Grünen Klassenzimmers“, das die Bayerischen Staatsforsten interessierten Schulen anbieten. Als erste im Landkreis Lichtenfels machte die Rother Grundschule Lichtenfels im Leuchsental von diesem Angebot Gebrauch. Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und interessierte Ehrengäste zeigten sich bei der Übergabe im Langheimer Wald begeistert vom „Lernort Natur“.

    Die Grundlage für diese Zusammenarbeit hatte bereits im vergangenen Herbst der inzwischen verstorbene Klosterlangheimer Forstrevierleiter Gerd Barnickel gelegt, berichtete Schulleiterin Yvonne Kern. Er habe eine neu errichtete Forsthütte mit Umgriff, die von der Schule zu Fuß zu erreichen ist, dafür angeboten. Das Thema habe sie dann zusammen mit Forstbetriebsleiter Peter Hagemann im April erfolgreich wieder aufnehmen können. Beide seien sich schnell einig gewesen, dass nur wenige Dinge noch abzusprechen und zu ergänzen gewesen seien, so dass bereits jetzt die Eröffnung stattfinden konnte. Sie sei sich sicher, dass die Kinder durch diese Einrichtung eine ganz besondere Beziehung zum Wald aufbauen könnten, sagte die Rektorin.

    Alle Schulkinder kamen dazu von Roth aus zum neuen „Waldklassenzimmer“ gewandert und hatten Waldlieder und Gedichte dabei, bei deren Vortrag auch die Ehrengäste aktiv mit einbezogen wurden. Sogar die „Schulhymne“ hatte passend zum Termin eine eigene Waldstrophe bekommen. Landrat Christian Meißner konnte die Begeisterung der Kinder nach eigenen Worten gut nachvollziehen und dankte den Beteiligten des Forstbetriebes Rothenkirchen für diese erste Umsetzung der Idee des „Grünen Klassenzimmers“ im Staatsforst des Landkreises. Dem schloss sich Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker vom Schulamt Lichtenfels an, die die Initiative der Rother Schule und ihrer Rektorin Kern lobte und sich mehr solche Kooperationen wünschte. Bürgermeister Andreas Hügerich freute sich über diese spezielle Art der Umweltbildung, die genau zu den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft passe, und sagte die Unterstützung der Stadt Lichtenfels auch für weitere Projekte zu.

    Aktive Hilfestellung bei allen Umwelt- und Waldthemen im Unterricht bot abschließend Forstbetriebsleiter Hagemann, der von den Kindern mit einem gemalten „Fingerbaum“ überrascht wurde, den Rother Schülerinnen und Schülern an. Das gelte für Führungen und Informationen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten genauso wie für Material aus dem Wald. Als erste Anregung für ein gemeinsames dauerhaftes Schulprojekt übergab er den Kindern drei Nistkästen aus der Werkstatt der Rothenkirchener Forstwirt-Azubis. Die Nisthilfen wurden kurzerhand sofort aufgehängt und sollen in Zukunft vom „Waldklassenzimmer“ aus beobachtet werden.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1982 Tue, 11 Jun 2019 07:44:00 +0200 Forstbetrieb Allersberg ehrt langjährigen Mitarbeiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1982&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=93707d845847c0653ade8972f7a6cd59 Michael Wils zum 40jährigen Arbeitsjubiläum Bei der Personalversammlung des Forstbetriebes Allersberg in Möning am 21.05.2019 gratulierten der Personalratsvorsitzende, Stefan Herzog, und der kommissarische Forstbetriebsleiter, Harald Schiller,  Michael Wils zum 40jährigen Arbeitsjubiläum und wünschten ihm alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Mit der Überreichung der Jubiläumsurkunde des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales übermittelten Sie ihm auch den Dank der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg und die persönlichen Glückwünsche von Frau Staatsministerin Kerstin Schreyer.

    Der 1959 in der Stadt Glindow in Brandenburg geborene Michael Wils begann seine berufliche Laufbahn zunächst ab 1975 bei einer Apparatebaufirma. Nach dem Wehrdienst zog es ihn aber in die heimischen Wälder.1980 wurde er vom Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Belzig als Forstarbeiter eingestellt. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Forstfacharbeiter, die er 1989 erfolgreich mit dem Prüfungszeugnis abschloss. 1990 kam Wils nach Bayern, wo er vom früheren Forstamt Gunzenhausen eingestellt wurde.

    Mit der Forstreform im Jahre 2005 wurde er in das neu gegründete Unternehmen Bayeri-sche Staatsforsten übernommen. Ab da gehörte Wils zum Forstbetrieb Allersberg. Schwerpunktmäßig blieb er aber weiterhin in seinem Stammrevier Gunzenhausen eingesetzt, dem er so nun schon 29 Jahre die Treue halten konnte.

    Da die schwere Arbeit im und für den Wald über viele Jahrzehnte hinweg gesundheitlich ihre Spuren hinterlassen hat, befindet sich Miachel Wils mittlerweile im Altersteilzeitblockmodell. Mir der Freistellungsphase in Sichtweite kann er sich daher schon jetzt auf den wohlverdienten Ruhestand und auf mehr Zeit für sein Lieblingshobby, dem Angeln, freuen.

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1946 Fri, 07 Jun 2019 08:00:41 +0200 Ein Urgestein tritt ab http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1946&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7e953e22d37e9e0877c89122baff11f7 Forstbetrieb Fichtelberg verabschiedet Klaus Schmidt in den Ruhestand (06.06.2019) Fichtelberg. – Nach über 43 Jahren Dienstzeit in Fichtelberg ging Klaus Schmidt, stellvertretender Teamleiter am Forstbetrieb Fichtelberg, Ende April in den Ruhestand.

    Anlässlich einer Personalversammlung würdigte Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs, die zahlreichen Verdienste von Klaus Schmidt und verabschiedete ihn mit den besten Wünschen für den nun kommenden Lebensabschnitt aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen.

    In sämtlichen Jagdangelegenheiten war Klaus Schmidt stets ein geschätzter und gefragter Kollege, dessen Meinung Gewicht hatte. Nicht zuletzt durch seine schriftstellerische Tätigkeit in Fachzeitschriften und durch viele Vorträge ist er weit über die Grenzen des Forstbetriebs hinaus bekannt. Auch die Direktvermarktung von Wildbret bei den Bayerischen Staatsforsten in Fichtelberg habe er entscheidend mitgeprägt und sich hierbei bleibende Verdienste erworben, so der Leiter des Forstbetriebs.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1945 Fri, 07 Jun 2019 07:35:20 +0200 Holzbänke für Wanderer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1945&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=051d0dc058a092a36c80d43ce9dd6b2a Staatsforsten errichten Ruhebänke in Schwabach Die „Brünst“, Wald im Eigentum der Stadt Schwabach und die Maisenlach, Fläche der Bayerische Staatsforsten, sind die Erholungswälder für die Schwabacher Bürger. Als Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft 60plus“ der Schwabacher SPD ergriff Herr Runau die Initiative, Spaziergänge und Wanderungen in der Maisenlach auch für ältere Mitbürger noch attraktiver zu gestalten. Er schlug dem zuständigen Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten Hubert Riedel vor, Sitzbänke aufzustellen. Damit lässt sich leichter eine Verschnaufpause einlegen, sitzend die Natur genießen oder komfortabler Brotzeit machen. 

    Gerne griff der Forstbetrieb Allersberg diese Idee auf und ging ans Werk: Hubert Riedel suchte die besten Standorte aus. Die Bänke fertigte und stellte die mudra aus Nürnberg auf. Die mudra – Alternative Jugend- und Drogenhilfe e.V. (https://www.mudra-online.de/wald-und-holz.html) – bietet unter anderem für ehemalige Drogenkonsument_innen und Substituierte Arbeitsprojekte zur beruflichen Rehabilitation an. Speziell der Bereich Wald & Holz existiert seit 1985 und ist daher das älteste der Arbeitsprojekte der mudra.

    Das Holz - Fichte und Lärche - für die Bänke wiederum bezieht die mudra vom Forstbetrieb Nürnberg der Bayerischen Staatsforsten. Das Spezielle dieser Art der Bänke sind ihre metallfreien Verbindungen. Zusammen mit der Tatsache, dass das Holz auch chemisch unbehandelt bleibt, könnten die Bänke nach einer hoffentlich langen Nutzungsdauer an Ort und Stelle verrotten und so in den Stoffkreislauf der Natur zurückgehen. 

    Insgesamt wurden zehn Ruhebänke aufgestellt. Vier in der Maisenlach und weitere sechs am Heidenberg, einem ebenfalls beliebten Ausflugsziel der Schwabacher. Die Kosten pro Bank betrugen inklusive Aufstellen rund 400 €. 

    Da so ein Projekt über die normale vorbildliche Waldbewirtschaftung hinausgeht, wurde im Zuge der besonderen Gemeinwohlleistungen auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth mit ins Boot geholt. Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen für die Bänke auf rund 4.000 €. Der Forstbetrieb Allersberg erhält dafür eine Förderung von 90 % vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth. 

    Neben der Zurverfügungstellung der Standorte für die Bänke sorgen die Bayerischen Staatsforsten künftig auf eigene Kosten für die Pflege der Bänke und die Verkehrssicherung. 

    Insgesamt stellen die Bänke auch ein vorbildliches soziales und ökologisches Projekt dar. Auch sind sie ein gutes Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Bürgerschaft, einer Sozialen Initiative, der Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten.

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    news-1944 Fri, 07 Jun 2019 07:30:14 +0200 Forstbetrieb Allersberg ehrt seinen Mitarbeiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1944&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e3e5d9447e470ee5a2c39c48d0b18fc9 Michael Wils feiert 40jähriges Arbeitsjubiläum Bei der Personalversammlung des Forstbetriebes Allersberg in Möning am 21.05.2019 gratulierten der Personalratsvorsitzende, Stefan Herzog, und der kommissarische Forstbetriebsleiter, Harald Schiller, Herrn Michael Wils zum 40jährigen Arbeitsjubiläum und wünschten ihm alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Mit der Überreichung der Jubiläumsurkunde des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales übermittelten Sie ihm auch den Dank der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg und die persönlichen Glückwünsche von Frau Staatsministerin Kerstin Schreyer.

    Der 1959 in der Stadt Glindow in Brandenburg geborene Herr Michael Wils begann seine berufliche Laufbahn zunächst ab 1975 bei einer Apparatebaufirma. Nach dem Wehrdienst zog es ihn aber in die heimischen Wälder.1980 wurde er vom Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Belzig als Forstarbeiter eingestellt. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Forstfacharbeiter, die er 1989 erfolgreich mit dem Prüfungszeugnis abschloss. 1990 kam Herr Wils nach Bayern, wo er vom früheren Forstamt Gunzenhausen eingestellt wurde.

    Mit der Forstreform im Jahre 2005 wurde er in das neu gegründete Unternehmen Bayeri-sche Staatsforsten übernommen. Ab da gehörte Herr Wils zum Forstbetrieb Allersberg. Schwerpunktmäßig blieb er aber weiterhin in seinem Stammrevier Gunzenhausen eingesetzt, dem er so nun schon 29 Jahre die Treue halten konnte.

    Da die schwere Arbeit im und für den Wald über viele Jahrzehnte hinweg gesundheitlich ihre Spuren hinterlassen hat, befindet sich Herr Wils mittlerweile im Altersteilzeitblockmodell. Mir der Freistellungsphase in Sichtweite kann sich Herr Wils daher schon jetzt auf den wohlverdienten Ruhestand und auf mehr Zeit für sein Lieblingshobby, dem Angeln, freuen.

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    news-1943 Fri, 07 Jun 2019 07:25:31 +0200 Wald als Müllkippe? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1943&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e0a80701d42710af8b97b319fe911bc 6.6.2019, Kempten – Manchmal glaubt Förster Hans Mayr, er arbeitet nicht im Wald, sondern auf der Müllkippe: Denn an seinen Arbeitsplatz im Kürnacher Staatswald hat er schon alles gefunden, was eigentlich in die Müllentsorgung gehört. Der Revierleiter des Forstbetriebs Sonthofen macht sich Sorgen, denn die unsortierte Gratisentsorgung im Wald nimmt zu – und die Allgemeinheit muss zahlen…

    Gern besuchte Tatorte sind zum einen Parkplätze und Haltebuchten entlang der Staatsstraße durchs Kürnachtal, aber auch die unmittelbaren Anschlusswege in den Wald selber. Förster Mayr findet dann über Nacht plötzlich Tüten mit allerlei leckerem Inhalt: Verpackungsmaterial aus Kunststoff und Papier, Glas, ausgeleerte Aschenbecher, benutzte Babywindeln „Grundsätzlich ist alles möglich vom Joghurtbecher über Autoreifen bis zum Kühlschrank“, so Mayr. 

    Bei Füchsen unwiderstehlich: Tüten mit Überbleibseln der letzten Grillparty. Die Tiere werden ganz wild beim Geruch von Essensresten und zerfetzen förmlich die Verpackung. Der Wind besorgt dann den Rest... Ähnliches passiert, wenn der Mulcher der Straßenmeisterei die Wegeränder pflegt. Ein im hohen Gras versteckter Müllsack ist für den Maschinenführer nicht erkennbar. Nochmal Förster Mayr: „Es macht dann nur kurz fluuuppp und Plastikschnitzel regnen herab…“ 

    Noch mehr ärgert sich der Staatswaldförster, wenn größere Mengen Müll entsorgt werden nach dem Motto: „Ab ins Loch und fertig! Aus den Augen aus dem Sinn!“. Beispielhaft ein steiles Tobel außerhalb des Wiggensbacher Ortsteiles Adelegg: „Hier hat ein Zeitgenosse Abbruchmaterial bestehend aus nagelgespickten, fauligen Brettern, garniert mit einer asbesthaltigen Eternitscherbe und einer undefinierbaren, sahneähnlichen Soße ins Tobel geschoben. Etwa 30 Meter unterhalb eine Quelle, die ihr Wasser in die Kürnach schickt…“, so Förster Mayr. Zuständig für die Abfallbeseitigung ist in solchen Fällen die Kommune. „Wir rufen in den jeweiligen, betroffenen Gemeinden an und weisen auf die illegale Abfallentsorgung hin. Die Gemeinde ist dann dafür zuständig. Und wir hoffen, dass wir mal einen Täter direkt erwischen. Das freut dann die Kommune und wird sicher richtig teuer für den Delinquenten!“, beschreibt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting das weitere Vorgehen seiner Mitarbeiter. Mayr und Oetting hoffen, dass die sehr guten Entsorgungsangebote des Landkreises von allen wahrgenommen werden. Nochmals Sonthofens Forstbetriebsleiter Oetting: „Gründe für diese rücksichtslosen Aktionen kann ich keine erkennen. Dafür ein sehr hohes Risiko, doch mal erwischt zu werden...!“ 

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1941 Wed, 05 Jun 2019 15:50:10 +0200 Kein Besucher auf dem Holzweg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1941&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9bedd98c392fc7d8e313fd7488718b0 Holz- und Energietag des Landkreis Roth Unter dem Motto „Informieren und beraten lassen“ gab es kürzlich den „Holz- und Energietag des Landkreises Roth 2019“. Ort dieser alle drei Jahre stattfindenden Regionalmesse war wieder traditionell das Betriebsgelände des Biomassehofes Rohm in Hofstetten bei Roth.

    Über 50 Aussteller aus dem Landkreis und der Region stellten ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz und die Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien sowie Elektromobilität vor. Mittlerweile war dies die sechste Veranstaltung unter diesem Motto.

    Zum ersten Mal dagegen war auch der Forstbetrieb Allersberg mit einem Stand vertreten. Passend zum Motto informierte der BaySF-Stand über Brennholz aus dem Staatswald, sichere Brennholzgewinnung und Ergonomie bei der Arbeit mit der Motorsäge. Ein zweiter Informationsschwerpunkt lag auf den verschiedenen Ausbildungs- und Arbeitsplatzmöglichkeiten bei den Bayerischen Staatsforsten.

    Trotz des kalten Wetters war die Messe mit 5.000 Gästen gut besucht und auch am Stand der BaySF fanden sich zahlreiche und interessierte Besucher ein.

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1940 Wed, 05 Jun 2019 09:18:52 +0200 „Wald erleben“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1940&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=072e3ba32e0be40a63d8b8cb26f9e580 Neues Magazin der Bayerischen Staatsforsten Die Bayerischen Staatsforsten stellen mit dem neuen Magazin „Wald erleben“ viele Hinweise zur Verfügung auf wunderschöne Aussichten, lauschige Plätze und mögliche Aktivitäten im Wald. Das reich illustrierte Magazin über den Bayerischen Staatswald lädt als Erlebnisführer zu den Schönheiten vor unserer Haustür ein. Es enthält dabei Hinweise auf die schönsten Wanderwege und Kulturdenkmäler ebenso, wie eine kurze Anleitung zum Schwammerlsuchen oder eine erste Einführung zur Waldpflanzen- und Vogelkunde.

    Mit Liebe zum Detail, Illustrationen und Informationen wollen die Bayerischen Staatsforsten so den Blickwinkel für den nächsten Waldspaziergang erweitern und Anregungen geben, den Wald und seine verborgenen Schönheiten zu entdecken. Das Magazin kann heruntergeladen oder in Einzelexemplaren kostenfrei bestellt werden unter www.baysf.de/publikationen .

    Für den Bereich Bamberg-Erlangen-Forchheim ist u.a. der Hinweis auf den 2013 eröffneten Walderlebnispfad im Bruderwald (www.erlebe-bruderwald. de) gegeben, an dem der Wald für alle Altersgruppen über Spiele erlebbar ist. Bei Interesse stellen wir Ihnen die Möglichkeiten, den Walderlebnispfad im Bruderwald spielerisch zu erleben, ab Juli gerne auch persönlich vor.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1939 Wed, 05 Jun 2019 09:10:46 +0200 Neues Magazin der Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1939&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5bfed7b4dc8400a7093c39ceff0e96c2 Wo der Wald am schönsten ist. Bayerischen Staatsforsten schicken den Waldbesucher mit dem neuen Magazin „Wald erleben“ auf eine Entdeckungsreise durch den ganzen Staatswald und auch im Allgäu gibt es viel zu entdecken

    Ottobeuren - Die schönsten Aussichten, die lauschigsten Plätze und sonnendurchflutete Lichtungen: Wer sollte unsere bayerischen Wälder besser kennen als unsere Förster? Und genau die haben nun ein schön illustriertes und reich bebildertes Magazin herausgegeben, das nichts weniger ist als ein Erlebnisführer zu den Schönheiten vor unserer Haustür. Das neue Magazin „Wald erleben“ der Bayerischen Staatsforsten zeigt dem Leser zwar nicht, wo Fuchs und Hase sich „Gute Nacht“ sagen, aber sonst ist praktisch alles enthalten, was man sich als Ausflügler oder Naturfreund wünscht: Die schönsten Wanderwege, eine kleine Anleitung zum Schwammerlsuchen, ein paar Gymnastikübungen speziell für den Wald bis hin zur Vogelkunde sind enthalten. Mit Liebe zum Detail, Illustrationen und vielen Informationen rund um den Wald in Bayern möchten die Bayerischen Staatsforsten den Blickwinkel für den nächsten Waldspaziergang erweitern und auch Anregungen geben, was rund um den Wald geboten ist.

    Mit dem Erlebnismagazin „Wald erleben“ wird jeder Waldbesuch zu einer Entdeckungsreise. Von Pilzen und Insekten am Waldboden bis hinauf zu den Baumkronen haben die Bayerischen Staatsforsten versucht, ihren „Alleskönner Wald“ in 20 Kapiteln zu porträtieren.

    Das Magazin „Wald erleben“ kann über die Internetseite der Bayerischen Staatsforsten kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden: www.baysf.de/publikationen

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1936 Mon, 03 Jun 2019 08:12:44 +0200 Wo der Wald am schönsten ist http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1936&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44c572c45d39e31fe239698816f1bddd Die Bayerischen Staatsforsten schicken den Waldbesucher mit dem neuen Magazin „Wald erleben“ auf eine Entdeckungsreise durch den ganzen Staatswald und auch in der Region gibt es viel zu entdecken

    29.05.2019, Sonthofen Die schönsten Aussichten, die lauschigsten Plätze und sonnendurchflutete Lichtungen: Wer sollte unsere bayerischen Wälder besser kennen als unsere Förster? Und genau die haben nun ein schön illustriertes und reich bebildertes Magazin herausgegeben, das nichts weniger ist als ein Erlebnisführer zu den Schönheiten vor unserer Haustür. Das neue Magazin „Wald erleben“ der Bayerischen Staatsforsten zeigt dem Leser zwar nicht, wo Fuchs und Hase sich „Gute Nacht“ sagen, aber sonst ist praktisch alles enthalten, was man sich als Ausflügler oder Naturfreund wünscht: Die schönsten Wanderwege, eine kleine Anleitung zum Schwammerlsuchen, ein paar Gymnastikübungen speziell für den Wald bis hin zur Vogelkunde sind enthalten. Mit Liebe zum Detail, Illustrationen und vielen Informationen rund um den Wald im Allgäu und Bayern möchten die Bayerischen Staatsforsten den Blickwinkel für den nächsten Waldspaziergang erweitern und auch Anregungen geben, was rund um den Wald geboten ist.

    Mit dem Erlebnismagazin „Wald erleben“ wird jeder Waldbesuch zu einer Entdeckungsreise. Von Pilzen und Insekten am Waldboden bis hinauf zu den Baumkronen haben die Bayerischen Staatsforsten versucht, ihren „Alleskönner Wald“ in 20 Kapiteln zu porträtieren.

    Das Magazin „Wald erleben“ kann über die Internetseite der Bayerischen Staatsforsten kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1935 Wed, 29 May 2019 09:58:00 +0200 Lernen von den Profis http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1935&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e2221db751cc4747f1fec52836c7ffb3 Forstbetrieb Fichtelberg bietet spannendes Training für örtliche Feuerwehr

    (29.05.2019) Fichtelberg. – Für Feuerwehrleute aus Fichtelberg veranstaltete der Forstbetrieb Fichtelberg ein Training am Spannungssimulator. Dort kann gefahrlos die richtige Arbeitstechnik für das Beseitigen von umgebrochenen Bäumen nach Stürmen geübt werden.

    Eine Sturmnacht im Wald. Bäume brechen um und blockieren die Straßen. Die Feuerwehr rückt aus, um die Hindernisse zu beseitigen. Ungeduldig wartende Autofahrer hupen. Jetzt muss es schnell gehen… Muss es tatsächlich schnell gehen? Auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit der Einsatzkräfte?

    „Heute hat keiner mehr Zeit“ berichtet Kreisbrandmeister Johannes Geisler, der mit seinen Feuerwehrkameraden aus Fichtelberg zum Ausbildungsstützpunkt der Bayerischen Staatsforsten in Fleckl gekommen war. „Da wird geschimpft und gehupt, jeder denkt nur noch an sich.“ berichtet der Helfer in der Not von seinen Erfahrungen an solchen Einsatzstellen. Dabei ist ruhiges, umsichtiges Arbeiten in dieser Situation lebenswichtig. Die Baumstämme sind oft gebogen und stehen unter hoher Spannung. Dann verklemmt sich bei falscher Arbeitstechnik im besten Fall die Säge im Holz. Im schlechtesten Fall platzt der gespannte Baumstamm beim Ansägen explosionsartig auf und verletzt den Motorsägenführer und umstehende Unbeteiligte.

    Für die Feuerwehr Fichtelberg organisierte der Forstbetrieb Fichtelberg eine Trainingsmöglichkeit am Spannungssimulator. Das ist ein Gerät, das mit Hydraulikzylindern einen Baumstamm in jeder beliebigen Richtung unter Spannung setzen kann und der unter diesen Umständen gut geschützt ein gefahrloses Üben mit der Motorsäge erlaubt. Mit Korbinian Scherm, Forstwirtschaftsmeister bei den Bayerischen Staatsforsten, bewährter Ausbilder und selbst Feuerwehrmann stand ein erfahrener Profi als Trainer zur Verfügung.

    Kommandant Michael Schmelzer und 20 aktive Feuerwehrkameraden aus Fichtelberg und Umgebung ließen sich die richtige Schnittführung und sichere Arbeitstechnik zeigen und erklären. Jeder Teilnehmer konnte anschließend selbst mit der Motorsäge Stämme durchtrennen, die in verschiedene Richtungen gespannt waren. „Schaut Euch die Stämme in aller Ruhe an und analysiert die Spannungsverhältnisse, bevor Ihr die Säge ansetzt“ schärfte Korbinian Scherm den Feuerwehrfrauen und –männern ein. Mit eindrucksvollem Krachen platzten die gespannten Stämme auf und entluden ihre Energie, ohne den Sägenführer in Gefahr zu bringen.

    „Wir sind oft auf die Unterstützung durch unsere Feuerwehr angewiesen, sei es bei Waldbränden, nach Sturmwürfen oder Schneebruch.“ betont Martin Hertel, der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg bei der Abschlussbesprechung. „Deshalb unterstützen wir unsere Feuerwehr gerne mit diesem Angebot. Gleichzeitig möchten wir Ihnen damit auch für die stets gute Zusammenarbeit danken.“  

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1934 Wed, 29 May 2019 08:15:28 +0200 Einblicke in Wald und Natur - Waldführung im Ebersberger Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1934&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ce3b6693fcad89f1a6d8a8b9e51fe1b4 Wasserburg, Mai 2019

    Unter dem Motto „Wunderbarer Wald“ bietet der Forstbetrieb Wasserburg im westlichen Teil des Ebersberger Forstes am 04. Juni 2019 eine Waldführung zu den Themen Naturschutz und Waldumbau an.

    Forstwirtschaft und Naturschutz - passt das zusammen? Diese und viele weitere rund um die Waldbewirtschaftung möchte Herr Richter, Revierleiter des Forstrevieres Ingelsberg im Ebersberger Forst, gerne auf einer kleinen Exkursion in seinem Forstrevier beantworten. „Wir wollen unseren Waldbesuchern zeigen, wie die Bayerischen Staatsforsten Naturschutz und Waldbewirtschaftung zusammenbringen“ so Richter. Vorgestellt werden unter anderen Themen wie Artenschutz, Biotopbäume sowie Waldumbau.

    Treffpunkt ist am Dienstag, den 04. Juni 2019 um 17:00 Uhr am Waldspielplatz Pöring (Busparkplatz) zwischen Wolfesing und Pöring. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich 90 min und beinhaltet einen kurzen Fußmarsch. Geeignetes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Die Führung findet auch bei schlechtem Wetter statt, nur bei Gewitter oder Sturm entfällt der Termin. 

    Weitere Informationen zu den Bayerischen Staatsforsten, zum Forstbetrieb Wasserburg sowie zum Thema Naturschutz und Totholz finden Sie unter:

    http://www.baysf.dehttp://www.baysf.de/de/ueber-uns/standorte/forstbetriebe/wasserburg-a-inn.html

    https://www.baysf.de/de/wald-schuetzen/naturschutz.html

    Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

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    Forstbetrieb Wasserburg a. Inn Nachrichten
    news-1933 Tue, 28 May 2019 14:59:14 +0200 Im Fichtelgebirgswald rackern für Afrika http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1933&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=672df2519517fb375dd566ff2b82b712 Schüler arbeitet für Hilfsprojekt beim Forstbetrieb Fichtelberg Im Rahmen eines Praktikantenprojekts besuchte ein Schüler der Sigmund-Wann-Realschule den Forstbetrieb Fichtelberg und bekam dort Einblick in das Berufsbild „Forstwirt“. Zugleich unterstützt er damit ein Hilfsprojekt in Afrika.

    Im Wald arbeiten, statt Schulbank drücken – das stand in der vergangenen Woche für Florian Völkl aus Mehlmeisel am Lehrplan. Der junge Mann besucht die Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel. Dort absolvieren die Schüler einen sozialen Tag. „Dabei schnuppern sie in die Arbeitswelt und erhalten wichtige Impulse für ihre spätere Berufswahl.“ erklärte Beratungslehrer Kay Tauscher den Hintergrund für die Aktion. „Mit der Praktikumsvergütung und weiteren Spenden unterstützen wir ein Hilfsprojekt in Afrika.“

    Florian Völkl hatte sich den Forstbetrieb in Fichtelberg als Praktikumsstelle ausgewählt. Bei Ewald Vogel war er dort in besten Händen. „Praktikanten sind bei uns immer willkommen“ versprach der Ausbilder. „Wir bieten interessierten Schülerinnen und Schülern regelmäßig einen Einblick in das Berufsleben und zeigen ihnen unsere Arbeit.“

    Gemeinsam den Auszubildenden des Forstbetriebs kletterte Florian Völkl im Wald am Ochsenkopf über Felsen und umgebrochene Baumstämme. Dabei legten sie Schneisen im Wald an und markierten vom Borkenkäfer befallene Bäume, die später gefällt werden und Platz machen für neue Bäume – eine anstrengende, aber auch lehrreicher Tag für Florian und zugleich eine tolle Hilfsaktion für Bedürftige in Afrika.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1932 Wed, 22 May 2019 15:39:29 +0200 AUSGEZEICHNET – URBANE WÄLDER RHEIN/RUHR SIND DEUTSCHLANDS WALDGEBIET 2019 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1932&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da3a6073445738dbb5152220e5683ffe Am Dienstag, 21.05.2019, wurde der Titel „Waldgebiet des Jahres“ für das Jahr 2019 an „Urbane Wälder Rhein/Ruhr verliehen. Für den Bund Deutscher Forstleute (BDF), der diese Auszeichnung alljährlich vergibt, ist es vorbildlich, wie die Forstleute es dort schaffen, nachhaltig und ökologisch zu wirtschaften und es in besonderer Weise gelingt, den starken Erholungsdruck mit dem Naturschutz und der forstlichen Nutzung in Einklang zu bringen.

    Im letzten Jahr wurde bereits zum achten Mal ein Waldgebiet des Jahres gekürt und vom BDF ausgerufen. Der Meulenwald als Waldgebiet 2012, der Solling in 2013, der Schönbuch in 2014, der Grunewald 2015, der Küstenwald Usedom 2016, der Frankenwald 2017 und der Wermsdorfer Wald in 2018 wurden medial mit großer Resonanz aufgenommen und stoßen besonders in der Region auf großes Interesse. Bürger und Bürgerinnen, Forstleute, Politik und zahlreiche Partner des Waldes feiern die Auszeichnung eines vorbildlichen und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschafteten Ökosystems.

    Deutschlands Waldgebiet des Jahres 2019, die Urbanen Wälder Rhein/Ruhr, wurde am Dienstag in Schwerte ausgezeichnet. Das mit über 130.000 ha sehr große Waldgebiet präsentiert in der Region nur einen Waldanteil von etwa 18 Prozent. Der Wald spielt aber gerade in den urbanen Zentren eine sehr große Rolle. Viele Menschen nehmen Anteil an ihm. Er bedeutet Klimaschutz und macht die Städte erst lebenswert.

    Der BDF-Bundesvorsitzende Ulrich Dohle überreichte vor zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie Vertretern der Bürgerinnen und Bürgern aus NRW den Preis stellvertretend für alle Forstleute an Hubert Kaiser, Landesforstchef von NRW, der auf der Veranstaltung die Ministerin Heinen-Esser vertrat.

    „Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich. Sie leisten eine hervorragende Arbeit“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF. „Die Forstleute von Rhein und Ruhr bewirtschaften „ihren“ Waldnaturnah und verantwortungsvoll und sorgen mit zahlreichen Partnern für den nachhaltigen Schutz, eine sorgfältige Pflege und ermöglichen so die vielfältige Nutzung“, so Dohle weiter. „Besonders bemerkenswert ist die große soziale Kompetenz der Kollegen und Kolleginnen, die in städtischen Wäldern notwendig ist.“

    Für Ulrich Dohle ist vor allem der Ausgleich der unterschiedlichsten Ansprüche der Waldinteressierten von besonderer Bedeutung. Hier leisteten die Förster und Försterinnen tagtäglich Konfliktmanagement.

    In der Diskussion wurde wiederholt auch die Rolle des Waldes als Klimaschützer betont und dass der Wald gerade selbst sehr stark unter den Auswirkungen des Klimawandels zu leiden hat und an die Grenzen der Belastbarkeit kommt. Teilweise lösen sich einige Waldflächen durch Dürre und Borkenkäfer auf. Große Anstrengungen sind notwendig, diese Flächen wieder mit neuen Bäumen zu bepflanzen. Insgesamt ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das Klima und damit auch den Wald zu schützen. Die Forstleute leisten dabei unermüdlich ihren Teil.

    Die ursprünglich für den 21. März – dem Internationalen Tag der Wälder - geplante Auszeichnungsveranstaltung musste aufgrund von großen Sturmschäden im Wald verschoben werden. Die Forstleute wollten sich lieber um den ihnen anvertrauten Wald kümmern, als zu feiern.

    Zusätzlich wurde in verschiedenen Diskussionsrunden die Rolle der Urbanen Wälder Rhein/Ruhr für die Menschen (Erholung, Gesundheit), den Naturschutz aber auch als Wirtschaftsort diskutiert. Dabei wurde klar, dass die Wälder unterschiedlichste Funktionen erfüllen sollen und dies bei entsprechendem Engagement und guter Kommunikation auch klappt. Ausreichend Forstpersonal vorausgesetzt. Abgerundet wurde die feierliche Zeremonie noch durch die Übergabe des Staffelstabes von Andreas Padberg, Leiter des Forstbezirks Leipzig, und Repräsentant des letztjährigen Waldgebiet des Jahres.

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    Nachrichten
    news-1931 Wed, 22 May 2019 09:44:52 +0200 Gemeinschaftsprojekt für Artenvielfalt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1931&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=53e1f8a330e47528839e8b73f02dd993 Ein besonderes Projekt zur Artenvielfalt im Rahmen des BaySF-Programms „Der Wald blüht auf“ wurde im Forstbetrieb Oberammergau, Revier Grafenaschau fertig gestellt. Gemeinsam mit der Gemeinde Schwaigen, dem AELF Weilheim und dem Imkerverein Murnau nahm sich die BaySF dem Thema Insekten und Artenvielfalt an.

    Nahe Grafenaschau am sog. „Fuchsloch“, wurde ein kleines Reich für die Insekten geschaffen. Auf einer Fläche von ca. 3.300 Quadratmetern entstanden artenreiche Blumenwiesen, die mit insektenfreundlichen Sträuchern und Wildobstbäumen ergänzt wurden. Diese bieten neben den vorkommenden Insekten auch Nahrung für Bienenvölker. Zur Information der Waldbesucher über Insekten, insbesondere über die Biene wurde ein Pavillon errichtet.

    Auf der „Grafenwiese“ westlich von Grafenaschau wurde eine Randbepflanzung aus 43 sehr alten Obstbäumen wieder freigestellt. Die Lücken im alten Streuobstbaumbestand werden in den nächsten Jahren mit alten Obstsorten wieder geschlossen, die von der BaySF extra nachgezogen werden.

    Anlässlich der Eröffnung fand am 19.05.2019 ein großes Einweihungsfest statt. Nach dem Feierlichen Gottesdienst und den Festreden am neuen „Insektenpavillon“ rundete ein Grillfest die Eröffnung ab. Unter anderem wurde Grillfleisch von heimischem Hirsch angeboten, welches sehr gut angenommen wurde. Die Kooperationspartner LBV, Bund Naturschutz, Zugspitzregion und der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege informierten mit Infoständen darüber, was jeder einzelne der über 250 Besucher auch Zuhause gegen den Insektenschwund tun kann.

     

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    news-1930 Wed, 22 May 2019 08:07:24 +0200 Im Bergwald ist zwölf Uhr http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1930&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0216a66491952fbe04aa26c1ec6c05b 21.05.2019, Sonthofen – „Vom Fichten- zum Bergmischwald“. Unter diesem Motto fand ein Waldbegang bei Martinszell im Oberdorfer Wald des Forstbetriebes Sonthofen statt. Eingeladen waren der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutzes (BN) der Kreisgruppen Kempten-Oberallgäu. Gekommen sind 20 Naturliebhaberinnen und –liebhaber, die von Förster Hubert Heinl von den Bayerischen Staatsforsten und von Andreas Fisel, Förster am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten geführt wurden. Die beiden Förster schilderten den Teilnehmern die unterschiedlichen Wege und auch Schwierigkeiten, die es im Staatswald und Privatwald gibt, um aus Fichtenreinbeständen Bergmischwälder zu formen. 

    Im vergangenen Jahr waren die Umweltbedingungen für den Wald in ganz Deutschland ausgesprochen schwierig. Die Schäden im Wald waren so groß wie nie. Stürme, Dürre, Waldbrände und Borkenkäfer haben fast 30 Millionen Festmeter Schadholz verursacht. Revierleiter Hubert Heinl, der den Oberdorfer Wald pflegt, beschreibt die dramatische Situation: „Nach bisherigen Schätzungen sind fast 300 Millionen Jungpflanzen vertrocknet. Ca. 50 Prozent der in den vergangenen drei Jahren gepflanzten Bäume sind in Deutschland abgestorben. Der Borkenkäfer hat zudem 300.000 Hektar Wald geschädigt. Große Kahlflächen von mehreren 1.000 ha am Stück verändern die Bilder von Landschaften.“

    Dagegen zeigt sich das Allgäu noch wie eine grüne Insel. Die Herausforderungen sind bewältigbar – wenn sie konsequent angegangen werden. Hubert Heinl zeigt stolz auf die Tannennaturverjüngung und erklärt ihre wichtige Funktion: „Die Tanne ist eine sehr stabile Baumart, die mit ihrer tiefreichenden Pfahlwurzel auch dann noch an Wasser kommt, wenn die Fichte schon am Verdursten ist! Deshalb muss die Tanne in der kommenden Waldgeneration spürbar vertreten sein“. Die Exkursionsteilnehmerinnen und –teilnehmer zeigten sich sichtlich beeindruckt von der vielfältigen Naturverjüngung im Oberdorfer Wald.

    Alle waren sich einig, dass die Aufgaben, welche auf die Waldbesitzer im Allgäu warten, riesig sind und sofort angegangen werden müssen. „Für den Waldumbau zu klimastabilen Wäldern ist es nicht fünf vor zwölf, sondern es ist zwölf Uhr“, so die Einschätzung der Förster Hubert Heinl und Andreas Fisel.

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    news-1929 Tue, 21 May 2019 14:23:30 +0200 „Wilder Grill-Genuss“ für Jedermann http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1929&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=42e3a4ac7f9f72af858482b5ece6b0ba Nicht nur Weihnachten ist die Zeit für gesundes, leckeres Wildfleisch. Auch für den Sommer eignet sich das Fleisch, reich an Omega 3-Fettsäuren für das Grillvergnügen. Am Forstbetrieb Heigenbrücken konnten sich die Mitglieder des Landtages Thorsten Schwab und Martina Fehlner, die auch gleichzeitig Beiratsmitglied der Bayerischen Staatsforsten ist, von der hervorragenden Qualität und Geschmack der Wildfleisch-Grillprodukte überzeugen.  

    An dem Grillnachmittag tischte Rudi Stenger, der Kooperationspartner bei der Wildbretvermarktung, verschiedenste Spezialitäten von Schwarzwild, Hirsch und Reh auf. Die Gäste konnten sich ein Bild von den neuen Verkaufsräumlichkeiten machen und gleich beste Ware vom Grill kosten.

    Und wie es scheint hat es allen vorzüglich gemundet – über das sehr positive Feedback zur Veranstaltung freuten sich Vorstand Reinhardt Neft und Forstbetriebsleiter Joachim Keßler. 

    Sie wollen auch ihre Geschmacksknospen mit gesundem, leckerem Wildgrillfleisch aus der Region verwöhnen? Kein Problem – schauen Sie nach einfach nach einer Wildbretverkaufsstelle auch in Ihrer Region und keine Angst vor der Zubereitung. Denn wie Sie das Wildfleisch am besten zubereiten verrät unser eigenes Wildkochbuch:  

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    news-1928 Mon, 20 May 2019 14:07:28 +0200 Nachwuchs bei den Käuzen Sehr erfolgreicher Beginn des Kauz-Projektes am Arber http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1928&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ebc5f923c47b0886c89ac604c79d73fd Bodenmais. Im vergangenen Herbst wurden vom Naturpark Bayerischer Wald und dem Forstbetrieb Bodenmais der Bayerischen Staatsforsten Nistkästen für den Wald- und Habichtskauz gebaut. Dann hieß es abzuwarten, ob die Kästen dieses Jahr im Frühjahr auch angenommen werden. „Von den zehn im Staatswald aufgehängten Nistkästen waren gleich acht Stück von Waldkäuzen besetzt“, freut sich Gebietsbetreuer für die Arberregion, Johannes Matt und ergänzt: „Auch wenn der Habichtskauz am Arber noch nicht nachgewiesen werden konnte, hat der Waldkauz wunderbar von dieser Naturschutzmaßnahme profitiert“.

    Zusammen mit den Revierleitern der Staatsforsten und Freiwilligen konnte Johannes Matt die Brut und den Ausflug von insgesamt 22 jungen Waldkäuzen in den Nistkästen beobachten. Auch das gute Mäusejahr sorgte für ausreichend Nahrung bei den Käuzen. Daher wieder im Herbst ist bereits geplant – unter der Aufsicht von Forstwirtschaftsmeister und Lehrlingsausbilder Paul Hilgart – zehn weitere Nistkästen für den Habichtskauz aufzuhängen. „Dieser Erfolg weist unter anderem auch auf die naturnahe Bewirtschaftung der Staatswälder hin. Denn auch in natürlichen Höhlenbäumen und Totholz brüten die Käuze. Der Forstbetrieb Bodenmais wird auch künftig sehr gerne das Projekt unterstützen“, fügt der Leiter des Forstbetriebs Jürgen Völkl hinzu.

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    news-1927 Mon, 20 May 2019 13:22:16 +0200 Zwischen Osser und Arber - Internationaler Informationsaustausch zum Luchs http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1927&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=30cf58abf68c279bd384aff4646c00f5 Dem Informationsaustausch mit ihren bayerischen Kollegen war der Besuch von rund 20 tschechischen Jägern, Förstern und Biologen gewidmet. Im Zentrum der Tagesexkursion durch die grenznahen Wälder zwischen Arnbruck, Lam und Zwiesel stand eine der attraktivsten Wildtierarten der Region: der Luchs. Ziel der tschechischen Delegation war es, einen Eindruck zu gewinnen, welche Rolle der Luchs angesichts der bestehenden jagd- und forstwirtschaftlichen Nutzungsinteressen spielt und welche Möglichkeiten für einen konstruktiven Umgang mit dem Thema Luchs und Reh gefunden werden können.

    Die Aufmerksamkeit für diese eigentlich unauffällig unter uns lebende Katzenart schoss in die Höhe als im Jahr 2015 vier abgeschnittene Luchsvorderbeine im Lamer Winkel gefunden wurden. Das verschaffte der Gegend traurige Berühmtheit, und das weit über Bayern hinaus. Inzwischen ist nach umfangreichen polizeilichen Ermittlungen Anklage gegen einen Jäger aus Lohberg erhoben worden. Ausgang ungewiss. Für die tschechischen Besucher, die illegale Tötungen von Luchsen in ihrem Land nur allzu gut kennen, war es von Interesse, welche Maßnahmen zur Ergreifung des ermittelten Täters geführt haben. „Wir setzen große Hoffnung in unsere polizeiliche Ermittlungseinheit für Artenschutzkriminalität“, sagt Anežka Pavlíková vom tschechischen Umweltministerium und ergänzt: „Es ist ein gemeinsames Anliegen von uns und den Kollegen in Bayern, die illegalen Tötungen zu reduzieren.“

    Erfassung des Luchsbestands auf 13.000 Quadratkilometern - einmalig in Europa Durch das länderübergreifende Luchs-Monitoring, das mit über 13.000 Quadratkilometern eine riesige Fläche abdeckt, lasse sich nicht nur die Gesamtanzahl recht genau ermitteln, sondern auch der Verbleib von ab- und durchwandernden Luchsen gut nachverfolgen. Davon ist Sybille Wölfl, verantwortlich für das Luchs-Monitoring auf bayerischer Seite, überzeugt. „Sollte ein Luchs, der sich hier sesshaft gemacht hat, wieder plötzlich verschwinden, bekommen wir das sehr schnell mit“, sagt sie. „Der grenzüberschreitende Austausch über die erfassten Luchse funktioniert gut und schnell“, ergänzt Elisa Belotti, die für den Nationalpark Sumava das Luchs-Monitoring koordiniert. Einige ihrer 2 Helfer hat sie heute mitgebracht. Sie betreuen Reviere im Landschaftsschutzgebiet, das den Sumava- Nationalpark umgibt und gaben wertvolle Hinweise für erfolgversprechende Fotofallenstandorte. Es sei sehr viel akribische Arbeit, die zahlreichen Luchsbilder zu vergleichen, die auf so großer Fläche gewonnen würden. „Viele Luchsbilder bedeuten aber nicht automatisch viele Luchse. Vor diesem Trugschluss muss man sich hüten“, warnt die Expertin.

    Leicht positiver Trend in der Luchspopulation

    Die länderübergreifende Luchspopulation hat sich inzwischen von ihren Verlusten erholt. Die aktuell ermittelte Gesamtzahl der böhmisch-bayerisch-österreichischen Population beläuft sich auf mindestens 110 erwachsene und halbwüchsige Luchse. Die LuchsforscherInnen auf beiden Seiten der Grenze sprechen von einem leicht positiven Trend. „Ja, es sind mehr Luchse als noch vor drei oder vier Jahren“, bestätigt Sybille Wölfl, „wenngleich wir nach wie vor schwarze Löcher definieren können, wo uns immer wieder Luchse verschollen gehen.“

    Obwohl sich auch der lokale Luchsbestand zwischen Osser und Arber stabilisiert hat, ist die Gegend immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Das scheint jedoch weniger mit den Luchsen zu tun haben als mit den Menschen. „Die Beschwerden, dass es wegen dem Luchs keine Rehe mehr im Lamer Winkel gäbe, sind an den Haaren herbeigezogen“, meint Klaus Neuberger, dessen Revier eines der Exkursionsziele in Lam ist. Er ist davon überzeugt, dass die Waldstruktur und das Äsungsangebot für Rehe über ihre Anzahl entscheide. Der Luchs spiele zwar auch eine Rolle, aber die sei vergleichsweise gering. „Die geforderten Abschusszahlen können die Jäger der Hegegemeinschaft Lamer Winkel leicht erfüllen“, fügt er hinzu. „Das wird mir immer wieder von Jägern vertraulich mitgeteilt.“

    Auf die vielen anderen auf das Reh einwirkenden Faktoren macht Konrad Silberbauer aufmerksam. „Bei den Rehen haben wir so viele Verluste, schon allein die verkehrstoten Rehe oder der Mähtod bei jungen Rehkitzen. Und dann die Beunruhigung durch Freizeitaktivitäten zu Dämmerungs- und Nachtzeiten. Da freut es mich natürlich überhaupt nicht, dass hier auch noch der Luchs jagt und Rehe frisst“, meint Konrad Silberbauer. „Aber ich muss nun mal mit dem Luchs leben.“ In seinem rund 900 Hektar großen Revier bei Arnbruck ist der Luchs regelmäßig zu Besuch, denn es ist bester Luchslebensraum: steile Felsbereiche für Tageslager sowie zahlreiche Grenzlinien durch Verjüngungsflächen, Dickungen undWaldränder, die auch dem Reh guten Lebensraum bieten. Durch die Größe seines Reviers verteile sich der Einfluss des Luchses einigermaßen. „Das ist natürlich bei kleinen Eigenjagden oder auch bei kleinen Gemeinschaftsjagdrevieren anders. Da sitzt alle paar HundertMeter ein Jäger, und jeder will zum Schuss kommen. Der Jagddruck, der dabei aufs Reh erzeugt wird, ist enorm“, weiß er.

    Luchs und Reh

    Für die dritte und letzte Station des deutsch-tschechischen Erfahrungsaustauschs ging es in das Staatsjagdrevier von Revierleiter Sebastian Hofmann. Sein an der Arberostflanke gelegenes Revier ist Teil des Wohngebiets der Luchsin Hope. „Seit Ende 2013 hält sie sich zwischen Bayerisch-Eisenstein, 3 Zwiesel und Bodenmais auf“, erläutert Markus Schwaiger, Organisator der Exkursion und Mitarbeiter im Luchsprojekt. „Hier entstand eine Lücke, die Hope geschlossen hat.“ Einige Monate zuvor wurde bei Bodenmais eine mit Schrot erschossene, trächtige Luchsin aufgefunden. „Das war die vorherige Territoriumsbesitzerin“, berichtet Schwaiger. Revierleiter Hofmann freut sich über die Luchs in Hope und ihren Nachwuchs, der 2016 und 2017 nachgewiesen werden konnte. Ein Nachweis für 2018 stehe noch aus. „Doch diesen Februar hat mein Hund per Zufall einen jungen Luchs auf einen Baum gescheucht. Das müsste eigentlich ein Junges von ihr gewesen sein“, meint Hofmann. Dass sein Revier guten Luchslebensraum zur Verfügung stellt, darin sind sich Hofmann und Schwaiger einig. „Und auch Rehe hat es genug“, sagt Hofmann. „Mein Abschuss-Soll könnte ich sogar übererfüllen. In bestimmten talwärts gelegenen Waldbereichen jage ich schwerpunktmäßig, um die Tannenverjüngung auf einen guten Weg zu bringen.“ Schließlich seien forstwirtschaftliche Ziele zu erreichen. Hofmann weiß aber auch, dass eine Luchsin ihren Nachwuchs umso besser versorgen kann, je mehr Rehe es gibt. „In den Hochlagen, wo ich waldbaulich kaum Probleme habe, halte ich mich zurück. Was ich an Rehen nicht erlege, kann die Luchsin und ihre Jungen fressen“, betont er.

    Wie man den Einfluss des Luchses auf die Rehwildpopulation auf staatlichen und privaten Flächen noch stärker berücksichtigen kann, wird Thema vieler weiterer Gespräche sein. Für die tschechischen Besucher war die Exkursion in drei Reviere mit so unterschiedlichen jagd- und forstwirtschaftlichen Zielsetzungen jedenfalls sehr aufschlussreich, bekräftigte Pavel Bečka, der als Dolmetscher an diesem Tag Höchstleistung vollbrachte.

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    news-1926 Thu, 16 May 2019 10:43:09 +0200 Down Under im Naturpark Westliche Wälder http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1926&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=243f724c66f4bb64febb4145855c7ad0 Forstwirt Peter Rieger, vom Forstbetrieb Zusmarshausen traute seinen Augen nicht, als er mit seinem Kollegen auf Borkenkäfersuche war. Ein Känguru mitten auf der Forststraße – das war ihm noch nie widerfahren. Geistesgegenwärtig nahm er sein Smartphone, um das Ereignis auf der Kamera festzuhalten. Kaum war das Foto geschossen, war das Tier schon im angrenzenden Staatswald entschwunden. Recherchen der Lokalzeitung haben ergeben, dass das Känguru aus einer privaten Haltung stammt und auf den Namen „Knicksy“ hört. Ende April war es aus seinem Gatter ausgebüxt. Da es sich nur sporadisch zeigt, gestaltet sich das Einfangen sehr schwierig und „Knicksy“ genießt seither die neu gewonnene Freiheit. Als Pflanzenfresser, der auch schwer verdauliche Kost verträgt, findet es in den Wäldern ausreichend Nahrung.

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    news-1925 Thu, 16 May 2019 10:01:11 +0200 Für jedes Bike ein neuer Baum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1925&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c35bf47760b5662ad9f2bc2e72b3f2a0 Am 30. Oktober 2018 tobte der Sturm „Vaia“ u. a. auch im Bereich von Schwangau im Ostallgäu. Der Orkan erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h und zerstörte in einem Waldgebiet des Reviers Steingaden den Wald auf rund acht Hektar. Derlei Naturgewalten hielten selbst sturmfeste Tannen und Buchen nicht mehr stand. Da der Winter bevorstand wurde unmittelbar mit der Aufarbeitung der entwurzelten und abgebrochenen Bäume begonnen. Im Frühjahr entschloss man sich, die am schlimmsten betroffenen Teilflächen mit rd. 5.500 Setzlingen wiederaufzuforsten.

    Die Firma Multicycle (www.multicycle.de) als bayernweiter Vertriebspartner des Bike-Herstellers „Cube“ hat den Forstbetrieb Oberammergau im Rahmen ihrer Aktion „Jedes Bike ein Baum“ unter Vermittlung durch den Verein „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V.“ (www.sdw.de) unterstützt und finanzierte einen bedeutenden Teil des Pflanzenankaufs. Das Prinzip: Pro Bike wird der Kauf und die Pflanzung eines Baumes finanziert. Am 09. Mai 2018 erfolgte eine Vor-Ort-Besichtigung der Pflanzflächen, die zwischen Schwangau und Füssen am sog. „Königssträßle“ liegen. Alle Beteiligten konnten sich von der gelungenen Pflanzung von u. a. Lärchen, Tannen, Buchen, Vogelkirschen überzeugen und dass der vierstellige Betrag sehr gut in den künftigen Mischwald investiert wurde. Der Forstbetrieb Oberammergau bedankt sich ausdrücklich bei der SDW und der Fa. Multicycle für die Unterstützung.

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    news-1922 Wed, 15 May 2019 11:29:27 +0200 Denkmal-Pflege im Neuwirtshauser Forst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1922&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d339d185252034ca2e5dc955b053cea0 "Suter"-Gedenkstein saniert (14.05.2019) – Hammelburg-Neuwirtshaus – Im artenreichen große Waldkomplex Neuwirtshauser Forst finden nicht nur allerlei Vögel, Tiere und Pflanzen eine Heimat. Auf seinen annähernd 4.500 Hektar bietet er auch vielen Mythen und Geschichten ein zu Hause. Das Willkommhaus oder das Jägervereinshaus blicken auf eine lange Historie zurück und würden – so sie denn sprechen könnten – sicherlich eine Menge spannender Geschichten erzählen können, die sich in ihren Mauern zugetragen haben. Oftmals haben aber auch die kleinen Bildstöcke, Gedenksteine und steinernen Überbleibsel vergangener Zeiten Geschichten zu erzählen, die ohne sie vergessen würden.

    Dem Erhalt einem dieser Gedenksteine hat sich nun das Kohlemeiler-Team sowie die Wandergruppe aus Neuwirtshaus und Schwärzelbach angenommen. Mit viel Aufwand und Liebe für das Detail wurde in der vergangenen Woche das sogenannte Suter-Denkmal im Revier Schwärzelbach saniert. Nach einer gründlichen Reinigung wurde nun der seit vielen Jahren unter einer dicken Schicht aus Moos, Flechten und Laub versteckte Gedenkstein wieder sichtbar gemacht. Der frisch gekieste Zugang strahlt den Wanderer nun schon von weitem an und lädt zu einem Abstecher und einer Rast auf der neu errichteten Bank ein. Der 70 Jahre alte Schriftzug wird in den kommenden Tagen noch restauriert und erinnert somit wieder jedermann an den Oberforstwart Hans Suter aus Neuwirtshaus, der der Überlieferung nach in diesem Bereich im Jahre 1949 einen „Dienstunfall bei der Ausübung des Forst- und Jagdschutzes“ erlitt, an dessen Folgen er alten Aufzeichnungen zufolge verstarb.

    Revierleiter Thomas Fikar, der die Idee zu diesem Projekt hatte, freut sich über das große Engagement der rüstigen Senioren. Die Bayerischen Staatsforsten kommen ihrer Verpflichtung der Denkmalpflege im Staatswald nach und freuen sich sehr über jedes ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung“, ergänzt Daniel Zippert Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb in Hammelburg. „Es freut uns sehr, dass die schon seit Jahren gut gepflegte Zusammenarbeit zwischen dem Forstbetrieb Hammelburg und dem Kohlemeiler-Team um Peter Schühler und Theo Busch sich auch in einem solchen Projekt wieder spiegelt. Wir bedanken uns im Namen der Bayerischen Staatsforsten bei dem Kohlemeilerteam und den Wandergruppen für die geleistete Arbeit“. Staatswald ist Bürgerwald heißt es immer. Letztlich muss dieser Bürgerwald all seinen Funktionen heute mehr denn je gerecht werden, wenn er dabei etwas Unterstützung durch die Bürger selbst erfährt ist dies mehr als erfreulich und lobenswert.

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    news-1921 Mon, 13 May 2019 17:29:31 +0200 Traditionelle Tannensaat http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1921&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=274d78e7acc6e8b316128f3e07b56bc9 1 PS für die Zukunft der Wälder Im Öttinger Forst nahe Unteremmerting werden derzeit Tannen ausgesät. Als Mischbaumart soll die Tanne in fichtendominierte Waldteile eingebracht werden und den Wald fit für den Klimawandel machen. Gesät wird durch einen Spezialisten. Er hat dabei Unterstützung durch einen Mitarbeiter, mit einer besonderen Vorliebe für Karotten, dem Belgischen Kaltblut „Donny“.

    An einem warmen Frühlingstag scheint die Sonne durch das Kronendach der Fichten im Öttinger Forst. Neben dem emsigen Gezwitscher der Vögel hört man die ruhigen Kommandos von Robert Schmidt, Saatspezialist aus Sachsen. Er und sein Belgisches Kaltblut „Donny“ manövrieren sich durch die engstehenden Fichten. Hinter ihnen verläuft eine Spur, eine kleine Furche im Waldboden gefüllt mit Tannensamen.

    Die Bayerischen Staatsforsten haben das erklärte Ziel den Wald vorbildlich, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften. Für die Bewirtschaftung des Staatswaldes im Öttinger und Burghauser Forst ist der Forstbetrieb Wasserburg zuständig.

    Wie viele Wälder in Oberbayern sind auch diese Waldkomplexe historisch bedingt durch hohe Fichtenanteile geprägt. Diese Wälder litten in der Vergangenheit stark unter Schäden durch den Borkenkäfer, durch Stürme und Trockenheit. In Zeiten des Klimawandels ist es eines der herausfordernden Ziele, die Wälder fit für die Zukunft zu machen.

    Klimaempfindliche nadelholzdominierte Waldbestände werden in klimastabile buchen- und mischbaumartenreiche Wälder umgebaut. In diesem Waldumbau spielt die Tanne eine entscheidende Rolle. Sie ist eine wichtige Mischbaumart zur Stabilisierung der Wälder.

    Dafür bietet neben der Pflanzung von jungen Bäumen auch die Saat eine Möglichkeit. Revierleiter Andreas Jakob greift schon länger bewusst auf die traditionelle Saat mit dem Pferd zurück. „Als Schattbaumart kann die Tanne optimal unter Fichtenaltbeständen ausgesät werden“, erklärt Dr. Heinz Utschig, Leiter des Forstbetriebes Wasserburg.

    Schmidt betont, dass die Saat nach der Naturverjüngung die natürlichste Verjüngungsmethode ist. „Durch die Saat wird eine Vielzahl von Individuen mit einer hohen genetischer Breite und anpassungsfähigen Eigenschaften im Wald beteiligt. Die Natur entscheidet, welcher Sämling sich durchsetzt und am besten an den Standort angepasst ist. Außerdem kann sich die Wurzel natürlich entwickeln. Was den Baum sehr stabil macht“, betont Schmidt. So entsteht ein stabiler Wald, der die Anforderungen der nachfolgenden Generationen erfüllen soll. Das Saatgut für die Tannensaat wird von den Bayerischen Staatsforsten selbst in anerkannten Saatgutbeständen gewonnen und in den unternehmenseigenen Pflanzgärten und Samenklengen aufbereitet.

    „Donny“ muss sich bei der Arbeit stark konzentrieren und genau auf die präzisen Anweisungen hören. „Als Motivation helfen am besten Karotten“, so Schmidt. Bis ein Pferd zur Saat eingesetzt werden kann, vergeht einige Zeit. Im Alter von zwei Jahren beginnt Schmidt mit der Ausbildung seiner Tiere. Diese dauert insgesamt drei Jahre. Dabei lernt das Pferd die verschiedenen Kommandos und wird an das Ziehen der Saatmaschine gewöhnt. Erst wenn Pferdeführer und Pferd aufeinander eingespielt sind, wird der Kaltblüter in der Praxis eingesetzt.

    Schmidt hat als echter Tüftler eine speziell für die Pferdesaat geeignete Maschine entwickelt. Die Tannensamen befinden sich oben in einem Behälter, unten öffnen zwei Scheiben den Waldboden zu einer schmalen Furche. In dieses Saatbeet fallen die Samen und sind damit vor Wind und Austrocknung geschützt. Donny und Robert Schmidt werden bald fertig im Öttinger Forst. Der Saaterfolg hängt dann von der Witterung der nächsten Wochen ab. Bei passender Bodenfeuchte entwickeln sich aus den Saatkörnern viele kleine Keimlinge, die auch „Tannensterne“ genannt werden.

    Der Öttinger und Burghauser Forst sind nicht nur Holzlieferant, sondern auch wertvoll für das Trinkwasser, wirksamer Luftfilter, beliebte Erholungsstätte sowie Lebensraum für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebiet stellt ein wichtiges Rückzuggebiet für eine Vielzahl von Arten dar.

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    Forstbetrieb Wasserburg a. Inn Nachrichten
    news-1920 Mon, 13 May 2019 08:44:56 +0200 Waldbaden auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1920&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2446dc90a1ed5ff166c1970bace8a814 Aufgrund der guten Resonanz aus dem letzten Jahr gibt es auch heuer wieder die Möglichkeit in exklusiver Ruhe unter der Obhut unserer erhabenen Turmbuche Ihrem Körper und Geist freien Lauf zu lassen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

    Tauchen Sie mit Karin Heininger, ärztlich geprüfte Yoga-Lehrerin in die Stille des Waldes ein und genießen das gesunde Waldklima. Sanfte Yoga-Übungen, Meditation und Wahrnehmungsübungen und der Ausblick auf den Steigerwald lassen Sie das Jetzt erfassen. Lassen Sie den Alltag hinter sich. Werden Sie eins mit Mutter Natur.

    Bereits Hildegard von Bingen war sich im 12. Jahrhundert um die Heilkraft des Waldes bewusst und empfahl: Geh einfach ins Grün des Waldes und du wirst Heilung erfahren, allein indem du dort bist und atmest. Spüren Sei dem nach. Am 15. Mai und 07. Juli 2019. Treffpunkt um 18 Uhr am Eingang des Pfades. Dauer ca. 1 ½ Stunden. Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 16 € pro Person. Bitte melden Sie sich an unter 09553 - 9898 0102 oder info-baumwipfelpfad@baysf.de.

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    Baumwipfelpfad Steigerwald Newsticker Startseite Baumwipfelpfad Steigerwald Nachrichten
    news-1919 Fri, 10 May 2019 14:10:13 +0200 Waldkonzert im Weltwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1919&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e5b26a233ce18b781e86c7d61066f0e (10. Mai) Freising – Zum dritten Mal feierten heuer zahlreiche Waldbesucher am 09. Mai den Europa-Tag im Weltwald. Dabei verzauberten die Musikanten der Freisinger Musikschule 3klang e.V. den Frühlingsabend mit vielfältigen Klangerlebnissen. Alphornbläser, die Saxo-phon-Formation Airsound sowie eine Blechbläsergruppe spielten im Wechsel. Die Sprach- und Gesangskünstlerin Tanja Froidl zog das Publikum mit einem flandrischen Waldmärchen in ihren Bann. Obwohl zwischendurch dunkle Wolken aufzogen und Regentropfen mit sich brachten, verbreitete die Tanzgruppe Gökkusagi, davon unbeeindruckt, gute Laune, Rhyth-mus und die Lust zum Mitklatschen. Schließlich lag das Rot der Abendsonne auf den Kronen der nahe stehenden, alten Douglasien. So fand das Waldkonzert im Europa-Garten mit der „Ode an die Freude“ unter den Farben des Regenbogens einen unvergesslichen Abschluss.

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    Weltwald Freising Forstbetrieb Freising Nachrichten
    news-1918 Fri, 10 May 2019 14:04:33 +0200 Den Wirlinger Wald entdecken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1918&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e2d77c6118d9a2f52fcf563fef90eb2a 10.05.2019, Kempten – „Besonders groß ist er nicht, der Wirlinger Wald. Der Staatswaldanteil beträgt knappe 600 Hektar. Das ist nur knapp ein Drittel meines Reviers. Aber hier gilt: klein und fein!“, findet Revierleiter Markus König, der den Wirlinger Wald pflegt und stolz auf ihn ist. Deshalb empfiehlt er ihn auch für einen Waldspaziergang: Das Waldgebiet bei Buchenberg ist sehr gut erschlossen. Fast alle Wege stellen keinen großen Anspruch an die Geländegängigkeit der Besucher. Er ist ideal für Familienwanderungen - auch mit Kinderwagen.

    Gleich am Waldeingang, vom Ort Bechen kommend, befindet sich ein großzügiger Parkplatz. Er wurde 2018 erweitert, um ausreichend Stellplätze zu bieten. Eine Schautafel empfängt die Besucher und erklärt verschiedene Wanderroutenvorschläge. Hier beginnt der Bodenlehrpfad von 1,6 km Länge. Er verläuft auf den Endmoränen des Illergletschers. An zehn verschiedenen, schön gestalteten Stationen lernen Interessierte verschiedene Themen kennen. Beispielsweise über Gesteine, Böden und deren Entstehung oder unsere sensiblen Moore. Teilweise können sogar verschiedene Versuche zum jeweiligen Thema durchgeführt werden. Staatswald-Revierleiter Markus König: „Hier kann fühlbar Verständnis dafür entstehen, welch ein empfindliches Gebilde die verschiedenen Böden darstellen. Sie sind es wert, dass wir, egal ob in Land- oder Forstwirtschaft, behutsam mit ihnen umgehen.“

    Wandert man auf dem Hauptweg „Wirlinger Waldstrasse“ weiter nach Westen, gelangt man nach einem knappen Kilometer zur nach ihrem Erbauer genannten „Heinrich Bickel Hütte“. Ursprünglich als Lagerraum genutzt, wurde sie vor einigen Jahren durch eine neue Hütte ersetzt. Diese hat nun die Funktion eines kleinen Informationszentrums und beherbergt mehrere Schautafeln zu Themen wie Waldbäume, Klimawandel, das Nachhaltigkeitsprinzip in der Forstwirtschaft sowie den Nutzen von Totholz für die unterschiedlichste Flora und Fauna.

    Vor verschiedenen Bäumen rund um die Hütte sind Klapptafeln angebracht, die durch einen kleinen Hinweis auf die jeweilige Baumart schließen lassen. Wer sich nicht sicher ist, kann die Tafeln aufklappen und nachschauen, ob seine Ansprache richtig war. Vor allem Schulklassen finden das toll. Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting sagt dazu: „Ein Baum, den man zu allen Jahreszeiten in seinen verschiedenen Erscheinungsformen draußen sehen und auch begreifen kann, bleibt besser im Gedächtnis, als eine noch so naturgetreue Darstellung in einem Lehrbuch.“ Vor der Hütte laden eine Bank unter einer Kastanie zum Verweilen oder Brotzeitmachen ein. Bei schlechtem Wetter bietet die kleine Hütte Gelegenheit zu trockener Rast.

    Wandert man nun von der Bickelhütte weiter nach Südosten, so führt der Weg direkt zum Rohrbachtobel. Nochmal Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting: „Der Tobel ist bereits seit 1959 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und damit eines unserer ältesten Naturschutzgebiete.“ Der Weg durch dieses Naturschutzgebiet beginnt direkt an der Unterstandhütte in der Waldabteilung „Spießeck“. Dort kann man sich an einer weiteren Schautafel über die Besonderheiten der speziellen Tier– und Pflanzenwelten informieren. „Stellvertretend für die seltene Flora finde ich hier die Eibe, den Frauenschuh oder auch den Türkenbund. Bei der Fauna den Alpensalamander, den Eisvogel und die Wasseramsel, um nur einige zu nennen“, zählt Förster Markus König auf. Er warnt aber auch: „Dieser Steig nur etwas für etwas geübte Wanderer mit entsprechendem Schuhwerk und Erfahrung im Gelände. Bei Nässe ist hier Vorsicht geboten, denn die Gefahr des Ausrutschens ist dann besonders groß.“ Auch kommt es durchaus vor, dass nach Starkregen Ausspülungen oder Rutschungen entstanden sind.

    Aber egal bei welchem Wetter man durch das Tobel wandert, es lohnt sich. „Man taucht in eine ganz besondere, urwüchsige Landschaft ein. Durch ihre Ursprünglichkeit mit ihren alten Baumriesen zieht sie jeden Naturfreund in ihren Bann. Nicht zuletzt wegen eines kleinen Wasserfalls, fast am Ende des Weges. In seiner Hufeisenform dürfte er einmalig sein“, preist Revierleiter Markus König sein Kleinod an und ergänzt: „Man sieht, es ist im Wirlinger Wald für jeden, der sich gerne in der Natur aufhält, etwas geboten und es heiß nicht umsonst `Herzlich willkommen bei den Bayerischen Staatsforsten`“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1916 Wed, 08 May 2019 12:54:42 +0200 Werbung für den Forstwirt-Beruf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1916&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c514a82907b7c79ecfce45ebafee83cd Wie schon im vergangenen Jahr war der Forstbetrieb Rothenkirchen auf dem Frühjahrsmart in Küps mit einem Stand vertreten. Der aktuell erste Azubi-Jahrgang des Forstbetriebs Rothenkirchen informierte auf dem Frühjahrsmarkt in Küps über die BaySF und die Forstwirtausbildung. Die Marktgemeinde Küps im südlichen Landkreis Kronach liegt zentral im Forstbetriebsbereich und damit auch zentral im „Ausbildungscluster“ Coburg-Rothenkirchen-Nordhalben. Entsprechend groß war die Resonanz der zahlreichen Besucher, die sich trotz der kühlen Witterung für die Informationen und die praktischen Vorführungen der jungen Leute interessierten.

    Verstärkt wurde die Ausbildungsrotte in diesem Jahr durch Forstwirt Klaus Schmidt aus Weismain, nach dessen Vorgaben vor Ort Herzen aus massivem Eichenholz herausgearbeitet und nach Wunsch beschriftet wurden. Die Nachfrage war derart groß, dass der gelernte Schreiner noch eine Auftragsliste mitnahm, da der komplette Markttag trotz geschickter und fleißiger Hände nicht für alle Wünsche ausreichte. Der Erlös kommt einer sozialen Einrichtung des Marktes Küps zugute.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1915 Tue, 07 May 2019 13:06:44 +0200 Köhlerfest im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1915&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=211c5bd15395fc9b023f09e4373c83fe Am Samstag, 4. Mai, fand im Forstbetrieb Rothenbuch das Wald- und Köhlerfest statt. Trotz des kalten und nassen Wetters kamen rund 450 Besucherinnen und Besucher in den Rohrbrunner Forst. Das Festgelände war entweder mit einem Shuttlebus von einem der umliegenden Wanderparkplätze oder mit einer der geführten Wanderungen zu erreichen. Hauptattraktion war natürlich der Kohlemeiler, darüber hinaus haben verschiedene Holzkunden der Bayerischen Staatsforsten ihre Buchenholzprodukte vorgestellt. Kollegen der Forstverwaltung organisierten das Kinderprogramm und erklärten mit einer „Klimaleiter“ die Auswirkungen des Klimawandels.

    Staatsministerin Judith Gerlach dankte in ihrer Rede den Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement für den Wald und für die Organisation des Festes. Gastrednerin Dr. Susanne Winter vom WWF ging in ihrem Vortrag auf den zunehmenden Nutzungsdruck auf die verbliebenen primären Urwälder, v.a. in Afrika und Südamerika, ein.

    Bei leckerem Wildburger und Wildschweinbratwürsten oder bei Kaffee und Kuchen ließen es sich unsere Gäste bei Blasmusik und später bei Bigbandklängen gut gehen! Fazit: Trotz Wintertag im Mai, die Spessarter können feiern und lassen sich die gute Laune nicht verderben. Ein rundum gelungenes Fest!

    Der Bayerische Rundfunk hat über den Aufbau der Kohlemeilers berichtet. Der Beitrag ist in der Mediathek des BR verfügbar, Beginn ist bei Minute 19:23.

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    news-1914 Fri, 03 May 2019 13:20:18 +0200 Aus Wald mach Kunst! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1914&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=01bf92ae244779434fecd5aa6c2a08f5 Eine Woche lang arbeiteten Kunststudenten der Universität Darmstadt in den Wäldern des Nordspessarts. Ziel des Seminars war es, mit Naturmaterialien kreativ zu Gestalten. Die Studentinnen und Studenten setzten so über mehrere Tage hinweg sehr unterschiedliche Projekte um. Die Bayerischen Staatsforsten stellten zu diesem Projekt den Raum – quasi die „Künstlerwerkstatt“ und wenn man so will auch die „Werkstoffe“. Entstanden sind bei der Aktion sehr eindrucksvolle Landart-Objekte. Davon überzeugten sich bei einem Rundgang der örtlich zuständige Revierleiter Thomas Hefter und Forstbetriebsleiter Joachim Keßler. 

    Der Wald um die Wiesbütt mit seinem daran anschließenden Moor ist tatsächlich ein besonderer Ort  - nicht nur naturschutzfachlich, sondern anscheinend auch für Kreativität und freie Gedanken …

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    news-1913 Thu, 02 May 2019 14:47:13 +0200 Den Borkenkäfer in die Falle gelockt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1913&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8cb065e189ad20bf6d4ae4b6b3c15ad6 Sonthofen, 02.05.2019 – Seit Anfang April werden bayernweit an ca. 130 Standorten Fichtenborkenkäfer in Fallen gefangen. „Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz“, erklärt Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting. „Auch der Forstbetrieb Sonthofen ist an diesem Borkenkäfer–Monitoring beteiligt.“

    Bei den Sonthofener Staatsforsten sind im Sulzschneider Wald, Gunzesrieder Tal und im Großen Wald sogenannte Pheromonfallen installiert, um den Schwärmflug von Kupferstecher und Buchdrucker zu erfassen. „Das sind schwarze Fangkästen mit innenliegenden Lockstoffködern“, erläutert Revierförster Rainer Ruf. „Die artspezifischen Pheromone locken in den einen Fallen den etwa 1,5 bis 3 mm kleinen Kupferstecher und in den anderen Fallen den etwa 5 bis 6 mm großen Buchdrucker an.“ In der Natur werden diese Pheromone von fängischen Brutmaterial – geschwächte, gebrochene oder vom Wind geworfene Fichten sowie von den Käfern selbst verbreitet.

    Förster Ruf ist für den Großen Wald zwischen Wertacher Hörnle und Grünten zuständig und leert wie seine Kollegen die Fallen in der Schwärmzeit wöchentlich. Dies ist normalerweise von Anfang April bis Ende September. Bis vor kurzem lag im Großen Wald aber noch so viel Schnee, dass die Fallenstandorte nicht zugänglich waren. Da die Borkenkäfer überwiegend im Boden überwintern, können sie vor Schneeabgang auch nicht schwärmen. Sie brauchen auch mindestens 16 Grad Lufttemperatur um aktiv zu werden. Seit letzter Woche sind die Borkenkäferfallen „hinterm Grünten“ ausgebracht, nun kann das Monitoring auch hier beginnen.

    „Die Fangergebnisse werden an die LWF und die örtlich zuständigen Ämter für Landwirtschaft und Forsten (ÄELF), bei uns in Immenstadt und Kaufbeuren, weitergeleitet. Die LWF wertet die Daten aus und veröffentlicht sie“, beschreibt Forstbetriebsleiter Oetting den Prozess.

    „Das erfasste Schwärmverhalten und die Gefährdungseinschätzung liefern uns Förstern und den Waldbesitzern wertvolle Informationen im Jahresverlauf“ erklärt Rainer Ruf. „Wir wissen dann, wann eine intensive Borkenkäferkontrolle und gezielte Bekämpfung durchzuführen ist.“ Interessierte Waldbesitzer können sich unter www.borkenkaefer.org informieren.

    Eine Neuerung gibt es dieses Jahr beim Borkenkäfer Monitoring: Es wurden zusätzliche Fallen ausgebracht, die in den nächsten Wochen bis Ende Mai den Nordischen Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus) anlocken sollen. Er ist ein Borkenkäfer des borealen Nadelwaldes Nordeuropas und Nordasiens, tritt aber zunehmend auch in Mitteleuropa auf. Es ist nicht auszuschließen, dass der Nordische Fichtenborkenkäfer auch in Bayern an Bedeutung gewinnen wird. Deshalb soll über das Käfermonitoring festgestellt werden, wo diese Art in Bayern tatsächlich vorkommt. Jann Oetting und seine Revierförster hoffen, dass der Neue ums Allgäu einen Bogen macht und hier die Fallen leer bleiben.

    Die Abteilung Waldschutz der bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) beschäftigt sich u.a. mit der Diagnose, Früherkennung und Prävention von Forstschädlingen. Zur Einschätzung einer Massenvermehrung der beiden forstlich wichtigen Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher wird seit 2004 in ganz Bayern ein Borkenkäfer Monitoring durchgeführt. Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen dieses Projekt, indem sie Waldflächen und Personal zur Verfügung stellen. Die örtlich zuständigen Revierförster erheben die Daten.

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    news-1912 Mon, 29 Apr 2019 17:26:42 +0200 Klettern für den Storch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1912&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0b3abf16839884c2bf7d20a0fdf4c17 (29.04.2019) – Hammelburg/Aura im Sinngrund – Hoch hinaus ging es diese Woche für drei Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten. Heiko Preisendörfer, Manuel Lind und Anton Lotter sind Mitglieder eines überregional eingesetzten Baumkletter-Teams. Sie haben eine hoch qualifizierte Zusatzausbildung: Für Spezialeinsätze klettern sie am Seil und mit Steigeisen hoch hinein in Baumkronen. In oft über 30 m Höhe führen sie u.a. mit Motorsägen gefährliche Arbeiten aus. Ihr Einsatzgebiete sind Spezialbaumfällungen, Verkehrssicherung, Pflücken von Zapfen zur Saatgutgewinung oder wie diese Woche im Revier Aura des Forstbetriebes Hammelburg ein ganz spezielles Naturschutzprojekt.

    Revierleiter Michael Schlegel lässt derzeit Nisthilfen für den Schwarzstorch in Form von Holzplattformen in Eichenkronen anbringen. Die seltene Vogelart kommt in den Wäldern von Spessart und Rhön mit wenigen Brutpaaren vor. Das Naturschutzkonzept des Forstbetriebes Hammelburg sieht die Unterstützung dieser seltenen Tierart u.a. durch Biotopverbesserung vor. Dies ist in der Vergangenheit durch die Anlage von zahlreichen kleinen Tümpeln und dem Aussetzen von kleinen Fischen als Nahrungsgrundlage geschehen.

    Mit dem Anbringen der Kunsthorste erhofft sich Förster Schlegel die Wiederansiedelung zumindest eines Brutpaares im Staatswald. Laut ornithologischer Statistiken werden bis zu 50% dieser Nisthilfen angenommen. Bis in die 90-er Jahre gab es diesen seltenen Waldvogel im Staatsforst Aura. Vereinzelt lässt er sich auch schon wieder als „Durchzügler“ oder auf Nahrungssuche hier beobachten. Die Ausgangsituation ist gut, da es regelmäßige Bruterfolge im angrenzenden Hessen gibt. Mit den „optimierten Lebensbedingungen“ könnte eine Wiederansiedelung gelingen. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Forstverwaltung über zusätzliche Haushaltsmittel, den sogenannten „besonderen Gemeinwohlleistungen“ ko-finanziert.

    „Als Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten sehen wir den Natur- und Artenschutz über unseren integrativen Ansatz von „Nützen und Schützen“ als ständige alltägliche Aufgabe“, so Schlegel.

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    news-1942 Mon, 29 Apr 2019 17:16:00 +0200 Waldbrand im Revier Hersbruck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1942&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b653d82c65817a267111412364cc558 Am späten Nachmittag des Ostermontag brannte es im Staatswald am Klosterberg bei Hersbruck. Als der zuständige Revierleiter Michael Ludwig über den Brand informiert wurde, war dieses erste Feuer bereits von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht und gelöscht worden. Nachdem die Löschfahrzeuge abgerückt waren, wurde ein weiterer Brandherd im benachbarten Stiftungswald entdeckt und die Feuerwehr erneut alarmiert. Im Gegensatz zur ersten Brandfläche von 2.000 m² hatte sich hier das Feuer auf 10.000 m² ausgebreitet. Mit Hilfe der örtlichen Landwirte konnte eine kontinuierliche Wasserversorgung für die Löscharbeiten sicher gestellt werden. Gegen 01:30 Uhr war der Brand vollständig unter Kontrolle.

    Der zuständige Revierförster der Bayrischen Staatsforsten Michael Ludwig, sowie der Förster der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land Siegfried Huber unterstützten die Einsatzkräfte, welche wegen der starken Rauchentwicklung mit Atemschutz-Technik agieren mussten, durch ihre Ortskenntnis. Am nächsten Morgen wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera verbleibende Glutnester lokalisiert und mit großen Mengen Wasser abgelöscht. Die beiden zuständigen Förster bedanken sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für das schnelle und professionelle Eingreifen!

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    news-1911 Mon, 29 Apr 2019 16:47:39 +0200 Große Waldbrandübung im Salzforst http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1911&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=897925cd340f000af65792eb2f207535 Am Samstag, 27.04.2019 fand in den Revieren Unterebersbach und Burgwallbach eine große Waldbrandübung mit über 175 Einsatzkräften von 16 Feuerwehren statt.

    Punkt elf Uhr Samstagvormittag ertönen die Sirenen im Waldort Burgwallbach. Die dörfliche Ruhe wird durch Hektik ersetzt – die örtliche Feuerwehr rückt aus, darunter auch Forstwirt Rainer Balling. Was ist passiert? Der Funk meldet Waldbrand im Revier Burgwallbach, dem Arbeitsplatz des Forstwirts. Es herrscht Nervosität, sind in den letzten Wochen doch nahezu täglich Meldungen über Waldbrände in Franken zu lesen gewesen. Die Wehr rückt zur „Einsatzzentrale“ an der Salzforststraße aus – hier stellt sich der Funkruf als Übung heraus. Innerhalb von 25 Minuten rücken 16 Feuerwehren der Umgebung an. Am Ende des Tages waren 176 Einsatzkräfte von 16 Feuerwehren am Übungseinsatz beteiligt.

    Kreisbrandrat Stefan Schmöger leitet das Szenario – ein Waldbrand im Revier Burgwallbach, der sich durch das Unterholz frisst und mit den örtlich verfügbaren Mitteln gelöscht werden muss. Die Planung für dieses Szenario läuft bereits seit Sommer 2018, die Umsetzung erfolgt jetzt im Frühjahr 2019, auch im Hinblick auf die aktuellen Witterungsprognosen. Die Übung ist eine Vorübung zu einer großen Katastrophenübung in zwei Jahren. Kreisbrandmeister Bernd Abert hatte sich diesbezüglich mit Revierleiterin Miriam Langenbucher in Verbindung gesetzt – bald war die Idee einer revierübergreifenden Waldbrandübung geboren.

    Gruppen – und Zugführer sammeln sich zur kurzen Lagebesprechung. Die Einsatzkräfte verteilen sich – zum Löschen am Brandort, aber auch zu mehreren Wasserentnahmestellen, um die Wasserversorgung mit allen technischen Mitteln zur Verfügung zu stellen. Das ist im Wald oft gar nicht so einfach – es fehlt oft an Wasserentnahmestellen oder diese sind weit entfernt, Steigungen müssen überwunden werden oder es fehlt an der Zugänglichkeit. Schlauchleitungen und Pendelverkehr sind die heute gewählten Lösungsansätze. Die Feuerwehr Burgwallbach mit Forstwirt Rainer Balling beispielsweise hat ihren Einsatz an der simulierten Wasserentnahmestelle im Revier Unterebersbach, von Revierleiter André Schönfeldt. Ein Faltbehälter mit 10.000 Liter Fassungsvermögen dient hier als „Teich“. Der real vorhandene Teich mit Fischbesatz wäre im Ernstfall ebenso schnell leer, wie die Simulation – können doch innerhalb einer Minute 600 Liter Wasser zum Löschen entnommen werden. Die Übung wird zeigen, dass die 2,5 km lange Schlauchleitung bis zum Brandort gerade einmal knapp mit der Wassermenge gefüllt und tatsächlich nur kurz gelöscht werden konnte.

    Zusätzlich zu der Schlauchleitung wird direkt am Brandherd durch die Feuerwehr Salz und Schönau ebenfalls ein Faltbehälter aufgestellt – hier mündet die Schlauchleitung. Zudem wird über Pendelverkehr von 9 Tanklöschzügen der Feuerwehren Bad Neustadt, Schmalwasser, Lebenhan und Co.  mit bis zu 2.500 Litern Fassungsvermögen Wasser aus Entnahmestellen der angrenzenden Orte angeliefert. Neben den Feuerwehren sind auch die Polizei, das THW, das Bayerische Rote Kreuz und die Bergwacht beteiligt, um ebenfalls Erkenntnisse gewinnen zu können. Zudem die örtlich zuständigen Revierleiter Andre Schönfeldt (Revier Unterebersbach) und Miriam Langenbucher (Revier Burgwallbach), sowie für die Leitung Servicestellenleiter Theo Escherich. Zwei Bürgermeister von angrenzenden Waldgemeinden sowie die Presse und ein Mitarbeiter des Landratsamts nehmen ebenfalls an der Rundfahrt zu den verschiedenen Einsatzpunkten teil. Kreisbrandrat Stefan Schmöger erläutert jeweils die Gegebenheiten vor Ort.

    Ein Lob erfolgt an den Forst auch wegen der guten Befahrbarkeit der Forstwege – Grundvoraussetzung für Wasserbereitstellung und Rettungskette.   Was passiert, wenn während der Übung ein Ernstfall eintritt? Dann beendet Notfallcodewort „Eisbär“ die Übung. Und so abwegig ist das leider aktuell auch nicht – gleich zwei Funksprüche melden Rauchentwicklung Richtung Kreuzberg und bei Burgwallbach. Zum Glück handelt es sich um Situationen, die schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Die Feuerwehren bedienen sich seit Jahren gerade bei Waldbränden des Know-How der örtlichen Bergwacht. Diese verfügt über mehrere Drohnen, teilweise mit Wärmebildkamera und kann den Wehren daher auch wertvollen Informationen aus der Luft liefern. Die hohe Auflösung und der ruhige Drohnenflug erlauben gestochen scharfe Videos – ca. 20 Minuten kann die Drohne Bilder liefern und nachts sogar mit Hochleistungslampen die Szenerie ausleuchten. Danach muss erst einmal wieder der Akku gewechselt werden. Die Zeit erlaubt leider keinen Drohnenflug. Um die Borkenkäfersituation von oben zu betrachten, wird kurz über den effizienten Einsatz seitens forstlicher Fachschaft nachgedacht.

    Wenig authentisch zum Übungsszenario öffnet der Himmel gegen Ende der Übung seine Schleusen und liefert den langersehnten Regen. Die Teilnehmer nehmen es gelassen. Im Anschluss an die Rundfahrt zeigen sich die Vertreter der verschiedenen Fachschaften und die Bürgermeister beeindruckt. In den nächsten Wochen soll nach interner Manöverkritik der Feuerwehren, dann auch ein Austausch mit den anderen Fachschaften erfolgen, um im Ernstfall optimale Ergebnisse bei der Waldbrandbekämpfung erzielen zu können. Die Erkenntnisse für den Forst in der immer trockener und wärmer werdenden Rhön werden mit Sicherheit von Bedeutung sein. Und unser Forstwirt? Rainer Balling hängt die Feuerwehruniform in den Spind – der Salzforst ist erst einmal gerettet.

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    Forstbetrieb Bad Brückenau Nachrichten
    news-1910 Mon, 29 Apr 2019 10:41:02 +0200 Erneuerter Forstweg wieder befahrbar http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1910&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3a7188b112e6f47fde86a9b5cb81ea3d Nachdem die Asphaltdecke des Forstweges hinauf zur Weikertswiese immer löchriger wurde, hat sich der Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten entschieden, den Weg zu "entsiegeln" und den Asphalt rückzubauen. Dazu hat der Forstbetrieb auf rund 600 Metern Länge die Schwarzdecke abgetragen. Im Anschluss wurde mittels Grader und Walze ein neuer - einfacher zu pflegender - sandwassegebundener Schotterweg angelegt. Die Bauarbeiten dauerten 8 Tage und kosteten 15.000 Euro. Seit Anfang April kann der Weg nun wieder für Anlieger befahren werden.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1909 Thu, 25 Apr 2019 15:51:35 +0200 Sternwanderung für die Nachhaltigkeit http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1909&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=399ec428502355f83b1aee46befc1948 Wald- und Köhlerfest im Spessart  

    Zusammen mit dem Spessartbund organisiert der Forstbetrieb Rothenbuch eine Sternwanderung und das Wald- und Köhlerfest im Herzen des Spessarts. Es soll den Menschen die Sinnhaftigkeit der Nutzung von heimischen Hölzern näherbringen und vor allem neben den ökologischen Aspekten auch die stofflich nutzbaren Vorzüge der Buche in den Fokus stellen.

    Als Schirmherrin des Wald- und Köhlerfestes konnte die Staatsministerin für Digitalisierung Judith Gerlach gewonnen werden. Den Festvortrag wird Frau Dr. Susanne Winter vom WWF halten und über ein Aufforstungsprojekt in der Demokratischen Republik Kongo berichten.

    Das Wald- und Köhlerfest beginnt am 4. Mai 2019 um 10:30 Uhr an der Bühlhütte im Rohrbrunner Forst. An diesem Samstag wird der Meiler geöffnet und die Holzkohle verkauft. Zudem werden die Bayerischen Staatsforsten und einige Laubholzkunden Produkte aus nachhaltig produziertem Buchenholz einer breiten Öffentlichkeit in festlichem Rahmen präsentieren. Die Entzündung des Kohlemeiler erfolgte bereits am 23. April.

    Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem PDF-Download. 

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    Forstbetrieb Rothenbuch Nachrichten
    news-1908 Thu, 25 Apr 2019 09:30:24 +0200 Stabwechsel im Forstrevier Kalteck http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1908&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=689bf36b22696cd1d873d92b5a78e056 Franziska Dendl löst Hubert Schmid ab

    Achslach/Bodenmais. Zum Monatsende April ist es soweit: Revierleiter Hubert Schmid geht in die langersehnte Freistellungsphase der Altersteilzeit und übergibt die Leitung seines Forstreviers Kalteck an Franziska Dendl. „Das ist definitiv eines der schönsten Reviere im Vorderen Bayerischen Wald“, sagt Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl, „die Waldflächen erstrecken sich von St.Englmar im Westen über den Hirschenstein bis zum Rauhen Kulm nördlich von Bernried. Und im ganzen Revier gibt es wunderschöne Bergmischwälder mit reichlich Naturverjüngung und jede Menge alte und junge Tannen“.

    Seit der Forstrevierreform im Jahr 2007 hat Hubert Schmid, der vorher viele Jahre bis zur Auflösung seines dortigen Reviers im Forstamt Schnaittenbach beschäftigt war, den Wald im Sinne seiner Vorgänger naturnah bewirtschaftet.

    Franziska Dendl wird voller Stolz in seine Fußstapfen treten. „Kalteck ist mein Traumrevier“, sagt die junge Forstingenieurin, die sich nach einigen „Lehr- und Wanderjahren“ in Bayern und der ganzen Welt mit ihrer Familie im Gemeindegebiet Achslach ein Haus gekauft hat und jetzt quasi „im Revier“ wohnt.

    Achslachs Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner ließ es sich nicht nehmen, „den Alten“ zu verabschieden und „die Neue“ herzlich zu begrüßen. „Ich freue mich, dass das Revier Kalteck, das schon immer seinen Namen vom zugehörigen Achslacher Ortsteil hat, nahtlos neu besetzt wird, und weiterhin sein Büro in unserem Feuerwehrhaus neben unserer Tourist-Info hat. Und ich freue mich noch mehr, dass ab Mai „der Forst“ in unserer Gemeinde jünger und weiblicher wird!“

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1907 Tue, 23 Apr 2019 12:48:35 +0200 Mit Försterin und Förster unterwegs im Steigerwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1907&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1f406ae78b77b94b3419648141b293d Die Bayerischen Staatsforsten informieren vor Ort

    Nach der guten Resonanz auf die letztjährigen Waldbegänge, laden auch dieses Jahr die Försterinnen und Förster des Forstbetriebs Ebrach zu einer Information vor Ort ein. Die Teilnehmer können sich aus erster Hand über die nachhaltige und schonende Bewirtschaftung der Staatswälder im Steigerwald informieren. Die Veranstaltungen finden von April – Oktober abwechselnd in allen Forstrevieren des Forstbetriebs Ebrach statt. Die Waldführungen finden bei jedem Wetter statt, weshalb wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk empfohlen werden.

    Das Programm finden Sie in dem PDF-Download rechts.

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    Baumwipfelpfad Steigerwald Newsticker Startseite Forstbetrieb Ebrach Nachrichten
    news-1905 Wed, 17 Apr 2019 10:02:46 +0200 Hölzerne Waldohreule ziert den Seehaussteig http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1905&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7c03dedd2f7c0e160d9d5f67ea0efd6 (17.04.2019) Tröstau – Am Wanderweg von der Vordorfermühle zum Seehaus steht seit kurzem eine aus einem Baumstamm geschnitzte Eule. Förster Bernhard Kraus vom Forstbetrieb Fichtelberg informiert über die Hintergründe.

    Manch einem späten Wanderer, der in der Dämmerung auf dem Steig von der Vordorfermühle zum Seehaus unterwegs ist, mag der Schreck in die Glieder fahren. Im Dunkeln nur schemenhaft erkennbar, steht neben dem Weg eine riesenhafte Eule. Aber sie kann weder mit den Flügeln schlagen, noch ihren Ruf erschallen lassen. Denn sie ist aus einem massiven Fichtenstamm geschnitzt. Urheber der Figur ist Karl Purucker, künstlerisch veranlagter Landwirt aus Leupoldsdorf. Als Brennholz hat ihm der hier zuständige Förster Bernhard Kraus einen sogenannter Zwiesel angewiesen, also einen Stamm, der vor vielen Jahren vom Schnee abgebrochen wurde und der dann mit zwei Spitzen weitergewachsen ist. Mit seinem Blick für Formen in der Natur erkannte Karl Purucker, dass in diesem Stamm eine Waldohreule versteckt war – sie musste nur noch herausgearbeitet werden. „Der Natur muss man ihren Freiraum lassen, darf sie nicht zu irgendetwas zwingen“, beschreibt der Urheber der Figur seine Grundeinstellung. Mit seinem Vorschlag, das Kunstwerk im Wald aufzustellen, stieß er bei Bernhard Kraus sofort auf offene Ohren. Als Mitarbeiter bei den Bayerischen Staatsforsten betreut er den Wald rund um Nußhardt, Seehaus und Platte. „Ich kann mir entlang dieses schönen Wanderweges noch mehr Kunstwerke vorstellen“, so der kreative Förster. „Vielleicht entsteht hier beim Weg zum Seehaus im Laufe der Zeit ein Kunststeig.“

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    news-1904 Wed, 17 Apr 2019 08:51:50 +0200 Frühjahrsputz im Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1904&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=50a6606bcf589bcbda1be0d0aae5f8d2 (Kaspeltshub 13. April 2019) – Kaspeltshub.

    Bauschutt, Alteisen, Flaschen, Essensreste und jede Menge Plastikmüll. Das war die Ausbeute einer Müllsammelaktion der Bayerischen Staatsforsten im Staatswalddistrikt Rosshaupt zwischen Kaspeltshub und Hofing am vergangenen Samstag.

    „Müll in der Natur ist nicht nur eine Verunstaltung unseres schönen Landschaftsbildes, sondern birgt auch enorme Gefahren“, so Revierförster Michael Simmeth. Unter anderem können unachtsam weggeworfene Lebensmittel Überträger für Seuchen sein, wie beispielsweise die Afrikanische Schweinepest. Auch eine liegen gelassene Glasflasche kann zum Auslöser für einen Waldbrand werden, vor allem bei solch momentan zu erlebenden trockenen Witterungsverhältnissen.

    Aus diesem Grund trafen sich am Samstagvormittag 13 engagierte Naturliebhaber, Jagdgäste der Bayerischen Staatsforsten, örtliche Fischwirte und Reitfreunde um ihren geliebten Wald vom Müll zu befreien. Unter der Leitung von Michael Simmeth wurde der Staatswald zwischen Kaspeltshub und Hofing sowie die angrenzenden Straßengräben auf einem Teilstück der Kreisstraße Bruck-Teublitz nach Müll abgesucht.

    Zur Überraschung der Sammler konnte innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Anhänger mit Müll gefüllt werden. Das Unverständnis für solches Verhalten war bei allen Beteiligten groß. Umso größer war die Freude, dass nun der Erholungsraum, das Jagdrevier oder der Arbeitsplatz wieder vom Müll befreit ist. 

    Nach getaner Arbeit konnte man sich bei einer kleinen Brotzeit über die gesammelten „Schätze“ in gemütlicher Atmosphäre unterhalten. Förster Simmeth bedankte sich zum Schluss bei allen freiwilligen Helfern für das Engagement und hofft, dass der Wald in seinem Zuständigkeitsbereich zumindest eine Zeit lang sauber bleibt.   

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    news-1903 Tue, 16 Apr 2019 11:27:49 +0200 Arbeitssicherheits-Zertifikat OHRIS erneut an Staatsforsten vergeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1903&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0113f810439f25e62d007816a6e905b Unternehmensziel „Gesundheit“

    Die Arbeit im Wald gehört zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt. Allen Vorkehrungen zum Trotz gibt es immer wieder schwere und sogar tödliche Unfälle bei der Holzernte. Für das größte deutsche Forstunternehmen, die Bayerischen Staatsforsten, war das vor zehn Jahren der Grund, das vom Freistaat Bayern und der Wirtschaft entwickelte Arbeits- und Gesundheits-Managementsystem OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) einzuführen. Nach einer turnusmäßigen Systemprüfung durch das Gewerbeaufsichtsamt an der Regierung der Oberpfalz wurde das Zertifikat erneut anerkannt.

    Regensburg, 16. April 2019 - Bei der Übergabe des neuen Zertifikats durch Regierungspräsident Axel Bartelt sagte der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, dass die Zahl der schweren Arbeitsunfälle seit einigen Jahren kontinuierlich sinke und im letzten Geschäftsjahr sogar einen Tiefststand erreicht habe: „Diese Entwicklung ist sehr erfreulich“, so Neft, sie dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeder Arbeitsunfall einer zu viel sei. Zudem gehe der Arbeits- und Gesundheitsschutz über die Waldarbeit hinaus: „Die vielfältigen Anforderungen und Aufgaben bei der Bewirtschaftung des Staatswaldes“, so Neft „können dauerhaft nur durch motivierte, gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt werden.“ Das OHRIS-Zertifikat sei ein hervorragendes Instrument dafür, weil es den Arbeitsschutz konsequent in alle Betriebsabläufe der zertifizierten Unternehmen einführt und umsetzt.

    Regierungspräsident Axel Bartelt gratulierte zur vierten erfolgreichen Rezertifizierung. „Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource eines jeden Unternehmens. Sie optimal zu fördern, zu motivieren aber sie insbesondere auch am Arbeitsplatz vor Unfällen zu schützen und ihre Gesundheit zu erhalten, muss eines der obersten Ziele der Unternehmensleitung sein“, so der Regierungspräsident. „Der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten hat dies frühzeitig erkannt und sich für die Einführung eines wirksamen Arbeitsschutzmanagementsystems entschieden. Mit Ihren vielfältigen, wohlüberlegten Maßnahmen sind Sie sehr erfolgreich auf dem richtigen Weg.“

    Die Bayerischen Staatsforsten haben im Rahmen ihrer Strategie „Null Unfälle“ große Anstrengungen unternommen, um die Arbeitssicherheit ihrer Beschäftigten zu gewährleisten. Neben der Ausstattung mit hochwertiger Schutzausrüstung gehören zu dieser Strategie z. B. auch der Test und Einsatz innovativer Techniken zur Unfallvermeidung, wie der Einsatz von Funkfällkeilen. Durch die Verwendung von Sonderkraftstoff bei der Arbeit mit der Motorsäge konnte seit 2014 der Verbrauch von ca. 22.000 Litern krebserregendem Benzol vermieden werden. Dies kommt sowohl der Gesundheit der Waldarbeiter als auch der Umwelt zu Gute.

    Das aktuelle Zertifikat für die Bayerischen Staatsforsten hat eine Laufzeit bis 2021. Seit Bestehen von OHRIS im Jahr 1998 haben über 370 bayerische Unternehmen mit insgesamt mehr als 187.000 Beschäftigten ein Arbeitsschutzmanagementsystem auf der Grundlage von OHRIS eingeführt und dadurch ihren Arbeitsschutz und die Anlagensicherheit weiter verbessert. Für die Oberpfalz werden die Zertifizierungen durch das Gewerbeaufsichtsamt an der Regierung der Oberpfalz durchgeführt.

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    news-1902 Mon, 15 Apr 2019 13:18:02 +0200 Vorsicht Waldbesitzer: Borkenkäfer schwärmt aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1902&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81486f6211f2ae36a8c8be17845849ce Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    (15. April 2019) München – Vor dem in den kommenden Tagen bevorstehenden Schwärmflug der Borkenkäfer hat Forstministerin Michaela Kaniber an die Waldbesitzer appelliert, ihre Wälder konsequent auf Befall zu kontrollieren. „Wir stellen uns heuer auf ein sehr kritisches Jahr mit hohem Borkenkäferbefall ein, deswegen ist die sorgsame und rechtzeitige Kontrolle besonders wichtig“, sagte die Ministerin. Vor allem nach dem vergangenen Trockenjahr haben die Käfer in hoher Zahl überwintert und finden in den vielen Schadhölzern aus Sturmwürfen und Schneebrüchen nun ideale Brutmöglichkeiten.

    Frischer Käferbefall ist am braunen Bohrmehl gut zu erkennen, das sich auf Rindenschuppen oder auf der Bodenvegetation ansammelt. Deutliches Anzeichen für älteren Befall sei eine sich ablösende Rinde. Benachbarte Bäume sollten hier unbedingt auf frischen Befall mitkontrolliert werden. Angesichts der großen Herausforderung und der Bedeutung stabiler Wälder für die ganze Gesellschaft stehe der Freistaat den rund 700.000 Waldbesitzern unterstützend zur Seite. Dazu habe sie das bewährte Maßnahmenpaket aus dem vergangenen Jahr erneut aufgelegt und erweitert.

    Die sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist laut Kaniber die einzig wirksame Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern. Dazu müssen befallene Stämme rasch aufgearbeitet und dann entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden. Zudem sei es ratsam, die Baumkronen zu häckseln, um dem Käfer Brutmaterial zu entziehen. Auch bisher nicht aufgearbeitetes Schadholz ist für die Käfer ideales Brutmaterial und sollte zügig entfernt werden. Beratung und Unterstützung bieten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

    Mehr Infos und einen Überblick über die Gefährdungslage gibt es unter www.borkenkaefer.org.

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    news-1901 Fri, 12 Apr 2019 09:56:41 +0200 Forstbetrieb Fichtelberg rüstet Personal mit Sicherheitsfunk aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1901&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b900fbe593837bbbdbdccc7e5780037 (12.04.2019) Fichtelberg – Die Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten sind ab sofort mit neuartigen Digitalfunkgeräten ausgestattet, um auch in unübersichtlichem Gelände eine zuverlässige Kommunikation und schnelle Hilfeleistung sicher zu stellen.

    „Harald, hörst Du mich?“ quäkt es aus dem Lautsprechermikrofon, das an der Jacke von Forstwirt Harald Benker hängt. Sein Teamkollege Florian Lichtblau braucht ihn dringend zur Unterstützung bei einer schwierigen Baumfällung, gut 100 Meter entfernt. Die beiden fällen Bäume hier im Staatswald an der Hohen Mätze beim Silberhaus. Früher hätte sich der Kollege auf den Weg gemacht, hätte dabei das Arbeitsfeld durchquert und den Sicherheitsabstand von mindestens zwei Baumlängen zum Arbeitskameraden unterschritten. Ein sehr gefährlicher Weg, weil sich beide in dem unübersichtlichen Gelände zwischen den jungen Fichtenbäumchen nicht rechtzeitig sehen können. Dabei besteht immer die Gefahr, dass der unvermittelt erscheinende Kollege von einem fallenden Baum getroffen wird.

    Früher! Denn seit diesem Jahr sind alle Forstwirte des Forstbetriebs Fichtelberg mit modernen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Jetzt können sie untereinander ihre Position weitergeben, den lebenswichtigen Sicherheitsabstand gewährleisten und stehen dennoch immer in Verbindung. Auch bei Unfällen können die Forstwirte unabhängig von Funklöchern im Mobilfunknetz kommunizieren und Hilfe herbei lotsen. „Die Sicherheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig!“ bekräftigt Winfried Pfahler. Als Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg trägt er die Verantwortung für gut 70 Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten. „Um Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall schnellstmöglich Hilfe vor Ort zu haben, investieren wir in diese moderne Technik und erweitern damit die persönliche Sicherheitsausrüstung unserer Forstwirte.“

    Das handygroße Funkgerät trägt Harald Benker rücklings am Werkzeuggürtel. Das mit einem Spiralkabel verbundene Lautsprechermikrofon ist vorne am Kragen der Arbeitsjacke angeklemmt. Gut 1 km weit reicht normalerweise die Funkverbindung, über Täler hinweg oft auch noch weiter. Die Forstwirte kommunizieren in einem internen, verschlüsselten Funkkreis, so dass Störungen durch andere Funknutzer weitgehend ausgeschlossen sind.

    Der besondere Clou des Gerätes ist die sogenannte „Totmannschaltung“, ein echter Lebensretter: Wenn der Forstwirt ohnmächtig wird und zu Boden fällt, alarmiert das Gerät nach 30 Sekunden automatisch über Funk die in der Umgebung arbeitenden Kollegen. Früher konnten mehrere Minuten vergehen, bevor die anderen Forstwirte bemerkten, dass etwas nicht in Ordnung war, dass der Kollege dringend Hilfe benötigt. Jetzt führt sie der schrille, unüberhörbare Warnton in kürzester Zeit zum Verletzten.

    Und was ist, wenn sich die Forstmitarbeiter in der Mittagspause mal hinlegen und ausruhen? Geht dann auch der Alarm los? Harald Benker grinst: „Da wissen wir schon, was wir machen müssen!“

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    news-1900 Thu, 11 Apr 2019 16:15:40 +0200 Froschparadies im Sägertal http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1900&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c16d707f743083151a674086a303fca7 Linderhof, 11. April 2019 - Bei der Wegepflege oder beim Wegeneubau steht oft ein Bagger zur Verfügung, der mit ganz wenig Aufwand sehr viel für die heimischen Amphibien tun kann. Hubert Tischer, Revierleiter bei den Bayerische Staatsforsten in Linderhof erläutert, wie ein damit ausgehobener kleiner Tümpel schnell zum Anziehungspunkt für die heimischen Frösche und Kröten werden, wenn die Voraussetzungen stimmen:

    • Ein fließendes Gewässer muss zu Überwinterung der Frösche in unmittelbarer Nähe sein
    • Das Biotop muss sich im Sommer gut erwärmen; nur dann werden die Kaulquappen auch zu Fröschen
    • Beschattende Bäume besser zurückschneiden
    • Der Grundbesatz an Fröschen stellt sich ganz von selber ein; einmal eingesetzt, kehren die Frösche immer wieder in ihr Geburtsgewässer zurück
    • Wichtig ist auch ein den ganzen Sommer anhaltender, schwacher Wasserzulauf

    Wenn alles passt, wie hier im Sägertal, sind fast mehr Froschlaich und Frösche im Teich als Wasser!

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    news-1899 Wed, 10 Apr 2019 09:33:37 +0200 Baumwipfelpfad Steigerwald: Zweite Platz des ADAC Tourismuspreis Bayern 2019 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1899&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd2df2c10e1c13b9d2a0413e383e9413 Ebrach, April 2019 - Der Baumwipfelpfad Steigerwald ist der Zweitplatzierte des ADAC Tourismuspreis Bayern 2019. Unter den insgesamt 19 Bewerbern kamen sechs in die Endausscheidung, wobei sich der Baumwipfelpfad Steigerwald den zweiten Platz sichern konnte.

    Der Pfad bietet den Besuchern einen einzigartigen Blick auf den Steigerwald. Im Rahmen der feierlichen Preisvergabe in Ebrach übergab Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern e.V. zusammen mit Barbara Radomski, Geschäftsführerin der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH die Urkunde an Reinhard Strobel, Bereichsleiter Immobilien Bayerische Staatsforsten sowie Barbara Ernwein, Leiterin des Baumwipfelpfad Steigerwald.

    Herbert Behlert hebt hervor: „Der Baumwipfelpfad Steigerwald ist ein innovatives und auf Nachhaltigkeit ausgelegtes Projekt, welches Natur, Bewegung und Erlebnis verbindet und somit eine Attraktion für Groß und Klein bietet. Als innovatives Leuchtturmprojekt liefert der Baumwipfelpfad einen wertvollen Beitrag zur touristischen Angebotsvielfalt in Bayern.“

    Den Wald von oben betrachten

    Inmitten des Steigerwalds befindet sich der im Jahr 2016 in Betrieb genommene und aus beeindruckenden 1430 Kubikmetern heimischen Hölzern und 80 Tonnen Stahl bestehende Pfad. Der Pfad steht dabei ganz unter dem Motto der Nachhaltigkeit, so ist das verwendete Holz zu einem Großteil unbehandelt und stammt aus Bayern.

    Meist in den Baumkronen verlaufend, bietet der über einen Kilometer lange Pfad durch verschiedene Perspektivwechsel neue und einzigartige Einblicke rund um den Lebensraum Wald. Um auch jüngeren Generationen das Thema Wald und Forstwirtschaft näher zu bringen, besteht das Bildungskonzept des Baumwipfelpfads aus einer Kombination von Informationstafeln sowie einer kostenfreien App für Smartphones und vermittelt so interessante Informationen rund um den zweitgrößten Laubwald Deutschlands. Die Wipfel-App mit interaktiven Elementen wie Quizfragen, Spielen und Augmented Reality ermöglicht generationenübergreifende und vielseitige wie spannende Zugänge zum Thema Wald, nachhaltige Nutzung und Naturschutz. Speziell für Kinder gibt es auf dem Pfad immer wieder Spielstationen, die zusammen mit den zwei Spielplätzen und einem Streichelgehege bei den Kleinen gar nicht erst Langeweile aufkommen lassen.

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    Baumwipfelpfad Steigerwald Newsticker Startseite Baumwipfelpfad Steigerwald Nachrichten
    news-1898 Tue, 09 Apr 2019 14:28:08 +0200 Borkenkäfersuche im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1898&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6158d5a9f3a0bfeac646c92d29c68654 Mit den steigenden Temperaturen wird auch der Forstschädling Nr 1, der Borkenkäfer, wieder aktive. Deshalb durchsuchen die Förster der Bayerischen Staatsforsten die Nadelholzflächen im Staatswald. Geschädigte und vom Borkenkäfer befallene Bäume müssen entnommen werden, um eine weitere Verbreitung der schädigenden Insekten zu verhindern.

    In diesem Fall ist leider eine sehr stattliche Fichte mit rund 8 Kubikmetern und über 30 Metern Höhe östlich von Wiesen betroffen, wie der angehende Förster Benjamin Löffler feststellen musste. Die Fichte wird in Kürze gefällt und zeitnah aus dem Wald verbracht, um dem Käfer keinen Brutraum zu bieten.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1897 Thu, 04 Apr 2019 13:25:17 +0200 Holz und Papier grüner einkaufen: PEFC Deutschland veröffentlicht Ratgeber http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1897&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=53ca53471a27581f677884fe8592d1ef Ob Ausschreibung von Holzbauprojekten oder der Einkauf von Büro- und Hygienepapieren: Der Einfluss von Beschaffern auf einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Holz ist groß / PEFC Deutschland fordert Beschaffer auf, den rechtlichen Rahmen zur nachhaltigen Beschaffung auszunutzen

    Stuttgart, 04.04.2019: Kommunen und öffentliche Einrichtungen können mit einem verantwor­tungsvollen Einkauf von Holz- und Papierprodukten einen wertvollen Beitrag leisten, die Wälder unserer Erde zu erhalten. Der neue PEFC-Ratgeber „Holz und Papier grüner beschaffen“ zeigt auf, wie in der Beschaffungspraxis ganz konkret die nachhaltige Nutzung unserer Wälder unterstützt werden kann.

    Neben Hintergrundinformationen zur Waldzertifizierung enthält die neue Broschüre wichtige formale Tipps zu Ausschreibungen sowie Best-Practice-Beispiele aus deutschen Kommunen. Diese Informationen sollen dabei helfen, zertifizierte Holz- und Papierprodukte bei der Erstellung der eigenen Beschaffungspolitik besser zu berücksichtigen und die Lieferung des korrekten Materials zu überprüfen.

    Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland, appelliert an die Städte und Gemeinden: „Mit dieser Broschüre geben wir Kommunen einen hilfreichen Leitfaden für die Berücksichtigung nach­haltiger Holz- und Papierprodukten an die Hand. Um mit einer nachhaltigen Beschaffungspolitik jedoch eine echte Unterstützung nachhaltiger Waldbewirtschaftung auf der Fläche zu erzielen, müssen die diesbezüg­lichen Ausschreibungen juristisch hieb- und stichfest sein. Zudem muss die vorgelagerte Produktkette lückenlos zertifiziert sein. Die Beschaffungsstellen dürfen sich dabei nicht mit beliebigen Zertifikaten von Vorlieferanten zufrieden geben. Sie müssen vielmehr darauf bestehen, dass ein gültiges Zertifikat des unmittelbaren Lieferanten vorgelegt wird und der Zertifizierungsstatus auf den Liefer­dokumenten ausgewiesen ist“.

    Im Februar 2019 hat das Umweltbundesamt eine Aktualisierung des „Rechtsgutachtens umweltfreundliche öffentliche Beschaffung“ publiziert. Ziel dieser Überarbeitung ist es, die im Rahmen der Gesetzesnovelle 2016/2017 (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz/-verordnung und Unterschwellenvergabeordnung) eingeführten Änderungen zu berücksichtigen. Im Gutachten wird deutlich darauf hingewiesen, dass „der Berücksichtigung von qualitativen, sozialen, umweltbezogenen und/oder innovativen Aspekten in der öffentlichen Beschaffung […] der Rang von Grundsätzen“ zukomme. „Der rechtliche Rahmen wird im UBA-Rechtsgutachten bereits seit 2008 intensiv beleuchtet und zeigt ganz klar die Richtung auf: Beschaffer dürfen umweltbezogene Aspekte berücksichtigen. Wir fordern, dass zuständige Beschaffer diesen Rahmen auch ausnutzen und konkret handeln: Eine Erstellung oder Anpassung von Beschaffungsrichtlinien mit der Forderung nach Produkten aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung wären die ersten Schritte, die dem Thema „Green Procurement“ in der eigenen Kommune großen Schwung geben würden“, so Teegelbekkers.  

    Die PEFC-Beschafferbroschüre kann kostenfrei unter info@pefc.de bestellt werden und hier heruntergeladen werden: www.pefc.de/beschafferbroschuere.  

    Weitere Informationen zur Aktualisierung des Rechtsgutachtens umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (Februar 2019) durch das Umweltbundesamt:   www.umweltbundesamt.de/publikationen/rechtsgutachten-umweltfreundliche-offentliche    

    Bildmaterial: pefcdeutschland.sharefile.com/d-s6af042f91fb48108.

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    news-1896 Thu, 04 Apr 2019 11:00:36 +0200 Was braucht unser Auerwild? http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1896&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=72e8f31c70fc030e13240a6a7b08822f 04.04.2019, Sonthofen – Das Auerhuhn ist ein ganz besonderer Vogel: Kälte und Schnee machen ihm nichts aus. Und er wird im Laufe seines Lebens vom Fleischfresser zum Vegetarier. „In großen Bereichen unserer Wälder fühlt sich das Auerwild sehr wohl. Das liegt sicher an der umsichtigen Waldpflege meiner Mitarbeiter“, ist sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting sicher. Vor allem im Winter aber lauern Gefahren, mit denen Europas größter Hühnervogel nur schwer umgehen kann.  

    Eigentlich ist das Auerhuhn, das wegen seiner befiederten Füße zu den Raufußhühnern zählt, gut an den Winter angepasst. Es lebt überwiegend von Nadeln der Kiefer, Tanne und Fichte und manchmal auch von Laubbaumknospen. Die Nadeln sind aber sehr energiearm und schwer aufzuschließen. Wir Menschen müssten bei solcher Kost verhungern.  

    „Beim Auerwild ist das anders: Es hat einen bis 1,8 Meter langen Blinddarm. Beim Menschen ist der nur sechs bis acht Zentimeter lang“, weiß Berufsjäger Ludwig Weiß, der sich im Großen Wald im Forstbetrieb Sonthofen um die Waldtiere kümmert. „Der lange Blinddarm funktioniert ähnlich wie der Pansen der Wiederkäuer. Er muss viel Nahrung aufnehmen, die darin über Nacht verdaut wird. Das Auerhuhn übernachtet auf Schlafbäumen oder, bei großer Kälte wie das Alpenschneehuhn in Schneehöhlen oder –mulden.

    Für das Überleben entscheidend ist im Winter und während der Brut- und Aufzuchtzeit im Frühjahr und Frühsommer die Ruhe. Denn mit der kargen Nahrung können die Energiereserven nicht wieder aufgefüllt werden, wenn die Vögel zu häufig flüchten müssen. Das führt dann zum Tot oder einem Ausfall des Brutgeschäfts.“ Eine große Bedrohung stellt für die Raufußhühner die zahlenmäßig stark zunehmenden Schneeschuhwanderer oder Skitourengeher dar, wenn sie abseits von Pisten oder Wanderwegen laufen. Eine Lenkung der Menschenströme ist daher für die gesamte Tierwelt der Berge sehr wichtig.  

    „Im Großen Wald westlich von Wertach findet das scheue Auerwild noch genügen Ruhe und durch den naturnahen Waldbau der Bayerischen Staatsforsten auch den passenden Lebensraum“, freut sich der dort zuständige Berufsjäger Ludwig Weiß. Im Sommer ernährt sich das Auerwild vor allem von Heidelbeeren und –Heidelbeerblättern. Nur die Küken benötigen, wie die meisten Vogelarten, tierisches Eiweiß in Form von Insekten.

    „Wichtig sind vor allem lichte und stufige Bestände mit alten und jungen Bäumen auf der gleichen Fläche.Durch die Holznutzung kommt Licht auf den Boden, damit Beerensträucher wachsen. Und durch die Wärme des Sonnenlichts fühlen sich Ameisen und Küken wohl. Dafür sorgen mit Ihrer Arbeit unsere Waldarbeiter, Forstunternehmer und Revierleiter“ beschreibt abschließend der Leiter des Forstbetriebs Sonthofen Jann Oetting die Anstrengungen seiner Mitarbeiter.

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    news-1895 Thu, 04 Apr 2019 10:39:34 +0200 Waldhaus Einsiedel eröffnet Biergarten-Saison http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1895&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e50c904fe6a66b58ad0bd57f5754eb1b Arnstein, 4. April 2019 - Am 12. April startet der Biergarten „Waldhaus Einsiedel“, der mitten im Gramschatzer Wald liegt unter der neuen Leitung von Familie Schloßareck in die neue Saison. Aus diesem Grund wurde der Spielplatz in Zusammenarbeit von Arnsteiner Brauerei und dem Forstbetrieb Arnstein neu gestaltet. Das Foto zeigt den neuen Pächter zusammen mit unseren Mitarbeitern, dem Holzrücker und einem Mitarbeiter der Brauerei bei den abschließenden Arbeiten am Spielplatz.

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    news-1894 Thu, 04 Apr 2019 10:32:20 +0200 Märzenbecher-Wanderung in der Soos http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1894&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a1425ab27b46f57f390bb965dc2b87e Allersberg, 4. April 2019 - Letzten Samstag, am 30.03.2019, konnte Hubert Riedel, Leiter des Forstrevieres Roth der Bayerischen Staatsforsten, rund 50 Naturfreunde an der Schleuse Leerstetten des Rhein-Main-Donau-Kanals begrüßen. Wie jedes Jahr veranstaltet das Revier Roth vom Forstbetrieb Allersberg zusammen mit dem Bund Naturschutz (Ortsgruppe Schwanstetten) eine geführte Wanderung in den Märzenbecherbestand im Staatswalddistrikt Soos bei Rednitzhembach. Bei bestem Wetter und guter Laune ging es von dort aus los, in das ca. 2 km entfernt gelegene Märzenbechervorkommen.

    Auf halber Strecke wurde an einer ca. 10-jährigen Buchensaatfläche der Waldumbau vor dem Hintergrund des Klimawandels diskutiert. Nach etlichen Fragen und einer sehr fruchtbaren Diskussion ging es weiter in Richtung dem eigentlichen Ziel der Wanderung. Dort angekommen konnten die Waldbesucher die Märzenbecher bestaunen. Auf einer Fläche von mehreren Hektar zeigt sich ein Blütenmeer dieser Frühlingsknotenblume, wie die Märzenbecher ebenfalls genannt werden.

    Nach vielen Fragen rund um das Thema Wald und noch mehr Eindrücken von diesem Naturschauspiel, ging diese abwechslungsreiche und informative Wanderung zu Ende. Bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr.

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    news-1893 Thu, 04 Apr 2019 10:11:54 +0200 Forsthaus Nordhalben - Tag der Offenen Tür http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1893&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b08cd9133f307181ac5e4e821232738 Rothenkirchen, 4. April 2019 - Das Forsthaus in Nordhalben geht seiner neuen Bestimmung entgegen: Wenn es nach den Bayerischen Staatsforsten geht, sollen bereits im Frühsommer die ersten Feriengäste einziehen. Ein Projekt, an dem viele mitgearbeitet haben und das sich jetzt zum ersten Mal präsentieren soll.

    „Innen sind wir jetzt auch soweit fertig“, sagt Inka Ott. Die Innenarchitektin aus Geroldsgrün hat mit zahlreichen Firmen aus der Region seit dem vergangenen Sommer dem Forsthaus ein neues Gesicht verliehen. Ganz neu allerdings nicht. Die historische Substanz bleibt erhalten und wurde liebevoll zu vier Ferienwohnungen in gehobener Ausstattung nach modernen Ansprüchen ergänzt. Und das mit regionalen, „erdverbundenen“ Materialien: Wo immer möglich, kamen Holz, Glas und Schiefer zum Einsatz. „Denn der Rahmen war vorgegeben“, so die Innenarchitektin weiter. Nach dem Wohnkonzept „Drinnen bei uns“ -  entwickelt vom Regionalmanagement, Naturpark Frankenwald und Frankenwald Tourismus -  sollte nämlich ein Vorzeigeprojekt für touristisches Wohnen im Landkreis Kronach entstehen. Für Ferienwohnungen nach diesem Konzept werden vom Landkreis Zuschüsse nach dem Förderprogramm „Landaufschwung“ gezahlt.

    „Heimische Materialien, heimische Firmen – das passt perfekt zum Nachhaltigkeitsgedanken der Bayerischen Staatsforsten“, sagt Peter Hagemann vom Forstbetrieb Rothenkirchen. Deshalb sei man von der Anfrage des Kronacher Landrats Klaus Löffler auch gleich begeistert gewesen und habe im Jahr des „Waldgebietes 2017“ als Beitrag zur touristischen Entwicklung des Frankenwaldes den entsprechenden Umbau beschlossen. Hagemann: „Ich denke, das ist eine gute Investition in die Zukunft.“

    Nordhalbens Bürgermeister Michael Pöhnlein freut sich, dass der Forstbetrieb Rothenkirchen und seine Partner am kommenden Sonntag alle Interessenten zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen. Ferienwohnungsvermieter könnten sich dabei genauso über das Förderprogramm des Landkreises informieren wie potentielle Betreiber des Forsthauses Nordhalben als mögliche Pächter der Anlage, so Pöhnlein. Als Repräsentant der „Biodiversitätsgemeinde Nordhalben“ ist er darüber hinaus natürlich auch an der Gestaltung des Forsthausgartens interessiert. Dieser soll im Lauf des Jahres noch im Sinne eines weiteren Zukunftsprojektes, dem „Marktplatz der biologischen Vielfalt“,  möglichst naturnah gestaltet werden.

    Der „Tag der offenen Tür“ am Forsthaus Nordhalben, Fichteraweg 48, findet statt am Sonntag, 07.April von 10.00 bis 13.00 Uhr.

     

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    news-1892 Mon, 01 Apr 2019 16:53:30 +0200 Girl’s Day der Bayerischen Staatsforsten begeistert die Schülerinnen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1892&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f64cda31ca30995cb7bc6cc88472287d (Berchtesgaden) Beim Girl’s Day der Bayerischen Staatsforsten haben fünf Mädchen den Forstbetrieb Berchtesgaden besucht und verschiedene Berufe rund um unseren heimischen Wald kennengelernt. Die Mädchen aus Berchtesgaden, Bayerisch Gmain und Piding konnten bei den anfallenden Arbeiten fleißig mithelfen und haben spannende Neuigkeiten über die Wildtiere erfahren.  

    Am Betriebsgebäude der Bayerischen Staatsforsten startete der Tag für die fünf Mädchen mit einer Hausführung. Hier begrüßte sie das gesamte Büroteam und gab den Mädchen erste Einblicke hinter die Kulissen eines Forstbetriebes. „Denn die Arbeiten rund ums Holz finden nicht nur draußen im Wald statt, sondern auch drinnen am Computer“, erklärt Holzsachbearbeiterin Birgit Hell.

    Nach einer gemeinsamen Stärkung ging es los in den Wald. Dort traf die Gruppe den Revierjagdmeister Hubert Reiter. Er erklärte den Mädchen die Aufgaben und Werkzeuge eines Berufsjägers. Mit Freude halfen sie dem Jäger dabei alle Futterstellen im Wintergatter zu bestücken. Auch am Waldrand des Wintergatters gab es viel zu entdecken. Die Mädchen bestaunten mit Neugier die gefundenen Abwurfstangen vom Rotwild oder das Präparat eines Murmeltieres.

    Nach dem Mittagessen lernten die Mädels die Arbeiten rund ums Holz kennen. Mit rotem Markierungsband gerüstet konnten sie sich selbst als Försterinnen versuchen und bestimmen, welchem Baum im Wald demnächst geholfen werden soll. In Teamarbeit und mit Begeisterung markierten die Mädchen die sogenannten Entnahmebäume und berieten sich rege über ihre Auswahl. „Schließlich ist die Wahl der Entnahmebäume wichtig, um den Wald nachhaltig zu bewirtschaften“, erklärt die Schülerin Eva Unterrainer.

    Was mit den markierten Bäumen genau passiert, das konnte ihnen Forstwirtschaftsmeister Stefan Hallweger und das Team der Forsttechnik eindrucksvoll zeigen. Bei dem Besuch eines Seilkranes beobachteten die Mädchen aus sicherer Entfernung wie ein Baum gefällt und aufgearbeitet wird. Als Highlight dieser Station konnten sich ein paar Neugierige in das Führerhaus des Seilkrans hineinsetzen und die Technik bestaunen. V

    Viel zu schnell war der Tag dann schon wieder vorbei und alle waren sich einig, dass sie gerne noch länger geblieben wären.

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    news-1891 Fri, 29 Mar 2019 10:39:25 +0100 Altes Gemäuer am Glasmacherweg freigelegt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1891&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c8de49d3c6a9c7449e7c1f925e28a06a 29.03.2019, Kempten - Am sogenannten Glasmacherweg, der als Wanderweg von Unterkürnach bis Wengen durch den Kürnacher Wald und die Adelegg zieht, hat der Forstbetrieb Sonthofen die Grundmauern eines aufgelassenen Bauernhofes wieder gut sichtbar freigelegt.  

    Das frühere Forstamt Kürnach kaufte bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Flächen rund um den Bauernhof. 1960 kehrten die letzten Bewohner des Gehöftes „Daumiller/Kling“ der Alpfläche Wolfsberg den Rücken. Später teilte das Anwesen das Schicksal zahlreicher anderer Kleinbauernhöfe in der Adelegg: Es wurde mit Fichte aufgeforstet. Übriggeblieben ist eine sog. „Wüstung“, wie solche aufgelassene Hofstellen und ehemaligen Siedlungen bezeichnet werden.  

    „In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Wald die frühere Hofstelle schon fast wieder zurückgeholt“, berichtet Revierleiter Hans Mayr, der das Gebiet am Wolfsberg für die Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen betreut. Ein spannender, geschichtsträchtiger Ort, der nicht so einfach untergehen sollte! Erzählt er doch von der Besiedlung der ehemaligen Glasmacherregion des Fürststiftes Kempten vor gut 300 Jahren. Damals wurden Arbeitskräfte und Versorgungsgüter für die Glashütten im Tal benötigt. Die Menschen durften kleine Höfe bewirtschaften und sie durften nur kleine Flächen roden. Denn der Wald lieferte den wertvollen Rohstoff Holz bzw. die Holzkohle und Pottasche für die Glaserei. Dann kam das Ende der Glasmacherkunst vor etwa 120 Jahren und damit auch der schleichende Niedergang für die abgelegenen, unrentablen Höfe.  

    Auf alten Karten aus dem 19. Jahrhundert sind sie noch vorhanden. Heute sind sie bis auf wenige alle wieder zu Wald geworden. Wer genauer hinschaut, entdeckt hin und wieder noch Spuren von Menschen, die sich über Generationen hinweg eine bescheidene Existenz im Wald aufgebaut hatten: Sei es eine einfache Erdgrube mit ein paar Ziegeln oder ein unscheinbares Stück Mauerfundament mitten im Wald. Die auffälligsten Zeugen einer alten Hofstelle sind alte Hoflinden, die als markante Baumgestalten noch heute den neuen Wald auflockern. Manche von ihnen mögen mehr als 200 Jahre alt sein. Die Hofstelle „Daumiller/Kling“ gehört wohl zu den am besten erhalten gebliebenen Wüstungen in der Adelegg. Deutlich heben sich noch die Fundamente des Stalles und des Wohngebäudes voneinander ab. Selbst der geflieste Dielenboden ist jetzt wieder erkennbar.  

    In den vergangenen Jahren hat Förster Hans Mayr den Wald um die „Wüstung“ zurückgenommen und dort für mehr Sonne für die Hoflinde gesorgt. Ein prächtiger Holunder – wohl auch noch aus der „guten alten Zeit“ und sogar Johannisbeeren aus dem Bauerngarten sind erhalten geblieben. „Der Charme vom Dornröschenschloss wird schließlich in ein paar Jahren perfekt, wenn die Heckenrosen erblühen“, schwärmt Förster Mayr. Im Rahmen des Blühflächenprogramms der Bayerischen Staatsforsten hat er diese in etwas Abstand um das stille Gemäuer pflanzen lassen. Das Blühflächenprogramm wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert. Für die Insekten des Waldes bestimmt auch ein Treffpunkt zum Weitersagen…  

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    Forstbetrieb Sonthofen
    news-1889 Thu, 28 Mar 2019 14:48:22 +0100 99 Bayerische Bäume fürs NAWAREUM http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1889&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e14f7c032abfea6817ca0127ce769e6f Bayerische Staatsforsten spenden Baumstämme für den Neubau des NAWAREUM in Straubing. Ein Stück Bayerischer Wald heißt die Besucherinnen und Besucher zukünftig im Eingangsbereich des NAWAREUM willkommen. Rund 100 naturbelassene Baumstämme aus dem Staatsforstbetrieb Bodenmais wurden von den Bayerischen Staatsforsten für den neuen Erlebnis- und Informationsort zu Nachwachsenden Rohstoffen und Regenerativer Energie kostenlos zur Verfügung gestellt. Seit Mitte März zieren sie die Südfassade des Holzbaus und vermitteln dem Besucher den Eindruck, als wandle er durch eine Waldlichtung.

    „Wir sind stolz, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes dazu beitragen konnten, den Wald in die Stadt zu holen“, freut sich die Forstbetriebsleiterin der Bayerischen Staatsforsten vom Forstbetrieb Neureichenau, Gudula Lermer, bei der offiziellen Übergabe der Baumstämme. „Der Klimawandel ist für den Wald und die Forstwirtschaft die Herausforderung der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Wir unterstützen daher sehr gerne den Ansatz des NAWAREUM über nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen zu informieren und zu beraten.“

    Klimaschutz durch Regionalität
    Dass hier auf heimisches Holz gesetzt wurde, war selbstverständlich. „Ein Haus, das den Klimaschutz behandelt, sollte entsprechend klima- und umweltfreundlich agieren. So war es uns wichtig, dass die Rundhölzer aus nachhaltig bewirtschafteten, regionalen Wäldern stammen und beim Transport kurze Wege eingehalten worden sind“, so Dr. Bernhard Widmann, Leiter des Technologie- und Förderzentrums (TFZ), dem das NAWAREUM angegliedert ist.

    „Mit den Bayerischen Staatsforsten haben wir einen zuverlässigen Partner, der uns glücklicherweise die Stämme kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Das freut uns sehr“, so Widmann weiter.

    Welchen hohen Stellenwert der Rohstoff Holz im NAWAREUM hat, wird nicht nur anhand der Baumstämme deutlich. Der Neubau, der unter der Projektleitung des Staatlichen Bauamts Passau errichtet wird, ist auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton weitgehend in Holz konstruiert. Am Beispiel des NAWAREUM wird gezeigt, wie es gelingen kann, die hohen Anforderungen an ein Museum mit den Standards eines Passivhauses zu vereinbaren. Das Gebäude setzt dadurch selbst Maßstäbe im Holzbau.

    Auch bei der Energieversorgung des Hauses werden innovative Wege beschritten. Der Energiebedarf wird weitgehend über regenerative Energieträger gedeckt. Zum Einsatz kommen hier vor allem Solarthermie, Photovoltaik sowie eine Geothermieanlage mit rund 40 Erdwärmesonden, die verbunden mit einer Wärmepumpenanlage für die nötige Heizenergie und Prozesskälte sorgen. Es besteht zudem ein Anschluss an das vorhandene Biomasseheizwerk des TFZ.

    Insgesamt schreiten die Bauarbeiten am NAWAREUM gut voran. Mit der Errichtung der Baumstämme an der Südfassade ist ein weiterer wichtiger Meilenstein bis zur Eröffnung im Winter 2020 getan.

    Die Finanzierung der Baumaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 25 Mio. Euro tragen das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gemeinsam.

    Die Pressemitteilung und Bilder finden Sie online unter: www.tfz.bayern.de/service/presse unter den Punkt „Pressemitteilung des NAWAREUM“

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    Newsticker Startseite Nachrichten
    news-1890 Thu, 28 Mar 2019 12:32:00 +0100 Die Pest der Forstwirtschaft http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1890&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=780aa08d5849d35fcc0c1d5b16cf4866 Borkenkäfersaison beginnt in Kürze Der Wald lebt. Viele Insektenarten fühlen sich wohl im heimischen Wald. Nicht alle zur Freude der Forstwirtschaft, wenn es um Borkenkäfer geht. Was kommt auf uns zu? Was ist zu tun?

    Der Wald ist voller Insekten. Es brummt, es knistert es raschelt an vielen Stellen in den Beständen der Bayerischen Staatsforsten. Insekten existieren in und auf der Erde, an und in den Bäumen, an den Blättern und Nadel unserer Wälder.

    Viele Insekten leben versteckt wie der sehr seltene Juchtenkäfer, andere sehr auffällig wie unsere heimische Waldameise. Auch der Borkenkäfer gehört zur Lebensgemeinschaft Wald.

    Nach größeren Windwurfereignissen oder in Trockenjahren kann er aber zum Problem werden. Seine Neigung zur Massenvermehrung führt in vielen Fällen zu großen Problemen in der Forstwirtschaft. Die Vermehrung findet unter der Rinde statt, zerstört den Saftfluss der Bäume und führt zu schnellem Tod. Buchdrucker und Kupferstecher, die ihren Namen nach den Frassbildern unter der Rinde erhalten haben, sind die „Pest der Forstwirtschaft“.

    Millionen von Kubikmetern befallener Fichtenstämme überschwemmen den Holzmarkt und lassen die Preise fallen. Die betriebswirtschaftlichen Schäden sind enorm. Betroffen sind staatliche Wälder ebenso wie der Kleinprivatwaldbesitzer für den der Wald neben dem Brennholzlieferant auch die Sparbüchse für schlechtere Zeiten oder Investitionen sein kann.

    Guter Rat ist teuer. Seit Jahrzehnten arbeiten die Förster an der Generationenaufgabe, einen gemischten Wald aufzubauen und die dominierenden, reinen Nadelholzbestände zurückzudrängen.

    Es müssen Laubhölzer gepflanzt, Kulturen gepflegt und das Schalenwild wie Reh- und Rotwild auf ein naturverträgliches Maß reduziert werden. Die Aufwendungen sind enorm.

    Auch in diesem Jahr befürchten die Bayerischen Staatsforsten eine starke Vermehrung des Borkenkäfers. Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr, werden sich neue Generationen auf die Suche nach geeigneten Wirtsbäumen machen. Ab einer bestimmten Dichte werden auch gesunde, vitale Bäume nicht verschont bleiben. Herabfallende Rinde, Bohrmehl an der Rinde und rote Baumkronen sind deutliche Zeichen auf einen starken Befall.

    Jetzt muss schnell gehandelt werden. Förster und Forstwirte werden die befallenen Bäume auffinden und markieren. Anschließend müssen Mann und Maschine die Bäume fällen und einer Verwertung zuführen. Ansonsten droht eine Massenvermehrung. Aus einem Paar Borkenkäfer werden in 3 Generationen schnell hunderte wenn nicht tausende neuer Plagegeister.

    Die Gründe der „Braunen Pest“ sind vielfältig. Monokulturen, Windwürfe, Schneebrüche und auch die Klimaerwärmung tragen ihren Teil dazu bei, dass die Fichte in weiten Teilen Bayerns auf dem Rückzug ist.

    Auch das Waldbild im Fichtelgebirge wird sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Die Bayerischen Staatsforsten streben mittelfristig einen Laubholzanteil von 20 – 25% an. Daneben werden klimarestente Baumarten wie Douglasien oder Eichen das Baumartenspektrum erhöhen. Tannen und Kiefern sollen für mehr Stabilität sorgen. Ob das alles reicht wird die Zukunft zeigen. Man wird sich anpassen müssen.

    Die Fichte wird ihrer Schlüsselstellung als Brotbaum sicher noch eine ganze Weile behalten. Das Ende bleibt offen. Für Palmen wird es aber noch nicht reichen.

    Hoffen wir, dass es noch lange brummt, knistert und raschelt in unseren Wäldern in denen auch der Borkenkäfer seinen angestammten Platz finden kann.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1888 Wed, 27 Mar 2019 12:50:23 +0100 Forstwirt-Azubis bauen Krötenzaun http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1888&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9802a4c0ec12ddf12ec61e970dbd992 Bad Brückenau, 27. März 2019 - Nach der lan­gen Kälteperiode des Winters sit­zen die Erdkröten und andere Amphibien wieder in den Startlöchern, um sich bei frühlingshaften Temperaturen auf den Weg zu ihren Laichgewässern zu machen. Am vergangenen Freitagvormittag wurde daher der Krötenzaun am Hackschnitzelplatz nahe Premich, wie alle Jahre wieder, aufgebaut.

    Herr Antlitz (BUND Naturschutz) bekam heuer reichlich Unterstützung von den Bayerische Staatsforsten Forstbetrieb Bad Brückenau. Forstwirtschaftsmeister Egon Fuss und seine Azubis vom 1. und 2. Lehrjahr, sowie Praktikant Leonard Ziegler, bauten einen etwa 100m langen Amphibienzaun entlang der St 2267 auf. Außerdem wurden in regelmäßigen Abständen Fangeimer ebenerdig eingegraben.

    Ziel ist es, die Amphibien bei ihrer Laichwanderung an kritischen Stellen, wie z.B. Straßen, zu schützen. Beim Versuch das vermeintliche Hindernis zu umgehen, landen sie dann im Fangeimer. Die tägliche Kontrolle und Leerung der Eimer ist notwendig, bei starker Wanderaktivität sogar mehrmals am Tag.

    Die Tiere werden auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nach der Zählung und Bestimmung von Art sowie Geschlecht, wieder frei gelassen. Die Steinacher Revierleiterin Marina Bosdorf und Forstwirtschaftsmeister Egon Fuß mit seinen Auszubildenden unterstützen gerne bei dieser Naturschutzmaßnahme und freuen sich über die gute Kooperation.

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    Naturschutz Forstbetrieb Bad Brückenau Nachrichten
    news-1887 Wed, 27 Mar 2019 11:00:07 +0100 Ausflug: Kindergarten St. Konrad im Wald mit den Waldgeistern http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1887&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5ed18e7956f37f1b8602129f7100a2f5 Bad Brückenau, 27. März 2019 - Der Kindergarten St. Konrad aus Bad Neustadt besuchte bei einer Waldführung das Revier Burgwallbach mit Revierleiterin Miriam Langenbucher.  

    Die morgendliche Begrüßungsrunde des Kindergartens St. Konrad mit Revierleiterin Miriam Langenbucher fällt am Freitag früh noch etwas verhalten aus, ist der Ablauf des Waldtages ja noch unbekannt und überraschend.

    Die meisten Kinder sind mit einem Elternteil gekommen. Außerdem ist noch Erzieherin Franziska Jungklaus mit einer Praktikantin dabei. Initiiert wurde die Waldführung durch Elternbeirätin Magdalena Heßelbach, deren Vater als Forstwirt im Revier Burgwallbach (Bayerischen Staatsforsten AöR), den entsprechenden Bezug zum Wald hat.

    Nach einer Runde Gegenstände aus dem Wald in Fühlsäckchen ertasten, tauen die Kinder auf. Die mutigsten trauen sich jetzt auch zu Jagdhündin Mara, die die Revierleiterin täglich begleitet. Mara findet den quirligen Haufen Kinder sehr spannend und verharrt gelegentlich im größten Trubel seelenruhig, um immer den interessantesten Punkt aus zu spähen und dann den Kindertrupp zu begleiten.

    Die Kinder sollen nun versuchen, ganz ruhig im Gänsemarsch durch den Wald zu laufen, denn „wenn ihr ganz ruhig seid und die Augen offenhaltet, dann sehen wir vielleicht auch ein Wildtier“, so Revierleiterin Miriam Langenbucher.

    Bald ertönen die ersten Rufe und Gekicher – ein Wildtier wäre schon längst geflüchtet – aber zum Glück wurden im Wald von der Revierleiterin Präparate versteckt und so staunen die Kinder über große Geweihe und kleine Gehörne, über weiches Fuchsfell und die dichte Unterwolle des Bibers. 

    Der nicht alltägliche Spielplatz Wald wird erobert und so rennen die Kinder aufgeregt zur nächsten Station. Eigentlich sollte hier der Zapfenwurf-König ermittelt werden. Zuvor herrscht aber derartige Begeisterung über das große Tau für die Ziellinie, dass kurzerhand ein kleiner „Tausendfüßer“ über die Wiese stiefelt. Nicht ganz ohne Gepurzel über die Wiese und Zwischeinlage zur Bacherkundung, findet das Tau schließlich die Ursprungsbestimmung als Ziellinie zum Zapfenwurf. Mit dem Anreiz zum anschließenden Frühstück darf jedes Kind drei Zapfen werfen und da die Würfe so gut sind, darf eigentlich jedes Kind zum Zapfenweitwurfsieger gekrönt werden.

    Am Hexenbrünnle im Lißbachtal findet dann die Rast statt – Brote und Getränke werden ausgepackt und hungrig verzehrt. Highlight ist aber das frische Quellwasser direkt aus dem Brunnen, dass Eltern und Kinder gleichermaßen begeistert.

    Die Kindergartenkinder sind so in das Spiel im Wald vertieft, dass Eltern und Erzieher beschließen, nur noch eine kleine Aktion zum Abschluss durch zu führen.

    Schon stehen alle vor einer Tupperdose mit undefinierbarem Inhalt. Um das Hexenbrünnle herum sind zwei Waldgeister in das Holz geschnitzt und nun dürfen die Kinder ihre eigenen Waldgeister mit Salzteig basteln, die sie bei ihrem Waldbesuch immer begleiten sollen. Die zwei Jungs schnappen sich einen Batzen Teig und beginnen Münder und Augen mit dem Teig an den umstehenden Bäumen zu formen. Auch die Kindergartenkinder sind schwer damit beschäftigt, die Waldgeister mit Blättern und Bucheckern zu verzieren. Ein paar Kinder fordern sogar noch einmal Teignachschlag und am Ende blitzen einige Waldgeister an den Bäumen hervor. Stolz werden sie präsentiert und viele Kinder wollen sie am Wochenende mit Geschwistern und Eltern wieder besuchen.  

    Zum Abschluss gibt es noch Kappen von den Staatsforsten und die „Waldfibel“. Als Dank erhält Revierleiterin Miriam Langenbucher von Franziska Jungklaus noch ein Baumbild von den Kindern. Auf die Frage, ob der Vormittag den Kindern gefallen hat, ertönt ein kräftiges „Ja“ und schon geht es weiter zum Waldspielplatz…eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen!

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    Forstbetrieb Bad Brückenau Nachrichten
    news-1886 Tue, 26 Mar 2019 09:23:15 +0100 Neuer Förster im Forstrevier Weismain: Samuel Merz http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1886&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9174c7b1170a1bafeb56f6949c88a562 Rothenkirchen, 26. März 2019 - In Weismain gibt es einen neuen Förster. Seit Februar leitet der 25 jährige Samuel Merz das Forstrevier Weismain der Bayerischen Staatsforsten. Sein Start ins Berufsleben fällt in eine schwierige Situation für die Wälder am Obermain.

    Samuel Merz stammt aus einer natur- und jagdverbundenen Familie aus Baden-Württemberg. Geboren in Freiburg im Breisgau, sammelte er bereits während seines Forstwirtschaftsstudiums an der Forstschule Rottenburg erste berufliche Erfahrungen bei verschiedenen Forstunternehmen und im Wildtiermanagement im Nationalpark Schwarzwald. In Bayern leistete er seine einjährige Zeit als Forstanwärter im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen und im Forstbetrieb Ruhpolding ab, bevor er sich mit der Übernahme der Revierleitung in Weismain ganz bewusst für die Arbeit im Staatswald und den Forstbetrieb Rothenkirchen entschied.

    Das Revier mit einer zusammenhängenden Fläche von rund 1.650 Hektar Größe liegt östlich von Weismain im Obermainhügelland und am Jurarand und weist als Hauptbaumarten Fichten und Kiefern auf. Und genau hier beginnen die aktuellen Schwierigkeiten: Beide Baumarten sind die Hauptbetroffenen des Klimawandels und speziell des Trockenjahrs 2018. Damit wird Samuel Merz sofort in das sprichwörtliche „kalte Wasser“ geworfen: Die schnelle Aufarbeitung von Borkenkäferbäumen und Sturmschäden ist bereits weitgehend abgeschlossen, jetzt steht die laufende Suche nach weiteren Käferschäden auf dem Programm.

    Daneben läuft bereits die Planung für die weitere Waldverjüngung. Buchen, Eichen und Edellaubhölzer müssen auch in den nächsten Jahren als wichtige Mischbaumarten genauso gepflanzt werden wie Tannen, Douglasien und Lärchen. Nur so kann das Ziel eines gemischten, klimastabilen Zukunftswaldes erreicht werden, eine große Verantwortung gleich für mehrere Generationen.

    Der begeisterte Waldbauer und Jäger Samuel Merz freut sich auf diese große Herausforderung. Allein ist er bei seiner Aufgabe nicht: Die erfahrene „Reviermannschaft“ um Vorarbeiter Baptist Fischer aus Baiersdorf, gleichzeitig Personalratsvorsitzender im Forstbetrieb Rothenkirchen und Gesamtvertrauensperson der Bayerischen Staatsforsten, steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Und dann sind da natürlich noch Wachtelhündin „Aika“ und Jagdterrierhündin „Eibe“, die sich schon sehr auf die neue Jagdsaison freuen.

    Erreichbar ist Förster Merz in seinem Büro Hutzelbrunnen 6 in Weismain oder telefonisch unter 09575 2989829.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1885 Mon, 25 Mar 2019 13:40:08 +0100 Mit Fotonachweis: Luchs bei den Bayerischen Staatsforsten gesichtet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1885&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca675831f27aa196a27d74669e9029ad 25.03.2019, Sonthofen – In einem Bergrevier des Forstbetriebs Sonthofen ist ein Fotonachweis für den Luchs gelungen. Das im Allgäu bisher sehr seltene und äußerst scheue Tier scheint sich wohl zu fühlen: „Auf unserer Fotofalle präsentiert er sich mit seinen typischen Pinselohren, seinem schönen Fellmuster und seinem Stummelschwanz: Sonst hätte ich ihn fast mit dem Allgäuer Schneeleoparden verwechselt!“, freut sich Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting.  

    „150 Jahre waren die Luchse aus unseren Wäldern verschwunden, jetzt sind einzelne Exemplare wieder da. Dass er sich gerade diesen Revierteil ausgesucht hat, wundert mich nicht“, meint Oetting weiter. „Auf den sonnigen Südseiten steht im Winter gerne das Wild und so kann er dort Beute machen.“ Luchse sind vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs. Sie haben große Reviere: Ein Kuder ca. 200 bis 300 Quadratkilometer, die Kätzin kleinere in einer Größenordnung von 50 bis 150 Quadratkilometer. „Ein kleines Revier eines Weibchens entspricht von der Größenordnung her einem schönen Allgäuer Bergtal“, verdeutlicht Oetting. Entfernungen von mehreren Kilometern sind kein Problem für sie, trotzdem sind sie bei weitem nicht so mobil wie Wölfe.

    Ihre Stärken sind Lautlosigkeit, scharfe Augen und ein extrem feines Gehör: Luchsaugen reagieren sechsmal so empfindlich auf Licht wie Menschenaugen und das Rascheln einer Maus hört er auf 70 Meter Entfernung. Nicht umsonst heißt es bei Menschen, die nachts gut sehen „sie haben Luchsaugen“.

    Bei der Jagd setzt der Luchs vor allem auf den Überraschungseffekt: Entweder sitzt er auf einer Warte und springt seine vorbeiziehende Beute an, oder er schleicht sich bis auf etwa 15 bis 20 Meter an sie ran, um sie dann nach kurzem Sprint anzuspringen. Seine Hauptnahrung sind Rehe. „Immer wieder freut es mich zu sehen, wie naturnah unsere Wälder sind! Vom Luchs über Reh und Schwarzstorch bis hin zum Birk- und Auerwild fühlen sich ganz viele Tierarten bei uns wohl – das liegt an unserer naturnahen Waldwirtschaft“, ist Sonthofens Forstbetriebsleiter Oetting überzeugt.

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    Naturschutz Newsticker Startseite Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1884 Thu, 21 Mar 2019 15:25:15 +0100 Herzfichte fällt Borkenkäfern zum Opfer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1884&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31030419ec913d2242e9b3e3244c1fb8 Forchheim, 21. März 2018 - Die mächtige "Herzfichte" im Mäusgraben, am Auerberg zwischen Reuth und Weilersbach, ist das jüngste und prominenteste Opfer der Borkenkäfer. Obwohl das altehrwürdige Prachtexemplar einer Fichte, mit einem Herz am Stamm weit über 40m hoch ist, konnte sie den unzähligen "Buchdruckern"und "Kupferstechern" jetzt keinen Widerstand mehr entgegensetzen. Die Fichte wurde von den winzigen Käfern wie bereits viele Artgenossen vor ihr zum Absterben gebracht.

    Die Käferkalamität grassiert jetzt seit August 2018. Die besonders ausgeprägte Trockenheit von März bis November vergangenen Jahres mit lediglich 260 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und die viel zu hohe Durchschnittstemperatur von 10,8 Grad Celsius (1,6 Grad über dem langjährigen Mittel) haben die Entwicklung der Käfer beschleunigt und zugleich die Waldbäume sehr geschwächt.

    So sind durch Borkenkäfer, Dürre und Stürme am Forstbetrieb seit Sommer vergangenen Jahres bereits über 30.000 m3 Schadholz angefallen. Ein Ende der Kalamität ist derzeit noch nicht absehbar. Der weitere Schadensverlauf wird vom Wetter in den kommenden Wochen abhängen. Nur ein kühles und regnerisches Frühjahr kann ein weiteres deutliches Ansteigen der Käfergefahr noch abmildern.

    "Momentan werden am Auerberg etwa 2.000 Festmeter Käferholz aufgearbeitet, ein bisher nicht gekanntes Ausmaß. Ich bin froh, dass unter den meisten Altbeständen wenigstens eine stabile Mischung aus jungen Eichen, Buchen, Esskastanien, Douglasien, Lärchen nachwächst, die mit Stürmen, hohen Temperaturen und Trockenheit besser zurechtkommen als die jetzt absterbenden Fichten.", sieht der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz, wenigstens in der kommenden Waldgeneration einen kleinen Trost.

    Der Forstbetrieb bittet in den kommenden Wochen am Auerberg um Verständnis, wenn bei der Aufarbeitung der befallenen Stämme die Wege zeitweise gesperrt und durch die Holzrückung in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach Abfuhr des Käferholzes werden die Wege so rasch wie möglich wieder instandgesetzt.

    Fichten werden in den kommenden Mischbeständen kaum mehr beteiligt, da es für sie bei der prognostizierten Klimaerwärmung zu heiß, zu trocken und zu stürmisch wird. So hängt das Herz der Forchheimer Förster künftig nicht mehr an Fichten, sondern an klimatoleranteren Herz-Eichen, Herz-Tannen oder Herz-Buchen.

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    Forstbetrieb Forchheim Nachrichten
    news-1883 Thu, 21 Mar 2019 09:26:20 +0100 Frühling im Wald - Die Natur erwacht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1883&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e6c746bcee2c4c3e3d3806887b317031 21.03.2019, Sulzschneid - Nachdem der Winter am Wochenende hoffentlich zum letzten Mal seine kalte Schulter gezeigt hat, scheint es so zu sein, dass allmählich der Frühling Einkehr hält. Während im Wald Huflattich, Seidelbast und Schlüsselblumen noch zögern, blühen auf großen Flächen wieder die Märzenbecher.  Diese schönen Glöckchen sind in freier Natur inzwischen relativ selten geworden und stehen als gefährdete Art auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.  

    „Großes Schneeglöckchen“, erklärt Revierleiter Jürgen Sander, der den Staatswald im Sulzschneider Wald pflegt, „so heißt der Märzenbecher in manchen Gegenden. Er gehört zu den Frühlingsgeophyten, die unter Laubbäumen die Zeitspanne ausnützen, wo die Bäume noch unbelaubt sind und den Waldboden noch nicht abdunkeln. Nach der Samenreife ziehen sich diese Pflanzen wieder in die Knollen in die Erde zurück, um dann im nächsten Frühjahr vor dem Austreiben der Bäume wieder zu erscheinen.“

    Die Pflanzen brauchen feuchte Böden und kommen natürlich in Flussauen, Feuchtwiesen und feuchten Laubwäldern vor. Im Sulzschneider Staatswald gibt es großflächige Vorkommen im Bereich der „Schmutter“, wo sich, meist unter Erlenbeständen, ein herrliches Bild zeigt. Für viele der jetzt „wachwerdenden“ Insekten bieten diese Blüten, neben den Baumweiden, die ersten wichtigen Nahrungsquellen. Angesichts des starken Rückgangs bei vielen Insektenarten erhalten diese frühen Nahrungsquellen immer größere Bedeutung.  

    Wenn dann die Frühjahrsgeophyten verwelkt sind, geht es bei den Bayerischen Staatsforsten aber weiter. Mit dem Programm „Der Wald blüht auf“ werden im Staatswald vermehrt Flächen geschaffen, auf denen bewusst Zeichen für die Biodiversität der Bienen und anderer Insekten gesetzt werden. So wurden schon im Herbst vergangene Jahres im Sulzschneider Wald zwei besonnte Flächen für die Kultivierung mehrjähriger Blühpflanzen vorbereitet, die jetzt im Frühjahr mit regionalem Saatgut angesät werden.

    Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting, in dessen Verantwortungsbereich der Sulzschneider Wald fällt, weist darauf hin, dass das Blühflächen-Programm vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten gefördert und fachlich begleitet wird. „Für fachliche Hinweise sind wir immer offen, damit wir einen möglichst großen Anwuchserfolg erreichen“, so Sonthofens Staatsforsten-Chef.

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    Naturschutz Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1882 Thu, 21 Mar 2019 08:45:09 +0100 Spende des Forstbetriebs Nordhalben auf Dorffest überreicht http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1882&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ce9bb9140b2daf44c8a0797ca0f87dc7 Nordhalben, März 2019 - Auf große Resonanz stieß das „Nordhalbener Dorffest“, welches die Marktgemeinde Nordhalben für seine ehrenamtlich tätigen Bürger und Neubürger in der Nordwaldhalle ausrichtete. Man habe sich Gedanken gemacht, so Bgm. Pöhnlein, wie sich die Gemeinde bei der Bevölkerung für das große Bürgerengagement im Markt Nordhalben bedankt. 

    Einen steifen Ehrungsabend, bei dem man bestimmt jemand vergisst, wollte man nicht durchführen, stattdessen in lockerer Atmosphäre ein Dorffest zu sozialen Preisen für seine Bürger abhalten, so Bgm. Pöhnlein in seiner Begrüßung.  

    Der Besucherandrang bestätige die Entscheidung des Gemeinderates. Eröffnet wurde das Dorffest von den Kindern des Kindergartens und der Grundschule Nordhalben. Tanz- und Gesangseinlagen u.a. „Nordhalben Lied“ erfreute das Publikum. Von den Kindern wurde auch der aufgestellte Indoor-Spielplatz ausgiebig genutzt.  

    Mit jazzigen Tönen stellte das „Duo Neuwerth“, seit 1997 in Nordhalben heimisch, sein musikalisches Können unter Beweis.  

    Eindrucksvoll die Darbietungen der „Musikantenkinder“ unter der Leitung von Frau Dorothea Dietrich, die auch das gesamte Musik-Programm des Abends organisiert hatte. Die Musikkapelle Nordhalben und der ATSV-Spielmannszug bestätigten bei ihren Musikstücken ihr hohes Niveau.

    In den kurzen Umbauphasen wurde auf Leinwand das ehrenamtliche Bürgerengagement z.B. bei Arbeitseinsätzen am Schloßberg, der Sanierung der Räume und Einrichtungen des heutigen Nordwaldmarktes oder beim Abbruch eines Leerstandes und Schaffung der Roseninsel, gezeigt. Ebenso die „Standortwerbung“, welche zugezogene Bürger für den Markt Nordhalben ehrenamtlich geschaffen haben.

    Beim Auftritt der „Schloßberg-Musikanten“ wurde der Film „Historischer Festzug“ anlässlich der 850 Jahr-Feier des Marktes Nordhalben im Jahr 2004 gezeigt. Viele Erinnerungen wurden hier bei den Besuchern wach. Fazit: Eine rundherum gelungene Veranstaltung, die in dieser Form nicht die letzte gewesen sein sollte.

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    Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1881 Tue, 19 Mar 2019 10:47:44 +0100 Rettungshunde - Spezialisten im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1881&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e8dfcaeca70b80187e313baef6b79d9 Ein Samstagnachmittag am Waldrand von Burgwallbach – mehrere Fahrzeuge kommen angefahren, Personen steigen aus und man kann vereinzelt Hundegebell aus den Kofferräumen hören. Was auf den ersten Blick eine Gassirunde im Wald sein könnte, stellt sich spätestens nach Eintreffen eines Einsatzfahrzeugs des Bayerischen Roten Kreuzes als wöchentliches Training der Rettungshundestaffel Rhön-Grabfeld heraus.

    An diesem Wochenende wird im Revier Burgwallbach geübt – einem Staatswaldrevier des Forstbetriebs Bad Brückenau. Revierleiterin Miriam Langenbucher darf heute endlich auch Bekanntschaft mit den ehrenamtlichen Hundeführern machen, die in regelmäßigen Abständen im Wald für Ihre Einsätze üben.

    In der Rettungshundestaffel Rhön-Grabfeld engagieren sich sowohl aktive Hundeführer als auch erfahrene Helfer. Vier geprüfte Hunde sind im Einsatz und 17 Hunde befinden sich in der Ausbildung. Die Prüfung gilt für zwei Jahre und muss dann wiederholt werden – nur geprüfte Hunde dürfen an Polizeieinsätzen teilnehmen. An diesem Wochenende simulieren vier Hundeführerinnen und zwei Hundeführer bzw. Einsatzleiter den Ernstfall und Prüfungssituationen.

    Als erstes starten Hündin Kanji mit Hundeführerin Verena Ferrari. Sie simuliert einen sogenannten Verweistest: Der Hund muss eine verunfallte Person finden und deren Position seinem Hundeführer anzeigen. Entweder der Hund läuft von der gefundenen Person zurück zu seinem Hundeführer und motiviert ihn ihm zu folgen oder er trägt ein sogenanntes „Bringsel“ an seiner Halsung und nimmt dieses ins Maul, um zu zeigen, dass er jemanden gefunden hat. In diesem Fall zeigt sich die dritte Variante – Kanji findet das „Opfer“ Maria Waibl und bellt so lange, bis das Frauchen zu ihr gelaufen ist und der verletzten Person helfen kann. Kanji absolviert diese Übung mit Bravour und wird im Anschluss ausgiebig gelobt und bestärkt.

    In der Hundestaffel gibt es zwei Kategorien an Rettungshunden, erläutert Hundeführerin Alexandra Klinger:

    • Die sogenannten Flächensuchhunde arbeiten eine zugewiesene Parzelle durch. Dabei geht der Hundeführer mit dem Suchhund und mindestens einem Helfer, der auch als Einweiser mit Karte fungiert, durch die Fläche. Die Suche ist dabei eher unspezifisch – sobald der Hund eine beliebige verletzte Person findet, schlägt er an.
    • Mantrailing-Hunde wiederum sind darauf trainiert, eine spezifische Suche nach der Spur einer bestimmten Person durch zu führen. Der Hund bekommt hierzu einen Gegenstand der vermissten Person, der nur deren Geruch besitzen darf, um die Witterung auf zu nehmen. Klassischer Einsatzbereich sind Vermisstenfälle.

    In der Einsatzroutine kann es sinnvoll sein, je nachdem wie die Ausgangssituation ist, beide Hundekategorien nacheinander ein zu setzen, um deren jeweiligen Vorteile optimal zu nutzen.

    Die Rettungshundestaffel arbeitet aktuell mit geprüften Flächensuchhunden und weitet jetzt ihre Kompetenz auch in Sachen Mantrailing aus. Drei Hundebesitzer der Staffel widmen sich momentan diesem neuen Aufgabenbereich.

    Im Notfall arbeiten im näheren Einzugsbereich bis zu 5 BRK Staffeln zusammen, u.a. Bad Kissingen, Schweinfurt (sowie Johanniter Unfallhilfe und Arbeiter Samariter Bund) und Haßberge. Im ILS-Bereich Schweinfurt werden nur Staffeln von BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) alarmiert, keine Privatstaffeln.

    „Ungefähr 90 % aller Einsätze finden nachts statt, manchmal aber auch tagsüber. Da der Großteil berufstätig ist oder auch durch Urlaub/ Krankheit, etc. nicht alle Hundeführer oder auch Hunde einsatzbereit sind, ist die Kooperation der Staffeln untereinander enorm wichtig“, erläutert Einsatzleiter Thomas Klett.

    Im vergangenen Jahr hat die Rettungshundestaffel rund 25 Einsätze, neben ihrem Haupteinsatzgebiet Rhön – Grabfeld, auch in den Landkreisen Würzburg, Haßberge, Coburg und Bad Kissingen begleitet. Unterstützt wird die Rettungshundestaffel als Einsatzgruppe des Roten Kreuzes über den Kreisverband u.a. mit Ausbildungsgeräten für die Hunde, neue Helme für die Hundeführer oder benötigte Geräte für das ausgemusterte, ehemalige Sanitätsfahrzeug, dass nun der Hundestaffel entsprechend modifiziert als Fahrzeug dient.

    Das hohe Engagement und die Einsatzbereitschaft der Teams zeigt sich auch beim Training, das nahezu wöchentlich im Wechsel in bis zu 12 Suchgebieten stattfindet. Die Suchgebiete sollen dabei eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Umgebungen (Wiese, Wald, Stadt, etc.) abbilden, wie es im realen Einsatz auch der Fall sein könnte. Heute eben auch im Staatswald. In der Regel werden die Suchgebiete einmal im Quartal zu Übungszwecken aufgesucht. „Die Zusammenarbeit läuft hier hervorragend, ich bekomme immer rechtzeitig eine Anfrage von Thomas Klett und kann so die Übungen der Hundestaffel sehr gut mit unseren Belangen der Staatswaldbewirtschaftung in Einklang bringen. Außerdem unterstützen wir sehr gerne diese anspruchsvolle Tätigkeit, kann Sie doch auch jedem im Forst arbeitenden Arbeitnehmer oder auch den Waldbesuchern möglicherweise einmal das Leben retten“, freut sich Revierleiterin Miriam Langenbucher.  

    Zwischenzeitlich zeigt Kanji, die kurz vor der Prüfung steht, ihre Fähigkeiten beim Gehorsamkeitstest – sie absolviert einen freien Parcours, bei dem sie unterschiedliche Befehle von Ihrer Hundeführerin ausführen muss. Hier zeigt sich, wie eng der Hund kooperiert und ob er auch bei Ablenkung durch andere Hunde oder Situationen diese Zusammenarbeit aufrechterhält. Die Übung klappt gut und es geht weiter zur nächsten Station.

    Thomas Klett und Miriam Langenbucher setzen sich etwas verdeckt im Wald auf eine Isomatte und dann darf zuerst Flächensuchhund Hailey mit Hundeführerin Alexandra Klinger und danach Joker mit Hundeführerin Maria Waibl das Gelernte zeigen. Dazu wird der Hund geschickt und läuft in Bögen die Waldparzelle durch, um das „Opfer“ zu finden. Richard Wagner fungiert bei dieser Übung als Navigationsystem für den Hundeführer, um im richtigen Bereich zu suchen. Hailey findet innerhalb kurzer Zeit die beiden „Verletzten“ Thomas Klett und Miriam Langenbucher. Bei dem sicherlich nicht leichten Terrain und zahlreichen Wildfährten, sowie dem sich ständig verschlechternden Wetter an diesem Samstag, zeigen die Hunde Bestleistung.

    Im Gespräch mit Maria Waibl und Ida Storch zeigt sich, dass die Hunde der Rettungshundestaffel viele Gemeinsamkeiten mit den vierbeinigen Jagdhelfern und Nachsuchenspezialisten in Wald und Forst haben. Die Themen Gehorsamkeit, die wichtige enge Zusammenarbeit mit dem Hundeführer und die anstrengende Fährtenarbeit, trotz Verleitungen durch andere Gerüche und teilweise mehrerer Stunden alter Spuren, eint diese auf den ersten Blick so unterschiedlichen Einsatzbereiche und zeigt, welche hervorragenden Leistungen ein eingespieltes Team erbringen kann.

    Beeindruckt vom Erlebten und um einige Eindrücke reicher, verabschiedet sich die Revierleiterin und bekräftigt ihren Wunsch, auch in Zukunft diese Kooperation aufrecht zu erhalten.

    Informationen zur Rettungshundestaffel Rhön-Grabfeld.

    Informationen zu den Bayerischen Staatsforsten finden sich unter: www.baysf.de 

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    Forstbetrieb Bad Brückenau Nachrichten
    news-1880 Tue, 19 Mar 2019 10:17:46 +0100 Forstbetrieb Selb stellt Weißenstädter Maibaum http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1880&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=219ad39b98976c9a01f6cd764315e99c Weißenstadt, März 2019 - 124 – 47 – 27 sind die Traummaße des neuen Weißenstädter Maibaums. Bereits im Winter wurde der Baum gefällt, dann ist er außer Saft, das bedeutet, dass das Holz weniger reißt und länger haltbar ist. Mit 124 Jahren, 47cm Stockdurchmesser und 27m Länge hat der Baum ein Volumen von 2,4 m³ oder 2,4 Festmeter, wie es der Forstmann nennt und ist damit ein ganz schönes Kaliber.

    Lange hatte der Winter den Maibaum im Griff und so langsam wird es höchste Zeit für die umfangreichen Vorbereitungen, damit er für die kommenden drei Jahre den Marktplatz von Weißenstadt wieder zieren kann. Es ist schon beinahe Tradition, dass der Stamm für den Maibaum aus dem Revier Meierhof des Forstbetriebes Selb kommt.

    Das Schmücken und Aufstellen des Maibaums übernimmt schon seit über 30 Jahren der Trachtenverein Weißenstadt. Natürlich wird der Baum bis zum ersten Mai gut versteckt.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1878 Thu, 14 Mar 2019 13:13:54 +0100 Werteichen der Bayerischen Staatsforsten preislich auf Vorjahresniveau stabil http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1878&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ddfcefd4b363a96356778b2b4f36882 Die Eichen der Bayerischen Staatsforsten wurden auf der „Arnsteiner“Submission bei um zwei Dittel erhöhtem Angebot im Durchschnitt exakt zu Vorjahrespreisen bewertet.

    Am 13. März 2019 führten die Bayerischen Staatsforsten ihre traditionelle Eichen und Buntlaubholz-Submission dieser Saison durch. Auf vier Lagerplätzen in Unterfranken wurden 1.512 Lose (Vorjahr: 923) mit 2.101 fm (Vorjahr: 1.303 fm) Laubwertholz aus den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten angeboten.

    Das Angebot der 9 (9) beteiligten Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten bestand aus 2.032 (1.271) fm Eiche und 69 (32) fm sonstigem Laubholz. An der Submission beteiligten sich insgesamt 18 (25) Firmen. Stark vertreten war insbesondere die bewährte Stammkundschaft aus der Furnierbranche, gefolgt von etwa gleich vielen Fassholz-, Sägewerkskunden und Holzhändlern. Alle Bieter erzielten einen Zuschlag.

    Von den angebotenen 2.032 fm Eiche blieben 177 (8) fm (9%) überwiegend qualitätsbedingt ohne Gebot oder unter dem Mindestgebot von 100 €/fm und erhielten daher keinen Zuschlag. Alle übrigen bebotenen Stämme wurden dem 1.Gebot zugeschlagen. Den Spitzenpreis der Submission erreichte dieses Mal ein hochklassiger Eichenstamm aus dem Wuchsgebiet Südliche Frankenalb (3,03 fm) des Forstbetriebs Kelheim mit 1.950.- Euro/fm bzw. 5.908 Euro für den kompletten Stamm .Das gesamte Eichenwertholz erlöste im Durchschnitt 643 (643) €/fm und hat damit exakt den Durchschnittspreis des Vorjahres gehalten.

    Zu den detaillierten Ergebissen.

    Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis der Submission sehr zufrieden und bedanktsich bei allen Bietern.

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    news-1879 Wed, 13 Mar 2019 13:22:00 +0100 Reinhardt Neft neuer EUSTAFOR-Präsident http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1879&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2080e828b0bfaca253f3eafde1c2de9c Regensburg, 13. März 2019 - Bei der EUSTAFOR-Generalversammlung am gestrigen Dienstag wurde Bayerische Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft zum neuen Präsidenten der Organisation der Europäischen Staatsforsten gewählt. Die EUSTAFOR ist die Dachorganisation der europäischen Staatsforstbetriebe.

    Neft nannte als eines der wichtigsten Ziele für die kommenden Jahre, die Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren. „Wir müssen die Öffentlichkeit von der nachhaltigen Forstwirtschaft überzeugen. Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte werden in unserem Ansatz der Waldbewirtschaftung gleichermaßen berücksichtigt“, so Neft. Den Wissenstransfer zwischen den fast 25 EUSTAFOR-Mitgliedern bezeichnete er als eine der großen Stärken der Organisation. Dieses Know-how stehe dann auch anderen Stakeholdern und Entscheidern zur Verfügung. Neft betonte, dass die bei der Generalversammlung beschlossene neue EUSTAFOR-Strategie dazu beitragen werde, die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder als wichtigen Baustein im Kampf gegen den Klimawandel zu stärken.

    Seinem Vorgänger, dem Präsidenten von Sveaskog Per-Olof Wedin, dankte Neft für die hervorragende Arbeit für die nachhaltige Forstwirtschaft in Europa in den letzten vier Jahren. Wedin wird die EUSTAFOR auch künftig mit Rat und Tat unterstützen.

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    news-1877 Tue, 12 Mar 2019 17:01:14 +0100 Mit Nachbarschaftshilfe in den Klimawandel http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1877&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0b8b71c7b04e313598b3b289ecf9278 Staatsforsten forcieren Douglasien-, Tannen- und Eicheneinbringung (Pittersberg 12. März 2019) – Pittersberg. Frühjahr ist Hauptpflanzzeit. Aus dem schneereichen Winter heraus präsentieren sich gute Pflanz- und Anwuchsbedingungen. Der Waldboden ist gut durchfeuchtet. Deshalb nutzen die Bayerischen Staatsforsten derzeit alle Möglichkeiten der Neuanpflanzung. Es bleibt nur ein kurzes Zeitfenster von rund sechs Wochen bis zum Blattaustrieb. Mit aller Macht bringen derzeit 35 Waldfacharbeiter der Bayerischen Staatsforsten den Baumnachwuchs aus Tannen, Douglasien, Eichen und Buchen in den Boden. Dabei bekommen die 20 Forstwirte aus dem Forstbetrieb Burglengenfeld unterstützende Hilfe in nahezu gleicher Stärke aus den Nachbarbetrieben Flossenbürg und Schnaittenbach. Nur so kann das riesige Pflanzvolumen rechtzeitig in den Boden kommen. Servicestellenleiter Harald Hölzl hat die Pflanzplanung mit seinen Nachbarkollegen so abgesprochen. Da sich die Bayerischen Staatsforsten derzeit im Holzeinschlag stark zurückhalten haben die Nachbarbetriebe Luft für diese Unterstützung.

    In diesem Frühjahr gilt es, die noch feuchte Zeit schnellstens zu nutzen. „Deswegen sind momentan alle Mann an Deck und pflanzen in einer Mammutaktion“, lobt Forstbetriebsleiter Thomas Verron den vollen Einsatz seiner Leute. Er begrüßte an der östlichen Landkreisgrenze bei Pittersberg in einer Eichenpflanzung im Lambertsberg die neu angekommenen Nachbarschaftshelfer. Je nach Pflanzengröße pflanzt jeder Forstprofi etwa 30 bis 60 Pflanzen pro Stunde. In dieser Frühjahrssaison müssen rund 200.000 Pflanzen in den Waldboden kommen. Aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zählt beim Pflanzen. Schließlich muss die Wurzel gut anwachsen und sich vor allem für einen später festen Stand in die Tiefe orientieren. Douglasien werden mit Ballencontainer als Starthilfe gesetzt. Dieses aus Nordamerika stammende Nadelholz kann in gewissem Umfang aufgrund ihrer größeren Klimatoleranz die Fichte ersetzen. Alle anderen Nadelhölzer stellen sich aus Naturverjüngung ein.

    Die genannten Baumarten sollen die widerstandsfähigsten für den eingeläuteten Klimawandel sein. Spürbar ist dieser an den bereits erlebten länger anhaltenden warmen Trockenphasen. Ein kräftiger Regenguss zum Angießen der frisch gesetzten Pflänzchen tut daher gerade jetzt bitter Not. Dann ist nicht alle Mühe umsonst gewesen.

    Der ehemalige Brotbaum des Waldbesitzes, die Fichte, verabschiedet sich zunehmend aus dem hier eher sehr niederschlagsarmen Raum. Die dürstende Fichte wird zudem leicht schwächelnd vom Borkenkäfer angepackt. Deutliche Weiser sind die rotbraun werdenden Kronen. Was tun, um diese Verluste auszugleichen? Die einzige Chance wird in der Vorausschau auf die klimatischen Veränderungen gesehen. Hierfür entwickelten Wissenschaftler Baumarteneignungsprofile. Dabei stellen sich Buche, Eiche, Tanne und Douglasie als die für unseren Raum passensten Baumarten heraus. Für sie werden die Wuchsbedingungen im Zuge des Klimawandels eher noch besser werden. Trockenheitsliebende Edellaubhölzer wie die Elsbeere oder der Spitzahorn stehen da nicht weit nach. Auch auf die trockenheitstolerante Kiefer soll nicht verzichtet werden. Grund genug für die Bayerischen Staatsforsten, sich in der neuen Waldgeneration auf diese Baumartenmischung zu konzentrieren.

    Dabei prägend sind vor allem die Laubhölzer der von Natur aus in der Region vorherrschenden Waldgesellschaften. Der Ursprung ist in einer länger andauernden Zwischenphase durch menschliche Einflüsse wie die Eisenindustrie und das Streurechen verändert worden. Heute weist ein klarer Weg zurück zur Natur. „Vorausschauend haben wir Forstleute bereits seit über 30 Jahren durch permanente Laubholzpflanzung in die vorwiegend reinen Nadelholzwälder entsprechende Zukunftsvorsorge betrieben. Dies kann der Waldbesucher aller Orten erleben“, so Verron.

    Mit der Pflanzung allein ist es aber oftmals nicht getan. Für die Laubholzinvestition ist bei der verbissempfindlichen Eiche Zaunschutz notwendig. Der Wildbestand ist trotz aller Schwierigkeiten und Diskussionen im Einwirkungsbereich der Bayerischen Staatsforsten den waldbaulichen Bedingungen angepasst. Dennoch picken sich Rehe als Nahrungsselektierer die schmackhaften Tannen und Buchen heraus. Um Einzelschutz an deren Terminalknospe mit Clips oder streichbarem Verbissschutzmittel auf rehwildvergrämender Schafsfettbasis kommt man deswegen manchmal nicht herum. Die Douglasie wird zur Gehörnbildung im Frühjahr äußerst gerne vom Rehbock verfegt und schwer geschädigt. Ein mehrjähriger Fegeschutz ist von daher unverzichtbar. Revierleiter Alexander Krause muss deshalb seine Kulturflächen über Jahre im Auge behalten. „Mit Büschl pelzen allein, ist’s in Richtung Waldumbau Klimawandel nicht getan“, so sein Fazit. „Da muss dann auch der Jagdpächter mitspielen.“

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    news-1876 Fri, 08 Mar 2019 13:26:56 +0100 Spessart: Spende für Kindergarten "Kunterbunt" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1876&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=459fc916899c7ee2492ad7aa4a92dc3b Der Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten beteiligte sich im Dezember mit einem Stand an dem Schnitzereien mit der Motorsäge und Wildspezialitäten bei der traditionellen Hüttenweihnacht in Wiesen. Der Erlös vom Werkauf des Wildbrets und der Schnitzereien hat einen Erlös von 500 Euro erbracht, der Forstbetrieb nun an den Kindergarten Kunterbunt in Wiesen gespendet hat.

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    news-1875 Mon, 04 Mar 2019 10:35:36 +0100 Kaniber verleiht zehnten Bayerischen Holzbaupreis http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1875&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cd46f49f2d83d087b1d6af196ffe16ec München, 4. März 2019 - Sechs herausragende Holzbauten hat Forstministerin Michaela Kaniber am Donnerstag in München mit dem Bayerischen Holzbaupreis ausgezeichnet. „Das Bauen mit Holz hat Zukunft, das zeigen die Preisträger eindrucksvoll. Der ökologische Baustoff Holz mit seinen hervorragenden Eigenschaften ist bei Architekten und Bauherren beliebt wie nie zuvor“, sagte die Ministerin.

    Jeweils 1.500 Euro erhielten die vier Sieger-Projekte: der Neubau eines Kindergartens in Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim), ein Einfamilienhaus in Herrsching (Lkr. Starnberg), ein Architekturbüro als Garagenaufstockung in Königsbrunn (Lkr. Augsburg) sowie ein Gemeinschaftsprojekt in Garmisch-Partenkirchen, das alpenländisches Bauen modern interpretiert. Sonderpreise in Höhe von je 1.000 Euro erhielten ein temporärer Eingangs- und Ausstellungspavillon für die Alte Pinakothek in München sowie der Neubau einer Kirche mit außergewöhnlicher Formensprache in Holzkirchen (Lkr. Miesbach). Sieben weitere der insgesamt 193 eingereichten Projekte erhielten eine Anerkennung.

    Bei der Preisverleihung verwies die Ministerin auf die herausragende Ökobilanz des Baustoffs Holz und seine vielfältigen Einsatzbereiche, gerade im urbanen Bauen. Ein Kubikmeter Holz entziehe der Atmosphäre beim Wachsen im Wald eine Tonne Kohlendioxid und spare durch Substitution anderer Baustoffe weitere Treibhausgase ein. Die Digitalisierung werde zudem dem Bauen mit Holz weitere Türen öffnen, da sie die Herstellung individueller Bauteile wirtschaftlicher ermögliche.

    Der Holzbaupreis wird seit 1978 alle vier Jahre vergeben. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt des Forstministeriums, des Landesbeirats Holz Bayern und proHolz Bayern, unterstützt durch die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau. Dokumentationen und Infos zum aktuellen Wettbewerb und den Preisträgern gibt es unter www.forst.bayern.de/Holzbaupreis2018.

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    news-1874 Fri, 01 Mar 2019 08:40:02 +0100 Freizeitmesse Nürnberg: Wildkatze wirbt für Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1874&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cafcf2159873b321cc54c9f416cf8b0a Rothenkirchen, 1. März 2019 - Auch in diesem Jahr wirbt wieder die Wildkatze für den Naturraum Frankenwald. Auf der Freizeitmesse in Nürnberg ist sie im wahrsten Sinne des Wortes der „Hingucker“ auf dem Stand des Frankenwaldtourismus.

    Seit dem „Waldgebietsjahr 2017“ stellt der Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten auf Einladung des Tourismusverbandes den Messebesuchern die Waldlandschaft des Frankenwaldes als Rückzugsraum für Mensch und Tier vor. Ein Zusammenschnitt zahlreicher im Staatswald mit der Wildkamera eingefangener Naturszenen zeigt die Artenvielfalt der heimischen Wälder. Unter dem Titel „Szenen aus dem Wildkatzenwald“ können hier neben Reh-, Schwarz- und Rotwild auch Fuchs, Baummarder, Eichhörnchen und Waschbär genauso auf dem Bildschirm beobachtet werden wie die heimlichen Rückkehrer Schwarzstorch und Wildkatze.

    Dazu gibt es Informationen zu allem, was den Frankenwald interessant und liebenswert macht: Als Lebensraum besonderer Tiere und Pflanzen, als Wohlfühl-Ort für Erholung und Entspannung und als Heimat zum Leben und Arbeiten. Bis zum kommenden Sonntag können sich rund 100.000 Messebesucher von alldem einen lebendigen Eindruck verschaffen.

    Zum Video: Artenvielfalt im Frankenwald

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    news-1873 Wed, 27 Feb 2019 08:51:21 +0100 Schutz der Fledermaus im Spessart http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1873&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=98b5114d5a7672a0e8b8cc31f84c9b71 Eigentlich begann es letztes Jahr mit einem Zufall: Der damalige Pächter der Kahrhütte im Staatsforstrevier Hain hatte an einem Fenster eine eingeklemmte Fledermaus entdeckt. So kam man auf den Gedanken, das kellerartige Erdgeschoss der Hütte als Fledermaus-Behausung zu nutzen. Revierförster Reinhard Zietsch vom Heigenbrückener Staatsforstbetrieb und die beiden Fledermaus-Fachberater für Kreis und Stadt Aschaffenburg, Thomas Bormann und Erich Sauer, haben die Idee zusammen in die Tat umgesetzt. Im vergangenen Sommer wurden spezielle Steine eingebaut, in die sich die Tiere reinhängen können. „Die Spalten in den Steinen sind unterschiedlich groß, damit möglichst viele verschiedene Fledermausarten angelockt werden können“, so der Heigenbrückener Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Joachim Keßler.

    Zusätzlich haben Waldarbeiter des Forstbetriebs Flugschneisen freigelegt, damit die Fledermäuse die Hütte gut anfliegen können. Bis es soweit ist, kann es aber noch dauern: „Meistens dauert es einige Jahre, bis Fledermäuse neue Behausungen annehmen“, so Thomas Bormann. Die Voraussetzungen rund um die Kahrhütte sind aber sehr gut, wie der Fledermausexperte betont. Es gibt eine Reihe von Jagdbiotopen wie den nahe gelegenen Kahrsee mit einer Vielzahl von Insekten – und mindestens zehn Fledermausarten, deren Rufe die Fledermausexperten im vergangenen Jahr aufgezeichnet haben.

    Weitere Maßnahmen zum Schutz der Nachtsegler hat Keßler bereits in Planung: „Wir werden an einigen Stellen Feldermauskästen aufhängen und Lebensräume für die Tiere schaffen.“ Förster Zietsch wird übrigens für die Aktion ausgezeichnet: Er erhält vom Landratsamt Aschaffenburg eine Urkunde und eine Plakette für seine Leistungen beim Fledermausschutz.

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    news-1870 Mon, 25 Feb 2019 14:28:48 +0100 „Lebensversicherung“ Schutzwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1870&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=db9deb3a0e5672198731002abf7dece0 Regierung von Oberbayern verlängert Schonzeitaufhebungsverordnung: Schutz besonders sensibler Bergwälder gegen Verbiss möglich / Schutzwald ist im Klimawandel beste Lebensversicherung für die Menschen im Gebirge

    Der ausklingende Winter hat beeindruckend gezeigt, dass der Schutzwald für die Menschen im Gebirge eine essentielle und nicht selten lebenswichtige Aufgabe hat. Intakte Schutzwälder schützen vor Lawinen, Muren sowie Überschwemmungen und machen das Leben in den Alpen oftmals erst möglich. Sie sind mit ein Grund, warum die enormen Schneehöhen dieses Winters nicht mehr Schaden angerichtet haben. Diese Gefahren für Leib und Leben, aber auch die Infrastruktur in den Bergen, nehmen mit dem Klimawandel zu. Die Verlängerung der Schonzeitaufhebungsverordnung durch die Regierung von Oberbayern hilft die jungen Schutzwälder vor Verbiss zu schützen.

    München/Regensburg 25.2.2019 – Große Flächen unserer Bergwälder in den Alpen sind Schutzwälder. Wo sie ihre Schutzaufgaben nicht mehr zuverlässig leisten können, werden im Auftrag des Freistaats Bayern Schutzwaldsanierungsprojekte durchgeführt. Umgesetzt werden diese von den Bayerischen Staatsforsten in enger Kooperation mit der Forstverwaltung. „Wir greifen dem Schutzwald unter die Arme und leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe, damit sich wieder ein stabiler Bergwald entwickeln kann“, beschreibt der Staatsforstenchef Martin Neumeyer die gemeinsamen Anstrengungen von Bayerischen Staatsforsten und Bayerischer Forstverwaltung für den Schutzwald.

    So wurden auf den rund 10.000 Hektar Schutzwald in den bayerischen Alpen von Garmisch bis Berchtesgaden seit Bestehen der Schutzwaldsanierung im Jahr 1986 über 13 Millionen junge Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt. Dafür investierte der Freistaat mehr als 85 Millionen Euro, weitere 20 Millionen Euro haben die Bayerischen Staatsforsten seit 2005 für vorbeugende Pflegemaßnahmen im Schutzwald erhalten. Bis sich die nächste Baumgeneration etabliert hat, werden kleine, dreibeinige Holzbauwerke errichtet, die Schneebewegungen reduzieren und das Heranwachsen junger Bäume im Hochgebirge ermöglichen. Neumeyer: „Es ist viel umweltschonender wenn intakte Bergwälder statt große Betonbauten die Bewohner und Besucher des Alpenraums vor Lawinen schützen.“

    „Damit die jungen Waldbäume aufwachsen können, müssen wir sie aber auch vor dem Verbiss durch Wildtiere schützen“, so der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten weiter. Durch die neue Schonzeitaufhebungsverordnung, die seit dem 22. Februar bis zum Jahr 2024 gilt, können in den Schutzwaldsanierungsgebieten auch künftig außerhalb der regulären Jagdzeiten Reh-, Rot- und Gamswild geschossen werden. Dabei werden die Bayerischen Staatsforsten wie bisher mit großem Verantwortungsbewusstsein vorgehen. Fachlich gut qualifizierte Jäger nehmen dabei besondere Rücksicht auf seltene Tierarten wie das Auerhuhn und den Steinadler.

    Neu ist, dass dabei künftig nur mehr bleifreie Munition eingesetzt wird. Die Jäger halten sich auch strikt an den Muttertierschutz, der tragende und führende Muttertiere vom Abschuss ausnimmt. Wichtig ist zudem, dass der getätigte Abschuss in den Schutzwaldsanierungsgebieten auf den von den Landratsämtern festgelegten Abschussplan angerechnet wird – zusätzliches Wild wird daher nicht erlegt.

    „Die Weiterführung der Schonzeitaufhebungsverordnung ist ein wichtiges Signal für die Menschen, die im Gebirge leben und für den Wald, der in Zeiten des Klimawandels besonderen Herausforderungen trotzen muss. Ich möchte mich ganz herzlich bei der Regierung von Oberbayern für die gute Zusammenarbeit, bei Verbänden wie dem Bund Naturschutz für die Unterstützung und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gebirgsforstbetriebe bedanken. Nur dank der guten Zusammenarbeit kann die Schonzeitaufhebungsverordnung weitergeführt werden.“

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    news-1871 Mon, 25 Feb 2019 14:22:00 +0100 Vegetationsgutachten: Mit Statistiken zum Wald von Morgen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1871&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08ede1577d798b9b1b52785e580aea59 22.02.2019, Sonthofen – Aktuell werden die Ergebnisse der Vegetationsgutachten überall diskutiert und von vielen kommentiert. Das Gutachten wird von der Forstbehörde für alle Waldbesitzarten, also auch für den Staatswald angefertigt. „Wir können mit dem Vegetationsgutachten in der jetzigen Form sehr gut leben. Es ist ein statistisch abgesichertes Verfahren, welches von den Förstern der Forstverwaltung stets korrekt durchgeführt wird. Meine Revierleiter und Berufsjäger sind bei allen Außenaufnahmen mit dabei. Die Ergebnisse unterstützen unsere Arbeit als Waldbewirtschafter und zeigen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten“, bewertet Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting das Verfahren.  

    „Für mich als Revierleiter sind insbesondere die Zeitreihen ganz wichtige Entscheidungshilfen und ergänzen unser eigenes, jährlich durchgeführtes Traktverfahren optimal“, ergänzt Förster Hubert Heinl seinen Chef. Nochmal Oetting: „Entscheidend ist aber letztendlich das, was aus den Ergebnissen des Vegetationsgutachtens gemacht wird: Die Zahlen dienen als Grundlage für die Erstellung der dreijährigen Abschusspläne beim Rehwild.“  

    In einer Region wie im Oberallgäu, in der mit Rehen, Rotwild und Gemsen drei im Wald lebende Schalenwildarten vorkommen, darf der Verbissschaden nicht nur auf Rehe als Verursacher reduziert werden. „Dem Bergwald hilft es nur, wenn neben einer intensiven Reh- und Gemsbejagung auch die Rotwildbestände nicht zu hoch sind. Bisher waren sich Jäger und Förster im Oberallgäu einig, dass Reh- und Gemswild zugunsten des Rotwildes intensiv bejagt werden muss. Das soll auch so bleiben, wenn die gemeinsamen Erfolge nicht gefährdet werden sollen“, beschreibt Forstbetriebsleiter Jann Oetting die Situation.  

    In den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen ist die Verjüngung von Fichte, Buche und Bergahorn mittlerweile ohne Probleme möglich. Bei der unverzichtbaren Weißtanne sind aber weiterhin große jagdliche Anstrengungen notwendig. Hier ist der Verbiss teilweise noch zu hoch. „Speziell im Staatswald im Balderschwanger Tal haben wir durch eine intensive Jagd geschafft, einen hohen Anteil Weißtanne in der Verjüngung zu sichern. Aber wo aus verschiedenen Gründen zu hohe Wildbestände da sind, reicht es nicht, nur eine Wildart intensiv zu bejagen“, beschreibt Hubert Heinl die Situation für das größte zusammenhängende Staatsjagdrevier des Forstbetriebs Sonthofen. Forstbetriebsleiter Jann Oetting gibt zu: „Wir haben noch Bereiche, in denen wir nahezu jede Weißtanne mit einem hohen finanziellen Aufwand gegen Verbiss schützen müssen. Denn ohne Schutz hätte diese Baumart dort überhaupt keine Chance!“  

    Völlig unstrittig ist für die Staatwaldförster, dass die Oberallgäuer Wälder seit den neunziger Jahren bunter geworden sind. Der Laubholzanteil ist wesentlich gestiegen, reine Fichtenwälder gibt es nahezu nicht mehr. Das ist nicht nur für die dauerhafte Sicherung der Schutzwälder wichtig, auch für das Wild sind diese Wälder wesentlich attraktiver, als reine Fichtenwälder. Nochmal Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting: „Das war eine grandiose Leistung der Jäger und Waldbesitzer! So kommt es, dass in unseren Wäldern heute das Wild bessere Lebensbedingungen vorfindet, als noch vor 30 Jahren. Vereinfacht gesagt, führt mehr Vielfalt im Wald zu mehr Wild und damit auch zur Notwendigkeit, mehr zu jagen! Wie viele Reh, Gems oder Rotwild es tatsächlich bei uns gibt, kann ich nicht sicher sagen. Aber die Jagdzahlen des Forstbetriebs zeigen, dass die Höhe unserer Abschusspläne stetig angepasst werden muss.“

    Und Förster Hubert Heinl weiß: „Wenn ich schon nicht weiß, wie hoch genau der Rehwildbestand ist, dann muss mir der Wald zeigen, ob die Jagd ausreicht. Letztendlich ist entscheidend, dass genügend Weißtannen wachsen können. Dann ist die Höhe richtig angesetzt“. Die Statistiken und das Vegetationsgutachten zeigen dafür den Praktikern die Richtung auf.

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    news-1869 Thu, 21 Feb 2019 09:48:46 +0100 Regionale Vermarkter besuchen neu gebaute Wildkammer in Kipfenberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1869&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8c3d5da89d467f1a86c04dfbe0d6699b Direktvermarkter aus dem Landkreis Eichstätt informieren sich über Verarbeitung und Verkauf von Wildbret durch die Bayerischen Staatsforstbetriebes Kipfenberg

    Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung informierte sich der Verein „Köstliches vom Lande“ über die neueröffnete Wildkammer des Staatsforstbetriebes Kipfenberg. Forstbetriebsleiter Rudolf Habereder und sein Stellvertreter Ernst Geyer begrüßten über 20 regionale Direktvermarkter sowie die Organisatorin Sabine Biberger vom Landwirtschaftsamt Ingolstadt.

    „Der professionelle Verkauf von Wildfleisch an den Endverbraucher ist ein Trend in ganz Bayern“, berichtet Habereder. Die neue Wildkammer wirbt mit dem Motto „Wildes Kochen“ und wird in Kipfenberg und Umgebung sehr gut angenommen. Für die Jäger gibt es im Außenbereich eine Anlieferungsstelle, die sie rund um die Uhr nutzen können. „Früher gab es nur ganze Tiere zu kaufen, das war nicht verbraucherfreundlich“, informiert Ernst Geyer.

    Heute bietet die Wildkammer fertig verpackte Fleischportionen sowie Schinken und Wurstwaren zum Verkauf. Wildfleisch erfüllt viele Verbraucherwünsche: Die Tiere leben in Freiheit in der Natur, das Fleisch ist hochwertig und fettarm. Wildbret ist ein regionales uns saisonales Produkt: Die Jagdsaison beginnt im Mai und endet im Dezember. Über die richtige Zubereitung gibt es Rezepte und Informationen beim Einkauf in der Wildkammer Kipfenberg.

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    Forstbetrieb Kipfenberg Nachrichten
    news-1868 Wed, 20 Feb 2019 16:10:16 +0100 Länderübergreifender Forstbiathlon in Buchenberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1868&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a24e991ccf5fbe0ee000791046f013da 19.02.2019, Kempten - 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpfen bei den Forstmeisterschaften in Buchenberg um den Sieg: Rund 170 Waldbesitzer, Mitarbeiter der Forstämter und der Forst- und Holzbranche haben sich letzten Samstag zum Forstbiathlon getroffen. Im Allgäu bietet sich dabei an, was sonst schon geografisch nicht so einfach ist: die Forstbiathleten zweier Bundesländer im Wettkampf unter einen Hut zu bringen.

    Die Wettkämpfe wurden auf der Loipe am Eschacher Weiher bei Buchenberg ausgetragen. Wie jedes Mal war sie von den bayerischen Organisatoren und der Marktgemeinde Buchenberg bestens präpariert worden.

    Bereits am Vorabend hatte der Markt Buchenberg die Sportler in den Saal des Landhauses Sommerau zum Empfang eingeladen. Bürgermeister Toni Barth, die Präsidenten der beiden Landes-Forstsportvereine Markus Blaschke und Martin Strittmatter, sowie der Leiter des Forstbetriebs Sonthofen von den Bayerischen Staatsforsten, Jann Oetting begrüßten die Teilnehmer in ihren Ansprachen in Buchenberg. Alle Redner hoben das Verbindende einer solchen länderübergreifenden Veranstaltung hervor.

    Zum Wettkampftag zeigten sich die Wetterbedingungen mit Schneeregen und kräftigem Wind als echte Prüfung. Nun ist die Forstbranche nicht dafür bekannt, dass sie sich von schwierigen Wetterverhältnissen beeindrucken lässt. So konnte der Wettkampf mit motivierten Teilnehmern unter regulären Bedingungen durchgeführt werden. Die kurz vor dem Start noch nachgepflegte 2,4 km lange Loipe wurde von den Damen zwei- und den Herren dreimal durchlaufen. Dazwischen musste jeder an bereitgestellten Laserwaffen seine Schießfertigkeit unter Beweis stellen.

    Weil die Leistungen am Schießstand jedoch bei einigen Teilnehmern durchwachsen waren, kannte sich mancher am Ende des Wettkampfs recht gut in der Strafrunde aus. Den schwierigen Bedingungen zum Trotz sah man im Zieleinlauf ausschließlich zufriedene Gesichter bei Teilnehmern, Zuschauern und den Veranstaltern.

    Die tagesschnellsten Damen des Biathlons waren in der klassischen Technik Maria-Luzia Geißler vom Landkreis Tuttlingen und in der freien Technik Anna Wahls vom Alb-Donau-Kreis. Bei den Herren konnte sich in der klassischen Technik Vinzenz Bader von der Mannschaft „vom Allgäu bis ins Oberland“ und in der freien Technik Joachim Herr vom Forum Weißtanne durchsetzen.

    Im Landhaus Sommerau in Buchenberg wurden bei der anschließenden Siegerehrung die Erstplatzierten durch Bernhard Dingler, Forstamtsleiter in Leutkirch, Bürgermeister Barth und Forstbetriebsleiter Jann Oetting ausgezeichnet. Am Ende gab es den Gesichtern nach zu urteilen, sowohl bei den Startern als auch bei den Organisatoren nur Siegerinnen und Sieger.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1867 Tue, 19 Feb 2019 07:54:46 +0100 Zirben zu sehr guten Preisen versteigert http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1867&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8e34b3351585300803d18d1274006b1 St. Martin bei Lofer, 19.02.2019 - Die Bayerischen Saalforste haben rund 30 Festmeter Zirben, die in den Hochlagen vom Sturm VAIA geworfen wurden, auf der Südostbayern-Submission zu hervorragenden Preisen verkauft.

    Auf dem Wertholzplatz der 22. Südostbayern – Submission am 04.02.2019 war die Zirbe des Forstbetriebs St. Martin der Verkaufsschlager. Ihr sehr aromatisch duftendes Holz ist vor allem als Möbel- und Schnitzholz heiß begehrt. Der Forstbetrieb Sankt Martin der Bayerischen Saalforsten lieferte die seltene Ware, die ein Sturm in den Hochlagen des Betriebs entwurzelt hatte. Der Durchschnittspreis der 27 Festmeter lag bei beachtlichen 443 €/Festmeter, das Höchstgebot sogar bei sensationellen 940 €/Festmeter.  

    In diesem Jahr konnten sich die Veranstalter - der Forstbetrieb Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten AöR, die Waldbesitzervereinigungen Traunstein und Laufen-Berchtesgaden und das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Traunstein - über einen sehr gut bestückten Submissionsplatz in Waging am See freuen. Mit über 500 Stämmen und einer Gesamtmenge von 485 Festmetern lag das Angebot an hochwertigem Laub- und Nadelholz fünfzig Prozent über dem langjährigen Mittel.

    Es wurden von 31 verschiedenen Kunden Gebote auf das perfekt aufbereitete Holz auf dem Submissionsplatz abgegeben. Auch Raritäten wie Linde, Scheinzypresse, Kirsche, Vogelbeere und Birne wurden wieder in geringem Umfang angeboten und fanden ihre Käufer. Bemerkenswert ist das Ergebnis eines schwachen Eibenstammes, der den höchsten Festmeter-Preis der diesjährigen Versteigerung mit 1370 € erzielte.

    Das Durchschnittsergebnis über alle Baumarten von 320 €/Festmeter lag zwar unter dem des Vorjahres (373 €/Festmeter), die Veranstalter zeigten sich dennoch zufrieden. Dank der großen Angebotsmenge konnte der Gesamtumsatz auf über 150.000 € gesteigert werden.

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    Forstbetrieb St. Martin, Bayer. Saalforste Nachrichten
    news-1866 Wed, 13 Feb 2019 09:22:18 +0100 Funk im Forst – Ein Mehr an Sicherheit in der Holzernte http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1866&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=51ba105e36d29aa5c93443a9baa4ad39 12. Februar 2019 – Heigenbrücken Sicherheit geht vor – der Forstbetrieb Heigenbrücken stattet seine Waldarbeiter mit Funkgeräten aus.

    Nach einer umfangreichen Schulung durch Forstwirtschaftsmeister Lukas Küber bekam jeder der Forstwirt ein neues Funkgerät als Teil seiner persönlichen Schutzausrüstung. Küber erklärt in seiner Einführung: „Die Naturnahe Waldbewirtschaftung und der Waldumbau stellen uns vor neue Herausforderungen. Durch die vielen verschiedenen Baumarten und das unterschiedliche Alter der Bäume sehen wir uns gegenseitig bei der Holzernte immer schlechter und das Absprechen untereinander wird schwieriger.“

    Der nun erfolgten, bayernweiten Einführung gingen umfangreiche, interne Versuche voraus. Alles in enger Abstimmung mit dem Personalrat. Der Leiter des Forstbetriebs Heigenbrücken, Joachim Keßler weiß: „Unsere Mitarbeiter sind eine tragende Säule des Unternehmens. Bei allen Vorhaben, die der Sicherheit dienen, binden wir die Mitarbeiter immer mit ein!“ Denn was bringe die beste Ausstattung, wenn sie niemand benützt?

    Die neu eingeführten Funkgeräte verbessern die Kommunikation der Waldarbeiter enorm. Sie ermöglichen eine Verständigung untereinander ohne den Gefahrenbereich eines Anderen zu betreten. Der größte Vorteil der Geräte ist jedoch die verbesserte Sicherheit bei der Holzernte. Im Notfall kann eine unverzügliche Rettung eingeleitet werden. Die Funkgeräte erkennen Unfälle über eine spezielle Funktion, die sogenannte „Totmannschaltung“: Diese Funktion ist einfach, aber effektiv. Während der normalen Arbeit bleibt die Schaltung inaktiv. Gerät der Waldarbeiter über einen längeren in eine Schräglage, löst das Funkgerät automatisch einen schrillen unüberhörbaren Warnton aus, der alle umliegenden Waldarbeiter alarmiert. Der Ton wechselt mit einer automatischen Sendefunktion, sodass man den Verunfallten auch hören kann, ohne dass er die Sprechtaste drückt.

    Dieses Plus an Sicherheit läßt sich der Betrieb einiges kosten. So beträgt der Preis für ein Funkgerät mit dazugehörigen Mikrophon und die darauf abgestimmte Gürteltasche mehrere hundert Euro. Der Betrieb hat alle 19 Waldarbeiter damit ausgestattet.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1865 Fri, 08 Feb 2019 12:03:12 +0100 Innovative Technologie in der Arbeitssicherheit im bayerischen Staatswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1865&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7a417b6077cb4fba0c245dbbbbd4ad8b (30.01.2019) – Hammelburg -- Waldarbeit ist auch im 21. Jahrhundert noch eine der gefährlichsten Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Selbst größte Forstmaschinen sind nach wie vor auf die Zuarbeit von Waldarbeitern angewiesen.

    Daher setzen sich die Bayerischen Staatsforsten intensiv mit dem Thema Arbeitssicherheit in der Holzernte auseinander. Neben der Einführung einer Funkausrüstung für die Forstwirte im Jahr 2018, wird nun an der Entwicklung von (funk-) ferngesteuerten Fällkeilen geforscht. Der wichtigste Vorteil dieser Geräte ist, dass die Waldarbeiter den zu fällenden Baum aus sicherer Entfernung (außerhalb vom Gefahrenbereich unter der Baumkrone) zu Boden bringen können. Weiterhin kann mit diesen Geräten sehr viel Hubkraft erzeugt werden (sie entwickeln eine Hubkraft von bis zu 25 Tonnen), was den Forstwirten die Arbeit deutlich erleichtert und das sehr anstrengende „Keilen“ mit der schweren Axt und manchmal zahlreichen, schweißtreibenden Schlägen, ersetzt.

    Zu diesem Thema fand am 30. Januar 2019 ein Workshop mit fünf beteiligten unterfränkischen Forstbetrieben unter Leitung des Teams Technische Produktion der Betriebszentrale aus Regensburg am Forstbetrieb Hammelburg statt.

    Elf Forstwirte und Forstwirtschaftsmeister haben die ferngesteuerten Fällkeile in den letzten drei Monaten intensiv getestet und auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Dabei wurde von allen Testern der große Gewinn an Sicherheit sowie die ergonomische Erleichterung bei der Baumfällung gelobt. Die insgesamt 20 Keile werden jetzt an andere Staatsforstbetriebe weitergegeben, um auch in anderen Regionen Bayerns Eindrücke zu dieser Technologie sammeln zu können. Für die Betriebe Hammelburg, Bad Brückenau, Bad Königshofen, Heigenbrücken und Rothenbuch steht jedoch jetzt schon fest, dass ferngesteuerte Fällkeile in Zukunft die Waldarbeit viel sicherer und weniger körperlich fordernd machen.  

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1864 Thu, 07 Feb 2019 09:37:40 +0100 PEFC-Waldhauptstadt 2019: Wernigerode erhält Staffelstab von Heidelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1864&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=108a8e66e41134247598759ae3b5aa25 Stuttgart / Wernigerode, 07.02.2019: Geglückte Staffelstabübergabe der PEFC-Waldhauptstadt 2018, Heidelberg, an den neuen Titelträger im Jahr 2019, Wernigerode. Heidelberg hat am 05.02.2019 damit offiziell den Titel "Waldhauptstadt" an die 2019er PEFC-Waldhauptstadt Wernigerode weitergereicht. Eine Heidelberger Delegation in Person von Florian Haensel und Thorsten Stephan vom Landschafts- und Forstamt Heidelberg waren dazu eigens nach Wernigerode gereist. Im Gepäck hatte Florian Haensel neben guten Wünschen auch einen echten Staffelstab aus Buchenholz, den er an Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert überreichte. Im Nachgang übergab Prof. Dr. Andreas W. Bitter, Vorsitzender von PEFC Deutschland, in Wernigerodes Wald am Schlosshotel die Urkunde "PEFC-Waldhauptstadt 2019".

    Die im Jahr 2011 ins Leben gerufene Auszeichnung "PEFC-Waldhauptstadt" thematisiert unter anderem die besondere Verbindung zwischen Wald und Gesellschaft. Prof. Dr. Andreas W. Bitter, PEFC-Vorsitzender, sagte: „Wald war immer schon wichtig für eine ganz Reihe zusätzlicher Leistungen wie Bodenschutz, Naturschutz, Artenschutz und Erholung. Diese Leistungen werden seitens der Gesellschaft immer weiter angenommen. Multifunktionale Forstwirtschaft und die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald müssen zu einem erfolgreichen Kompromiss zusammengeführt werden. Wernigerode ist dabei ein sehr vorbildliches Beispiel.“

    Oberbürgermeister Peter Gaffert dankte zunächst dem Gremium für die Vergabe des Titels „PEFC-Waldhauptstadt 2019“ an die Stadt Wernigerode. „Damit wird Wernigerodes langanhaltendes, lang-jähriges Engagement anerkannt. Der Wald hat an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen. Als Erholungs¬wald spielt er eine ganz besondere Rolle in Wernigerode und in der Harzregion. Der Wald ist unabhängig von der Jahreszeit immer ein attraktives touristisches Ziel und ist neben einer schönen Stadt immer ein wichtiges Pfand“, so Gaffert. Er verwies weiterhin auf die Vielzahl von Veranstaltungen, die im Rahmen der Waldhauptstadt in diesem Jahr in Wernigerode stattfinden werden.

    Waldhauptstadt 2019 – und los geht’s

    Mit der Titelübergabe fällt der Startschuss für das Aktionsjahr „Wernigerode ist Waldhauptstadt 2019“. Im Laufe des Jahres sind viele verschiedene Projekte geplant, so zum Beispiel Pflanzungen von jungen Flatter-Ulmen und Fichten mit verschiedenen Grundschulen und Kindergartengruppen anlässlich des „Baumes des Jahres 2019“, eine Übernachtung im Wald im Rahmen des Ferienpasses und Aktionsangebote in den zertifizierten Waldfuchs-Kitas. Zudem stiftet PEFC neben dem Titel tausend Forstpflanzen, die beim Aktionstag „Waldwandel mit PEFC“ von Bürgerinnen und Bürgern sowie Schülern der Stadt Wernigerode gepflanzt werden sollen.

    Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“

    Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt fünf Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Wernigerode auf Platz 1. In den vergangenen Jahren wurden folgende Städte und Gemeinden ausgezeichnet: Heidelberg (2018), Brilon im Sauerland / Nordrhein-Westfalen (2017), Ilmenau / Thüringen (2015), Freiberg / Sachsen (2013), Rottenburg am Neckar / Baden-Württemberg (2012) und Augsburg (2011).  

    Kontakt für Anfragen zur Waldhauptstadt Wernigerode:
    Winnie Zagrodnik
    Pressestelle Stadt Wernigerode
    Marktplatz 1
    38855 Wernigerode
    Tel. 03943-654105
    E-Mail: winnie.zagrodnik@wernigerode.de
    www.wernigerode.de

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    Nachrichten
    news-1863 Thu, 31 Jan 2019 13:14:06 +0100 Verkehrssicherung entlang Kreisstraße im Forstbetrieb Ottobeuren http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1863&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e6209b0aa7fe752d4786f4eecc800903 Baum ab für die Sicherheit

    Ottobeuren, 31. Januar 2019 – Der Forstbetrieb Ottobeuren wird voraussichtlich nächste Woche entlang der Kreisstraße MN 21 zwischen Rothenstein und Au eine Verkehrssicherungsmaßnahme durchführen. Aufgrund der für die Sicherstellung der Verkehrssicherheit notwendigen Baumfällarbeiten muss die Straße immer wieder kurzzeitig für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden.

    Der Waldbestand entlang der Straße ist stark geschädigt: die jüngsten starken Schneefälle führten vielfach zu Wipfelbruch, weitere Fichten sind durch Rotfäule oder Borkenkäfer geschädigt. Die Standfestigkeit der zahlreich vorhandenen Eschen ist durch das Eschentriebsterben (ein hoch aggressiver Pilz aus Asien) stark beeinträchtigt.

    Auf der betroffenen Fläche finden sich in Teilen bereits junge Bäume, die Restfläche wird nach Abschluss der Sicherungsmaßnahme wieder mit standortgerechten Baumarten aufgeforstet.  Der Forstbetrieb Ottobeuren bittet für die kurzfristigen Einschränkungen beim Verkehr um Verständnis.

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1862 Wed, 30 Jan 2019 16:46:18 +0100 Seltenes Bruch-Moos „Meesia triquetra“ im Forstbetrieb Oberammergau entdeckt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1862&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=05d406dcc7921a2e59d21c3091472844 Oberammergau, 30. Januar 2019 - Bei der Bearbeitung des Naturschutzkonzepts für den Forstbetrieb Oberammergau hat sich kürzlich herausgestellt, dass ein Bestand des seltenen, eiszeitreliktischen Mooses „Meesia triquetra“ (Dreizeiliges Bruchmoos) im Ettaler Weidmoos auf Flächen des Forstbetriebs Oberammergau liegt.

    Der ehemals wohl bundesweit größte Bestand dieses seltenen Mooses wurde zwar beim Pfingst-Hochwasser 1999 weitgehend überschlickt, ist aber seither wieder in Regeneration begriffen. Der Wuchsort auf einer Streuwiese wird schon seit vielen Jahren von örtlichen Landwirten ohne Nährstoffeintrag, Entwässerung oder Beweidung vorbildlich gepflegt, was auf den hochwasserbedingt noch etwas nährstoffreichen Standorten auch sehr wichtig für den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Moos-Rarität ist.

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    Naturschutz Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1861 Tue, 29 Jan 2019 11:56:40 +0100 Bayerische Staatsforsten und Bayerischer Jagdverband helfen gemeinsam dem heimischen Rotwild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1861&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab42ecb02972ec37fd49cfacdd0b55fe (Januar 2019) – Berchtesgadener Land – Hand in Hand kümmern sich Forstbetriebsleiter, Revierjagdmeister und Förster der Bayerischen Staatsforsten mit Vertretern des Bayerischen Jagdverbands um die sichere Überwinterung des Rotwildes.  

    Die Lawinengefahr war inzwischen wieder gering, als in Melleck die Heuballen geschultert wurden. Hans Niederberger, Leiter der Hochwild-Hegegemeinschaft Berchtesgaden und Ehrenvorsitzender der Kreisgruppe Berchtesgadener Land meldete am Vortag seinem Stellvertreter, Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller, dass in einem Bereich, den er selbst mitbejagt, vier Stück Rotwild unterhalb der Sellarnalpe im Schnee feststecken. „Mit einem Hubschrauber müsse Heu auf den Berg geflogen werden“ forderte Niederberger. Da ein Hubschrauber das Wild und die geschützten Raufußhühner in eine kraftzehrende Flucht jagen würde, sollte versucht werden, das Rotwild mit duftendem Heu ins Tal an die Fütterung zu locken.

    Schon 24 Stunden nach dem Hilferuf brachen Niederberger und Müller gemeinsam mit dem zuständigen BaySF-Förster Peter Pasquay, dem Revierjagdmeister Hubert Reiter und dem ehemaligen Revierjäger Otto Heitzmann auf. Mit Tourenski bzw. mit Schneeschuhen ging es in schwierigstes Gelände, um eine sogenannte „Futterschleppe“ aus hochwertigem Heu zu legen. Über Nassschnee-Lawinen und von Schnee gebrochenen bzw. von Staublawinen geworfenen Bäumen wurde eine Kette von kleinen Heu-Häufchen verteilt.

    Folgt das Rotwild diesen Leckerbissen, findet es sich am Ende an der Fütterung von Hans Niederberger wieder. Wie an der Fährtenlage erkennbar war, hatten die Hirschen schon nach zwei Tagen den halben Weg ins Tal geschafft. „Ein toller Erfolg für Wild und Wald“ lobte der Hegeringleiter und dankte den Vertretern der Bayerischen Staatsforsten für die vorbildhafte gemeinsame Aktion.

    Dr. Georg Holzhey, der örtliche Jagderlaubnisnehmer, unterstützte die Hilfsaktion unter anderem mit einer Brotzeit für die fleißigen Jäger. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich das Wild nicht durch Tourengeher verschrecken lässt und auf den durch Lawinenabgänge freigelegten Grasflächen verbleibt und dort junge keine jungen Bäumchen verbeißt.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1860 Mon, 28 Jan 2019 15:55:48 +0100 Holz aus dem Kürnachtal sorgt in Tokyo für guten Ton http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1860&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2df0f971272733f93778fa0b76ca231d 28. Januar 2019, Kempten - Warenströme laufen heute global. Deshalb verwundert es auch nicht so sehr, wenn ein Teil des im Allgäu gewachsenen Holzes weite Reisen in die Welt unternimmt. Dass aber besonders wertvolles Holz aus dem Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten als sogenanntes Tonholz beim Bau einer Orgel in Tokyo eine gewichtige Rolle spielt, klingt schon außergewöhnlich!  

    Tonholz muss ganz spezielle Eigenschaften aufweisen und wird zum Bau von Musikinstrumenten verwendet. Von kleinen Flöten und Blasinstrumenten über Streich- und Zupfinstrumente bis zum Orgelbau reicht die Anwendungsskala. „Fichtenholz spielt die dominierende Rolle, doch bei Leibe nicht aus jedem Fichtenbaum lassen sich später zarte Töne entlocken“, erklärt Hans Mayr von den Bayerischen Staatsforsten. Er ist Förster des Reviers Kürnach Nord am Forstbetriebes Sonthofen. In seinem Revier hatte er den richtigen Riecher: Die gut 120-jährigen Fichten auf etwa 900 Meter Höhe sind sehr gleichmäßig in windruhiger Lage aufgewachsen. Das wiederum klingt wie Musik in den Ohren von echten Holzkennern. Denn solches Holz verzieht sich kaum, schwindet nicht, schwingt perfekt und leitet deshalb wunderbar Töne weiter.  

    Zum Riecher des Forstmannes kommt das passende Gehör von Hermann Weber, Orgelbauer aus Engerazried bei Leutkirch. Er prüft die Stämme bereits im Wald. Wenn sie die Klopfprüfung bestehen, haben sie gute Chancen, in seinem Betrieb verarbeitet zu werden und dann in einem Orchestersaal oder einer Kirche aufspielen zu dürfen. Hermann Weber sieht sich nicht zum ersten Mal im Kürnacher Wald um. Schon seit vielen Jahren ist er zur Stelle, wenn er vom Förster einen Tipp bekommt. „Hermann Weber ist ein Holzfeinschmecker“, meint Förster Mayr mit großer Achtung. Gleichzeitig freut er sich, dass er aus seinem Revier auch solche ausgefallenen Käuferwünsche erfüllen kann.  

    Über Monaten hinweg hat Hermann Weber seine Schätze aus dem Kürnacher Staatswald zu einer etwa vier Tonnen schweren Orgel veredelt, einem wahren, mechanischen Wunder aus Holz. In Kisten verpackt kommt es nun per Luftfracht nach Tokyo: Für die deutsche Kirchengemeinde setzt Hermann Weber sein Werk in der dortigen Kirche wieder zusammen. „Jede Orgel hat ihren ganz eigenen, einmaligen Klangcharakter“, schwärmt Hermann Weber. Und Staatswald-Förster Mayr freut sich: „Schön zu wissen, dass im fernen Tokyo ein feiner Ton aus Allgäuer Orgelpfeifen klingt!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1859 Fri, 25 Jan 2019 12:50:32 +0100 Forstbetrieb Waldsassen unter neuer Leitung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1859&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f71962c3d0212eaec35d391fa0a8f81d Norbert Zintl folgt auf Gerhard Schneider Führungswechsel am Staatsforstbetrieb Waldsassen: Nach 26 Jahren in leitenden Positionen im Forstdienst und fast 40 Jahren als Förster geht der Leiter des Forstbetriebs Waldsassen der Bayerischen Staatsforsten, Gerhard Schneider, Anfang Februar in Ruhestand. Sein Nachfolger ist der 56jährige Norbert Zintl. Er wird künftig die Verantwortung für die 23.000 ha Staatswald in seinem Zuständigkeitsbereich übernehmen.

    Im Rahmen einer kleinen Feierstunde betonte Vorstand Reinhardt Neft die Leistungen von Gerhard Schneider: „Sie haben die Wälder in Ihrem Forstbetrieb mit viel Sachverstand und Herzblut bewirtschaftet. Dafür sind wir Ihnen zu Dank verpflichtet“, so Neft. Verantwortung für einen Forstbetrieb bedeute aber nicht nur, sich um den Wald zu kümmern, sondern auch die Menschen mit einzubeziehen. „Das ist Ihnen vorbildlich gelungen“, so Neft. Norbert Zintl könne sich auf einen bestens aufgestellten Forstbetrieb mit einem kompetenten und motivierten Team freuen.

    Der gebürtige Mittelfranke Gerhard Schneider hat in München Forstwissenschaften studiert und war seit 1980 im Staatsdienst tätig. Über Stationen an der damaligen Oberforstdirektion Regensburg und als Leitungskraft am Forstamt Dinkelsbühl kam Schneider als Leiter des damaligen Forstamts nach Mitterteich. Nach der Zusammenlegung der Forstämter Mitterteich und Waldsassen übernahm er die Leitung des neuen Forstamts Waldsassen und nach der Forstreform im Jahr 2005 den neu gegründeten Forstbetrieb Waldsassen.

    Für Gerhard Schneider, so betonte er bei der Feier, gehe seine forstliche Zeit ohne Wehmut zu Ende: „Zusammen haben wir in bewegten Zeiten viel für den Wald erreicht. Insofern gehe ich mit einem guten Gefühl und dem Wissen, dass der Forstbetrieb bei meinem Nachfolger in guten Händen ist.“

    Norbert Zintl betritt mit der neuen Aufgabe vertrautes Terrain. Nach dem Studium der Forstwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München war er als Forstreferendar in Waldsassen tätig, von 2005 – 2009 war er stellvertretender Forstbetriebsleiter in Waldsassen: „Ich bin nicht nur mit den Wäldern der Region vertraut, sondern kenne auch die Kolleginnen und Kollegen am Forstbetrieb.“ Auf die neue Herausforderung freut er sich: „Es war immer ein Traum, einen Forstbetrieb zu leiten. Umso mehr freut es mich, dass es nun in meiner Heimat geklappt hat.“ Ziel sei es für ihn, die hervorragende Arbeit von Gerhard Schneider fortzuführen. Die Herausforderungen für die Zukunft seien die durch Stürme und Borkenkäfer bedingten erhöhten Schäden im Wald und der demographische Wandel: „In den nächsten Jahren werden eine Reihe weiterer qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Diese gilt es adäquat zu ersetzen, um den Wald auch weiterhin zum Wohle von Mensch und Natur zu bewirtschaften.“

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    Forstbetrieb Waldsassen Nachrichten
    news-1858 Fri, 25 Jan 2019 11:34:12 +0100 Bayerische Staatsforsten übernehmen Verantwortung gegenüber heimischem Schalenwild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1858&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=15e9ef2cf22ecf310f6d91936d673d53 Rotwild wird im Hochgebirge flächendeckend gefüttert; Forstbetriebe entscheiden selbstständig über notwendige Fütterung von heimischem Schalenwild

    Regensburg, 23.1.2019 – Die Bayerischen Staatsforsten sind sich Ihrer Verantwortung während dieser außergewöhnlichen winterlichen Wetterlage gegenüber den heimischen Schalenwildbeständen bewusst. Insbesondere das Rotwild wird deshalb gefüttert. Durch Besiedelung und Verkehrswege sind die natürlichen winterlichen Rückzugsgebiete des Rotwilds nicht mehr zugänglich. Daher werden aktuell alle bestehenden 60 Fütterungen in den bayerischen Alpen vom Allgäu bis nach Berchtesgaden durch unsere Forstbetriebe trotz der enormen Schneehöhen betrieben und täglich mit Erhaltungsfutter beschickt. Darunter sind 27 Wintergatter und 33 offene Fütterungen.

    Dies geschieht stellenweise unter enorm hohen Aufwand. Viele der Fütterungen sind etwa nur noch mit Schneeschuhen oder Tourenski erreichbar und oft nur durch sehr lange Anmärsche. Dazu muss stellenweise das Futter auf dem Rücken geschnallt auf Kraxen zu den Fütterungen gebracht werden. Rund 50 Berufsjäger und Förster sind allein in unseren Hochgebirgs-Forstbetrieben täglich mit dem Unterhalt der Fütterungen beschäftigt. Dafür wurde bereits im Sommer ausreichend artgerechtes Futter, meist Heusilage, eingelagert. Unsere Berufsjäger leisten dieser Tage enormes für die geschätzten 3300 Hirsche, Hirschkühe und Hirschkälber im Gebirgsstaatswald.

    Grundsätzlich sind unsere heimischen Schalenwildarten von Natur aus auf die entbehrungsreiche Zeit im Winter gut angepasst. Sie haben sich im Sommer und Herbst Feistreserven aufgebaut von denen sie zehren können und gegen die Kälte sind sie mit ihrem Fell gut geschützt. Der gesamte Stoffwechsel und Energieverbrauch ist während der kalten Monate zudem erheblich reduziert, ebenso die Nahrungsaufnahme. Sie sind daher in der Lage, auch mit größeren Schneehöhen zurecht zu kommen. Insbesondere wenn sie nicht gezwungen werden, durch Stress und erzwungene Fluchtaktivitäten zusätzlich Energie zu verbrauchen.

    Die außergewöhnlich großen Schneemengen wie sie Anfang Januar gefallen sind, stellen aber auch die Schalenwildarten, neben den Hirschen etwa das Rehwild vor besondere Herausforderungen. Daher haben die Bayerischen Staatsforsten entschieden, über Spuren im Schnee entdecktes Schalenwild auch abseits der bestehenden Fütterungen mit Erhaltungsfutter zu versorgen.

    Dies geschieht auf Basis der Erfahrungen und des Wissens unserer gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Die Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten entscheiden über die Notwendigkeit in eigener Regie. In dieser weiter andauernden Extremsituation gilt darüber hinaus weiterhin, dass kein Schalenwild bejagt wird.

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    Nachrichten
    news-1857 Fri, 25 Jan 2019 07:59:46 +0100 Bundeswehr zu Besuch im Forstbetrieb Bodenmais http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1857&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eabbb9cedc76d8c7c788921ed0fa5c59 Bodenmais, 25. Januar 2019 - Die SanSff Eins Kümmersbruck Zg SanUstg Regen (zu „deutsch“: Sanitätsstaffel Einsatz Kümmersbruck, Zug Sanitätsdienstliche Unterstützung Regen) ist in der Bayerwald-Kaserne Regen untergebracht. Die Sanitätssoldatinnen und -soldaten machen hier zum einen Sanitätsausbildung, zum anderen unterstützen sie die Regener Grenadiere bei ihren Einsätzen im In- und Ausland.

    Um dem Namen „Bayerwald“ auch gerecht zu werden, nutzte die Staffel die Tatsache, dass einer ihrer Soldaten der Sohn des Ausbildungsmeisters am Forstbetrieb Bodenmais ist, zu einem Informationstag „Forst“.

    Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl und Ausbildungsmeister Hilgart ließen es sich deshalb nicht nehmen, in der Lehrlingswerkstatt Oberlohwies den Soldatinnen und Soldaten zunächst die Bayerischen Staatsforsten ganz allgemein und dann den Forstbetrieb Bodenmais mit all seinen Besonderheiten vorzustellen. Nach der Theorie und intensivem Gedankenaustausch folgte dann nach einer zünftigen Brotzeit in der Lehrwerkstatt die Praxis: Forstwirtschaftsmeister Hilgart hatte einen Übungsparcour aufgebaut, wo jeder die erworbenen Grundkenntnisse aus der Theorie in die Praxis umsetzen konnte.

    Hilgart erläuterte zunächst die Funktion der persönlichen Schutzausrüstung und die Sicherheitseinrichtungen der Motorsäge bei der Waldarbeit. Dann demonstrierte er Fäll -und Entastungstechniken an schwächeren Bäumen. Als „Highlight“ durften die Teilnehmer anschließend ihr erworbenes Wissen selbst anwenden und Schneideübungen mit der Motorsäge durchführen.

    Erst am späten Nachmittag endete das Treffen – Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl: „Für die Soldatinnen und Soldaten das war ein richtig cooler Tag! Und für uns die Möglichkeit, den Forstbetrieb mal ganz „woanders“ darzustellen. Wenn sie dürfen, begrüßen wir sie gerne mal wieder!“  

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1856 Mon, 21 Jan 2019 14:48:39 +0100 Forstbetrieb Selb informiert Schüler im Fichtelgebirge http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1856&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1cfe03858828dc9523ebb5f1dac5d00a Wunsiedel, Januar 2019 -  Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien stand am Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel unter dem Motto „students4students“. Dabei konnten sich die Abiturientinnen und Abiturienten über zukünftige Berufe und Studienmöglichkeiten bei ehemaligen Absolventen des Gymnasiums informieren.

    Zum ersten Mal waren auch die Bayerischen Staatsforsten mit vertreten. Revierleiter Matthias Fuchs vom Forstbetrieb Selb informierte über das „Unternehmen Wald“ und dessen vielfältige Berufsbilder. Hierbei fanden die Berufe mit Nachhaltigkeitsgedanken eine sehr große Nachfrage.

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    Forstbetrieb Selb Nachrichten
    news-1855 Fri, 18 Jan 2019 10:38:00 +0100 Vorstand Neft übergibt in Coburg "Grünes Klassenzimmer" http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1855&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b6e2508fde903ad3903d8434c1572a6 Coburg, Januar2018 - Endlich war es soweit. Mitte November 2018 begrüßte der Forstbetrieb Coburg die Schulleitungen der Realschule Co II sowie die der Schaumbergschule zur Übergabe eines "Grünen Klassenzimmers".

    Auf rustikale Eichenbänke lauschten zahlreiche Schüler den Ausführungen des Vorstandes der Bayerischen Staatsforsten Herrn Neft und dem Schulleiter der Co II Herrn Klaus Reisenweber. Digitalisierung ist heute zwar ein sehr wichtiges Thema bei der Bildung, der Bezug zur Natur und das Verständnis für ökologische Zusammenhänge sind aber ebenso wichtig, gerade in Zeiten drastischer Klimaveränderungen.

    Mit dem "Grünen Klassenzimmer" haben die Schüler nunmehr die Möglichkeit, den Unterricht an der frischen Luft erleben zu können. Weiteren Sitzmöglichkeiten und der Pflanzung von Streuobst sollte nichts im Wege stehen betonten Vorstand und Betriebsleiter.

    Die Einweihung wurde musikalisch von Lehrern, Schülern und Altlandrat Michael Busch (nunmehr MdL) mit dem Rockklassiker "Hymn" von Barclay James Harvest professionell umrahmt.

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    Forstbetrieb Coburg (Forst- und Domänenamt) Nachrichten
    news-1854 Thu, 17 Jan 2019 16:43:34 +0100 Gute Ergebnisse bei der Versteigerung in Litzendorf http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1854&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71a577ef74fa4c70de4b2a467df015c1 Lärche bleibt ein Erfolgsgarant – stabiles Preisniveau im Wertholzsegment

    Waldsassen, 17. Januar 2019 - Zum diesjährigen Versteigerungstermin am 16. Januar 2019 im Pfarrsaal von Litzendorf fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland ein.

    Insgesamt 7 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lager-plätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten war mit rd. 1.100 Festmetern etwas größer als im letzten Jahr, wobei insbesondere die Lärchen- und Kiefernmengen von den Betrieben deutlich erhöht wurden.

    Neben der bekannten Stammkundschaft beteiligten sich auch einige Neukunden rege an der Versteigerung. Nach einer zögerlichen Anfangsphase entwickelte sich eine lebhafte und intensive Versteigerungsatmosphäre. Besonders einige hochwertige Lärchenblöcher waren heftig umworben. Die anwesenden Firmen honorierten das durchweg sehr gute Qualitätsniveau der Hölzer durch entsprechende Gebote und es konnten nahezu alle aufgerufenen Lose zugeschlagen werden.

    Der Durchschnittspreis über alle Baumarten lag mit 222 €/fm knapp über dem Ergebnis des Vorjahres (220 €/fm). Damit konnte erneut eines der besten Ergebnisse in der Veranstaltungshistorie erreicht werden.

    Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchen-Los mit 2 Blöchern (3,63 fm) aus dem Forstbetrieb Ebrach mit 1.000 €/fm. Weitere Spitzenerlöse bis 675 €/fm und ein Mittel von 336 €/fm sind ein Beleg für die ausgezeichnete Qualität der aufgelegten Lärchen-Stämme. Die Kiefer erfreute sich einer guten Nachfrage, war allerdings mit einem Durchschnittserlös von 166 €/fm unter dem Vorjahresniveau. Das Interesse an Douglasie stieg im Vergleich zum Vorjahr wieder an und spiegelt sich auch in den Erlösen wider.

    Wie schon in den letzten Jahren war das Versteigerungslokal sehr gut besucht. Aus dem teilnehmenden Bieterkreis haben letztlich 17 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2018: 16).

    Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und das engagierte Mitbieten bei der Versteigerung.

    Die Ergebnisse im Überblick

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    Nachrichten
    news-1853 Thu, 17 Jan 2019 13:09:27 +0100 Bayerische Staatsforsten statten Forstwirte mit Sicherheitsfunk aus http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1853&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f9797bddb2668bf77d8257ec80d1cb1 (Vilshofen 17.01.2019) – Winterzeit ist Holzerntezeit. Diese zählt zu den gefährlichsten Arbeiten für die Forstwirte. Um Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall schnellste Hilfe vor Ort zu haben, ist den Bayerischen Staatsforsten nichts zu wenig, um die Sicherheit des eigenen Personals zu garantieren.

    Deswegen werden technische Neuerungen sofort getestet und als Verbesserung umgehend in die persönliche Schutzausrüstung aufgenommen. So wurden die 21 Burglengenfelder Forstwirte rechtzeitig zur Holzeinschlagssaison mit neuen Mobilfunkgeräten ausgestattet. Die handygroßen Funkgeräte werden rücklings am Werkzeuggürtel getragen, eine mit Spiralkabel verbundene Sprecheinrichtung am Kragen der Arbeitsjacke fixiert.

    Die auf digitalem und analogem Netz laufenden Geräte erlauben im Wald eine Verbindung der Rottenkameraden im laufenden Hieb bis zu 1000 Metern. Der Clou ist eine sogenannte „Totmannschaltung“, die einen Verunfallten sofort meldet. Bei einer dauernden Schräglage von unter 30 Grad Neigung des Verletzten alarmiert das System mittels eines unüberhörbar schrillen Tons nach 50 Sekunden sämtliche im Funkbereich arbeitenden Kollegen. Die Sprechfunktaste ist in diesem Fall geöffnet, sodass der Verletzte notfalls noch ohne Armeinsatz sprechen kann.

    Sämtliche Waldfacharbeiter wurden am Ausbildungszentrum der Bayerischen Staatsforsten in Vilshofen durch den forstbetrieblichen Sicherheitsbeauftragten und Ausbildungsmeister Michael Fischer und Servicestellenleiter Harald Hölzl in die Handhabung der neuen Geräte eingeführt.

    Forstbetriebsleiter Thomas Verron konnte sich tags darauf im laufenden Hieb in der Staatswaldabteilung Hoher Felsen im Hirschwald bereits vom Einsatz der neuen Funkausstattung überzeugen. Bei einem Großeinsatz mit mehreren Waldarbeitern im Arbeitsfeld ist ein Sicherheitsabstand zwischen diesen von mindestens zwei Baumlängen, also mindestens 60 Metern einzuhalten. In einem unübersichtlichen Gelände wie diesem mit teilweise flächiger übermannshoher Vorausverjüngung können die Forstwirte untereinander ihre Position weitergeben und so diesen Sicherheitsabstand zusätzlich zur vorgeschriebenen Arbeitsfeldaufteilung gewährleisten. Zudem kann ein Rottenkamerad umstandslos ohne weitere Gehzeiten bei hängengebliebenen Bäumen oder sonstigen Problemen Unterstützung bei seinen Kollegen anfordern.

    Im kombinierten Einsatz mit Maschinen ist eine laufende abstimmende Kommunikation möglich. Ein interner digitaler Funkkreis verhindert Außenstörungen durch andere externe Funknutzer. Das Umschalten auf ein analoges Netz erweitert die Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen Mobilfunknutzern. Die neue Technik bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch durch ihre enorme Reichweite mehr Flexibilität bei der Arbeit. Für die Bayerischen Staatsforsten Grund genug, ihr Sicherheitssystem mit dieser Technik zu erweitern.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1852 Thu, 17 Jan 2019 12:58:18 +0100 Bäume und nasser Schnee – eine gefährliche Mischung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1852&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a15bffdf56f9af658e63e44e7f6f26a8 Kempten, 17. Januar 2019 – „Ich stehe seit etwa 20 Minuten an der Börwanger Wiege an einen sicheren Platz, um die Lage vor Ort einschätzen zu können“, berichte Förster Markus König. Er pflegt den Staatswald des Forstbetriebs Sonthofen rund um Buchenberg und Haldenwang. Vor genau einer Woche hat ihn die Straßenmeisterei Kempten darüber informiert, dass wegen der Gefahr durch die unter der Schneelast umstürzenden Bäume die Staatsstraße 2055 voll gesperrt wurde. Die Feuerwehr hatte zuerst versucht, die Straße frei zu schneiden. Aber dann wurden die Arbeiten wegen akuter Gefährdung der Einsatzkräfte eingestellt.  

    „Wenn ich die seitdem zusätzlich über die Fahrbahn gestürzten Bäume sehe, war dies die einzig richtige Entscheidung! Zu diesem Zeitpunkt wäre es für niemanden zumutbar gewesen, die Straße frei zu halten. Außerdem hätte sich dadurch die Gefahrenlage ja auch nicht entschärft“, findet der Staatswaldrevierleiter. Was ihn allerdings verwundert und auch zornig macht, ist folgendes: Innerhalb von nur 20 Minuten versuchen fünf Autos an ihm vorbei zu fahren - obwohl er mit eingeschalteter Warnblinkanlage und zusätzlichem Blinklicht an der Heckklappe auf der Straße steht. Fakt ist, dass diese Autofahrer zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Sperrschilder und zwei Sperrbaken missachtet und umfahren haben. „Nicht selten kommen erstaunte Fragen, warum denn gesperrt sei und ob man nicht weiterfahren könne? Da komme ich dann schon ins Grübeln“, berichtet Markus König weiter.  

    König grübelt weiter: Warum werden wohl in kurzem Abstand zwei offizielle Sperrungen aufgestellt? Doch sicher nicht, um jemanden zu ärgern, oder ihn zu einem Umweg zu zwingen. Sondern um zu verhindern, dass sich jemand in eine – manchmal lebensbedrohende - Gefahr begibt. Nicht selten muss er sich anhören „Sie stehen ja auch da“. Das ist richtig. „Aber es gibt eben Menschen, die sich in solchen Situationen ein Bild der Lage machen müssen. Um entscheiden zu können, wie und wann Maßnahmen getroffen werden können, um die Gefahr möglichst zeitnah zu beseitigen“, erklärt Staatsforsten-Revierleiter König. „Es würde ja wohl auch niemand auf den Gedanken kommen, in ein brennendes Haus zu laufen, nur weil die Feuerwehr auch drin ist und löscht oder anderweitig Hilfe leistet…“.  

    Anscheinend werden Bäume, die bereits bis zur Belastungsgrenze gebogen sind, anders als Brände oder Hochwasser nicht als Gefährdung wahrgenommen. Ebenso herrscht oft Unverständnis dafür, dass Straßen nicht sofort wieder freigemacht werden. „Hier denkt wohl niemand an die Gefährdung der Menschen, die diese Freischneidearbeiten verrichten und die auch gesund nach Hause kommen wollen. Menschenleben sollten wichtiger sein, als ein Umweg, egal wie lange diese sein mag“, findet Markus König. Er deutet auf einen Schnee- und Blechhaufen unter Baumkronen: „Was durch Ignoranz und Selbstüberschätzung passieren kann, zeigt das hier!“. Kaum noch erkennbar ist ein Auto zu sehen, dessen Fahrer die Sperrungen missachtet hat und von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Nochmal König: „Gott sei Dank haben hier wohl alle Schutzengel zusammengehalten, denn es ist fast nicht vorstellbar, dass es bei diesem Unfall keine Personenschäden gab. Ob die Versicherung für den Sachschaden aufkommt?“  

    Wie ein Mantra wiederholt der Staatswaldrevierleiter seine Bitte: „Nehmen Sie solche Sperrungen nicht auf die leichte Schulter. Ein kleiner Umweg kann helfen, großes Unglück zu vermeiden. Passen Sie gut auf sich auf!“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1851 Thu, 17 Jan 2019 10:29:15 +0100 Mit Schaufeln, Teamwork und Ketten für das Rotwild http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1851&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=256beb837943a45bd6eff9b4b072baf6 (Januar 2019) – Berchtesgadener Land – Unter widrigsten Wetterbedingungen kämpfen sich Berufsjäger und Förster der Bayerischen Staatsforsten durch den Schnee, um die Fütterung des Rotwildes zu gewährleisten.

    Spätestens mit der Erklärung zum Katastrophenfall wird es offensichtlich. So viel Schnee in so kurzer Zeit hat es schon lange nicht mehr im Berchtesgadener Land gegeben. Während zahllose Helfer, unterstützt von Bundeswehr, Feuerwehren und technischem Hilfswerk versuchen den Schneemassen auf Straßen und Dächern Herr zu werden, machen sich Berufsjäger Max Schmid und Förster Christian Lischka vom Forstbetrieb Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten auf dem Weg zum Wintergatter Pfaffenthal.

    Aufgrund der Zersiedelung und Verbauung der Auelandschaft durch den Menschen ist das Rotwild gezwungen in seinen Sommereinständen zu überwintern. Hier wird es über den Winter mit Heu, Rüben und Grassilage versorgt, bis die Vegetation wieder genug Nahrung bietet. Aufgrund der derzeitigen klimatischen Situation stellt sich diese Versorgung jedoch als extrem schwierig heraus. Der Weg zum Wintergatter ist mit meterhohem Schnee bedeckt, abgebrochene Bäume liegen quer und immer wieder ist das Knarzen und Brechen von Ästen und Gipfeln durch den Wald zu hören.

    Es kommt auch in anderen Wintern vor, dass die Straße zugeschneit ist und im Normalfall würde sich Berufsjäger Max Schmid mit den Skiern auf den Weg machen. Doch dies ist derzeit aufgrund der Gefahrenlage unmöglich. Das Wild verbraucht zum Glück derzeit nur wenig Energie. Es steht in der Regel windgeschützt beisammen und hat den Stoffwechsel auf ein Minimum heruntergefahren. „Es ist Ehrensache, dass unser Rotwild täglich gefüttert wird,“ sind sich Max und Christian mit allen anderen Revierjägern am Forstbetrieb Berchtesgaden einig. Von Tag zu Tag wird der Zugang kräftezehrender und Besserung ist nicht in Sicht.

    Um das Wild zu schonen hat der Forstbetrieb Berchtesgaden zu Beginn der Schneefälle bereits die Jagd eingestellt. Jede Beunruhigung würde bei diesen Schneelagen dem Wild unnötig viel Energie rauben. Mit einem Viking Kettenfahrzeug machen sich die beiden auf den Weg um dem Rotwild das Heu in die Futterraufen zu legen. Mehrmals bleiben sie jedoch mit dem Kettenfahrzeug stecken. Nur mit vereinten Kräften schaffen Sie es, das Fahrzeug wieder freizuschaufeln um weiterzufahren. Doch auch dieses Mal kommen Sie nicht sonderlich weit. Eine unter der Schneelast zusammengebrochene Fichte versperrt beiden den Weg.

    Um diese zu entfernen müssen abermals die Schaufeln und eine Motorsäge ran. Alleine wäre dies nicht zu schaffen. Doch die Zusammenarbeit von Förster und Jäger zahlt sich aus. Gerade als die beiden die Fütterungen erreichen, erblicken Sie schon die nächste Überraschung. Die Futterraufen liegen unter tiefem Schnee begraben und müssen wie der Eingang zum Futterstadl erst freigelegt werden. Notdürftig wird das Heu erstmal auf den Schnee gelegt. Auch bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt eine schweißtreibende Angelegenheit.

    Bei diesen Witterungen wird auch die Ausrüstung strapaziert. Ein Kettenlaufwerk des Viking hat sich gelöst und muss notdürftig repariert werden. „Die Zusammenarbeit zwischen Jäger und Förster klappt bei uns hervorragend,“ schwärmt Forstbetriebsleiter Dr. Müller und fährt fort: „Leider bekommt die Bevölkerung die große Leistung zum Wohle unseres Wildes nur am Rande oder überhaupt nicht mit“. Denn der Fütterungsbetrieb findet im Wald statt, fernab der öffentlichen Wahrnehmung.

    Christian Lischka und Max Schmid stört das nicht. Sie haben eine Berufung für den Wald und für das Wild. Sie packen an, Hand in Hand. Ausruhen können sich beide noch nicht. Denn Sie müssen täglich wiederkommen zum Gatter. Und auf der Heimfahrt ist der Weg bereits wieder zur Hälfte zugeschneit…

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1850 Wed, 16 Jan 2019 13:18:46 +0100 Bayerische Staatsforsten unterstützen ehrenamtliche „Helfer vor Ort“ in Nordhalben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1850&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a324130e3494707efce4a7e8760d3f0a Nordhalben, 16. Januar 2018 - Der Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten unterstützt die „Helfer vor Ort“ mit Erlösen aus dem Nikolausmarkt. Forstbetriebsleiter Fritz Maier übergab in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Pöhnlein eine Spende an Reinhard Wendel, um diese wertvolle ehrenamtliche Leistung der „Helfer vor Ort“ zu würdigen und die Anschaffung von Material und Ausrüstungsgegenständen zu unterstützen.

    Die Mitarbeiter des Forstbetriebs Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten haben auf einem großen Stand am Nikolausmarkt im Dezember Wildbret aus den naturnahen Staatswäldern, Wildkochbücher und selbst hergestellte Produkte sowie Kunstwerke aus Holz verkauft. Der Erlös wurde für soziale Zwecke in der Region zugesagt. Die ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ erhielten nun als erste Organisation eine Spende in Höhe von 850.-€ für die notwendige Anschaffung von Material und Ausrüstungsgegenständen.

    Die „Helfer vor Ort“ werden in Notfällen gleichzeitig mit den Rettungskräften durch die Rettungsleitstellen informiert. Da sie keine größeren Anfahrtstrecken zurücklegen müssen, sind sie sehr schnell bei den hilfsbedürftigen Personen und können die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte für fachkundige Hilfe nutzen. Über 80 Hilfseinsätze pro Jahr werden im Raum Nordhalben geleistet.

    In der Vergangenheit haben sowohl Mitarbeiter am Forstbetriebssitz als auch Bürgermeister Michael Pöhnlein persönlich und viele Bürger und Besucher Nordhalbens auf diesem Weg schnelle Hilfe erhalten.

    Forstbetriebsleiter Fritz Maier dankte in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Pöhnlein den ehrenamtlichen Kräften und überreichte die finanzielle Unterstützung an Herrn Reinhard Wendel, der vor seiner Rente selbst im Rettungsdienst tätig war. „Wir leben und arbeiten gerne im Frankenwald und engagieren uns für die Zukunft des Frankenwaldes und seiner Bewohner“, betonte Betriebsleiter Fritz Maier. „Hoffentlich benötigen wir die „Helfer vor Ort“ in Zukunft möglichst gar nicht. Wenn doch, wissen wir uns aber in guten Händen.“

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    Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1849 Wed, 16 Jan 2019 10:42:18 +0100 Forstbetrieb Fichtelberg sägt Loipen und Wanderwege vom Schneebruch frei http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1849&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a23c7adab36cc31680d1e1ae77a70d9a Freie Bahn für Langläufer und Winterwanderer

    (15.01.2019) Fichtelberg – Nach den Baumbrüchen durch die starken Schneefälle der vergangenen Tage waren viele Loipen und Wanderwege durch herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume blockiert. Mitarbeiter des Forstbetriebs sägten die am meisten begangenen Wege jetzt wieder kurzfristig frei.

    Spuren im Wald hat das Wetter mit seinen starken Schneefällen in der vergangenen Woche hinterlassen: viele Äste und Baumspitzen haben unter der Schneelast nachgegeben und sind abgebrochen. Teilweise hat der schwere Schnee ganze Bäume ausgewurzelt. Dadurch waren viele Wege blockiert oder nur sehr beschwerlich zu begehen. Unverzüglich nach dem Schneebruch begannen die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten, die wichtigsten Wanderwege und Langlaufloipen frei zu räumen.

    Dazu Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg: „Für den Tourismus in der Region sind die Loipen, die fast ausschließlich im Staatswald verlaufen, ein wichtiges Aushängeschild. Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Pflege und den Unterhalt dieser Einrichtungen. Und selbstverständlich sorgen wir in solchen Situationen zusammen mit dem Zweckverband und den Wintersportvereinen dafür, dass nach solchen Schadereignissen die Wanderer und Langläufern möglichst schnell wieder ungestört im Wald unterwegs sein können.“

    Mit Pistenraupen und Loipenspurgeräten bahnten sich die Forstmitarbeiter ihren Weg durch den tief verschneiten Winterwald und beseitigten Äste und Baumstämme, die die Wege blockierten.

    Rechtzeitig vor dem Beginn der Winterwandertage am Ochsenkopf heißt es jetzt wieder „Freie Bahn für Langläufer und Wanderer“

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1848 Wed, 16 Jan 2019 10:34:17 +0100 Forstbetrieb Berchtesgaden: Sperrung bei Oberteisendorf wegen Waldpflege im Stecher http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1848&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9669e5e1f4cf060a4def868d03121dfb Oberteisendorf, 16. Januar 2019 – Die Bayerischen Staatsforsten wollen den beliebten Wald im sogenannten „Stecher“ verjüngen. Dabei müssen Wald und Wege zur Sicherheit der Waldbesucher gesperrt werden.

    BaySF-Förster Thomas Klein bittet um Verständnis, dass wegen Holzerntearbeiten die Forststraße und der Verschönerungsweg im Stecher im Zeitraum vom 21.1.2019 bis zum 15.2.2019 gesperrt wird. In diesen 4 Wochen werden mit Hilfe eines Seilkranes Bäume entnommen, um der zahlreich vorhandenen Tannen-, Buchen- und Fichtenverjüngung zum Weiterwachsen mehr Licht zu schaffen.

    Die Sperrung betrifft den Staatswaldanteil von Moosen bis zur Straße Oberteisendorf-Schlossried: Die Bayerischen Staatsforsten bitten alle Waldbesucher dringend, die Sperrungen zu befolgen. Bei der Holzernte verlaufen Stahlseile über den Wanderweg und die Forststraße, ein Betreten der Wege ist lebensgefährlich.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1847 Mon, 14 Jan 2019 15:44:53 +0100 Bayerische Staatsforsten feiern Jahrtag der Holzhauer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1847&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1628620b1b9e8e3d64c8bb2674a0b41d (Januar 2019) – Berchtesgadener Land – Bei der traditionellen Feier des Jahrtags der Holzhauer bedankten sich die Bayerischen Staatsforsten mit einem feierlichen Vinzenziamt bei allen Beschäftigten und Partnern und bitten für ein unfallfreies neues Jahr.

    Am 12.01.2019 lud Pfarrer Josef Zierl gewohnt sympathisch und herzlich in der Stiftskirche Berchtesgaden zur Heiligen Messe zu Ehren des Namenstages des heiligen St. Vinzenz, dem Schutzpatron der Holzhauer. Bei hochwinterlichen Wetterbedingungen hielt Peter Renoth, bis 2018 Stellvertretender Betriebsleiter des Forstbetrieb Berchtesgaden, in dem passend geschmückten Altarraum die Lesung. Mit ihrer theologisch hochkarätigen Predigt fesselte Ordensschwester Dr. Ilse Weiffen die zahlreichen Gottesdienstbesucher. Die großen Mengen an Neuschnee außerhalb der Kirche geben einen guten Eindruck davon, wie schwierig und gefährlich die Arbeit der Holzknechte war und trotz aller moderner Technik noch immer ist. Durch die Feier des Jahrhunderte alten Vinzenziamtes soll die Wertschätzung gegenüber den Forstarbeitern zum Ausdruck gebracht werden.

    Zur anschließenden Feier des Jahrtags der Holzhauer luden die Bayerischen Staatsforsten alle Beschäftigten sowie alle mit dem Staatsforst direkt verbundenen Partner in die Gaststätte Neuhaus zum Frühschoppen ein. Bei den gewohnt schönen Klängen der „Kadoffe Musi“ aus Maria Gern feierten die aktiven Staatsforstler mit ehemaligen Beschäftigten, Forstunternehmern, Holzkunden, Kollegen aus dem Nationalpark sowie Vertretern der Kommunalpolitik, der Ämter und des Jagdverbands. Leider waren aufgrund der schwierigen Schnee- und Straßenverhältnisse dieses Jahr viele Gäste verhindert, so dass die Feier in etwas kleinerer Runde stattfand.

    Nach der humorvollen Begrüßung durch den Personalratsvorsitzenden Franz Leitner dankte Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller allen Beschäftigten, die aktuell in Hilfs- und Rettungseinsätzen tätig sind sowie den Forstwirten des Forstbetriebes Berchtesgaden für ihre umsichtige und professionelle Arbeit und verwies auf die Bedeutung von Arbeitssicherheit: „Nachhaltig wirtschaften umfasst auch Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Erfolg einer nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung erst ermöglichen.“

    Der 2. Marktbürgermeister von Berchtesgaden, Bartl Mittner, lobte in seinem Grußwort die Leistungen der Bayerischen Staatsforsten, ökologische und ökonomische Belange erfolgreich zu vereinen.

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    news-1845 Fri, 11 Jan 2019 13:30:00 +0100 Der Wald von Morgen - Neue Ausstellung der Bayerischen Staatsforsten eröffnet http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1845&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c1548d2a568aa5cb5871d648dc2815b Staatsministerin Kaniber eröffnet „Wertewald“-Ausstellung der Bayerischen Staatsforsten; Ausstellung stellt zukünftige Bewirtschaftungsstrategien für den bayerischen Staatswald vor; im Anschluss soll die Wanderausstellung durch Bayern touren  

    München 11.01.2019; Am heutigen Freitag eröffnete Forstministerin Michaela Kaniber im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die neu konzipierte Ausstellung „Wertewald“ der Bayerischen Staatsforsten. Nach Aussage der Ministerin behandelt die Ausstellung wichtige Fragen wie etwa die Zukunft des Staatswaldes im Klimawandel. Den Staatsforsten komme dabei aufgrund der großen Staatswaldflächen in Bayern eine besondere Verantwortung zu, so Ministerin Kaniber. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung betonte Staatsforstenchef Neumeyer wie wichtig es ist, den Menschen in Bayern die zukünftige Bewirtschaftung des Staatwaldes vorzustellen und näher zu bringen: „Der „Wertewald“ soll der Bevölkerung einen umfassenden Eindruck von den Herausforderungen und der Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung der Bayerischen Staatsforsten vermitteln und Verständnis für unsere Aufgaben schaffen.“  

    Inwiefern sich die Bayerischen Staatsforsten für zukünftige Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel wappnen, können die Besucher bis zum 18. Januar 2019 erfahren. In einem illustrativen Stil zeigen insgesamt neun Ausstellungs-Bäume die Werte der Staatsforsten und die Strategie für die nächsten zehn Jahre – etwa in den Bereichen Personal, Klimawandel, Digitalisierung und demographischer Wandel. Das Besondere an dem Nachhaltigkeitskonzept „Wertewald“ ist, dass sich rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Erstellung beteiligt haben. Ausführliche Informationen über die Nachhaltigkeitsstrategie der Bayerischen Staatsforsten können auf www.baysf.de/wertewald abgerufen werden.  

    Die Ausstellung der Bayerischen Staatsforsten findet im Veranstaltungssaal des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Ludwigstraße 2 in München statt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr und Samstag bzw. Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

    Mehr Informationen zur Ausstellung sowie die Möglichkeit die Ausstellung zu buchen, finden Interessierte unter www.baysf.de/wanderausstellung.

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    news-1846 Fri, 11 Jan 2019 13:22:44 +0100 Ehrungen im Frankenwald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1846&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea6644f211f7e86485f432a8ec92fb65 Rothenkirchen, 11. Januar 2019 - Im Frankenwald stehen seit Jahren alle Signale auf Veränderung. Besonders der Wald braucht in Zeiten des beschleunigten Klimawandels jede helfende Hand. Unter diesem Zeichen standen die Ehrungen zahlreicher lang gedienter Mitarbeiter zum Jahreswechsel im Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten.

    „Effektiver Waldumbau funktioniert nur mit Einsatz und Sachkenntnis“, betonte Forstbetriebsleiter Peter Hagemann bei einer Personalversammlung im Bürgerhaus in Nurn. Gerade der zurückliegende Hitzesommer mit massivem Borkenkäferangriff habe gezeigt, wie wichtig eine aktive und frühzeitige Vorbereitung besonders der anfälligen Fichtenbestände sei. „Mit unseren planmäßigen Tannen-, Douglasien- und Laubholzvoranbauten, die wir seit Jahren gepflanzt haben, sind wir deutlich besser aufgestellt als früher.“ Bei plötzlichen Käfer- oder Sturmereignissen müsse man nicht mehr der Entwicklung „hinterherlaufen“ und im Nachhinein auf Kahlflächen aufwändige und nicht immer befriedigende Kulturen anlegen. Um die vielfältigen aktuellen Anforderungen an den Wald nachhaltig sicher zu stellen, könne die Zukunft des Frankenwaldes nur im artenreichen Mischwald liegen, so Hagemann. „Und den gibt es nicht umsonst.“

    Umso mehr freue es ihn, dass die Bayerischen Staatsforsten mit der Aufnahme der Forstwirtausbildung in Rothenkirchen ein deutliches Zeichen dafür gesetzt haben, die Bewirtschaftung des Staatswaldes mit hoch qualifiziertem Personal langfristig fortzuführen. „Aktuell bilden wir sechs junge Leute aus der Region für die Region aus.“ Weitere Zugänge seien in jedem Ausbildungsjahr geplant, um mittelfristig den Nachwuchs auch in den Forstbetrieben Coburg und Nordhalben sicher zu stellen. „Und zum Glück ist hier bei uns das Interesse an diesem Zukunftsberuf  ungebrochen.“ Großen Anteil hätten daran die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forstbetriebe, die in der Region fest verwurzelt seien. Stellvertretend dafür konnten Forstbetriebsleiter Hagemann und Servicestellenleiter Stefan Wittenberg gleich mehrere Dienst- und Arbeitsjubilare ehren.

    Für 40 Jahre im Staatsforst geehrt wurden die Forstwirte Michael Franz aus Nurn und Josef Schuberth aus Birnbaum. Beide „lernten“ ihren Beruf 1978 bis 1981 im damaligen Forstamt Nordhalben und kamen nach Zwischenstationen in den Forstämtern Wunsiedel bzw. Rothenkirchen und wieder Nordhalben 2005 an den Forstbetrieb Rothenkirchen. „Spätberufen“ war dagegen Rainer Lehnhardt aus Wilhelmsthal, der erst nach Lehre und Tätigkeit als Dachdecker und dann zwölf Jahren Bundeswehr den Weg zur Forstwirtausbildung 1989 bis 1991 fand. Er kam nach Auflösung des damaligen Forstamts Kronach bereits 1996 an das Forstamt Rothenkirchen und dann 2005 an den Forstbetrieb und wurde damit für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt.

    25 Jahre „im Forst“ ist Forstrevierleiter Dirk Siepe vom Forstrevier Lichtenfels, der seine forstlichen Wurzeln in Nordrhein-Westfalen hat. Der gebürtige Sauerländer durchlief nach Studium in Göttingen seine Ausbildung bei der Landesforstverwaltung NRW, bevor er 1994 als Anwärter an das Forstamt Kronach kam, wo er in mehreren Revieren in Zeyern und Steinberg im Privat- und Staatswald tätig war. Danach folgten Dienstjahre im Forstamt Lichtenfels in den Staatswaldrevieren Maineck und Lichtenfels-Nord und seit 2005 die Leitung des Forstreviers Lichtenfels der Bayerischen Staatsforsten. Echte „Frankenwaldgewächse“ sind die Forstwirte Martin Dressel aus Effelter, jetzt in Marktrodach, Patrick Drößler aus Haßlach bei Teuschnitz und Thomas Kestel aus Lahm. Alle drei wurden 1993 bis 1996 zum Forstwirt ausgebildet. Dressel und Kestel im damaligen Forstamt Kronach, wo sie dann im Revier Wilhelmsthal eingesetzt waren. Drößler im Forstamt Rothenkirchen mit anschließendem Einsatz im Revier Rothenkirchen.

    Nach 47 Jahren im forstlichen Dienst verabschiedet wurde Karl Tischer aus Reuth. Er erlernte seinen Beruf 1971 bis 1974 im ersten Jahrgang der damals in Bayern neu eingeführten dreijährigen Forstwirt-Lehre im Forstamt Lichtenfels. Aus der väterlichen Landwirtschaft kommend, galt seine ganze Hingabe immer der Arbeit in der Natur, die er langjährig als Vorarbeiter in der Revieren Trieb und Klosterlangheim erfolgreich gestalten konnte. Nach 2005 erweiterte sich sein Einsatzgebiet im Forstbetrieb Rothenkirchen zunehmend auch auf den Frankenwald, wo er seine Erfahrung immer auch an die jüngeren Kollegen weitergeben konnte. Mit der Ehrung von Karl Tischer als „Forstwirt der ersten Stunde“ ließe sich hin zur Wiederaufnahme der Ausbildung im Forstbetrieb Rothenkirchen ein erfolgreicher Bogen schlagen, stellte Personalratsvorsitzender Baptist Fischer bei der Veranstaltung in Nurn abschließend fest. Er freue sich über die Kontinuität des Forstberufes in der Region, mit der die wichtigste Grundlage für die Zukunft des Waldes gelegt sei.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1844 Fri, 11 Jan 2019 08:50:54 +0100 Schneechaos in Bayern: Weiße Gefahr im Wald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1844&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff1b99b5a8d1feac698862cc32b3c5a6 Ergiebige Schneefälle können zu Schneebruch an Bäumen führen: Äste, Baumteile und ganze Bäume können unter der Schneelast ab- oder zusammenbrechen, Bayerische Staatsforsten warnen vor Waldbesuchen; Gefahr für Leib und Leben

    Regensburg, 11. Januar 2019 – Die Bayerischen Staatsforsten warnen auf Grund der aktuellen Wetterlage vor unberechenbarer Schneebruchgefahr im Wald und an Waldrändern.

    Die immer noch andauernden heftigen Schneefälle legen eine schwere Last auf Bayerns Wälder – vor allem im Süden und Südosten – entsteht dadurch eine hohe, lebensbedrohliche Schneebruchgefahr. „Derzeit herrscht eine weiße Gefahr im Wald. Bäume können unmittelbar und ohne Vorwarnung unter der Schneelast umkippen oder zusammenbrechen“ so der Sprecher der Bayerischen Staatsforsten Philipp Bahnmüller. Selbst gesunde und stabile Bäumen können dem hohen Schneegewicht in den Kronen oft nicht standhalten. Das Risiko von herunterfallenden Ästen oder Baumkronen bzw. sogar das Umkippen von ganzen Bäumen ist hoch. Und selbst kleine Äste können schwerwiegende Verletzungen hervorrufen, wenn diese aus großer Höhe auf Menschen auftreffen. Wegen der großen Gefahr für Leib und Leben haben die Bayerischen Staatsforsten in den betroffenen Gebieten die Arbeit im Wald eingestellt und selbst die Försterinnen und Förster des Waldunternehmens vermeiden Waldbegänge.

    Am höchsten ist das Risiko im Bereich der Alpen, am Alpenrand sowie in den östlichen Mittelgebirgen vor allem im Bayerischen Wald. Gerade in Hochlagen besteht zudem akute Lawinengefahr. Diese können auch durch sportliche Aktivitäten ausgelöst werden.

    Die Bayerischen Staatsforsten raten daher dringend vom Betreten der Wälder und Waldränder ab und bitten darum sportliche Aktivitäten in den durch die heftigen Schneefälle besonders betroffenen Gebieten bis auf weiteres zu unterlassen. Freizeitaktivitäten sollten in den kommenden Tagen nicht im Wald stattfinden.

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    news-1843 Thu, 10 Jan 2019 16:24:11 +0100 Ruhe für Wildtiere überlebenswichtig http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1843&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=768fd1f855110be0a6a9b1601a608819 10. Januar 2019, Sonthofen – Bei extremen Wetterlagen müssen Jäger prüfen, ob sie Hegemaßnahmen für Wildtiere ergreifen. „Wie es im Jagdgesetz so schön heißt, hat die Hege die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen zum Ziel. Das Landratsamt Oberallgäu hat uns gebeten, entsprechende Hegemaßnahmen zu ergreifen“, erläutert Sonthofen Staatsforsten-Chef Jann Oetting.

    Arno Bletzinger, Berufsjäger bei den Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Sonthofen, ist dieser Tage mit Tourenski und Kraxe in seinem Zuständigkeitsbereich unterwegs. Bei Schneehöhen von weit über einem Meter ist eine Fortbewegung in den Wäldern des Forstbetriebs Sonthofen anders nicht mehr möglich. Er schnallt Heuballen auf die Kraxe und verteilt diese auf seinen Tourenskiern. Hirsch, Reh, Gems und Hase haben so die Möglichkeit, etwas Nahrung aufzunehmen bis sich die Wetterlage wieder normalisiert. Bei diesem Unternehmen ist jedoch auch größte Vorsicht geboten, denn die extrem hohe Schneelast auf den Bäumen in Verbindung mit starkem Sturm führt zu vielen umstürzenden Bäumen. Sein Schweißhund Baldur begleitet ihn dabei und passt natürlich auch gut auf sein Herrchen auf…  

    Die Wildtiere können sich evolutionsbedingt sehr gut auf solche extremen Schneelagen einstellen. Die aktuelle Schneelage war vor der Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte ja eher die Regel als die Ausnahme. Es gäbe keine Hirsche, Rehe und Gemsen mehr, könnten diese nicht mit solchen Schneelagen umgehen. Nochmal Forstbetriebsleiter Oetting: „Die Hauptstrategie dieser Wildtiere ist dabei ein sehr stark reduzierter Stoffwechsel mit entsprechend stark reduziertem Nahrungsbedarf. Die Wildtiere lassen sich erst einmal einschneien und bewegen sich so wenig wie möglich. Das entscheidendste ist derzeit also die Ruhe für die Wildtiere“. Im Ruhezustand können die Wildtiere die Temperatur ihrer Gliedmaßen bis in den einstelligen Bereich fallen lassen. Auch das Volumen des Pansens ist im Winter viel kleiner als sonst. Insgesamt reduziert sich der Stoffwechsel dabei auf bis zu 20% des normalen Verbrauchs. Diese Strategie kann aber nur funktionieren, wenn das Wild nicht durch Skifahrer und Schneeschuhwanderer abseits der Hauptwege aufgeschreckt und so plötzlich aus der Winterruhe gerissen wird. Auch deshalb deponiert Berufsjäger Arno Bletzinger sein Heu in unmittelbar Nähe der Hauptwege, die er mit seinen Tourenskiern und Schweißhund Baldur abläuft.

    „Wichtig dabei ist: Nur der Revierinhaber kann vor Ort entscheiden, ob und welche Hegemaßnahmen in seinem Revier notwendig sind. Und sie müssen so durchgeführt werden, dass eine ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Nutzung nicht beeinträchtigt und insbesondere Wildschäden vermieden werden. Das ist die andere Seite, die wir immer bedenken müssen!“, schließt Forstbetriebsleiter Oetting den rechtlichen Überblick ab.

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1842 Thu, 10 Jan 2019 09:29:20 +0100 Forstbetrieb Weißenhorn unterstützt „Wärmestube“ http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1842&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1e75b50ec6ce6a5625f15bbae36ebec Weißenhorn, Januar 2019 - Bereits seit Jahren unterstützt der Forstbetrieb Weißenhorn die sogenannte „Wärmestube“ des Deutschen Roten Kreuzes in Ulm. Die Einrichtung ist Tagesstätte und Übernachtungsheim für Bedürftige. Die Kolleginnen und Kollegen in Weißenhorn unterstützen diese mehrmals im Jahr mit Wildfleisch. So auch an den kalten Tagen zwischen den Jahren, als drei Teams bestehend aus Mitarbeitern und Ehemaligen des Forstbetriebs Weißenhorn in der Wärmestube für 50 Gäste feinen Rehrücken zubereiteten und servierten.

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    Forstbetrieb Weißenhorn Nachrichten
    news-1841 Mon, 07 Jan 2019 17:12:00 +0100 Gefahr von Schneebruch: Forstbetrieb Ottobeuren warnt vor Betreten des Staatswaldes http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1841&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1985a8b6022b01b1cc4d180316fce44 Ottobeuren, 07.01.2019 – Im Staatswald herrscht durch die aktuelle Wetterlage verbreitet akute Schneebruchgefahr. „Die Bäume ächzen unter dem Druck der nassen und schweren Schneemassen“, so Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter. Vielfach habe es bereits Schneebruch gegeben. Durch den prognostizierten neuen Schneefall droht sich die Situation noch weiter zu verschärfen: Auch starke Äste und ganze Wipfel können unverhofft und ohne Vorwarnung herabbrechen. Daher rät der Forstbetrieb dringend vom Betreten der Wälder ab. Das Betreten der Staatswälder erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

    Der Forstbetrieb bittet um Verständnis, dass die Staatswälder auf absehbare Zeit nicht zugänglich sein werden: Aufgrund der vielerorts durch geworfene Bäume blockierten Wege kann bis auf Weiteres auch keine Schneeräumung erfolgen.

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1840 Fri, 21 Dec 2018 13:48:45 +0100 FB Bodenmais ehrt Arbeitsjubilare http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1840&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69c1165d7985def29d6887aaf2ccb779 Zusammen 130 Jahre im Wald gearbeitet Bodenmais. Im Rahmen der Personalversammlung des Forstbetriebs ließen dessen Personalratsvorsitzender Markus Fischer und Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl das Jahr 2018 nochmal Revue passieren: das trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat den Betrieb mit Käferholz auf Trab gehalten, mit Franz Thoma hat ein neuer Stellvertretender Forstbetriebsleiter seinen Dienst angetreten, und im September wurden zwei neue Lehrlinge eingestellt.

    Und vier Arbeitsjubilare wurden für insgesamt 130 Jahre Waldarbeit ausgezeichnet – für zweimal 25 Jahre und zweimal 40 Jahre:

    Robert Grimm, hat 1993 am ehem. Forstamt Regen im Revier Bischofsmais als Azubi begonnen. Sein Weg führte ihn dann über die FoÄ Deggendorf und Mitterfels an den Forstbetrieb Bodenmais. Seit einigen Jahren arbeitet er im Inventurtrupp der Forsteinrichtung, d.h., er ist fast das ganze Jahr immer in einem anderen Forstbetrieb unterwegs, um Daten für die Betriebsplanung zu erheben.

    Manfred Schröder ist ein „echter Waidler“ aus Bayerisch Eisenstein; gelernt hat er im alten FoA Bodenmais, und er hat seit Anbeginn dem Revier Regenhütte die Treue gehalten.

    Karl-Heinz Schmid aus Rabenstein/Zwiesel hat 1978 seine Lehre als Automechaniker begonnen und kam 1986 als Quereinsteiger zum Forstamt Bodenmais, seitdem ist er Forstwirt in den Revieren Rabenstein und Regenhütte.

    Robert Braml kommt aus Saldenburg, hat 1977 am Forstamt Freyung seine Lehre als Forstwirt begonnen und hat auch nach Gründung der BaySF im Revier Saldenburg, gleichermaßen seit „ewigen Zeiten“, „daheim“ weitergearbeitet.

    "Auf die vier kann ich mich immer verlassen", sagt Forstbetriebsleiter Völkl über die Jubilare. Eine Ehrenurkunde des Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, unterzeichnet von Staatsministerin Kerstin Schreyer, und natürlich eine Flasche BaySF-Wein begleiten dann die vier in den Feierabend.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1839 Fri, 21 Dec 2018 08:14:13 +0100 Auf der Pirsch nach Hirsch http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1839&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc78084c8f2947d40ed661f4eaea18d0 Wildfütterungen „Almhütte“ und „Schattenwald“ öffnen nach Weihnachten Den König der Berge hautnah erleben: Diese Möglichkeit bietet sich allen interessierten Gästen beim Besuch unserer Schaufütterungen. Nach den Weihnachtsfeiertagen lädt der Forstbetrieb Oberammergau herzlich dazu ein, unter fachkundigen Erläuterungen eines Berufsjägers Einblicke in den Fütterungsbetrieb zu erhalten. Die imposante Wildart gibt ein majestätisches Bild ab und lässt sich an den Fütterungen in großer Stückzahl auf kurze Entfernung beobachten. Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt!

    Im 45 ha großen Wintergatter „Almhütte“ bei Garmisch-Partenkirchen leben in den Wintermonaten rund 85 Tiere. Das Gatter öffnet ab dem 26. Dezember bis Ende Februar jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag zwischen 16:00 und 17:00 Uhr. Der Fußweg zur Wildfütterung ist ab dem Wanderparkplatz „Maximilianshöhe“ bei Garmisch beschildert und dauert ca. 10 Minuten.  

    Das 35 ha große Wintergatter „Schattenwald“ im Graswangtal beherbergt im Winter rd. 90 Tiere und ist zwischen 27. Dezember und 15. März jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet, in den bayerischen Schulferien täglich. Beginn der Fütterung ist im Dezember und Januar um 16:00 Uhr, im Februar und März um 17:00. Der Fußweg zur Wildfütterung ist ab Graswang, Parkplatz „Schattenwald“ beschildert und dauert ca. 15 Minuten. 

    Der Eintrittspreis beträgt für Kinder ab 6 Jahren 1,- € und für Erwachsene 3,- €.  Kinder bis 5 Jahre sind frei. Hunde dürfen zur Schaufütterung nicht mitgebracht werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.Baysf.de/Oberammergau oder bei unseren Berufsjägern Willi Erhardt (Tel. 0173-8633820) und Gerhard Schwaninger (Tel. 0173-3938241).

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1838 Thu, 20 Dec 2018 13:22:09 +0100 Gewinne der Landesgartenschau übergeben http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1838&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c031834437f815fc07165716c633ae1 Forstbetrieb Arnstein übergibt Weihnachtsbäume an Gewinner des Quiz bei der Landesgartenschau

    Rimpar-Gramschatz, 20.12.2018 – Der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten hat am Mittwoch nachmittag am Waldhaus Einsiedel im Gramschatzer Wald Weihnachtsbäume übergeben, die bei der Landesgartenschau gewonnen wurden.

    Auf der Landesgartenschau in Würzburg hat der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten an drei Wochenenden über Klimawandel und Waldumbau, Naturschutz und Erholung sowie Holznutzung informiert. Hauptattraktion des Info-Standes war das Quiz, bei dem die Besucher Begriffe rund um den Wald erfühlen und erraten sollten.

    Über 1000 interessierte Besucher haben bei dem Quiz mitgemacht und viele tolle Preise gewonnen. Jetzt wurden die letzten Hauptgewinne am Waldhaus Einsiedel im Gramschatzer Wald übergeben: frisch geschlagene Weihnachtsbäume aus den heimischen Wäldern.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1837 Thu, 20 Dec 2018 11:32:09 +0100 Christbäume der Bayerischen Vertretung in Brüssel und Berlin kommen aus dem Forstbetrieb Wasserburg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1837&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=95b4b1c48a744ce3ebaefe63882120fd Wasserburg, Dezember 2018 - Zwei Weißtannen aus dem Forstbetrieb Wasserburg schmücken in diesem Jahr die Bayerischen Vertretungen in Brüssel und Berlin. Beide Bäume stammen aus dem Großhaager Forst nahe Maithenbeth, im Landkreis Mühldorf am Inn. 

    Bereits Ende November wurden die beiden Tannen vorsichtig gefällt und sicher verpackt in einem nach Brüssel und Berlin gebracht. Die Tannen haben eine Größe von rund 10 m. Damit an den Tannen beim Fällen und beim Transport kein Schaden entsteht haben Waldarbeiter, Harvesterfahrer und Fuhrunternehmer eng zusammengearbeitet. Die Tannen wurden vorsichtig gefällt, in ein Fließ eingeschnürt und anschließend in den LKW verladen. Beide Bäume sind gut an ihrem neuen Standort angekommen und repräsentieren dort prachtvoll geschmückt ein Stück unserer Region.

    Die Bayerischen Staatsforsten haben das erklärte Ziel den Wald vorbildlich, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften. Für die Bewirtschaftung des Großhaager Forstes ist der Forstbetrieb Wasserburg zuständig. In Zeiten des Klimawandels ist es eines der herausfordernden Ziele, die Wälder fit für die Zukunft zu machen. Klimaempfindliche nadelholzdominierte Waldbestände werden in klimastabile buchen- und mischbaumartenreiche Wälder umgebaut. In diesem Waldumbau spielt die Tanne eine entscheidende Rolle. Sie ist eine wichtige Mischbaumart zur Stabilisierung der Wälder.

    Im Großhaager Forst gibt es zahlreiche Alttannen, die sich teilweise natürlich verjüngen. Weiterhin wird Tanne durch Pflanzung und waldbauliche Pflege stark gefördert. Daher gibt es mittlerweile auf vielen Flächen Jungtannen, die den Wald der Zukunft mitgestalten. In einer solchen, vor etwa 40 Jahren gepflanzten Fläche wurden die beiden Tannen ausgewählt. Sie stammen aus einer Pflegemaßnahme.

    Der Großhaager Forst ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch wertvoll für das Trinkwasser, wirksamer Luftfilter, beliebte Erholungsstätte sowie Lebensraum für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Er ist zusammen mit Teilen des Ebersberger Forstes ein international geschütztes Flora-Fauna-Habitat (FFH). Dieses FFH-Gebiet „Ebersberger und Großhaager Forst“ ist unter anderem ausgezeichnet durch naturnahe Feuchtwaldkomplexe, Toteislöcher und Vernässungen im Großhaager Forst und durch das einzig bekannte Fortpflanzungsgebiet der Bechsteinfledermaus in Südostbayern im Bereich des Ebersberger Forstes. Das Gebiet stellt ein wichtiges Rückzuggebiet für eine Vielzahl von Arten dar.

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    Forstbetrieb Wasserburg a. Inn Nachrichten
    news-1836 Thu, 20 Dec 2018 10:12:51 +0100 Weihnachten mit den Hirschen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1836&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=90fb8278191af460e0fd33993bb73cf0 Weihnachtsfütterung im Rotwild-Wintergatter Spitzingsee Schliersee, 19. Dezember 2018 - Weihnachten erleben mit den Hirschen am Spitzingsee – dazu lädt der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten Jung und Alt ganz herzlich am Sonntag, den 23. Dezember 2018, um 15 Uhr ein. Das weihnachtliche Naturerlebnis mit unseren Wildtieren findet an der Rotwild-Schaufütterung an der Valepper Straße südlich des Spitzingsees statt. Die Gäste können den Jäger beim Ausbringen des Wildfutters beobachten. Danach wird er ihnen das Rotwild und weitere Wildtiere in unseren Wäldern erklären.

    Als Weihnachtsgeschenk dürfen die Kinder gerne „Futterleckerli“ für die Tiere mitbringen, die unter einen Christbaum gelegt werden – z. B. kleine Mengen an Kastanien, Eicheln oder Gelberüben. Das mitgebrachte Futter wird dann in den nächsten Tagen von unserem Berufsjäger an das Rotwild verfüttert.

    Treffpunkt ist um 15 Uhr am Eingangstor zur Schaufütterung, etwa 20 Gehminuten von der Schranke am Spitzingsee in Richtung Blecksteinhaus/Forsthaus Valepp entfernt. Gegen 17 Uhr endet die Weihnachtsfütterung. Zum Aufwärmen gibt es Kinderpunsch und Christstollen.

    Der Forstbetrieb Schliersee freut sich auf alle Besucherinnen und Besucher und heißt ganz besonders Kinder und Familien willkommen, mehr über das faszinierende Rotwild zu erfahren und die Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

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    Forstbetrieb Schliersee Nachrichten
    news-1835 Thu, 20 Dec 2018 10:06:45 +0100 Berufsschüler ersägen 3010 € für Aktion Sternstunden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1835&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d016ba8ca72fa43ea3c48bf965e02f1c Roding, 20. Dezember 2018 - Zu einem schönen Erfolg wurde der Verkauf von Holzscheiben der Berufsschule Neunburg vorm Wald zugunsten der Aktion Sternstunden des Bayer. Rundfunks. Mehr als 300 Holzschnitzereien haben 90 Auszubildende aus drei Abschlussklassen auszubildender Forstwirte im Praxisunterricht mit der Motorsäge gefertigt. Wir sind mit der Produktion kaum noch hinterher gekommen, die Leute haben uns die Stammscheiben mit dem sternförmigen Ausschnitt förmlich aus den Händen gerissen, so Armin Wild, der Initiator an der Schule. Unsere Auszubildenden haben den Umgang mit der Motorsäge gelernt und gleichzeitig konnten wir noch was Gutes für hilfsbedürftige Kinder tun, eine schönere Win-win-Situation gibt es nicht, so Wild.  

    Das Geheimnis, welchen Spendenbetrag die Berufsschule auf das Konto der aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Aktion Sternstunden überweisen kann, durften Forstwirtsauszubildende der Bayerische Staatsforsten lüften und das aus gutem Grund. Denn ohne die Bayerische Staatsforsten wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. Nicht nur viele Auszubildende des größten forstlichen Ausbildungsbetriebes haben mitgeholfen, überdies hat der hiesige BaySF-Forstbetrieb Roding der Berufsschule das für die Aktion notwendige Fichtenholz kostenlos überlassen. So kann der Reinerlös unserer Schulaktion in Höhe von sage und schreibe 3010€ zu 100% ohne jeden Abzug an die Aktion Sternstunden weitergegeben werden. Die Berufsschule bedankt sich bei allen Spendern!

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    Forstbetrieb Roding Nachrichten
    news-1834 Wed, 19 Dec 2018 15:52:35 +0100 Artenschutzmaßnahme im Staatswald: Moorkiefern und Strauchbirken im Schorenmoos und Reicholzrieder Moos gepflanzt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1834&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7c1756dc417853648fc5881295953ffb 19.12.2018, Schorenmoos bei Käsers und Reicholzrieder Moos - Unter kundiger Anleitung durch Fachkräfte der Bayerischen Staatsforsten haben rund 40 Schülerinnen und Schüler des Hildegardis Gymnasium Kempten als aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz im Reicholzrieder Moos 500 Moorkiefern, auch genannt Spirken (Pinus mugo ssp. rotundata) gepflanzt. Waldarbeiter der Bayerischen Staatsforsten pflanzten zusätzlich im Schorenmoos 50 Strauchbirken (Betula humilis) in enger Abstimmung mit der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

    Die Aufrechte Moorkiefer oder Spirke (Pinus rotundata) kommt weltweit nur in Mitteleuropa vor und hat speziell im Allgäu einen Verbreitungsschwerpunkt. Sie wächst als einzige heimische Baumart auch in Hochmooren zu echten Wäldern heran. Die Strauchbirke (Betula humilis) ist hingegen eine bis zu mannshohe Zwergstrauchart der versumpften Kältesteppe, die mit dem wärmer werdenden Klima auf nasse Randbereiche von Hochmooren und auf Übergangsmoore zurückgedrängt wurde. Entwässerung, Torfabbau und Moorkultivierung führten in der Vergangenheit zu einem Bestandesrückgang in Mitteleuropa. Das Vorkommen der Strauchbirke in der Nähe des Schorenmooses ist über die Artenschutzkartierung belegt. Als Eiszeitreliktart ist dies ein weiterer wertvoller Hinweis auf eine ungebrochene Biotoptradition im Schorenmoos seit Ende letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren.

    „Wir haben hier im Forstbetrieb Ottobeuren eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser seltenen Baumarten“, so Dr. Hermann S. Walter, Leiter des Forstbetriebs. Als sich die Gelegenheit bot, autochthone Strauchbirken aus dem Voralpenraum zu erhalten, habe man mit beiden Händen zugegriffen: Die Nachzucht der Strauchbirke erfolgte durch das Amt für Saat- und Pflanzenzucht Teisendorf in Kooperation mit Sebastian Werner, einem privaten Moorliebhaber aus dem Raum Starnberg. Moorspezialist Dr. Stefan Müller-Kroehling von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) war bei der nicht einfachen Auswahl der richtigen Standorte behilflich. Das sehr konkurrenzschwache Kleingehölz kann sich nur in einem Bereich natürlicherweise gegen den Schatten größerer Gehölzkonkurrenz behaupten, wo es für diese zu nass ist, sie selbst aber dennoch noch Wurzeln schlagen kann. Wird ein zu trockener Standort gewählt, ist regelmäßiger Pflegeeinsatz mit dem Freischneider vorprogrammiert. Müller-Kroehling und Forstbetriebsleiter Walter sind sich einig, dass man speziell in Mooren möglichst auf naturnahe Ökosysteme abziele, bei denen der Wasserhaushalt die Konkurrenz regelt.

    Müller-Kroehling freut sich über die Artenschutzmaßnahme des Forstbetriebs: „Im Zusammenhang mit der Hochmoorrenaturierung im Schorenmoos konnten bereits einige sehr seltene und vor allem auch hochmoortypische Arten in dem weitgehend bewaldeten Moor nachgewiesen werden. Die Pflanzung der Strauchbirke ist ein weiterer kleiner Baustein für die schonende Renaturierung und behutsame Optimierung des Schorenmooses.“

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    Forstbetrieb Ottobeuren Nachrichten
    news-1833 Wed, 19 Dec 2018 15:44:42 +0100 Wernigerode ist die PEFC-Waldhauptstadt 2019 http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1833&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=35e01707b1fe98aa3816e7a00f324f2d Pressemitteilung PEFC Deutschland Stuttgart, 18.12.2018. Wernigerode im Harz ist die PEFC-Waldhauptstadt 2019. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich die Stadt in Sachsen-Anhalt gegen vier weitere hochkarätige Mitbewerber durchsetzen und wird den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ ein Jahr lang zur Bekanntmachung der zahlreichen Aktivitäten rund um das Thema nachhaltige Waldbewirtschaftung aktiv einsetzen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich die Gemeinde Breuberg in Hessen, auf Platz Drei folgte Weißenburg in Bayern.

    Mit rund 2.000 Hektar gehört Wernigerode zu den Kommunen in Deutschland mit dem größten Waldanteil und der Stadtwald ist bereits seit 2001 PEFC-zertifiziert. 2017 hat die Stadt für das besondere Engagement für Erholungssuchende zusätzlich die Auszeichnung „PEFC-Erholungswald“ erhalten.

    Wernigerode überzeugte die Jury im Besonderen durch die Anstrengungen, im touristisch stark frequentierten Stadtwald rund um das Wernigeröder Schloss einen Ausgleich zwischen forstwirtschaftlichen Anforderungen, Erholung sowie Natur- und Denkmalschutz herzustellen. Darüber hinaus hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren zum Gastgeberort Nr. 1 für forstfachliche und forstpolitische Veranstaltungen etabliert. Zudem legt die Stadt großen Wert auf eine nachhaltige Beschaffung von Holz- und Papierprodukten, indem sie bspw. das stadteigene Büromaterial mit PEFC-Siegel einkauft.

    2019 wird Wernigerode den Titel PEFC-Waldhauptstadt mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungskonzept feiern. Öffentlichkeitswirksam wird beispielsweise im April, anlässlich des Internationalen Tag des Baumes, die Flatter-Ulme als Baum des Jahres gepflanzt. Diese Aktion wird genutzt, um über das Engagement Wernigerodes für den eigenen Stadtwald zu informieren. Im August findet der Familienerlebnistag „Wald“ des Wildparks Christianental statt. Im September wird es anlässlich des Wernigeröder Umweltmarkts viele Aktionen zum Thema Wald geben.

    „Wald ist viel mehr als Holznutzung, das wird in Wernigerode anschaulich deutlich. Erholung, Sport, Naturschutz, Denkmalpflege – die Anforderungen an unseren Wald sind vielfältig. Ein Beispiel ist der Wald um unser Schloss in Wernigerode. Als Stadtwald wird er für die Holzproduktion genutzt. Als „ehemaliger fürstlicher Tiergarten“ ist er ein denkmalgeschützter Park, hier ist früher schon die Fürstenfamilie gelustwandelt, und es wurden Tiere gehalten. Heute laufen viele Menschen, Einheimische

    wie Touristinnen und Touristen, durch den Wald. Auf dem Weg zum Schloss, zur Erholung, für das Naturerlebnis. Darüber hinaus sind dort Jogger, Mountainbiker, Walker, Geocacher etc. unterwegs. Der Harz und insbesondere Wernigerode sind touristisch stark frequentiert – unsere Stadt zählt jährlich ca. 2,0 Mio. Tagesbesucher und 1,3 Mio. Übernachtungen – entsprechend groß ist der Besucherdruck auf den Wald. Wir haben dieser Tatsache Rechnung getragen, indem wir unseren Stadtwald im vergangenen Jahr als PEFC-Erholungswald zertifizieren haben lassen. Wir kümmern uns also in besonderem Maße um attraktive Wege und Pfade, eine gute Infrastruktur und Beschilderung, um Öffentlichkeitsarbeit und Konfliktmanagement“, erläutert Oberbürgermeister Peter Gaffert. „Wir sind sehr stolz darauf, nun als Waldhauptstadt ein Jahr lang diese Themenvielfalt noch viel besser in die Öffentlichkeit bringen zu können.“

    Wernigerode profitiert von der Ernennung zur PEFC-Waldhauptstadt nun auf vielfältige Weise. Als Preis erhält die Stadt von PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen zur Pflanzung im Stadtwald. Zudem unterstützt PEFC Deutschland Wernigerode bei Aktivitäten zur Bekanntmachung des Titels mit einem Betrag von 3.000€. In den nächsten Wochen wird die offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Wernigerode erfolgen.

     

    Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“:

    Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt fünf Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Wernigerode auf Platz 1. In den vergangenen Jahren wurden folgende Städte und Gemeinden ausgezeichnet: Heidelberg (2018), Brilon im Sauerland / Nordrhein-Westfalen (2017), Ilmenau / Thüringen (2015), Freiberg / Sachsen (2013), Rottenburg am Neckar / Baden-Württemberg (2012) und Augsburg (2011).

     Kontakt für Anfragen zur Waldhauptstadt Wernigerode:

    Winnie Zagrodnik, Pressestelle Stadt Wernigerode
    Marktplatz 1

    38855 Wernigerod
    Tel. 03943-654105

    E-Mail: winnie.zagrodnik@wernigerode.de 

    Web www.wernigerode.de 

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    news-1832 Wed, 19 Dec 2018 08:35:01 +0100 Bio-Christbäume nicht nur bei Staatsministerin Michaela Kaniber beliebt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1832&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f077b6c1dba3c012dbcb4bba0ef6f7c Berchtesgaden, 19. Dezember 2018 - Der Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten lockte auch dieses Jahr zahlreiche Besucher

    Bereits zum 17. Mal öffnete der Forstbetrieb Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten seine Türen, um mit den Besuchern des Weihnachtsmarktes die „stade Zeit“ einzuläuten.  

    Traditionell wurden wieder Christbäume aus den heimischen und nachhaltig bewirtschafteten Staatswäldern verkauft. Dennoch waren die Bio-Weihnachtsbäume dieses Jahr etwas Besonderes. „Denn einer dieser Bäume aus dem Revier Bad Reichenhall steht seit Anfang Dezember, bei unserer Forstministerin Michaela Kaniber, im Staatsministerium“ erklärt Forstwirtschaftsmeister Stefan Hallweger von den bayerischen Staatsforsten stolz.  

    Nach dem Aussuchen des schönsten Weihnachtsbaumes für Zuhause, konnte man sich bei einem Glühwein und einer Wildbratwurst wieder aufwärmen. Denn die Berufsjäger des Forstbetriebes grillten erstmalig für die Gäste des Weihnachtsmarktes.  

    Ein weiteres Highlight für die Besucher war der Verkauf des regionalen und schockgefrosteten Wildbrets, der zum ersten Mal in der neuen Wildboutique des Betriebes stattfand. Auch der rege Verkaufsandrang der Vortage tat der Nachfrage des Wildfleisches am Weihnachtsmarkt keinen Abbruch. Ob küchenfertiges Bratenfleisch, Gulasch, Wildschinken oder –salami, das Wildfleisch kam bei Jung und Alt gut an.  

    Nach Herzenslust konnten auch Tannendaxer und Mistelzweige durchstöbert werden. Ob als Dekoration für die Haustüre oder zur Verschönerung der Wohnräume, das frische Grün inspirierte die Besucher. Auch die handgefertigten Motorsägenschnitzereien waren als Dekoration oder Geschenk für den Heiligen Abend beliebt. Doch nicht nur die Besucher waren sichtlich begeistert von dem vielfältigen Angebot. Auch Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller stellte zufrieden fest: „Der Weihnachtsmarkt war auch dieses Jahr wieder sehr gut besucht und ein voller Erfolg.“

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1831 Wed, 19 Dec 2018 08:29:24 +0100 Nachwuchs bei Sonthofener Staatsforsten http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1831&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cd1ef533065899431e9259813e8094af Sonthofen, 18.12.2018 – Im Rahmen der turnusgemäßen Personal- und Betriebsversammlung konnte Betriebsleiter Jann Oetting neue Mitarbeiter in seinem Team begrüßen. Durch die Einstellung von jungen Forstwirten und Auszubildenden verjüngt sich die Mannschaft deutlich.  

    Zweimal im Jahr trifft sich die Belegschaft des Forstbetriebes Sonthofen zur Personal- und Betriebsversammlung. Die rund 50 Forstwirte, Forstwirtschaftsmeister, Berufsjäger, Förster und Büroangestellte arbeiten am Betriebssitz in Sonthofen oder in den acht Revieren von Oberstdorf bis zum Allgäuer Tor bzw. von Lindau bis zum Auerberg. Sie betreuen und bewirtschaften rund 18.000 ha Staatswald und Offenland in dieser Region.  

    Bei der diesjährigen Herbstversammlung berichtete zunächst Personalratsvorsitzender Gerhard Briechle über die Aktivitäten der örtlichen Personalvertretung. Betriebsleiter Jann Oetting und sein Stellvertreter Tobias Ochs nutzten die Gelegenheit über das aktuelle Betriebsgeschehen zu referieren und gaben einen Ausblick auf die anstehenden Arbeiten im nächsten halben Jahr. Die Rahmenbedingungen für die Forstbranche sind derzeit äußerst schwierig. Große Schadholzmengen durch Borkenkäfer und Sturmschäden in ganz Mitteleuropa belasten den Holzmarkt. Die Bayerischen Staatsforsten reduzieren deshalb bayernweit Ihren Holzeinschlag im laufenden Geschäftsjahr deutlich. Dies wirkt sich entsprechend negativ auf das Betriebsergebnis aus. Auch der Forstbetrieb Sonthofen wird seinen Einschlag um ca. 15.000 Festmeter reduzieren, das entspricht 15%.  

    Erfreulicheres gibt es zum Personal zu berichten. So kann Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting drei neue Forstwirte in seinem Team begrüßen. Jonas Echle, Jonas Wechs und Simon Willer haben diesen Sommer am Nachbarbetrieb Ottobeuren erfolgreich Ihre Ausbildung zum Forstwirt abgeschlossen und arbeiten seit September am Forstbetrieb Sonthofen. Ganz besonders freuen sich Oetting und Personalratsvorsitzender Briechle, dass der Forstbetrieb seit September 2017 selbst wieder Forstwirte ausbilden kann. Vier junge Burschen sind im ersten und zweiten Ausbildungsjahr, auch nächstes Jahr stehen drei Ausbildungsplätze zur Verfügung. Zudem hat der Betrieb seit September eine Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement. Jann Oetting: „Man sieht, dass bei uns die Verjüngung nicht nur im Wald, sondern auch beim Personal funktioniert.“

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    Forstbetrieb Sonthofen Nachrichten
    news-1830 Tue, 18 Dec 2018 14:16:56 +0100 Das Weihnachtsbaum-Abenteuer http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1830&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef470dfec96ffcad0573ff1a2c1100a8 Noch knapp 3 Wochen bis zum Weihnachtsfest und noch immer kein Weihnachtsbaum im Katholischen Kindergarten in Schöllkrippen!

    Diesem Problem nahmen sich junge Naturforscher an und zogen, bewaffnet mit Bollerwagen, Säge, Kinderpunsch und belegten Broten, in den Spessart. Es galt den schönsten Weihnachtsbaum im Wald zu finden und diesen im Kindergarten aufzustellen. Gesagt getan.

    Jeder potentielle Baum wurde genau unter die Lupe genommen. Schließlich musste er allen Kindern gefallen. Auf der Suche begegneten ihnen einigen Tieren, so sahen sie 2 Rehe im Unterholz und hörten den größten Singvogel des Waldes, den Kolkraben.

    Der passende Weihnachtsbaum war bald gefunden. Gemeinsam wurde gesägt und der Baum mit vereinten Kräften auf den nächsten Waldweg gebracht. Gestärkt und mit guter Laune ging es jetzt zurück zum Kindergarten, wo der Weihnachtsbaum gemeinsam mit den Mittagskindern aufgestellt und geschmückt wurde.

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    Wald im Spessart Wald im Spessart Newsticker Startseite Forstbetrieb Heigenbrücken Nachrichten
    news-1829 Mon, 17 Dec 2018 10:15:44 +0100 Naturnahe Arbeit im Staatswald als Beruf und Berufung http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1829&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e5fd96f6a7be623fc1030437337bc3e Ehrung bei den Bayerischen Staatsforsten für zwei verdiente Forstwirte

    Nordhalben, 12. Dezember 2018 – Auf der Betriebsversammlung des Forstbetriebs Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten feierten zwei Mitarbeiter ein 40-jähriges Arbeitsjubiläum. Für ihre ausgezeichnete naturnahe Arbeit im Staatswald über jeweils vier Jahrzehnte dankten Forstbetriebsleiter Fritz Maier, Servicestellenleiter Roland Knöpfle und Personalratsvorsitzender Thomas Jährig den Jubilaren Herbert Förtsch und Thomas Wiedel. Mit der Jahresbilanz 2018 waren Mitarbeiter und Betriebsleitung zufrieden.

    Bei der Betriebsversammlung des Forstbetriebs Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten wurden zwei Mitarbeiter für Ihre langjährige Tätigkeit im Staatswald geehrt. Herbert Förtsch aus Roßlach-Wilhelmsthal (Landkreis Kronach) und Thomas Wiedel aus Schwarzenbach a. Wald (Landkreis Hof) sind seit 40 Jahren als Forstwirte im Staatswald tätig.

    Herbert Förtsch ist ein echter Sohn des Frankenwaldes. Er ist aufgewachsen in Roßlach-Wilhelmsthal und bis heute seinem Wohnort und dem Frankenwald treu geblieben. 1978 begann er seine Ausbildung zum Forstwirt am Forstamt Kronach. Schon sein Vater war Haumeister im Staatswald und in den ersten Wochen der Lehrzeit auch der Ausbilder seines Sohnes. Herbert Förtsch konnte schon in jungen Jahren erfahren, dass der Beruf des Forstwirts anstrengend aber auch sehr befriedigend ist. Die enge Verbindung zum Wald, zu Tieren und zur Natur war eine Triebfeder, diesen Beruf zu ergreifen und als Berufung zu leben.

    Thomas Wiedel aus Schwarzenbach a. Wald hat ebenfalls eine intensive familiäre Beziehung zum Forstwirtberuf und zum Wald. Geboren in der „Hinteren Schnaid“ in Wallenfels als Sohn eines Forstwirts konnte auch er durch seinen Vater schon in jungen Jahren die Mühen aber auch die vielen positiven Seiten des Forstwirt-Berufs erfahren. Er absolvierte seine Ausbildung am damaligen Forstamt Bad Steben. Heute ist er für den Staatswald des Forstbetriebs in vier Landkreisen tätig und lebt das breite Berufsbild mit Aufgaben zur Waldpflege, Pflanzung, Jagd, Naturschutz und Erholung mit großem Engagement.

    „Nutzen und Schützen“ ist die Aufgabe des Forstbetriebs Nordhalben, der sich von der Grenze Thüringens im Norden bis zur Stadt Bayreuth im Süden erstreckt. Durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung soll eine möglichst hohe Artenvielfalt erzielt und der Wald auf veränderte klimatische Bedingungen vorbereitet werden. In ihrer langen Dienstzugehörigkeit waren die Aufgaben im Staatswald den zwei Jubilaren nicht nur Beruf, sondern gleichzeitig Berufung zu einem Dienst am Wald und der Gesellschaft.

    Der Waldumbau durch Pflege von Kulturen, Nutzung von Holz und Pflanzung klimaresistenter und standortsgerechter Baumarten wurde und wird durch die Jubilare mit großem, persönlichen Engagement und vielen Ideen sowie Verbesserungsvorschlägen umgesetzt. Die Kenntnisse dieser langjährigen Mitarbeiter sind für den Forstbetrieb äußerst wertvoll. Die körperlich anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Arbeit der Jubilare und ihr wertvoller Einsatz für eine naturnahe Waldbewirtschaftung wurden vo nForstbetriebsleiter Fritz Maier gewürdigt.

    Grund zur Dankbarkeit und Zufriedenheit hatte Forstbetriebsleiter Fritz Maier auch bei der Bilanz des Jahres 2018. Der Forstbetrieb Nordhalben hat auf 41 Hektar mit mehreren zehntausend jungen Pflanzen wertvolle Mischbaumarten wie Tanne, Eiche, Buche und Ahorn gepflanzt, die zusammen mit der reichhaltigen Naturverjüngung aus Samen der vorhandenen Bäume den Mischwald der Zukunft ergeben. Auf einer Fläche von 570 ha wurden junge Waldbestände von den Forstwirten gepflegt und zu gemischten, stabilen, gesunden Wäldern geformt. Rd. 100.000 Kubikmeter Holz wurden nachhaltig geerntet und den Sägewerken und Holzverarbeitern in der Region als Rohstoff geliefert. Als Reaktion auf die große Hitze und Trockenheit im Sommer 2018 war die Holznutzung um rd. 20% reduziert worden, weil mit größeren Borkenkäfer-Schäden gerechnet werden musste. Trotzdem konnte der Bedarf der Bevölkerung an Brennholz und Energieholz befriedigt werden.

    Zahlreiche Naturschutzmaßnahmen zugunsten der Wildkatze, des Schwarzstorchs und weiterer seltener Tier- und Pflanzenarten wurden realisiert. So konnten mehrere ehemalige Fischteiche in naturnahe Biotope umgebaut werden. Durch Entfernung der künstlichen Wasserzu- und -abläufe an den Teichen wurde auch wieder durchgängige Fließgewässer hergestellt und damit ein großer Beitrag zur Naturschutzfunktion der Gewässer im Staatswald geleistet. Auch hier waren die Kenntnisse und die hochwertigen Arbeiten der Forstwirte sehr wertvoll.

    Die Sturm- und Borkenkäfer-Schäden im benachbarten Ausland und in anderen Bundesländern haben schon im vergangenen Jahr die Nachfrage nach weiterem Holz gebremst. Trotzdem konnte der Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten das Jahr 2018 noch mit einem zufriedenstellenden wirtschaftlichen Ergebnis abschließen. Angesichts der Trockenheit und Hitze im vergangenen Sommer und der zu erwartenden Borkenkäfer-Schäden im Jahr 2019 ist der Blick in die Zukunft aber von Sorgenfalten begleitet.

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    Forstbetrieb Nordhalben Nachrichten
    news-1828 Mon, 17 Dec 2018 10:05:07 +0100 Forstbetrieb Arnstein übergibt Weihnachtsbäume http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1828&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eb9f61773fef10f3adbb9a19c44359a0

    Forstbetrieb spendet Weihnachtsbäume an das Frh Moritz von Hutten`sches Pfründnerspital in Arnstein

    Arnstein, 12.12.2018 – Der Forstbetrieb Arnstein der Bayerischen Staatsforsten hat dem Frh Moritz von Hutten`sches Pfründnerspital in Arnstein Weihnachtsbäume gespendet.

    Der Forstbetriebsleiter Christoph Riegert hat an das Team des Alten- und Pflegeheims in Arnstein, vertreten durch Frau Jonjic, Frau Rumpel und Frau Rottmann, mehrere Nordmannstannen übergeben. Die Tannen aus der Nähe von Arnstein wurden ganz frisch vom Forstwirt Thomas Köhler geschlagen und angeliefert.

    Nordmannstannen stammen ursprünglich aus dem Kaukasus und wurden vor einigen Jahren auf einer kleinen Fläche extra für die Gewinnung von Weihnachtsbäumen gepflanzt.

    Die Bayerischen Staatsforsten freuen sich, dass Ihre Bäume jetzt die Kapelle und Aufenthaltsräume im Pfründerspital schmücken und alle Bewohner, Mitarbeiter und Besucher sich auf Weihnachten einstimmen können.

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    Forstbetrieb Arnstein Nachrichten
    news-1827 Fri, 14 Dec 2018 10:17:09 +0100 Neue Fledermausheimat in altem Bunker http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1827&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7268549207230c8e49212dd07004f892 Bayerischen Staatsforsten bauen ehemaligen Bundeswehrbunker zu Fledermausquartier um

    Waldmünchen, 11.12.2018 – Der Forstbetrieb Roding der Bayerischen Staatsforsten hat im zum Revier Geigant gehörenden Aster Wald, Abteilung Straßberg, einen ehemaligen Munitionsbunker der Bundeswehr in ein attraktives Fledermausquartier umgebaut. Das Fledermaus-Projekt wurde im Rahmen der besonderen Gemeinwohlleistungen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Cham gefördert.

    Um den Bunker für die verschiedenen Fledermausarten attraktiv zu machen haben die Staatsforsten die glatten, betonierten Innenwände des Bunkers rau überputzt, um so den Fledermäusen Halt zu geben. An den Decken wurden zudem spezielle Hohlblocksteine befestigt, um den Fledermäusen Höhlenstrukturen für ihren Winterschlaf anzubieten. Fledermäuse brauchen, um sich wohl zu fühlen eine hohe Luftfeuchtigkeit, daher haben die Bayerischen Staatsforsten den Bunker zusätzlich mit einigen tausend Liter Wasser geflutet. Darüber hinaus wurden in die Außentüre Einflugschlitze geschnitten, um ausreichend Einlasspforten zu schaffen. Im Umfeld wurden ergänzend Fledermaus-Kästen als attraktive Tagquartiere angebracht.

    Da sich der aufgelassene Bunker, der Ende der 1990er Jahre an die damalige Staatsforstverwaltung übergeben wurde, nicht nur als Fledermausquartier eignet, sondern auch verschiedenen Kriechtieren ein sicheres Winterquartier bietet, wurde vor der Außentür eine Rampe als Kletterhilfe angelegt. Im Innenbereich wurden mit Hilfe von Steinen zusätzlich Hohlräume als Unterschlupf für die Kriechtiere geschaffen.

    „Der Umbau des Bunkers zu solch einem Artenschutzprojekt ist Bestandteil unserer naturnahen Forstwirtschaft. Solche wichtigen Artenschutzmaßnahmen sind Bestandteil unseres Regionalen Naturschutzkonzepts“, so der der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs, Philipp Bahnmüller. Im Regionalen Naturschutzkonzept werden die Naturschutzziele der Bayerischen Staatsforsten in konkrete Handlungen und Maßnahmen umgesetzt und so regionale Besonderheiten des Naturschutzes herausgearbeitet.   Mehr zum regionalen Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Roding finden Sie hier:

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    Forstbetrieb Roding Nachrichten
    news-1826 Wed, 12 Dec 2018 15:56:12 +0100 Forstbetrieb Bodenmais auf dem Weihnachtsmarkt der Vereine http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1826&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59303a34ba91cee2d4931b8440670f20 Weihnachtliche Düfte, viele Lichter, adventliche Stimmung und ein vielfältiges Schmankerl-Angebot der einzelnen Gruppierungen und Vereine, in den mit Schmuckreisig, Sternen und Lichtern geschmückten Hütten - auf dem Bodenmaiser Marktplatz hatte der Forstbetrieb Bodenmais heuer zum vierten Mal die Buden und Stände mit Tannengrün ausgestattet. Nachmittag boten sie dann holzgefertigte Kunstwaren und Basteleien der Lehrlingswerkstatt an.

    Der Erlös aus dem Verkauf (808,70 EUR) geht an die Familie des Unfallopfers am Kalteck vom Sommer 2018, wo bekanntermaßen ein Familienvater durch einen Raser zu Tode kam. Sein Sohn wurde schwer verletzt und ihm steht noch eine lange Reha-Phase bevor, ehe man von einer Genesung sprechen kann. Der Staatswald am Kalteck, Gde. Achslach, liegt zu beiden Seiten des Unfallortes, und so lässt sich eine Verbindung zwischen Unfallort und Hilfe leicht erklären.

    Bürgermeister Joachim Haller und Tourismus-Chef Bernhard Mosandl ließen es sich nicht nehmen, unmittelbar nach der offiziellen Begrüßung als die ersten Besucher am Stand des Forstbetriebs vorbeizuschauen. Sie wurden dann auch gleich von Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl mit einer BaySF-Wintermütze ausgestattet.

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    Forstbetrieb Bodenmais Nachrichten
    news-1825 Wed, 12 Dec 2018 15:08:51 +0100 Weihnachtsfreude und Waldpflege am Forstbetrieb Berchtesgaden http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1825&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8800d1fec8bbab5d5a71e21d6960fa4c – Berchtesgaden – Heiße Grillwürste und „schockgefrostetes“ Wildbret beim Weihnachtsmarkt am Forstbetrieb Berchtesgaden. Erstmalig werfen Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten ihren Grill in der Winterzeit an.

    Tradition und Wandel prägen den 17. Weihnachtsmarkt am Forstbetrieb Berchtesgaden. Wie immer sind gesundes und schmackhaftes Fleisch von Reh, Hirsch und Gams sowie feine Salami und Schinken vom Wild aus der Region für die Region zu haben. Doch seit der Eröffnung der werktäglich geöffneten Wildboutique durch Staatsministerin Michaela Kaniber im Juni dieses Jahres gibt es das küchenfertige Wild nicht nur vakuumiert sondern auch Knochenfrei und schockgefrostet, um die hervorragende Qualität und Frische zu erhalten. Beim Schockfrosten werden die Eiskristalle kleiner, als wenn das frische Fleisch im heimischen Tiefkühlschrank eingefroren wird. „So verliert das schockgefrostete Bratenstück beim Auftauen deutlich weniger Fleischsaft als das normal eingefrorene“ schwärmt die Berchtesgadener Jagdsachbearbeiterin Peggy Troppenz, von den Bayerischen Staatsforsten.

    Weihnachtsfreude und Waldpflege in einem: Traditionell stammen die 250 jungen Fichten und Tannen aus Pflegemaßnahmen der naturnahen nachhaltigen Forstwirtschaft. Wie der Christbaum der Bayerischen Forstministerin Michaela Kaniber am Münchner Staatsministerium (wir berichteten) wurden alle diesjährigen Christbäume im Forstrevier Bad Reichenhall bei Anthaupten geschlagen. Dort ist  reichlich Naturverjüngung vorhanden. Über die Entnahme der Christbäume freuen sich nicht nur die weihnachtlich gestimmten Menschen, sondern auch die im Wald bleibenden Bäume, die sich nun besser entwickeln können.

    Eine weitere Besonderheit sind die von dem Waginger Forstwirt Max Poschner in liebevoller Handarbeit angefertigten Holzschnitzereien. Hinzu kommen Misteln, sowie Daxen und Grabbäumchen. Mit Glühwein, Punsch und frischen Wildbratwürsten passen zur Jahreszeit.

    Der Weihnachtsmarkt findet am 14. Dezember ab 13.00 Uhr auf dem Gelände der Bayerischen Staatsforsten, Am Brandholz 2 ½ in Berchtesgaden statt.

     

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1824 Tue, 11 Dec 2018 14:57:05 +0100 Neuer Chef für den Nürnberger Reichswald http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1824&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77a582896e22441911391569540aba97 Roland Blank geht nach 13 erfolgreichen Jahren in den Ruhestand Stabwechsel am Forstbetrieb Nürnberg: Künftig wird der 42jährige Johannes Wurm für den Reichswald verantwortlich zeichnen. Wurm kündigte an, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzusetzen und den notwendigen Waldumbau voranzutreiben.

    Nach mehr als 35 Dienstjahren hat der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhardt Neft, den bisherigen Leiter des Forstbetriebs Nürnberg, Roland Blank, im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. „Sie haben nicht nur den dringend notwendigen Waldumbau deutlich vorangebracht, sondern auch im Bereich Naturschutz Großes geleistet. Sie übergeben Ihrem Nachfolger einen bestens aufgestellten Forstbetrieb“, so Neft.

    Blank hatte den Forstbetrieb nach der Forstreform 2005 übernommen, also in nicht ganz einfachen Zeiten. Es galt nicht nur, den Wald zu bewirtschaften, sondern auch Vertrauen in die Arbeit der Staatsförster zurückzugewinnen. Geholfen hat ihm dabei sein Grundsatz „Der Wald ist für die Menschen da!“ Das gelte vor allem rund um eine Großstadt wie Nürnberg, so Blank bei seiner Verabschiedung. „Moderne Forstwirtschaft muss versuchen, die manchmal widersprüchlichen Anforderungen an den Wald auszugleichen. Die Menschen müssen verstehen, was wir tun und warum wir es tun.“ Nur so könne Forstwirtschaft die notwendige Gesellschaftliche Akzeptanz erfahren.

    Ein besonderes Anliegen war mir auch die naturnahe Bewirtschaftung und der Waldumbau. Im Hinblick auf den Klimawandel hat Blank den notwendigen Waldwechsel massiv vorangetrieben: In etwa der Hälfte des Reichswaldes gibt es bereits vielfältige, arten- und strukturreiche Wälder, vor allem Laubhölzer wurden dafür aktiv eingebracht. „Der anderen Hälfte“, so Blank augenzwinkernd, „darf sich ab nächster Woche mein Nachfolger annehmen“.

    Dieser Nachfolger ist der 42jährige Forstwissenschaftler Johannes Wurm. Von ihm sagt Vorstand Neft, dass er der richtige Mann an der richtigen Stelle sei: „Sie haben die fachliche und menschliche Qualität, die Nürnberger Staatswälder weiter aufzuwerten und die hervorragende Arbeit Ihres Vorgängers fortzuführen.“  Der gebürtige Oberpfälzer Johannes Wurm studierte an der Technischen Universität München und in Yale (USA) Forstwissenschaft. An der TU München war er anschließend einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. 2011 wechselte er zu den Bayerischen Staatsforsten und arbeitete dort in der Internen Revision und als Mitarbeiter im Vorstandsbüro. 2014 wurde er zu EUSTAFOR, dem Zusammenschluss der Europäischen Staatsforstbetriebe, in Brüssel abgeordnet. 2017 war er bereits ein dreiviertel Jahr stellvertretender Forstbetriebsleiter in Waldsassen. „Ich werde mein Bestes geben, um die erfolgreiche Arbeit von Roland Blank fortzuführen“, so Johannes Wurm bei der Amtseinführung. „Wir werden die Wälder rund um Nürnberg auch künftig zum Wohle von Mensch und Natur bewirtschaften. Vor allem gilt es, den Waldumbau fortzuführen.“ Gerade in Metropolregionen wie Nürnberg sei es nicht immer ganz einfach, den Dreiklang aus Bewirtschaftung, Naturschutz und Erholungsfunktion zu realisieren. Wurm versprach einen konstruktiven Dialog mit allen, denen das Wohl des Nürnberger Staatswaldes am Herzen liege: „Wir haben dasselbe Ziel“, so Wurm. 

    Weitere Informationen zum Forstbetrieb Nürnberg finden Sie hier: www.baysf.de/nuernberg

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    Forstbetrieb Nürnberg Nachrichten
    news-1823 Tue, 11 Dec 2018 09:05:45 +0100 Raus aus der Schule - rein in den Wald! http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1823&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e60422cc446747c5d944ff2924c8a288 Grünes Klassenzimmer eröffnet Für einige Schüler dürfte das - wenigstens manchmal - ein Traum sein. Für die Schülerinnen und Schüler der Achental-Realschule und der Grund- und Mittelschule Niedernfels kann dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

    Die Bayerischen Staatsforsten stellen den beiden Schulen ein sogenanntes „Grünes Klassenzimmer" im zur Achental-Realschule angrenzenden Wald zur Verfügung. Am Aggbichl können Klassen einen Unterricht der anderen Art erleben: raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Wald.

    Herrn Höglmüller als Leiter vom Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten in Ruhpolding ist es ein Wunsch, den Kindern wieder mehr die Bedeutung des heimischen Waldes näher zu bringen, sei dies in der Bedeutung als Lieferant von Baumaterial, als Filter zur Reinigung des Grundwassers oder auch nur als Heizmaterial für den Ofen. Der Wald ist zudem als Ort der Erholung und Rückzugmöglichkeit von den allgegenwärtigen digitalen Medien von unschätzbarer Bedeutung.

    Marquartstein mit seinen vier Schulen biete sich dabei besonders an, dieses Anliegen voranzubringen. Dabei versprach Herr Höglmüller, dass die Grundschule und das Landschulheim ebenfalls ein eigenes „Grünes Klassenzimmer" erhalten werden.

    Bei der Einweihung am 15.11.2018 durfte als erste Klasse von der Achental-Realschule die Klasse 6d zusammen mit der Klassleitung Frau Krahmer das „Grüne Klassenzimmer“ in Beschlag nehmen. Dabei stand aber kein Unterricht auf dem Plan. Die Schülerinnen und Schüler sollten einfach fürs Erste nur die Atmosphäre und eine Brotzeit genießen. Dafür vielen Dank an die Bayerischen Staatsforsten.

    Nach dem Unterricht steht es selbstverständlich auch den Bürgerinnen und Bürgern von Marquartstein frei, dieses „Klassenzimmer" mit seinen Sitzmöglichkeiten zu nutzen. Die Verantwortlichen vom Forstbetrieb, aber auch der Bürgermeister, Herr Scheck, appellierten dabei an alle, sich umweltbewusst und mit Respekt gegenüber der Natur zu verhalten.

    Text: Stephan Breitrainer

     

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    Forstbetrieb Ruhpolding Nachrichten
    news-1822 Mon, 10 Dec 2018 17:13:37 +0100 Bayerische Staatsforsten, Stadt Rieneck und private Jägerschaft erlegen 154 Schwarzkittel in 2 Tagen http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1822&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cefe0965b993539d7ccbc006b3048cd4 Ruppertshütten – Langenprozelten, 10. Dezember 2018 -- Bewegungsjagden auf Schalenwild sind für die Bayerischen Staatsforsten wichtiger Bestandteil des Jagdkonzeptes. Am Forstbetrieb Hammelburg finden im jeden Herbst und Winter rd. 15 großräumige Bewegungsjagden statt. Zwei sehr erfolgreiche Jagden wurden am 24. und 26. November in den Revieren östlich des Sinderbachtals durchgeführt.

    Anlässlich zweier großräumiger, revierübergreifender Bewegungsjagden wurden an zwei Jagdtagen im Raum Langenprozelten und Ruppertshütten insgesamt 154 Wildschweine sowie 19 Rehe erlegt.

    Am Samstag, den 24.11. jagten die Bayerischen Staatsforsten in den Revieren Ruppertsütten und Langenprozelten. Dabei rückten rund 130 Jäger mit 50 Hunden aus, um auf einer Fläche von ca. 1.200 Hektar (was in etwa 1.500 Fußballfeldern entspricht) den Schwarzkitteln zu Leibe zu rücken. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Am Ende des Tages konnten 73 Wildschweine und 5 Rehe erlegt werden.

    Am darauffolgenden Montag wurde dann das direkt angrenzende Waldgebiet im Langenprozeltener Forst bejagt. Hier beteiligten sich das Staatsjagdrevier Langenprozelten, die Stadt Rieneck, das Genossenschaftsjagdrevier Schaippach sowie das Genossenschaftsjagdrevier Langenprozelten. Auch an diesem Jagdtag war Diana den Waidmännern wohl gesonnen. Am Abend lagen insgesamt 84 Wildschweine und 13 Rehe auf der Strecke.

    Damit leistete die örtliche Jägerschaft zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der überhöhten Wildschweinpopulation und den damit einhergehenden Herausforderungen, wie z.B. Wildschäden in angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen oder der Ausbreitung von Krankheiten. Vor allem im Hinblick auf die afrikanischen Schweinepest, die in Europa auf dem Vormarsch ist, aber Deutschland noch nicht erreicht hat, ist die Reduktion der Schwarzwildbestände ein Mittel zur Prävention.

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    Forstbetrieb Hammelburg Nachrichten
    news-1821 Mon, 10 Dec 2018 12:05:24 +0100 Holzernte am Buchberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1821&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=21a6728cc934124ac1cddebae6971fd7 Buchberg, 03.12.2018 – Der Forstbetrieb Allersberg verfolgt am Buchberg, oberhalb des gleichnamigen Ortsteiles der Gemeinde Sengenthal, mit der Ernte des ökologisch vorteilhaften und nachwachsenden Rohstoffes Holz zwei Hauptziele: die Steuerung des Waldaufbaues und seiner Zusammensetzung („Waldbau“) und die Verkehrssicherung zur Gefahrenabwehr. Dabei lässt sich eine vorübergehende Beeinträchtigung für den Waldbesuch nicht vermeiden. Bei der ganzen Maßnahme wird auch streng nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gehandelt, das heißt, die Bayerischen Staatsforsten ernten nicht mehr Holz als nachwächst.  

    Waldbau - Viele und starke Laubbäume prägen den Zukunftswald am Buchberg

    Entsprechend den Vorgaben des Waldgesetzes und den Waldbaugrundsätzen der Bayerischen Staatsforsten orientiert sich der Waldaufbau an den Baumarten der natürlichen Waldgesellschaft. Für den Buchberg bedeutet dies, dass der Forstbetrieb an den Standort angepasste Laubholzmischbestände anstrebt mit hohen Anteilen aus Buche und Edellaubhölzern, wie Esche, Ahorn, Linde und der seltenen Ulme, unter der Beteiligung von Fichte, Tanne und Lärche in begrenztem Umfang.

    Neben der Mischung sind Bäume mit einer langen und breiten Krone die Voraussetzung für einen stabilen und gesunden Wald. Um dies zu erreichen ist der Wald von Jugend an regelmäßig wiederkehrend und nicht zu stark zu durchforsten. Dabei werden die Bäume der erwünschten Mischung gefördert, indem man die schärfsten Konkurrenten in ihrer Nachbarschaft nach und nach entnimmt.

    In reifen, älteren Waldteilen werden durch die Entnahme von Altbäumen Lücken geschaffen, um eine natürliche Waldverjüngung einzuleiten. Denn erst diese verstärkte Lichtgabe auf den Waldboden ermöglicht, dass junge Keimlinge aus den Samen der Altbäume hochwachsen können und nicht gleich wieder aus Lichtmangel vergehen. Hier am Buchberg sieht man diese Entwicklung besonders schön an den zahlreichen jungen Ahornen, Buchen und Eschen.  

    Einsatz einer Spezialmaschine für eine schonende Ernte im steilen Gelände

    An den steilen Hängen des Buchberges lässt sich das Holz nicht mit normalen Forstmaschinen, wie Forwardern oder Rückeschleppern aus dem Wald ziehen. Durchgeführt werden diese schwierigen Baumfällarbeiten daher mit Hilfe einer speziellen Maschine, einem sogenannten Seilbagger, der vom Weg aus mittels Seilwinde die Bäume aus dem Hang zieht. Zusätzliche Schneisen, die normalerweise im Abstand von 30 Metern in den Wald gelegt werden, sind nicht nötig. Die für derartige Einsätze spezialisierte Firma des Unternehmers Jonas Stielper aus Gößweinstein, ist jetzt seit knapp einer Woche mit seinen Leuten aktiv und zieht mit seinem 25-Tonnen-Bagger Baum für Baum steil bergauf.  

    Sicheres Wandern am Buchberg

    Manche Bäume werden aufgrund von Krankheiten oder ihres Alters gefährlich. Es drohen starke Äste abzubrechen oder ganze Bäume umzufallen. Entlang der Forst- und Wanderwege insbesondere im Bereich des bekannten „Fuchssteiges“ werden alle kritischen und gefahrenträchtigen Stämme zum Schutz der Waldbesucher entfernt.  

    Biotopbäume und Totholz – Hotspots des Naturschutzes

    Zentrales Ziel des Naturschutzes bei den Bayerischen Staatsforsten ist es, die natürlichen Lebensräume, vor allem der an den Wald gebundenen Tier- und Pflanzenarten, zu erhalten und zu verbessern. Abgesehen von den unvermeidbaren Maßnahmen zur Verkehrssicherung verbleiben daher Biotopbäume, besondere Altbäume und Totholz (abgestorbene Bäume noch stehend oder schon liegend) bis zu ihrem natürlichen Zerfall im Bestand. Biotopbäume sind zum Beispiel Bäume mit natürlichen Faul- oder Spechthöhlen, Horsten größerer Vögel oder zahlreichen Baumpilzen. Gerade diese Bäume dienen einer Vielzahl heimischer Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum, insbesondere vielen seltenen Käferarten, Vögeln und Fledermäusen. Der Forstbetrieb bittet alle Waldbesucher um Verständnis, dass dieses „unordentliche Erscheinungsbild“ eine wichtige Naturschutzmaßnahme darstellt.  

    Kurzfristige Behinderungen für Naturliebhaber, Waldbesucher und Wanderer

    Um die mit den Arbeiten zwangsläufig verbundenen Beeinträchtigungen am sehr beliebten Buchberg möglichst gering zu halten, wurden die Arbeiten gezielt in die eher „besucherarme Schmuddelzeit“ Ende November bis kurz vor Weihnachten gelegt. Da Gefährdungen ausgeschlossen werden müssen, können Sperrungen der Wege und Hiebsflächen für den Besucherverkehr nicht vermieden werden. Diese Absperrungen sind durch Bänder und entsprechende Hinweisschilder kenntlich gemacht. Der Forstbetrieb bittet, diese unbedingt zu beachten, da bei einem Betreten der Arbeitsbereiche Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste besteht. Durch den Transport des Holzes können – je nach Witterung – auch Schäden an den Wegen entstehen. Nach Abschluss aller Arbeiten werden diese durch den Forstbetrieb wieder behoben und die Wege in einen einwandfreien Zustand gebracht. Für diese mit den Holzerntearbeiten zwangsläufig verbundenen Beeinträchtigungen bittet der Forstbetrieb um Verständnis.

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1820 Mon, 10 Dec 2018 11:59:10 +0100 Forstbetrieb Allersberg verabschiedet langjährige Mitarbeiter http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1820&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63568b3ea20a417f05054b9e293f1a40 Allersberg/Möning 23.11.2018 – Drei verdiente Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten sind bei der Personalversammlung des Forstbetriebs Allersberg in Möning verabschiedet worden. Der Personalratsvorsitzende, Stefan Herzog, und der kommissarische Forstbetriebsleiter, Harald Schiller, dankten Rosemarie Fiegl, Anton Berschneider und Karl Bussinger für ihre langjährige Mitarbeit.  

    Anton Berschneider tritt in die Fußstapfen seines Vaters

    Im Forstrevier Grafenbuch des früheren Forstamtes Hersbruck trat der in Ballertshofen 1955 geborene Anton Berschneider in die Fußstapfen seines Vaters und begann 1970 seine Ausbildung zum Waldfacharbeiter. Diese endete mit Ablegen der Waldfacharbeiterprüfung im Februar 1974. Im Zuge der Gebietsreform wechselte Berschneider mit seinem Stammrevier an das Forstamt Neumarkt. Mit der Forstreform im Jahre 2005 wurde er in das neu gegründete Unternehmen Bayerischen Staatsforsten übernommen. Bis zum Eintritt in den Ruhestand zum 01.11.2018 arbeitete er 48 Jahre im und für den Wald seiner Region.  

    Karl Bussinger – einen Schmid zieht es in den Forst

    Der in Mitteleschenbach 1955 geborene Karl Bussinger erlernte zunächst ab 1970 den Beruf des Schmiedes.1973 legte er die Gesellenprüfung ab und arbeitete zunächst weiter in seinem Lehrberuf. Dann zog es ihn zum Forst. Am 01.11.1987 wurde er vom früheren Forstamt Gunzenhausen eingestellt. 1991 legte er erfolgreich die Prüfung zum Waldfacharbeiter ab. Auch er kam mit der Forstreform 2005 zum Forstbetrieb Allersberg. Nach 31 Jahren Arbeit für den Wald in seinem Stammrevier Mitteleschenbach verabschiedet sich nun auch Karl Bussinger zum 01.12.2018 in den Ruhestand.  

    Harald Schiller betonte, dass der Forstbetrieb mit Anton Berschneider und Karl Bussinger zwei sehr zuverlässige, fleißige und gewissenhafte Mitarbeiter verliert. Beide arbeiteten sehr selbständig, waren immer einsatzbereit, auch am Wochenende, und waren durch Ihre lange Erfahrung und gute Ortskenntnis große Stützen in ihren Revieren.  

    Rosemarie Fiegl - ein guter Geist verlässt das Forstgebäude in Allersberg

    Die Dritte im Bunde der Pensionisten ist die 1952 geborene Rosemarie Fiegl. Frau Fiegl war ab 1991 zunächst als Urlaubsvertretung und ab 1994 als Teilzeitkraft am Forstamt Allersberg beschäftigt. Auch sie wechselte mit der Forstreform 2005 zu den Bayerischen Staatsforsten. Frau Fiegl sorgte als Reinigungskraft mit hoher Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und großer Umsicht für ein hervorragendes Arbeitsumfeld und Wohlfühlklima am Forstbetriebsgebäude in Allersberg. Mit ihrem grünen Daumen waren auch Garten und Obstbäume bestens gepflegt, die Mitarbeiter im Hause mit Obst versorgt und blühten die Zimmerpflanzen auf. Schiller hob hervor, dass Frau Fiegl mit ihrem Eintritt in den Ruhestand zum 01.07.2018 eine große Lücke hinterlässt und der gute Geist im Forstbetriebsgebäude fehlt.  

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    Forstbetrieb Allersberg Nachrichten
    news-1819 Fri, 07 Dec 2018 14:11:38 +0100 Nadelwertholzsubmission Fichtelberg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1819&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=af380cc1086c499b5553cae989e89354 Qualität im Angebot – Zugpferd war die Lärche (06. Dezember 2018) – Fichtelberg Bei der 23. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Flossenbürg, Forchheim, Nordhalben, Pegnitz, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.
    Die Angebotsmenge lag mit rd. 756 Festmetern etwa auf Vorjahresniveau. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

    • 283 fm Fichten-Blochhölzer in 234 Losen
    • 244 fm Kiefern-Blochhölzer in 282 Losen
    • 200 fm Lärchen-Blochhölzer in 230 Losen
    • 20 fm Douglasien-Blochhölzer in 13 Losen
    • 9 fm Tannen-Blochhölzer in 8 Losen

    Der Bieterkreis war mit 21 Interessenten aus Deutschland und Österreich deutlich größer als im letzten Jahr (15). Die beworbenen Hölzer konnten in summa zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei erfreulicherweise nur 10 Lose (2%) ohne Gebot blieben.
    Der Durchschnittserlös über alle Baumarten stieg gegenüber dem Vorjahr um 29 €/fm auf 216 €/fm. Im Wesentlichen begründet sich das sehr gute Gesamtergebnis durch das höhere Lärchenangebot.
    Das höchste Gebot erzielte ein 60 cm starkes Lärchenbloch aus der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen, das mit 674 €/fm der teuerste Stamm aus dem Staatswald war. Bemerkenswert waren auch die 570 €/fm für eine Lärche aus dem Forstbetrieb Forchheim. Beide Stämme gingen an einen Furnierkunden nach Unterfranken.
    Bei den Durchschnittserlösen der einzelnen Baumarten zeigten sich Fichte, Kiefer und Tanne leicht verbessert, während die Lärche bei einem deutlich größeren Angebot etwas schwächer tendierte. Douglasienblöcher gaben im Vergleich zu den Vorjahren deutlich nach.
    Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.

    Die Ergebnisse im Detail können Sie rechts herunterladen.

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    Forstbetrieb Fichtelberg Nachrichten
    news-1818 Wed, 05 Dec 2018 08:23:52 +0100 Christbaum für den Bundestag http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1818&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d8894e7d898b985cd4af551820d33f9e Tanne aus Oberammergau für Berlin Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der im Forstrevier Altenau des Forstbetriebs Oberammergau geschlagene Weißtannen-Christbaum für den Deutschen Bundestag vom Naturpark Ammergauer Alpen übergeben. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth nahm von der Naturparkkordinatorin Nina Helmschrott, die in Begleitung einer Oberammergauer Schulklasse den 6 m hohen Baum nach Berlin brachte, den mit selbstgebasteltem Schmuck geschmückten Christbaum entgegen und bedankte sich herzlich für den Baum aus dem Naturpark Ammergauer Alpen.

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    Forstbetrieb Oberammergau Nachrichten
    news-1817 Mon, 03 Dec 2018 16:11:04 +0100 Bayerische Staatsforsten spenden Christbaum an Staatsministerium http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1817&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f7d3950c2a42cbff6a0f57a4a95313e0 – München, Berchtesgadener Land – Die Bayerische Forstministerin Michaela Kaniber freut sich über den gespendeten Christbaum der Bayerischen Staatsforsten vom Forstbetrieb Berchtesgaden.

    Im Eingangsbereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erfreuen sich nun Beschäftigte und Besucher des „hohen Hauses“ über einen Christbaum aus der Heimat von Forstministerin Michaela Kaniber. Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer übergab den Christbaum, der auch aus seinem Heimatrevier Bad Reichenhall stammt, feierlich. Angeregt hatte diese heimatliche Geste der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes Josef Ziegler, der mit der amtierenden Bayerischen Waldkönigin Johanna Gierl anreiste. „Ich freue mich unglaublich über diesen wunderschönen Christbaum, der mich in der vorweihnachtlichen Zeit täglich an die Bayerischen Staatsforsten und das Berchtesgadener Land erinnern“ zeigte sich Staatsministerin Michaela Kaniber gerührt. Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller bedauerte, dass die Forstministerin auf Grund ihres übervollen Terminkalenders am 14. Dezember nicht zum traditionellen Weihnachtsmarkt am Forstbetrieb Berchtesgaden kommen kann.

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    Forstbetrieb Berchtesgaden Nachrichten
    news-1816 Mon, 03 Dec 2018 16:06:05 +0100 Wildschweinen kräftig zu Leibe gerückt http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1816&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=123d24e7f76f8f6cd123d99b62ff8d8b Bayerische Staatsforsten halten erfolgreiche Drückjagd ab  03.12.2018 Wolfsegg. „Sau tot“, mit diesem Jagdsignal verbliesen die Jagd- und Parforcehornbläser die am Voradventsamstag äußerst erfolgreiche Jagdstrecke. Bei der alljährlich revierübergreifend stattfindenden Drückjagd im Schwaighauser Staatsforst konnte Jagdleiter Thomas Verron einen neuen Streckenrekord vermelden. 30 Schwarzkittel und 24 Rehe lagen sauber erlegt und aufgebrochen auf der mit Fichtenreisig ausgeschmückten Strecke. Dem Vernehmen nach gelang es auch ansitzenden privaten Nachbarjägern zusätzlich 7 Stücke Schwarzwild auf die Schwarte zu legen. Mit diesem unerwartet erfolgreichen gemeinsamen Streich haben die Bayerischen Staatsforsten dazu beigetragen, die umliegenden Landwirte und Jagdpächter kräftig im Schadenspotential zu entlasten.

    Verron begrüßte nahe Wolfsegg rund 80 Schützen und Hundeführer, darunter eine durchaus stattliche Zahl an weiblichen Gästen, und schwor sie auf die Jagd ein. Er wies auf die bei einer Gesellschaftsjagd grundlegenden Sicherheitsregeln und die Streckenfreigabe hin. Logistisch bestens von Drückjagdplanerin und Revierleiterin Petra Weber durchorganisiert rückten die Jägerinnen und Jäger zu ihrer Sicherheit orange gekleidet in Anstellergruppen aus. Das hügelige Gelände bietet auf den Sitzplätzen hervorragende Sicherheitsbedingungen. Die Teilnehmer waren weit überwiegend private Jagderlaubnisnehmer und Bedienstete der Bayerischen Staatsforsten.

    In den letzten Jahren waren manche Drückjagdergebnisse im Schwaighauser Forst enttäuschend. Deshalb setzte Verron Forstreferendar Robert Radtke an, in einem betriebsinternen Drückjagdvergleich herauszufinden, welches die erfolgsversprechenden Grundbedingungen für eine Drückjagd sind. Neben der Zahl und Mischung von Groß und Klein an jagenden Hunden scheint die Schützendichte pro Flächeneinheit entscheidend. Forstanwärterin Laura Marsiske, den Sommer über in Ausbildung bei Revierleiterin Weber, verfeinerte im Rahmen einer Projektarbeit das Drückjagdkonzept und ließ an speziell ausgewählten Plätzen neue Drückjagdsitze errichten. Alle waren gespannt auf das Ergebnis dieses Praxistests.

     Bis 12.00 Uhr hallten vor allem während des Hundeeinsatzes eine ganze Zahl von Schüssen durch den Forst. Die Hunde hatten die Sauen aufgespürt und die Rotten gesprengt. Am Ende zählten zufriedene Gesichter die im Wald gelegte Strecke. Drücker, Hunde und Schützen hatten ganze Arbeit geleistet. Forstbetriebsleiter Verron zog vor dem Streckenerfolg seinen Hut und verteilte die Erlegerbrüche. Der erste Waidmannsdank galt den beiden Organisatorinnen Weber und Marsiske. Das neue Konzept war voll aufgegangen. Wie wichtig ist es zudem, gemeinsam zuvor im Schießkino am Bockenberg die Schießfertigkeiten zu trainieren. Denn das Schwarzwildproblem ist noch lange nicht gelöst. Mit der enormen Strecke war man noch eine ganze Zeitlang beschäftigt. Galt es doch – wie generell bei den Bayerischen Staatsforsten Standard - von jeder Sau eine Muskelfleischprobe zur Radioaktivitätsmessung sowie eine Blutprobe für einen Schweinepestcheck zu entnehmen sowie die Stücke wildbrethygienisch sauber für die Verwertung vorzubereiten. Beim anschließenden Schüsseltreiben in der Bergwirtschaft Kumpfmüller wurde so manche Sau noch einmal erlegt, dabei die nasse Jagdkleidung von diesem buchstäblichen Sauwettertag getrocknet.

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    Forstbetrieb Burglengenfeld Nachrichten
    news-1815 Mon, 03 Dec 2018 15:58:58 +0100 Rothenkirchener Floßteich mit neuem Steg http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1815&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=002dc0882b0b14c355de82533b11d19e Azubis des Forstbetriebs zeigen handwerkliches Geschick Der historische Floßteich am Landleitenbach nördlich von Rothenkirchen ist ein besonderer Anziehungspunkt für Wanderer und Erholungssuchende. Die Wasserfläche mit vielfältiger Ufervegetation stellt gleichzeitig einen wichtigen Schwerpunkt des Naturschutzes dar. Deshalb ist die  vor Jahren wiederhergestellte Stauanlage ein beliebtes Ausflugsziel im Staatswald, das der Marktgemeinde Pressig besonders am Herzen liegt. Revierleiter Alexander Kelle vom Forstrevier Rothenkirchen hatte darum auch gleich ein offenes Ohr für die Bitte von Bürgermeister Hans Pietz, die sichere Begehbarkeit des Staudammes wieder herzustellen. Dazu wurde die „Ausbildungsrotte“ des Forstbetriebes rund um Forstwirtschaftsmeister Klaus Weiß aktiviert: Aus heimischem Lärchenholz, das auch im Freien über lange Zeit haltbar und stabil bleibt, entstand als Ersatz für einen früheren Steg eine sichere Brücke über den Auslauf des Teiches und damit ein Zugang zum Damm. Die jungen Forstleute Randy Geyer, Max Mantel, Paul Schröder und Julian Schubert lernten bei der Aktion nicht nur die Kunst professioneller und sicherer Holzverbindungen, sie befreiten auch gleich den Damm von Aufwuchs, so dass die Benutzung als Weg wieder gewährleistet ist.

    Bürgermeister Hans Pietz zeigte sich begeistert vom Einsatz der „Rothenkirchener Ausbildungsrotte“ und dankte dem Forstbetrieb für die Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten.

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    Forstbetrieb Rothenkirchen Nachrichten
    news-1814 Thu, 29 Nov 2018 15:56:33 +0100 Wildbret aus dem Staatswald – Direktverkauf startet am Forstbetrieb Heigenbrücken http://www.baysf.de/index.php?id=87&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1814&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=36d9dc9feaede84bd4d83e826d303f1f 29. November 2018 – Heigenbrücken - Der Forstbetrieb Heigen