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Auerhuhnschutz

Optimale Lebensräume sind eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt bedrohter Tierarten. Speziell für besonders geschützte Artengruppen wie die Raufußhühner, sind ausgedehnte naturbelassene und naturnahe Wälder ein bedeutendes Rückzugsgebiet.

Am Forstbetrieb St. Martin wurden deshalb 935 ha sogenannte Wildeuropaschutzgebiete (also Vogelschutzgebiete nach Natura2000) zugunsten der Raufußhühner ausgewiesen.

Gleichzeitig bewirtschaften wir unsere Wälder mit der Entnahme von vorwiegend Einzelstämmen bzw. Gruppen, sogenannte Femel. Diese Bewirtschaftungsform gefällt dem Auerwild als im Wald lebendes Raufußhuhn.

Aufnahmen aus dem Forstbetrieb St. Martin: Junge Auerhennen und -hähne, die in diesem Jahr aufgewachsen sind, putzen sich nach einem Regenschauer das Gefieder.



Weite Teile des Forstbetriebs St. Martin sind von Natur aus optimale Lebensräume für das Auerwild. Sie sind nadelholzreich mit Fichte, Tanne und Lärche, sie sind beerkrautreich, sie erstrecken sich von den Tallagen bis hinauf zur Waldgrenze.

Sowohl bei der Planung, als auch der Durchführung waldbaulicher Maßnahmen hat der Schutz des Auerwildes höchste Priorität. Engagierte Forstleute haben über Jahrzehnte hinweg im Schutz  und der Gestaltung von Auerwildbiotopen Erfahrungen gesammelt, diese dokumentiert und aktiv in waldbauliche Konzepte umgesetzt. Gezielt wird dieses Wissen auch an nachfolgende Förstergenerationen weiter gegeben.

Der Schutz der Lebensräume dieser faszinierenden Tierart ist zum integralen Bestandteil waldbaulichen Handelns im Forstbetrieb St. Martin geworden. Stabile Auerhuhnbestände und an der Waldgrenze auch Birkhuhnbestände in intakten Lebensräumen sind das Ergebnis dieser Bemühungen.