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Fledermaus-Schutzprojekt

Fledermaus-Schutzprojekt

Baumhöhlen und Baumspalten sind ideale Quartiere für Waldfledermäuse. Speziell für besonders geschützte Arten, wie zum Beispiel die Bechsteinfledermaus oder die Mopsfledermaus, ist der Landkreis Regen mit seinen ausgedehnten Wäldern ein bedeutendes Rückzugsgebiet.

Der Forstbetrieb Bodenmais arbeitet daher bereits seit vielen Jahren mit Experten des Naturparks Bayerischer Wald zusammen. Diese unterstützen den Forstbetrieb beim Auffinden und Kennzeichnen der „Quartierbäume, damit sie bei Fäll-Arbeiten geschont werden. Beim Pilotprojekt „Quartierbaum“ hat der Forstbetrieb mit dem Naturpark, dem amtlichen Naturschutz sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Quartierbäume gesucht, markiert und in Karten dokumentiert.

In Waldgebieten, in denen nicht genügend Quartierbäume vorhanden sind, wurden vom Forstbetrieb rund 30 Fledermauskästen unterschiedlicher Bauart entwickelt. Diese wurden im Revier Langdorf an geeigneten Bäumen, Hochsitzen, Jägerkanzeln oder Gebäuden angebracht und so ausgerichtet, dass sich für die potenziellen Neubewohner passende „Einflugschneisen“ ergeben.