Oh Tannenbaum

oh Tannebaum

wie grün sind deine Blätter...

Weihnachtsbaum im Wohnzimmer: Wie kommt's?

Schön grün muss er sein. Und nicht so schnell nadeln sollte er. Und am besten hat er weiche Nadeln, die pieksen nicht so sehr, wenn die Lichterkette befestigt wird. Oder kommen doch Kerzen dran, wie früher?

Um den Weihnachtsbaum als solchen ranken sich vielen Mythen und Legenden. Woher kommt überhaupt der Brauch, sich einen Baum ins Zimmer zu stellen? Welcher Baum ist der beliebteste? Wie bekommt man ihn in die eigenen vier Wände? Und vor allem, wie lange bleibt er eigentlich stehen? Wir wollen an dieser Stelle versuchen, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen:

Woher der Brauch kommt, sich überhaupt einen Weihnachtsbaum ins Zimmer zu stellen, dazu gibt es verschiedene Aussagen: Am häufigsten hört man, dass der erste geschmückte Weihnachtsbaum bereits 1510 in Riga auf einem öffentlichen Platz aufgestellt wurde. Etwa zur selben Zeit stand auch schon ein Weihnachtsbaum im Straßburger Münster. Und im badischen Gengenbach. Und im elsässischen Schlettstadt, dem heutigen Sélestat. Ganz klären werden wir es wohl nie können, denn die Verwendung geschmückter Bäume hat keinen historisch nachweisbaren Anfang, sondern findet in Bräuchen verschiedener Regionen ihren Ursprung. Das wichtigste ist allerdings: heute steht er zur Weihnachtszeit in sehr vielen Wohnzimmern.

Statistik: Was steht in deutschen Wohnzimmern?

Zwischen 23 und 26 Millionen Weihnachtsbäume stehen laut Schutzgemeinschaft Deutscher Wald allein in Deutschlands Wohnzimmern.

Absoluter Spitzenreiter dabei ist die Nordmanntanne mit 75 Prozent. Abgeschlagen auf den Rängen folgen mit großem Abstand Blaufichten (15 Prozent), sonstige Fichten (7 Prozent) und Edel- bzw. Nobilistannen (3 Prozent). Wir, die Bayerischen Staatsforsten, sind, obwohl größter Waldbesitzer in Deutschland, kein großer Lieferant von Weihnachtsbäumen. Fichten und Weißtannen aus Pflege- und Durchforstungsmaßnahmen sind nämlich weitaus weniger gefragt als eine perfekt gewachsene Nordmanntanne.

Weitere Informationen rund um den bayerischen Christbaum und eine digitale Karte mit Anbaubetrieben aus der Region gibt es unter www.bayerische-christbaumanbauer.de. Mehr zur „Geprüften Qualität Bayern“ und eine Liste der Anbieter finden Sie unter www.gq-bayern.de.