Nach umfassender Sanierung durch den Forstbetrieb St. Martin/Bayer. Saalforste: Beliebtes Ausflugsziel und technisches Highlight im Unkental wieder freigegeben.
Die Schwarzbergklammbrücke, eines der spektakulären Ausflugsziele in der Gemeinde Unken, ist ab sofort wieder uneingeschränkt für Besucher zugänglich. Nach einer mehrmonatigen Modernisierungsphase wurde das technische Meisterwerk offiziell wieder für den Verkehr von den Bayerischen Saalforsten freigegeben. Die Brücke führt in schwindelerregender Höhe über die wilde Schlucht - gleichermaßen für Holzfuhrwerke, forst- und almwirtschaftlichen Verkehr, Radfahrer und Wanderer. Neben einer grundlegenden statischen Erneuerung finanziert durch die Bayerischen Staatsforste, stand bei den Arbeiten auch die Sicherheit im Fokus.
Die umfassenden Baumaßnahmen waren notwendig geworden, um das in die Jahre gekommene Tragwerk an moderne Sicherheitsstandards anzupassen. Im Zuge der Arbeiten wurden nicht nur die tragende Stahl-Fundamente tief im Fels verankert und das Fundament in Stahlbetonweise neu erstellt, sondern auch ein absturzsicheres Geländer aus Lärchenholz errichtet.
Von der Brücke aus eröffnet sich ein Blick in die spektakuläre Schwarzbergklamm, durch die seit dem Mittelalter jahrhundertelang Holz zur Saline nach Bad Reichenhall getriftet wurde. Nur 200 m die Forststrasse aufwärts gibt es zudem ein kleines touristisches Highlight. Dort kann man auf einer Fussgängerbrücke von oben direkt in die Klamm hineinblicken, die auch Naturdenkmal ist. Mit schaurigen Blicken in die phantastisch durch geologische Schichten ausgespülte Klamm und hinunter zum tosenden Unkenbach.