12. August 2026, München – Der Forstbetrieb München und die Polizei haben gemeinsam für mehr Rücksichtnahme und Sicherheit auf den Waldwegen im Perlacher Forst geworben. Mit einem Informationsstand entlang der Oberbiberger Straße suchten die Beteiligten das Gespräch mit Radfahrerinnen und Radfahrern und informierten über ein respektvolles Miteinander aller Nutzergruppen.
Fahrradfahren erfreut sich zunehmender Beliebtheit und trägt zu nachhaltiger Mobilität sowie einem aktiven Lebensstil bei. Damit die gemeinsame Nutzung von Wegen und Straßen sicher bleibt, sind gegenseitige Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln unerlässlich.
Anlass für die gemeinsame Aktion sind auch die Unfallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München. Im Jahr 2025 wurden dort insgesamt 3.520 Fahrradunfälle registriert. Dabei wurden 3.145 Radfahrerinnen und Radfahrer verletzt, sechs Menschen kamen ums Leben.
Als besonderer Gefährdungsschwerpunkt gelten geradlinige asphaltierte Hauptwege, die häufig den Eindruck vermitteln, gegenüber einmündenden Waldwegen bevorrechtigt zu sein. An diesen Stellen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Radfahrenden, anderen Verkehrsteilnehmern und Waldbesuchenden, teilweise mit schweren Verletzungen. Deshalb führten der Forstbetrieb München und die Polizei am 12. August 2026 einen gemeinsamen Fahrradschwerpunkt an einer besonders sensiblen Stelle im Perlacher Forst durch.
Zusätzlich wurde vor Ort ein neues Hinweisschild mit der Botschaft „Miteinander-Weg“ installiert. Das Schild macht darauf aufmerksam, dass die Oberbiberger Straße und die angrenzenden Wege von unterschiedlichen Nutzergruppen gemeinsam genutzt werden und gegenseitige Rücksicht die Grundlage für ein sicheres Miteinander im Wald ist.
„Fahrradfahren ist eine tolle Möglichkeit, umweltfreundlich von A nach B zu kommen oder auch Sport zu treiben, den Alltag hinter sich zu lassen und dabei den Wald und die gute Luft zu genießen. Dieses Recht haben aber alle anderen Waldbesucher ebenso. Deshalb ist es ganz entscheidend, aufeinander Rücksicht zu nehmen und die Bedürfnisse anderer Wegenutzer zu respektieren“, betont Forstbetriebsleiter Emil Hudler.
Der Forstbetrieb München weist darauf hin, dass auf viel genutzten Waldwegen Sicherheit und gegenseitige Rücksicht stets Vorrang vor Geschwindigkeit haben sollten. Die Gespräche mit den Radfahrerinnen und Radfahrern sowie die neue Beschilderung sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für ein respektvolles Verhalten auf den Wegen des Perlacher Forsts weiter zu stärken.
Der Forstbetrieb München bedankt sich bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit sowie bei den zahlreichen Radfahrerinnen und Radfahrern für die offenen und konstruktiven Gespräche. Gemeinsam leisten beide Partner einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und ein gutes Miteinander im Erholungswald.
Ergänzend wurde vor Ort ein neues Hinweisschild mit der Botschaft „Miteinander-Weg“ installiert. Es soll daran erinnern, dass die Oberbiberger Straße und die angrenzenden Wege von unterschiedlichen Nutzergruppen gemeinsam genutzt werden und gegenseitige Rücksicht für ein sicheres Miteinander unerlässlich ist.
„Fahrradfahren ist eine tolle Möglichkeit, umweltfreundlich von A nach B zu kommen oder auch Sport zu treiben, den Alltag hinter sich zu lassen und dabei den Wald und die gute Luft zu genießen. Dieses Recht haben aber alle anderen Waldbesucher ebenso. Deshalb ist es ganz entscheidend, aufeinander Rücksicht zu nehmen und die Bedürfnisse anderer Wegenutzer zu respektieren“, betont Forstbetriebsleiter Emil Hudler.
„Wir beobachten, dass einige Radfahrer auf dieser Strecke sehr schnell und teilweise auch rücksichtslos gegenüber Spaziergängern unterwegs sind. Unser Appell lautet: Bestzeiten haben auf diesem vielbesuchten Waldweg nichts verloren. Stattdessen sollten die Sicherheit und das achtsame Miteinander aller Waldbesucher an erster Stelle stehen. Wir hoffen, dass die Gespräche und das neue Schild dazu beitragen, das Bewusstsein für ein respektvolles Miteinander entlang der Oberbiberger Straße im Perlacher Forst weiter zu stärken.“
Der Forstbetrieb München bedankt sich bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit sowie bei den zahlreichen Radfahrerinnen und Radfahrern für die offenen und konstruktiven Gespräche. Gemeinsam soll so ein Beitrag für mehr Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme im Erholungswald geleistet werden.