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Der Steinbruch-Rundwanderweg in Kirchenlamitz

Erlebniswanderung -eine eindrucksvolle Welt für Groß und Klein

Die Granitgewinnung am Epprechtstein zu Bauzwecken reicht bis ins Mittelalter zurück und wurde flächig ausgeübt. Erst zu Beginn des 19.Jahrhunderts ging man dazu über, Steinbrüche anzulegen. Mit dem Bau der Eisenbahn begann die eigentliche Entwicklung der Granitindustrie des Fichtelgebirges. Es entstanden mehr als 20 Steinbrüche rund um der Ruine Epprechtstein.

Die ehemals fünf Kirchenlamitzer Steinmetzbetriebe beschäftigten 450 Arbeiter in den Steinbrüchen und Werkplätzen. Heute sind nur noch drei Steinbrüche in Betrieb, aber die Natur hat sich die stillgelegten Brüche in wunderbarer Weise zurückerobert. Steine, Licht und Jahreszeiten bieten für den Besucher des Steinbruchwanderweges ganzjährig  Einblicke und Ausblicke in eine natürlichen Sukzession und Landschaft, die jeden Naturliebhaber begeistert. Ein Highlight am Ende des Steinbruchweges, am Sechsämterradweg, liegt das 34 x 34 m große Granitlabyrinth, in dem es viel zu entdecken gibt.

Bilder

Am Ende des zwischen zwei und drei Stunden dauernden Steinbruch-Rundwanderweges kann man sich bei fränkischer  Brotzeit im traditionellen Gasthaus Waldschmiede stärken.



Wegbeschreibung

Wanderparkplatz Hinteres Buchhaus in 95158 Kirchenlamitz

Gehzeit entlang der markierten Route mit dem Steinmetzzunftzeichen 2-3 Stunden. Umrundung des Epprechtsteingipfels 798 mNN in Uhrzeigerrichtung mit geringer Höhendifferenz. Der Besuch der Ruine Epprechtstein ist empfehlenswert: Ausblick auf Fichtelgebirge, Frankenwald, Kaisergebirge (CZ).

Das Gasthaus Waldschmiede mit Granitlabyrinth liegt etwa 600m vom Ausgangspunkt entfernt.

Auskunft erteilt die Stadt Kirchenlamitz 09285/959-0 oder unser Revier Kirchenlamitz 09285/5839