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Vorwürfe von Greenpeace unbegründet

Ökologischer Wert der Spessartwälder nicht gefährdet

Nun hat es auch die zuständige Forstbehörde bestätigt: Die seitens der Umweltgruppe Greenpeace im April erhobenen Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage.
Um stabile Mischwälder zu schaffen, bringen die Staatsforsten kleinflächig und in bemessenem Umfang Douglasie ein. Und sie setzen im Spessart auf die landeskulturell und naturschutzfachlich wichtige Baumart Eiche. Beides, dies wurde nun durch die Prüfung des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Karlstadt bestätigt, steht im Einklang mit den geltenden Schutzvorschriften des FFH-Gebietes.

Mehr noch: Die zuständige Behörde stellt in Ihrer Pressemitteilung (hier) fest, gerade aus naturschutzfachlicher Sicht sei „es in den Natura 2000-Gebieten des Spessarts eine Verpflichtung, die Eiche aktiv einzubringen“. Zudem könne „über das seit Jahrhunderten bewährte und fachlich anerkannte Verfahren der Eichensaaten […] der Eiche ihren Platz in den Buchenwäldern des Spessarts“ gesichert werden. Hintergrund ist die besondere naturschutzfachliche Bedeutung der Eiche für die Habitate des Mittelspechts, des Halsbandschnäppers sowie Grauspechts und Wespenbussards sowie für eine Vielzahl auf die Eiche spezialisierten Insektenarten.

Die Linie der Bayerischen Staatsforsten wird durch die nun vorliegende, abschließende Einwertung der zuständigen Behörde eindrucksvoll bestätigt.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.