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Gefährliche Bäume am Grainauer Hammersbach entfernt

Revierleiterin Simone Hermann macht sich ein Bild von den Arbeiten.

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In einer Gemeinschaftsaktion der Bayerischen Staatsforsten, des Wasserwirtschaftsamts Weilheim und der Gemeinde Grainau wurden in einer aufwendigen Ausholzaktion gefährliche Bäume an den Einhängen zum Hammersbach unmittelbar am Zuweg zur Höllentalklamm entfernt. Durch die Starkregen der letzten Wochen hatten sich an den geologisch instabilen Partnachschiefer-Einhängen zum Hammersbach Risse gezeigt, die zu kleineren Rutschungen führten. Um eine Gefährdung des vorbei führenden Wanderwegs zur Höllentalklamm und das Abrutschen der aufstockenden Bäume in den Hammersbach zu verhindern, war schnelles Handeln angesagt, um beim nächsten Starkregen die Gefahr einer Verklausung des Gewässers durch abgerutschte Bäume zu verhindern und die Sicherheit der Wanderer nicht zu gewährleisten.

Mit schwerem Gerät und Unterstützung durch die Fachfirma für schwierige Baumfällungen David Frid aus Grainau sowie den Forstbetrieb Bader aus GAP wurden alle nicht mehr standfesten Bäume von den Hängen entfernt und mit Rückeschlepper und Bagger von den Hängen und aus dem Bachbett gezogen. Die Arbeiten waren schwierig, gefährlich, eine absolute Spezialistensache.

Der stellvertretende Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Oberammergau, Richard Baur, lobt die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Wasserwirtschaftsamt, Gemeinde und Forst. So konnte die aufwendige und für die Holzfäller nicht ungefährliche Aktion dank der Beratung und finanziellen Beteiligung des WWA sowie kurzfristig gestellten Absperrposten des Gemeindebauhofs Grainau binnen weniger Tage organisiert und umgesetzt werden.

Die Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen, die temporäre Umleitung für Fußgänger auf den beliebten Wanderweg ins Höllental ist wieder aufgehoben.

Ein Video gibt einen Eindruck von den Arbeiten.