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„BaySF Holzbörse erfolgreich gestartet“ – Werthölzer zu hohen Preisen erneut stark nachgefragt

Anlieferung des Wertholzes (Foto: BaySF)

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Begutachtung der Wertholzbloche im Rahmen der Nadelwertholzsubmission Fichtelberg 2023 (Foto: BaySF)

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Wertholzblöcher der Nadelwertholzsubmission Fichtelberg 2023 (Foto: BaySF)

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05. Dezember 2023, Fichtelberg - Die 28. Nadelwertholzsubmission in Fichtelberg wurde dieses Jahr zum ersten Mal über die neue BaySF Holzbörse (www.baysf-holzboerse.de) abgewickelt. Im Rahmen der Submission wurden wieder erlesene Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Forchheim, Nordhalben, Pegnitz, Roding, Schnaittenbach, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf angeboten. Die neu eingeführte digitale „Holzbörse“ ermöglichte den Kunden erstmals, ihre Gebote digital abzugeben. Nach Rückmeldung der Kunden ist dies einfach und selbsterklärend möglich gewesen. Für die BaySF hatte die Umstellung auf die digitale Plattform den Vorteil, dass die Gebotserfassung, die Auswertung und der nachgelagerte Prozess ohne Medienbrüche und deutlich einfacher und schneller funktioniert haben. „Das war ein sehr gelungener Startschuss für das Submissionsverfahren der Zukunft“, freut sich Sebastian Klinghardt, Kundenbetreuer der Bayerischen Staatsforsten und Organisator der Submission.

Die Angebotsmenge lag mit rd. 857 Festmeter ca. 15 % unter der Menge des Vorjahres. Die Forstbetriebe stellten bei den einzelnen Baumarten folgende Mengen bereit:     

     407 fm Fichten-Blochhölzer
     310 fm Kiefern-Blochhölzer
     72 fm Lärchen-Blochhölzer n
     41 fm Douglasien-Blochhölzer
     25 fm Tannen-Blochhölzer
       2 fm Thuja-Blochhölzer
   857 fm Blochhölzer in 762 Losen

Sehr erfreulich war, dass sich die Zahl der Bieter deutlich auf insgesamt 21 Bieter (Vorjahr 17) aus Deutschland, den Niederlanden und dem benachbarten Österreich erhöht hat. Dies spiegelt die hohe Nachfrage nach den qualitativ besten Hölzern wider. Leider konnte einem Bieter kein Los zugeschlagen werden.

Die starke Nachfrage an hochwertigem Holz spiegelte sich auch dieses Jahr in insgesamt sehr guten Preisen wider. Mit einem Durchschnittspreis von 232 €/fm lag das Preisniveau insgesamt nur 3 €/fm unter dem des Vorjahres. Für lediglich 52 Lose (8%) gab es diesmal leider kein Gebot. Eine weitere erstaunliche Preissteigerung hatte das Lärchenholz zu verzeichnen (Ø+64 €/fm). Mit rund 447 €/fm Durchschnittspreis liegt das Preisniveau hier rund 216 €/fm über den anderen Baumarten.

Die Braut, also der teuerste Stamm der diesjährigen Submission stammt aus dem Forstbetrieb Nordhalben und war eine Fichte, die 960€/fm und stolze 1.900€ für den ganzen Stamm erlöst hat. Ein niederländischer Furnierhersteller darf sich nun über diesen Stamm freuen.

Die Bayerischen Staatsforsten sind mit dem Ergebnis der diesjährigen Wertholzsubmission in Fichtelberg sehr zufrieden und bedanken sich bei allen Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.