Holler, die Waldfee – der Wald-Aperitif

Holler, die Waldfee – der Wald-Aperitif

Was für eine schöne Gewissheit: Der Wald kann uns gut ernähren. Er liefert uns wunderbares Wildfleisch und fast das ganze Jahr über wachsen Kräuter, Beeren, Nüsse und Pilze. Wir können die Köstlichkeiten aus dem Wald mit gutem Gewissen genießen, denn sie sind nicht nur schmackhaft, sondern auch saisonal und regional.

Bis Weihnachten stellen wir euch ein paar ganz besondere Highlights aus der forstlichen Küche vor: Herzlich Willkommen zu unserem Wald-Menü – vorneweg: der Wald-Hugo

So wird´s gemacht

·        Wein bzw. Prosecco in einem Glas mit Wasser mischen, Limette oder ersatzweise Zitrone in vier Teile schneiden, ein Viertel in das Glas pressen.

·        Anschließend das gepresste Zitronenviertel in 2 – 3 Scheiben schneiden und zusammen mit den Eiswürfeln in das Glas geben.

·        Anschließend zunächst Minze, dann den Holunderblütensirup zugeben.

·        So einfach gelingt der Wald-Hugo. Bei kalten Temperaturen gerne auch warm genießen!

Good to know

Die Früchte des Hollers, wie der Holunder-Strauch in Bayern oft ausgesprochen wird, sollen neben einem angenehmen Geschmack auch positive Wirkungen für Menschen haben: Sie sollen das Immunsystem stärken, Fieber und Erkältungen bekämpfen (was aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts gut möglich ist), die Darmfunktion regulieren, Schmerzen lindern und als Teeaufguss für Schwitzkuren geeignet sein.

Mindestens genauso vielfältig ist seine Verwendung in der Küche. Aus Holunder lassen sich Mus, Säfte und Marmeladen herstellen, man kann ihn zum Backen verwenden, Süßspeisen zubereiten und herzhafte Gerichte verfeinern – und natürlich auch eine Vielzahl von Getränken selber herstellen. Angefangen beim Holunderbeeren-Sirup über Holunderlimonade bis hin zu Holunderblütenwein und Holundersekt reicht die Bandbreite. Seit einigen Jahren gibt es auch hierzulande den eben genannten „Hugo“.