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Die Felsentürme am Nußhardt

Nusshardt

Vom Parkplatz Seehaus führt Sie ein leicht ansteigender Forstweg und ein leichter Steig durch schöne Buchen- und Bergmischwälder hinauf zur Felsengruppe am Nußhardt. Dieser Berg liegt im gleichnamigen 5,5 Hektar großen Naturschutzgebiet und ist der dritthöchste Gipfel des Fichtelgebirges mit 972 m ü. NN.

Eine Treppe bietet Ihnen den Zugang zu einem Aussichtsfelsen, von wo Sie Ihren Blick über die „zwei Tausender“ des Fichtelgebirges schweifen lassen können. Im Norden sehen Sie den mit 1.051 m ü. NN höchsten Berg Nordbayerns, der an dem kurzen, stumpfen Turm zu erkennen ist. Im Westen ragt der 1.024 m hohe Ochsenkopf auf, den die schlanke Antenne, die auf seinem Gipfel errichtet wurde, kennzeichnet. Aus dem Tal schimmern eingebettet in ausgedehnte Fichtenwälder der Karches-See und der Fichtelsee herauf.

Unmittelbar um Sie herum finden Sie immer wieder Mulden. Der Sage nach sind dies Druidenschüsseln. Die Wissenschaft ist jedoch weniger kreativ und bezeichnet diese Mulden als Verwitterungsmulden. Über große Felsblöcke und einen Forstweg kommen Sie wieder zum Seehaus zurück. Dieses Haus ist eine Schützhütte des Fichtelgebirgsvereins und steht auf einer Waldlichtung im Kammbereich des Fichtelgebirges. Es verdankt seine Entstehung dem Bergbau auf Zinn. Am 1. Juli 1785 weilte Johann Wolfgang v. Goethe hier. Gegen Ende der Wanderung sehen Sie rechts des Wanderweges tiefe Gräben, die auf den ehemaligen Zinnabbau hinweisen.

Anfahrt

Mit dem Auto:
Verlassen Sie die A 93 an der Anschlussstelle 13 „Marktredwitz-Nord“ und folgen Sie der B 303 Richtung Marktredwitz und weiter Richtung Westen. Nach ca. 23 km erreichen Sie den Scheitelpunkt der Strecke über das Fichtelgebirge. Kurz darauf liegt auf der rechten Seite der Seehausparkplatz, der Ausgangspunkt der Wanderung ist.

Wegbeschreibung

(Fritsch Wanderkarte Fichtelgebirge und Steinwald 1:50 000)

Vom Parkplatz Seehaus führt Sie ein weiß-rot markierter Wanderweg auf einem Forstweg und ein leichter Steig (Markierung: blauer Punkt auf weißem Feld) hinauf zum Nußhardt.

Dem sich Richtung Süden dahin schlängelnden Pfad  folgend, erreichen Sie nach leichter Kletterei über große Felsblöcke wieder einen Forstweg, der Sie nach ca. 2 km zum Seehaus führt. Von dort führt Sie ein ca. 1,5 km langer Fußsteig wieder hinunter zum Seehausparkplatz.