Sicher mit der Motorsäge arbeiten

Waldarbeit meistern – Wissen, das Leben schützt

 

Die Arbeit im Wald zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt – und das liegt vor allem an einem zentralen Werkzeug: der Motorsäge. Wer Brennholz für den Eigenbedarf aufarbeiten möchte, braucht nicht nur Respekt vor der Waldarbeit, sondern vor allem fundierte Kenntnisse im sicheren Umgang mit der Motorsäge und beim Fällen von Bäumen. Dieses Wissen ist für professionelle Forstwirtinnen und Forstwirte ebenso unverzichtbar wie für private Kleinselbstwerberinnen und -werber.

Um Unfälle im Wald konsequent zu reduzieren, setzen die Bayerischen Staatsforsten auf eine solide Ausbildung aller Beteiligten. Sie übernehmen Verantwortung nicht nur für ihre eigenen Beschäftigten, sondern auch für die große Zahl privater Brennholzselbstwerber, die im Staatswald tätig sind. Grundlage dafür ist ein qualifizierender Motorsägenkurs, der nach den Vorgaben der international anerkannten Waldzertifizierung PEFC gestaltet ist. 

Die Inhalte unserer Website orientieren sich an der DGUV Information 214‑059 und vermitteln praxisnah alle sicherheitsrelevanten Grundlagen.

Um den hohen Sicherheitsanspruch zu erfüllen, vergeben die Bayerischen Staatsforsten Brennholzlose künftig nur noch an Personen, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch ein entsprechendes Zertifikat wie einem Motorsägenkurs nachweisen können. So wird gewährleistet, dass im Wald wirklich nur Holz gesägt wird – und nicht die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird.

Motorsäge

Bild: Bayerische Staatsforsten AöR

Sägewissen für private Kleinselbstwerber