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Nadelwertholzsubmission Fichtelberg

Ein großes Angebot an hochwertigen Stämmen wurde auch dieses Jahr wieder bei der Nadelwertholzsubmission Fichtelberg angeboten (Foto: BaySF/Hertel).

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Übersicht der Ergebnisse der Nadelwertholzsubmission Fichtelberg 2020 (Auswertung: BaySF/Krekeler).

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"Wertholz auf hohem Niveau" - Qualitätsholz weiterhin gesucht

08. Dezember 2020, Fichtelberg - Bei der 25. Nadelwertholzsubmission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Flossenbürg, Nordhalben, Pegnitz, Schnaittenbach, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.

Die Angebotsmenge lag mit rd. 1.181 Festmeter rund 30 % über dem Vorjahresniveau. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

  • 508 fm Fichten-Blochhölzer in 418 Losen
  • 389 fm Kiefern-Blochhölzer in 490 Losen
  • 142 fm Lärchen-Blochhölzer in 128 Losen
  • 135 fm Douglasien-Blochhölzer in 78 Losen
  • 7 fm Tannen-Blochhölzer in 6 Losen

Dieses Jahr umfasste der Bieterkreis 16 Interessenten aus Deutschland und dem benachbarten Österreich und war damit minimal geringer als im letzten Jahr (17). Die beworbenen Hölzer konnten insgesamt zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei erfreulicherweise nur 32 Lose (35 fm; 3%) ohne Gebot blieben. Lediglich ein Bieter bekam keinen Zuschlag.

Der Durchschnittspreis lag mit 203 €/fm auf einem sehr guten Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr ging er um 5 €/fm zurück. Herausragend ist vor allem die Steigerung des Durchschnittspreises der Lärche (+ 50 €/fm).Dies spiegelte sich auch im teuersten Stamm, der sogenannten "Braut", wider. Die "Braut" aus dem Staatswald kam dieses Jahr aus dem Forstbetrieb Pegnitz. Das 74 cm starke Lärchenbloch erzielte mit 606 €/fm das höchste Gebot. Käufer war ein Furnierholzkunde aus Österreich.

Bei gestiegener Angebotsmenge wurde ein leichter Rückgang der Durchschnittserlöse bei Fichte, Douglasie und Kiefer im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Bei Tanne stieg sowohl die Angebotsmenge als auch der Durchschnittserlös.

Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.