Jahresbericht 2018

Unser Geschäftsjahr im Überblick

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Jagd­strecke
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Holz­einschlag

Übersicht

Juli 2017

07/2017
Juli

2017
215
130
18,2

Notiz des Monats

Im Sinne der Bienen: Gemeinsame Sache machen die Bayerischen Staatsforsten und die drei großen Imkerverbände. Eine umfangreiche Kooperation soll Lebensräume für Bienen schaffen und den Austausch zwischen Förstern und Imkern stärken.

Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum

So bezeichnete der damalige Forstminister Helmut Brunner die Wiederherstellung der Schutzwälder bei Berchtesgaden. Vor zehn Jahren hatte der Orkan Kyrill dort 65 Hektar Wald zerstört. 44.000 junge Bäumchen haben die Experten von Forstverwaltung und Bayerischen Staatsforsten in den Steilhängen gepflanzt. Rund 340.000 Euro haben die Maßnahmen gekostet – damit konnten zusätzliche Schutzbauwerke vermieden werden.

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Staatswald soll summen

Die Bayerischen Staatsforsten und die drei großen Bayerischen Imkerverbände – Landesverband Bayerischer Imker e.V., Verband Bayerischer Bienenzüchter und Bayerische Imkervereinigung – wollen sich zukünftig gemeinsam für die Bienen in Bayern einsetzen. Dazu sollen in den Wäldern und Flächen im bayerischen Staatswald mehr Lebensräume für Bienen geschaffen sowie der Austausch zwischen Förstern und Imkern gestärkt werden. Dazu beschlossen die Organisationen eine umfangreiche Kooperation.

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Vorsorge für den Wald in Krisenzeiten

Zwei Jahre haben die Planungen und Bauzeit gedauert, im Juli 2017 wurde der neue, südwestlich vom Ammersee gelegene, Nasslagerplatz fertig gestellt. 100.000 Kubikmeter Holz können im Katastrophenfall dort ohne Qualitätsverlust für bis zu fünf Jahre eingelagert werden. 

Der Nasslagerplatz ist zwar von den Bayerischen Staatsforsten geplant und errichtet worden. „Unser Konzept sieht aber vor, dass auch Holz von kommunalen oder privaten Wäldern in Stillern eingelagert werden kann“, sagt der Landsberger Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten, Robert Bocksberger. Im Krisenfall ist die Kooperation über Waldbesitzgrenzen hinweg wichtig für den Erfolg.

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Informationstafeln an Gedenksteinen und Flurdenkmälern im Lorenzer Reichswald

Der Nürnberger Reichswald zählt zu den geschichtsträchtigsten Wäldern in Bayern. Kaum ein Wald wurde im Mittelalter so intensiv genutzt. Erfreulich ist es, dass der Wald auf einer Gesamtfläche von 24.000 Hektar heute noch besteht. 
Von den Aktivitäten des Menschen berichten uns heute noch Marter, Bodendenkmäler und andere Besonderheiten. Um den Waldbesuchern Informationen aus der Geschichte weiterzugeben, werden alle Besonderheiten erfasst und auf einer Karte hinterlegt.
Über einen QR-Code auf den Schildern können weitere Informationen und eine Karte mittels Smartphone abgerufen werden.

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Magazin der Bayerischen Staatsforsten prämiert

Das Magazin der Bayerischen Staatsforsten setzt seine Erfolgsgeschichte fort und hat zum achten Mal in Folge – Gold beim Best of Content Marketing-Award (BCM-Award) gewonnen. Der BCM-Award ist der größte Wettbewerb für inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation in Europa. Über 700 Einreichungen gab es allein 2017.

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Baumwipfelpfad Steigerwald mit neuen Attraktionen

Nach gut 15 Monaten Betriebszeit und einem riesigen Besucheransturm stand im Sommer 2017 die erste Erweiterung des Angebots auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald im fränkischen Ebrach an. Neben einem Streichelwald liegt der Fokus auf Waldvögeln und Bienen. Zudem gibt es nun einen deutschlandweit einmaligen Blick von oben auf ein Rotwildgehege geben.

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August 2017

08/2017
August

2017
230
110
18,2

Notiz des Monats

Einschlagsstopp im Forstbetrieb Neureichenau: Als Reaktion auf Sturm Kolle stoppt das Unternehmen den Frischholzeinschlag, um den Holzmarkt zu entlasten. Erst Ende November kehren die Bayerischen Staatsforsten zum Normalbetrieb zurück.

Einschlagsstopp für Nadelfrischholz im gesamten bayerischen Staatswald

Das Unwetter, das im Landkreis Passau und Freyung-Grafenau Mitte August 2018 hohe Schäden hinterließ, hat auch im bayerischen Staatswald erheblich Schäden verursacht. Betroffen ist vor allem der Staatsforstbetrieb Neureichenau. Insgesamt fiel dort Holz von mindestens der Höhe eines Jahreseinschlags dem Sturm zum Opfer. Deshalb haben die Bayerischen Staatsforsten auf der gesamten Staatswaldfläche in Bayern den Einschlag von Nadelfrischholz gestoppt.

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Wildkatzennachweis im Steigerwald

Fast so eine Sensation wie das Wolfsrudel im Bayerischen Wald gab es im August 2017 im Steigerwald. Am Rande eines Studentenkurses auf der Ökologischen Station Fabrikschleichach konnte der Leiter der Station, der Würzburger Professor Dr. Jörg Müller vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, am 1. August 2017 drei junge, schon recht große Wildkatzen beobachten.

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September 2017

09/2017
September

2017
120
75
11,6

Notiz des Monats

Ausbildungsrekord: Im September beginnen 67 Azubis bei den Bayerischen Staatsforsten – so viele wie nie zuvor. Sie werden Ausbildungen in unterschiedlichen Berufen durchlaufen und sollen künftig den Weg des Waldunternehmens mitgestalten.

Erste Multimedia-Story online

In der ersten Multimedia-Story der Bayerischen Staatsforsten über den Baumwipfelpfad Steigerwald sind Filme, tolle Bilder, interaktive Grafiken, 360-Grad-Panoramen und Texte zu einer Geschichte verwoben. Klicken Sie sich durch und lassen sich vom Bann des Baumwipfepfades einfangen.

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Bayerische Staatsforsten starten Ausbildungsoffensive

Die Bayerischen Staatsforsten haben am 1. September ihre Ausbildungsoffensive gestartet und 67 Lehrlinge eingestellt. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ausbildungen in unterschiedlichen Berufen durchlaufen und sollen künftig den erfolgreichen Weg des Waldunternehmens mitgestalten. Der Staatsforstbetrieb mit seiner Zentrale in Regensburg und 41 über ganz Bayern verteilten Forstbetrieben bietet Ausbildungsplätze in insgesamt sechs verschiedenen Berufen an: Forstwirt/in, Revierjäger/in, Mechatroniker/in, Industriekaufmann/frau, Fachinformatikerin Systemintegration und Kaufmann/frau für Büromanagement.

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Oktober 2017

10/2017
Oktober

2017
120
75
10,1

Notiz des Monats

Mitte des Monats legt das Unternehmen die Bilanz für 2017 vor. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen erzielte die BaySF einen Überschuss von 54,1 Millionen Euro. Der Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Kampf gegen Sturmfolgen und Borkenkäfer.

BaySF-Jahresbericht erstmal als Multimedia Story

Im Oktober erschien der Jahresbericht der Bayerischen Staatsforsten erstmals ausschließlich digital. Als Multimedia Story aufbereitet können sich Interessierte durch die Themen des Jahres klicken und erfahren anhand kurzer Texte, Videos und schöner Bilder, wie das abgelaufene Geschäftsjahr der Bayerischen Staatsforsten verlaufen ist. 

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Steckerleswald mit Zukunft! Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten

Der anerkannte Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Rund 80 Wald- und Forstexperten diskutierten die Umsetzung von Waldnaturschutz im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft – und gaben auch eine Antwort auf die Frage, ob der Steckerleswald seinen Kosenamen auch in Zukunft noch zurecht tragen wird.

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Wilde Wälder online

Mit der Bayerischen Biodiversitätsstrategie bekennt sich der Freistaat Bayern zu seiner wichtigen Aufgabe, die Biodiversität für die folgenden Generationen zu sichern. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf Flächen mit Natürlicher Waldentwicklung. Die Bayerischen Staatsforsten haben die Fläche mit Natürlicher Waldentwicklung im Staatswald erhoben: Im Ergebnis liegt Bayern mit einem aktuellen Anteil von 10,4 % an seiner Staatswaldfläche oder absolut einer Fläche von mindestens 81.800 Hektar in Natürlicher Waldentwicklung bundesweit in der Spitzengruppe. Kein anderes Bundesland hat so viele wilde Wälder wie Bayern!

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Staatsforsten legen erfolgreiche Bilanz vor

Die Folgen von Sturm Niklas prägten die Geschäfte der Bayerischen Staatsforsten im Geschäftsjahr 2017. Dazu hat die trocken-warme Witterung im Frühjahr die Ausbreitung des Borkenkäfers begünstigt und das Waldunternehmen zu enormen Anstrengungen gezwungen, eine großflächige Käferkalamität abzuwenden. Das vor diesem Hintergrund erzielte Jahresergebnis von 54,1 Mio. Euro ist ein großer Erfolg!

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November 2017

11/2017
November

2017
45
85
3,8

Notiz des Monats

Über 30 Nisthöhlen haben die Fichtelberger Azubis gebaut und montiert. Die Bayerischen Staatsforsten unterstützen so das Wiederansiedlungsprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz für diese fast ausgestorbene Eulenart.

Einschlagstopp im Staatswald aufgehoben

Die Bayerischen Staatsforsten haben im November den seit Ende August geltenden Einschlagstopp im bayerischen Staatswald aufgehoben. Der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten, Martin Neumeyer, erklärte, dass es die gute Entwicklung auf dem Holzmarkt und die steigende Nachfrage nach Nadelfrischholz rechtfertige, den Einschlagstopp aufzuheben. Neumeyer: „Alle Betriebe der Staatsforsten kehren mit sofortiger Wirkung wieder in den Regelbetrieb zurück, um die Holznachfrage befriedigen zu können.“

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Weihnachtsbäume aus dem Frankenwald für Brüssel und Berlin

Der Frankenwald, „Waldgebiet des Jahres 2017“, hat mit zwei Weihnachtsbäumen die Bayerischen Vertretungen in Brüssel und Berlin geschmückt. Die Bayerischen Staatsforsten stellten zwei Frankenwald-Tannen aus dem Staatswald zur Verfügung. 

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Bauen, Heizen, Klima schützen

Qualität aus Bayern – das gilt nun auch für Hackschnitzel aus dem Bayerischen Staatswald. Der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) und aktuelle Kuratoriumsvorsitzender von proHolz Bayern, Martin Bentele, überreichte dem Zentrum für Energieholz der Bayerischen Staatsforsten das ENplus-Zertifikat für qualitätsgesicherte Holzhackschnitzel.

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Bayerische Staatsforsten liefern Stämme für das NAWAREUM

Wer sich für nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien interessiert, findet ab 2020 in Straubing das NAWAREUM – ein modernes Informations-, Lern – und Beratungszentrum. Die Bayerischen Staatsforsten liefern für das Vordach 88 Stämme von unterschiedlichen Baumarten. 

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Dezember 2017

12/2017
Dezember

2017
40
90
1

Notiz des Monats

Was „Insider“ schon wussten, erfährt nun die gesamte kulinarisch interessierte Welt: Die Kolleginnen und Kollegen in Nürnberg produzieren eine hervorragende Wildsalami. Bei der Qualitätsprüfung des Fleischerverbands Bayern erreicht die Salami volle Punktzahl.

Weißtanne als Christbaum

Als Christbaum einst unverzichtbar, führt die Weißtanne in Wohnzimmern ein Nischendasein. Die Rolle haben an Weihnachten andere Tannenarten übernommen. Die Bayerischen Staatsforsten wollen das ändern. Um die Tannenoffensive zu verwirklichen, pflanzen die Staatsforsten Tannen und fördern konsequent die Naturverjüngung. Ziel sind strukturreiche, gemischte Wälder mit einem hohen Tannenanteil.

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Ausflugshütte am Wank: Konzept und Name präsentiert

Ab dem Sommer 2018 wird es auf dem Wank wieder eine Einkehrmöglichkeit geben. Die Pächter heißen Anna und Andreas Hertle und die Hütte wird künftig mit dem Namen „Tannenhütte“ Gäste und Einheimische auf den Wank einladen. 

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Frisch aus der Druckerpresse: Der Spessart III

Die dritte Ausgabe des Spessartmagazin ist erschienen! Die beeindruckenden Wälder aus Eichen und Buchen sind nicht nur ein Highlight für Besucher, sie sind vor allem ein Hotspot der Vielfalt. Es gilt darum, alte Bäume, Bäche, Lichtungen und andere Kleinode der Natur miteinander zu vernetzen. Wie das funktioniert, steht im neuen Magazin.

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Bienen: Neuer Film im BaySF-Youtube-Kanal

Gemischte und strukturreiche Wälder sind mancherorts zur wichtigsten Nektar- und Pollenquelle für Bienen geworden. Aber auch der Wald profitiert von den Bienen. Der Nutzen der Honig- und Wildbienen liegt in ihrer Eigenschaft, Blütenpflanzen zu bestäuben. Rund 90 % aller Pflanzen sind auf Fremdbestäubung angewiesen. Imkerin Daniela Ehm erklärt in unserem neuen Film, warum der Staatswald für ihre Bienen ideal ist.

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Nadelwertholzsubmission Fichtelberg

Bei der 22. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Nordhalben, Pegnitz, Roding, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert. Das höchste Gebot erzielte ein 61 cm starkes Lärchenbloch aus der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen, das mit 540 €/fm der teuerste Stamm aus dem Staatswald war. Die Angebotsmenge lag mit rd. 763 Festmeter etwas über der des Vorjahres.

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Januar 2018

01/2018
Januar

2018
45
120
3,2

Notiz des Monats

Im Spessart hinterlässt ein Tornado eine Schneise der Verwüstung. „Burglind“, so der Name des Tornados, hinterlässt rund 50.000 fm Schadholz auf einer Fläche von 90 ha.

Natura-2000-Gipfel in München

Der Forstbetrieb Nürnberg hat sein Projekt zum Erhalt der seltenen Kiefern-Flechten-Wälder im Nürnberger Reichswald beim 1. Bayerischen „Natura 2000“-Gipfel vorgestellt. Die Fachveranstaltung  beschäftigte sich mit dem europäischen Naturerbe in Bayern. Zudem ermöglichte die Veranstaltung einen umfassenden Austausch über Natura 2000 in Bayern und darüber hinaus.

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Bayerische Staatsforsten auf der Grünen Woche in Berlin

2018 beteiligten sich die Bayerischen Staatsforsten an der Grünen Woche. Gemeinsam mit der Bayerischen Forstverwaltung und dem Haus der Bayerischen Geschichte wird die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum: Mythos Bayern“ präsentiert. Fingerhakelmaschine, eine bayerische Fotostation und ein Gipfelkreuz werden präsentiert. 

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Gute Ergebnisse bei der Wertholz-Versteigerung in Litzendorf

Acht Forstbetriebe hatten ihre Werthölzer präsentiert. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten war mit 983 Festmetern kleiner als im letzten Jahr. Der Durchschnittspreis lag mit 220 €/fm deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (187 €/fm). Das Höchstgebot erzielten ein Lärchen-Los mit 4 Blöchern aus dem Forstbetrieb Ebrach.

Die detaillierten Ergebnisse

Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten: Jagdverband und Staatsforsten kooperieren im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest

BJV Präsident Prof Dr. Jürgen Vocke und Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, trafen sich am 9. Januar zu einem vertrauensvollen Austausch in der Zentrale der BaySF in Regensburg. In wichtigen Fragen waren wesentliche Übereinstimmungen festzustellen: Einig war man sich etwa darin, dass auch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, alle Seiten in der Prävention an einem Strang ziehen sollten.

Die Hintergründe

Februar 2018

02/2018
Februar

2018
90
25
2,9

Notiz des Monats

Es wird gepflanzt im Hochgebirge, und zwar viel Tanne, Buche und Bergahorn. So soll der Schutzwald auch starke Regen- und Schneefälle, wie sie in diesem Winter beispielsweise im Forstbetrieb Sonthofen aufgetreten sind, möglichst gut abfedern.

Frost im Forst

Die Frostperiode im Februar brachte optimale Bedingungen für Waldarbeiten. Sowohl gut ausgerüstete Forstwirte, als auch Holzerntemaschinen trotzten der Kälte. Dort ernteten sie besonders schonend das wertvolle Holz, ohne Schäden an Boden und verbleibenden Waldbäumen zu hinterlassen. Wie bspw. hier in unserem Forstbetrieb Fichtelberg.

Bayerische Förster auf den Spuren der Biathlon-Weltmeister

Eine zwanzigköpfige bayerische Mannschaft machte sich Ende Januar auf den Weg nach Südtirol, um an der Jubiläumsveranstaltung der „Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe (EFNS)“ teilzunehmen. Bereits zum 50. Mal wurden die Wettkämpfe im Forstbiathlon ausgetragen. Für eine einmalige Stimmung sorgten über 1200 Teilnehmer im Weltcupstadion von Antholz.

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Neue Tutorial-Staffel gestartet

Mit sechs neuen Filmen starteten die Forstwirtschaftsmeister aus der Laubau in die neue Tutorial-Staffel. Sie zeigen u.a. wie man eine Motorsäge richtig reinigt, wie die Sicherheitsfälltechnik funktioniert und was alles zur Persönlichen Schutzausrüstung der Forstwirte gehört. 

Zu den Filmen

Wertholzsubmission Südostbayern weiter auf Rekordniveau

Zum 21. Mal fand in diesem Jahr die Wertholzsubmission Südostbayern statt, die vom Forstbetrieb Ruhpolding und von den Waldbesitzervereinigungen Traunstein und Laufen–Berchtesgaden zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein organisiert wurde. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis, das beinahe das Rekordniveau des Vorjahres erreichte. 

Insgesamt 327 Stämme und damit 365 Festmeter hochwertiges Laub- und Nadelstammholz wurden von privaten Waldbesitzern und regionalen Staatsforstbetrieben bereitgestellt. Als teuerster Stamm, die sogenannte „Braut“, ging eine Eiche aus der Wertholzversteigerung hervor. Sie erzielte einen Preis von 2.434 €.

Die detaillierten Ergebnisse

März 2018

03/2018
März

2018
110
55
2,2

Notiz des Monats

Einen Wettbewerb um die schönsten Kunsthorste scheinen sich Schwarzstörche im Süden geliefert zu haben. Nur wenige Tage, nachdem sich das erste Schwarzstorchpaar in einem installierten Horst in Ottobeuren niedergelassen hatte, war auch ein Horst in Sonthofen belegt.

09.03.2017
Der Baumwipfelpfad Steigerwald feiert 2. Geburtstag

Der aus Lärchen- und Douglasienholz konstruierte 1.150 m lange Baumwipfelpfad hat sich in der Landschaft des Steigerwaldes etabliert. Nicht nur der imposante 42 m hohe, kelchförmige Turm, mit der noch imposanteren Aussicht, lockt die Besucher an. Inzwischen ist das Gelände auf dem Radstein nahe Ebrach um einige Attraktionen reicher geworden. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Neuerungen installiert so zum Bespiel Deutschlands größtes Vogelfutterhaus oder das Rot- und Rehwildgehege. Es bietet jetzt sechs Rothirschen und vier Rehen eine neue Heimat. Der jüngste Betrieb der Bayerischen Staatsforsten AöR wurde innerhalb von zwei Jahren bereits von 465.000 Menschen besucht.

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Rekordstrecke: Staatsforsten erlegen 13 100 Wildschweine

Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben Beschäftigte und Jagdgäste des Unternehmens in der noch bis Ende März laufenden Jagdsaison 2017/2018 bereits über 13 100 Wildschweine erlegt – mehr als je zuvor. In der gesamten vergangenen Jagdsaison waren es rund 9 600 Tiere. Für Brunner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Staatsforsten ist, leistet das Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag zur Seuchenprävention. „Wir müssen alles tun, um die Afrikanische Schweinepest von Bayern fernzuhalten“, so der Minister.

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April 2018

04/2018
April

2018
250
25
12,5

Notiz des Monats

Die Hoffnungen auf ein regnerisches Frühjahr macht der April zunichte. Der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen schafft perfekte Voraussetzungen für den Borkenkäfer. Gleichzeitig schwärmen die Suchtrupps der BaySF aus und rücken dem Schädling zu Leibe.

Biodiversität in bewirtschafteten Wäldern

Vor allem Mittelspecht, Waldkauz und Heidelerche werden sich über die Kooperation der Bayerischen Staatsforsten mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm freuen. Sie setzt ein bayernweit einmaliges Zeichen für den kooperativen Naturschutz in einem besonderen Waldgebiet. Konkret handelt es sich um den Nördlichen Feilenforst bei Geisenfeld, der aufgrund seines charakteristischen engen Wechsels aus Wald, Gewässern und Offenlandflächen und dem Vorkommen von besonderen Arten wie Frauenschuh, Halsbandschnäpper und Waldschnepfe, ein ökologisches Kleinod darstellt.

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Borkenkäfer schwärmen aus

Das sonnig-warme Wetter hat die Entwicklung der Borkenkäfer im Freistaat beschleunigt. Wie Forstministerin Michaela Kaniber mitteilte, sei mit dem ersten großen Schwärmflug der Waldschädlinge zu rechnen. Die Ministerin rief deshalb die Waldbesitzer auf, in den kommenden Wochen gründlich zu kontrollieren, ob ihre Fichtenwälder befallen sind.

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HSWT und Bayerische Staatsforsten verstärken die Zusammenarbeit

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Bayerischen Staatsforsten arbeiten bei der Ausbildung von Försterinnen und Förstern bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. So steht den Studierenden etwa ein Lehrwald zur Verfügung, der Staatswald ist vom Gebirge bis in den Spessart regelmäßiges Ziel von Lehrfahrten, Praktika und Exkursionen und auch finanziell unterstützen die Staatsforsten im Rahmen des Deutschlandstipendiums die Hochschule. Weitere Kooperationsmöglichkeiten wie ein duales Studium wurden ins Auge gefasst.

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Neu erschienen: Wertewald - Nachhaltigkeit im bayerischen Staatswald

Im „Wertewald“ finden interessierte Leser die Nachhaltigkeitsstrategie der Bayerischen Staatsforsten. Darin erfahren Sie unsere Vision und unsere Werte genauso wie die Herausforderungen, die auf uns zukommen und wie wir ihnen begegnen wollen. Wohin wird sich der bayerische Staatswald entwickeln und welche Maßnahmen wurden ausgearbeitet, um ihn klimastabil zu gestalten? Diese Überlegungen haben wir in dem vorliegenden Konzept zusammengefasst und dokumentiert.

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Neues Gleichstellungskonzept online

Die Bayerischen Staatsforsten stehen für Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch unserer Arbeit wissen wir, dass gemischte Teams erfolgreicher arbeiten. Dieses Potenzial wollen wir fördern und nutzen. Zudem ist es unsere Überzeugung, dass die Eignung für eine Stelle einzig von der Qualifikation abhängt. 
Für die dritte Auflage haben wir dokumentiert und beschrieben, wie wir den Weg in eine erfolgreiche Zukunft beschreiten wollen.

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Junges Netzwerk Forst tagt bei den Bayerischen Staatsforsten

Nach Einladung der Bayerischen Staatsforsten fand unter dem Motto „Lasst uns reden – Kommunikation baut Brücken!“ vom 26.-28.3.2018 die 1. Jahrestagung des 2017 neu gegründeten Junges Netzwerk Forst (JNF) statt. Das JNF versteht sich als Plattform für die Vernetzung aller forstlichen Nachwuchskräfte in Deutschland, sie ist die Jugendorganisation des Deutschen Forstvereins e.V. und will diese untereinander vernetzen. Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich auf den Weg nach Buchenbühl gemacht, die Vorträge von hochrangigen Personalvertretern aus den Landesforsten Hessen, Niedersachsen und Bayern zeigten das große Interesse der gesamten Branche an der Veranstaltung.

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Mai 2018

05/2018
Mai

2018
250
75
15,6

Notiz des Monats

Im Mai setzen die IG Bau und die BaySF-Vorstände ihre Unterschriften unter das neue Vertragswerk. Hintergrund ist die veränderte Arbeitsrealität für Forstwirte, die im MoLz nicht abgebildet werden konnte. Der neue Vertrag soll die Lohngerechtigkeit wiederherstellen.

Der Wald blüht auf

Gibt es etwas Schöneres, als üppig blühende Sommerwiesen? Für viele Insekten wohl kaum. Die reiche Blütenpracht ist nicht nur für das menschliche Auge beeindruckend, sondern eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten.   
Um in den Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald. 

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Neue Filmreihe „Forstwirtschaft im Bergwald"

Im Zuge der Eröffnung des Waldblickwegs im Graswangtal, porträtieren wir in sieben Filmen typische Berufe rund um das Thema Holz und Wald.

Zu den Filmen

22.05.2017
Die Bayerischen Staatsforsten eröffnen den Waldblickweg im Graswangtal

Der Wald und seine Bedeutung für Natur und Gesellschaft lassen sich nicht in Worte fassen. Er muss erlebt werden. Und genau das können Sie auf dem Waldblickweg im Graswangtal, der anlässlich der Landesausstellung 2018 eröffnet wurde. An verschiedenen Stationen erleben Sie den Wald aus der Perspektive einer Försterin, eines Holzrückers, Jägers, Schreiners, Forstwirtschaftsmeisters und Wildbiologen. Tauchen Sie ab in die unterschiedlichen Geschichten – entweder direkt vor Ort oder sofort online:

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Mit Hightech auf Käfersuche

Um den Befall der Fichten durch den Borkenkäfer soweit wie möglich einzuschränken, müssen befallene Bäume so rasch wie möglich gefunden und sofort aufgearbeitet werden. Dafür haben die Bayerischen Staatsforsten ein Programm entwickelt, das dieses Auffinden unterstützt und die Ergebnisse tagesscharf dokumentiert. Installiert ist diese App auf den Smartphones aller Waldarbeiter und Förster:

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Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag deutlich

Die Rücknahme des Holzeinschlags für Nadelholz begründete der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten mit dem durch den Klimawandel ausgelösten Überangebot auf dem deutschen Holzmarkt. Der geplante Holzeinschlag des größten deutschen Forstunternehmens beträgt noch 4,75 Mio. Festmeter, mit der niedrigste Einschlag seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005.

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Zukunftsfähiges Modell: Neuer Tarifvertrag für Waldarbeiter unterzeichnet

Nach knapp eineinhalb Jahren Verhandlungszeit haben der Vorstand der Bayerischen Staatsforsten und die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den neuen Tarifvertrag über die Leistungszulage für Waldarbeiter unterschrieben. Die neue Vereinbarung löst die bisher gültige Leistungszulage aus dem „Monatslohn mit Leistungszulage“ (MoLz) ab.

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Juni 2018

06/2018
Juni

2018
225
80
17,4

Notiz des Monats

Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer begrüßt den 500.000sten Besucher am Baumwipfelpfad Steigerwald. Eine Familie durfte sich über ein Paket freuen: Neben Spezialitäten und einer Jahreskarte für den Baumwipfelpfad ist auch das Wildkochbuch der BaySF dabei.

20.06.2017
Das Bergwaldprojekt erstmals im Spessart

Vom 17. bis 23. Juni 2018 war das Bergwaldprojekt e.V. mit ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum ersten Mal im Forstbetrieb Heigenbrücken im Spessart im Einsatz. Die Freiwilligen führten in der Projektwoche verschiedene Naturschutz-Arbeiten durch und haben so das Ökosystem Wald näher kennengelernt.

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Baumwipfelpfad begrüßt nach zwei Jahren den 500.000. Besucher

Nach wie vor ist der Baumwipfelpfad Steigerwald ein Besuchermagnet. Als Beweis dafür begrüßten die Bayerischen Staatsforsten im Juni 2018 den 500.000sten Besucher auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald.

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Mit Hybridantrieb in die Zukunft

Die Bayerischen Staatsforsten testeten am Forstbetrieb Fichtelberg einen Harvester mit innovativem Hybridantrieb. Die Forstmaschine arbeitet verbrauchsgünstig, umweltschonend und gleichzeitig mit hoher Leistung.

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Kochbuch „Wilder Genuss“ erschienen

Es ist gesund, es kommt aus der Region und es schmeckt lecker. Wildbret aus dem Staatswald erfüllt alle Kriterien, die an eine gesunde und gute Küche gestellt werden. Insgesamt 14 Forstbetriebe bieten mittlerweile Wildbret aus dem Staatswald an. Und wenn Sie wissen wollen, wie man es vorzüglich zubereitet, kauft entweder direkt vor Ort eins unserer neuen Kochbücher „Wilder Genuss“ für 9,50 Euro – oder bestellt es online unter presse@baysf.de.

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