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Waldnaturschutz

Bayerns Wälder sind ein unschätzbares Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten. Diese Vielfalt zu erhalten und zu mehren, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Die Bewirtschaftung des bayerischen Staatswaldes erfolgt daher seit vielen Jahren nach den Prinzipien der integrativen und naturnahen Forstwirtschaft. Das bedeutet, dass wir unsere Wälder auf ganzer Fläche bewirtschaften und dabei den Naturschutz fest in unsere Arbeit integrieren. Die Vorgaben unseres bayernweiten Naturschutzkonzeptes reichern wir an mit regionalen Naturschutzkonzepten, die präzise auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort eingehen.

In den gemischten Wäldern, die wir im Rahmen des Waldumbaus schaffen, finden seltene Arten einen wertvollen Lebensraum, den wir sichern und vergrößern. Indem wir Totholz anreichern schaffen wir wertvollen Lebensraum für Vögel, Insekten und Amphibien. Wir schützen Biotopbäume und weisen in unserem integrativen Konzept auch einzelne Flächen aus, die nur eingeschränkt oder gar nicht forstlich genutzt werden und greifen damit auch sogenannte segregative Elemente auf. Auf diese Weise erreichen wir eine viel größere Breitenwirkung beim Naturschutz als dies durch einzelne Großschutzgebiete, wie zum Beispiel Nationalparks, möglich wäre.

Die Bayerischen Staatsforsten haben im Jahr 2015 eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Maßnahmen zum Naturschutz im Wald durchgeführt, um einer breiten Öffentlichkeit die Vorteile der naturnahen, integrativen Forstwirtschaft auf ganzer Fläche aufzuzeigen. Das „Aktionsjahr Waldnaturschutz“, ausgerufen von Staatsminister Helmut Brunner, lieferte dazu den idealen Rahmen. Es wurde über vielfältige Maßnahmen und Leistungen der Forstleute auf diesem Gebiet informiert. Denn schließlich sind sie es, die über Generationen mit ihrer Art der nachhaltigen Waldbewirtschaftung Wälder geschaffen haben, die wir heute als ökologisch so hochwertig einstufen.

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Presseinformationen zum Thema Waldnaturschutz