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Waldarbeiten auf der Bundesstraße

Forstwirt Rainer Traßl vom Forstbetrieb Fichtelberg sichert einen Harvester ab, der entlang der Bundesstraße B303 verkehrsgefährdende Bäume fällt.

Forstbetrieb Fichtelberg nutzt Sperrung der B303 für Verbesserung der Verkehrssicherheit  

(07.09.2016) Fichtelberg - Die gegenwärtige Sperrung der Bundesstraße 303 zwischen Bischofsgrün und Silberhaus nutzt der Forstbetrieb Fichtelberg, um entlang der Straße verkehrsgefährdende Bäume zu fällen.

Teerfräsen schrammen über den Asphalt, Bagger gestalten die Randstreifen, Lastwagen fahren emsig mit Baumaterial umher, bald kommen die Fertiger und ziehen eine neue Asphaltschicht auf – die Baustelle auf der B303 läuft. Der Zeitdruck ist groß, damit die wichtigste Verkehrsverbindung über das Fichtelgebirge, die derzeit gesperrt ist, möglichst schnell wieder freigegeben werden kann. Und dazwischen brummen Holzerntemaschinen, arbeiten Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten und fällen Bäume.

Florian Manske, Servicestellenleiter am Forstbetrieb und in dieser Funktion Koordinator des Harvestereinsatzes, erläutert die Hintergründe: „Wir nutzen die Sperrung der B303, um entlang der vielbefahrenen Bundesstraße und an den Zufahrten nach Fichtelberg gefahrlos arbeiten zu können. Dort fällen wir beschädigte und nicht mehr standsichere Bäume, von denen eine Gefahr für die Autofahrer auf der Straße ausgehen könnte. Bei Wind oder unter Schneelast könnten diese Bäume sonst auf die Straße stürzen. Gleichzeitig kommt so mehr Licht und Luft an die Fahrbahn, wodurch diese schneller abtrocknen kann, was ebenfalls die Verkehrssicherheit verbessert.“

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt konnten die Maßnahmen von Straßenbau und Forst so koordiniert werden, dass alle notwendigen Arbeiten zeitgleich und ohne Verzögerung während des schmalen Zeitfensters der Straßensperrung bis Ende September durchgeführt werden. Damit bleiben den Autofahrern auf der B303 weitere Verkehrsbehinderungen erspart.