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Vorsicht im Wald! Vom Wind geworfene Fichten versperren Wege auch am Obersalzberg

Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel und östliches Chiemgau, 30. September 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten arbeiten mit Hochdruck daran, die Waldwege nach dem Sturm Herwart für die Waldbesucher wieder frei zu machen. Trotzdem appelliert BaySF-Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller in den kommenden Tagen die Wälder zu meiden, da angeschobene Bäume noch umfallen können. Auch die Umleitung für Wanderer und Mountainbiker zum Kehlstein ist betroffen.

Der Sturm am gestrigen Sonntag hat leider dazu geführt, dass auch die eigens eingerichtete Umleitungstrecke zum Kehlstein von umgestürzten Bäumen versperrt wurde. Die Bayerischen Staatsforsten haben bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen und gehen davon aus, dass die Wege in den kommenden Tagen wieder passierbar sind.

Im Wald besteht jedoch weiterhin eine Gefahr durch Bäume, die vom Wind lediglich „angeschoben“ wurden. Diese sind nicht immer leicht zu erkennen. Abgerissene Wurzeln können zu einer verringerten Standfestigkeit führen, so dass in den kommenden Tagen solche Bäume noch umstürzen können.

Trotz der insgesamt überschaubaren Schäden sehen die Bayerischen Staatsforsten in den Windwürfen immer auch eine Chance, den Umbau hin zu einem klimatoleranten Wald weiter zu beschleunigen. Die punktuellen Auflichtungen, die der Wind hier erzeugt hat, ermöglichen jungen Bäumen das Wachsen. Am Obersalzberg beispielsweise ist hier insbesondere der Bergahorn ein Gewinner, der die ehemaligen Fichtenwälder anreichert.

Damit verändert sich die Landschaft und dem Erholungssuchenden bietet sich im Herbst vermehrt ein wunderschönes, buntes Waldbild mit leuchtenden Farben.