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Verkehrssicherheit für die B23

Oberammergau, 16. November 2016 - Die B23 führt von Grainau Richtung Landesgrenze durch das Revier Grainau des Forstbetriebs Oberammergau. Streckenweise parallel dazu verläuft die Bahnlinie Garmisch-Reutte (Tirol). Um Verkehrsgefährdungen durch angrenzende Waldbestände auszuschließen, müssen die Strecken regelmäßig kontrolliert werden. Beim letzten Begang stellte Revierleiterin Simone Herrmann etliche Bäume fest, die umzubrechen drohten oder von denen dürre Äste auf die Fahrbahn fallen konnten. In einem Abstimmungsverfahren unter Beteiligung der Straßenmeisterei und der Bahn musste ein günstiger Termin gefunden werden, zu dem die Bäume gefällt werden konnten.

Anfang November war es dann soweit. Die Straßenmeisterei sorgte für die notwendige Beschilderung und stellte dem Forstbetrieb zwei Ampeln zur Verfügung. Nachdem vor Ort alles organisiert war, starteten zwei Waldarbeiterpartien des Forstbetriebs  mit der Maßnahme entlang der Strecke. Unterstützt wurden sie vom Harvester und einem Rücker mit seiner modernen Maschine. Alle Beteiligten wurden mit Funkgeräten/Helmfunk ausgestattet. Eine Waldarbeiterpartie übernahm die Ampelsteuerung und regelte den Verkehr. Da die Straße immer nur für kurze Zeit gesperrt werden durfte, musste die B23 laufend von Bäumen und Ästen befreit werden.

Um einen raschen Arbeitsfortschritt sicherzustellen, erfolgte die Fällung durch die Waldarbeiter und die Aufarbeitung durch den Harvester. Das professionelle Zusammenspiel aller Beteiligten war beeindruckend. Sogar ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks tauchte überraschend auf, um den Einsatz zu filmen. Die zeitweise Sperrung der B23 und der Bahnlinie dauert noch bis Ende November 2016.