Youtube Instagram Pinterest Flickr Google+
Headerimage

Schwarzstorch im Hessenreuther Wald

Der Forstbetrieb Schnaittenbach der Bayerischen Staatsforsten hat in Zusammenarbeit mit dem Ornithologen Karsten Rode Nisthilfen in Hessenreuther Wald installiert.

Hessenreuth, 19. Juni 2017 - Der Revierleiter Johannes Frisch vom Forstbetrieb Schnaittenbach betont die ausgesprochen guten Lebensbedingungen für den Schwarzstorch in seinem Forstrevier „Hessenreuther Wald“. Mit seinen zahlreichen Quellbereichen und den nach Südwesten geneigten Kerbtälern bietet der Hessenreuther Wald für den Schwarzstorch sehr gute Lebensräume. Mit der Auswahl einer alten gezwieselten also mehrstämmigen Buche betont der Revierleiter Frisch die enorme naturschutzfachliche Bedeutung dieses Einzelbaumes. Als sogenannter Biotopbaum wird die Buche bis zum natürlichen Absterben im Wald verbleiben und eignet sich demnach hervorragend für die langfristig angebrachte Nisthilfe für den Schwarzstorch. Darüber hinaus wurde ein weiterer Schwarzstorchhorst gesichert, um ihn langfristig zu erhalten.

Durch die Nisthilfe betont der Forstbetriebsleiter Rudolf Zwicknagl vom Forstbetrieb Schnaittenbach, soll weiteren Schwarzstörchen die Ansiedlung im Hessenreuther Wald erleichtert werden. Denn, so führt Zwicknagl weiter aus, der Schwarzstorch ist eine sogenannte Zeigerart für hervorragende natürliche Lebensräume, welche von weiteren zahlreichen seltenen Arten genutzt werden. Dabei erfreut sich insbesondere der Schwarzstorch über die Hilfe beim Nestbau. Häufig greift dieser beim natürlichen Anlegen auf Dächer von Hochsitzen oder auf alte Horste von Greifvögeln zurück.

Das Zurückkommen des Schwarzstorchs in den Hessenreuther Wald, sei ein Beleg für die erfolgreiche integrative und naturnahe Forstwirtschaft der Bayerischen Staatsforsten und der nachhaltigen Arbeit der einzelnen Revierleiter.

Derzeit brütet von dem äußerst zurückgezogen lebenden Schwarzstorch ein bekanntes Paar im Hessenreuther Wald. Mit dem Unterlassen von Maßnahmen im Bereich des Horstes garantiert der Forstbetrieb eine störungsfreie Aufzucht der Jungtiere.