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Rettungsübung im Rothenbucher Forst erfolgreich

Der verletzte Forstwirt (sitzend am Boden) ist versorgt, die Nachbesprechung des Einsatzes mit den Helfern vor Ort aus Rothenbuch in vollem Gange

Schild für Rettungstreffpunkt – Die Rettungsleitstelle kennt alle Standorte der Treffpunkte

Rothenbuch, 17. März 2016 - Der Forstbetrieb Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten führte heute zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz eine Rettungsübung durch.  

Waldarbeit ist sehr gefährlich: Einen Moment unachtsam und schon verletzt sich ein Forstwirt und braucht Hilfe. Deshalb arbeiten die Forstwirte niemals alleine. Die Kollegen können im Notfall den Verletzten versorgen und einen Notruf absetzen.

Das Zusammenspiel zwischen Forstwirten, Rettungsleitstelle und Rettungskräften muss geübt werden, um einen reibungslosen Ablauf der sogenannten Rettungskette im Ernstfall zu gewährleisten. Die diesjährige Übung fand nahe der Lichtenau statt.

Das Szenario: Ein Forstwirt verletzt sich bei der Holzernte am Bein. Sein Kollege findet ihn und muss einen Notruf absetzten. Zusätzlich informiert er Mitarbeiter des Forstbetriebs, die er zu einem speziell gekennzeichneten Rettungstreffpunkt schickt, an dem sie auf den Rettungsdienst warten sollen. Diese Punkte wurden bayernweit mit Schildern mit einer Bezeichnung aus Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet. Diese Standorte sind allen Rettungskräften bekannt und sollen dafür sorgen, dass die Retter und derjenige, der Hilfe braucht, sich schnell finden. Nur 10 Minuten nach dem Notruf treffen die Rettungskräfte am Treffpunkt ein. Zusammen mit dem Lotsen geht es dann in den Wald zum Verletzten.  

In diesem Fall geht alles gut. „Wir freuen uns, dass die Übung so ablaufen konnte. Besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern vor Ort aus Rothenbuch für die Bereitschaft, sich an der Übung zu beteiligen. Nur so kann das Zusammenspiel zwischen den Gliedern der Rettungskette praxisnah getestet werden“, gibt Jann Oetting, Forstbetriebsleiter in Rothenbuch, bekannt. „An den Punkten, die in der Übung aufgefallen sind, muss jetzt natürlich gearbeitet werden“, stellt der Forstchef das weitere Vorgehen dar.