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Naturschutzkonzept vor Ort erklärt

Waldführung im Forstbetrieb Rothenbuch

Betriebsleiter Florian Vogel und Revierleiter Matthias Harth konnten Anfang Februar 30 Waldbesucher bei einem Waldspaziergang im Revier Altenbuch im Forstbetrieb Rothenbuch über das Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten informieren. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären. Nach der Nationalparkdiskussion, die in vielen Spessartgemeinden zum Teil sehr leidenschaftlich geführt wurde, gilt es nun über den Wald und über seine vielseitigen Aufgaben aufzuklären.

Neben den rund 1.300 Hektar Klasse-1-Wäldern, die im Spessart dauerhaft aus der Nutzung genommen sind, reichert der Forstbetrieb auf weiteren ca. 4.000 Hektar (Klasse-2- und Klasse-3-Wälder mit quantitativen Totholzziel) aktiv Totholz an. Holz, das häufig von Rechtlern sehr begehrt wird aber auch einer Vielzahl von xylobionten Arten Lebensraum bietet. Darunter sind einige Arten, die in vielen Gegenden Bayerns schon lange ausgestorben sind. Mit einem durchschnittlichen Todholzvorrat von knapp 20 m3 liegt der Forstbetrieb weit über dem Mittel Bayerns. Vogel wies bei der Führung auf die einzigartige naturräumliche Ausstattung des Hochspessarts und den beispielhaften Charakter der Staatswaldflächen rings um Rothenbuch hin. „Das ist ein Beispiel von gelungener Integration von Waldwirtschaft und Naturschutz, dass seinesgleichen sucht“, so Vogel.

Nach drei Stunden mit oft lebhaft geführter Diskussion konnte die Veranstaltung erfolgreich mit sehr viel positiver Resonanz und unter dem Applaus der Besucher beendet werden.

Der Forstbetrieb wird im Jahresverlauf weitere ähnliche Veranstaltungen anbieten, die in den jeweiligen Gemeindeblättern rechtzeitig angekündigt werden.