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Mit dem Förster im Wald

Kinder aus Goldkronach und Umgebung toben bei der gemeinsamen Ferienaktion von Fichtelgebirgsverein Nemmersdorf, Forstbetrieb Fichtelberg und Stadt Goldkronach auf einem Hackschnitzelberg

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Gemeinsame Ferienaktion von Forst, FGV und Stadt Goldkronach

Goldkronach, 8. September 2017 – Im Rahmen des gemeinsamen Ferienprogramms der Stadt Goldkronach, des Fichtelgebirgsvereins Nemmersdorf und dem Forstbetrieb Fichtelberg unternahmen 15 Kinder eine spannende und lehrreiche Wanderung in die Wälder oberhalb von Goldkronach. Begleitet wurden die kleinen Naturforscher von Bürgermeister Holger Bär und dem Förster Peter Schöffel vom Forstbetrieb Fichtelberg.

Anstrengend für die kleinen Füße war die Wanderung, die die Kinder mit ihren Betreuern vom „Goldenen Hirschen“ oberhalb von Reuth bei Nemmersdorf herauf bis auf die Königsheide unternahmen. Aber alle hielten tapfer durch. Oben angekommen war erst einmal austoben angesagt. Dafür wurde ein Holz-Hackschnitzelhaufen kurzerhand zum Kinderspielplatz umfunktioniert. Raufklettern und runterhüpfen oder runterrutschen, das waren die absoluten Favoriten bei den fünf- bis zwölfjährigen Kindern aus Goldkronach und Umgebung.

„Welches Tier bin ich?“ – war die Frage, die die Kinder beantworten mussten, nachdem ihnen Peter Schöffel eine Postkarte mit einem Tierbild am Rücken befestigt hatte. Mit „Ja“- und „Nein“-Fragen konnten sie die Auswahl unter den heimischen Tieren eingrenzen, bis sie schließlich die Tierart erraten konnten. Natürlich unterstützten Holger Bär und Peter Schöffel das Ratespiel mit ein paar Hinweisen.

Gemeinsam durchstreiften die kleinen Naturforscher die Biotope an der „Scheere“, einem Komplex von vielen Moorseen, die die Bayerischen Staatsforsten dort angelegt haben. Interessante Pflanzen, Moose und Libellen gab es zu entdecken; und die Spuren von Reh und Hirsch.

Bei einem spannenden Such-Spiel fanden die Kinder im Wald Tierpräparate, über die Förster Schöffel viele interessante Dinge zu erzählen wusste.

Bei einer ausgiebigen Brotzeit mit Limo und Wurstbrötchen an einer Forsthütte konnten sich die Kinder stärken, bevor es wieder nach Hause ging.

Befragt, was an diesem Nachmittag am meisten Spaß gemacht hat, war die einhellige Meinung der Kleinen: „das Runterspringen vom Hackschnitzelberg!“. Hoffentlich sehen das die Eltern genauso, angesichts der Spuren, die die Aktion an Hosen und Jacken hinterlassen haben.