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Luchs Alus tappt in Fotofalle

Luchs Alus ist noch immer im Grenzgebiet Pinzgau-Berchtesgadener Land unterwegs, wie dieses Fotofallenbild von Ende September beweist. (Foto: Bayern Wild, Gregor Louisoder Umweltstiftung)

Im September startete das Fotofallenprojekt im österreichischen Pinzgau an der Grenze zu Bayern. Bereits nach knapp vier Wochen konnte das erste Luchs-Bild ausgelesen werden. Im Jahr 2015 wurde ein Luchs erstmals im Gebiet Berchtesgadener Land – Pinzgau nachgewiesen. Der männliche Luchs (Kuder) mit dem Namen Alus war aus Nord-Ost Italien zugewandert.

Hinweise, dass sich hier ein Luchs aufhalten könnte gibt es aus Kreisen der Jägerschaft und der Forste immer wieder. „Wir freuen uns, dass bereits nach kurzer Zeit ein Nachweis des Luchses gelungen ist“, sagt Stefanie Morbach, Projektleiterin bei der Gregor Louisoder Umweltstiftung. „Die wiederholte Dokumentation des bekannten Luchses Alus zeigt, dass sich der Kuder, wie männliche Luchse auch genannt werden, seit 2015 in diesem Gebiet aufhält.“

Ähnlich äußerte sich Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in St. Martin, Thomas Zanker: „Ich freue mich sehr, dass dieser faszinierende Luchs schon knapp vier Wochen nach Aufstellung der Fotofallen im Saalforstgebiet fotografiert wurde und sich seit über einem Jahr im Gebiet aufhält.“

Ziel des Fotofallenprojektes der Gregor Louisoder Umweltstiftung ist es herauszufinden, ob sich Alus noch im Gebiet aufhält. Die Fotofallen sind auf den Flächen der Bayerischen Staatsforste und den Österreichischen Bundesforsten aufgestellt. Das Projekt läuft noch bis August 2017.

Das Fotofallenprojekt ist eine Kooperation von Gregor Louisoder Umweltstiftung, Bayerische Staatsforsten und Österreichische Bundesforste.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier: www.umweltstiftung.com/projekte/bayern-wild/luchs-monitoring/