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Geballte Frauenpower im Wald

Mit Sicherheitsweste und Schutzhelm gut gerüstet für die Baumfällung (v.l.n.r.) Johanna Meyer, Johanna Koch, Veronika Dießbacher, Rebecca Forster, Franz Strobel und Josef Holzner

Girl’s Day begeistert die Schülerinnen

Berchtesgaden, 29. April 2016 - Beim Girl’s Day der Bayerischen Staatsforsten konnten vier Mädchen aus Bayerisch Gmain und Anger den Forstbetrieb Berchtesgaden kennenlernen, bei der Waldarbeit selbst zupacken und viele spannende Neuigkeiten über den Wald erfahren.

Los ging der kurzweilige Tag im Betriebsgebäude der Bayerischen Staatsforsten in Berchtesgaden, wo die vier Schülerinnen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren vom gesamten Büroteam herzlich begrüßt wurden und erste Einblicke in die Arbeit der Büromitarbeiter bekommen konnten. Nach einer gemeinsamen Stärkung ging es los in den Wald. Dort durften die Mädels selbst Hand anlegen und ihren Umgang mit Pflanzwerkzeugen beim Bäume pflanzen unter Beweis stellen. „Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften euren Wald – wir alle kümmern uns darum, dass ihr und auch eure Nachfahren einen tollen Wald bekommt“ begrüßte der Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller die Mädchen. Mit dieser Botschaft im Ohr machte das gemeinsame Pflanzen von jungen Tannen nicht nur den Mädchen sondern auch den helfenden Waldarbeitern sichtlich Freude.

Nach einer Mittagseinladung konnte sich die kleine Gruppe dann ansehen, was mit ihren gepflanzten Tannen in etwa 100 Jahren passieren wird. Die Mädchen wurden Zeuge wie eine etwa 35 Meter hohe Fichte in nur wenigen Sekunden professionell und zielgenau von den Waldarbeitern gefällt wurde. Motorsägen begutachten, Jahrringe auszählen und den genauen Vorgang bei der Baumfällung beschreiben waren nur einige der zahlreichen Aktivitäten, die an dieser Station für Begeisterung sorgten.   

Der Höhepunkt des Tages stellte aber einstimmig die Besichtigung des Rotwild-Wintergatters am Atzenstadel dar. Gemeinsam mit dem zuständigen Berufsjäger Hubert Reiter wurden die Futtertröge befüllt, das Heulager erobert und Zuckerrüben verköstigt. Viel zu schnell war der Tag dann schon wieder vorbei und alle waren sich einig, dass sie gerne noch länger geblieben wären.