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Forstbetrieb Sonthofen weist auf Bedeutung von Wegesperrungen hin

Absperrung an einem Forstweg (Foto: Jörg Tarne)

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Sonthofen, 8. September 2017 – Absperrungen im Wald dienen der Sicherheit der Waldbesucher. Leider werden sie nicht immer beachtet. Der Forstbetrieb Sonthofen sorgt sich um diejenigen Waldbesucher, die Absperrungen im Wald nicht ernst nehmen.  

Nachdem die letzten Gewitterstürme in Bayern zu örtlich teils großen Schäden im Wald geführt haben und die Aufarbeitung der Windwürfe angelaufen ist, bittet der Forstbetrieb Sonthofen von den Bayerischen Staatsforsten alle Waldbesucher um Beachtung der Absperrungen.  

„Uns ist bewusst, dass die Absperrmaßnahmen für unsere Waldbesucher unangenehm sind. Deshalb halten wir sie so kurz wie möglich aufrecht. Trotzdem bitten wir alle, sich an Absperrungen zu halten – denn es geht ja um ihre persönliche Sicherheit.“ betont Staatsforsten-Revierleiter Jörg Tarne.  

Diese Absperrmaßnahmen dienen dem Schutz aller Beteiligten, insbesondere aber für den der Waldbesucherinnen und Waldbesucher. Wege werden immer dann abgesperrt, wenn Gefahren auf die Forstwege einwirken können. Zum Beispiel, wenn Baumfällungen auf und entlang von Straßen und Wegen erfolgen. Oder bei Holzseilbahnen: Unter den Seilen und im Holzbeizug-Bereich besteht große Gefahr durch herabfallende Baumteile oder durch abreißende Seile und dadurch fallende Holzstämme. Auch bei der Hubschrauberbringung können im Bereich des Lastflugs durch herabfallende Äste oder Baumstämme sehr große Schäden entstehen. Leider werden diese Gefahren von vielen Menschen unterschätzt und so kommt es manchmal zu brenzligen Situationen.  

„In den Gesprächen mit Waldbesuchern stellen wir oft fest, dass sie die gewaltigen Kräfte von tonnenschweren Bäumen unterschätzen. Auch arbeiten viele Forstmaschinen recht leise, so dass der fehlende Lärm zu falschen Einschätzungen der Gefahren führt. Wir bitten deshalb dringend darum, die temporären Absperrungen einzuhalten“, warnt Forstbetriebsleiter Jann Oetting eindringlich. Oetting weiter: „Wenn wir können, weisen wir Umleitungen aus. Und wenn Waldbesucher Absperrposten oder Forstwirte sehen, unbedingt bemerkbar machen und erst nach Aufforderung den Gefahrenbereich zügig zu durchqueren.“