Youtube Instagram Pinterest Flickr Google+
Headerimage

Europagarten im Weltwald Freising eröffnet

Freising, 13. Mai 2016 – Pünktlich zum Europatag am 9. Mai eröffnete der Vorstand der Bayerische Staatsforsten AöR, Reinhardt Neft den Europagarten im Freisinger Weltwald. Mit dieser neuen Erholungseinrichtung wurde ein weiterer Meilenstein im Freizeitangebot für Erholungssuchende und Familien vollendet.

Vor den geladenen Gästen, an erster Stelle Herrn Landrat Josef Hauner, Frau Bürgermeisterin Eva Bönig (Stadt Freising) und Herrn Bürgermeister Hermann Hammerl (Gemeinde Kranzberg), bescheinigte Neft der Burg „das Zeug zum zentralen Markenzeichen des Weltwalds" und bedankte sich bei der Flughafen München GmbH und dem Förderverein Weltwald und Erlebnispfad Freising e.V., die diese Einrichtung durch ihr großzügiges Sponsoring möglich gemacht haben. Diese Burg wird auch einer „echten Belagerung" durch die vielen Kinder, die den Weltwald jährlich besuchen standhalten, zeigte er sich mit einem scherzhaften Augenzwinkern überzeugt.

Getreu dem Motto, jedem Bereich des Weltwaldes, der einem Kontinent und seinen Baumarten vorbehalten ist, ein symbolisches Zentrum zu geben, wurde inmitten der Anpflanzung europäischer Baumarten in schlichter Form die wichtigsten Elemente einer frühmittelalterlichen Burg imitiert. Den höchsten Punkt des Weltwaldes krönt nun eine Burganlage, die als Symbol einer kulturhistorisch prägenden Epoche Europas für die europäischen Baumarten steht. Ein flacher Wassergraben umschließt die Anlage, deren Grundriss dem Logo des Weltwalds nachempfunden ist. Lebende Mauern aus der wehrhaften Stechpalme verbinden 4 Türme, deren trutzige Befestigung aus Silberweidenpalisaden bestehen. Mit ihrem Blätterdach aus langen grünen Ruten werden sie bald die Türmchen abschließen. 5 ungarische Eichen im Zentrum der Anlage werden in wenigen Jahren gleich einer Halle kühlen Schatten spenden und mit Sitzgelegenheiten aus Steinquadern zum Verweilen einladen.

Mit dem Bau der Burganlage konnte nach einem Spielplatz in Form eines Indianerdorfs mit Tipis, Pfahlbauten und Totempfahl nun schon der zweite Besuchermagnet eröffnet werden, der gewiss viele Familien und Kinder zum Rasten, Spielen und Entdecken anziehen wird. Der Weltwald, auch bekannt als Bayerisches Landesarboretum, beherbergt derzeit über 300 Baum- und Straucharten. Diese werden nicht einzeln, sondern kleinflächig gepflanzt, so dass keine parkähnliche Sammlung von Einzelbäumen, sondern ein Waldcharakter mit überwiegend fremdländischen Bäumen entsteht. Er ist Anschauungs- und Lehrobjekt für den forst-wissenschaftlichen Hochschulstandort Freising und beherbergt als besondere Sehenswürdigkeit ein Botanicum, in dem auf kleinstem Raum die wichtigsten Baumarten geordnet nach ihren botanischen Verwandtschaftsverhältnissen präsentiert werden. Als Erholungseinrichtung vor den Toren Münchens ergänzt er jedoch auch die 9.000 km Wanderwege, 160 km Lehrpfade, 3.700 km Radwege und 270 km Reitwege im bayerischen Staatswald und ist Beleg für das starke Engagement der BaySF, den Staatswald auch für Erholungssuchende attraktiv zu gestalten. Der Weltwald ist an 365 Tagen im Jahr frei zugänglich und bietet aus-reichend Parkplätze, so dass er auch ein lohnendes Reiseziel für auswärtige Besucher ist. Ausführliche Informationen zum Weltwald bietet die Internetseite www.weltwald.de.