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Erfolgreicher Tag der Offenen Tür im Forstbetrieb Heigenbrücken

Hundeführer unterstützten die Fährtensuche.

Heigenbrücken, 18. Mai 2016 - Anlässlich der Einweihung des neuen Forstbetriebsgebäudes hatte der Forstbetrieb Heigenbrücken zu einem Festakt mit anschließendem Tag der offenen Tür geladen.             

Der offizielle Teil der Veranstaltung begann bei bestem Wetter um 10:15 h mit Grußworten der versammelten Ehrengäste. Den Anfang machte Forstbetriebsleiter Rudolf Zwicknagl, gefolgt vom stellvertretenden Landrat Valentin Weber, Heigenbrückens Bürgermeister Werner Englert, dem Vorstand der Bayerischen Staatsforsten Reinhardt Neft, und schließlich dem federführenden Architekten Matthias Seufert.

Als zentralem Bestandteil des Festakts wurde das neue Betriebsgebäude Pfarrer Ullrich Hallersleben und Diakon Dieter Heßler in würdiger Form eingeweiht. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch Freunde des Betriebsleiters, der auch selbst mit zum Instrument griff.

Im Anschluss wurde die Veranstaltung gegen 11:30h für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet. Die Fa. Schneider sorgte dabei mit Wildspezialitäten aus dem Spessart, sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl, unterstützt vom Bierausschank durch Mitarbeiter des Forstbetriebs. 

Das Rahmenprogramm erfreute sich regen Zuspruchs - so etwa die handwerklich geprägten Vorführungen der Forstwirt-Lehrlinge oder das fachgerechte Zerlegen eines erlegten Stücks Wild. Revierleiterin Franziska Partenhauser kümmerte sich derweil intensiv um die kleinen Gäste und bastelte mit ihnen ein veritables Wildgehege voller Tierfiguren.

Im Wald oberhalb des Forstbetriebs konnten die Besucher unter Führung von Revierleiter Reinhard Zietsch einem Raupen-Harvester vom Typ Impex Königstiger (Firma Top-Forst) bei der vollmechanisierten Holzernte zusehen und Fragen rund um die Waldarbeit stellen. Drei Forstwirte des Forstbetriebs Heigenbrücken demonstrierten zudem die professionelle Holzernte mit der Motorsäge.   

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung der Fährtensuche mit dem Schweißhund durch Revierleiter Rudolf Schlenke und zwei unterstützenden Hundeführern. Diese endete höchst anschaulich mit dem Ausarbeiten einer zuvor gelegten Fährte sowie dem Stellen und Verbellen einer Wildsau-Attrappe.

Auch die angebotene Exkursion zu den höchsten Bäumen Bayerns - den Douglasien im Forstrevier Heigenbrücken II - und den Biber-Biotopen im „Kalten Grund“ erfreuten sich regen Zuspruchs. Bis gegen 17:30 h waren die Revierleiter Albert Englert und Christoph Bachmann (hat seine Bachelor-Arbeit über die Biber im Kalten Grund geschrieben) vollbesetzten Bussen im Wald unterwegs.

Der Forstbetrieb Heigenbrücken blickt zufrieden auf einen rundum gelungenen Tag der offenen Tür zurück.