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Der Forstbetrieb Kaisheim begrüßt neue Mitarbeiter und zieht eine positive Jahresbilanz

Betriebsleiter Helmut Weixler beglückwünscht Herrn Josef Mayer (rechts) zum 40-jährigen Dienstjubiläum (Foto: Karl-Friedrich Wüstholz)

Bei der Personalversammlung und Weihnachtsfeier des Forstbetriebs Kaisheim ehrten Forstbetriebsleiter Helmut Weixler und Personalratsvorsitzender Leonhard Kleinle einen Mitarbeiter für seine langjährige Tätigkeit im Staatswald. Sie verabschiedeten zwei Mitarbeiter und begrüßten sechs neue Mitarbeiter.  

Herr Josef Mayer aus Wellheim ist seit nunmehr 40 Jahren als Forstwirt im Staatswald tätig. Josef Mayer kann auf unzählige Pflanz- und Pflegearbeiten zurückblicken, die unsere Wälder in stabile Mischwälder umgestaltet haben.

Nach 39-jähriger Tätigkeit als Forstwirt beendete Josef Hummel aus Hafenreut im Juni seine aktive Arbeitsphase. Helmut Weixler verabschiedete Herrn Hummel mit besten Wünschen in die Rente und freute sich, dass Herr Hummel dem Forstbetrieb nach eigenem Bekunden weiterhin verbunden bleibt.

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Forstwirtslehre sind die Forstwirte Martin Hüttinger aus Büttelbronn und  Jonas Ulbrich aus Solnhofen seit November feste Mitarbeiter des Forstbetriebs Kaisheim. Beide werden überwiegend im Forstrevier Treuchtlingen arbeiten.  

Den Personalratsvorsitzenden Leonhard Kleinle freute insbesondere, dass alle Ausbildungsplätze wieder besetzt und drei Auszubildende neu eingestellt wurden. Dies sind: Franklin Kratzer aus Langenmosen, Matthias Ossinger aus Graben und Paul Schmidt aus Markt Berolzheim. Alle drei werden im Revier Treuchtlingen von Forstwirtschaftsmeister Alexander Beck in drei Jahren zum Forstwirt ausgebildet.  

Im Januar 2018 wird uns Frau Bettina Wiedemann aus Mauren in die Elternzeit verlassen. Neu im Büroteam des Forstbetriebs begrüßten wir Frau Karin Schreck aus Wemding.  

Das Jahr 2017 war geprägt von Witterungsextremen. Diesmal war es aber kein Sturm, der am Forstbetrieb Kaisheim für hohe Mengen Schadholz sorgte. Vielmehr war der trockene Winter und das niederschlagsarme erste Halbjahr ausschlaggebend für hohe Käferholzmengen in der Fichte. Der Forstbetrieb Kaisheim bewirtschaftet die Staatswaldflächen zwischen Schrobenhausen und Dillingen im Süden und Treuchtlingen im Norden. Forstbetriebsleiter Helmut Weixler dankte allen Mitarbeitern für die hohe Einsatzbereitschaft, mit der diese Herausforderung und alle sich daraus ergebenden Folgen gemeistert wurden. Gleichzeitig bat er um erhöhte Wachsamkeit für das Frühjahr 2018, damit der Borkenkäfer frühzeitig entdeckt und unschädlich gemacht werden kann.  

Jagdlich gesehen verläuft das Jahr 2017 plangemäß. Bei Wildschweinen können wir mit derzeit ca. 270 erlegten Tieren gute Erfolge vorweisen. In einigen Bereichen gelang es uns auch, zusammen mit Jagdnachbarn revierübergreifende Drückjagden zu organisieren, die den Jagderfolg insgesamt noch deutlich steigerten.

Im Frühjahr 2018 stehen nach Weixler hohe Investitionen in Kulturen und Pflegemaßnahmen an, um unsere Wälder in klimatolerante Mischwälder umzubauen. Mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen wurde das erfolgreiche Jahr 2017 gefeiert und die Personalversammlung abgeschlossen.