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Christbaum in Regensburg übergeben

Förster Bernhard Kraus vom Forstbetrieb Fichtelberg schmückt mit Kindern der Luitpoldschule Selb den Christbaum im Diözesanzentrum Regensburg.

Weihbischof Graf freut sich über Tanne und Christbaumschmuck aus dem Fichtelgebirge

Fichtelberg, 15. Dezember 2016 – Einen Christbaum aus dem Fichtelgebirge mit Porzellanschmuck haben Kinder der Luitpoldschule in Selb an Weihbischof Dr. Josef Graf im Diözesanzentrum in Regensburg übergeben. Mit dabei waren Udo Benker-Wienands, der Initiator der Aktion, Pfarrer Johann Klier aus Selb, Vertreter der Firma Rosenthal, des Porzellanikums und des Forstbetriebs Fichtelberg.

Gut 30 Kinder trippeln aufgeregt durch das Foyer im Diözesanzentrum in Regensburg. Die Musikinstrumente sind ausgepackt und einsatzbereit. Schulleiterin Christa Liebner und ihre Kolleginnen versuchen, ihre Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse der Luitpoldschule im Zaum zu halten. Probeweise wird schon einmal ein Lied angestimmt.

Schon früh um sieben Uhr hat sich die Gruppe mit dem Bus auf den Weg gemacht, dem Christbaum hinterher, der vor einigen Tagen von Udo Benker-Wienands und Christian Kreipe, dem ehemaligen Geschäftsführer des Naturparks Fichtelgebirge, nach Regensburg transportiert wurde. Und da steht die Tanne jetzt, ein Prachtstück, das von den Bayerischen Staatsforsten in Fichtelberg gespendet wurde. Gleichmäßig gewachsen, satt grün, gesund. Wie ein schöner Christbaum eben beschaffen sein muss.

Auch Weihbischof Josef Graf, der die Besucher offiziell im Diözesanzentrum der Domstadt begrüßt, gefällt die Tanne. Sie sei gerade an Weihnachten ein Symbol des Lebens und der Hoffnung. Gemeinsam schmücken die Kinder mit dem Weihbischof den Christbaum mit Porzellananhängern, die sie, unterstützt von Porzellanikum und Firma Rosenthal, selbst hergestellt haben. Der Erlös aus dem späteren Verkauf des Weihnachtsschmucks kommt wie jedes Jahr Kindern in Kenia zu Gute. Der Verein „Leben und Lernen in Kenia“ unterstützt in diesem Jahr den achtjährigen Collins in der kenianischen Stadt Nakuru, dem damit eine schulische Ausbildung ermöglicht wird.

Ein gemeinsames Mittagessen und eine Führung durch den Dom rundet für die Kinder und ihre Betreuer den Besuch in Regensburg ab, ein Ausflug, den sie lange in Erinnerung behalten werden.