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Brennholz: Der nächste Winter kommt bestimmt

Forstbetrieb Landsberg am Lech bietet Brennholz an  

Landsberg am Lech 02.12.2016 – Mit den sinkenden Temperaturen steigt die Gewissheit: der nächste Winter kommt bestimmt. Und wer später nicht frieren will, sollte vorsorgen und sich mit Brennholz eindecken. Ab sofort gibt´s die Möglichkeit, im Forstbetrieb Landsberg am Lech im Staatswald Brennholz auch online zu bestellen und als „Selbstwerber“ aufzuarbeiten – aber nur mit Motorsägenschein.  

Kaum hat die Heizsaison begonnen, klingelt im Forstbetrieb Landsberg am Lech und bei den Revierförstern mehrmals täglich das Telefon. “Die Anrufer erkundigen sich nach günstigem Brennholz, auch zum Selberaufarbeiten, möglichst vor der Haustür und gut mit dem Auto oder Traktor erreichbar. Die Nachfrage ist groß.“, erklärt Peter Graser, vom Forstbetrieb. Die Bayerischen Staatsforsten bieten nachhaltig produziertes, zertifiziertes Brennholz an - aus der Region für die Bevölkerung in der Region. Den Interessenten wird sogenanntes „Polterholz“ angeboten: Dabei handelt es sich um bereits bearbeitete Stämme in der Länge von zwei bis vier Meter, die schon an die Forststraße vorgeliefert wurden. An der Forststraße kann das Holz anschließend vom Selbstwerber bequem mit der Motorsäge kleingeschnitten und abtransportiert werden. Laut Peter Graser liegen die Brennholzpreise auf Vorjahresniveau: Bei einem Nadelholzpreis von 32 Euro beginnt die Angebotspalette. Frische Luft ist inklusive.  

Erstmals bietet der Forstbetrieb heuer den Selbstwerbern die Möglichkeit, ihre Anfrage online über die Website des Forstbetriebs Landsberg abzugeben. „In einer zunehmend digitalisierten Welt, wollen auch wir unseren Kunden diesen Service bieten“, erklärt der Peter Graser. Für eine umgehende Bearbeitung der Online-Anfragen sei gesorgt.  

Grundvoraussetzung für das Brennholzmachen im Staatswald ist es allerdings, dass ein Selbstwerber erfolgreich an einem Motorsägenkurs teilgenommen hat: „Die Waldarbeit ist eine der gefahrenträchtigsten Tätigkeiten. Ohne Kenntnisse im sicheren Umgang mit der Motorsäge und mit den Unfallverhütungsvorschriften geht es einfach nicht“. Zusätzlich brauchen Selbstwerber noch Ausdauer, wie Peter Graser abschließend mit einem Augenzwinkern erklärt: „Brennholzmachen ist körperlich nicht zu unterschätzen. Dafür hat es aber einen Vorteil: Das selbstgemachte Brennholz wärmt dreimal. Beim Einschneiden im Wald, beim Reintragen in die Wohnung und beim Einheizen“.  

Mit der Nutzung von regionalem Brennholz leisten Kunden und Bürger einen echten Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. „Holz aus Bayern“ – die Bayerischen Staatsforsten haben hierzu eine Initiative gestartet –  wird nicht nur nachhaltig produziert. „Holz aus Bayern“ trägt auch zum „Zukunftswald“ von morgen bei: Durch die Nutzung von Holz aus Bayerns Wäldern wird der Umbau der Wälder zu klimaangepassten, stabilen Mischwäldern vorangetrieben.