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Arbeitsjubiläen im Wald

„Runde“ Arbeitsjubiläen im Forstbetrieb Rothenkirchen feierten Carsten Kautsch (links) und Jakob Herrmann (rechts). Dazu gratulierten (dazwischen von links): Der Coburger Forstbetriebsleiter Albert Schrenker, Servicestellenleiter Stefan Wittenberg, Personalratsvorsitzender Baptist Fischer, Forstbetriebsleiter Peter Hagemann.

Rothenkirchen, 12. Januar 2017 - Früher hießen sie „Holzmacher“, dann Waldfacharbeiter, heute Forstwirte: Schon immer waren sie die Experten für die Arbeit im Wald. Die professionelle Holzernte im Staatswald wäre ohne sie undenkbar. Zwei von ihnen konnten jetzt im Forstbetrieb Rothenkirchen ein „goldenes“ und ein „silbernes“ Arbeitsjubiläum feiern.

Jakob Herrmann aus Oberlangheim wurde vor 50 Jahren als Lehrling im Forstamt Lichtenfels eingestellt, wo er über die Jahre im heimischen Forstrevier zu einem echten Laubholzspezialisten wurde. „Viele junge Forstleute hat er im Umgang mit Buchen und Eichen selbst ausgebildet“, betonte Forstbetriebsleiter Peter Hagemann bei einer Personalversammlung des Forstbetriebs. „Von der Buchenkultur über die Edellaubholzpflege bis hin zur Fällung einer 200jährigen Eiche.“ Und dank seiner Umsicht und Erfahrung habe er nie einen Arbeitsunfall gehabt. „Ein Vorbild für junge Kollegen.“

Auf ein bis jetzt halb so langes Berufsleben blickt der gebürtige Förtschendorfer Carsten Kautsch zurück. Er begann vor 25 Jahren im Forstamt Nordhalben seine Ausbildung und kam nach dreijähriger Lehrzeit an das Forstamt Rothenkirchen. Hier war er zunächst im Forstrevier Tettau tätig und ist heute als Vorarbeiter vorwiegend im Revier Rothenkirchen eingesetzt. Der Forstbetriebsleiter würdigte Kautsch als besonders engagierten Mitarbeiter, der konstruktiv neue Ideen einbringe und gerne Verantwortung übernehme. Dem schloss sich Personalratsvorsitzender Baptist Fischer an, der seinem Kollegen für die langjährige Personalratstätigkeit dankte. Fischer betonte die Notwendigkeit, die Erfahrung älterer Forstwirte direkt an junge Leute weiter zu geben. Deshalb freue er sich besonders darüber, dass die Bayerischen Staatsforsten den Forstbetrieb  Rothenkirchen ab diesem Jahr wieder dauerhaft zu einem Standort für die heimatnahe Ausbildung von Forstwirten bestimmt hätten.