Biomasse. Diese Reste wollen alle.

Die Waldhackschnitzel: Gestern noch am Wegesrand als unordentliche Holzhaufen beschimpft, entwickeln sie sich nun zu den Shootingstars der Energiebranche. Ihre ebenso plötzliche wie steile Karriere geht dabei vollständig zu Lasten der fossilen Brennstoffe. Aber die haben das Stromnetz ja nun auch lang genug dominiert.
Waldhackschnitzel als Rohstoff für Biomasseheizkraftwerke sind eindeutig in. Die Folge: steigende Preise. Was übrigens umso bemerkenswerter ist, als es für Waldhackschnitzel vor Kurzem noch gar keine Preise gab. Ein weiteres Nebenprodukt dieser durch und durch erfreulichen Entwicklung: Nachhaltige Waldpflege rechnet sich jetzt auch ökonomisch und die Bayerischen Staatsforsten können höhere Einnahmen verbuchen, ohne mehr Bäume schlagen zu müssen. Das nennen wir eine fortschrittliche Methode.
Deshalb planen die Bayerischen Staatsforsten derzeit gemeinsam mit den unterschiedlichsten Partnern Projekte zur Nutzung der Dendromasse. So stärken wir diesen zukunftsfähigen Energiesektor und unterstützen die verblüffende Karriere unserer Waldpflege-Reste.
