<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>BaySF RSS Feed</title>
		<link>http://www.baysf.de/</link>
		<description>der BaySF RSS Feed</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>BaySF RSS Feed</title>
			<url>http://www.baysf.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.baysf.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>der BaySF RSS Feed</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 05 Mar 2010 11:44:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Schwarzstorch sucht Wohnung - ruhige Lagen bevorzugt</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//schwarzstorch-sucht-wohnung-ruhige-lagen-bevorzugt.html</link>
			<description>Der Schwarzstorch ist ein empfindlicher Zeitgenosse: Würde man ihn fragen, was er am meisten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Schwarzstorch ist ein empfindlicher Zeitgenosse: Würde man ihn fragen, was er am meisten schätzt, bekäme man wohl zur Antwort: Ruhe. Im Umkehrschluss heißt das: Wenn es ihm zu laut wird, nimmt er Reißaus. Er packt seine Siebensachen und zieht um. Im Grunde ist das eine natürliche und gesunde Reaktion. Das Problem dabei ist jedoch, dass es zum Einen nicht mehr so viele ruhige Plätzchen gibt, die den hohen Anforderungen der Störche genügen. Zum anderen kann man auf die sensiblen Vögel nur dann Rücksicht nehmen, wenn man weiß, wo sie nisten. Andernfalls ist die Folge klar: Nachwuchsmangel und Schwächung der Population.
Im nördlichen Bayern hat sich deshalb eine Immobilienallianz der besonderen Art gegründet. Der Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten hat zusammen mit engagierten Vogelschützern ein Projekt gestartet, das dem Schwarzstorch zu einem längerfristigen Mietverhältnis auf dem Baum seiner Wahl verhelfen soll. „Schwarzstorchmonitoring“ heißt das Programm, bei dem die Förster und Waldarbeiter der Bayerischen Staatsforsten Meldung machen, wenn sie Schwarzstörche gesehen haben. Die Dipl.Forstwirtin Cordula Kelle-Dingel vom Landesbund für Vogelschutz machte sich anschließend auf die Suche nach neuen Schwarzstorchnestern im Staatswald des Forstbetriebs Rothenkirchen. Die so gefundenen Brutplätze meldete sie den zuständigen Revierleitern, damit in den jeweiligen Gebieten Störungen während der Brutsaison vermieden werden oder wenn möglich Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. 
Peter Hagemann, Forstbetriebsleiter in Rothenkirchen, freute sich über die effektive Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Zielen mit den Naturschutzverbänden basiert: „Im Naturschutzprogramm der Bayerischen Staatsforsten hat der Schutz seltener und bedrohter Arten eine wichtige Rolle. Wir haben ein großes Interesse, Brutplätze des Schwarzstorches zu erhalten und damit das Überleben der Art zu sichern.“ 
Der Schwarzstorch ist seit den achtziger Jahren Brutvogel im Frankenwald. Normalerweise sind die Vögel sehr nesttreu und nutzen ihre Brutplätze oft über Jahrzehnte. Bedingt durch den trockenen Sommer 2003 und den daraus resultierenden Sturm- und Borkenkäferschäden gingen jedoch mindestens neun Brutplätze verloren – ein Verlust, den die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten nun mit dem gemeinsamen Monitoring soweit wie möglich kompensieren möchten. In wenigen Tagen, wenn die Störche auf Ihrer Rückreise aus dem Winterurlaub wieder in den Frankenwald einschweben, wird sich der Erfolg der Maßnahme zeigen. Das Angebot an ruhigem Wohnraum inklusive Kinderzimmern ist jedenfalls vorhanden.]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forstbiathlon in Bodenmais</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//forstbiathlon-in-bodenmais.html</link>
			<description>Sie laufen zwar nicht so schnell wie bei den Olympischen Spielen in Vancouver, dafür aber mit umso...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie laufen zwar nicht so schnell wie bei den Olympischen Spielen in Vancouver, dafür aber mit umso mehr Spaß. Der Forstliche Biathlon ist seit Jahren eine feste Institution in Sachen Breitensport. Die letzte Ausgabe fand vor gut einer Woche in Bodenmais statt, ausgerichtet vom Bayerischen Verein für Forstlichen Skilauf e.V. gemeinsam mit Forstbetrieb Bodenmais und dem Förderverein Landesleistungszentrum Arber e.V.; selbstverständlich hatte sich es sich die BaySF-Zentrale nicht nehmen lassen, den Verein auch als Sponsor zu unterstützen. Bereits am Donnerstagabend hatten Markt Bodenmais und Forstbetrieb Bodenmais für die Teilnehmer einen kleinen Empfang veranstaltet. Bürgermeister Michael Adam begrüßte die Sportler: &quot;Ich freue mich, dass auch die skilaufenden Förster Ihre Verbundenheit mit dem Markt Bodenmais bekunden.“
Dass sich die Veranstaltung bei allen Altersgruppen einer großen Beliebtheit erfreut, zeigt schon die Altersspanne der Teilnehmer: Die jüngste Teilnehmerin Elisabeth Schmäing aus Kaisheim war erst acht, der älteste Läufer war mit 77 Jahren Karl-Heinz-Fischer vom Forstbetrieb Oberammergau. An seinem Geburtstag legte er die zehn Kilometer bei nur einem Schießfehler in knapp 48 Minuten zurück.&nbsp;&nbsp; 
Insgesamt waren mehr als 60 Starter aus ganz Bayern und darüber hinaus am Start, ein Teil von ihnen in der traditionellen Loipe, der Rest machte sich per Skating-Technik auf den Weg ins Ziel. Der war – je nach Teilnehmerklasse - zwischen fünf und zehn Kilometer lang. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen und einer bestens präparierten Loipe lieferten sich einige der Teilnehmer packende Duelle um den Sieg. „Wie bei allen sportlichen Veranstaltungen spielt der Ehrgeiz eine gewisse Rolle. Natürlich will man eine gute Platzierung erreichen. Im Mittelpunkt stehen aber der Spaß am Sport und das Wiedersehen mit den Kollegen“, kommentierte Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl das Rennen. 
Hier finden Sie in Kürze eine Bildergalerie!
<link fileadmin/user_upload/Unternehmen_Wald/Aktuelles/Nachrichten/Ergebnisliste_Klassisch.pdf _blank download>Ergebnisliste klassisch</link>
<link fileadmin/user_upload/Unternehmen_Wald/Aktuelles/Nachrichten/Freie_Technik_Ergebnisliste.pdf _blank download>Ergebnisliste freie Technik</link>
Weitere Informationen finden Sie hier:
<link http://www.forstski-bayern.de/>http://www.forstski-bayern.de/</link>
<link http://www.bodenmais.de/>http://www.bodenmais.de/</link>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebensraum Wald</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//lebensraum-wald-1.html</link>
			<description>2010 ist das Jahr der Biodiverstität</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Wald ist mehr als die Summe seiner Bäume. Viel mehr. Schaut man genau hin, sieht man es überall kreuchen und fleuchen, man hört es knistern und knacken. Doch selbst mit offenen Sinnen erfasst man nur einen kleinen Teil dessen, was tatsächlich alles lebt und gedeiht im Unterholz: Farne und&nbsp; Flechten, Moose und Moore: die Vielfalt der Lebensräume und Lebewesen unter der Kronen der Bäume ist schier unendlich. Der Schutz dieser Vielfalt ist eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Das Jahr 2010 ist dem Schutz der Biodiversität gewidmet, einer Aufgabe, bei der auch allem die Forstwirtschaft gefordert ist. Denn bis zu 14.000 verschiedene Tierarten und bis zu 6.000 Pflanzenarten leben allein in den bayerischen Wäldern. 
Das „Übereinkommen über die Biologische Vielfalt“ (Convention on Biological Biodiversity, CBD) aus dem Jahr 1993, zeugt vom Bewusstsein über den unschätzbaren Wert dieser Vielfalt. In diesem Abkommen, das rund 200 Staaten unterschrieben haben, sind drei übergeordnete Ziele genannt. 
1. Erhalt der biologischen Vielfalt
2. Nachhaltige Nutzung der der biologischen Vielfalt und ihrer Bestandteile
3. Gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen
Die Formel, die diese drei Ziele vereint, heißt „Schützen und Nutzen“. Im forstlichen Alltag sprechen die Förster der Bayerischen Staatsforsten auch von naturnaher Forstwirtschaft. Das Entscheidende ist also, die Wälder einerseits als Holz- und Energielieferant zu nutzen und andererseits den Artenreichtum zu erhalten und zu fördern. Um das zu gewährleisten, ist die Bewirtschaftung der Wälder strengen Regeln unterworfen. Das Waldgesetz für Bayern ist eines der strengsten weltweit. Darüber hinaus ist der bayerische Staatswald nach den Kriterien des unabhängigen Prüfsystems PEFC zertifiziert. 
Der von der bayerischen Forstwirtschaft verfolgte integrative Ansatz ist Vorbild für zahlreiche andere Länder. Seit Jahrzehnten ist die naturnahe Forstwirtschaft Garant für Biodiversität. Seit über dreißig Jahren nimmt die Waldfläche in Bayern zu. Der Anteil der Laub- und Mischwälder und damit die Vielfalt im Wald nimmt ebenfalls seit Jahrzehnten zu. Jeder zweite Baum unter zwanzig Jahren ist ein Laubbaum. Über sechzig unterschiedliche Baumarten sind in den bayerischen Wäldern heimisch, darunter auch sehr seltene Arten wie Speierling, Elsbeere und Moorbirke. 
In ihrem Naturschutzkonzept bekennen sich die Bayerischen Staatsforsten zur Sicherung und Verbesserung der biologischen Vielfalt der Waldökosysteme. Vor allem der Schutz der alten Wälder sowie das Totholz- und Biotopbaummanagement &nbsp;nimmt eine wichtige Rolle ein. Die bayerischen Wälder mit ihrer netzartigen Verteilung sind im Grunde ein idealer Biotopverbund. Strukturreiche und gemischte Wälder sind Trittsteine für selten Arten in Mitteleuropa. Das Totholz- und Biotopbaumkonzept trägt wesentlich dazu bei, den Artenreichtum im Staatswald zu fördern.&nbsp; 
Vielfalt im Wald ist aber nicht nur die Vielfalt der Arten, sondern auch die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten. Der Wald ist Rohstoff- und Energiequelle, Arbeitsplatz und Einkommensmöglichkeit, Erholungsraum und grüne Lunge. Er erfüllt wichtige Schutzfunktionen vor allem in den Bergen und er filtert unser Trinkwasser. Die naturnahe Forstwirtschaft berücksichtigt all diese Funktionen, sie hält die unterschiedlichen Ansprüche an unsere Wälder im Gleichgewicht. Seit mehr als 30&nbsp;Jahren nutzt und schützt die naturnahe Forstwirtschaft den Wald auf großer Fläche in dieser Multifunktionalität. Großflächige Stilllegungen und Nutzungsverzicht sind daher kontraproduktiv und stehen einer umfassenden nachhaltigen Nutzung der Wälder entgegen. 
Gerade die sorgsame und nachhaltige Bewirtschaftung der bayerischen Wälder leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Durch die einzelstammweise Nutzung (einzelne Stämme werden entnommen, in jedem Walddistrikt sind Bäume aller Altersklassen vorhanden) entsteht ein Waldinnenklima, das der Vielfalt der Arten zuträglich ist. Ergänzt durch zahlreiche Waldschutzprojekte und bestandsschützende Maßnahmen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Vielfalt an Lebensgemeinschaften, Arten und genetischen Ressourcen in unseren Wäldern zu sichern. In zahlreichen Kooperationen mit dem Landesbund für Vogelschutz, dem Bund Naturschutz, dem Deutschen Alpenverein und vielen Anderen konnten gute Erfolge erzielt werden. So wurde in der nördlichen Oberpfalz durch die Installation von Nisthilfen die Wiederansiedlung des Fischadlers gefördert. In den letzten Jahren haben sich nicht nur vier Brutpaare dort niedergelassen. Auch einige Jungvögel kehren jährlich nach dem Winter in das Gebiet zurück. Eine Vielzahl von Projekten hatte den Rückbau von Quellfassungen zum Ziel. Die Renaturierung dieser wichtigen Lebensräume zeigt ebenfalls gute Erfolge: die Rückkehr Bachflohkrebs, Quellköcherfliege, Alpenstrudelwurm, Starknervmoos und Feuersalamander (um nur einige zu nennen) zeugen von gelungen Projekten zum Wohle der betroffenen Waldgebiete und der Artenvielfalt.]]></content:encoded>
			<category>Leitartikel</category>
			<category>Leitartikelarchiv 2009</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 06:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Startschuss zum Bau des ersten oberfränkischen Wald-Windparks &quot;Fasanerie&quot;</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//startschuss-zum-bau-des-ersten-oberfraenkischen-wald-windparks-fasanerie.html</link>
			<description>(24. Februar 2010) – Regensburg/Gattendorf/Regnitzlosau  Die OSTWIND-Gruppe und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(24. Februar 2010) – Regensburg/Gattendorf/Regnitzlosau&nbsp; Die OSTWIND-Gruppe und die Bayerischen Staatsforsten haben heute gemeinsam den Startschuss zum Bau des ersten oberfränkischen Windparks auf Staatswaldflächen gegeben. Am zukünftigen Standort nahe der Bundesautobahn A 93 im Landkreis Hof leiteten Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die OSTWIND-Unternehmensleitung, sowie der für die Regenerativen Energien bei den Bayerischen Staatsforsten zuständige Bereichsleiter Reinhard Strobl mit der Enthüllung einer Informationstafel offiziell die Realisierungsphase des Projekts ein.
Bernd Hering, Landrat des Landkreises Hof, hob anlässlich des Baubeginns die wachsende Bedeutung regionaler Initiativen für eine nachhaltige Energieversorgung hervor: &quot;Der Landkreis Hof ist sich der Klimaproblematik bewusst und unterstützt deshalb den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Nachdem die herkömmlichen Energieressourcen immer knapper und teurer werden, können Windkraftanlagen zu einer gesicherten und umweltfreundlichen Energieversorgung in der Region beitragen.&quot;
Auch für die OSTWIND-Gruppe, ein mittelständisches Familienunternehmen aus Regensburg, hat das Projekt einen besonderen Stellenwert. &quot;Wir freuen uns, mit dem Windpark Fasanerie eine neue und ergiebige Energiequelle des Waldes zu erschließen&quot;, erläuterte OSTWIND-Unternehmensleiter Lenz vor Ort. &quot;Für uns sind Wind und Wald natürliche Partner, wenn es um erneuerbare Energien und um Klimaschutz geht.&quot;
Für die Bayerischen Staatsforsten, die die Flächen für den Windpark stellen, erinnerte der für die Regenerativen zuständige Bereichsleiterer Reinhard Strobl daran, dass der Wald von jeher wichtiger Energiespeicher und -lieferant sei. &quot;Mit der Windenergie steht eine weitere regenerative Ressource im Wald zur Verfügung, die nur minimale Flächen benötigt&quot;, betonte er. &quot;Voraussetzung für die Nutzung der Windkraft auf Staatswaldflächen ist, dass der Wald im Umfeld vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsgebiet für uns Menschen bleibt&quot;, so Reinhard Strobl.
Der Wald-Windpark Fasanerie besteht aus fünf Anlagen des Typs Enercon E82 mit je 2 MW Leistung, einer Nabenhöhe von 138 Metern und einem Rotordurchmesser von 82 Metern. Das Projekt liegt im Landkreis Hof auf dem Gebiet der Gemeinden Gattendorf und Regnitzlosau. Geplant und gebaut wird das Projekt von der Regensburger OSTWIND-Gruppe. Benötigt wird dazu nicht mehr als ein Hektar Forstfläche, die an anderer Stelle wieder mit Wald auszugleichen ist. Der Windpark &quot;Fasanerie&quot; liefert Strom für 7.500 Haushalte und spart pro Jahr 17.500 Tonnen CO<sub>2</sub> ein.
<b>OSTWIND-Portrait</b>
OSTWIND ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das von Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz gleichberechtigt geleitet wird. Die in Regensburg, Prag und Straßburg ansässige Firmengruppe entwickelt, projektiert und errichtet weltweit Windparks zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bisher hat OSTWIND 58 Projekte mit insgesamt 406 Anlagen und einer Leistung von 561 MW geplant, gebaut und ans Netz gebracht.
Pressebild zum Download:&nbsp;<link fileadmin/user_upload/Unternehmen_Wald/Aktuelles/Nachrichten/Windpark_Fasanerie.jpg _blank download>HIER KLICKEN</link>]]></content:encoded>
			<category>Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 23:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktuelle Jagdangebote</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//aktuelle-jagdangebote.html</link>
			<description>Am schönsten jagt sich's im eigenen Revier. Unsere aktuellen Verpachtungsangebote für das kommende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am schönsten jagt sich's im eigenen Revier. Unsere aktuellen Verpachtungsangebote für das kommende Jagdjahr sind nun auf unserer Internetseite einsehbar. 
Für die Übersicht und den Download der Liste klicken Sie bitte <link 41 - internal-link>HIER.</link>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 05:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Wald, da sind die Räuber</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//im-wald-da-sind-die-raeuber.html</link>
			<description>Was ist passiert? Der bayerische Räuberadel von einst hat sich sang- und klanglos davon gemacht....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer sich heute auf die Suche nach Räubern macht, sollte die nächsten U-Bahnhöfe aufsuchen und sich von Taschendieben erleichtern lassen. Im Wald findet sich nach Auskunft zuverlässiger Quellen kein zwielichtiges Gesindel mehr. Wenn sich dort tatsächlich einmal ein Tatort auftut, dann nur, weil eine Tatort-Kamera hinter dem nächsten Baum steht. Ansonsten hat der „Dschungel der Großstadt“ die Nachfolge des Räuberwalds angetreten.
Die Nachfolger des legendären Robin Hood sind nicht mehr. Mit ihm als dem edelsten aller Geächteten wurde einst das künftige Strickmuster für eine ordentliche Räuberkarriere gelegt. Ein braver, aufrechter Mann, zuweilen gar von adeliger Herkunft, wird vom Schicksal oder von Intrigen aus der rechten Bahn geworfen. Er flieht sodann in den Wald und gründet eine Räuberbande. Als Räuberhauptmann entwirft er eine Art Sozialprogramm, das er mit einer sehr speziellen Form von „Reichensteuer“ finanziert. Er schenkt den Armen – zu Teilen – was er den Reichen wegnimmt, das verleiht ihm später das Attribut „edel“. Seine Bande folgt seiner Idee vom sozialen Ausgleich meist nur sehr störrisch. Was innerhalb der Fraktion zu Mord und Totschlag führt. Der Räuberhauptmann, wahrscheinlich macht ihn das so gutmenschlich, ist zudem unglücklich verliebt. Zuförderst in ein Fräulein von gutem Stand, was wiederum zu heftigen Verstrickungen führt, die dann irgendwann mit dem Tod beider enden. Tragik muss sein. 
„Die Räuber“ von Friedrich Schiller sind so gesehen eine astreine Schmonzette. Denn der junge Dramatiker lässt keines, aber auch wirklich keines, der oben genannten Klischees aus. Trotz oder gerade deswegen wird Karl Moor, der freiheitssuchende Anführer der Räuber bei der Erstaufführung des Stücks 1782 in Mannheim frenetisch gefeiert, Ohnmachtsanfälle bei den jungen Damen, Sinnestaumel bei den jungen Männern. Später geriet ein gewisser Johannes Bückler (1779 – 1803) aus den bayerischen Nachbarwäldern des Hunsrück bei Carl Zuckmayer in ein ähnliches Verklärungsschema. Was dann wirklich ein starkes Stück war. Denn der Schinderhannes war ein ordentlicher Krimineller, ein „Lumpenhund, ein Galgenstrick, der Schrecken jedes Mannes, und auch der Weiber Stück …“. 1803 endet das Leben des Schinderhannes unter der Guillotine der napoleonischen Besatzer. 
Die historischen Räuberfiguren bayerischer Herkunft waren weniger auf das Ausnehmen von reichen Zeitgenossen spezialisiert, als auf das Zerlegen von Wild, das ihnen nicht gehörte. Der Matthias Klostermayr, alias Bayerischer Hiasl, war beispielsweise im Hauptberuf Wilderer und übte seine Gewalttaten zusagen nebenberuflich als Anführer einer „gerechte Räuberbande“ aus. Auch er mit Sozialprogramm. Erpresste Steuergelder verteilte er unter der Bevölkerung – eine unschlagbare Form des Populismus! Es heißt, dass Schiller den Bayerischen Hiasl als Vorbild für seinen Karl Moor genommen hat. In Dillingen an der Donau hat man ihn dann, nicht eben zartfühlend, 1771 gevierteilt. Den Matthias Klostermayr, nicht den Schiller. 
In der Tradition des Hiasl steht dann gut hundert Jahre später Mathias Kneißl, der an einem Montag des Jahres 1901 sein Todesurteil erfuhr und cool genug war, das mit den Worten „Di Woch’ fängt fei guat an!“ zu kommentieren. 
Auf mysteriöse, bis heute ungeklärte Weise verabschiedete sich der Girgl Jennerwein, als Wildschütz Jennerwein bekannt durch Theater und Film. Der Schuss, der ihn in den Rücken traf, löst heute noch ähnliche Debatten aus wie der ominöse Schuss durch den ominösen Mantel des bayerischen Königs der Könige, Ludwig II. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Moral von der Geschicht’ der Hiasl, Kneißl und Jennerwein ist denn auch eine durchaus zwiespältige. Die revolutionäre Ehre, die den bayerischen Outlaws vom Volksmund zuerkannt wurde, hat wohl sehr mit den erbärmlichen Lebensumständen der Landbevölkerung zu tun. Den Großkopferten das Wild und der Obrigkeit das Geld zu stehlen, wurde als ein sehr nachvollziehbarer, wenn nicht gar wünschenswerter Akt ausgleichender Gerechtigkeit gesehen und als tollkühne Aufsässigkeit gerühmt. Dass die Motive der Protagonisten nicht ganz so edel lagen, hat den Volksmund, seine Lieder und Moritaten bis heute nicht gekümmert. 
Vor gut zwei Jahren musste sich ein vermeintlicher Wilderer vor dem Traunsteiner Landgericht verantworten. Die Sachlage schien eindeutig, die Indizien erdrückend: Der Angeklagte wurde von einem Zeugen, einem Jäger, immer wieder am Waldrand gesehen, wo zum Tatzeitpunkt ein VW-Bus parkte, den vor allem der Angeklagte fuhr, von diesem Bus führten Fußspuren durch den Schnee zum Tatort. Dort fanden die Polizisten zwar nicht den Täter, aber doch dessen Gewehr, vergraben im Schnee und vor allem: eingewickelt in ein Hemd des Angeklagten. Das einzige, was zur Verurteilung noch fehlte, waren brauchbare Zeugenaussagen. Doch außer dem Zeugen, der den Angeklagten angezeigt hatte, wollte niemand vor Gericht aussagen. Obwohl der Angeklagte im Dorf bekannt war für seine illegalen Jagdausflüge. Entnervt sprach der Richter den Mann frei, und beschwerte sich anschließend, dass die Mithilfe der Bevölkerung bei Wilderei-Delikten „ähnlich gering wie bei einer Wirtshausschlägerei“ sei. 
Die illegalen Jäger imponieren dem Volk bis heute – wie wir eingangs gelesen haben. Übrigens: Im November, zum Todestag des Wildschütz’ Jennerwein, wird immer ein Geweih oder ein Gamsfell auf dessen Grab am Schliersee niedergelegt. Auch das unbekannterweise. In dieses romantisch verklärte Bild passen die modernen Wilderer jedoch längst nicht mehr. Die moralische Rechtfertigung – das ungerechte Verbot der Jagd für einfache Leute – zieht schon seit Jahrzehnten nicht mehr: Der Jagdschein ist mit etwa 2 000 Euro für Lehrgang und Prüfungsmaterialien nicht ganz billig, aber auch nicht unbezahlbar teuer. Jedenfalls ist die Jagd längst kein Privileg der Oberschicht mehr. Und das Argument der hungernden Bauern, vor deren Augen herzlose Jäger die fetten Rehe schossen, war schon im 18. Jahrhundert kein wirklich gutes, darauf verweisen schon länger Historiker und Kulturwissenschaftler wie Norbert Schindler. Bergbauern waren nicht wirklich reich, aber selbst in Zeiten größter Not mussten sie nicht hungern. Heutzutage spielt das Fleisch der gewilderten Tiere kaum mehr eine Rolle, immer öfter verfault es sogar im Wald, weil die illegalen Schützen sich häufig nur für die Trophäen interessieren, also Geweih und Kopf. 
Von Romantik bleibt aber auch deswegen wenig übrig, weil die Technik Einzug gehalten hat in die Wilderei: Wo die Bauern sich früher mit Ruß im Gesicht und Gewehr auf der Schulter bei Nacht in die Berge schlichen, steuern die heutigen Wilderer oft genug ihren Jeep von Lichtung zu Lichtung, bis ein Reh oder Hirsch im Scheinwerferkegel auftaucht – das Tier bleibt erstarrt im Lichtkegel stehen und kann in aller Ruhe erlegt werden, aus dem geöffneten Fenster. Restlichtverstärker oder Nachtsichtgeräte sind keine Seltenheit, Zielfernrohr ist üblich, Schalldämpfer gehören zur Standardausstattung des modernen Wilderers. Klar: Ein lauter Knall, der durch ein Gebirgstal hallt, alarmiert den Jäger. Ein schallgedämpfter Schuss ist nur ein paar Meter weit hörbar, es macht leise ‚Plopp‘ – und das Reh fällt um. Wenn es denn perfekt getroffen wurde. Genau das ist nämlich das Problem: Kugeln größeren Kalibers mit hoher Energie, die Jäger schon allein aus Tierschutzgründen verwenden, töten zuverlässig, können jedoch nicht so gut gedämpft werden. Die kleinen, schwachen Kaliber hinge gen, mit denen Wilderer deswegen schießen, müssen schon ganz genau im Ziel landen, in der Lunge zum Beispiel, damit das Tier auf der Stelle tot ist. Werden Reh oder Hirsch nur angeschossen, flüchten sie panisch ins Unterholz, wo sie verbluten. Oder sie humpeln für immer mit verkrüppelten Beinen durch den Wald. „Wir haben schon Hirsche gefunden, die verhungert sind, weil Wilderer ihnen mit ihren kleinen Kugeln den Unterkiefer zertrümmert haben“, erzählt Dieter Stiefel, Wildererexperte des Bayerischen Kriminalamts. 
Aber nicht nur gegenüber Tieren verhalten die gesetzlosen Jäger sich rücksichtslos. Wenn Jäger oder Jagdpächter Wilderer melden, müssen sie mit Racheakten aller Art rechnen. Sätze wie „ein Haus ist schnell angezündet“ fallen öfter, wenn Leute gefragt werden, warum sie sich gegen Wilderei nicht wirklich wehren. Im oben erwähnten Fall wurden dem Jäger, der den vermeintlichen Wilderer angezeigt hatte, zwei Jagdstände zerstört und der Fischweiher trocken gelegt, zweimal. Der Schaden: 5 000 Euro. 
Letztlich sind auch die Familien der Wilderer betroffen. Vor einiger Zeit schrieb die Frau eines ehemaligen Wilderers unter dem Pseudonym Hella Huber ein Buch: „Jennerweins Erben – Die Frau des Wilderers“. Darin schildert sie, wie ihre drei Kinder und sie selbst darunter litten, dass der Familienvater seinen Drang zur Wilderei nicht in den Griff bekam. Zweimal musste er für jeweils etwa ein Jahr ins Gefängnis, zweimal stand sie alleine da mit den Sorgen um die Existenz. Ihrem Mann war das relativ gleichgültig: Er war im ganzen Umkreis bekannt als „König der Wilderer“. Und das war für ihn, was zählte. Noch heute ist sein ganzer Stolz in seinem Wohnzimmer zu sehen, dutzende Geweihe, Felle und ausgestopfte Tiere. Daneben: Ein kitschiges Gemälde, das den edlen Wildschütz Jennerwein zeigt, wie er mutig der verbotenen Jagd nachgeht. So, wie es früher einmal war. Vor langer Zeit.
Text: Gernot Wüschner und Bastian Obermayer<br />Foto: Matthias Ziegler]]></content:encoded>
			<category>Leitartikel</category>
			<category>Leitartikelarchiv 2009</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 06:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine feuchte Angelegenheit</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//eine-feuchte-angelegenheit.html</link>
			<description>Bayerischen Staatsforsten und Landesbund für Vogelschutz kooperieren beim Quellschutz</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Glaserbach südlich von Fichtelberg engagieren sich die Bayerischen Staatsforsten und der Landesbund für Vogelschutz in einem gemeinsamen Projekt zum Schutz wertvoller Quellen und Bachoberläufe. Im Rahmen des Programms „Bayern Netz Natur“, das vom Bayerischen Umweltministerium koordiniert wird, sollen dort auf einer Fläche von ca. 500 ha zum Erhalt und zur Verbesserung der biologischen Vielfalt die Quellen und Bäche mit ihrer natürlichen Wald- und Gewässerdynamik besonders gefördert und soweit möglich in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. 
„Wir planen in den Quellbereichen eine intensive Wiedervernässung“, so Karl Kuhbandner, der Naturschutzbeauftragte der Bayerischen Staatsforsten. „Bäche sollen wieder ihre natürliche Dynamik ausleben können, also beispielsweise bei Hochwasser über die Ufer treten. Künstliche Bauwerke wie Durchlässe und Brücken werden entfernt oder möglichst naturnah gestaltet.“
Im konkreten Beispiel lässt der Forstbetrieb Fichtelberg dichte Fichten-Forste fällen, die verhindern, dass Sonne auf die Quellbereiche und den Oberlaufs des Glaserbachs scheinen kann. „Zukünftig sollen dort in den Quellmooren und an den Bachufern gewässertypische Pflanzen wie Moose und Farne wachsen“, erläutert Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. 
Um Bodenschäden bei der Holzrückung zu vermeiden, beauftragte der Forstbetrieb eine Spezialfirma aus dem Allgäu, die die Bäume mit einem Seilkran halbschwebend aus dem Wald heraustransportiert. 
Im kommenden Frühjahr wird im Übergangsbereich zum benachbarten Wald auf stabilen Böden eine neue Waldgeneration aus Schwarzerle und Tanne gepflanzt. „Wir rücken bewusst mit dem Wald zurück vom Bach“, so Winfried Pfahler „Damit begegnen wir auch einer möglichen Gewässer­versauerung, um&nbsp; Fischen und anderen Wasserbewohnern gute Lebensbedingungen zu bieten.“]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bruno Starke übernimmt Leitung der Forsttechnik der Bayerischen Staatsforsten</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//bruno-starke-uebernimmt-leitung-der-forsttechnik-der-bayerischen-staatsforsten.html</link>
			<description>Pressebild zum Download

(11. Januar 2010) – Regensburg  Der Vorstandsvorsitzende der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link fileadmin/user_upload/Unternehmen_Wald/Aktuelles/Pressemittteilungen/Bruno_Starke.jpg _blank download>Pressebild zum Download</link>

(11. Januar 2010) – <b>Regensburg</b>&nbsp; Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager, übergab mit Beginn des neuen Jahres die Leitung der Unternehmenseinheit Forsttechnik<i>BaySF</i> mit Sitz in Bodenwöhr an Bruno Starke. „Ich freue mich besonders, die Leitung dieser bedeutenden Organisationseinheit an einen so ausgewiesenen Fachmann wie Bruno Starke übergeben zu können“, kommentierte Freidhager den Schritt.
Bruno Starke trat nach dem Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der anschließenden Referendarszeit 1983 in die Oberforstdirektion Regensburg ein. Dort war er im Bereich Sachgebiet Waldarbeit, Forsttechnik, Walderschließung, Waldgesetz, Wasserrecht und Straßen- und Wegerecht tätig. Von 1988 – 1992 war er stellvertretender Forstamtsleiter in Bodenwöhr und anschließend bis 2000 Leiter des staatlichen Sägewerks Spiegelau. In den Jahren 2000 – 2005 leitete er das Inspektionsgebiet Ost der Forstdirektion Niederbayern/Oberpfalz. Mit Gründung des Unternehmens Bayerischen Staatsforsten übernahm Starke die Leitung des Teilbereichs Technik und war bis Juni 2007 Leiter des Maschinenbetriebes der <acronym>Bayerischen Staatsforsten</acronym>.
Die Hauptaufgabenbereiche der ForsttechnikBaySF liegen in der Holzernte, im Wegeunterhalt, im Wegeneubau und in der Bodenbearbeitung. In der ForsttechnikBaySF finden 91 Mitarbeiter Beschäftigung. Seit Unternehmensgründung der Bayerischen Staatsforsten im Jahr 2005 konnte der umfangreiche Maschinenpark mit eigenen Harvestereinheiten, Kippmastseilgeräten, speziell ausgestatteten Raupenbagger für den Waldwegebau und Graderzügen erneuert und ergänzt werden. Die Maschinen kommen ausschließlich im Staatswald zum Einsatz. Verstärkter Maschineneinsatz bei der Holzernte bedeutet Produktivitätssteigerungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitssicherheit.]]></content:encoded>
			<category>Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nichts als Arbeit</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//nichts-als-arbeit.html</link>
			<description>Der Wald und sein Hauptprodukt Holz bieten viele Arbeitsplätze</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über sein ureigenes Gewerbe hat Karl Valentin einmal gesagt: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“. Diese Klage über die Mühsal des Lebens ist ebenso treffend wie witzig, gilt aber nicht exklusiv für das schöngeistige Metier. Ähnliches gilt auch für die holzverarbeitende Zunft. Holz ist auch schön, und es macht ebenfalls viel Arbeit. Denn bevor ein kleines Pflänzchen zum Baum und anschließend zum Stuhl wird, braucht es viel Planung, viel Sachverstand und viele fleißige Hände. Einige Generationen von Förstern und Waldarbeitern sind allein damit beschäftigt, unsere Wälder zu hegen und zu pflegen. Denn die Umtriebszeit einer Buche in den bayerischen Wäldern ist doch um einiges länger als die Entstehungszeit einer Pointe von Karl Valentin. Das soll die Leistung des Karl Valentin nicht schmälern, es liegt einfach in der Natur der Sache. Um aus einem zarten Pflänzchen einen gestandenen Baum zu machen, ist ein&nbsp; ungleich höherer Arbeits- und Materialaufwand nötig als bei der Scherzerzeugung. Und mit dem Baum allein ist es noch nicht getan: Ist der Baum reif für die Ernte, braucht es ebenso gestandene Frauen und Männer, die ihm mit Motorsäge oder Harvester zuleibe rücken und den wertvollen Rohstoff für die Weiterverarbeitung vorbereiten. Da gibt es jede Menge zu tun. 
Zum Glück, kann man aus heutiger Sicht hinzufügen. Etwa 200.000 Menschen verdienen allein in Bayern ihr täglich Brot, indem sie mit dem Wald und seinem Hauptprodukt Holz arbeiten oder es weiter verarbeiten. Arbeitsplätze, die vor allem im ländlichen Raum Beschäftigung bringen. Mit über 30 Milliarden Euro jährlich ist die bayerische Forst- und Holzwirtschaft ein enormer Wirtschaftsfaktor. Bayern ist hier auf Augenhöhe mit Ländern wie Schweden, Finnland oder der Schweiz. Nur Italien und Frankreich erzielen noch höhere Umsätze. Etwa 21 Millionen Kubikmeter Holz können in den bayerischen Wäldern nachhaltig geerntet werden, das ist etwa ein Drittel des gesamten Holzaufkommens der Bundesrepublik. &nbsp;Der Gesamt-Holzvorrat von fast einer Milliarde Festmetern ist im Vergleich der Bundesländer der mit Abstand größte. 
Holz ist übrigens eine der großen Ausnahmen in der Exportnation Deutschland: das meiste geerntete Holz aus Bayern bleibt in der Region. Über 80 Prozent der im bayerischen Staatsforst geschlagenen Bäume werden in der heimischen Industrie weiterverarbeitet. Dachstühle und Papier, Möbel und Brennholz, Hackschnitzel und Spanplatten, das sind nur einige der Verwendungsmöglichkeiten des Werkstoffs Holz. Und vielfältig wie seine Verwendungsmöglichkeiten sind auch die Berufe, die bei der Holzverarbeitung entstanden sind: Förster und Waldarbeiter, Schreiner, Zimmerer und Drucker; zu viele, um sie vollständig aufzuzählen. Sie alle verarbeiten einen nachwachsenden und das Klima schonenden Rohstoff. Neben dem angenehmen Material haben alle diese Berufe zwei weitere Gemeinsamkeiten: Es sind schöne Berufe, und es wartet auch in Zukunft viel Arbeit. Auf die Holzbranche trifft der Seufzer von Karl Valentin, dass die Zukunft früher auch besser war, jedenfalls sicher nicht zu. 
Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Internetseite<br /><link http://www.cluster-forstholzbayern.de/ _blank external-link-new-window>Cluster Forst und Holz in Bayern</link>.]]></content:encoded>
			<category>Leitartikelarchiv 2009</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 04:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>80 Christbäume für Kunden der „ Mitterteicher Tafel“</title>
			<link>http://www.baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article//80-christbaeume-fuer-kunden-der-mitterteicher-tafel.html</link>
			<description>Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk hat der Forstbetrieb Waldsassen der Bayerischen Staatsforsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk hat der Forstbetrieb Waldsassen der Bayerischen Staatsforsten bedürftigen Familien im Raum Mitterteich gemacht. Zusammen mit Bürgermeister Roland Grillmeier, dem Tirschenreuther Rotary-Vorsitzendem Karl Haberkorn und Hannelore Bienlein-Holl von der Mitterteicher Tafel konnte der Waldsassener Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider insgesamt 80 Christbäume übergeben. Die Bäume wurden in einer Gemeinschaftsaktion von Angehörigen des Forstbetriebs frisch eingeschlagen. Die heimischen Fichten werden ihren Platz in den Wohnzimmern von Familien finden, die bei der Mitterteicher Tafel einkaufen. Diese Einrichtung sammelt qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilt diese an Menschen, die unsere Hilfe brauchen. 
Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider freute sich über den großen Anklang, den die Aktion gefunden hat: „Wir wollen mit der Aktion Familien unterstützen, die sich sonst vielleicht keinen Weihnachtsbaum hätten leisten können. Wenn diesen Familien damit das Weihnachtsfest etwas verschönt wird, haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Schneider bei der Ausgabe der Bäume.&nbsp; 
Mit dieser Benefizaktion des Forstbetriebs Waldsassen soll auch die Arbeit der&nbsp; ehrenamtlichen Mitarbeiter der Mitterteicher Tafel e.V. gewürdigt werden. Gegründet&nbsp; wurde der Verein 2007 vom Kreisverband Tirschenreuth der Arbeiterwohlfahrt und der Rotary Club Stiftland. Die gesammelten Lebensmittel werden ausschließlich an die Bezieher der Grundsicherung, des Arbeitslosengelds II oder an Empfänger von Sozialhilfe gegen eine kleine Spende abgegeben.]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>