Traumhaus im Wald
Chamer Hütte am kleinen Arber renoviert und eingeweiht

Die Chamer Hütte ist nach zehn Jahren wieder geöffnet.
Ein Prunkstück feiert Wiederauferstehung: Die Chamer Hütte, eine ehemalige Jugendherberge und jetzt wieder ein Schutzhaus für Spaziergänger und (Ski-)Wanderer auf den Staatswaldflächen des Forstbetriebs Bodenmais, ist nach vielen Jahren Stillstand wieder geöffnet. Staatsminister Helmut Brunner war eigens aus München angereist, um die Hütte ihrer Bestimmung zu übergeben: „Die Neueröffnung der Hütte ist ein positives Signal für die ganze Region“, sagte Brunner bei der Eröffnung.
Jürgen Völkl, Leiter des Forstbetriebs Bodenmais der Bayerischen Staatsforsten, war begeistert, dass die Hütte nun nach über zwei Jahren Renovierungsarbeiten wieder in Betrieb gehen kann: „Mit dem SC Bodenmais, der die Hütte betreibt, haben wir einen idealen Pächter für die Hütte gefunden“. Insgesamt 4.300 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder geleistet, um die Hütte in einen zeitgemäßen Zustand zu bringen. Immerhin zehn Jahre war die Hütte zuvor unbewirtschaftet gewesen.
Auch Reinhard Strobl, Bereichsleiter Immobilien bei den Bayerischen Staatsforsten, freute sich über die neue Nutzung der Hütte: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Erholungsfunktion der Wälder für die Bevölkerung sicher zu stellen. Der Staatswald ist mit der Chamer Hütte um eine Attraktion reicher.“
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