Bayerische Staatsforsten stärken die Erholungsfunktion des Waldes
Kooperationsvertrag mit dem Bayerischen Landesverband der Gebirgs- und Wandervereine verbessert das Angebot für Erholungssuchende.

Über die Kooperation freuen sich (v.l.): Reinhardt Neft, Gerhard Ermischer und Dr. Rudolf Freidhager
Wandern ist in. Seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Wanderboom. Auf grünen Hügeln, in kühlen Auen und in schattigen Wäldern suchen die Menschen Erholung vom Alltagsstress. Das Reisen auf Schusters Rappen ist aber keine Erfindung der heutigen Zeit. Seit vielen Jahrzehnten sorgen Wandervereine dafür, dass die Erholungssuchenden beim Naturerlebnis auf gut gepflegten und markierten Wegen Entspannung finden.
In Bayern führen viele dieser Wege durch den Staatswald. Sowohl den Bayerischen Staatsforsten wie auch dem Bayerischen Landesverband der Gebirgs- und Wandervereine war es ein Anliegen, zum Wohl der Wanderer eine Kooperation anzustreben. Bei einem Gespräch zwischen dem Vorstandvorsitzenden Dr. Rudolf Freidhager, Vorstand Reinhardt Neft und dem Vorstand der Gebirgs- und Wandervereine, Gerhard Ermischer, konnten nun die letzten offenen Fragen geregelt und eine Rahmenvereinbarung unter Dach und Fach gebracht werden.
„Wir unterhalten etwa 25.000 km Forststraßen und ein breit gefächertes Netz an Spazierwegen, Steigen und Pfaden. Selbstverständlich stehen diese allen Wanderern zur Verfügung “, erklärte Reinhardt Neft bei dem Treffen.
In dem Mustervertrag sind eine ganze Reihe von Details geregelt, die an die jeweilige Region angepasst werden. Das geht vom Informationsaustausch zwischen den lokalen Forstbetrieben und den Wandervereinen über Wegemarkierungen, Haftungsfragen bis hin zu Wegepatenschaften der Wandervereine im Staatsforst. „Wir stärken mit dieser Kooperation den Nutzen des Staatswaldes für die ganze Gesellschaft. Der Erholungswert der bayerischen Wälder ist eines unserer zentralen Anliegen“, beschrieb Dr. Freidhager die Ausrichtung des Waldunternehmens.
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