Substanzaufbau im bayerischen Wald

Der bayerische Wald baut Substanz auf. Nicht nur die Waldfläche nimmt seit fast 30 Jahren kontinuierlich zu, auch der Holzvorrat in den Wäldern steigt.

Wald

Substanzaufbau im Wald

Der positive Trend hinsichtlich der Waldfläche hält mittlerweile seit fast 30 Jahren an. Entgegen dem weltweitern Trend nimmt die Waldfläche in Bayern seit 1981 zu. Allein im Jahr 2008 ist eine Fläche von 339 Hektar dazugekommen. Das entspricht etwa 475 Fußballfeldern.

Der Substanzaufbau des Waldes findet aber nicht nur über die Fläche statt. Auch auf schon bestehenden Waldflächen nimmt der Holzvorrat zu. Die Bayerischen Staatsforsten haben dem Staatswald seit ihrem Bestehen weniger Holz entnommen als nachwächst. Der jährliche Zuwachs im Staatswald beträgt 6,1 Millionen Festmeter. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter Holzmasse ohne Rinde. Pro Minute ist das die imposante Menge von fast 12 Kubikmetern. In den ersten vier Geschäftsjahren der Bayerischen Staatsforsten steht einer aufsummierten Holzentnahme von 22,1 Millionen Festmetern ein Zuwachs von 24,4 Millionen Festmetern gegenüber – und das trotz der enormen Schadholzmengen, die Orkan Kyrill im Jahr 2007 verursacht hat.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Bayerischen Staatsforsten auf dem richtigen Weg sind“, kommentiert Vorstand Reinhardt Neft. „Das Prinzip der Nachhaltigkeit und auch das bayerische Forstgesetz stellen auch für die Zukunft sicher, dass dem Wald nicht mehr Holz entnommen wird als nachwächst.“

Weiterer positiver Effekt: Im Wald der Zukunft werden deutlich mehr Laubbäume wachsen. Bei neuangelegten Wäldern sind über 80 Prozent Laubbäume, langfristig streben die Bayerischen Staatsforsten einen Laubholzanteil von über 40 Prozent (gegenüber derzeit etwa 23 Prozent) an.

Der Freistaat Bayern ist mit 2,5 Millionen Hektar das waldreichste Land in Deutschland. Mit etwa 720.000 Hektar ist etwa ein Drittel der Waldfläche im Eigentum des Freistaats Bayern und wird von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet.



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