Nadelwertholz trotzt der Rezession

Holzverkauf in Fichtelberg erzielt hervorragendes Ergebnis

Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten beim Kennzeichenen des Holzes

Stamm für Stamm seinen Preis wert: Nadelwerthölzer aus den Bayerischen Staatsforsten

Holz ist nach wie vor ein begehrter Rohstoff. Das zeigt – trotz mancher Unkenrufe und vorhergesagter Preiseinbrüche - das Ergebnis der Nadelwertholzsubmission in Fichtelberg am 3. Dezember 2008. Insgesamt neun Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten hatten fast sechshundert Festmeter Holz in Längen von zumeist fünf Metern zur Besichtigung und Einwertung aufgelegt. Dazu kamen noch etwa 470 Festmeter aus Privat- und Körperschaftswäldern. Alle Stämme konnten einzelstammweise erworben werden und waren rege beboten. Das Ergebnis war beeindruckend: Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise und den damit verbundenen schwierigen Rahmenbedingungen waren die Resultate über Erwarten gut: Die angebotenen etwa 310 Festmeter Fichten-Blochhölzer erzielten das zweitbeste Ergebnis in der dreizehnjährigen Geschichte der Nadelwertholzsubmissionen.  Die Kiefern- und Lärchen-Blochölzer (250 bzw 30 Festmeter) konnten mit dem drittbesten Ergebnis ebenfalls zu guten Preisen veräußert werden. Die besten Fichtenblöcher erzielten 274 Euro pro Festmeter, der Spitzenerlös bei der Kiefer lag bei 258 Euro pro Festmeter. Bei der Lärche war das Spitzenlos stolze 326 Euro pro Festmeter wert.

Insgesamt boten 18 Firmen auf die Hölzer, die meisten sind langjährige Stammkunden der Bayerischen Staatsforsten.

Das Gesamtergebnis der Submission können Sie HIER nachlesen.



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Kommentare

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Josef Niemayer
09.12.2008 - 20:19 Uhr

Gratulation liebe Staatswaldförster! Schön, dass es auch gute Nachrichten gibt! Da hat sich die jahrzehntelange Pflege der Bäume ja gelohnt!